U m t s -N^^E Blatt. H^° 116. Dtenstag den 26. Ke^tember 1^37. ^, -----------'------^ ^ ^ ^--^,--------^--,-------------. ____-- >--- ^ ^^ ' --^-"--^.^,.-,^------------—-----!>-«» lNubernial-Verlautbarungen. Z. i5i5. Nr. I9Z25. Nachricht des k. k. Guberniums l n 3 aibach, in Privilegien-Angelegenheiten. — Dn luftlce-en Raume, vorzüglich bet Abdampfungen in Zu-tfer«Raffinerien denützt werden könne.— D,e Geheimhaltung der Beschreibung rrurdc ange« sucht. -> ^.<^ Sicherhms-Rücksichten waltet wider die Ausüburig des Privilegiums bei Be» obachtung der sonst gesetzlichen Vorsichtsmaßre, geln kcm Bedenken ob. — Z) Tcm Michael Bcrmann Teller, Spcccrciwaarcli - Handelsmann und Ochlmühlpäckier, dann dessen Bru» de>-Joseph Teller, Hanolungs ^ Coinmis, wohne haft in Prag, Iud.nstadt Nr. io5^5, für die Dalit»,-uon fünf Jahren, auf die Verbesserung «n der Erzeugung von Rübs- und kcinöhl, in Folge welcher, <») derSamen zum Pressen zwecke maßiger vvlbereitet, ^) die Presse mit ihren Bestandtheilen einfacher, dauerhafter und btt-> llgcr, als ahnliche Ochlftrrsscn eingerichtet wer» de, wodurch dieselbe an den Hauptbestandtheilen gar keiner Reparatur, und an den Neben-theilen nur höchst selten einer solchen bedürfe/ und deßhalb auch an den von Maschinenbauern, und ihren Werkstätten entfernten Ottm sttttz mit ,cdcr Krafc in Anwendung gebracht und in Wirksamkeit erhalten werden könne, dann 0) das bisherige gewo'lsame Herausschlagend der Kuchen aus dcn Töpfen durch eine einfache, dauerhafte, einen starken Druck ausübcnd'e Vorrlchiung ganzlich dcsettigt sey, »ndcm die Kuchen sehr schnell Mittelst eines emzigen Handdruckes aus den Töpfen entfernt, hierdurch das Pressen beschleunigt, eine größere Mrnge an Product erzielt, und die koslspirligen Nepa» raturen de>,' Töpfe und deren Scheiben, bcson, derß der unteren, w.lche mit teistcn versehen seyen, erspart werden. — Die Geheimhaltung der Beschreibung wurde angesucht. — Uebvl-gcns ist das dcm Wiener Schuhmachergcsellcn Joseph Pcrgler am 25. Juli ,8)6 auf eine Verbesserung in der Verfertigung der Schuhe U'^d Stiefeln ve ten und dritten Jahres, verlängert wordm. Dagegen wurden die ausschließenden P ivile« glen des Johann Tosi oom Zl. Jänner ,82g, auf eine Verbesserung der sogenannten U!-.auf< spürbaren Schlösser; des Iq,iaz Vanni, vom 25. April itt5ci, auf die Entdeckung, Indigo aus blau gefärbte,- Wolle zu gewinnen, und des Michael Tchlcsmgn vom 26. Jänner iä)i, ?c>ä eine oder mehrereMangen mittelst einer Dampfmaschine m Betrieb zusetzen, wegen unterlasse« ner Berichtigung der Taxraten, für erlojchcn erklärt. — Endlich ist das dem akademischen Zeichner in Wien, Marcm Ledl, das auf d>e Erfindung der Herstellung aller Gattungen Zcich« nungen zu Druck» und Stick-Mustern mit fünf Figuren, stait der bisherigen Model, unterm 20. Juli i333 verliehene zweijährige, und in der Folge auf zwei Jahre verlängerte Privilegium, auf die weitere Dauer eines Ial)» res, nämlich des fünften Jahres, verlängert worden. —> Welches in Folg? deS ln diesem Gegenstände herabgelangccn hohen Hofkanzlc,« Decretes hlermic zur allgemeinen Kenntniß ge« bracht wird. — Laibach am 20. August i83/. Joseph Camillo Freiherr v. Schmidburg, Bandes- Gouverneur. Carl Graf zu Welsperg, Naitenau undPrimör, k. f. Hofralh. Anton Stelz ich, k. k. Gubcrnlalrath. 