Nr. 1W. Montag am 21. August 1863. Die „üaibachcr Zeitung" erscheint, mit Ausnahme de? Sonn- und Feiertage, täglich, nnd losict sammt dcn Beilagen im Comptoir ganzjährig 11 si-, halll-jährlg 6 st. 50 tr., mit Kreuzband <»' Comptoir ganzj. 12 fl., hnlbj. 6 fl. ssilr die Zuslcllunc, in's Hans sind haibj. ec> fr. mehr zn entrichten. Mit der Post porlasret gmizj., unter Krenzband und ß^-drnltter Adresse 15 fl., halbj. 7 st- b0 lr. Insertionsgelili^r für eine Garmond-Spaltenzeil» oder dcn Namn dcrscldm, ist flir Imalige Einschaltung 6 kr., filr 2malige8tr., filr 3malige 10 lr. :i. s. w. Zn diesen Gebühren ist noch der Insertion?--Stempel per 30 lr. für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zn rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fl. 90 lr. für 3 Mal, 1 fl. 40 lr. ftlr « Mal und »0 lr. fllr 1 Mal smit Inbegriff de« InsertionsfiemptlS). Amtlicher Theil. Se. k. k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 15. Anglist d. I, die auf den 28. August anberaumte Eröffnung dcs kroatisch« slavonischen Landtages nnf dcn 9. Otlobcr d. I. zn vcrlagcn geruht. Se. l. k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchstem Handschrcidcn vom I<^. Angnst d. I. dein Statthalter in Stciermark Viichacl Grafen von Strasoldo anö Anlaß der über scin Ansuchen er« folgten Verschling in dcn wohlverdienten blcidcildcn Rnhcstaud die Allerhöchste Anerkennung der geleisteten vieljährigcu treuen und ersprießlichen Dienste aller« gnädigst auszudrücken geruht. Se. l. l. Apostolische Majestät habcn mit Allerhöchstem Handschreiben uom 16. August d. I. dcu geheimen Rath Karl Frcihcrrn von Mccsüry zum Statthalter in Steicrinarl nllcrguädigst zn erncuucu gcrilht. Sc. l. k. Apostolische Majestät habcn dem Ober-Zcrcmonienmcistcr Johann Landgrafen zn Fürsten, dcrg und dem Obcrstjägcrmcistcr Rudolf Grafen von Nrbna dcn ^rdcn der eisernen Krone erster Klasse allcrgnädigst zn verleihen geruht. Sc. k. f. Apostolische Majestät haben mit Zlllcr. höchster Entschließung vom 16. Anglist d. I. den» Hof» rathe Rlldolf H n l> n e r in Allcryöchstiyrcr General-Adjntantur den Orden der eisernen Krone dritter Klasse mit Nachsicht der Taxen allcrgnädigst zn verleihen gcrnht.__________ Sc. k. k. Apostolische Majestät habcn mit Aller-höchster Cutschließung vom 10. August d. I. dem Meyer Arthur Schnappe r, Ehcf des Wcchsclhauscs M. Schuappcr in Wien, dcn Orden der eisernen Krone dritter Klasse taxfrei allcrgnädigst zn verleihen gcrnht. Sc. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller, höchster Cntschlicßnug von, 10. Anglist d. I. dcn Generalmajor Antun Ritter Iüptncr v. I o n s-torff zum Inhaber des Artillcricrcgimcntö )ir. 11 allcrgnädigst zu ernennen geruht. Nichtamtlicher TM. Laibach, 20. Angust. Ganz Deutschland wendet all' seine Aufmerksamkeit nach Gastcin, wo sich eben cm Akt vollzog, welcher — wenn nicht alle Zeichen trügen — die schlcöwig^holsteinische Angelegenheit, die unn fM immer cine „Frage" zn scin aufhören möge, einer definitiven Erledigung zuführen dürfte. Es ändert nichts an dieser Erwaitnng die Iournalnachricht, dnß in Gastcin wn- dic Ncgrlnng des Kondoiniuiunls Gegenstand klncs schriftlichen Ucbcrcinlommcns gcwcseu sei, ^ andererseits versichert wird, daß inan sich über "llcg Andere mündlich vcrstäudigi habe. Obgleich bestimmtes Nähere noch immer nicht ^tannl ist, so verlautet doch, wie die „Pr." schreibt, ^ viel, daß die Ausübung der Milbcsitzrcchtc iu ciucr ^"Usc getheilt werden würde, die cmen Eingriff des ^>'cn in die Machlsphärc des anderen Milbcsitzers lNunöglich macht; zl, diesem Zweck soll, abgesehen davon, daß die österreichischen in dcn Hcrzoglhnmern stehenden Truppen gleich dcn preußischen cincu cigcncn ^lbstständigcn Kominandautcn crhaltcu sollen, während das Obcrlommando für beide Hcrzogthümcr, so wie die oberste Zivilbchölde aufgehoben werden soll, dic Machtsphäre jedes der beiden Besitzer geographisch so begrenzt werden, daß künftighin Holstein als ans. schließlich preußisches, Schleswig als anöschlicßlich österreichisches Machtgcbict zn betrachten scin werde. Dies findet auch in einer Nachricht der „O.«D. P." cinc Bestätigung, welche im Wesentlichen mit dcn vorstehenden Andeutungen iilicrciustilnmt. Was das Verhältniß znm dcnlschcn Bnudc an-belangt, so wissen wir auch heute darüber uichl mehr, als was die „Gen.»Korr." schon neulich versicherte, daß dcn Rcchlcn des deutschen Bundes kein Abbrnch gc< schche, daß vielmehr durch die jüngste Uebcreiulnnft der Großniächtc für die Eintracht unter den deutschen Mächten cinc ncnc Bürgschaft gewonnen sei. Darin aber läge cbcn dic Vcrwirllichnng cinls der höchsten Wünsche des dcnlschcn Volles, wclchcs darum vertrauensvoll ocr Znlunft entgegenfehen möge! Oesterreich. Wicn, 18. Augnst. DaS Allerhöchste Gcburtö. fcst Sr. Wtajcstüt dcS Kaisers wurde hcntc Vornüt« tags 1 l Uhr mit einem feierlichen, von Sr. Eminenz dem hochwnrdigstcn Kardinal Fm st« lHrzbischof von Wien zclcbrirtcn Hochainle in der Mctropolitanlirchc zn St. Stcphan begangen. Ihre Exzellenzen die Herren Minister und Hofkanzlcr, sämmtliche Spitzen dcr Behörden, der ftcrr Bürgermeister der Hanpt-und Residenzstadt, die'Mitglieder des Gclncindcrathco »nid aüdclcr Kolpornlioocil, »uic cinc !)roße Nicngc Vli'dnchligcl- wohiitcn dcil, Opfer der y. Messc l'ci, lim ,l)^c Seacnswimschc fin- ^cil Woiiaichc" an hci. ligcr Vtä!tc znm Hiiiiliicl zu