Mlmther OIMmH. ^N289. Freitag am l7. Dezember l858. Dte „^aibacher Zeitung" erscheint,mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, täglich, und kostet jammt „Vlättcr aus Krain" und den Beilagen im Eomptoir ganzjährig >l st., halljährig 5 st. 30 kr., mii Kreuzband im Comptoir ganzjährig 12 st., halbjährig tt st. Für pic Zuiiellung in'S Haus siud halbjä hrig 30 tr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzjährig, uuter Krcuzl'auo unl' gedruckter Ndresse <5 st., halbjährig 7 st. IN fr. C^ M. — Inse r t i o n sg ebü hr für eiue Svaltenzeilt oder den Raum derselben, ist für einmalige Muschaltung ^ fr., für zweimalige 8 kr., für dreimalige ly fr. östcrr. Währung u. s. w. Zu oiescn Gebühren ist noch der InsertionSftämpel vr. 3l> kr. sin eine jedesmalige Hiilschaltnng hinzu zu rechnen. Inserate bis ly Zeilen losten 1 st. 90 kr. für 3 Mal, 1 ft. 40 lr. für 2 Mal und 90 tr. für l Mal (mit Inbegriff des In-scrtionSstämpclS). Amtlicher Theil. ,^e. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller» höchster Entschließung vom 29. November d. I. den Adjunkten der Sternwarte in Krakau. Doklor Aral, bert Kunes, znm ordentlichen Professor der nauti> schln Astronomie am höbcren naulischcn Kurse dcr Handels» und nanlischen Akadcmic in Tricst allcrgnä. digst zu ernennen geruht. Der Minister des Innern hat den Stattbalterei-Konzipisten Moriz Weder znm Statthalterci-Sckrc^ tar in der Bukowina ernannt. Die bei den Manipulationsämter» des k. k Fi> uanzministerinms in Erledigung gekommene Ar>junk> tcnstelle ist den, bisherigen Kanzlei»Osfizialen dieses Ministeriums, Leopold Hofbauer, verliehen worden. Nichtamtlicher Theil. Oesterreich. Wien, 16. Dez. Das Ncichsgesehl'lalt brachte dieser Tage eine Vcrordniing des k. k. Justiz'Ministe, rinms, giltig für Ungarn, dic serbische Wojirodshaft. Kroatien, Slavonien und Siebenbürgen, die besonders hervorgehoben zn werden verdient, weil dadurch das Verfahren bei den in den gedachten Ländern nicht selten "orkomiucnden Rechtsstreiten über die Wiedereinlosung verpfändeter unliewi-glichcr Gitter ausicincsscu geregelt wird. Es sind die Fälir, n'clchc sich l'cl rmcm derartigen Slrcite ereignen könne», uorgcschen und es ist u.rfüqt worden, iras zn geschehen habe, wenn der Pfandinbadcr die Vergütung der Pfandsunlme nnd der Meliorationskostcn sofvlt in der Einrede des Haupl> Prozesses begehrt, oder sich die Ansiragung dieser For-. dcrungcn M'ttelst b.sonocrer Klage ooroehält, oder auch nur die Pfandslnumc zunächst beansvrncht, die Mrlio. >Nt,onsfrage jedoch im Haupiprozcsse uol läufig unberührt läßt u. s. w. Der unverkennbare Zweck dieser zeitgemäßen Verordnung ist das Verpfändnngsgcschäfl e,n'» in den Apenninen l'iingen auch ibn aus der Fassung) übcr den Kilselgrnnd jeineS VctteS. Alles in P,sa lade, znin beschanlichsn Leb,n ein. Allein nicht Jeder be» schästigt sich gsrnc mit der Vergangenheii - wer ablr Nach dem Süden ziebt. ui» milde Lüflc einznatbmen und zwar jetzt — nicht etwa die alten — solider» frische Luft, der gebe ja nicht nach P'sa, denn dort Muli Einen l'»st aokomme!,, sich cinln Play ansz». wablcu im l'ninpn ,^lin!<», zu dem die Erde ans Pa lästina gebracht wurde. Nizza liegt schön am klaren Meer, mild ist die Luft. und wenn eS nicht stürmt, kann es dort sehr ""genehm zu wohnen sein. am Fuße jener mit Ne> bcn. Orangen und Zitronenbäninen bekleideten Hügel, kommen wir aber zur Prosa, zur kellen nnd regne» lischt» Wirklichkeit zurück, dann drängt sich mir die schaftlichen Bewegung diene, msofcrn namentlich in den gedachten Ländern diese Form sehr im Gebrauche stand und noch steht. Dic sogenannte Wiedereinsitzung in den vorigen Stand, wenn die vorgeschriebene Frist versäumt wird. findet nicht Slatt. Ein dießfälligcs Urtheil, wobei auf Rückstellung der Pfaudsumme und Vergütung der Meliorationen nach Abrechnung der Detonationen erkannt wird, erlangt schon nach Ver< lauf von 14 Tagen uoUc Rechtskraft und kann nöthigen« foils zur Erckution geschritten werden. Die Präzision und Beschleunigung iu der Ausführung dieser Moda» litätcn verdient jedenfalls volle Anerkennung. Deutschland. Verlin. Die Prinzessin Friedrich Wilhelm er> wartet innerhalb vier Wochen ihre Niederkunft und erscheint deßbalb unr noch selten in öffentlicher Gc« sellschaft. Auch anf dem Vallfcst. welches beim Prinz» Regenten staltfand. wl,r die Prinzessin nicht zugegen, während die übrigen Prinzen und Prinzessinnen dlS königlichen Hauses sich eingefunden halten. Der An> knuft der Königin Viktoria wird mit Vestimmlhcit für Anfang des nächsten Monats, entgegengesehen. Sie wird im Palais ihrer Tochter und zwar unmittelbar »eben den Appartements derselben wohnen. Der Kö> nig nut» die Königin wrrden dem Vernehmen nach sen Winter in »nd bei Rom verbringen und mil dem Eintritt der müderen Witterung wilper nach Pots-dam zurückkehren. Die Königin soU an die Gemalin