^K 83^ ,843^W Uatbacher O ettung. Kamstag Vrn Il5. (Zetober. D l I v r i e n. 3IuS Triest vom 30. Sept. mclbct der dortige Osservatore Folgendes: Vorgestern Abends geruh" ten Se. k. k. Hoh. der durchlauchtigste HcrrErzhero zog Franz Carl das glänzende Ballfest, welches die hiesige Börse ^Deputation zu Ehren dcS hohen Prinzen veranstaltet hatte, mit Höchstscincr Gegen' wart zu beehren, und daselbst bis um die Mitter. Nachtszeit zu verweilen- Gestern nach angehörtem hei« ligen Meßopfer begab sich der Herr Erzherzog nach Lipizza, um die dortige Beschälanstalt zu besichtigen, und von dort zurückgekehrt verfügte sich der Prinz »N die Ausstellung der unter Höchstscinem Schutze stehenden »Tricstiner Gesellschaft dcr schönen dünste," wo gleichzeitig und aus diesem besondern An-lasse eine zwctte Ausstellung aus den vorzüglichst classischen, und im Besitze mchrcrer hiesigen Privaten befindlichen Gemälden der neueren Schule veranstaltet war. — Se. kais. Hoheit geruhten, auS den in erstbenannter Ausstellung vorfindigen Stücken, mit der ihm eigenen hohen Intelligenz, mehrere auszuwählen, UM sie, zur ferneren Aufmunterung der hicrortigcn Künstler, für Höchstseme Privat-Gallerie zu bestimmen. Da jedoch, ob eines in bcr Morgenstunde eingetretenen Seesturmes wegen, der, vereint mit ungünstiger Witterung, den größten Theil des TagcS fortdauerte, d,c vorbereitete Fahrt der dem 'österreichischen Lloyd gehörigen Dampfboote, bei Beleuchtung deS HafenS, der Ufer und der umliegenden Anhöhen, unterbleiben mußic, so wurde, onstalc dessen, gegen Abend, als eine ehrerbietige Huldigmig cm Se. kaif. Hoheit, in der herrlichen Gal» lcrie bes neuen und großartigen Tcrgesteums-Gebäudcs eine Art Fest mit ländlichen Tänzen, bei Beleuchtung deS Platzt und dcr umliegenden Häuser, im-prouisirt. Von da verfügte sich der durchlauchtigste Herr E>zherzog nach o^n, so wie das erste Mal, glänzend erleuchteten Schauspielhaus.', »vo Höchstder- selbc, mit lautem und anhaltendem Vioatrufe tische Akademie, die akatholischen Bethäuser, sowie den großen israelitischen Tempel mit einem Besuche zu beehren, worauf der Herr Erzherzog, so wie an den vorhergehenden Tagen, mehrere hohe Personen zu Höchstseiner Tafel zu ziehen geruhte. Die chrcr-bletig'herzliche Ergiesiung des Gemüths, womit jede Classe unserer Bevölkerung den erlauchten Prin» zen umgibt, und die von Sr. kais. Hoheit gegen Jedermann und stets bezeugte hohe Milde, legen die Bande der Unterthancntreue, und der hohen Herablassung zwischen dem durchlauchtigsten Kaiser» hause und dieser getreuesten Stadt immer ossenkun. digcr an den Tag. __ Vom t. Ocrober 1842. Go stern Nachmtttag haben Sc. kais. Hoheit der durch, lauchtigste Herr Erzherzog Franz Carl, die Promc. «ade von St. Andrä besucht und hierauf die dortigen Wcrfte inAugcnschcin genommen. Nachdemmittlerwel» Ic die Abenddämmerung eingetreten war, und die wo gen dcr Tags vorher ungünstigen Witterung unter« bliehcne Beleuchtung dcr Ufer des HafenS, dcr Land" ö60 haM', tmd dcr im Haftn ankernden Schiff.» nun? Mehr ausgeführt wurde, geruhte der durchlauchtigste Prinz, gleich nach Höchstseiner Rückkehr in die Stadt, die Hafenamtöschaluppe zu besteigen, und durch eine Ilundfahrr auf der Nhede dcn herrlichen Anblick zu bewundern, welchen d»e Mannigfaltigkeit Ordnung und Pracht der Beleuchtung, durch das Abbrennen von Nacketcn und bengalischem Feuer noch gesteigert, weit um sich bot. Von da versagten sich Sc. ta,s. Hoheit nach der Corso-Straße, welche, so wie die anstoßenden, beleuchtet »par, und bs» gaben sich dann in das prachtvoll geschmückte und erk'uchtctt Schauspielhaus Mauroner, wo der durchlauchtigste Erzherzog, unter Abjpielung der Nationalhymne im Anfange und am Schlüsse der Vorstellung, von