^ll.m. ________ Fleitnss, 24. Mai <««!>. l0«. Jahrgang Aibacher Zeitma. «'<»«»«,:»k,l ffü» ^ "uittale b!« ,« 4 ^eilcn »« lr.. «röhele per »<.««lba<« iilltnn," ersch«wt «Hgllch m«t «u«imbm« b«r Gon». nnd fftiertaqe, V«, «vwwiftr»«»,» befindet sich E°ngrcl»Pl.,h 2, b!« «ebart«,» «ahnhosgassr 24, Eplechftunbeu b« «ebaction täglich voi, Amtlicher Hheil. llller^!-/ ""b l. Apostolische Majestät bab.n mit ^U?^ Entfchließuug vom 1l). Mai d. I. dem btolnl, '""huschen Landcs-AuMmss.s Dr. Molph lllG.s,^ den Orden der eisernen Krone dritter "Uergnädigst zu verleihen geruht. ^tth^s/' ""d l. Apostolische Majestät haben mit ^d?A. ^ntschliehung vom 17. Mai d. I. den >«ü Clam /^ "nd Charakter eines Hofrathes bekleide-^drr U. ^b 3ran^ Maltas, zum Hofralhe "eii gss,,3 ^^ltrrei in Prag aUerquädiqst zn ernen-^ - _______' Taaffe m. p. Mlrh^s/- "nd f. Apostolische Majestät haben mit ^>>'°?n' E'Miließmla. vom ,7. Mai d. I. dem ! "st G n k? ^ ^^ Landesregierung in Laibach ?"K in ^ ^"lässlich der von ihm erbetenen Ver> Mtt vip, x^' bauernden Ruhestand in Anerkennung Niln« ^ lahna/n trenen und ersprießlichen Dienst- "Ucht? ^^ ""b Charakter eines Baurathes mit "er Taxe allergnädigst zu verleihen geruht. Taaffe m. p. ^tlei" Austizminister hat den Bezirlsrichter Karl ^ ll!,d ^ ^ ^lahl von Eberndorf »ach Rann ver« ^tze^'' «llscnltanten Joseph Skofic zum Ae. >>^^wlunclen in Großlaschitz ernannt. Nichtamtlicher Hheil. bricht des Gewerbe-Illspectors. Di > VM- s^heitz!'1."""eten Fällen auftretenden Wirkllngcn ^llen sicher ^'"flilsse genan ulld umfassend lr MsMs^ dem Gewerbe.Inspector während des .^r ^/^ebensowenig möglich gewesen, als es ,!?"«bemi3 '""' ^ diirste dies überhaupt kaum d? ">lr ^"verbe.Inspector allein gelingen, sondern wD"«. >^"^ die combinierte Arbeit verschiedener !l> ^r ^ "^ 'ch der Aerzte, der Spitalverwaltungeu F"' lven ?"ss"l "nd auch erst dann verwirklichen »3>9. an. ^ ^lesel). betreffend die Krankcnver-^>li dez F'"'" durchgeführt seiu und die Orga> w ^i« ^?"lwsdienstes sich weiter entwickelt haben >!^Erfab '"ird alles, was man in dieser Hin-bringen vermag, mehr oder we- niger den Charakter deö Zufälligen an sich tragen. Gleichwohl glaubt der Inspector die ihm während des Berichtsjahres bekannt gewordenen Daten mittheilen zu sollen. In der Eisen< und Mctallwaren-Vranche beobachtete er vier Fälle empfindlicher Schwächung der Seh kraft der Augen bei Arbeitern, die an Fenerungen und Oefen zu thun hatten. Enorme Hihe und intensives Licht mussten den ungeschützten Augen zweifellos nach' theilig werben, wenn die Arbeiter denselben durch läu-gere Zeit oder gar regelmäßig ausgesetzt sind. In einer Ccmentfabrik sah er Arbeiter, deren Hände unter der permanenten Einwirkung des feinen, kalkhaltigen Staubrs ausgeätzt und rissig geworden sind. In dieser Fabrik hat man denn auch den Arbeitern empfohlen, sich mit Oel einzureihen und nicht zu oft in kaltem Wasser zu waschen. Jener Gerberkrantheit. der Stieglitz, dessen der Inspector im vorletzten Berichte Erwähnung gethan, ist er während des Berichtsjahres wieder mehrfach begegnet. Sie fand sich in vier Fällen stets in solchen Aescherwerlstätten vor. wo die Felle mit Kalk behaildelt und ohne weitere Zurüstung einfach mit den Händen eingelegt, umgerührt und herausgenommen zu werden pflege». In eiucr Papierfabrik erblindete ein Mann. welcher bei starkem Magnesium.Licht Qualität und Farbe der fertigen Papiersorten zu untersuchen und zu con-trolieren hatte. In der Causterisierung der Slrohstoff Abtheilung einer anderen Paplerfabril wurden zwei Arbeiter äußerlich krank, einer derselben zeigte eine vom Kalk stark ausgeätzte Hand. während die häufig ausspritzende heiße Soda dem andern ständig wunde Füße verursachte. Fälle von Phosphornckrose kamen dem In» spector während des Berichtsjahres glücklicherweise nur drei unter; sie stammen aus zwei verschiedenen Be» trieben, in denen sich ähnliche Fälle schon früher ereignet hatten. Zweifellos rührt diese Verminderung der Fälle daher, dass sich die Äetriebsoerhältliisse in den meisten Zündwaren-Fabriken des Aufsichtsbezirkes m den letzten Jahren wesentlich gebessert hatten. Die Schwierigkeit, derartige Erscheinungen voll« ständig und genau zu erfahren, liegt theils an den Arbeitern. «Heils an den Gewerbsiichabern. Beide haben ein Interesse daran, die Sachen so lange als möglich zu vertuschen. Fürchtet ersterer, durch Anzeigen sich um Arbeit und Verdienst zu bringen, so schweigt der Ee« werbsinhaber wieder, um nicht zu Opfern an Zeit und Geld verhalten zu werdeu, weun die sanitären Anstände seines Betriebes weiter und geuaner bekannt würde». Dem Inspector sind während des Berichtsjahres sogar zwei Fälle mitgetheilt worden, dass Arbeiter längerer Dienstdauer ihre Kündigung erhielten, als sie unter der gesundheitsschädlichen Einwirkung der Verwendung in bestimmten Diensten ernstlich zu kränkeln begonnen hatten. Es liegt in der Natur der Sache, dass bei dem regelmäßigen Fortgange der Inspectionsthätigkeit die Anlässe zu rathendem oder diipositivem Einschreiten inbetreff der Sicherung und Assanierung der Betriebe sich zusehends vermindern und die Action des Gewerbe-Inspectors nur in solchen Fällen nothwendig wird, wo es sich um bisher nicht besehene Betriebe handelt oder es die Ueberwachung früherer Anordnungen gilt, oder wo der Inspector, um nicht zu viel auf einmal zu ver« langen, minder wichtige Maßregeln seinerzeit absichtlich auf später vertagt hatte. Nichtsdestoweniger bot das Berichtsjahr doch immer lwch zahlreiche und mannicp faltige Anlässe, bestimmte Maßregeln zum Schutze des Lebens und der Gesundheit der Arbeiter zu empfehlen oder vorzuschreiben. Derartige Anordnungen ergiengen in sämmtlichen Gruppen der Industrie, in denen der Inspector Betriebe zu inspirieren Gelegenheit fand. Ihre Gesammtzahl umfasst 320 solcher Maßnahmen. Ihres allgemeinen Interesses wegen verdienen die fol» qenden zwei Anlässe und die hierüber ergangenen An» ordnungen eine eingehendere Hervorhebung. In Stein brüchen war es die Art des Abbaues betriebspolizeilich zu regeln, zu diesem Zwecke unter anderm die Anlage und regelmäßige Führung von Grubenkarten, den Erlass von Betriebsordnungen wie einer entsprechenden In< struction für die leitenden Vorarbeiter uud Geschäfts führer (eine sogenaunte Bruchmeister-Instruction) vorzuschreiben. Zu dem