des Frciberr» v. Manteuffel ein Schreibe» acrichtet haben, lvelch.s die oanklxirstc Ancrkcnniing dcr gro> Len Verdienste des abgetretenen Ministers ailsspricht. V''i der Voiberaldung über neue geseplichc Ve> stinüiilüigsn für die W, sei. Durch die Umsich! und Thätigkeit unserer Kri-minnlpolizci und derjenigen Nsvierpolizsi, i» deren Bezirk das königlichc Schloß liegt, ist es im Laufe differ Tage gslnngen, die Tbättr des frechen Dieb^ stadls zu ermitteln nnd zn verbafleu. wacher in den Ikßten Tagen im alten Thronsaale, deö königlichen Erinnnnng anf. daß ich einst einige Wochen dort unter stetem Negenwetttr znbrachie. wobei lbcn nicht scbr sanfie. dichie Mäntel bis anf d!c Knochen durch' dringende Zlpbyic von den bcschnciten Alpenvmber» ge» wihten Daß die Elnwodlier jener Stadt sebr gesellschlifüich sind, mochte ich, ans Elfahinng gr-stnßl, nicht delräfiigs». Nenn man ihnen nichts zu gewinnen g>ülbl'>a!>«,ösischcn Zwitler» voll, welches bisweilen zum Ecke! mil Pariser Pjanen' federn gejchniüclt. gcnlicslsch — prouenzalijch — pie> lnonleslsch landliivalichl und sich selbst nicht oeistebt. Der Nearer gebl i» der R<-a/l von dem Grilnc's.iß ans: bier anf scinem Heide bedürfe jcder Ankomnxüde seinsr, oder noch l">ss>l.- obne ibn würde gar die Welt aliSsterbln — >o viel ball cc anf sich stll'll, daß er dessen fest übslzengt ist. Zz,m Glück ist aber ssiue Wlll sebr enge. — Zn Schiffe zu g^c" "l n,cht seine Sache, er scheut sich vor dem W^sscr' mit dt'M Piemonlesen und Savoyaree» b>'t cr ^ das gemein, daß er nicht nach den Vläte» scioer Vanmc und Vlnmcn. sondern eber nach Zivlebeln und Knob» lanch riecht. In R,zza sind wenige Fremde anf lir Dauer ansässig. Wer einige Ze,t dort znznl'iingen gedenkt, mnß unler Andern, d'ic mit ibü» gleiches Looö tbcilen, sich eine Gksellschas! suchen, sich an diese drängen, an diese lallen, sonst wird ihm die Zeit stcrbenslange. Daß Niz;a ein sehr rnhiger Anf' cnlhallsott sei. möchte ich auch nicht bch"»pten, aus Furcht, die Nizzardcn möchteu es mir übel mbmm, uud käme ich ciwa wieder ein Mal dort vorbei, mich Schlosses an dem von der Stadt Köln dargebrachten wcrlhvollen Silderaufsaye verübt woiden ift. Der Hauptlhäter soll der Schlobdiencr Rudolph sein. Er hat den Verdacht dadurch auf sich gezogen, daß er bei e'msm Wirthe, dem er 19 Thaler schuldete, einen Fünfziger-Schein wechseln ließ. Höchst wahrscheinlich ist das kostbare Silbergerälhe bereits eingeschmolzen oder doch jedenfalls zerstückt, was um so mehr zu bedauern ist, da der Kunstwerth den Metallwerth hoch überstieg. Der Tafelaufsatz batte ein Silbergewicht von 300 Pfund, also einen Metallwerlh von ungefähr 9000 Tbalern. Der Herstellungspreis aber be« trug 23.000 Thaler. Italienische Staaten. Aus Nom, l. Dez., wird gemeldet: Am Mitt. woch und den drei folgenden Tagen hielt das Krimi« nalgericht unter Msgr. Carlctti Sitzungen, welche ausnahmsweise öffentlich waren. Sie befaßten den rich-lerlicheii Schlußakt des mehrerwahnlen Prozesses a.e< gen den Tempclräuber und Mörder Vendetta nebst 23 mitschuldigen Männern und Weibern, welche im Frübjahrc zu Velletu. von den geheimen Feinden des Klerus aufgestachelt, unter andern Ertravaganzen auch das Kloster der Jesuiten plünderten und mehrere der frommen Väter mißhandelten. Vendelta, in der Ver< s.nnmlllng die Hauptperson, wußte durch jene Scham-loslgkeit und Frechbeit. mit welcher geborene Verbre. chcr bis zmu letzlrn Augenblicke koketlireil. um sich z« betäuben und das Publikum zu uuterhalten. bald Aller Augen anf sich zn ziehen: ein kleimr Mensch von knorrigem Wnchse trat hervor, machte im Saal die Nnndc und rief: „Da schaut mich! in Velletri hirlten sie mich für einen Geist (mi ct-edvvnno un 6<"m d den ummgenebmell Gast liicht in Stößln zurücktreibt. Palermo bat jeyt eine Menge kleiner, neuer Wohnungen, welche d>c Besitzer gerne den Fremd?,! über den Winter sammt sen H.nlsgesatbschafte» zu,,, Gebrauche ül'erlaffeli. Hier ist alles ebenes L.nid; von js»sil Hänschen vor dem ilnmsr offenen Tlwre nach der Siadt so wie in's Tbe.iter ist es höchstens eine Viertelstunde, welche »nan in sebr gnlen. ein. und zweispännige!! Droschken nnd Waqen jeden Augenblick um irenig G«ld zulücklegeu kann; doch gebt ma,-.-chn' lieber ^u Fnß dnrch die schnurgeraden. schön ge« psi'ftertsu Straßen. Hart an beiden Grenzen der Siadt sind anf der sinen Seite die k'loili (iiuün, welche nur an der Villa in Neapel eine Nioali« bat, aus der andelN der sogeoannte ^!