dem Publikum mit stürnnschem Vivatrufe be» grüßt wurde. Heute um 6 Uhr Morgens traten Se. kals. Hoheit, nachdem die ersten Autoritäten ihre Huldigung dargebracht, im erwünschten Wohlseyn die Ncise nach Uoine an. Mittlerweile hatten sich dcr Ktadtmaglstrat, der Genicinderach, die Börse» Deputation und die Direction deS östcrr. Lloyd zur ehrerbietigen Begrüßung deS durchlauchtigsten Pr»n-zen biil zur Gränze des Tricster Gebietes, nämlich nach SanraCroce begeben, wo eine Compagnie Landwehr mit ihrer Musikbande aufgestellt war. Sc. Excellenz der Herr Landes-Gouverneur begleiteten den Herrn Erzherzog bis Duino. So sicssen nutten unter dem allgemeinen Jubel rasch die Tage dahin, an wclchen unserer getreuesten Stadt das Glück zu Theil wurde, diesen erhabenen Prinzen in ihrer Mitte zu besitzen; und sie werden auch unvcrlöschlich bleiben im Herzen der hiesigen Einwohner, welche der vielen Züge Höchstseiner herablassenden Güte und leutseligen Milde, womit Er die Aeußerungen ibrer gegen das väterliche österreichische Kaiserhaus unveränderlich ehr.'rbictigcnZulicigung entgegen nuhm, Zeugen gewesen sind. TM i e n. Die t. 7. vereinigte Hllfkanzlci hat eine im kü-stenländischcn Guberniülgebicte in Erledigung gckom» men? Krels-Cammissälöst.'llö zweiter Classe dem bis» hcrigln KrciS-Commissär dritter blasse, Johann Prelesnigg, und die hierdurch erledigte Kreis, comM'ssarsstelle dritter Classe dem bisherigen Gu-bernial-Concipisten zu Tricst, Joseph Gaigg, verliehen. , (W. Z.) Uombarvisch. ^cnetianisches Königreich. Verona, dcn 2. Oct. Am 1. d. M., gec,en Mittag, sind S?. kaiserl. Hoheit der Herr Erzher» zog Albrecht, von Vicenza kommend, in dieser Stadt eingetroffen und im Gasthoft »Gran Parlgi« abgestiegen. Um 3 Uhr Nachmittags erhielt der Prinz von Seite Höchstocssen durchlauchtigen Bruders, Erzherzogs Carl Ferdinand, taiscrl. Hoheit, ei« nen Besuch. Am Abende erschienen beide Hen-en Erz» Herzoge im'I'lllliUro i^Iai'innnico, nach dessen Schlüsse der Herr Erherzog Carl Ferdinand die Rückreise nach dem Hauptquartier^« Dcsenzano antrat. Heute Morgens, nach angehörter heil. Messe in der Kirche S. Giovanyi in Foro, ist auch der Hr. Erzherzog und zwar nach Cola, ick Bezirke von Vardolino, abgegangen, UM den großen militälischcn Manövern beizulvohnen. Verona, den 3. Gestern um '/2 6 Uhr Abends wurde unserer Stadt die hohe Ehre zu The>l, Vc. kaiserl. konigl. Hoheit den durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Franz Carl in ihrer Mitte zu-schen, Hochstwclcher, von Viccnza kommend, sich. mit zahl« reichem Gefolge nach dem Hauptquartier zU'Colü, im 12. Bezirke unserer Provinz, zum Behufe der großen militärischen Evolutionen begab. In ^dcm kurzen Zeitraume seiner Durchreise, und während des Pferdtwechsels sind Se. kaiseil. Hoheit von dieser getreuen Bevölkerung mit den ehrerbietigsten Aeußerungen der Verehrung empfangen und bei der Abfahrt mit dcn aufrichtigsten Segenswünschen be. gleitet worden. «(Gaz. d. Verona.) D t a l i e n. Am 19. Sept., einige Stunden nach Ankunft des orientalischen Packetboots Dante in Civitavecchia, fuhr Se. H.'il. der Papst an Bord seiner Kriegs» brigg von 12 Kanonen, St. Petn und St. Paul, begleitet von den kürzlich in London gebauten 3 Dampfschiffen, aus dem Hafen. Alsbald wurde die päpst. liche Flagge auf dem großen Mast des französischen Schiffs aufgehißt und eme Salve von 21 Kanonen» schlissen abgefeuert. Zwei Stunden später beehrte der Papst mit einem zahlreichen Gefolge von Carditlä'-len, Prälaten und Obcrossicicren den Dante mit cinem Besuch. Wer Gelegenheit hatte Se. Heil. in der Nähe zu sehen und reden zu hören, dem wird der Eindruck unvergeßlich seyn. Gregor XVI. erfreut sich vollkommener Gesundheit und nichcs verräth sci-ne