senden. Auch in allen anderen Kirchen fanl. fcicrlichcl' Gotteodicust statt. In der Schloßkapcllc iin l. f. Belvedere find dabei sämmtliche Beamten und die Dienerschaft in Gala erschienen. In dcn überaus zahlreich besuchten Tempeln und Bcthänscrn dcr israelitischen Kullusgemcindc wurde bei dcr gcl1c0dicnsllichcn Feier des kaiserlichen Geburtstages das Gcbct für die Eihaltnng uud das Wohl Sr. Majestät des Kaisers und des Allerhöchsten Kaiser-Hauses vor offener Gundcsladc gesprochen. Zur Feier des Tages wurden um 5 Uhr früh 24 Kanoucnfchüsfc von ciucr auf dem Paradcplatzc aufgeführten üchtpfüüdigcu Batterie gelöst. Um 8 Uhr fand die solenne Kirchcnparadc ans dem Plnadcplatzc statt, zn dcr die ganze Garnison uutcr dem Kom> maudo Sr. Exzellenz des Herrn FM3. Grafen Thun ausgerückt war und dcr Sc. k. k. Hoheit der durch, lauchligslc Herr Erzherzog Karl Salvator mit ciucr glänzcndcn Sliilc von Gcncialcn, Stabs- nnd Ober« offizicren beiwohnten. Während der h. Mcssc wurden von dcn ausgerückten Bataillons die Gcncraldrchargcn gegeben und jedesmal nach der letzten Dcchargc von einer achlpsündigcn Aaltciic die vorgcschiicbcnen Salven gelöst. Nach beendigtem Gottesdienste dcsilirten die Truppen vor Sr. k. Hoheit dein durchlauchtigsten Herrn Erzherzoge. .- Uutcr dcn Kapazitäten, mit welchen wegen Uebernahme des Poi'ttfcmllcö des Handelsministeriums verhandelt wurde, befindet sich auch Hen> Gras Bar-loczy, daS ehemalige Mitglied dcs verstärkten Reichs-rathcs uud Bcrwaltuügsrcilh der Kreditanstalt. Woran die UntclHandlungen schcitcrlcu, weiß man nicht; es scheint, daß dcr Herr Gras seine nuabhäugigc Stellung nicht aufgeben wollte. — Den Umgestaltungen und Reduktionen, welche ncncrlich im Finanzministciinm stattgcfnudcn habcn, dürften im Laufe dcr kommenden Woche Ncorgani. sationcn zum Ächufc dcr Etatsciuschräulung im Staatsiliiuislcrium folge»; mm, seicht vou mehr« sachcn Pcnsionirungcn und Erncnungen, wobei Namen auftauchen, die schon in früherer Zeit cinc Rolle gc. spielt habcn. — Auch «cm ^cile der ungarischen Hof. lanzlci, wo eine sehr gwßc Rührigkeit herrscht, wer. den bedeutsame Publikationen erwartet. Einen dcr nächsten uud wichtigsten Alte dürfte die Erncnnnng dcr Obergespäne bilden. Wie man hört, soll die Mehrzahl jener Männer wieder zu dieser Würde be« rufen werden, welche dieselbe im Jahre l.861 inne hatten; ob sie dieselbe rcscrvirtc Haltung zcigcn wer-dcn, muß die Folge lehrcn. Nach cincr Veröffentlichung dcr Sladthanplmann« schaft dcr Laudcöhanplsladt Öfen sollte daß Allerhöchste Gebnrtsfcst dort diesmal „besonders glänzend" gefeiert werden. Die Bürger wurden aufgefordert, diesem Feste durch ciu möglichst zahlreiches Erschci'ucn das Gepräge eines Nationalfcstcs zu verleihen, um dcr Wclt zn zeigcn, daß die Söhne dcS Krougcbiclcs dcs h. Stephan, wie sehr sie auch ihrer Verfassung anhängen, gerade in demselben Maße monarchisch gesinnt zn scin verstehen nnd anch bleiben wollen. „Möge es", so schließt die Aufforderung, „die ganze Wclt sehen, daß wir die zur Versöhnung gcbo-lcnc Hand dcs geliebten Monarchen mit männlichem, anfrichligem Vcrtrancn nnd edler Begeisterung zn erfassen bemüht sind, und wie sehr wir jede sich ,ms darbietende Gelegenheit zur Offenbarung dieses nnß Allen gemeinsamen Gefühles ergreifen." Pest, 18. August. Gestern Nachmittags 3 Uhr wnrdc znr Feier dcs Geburtstages Sr. Majestät in dcr bürgerlichen Schicßstättc ein großes Banket gegeben. Sc. Exzellenz dcr Hrrr TavemikuS Freiherr v. Scnuycy, Sc. Eminenz dcr Primas von Ungar», Se. Durchlaucht dcr ^andcsloinmclndircndc General ssiilst v. Vicchtenstcl'l,, dic hohe Gcncl'alllcit, alle Spitzen dcr VclMdcn, cinc große Anzahl von Bilr-^!'<". "'^' A,""' den Saal, in dessen Mille das B.ldmt; Sr. M,/estät mit Vlnmcn geschmückt prangte. Der Toast auf Sc. f. k. Apostolische Majestät wurde am Schlüsse dcs MahlcS in warmcn Ntt^ dcm Herrn Bürgermeister ausgebracht und von der Anch Se. Eminenz erhob sich zu wiederholten Ma cn, um in kurzen, ticfinnigcn Worten auf da« Wohl dcs allcrguädigslcn Monarchen und dcs gelieb-ten Vaterlandes zn trinkcn, was mit nicht enden wol-lcndcm Jubel aufgenommen wnrdc. Se. Exzellenz dcr Herr Tavcrnikns wurde von der brim Banket ver-sammelten Bürgerschaft gebeten, Sr. Majestät die ehrfurchtsvollste Huldigung der Pester Bürgerschaft tuudgcbcu zn wollen, welchem Ansnchm Sc. Exzellenz durch folgendes an Se. Exzellenz dcn ersten General-Adjutanten Sr. Majestät Grafen v. Ercnnevillc nach Ischl gerichtetes Telegramm entsprach.- „Die beim Aaukct versammelte Bürgerschaft PcstS legt durch mich ihre allcrunlcrlhäninstc Huldigung Sr. k. k. Apostolischen Majestät zu Füßen." Von Ischl ist darauf folgende Antwort eingelaufen : „Se. Majestät dcr Kaiser hat mich mit dcm Auftrage bechrt, für die übersendete Huldigung den Allerhöchsten Dank auszudrücken. Gez. Crenncvillc." Das glänzende Mahl endete in dcr heitersten Stimmung nach 5 Uhr, nm welche Zeit dic Stadt schon festlich mit Blnmcn, Teppichen und zahllosen Fahnen geschmückt war, wo dann bei eintretender Dun-kclhcit die beiden Schwcstcrslädte im tagcshcllcu Glänze cincr Illumination strahlten. Neusatz, 12. Augnst. Heute wurde in dcr Sitzung dcr hicsigcn Stadtvcrlretung ein Inlimat der ungarischen Statlhaltcrei vorgelesen, woruach Seine Majestät mit allerhöchster Eülschlichimg vom 5. Juli die Erhöhung des hicsigcu Gymnasiums zn einem Obcrgymriasinm