3. I3ä6. (l) Nr. 22l6/,. Eoncurs, Ausschreibung für die zwei in Erledigung kommenden Kaiha« ,ina WarnusisHen Mädchen » Stlo?ndl,«n. — Die von der Katharina Warnus, ^borne Tho, masia, gestifteten zwei Me>hen. —' Die beoorste» hende Erledigung dieser Erziehungs l E>l!pen-tlien, zu deren Erlangung und Gcnuß vor^üg» llch Maochen aus dcr Verwandtschaft dec Gtlf« lerinn/ in deren Ermanglunz adcr auch andere arme Vürgcrstöchter berufen sind, und worü» der derzeit oem Franz Josevh uon Bteinh.'ffen das P^asentacionsrecht zust-hr, wird m>t d?r Erinnerung zur öffentlichen Kinntmß gebraHt, daß jene, welche sich um emesditser Zrz'ch'tngs-Stiyendlen zu beerben g denker» , ihre tneß-faüigen gehörlz lnstcuirten Gesuche b>s ^nde October d. I. beim Guberniu^n einzureichen haben. — Vom k. k. illyrtschen Gubermum. kaibach am 1^. September 1837. Franz Glöser, k. k. Gubcrnial, Secretar. 3 i3ä5. (^) Nr. 227I7? In der hierortigen gedruckten Nachricht vom 2. Juli l. I, Z. 9f), über d>e Veräuße« rung der weltlichen Gtlfcungsherrschaft Win« diglenikau haben sich mehrere Druckfehler ein» geschlichen, die man zur Veseitigiitig der hier, aus hervorgehenden Beirrungen nachstehend zu berichtigen sich veranlaßt si?dt: 1. I1 bei ben sub. l ang führten 3ltra.)srubrlken bez 0) stall Gackcrjlns, unrichtig das Nort Bäder-zins angfs'^yl. ^- 2. Be» der Ertragsrubrik ll. „Hauszmb" »!^ hinter d?r Wiener Wahrung der Zms pr. 3 fi. »o kr. E. M. weggebllebin. — ). Bei der «nd. n angeführten Errrags-rubrik ist zwischen dem Zifferanfaye 167 und dem W^rte 'Oesounst di? Gcz'iHnung des Ge-wlchls nach Pfunden weggelassen. — ^. Bei dcm 5iid. 2 angeführten Pachtzinse für jme Grund^ücke, welch« wegen Minstel der erfor« dcrllchen Wlcthschafisgcbäudi bis snde October 18)7 uervachtel sind, wclcher mit lg 2 si. 53 kr. C. M. al'gcseyc trsche,,u. >st in dem leer-gkbliebenen Relume d»e Ziffer » aullgelassen ul^d hätl« daher richl^ mit ic)i2 si. 53 kr. E. M. angesetzt werden scülen. — 5. Ift bei der «l.lli. 6 angeführten srtragsrublik des Vräu-hauses, im 2. Absatz?, hklü^l>ch der zur Bierab-nahm« verpachteten Wirthshauser ssatt dem Worte „Vorkaufsrecht" fälschlich das Wort Verkaufsrccht angc^yt. —> Von der k. k. böh» mischen E>ta^tsgüterveräußtrungs»^)i,ovlnzial-cemmissivn, Prag am it. September iLI/. Z. i3)5. (2) vcl Nr. 2,665. Nr. 52L07. Nachricht. Bei der galljischen k, Kammerprocu« ratuc sind <t dem Gehalte jahll'-her i5na und 120c» fi. »5. M. in srledigunz tiekomm?n. Dl^ Sen),,rber um diese Stellen habtn ihre wohlilistruirten Gesuche, im Falle sie Kerens anqestellr si^d, m>t« telst chrer vor^eseylln Nchärden, sonst aber »mltelss des betreffender, Kleisamles bei dem f. k. gal,zischen Landes- Guberrnum längstens bis l5. Oclobec l. I- anzubriligen. Dle Gesuche muffen mit den Zeugnissen über die erreichte Großjahrigkett, das erworbene Doctoral dee Nechte, d«e v^n der Zsn haben,ve,dcn. tachüch den 9. ^lpltmber 18)7. Aennliche Verlautbarungen. Z. l353. (1) Nr. ic)33?M. «3traf»<3rkenntniß. Von der k. t. Eaweral - Bezirks - Verwalk tung in'iaibaH wurde wider Anton WontsctMa zu kollsch, im Beznke Haosbcrg, auf der Grundlage der hier abgeführten Untersuchung, nachstehendes Erkenntniß geschöpft: Nachdem Anton Wontschma geständig »ss, im Jahre i33l eine Parthie