siebenundsiebenzig Jahre. D.r Ausdruck seines Gesichts ist voll Adel und Wohlwollen und siößt ebenso Ehrfurcht als Liebe ein. Doch ist diese letzte Em-pflndung diejenige welche vorherrscht. Er unterhielt sich lange Zeit in italienischer Sprache mit dem französischen Consul Limperani und dem General-stab deö Fahrzcugs; zuvorderst gedachte cr mit An-elkennung dcrDienste, welche die französischen Pak- 561 kctboote durch die unen'tgMi'chen Ucberfahrten, die sie Missionären und Schwestern verschiedener Orden gewähren, der Vleligion leisten. (Allg. Z.) V r e u ß e n. Nachricht,! aus Berlin vom 3. October zufolge, waren Ihre Majestäten dcr K'ömg und die Königinn vl>N der Wft aus 3?euchatel, zurückgekehrt. Die Be'rliner' (<Üoss>sche) Zeitung schreibt auS PotSdam vom 2. October: „Ein Ereigniß tragischer Natur, eine Todesart, wie sie in hiesiger Gegend wohl noch nie vorgekommen seyn mag, hat sich vor einigen Tagen >m neuen königlichen Wild" park ereignet. Ein junger Mann und ein odcr zwei Knaben waren im Innern deK königlichen Wildparks (schon cingegatterten Theils) wo sich bereits die Hirsche befinden, die bekanntlich zur Brunstzeit sehr bösartig sind. Einer dieser Hirsche, mit emcm prächtigen Geweihe, wendete sich nun mit voller Wuth gegen dcn jungen Mann; vergebens sucht sich dieser hinter cjnem Baum zu retten, der Hirsch durchbohrt ihn mit seinen» Geweihe, reißt ihm den Leib auf und wühlt in seinem Innern, bis endlich auf das Geschrei der Knaben Lcme. herbeieilen und der Hirsch ron ihm abläßt; aber der Unglückliche war so zugerichtet, das! er schon vor Ablauf einer Stunde sci^ ncn Geist aufgab." (Vest. B.) Frankreich. Algier, 30. Sept. Die Erpedition des Generals de Bar ist nicht diS Tencs gegangen, ohne Zweifel weil das zu vicl Zcit erfordert hätte und die Truppen bald zurück scyn mußten, um bei dcn ostlichen Operationen mitwirken zu können. General de Bar hat sich demnach darauf beschränkt, die Umgebungen von Schcrschel zu durchstreifen. Auf dcm. ganzen Zug wurde keine Flinte abgefeuert. Hitziger ging eS bei der Cotonne des Generals Chargarnicr im Süden von Mttianah zu. W«e man hört, hatte unser Chalifah der Wüste den General ersucht noch jener Seite vorzurücken, in der Hoffnung, daß das Erscheinen der Franzosen seine noch neue Gewalt würde befestigen helfen. Er soll ihm sogar versichert haben, daß von Seite der unterworfenen Stämme wahrscheinlich keine Feindseligkeiten zu befürchten s^yen. Allein kaum war die kleine Schaar__ sie zählte '^500 Mann — in einen schwierigen Gebirgspaß ""tieft, s» kamen die Kabylen, namentlich die Be-ni.Chanw, herbei und griffen sie ungestüm an. Es wurde mit den» Ba/onnct gckämpft, trotz der An» strcngungcn dcz FemdcS aber, der viele Lcute auf dem Platz ließ, blieben wir Herren des Schlacht-ftldcs, aber wir haben den Tod von sechs Officie-ren, wonmter der Neffe des Marschalls Scbastiani ist, und von zwanzig Soldaten zu bedauern. Hier hat uns General Bugeaud mit seiner Broschüre eine angenehme Ueberraschung gemacht. WaS er aber schreibt, ist fast just das Gegentheil von dem was cr bisher gethan hat. Dieses Räthsel will man sich dadurch erklären, daß eS dem Finanzdirector, dcm die Colonie sehr am Herzen liegt, gelungen sey, den meisten semcr Ansichten bei dcm Statthalter Ein« gang zu verschaffen , so daß eigentlich die Schrift zu zwei Dritthcilen auf seine Rechnung lomme. Warum der Kriegsminister den General wegen dieser Publication getadelt haben soll, ist nicht recht klar, es wäre nur zu wünschen, daß alles geschehe, wie er cb vorschlägt. Gestern hat sich Bugeaud nach dcr Maison e carrce begeben, wo bereits die Operationse colonne des Ostens versammelt ist. Heute hat sie den Marsch angetreten, cs sind nicht viel über 3000 Mann, was