^l. 143.___________________Samstag, 24. Juni 1899._________________Jahrgang 118. OMcher Zeitung. > --—- , "nu«tlati°n«pre«: M!t Postveisenbunn: ganzjHhrw fl. !5, hälbWrig fl. 750. Im Comptoir: ^NMI^g sl. ii, halbjährig fl. ü 50. Für die ftustell»»!, in« Hau« ganzjährig n ihm erbetenen Versetzung in den dauernden "Uhestand taxfrei das Ritterkreuz des Leopold-Ordens Allergnädigst zu verleihen geruht. Seine t. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 17. Juni d. I. die ^ectionsräthe Hugo Kuntz und Theodor Eglauer iu Vtinisterialräthen im Finanzministerium aller-Aäoigst zu ernennen und den Sectionsräthen dieses ^tlnisteriulus Robert Wolf und Matthias Hronet ^n Titel und Charakter eines Ministerialrathes mit "llchstcht der Taxe huldvollst zu verleihen geruht. __________ Kaizl iu. l>. Seine l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 14. Juni d. I. dem ^berfinmlzrathe und Finanzdirector in Laibach Karl ^ubec den Titel und Charakter eines Hofrathes mit "achsicht der Taxe allergnädigst zu verleihen geruht. Kaizl m. p. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 4. Juni d. I. der ^lrectorin der allgemeinen Volts- und Bürgerschule für Mädchen in Trieft Annna Stumpfi aus Anlass der von ihr erbetenen Versetzung in den bleibenden Ruhestand das goldene Verdienstkreuz allergnädigst zu verleihen geruht. Verordnung des Finanzministeriums vom l 19. Juni 1899, womit für den Monat Juli 1899 das Aufgeld bestimmt wird, welches bei Verwendung von Silber zur Zahlung der Zollgebüren zu entrichten ist. Mit Bezug auf Artikel XIV des Gesetzes vom 25. Mai 1882 (R. G. Vl. Nr. 47) wird im Einvernehmen mit dem königl. ungarischen Finanzministerium für den Geltungsbereich des erwähnten Gesetzes und für den Monat Juli 1899 festgesetzt, dass in denjenigen Fällen, in welchen bei Zahlung von Zöllen und Nebengebüren, dann bei Sicherstellung vou Zöllen statt des Goldes Silbermünzen zur Verwendung kommen, ein Aufgeld von 195 pCt. in Silber zu ent-richten ist. __________ Kaizl m. p. Der Iustizminister hat verseht: den Landesgerichtsrath Alois Gregorin, Bezirksgerichts - Vorsteher in Gurlfeld, zum Kreisgericht m (Mi; ferner ernannt zu Landesgerichtsräthen: den Bezirksrichter Emil Rizzoli in Mottling für das Kreisgericht in Rudolfswert und den Gerichtssecretär Dr. Hermann Schäftlein in Marburg für das Kreisgericht in Cilli; endlich ernannt die Gerichtsadjuncten: Ernst Martina! in Hermagor zum Gerichtssecretär in Klagenfurt; Johann Pogatnil in Krainburg zum Vezirks-richter in Gurkfeld; Georg ?.. »? Da das Sommersolstitium nach alter Annahme auf zn' 24- des Vrachmonats fiel, Johannes der Täufer nach dem ""lchte der Evangelisten sechs Monate unserem Herrn uoran. Wangen war nnd das Fest der Sommersonnenwende sowohl der ^ttne in ihrer höchsten Kraft als auch dein Feuer in seiner zweifachen d°s^"""8 als himmlischem und irdischen, galt, so Voten stch Mende Anhaltspuntte. das Fest der OeliuU Johannes des Tau-r>f als der «iucvruv. arävuu ot llivou» «"tu vammum» ans "'"' Tag festzusetzen. Andere Aelpler meinen wieder, dass die meisten «Bergmandln» am Tage vor Iohanni ihre Felsenwohnungen verlassen, um in der darauffolgenden Nacht die Stämme der Linden- und Eichenbäume mit dünnen Gold- und Silberfäden zu umspinnen und unter dem duftenden Alätterdache der Waldungen «Lichterltänze» aufzuführen. Hie und da hört man fagen, dass Zehentkmder, welche zu Iohanni in der Mitternachtsstunde mit einer brennenden Kerze in der Hand in den Garten oder aufs Feld gehen und dort ein Stück Erde, auf der neunerlei Blumen wachsen, von links nach rechts mit einer Sichel oder einem krumm gebogenen Messer her-ausschneiden und dann auf den Kopf legen, die Berge offen und Goldschätze «blühen» sehen. Um aber einen solchen heben zu können, müsste das jeweilige Zehentkind im Besitze einer in der vorjährigen Iohanmsnacht geschnittenen und am heiligen Abend durchs Einritzen von drei Runen zauberfest gemachten Weidenruthc sein. In einigen Bergdörfern ist der Glaube verbreitet, dass Kinder, welche in der Iohannisnacht zur MitternachtKstunde geboren werden, mit einem aus Lichtstrahlen gewobenen Häubchen zur Welt kommen, was für Kind und Mutter von bester Vorbedeutung sei. — Eine alte Bauernregel sagt: Ist der Himmel am Johannistage trüb, so soll eine nasse Ernte sein, regnet es, so sollen die Haselnüsse verderben. Wenn sich der Kuckuck lange nach Iohanni hören lässt, so soll dies eine theure Zeit bedeuten. Donnert es viel acht Tage vor Iohanni und acht Tage nach Iohanni, so gibt es einen trüben Sommer. Da es heißt, dass zu Iohanni der Erde und dem Wasser, der Lust und dem Feuer besondere geheimnisvolle Kräfte inncwohnen, so ist man bemüht, sich dieselben durch Beobachtung gewisser Festgebräuche dienstbar zu machen. Einige dieser Bräuche seien im Nachstehenden mitgetheilt. In Untersteiermark werden am Vorabende des Iohannitages unter die in Stuben und Küchen befind« lichen Tische Iohannisblumeu, Farnkraut