von 27^. Zucker und e»n Quantum von 83 A. Kaff, y "als Eontreband e Gut für Andere gelvagen zuhaben, so wnd derselbe ,n Glmäßheit der §§ ,3, /,g, ^^, 86, y5, ,«, undZ lo3 des Zolloatcntg vom Jahre 1788 und 5esj Strafoerscharfungs« Circulars uom 29. Juli l8l4, 3- 9gl l, zum Vrkge des drlifachln Werlhes dieser nicht vorhandenen Waarsn nach den damals bestandenen medrlgften Pre»-sen, nämlich 224 kr. für z A. Zucker, und » 27 kr. für l K'. Kaffch, sohin zum Erlaae dcr ^lldstrafe, und zwar rücksichtl'ch des Zuckers von löst. zI'/^kr., und hinsichtlich desKaf« fehs von 5Z i1. äbV^ kr., zusammen von 75 fi. g'/^ kr., schreibe fünfundsiebenzig Gulden 9'/^ kr., hlernut veru>the,lt. — Da der Auf, einhaltSori dcS Straffalllgen unbekannt ,fl, so wlrv derselbe unrer Einschaltung des am 26. Mäcj j33H, Z. 39)1, geschöpften obigen Er« klnntnlsses hirrmll aufgefordert, binnen drei Monaten vom Tage der letzten Einschaltung dlescs Erkenntnisses in die Zeitungöblatter, entweder den Gnadenweg bei der k. l. Came« ral Vezlrks'Verwaltungln La'bachzu betreten, oder dcn Rechliweg durch Aufforderung dts k. k. stll>cus in Laibach be» dem k. k. kcainischen Sladt, und Landrcchte dasclbst zu ergreifen, im wibrlgcli Falle das obige Strafcrkennrmß zur Rechtskraft erwachsen wird. — 8e DauerZ eines wellern Jahres unter dec gleichen Bedingung uerstelgerungscveise »n Pacht ausgebothen und die dießfalllge mündliche Versteige, rung, beiwelcher auch die nach der hohen Guber-nial-Eurr«nde vom 20. Iunl iL56/slr. i3g)6/ verfaßten und mit dem Vadium belegten schriftlichen Offcrte überreicht werden können, svennes dle Packtlustlgen nlcht vorziehen, solche schon vor dem Tage der mündlichen Versteige« rung dem k. k. Granzzollamte zu Pölland zu übergeben, an dem nachbenannten Tage UNd Orte werde abgehalten werden. Ausruf ? pre, s für Vei der löbl. '^ cvn ........, Für die Im Wem, Wem- , Am Bezirksobrigkeit ^,""" und Frisch > Hauptgemeinde Bez.rke ^Ämo7" ' ! zu —_-------------________^ ______________________»_________________________________st. ! kr. st. !t> i neunten ! Pölland Pölland October ,63/ Pölland 5^3 — l3y ^0 llUdr __________ ! ^ " sechshundert siebenus-.d« l sechjigGuld.^okr. M.M. Den zehnten Theil dieser Ausrufspreise haben die mündlichen kllltariten vor der Versteigerung als Vadlum zu erlegen/ die s1)nftl>chen Offerte aber würden, rvenn sie n«cht mit dem RO X Vadlum belegt sind, uriberücksichtisst bleiben müssen. — Ucbrigens können d»e sämmt- lichen Packtbedingniffe sowohl bei dieser Came» ral» Bezirks, Verwaltung , als bet dcni f. s. Granzzollamte zu Pölland eingesehen werden. — K. K. Camera! - Bljirks , Verwaltung lalbacham2l. September 18)7. vermischte ^erlautbarungctt. 2, »536. (2) Nr. 2'"2/_,2 Edict. Von dem vereinten Bezirksgerichte zu Rad« mannsrorf rvird hien-.it kund gemacht:ik Lcs4-und2tt, Ottüdcr, und >,. November, jedesmahl Vormittags 9 Uhr m dieser Geriäts« kanzle« mit dem Beisahe angeordnet, daß diese Realitäten nur bei der dritten Tagsahung unter dem <2chätzuns,slvcrthe hintangrgcben werden würden. Die Licitationädeüingfiisse und das Schät-z^ungsprctccoll liegen jeden Tac; in den gewöhnlichen Amtsftunden in tiescr Ka»zlci zur lZinsicht bereit. Vereintes Bezirksgericht R^dlnannsdorf am »^. September 1837. Z. ,532. (2) ^.xn. N,v2^oÜ. Edict Von tem Bezirksgerichte des Hcvzogthums Gottschec rvird hiemit allgeincin bekannt gemacht: Hö seye aufAnsuchcn des Johann Krenn von Kern» dorf, in die executive Versteigerung der, dem Ja«, cob Berdcrber von daselbst Haus.Nr. >6 gchönge« Hubcnrealität, rvegen schuldigen «66 fl. a.F.