Capitel «Wohlfahrtseinrichtungen' hat das Äetriebsjahr nicht besonders viel neue und er< wähnenswerte Wahrnehmungen geliefert. Was zunächst die Verpfleguug uud Approuisioniernng der Arbeiter betrifft, ist in den Verhältnissen jener Betriebe, die dem Inspector von früheren Inspectionen her bekannt waren, nur geringe Aenderungen eingetreten. Diesfalls verzeichneten nur die Thatsachen, dass in einzelnen Branchen die bisher bestandene Belöstigmig der Arbeiter im Hause ganz oder theilweisc aufgehört hat (z. V. bei einzelneu Bäckereien), dass zwei Betriebe der III. und IV. Iudustriegruppe die in früheren Berichten bereits erwähnte Einrichtung des Zahlmarkensystems für den Verkehr ihrer Arbeiter mit den Lebensmittelgewerben einstellten, endlich dass die gleichfalls bereits erwähnte Einrichtung der Kostzettel (Anweisungen zum creditweisen Bezug von Speisen und Lebensartikel») bei einem Betriebe der Eisenbranche beträchtlich eingeschränkt Zemleton. Kopfschmerzen. l d? ^"""'' "as Sie noch nicht wissen ... ^F'chen!. F!!'^"' Sch"z- «Kopfweh ist ein M anh'. M unmer, meine Damen! Wollen H lNch^"ber die Ursachen des Kopfschmerzes ?V'sagen V""ge Worte über dessen Sitz. das ! w'hirn. dieser oberste ^. ben, f»i.F"hlens. Denkens und Empfindens. V' Gehii'"'')wl, zartesten uud empfindlichsten >> .Ae FUen und Nervenfafern genannt, auf-Ü ly?"iv s "e es soust auch möglich, dass von X >faltiq e"'^^'p"' wie das Gehirn ist, ^ii ?: die ', ^"ncs. uud Gefühlseiudrücke !"' <^lech ""'fliciertesten Mllcnsimpulsc. das >!ew "'cht ,, "!> ?" '"'s" Thuu ausgelöst wer-XN Me n .^" Arbeit die feinsten Fäden, h^ ll>K" Ga,n,n '"^bahnen """„nt, zn einem ^. ^r G,."'zkn veremt wär.n. ^rft ' -''t aber mich ein gar gestrenger " rs gt'gs,, jshf Schädigung von außen geschützt seiu, und dafür gab ihm die weise Schöpfung den ziemlich widerstandsfähigen Schädel zum Oehäufe, wie sie desseu Fortsetzung, dem Rückenmarke, die Wirbelsäule zum Schutze gab. Aber auch anständig cruährt will unser Gehirn sein, uud das geschieht, wie bei den übrigen Organen nnseres Körpers, auf dem Mge der Blutcirculation. Als Oberst-Inhaber all nnserer Weisheit hält das Gehlrn viel auf Präcision, und da besteht es strenge darauf, dass ihm von dieser Nahrung nicht zu viel. aber auch nicht zu wenig geboten werde. Nun sind wir bei der erstell, aber auch'häufigsten Ursache des Kopfschmerzes angelangt ; deuu sobald wir uns gegen diese Ernährungs-regcl'des Gehirnes vergehen, gibt es uns scmc Unzufriedenheit in Form eines mehr oder minder heftigen Kopfschmerzes zu fühlen. Das Gehirn wird von zahlreichen semenBlut. m'fäß^n, welche ihm das Blut zuführen, durchzogen, während seine Hüllen, die sogenannten Hirnhäute, dir mächtigen Blutleiter in sich' schließen. dlc das abgenützte venöse Blut vom Gehirn wieder ableiten. VUle diese Gefäße haben elastische Wände; sie dürfen aber durch das in sie fließende Blut nicht über das gewöhn« liche Maß ausgedehnt werden, weil sie fönst auf das sehr enlpfiudliche Gehiru ciueu Druck ausüben, wodurch jener Kopfschmerz entsteht, den w,r als emen klopfenden uud hämmernden bezeichnen. Nun werden aber diese Blutgefäße doch M os überfüllt und ausgedehnt durch das '" sie massenha t einströmende Blut. w„ö Coug.stiom'U 1'"' lMge Yat. während anderseits der Abfluss des Blutes aus Verschiedellen Grüuden behindert sein kann, und diesln Zustand bezeichnen wir als Blutstauung. Stagnation Die Ursachen, welche eine so nachtheilige Blutüberfül-lung des Gehirnes bedingen, können sehr verschiedener Natur sein. Da müssen wir uns in Erinnerung bringen, dass die ganze Triebtraft der Blutcirculation durch die Arbeit des Herzens aufgebracht wird und all das, was das Herz zur vermehrten Thätigkeit anregt, auch eine Blutüberfüllung der Organe, also auch eine Ge« hirncongestion, bedingen wird. Solche das Herz zu stärkerer Thätigkeit anregende Momente können sein: heftige Gemüthsaffecte, wie ^ Plötzliche Freude, Schreck, Zorn, Acrgernis; dann kör« perliche Erregungen, wie: Springen, Tanzen, Reiten, ungewohnte angestrengte physische Arbeit u. s. w. Nicht unerwähnt soll hier bleiben jene zahlreiche Familie der Schlemmer, die in steter Fürsorge für ihr leibliches Wohl in üppigen Mahlzeiten, gewürzten, pikanten Speisen lind schweren geistigen Getränken Genuss und Befriedigung suchen. Diese Feinschmecker werden, da sie infolge ihrer unmäßigen Lebensweife meist voll blutig und jeder physischen Arbeit auch gewöhnlich abhold sind. gar oft und von heftigen Kopffchmerzen geplagt, bis ihnen einmal ein Schlagfluss ein Ende bereitet. Einen solch luxuriösen Kopsschmerz können sich freilich nur besser situicrte Leute gönuen, während eincn verdorbenen Mageu< sich selbst nn armer D'uruist gestalten lann. Wie oft hört man Leute Laibacher Feilung Nr. 119. 1018 24. Mi M^ worden und demnächst ganz aufgelassen wird. Ans dem Kreise der Betriebe, welche der Inspector während des Berichtsjahres zum erstenmale angesehen hatte, kam ihm nur als einzig erwähnenswerte neue Thatsache der Bestand einer Warmküche für die Arbeiter der Tabak- und Cigarrenfabrik in Laibach unter; dieselbe hat die Bestimmung, den Arbeitern, die in beträchtlicher Entfernung von der Fabrik wohnen und daher ihr Mittagessen nicht zu Hause nehme» kommen, möglich zu machen, in der Fabrik sich ihr Essen zu bereiten oder die vom Hause mitgebrachten Speisen auf« zuwärmen. Lebeusmittelmagazine und Werlsfafsnngen traf er ebmfalls wieder vereinzelt an; sie fungierten in der allgemein üblichen, bereits in früheren Berichten beschriebenen Weise. Der in Graz bestehende, von den Arbeitern geschaffene Spar« und Consumverein nahm während des Berichtsjahres in erfreulicher Weise zu. Es wurde nöthig, in Andritz bei Graz, wo mehrere größere Industrie-Etablissements zahlreiche Arbeiter beschäftigen, eine eigene Filiale zu errichten. Arbeitcrwohuungrn, theils in eigens dafür errichteten Personalhäusern, theils in anderen bereits früher vorhandenen Localitäten untergebracht, fand der Inspector bei dem Werke: Maschinenfabrik, Eisen gießerei und BrückenbaU'Anstalt der österreichischen alpinen Montangesellschaft zu Andritz bei Graz, bei dem Zeilinger'schen Sensenwerke nächst Windischgraz, bei dem Hammerwerke des Hugo v. Poglajen zu Mies ling, bei der Papierfabrik der Äctiengrsellschaft Leykam-Iofefsthal zu Iosefsthal bei Laibach vor. Beim