und Marienhaar gestreut und in den Stallungen klein zerhackte Weiden-, Birken- und Erlenzweige der Streu beigemengt, um auf diese Weise Haus und Hof vor Blitzschlägen und anderem Unglück zu bewahren. Im Küstenlande begeben sich die Mädchen am Vortage des Iohannisfestes zu den Dorfbrnnnen und waschen sich dort Gesicht und Arme. Sobald sie damit fertig geworden sind, laufen sie auf die Wiesen und pflücken dort siebenerlei Blumen. Heimgekehrt binden sie aus den mitgebrachten Blumen drei Kränze, von denen der eine ober dem Hausthore, der andere ober der Stall-thüre und der dritte an der Außenwand der Scheune angenagelt wird. Dadurch sollen gcfürchtete Dämonen vom Hause abgewehrt und Schutzgeister ins HauS gelockt werden. Während des Blumenwindens singen die Mädchen allerhand Lieder, mit besonderer Vorliebe jedoch das Lied vom himmlischen Gärtlein, ferner das Lied: «Ich geh' im Garten auf und ab und halte Zwie» sprach, mit drei Blumen», und dann das Lied vom Rosmarin und der Himmelsrose. In manchen Gegenden Istriens pflegen die Mädchen am Johannistage sich in den Gärten mit Schaukelspiel zu belustigen. Kleine Gruppen bildend, schwingen sie sich blumengeschmückt stundenlang in Schaukeln, hiebei der Sommersonne mit den Worten zujubelnd: «Vielliebe Gottesjonne, du hast den bösen Winter vertrieben und uns den warmen Sommer gebracht, du umspielst mit deinem goldenen Licht Busch und Laibacher Zeitung Nr. 143._____________________1148 _____________________________________________24. Juni 1899.^ Eine Reihe von alten Gesetzen wurde durch die Herrscher ausdrücklich fanctioniert; eine Serie anderer blieb ä« laow auch weiterhin in Geltung. Daneben sind neue Institutionen ins Leben gerufen worden, in welchen das neue Regime zum Ausdrucke gelaugte. So wurde im Großfürstenthume ein Oberster Regierungsrath creiert, der officiell als «Kaiserlicher Senat von Finnland» bezeichnet wurde; ferner ist ein durch den Kaiser ernannter Genrralgouverneur eingesetzt worden; endlich ist ein sinnländisches Staatsfecretariat in Petersburg am Sitze des Herrschers geschaffen worden. Auf diese Weise kam des öfteren die fouverä'ne Macht der Kaiser, unbeschadet der nationalen Institutionen, zu unbestrittener Geltung. Auf demselben streng legalen Boden bewegte sich auch die kaiserliche Action, die im Manifeste vom 3. Februar 1899 zum Ausdrucke gelangte. Das ge-sammte Regime, soweit es die inneren Angelegenheiten des Landes betrifft, blieb, nach wie vor dem Manifest intact, absolut unangetastet. Nur die Lücken, welche in Fragen, die das Grohfürstenthum gemeinsam mit dem Kaiserreiche betreffen, seit langer Zeit bestanden, wurden ausgefüllt. Und auch in diefen Fragen gemeinsamen Charakters wurde der Einstussnahme des finnischen Voltes ein breiter Raum gewährt. Es ist die Verfügung getroffen worden, dafs im Reichsrathe an der Berathung von Gefetzentwürfen, die gemeinsamen An« gelegenheiten gewidmet sind, sinnländische Senatoren, die der Kaiser zu designieren hat, theilnehmen sollen. Welche Angelegenheiten als gemeinsame zu betrachten seien, darüber hat der gemeinsame Herrscher zu entscheiden, und zwar kommt ihm dieses Recht zu als Folge seiner souveränen Machtvollkommenheit, deren sich die Zaren auch in Finnland niemals entäußert haben. Die Thatsache, dass der finnische Landtag seit 1863 periodisch einberufen worden ist, und dass demselben gewisse Privilegien von den Monarchen verliehen worden sind, schließt gewiss nicht in sich die Entäußerung der Rechte des Souveräns, gemeinsame Angelegenheiten nach seinem Ermessen ordnen zu lassen. Dies ist der Standpunkt Kaiser Nikolaus II,, den auch alle seine Vorgänger seit 1809 eingenommen hatten. Die Verfassung Finnlands bleibt uuverleht und unangetastet; alle seine inneren Angelegenheiten sollen auch in Hinkunft im Geiste und den Bestimmungen derselben gemäß geregelt werden. Die souveräne Machtvollkommenheit des Kaisers »Großfürsten muss aber in den dem Reiche und dem Großfürstenthume, das ein integrierender Bestandtheil des Kaiserstaates ist, gemeinsamen Angelegenheiten zu unbeschränkter Geltung gelangen, so wie es unter allen Zaren seit 1809 der Fall war. Politische Ueberficht. Laib ach, 23. Juni. Der böhmische Landtags - Abgeordnete Heinrich Pfeifer hat sein Landtagsmandat niedergelegt. In einer gestern abends abgehaltenen Wählerversammlung zu Rumburg hatte er seinen Rechenschaftsbericht erstattet, worauf von der Verfammlung trotz feines Einspruches eine Refolution angenommen wurde, in welcher ihm einerseits der Dank votiert, anderseits die Aufforderung an ihn gerichtet wird, sein Mandat niederzulegen. Auch die «Neuen Tiroler Stimmen» befassen sich heute in einer Wiener Zuschrift mit der Bildung einer Mittelpartei. Wir entnehmen der Zuschrift folgende Stellen: «Angesehene österreichische Staatsmänner und Politiker aller Parteilager stimmen in dem Gedanken überein, dass ein nationaler Ausgleich zwischen Deutschen und Nichtdeutschen