auf Staatskosten, unter Vclussung seines konfessionellen uud nationalen Eharakttrs mit dcm Rcchlc dcr Ocffcnlllchkcit uud dcr AuSgabc von im ganzen Ncichc giltigcn Zeuguifscu, anzuordnen ac< ruht habe. 76« Dalmatien, 30, Juli. Dieser Tage ist der Bischof von Lesma, Philipp Bordini, über 90 Jahre alt, der ehemalige Lehrer von Tommasco, cm slhr belcscuer und beliebter Herr, gestorben. Uuslaud. Stuttgart, 12. August. Die Kammer der EtandeShcrren stimmte grstcrn den von d?r Kaminer der Abgeordneten bereits genehmigten Gesetzentwürfen übcr die Zellcnhaft und über die Abänderung deS FeucrucrsichernngSgesltzcS in der Richtung bei, daß auch für Gasexplosionen Enlschädigling gereicht wird. WaS die Zellcnhaft bctlifft, so hat die Negierung eine Nachcxigcnz von 480.000 fi. eingebracht zum Ausbau des Stuttgarter ZelleugcfängnisscS und zur Einrichtung von Zellcnhaftlokalcn in Hcilbronn, die in einer, der nächsten Sitzungen zur Berathung tom» men wird. Berlin. Die Aufregung, welche nach dem Kölner Abgeordnetcnfcste in Preußen herrschte, scheint nun überwiegend einer ruhigeren oder rcsignirteren Stimmung Platz gemacht zu haben. Man zweifelt jetzt dara:?, daß die Regierung so bald mit den c>lcr< gischcn Schrillen hervoi treten werde, die früher von den Blültcrn mit großer Sicherheit in Aussicht gestellt wurden. Das in der Provinz Sachsen beab° sichtigtc Abgcordnctcnfest ist nach einer uutcr den Wahlmänncrn dieser Provinz zirlulircnden Adresse im Interesse der öffentlichen Ordnung anfgegcben worden. Von einem strafrechtlichen Vorgehen gegen cinzclue Abgeordnete hört man nichts weiteres, doch wird in liberalen Blültcrn anf die Möglichkeit aufmerksam gemacht, daß die Gcrichlsfcricn diese Angelegenheit hinausschieben. Verlin, 18. Augnst. Die „Nordd. Mg. Z." schreibt: Die schon gestern bezweifelte Nachricht, daß in den Gastciner Verhandlungen eine definitive Eut» schcidnng der schlcSwig.holsteiu'schen Frage stattgefuu. den habe, bestätigt sich, wie wir hören, nicht. Die Vereiuuarungcn beziehen sich nur auf die Fortdauer lind Regelung des Kondomiuiums. Eine definitive Entscheidung ist von weiterer Verhandlung abhängig. Ancona, 18. Augnst. Gestern sind hicr 42 Personen an der Cholera erkrankt, davon 8 und 24 von an früheren Tagen Ertränkten gestorben. Nom. Der „Osseru. romano" bringt ein gegen den „Siccle" gerichtetes Dementi. Das französische Blatt hatte die päpstliche Regierung der Barbarei und Grausamkeit in der Behandlung der Gefangenen überhaupt und vierzehn politischer Gefangenen inSdc» sondere beschuldigt und angegeben, daß diese Gefcm» genen ihre Strafe in zwei überaus engen, feuchten und jeder Ventilation entbehrenden Zimmern abbüßen müßten. Die Regierung erklärt nun in dem „Communique," das sie dem „Osservatore" zukommen läßt, daß die vierzehn politischen Gefangenen des „Siecle" auch in Folge von gemeinen, in der Verfolgung poli< tischer Tendenzen verübten Verbrechen venirtheilt wor. den seien. Außerdem seien die Hafllolalc weder feucht, noch schlecht ventilirt und gewiß nicht zu enge für vierzehn Gefangene, da sonst immer sechzig darin ein. geschlossen gewesen. Zur Unterstützung ihrer Bchaup. tungcn ruft die päpstliche Regierung die französischen Osfizicre als Zcugcn an. — 8. August. Die Gesundheit dcS heiligen VatcrS ist vortrefflich. Monsignorc Mcrodc, der sich durch Erkältung ziemlich heftige Fieberanfälle zugc. zogen halle, ist völlig wieder hergestellt. Man er» wartete von einem Tage zum andern den Besuch des Papstes in FraScati und hoffte, PinS IX. würde daS Fest der Himmelfahrt der heiligen Jungfrau in Gal« lono, auf dem Wege von Albano nach Vcllctri, feiern. Palermo, 8. August. Eine entsetzliche Erschci. nung, die jetzt bei unS gleichsam an der TageSord. nung steht, ist der politische Mord, zunächst in Folge dcS nun allcrwärtS mit wahrhaft brutaler Partciwuth geführten Wahlkompscs. EineS seiner letzten blutigen Opfer war der bekannte hiesige Advokat Francesco Pcrroni'Paladini, welcher mit CriSpi, Mordini und Anderen der gemaßig>dcmolratischen Partei dcS „Di« ritto" als Führer angehört. Er wurde auf unserem (5orso ..Vittoria Emauucle" am hellen Tage und mitten unter Hunderten von Spaziergängern mit zwei Dolchstichen im Rücken uud an der Seile schwer uer» lvundct; doch ist heute noch gegründete Hoffnung an seinem Aufkommen. Im Verlaufe dieser Chronik trau» liger Thatsachen ist ebenfalls uicht zu verhehlen, daß neuestcnS auch die Cholera in sehr drohender Weise ihren Sitz hier aufgeschlagen hat. Schließlich dürften uachstthtlide Daten iutcrcssiren: Die hiesige Stadt, miliz ist vom General Dancsi in Folge ihrer günz. lichen Unzulänglichkeit und UndiSziplin vollständig anf. gelöst worden; die Munizipalwahlen sind hi« bis jetzt — mit einziger Ausnahme jener dcS Baron Turrisi — in fast durchgchendS gouvernementalem Sinne ausgefallen; daS subversivste hiesige Journal, der „Prccursoro." das fort nnt> fort republikanische Brandbriefe aus der Feder Mazzini'S veröffentlicht, hat soeben eine allgemeine Sammlung zur Herbei-schaffling cineS „Nalionalgcschc>,lcS" für letzteren eröffnet, die aber fast gar keinen Anklang findet; end» lich wurde dieser Tage vom Prafelten Gualtiero, ob der hier cntjetzlich zunehmenden Zahl der Morde und Moroaitcntatc, das Recht zum Waffentragen in sehr ausgiebiger Weife beschränkt. Paris, 14. Augnst. Folgendes wird aus mi< nisteriellen Kreisen zur