ziemlich wenig scheint, wenn man m den Gebirgen von Budschia agiren will, was übrie gens nicht wahrscheinlich ist, da der General, nach der Broschüre, mit dcn Kabylen zwischen Collo und Budschia nichts zu thun haben will. So viel scheint gewiß, daß man in die Ebene von Hamzah, in die Nähe dcr eisernen Thore vordringen will, was aber vorher geschehen soll, ist unbekannt. Hr. de la Rue, welcher mitgeht, hat auch den Auftrag, dem Kriegs-ministcrium über die Fortschritte der Colonisation Bericht zu erstatten. Toulon, 30. Sept. Die Nachrichten aus As. gier (bis zum 25.) lauten noch immer nicht ganz befriedigend. General Changarnier, dcr über Milia» nah hinaus nach den Gränzen der Provinz Oratt vorgedrungen war-, hatte mit seiner Colonne zwei heiße Kampftage- zu bestehen, die ihm über 100 Todte und Verwundete kostete. Unter den ersteren waren sechs Officiere. Dagegen war General de, Bar auf dem Weg nach Scherschel, von wo cr dann mit dcr Reiterei wieder nach der Mctidscha aufbrach, auf keinerlei Schwierigkeiten gestoßen. Ueberal! benahmen si)ser sey angewiesen, die Häfen und Gewässer Morea's und der ionischen Inseln zu durchsuchen und. alle nichtregistrirten Boote weg^u-e nehmen, weil viele derselben zum Seeraub oder Sklavenhandel Mißbraucht werden. London, 1. Oct. Der Erzherzog Friedrich von Oesterreich erfährt von Seite des hohen Adels fortwährend die schmeichelhafteste Aufmerksamkeit. Am 30. Sept. Nachmittags besuchte Se. kalserl. Hoh., vom Fürsten Esterhazy begleitet, den Herzog von Sussir »m Klnsingtonpalast. Später besuchte Prmz G^org von Cambridge Sc. kaiserl. Hoheit in Mi' varts Hotel. Abends gal> Graf v. ?lberdeen, als Staatssekretär deS ?luswärligen, dem Erzherzog zu Ehren ein glänzendes Banket in Argyllhouse, welchem Fürst Esterhazy , Fürst Castelc'cala , Lord Stanley, Lord Ashourton, der französische und der bayerische Gesandte u. s. w. beiwohnten. London, 3- Oct. Am Sonnabend besuchte der Erzherzog Friedri^ von Oesterreich das Green^ wich »Hospital, wo Se. kaiserl. Hoheit von dem jez-zig^n Gouverneur desselben, Admiral Sluvford, seinem Kn.'gsgefährren an der syrischen Küste, auf da) freundlichste empfangen wurde. (Allg. Z) Nllßlanv unv Dolcn. In einem Schreiben aus Moskau vom 13. Sepr., das d,e Quotldic'nne mittheilt, liest man: „Em schreckliches Unglück hat Kasan betroffen. Eine Feuersln-unst hat es ,n Asche gelegt. Dreizehn hun-dert Hauser wurden die Beute'der'Flammen; das Observatorium, der Palast des Gouverneurs sind vernichtet. Es ist cin größeres Unglück als das von Hamburg. Kasan war eme herrliche Stadt, in der romantischen Gegend gelegn; es ist der Herd der W'ssenlch^cn, der Mittelpunct für das Studium der orientalischen Sprachen. Vor e,n,gen Tagen war ich dort, durcheilte feine Straßen und Bazare, be. slchtigte sein,' wissenschaftlichen Museen, genoß von seinem herrlichen Ol'seivacorium die Ausficht auf dle>e Landschaften, dlesc glänzenden Kupp.In, diese bemalten Moscheen, d»e beiden Scen, welche die Scadt bespülen und die giüne Hügelre,h<-, welche den Hor,zonr m einer Entfernung von s.'chs Wer« stm begränzt und an deren Fuße' d,e Wolga stur. misch ,hre Wogen vorübeiwälzt; und dieses Obser-vator.um und fast diese ganze Stadt hat das Feuer verzehrt! Das Feuer hatte sich auf einem Puncte gezeigr, ohne daß man viel Uniuhe darüber em-pfunoen hätte. Piöyllch «ber erhob sich ein surchtba» l-cl- Wlnd, der d.e brennenden Balken umher warf und den Brand auf zwanzig verschiedenen Stellen aus einmal ausbreitete. Es war unmöglich seiner Herr zu werden. Schon vierzehn Tage früher war Kasan hart daran »n Asch.' gelegt zu werden und vcroankte seine Erhaltung nur semem würdigen Gou» verneur, dem wackeren General v. Sch'poff. An» Tage meiner Ankunft brach um Mitternacht eine drohende Feuersbrunst aus, und ich sah den Gouverneur , der am Morgen geschwächc und krank angekommen war, aus dem Vett, worin ihn ein hitziges Fieber zurückhielt, sich aufraffen, dem Orte der Gefahr zueilen, die Ldschanstalten leiten und die Stadt durch Aufopferung von zwciundzwanzig Häusern rctlen. Ach, ihr Untergang war nur aufgescho-bc»! Wer seufzt nicht bei dem Gedanken an solches Unglück! Man we.