Kleingewerbe ist Bequartierung der Gehilfen im Hause, zumeist in den kleineren Städten und Märkten, noch vorherrschend üblich; an größeren Orten halten nnr noch einzelne Gewerbsbranchen, wie: Bäcker, Fleischer, Scl-cher. Wursterzeuger, Brauer, Müller, an der herkömmlichen Praxis fest, ihrem gewerblichen Hilfspersonale freie Unterkünfte zu gewähren. Leider sind diese in vielen Fällen von einer Art und Einrichtung, dass sie eher die Wohlfahrt der Arbeiter hemmen, als fördern. Der Inspector sah Wohnungen mit durchfeuchteten Wänden, ohne Ofen und Winter fenster, mit schlecht schließenden Thüren, die Böden starrend vor Schmutz, die Betten nicht aufgebettet und seit Wochen ohne frische Wüsche u. dgl. Namentlich die Bäckereien, Brauereien lassen in dieser Hinsicht oft sehr viel zu wünschen übrig. Der Gesundheitspflege dienende Einrichtungen hat der Inspector nur wenige zu verzeichnen. Bäder für die Arbeiter fand er bei den Papierfabriken zu Guggen« bach bei Uebelbach, zu Iosefsthal in Kram, bei der Maschinenfabrik der österreichischen alpinen Montan-qescllschaft zu Andritz bei Graz. In der Cigarren-fabrik zu Laibach sind in den Vorräumen Waschkästeil aufgestellt, damit die Arbeiter sich da bei ihrem Ein« oder Ausgangc ihre Hände reinigen können. Außerdem ist dort auch eiue eigene Waschhalle mit einem großen steinernen Wasserreservoir vorhanden, welches von dem abfließenden Conden^ationswasser der Dampfmaschine gespeist wird. In dieser Halle erhalten die vom Werke beigestellten Schürzen, Uteusilien und andere Gegenstände ihre Reinigung. Politische Uebersicht. (Die Reichsraths-Session) ist zu Ende, und die Abgeordneten weilen bereits am heimatlichen Herde, um sich von den Strapazen der parlamentarischen Campagne auszuruhen. Doch nicht allen wird dieses Glück zulheil. In jenen Ländern, welche heuer die Laudtagswahleu zu vollziehe» habe», sehl'n sich jene Abgeordneten, die auch der Landcsvertrelnng angehören, veranlasst, vor ihre Wähler mit Rechenschaftsberichten hinzutreten. (Triefter Lagerhausbaute n.) Wie die «Triester Zeitung > vernimmt, ist vor einigen Tagen die miuistcnelle Genehmigung der Pläuc für die Bauten der dritten Periode, umfassend die Haugars 9 uxd 24 sowie die Magazine 18 nud 20, an das Comitö herabgelangt. (In Galizien) wird es voraussichtlich zn einem lebhaften Kampfe um die Landtagsmandate kommen. Nicht nimiger als drei centralc Wahlcomitös stehen auf d»m Plane, und zwar eiues, welches pro-grammäßig seine Thätigkeit auf das ganze Land ausdehnen will, während die beiden anderen mit je einer Katcqorie der Wahlbezirke vorlieb nehmen. Endlich besteht ein ruthenischrs Central - Wahlcomite', welches seine Thätigkeit anf die rulhenischen Grgeudcu beschränkt. Wie man ficht, gibt es in Galizicu der Strömungeu und Richtuiigeu genug, um auf einen lebhaften Wahl« kämpf gefasst sein zu müssen. (Der Wiener Gc mein berath) hat das Ansnchen des Komensky-Vereines um Subventionierung der Vereinsschnle in Favoriten einstimmig abgelehnt. (Orden der Barmherzigen Brüder.) Die Berathungen der Priore der cisleithanischen Cunvente der Varmherzia/n Arüder wegen strenger Durch-sühruug der Ordensregeln hallen vorgestern in Wien begonnen. (Triester Gemein berath.) Die «Triester Zeitung» klagt über den Triestcr Gemeiuderath, der sich an den jüngsten Feierlichkeiten aulässlich des Stapellaufes beiuahe gar nicht betheiligt hat. Gleichzeitig constaticrt dasselbe Blatt, dass sich jene Partei, welche den Irredentismus offen betreibt, anch bei dieser Ge-legenheit mit allerlei verächtlichen Scherzen bemerkbar gemacht habe. Die irredentistischen Blätter erwähnen den Stapellanf und die damit verbundenen Festlichkeiten mit keinem Worte. (Der Abgeordnete Dr. Knotz) wnrde in seinem bisherigen Landtagswahlbezirke Tetschen-Aensen-Kamnih nicht mehr als Landtagscandidat aufgestellt. Zum Ccmdidatsn wnrde der Holzhändler Ignaz Klar in Herrnökretschen vom Vezirkswahl-Comite' einstimmig nominiert. (Ungarn.) Die Debatte über das Unterrichts« budget im ungarischen Reichstage conccntriert sich in der Hauptsache um die katholische Autonomie. Hinter der Action, welche von Ugron und Feuyvessy geführt wird, verbirgt sich neben der Ambition der katholischen Laienwelt auch das materielle Interesse des niederen Clerus, dem die glänzende Stellung des Episkopats ein Dorn im Auge ist. Demgegenüber stehen die Be« denken der katholischen Bischöfe, welche auf dir Unmöglichkeit, den bereits festgefügten uud episkopalen Charakter ihrer Kirche dem zersetzenden Einflüsse einer demokratischen Antonomie auszusetzen, mit vollstem Rechte hinweisen. (Reichs-Finanz minister von Källay) begibt sich in den nächsten Tagen nach Sarajevo, doch dürfte die beabsichtigte Inspicierungsreise wegen der bevorstehenden Delegationen noch vor Pfingsten beendigt sein. (Der Papst) richtete ein Schreiben an die Bischöfe Baierns, worin er bedauert, dass die Antwort der Regierung auf das Memorandum drr Bischöfe seinen Wünschen nicht entspreche, sich mit der Eh« Katholiken nicht vertrage und kirchlichen MM"' kirchlicher und weltlicher Macht zuwiderlaufe. ^ (König Humbert in Berlin.) Me v"'" und in erster Reihe die Berliner Presse w'dn'e" Dienstag ihre leitenden Betrachtungen der »"p ^ des Königs Humbert. Wie die Stadt Aerl," p° ,,^ Festtagslll'ide und mit vollster Blister»"«, d"'"" ten des deutschen Kaisers nnd nnscres KaiiclS 5 ^ Josef willkommen hieß, so geben auch ?" , " ^ aller Parteien ubrrrinstinmmld ihrer Fmlde ""« ^ über diese solenne Bethätigung der FreundM ^ Ilalien und betonen allseitig die fnedenerhalttllv ^ deutung des Ereignisses. Einig in der w'w" ^. uul, Zl.stimmnug znr Friedenspolitik W u" päischen Grußmächte, begleitet auch die ^" OchclN'ich - U„gnrns die Berliner Feste ""«M herzlichste» Sympathie,,. Auch die englischen ^ besprechen den Berliner Besuch des Königs M '^ ^. lliisckm- Weise und heben die politische Vedcl'.t»"» jelwu heraus. . .