nur durch eine starke Mittelpartei, welche die gemäßigten und versöhnlichen Elemente aller Parteien zu gemeinsamer segensreicher Thätigkeit vereinigen würde, vollzogen werden kann. Dieser Gedanke hat bereits feste Gestaltung angenommen . . . Vor allem sind es die katholischen Männer, auf deren Succurs die auf die Herstellung des Volksfriedens abzielende Thätigkeit einer Mittelpartei mit Gewissheit rechnen kann. Ebenso ist zu hoffen, dass kein conservativer Politiker einer solchen Action seine Unterstützung versagen wird. Die Vertreter der Bukowina und der anderen kleinen Länder, welche an der Fehde zwischen Deutschen und Czechen gänzlich unbetheiligt sind, sind gleichfalls Elemente, auf welche die Mittelpartei zählen darf. Selbst unter den Polen reift immer mehr die Erkenntnis, dass sie, die an dem Bestände und dem Gedeihen der Habsburgischen Monarchie aufrichtig interessiert sind, zu einer vermittelnden Thätigkeit in dem deutsch-czechischen Streite berufen wären, und wie wir aus guter Quelle erfahren, wird schon in den nächsten Tagen eine Broschüre erscheinen, in welcher aus polnischer Feder dem Polenclub der dringende Rath ertheilt wird, nicht mehr an der Seite der Czechen gegen die Deutschen Stellung zu nehmen, sondern sich vermittelnd zwischen Deutsche und Czechen zu stellen.» Das Blatt erklärt, gerne einer solchen versöhnlichen Stimme Raum zu geben, vorläufig jedoch eine weitere Verantwortung ablehnen zu müssen. Der oeutscheReichstag nahm die gestrigen Vorlagen in dritter Lesung an und lehnte die Zuweisung der Vorlage, betreffend den Schutz der gewerblichen Verhältnisse, an eine Commission ab und vertagte sich unter Hochrufen auf den Kaiser bis zum 14. November. Die Pforte überreichte den Botschaften der fremden Mächt« ein Circular, in welchem sie das Ergebnis der von der gemifchten Commission über den Zwischenfall an der feroifch-türtischen Grenze gepflogenen Untersuchung bekanntgibt. Das Circular besagt, dass der Leiter des serbischen Mini» steriums des Aeußern dem türtischen Gesandten in Belgrad die Befriedigung des Königs Alexander über die gepflogene Untersuchung ausgedrückt und die Zurückziehung der ferbischen Truppen von der Grenze angekündigt habe; ferner fprach der Leiter des serbischen Ministeriums des Aeußern dem türkischen Gesandten das Bedauern der serbischen Regierung aus. Auch König Alexander drückte dem Sultan telegraphisch sein Bedauern aus. Tagesueuigleiten. — (Enthüllungsfeier.) Aus Brück an der Leitha wird unter dem 22. d. M. gemeldet: Im Harrach'schen Schlosse nächst Vruck a. L. fand die feierliche Enthüllung einer Marmortafel statt, worin die Worte Seiner Majestät des Kaisers verewigt wurden, welche Seine Majestät am 21. Juni 1398 gebrochen hat, womit Allerhöchstoerselbe der Freude Ausdruck zu geb" geruhte über das seit vielen Jahren bestehende vortress' liche, ungetrübte Verhältnis zwischen den Bewohnern -Brucks und den das Lager benutzenden Abtheilungen allel ! Theile der bewaffneten Macht. Ueberzeugt von dem Mt' bestehen dieses erfreulichen Einvernehmens, leerte damals Seine Majestät das Glas auf das Wohl der Stadl Brück beiderseits der Leitha. — Der Festfeier wohnte" Erzherzog Ferdinand Karl und die Vertreter der Civil' und Militärbehörden bei. Graf Harrach hielt eint patriotische Ansprache, worin er die Herrschrrtugendeli Seiner Majestät des Kaisers als leuchtendes Beispiel hervorhob und betonte, dass das gute Eiiwernehmell zwischen den Bewohnern Ärucks und der vewaffneteü Macht nsch weiter bestehen werde; er schloss mit einem brausend aufgenommenen Hoch auf Seine Majestät den Kaiser. Bei der folgenden Festtafel brachte Graf Harrach einen Toast auf Seine Majestät den Kaiser und die kaiserliche Familie aus, worin er sagte, dass in del jetzigen schweren, tiefbewegten Zeit von den Bürget umsomehr gefordert werde, sich fester um den Thron z» fcharen und dahin zu wirken, damit unter der gege^ fettigen Achtung und Gleichberechtigung der verschiedenen Voller der Monarchie ein Halt und eine Festigung de< gemeinsamen Vaterlandes erzielt werde. Hierauf wurde an Seine Majestät den Kaiser ein HuldigungstelegralN^ abgesandt, worauf der Dank Seiner Majestät eintraf, mit der Bemerkung, dass sich Seine Majestät stets del wahrhaft patriotischen Gesinnung der Bewohner von BlB versichert halte. — (Das Schloss des Trompeters vo" Sälkingen) soll vertauft werden. In einem rheinische» Blatte finden wir folgende Annonce: «In der reizend gelegenen badifchen Amtsstadt Sällingen, Bahnstation aö Oberrhein, ist das vom Dichter Victor von Scheffel!