Auslläruüg dcS Publikums über die brcimcnde Tagcssrage milgclhcilt: Die Lage in Deutschland, heißt cS, ist fmtwahlcno sehr be« dcnlliai. Ohne Zweifel haltc dcr preußische Bot< schaftcr schon Gelegenheit, das Tnilerienkal'iiict zn sondircn, ob seine Sympathien, im Fall eines Bür» gcrtneges in Deutschland , c-.nf picnßischcr Seite wären. Denn Graf v. d. Goltz verhehlt c^ nicht, daß Pren-ßcn znr Anncktirnng von Schleswig-Holstein fcsl cnt' schlössen ist, nnd Herr v. Bismarck begreift, wie sehr ein solcher Entschluß inleresfant für Frankreich sein mnß. Die kaiserliche Rcgiernng cntgegncte: Sie habe anf die erste Frage lcinc Antwort zu geben und wolle für dcn zweiten Punkt die Ereignisse abwarten, um cS sich reiflich zu überlegen, welche Bemerkungen sie übcr die Einverleibung der Herzoglhümer in Prcu» ßcn zn stellen habe. Frankreich verharrt also in sei« ncr vollkommenen Zmückhalluug n»d bleibt stummer Beobachter dcS Konfliktes. Die kaiserliche Regierung weiß, daß ähnliche Eröffnungen Preußcnö in London aiif daösclbc Schweigen stießen. Darum ist das Eintreffen dcö Herrn v. Bismarck in Bordeaux, wo Herr Arman ihn seit zwei Wochen stündlich erwartet und seine Ecctur in Biarritz plötzlich so ungewiß geworden. — 17. Augnst. „Patrie" bringt einen Brief aus EhalonS, wornach dcr Kaiser nnd die Kaiserin nach Mühlhauscu abgereist sind und am 2l. nach Fontaineblcau zurückkommen werden, um daselbst bis zum 5>. September zu bleiben. Der kaiserliche Prinz ist direkt nach Fontainebleau gegangen. New'Vork, "- August. DcS Präsidculen Gcsundhcilsznstand hat zu Besorgnissen Anlaß gcge-bcn und cS sind ihm häxfige Ausflüge angerathen worden, doch hört man jctzt, daß eine Besserung ein» getreten sei. General Graut hat eine Reise nach Quebec gemacht. -^ Bei den in Tennessee vorgenom« mcncn Wahlen haben die Umonislcn in den Bezirken Knoxuillc, Shelby und Chattanooga gesiegt, während sie in Nashville eine Nicdeilage erlitten. Dcr pro» visorischc Gouverneur vou Südvo die Cholera herrscht, kommen, ist aufgehoben worden. Der Gcncralgouvcrncur von Trapcznnt wurde mit dcm gleichen Range nach Erzcrum vcrfctzt. Mal- nnd VrovinM-Nachrichten. Laibach, 21. Augnst. Gestern fand auf der hiesigen Militärschicßstättc cm Offiziers«Scheibenschießen statt, zu welchem Scine kaiserliche Hoheit der Hcrr Erzherzog E r n st, welcher sich selbst an dcm Schießen bcthciligte, 6 wcrthvollc Bcste zu spenden geruhten. — Sc. Ex;, dcr Hcrr Statthalter Freiherr vou Schloißnigg ist am Samstag Mittags nach Äab NcnhauS abgereist. — Am 13. d. MtS. hat der Fürstbischof voi, Laibach in St. Martin bci Krainburg an 703 Kindel daS Sakrament dcr Firmung gespendet. — Am 27. d. M. findet in Ncumarltl ein Konzert statt, welches dcr dortige Musillchrer Fried« rich Josef Mair veranstaltet, und wobei nebst ander« Dilcttaliten auch die Neumallllcr Liedertafel mitwirkt. Dem Konzerte foll ein Tauzlläuzchcn folgen. (Veränderungen im Clerus der Laib ach er Älöceft.) Die Pfarre Lauffcn wurde dcm Herr« Johann Voul, Pfarrer in Stcinbüchel verliehe»; letztere Slcllc wurde am 10. d. M. ausgeschrieben. — Hcrr Johann Voglar, gcwcscner Hoflaplan, >st am 13. d. M. in Treffen gcstolbcn. (Dan.) Wirncr Nachrichten. Wien, 20. Augnst. Sc. Majestät dcr Kaiser traf am 19. d. M< früh in Salzbuig cin nnd lautet daS Programm des »ächsten Tages: Um 9 Uhr Vormittags Revue vol Se. Viajcstät, nin 10 Uhr Empfang dcr Stadlxota« bililätcn in der Bmg, wo Se. Majestät mehrtlt Appartements bewohnen wird. Mittag trifft Se. Majestät dcr König von Preußen in Salzburg ci« und wird von Sr. Majestät dein Kaiser am Ball»' Hof erwartet. Telegraphisch wurde auch die Aüllü'ft dcö Königs Ludwig von Baiern um dieselbe Slm>dl nach Salzburg gemeldet. Nachmittags 4 Uhr ist bli Sr. Majestät dcm Kaiser cin Galladincr und Abends Theater par<5. — Anlässia. des GcburlSfestcs Sr. lais. Hohcll deS Kronprinzen Rndolf wird in Pest Höchstdesse" AlterSgcnllsscn, nämlich dcr dic Elementarschulen be-suchenden Jugend, für den 21. d. M. im Pester Stadt' Wäldchen cin Freudenfest bereitet, welches uiit eiltt»" feierlichen Gottesdienst in der „Herminenlapclle" cin< geleitet wird. — Der „Wanderer" hört, daß ein Entwui über die Gerichts- und Vcrwaltungsorganisation vol' liege, womit eine lomplele administrative Dezent^ lisation durchgeführt werden soll. Die jetzigen Bezirk ämter sollen aufgelöst und die Amtshandlungen "/' die Gemeinden, die gerichtlichen Fnnltioncn a» b> Kreisgerichtc übertragen wcldcn, welche die GenV^ Höfe erster Instanz bilden. Für Gagatelllsach" ^" Dcpnlatlouc», lils ammilanle Fsl'edcilSgc! ich/r '^^ Prinzipe der Oeffeullichlcit und MündlichkcN ^ handcln. — Das genannte Blatt übernimmt jcdo? nicht die Verantwortung jilr die Authcntizität dicsll Mittheilung. — Die verbreitet gewesenen Nachrichten iibll Veränderungen im Staatsministcrium werden, so nm sic sich auf Ritter v. Mayer beziehen, bestätigt, ""0 zwar soll derselbe zum Chcf deS Präsidiums dcsig'"^ sein. Bezüglich der Organisation dcö Handclsmil^ stcriums erfährt mau, daß vorläufig nur ein tic"" ScktiouSchcf crnannt werden dürfte, uou der ÄcgN^ dnng cincS besonderen AckerbanministeriumS aber »iO die Rede sei. ., — Wie „Narodni Lisly" melden, beabsicM cine Anzahl von AdvolalurSlandidatcn Sr. Exzell^ dem Herrn Iustizminislcr ein eindringliches Mtlls randum zu überreichen, in welchem die Bitte aus^' sprochen wird, cS mögen die Advolatenstcllcll '" Böhmcu uicht mchr ohne Konkurs besetzt werden. Dic 50l)jlihrigc Zubclsticr in Nutolsswert^ Ncustadtl. RudolfSwcrth.Neustadtl begeht in diesem M^ blicke das fünfhundcrtjährigc Iubiläuu», zn lrcl^ sich zuerst, und zwar schon am Vorabende dcr " 19. d. M. begonnenen Vorfeier, (> wackcrc 9^/ Schützcn der Laibachcr Rohrschützengescllschaft ei»^, den, weshalb wir auch als den Beginn dcr ^ .