^...niiB'l (Serbie n.) Nach der Kosovo Feier "nn" ,^ der Köuig Alexander von Serbien eiue """ ^M Innern des Landes uud reist sodauu 5" . ^M Natalie nach Ivanka bei Pressburg ab. EMlg " trifft am 2«. Mai in Constantinopel ein. , ,j,i (Der wcstphälischc Streik) ha ^" hic kleines Nachspiel; dreiviertel der Streiker lM^,. Arbeit anfgenommen und setzen bisher dmel ^, mäßig fort'. Etliche Zechen im Bochumer.N"'^sj< keu aber noch. wie es heißt, infolge "neö , ^ Verständnisses» der getroffenen Abmachungen "",l^ im Widersprüche mit denselben Wortführer dr» ^ ,„> entlasse» wurden. Das «Missucrstäudlns' ' ^ ziemlich ernster Natur zu sein. da in Vem ^,< lamentarische» Kreisen von der Möglichkeit ei ^ deraufuahme des Streiks im ganzen >!""» Rede ist. ^nssare^ (Die Vcrschwörnng ssegen deno ^ und die Regierung, welche kürzlich entdeckt"" .^ weist sich als weitverbreiteter, als anfängl'V " ^'„, wnrde. Verhaftungen werden fortgesetzt voNl, ^ und Hnndcrle von Personen sind bereits ' ,„>! Die bennruhigendste Thatsache im ZusamnttlU)" »^, dem Complot ist, dass die Regimenter " ^ ^. Elizabctgrad und Warschau compronnttleN ^ wohl noch nicht völlig bekannt ist. bis zu ""^^1 Ewige Ossiciere dieser Regimenter sind beren» worden. »n^i-eichl!^!! (Der Sultan) beschied den N„,z '>'! Botschafter Baron Calice vorgestern M/",,.<, s< drückte ihm seine Freude über dessen Gene "'H^ die Hoffmmg aus. nach wie vor mit der o>' Az,c> ungarischen Monarchie die freundschaft"")! hunge» zu pfleaen. „, ^lZel^' erfährt aus Berlin, dass auf der Samoa^'i M eiubart wurde. Deutschlaud und die U"lon!" FM die gleichmäßige Controle über Samoa "'A" la"d" Streitigkeiten entstehen sollten, fungiert " Schiedsrichter. ^ «n 3^ ^ (Der armenische re^te vorgestern in Begleitung des P",, ^ Synode und zweier weltlicher Mitglieder v"fjß e» tiuopel nach Jerusalem ab. um den Pal""", zunehmen. ----------------' ^^^ klagen, sie hätten Kopfschmerz von einem «verdorbenen» Magen. Hier sei erwähnt, dass die Bauchorgane. Magen und Gedärme von sehr großen Blutgefäßen versorgt werden, welche die Nahrungsstoffe hier aufnehmen und zu allen Organen weiter befördern, uud selbst ein großes Blutreservoir für den ganzen Körper bilden. Es ist also sehr wichtig, dass drr Blutkreislauf in diesem Körperabschnitt nicht gestört nx'rde, und er wird gestört, wenn zn viel oder zu fetle. oder gar schon in Verwesung begriffene Nahrungsmittel in den Magen gebracht werden, lange unverdaut bleiben, mit ihrem Gewichte anf die hier verlaufenden Blutgefäße drücken, wodurch eine Störung des Kreislaufes gegeben ist. welche dann wieder eine Blutstauung im oberen Körporabschnitt bis ins Gchirn hinauf zur Folge hat, und so entsteht der Kopsschmerz vom «verdorbenen» Magen. Eine nicht minder häufige Ursache des Kopfschmerzes ist bei Dameu das zu feste Schnüren, wo« durch in erster Reihe Leber und Milz, die ein sehr mächtiges Stroma/biet in sich schließen, dann auch Magen nnd Gedärme zusammengepresit werden. Hie-durch ist für das Vlnt wieder ein bedeutendes Strom» Hindernis, Stauung nach oben, nnd als Eudesfect ein oft sehr heftiger Kopfschmerz gegeben, welcher aber wieder schwindet, wenn nur die beengenden Kleider entfernt werden. Nachdruck vsrvllt?» e''s",,,! sein wie der deine. Die ehemalige V" föchte M macht eine wahre Vegräbnismiene; man schwören, dass sie ihren Gatten Malt"- ^t «Wohin er fie nur schleppen nM^ zr del ^ «Nach irgend einem Gletscher, wie ^,, sagte.» ' . . diese g^,l.' cs «Er hat vielleicht Excursion zn unternehmen; ich bin > ^ sich jetzt nennt.. ««.«nelndenb^' «Srin Name steht jedenfalls "N t5" ^ wir können denfelben nachschlage"' ^^tierlG Chantal trat mit d'Nrtigc m die 4- „,,l ließ sich das Fremdenbuch uorwclsen. las M^ «Graf und Gräfin von We,ßbaH ^eH.,„. spöttischen Lächeln, «doch da daneben,, und sich vorüberbeugend, '."s ' ^ ^,. ich nicht von den, Spaziergana. 5""" ,,zch iU,„c mein Gatte mich zwingt, so hat c ". M ll>" Abhang gestürzt. Man wird '" '"„ ^l-Testament finden, in welchem lch '"" " , A versalerbcn ernenne.. ^ ^?sich^,» «Sie hat diese Zeilen liette» nnterzeichnet; sie wech^ass ^ Mil M >' entledigen möchte, und da sie "'5^,Vt "" Widerstand zn leisten, hat sie d,e.ia 1^?'!? '" ^'escr Gemeinde zur Kirchenrestaurie. S^.^l spenden geruht. Wer o "^stat ber Kaiser haben, wie die .Klagen-zu c.F'w,g. meldet, der Feuerwehr in Moos 50 fl. '«engeruht. „H.^ (Nadehly-Dcnkmal.) Das «Armeeblatt» '«< d?'n, w ^^ Subcomite! beschlösse,, hat, das Denkmal kin 3 ^"^ A'« Hof. und zwar circa 10 Meter vor ^ .- bes Neichs-Kriegsministeriums mit der Front Ollern! """>"N, auszustellen. Die Modellierung der Mtue schotet rüstig vorwärts. l>,t i^ Schcintobt seciert?) Oroßc Aufregung ^/l"ewyorl die Nachricht hervorgerufen, dass die ^lbn. vertage verstorbenen Gedanlenlesers Irving l«°nt>e c . huptet, ihr Mann sei in scheinlodten, Zufiel!- "^ worden. Er sei schon frilher einmal acht-kelh "'N.Stunden scheintodt gewesen und von Aerzten. jiichiiH ^,'^'g gewesen, sein Gehirn zu erhalten, that-^«enon tobtet worden. Die Obduction wurde so eilig ^lhodz ' dass die Verwandten und Velannten ^"zte w" "chtzeitig dessen Tod erfuhren, um die leinen ^,""e" zu lönnen. Irving Vishop hatte verfügt, ^labk!,"? "'^^ ä" secieren nnd ihn nicht eher zn ^iNtt ^ " 'n Verwesung übl'rgienge, indem er ^ l>^" ?" ^"^^ gepeinigt wurde, er möchte le-!"»ez «. "°rhnnden, und ein solch außerordentlich selt-esse, ^'" besitze für die Wissenschaft großes Inter-^lslkllu ^'verbliebenen Vishops haben eine amtliche ^lche di ^ ^"bes des letzteren beantragt. Die Aerzte, ^8 aus c "bduction leiteten, sind gegen Cautionsstel-^N ^^" ^"^ belassen. Der Anwalt der Witwe >l>t h ^cmptete. dass, selbst wenn lein Verbrechen ^ °hne°^>" ^'' ^ "" Vergehen sei, eine Obduc. ^hlNen Genehmigung des Leichenbeschauers vor- ^ z^^iterarischer Congress.) Unter den °^ellllna > Kongressen, welche anlösslich der Welt-^llhast !>" ^"s zusammentreten werden, wird un-s.^Ei, lilerarische Congress, an dessen Spitze . l'che ss °" steht, einer der interessantesten sein. Die ^Hc>l '^^"Ng findet am 2N. Juni im Tro- !?"^^"fgefundene Kindesleiche.) Am ver« ?^nd<. i"^°a wurde auf dem ssriedhose in Dobrova, ^le^^mgebung Cilli, auf der Thilrschwelle der Ü?" Geschs.I. '^ Leiche eines neugebornen Kindes weib-h, einen ?s ""'" Todtengräber aufgefunden. Da die °'" Ki»^ streifen um den Hals hatte, erscheint H°," l^!""b °uher Zweifel zu stehen. 1,ll»- ^rnationales Schachturnier.) ?>lkl,. ß."°nale Schachturnier wurde am Montag ge,-?' l>n N..° ^'" °us Petersburg errang den ersten z>d> Und^ ^ von 1000 Dollars mit 2« gewon-^!." Preis ""l""nen Partien, Weih aus Wien den »e» "' G u "'^ ^'/" gewonnenen und «'/« verlorenen ^" Unk g.^berg den drillen mit 26'/., gewon-!üüt.