<-. g^. williget, und zu deren Bornabme die Tagsahungen auf den 2i. October/ 2». November uno »tt. De« ccmbcr l. I.. jederzeit Vormittags 9 tlbr i„ Lsc» der Realität »uit dem Beisatze benimmt worden, dah, falls di,se Realitäten bei cer ersten oderjwei» ten Feilbiethungslagsatzutig nicht um oder über een Schätzungsa'elti.) an Mann gebracht werden tönn. ten, solche bei der d^tte,» auch unter dem Schäl» zungswcrtbe werten bmtangegeben werden. Die Licitationsbcdiügnisse und die Schätzuilz können in der gewöhnliche« Zeit hicramts eingese. hcn werden. Bezirksgericht Gottschee den ,6. Sept. 1627. Z. ,35,. (2) NMiesen - verkauf. Eine Wiese am rechten Ufer des Laidachsiuffes, nahe am Gruberischen Canal gelegen, ist aus freier Hand zu verkaufen. Das Nähere hierüber ist im Zeltungs - Comptoirzu erfahret 7^7 Gubernial - vierlautbarnngen. Z, i2i3. (3) N'> 20362. C u r r e n d e des k. k. il lyrischen Guberniums. — Wegen Verleihung dcr Sclfcnwcrke in lenen Gegenden, in dencn die gcradlinlqc Vc»lcihung ,ncht möglich ist. — Oa das oftmalige Vorkam, men dcr Snfenwcvke m engen, sich krummlinig foNwmdenden Th«lgründen d»c Vermessung der auf selbe zu Lchcn begehrten Feldmaßen l^ach dcm Patente uom 2:. Juli 1819 in solchen Fallen nicht gcl^altct, so haben Allerhöchst Se. Majestät mit allerhöchster Entschließung ^om 2. Mai l337 zu bestimmen geruht, daß Reifenwerke in solchen Gegenden, in dcncn die geradlinige Maßcnuerlcihung nach dcm Gruben-feldmaßpaccine ^om yl.Iuli 1619 für sie cnt-wcdcr wegen dcr nicht uorhandcncn gesetzlichen -Breite dcr Seifen, oder wegen ,hrer nicht geradlinigen Auflagerung mcht thunllch,fi, ln der Art zu'ocrlcihen'seycn, daß dcrjcnlge Fl.ichcn-räum, welcher ihncn dcr Breite oder dcr geraden Linie nach nicht gegeben werden kann, in Ker verschiedenartig vorkommenden ^!oge in dcr Hr't zugemessen werde, daß ein ^clfcnlehcn immerhin den in dcm eben angezogenen Gruben« fcldmaß^ucntc für ein jedeb Bcrglchcn bestimmen Flächeninhalt von l2,5ää O.uadratklaftcrn crhülte. — Welches in Folge herabgclanglcn hohen Hi)fkan;le^DccretcS rom 5i. Iul» l.I., Z. i?5l6, zur allgemeinen Kenmnlß gebracht wird. — Lalbach am 7. September ,637-Joseph Camillo Freiherr v. Schmwburg/ Gouverneur. Carl Graf zu Wclsperg, Naitcnau uild Prllnör, k. k. Hoflath. Joseph Wagner, k. k. Gud. Ralh. Nreisamtliche Vlerlautbarungen. Z. HIZo. (31 Kundmachung. Die G'cherstellung der Mllltar, Verpftc-gu'dg lm Wege der Oubarrendirulig, füi den Zctttaum vom i. November d. I. b's ßside März issIg, rv,rd, und zwar für die Stattn Rtifrill) und für das Marodchaus ju Oottschee, in der Dezirlkfanzlel zu Ne»fmtz am 29. September, und für dle Verpflegestatlo^Neuftadtl tei dem k. k. Kltieamte am 7. October d. I. vorgtliommsli werden. Für die Gtal,on Rc»f« niy und Eoncurrenz belauft sich der Brcdbe» darf tagllch al,^ 20^ Port.; für das Vlarc» dehau^ zu Gotischer werden benölh'get monath-llch Vtlterstroh 20 Pfur,d, harlcS Brennholz '/2 Klafter, Unschliltkcrzen 1 '/2 Pfund; für bl< Eüauon