^ ideal befungene Trompeterschloss unter günstigen BediN-gungen zu verkaufen. Das ganze Anwefen liegt direct am Rhein, in herrlicher, gesunder Lage mit prächtig Aussicht auf die Schweizer und Schwarzwaldberge, ist ^ hochfeinsten Zustand und bildet einen großartigen He^" schaftssitz, enthaltend 184'/, Are Flächeninhalt mit del" historischen Schlossgebäude, großen Nebengebäuden, Rennse, Stallungen, Portier« und Gewächshäuser, Park lB Pavillon, Aussichtsthurm am Rhein, kunstvoll angelegte Gartenanlagen, große Obst« und Gemüsegärtnereien und Terrasse tt.» — (Man hat immer die Weisheit Salomonis)zu den Sternen erhoben, aber sie ist nichts gegen die Weisheit des Prouinzial'Landtages der italienische" Provinz Bari. Dieser Landtag hat jüngst eine seine»" Schutze unterstellte Kirche ermächtigt, eine Orgel aN" zuschaffen, aber gleichzeitig verweigerte er die Erlaubnis zu den Ausgaben für einen Organisten. Daraus ergibt sich, dafs die Orgel von felbst fpielen mufs. — (Profeffor und Schuhputzer.) V»" einer fehr populären Perfönlichkeit Edinburgh, dem greises Universitats-Professor Bl . . ., erzählt ein schottisch^ Blatt eine hübsche Anekdote. Der alte Gelehrte, desse" edel geschnittenes, von langen weißen Locken umrahmte" Gesicht man nur einmal zu fehen braucht, um es n" wieder zu vergessen, wanderte eines Tages nach sei^ Gewohnheit mit gemessenem Schritt durch die Straße"' Er hatte schon einen weiten Spaziergang gemacht »M Hag und erfreust mit deinem Holdell Antlitz der bun« ten Blümlein Schar. Gute Sonne, schein' auch auf uns hernieder lieb und mild, auf dafs wir stets frisch und fröhlich bleiben!» In manchen Weingegenden ist es Sitte, dafs am Iohannisabende die Winzer in Gesellschaft von Freunden und Bekannten einige Gläschen Iohannis-wein unter gegenseitiger Darbringung von Glück« und Segenswünschen leeren. Vor dem Auseinandergehen süllt der Hausvater ein kleines Flaschchen mit dem genannten Weine und nachdem er es gut verkorkt, verbirgt er es in einer Nische des Kellers, woselbst es bis zum nächsten Weihnachtsabende verbleibt. An diesem Abende wird das Flä'schchen aus dem Keller geholt und auf den Tifch in die Gesindestube gebracht. Aus der Färbung und Schaumbildung des darin enthaltenen Weines weissagt man das Schicksal des künftigen Jahres. Den Gipfelpunkt der Iohannisfeier bildet aber bekanntlich das Abbrennen der Höhenfeuer am Vorabende des Festtages. Zum Anmachen des Holzstoßes werden von den Dorfburschen oft fchon mehrere Tage zuvor Scheite, dürres Geäst, alte Besen und dergleichen auf einem der umliegenden Berge oder Hügel zusammengetragen und zn einem hohen Haufen aufgeschichtet. Am Vor-abende des Festes wird der Holzstoß mit frischem Laub und grünen Zweigen überdeckt und in der Mitte desselben ein bis zum Wipfel entrindeter und an der Spitze mit einem aus Iohannisblumen geflochtenen Kranze verzierter Tannen- oder Fichtenbaum auf« gepflanzt. Sobald es dunkel geworden, wird der Scheiterhaufen im Beisein der Bewohner der zunächst gelegellen Gehöfte unter dem Abfeuern von Pistolen« oder Pöllerschüssen angezündet und nach mehrfach wiederholtem Herfagen des Spruches: «Lasst uns rm» geln, lasst uns reihen, heut ist der großen Ringelreihe Abend», der sogenannte Feuertanz eröffnet. Burschen, Mädchen und Kinder reichen sich die Hände und nach« dem sie die Kette gebildet, umkreisen sie den lohenden Holzbrand, laut rufend: «Iohannisfeuer, glüh! Io-hannisfeuer, sprüh! Sprühe rings umher! Tilge gif« tiges Gewürm, Pestilenz und Ungeziefer! Himmels-feuer, glüh! Himmelsfeuer, sprüh! Strahle Llcht und Leben aus, damit Feld und Acker wohl gerathen». Ist die Ringelreihe zu Ende, so beginnen die Burschen «Feuerradl» zu werfen und «Feuerstangen» zu fchwin-gen. Während die einen auf Stecken lofe befestigte und im Feuer glühend gemachte Scheibchen mit dem Rufe in die Lüfte schleudern: «Scheibchen, fliege hoch, fliege hoch! Dreh dich dreimal um und dann fall' zur Erde nieder,» fchwingen andere lange Stangen, an deren oberem Ende brennende Strohbüfchel flackern, unter Iubelfang und Gejauchze fo lange hin und her, bis das Stroh verglimmt. In den Zwifchenpausen werden Küchel gegessen und Sprünge und Hupfer übers Feuer gemacht, wobei man fpricht: «Wool, Wodl, fahre hin über Berg und Schlucht, Wald und Wiefen. Gib Korn in die Scheuer, Schmalz in die Pfann', Most in den Keller und Speck in die Kammer. Hojachol» Beim Anzünden des Iohannisfeuers, welchem Schreiber diefer Zeilen vor einigen Jahren auf der Görtschitzhöhe in Ka'rnten beigewohnt, war er Zeuge folgenden Brauches: Nachdem die Ringelreihe zu Ende war, bildeten die anwesenden Mädchen um den flam, inenden Scheiterhaufen einen Kreis und warfen Stroh, Harzholz und dürres Laub ins Feuer. Sodan" sprachen sie, Kränzlein vor die Augen haltend, als^ «Wir gucken durch zwei Kränzchen in des Himmel feuers Schein, möchten allezeit frifch und munter se^ möchten viel Glück und Gottessegen haben und tM gesunde Augenlider, dass wir das Himmelsfeuer aUi' Jahr schauen wieder».