^ /" verlorenen, Blackburne den vierten 5^ Mit 2^"" ""^ ^ verlorenen. Vurn den ^^^^^gewonnenen und 12 verlorenen und Lip schütz dcu sechsten Preis mit 25'/, gewonnenen und 12'/.^ verlorenen Partien. — (Ausgrabungen.) Der Director des egyp< tischen Musenms, Grebaut, ist soeben von einer Forschungsreise in Oberegyplen nach Kairo zunickgelehrt. Wie er mittheilt, sind seine Ausgrabungen ebenso mie im vorigen Jahre von reichem Erfolge begleitet worden. Unter seinen Funden nehmen die wichtigste Stelle drei» hundert aus Stein ausgeführte Zeichnungen von sehr hohem Alter ein. — (EinfurchtbaresEiscnbahnunglück.) Aus Newyorl, 21. d. M., meldet das «Extrablatt»: Vei Corbyvillc in Canada stieß ein Gilterzug mit einem Per-soncnzug zusammen. Ein Waggon mit 50 Passagieren, zumeist Frauen, wurde total zerschmettert. Alle Passagiere sind schwer verletzt, viele davon sogar lödtlich. — (Etablissement Ron acher.) Englische Banquiers übernahmen das bekannte Wiener Vcrgnü-qungselablissement Nou acher und bildeten eine Actien> grsrllschafl mit einem Aeliencapital von 140.000 Pfund. Die Subscription der Aclien begann vorgestern in London und Wien. Ronacher bleibt Director des Unternehmens. Gleichzeitig schloss derselbe einen Pachtvertrag wegen Errichtung eines ähnlichen Unternehmens in Ver» lin ab. — (Cigarren ohne Tabal.) Wie ans London geschrieben wird. werden jetzt in den vornehmen Clubs der Stadt Cigarren geraucht, in denen leine Spur von Tabal zn finden ist. Diese Cigarren finden das günstigste Urtheil bei jenen, die diese nenrstc Frucht des menschlichen Ersindungsgeisles zn verlosten in der Lage ware», insbesondere wild das angenehme Aroma uud die das Nervensystem beruhigende Wirlung dieses neuen Genuss-mittels hervorgehoben. Die nencn Cigarren werden aus Schottland importiert und sind aus dem Baste ciner Weidenart hergestellt, der von den Pjute-Indiancrn zum Rauchen venvci.drt wird und den Namen «KMillMick» führt. Die Killilillick - Cigarren haben sich in den vornehmen Clubs rasch eingebürgert. — (Hohes Alter.) In Tolaj in Oberungarn ist am 13. d. M. Herr Karl Vigh im 112. Lebensjahre gestorben. Derselbe wurde am 7. Juli 1777 geboren und war bis zu seinem Ende gcistesfrisch. Er baute sür sich noch ein Haus und controlierte die Arbeit täglich. Er ist einem Schlaganfalle erlegen. — (Von einer Viper gestochen) wurde vor wenige,, Tagen bei Weitcnstcin. Vezirl Cilli, ein Mädchen, welches Blumen pflückte. Die Kleine befindet sich in Behandlung des Dr. Lautner und dürste gerettet werden. — (Viencnwirtschaftlichc Ausstellung.) Die Eröffnung der Ausstellung der deutschen und österreichisch - ungarischen Vienenwirtc zu Rcgensburg ist ans den 1. September anberanmt worden. Am 2., 3. und 4. September finden Vortrage statt. Die feierliche Preisverlheilung wird am 4. September abends vorgenommen. — (Hinrichtung.) Aus Linz wird vom Vor-gestrigen berichtet: Heute um 7 Uhr früh sand die Hinrichtung des Raubmörders Steiger durch den Scharf, richter Seyfried statt. Der Delinquent war sehr gefasst. Der Tod trat nach fünf Minuten ein. — (gu guter Letzt.) «Was ist ein Sonntagsjäger?» — «Ein Jäger, der auch an Wochenlagen nichts schießt!» ________^ Local- und Provinzial-Nachrichten. A. K. Landnnrtschaflo.GcscUschaft. Im Laibacher Magistratssaale fand gestern die dies. jährige Generalversammlung der l. l. Landwirtschasls-Ge- M)chajt sür Kram unter zahlreicher Theilnahme der Mitglieder, insbesondere jener vom Lande, statt. Der Vice» Präsident Herr Josef Fr. Seunig begrüßte die Versammlung, in erster Reihe den Herrn Landcspräsidenlen Baron Winllcr. welchen er bat. der Gesellschaft sein bis» herigcs Wohlwollen zu erhallen. (Lebhafter Neifall.) Weilers begrüßte der Vicepräsident den Landeshauptmann Herrn Dr. Pollular und den Bürgermeister Gras. selli und gedachte des großen Verlustes, welchen das Kaiserhaus und^der gesammte österreichischr Staat durch deu Tod des Kronprinzen Rudolf erlitten. Die Versammlung erhob sich zum Zeichen der Theilnahme von den Sitzen. Weiters gedachte der Vicepräsident des herben Verlustes, welchen die Gesellschaft durch den Tob des allgeliebten Präsidenten Grafen Thurn - Valsassina erlitten, und ersuchte die Versammlung, sich zum Zeichen des Veileidcs von den Sitzen zu erheben. (Geschieht.) Drr Vicefträsident schloss seine Ansprache mit dem herzlichen Wunsche, Gott möge den Kaiser Franz Josef l. schützen und schirmen, worauf die Verfammlung in drei-malige Zivio- und Slava - Rufe auf Se. Majestät aus-brach. (Lebhafter Beifall.) Als Repräsentanten der auswärtigen Landwirtschaft^ Gesellschaften fungierten für Wien. Troppau, Trieft, Görz und Salzburg der Vicepräsident Josef Fr. Seunig; sür Klagenfurt, Graz. Lemberg und Linz Secretär Pirr; sür die kroatisch-slavonische Landwirtschafts-Gesellschaft Secretär Pirc und Director Pobsc. Secretär Pirc trug nunmehr den Rechenschaftsbericht des Central Ausschusses vor. Die Thäligleit der Gesellschaft war im verflossenen Jahre eine sehr rege. Zahlreiche Mitglieder sind bcigrtrcten; im Jahre 1880 zahlte die Gesell-schast 530, heute zählt sie 1160 Mitglieder. Dir Thätigkeit der Filialen ist eine lebhafte und es seien deren jetzt 30 constituiert. In einzelnen Landcslhei^ len lasse die Thätigkeit der Filialen noch vieles zu wUn« schen übrig, so insbesondere in Gottschee. Außer dem Grafen Thurn sind im verflossenen Jahre 23 Mitglieder der Gesellschaft gestorben, welche durch 20 und 30 Jahre derselben angehörten. Referent beantragte, sich zum Zeichen des Beileides von den Sitzen zu erheben. (Geschieht.) Die Thätigkeit der Pferdezuchtscommifsiou sei nunmehr auch eine ersprießlichere geworden, da sich dieselbe zu einer mit dem Central-Ausschusse einheitlicheren gestaltete. In erster Linie werde man noch im heurigen Jahre die Pferdewettrennen einführen, was sür die Hebung der Pferdezucht sicher vom größten Vortheile sein wird. Im Laufe dieses Jahres werben landwirtschaftliche Ausstellungen in Veldes und Tressen stattfinden, in letzterem Orte wird auch die Pferdeprämiierung damit verbunden, und es wird Sache der Viehzüchter sein, durch lebhafte Beschickung eine Wiederholung derselben zu ermöglichen. Zur Hebung des heimischen Weinhandels habe der Cen» lral'Ausschuss alle möglichen Schritte gethan und dies am besten durch Förderung der Constituierung von Weingenossenschaften