«l lingen N^u'n beschlä,>kllN Spaziergang dalbielel, wo das Ange an Strässchern. Päilmeu, Pflanzen nud Xnlagen aller Art immer neuen Geunß findet. Ist man müde. bier im Grünen, in Milte der promem» renden Damen im schönstln Pntze und von reizendster Haltung sich zu ergshen. und wird die Sonne wirk» lich warm. so bietet die unvergleichliche Marim, der Qnai längs dem Meere wieder Kudlung. Es ist ein «KKO nämlich Se. f. Hoheit der durchlauchtigste Erzberzog Karl Ludwig in dcr Basilika vor der Confcssio des Apostelfürstcu audächiig verweilte, wurdeu die Pferde dcr auf drr Piazza harrenden Equipage plöl)» lich sch^u; alle Geschicklichkeil und Austrcngung des wohlerfahreucn KuischerS wareu unufimögend. sie zu bändigen; die Rosse bänmte» sich nur uoch stürmischer und stüizien de>i Wagen um, nni) zwar mit solcher Gewalt, daß er zerbrach. Dcr u,'glückliche Kutscher beschädigte sich durch drlhei!e des Wagens flogen ivild durch di- Gasft des Vorgo und raunten bei dem Kastell S. Aügelo blindlings in eine liefe Grude. die wegen Ncparain< ren der Wasserleitung eben ausgeschöpft worden war. A>s der Erzherzog aus der Kirche hervortrat, war daö Ereigniß vorüber. liiid es waren u»r noch die bedauerlicheu Folgen z» sehen. Gau; Rom ill erfreut, nnd alle religiös Gesinnten danken Gott. daß dag Unglück noch so glücklich abüef. — Se. k. Hol). umchteu bald nach l gcilwart. Ungeachtet des strenge» Inkognito zog Se. k. Hoheit doch sogleich die aUgemeine Aufmerksamlelt und Verehrung der Viönicr auf sich. Der düstere Schalten des schmerzlichsten Verlustes, der über dem jugendlichen Haupte des vor Kurzem noch so hochbe-glückien Prinzen schwebt, beweg: alle Herzen zum Mitgefühl. Der durchlauchtigste Erzherzog kam n.'.ch Rom. um dicr Trost zu fiudcu. Wirklich eiguct sich zum tieferen Troste- in lütteren Lcbcnserfahruuqe» kaum eine Siadt so wie Rom. Denn die Unbestä»' digkeit nnd Hinfälligkeit aUcs Irdische», die der Ein-zelnc au sich erfuhr, legt sich hier an Schutt und Trümmern eines weltbeherrscheudeu Alterthums als ein allgemeines Meuschenlos zu Tage. Weuu aber diese Betrachtung nur eine kalte Resignation erzeugen könnte, so verkündige» die Grä> bcr der Märtyrer, ihre Mouumentc uno ihre Kirchen den unbeschreiblichen Werth der christliche» Ergebung in Gottes Willen uud in alle Leide» bis in den Tod. — Erzherzog Karl Ludwig wird mit eiuem nachhaltigen unerschütterlichen Troste von Nom zurückkehren. zur Foltsetzung der Beglückung des gc« treueu Gcbirglandes lind Gccnzbortes Tirol. Turin. !3. Dezember. Ueber den in Genua stattgehabten Studenten» und Arbeitcrkrawall berichtet man der „Tr. Ztg." : Die Demonstration war. weun mau will, von Anfaug an eine patriotische, da sie ein« mal mit der Geschichte Genua's verknüpft ist; sie ar< tele aber iu eine a/setzwidrige aus, als sie sich gegen die Wolmung des österreichischen Generalkonsuls richten sollte. Die von Orc.,l'na deimkcblcndc Menge. mei. steus Siudeuten uud Arbeiter, zählte mcbr alö 400 Köpfe, die in der Stadt sich reißend schnell vermehr' ten. Dem Quastor Musso. welcher die Eiuziehcudcu zum Auscinaulergchen bewegeu wollte, allciu zu wenig Energie entwickelte, wird die Schuld des weiter Vor» gefallenen indirekt zugeschrieben. obgleich es sich klar herausstellte. daß das sonvcränc Volk ccr Studenten und Arbeiter auch nicht die mindeste Achtung uor dem wunderschöller Gang anf diesen Quadern von Lava. Schiffe segeln zwungen zu larircn. um zum Ankcrplatzzu gelangen. Tastlioni auf dem antiken Theater zu Vicenza. Pci Gelegenheit der Anwesenheit Taglioni's in der Pariser Oper. um die Tänzerin Livry zu sehen, erinnert sich Moriz Hartman:'. daran, erstere vor 16 Jahren (>842) gesehen zu haben. Er schildert diese interessante Begegnung in seinem Feuilleton der „K. Ztg." iu folgender Weise: AIs wißbegieriger Jung« ling und gewiss'nhafler Reisender muß:c ich in Palladio's antikem Tlicaier rie große Merkwürdigkeit Vicenza's gesehen baben. Aber d,r Pförtner des Theaters ein-pfing mich mit verdrießlichem Gesicht; er wollte mir daS Theater nicht zeigen, den» er mochte sich nicht uon der Tdür cntferuen. da ihiu, wie er sagte, der interessanteste Besuch vo» der Welt angekündigt war. Auf mein Anbringen rief er endlich seine Tochter und übergab mich ihrer Führerschaft. Ich war schon auf dcr Szene und im Parterre gewesen uud befand mich mit meiner Führern, ebe» im Dunkel dcr Gallerie. um uo» dort alls dc» Effekt der antik sein sollenden Coulissen vom rechten Standpunkte ans zu beobachten. Da erschien der Pförtner mit einer ganzen Gesellschaft Herren u»d Damen auf dcr Szcue. — Das ist die Taglioni. flüsterte mir meine Fübreri» zu. — Welche? um's Himmelswillen! — Diese dort, iu der Mitte, die Geseye und slinen Repräsentanten besitzt, wie dieses in einem Musterslaat loch dcr Fall s/in sollie. lind daß d>c Letztere» ihre Befugnisse ebenso wenig kann» teu. als die Ersteren, da dem Gebrauch der Waffen nicht die uölhige laute Ausfordciung unlel Tromnnl« streich zum Anseinandergehe» vorherging. — Im Ganzen war vo» der einen Seile wenig 5,'ust znm Befehlen, von der andern noch weniger zum Gebor» chen und das Aufeinanderstoßen selbst ras Wrrk eines Augenblicks. Die Vcrhafleien wurden noch ail rein» selbe» Abend wieder >u Fieiheii geset)t. Frankreich. Paris. ll. Dezember. In Montaigu