* . Hierauf giengen sie, Kränze schwingend, drein"' um den brennenden Holzstoß. Nach dem dritten GaM schleuderten sie die Kränzlein in die hoch zum HiMlN" emporlodernden Flammen mit den Worten: «Kränzlel^ jetzt haben wir geguckt ins Feuer, nun gucket ihl ins Feuer.» Bisweilen bleibt jung und alt bis tief in ^ Nacht hinein auf dem Festplatze versammelt. Vev^ die letzten Feuerfpieler den Heimweg antreten, werfe' sie noch Disteln, Dornen, Lattich, Hexenkraut und de^ gleichen auf den glühenden Kohlenhaufen und schlaf dann mit Stangen und Stecken darauf, indem sie unte einem mit weithin hallender Stimme rufen: <2^« haben wir das Unglück ins Feuer geworfen und ^ Glück aus dem Feuer gezogen. Stri, stra, stro, dl^ dara, dro, heut übers Jahr brennt das SunnweN" feuer wieder do.» * Eine llndere Version dieses Sprüchleins lautet: Ich steh im St. Iohannisfeuerschein, möcht allezeit frisch und munter sein. ^ Drum liefehl ich dem heil. Johannes Leib und Seel, er soll mich bewahren vor jeden» Fehl nnd mir starten meine Augenlider, dass ich das heilige Feuer aufs Jahr schau wieder. Laibacher Zeltung Nr. 143. 1149 24. Juni 1899. !^ne Fußbekleidung mochte nicht mehr in tadellosem schwarz erblinken. Ein jugendlicher Schuhputzer, der ^l seinem Werkzeugkasten in einer Nische eines alter-Mnlichen Gebäudes auf Kundschaft wartete, richtete an "n vorübergehenden Gelehrten seine stereotype Frage: ^din« ^our boot«, Kir?, Professor Bl . . . beachtete den kleinen Burschen und constatierte, dass er "°ch nie ein so fabelhaft unfauberes Menschenantlitz When hatte. «Danke, mein Junge», sagte er in seiner Fialen Weise, «ich bin gleich zuhause, aber wenn du " einmal dein Gesicht waschen möchtest, gebe ich dir ^chöPence.» — «Topp, das gilt», entgegnete der gewitzte "^lgel und lief schnurstracks zu einem nahen Brunnen, ^ er eine ziemlich gründliche Reinigung vornahm. T'it strahlender Miene kehrte er dann zu dem wartenden Mrn zurück und streckte seine noch nasse Hand nach ein versprochenen Gelde aus. Da fiel sein Blick auf ^ ehrwürdigen Hauptschmuck des Professors — und die M lächelnd dargereichte Münze mit einer verächtlichen ^lvegung zurückweisend, meinte er gnädig: »Behalten !^le das Geld, Sir, und lassen Sie sich dafür lieber Men Urwald schneiden.» Ob der weißlockige Gelehrte ^ Nath des kleinen Schuhwichsers befolgte, hat leider "Ht verlautet. ^ — (Einen Berg aus Gold) senden die ^ubenbesitzer Colorados zur französischen Ausstellung. A soll ein Modell von Colorados berühmtem Pilely !?al sein und 1'/, Tonnen reinen Goldes enthalten. Ar Rohwert dieses Goldklumpens wird auf fünf Millionen ,"« geschätzt. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Seelen amt.) Am Mittwoch den 28. d. M für die Seelenruhe Seiner k. und l. Apostolischen !"Mtät des hochseligen Kaisers Ferdinand I. um ^ Uhr vormittags in der hiesigen Domlirche ein feier- ! Hes Seelenamt abgehalten werden. i, ~- (Das Reichsgesetzblatt) publiciert ' '"en Erlass des Finanzministeriums, wonach die Vollzugs- "lschrift zum zweiten Hauptstück des Steuergefetzes einige Wanderungen erfährt. Die begünstigten Erwerbs- und Arlschüfts.Genosscnschllften, welche nebst ihren eigent- 'hen genossenschaftlichen Geschäften auch noch die Ver- ^lung der OesterrNchisch-ungarischen Bank oder eines ^ditinstitutes besorgen, werden nur hinsichtlich des ^träges dieser Nebenbeschäftigung nach den allgemeinen .Kimmungen der eigentlichen genossenschaftlichen Thätig- '^ bezüglich des hiebei erzielten Gewinnes als im Sinne ^ Gesetzes begünstigte Unternehmungen behandelt. Wenn !^t Actiengesellschaft mehrere Unternehmungen betreibt, ^en Neinertrag verschiedenen Steuerprocenten unterliegt, " sind diese Neinerträgnisse nicht zu einer Summe kMNlmenzuziehen, sondern vielmehr jeder Neinertrag für H dem für die betreffende Gattung von Unternehmungen ^gesetzten Steuerprocent zu unterwerfen. Das gilt auch ^ den Sparcassen, welche neben dem eigentlichen ' ^arcassengeschäfte Pfandbriefgeschäfte, Pfandleihanstalten ' <- w. betreiben. h. ^-(Die Dienstzeit in Nosnien-Hercego- ^) n a.) Nach einem Erlasse des Finanzministeriums kann ! ^ Einrechnung der in Bosnien-Hercegovina zugebrachten ^/nstzeit eines österreichischen Beamten in die für die ^"sionsbemessung anrechenbare Zeit nur im Gnadenwege lolgen. Falls jedoch ein österreichischer Eivilstaatsbcamter ?' Zwecke seiner Dienstleistung in den occupierten Indern unter Wahrung seiner erworbenen Ansprüche Maubt wird, liegt ein Austritt aus dem österreichischen laatsdienste nicht vor. Eine mit Urlaub zugebrachte ^.ist vielmehr nach den geltenden Normen im all-^lnelnen — falls nicht bei der Urlauböertheilung aus- uctlich etwas anderes festgesetzt wurde — als für die Mwn anrechenbar zn behandeln. Diesbezüglich ist so« H "der die Anrechenbarteit dlch einfach in den Hintergrund der Scene. Hat er freunde im Zuschauerranm, so unterhält er sich ungeniert über die Rampe hinweg mit ihnen. Er schminkt sich auf "er Bühue, nimmt auf derselben einen falschen Aart um, leidet sich an oder entkleidet sich auf offener Scene l'm-am pndlicu. Die Dccorationen sind von äußerster Einfachheit. Wenn ein Darsteller z. B. andeuten will, bass er mit einem Boot wegfahren werde, dann macht kr mit den Händen einfach die Geberdc des Nudcrns. ! Soll er auf ein Pferd steigen, fo