zu erreichen gesucht. Allein in Unleilrain, so schwer auch oft die Weinproducenten den Wein an Mann bringen, ist dies bis jetzt nicht gelungen; ein besserer Erfolg ist in Wippach zu verzeichnen, wo sich eine solche Genossenschaft auf Grund der diesertage an den Central-ausschuss eingesendeten Statuten bilden soll. Den zahlreichen Wünschen der Filialen, die Hauszinssteuer aus dem Lande zu erniedrigen, hat der Central-Ausschuss durch Uebcrreichung einer Petition an das Abgeordnetenhaus entsprochen, bisher aber nicht den gewünschten Er« solg erreicht. Der Secretär schilderte Weilers die Thätigleit des Central-Ausschusses bezüglich guten, den einzelnen Regionen entsprechenden Samens; auch der Schafzucht sollte das ^" NllckÜ? "^6 Leute avisieren, damit mau jenem ln' 'link " v^>' Vch^n ^"". die Benserrade sich getä»scht hätte, Rl^erst b°"" :nit unserer Denunciation da? ' " "on, Fenster aus sehen, wo die beiden Ktnj?ch fwdp ^W an das Fenster zurück, "lü^ll? yh vle beiden nicht mehr! Wohin sind sie >>?/Ht Mel,,. ^ sehe ich sie wieder: die Fran ^ w^l'qe 31 °en Eindruck, als ob sie freiwillig ^,,'U'ch'for. 3?"'" schleppt sie förmlich ss.walt-?e^ beobal. ^oulicrcs ahnt nicht, dass er von Vs>n a,,^ ""beu lann. dass ich leine seiner stt/^n.si!/."" Auge verliere. Da -^ die Frau ^ L band ^? sich voranzugehen - ihr Mann .Mten,. ' b" ^ vielleicht hat er doch leine ^??Üan^"cht?' l^M vu/..^'.es zu glaubrn. Doch — Juliette ^iK besä/A, "! bie Tiefe hinabzusehen. Mou-^ °r A" an?"' W'll er ihr etwa die Theorie Zärtlicher Gatte! Ah l>3 «". r A's.^ " fasst sic "m die Taille; «? ^as,'w,Il fte unter Gottes frcirm Himmel l b isl M sei""" e,n richtiges Genrebild! Aber was ^ 'Et^?' "" mehr' einen schwarzen Punkt! ""^«,,'lt^" Vioulil'lss nicht vorher gedacht "1M,lal lühl; «er hat seine Fran in den Abgrund gestoßen — sie aber klammert sich an ihn uud reißt ihn mit sich in die Tiefe.» «Man muss ihnen gleich Leute zu Hllfe schicken! Heda, Herr Wirt. ein entsetzlicher Unfall! Der deutsche Graf und feine Gemahlin sind in einen Abgrund gestürzt!» , ,,., «Dann ist jeder Rettungsversuch vergeblich -doch sollen die Herren sehen, 'dass ich nichts unversucht lasse. Der Graf hat darauf bestanden, trotz meiner Einwendungen und trotz der Bitten feiner Gemahlin, die Partie zu machen; die Dienerschaft kann es bezeugen.» ^ < . ^ « «Aber so eilen Sie doch. um Hilfe herbeizuschaffen, anstatt hier fo lange unnütz zu reden.» Als der Wirt sich hierauf entfernt hatte, sagte Chantal. sich an seinen Freund wendend: «Wirst du deiner Frau es mitthnlen?» «Gott soll mich davor bewahren; ste >st sehr empfindsam und leicht beweglich.» «Dann würden wir bess r daran thun. jusort nach Chamounix zurückzukehren. -^ doch da lommt deine Fran!» . ^ .. .Ich bin bereit. — wollen wir unsere Partie weiter fortsetzen?. sprach Andrea. a»f die beiden H desregierung, der hohen Landesvertretung, welche die Gesellschaft stets kräftigst unterstützt haben, den Da»l ausfplechen.» Der Antrag wurde beifällig angenommen. Centralausfchuss Robic referierte über die Gesell-schastsrechmmg pro 1888 und den Voranschlag p»o i890 Die Einnahmen betrugen Pro 1888 8123 fl. 47 kr., die Ausgaben 7718 fl. 23 lr., es verblieb somit ein Cassarest von 4l)5 st. 24 kr. Das Präliminare zeigt ein Erfordernis per 5860 fl. und eine Bedeckung von 6393 st., daher einen Ueberschuss per 500 st. Das Inventar u»d die Bilanz betragen 35.465 fl. 25 kr., und hat sich das Vermögen im verflossenen Jahre um 1674 st. 99 kr. vermehrt. Sämmtliche Nechnungsberichte wurden genehmigt. — Es wurde sodann zur Wahl des Präsidenten geschritten. Herr V. Rohr mann empfahl, als Mandant der Filiale Rudolfswert, den auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens hochverdienten kaiserlichen Rath Murnik zu wählen. Es wurden die Stimmzettel abgegeben, und erscheint Herr kaiserlicher Rath Mnrnil mit großer Majorität zum Gesellschaftspräsidenten gewählt. Präsident Murnik dankte hierauf der Versammlung für die ihm durch die Wahl gewordene hohe Auszeichnung; er werde es sich stets zu seiner ersten Pflicht zählen, das ihm übertragene Ehrenamt im Sinne der Statuten zu erfüllen. (Zivio, Slava!) Laudespräsident Baron Winller beglückwünschte in slovenischer Sprache den neugewählten Präsidenten und die Gesellschaft zur vollzogenen Wahl. Es sei ein Mann auf diesen hervorragenden Posten berufen worden, dem seine Mitbürger durch Entsendung in die wichtig/ sten Vertretungslörper bereits ihr Vertrauen bewiesen und dessen Verdienste Se. Majestät der Kaiser wiederholt allerguädigst aufzuzeichnen geruhten. — Deutsch fortfahrend, sagte der Herr Landespräsident, es werde auch weiterhin dasselbe freundschaftliche Einvernehmen herrschen zwischen der Negierung und der Landwirtschafts-Gesellschaft wie bisher, sind ja doch beide Factoren berufen, die Land' wirtschaft und Landescultur zu fördern; dies werde sicher« lich auch erreicht werden nach dem erhabenen Wahlspruche des Kaisers: «Viridug uniti«!» (Lebhafter Beifall.) Kaiserlicher Rath Murnil referierte namens des Central - Ausschusses über die Ernennung des Secretärs gemäß 8 12 der neuen Statuten. Nunmehr werde der Secretär nicht mehr Mitglied des Central - Ausschusses sein, sondern in demselben nur mit berathender Stimme mitwirken. Der Secretär sei nunmehr das ausführende Organ der Gesellschaft, der Chef der Gesellfchaftslanzlei, Der Referent schilderte die ausgezeichnet absolvierten Studien des bisherigen Secretärs im landwirtschaftlichen Fache und hob seine vorzügliche Eignung für den Posten hervor, welche er auch gelegentlich der Betheiligung des Landes Krain an der Reichs - Obstausstellung und anlässlich der Landes-Obstausstellung bewiesen habe. Auch seine Stellung als Wanderlehrer präbistiniere den bis» herigen Secretär in hervorragender Weise für diesen Posten. Referent beantragte daher die Ernennung des Herrn Gustav Pirc zum Gesellschafts-Secretär. Der Antrag wurde einstimmig beifällig angenommen. Secretär Pirc dankte für die ehrenvolle Wahl und erklärte, stets nach besten Kräften die Landwirtschaft fördern zu wollen. Es wurde sodann die Wahl dreier Mitglieder in den Central-Ausschuss vorgenommen. Es erscheinen gewählt die bisherigen Central-Ausschüsse Baron H. Lazarini und Director Franz Povse und als neues Mitglied Herr Vincenz Ogorelec, Grundbesitzer in Skofelca bei Laibach. Kaiserlicher Rath Murnil referierte über den Antrag der Filiale Idria, den um die Landwirtschaft seit dem Jahre 1829 unermüdlich thätig gewesenen Filialvorstand Johann Leslovic zum Ehrenmitgliede der Gesellschaft zu ernennen. Der Antrag wurde nach einer ausführlichen Begründung des Referenten angenommen. (Fortsetzung folgt.) — (Straßenbau in Krain.) In dem soeben von Sr. Majestät sanctionierlcn Staalsvorauschlage pro 1889 finden wir für den Straßenbau in Krain folgende Posten eingestellt, und zwar: für die Umlegung dcr Agramer Reichsstiaßc zwischm Rudolfswert und St, Äartholomä in der Theilstrecke am Rates-Berge 5400 st, in der Theilstrecke über den Wörgler Hügel 2700 fl., in der Theilst,»ct.