^ lichteit das selbst von dcr Stadtuorstchnng >>'.^ Festprogramm aufgenommene Fcslfreischießcu a»!l/ ^ und daä)cr unseren Bericht damit anfangen. >sol-^ Am 19. d. M. Vormittags zogen dic "'" . mirten Laibacher Schützcn, mit ihrcm Obersch''* ^ mciste.r Herrn Dr. Ritter v. Stöcklcm der ^Hß, Begleitung mehrerer hiesigeu Schützen zu dcr ^^e stalte, welche, ucbenliei gesagt, eine sclleu so ^",', Uhr Abends unterbrochen, als dieselbe die Wach-abthcilung um 6 Uhr auf die Hcmplwachc zu begleiten hatte, weil das Bürgcrkorps um dicsc Stunde selbe bezog. Dcr Aufzug und die Uebernahme der Hanpt-wache war nach allen militärischen Formen vollzogen. Die Ankunft des Bnrgcrkorps von Gurkfcld war a„f 6',, Uhr angekündigt, deshalb begaben sich die dienstfreien Herren Obcroffizicre mit dcr Musilbandc nnd sehr vielen uuiformirtcn Bürgern sowie einigen schon angekommenen Frcmdcu uud bci 300 Einheimischen bis zur Ortschaft Froschdorf entgegen. In Froschdorf wurde die iu Folge des Regen» gusscs cingctrctcuc Verspätung dcr Abfahrt vou Gurk-feld avisirt, und daher dcr Rückweg dcr Erwartenden angetreten. Am Rückwege am Hügcl zwischen Kaudia uud - und Froschdorf bezeichnen 2 Fichtcnbäumc, wclchc durch große, das Wort „iill /ärnvju" darstellende Papicrbuchstabcn verbunden sind, cincn feierlichen Anlaß. Die Häuser Kcmdia's sind bis zur Brücke mit allerlei Fähnlein und Weiincbcugcwindc mit schon reifen Trauben geschmückt uud durch Fichtcnl'äumc geziert. Die Brücke wimmelt vou allcrartig an dic Gc- , ländcr angenagelten, mit viclcu Stadtwappcu Krams ü^s, ^7", "rsehcucn Fichtcubäumcn , verbunden ^, .5.?^ -?''^ '" '"'lchc" llciuc Wappcu uud dauew va ähnliche vielfarbige Lampeu sich befinden. .rbeb icl, /^.^^ "" «"egeuen Brücke, ran e se Gvf "'umbogen von bohcu Fichten, au ociondcrs Uutcrlram ausgesetzt war. Auch die an dcr linken Seite angebrachten zwei Städtewappcn sprechen von dem Anlaßc dcr Feier, denn das Wappen von Wcixclbnrg ist geschichtlich alt, uud daS andere einer nicht erkennbaren Stadt nach seinen abgenütztem Aussehen ein anscheinend vor nr-altcn Zeit angefertigtes. Die zum Stadttyeile Rann führenden Stiegen sind gleichfalls mit Fichtcnbüumcn und Fahnen geziert. Auf dem Platze nnd den meisten Seitengassen sicht man Fichten und wieder Fichten uud bci allen Häusern schwarzgclbc und nationale Fahnen. Selbst dcr uralte Kastanicnbaum vor dem Stadt-hause mußte vier Fichten weichen, wclchc mit Laubwerk umwunden, uud j:dcr mit einem Wappen dcr Städte Idria, Krainburg, Laas uud Stein versehen sind. Was die für das Auge beim Tage berechnete sonstige Dekorirung anbelangt, habe ich nur noch der am Ende dcr Stadt uach Laibach zu gclegeuen Ehren-psorte zu erwähnen, in deren mit Lanbwcrk umwundenen Obelisken zwei Wappen der Provinzhauptstadt Laibach praugcn. Es ist wahr, daß der Dekorateur kciue neuen Ideen entwickelte, und doch ist der Ge-sammtcindruck ein unerwartet und überraschend angc-nchmer. Gleich mit Anbruch der Nacht bci schwacher Abenddämmerung signalisirtcn zwei Pöllcrschüße den Beginu dcr Beleuchtung und wie unf ein Zauberwort waren gleich alle Fenster erleuchtet. Die Ncustädtler schciucn die Bedeutung dcr Fcicr richtig gewürdigt zu haben, da jeder nach seinen Kräften illuminirtc. Ausnehmend herrlich war daS 7 V, Klafter lange RathhanS, mit 600 Glaslampcn erleuchtet, in desfcn mittlerem Fenster das gelungene Porträt des Herzog Rudclf IV. von Oesterreich, als Gründer dcr Stadt, allgemein entzückte, und die andern vier Fenster zu beiden Seiten an den Anlaß blos durch die riesigen Ziffern dcr Jahre 1365 und 1865 erinnerten. Es sind viele Transparente wegen ihrer sinnreichen Zusammenstellung aufgefallen, uud es waren besonders das Quartier eines sehr geachteten Arztes, dann die Häuser vi^-ä-viä dem Gasthause „zur Sonne" und dem l. k. KreiSgerichtc geschmackvoll de-lorirt. Das eine dcr 6 Transparente dcS obbezcich-netcn Quartiers kann ich wegen dessen gelungener, mühsamer und kostspieliger Anfertigung nicht übergehen, cS stellt nämlich unter der Aufschrift: „Trcue, Muth uud Bürgcrsinn" die Austria prachtvoll auf einer eckigen Unterlage, umgeben von Lorbecrn und nntcrlcgt mit allen militärischen Emblemen, dar. Zu bemerken ist noch, daß das Franziskaner-Kloster uud daS Gymnasialschulgebäudc gleichfalls herrlich beleuchtet uud ersteres mit Transparenten delorirt war. ^. ^'"n? .!?" "sch"" die Bllrncl'lorpSnmsilbllnde d ..povache ^ und nachdem die Wachabiheillmg a.ttr.t, spielte sie dle VollShymnc, welche mit vielen Lebehochs und Aivios auf unseren ritterlichen ssaiscr begleitet wurde. Die Musikbandc spielle allda noch 2 Stücke und hat hierauf dem Bürgermeister ein Stündchen gemacht, sodann aber mit klingenden Spiel sich in die unglaublich gut beleuchtete Ortschaft Eaudia, dcrcu Bewohuer auch Mitglieder des Gürgerlorps sind, begeben, von wo zurückgekehrt sie vor dem k. l. VezirkSamlc drei Picccn spielte nnd so den Zapfenstreich beendete. Eine ungeheure Menschenmenge von nah und ferne wogte durch