ß im Auslande Nicht, wie vlel bedeutende Manner und welche gebildete Gesellschaft di^se durch ,hre Bevölkerung noch halb tatarische ^>tadt enthalt. Ich habe die ausgezeichnetsten Professoren ihrer Universität gesprochen: den Maihema» ttker Lobelöhcwsti, den Physiker Knorr, den Oc«o-Nomen Gorloff, den Professor der französischen Litteratur, o. Plaquy, den Botaniker Fuchs, den Perser Kasurbec, den Professor des Mongolischen, Ko» walewsti )c,, welche Summe verschiedener Wissen» schaften! Hr. v.Kowalewski, ein bescheidener Gelehr« ter, dessen Herz eben so edcl alS ft,n Verstand leb. hafr und scharfsinnig ,st, wird einen Dictionär der mongolischen, russischen und französischen Sprache herausgaben. Der erste Band soll den 1. Jänner er< scheinen. Es werden Prob? - Exemplare nach Paris gesandt werben. Der General v. Schipoff hat einen Courrier an den Kaiser gesandt, der morgen zu Moskau erwartet wird. Dieser Courricr hat die traurige Nachricht und die officiellen Details dahin über» bracht, die ich Ihnen gab. (Der Kaiser soll bereitS nach Kasan abgereist NY"» (Allg. Z.) Verleger: Ignaz Alvis Edler v. Kleinmayr. Anhang M FailuuljerSeitMH. ^mll-n vom ll) Gttoder l8i2. Mlttelpre'S S'^aOlchl'^venHrcidu.lg.zu b p6t. (»n CM > lag 3jl6 htllo dett» dcno . 4 « (in CM.j ,öo 3,4 Verl»,^ Obli^alivi,. , -oofkam«. ^«5 1»^!.. ) zoll 5l8 «ne«'Odügallol'.d. Zwangs.^u4 i/, / __ «l^»ll«ti«n2 >n iilain u. Acra./^u4 »» > __ ,ial. Odl'^at. v.Tolvi, Vor-FzuZ ,^« ^ ^. ^zic,». >L>lo0t.VH!lco,Obl.ju « ,)2 s<^t. (m CM.) 6H 7^8 Db!>ac,t. der allgem. u>»d Uu.qar. < zu 5 v. H. ^ — Hoflailnuer. 0er ältern llom» » zu 2 »j2v. H. / -» daldlschcn Schulden, der in ^ zu l»)4v.H. > — Flore,,!, und G,»UH aufg«« ) zu» v.H. V 533^ n«umeilen Alilehen l zu »H^H».H ) — A«rar. Domest. v oxillll'ch unltr unc^ zul i»^t-^ — -^ cb d«l H>in«. von Üöh.^ zu, »j, ,. F — — ml«. Vlahlt,,. Schle.^ zu«,j4 .. V — — siel».<3>t«uelmart.jtäln. )zu» .. ^ 23 ,j« — l«n. ss?ain. Gör^ und/zu»2l4 .. K — — desWOdtlk. Amtes ( ) Actien der Kaiser FerdinandS.Nordbahn zn ,000 ss. C. M...... ?»>» st- inC. M ^erjelchllijj vcr vier Verstorbenen. Den », October «8«2. Gtvrg Gasparilsch . Sträfling, alt 6? Iayre, am Kastellbtrge Nr. 5?, an Alcersschwäche.— Dem Herrn Mattdäns Finz, Sladllvun^arzlen, seln Kind Ma-Hhilde. alt 1 I.chr und «0 Monate, in der Stadt Nr. «00, an tleblrsehung dc6 ^rankheilsstoffts auf daS Gehim. Den 9 Valentin Mercher, 3agl3bn«r, all 67 Ich«, ist im Laibachflusse, hinter dem Hause Nr. 12 in der St. Pclels Vorstadt, am Ml ertrunken gefun» den und gerichtlich beschaut worden. — Simon Sa» vasnig, Patental.Invalid, alt 45 Iahlr, in dtlSt. PeterSvorstabt Nr. 8?, am Bluthusten. Den ^l. Herr Andreas Morelli, k. k. jubiliiter Stadt- und LcmdtechtS-Negistrator, alt 7? Iabre, in der Capliz'ner. Vorstadt Nr. 18, am serösen Schlag» fluffe, und wurde gerichtlich beschaut. Dcn ,2. Dem Hrn. Johann Thomitz, Hut. machermeistcr, seine Tochcer Antonla, alt 7 Jahr«, in der Stadt Nr. 158, an Fraisen. Den 12. Dem wohlgebornen Herrn Franz v. Gtomadski, Apothekerund Realilalendesstzer, sein Herr Sohn. Hörer der PlMk, all 19 Jahre, ln der Stadl Vir. 11, an der Lungenschwindsucht. LitträriM Anzeigend 5. 