- über den Nassenfslder Hügel l 2 000 st,, und in der Theilstrecke am Scheriovin «Berg 2900 st.; dann für die Umlegung der Karlstäbter Reichsstraße über dln Gorianz-Berg in der Theilstrecke Weindorf-Iugorje (zweite Rate) 20.000 fl. — (Ernennung) Der Secretär der hiesigen Finanzdircction Herr Anton Zamuda wurde zum Finanzrath ernannt. — (Vom Jesu i ten-Orden.) Wie wir dem soeben erschienenen Katalog der österreichischungarischen Provinz der Gesellschaft Jesu entnehmen, zählt dirsc Provinz gegenwärtig 7 Collegien, und zwar in Innsbruck, Kalocsa, Kallsburg, Linz, Mariaschein, Preßbma, und Travnil; ferner 7 Residenzen, und zwar in Wirn, Kapornak, Klagenfurt, Laibach, Prag. Steyer und Szat^ mar, und vier Stationen: Budapest, Graz, Gastein und Maria-Taferl, außerdem 6 in Süd- und 3 Stationen in Nordamerika, Die Gesellschaft zählt in dieser Provinz 296 Patres, 118 Scholastiker und 199 Laienbrüder. Der gesammtc Orden zählt 12,305 Mitglieder. Die Nl> sidenz Laibach besteht aus folgenden Mitgliedern: Su» perior Max Kli nlowstrüm, den Patres Franz D o -ljak, Franz Seraf, Sa jovi c, Johann Stares Veit Loinger und den Fratres Adolf Gerlic und Franz Mavec. — (Die Gemeindevertretung von Ru-bolfswert) hat nach einer Meldung des «Slovenec» den Beschluss gefasst, auf dem Floriansplahe dortselbst eine Kapelle im gothischen Stile zu erbauen. Die Gemeindevertretung votierte zu diesem Zwecke einen Beitrag von 300 fl.; der Nest der Vankosten soll durch freiwillige Beiträge aufgebracht werden. — (Masern.) In St. Veit bei Sittich wurde vorgestern die Schule geschlossen, da in der dortigen Gegend zahlreiche Fälle von Masern constatiert wurden. — (Per sonal Nachricht.) Dem bei der Seebehörde in Trieft in Verwendung stehenden Ministerial-Vicesecretär des Handelsministeriums Dr. Peter Ritter von Resctar wurde der Titel und Charakter eines Ministerial-Secretärs verliehen. — (Heimische Literatur.) Unter dem Titel «Aus der Liedermaftpe eines Grünrocks, Gedichte von Ludwig Wald eck», ist im Verlage der hiesigen Firma Kleinmayr ck Namberg soeben eine Sammlung von Gedichten erschienen, welche einen aus Krain stammenden hervorragenden österreichischen Fachmann zum Verfasser haben. Wir werden auf die Gedichte selbst demnächst ausführlicher zu sprechen kommen, können aber heule schon die Lecture des Büchleins unseren Lesern bestens empfehlen. — (Gemeindewahl,) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Schmarza im politischen Bezirke Stein wurden gewählt, und zwar: zum Gemeindevorsteher Johann Je ran aus Schmarza; zu Gcmeinderäthcn die Grundbesitzer Primus Verlc aus Duplica und Franz Brojan aus Schmarza. — (In Radmannsdorf) wurde in der dortigen Kirche diefertage eine neue große Orgel aufgestellt. Mit diefem Werke hat Herr Bon oni seine Thätiglrit als Pfarrer beschlossen und zieht sich nun in den Ruhestand zurück. Pfarrer Bononi ist vor einigen Tagen nach Krain-burg übersiedelt. — (Die lTitalnica in Vischo slack) veranstaltet am 26. d. M. unter Mitwirkung mehrerer Lai» bacher Sänger ein Concert, dessen Reinertrag dem Fonde zur Unterstützung slovenischcr Hochschüler gewidmet werden soll. Das Concert wird mit einem Tanzlränzchen beschlossen werden. Entree für Mitglieder der Citalnica 30 kr., für Nichtmitglieder 50 kr. Anfang um 6 Uhr abends. — (Evangelische Gemeinde.) Wegen Amtshandlung des Herrn Pfarrers Knieszner in Cilli fällt der Gottesdienst in der hiesigen evangelischen Kirche am Sonntag den 26. Mai aus. — (Die lrainische Milchgenossenschaft) in Laibach hat sich infolge schlechten Geschäftsganges aufgelöst. — (Blühender Waldmeister) ist eines der besten Mittel zur Parfümierung der Wäsche. Der feine Geruch hält sich sehr lange und ist selbst nach dem Waschen oft noch bemerkbar. Es soll auch Schaben von Wollenstoffen abhalten. Ein Thee von Waldmeister soll nervenstärkend und blutreinigend wirken. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibach er Ztg.» Wien, 23. Mai. Die Kaiserin und Erzherzogin Va'erie sowie Erzherzog Franz Saloawr sind mit zweistündiger Verspätung um 9 Uhr 40 Minuten in Hetzendorf' eingetroffen nnd daselbst vom Kaiser erwartet worden. Die Herrschafte,! fuhren sofort nach Lainz. Der venmglilckte Separatzug der Kaiserin bestand ails 19 Waggons. Die Kaiserin, Erzherzogin Valerie nnd Franz Salvator befanden sich im dritten Waggon. — Hexte mittags winde das Grillvarzer-Denkmal im Volksgarten feierlich enthüllt; bei deri Feier, welcher miler anderen Ol'ersthufmeister Pvinz Hoheulohe, die Minister Graf Taaffe. Baron A""' um, Gaulsch. Graf Falkenhayn, Ritter von D""^' der Landmarschall von Niederösterreich ^> " t?r Bürgermeister Uhl. zahlreiche Schriftsteller. l>m^ von Vaucrnfeld, G'lehrte und Künstler vom 3°!^ beiwohnten, hielt der Präsident der Akademie d" "" > schaften Ritter von Arneth die Festrede. De, "l" des Aurgthcaters Dr. Förster sprach ein FcsUoM Saar. .,!,.,„, Prag, 23. Mai. Die Tramway-Kutschcr Pw Dieselben verlangen zwölfstnndigc Arbeitzeit un" seitigmlg des Directors. Der Betrieb des ^ ^ Walzwerkes der Prager Eisen-IndustriegeselljclM'^ durch Kohlemnangel infolge der Streikb«>m« ^ gestellt worde,,. Für morgen ist der Beginn deS«- ^ in den Schachten der Eisen - IndnstnegeseUjaM gekündigt. ss..D Berlin, 23. Mai. Kaiser Wilhelm säM"^ ^ als Zeichen besond.rer Huld sein ilmmte den italienischen Kronprinzen z»>m -^" im 13. Husaren Regiment. . . M Potsdam, 23. Mai. Die vor dem """^„ii-Italien im Lustgarten abgehaltene Parade de» " ^. sunstruvpen verlief glänzend. Die Kaiserm M ^ selben vom Fenster des Stadtschlosses Z"- ""ZB Parade wnrde im Schlosse gefrühstückt, ^e^ war festlich gefchmückt, der König und das " Kaiserpaar wurden überall enthusiastifch beg"v^dy Nom, 23. Mai. 1700 Arbeiter der iA"^M in Savona streiken; die Fabrik hatte 25" ^ wegen Arbeitsmangels entlassen. Die Oro'MNg ' ^, vollkommene; die Streikenden riefen die M des Snbpräfecten an. ^,:^,ellf^ Madrid, 23. Mai. Infolge des Z""'^'> in der Kammer beabsichtigte die Majorität der ^ ^ gegen den Präsideuten der letzteren, Martos, delsvotum. Martos demissionierte. , „f, Pri».! Petersburg, 23. Mai. Fürst Nikola u"" ^M Danilo von Montenegro sind gestern nachnml"" ^, eingetroffen ,md auf dem Bahnhofe vom w"ft, Vladimir empfangen worden. m^sieN ^ Mostall, 23 Mai. Der Schach von '^i um 10 Uhr uachts „ach Petersblirgabg^^.