hüpft er, als ob er leiten würde, Will der Darsteller andeuten, dass er zum Himmel auffahre, so macht er einen Sprung und eilt i zur Thür hinaus. Die Costüme der Schauspieler sind dagegen von außerordentlichem Reichthum. Sie werden in nllen Farben aus Seide angefertigt und tragen alle prächtige Goldstickereien. — («I^ a, ji i' i m n, c>, untn, ntn äoI in o n d a».) "lui 13. d. M. vor fünfzig Jahren starb in Paris '!" z)l'ii>m cnnwuw ä«! liionäa», wie sie sich selbst "annte, Angelica Catalani, die ihre Triumphe auf dem ^oncertpodium errungen hat. Die Catalani sang vorliegend alte italienische Arien, darunter u. a. Zingarellis ^rühmte Arie «Omkra irdoi-at^ agjiotta». Wohl nie hat eine Sängerin so große Triumphe gefeiert wie die Latalani. Neueste Nnchrichten. Der Ausgleich. (Original Telegramme,) Wien, 23. Juni. Unbeglaubigten Blätter-"leldungen zufolge hätte der Generalrath der öster-leichisch-nugarischm Bank die Präpositionen der Regierung, betreffend das Vankprivilegimn, angenommen, ledoch die Erwartung ausgesprochen, dass die Negie-lung, falls der Neichsrath dem Privilegium auf Grund brs ^14 seine Zustimmung versagen sollte, bereits die vorgenommene Abschreibung von der Staatsschuld pro ''ata tomjini'i'g zurückerstatte werde. Die Regierung Habe dieser Clausel zugestimmt. Weiters hatte sich die ^ank auch vorbehalten, falls das gegenwärtige Ueber-kinkommen vorzeitig außcrkraft tritt, die Liquidation in befchliehen. Wien, 23. Juni. Der Geucralrath der österreichisch-ungarischen Bank hat in seiner heutigen Sitzung bie Antwortnoten, betreffend die für die Privilegiums-erneuerung festgestellten, durch besondere Umstände noch "othwendig gewordenen Bestimmungen, mit allen gegen eme Stimme genehmigt. Budapest, 23. Iuui. Die Mittheilung des ^M'ompatibilitäts-Ausschusses, welcher beantragt, das Mandat des in Concurs gerathenen Abg. Szima zu annullieren, ruft Lärm und Protest auf der äußersten ^Mlen hervor, welche die zeitraubende Verlesung des "erichtes und der Acten verlangt. In der Debatte bemängeln die Redner der äußersten Linken, dass die Ge- ^ Wftsordnuug feitens des Ansfchnsses nicht eingehalten worden sei und verlangen die Nückverweisung der Angelegenheit an den Aus'schuss. Iustizmiuister Plosz und -Uilnisterprästdeilt v. Szell sprachen sich gleichfalls für ^le Rückverweisung aus, betonen jedoch, dass das Mus nicht das Recht habe. das Urtheil des Ausgusses zu revidieren. Der Antrag auf Rückver-^nsung wird hierauf angenommen, y Budapest, 23. Juni. In der fortgesetzten ^lusgleichsdcbatte erklärte Apftonyi, er billige das ^redo des Ministerpräsidenten, nämlich die Ausrecht-^'yaltung der Zollgemcinschaft, gereinigt voll Ueber-nelbungen, und mit Hinweis darauf, dass der zollfreie ^erkehr mehr im Interesse Oesterreichs als Ungarns M. (Beifall.) Der Ministerpräsident constaticrt, °M die Zollgemeinschaft anch Nachtheile und die Holltremnlng auch Vortheile enthält. Seine Ueber-fugung ist, dass die Vortheile der Zollgemcinschaft verwiegen. (Beifall rechts.) Der Standpunkt der "^bhängigkeitspartei ist der entgegengesetzte. «Wir wollen loyal kämpfen und innerhalb der ob-Alweli Ganzen der wirtschaftlichen Interessen leide,!. Die Zollgemeinschaft errang dem Lande die haitischen Vorbedingungen, dass die Nation, wenn sie ^'e Interessen damit zu schützen glaubt, die praktische "ennung des Zollgebietes vornehmen kann. Kämpfen "f loyal mit gleichen Waffen (Beifall). Die Nation ^ entscheiden; wer nicht einsieht, dass die heutige ^Uuatiou besser als die frühere ist, leidet an Farben-"uudheit. Redner führt ans, dass die Frage, ob selv- andlges Zollgebiet oder Zullgemeinsamkeit. sich auch "Ufttsächlich um die Frage drehe, welche Handels-sM,t wir befolgen wollen. Die Handelspolitik der ^Gemeinschaft ist bereits klar vorgezeichnet, während "' u"adhäng!gkeit«pintci ihre Handelspolitik noch nicht klar umschrieben hat (Widerspruch auf der äußersten Linken). Bezüglich der Frage der Reciprocität seitens Oesterreichs sei Redner überzeugt, dass dieselbe außer Frage stehe. In Oesterreich besteht zwar die Agitation für die Zolltrennung, aber immer, wenn die Möglichkeit aufgetaucht ist, dieselbe durchzuführen, wurden Wege gefunden, um die Zollgemeinfchaft aufrechtzuerhalten; ohne unfer Verfchnlden ist die Actionsunfähigkeit im Neichsrathe Oesterreichs entstanden. Hätten wir zur Separation schreiten sollen? Man darf nicht vergessen, dass die Verfassung in Oesterreich nicht suspendiert, sondern nur gehemmt sei, auch bei uus waren vor einiger Zeit ähnliche Zustände, wir hätten aber protestiert, wenn jemand gesagt hätte, wir seien ein Land ohne Verfassung. — Polonyi beantragt eine Nesolntion, welche die Regierung auffordert, alle Vorbereitungen für ein selbständiges Zollgebiet zu treffen, damit Ungarn für den Fall, als Oesterreich die Reciprocität nicht einhalte, gerüstet sei. Nächste Sitzung morgen. Die Friedrnoconferenz. (Original-Telegramm,) Haag, 23. Juni. Der erste Ausschuss