iu der Veud«e fand uor einigen Tagen eiue klcinc politische Demonstration Statt. Während dcr legitimislischeu Bcwegling im Jahre l832 wliroe ein Herr Bonue-chose vou Boisnormand, gewesener Page Karls X. nud zu Veisailles wohnhaft, als Verschwörer verfolgt. Er schlug den ihm insgeheim angebotenen Paß ins Ausland ans uno hicit sich versteckt. Als ihn eine Militärpatrouille in einem Meierhofe aufstöberte, schoß er den Korporal nieder, wurde aber beim Ucbcrsteigen einer Mauer cbcufalls crschosseu. Die beircn Opfer des Bürgerkrieges wurren in dem Gemeindefrleohof von Monlaigu beerdigt. E>» Vierleljahrhuudcit dar» nach dachte der Brnoer des Esp^gen. gegenwärtig Erzbischof von Roueu. daran, de» Gcfalleuen durch eiu feierliches ^eichcnbegängniß zu ehre». El kam mit Gefolge nach Moniaigu uud ließ die Uebcrreste uiüer seinen Augen ausgrabcn. Dieselben wuroeu in einen prächtigen Sarg gelegt uno nach Abhaliung eines pomphaften Gottesdienstes in dcr Kirche beigc« seyt. Das Pikante oocr oic Feierlichkeit dcr Zerem» nie wnroe durch die Anwesenheit eines Kämmerers oes Papstes erhöht. Viel Volkes aus dcr Veud lion zu gebeu suchten. — Nach cincr Mclduug der „Iutwpeudaucc" hat eiu französischer Ingenieur die Erlaubniß der Regie» rung erhalte», die Leitung der hydraulischen Arbeiten am Hafeu von Villafrauca übcrnchmeu zll rürfeu. Paris, 11. Dez. Unter dcu Verschöncrun-ge», dencu die Stadt Paris entgegensieht, befindet sich ein Plan zur Vergrößerung u»o Verschönerung des Pfianzeugartcns. Der Plan liegt jeht dem Seine« Präfektcu .zur Begutachtnng vor. Dcr Pfianzcngar. teu soll ci» großes Zeuiral > Gebanoe für oie Vcvwal. tliüg lind die Sammlungen erhalten; in den Seiten« ftügeln sollen die Schulen für Medizin und Pharnia. cie Hörsäle erhalten. Der Garten, der auf daö Dop» pelte seines i/ßigm Umfanges gebracht werden soll, erhält Teiche. Springbrunnen. Hütten. Behälter und Ställe für alle Tdievarl«-» . die im Gartcu ge-halten werden. Die Unlüste» si'^o zu 27 Millionen veranschlagt, wovon der Staat die eine. die Siadt Paris die andere Hälfte tragen soll. Sämmtliche Ar» beiten sollen in füuf Jahren fertig sein. Paris. 11. Dez. Die Nachricht, daß sich im Laufe dieses Monats die Pariser Konferenzmitglilder vcrsammeln werden, um die Frage mit Bezug auf die Donaudampfschifffahrt ins Reine zu bringen, ist alö vcrfrüht zu be^eichuen. Man weiß noch nicht. ......^ '^»^ —"—^.—. ^ »»_______ mit dem Strohhut uu? deu rothen Blumen, die ma> gcrc, braune; — sie wollte auch Pall^oio's Theater sehen — sie ist seit vier Tagen in Vicenza. — Die Taglioni bewunderte ras schöne Theater. ..Wie müßte es sich hier tanzen lassen!" sagte sie. — Tanzen Sie! tanzen sie! riefen iyrc Begleiter. — Großer Lärm — uicl Geschrei — Enthusiasmus für die schöne Idee — Hin- uno Herreden. — Schon haben ihr die Her-rcn Hnt und Tuch abgerungen — schou sitzt die ganze Gesellschaft im Paiterrc oocr vielmehr in dcr Orche> stra und wartet ab. wic schön sich dcr Tanz der Ta> glioui auf ocr cüUlkni Bühne ansnchme» werde. — Und ich ungebelcncr. im Dunkel dcr Gallcric uclsteck^ ter Lauscher muütc gestehen, daß er sich gut ausnalx". dcr Tanz der Taglioni auf der antiken Büh>,c. Mit viel Verständniß wnßte sie sich sogleich mit dcr Um> gedung in Harmonie zu set)cu. Sie »ahm das Klcid alif beiden Seilen mit den bänden zusammen und hob cs cül wenig in die Höhe. Sofort crinuene sie a» jene antike Stallte ciuer Täuzcriu. dic wir kennen, uud dcr Tanz war so. wie ihll jluc Statlie auofühicn würde. Sie machte kcinc Pirontte. sie bildete k.inc» stniupfen Winkel Mit de» Beinni. sic stand uichl anf einer Z>hc, wie dcr '^fabl ,m Weinberge, sie wirbelte »ich! siüuverwirrcno nm tie eigene Aehsc — sie blieb bei> llahe immcr auf demselbc» Flecke, währcud die Züße li.bliche. ruhmvolle a„t!ke Rylhmcn deklamirtcn uud das Köpfchen sich bernder und biuüdcr ucigtc. als borchic sie deu Mclodicn t>cr Eutcrpcpfcife. lind die Fallen ibreö Gewandes schmiegic» sich sanft u'ld nach» gicbig um alle ihre Glieder, wie gewebte Musik. wann diefcs dcr Fall sein wird. da in dieser Hinsicht »och gar nichls bestimint worden ist. Einer Nachricht alls Spanien zufolge hat der Kaiser uon Marokko ol)»c Bedingung uud ohne AuS< wechSIung ,z» begehre», de» spamsche» Bebörde» Of> ftzier und Soldaten. welche uon den R'ffkabylen i» ?er Gege»d von Mel,!» gcfange» a/»omme» worden !v>ne», ausiieser» lassen. Großbritannien. London. 