^ Angekommene Fremde. Am 22. Mai. . Aa»>^ Hotel Stadt Wien. Lienbacher, k.l. Hofrath; KuM ^ssc jB"! Kreußig. Neichsrathsabgeordueter, sammt ^" ' pB ssrau; Beer nnd Szefts. Wirn. - Gräfm AM'' ^,Ml , stein. - Wagner, t. l. Professor, Maz. - V"^ ^, Mochalijj. - Tommer. Kauf».., Prag. - HJ. ^ ^"' leitcrin, Sagor. — Hürmann, Privatier, »eu" , ^ linger, Kaufn,., Nürnberg. .„..«r P"?>'üel, Hotel (s-lcfant. Dr. Trojan, NeichsrathZabgsoi°nr> A^sM,,, Graf und Gräfin Barbo, Kroiseubach. ^^»1" '^ M""" s. ssrau. Winlel. - Heiser, Pfarrer, Kleblach- ^B' Pfarrer. Uutcridria. - Ionle, leaufomm's M' ^„ch ,B^ - Hacker, Vuchhalter, Deutschlandsbera. ^'""li«i Verloldi, Mmr", ^.crc'llM, blutuna.. - Johann Triftlot, Arbeiter. 4" ^„s-G"""!^' Den 2 1. Mai. Maria DM. Schlch''H,. !'//> Tuberculose. - Johann Dovc. Echuhmach«^ ^ ^ I., Lebensjchwäche. - Anton Majzelj, Inwoyne, ^,. Den 2 2. Mai. Maria Nanovc, Inwoy» ^^^" Lottozichulig vom ^^- ^"' gb^^ Prag: 13 34 9^^^^ ^ ^ ^^ Z A D^ Z" «"'. >e.v ^ 2:l.2.N. 7. ftr. Meter (ca. 4->l)«/rsch.D'^s s^ g n, slmlmeise Porto ni.d zollfrei '"/ V'" /"' 30 »U'ÜO >!."/ '"'«l°Ie. 25« si, 13b .,3«- An . ' N'zc 500 st, I4!l ?!. 144 !iO ^ «>P!l>br,z.,2Nf,. .', 14» 70 150 30 ^^^?,».!'""'c. l>"'er,re« . 10!» 35 1W 55 °'"'M, 11«, l'5 >H'1l'« Wnerf«! . 12»!>O12»W !"lde 3 V' "' Silber , 115 70 iiu 30 d^Vl^'i«^ 0'W' 2^75 ^' ^°<" ' M ^'M°rl . ,13 50 114,0 »" U°I»» «tmlss, 1»«4 N5— «5 50 .^>« " '«"st,V,W,E. «4, 7t, 14li 25 - >4,.7s.,4^l. ^üu » "l, Ol., ,<«,st, ««.«l, ll>.» 4.. Gelb Warr Grundcntl.2Ol!liglltiollen (Mr wo si, LM.), l'"/<> «alizllchc..... 10b-- lW — k>°/„ mährlsche...... 10975 110 75 5"/u ttrai» >l»d Niislenlanb . . — — — — 5°/„ »ieberösterreichlsche . . . 1U»'U< 110 85 5"/« fte!r«sche...... »0475 — — b"/^ lroaliM »>»b slavonische . 105' - 1«!' — 5"/„ strbsllblirailch!- , . . . INb'l«, 105 !l" 5"/„ lemeser Va»ll! .... INb 10 I<>5 s»o 5"/„ ungarisch,...... 105 I» lOü l!0 Andere öffentl. Anlehen. Dona» «»'l,, Uose ü"/„ 100 si. . l24" t»o, «nleihe 1«7« . . 10»,— - - «illsUc» der Lladl VUrz . . IN — —' — «nlrdl'n d, L»ad><,sm,<«d, Wie» 105 Ll» lOf.-^ Prüm, Änl, d, Ewblllem, Wien 147 - 147 5o Äüljl'übail Anleliel! verlo», 5"/„ <><> — »7 - Pfandblirfe (liir U»0 st), «odencr. aU«, öst. 4"/« G, . . l1«bo 119- btc>, » 4'/,°/«. . . 100 w'io,-4i. d!o, » 4"/„ ... N» «0 9«:«, d»i>, PlHm,'Eckll!dl»erlchr. »°/<> lO9,?5 «lo ül> Oest H^poüiolrnbanf 10j, bN"/« 101— --- !>!»!«, Banl l»'rl, 4'/,"/,, . 101-75 1<12'L!> bslw » 4°/„ . . >OO-«»IOl- brlto 50jHhr, » 4°/„ . . 100^0 10«' Pllorltiits Olllillatllmen «!>s l«l> si,!, ss„di»a»d« Ämdbah» «>», 1»«N 101 4l» 10» «0 Vaüzlsche Narl Ludwla «ahn «m. I8»l l««» fl, S. 4>/,«/<, - ll»I NO «02 40 «,ld War, veslrrr, ^iurdwl'slba!^! . . . I 107-75 Claalsbal,»....... —-.. i»<> Slidlinl»! tl 3"„ . , . ' ' 147 i!s» 14« üs> » i» 5"..... ,11« l»0 ll» t><> Ung.galiz, Val»n..... ioo-»o 1>'<1 «» Diverse Lost (per Etücl), Ci-editloss 10« fl, . . ,ys,, „ i«7 ,. llla,», Loil- 40 fl, , . ,' ^ .' gzb0 «325 4"/^, Dl'ünn Dampflch, 100 fl.....138 - La>l>ach!>r Prä,«, W,!.-!,. «0 fl, »5 »o ll l.0 Nulwlph tiusl' 10 fl, i!,-^ Ll s,l, Eal^^os.. 4«, st, . , , ^ ' 8z,, U5-75 A «"!°l«"°!e 40 fl, , , . f.45a ««_ Waldslr!!! Uosr «0 fl, 48-b» ,« „ Windijch (»säh i!»I.' «0 si ' ' -^ b»?'. Gew, Lch, d. .',"/„ Präm, Schuld w-rsch d, Vl'di'iü-n'I'OauslaK , 17— 1»-- Vanl - Actien (per Sllick), «nglo O,st Va»l i»oo fl. «,»<>/ E, 189 40 l«!«,» Vducr, ?lust, ös>, !>0<» st, 5, 4,»,,' ^4 5" l!!»5 !il^> 30« ^5 !«>« 75 l'pos»,-ul>aul, V!l!„, «l«» n . i«l» — ,»!> - ltdcuiupt,- Grs.^idlüst, 500 st . 5« — 54ll — Viro u, «asseitt',. Wirnrr LOo st, 20» - «03 l.5' Hypo»hrie>!b,,i!st,», . . 24» ?l> li4l .^ Orfti'rr, uugar, Baul 600 st, . ui:> — xoi- Uuiuüdaul 200 st...... L3!> l!ü üH.". 75 »erlchrsuaul. «Uz, 140 fi, , . 1b» — 159 üo slctien von Transport-Unternehmungen. (per Etücl). «lbrech» Aal,» 22b LüLft Oal. «larl Ludw. Ä. 200 fl, CM, 2.V-50 20V - iiemb, Czernow, Iassy 245 - «45 50 Ulc>Ud,üsl, unz„Iriest500fl,CM. 335- 3«7 . Oest,rr, Nordwestb, 200 st. Vllli. lul 75 i»2 «5 bto, (lit, II,) 200 st, O. , . »15 L5. «15 5» Pra« Duzer liisrnb, 150 fi, Lllb. bc,— 50 Ko Üiudolpl, Äalm 200 st, Silber .----------------- owale^ublll,» 200 st, Silber «40 25 240 75 Südlm!,» 200 fi. Silber. , . ll4 — 11450 Süd Äorob,!!lln-u.'B,200st,llM. IN« 25. IN« 75 Iramwal, Oes,,Wr,,l70si,«,W, 23^ ?ü 23s. 2.>> » neue Wr,, Priorität«- «c««>» 100 fi...... sn 50 »00 - U»g, «llliz, «tissilb.»»« fl. Gilb« 1»4 75 1X5-25 <^slb «i».e Ung, ilimdoslbahn 200 fl. Silber I»1 »^ l»l 75 Ung,westb,(>«<,llb Vr»z>200fl,S, ll»4 5'» 1l»k — Industrie Actlen (per Stück), ! «auges. «llg, vest. 1 fl, . w' - l»u-b» ltg^bier ltiien und TlahlInb, in Wien 100 fl...... »«-«, 7^,— Eisenbahnn, «eilig,, erste. »O fl, »>) «> «> 50 .Elbnnichl', Papiers, u, »,-», 57 - 5? l,u Liesingsl Arauerri 100 fi, . . ,<«! 75 lo? 2!, Monlau Ve!,ll> vsterr alpin, 7175 ?2 - Präger !,» Ind-Ves, 200 st. »54 50 «5b bv Salgo Tarj S»,inlol)len »0 fi, »00 -. 305 -- «Schlbglmühl», Papirr!. 200 fl. 211'^, «lü — «Steyiermuhl».Papiers,u,G,'«. lUl!-c><» :33 - Infailcr «chlenw^V,!, 70 fl. . WO — iio» - Waffcns. G.oestinWieuIooft. 4l» - 4,2". Waggon «eiyansl. «llg in P^t «ost......... 77- - 7«- - Wr, Äaugelellschast 100 fl. . . . -. 7« — Win» rbrrgrr Siegel «ltisn »es. ll!7 l»l» lb»< - Devisen. Deulsche Pl«l,> , . b? ?0 ü?-v5 London , , , . ll» — NO-3?» Pari«......... !4li-»«. »<: l»0 Valuten. j Dui-aten........ 5 l»o l,«« 20 ssranl« Ltull,..... 9 (j?^ »3«. Deutsche NeichSbanlu»«,« . . 57 U7, 57 ?!> Papirr Mubrl...... ,25,,,, ,20 Ilallenüche «anfuolfn (»<»<> L) 4k?,' 4L »I.