1688. (2) ^" El^eorg Nercher, Vuchhandlcr in . Lalbach, lst zu haben: ^ a n d b u ch der allgemeinen Weltgeschichte für Schule und Haus. Bearbeitet nach den Werken von Annegarn, Döllmger, Wie« bemann u. A. Zweite vermehrte und verbesserte Auflage. 666 Seiten stark. gr. 8< Regensburg, br. 2 st. (Z^r Laib. Zeitung v. tS. October lvsH.) Christkatholisches Hausbuch. Gesammelt und herausgegeben von M. Sintzel. Mit einem Stahlstich, gr. 8. Regenöburg. 1tN2. ungcb. 1 fi. 54 kr. Reuter, Ioh, der Beichtvater in allen seinen Amtsverrichtungen. gr. 8. Regensburg. 1841. ungeb. 1 fi. 54 kr. Practisches Handbuch für katholische Seelsorger am Krankenbette. Herausgegeben von einer Gesellschaft katholischer Pfarrer. 2. Auflage. 1642. ungcb. 1 fl. 20 kr. 4. ?luflage. 5 Bände. Mainz. 1840. ungeb' 9 fi. Nachfolge, die, der allerheiligsien Jungfrau Maria. Aus dem Französisch, von Erkens. Aachen. 1840. br. 40 kr. Z 1564. (2) Bei A. Vaternolli. am Hauptplatze, ist zu haben: MeueK Kyielbuch. enthaltend vicrundzwanzig Conversationüspiele als: L'Homder, Whist, Piquet, Ta-rok, Boston, Casino, Rapouse, Vre-sett u. s. w., nebst dcn nothwendigen An-stands- und Klugheitsregeln, jo wie als ?ln-hang: Warnende Wiiike üb«r die künstlichen Mischungen unredlicher Spieler. 3te vermehrte Auflage. 36 kr. Neuer schneller Interessenrechner, odel vollständiger tabellarischer Schlüssel zur Berech«. nung ber Interessen zu 1 7,, 2, 2 '/,, 3 '/,, 4, S und 6 Procent, von 1 bis 100,000 ss. Ein unentbehrliches practisches Handbüch-lcln für Kapitalisten, Banquiers, Kaufleute 3s. Von Fellner, 3te Auflage, 1 st. (5. M. Die wilde Kunigunde, oder die Genossen des schwarzen Bundes. Ein schauerliches Rittergemälde aus den Zeiten des Faustrechtes. Von Ludwig Dellarosa. Geh. mit I Titelkupler. 4Y kr. 564 Reinhard von Wolfsklau, oder die blutigen Wege der grauen Brüder auf Iohannisstein. Historisch-romantische Erzählung aus Oesterreichs Vorzeit. Von Ludwig Dcllarosa. Mit 1 Titelkupfcr, geh. 1 fl. Z. 163'. (2) " Bei 2.. VaternoM, am Hauptplatz, ist zu haben: Der geschwinde Italiener. Bon U. >7alentini 2. durchaus verbesserte Auflage. 144 Seiten stark. gr. tt. Wien. 1837. geb. 30 kr. In 3«> Lectiötten die italienische Sprache vollständig lesen, schreiben und gründlich sprechen zu können, dich ist die rühmlich gelöste Aufgabe diefts Lchrcurscs, für dessen Güte die neue Auflage spricht. Z. »62,. (2) Sehr frische feine Oelfarben unv Fügerfirlnß, in Blasen zu 10, l2, »5, l6, 2n bis 5ä kr., sind «miner gZ" frisch bei mir zu haben, n e auch ordinäre und feine Wasserfarben, m Kästchen m>t 12,16 und2't Stücken, ron Ikr. bls^ss. H4 kr.; ferner habe sstts alle Gattungen ZelchnungS- und Maler-Requisiten zu billigen Prtlsen vorralhig. Die Wiener u. Gratzer Zeitung, vom October ,842 an, wild bei nnr um einen billigen Prels zum Lesen ausgelichen. Neop. Vaternolli- Buch', Kunst- und Musika-_______ lienhändler am Hauptplahe^ 3. 1631. (2) Tod des Herzogs von Orleans! Gelungene bildliche Darstellung zweier, höchst ergreifender Schrek- kens-Scenen; aufgenommen von einem Augenzeugen. Nach dem Pariser Original, Folio, Wien. 1842. Preis in schwarzen Abdrücken} nur 10 kr., colorirt 15 kr. Vorräthig in Leopold Paternolli's Kunsthandlung in Laibach, ani Hauptplatz. Bei Ignaz Alois Edlen v. Kleinmayr, Buchhändler in Laibach, ist zu haben: Chrcstomatia latina in usum audi- torum philosophia anni primi et socundi Ediiis cmcndatior et correctior. Viennae 1339. 2 ft., brosch. , fi. 5 kr. Lehrbuch derPhilosophie. 2 Bande, brosch. 1 fl. 30 kr. Systematischer Religionsunterricht fur Kandidaten der Philosophie. 3 Th. a 62 kr. Kreußler, M. O., und Vollbeding/ M. I. E., kurzgefaßtes lateinisch-deutsches und deutsche lateinisches Handwörterbuch. Leipzig. 18N. 2 fl. 30 kr. Schonberger, F. A-, neuestes lateinischdeutsches - und deutsch - lateinisches Hand - lexicon zum Schul- und Geschäftsgebrauche. 