10. Dez. Gestern erhielten wir wie« oer einige Rachrichten über den atlantischen Telcgra« phen. Man hat 12 Meile» vom Uferendc beranfge» do!!, die unbeschädigt gemn^en wurde», und ei» dicke» rcs Endc angebracht. Weitere Ekpcrimc»tc schcincil die erste A»n^hiue z» bestäligen. daß der Fehler nicht in der Näbc der Küste. sondern ctwa 270 Meilen weit vo» ihr entfernt ist »nd in einer Tief»' von 900 Faoen liegt. Nebstdem ist ein zweiter Fehler a>„ an« deren Ende des Kabels, d. h. 300 Meile» weit von RenfolindlainV Strömlinge» komme» noch immer, aber so schwäch »nd unsicher. da8 man nichts mit ibne» machen kaun. Alle Beamte» sn^ einlassen, bloß Herr Henley beschäftigt sich noch, neue Apparate zll balic». mit denen er uach sei»c» eigene» Erperi« »,e»ten zu schließe» glaubt, den Kranken dennoch spre> chcu zu mache»; aber alle Hoffnnng ist aufgegeben, oauernde günstige Resultate ohne Legnng eines »eilen Kabels zu erzlVlcn. — Das „Court Journal« schreibt: „Es ist das Gerücht zu uns gedrungen, Lord Clyde werde uäch> stens den O^erbifehl in Indien niederlegen uud Sir W. N. Mansfield sei zu seiuem Nachfolger auscrseden." Lonoou. II. Dcz. Herr Lowe, Parlamcuts« Mitglied für Kidderminster, hielt vorgestern Abends eine Ansprache an seine Wäblcr. die einiges Anfscl'cn machen und viele Federn beschäftigen wird. Er er> klärte sich nämlich unumwunden dahin, daü eine Par» laments > Reform ' Bill nicht zu de» längst gefühlte» Bedürfinsse» gcbörc. Indcm er de» Gegeilsal) zivi' sche» der Volks.Bewcgnng von 18^2 lind der hcnti» gen Volks - Apathie ansiualte. kam er auf das gc» rechte Mißtraue» z» sprechen, welches die Bright'schc Doktri»e alle» gesunden Gemüthern cmsMc. warute uor dem Ballot, dem allgemeinen Sümmrecht und der kurzsichtigen Herabsetzung »nd Verunglimpfung oes Oberhauses, so wie überhaupt vor der Brigdt'» schcn Sucht, dic I»stit»tio»l,'» Englands zu amcrika-. lüsirin. Hr. i.'owe gehörte zu den bedeutendstcu Mit» gücocr» der Palmcrston'schen Partei lind Verwaltung »üd soll zn den innigste» Anhäilger» des Er'Premicr ^ädlen, so daß >»>ni kalim crinangel» ivird. aus sei» ner Ncde auf die Haltung der Whigs von Palincr« l!on'sch,'l Favbc in der kommend.» Session zu schließe». Spanien. Wie aus Taug er vom 28. November berich. tet wird. habe» die Vermitttuna O"»!!"»ps »nd die Besprechungfu deS spanische» Admirals mit dl» ma« rokkauischen Behörde» zu keiner Beilegung der Zwi» stigkeiten geführt. Dic Behörden in Tauqer habeil die Unterhandlung«^ an deil Kaiser von Marokko verwiesen. Portugal. Lissa'ooner Briefe spreche» vo» dcni beabsichtigte» Proteste der CortcS, in welchen: der Regicr»»g allzn Hätic sie Tbcod^r Mundl damals gcseheu. er hätte nicht gesagt: „die Taglioni tanzt Göthc"; — sci» bcrübmt gewordener Sprnch hätte gelautet: »die Taglioni tanzt Sappbo. Anakrcon und Caj:;ll." Endlich blieb sie wie eine Statue unbeweglich stehe», uud wir sahe» noch immer zu uud glaubten, sie t^nze noch immer — bis sie una »lit einem la»» tc» Gelächter ans dem schöne» Traume weckte. — Es war das emsige M>i!< daß ich sie tanzen gesehen, aber ich habe nie gewünscht, sie im steifen Ballet« röckchc» z» s/hen. Das Neueste der Fvmic» - Mode i» Paris ist die vou England eingeführte Ncucilina,. die wci> leu Ncbcrkleiccr, dic bis jetzt dic Straße» kehrte», mit Agvaffcn uach allen Scitcil aufzuüestclu. Es kommt jctzt vorzüglich oavallf an, das Kleid mit Gc-schmack zu orapircn. uud nothwendig wird mehr Sorg» fält auf die Unterkleider verwandt. Man glaubt jetzt auf de» Boulevards Schäferinnen ans Bildern Wat« tc.ni's umherivanoel» zu scheu. MittmK'r erschcmcn dic Kleider allerdings gleich nach alter Modc anfgc« stcckteu Fsüstcrgaidiiic». — Dci Ränbcr Papouic. dcr Schrcckcn dcr Türke» nno seil K»rzcm a»s Bosüie» auf österrcicki' sches Gebiet enlftobc». ist am 29. u. M. in dem Hanse eines vom Dienste heimkehrenden Grenzers, bei welchem er übcrnachlete, gefangengenommen nnd nach Petrinja abgeführt wollen. Wie man sagt. l'attc» die Türken auf seinen Kopf den Preis von 300 Dukaten gesetzt. R«57 groäe Nachgiebigkeit in der Angelegenheit des „Cbar» les Georges" zum Vorwurf gemacht werden soll. Diese M'tlheilung bedarf jedoch noch weiterer Besta» tigung. Den Cort^s sind übrigens die auf di? An» gelegenheit dinglichen Dokumente milgetbeflt worden, darunter eine Depesche des Kolonialministers M. da Sa Vandeira au dc» Gonverncur von Angola, aus welcher deutlich die Verlegenheit hervorgeht, in welche! Portugal gescßt wurde. a!s Frankreich seine Anwer« bungsoperationen an der afrikanischen Küste begann. Ueber die Depesche bemerken wir nur. daß ein Urtheil über diese Frage, wenn es sich überhaupt um ein solches noch handeln kann. erst nach der Veröffentlichung der übrigen, auf den Gegenstand bezüglichen Dokumente möglich sein wiro. Türkei. Am 2. d. M. trafen in Cctinje Deputationen aus dem Bezirke Vassoeuich und ans der Nahia Cuci ein. welche dem Fürsten. wie es heißt. Erklärungen überbrachten. die von allen Familienhaupicrn unter' schrieben, die Veiheuerung enthielten, daß sie von Da> »ulo regiert wcrren wolle», auf Die G>fahr hin, alle zu Grunde zu gehen. Griechenland. A then. 4. Dezember. Die veröffentlichte Korrespondenz des Lord-Oberkommissärs der jonischcn Inseln. Sir John Poung. beschäftigt Publikum und Presse vorzugsweise. Die von der Presse entwickelte Thätigkeit