Neustadt! Vrodxortionln täglich 5c)l)/ Hafer ^P ortlvneN/ Heu ^ Polt. »6 Pfund, lll^schl'lt » Kerzen monathlich ^'/z'^kund, Vrcnnöhl monathlich 2^Maß, Vetterstroh rier« ttljähr,^ 600 Portionen 2 l^ Pfd.. — Gleichzeitig svird auch die Verführung des Brodes »n die verschiedenen Aufstellungen, für das Ml-lltär-Iahr lL33 verhandelt norden, so wl« auch und zwar zu Neustadt! die Frachtpreis« für die Verführung des Mehle« lc. :c. ven Karlssabt nach Neuftadtl und Reifliy werden festgesetzt werden. — Enthalt cin schllftlickes Of» fcrt einen besserer! Anboth als icner dcr mündl»-» chen Bestbirther »st, so wnd d«e ?icltation m«t dem schriftlichen Offerenten, wenn derselbe anwesend ist, und nnt den sammtllcken anw«-senden mündlichen L>cita.s>ten wnder aufgenom« men und ale i^asis dieser fortgeseyten Verband« lung das schriftliche Offert angenommen. Ist dlr schriftliche Anboth mit dcm mündlichen gle ch so erhält Letzterer den Vorzug, ot^ne wenerer Ver« Handlung. Die Ueber^ahmslustigsn, werden eingeladen sich an den festgesetzten Tagen in den genannten Verhanblungsorten klnsinden zu wollen — K. K. Krelsamt Neustadll am ;5. September ,337. Ktavt- unv lanvrechlliche Verlautbarungen. Z. 1325. (3) Nr. 7456. Edict. Von dem k. k. Stadt- und ?andrecht?in Krain w»td hiemii allgemein bekannt gemacht: Daß man wlder Leopold Sumlcr, gllDss.nfn Pfarrer zu Gcharfenbera, we^en erh.bener körperlichen Gebrechen, dle d.l^selbrn zur '^e-jorgung seiner Geschäfte und Verwaltung sri-ncö Vermögens unfähig machen, die Eur^lcl zu uerkancien, und den Miilhias N"l, Pach.'er der Pfarrgült Gchalfcnberg, zu dessen Curaccr aufzustellen befundsn habe. — Lalbach am 26. Scpllmber 1337. Z. i32/.. (5) Nr. 7o5l. Von dcm k.k. Stadt »und ?andrechteinKra:n! wird bekannt gemacht: Es sey von diesem Gc, richte auf Ansuchen der Helena Taboure, gegen Andreas uöd Maria Lukmann el, (^ans., puncta 800 st. e. 8. <:. in die executive öffentliche Ver, flelgkiunq des, der Excqulrten ßchörlgen, mit Inbegriff von zwei Garten sub. Rert. 3?s. ^'/4 und ^/z, auf 22^7 st. 55 kr. geschätzten» n) Hauses 5uli. Cons. Nr. 6 in der PoHana hier, und zum Stadtmog,strate dienstbar; k) der ganzen Hübe inder Et. Pltcrsvorstadt 3«l>. Eons. Nr. I5 und zur b»sHostichen Pfalz )ta». st. geschahen Gemeinantheile 5^). Mappä Nr. "/4 und ^ gewllilget, u,.0 hiezu drei Termine und zwar auf den 9. und 23. October, dann i3. November 163/, jedes-wal um ,0 Uhr Vormittags vor diesem k. f. Stadt- und Landrechte mit dem Bnsatze b?< I^lmmt worden, daß wenn d»ese Reuliläten weder bei der ersten, noch zweiten Hellblethungs-Tagsatzung um den Schatz^ng^betrag oder darüber an Mann gebrach! rverden könnten, sclbe bei derdrineu aucb unter d?m Gchä^unge« betrag? hinlangcgeben werden würben. Wo übrigens den Kaustustlgcn frei steht, die disß» fälligen Llcttatlvnöbcdin^lnsse, wie alnh die Schätzung m der dießlandrechlllchen Registra, tur zu den gewöhnlichen Amtsstunden oder bei der Kxccutionsführerlnn, respective lhrem Ver-treter, Dr. Erobach, einzusehen und Abschriften davon zu verlangen. — Lalbach am 5. Geptcmkcr lÜI/. Z. i3Z^. (3) Nr. 76^ E d » c t. Von dem k. k. krainischen Stadt- u«:d Landrcchte wird bekannt gemacht: Es werden die zur Vornahme der über Ansuchen der k. k. Kammerprocuratur, in Vertretung der Herrschaft ^ouscher