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M., Z. 2346l, die Vornahme ciner Minuendo - Versteigerung zur Beischaffung des zum Behufe der Conscriptions Revision vom Jahre I8'l3 nachgewiesenen Bedarfes von Einhundert sieben und siebzig Rieß, dreizehn Vuch und acht Bogen Drucksorten, so wie des dazu benöthigten Papiereö anzuordnen befunden. — Der Totalpreis für die Lieferung des Papieres und die Buchdruckerarbeiten wurde von der k. k. Camera! - hauplbuchhaltung in Wien mit Siebenhundert und dreizehn Gulden 35 kr. C. M. berechnet. — Zur Hintaugabe dieser Lieferungen wird die Minuendo-Versteigerung am 21. d. M. in dem Kreisamle Vormittags um 10 Uhr bestimmt, und die hiesigen Papier-Händler und Buchdrucker hiezu mit dem Ve« deuten zu erscheinen eingeladen, daß die dieß-falligen Licitationöbcdingnisse und der Ausweis der beizustellendenGattungen von Conscriptions-Druckpapieren kurz vor der Licilation hierorts eingesehen werden können. — K. K. Kreisamt Laibach am 12. October 1942. Llavl- unv lanorechtllclie Verlautbarungen. I. 1472. (2) Nr. 6684. Edict. Von hcm k. k. Stadt - und Landrechte in Krain wird bekannt gemacht: Es habe Anna Donati, verehelichte Mezhi, durch I)l. Oblack, um Einberufung und genchtliche Todeserklärung ihrer vermißten Schwester Iosepha Donati gebeten, worüber derselben als Abwesenden der hierortigc Hof - und Gerichtsadvocat Dr. Bla-sius Ovjiazh zum Curator aufgestellt worden ist.— Dieses wird der Iosepha Donati, welche von hier abwesend und unbekannten Aufenthaltes ist, mit dem Anhange erinnert, daß dieses Gericht, wenn dieselbe während eines Jahres nicht erscheint, oder das Gericht auf eine andere Art in die Kenntniß ihres Lebens setzt, zur Todeserklärung schreiten werde. —Laibach am 30. August l«^2. Armutchc Verlautbarungen. s' 1657. (2) Nr. 61b^XVI. Gebäud e-Vernne thung. Das zur NcligionsfondshcrrschaftMichclstet-ten gehörige, von dem Schloßgebäude abgesonderte sogenannte alte AmtshauS zu Adergaß,Haus Nr. 3, welches ein gemauertes, länglichtes Vier- eck bildet, und unterirdisch 2 Keller, zu ebener Erde einen Vorsaal, eine Gesmdestube, eine Kammer, eine Speisekammer, eine Küche und einen Gang; im ersten Stocke einen Vorsaal, zwei Zimmer, zwei Kammern und einen Gang, und ^ unter dem Dache einen großen Raum zur Trock- " nullg der Wäsche, oder zu einer anderweiten Benützung lnthalt, wird am 19. October 1842, Vormittags um 1l Uhr in dem Amtsgebäude der k. k. Cameral-Bezirks-Verwaltung zu Lai« < bach am Schulplatze, vom 1. November 1842 angefangen, auf ein, drei oder sechs Jahre im Wege der Licitation und der Verhandlung mit» tclst schriftlicher Offerte vermiethet werocn. Da dieses Gebäude in einer gesunden Gegend Ober-krains gelegen ist, so eignet sich dasselbe nach seinen Bestandtheilen und Bequemlichkeiten zur Unterkunft einer größern Familie, Behufs der Luftveränderung in den Sommer- und Herbstmonaten, und empfiehlt sich zu diesem Zwecke auch noch dadurch, daß sich in seiner Nähe mehrere ansehnliche Güter und die beiden Städts Krainburg und Stein befinden. Micthliebhaber werden daher eingeladen, sich zu der obigen Licitation an dem festgesetzten Tage persönlich, oder durch gehörig Bevollmächtigte einzufin-den. Denselben bleibt aber auch unbenommen, . längstens noch vor dem Schlüsse der mündlichen Versteigerung schriftliche, auf 6 kr. Stampel verfaßte und mit dem, nach dem Miethzins-Anboteberechneten 10^ Vadium belegte, versiegelte, so wie auch nn't der nöthigen Aufschrift versehene Offerte einzubringen, in welchen das Miethobject gehörig bezeichnet, dann ein bestimmter, durch Buchstaben und Zahlen ausgedrückter jährlicher Miethzins-Anbot und die ausdrückliche Erklärung enthalten seyn