beschränkt sich darauf, aufzustellen, daß England znr Abtretung der jonischen Republik an Griechenland als Schuhmacht auch des letzteren Staates hinlänglich befugt sei, daß die Vcreiuiguug der Ionicr mit ihren griechischen Vrüdern den beiderseitigen nationalen Wünschen der Nachbarn einspreche und daß schließlich eine Trennung Corfu's vou dcu Schwester-inscln unstattbaft und oen Wünschen dcr Bevölkerung zuwider wäre. Was jedoch nicht a/sagt wird. ist die Thatsache, dast bei Uebernahme der fünf Inseln Griechenland moralisch gewinnen, materiell aber ohne Zweifel verlieren würde, da znr Ausgleichung der Einnahmen uud Ausgaben der Äcsik von Corfu un« umgänglich nothwendig erscheint- übrigens haben die Vertreter und der Gemeindcrath von Corfu gegen! eine Losreißung desselben von den übrigen jonischen Inseln bereits Protest eingelegt, was der Sachc eine gänzlich verschiedene poliiische Richtung gibt, — Die Zahl dcr schou sehr gelichicten Mäuuer des Fieiheits» kampfcs ist wicder um zwei hervorragend? Person-lichkeite» ärmer. Die Obersten Skvaucllis uud Sala» falinos si»d nicht mcbr. — Das griechische Volk zollt t»^'„ Ueberresten einer großeu Epoche eine uu-glaublichc Zllucigllug uuo die Verdieustc der Välcr wcvdtN noch an den Kindern und Kindeskiuderu ge-rühmt, dcr Name bleibt! Asien. Der telegraphisch bekannt gewordene Tod des Kaisers von Japan wird bestätigt. Während eines Vcsxches, den der Oesandle der Vereinigten Staate» an Vord der amerikanischen Dampfirc.^Utc «Minne, sola" in Nangas^ki machte, wuide vom Gouverneur dieser Stadt das am 16. September erfolgte Hin> scheiden des Kaisers oder Siogun verkündet. Er war 3ti Jahre alt nnd regierte 12 Jahre; da er keine Leibeserbnl halle, so'adopürte er einen Nachfolger. Der Verstorbene litt schon seit längerer Zeit an der Wassersucht. Dieser, wie es schciut. so bcUmnuicn Mittheilung, stcbt eine andere, cdcn so bc,llmmte entgegen, wonach nicht der Kaiser selbst, sondern sein Bruder gestorben ist. Die Cholera, welche in den Monaten Juli und Angnst in Nangasali mehr a>s 4000 Menschen weggerafft, halte aufgebort, und war vielleicht die Ursache, daß in den Straßen eine Nein» Ilchkeit herrschte, die mit dem Schmnl) in Sbanghai llnd Tientsin im erquickendsten Ge^nsnhe stand. Vermischte Nachrichten. Laib ach. Gestern Vormittag fand in der St. Peters «Kirche ein feierlicher Trauergottesdienst für deu vor mehreren Tage» in Innsbruck verstorbenen Negimeniökommandanten dcs Kaiserjäger » Iicgimeuts. Oberst Freiherr v. Halloy, Stati. — Ueber die Mortalität in Wien wahreuc» des Monats November schreibt die „ZeiischrM der k. k. Gesellschaft der Aerzte zu Wien." Die Gesammtzabl der im November in Wien Verstorbenen betragt 1748. wovon 736 in den Heil» nnd Pfiegeanstalten und 992 außer denselben starben. Im Vergleiche züin Oktober d. I. stellt sich eine Zunahme von 431, u» Vergleiche zum November v. I. ein Plus von A37 Todesfällen heraus. Die tagliche Sterblichkeit beziffert sich» i,n verfiossenen Monate mit 38 2. im November vor. I. 47.3. Die Zahl der Todlgebor. "en beträgt im November 89. wovon dieses Mal nur ^ auf die Gebähranstaltcn kommen. DaS Verhält» "'ß der Zahl d.r in den einzelnen Altersstufe», ^rst^rbeue» zur Gfsammtsummc derselben zeigt im »November ourch die Typhus - Epioemie bedeutende Abwetchungeu. Am meisten lin durch dieselbe das Alier von 20—40 Iahrci,. iu welchen im 3lovenlbcr 29 3 Prozent starben, während dieses Verhältniß lm Oliober nur 19 3 Prozent betrug. Die Wallern mit 13 Verstorbenen zeigen eine Zunahme vou 3 Todes» Men im Vergleiche znm Oktober. Der Scharlach enoetc 88 Mal tödtlich, 3 Mal öfter als im Oktober. Dcr Typhnö haue sich nut Aufang November plötzlich znr Epidemie einwickelt. -Wäurend wic im August 60, im September 40, im Oktober 67 Todesfälle am Typhus koustalineu. hat dle gegeuwättige Epidemic im November 4l9 Opfer gefcreert uuo bereits oie Tuberkulose um 134 Verstorbcue übertreffen. Das Verhältniß dcr ocm Typhus Erlegenen zur Gesamalt» summe der Verstorbenen beträgt 23 3. im Olw^er war es 4'3, im September 3 3 Prozent. Die böchste Sterblichkeit fano überhaupt mit 82 ToolSMen am 26.. die geringste am 1. mit 32 Fällen Statt; vom Typbus waren die Vorstädte Neubau, Schottenfeld uuo Gumpcnocnf am meisten heimgesucht. — Aus der Geneaiog'e der europäische!: Regen-ten uud der lebenden Mitglieder ihr,r Häuser, mit oeuen sich dcr ncu,stc Hofkalcudcr bcschästtgt. hebe» wir Folgendes hervor: In Betreff oer Regierung' daucr steht vou den 48 Negeuien Europa'S, wobei der Kaiser von Brasilien mitgerechnet ist, obenan der Fürst von Schaumburg^ippe, 0er am 13. Februar 1787 zur Regierung gekommen; der Llhte iü der Neihe. de,n uumittclbar vorausgehen dcr Kaiser von Rußland uuo der Köuig von Sachsen, »st der Fürll U0i> Monaco, der an, 20. Iuui l83ü die Regierung antrat. Dcr älteste unter den Regenten Europa's ist dcr Großheil,og