Unterthanen, bewilligten Feilbie, thung der, dem H:rrn Michael Grafen v. Co-voninl gehörigen, auf 12^007 ß. 55 kr. gerichtlich geschälten Herrschafc ^llitftd, bestimmten Tag-sa!)Unc>.en am 25. September, Zc>. October und 27. November d. I., hiemit auf den i5. Iän« »cr, 26. Februar und 25. April iLZg, jedcs-lnahl um lo Uhr Vormittags, vor diesem Ge-lichte übertragen. Welches den Kauflustigen nüt dem Anhange erinnert wird, daß, wenn diese Herrschaft weder bel der ersten noch zwei« lcn Tagsatzung um den Schatzungsbetrag eder darüber an Mann gebracht werden sollte, selbe bei der dritten auch unter dem Schatzungsbe? trage hintangegcben würde. Wo übrigens die Licitaticmsdcdingnijs?, wie auch die Schayung in der dießlandrecktlichen Registratur zu den gewöhnlichen Amtsstunden oder bei der k. k. Kam-mcrprocuratur eingesehen werden können. — Laichach am 19. September 1837. Aemtliche Verlautbarungen. Z. i325 (3) Nr. 260. K undmachun g. Zur Vornahme einiger Bauherstellungcn im hierortigen k. k. Tabakamtsgebaudc, wird in Folge Bewilligung der wohllöbllchm k. k. Ca- meral - Gefallenverrualtung dom i5. d. M., Nr. i33»5, bel dem gefertigten Oeconomatze am 27. l. M. September um y Uhr Vormittags eine Minuendoversteigerung abgchaltcll werden. — Die Ausrufsprelse sind: für die Maurerardett 22 fl. /z kr., für die Maurerma« terialien 9 st. :5 kr., für d:e Zimmerinannsar» belt sammt Malenale 8l fi. 27 kr., für die Sclimiedarbelt 1/^ st. 56 kr., und für d,e Ku» pferschmiedarbeit 5l st. 46 kr , zusammen »79 st. 22 kr. —> Dle ^lcltationslustigen werden l)ic« zu mit dem Bemerken eingeladen, daß die Herstellung einzeln odcr auch zusammen dem M>n-dessfordcrnocn überlassen werden, und daß für die zu llcttirenden Arbciten das loperccntige Vadllnn zu ev im Wege der öffentlichen Con< currenz mittelst Cinlegung schriftlicher Offcvte dem an VerschleißperceiUcn Mindestfordernden, wenn gegen dessen Pcriönlichkeit kein An<-stand obwaltet, provisorisch werde verliehen werden. — Dieser- Verlag beacht den Mate^ rialdedarf unmittelbar aus dem hiesigen k. k.Ta« bak» und Stampel- Versc!)!.lhm.igazin3, von welchem er 3.^ Meilen eiufcrin »st, und es sind demselben drei Unterverleger zu l,'^»vv<,^ Kr^5l.l'.,mpol und Klimionka, dann drei Groß-trasicanten zu lvnlikow^ Mu5l.v und >VI<^ler0^,' dann mehrere Traficanten zur MaterlalfassunH zugewiesen. — Der Absatz (eigentliche Verrehri belief sich nach dem Ncchnumisabschlussc oer k- k. Tabak- und Stämpclgefallen -Rcchnungs^n-.jlci für die Zeit vsm 1. Februar ,356 bishin !Ü)? in Tabak auf 70I55 st., nnd ii: Slämpel auf ^»750 fi. 54 kr., sonnt lin Ganzen auf756«5,ft. 54 kr. Die Einnahme beträgt an Provision uom Tabakoerschlciße von den obigen 7Q8Z5 st,, ^5-/4 ^ , 2897 ss. ,2^ kr., an Promsion v,ovn Stamveloerschleiße v>n ^7Zl) ss.5^ k>.v>" Z^? i/»H fl. 3i V4 kr., an aUa Mul>ll..H-Gewi:in l3o^,. 