die Straßen uud noch um 10 Uhr Abends konnte man sich uur mit Mühe durch die wogende Meuge durcharbeite». So endete, zur Befriedigung Aller, der erste der drei Inbeltage, dcr 19. August, der in der Gc-schichte unserer Stadt stets cincn denkwürdigen Platz einnehmen wird. (Fol'tsstzMlg folgt.) Neueste Nachrichten nnd Telegramme. Original - Telegramm. Wien, 2«. August. Die Gasteiner Uebereinkullft wurde von den Souveränen ratifizirt. Die Feststelln«-; vvm R4. August ist durch dieselbe nicht altcrirt und soll der Inhalt derselben Morgen vo« den offiziellen Blättern kursorisch gemeldet werden. Das Volksfest ist hier gestern glänzend ausgefallen. Salzburg, 18. August (Nachts). Herr v. BiS-marck ist heute um 8 Uhr Abends hier eingetroffen Salzburg, !9. A"gi>st. Ec. Majestät dcr ssaiscr, Allcrhöchslwclchc heute nm 5 Uhr Morgens hier eintrafen, besuchten bereits um halb 7 Uhr die Kavallcrickascrne, nahmen daselbst das Frühstück ein, bcslchtiglcn hierauf die auf dem Mirabcllplatzc aufgestellten zwei Infantcricbataillonc dcr Garnison und ließen einige Feld Übungen vornehmen. Des sehr schlecht«, Wetters wegen ward die Revue auf dem Neuhaufcr ^elde abgesagt. Nach dcr Besichtigung dcr Truppen, welche um halb 10 Uhr zu Lude war und dcr die durchlauchtigsten Herren Erzherzoge Joseph (gestern von Linz eingetroffen) und Ludwig Viktor, Generalmajor Graf Thun und dcr erste Generalad« jutant Graf Crcnneoille beiwohnten, empfingen Seine Majestät den in der Nacht angekommenen Grafen Mcnsdorff nnd werden um 11 Uhr die Schießstältc besuchen. Se. Majestät haben auch den Besuch dcS BürgerballeS in Aussicht zu stellen geruht. Gleichzeitig mit dem Minister des Aeußern Grafen Mcnsdorff sind Graf Bloomc, Baron Werther, so wie dcr preußische Militärbcvollmächtigte Graf v. d. Groben eingetroffen. In dem auf Morgen anberaumten Theater parö werden auch der Großherzog von Hessen und König Ludwig I. von Baicrn erscheinen. Salzburg, 19. Angust. Se. Majestät begaben sich heute um 1 Uhr Mittags in Begleitung der durch» wuchtigsten Herren Erzherzoge Ludwig Viktor und Joseph zur neuen Schicßstätte. Um drei Uhr findet ein Familiendiner beim Erzherzog Ludwig Viktor auf dem Schloß Klcißhcim statt, an welchem nußer Sr. Majestät dem Kaiser wahrscheinlich die Kaiserin Karolina Augusta, Erzherzog Joseph, König Ludwig, den Se. Majestät dcr Kaiser um 11 Uhr Pormittags auf Schloß Lcopoldskron besnchte, Theil nehmen. Se. Majestät besuchten auch die Kaiserin Karolina Augusta. Um 1'/, Uhr traf dcr Großhcrzog von Hessen von Ischl ein, welcher nebst dem König Otto von Griechenland und dem Prinzen Adalbert von Baicrn dem Diner beiwohnt; außerdem wurden noch Statthalter Graf Taaffec, Graf Thun, Graf Mcnsdorf, Graf Vloome und Freiherr v. Bismarck dem Diner bci-gezogen. Morgen drei Uhr findet große Tafel in dcr Win» terrcsidcnz und übermorgen auf Allerhöchsten Befehl ciuc Wohlthätiglcitsvorstcllung der Hofschauspiclcr für die Abgebrannten von Nadstadt und Mattcrudorf statt. Salzburg, 19. August (Abends). Se. Majestät dcr König von Preußen ist nm 7 Uhr 20 Min. hier eingetroffen. Höchstderselbc trng dic österreichische Uniform. Se. Majestät dcr Kaiser (in preußischer Uniform) und Erzherzog Lndwig Viktor empfingen den König bei Höchstdcsscn Abstcigqnarticr. Die Majestäten begrüßten sich aufs hcrlichste. Nach viertel« slündigcm Zusammensein fnhrcn Sc. Majestät dcr Kaiser zur Residenz, wohiu alsbald Se. Majestät dcr König zum Gegenbesuche nachfolgte. Se. Majestät dcr König hat die ihm vom Landcschef Grafen Taaffe vorgetragene Einladung zum Bürgcrballe huldreich angenommen. Dcr Gloßherzog von Oldenburg ist Nacbmiltaas von Ischl hier eingetroffen. Gastein, 19. August. Sc. Majestät dcr Könia von Prcnß-n ist heute um 9 Uhr Bormittags nach Salzburg abgereist. " " Kiel. 18. August. Zu Ehren des Geburt«. tagcS Sr. Majestät dcS Kaisers von Oesterreich hat heute Flaggenparade mit KönigSsalnt auf sämmtlichen preußischen Kriegsschiffen stattgefunden. Hamburg, 19. August. Dcr Großherzog von Oldenburg wird in Begleitung deS Ministers Nössina demnächst in Eutin eintreffen. Paris, 19. August. Dcr „Monitcur" bcstä-tigt, daß dcr Kaiser und die Kaiserin Stsaßburg ver« lassen haben, um zwei Tage auf Arcncnbcrg zuzu-bringen, wohin fromme Erinnerungen den Kaiser führten. Markt- und Geschäftsbericht. «aibach, 19. August. Auf dem heutigen Markte sind erschienen: 5 Wagen mit Getreide, I I Wagen mit Heu uud Stroh (Heu 133 Ztr. 20 Pfd., Stroh 51 Ztr. 70 Pfd.), 104 »«gen und 14 Schiffe (50 Klafter) mit Holz. (W ochcnmarkt - Pre ise.) Weizen pr. Metzen fl. 3.43 (Magazins-Preis fl. 4.05); Korn fl. 2.50 (Mgz. Pr. fl. 2.70); Gerste fl. -.- (Mgz. Pr. fl. 2.23); Hafer fl. 1.05 (Mgz. Pr. fl. 1.90); Halbfrucht fl. —.— (Mgz. Pr. fl. 2.90); Heiden fl.—.- (Mgz. Pr. fl. 3.13); Hirse ft. 2.80 (Mgz. Pr. fl.2.83); Knkurutz si.—.-(Mgz. Pr. fl. 2.63); Erdapfel fl. 1.90 (Maz. Pr. fl.-.-); Linsen ft. 4.- (Mgz. Pr. fl. -.-); Erbsen fl. 3.70 (Mgz. Pr. ft. —.—); Fisolen fl. 3.75 (Mgz. Pr. ft. —.—); Nindsschmalz pr. Pfd. kr. 55, Schweineschmalz kr. 44; Speck, frisch kr. 35, detto geräuchert kr. 44; Butter kr. 50; Eier pr. Stück kr. iz; Milch (ordinär) ftr. Maß kr. 10; Rindfleisch pr. Pfund kr. 10—18, Kalbfleisch kr. 18, Schweine-fleisch kr. 22, Schöpsenfleisch kr. 8; Hähndcl pr. Stück kr. 18, Tauben kr. 9; Heu pr. Ztr. ft. 1.75, Stroh ft. 1,35; Holz (Mg). Pr.), hartes 30", pr. Klafter ft. 8.50, dctto weiches si. 0.50; Wein (Mg,. P^ rother pr. Eimer 13 fl., weißer 14 ft. Verantwortlicher ------ 7<>3 Lottl')iehllUgen vom l 9. August: Wien: 75 «^ «5 35 tt3 Graz. 5> »3 »2 5V Stcinbriict ^ ^.'