von Mecklenburg/Streliß. der am 12. Ängust 1779 geboren wurde, also das 79. Lebens jähr übeischrittcu hat; ihm folgt, geboren am 27. September 178l. der König von Württemberg; der sechste in dcr Neihc ist der König der Vclgicr, gebo» ren 16. Dezeiuber 1799; dcr siebeute, Papst P"is lX,, geboren 13. Mai 1792: dcr zwciuui'zwauzigste der Kaiser der Franzosen, geboren 22. April 180f>. Der König uo» Baicrn nimmt die füufnudzwanzi^ste Stelle ein. Die jüngsten Regenten in Europa sind Die Königin von Spanien, geboren 10. Okiober 1830, der Füist vou Walt'eck, geboreu 14. Jänner 1831, der König von Portugal, geboren 1ö. Sep« tcmbcr 1837, lind der Herzog vou P^rma. geboren 9. Juli 1848. Zum ersten Mal erscheint im Hofka« Icnocr auch das Verzeichuiß dcr mit Nanirn, Si>f> tungslag und Stifter aufgeführten Oidcn für die Verdienste iu Hof-, Staats» und kirchliche,> Aemtern, die vou StamooberlMlpicrn in Ouropa und Amerika cühelll wssoeü. Vl,c>cu lial peren drei. A.'ieru zwölf, Vclgi'N ciucn. Vlasilien sechs. Frankreich einen, Gliechculmid einen, Oroöbritanuicu sechs, Hannover zwei, Niederlande vier, Oesterreich acht, Portugal sechs. Preußen neun, Nußlaud neun, Sardinien vier, Schwedcu sechs, Spani'sn zehn. Der Kaiser Fausti' uns glaubte nicht umhin zu können, zur Auszeichnung deu Orde» des heiligen Faustinus lind den Orden der Ebreulegion beleit halten zu lnüsscn. Kunst und Literatur. — Dr. Vrcudcl, Redakteur dcr von R. Schumann gegründeten ,.Neuen Zeitschrift sür Musik", beabsichtigt, die Untersültzuilg der Künstler, Schriftsteller u. s. N). vorausgesetzt, eine allgeincine Tonkünstlel'Vcr' sammlnng in Leipzig, verbunden mit einem Musikfcste, zu veranstalten. Der Zeitpunkt des Festes ist auf die Woche vor Pfingsten angesetzt und soll zwei bis drei Tage umfassen, und zwar; Samstag, den 4. Juni, An-knnft der Gäste, in Leipzig, Nachmittags Eröffnung der Versammlung und mündliche Vortrage' Sonntag, den 3., Hauptprobe, Nachmittags Produktion in der Kirche, Abends Festmahl; Montag, deu 6., Früh «ssünstlerkon-zcrt und mündliche Vorträge, Nachmittags Besprechungen, Abends 7—10 Uhr Konzert. Todesfall. In Salonich ist der k. k. östcrr. Vize-Konsul, Hen Rizzoli, gestorben. Telegramme. Vcrlin. 13. Dez. In dcr Coltbnsser Nach» wähl wurde Graf Ponrialcs. ehemaliger Gesandter in Konstanlinopcl. mit 167 Stimmen gewählt; scia Gegenkandidat. Freiherr u. Mmneuff.l ll„ haue I3l Stimmen. L ondon. 13. Dez. Offizielle Ueberlandpost cklo. Vom bay. 23. November. Die k. Proll,nua. lion befriedigte gan^ Indien. I„ Onde unterwarfen sich die Talukdarö uud üb^rgabeu il're Forts und Waffen. Dcr Nadfchali Singh ergab sich und sein Zott A-nely. Dcr Viigadier Evcleigh eroberte das ^ort Semcree. Tautia Topee ist in den Salporah. Hügeln eng eingeschlosstn. Der Hanpllmg von Vanga nnd die übrige» Rebellcichänpter haben sich llntcr-worsen. ___________ St. Petersburg. 14. Dez. Ibre Majestät die Kaiserin» Mutter erkrankte am 7. d. M. au einem Vronchial' Katarrh , heute hat sich zwar das Fieber gemindert, häufiger Husten mit Auswurf dauert je» doch fort. Lokales. Laibach, 17. Dezember. Im Anhange der heutigen Zeitunss veröffentlicht die Direktion der hierorligen Kleinkinder-Vewadranstalt ihren Iahres-Nechüllngsabschluü pro l838, und kann in erfreulicher Weise darlegn, daß in dieser N?ch> nungsper!o^e, durch namhafte gülige Spenden sich ein? erhöbte Tbeilnadme für das ungeschmälerte Ge« deihen derselben belllkundet Hal»?. Es hat nämlich der hiesige löbliche Casino Verein den Ertrag einer Akendunterhaltung zum Vesten der Anstalt bestimmt, und es sind durch Ihre Erzellenz dcr hoedgebornen Frau Ptlei'ns'Vorsteherül Gräfin v. Cho» rinsky die 2 bi^ducch erworbenen Obligationen » 190 fi., zusammen 200 fi . « 3pCt.. und 8 fl. barer Nest oem Aktiv < Vermögen zngeftossen. — Eine iingenanntscin» wo^enoe Frau hier hat 2 Stück Loib^eher Schieß« stattc-Aktien, zusammen auf l00 fl. lautend. — die hockgeborn, Frau Gräfin Studenlierg. welche seit l»em Enisteben dieser Anstalt derselben die regste Sorgfalt zuwendet, hat aus Anlaß der hochbeglückenden Geburt des kaiserlichen Kronprinzen eine k. k. Staaiöschuld-verschrcibung von 200 fi. CM. ü 3pCt. — der boch: gi-borne Herr Felir Marquis v. Gozani de S. George in Turin 100 fl, CM. bar gespendet - — weite-s hat das hohe k. k. LauoeSpräsioium von j.nen 1000 Ouloe». welche die Laibacher Sparkasse aus obigem beglücken» oeu Ereignisse H-ichhemselben ie Er> Haltung dieser Anstalt ermöglicht haben, wird anmit von Seile ler Vereins-Direktion im Namen der ar> men Kinder, welche durch die Güte und Wohlthätig, keit edler Menschenfreunde hier Schuh, 'A'lfhsuiig und Anleitung zur Gottesfurcht genießen, der wärmste Dank ausgesprochen und gebeten, diese gütige Tbeil-»ahme der Anstalt auch weiterhin zu gewäliren, rer Vesnch sie — ja Jedermann erfreuen und überkugln kann, wie milde Spenden hier Gutes