17 kr., daher zusammen ä'69 st 5c» kr> Dagegen stellen sich die belaufigm Auslagen, und zwar: 1) An eigenem. Eallo vom Küdeltabak ?c>9 und den Gespunsten zusammen mit 126 ft. 55'/^ kr. 2) An Provisionen, und zwar 2) den Subverlegern vom Tabakvcrschlelß von5oo36fi. /^9 kr., a ä F mir 200» fi. 2Ü'/4 kr.; l>) den-seldeN vom ^tampelverschlelß von 3l/,3 ft-, 2 2'/. ^ Mlt 76 fi. 3/^/i k«'.; c,) den Großtrafi, calNen vom Tab^kvcrschleiße von l)362 fi. /,"'/^ kr., n 5 ^ mit 2^5 fi. 53 kr.; cl) denselben vom Stämpelverschl^ß von 290 sl./ n 2 I5 mit b st. ä3 kr. 3) An Fcacht für die Tabakmate« rialzufuhv, » lo^ kr. pr. Eeutncr, mn3c)^fi. 3'/^ kr. ä) An Mauthgcbühr mit 3c> ft. 5) sln dcn übrigen mit dem VerlagSbetricbe verbundenen Auflagen, als: Gcwölb- und Kellerzins, Schreib - und sinkartirpapler, Beleuchtung und Bcheltzung, zusammen mit 27« ü,, sonach »m Ganzen nut 3Zoi fi. 5a V4 kr. dar, wornach sich dav reine Erträgniß auf 967 st. 69^ kr. entziffert, welches bci demselben «Il3>UnntH-Gewinne und derselben Stampelprovlsion jcdoch bci emcr Tadakpr<)vislon bloß oon 5 ^ sich auf 6i3 si. /,3'/, kr., und von /,Vl ^ ^26 ff. 35 kr. belaufen würde. — Dcr detaillirte Er, n-agn'ißcl.lsweis kann bei der k. k. Lameral-Bc-znköverwaltung in ^oikic^v und «uch bci der k. k. Camcrcll - Gcfallenoerwaltung selbst in den gewöhnlichen Amt^stundcn clNg.'fthcn wcrdcn; >vcbei aber ausdrücklich bemerkt w'.rd, daß dcr Verschleiß - 'Aenderungen erleben kann, und daß daü k. k. Gefall für eine gleichmäßige Ertragö« höhe keine Gewährleiste, so wie überhaupt unl--rcr keinem Vorwande und aus keinem Tttel nachträglichen Enlschädlgungs- oder Emolumm« ten »Erhöh«ngsgeftlchen des jeweiligen Zolkic-N'?r Verlegers, die er in Vczlig auf sein Vcr-lagsgeschäft eiw« vorbril^gen sollte, werde Gehör,gegeben ircrdcn. — Dle Calttlon für den Tabak« und S:alNpclpapier»Verschlclß, dann für Geschirr und sonstige Ulensilien wlrd auf 9620 fi. C. M. festgesetzt, und es lst diese cnt-^öi?cr im Baren oder in öffentlichen Staatspa, plcrcn nach dcr für die Verleger festgescyten Werlhsbcstüumung oder mittelst einer von dcv k. k. Kammcrprocuratur geprüften, und von der k. k. Eameral-Gcfallenverwaltung als annehmbar anerkannten Hypothekar - Urkunde, .nocd vor dcr Ucbergabe des Verlags, längstens abcr binnen mer Wochen nachdem dem Bewerber dle Verständigung von der an ihn erfolgten Verleihung des Verlags zugekommen seyn wlrd, zu lelsien. — Diejenigen Individuen, welche j;ch uw die Ueberl'omm'.ing dieses k. k. Comnu,^ ^onsgeschä'flcs zu dewcrbcl, gedelikcn, haben ch?c schriftllchm versicg^ltlN/ mit cincm baren Rcug^'loe ^cn neunzig sechs Gulden 5. M./ welches bcim Rücktritte des Erssehers als Ent, schädigung dem Aerar anheun fallt, denjenigen aber, deren Anböthe n,cht angenommen werden, wieder zurückgestellt werden wird/ dann mit der legalen Nachwelsung ihrer Großjährlgkeit/ des Besitzes emes zur Vellagsb.'sorgung zu>etchkN5 den Vermögens und cincm odngkenlichen Sir-tcnzcugniffe belegten Offert?, längstens bis zu,n 20. October 18)7 Abends 6 Uhr bei dcr k. k. Camera! - Bezlrksvcrwaltllng in ^0ll^ dci^ Untcrverlcger/ und der Proviflon Vom Siampell.'c-rschleiße an die Traficc,ntcn zu« summen mtt lZlO st. 36^4 kr., an Fracht für verkaufte 6^3 Centner Hl Pfund, a ; st. pr. Cll.tcn mit 8^3 st. 3//V4 kr., an den übrigen mil dem Vcrlagsbctriebe verbundenen Auslagen mit 3ää st. »6 kr., daher im Ganzen mit 2498 st. 17 kr. dar, wornach sich das r!in>!l,0 st. ä'/4 kr. belaufen wird, wobei jedo^ bemerkt werden muß, dsß dcrVclschlciß Veränderungen erlelden kann, und das k.k. gefall für die gleichmäßige ^rtragshohe nicht haftet. -^- Die nach dem scchswöchentli« chen Tabakvcrschleiße ncbsi 5 Vu für das Ge« schirr zu lcisi^l^de