^? „ , 2.5'» Cilli ,. 4.^2 „ Frtlh 3.5t Pragcrhof Abends .'!l; Mlnbiilg „ <>.l:^ „ „ <:.i:> Grn, .. u.« „ .. K.4A Bnicl a. M. ,. 10.')1 ,. Vorill. 10.2« ^'cnsladt Nachts .'j.42 .. Viachm. 335 Wien Anlnnft Fnlh 5>.'.'7 .. Abends 5.25 In d Nabrcsina „ „ 7.40 „ Abends 7.30 Trieft Anluuft .. l^.21 .. „ U.15 Nabresina Abf. Früh ».« „ „ 10.4»', Venedig Ant. Nachm. 3.10 „ Frllh 0.— In der Richtung von Venedig, Tlicsl und Laib ach. U. Vt. U. M. Venedig Ads. Abends 10.15 n. Vorm. 10.3 l Nabresma ?lnlu»ft Frilh «.5 ,. ?lbds. Trust Abf. Früh 0."0 Gra^ Mittag l2.22 ^,'aibach „ Bni. 10.41 «lllli Nachm. 3.30 Lilli „ Nch»,. 1.2 i.'aibach Äbcny« 5.4'.» Oraz „ .. 4,8 Trieft Ant. ,. l),50 Wien Ant. Ab«. 9.32 Zu den Eiligen werden wie bisher mir Fahrtarten 1. Klasse ausgegeben. Die Anschlüsse in Nabn'sma an dic ltalienischen Züge bleiben dieselben luic lii^hcr. Gemischter Aug. Laibach'Mürzzuschlag und vil:<> vl>»n. Laibllch Abf. Früh 6. — Millzzuschlag Äb. Fr. l). -Cilli „ Vorm. '.'.l7 Graz „ Vorm. 10.30 Graz „ Nachm. 4.15 ^ Lilli ,. Nachm. 4.34 Niür,,;>ischl.,g Al. ?lb. ^.34 ^ Üaibach Aul, Abd<<. 8.1i!Nl, l, l. Iiigfiiieur. vcn TlilN. Elephant. Tit Httren: Dclle^ntt, ,i»n, rrll ^3i<„. — I>nitsch. Geschäfts tisn,d,l-. vl,'„ Schlu^tnau — V.ijlli««^'. ?lsselul,in»>zh. Ta!?alrerl<^rr, vo» i!illai, Fr.,u Krphicr Vl'N Vllslfsld. Wilder Mann. Hen G^ircü'cll^. öl^ilit.it nbcfihfr, v"». KultdMllchllltg. Wegen Hintangabc dcr Herstellung neuer ?ldorte im hicroMgen Bür« ^crspitalvgcbändc wud dcr Magistrat a m 2 6. A u g u st ! 6 tt 5, Vormittags von l i bis 12 Uhr eiiir .^izitation5verhandlllng abhaltcn, zu welcher Unternehmungslustige mil dem ^emcrken eingeladen werdcn, daß oil bezüglichen Baubedingnisse so wic ocr Plan und d.r Kostenvoranschlag hieramcs e!na/scl)<'N lvcr0l'll können, und daß d.'r (5ilag eines !<»"/'« ^a oium noch vor beginn dcr ^cr '^cigerung zli Hailden d^' Kombis-sion von jcdcm iüzitant^n ohne Aus lahme ,;u lcistcn ftin wild. <3tadt!'.?agislrat ^aibach, ani 2<». August l«li'». Bli!g.'rm»lster Dr. (5 o st a (10?V—1) ^Nr.^2389. Erittnelllllg an Pielro Znliani, VlUlllütlriisl'lller. nn' dtl^linlci! Anfcnll'allls. Vl'm k. f. Vczilk^amte L ltai, ale Gflia''!. wird dem Pielw Zuli^ni. Va» üiNsli'cwncr, niil'sf.ninlcn Aüfsiilhaltlc l)icnnl elinütit: Es hade Herr Ios M mi»cr deus.Ilicn die 5tlage cnlf Z.N'< l!l!i^ vc»l 20 ft. 40 kr. ö. W c,'. 8. c »no Äi!,rlcre lnit V^'chcid Ul'in 7. Dr^mber 1864 Z. 44^14, crwirfltl» Vcrl'oieö a>.f einc KantioilSfoldlrllllsl vox 140 fi. li»! 7. Dl;,mbll 18 eill^blaäü, worül'ci ;lir oidc'.nltchs» mündlichen Vl>< hail?!!!:,,-!, in Folzie lvcit rn NlassüMl» llin^^aul.-ln^en^ die Tag'^pun,^ nus 5c,' 11. Oll ober 1805. mn 9 M'r V^lll!lit.ig>3. mit t)rm Anhang 0lö §. 29 G. O. cill^fl'ldnet ilnd dil,, Gclld^lcn we^cn scinrS lllil'ek.iliüts» Ul>fc»tl.'a!!eö Herr Villceilz Dornig voi, Hli^or alö l'iniilor zxl i^lln» al>f scine (^lf.il'r n»d Koftel! l'lslsltt nuirl'e. Deiselbe wird sonach aufgefordert, zur obigru Tl'^I'^llu^ slll'st zu rrschlüttü odel fül sich eine» a»?lri> Slichn.'>iliei ->u btslcllen und »inhir luinil'afl zil Mli> chen, widriqsüs ol'i^e Nrchlss^chc mü df>n auf^sstslllrii ^lir.ill'r reilmüdeli welt's» n'ilil'e. ss, k. Ä.zilfct.nul Litt.u, als Oericht, .,m 9. Juli 1805, (160^-1) Vlr. 1758. Ereklltivc Feilbictunss. Vom lem l. k. Vs^iil^^mle Groß lcisi'il). nlö Gericht, wird dirmit dek.niiu gemacht: (5s fri l'bcr d.iö Aüsuckrll t>er MlN'i.i Vrodnik l'l'n 'i.'lMckrX Bczi-k Nasicufliß, ^qeil Ioh.ni» Mcsslijsdrz von S'^iori;c> lUsgcn ani? drin Vergleiche vom 22, Okio l'tl'i80:i.Z 4^5'». schiilviqer 42 fi ^'. W «'. «. t.'. in <>le erclülioe ö'ffellllich' Verstsigsriillg der dem L>'htcr>i gehörigen i,n Gllii^l'ucl'c oer Herrschaft Zol'elö. lierq Nllf. «Nr. 10l>, ,,'>?> kolninenfe,' Necililät im ^crichllich erliol'slicn Scl,'ä^ !.!!^ön,'erll,e ooi, 48^! N 00 lr. ö. W gtlvilli^et »nd zur V>,'r»lU'me l^elsllbrli 5ic Icill'!ltli!i^s.T'i^s.'t)!l!lgcn auf de» :i0. Au au st' i!0. September lind :i0, Oktober 1805. jedesmal Vormillmiö lim 9 Ul'r, in diese, Oerichtskaiizlei mil dem '^»lXingc besjimmi N'ordlli, d.ip die fsil^lliieteuoc Ncalilä! nur l'ci der le>)t!,'!' Feildicüin^ auch nute, rem Schäl)U!!^S>rerlhe au ren Mcisldic-lcnde» biut.ni^lgsbcu »verde. Taö Schäl)li!l,ivl.'roloko!l. der Grn»^ büch^ertl^ft llüd ric ^itlilionöl'et'lllgl'issc lö>'lic» l'ei dicseu, Geiichte i» dell s,c>völn> lichen AullöNunken ein^cscheu we»dtn, K. t. V^ilkramt Groblaschii), a!S Gericht, am 2l. M.u 1805. (1664—1) Nr. 3734. Creklllive Fcilbictmlss. Von dem f. k. Vezirkoamlc Groß l.lschih, als Gericht, iviro hieinit bekani'l gemach!! Es sei über das Ausuchen des Josef Aeidaus von Podgoriza, als Zefflouar oes Iohan» Pugel uou Podgora. gege» Johann Schitlnik uou Pouiquc weqe» allS o.'om 7. Iuili 1801, ^. 