muß, daß der Offercnt sich allen in dem Licitations-Proto-colle aufgenommenen Bedingnissen unterwerfen wolle. Der Ausrufsprcis ist auf einen jährlichen Miethzins pr. 25 st. C. M. festgesetzt. Die näheren Miethbedingnisse können bei der k. k. Cameral-Vezirks-Verwaltung in Laibach, oder bei dem Verwaltungsamte Michcl-stetten täglich in den gewöhnlichen Amtsstunde« eingesehen werden. — K. K. Camcral-Bezirks-Vcrwaltung Laibach am 8. October I8'l2. Z. i66ä- (,) Nr. zIo> G p m n a s i a l - K u n d m a ch u n g. Vermög dev allerhöchsten Entschließungen vom ,. Jänner und »3. Februar 1827, des h. Sl. H. E. D. vom 4. April 1627, Zaht »640, und deS h. G. kncularö vom 19. April (Z. Amts/Blatt Nr. 124. d. 15. October 1842.) 760 1827, Z. ^'/i498> darf Niemand als Priuat-lchrer der Gymnasial'Schül r anerkan:u lve<» den, der mcht m>t einem dleßfalligen Ncfllg: lu^cugnijse von dem Präfecte clnes öffentll-chen OpmliasillMS verschen lst. Daher wird auch allen jenen Individuen, tne ein solches Blfugnlßzeugniß erhalten wollen, hiemtt Nach» gehendes eröffnet: In Befolgung der eben ge» dachten allerhöchsten und hohen Vorschriften lvird die Prüfung mit dm künftigen Lehrern der Pl-ivatstudicrenden am 24. des künftigen MonalsNovlmberandenGymnasien,zu Laibach Fklagcnfurt und Neussadtl abgehalten werden. Wol dieser Prüfung huben sich sämmtliche (5al,dl-datcn oc, den Prafeclcn der gedachten Gpmnasicn schllflllch zu meldell und deutlich anzugeben, vb sic aus den Grammatical- oder Humani» iats-?el)rgegcnssandcn geprüft zu werden rvüns schkn. Im ersten Falle werd.n sie sich über tne im Inlande absollurtcn philosophischen Sru, dien/ insbesondere über die Ecjlehungskunoe, nie auch mit emcm Zeugnisse über dle U"bc-denkllchkelt lhrer Grundsätze und übcr die Moralität ihres Lebenswandels, im zweiten ab?« noch überdieß nil den Zcugnisscn über das Slll-dium der Universal- lllld der österreichischen Slaatcngeschlchte, tcr classischen Literatur, dcr gllechlschen Philologie rudder Aesthetik auszu« »reisen haben. Sollten welche Individuen cm BcfugnißzeuMß, Gymnasial.Schüler privat zu unterrichten, schon vo, 6 Jahren erhalten haben, so sind sie verpflichtet, falls sie den Unterricht fottscyen woUc»,, sich jctzt lincr neuen Prüfung zu unterziehen, nie»! ,hr gedachtes Recht nach dicscr verstrichenen scchsjährlgcn Periode crlo-schen ist. — Unter Cmemiweldes' Inssrllctoren, welche öffentlich studierende Gpmnafial-Schüler tlnterrichten wollen, und sich vor dem Prä-fecte mit Schulzeugm'sscn ausweisen können, daß sie die sämmtlichen Gpmnasial-Elassen mit dem allseitigen guten Fortgange vollendet ha-den, hicmit aufgefordert, an dem oben anbei raurmen Tage zu der auch für sie vorgeschriebenen Prüfung zu erscheinen. — In Ermanglung dcr Gymnasial, Studien»Direction der Provinz, i-oslieclive des Laibacher Gllbernial« gebietes: — K. K. Gymnasial-Präfectur zu ^aiback den 12. October ,6/^2. ^erwischte ^erlautbarungett. Z. »66g. Nr. »«65. Edict. Von dem Bezilksgerichle Adelsberg wird hie. Mit bekannt gemacht: Os sey in die executive Leilbictung der dem Joseph Kalulche zu Narein, Pfarr Koscbana, gehörigen, der löbl. Herrschaft Prcm 5'ili Urb. Nr. 27 unt' 2!! tic»stl)arct, ^ Hv.,ufrcchcs!)ubc u,>c» '/4 Kauflcchtt'llm.'ssaß gcl-rll' li^cl lvardc». Di lnul hiczu 3 Tcrinluc, une um dic S^'ähulig oder rasiger an Main, ge-brachc tver^cn lcnlUen, scldc bci kem ^lticn auch unccr der Schätzung vcrt.lufc werden wü^cn; so h^ben Kaufw^lgc an ocn gcoachtcn Tägeil, Vormittags um l, Uhr, ;u Narcin zu elschciitcn, unt tonnen die Verkaufs . Bedingnissc inzivischen in dcr Kanzlei der 6a,ncral.Herrschaft Adclsberg eingesehen lvercen. Bezilkög^lcht ^lkelSbcrg am 26. Iu.,i lüz«. Anmcltung. Nachdem bei dem ersten und zweicen Fcltbiclung