Caution bcirägt (i^lo st. C. M., vvelchc entweder im Baren oder in össcnt-llchcn Staatspapicren nach dem für die 5abak-Verleger amtlich bestimmten Annahmsroerche, od^r aber durch sideijussoriscke Hpooth^karlnstru» mente zu berichtigen ist. DaS Släinpcl^apicr, hingegen nnrd bei jeder Fassung gleich dar be» zahlt. — Diejenigen Indnnduen, nxlche sich um die Ucderkommung dieses k. k. Eomnnssiol-.s» geschä'ftcs zu bewerben gedenken, habcn chre schriftlich versiegelten, mit einem Reugclde ron l)2i st. ö. M. cnt.vetzcr im Baren oder in öf» fcntllchen Steatspapieren, welches beiin Rücktritte des Erstchers oder bei Unterlassung dcr ßautionsleisiung , demAcrar ;nr Entschädigung dienen / jcnen aber, deren Offerte mckt angenommen werden, sogleich zurückgestellt werdcn wird, dann mit legaler Nachweisung lhrcr Großjahriqkcit und einem obrigkeitlichen ^lt» lenzeugnlssc belegten Offerte längstens bis zum i5- October »337 Mittags 12 Uhr bei der k. k. Cameral-Bezirksverwaltung für dm Innkreis zu Nied einzulegen, woselbst die sämmtlichen Anböthe an dem letztgenannten Tage und Spinde commifslonel werden eröffnet werden. — D,c Vcrpfiichtungen des Dlstrictsverlcgers gegen das k. k. Gefall, so wie gcgm die ihm zugewiesenen Unterverlcger und Trasicantcn, dann gegen das consu,mrcnde Publlcum, sind in dcr Verlegersinstruction uom l. September 180Z enthalten. — Schl^ßs,ch ,^^h ,^.^ ,^^ beigefügt, daß das k. k. Gefall unter keinen Vorwande und aus keinem Titel um nachträg» l'cke Entschädigung oder Emolumentencrhöhun-gcn angegangen werden kann, und dieses frcl« willige Ucbereinkommen inner den Gränzen der Gcfallsvorschriften aufrechterhalten wissen witt'. — Lmz am 2. September 16)7. Z. 1329 (3) Bekantmachung. In dem k. k. Gold-und Sllbcr-E,nlö' sungs, Amte allhier .am alten Markte in dcr Flcriangasse Nr. i36, wlrd in den Ämtsfiuy-0cn von g bls 12 und von I bis 5 Uhr alles Bruch« und- Pagament-, dann ausgebranntes Fadcn, Gold und Silber, und somlt auch alle durchlöcherten und sonstigen beschädigte», oder ausländischen uncursmaßigen Münzen einzeln und in größeren Parthien gegcl, bare Ver-, gütung nach den laut hauptmünzämtlichem Ta: risse vom ,. Mai iä33 festgesetzten erhöhet«, Preisen in k. k. neuen einfachen und vierfachen Ducaien, dann Banknoten oder ncugepragsen Slldcrmünzcn eingelöst. — ilaibach am 3d. September 1837. Z. l32l. (3) Verlautbarung. Herr Friedrich Dillanz hat für zwc» vereb?-' lichendc, arme, tugendhafte Bürgerstö-Kler/ aus' Zlcustadtt gebürtig, die jäh-lichc Äus'icucr zu 25 st. Ho kr. clcstlfcct, und hicoon, 5en Stads,» vo^Hand zu Ncustadtl als Patron ciligcsciN. Da nun dem zu Folge für das Militarjal'r ,83? zwei Stlftungsbetrage 2 25 st. 3c> kr. M. vcrlechen sind, so wird anmit zur allgcmeincll Wissenschaft gebracht, daß diejenigen Mädchen, welche zur Uebcrkommung cil^cs dießfällig?« Stiftungsbctrages sich berufen halten, mit vor-geschriebenen S^ttenzcugnissen und dem Beweis, daß sie von hierorti^er bürgerlicher, c5er de^« selben sich eignender Abkunft sind, auszuweisen vermögen, das dießfalis belegte Bittgesuch an die hicrortige Stadlvorssehung binnen /, Wochen von Heulern, mit Beilegung des Trauungs? Zeugnisses zu überreichen haben. — Stadtuo,'« sichung der landesfürstlichcn Stadt Ncusiadtt in Untcrkrain am ^September :837.