beschloss das Verbot der Verwendung explodierender, beim Auf- ^ schlage» auseinandergehender Geschosse, ferner dafs es für die Dauer von fünf Jahren verboten sein soll,^ vou einem Vallou aus oder mit einer ähnlichen Vorkehrung Geschosse abzufeuern. Daun wurde beschlossen, l die Verwendung von Geschossen, welche den Zweck haben, giftige Gafe zu verbreiten, zu verbieten. Der serbisch-türkische Greuzfall. (Original-Telegramm.) Belgrad, 23. Juni. Eine amtliche Quelle bestreitet entschieden die türkische Meldnng, wonach der Konig von Serbien dem Sultau telegraphisch anlässlich des Ergebnisses der Grenzuntersuchung sein Bedauern, nnd der Leiter des Belgrader Amtes des Aenßern dem dortigen türkischen Gesandten die Befriedigung des Königs von Serbien über die Grenzuntersuchung ausgesprochen hätte, unter dem Hinweis darauf, dafs das serbische Gebiet von regulären türkischen Truppen nnd Albanesen verletzt wurde und dies hier allgemeine Erbitterung hervorgerufen hat. Die in einer gewissen Entfernung vou der Grenze aufgestellten Truppeu, welche mit der Ueberwachung derselben betraut sind, werden solange dort bleiben, bis die Negierung die Ueberzeugung gewonnen hat, dass die Pforte die türkischen Truppen und Albanesen im Zaume hält. Die Lage in Frankreich. (Original-Telegramme.) Paris, 23. Juni. Wie verlautet, hätte die Gruppe Mlines ihr Bureau betraut, sich mit den Mitgliedern der anderen Gruppen, welche dem ueueu Cabinet feindlich gegenüberstehen, ins Einvernehmen zu setzen, um eine gemeinsame Opposition zu organi-siereu. In der socialistischen Gruppe der Kammer hat der Eintritt des Generals Gallifet ius Cabinet eine Spaltung hervorgerufen. Ungefähr 15 Mitglieder werden sich zu einer neuen Gruppe vereinigen. Paris, 23. Juni. Die radical-socialistische Gruppe der Kammer hat beschlossen, die Negierung zu unterstützen, falls sie die nothwendigen Maßregeln zur Vertheidigung der Republik ergreife. Iufolge dieses Beschlusses scheiden Pelletau und vier andere Mitglieder ans der Gruppe. Gelegraintne. Wien, 23. Juni. (Orig.-Tel.) Der Kaiser befand sich heute vormittags zum erstenmale ganz außer Bett. Die rheumatischen Schmerzen haben beinahe aufgehört. Wicu, 23. Juni. (Orig.-Tel.) Das Armec-Ver-ordnungsblatt meldet die Uebernahme des Generalmajors Leonhard Freihcrrn de Vaux, Dienstkämmerer weiland des Erzherzogs Ernst, auf fein Ansuchen in den Ruhestand nnter Verleihung des Feldmarschall-Lieuteuaut-Charakters «cl twnoro». Rom, 23. Juni. (Orig.-Tel.) Die «Agenzia Ste-fani» veröffentlicht den Wortlaut eines von gestern datierten königlichen Dccretes uud eines Berichtes der Negierung au deu König, betreffend nachstehende politische Maßnahmen der Regierung: 1.) Bezüglich der Versammlungen, 2.) der Vereiue, 3.) der Ausstände von Bediensteten der Eisenbahn-, Post-, Telegraphen-und Beleuchtungsanstalten, 4.) der Presse. Das Decret, welches am 20. Juli in Kraft tritt, wird dem Parlament zur Umwandlung in ein Gesetz vorgelegt werden. Im Berichte au den König wird erklärt, dass das Parlament auf diese Weise vollkommen in der Lage sein werde, über die Bestimmungen des Decretes noch vor deren Anwendung zu beratheu. Sofia, 23. Juni. (Orig.-Tel.) Gesteru wnrde auf offener Straße ein Snbalternbcamter des Kannnerbureaus ermordet. Die Thäter follen angeblich Socialisten sein. Neuigkeiten vom Büchermarkte. Dr. Port, Den Kriegsverwundeten ihr Necht! 60 fr. — Dr. Fr int», Das sprachliche und sprachlich.nationale Recht. sl. 2. — Dr. Meurcr, Vaierisches Kirchenvcrmügensrccht, I. Band: Baierischcs Kirchenstiftungsrecht, st. 6. — Dr. Prien, Der Zusammenstoß von Schiffen, 2. Ausgab?, sl. 12. — Gietmann und Sörensen, Kunstlchre in fünf Theilen, 1. Theil: Allge' meine Aesthetik, st. 2'52. — Es march, Ueber den Kampf der Humanität gegen die Schrecken des Krieges, 2. 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Oberländer, Stroheimer, Eitler, Wanervogel, Kaufleute und Reisende; Prasch, Ingenieur; Schart, Buchhändler; Frenzlj, Private, Wien. — Gcbaner, Private, Schloss Sonnegg. — Kovar, Private, Pilsen. i Hotel Elefant. Am 22. Juni. Wohlfarth. Private; H.Wohlfarth, Privat, Trieft. — Pelerel. Fuchs, Tnbitsch, Mord», Iuttovits, Fereuczi, Baar. Ksltt.; Theimer, Privat, Wien. — sslcischalcr, Kfm,, Gr.'Kanizsa. — Mauraher, Kfm,, St, Florian. — Hammer« schlag, Kfm., Straßburg. — Fogar. Kfm,; Kumer, Prof., Görz. — Radl, Kfm., Saaz. — Wolf, Kfm,, Wr..Ne,istadt. — Bude« feldt, Kfm,, s Gemahlin, Marburg. — Püschel, Kfm.. Haida. — Loidl, Kfm., Ebensee. — Spitz, Kfm., Narasdiu. — Schwarz, Kfm,, Graz. — Bauer, Kfm., Agram. — Holzer, Kfm, Binta« feld. — Dr. Volck', Rudolfswert. N nl 2 3. I u n i. Sirola, Reisender, Fiume. — v. Beuselom-Reifender, Geldern. — Velina, Reisender, Klagenfurt, — Rau, Kfm., Schorfcld. — Dr. Elfe. Venedig. — Ritter v. Langer, Gutsbesitzer, Werschlin. — Ritter v. Gutmannsthal, Privat, s. Diener, Schloss