2008. noch schuldiger 47 fi. 95 lr. o. U. o. 8. o. in cic rk'llüioe öffci'üichs ijtlstei^llll»^ c>cr t>em ^e^leru a/höri^cu, >ul Giui'dduche der Pfarr^ill Oulril« feld 8ud Nktf.'Nr. 23 vorkommenden ^'ealiiä'l siiu mt Äil< uiic» Zubehör im ^slichilich clhobel'en Schäßun^Owerlhe .'0» 2795 st. ö. W genxlli^el uuc> ;:>> Vorulihmc relsell'ei, dic Fcill'ictnugs- i,'!,^!!i!)UII^!,'!l lillf dtU 1. September, i!. Oll oder uno 3. November 1805. i>teömal Voruliltii,>S um 9 Nl)^, in del liilrorli^sn Amlekauzlci mit rem A»» haugc l'eslimml n.'0l0eu. o.iß lic feil;»' luctcudl Nt-alilcit uur bei ter l^ten Fell' l'iclllilg 'U i^cn Mcistl'ilte»0cil hlutaiige^ebcn wcrdf. Das Schal)illl^'prolokol!. der Grund» l'uchöelllakt llub dic ^izit^lloliödeolüguiss» ll?uuc>l l'ci oiesem Ocrichle iu den gewöhü' lichen Amiöstlluoen elugeseheu merrcu. K. k. Bezirksamt Gll'ßllischii). ^Io Gericht, am 18. März 1805. (1007—1) Nr. 1585. Erclutive Feilbietmig. Voi, ^em k. k, Vezilk^iuile Ol'cl» >c,il'ach. cilö Gericht, wird l'ieuiil l'efaüüi i/m^cht: (t^ sci über d.iS Äusucheu der Georg nild Maiia N.iklilsch von N^kitua gc° ^ei, Il'h.nlu Vorsä'luik von ebcnrorl me° ^e« alis dein Vss.,!eiche ddo. 8 Mli! l8 ,1sl'ö'l. im ssfrichillch til»c'l»e»tn Schäl)l!»(;^> we^lde uon i:N4 fi. 80 fr. ö. W.. «<-> ullllgel lln» zur Vorimlime derselbei' oie ereliitive» FeilbletuugSMgsahuuge!! auf den 2 8, Sel.'i e mber. 3 0 Oktober uud 3 0. November 1805. jeesölinil Vorulltlassö um 9 Nl>r. iu lucsi ,,ll Äml^k.ui^Ifi mit dem )!ul'ange bestimm! 'l'ordcu. dab die feilzubielcud, 3iea!ita> lur bei der lehten Feilbieluuq auch uu-!em Schat)l!„gslVl'lll'e au de» Meist-infillldeu l'illtliligs^sl'eu irerde. Daa Schapuil^l'rolokoll. der Gruud. liuchslflralt i,»d lie ^ljilallorl^dcdiu^-ussi föilueu bci diesem Gevichle i„ deu gewöhn lichen An!ti>stll!ldeu llugcseben werde». K. l. Ve^isköamt O^erlaibach. alö Gesicht, am 18. A^ril 1805. (1008-1) Nr. 1380. Erekutivc Feilbictimg. Vo» dem k. f. Vezill'ö.'mlc O'lr !aibach, alö Gericht, wird l'iemil bekaiül! leinachl: Eö sei über A»sucheu des Varchelma ,ssou.ic vou P.iku r>,gln deu L'c're»z Kcr ,chi^. unter Vcrlrelliiig der Vormüudcr Vial'il, Kerschiz lmd Maldias Hrovati,! ^,0» dott. wegeu a»^ dem Urlhcile ddo. ^ndesglricht ^.'aibach am 9, April 1804, Z 203. schuloiger I54fi. 28 '/, kr. ö. W. l-. ». t->. iu die erlkutivc öffcuiliche Ver ''leigeru»^ dev für den Leylern auf dcr ivm Mal>l)äliö .Nerschi^ gehörige», im Grn»dbllche Herrschaft F^u?e»,hlil 3ikts.> Nr 133 vcr^eicl'uelcn Neaütat mit der lHiuaulu'ortuu.islllkuul's vom 18. Iäuner 1854. Z. 7854. sichergestellte» Förde,uus, uon 303 ft 31 kr. (5. M. oder 323 fi, 94 kr. ö. W. mit dem gkicheu Ausrufs, preise gewllligct uud z„r Vorual'mc derselben die erlkntivtn Fkl!bistuugstag>puu. geil auf den 29. September. 27. Oktober und 28. November 1805 ----------------—--"» jedesmal Vormiltagö nm 9 Uhr. in die« scr Gerichlökanzlei mit dem Aliliaugt l>e<« stimmt worden, daß die feilzudletendM Forderung uur bci rer letzten FcilbietullM »nlch linicr dcm Ncuunicrlhc an dc»W Meistliieisiideu hiulaugegel'cn werde. » Der Grulldb»chöeltrast uud die Ll« ^'t.niouöbcdlugüissc köuucu bei diesen« Gnichle l» den qcwähnlichcu AmlSstüNM re«! tiügesll'cn wcldci'. M H^. k. Vezirkaamt Oberlaibach. alM Gericht, am I. April 1805 « (1000-1) Nr. 1'.M. Ercklltivc Fcilbictung. Vo» dem s. s. Vczilksamle o^ laibach. alo Gericht, wird hienut bM'"' gemacht: Es sei über das Ansuche» dcö AM Gustin, ^auzlridieucr vou Vrireu, rucä! perru Dr. Domiukusch von M^lMs gegen Peter Clleschmk v^'ii Oberla'bach rege» an^z dem Zahluugsauftnigt u0N> 29. Iä»»cr 1804, Z 381. schuldig 315 fi. ö. W. l:. ^. «. in die erlkutitt öffeuiliche Versteigerung der dem fehler» lehörigeu, im Grundbuche der oc>l' malige» Herischaft Loilsch.-ul, Nkls.'Nl> 231'2. 282/1 nud 3^0/1 voikommludc!! ^te^Iiläte» iul gerichllich erhobeueu Schäi' ^uugswerlhe von 1330 fi. ö. W. <1^ il'ilüget und zur Vornahme der!/!!»'» ie erekulweu FciIbiel»»gc!l!igsal)U!"^" ,lnf reu 2 8, September. 2 0. Oktober uud 27. November 1805, iedeömal Vormillags lim 9 Uhr. nud z^ die ersle u»d zweite i» der l'icfigeu A>l>^' kanzlei. die drille abcr iu loko der N>all' tät,!! mit dein Aliliauge bestimuil >v^ oe». daL die feil^ibieleudeu Realitäten »" l'ei der letzte» Feilbielliug auch ,inter rl" Hl1,ät)li,!gviverll'c an deil Mcislbiele»^ liiiitaiigegebe» werde. .. D»S Schäi)uugSplolokoll. der G"",'^ l'uchöerlr.ikl mid die i.'iz!t^iouSl'sdl"!i^. köünei, l'ei dilse», Gerichte i» del» 6"" lichen V»,löstu!idc» ciligsfths/l wctte"- K, k. ^ezir^am» Quellcnbaä). "" Gericht, am 10. Mai 1805. ____,^ * X * ^Jf \S ^^ ^J' '*^ V^ 1*-Jr W ^^ '*-* *«^ ^«^ "V ^-^ ^' ^^- — — ^i lh\ Schwegel, \ <) l. l. DislnllöfthhsilnS, cmcr. Prosellol, ^ c> gew. kraulen-, Gebär- u, Irrlühalii^M'' F ^ znrilckciltehrt von einer wisfriischaf!»' 0 " chen Reise, ordinirt und opcrirt au»^ ^ O in anderil inobl'solider? auch in Ang«'»^ ^, <^ Ohren-n. Franlüilrantheiten. (Ki48—" ö Sechs krllinijchc Dolzknecht^ fieißigc. rouiiuirtc Arl'elier, rüstig, gc!»" und ledig, werden gegen gnic '^cd!»^' gen von ei»e>» österr, slavlsckeu ^', . uel'mcr alif ciue Dienstzeit vo» we»i^^ , 5 I,U)ls>, für dic Wallachai. mü ^ älaliouöovt liilnuic Vul('0:l au del A>l>" aufgeuommell. ^ D^ Nähere auf frankirte lni'ß^ odcr müildlichc AufragsN bei A^ uud Oelo»^> , deamlcr ü, ^.»bach Nr. 09. (U'»70^ (1009-. l) « Wohnung» N, vcrmicthcn. ^ Iiu Haus, Nr. 209 in der Sp'^z gassc ist sine Wohuung. destel'ei't' ^ 3 Zimmeru, Küche. SpciS. D^ch^ ^„. uud Holzlege. für Michaeli y> "^. Näheres bei Joses Schreye^. (1036—2) Eil»,' lLyeakulolie ist zu vergebeu. ^ Nal'eres im Assckura-'.zl'llreall, discha.Vorstadt Nr. 32. ^^^ Hiezu cm halber Bogen Amts- und Intelligeuzblatt.