Wcichselburg. — Schiller. Kfm., Budapest. — , Schormann, Rentier, S. Francisco. — Wagner, Kfm., Breslau. — Kuhar, Reifender, Cilli. — WaraM), Reisender, s. Frau, Linz. — Pollal, Reisender, Prag. — Vaumann, Reisender, Pettau. — Keller, Reisender, Spital, — Turri, Pelarel, Hammerschlag, , Putzer, Kraumann, Kflte., Wien. Verstorbene. Am 20. Juni. Maria Milavec, Schülerin, 11 Jahre, , Resselstraße 23, Karies vortkbr. colli. I Am 21. Iuui. A»ton gore, Zeichner, 40 I., Ubmat 76, ^'udercul. pulm. Am 22. Juni. Alois Tiran, Conducteurssohn, 1 Jahr, Maria Tlicresien Straße 10, Masern und Lungenentzündung. — Ludmilla Mauc. Gcschäftsführerstochter, 10 M., Maria Theresien-Straße 6, Mafern und Lungenentzündung. — Johann Slana, Arbeiter, 22 I., Selbstmord durch Ertrinken im Laibachstusfe. Im Civilspitale. Am 22. Juni. Josef Hren, Arbeiterssohn, 2 I., lUordilli l'neumonm. Meteorologische Beobachtungen in Lailmch. Sechühe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 nun. «.. I2U.N. ?'23-7 18 0 SW. schwach , oewöltt " 19 . Ab. 727 3 16-4 SW. zml. stark, theilw. bew. 24. l 7 Ü. Mg. j 731 - 4 j 14 - 9 j NO. mäßig , heiter j 3 8 Das Tageömittel der gestrigen Temperatur 16 1« Nor« male: 18 6°.____________________________________ Verantwortlicher Redacteur: Anton Funtel. Depot der k.u.k. Generalstabs-Karten. Maßstab 1 : 75 000. Preis per Blatt 50 lr.. in Tafchenforma, auf Leinwand gespannt 80 tr. Jg. u.Kleinmayr K Fed. ßambergs Buchhandlung in taibach. Dr. Schuenfeld'sche Düsseldorfer Kuustler-Farben in Tuben, Tubeusarbn! von Kaspar H. Spihauer in Wi,>„ Erhältlich b.i «rüder ltberl. «aivach. FranciScaner« ga^se. Nach anüwä'rls mit Nachnahme. ^875) N—4 Laibacher Zeitung Nr. 143. 1152 ________ 24. Juni 1899. Wilh. Hatles Nachfolger JOHANN HAFNER Kunst- und Bautischlerei Graz, Lagergasse Nr. II. (1587) Erzeugnisse von 10-5 aller Art Bautischler-Arbeiten Fenster, Thüren u. 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Juni 1899 nachmittags und abends in Gottschee stattfinden wird. Gemeinsame Abfahrt vom Südbahnhose Uaibach mittags um 1 Uhr 5 Min.. Ankunft in Gottschce um 4 Uhr 6 Min.. Empfang und gemeinsamer Marsch zum Festplahe; daselbst Vollsscst mit Schauturnen und GesanMorträgen, abends Höhen» femr mit «ScheibenschiÄen» und Fcuerwerl, sodann Nüctmarsch und gesellige Zusammenkunft im Hotel «Stadt Trieft». Außer den Vereinsmitgliedcrn sind deutsche Gäste herz-lichst willlommen. Vei entschiede» ungünstiger Witterung wird das Fest verschoben. ^^ Aeil'! (2490)2-2 Her Tnvnvath. Allein echter Somatose - Kraft -Wein enthält in 100 g medic, feinstem Malaga 5 g Somatose. Vollkommen gelöst. — Gesetzlich geschützt. Erprobtes Nähr- und Kräftigungs-Mittel, bereitet unter der Controle des physiologischen Institutes der chemischen Fabrik in Elberfeld. Originalpreis einer Viertelliter-Flasche 1 fl. 60 kr. Somatose-Kraft-Bisquit 5 Stück 30 kr. (2475; 1 Depot: „Mariahilf"-Apotheke p H. 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Wrz . . 118'- —'— Anleye« b, Etlidllem'inde Wien I0li'i<) I04I0 Aulebc» d, Otad!,!>'mnnbt Wien (Sllbcr oder Guld, . - . i«4 75 12550 Präüiic» Anl, d, Gtadtam, Wien igz z» ,84^ ^lltbau Anlfh e», «i!«o>> l,"/, iy<,,)5 ^.-__ 4«/, lt«i,«l Lanbe^ »nl Ware Psandbritft Mr 10U ft.). Vodcr. llllg,»s«.ln5«I,verl.4»/„ 9725 ^,«z bto. Präm.-Schlbv. 3«/«. I, Em, i.» 6!) .2° «0 N -österr, Lande« Hyp,.Anst, 4"/„ uy,^ ,^ ^ Oest,.i!lia, «a»l uerl. ^"/„ . . 1^.20 i^i-zo dt«. d!u, buMr. „ 4°/„ . . 1^).^ ^z,^ PrioriliilL ybligattuntn (für 100 fl.). sseiblnands Norbbah» Vm, 188Ü 99 ^5 i^ ^^ Oesterr, Nordloestbah» , . . nn-. lias« Ztaa!sbahn3«/^Flc«,50Up.Vt, 210»?» i!l2'?l> Zübbali» »"/l, il Frc«, 500 p. Ol, l?0'»»!i?i 3 > dto, 5«^2N0,l. P.IOü fl. I21'K0I»Ü'. Ung, gallz, Vahu .... 107 7(iing7l' 4°/« Uillevllaiüer Vahnen . . 9950 100 - Dank'Actien (pei Stück). «lnalo^vest. Vanl 200 fl. «0°/.«. 151 75 152 — Vnnlvereln, Wiener. 100 sl. . 2?lü0»72 50 Äodcr.-«llst.,Oest.,LN0fl,S.40°/„ <«ä — 4«?- OrbtMiist. <. 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Lb? — 26"'- Prag Dozer (lisenb. 150 fl, S. . 99— 39 5l> Staatseisenbahn 200 fl, S. . »4» — 343 .'<<' Südbahn 200 fl, E..... «?'75 68 50 Sübnordb, Verb,»«. L00 fl EM. l«9 50 200-ü< Tram!oay-Gts.,Wr.,170f>,0,W, —-— —'— dto, ltm, 1887, 20« fl, . . 476 50 478-50 Tramway Ges., NeueWr,, Pri,< rität« Aclien 100 fl, , . . 125'- 124 - Una, ssaliz, ltisenb, 200 sl. Silber »12 50 21350 Una W»stb(Raab««r»z)!i0oiI,S. »14 — L15>- Mener Lacalbahnen. «ct, K«l. — — —-- Induslrlt'Aclien (per Slücl». «angei.. «lla. öft„ 10« fl. . »08 — lU8-Egybier Visen- und Stahl Ind. in Wien 100 fl..... I«« — 1<»? - «tisenbalinw -Leihg,,, Erste, 80 sl. ,/4 .. 17« — „lilbemühl", Papierf. u, V, «. 8^'«0 U«ea Liesinger Brauerei 100 fl. . . i?8 5N 175 - Muntau O^selllch,, Oest.' alpine z>8^ 75 «8» ^5 Plager EisenIlld-Oei. 200 fl. i«<<) i»!,0 Ealgu-Larj. Steinlulilen 60 fl. gz^ — 32? - „Schl»gl«llHl". Paplerf, »O0ll. i9i!-- 200 — „Vteyler«.", P«pinj, ». 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