stiften und die möglichst frühzeitig? Anleitung zur Vesserung der mo> ralischeu Zustände armer Kinder als Zweck derlei An» stallen fortan unverdrossen angeNrel't wird. PsMr - wissenschaftliche Vorlesung. Heute, Freitag, findet im Saale des dcuß» schcn Orden > Hauses die zweite Vorlesung Stall: Dr. Ludwig I88leib, über «daS moderne Theater". Aufang präzise 7 Uhr. Handels- und Geschäftsberichte. ^ Die Wiener Handelskammer erstattet ciuen vi,r» ten Vericht ibres Handels. Oleven in Konstanlinopel über die „Wsahfabigkeit österreichischer Erzeugnisse im Orient." Derselbe erstreckt sich hauptsächlich auf Metalle. Im Allgemeinen siebt der Vcrichierstalter hiefür nicht die Möglichkeit einer Konkurrs,,; mit rel Einfuhr Eu^laudS uno Belgiens, was insbesoudere vou Nohciseu, Eisen^uLivare. Eisenblech gilt; dage« gen wird die Einfnhr von Naa/ln, SpanglelwarlN, Scl)!osserwaren. verzinnten eisernen Kochgeschirren aus Oesterreich nach der Levante ausinpfohlsn uno anch darauf dma.ewisssn. daß für Plision^ uud Alpatcl, i" der Türkei ein guter Markt zu finden ssi. Für öfter, reichische Weine brgiuue sich ein Geschäft nuZzubildeü. sowie auch für Wiener Vier einige Nachfrage entstait« den sei. Spirituosen werden in Konstantinopel in uift gehenrer Menqe konsumirt,- den Alkohol liefere Ame< rila, Nhum England. Liqueure Frankreich; eine Kon« knrrenz in diesen Artikeln sei für Oesterreich höchstens für ras Masticca-Gtträuk möglich, ein Destillat, das allgemein konsumirt ivird. Endlich empfiehlt der Hai»< dels Eleve auch die Gründung v»n Drogneu Geschäften iu Konstantüiopel. d,> Einfuhr von Gefiu^cl. Vrul» Maschinen. Gummi-Mäiinerschuhen. uud iu Vezug mkf Paiqneten wird bemerkt. daL die österreichischen Fa« brikalc anfangen, den Vorrang zu behaupten. Diese in dem Bericht nab?r molivirteu Bemerkungen sind es ungefähr, anf welcl'e eie Handelssammer die Aufmelk» samkeil der österreichischen Iüdustriellen und Handel« lreil'sudlli zu leuken wünscht, uud sich bereit erklärt, derartige El'port > Nnlernehmuna/n z» llntfrstüpeu. Druck und Verlag von Ii beffercn Preiscu gekauft. — Deviscn stark ausgcbctcü, fiau, mit der Tendenz noch weiter zurückzugehen. Deffcntliche Schuld. ^ des Staates. Geld Ware In ösierr. Währunq zu 5'/, fiir «0l» 30.25 80.5!) Aus d, ?tational-A"lct,en zu i,°/, sür Wl» ss. 85,80 85.90 Vom Jahre «85!. Ser, li. ^u 5" ,fi,r ><>0 fl. —.—- —.— Mctalliqiles zu 5'/, f!rl0»st. 8^,70 8^.80 delto zu 4'/,'/« ., N>0 . 75.50 ?«.— mit Verlos, v. I. l^4 f. l0!) fl. 320.— 322.- ., !839 „ <00 „ 135 5" ,35 — ., 1854 . l00 „ l!^5) ll^.75 Co>N!."Ne»ttlischeille zu 42 L. »uzt,-. l?.— l7.ül) 1^. der Rroulnnder. Grundentlastungs < Obligationen v. Nied. Oestcrr. z. 5'/, für ,00 fi. 94.— 95.- „Ungarn. . „5"/, „ »<»0 „ 82,7.'> 83.75 „ Tem. Banat, Kroat. u. Slau, zu 5'/, f. 100 st. 82 — 82 50 „ Galljieu . . zu 5°/, ftr U>0 ft. 83.— 81./><) „ der Bukowina „ 5'/, ., 10« „ «2.— 82.äN „ Siebenl'ürgcn „ 5°/, ,, l<»0 » 81.50 ^2. „ and. Kronländer .,5'/« ., K'0 ., »',— «?. - m.dcr Verlosuugs-Klausel 18«7zu5'/« I- l«0 st- —.— — — Aktien der Nationalbanl pr. St.......9«8.— 970.- d. Kredit-NnNalt für Handel u. Gewerbe zu 200 st. ü. W. pr. St........245.A> 2i5,50 d. n.M. Estompte-Gesellschaft zu 500 fl. CM. tt,5, - «<7.— d.Kais Ferd,'Nortl'.100<»ff. CM.vr. Sl. 1740.— «742.— d. Staat««''?! nid »Gesellschaft jn 200 sl. (5M. »der500 Fr. vr. St........258.3« 258.40 d. Kai,'. Elisabeth'Vahu ju 200 fl L l>/. mit l()0 N. (50'/.) Einzahlung pr Et. , . 85 <>0 85.70 d füd »orrdeulsch Verbindb, 200 ft,CM. V St. ,83.— 183,50 d Theißbalni zu 200 fi. EM. mit 100 st. (.^0'/.) Einzahlung pr. St........l65.— 105.10 d, lumb. vcnet. Eisenbahn z» 57ß öst. Lire oder ^.»2ff. LM. mit76 '.48kr. (4!)'/«Ntiuzal,l. l!7 — < l8.— d. Kaiser Fran^ Josef Orientbahu zu ^00 fi. oder 500 Fr. mit «0 st. (30'/,) Einzahlung Pr. St. 6N.«0 «7,— d. öst. Donau Da»'pfschlff'Gesellschaft zu 500 st. CM. pr. St.........523.- 5>5 — d. österr. Lloy:> i» Trieft zu 500 ft. CM. . . 3l5.- 32 ».— d. Wiener Dampfm Aft.-!«cs. zu 5lX> fl. CM. 405.- 4l0.— Pfandbriefe d.r <'.jähriq zu5'/a für Kw sl. . . 9-<,50 98.75 Nationalbanf >0>ährig zu 5'/. für 100 fl. . l»^,— 95,— auf CM. vcrlosbar zu5'/.. fär 100st. . 8:'.50 89.7.» der Nationalbankl 12monattich zu5'/, für 100 fl, 99.25 99.50 auf öst. Währung! verlosbar zu 5"/« für ! 00 fl. 85.50 85.75 «ose der Kredit-Anstalt für Handel und Gewerbe zu 100 fl. österr. Währung pr. St.. . 101.30 101.40 „ Donau-Dampsschifffahrt-Gesellschaft z» zu 100 ft. C. M. ftr. St. . . .108.20 »08,40 sssterh»zy ,n< 40 fl. CM. pr. St. ... 80.50 8«. - Salm „ ^0 „ „ ^ ... 41,— 41.50 Palssy „ 40 „ ., ^ / . . 38.— 38.50 Clary „ 40 „„^, ... 37.25 37.75 St. GenoiS „40 „ ., . . .38.— 3850 Windischgräz „ 20 .^ ^ " " ... 24.«0 2450 Waldsteiu „ 20 ^ ^ " " . . 2st.75 27.25 Keglevich ., 10 „ ^ '^ ^ . ' . 15.<>0 15.90 Effekten - Kurse vom 16. Dezember 4858. l. Geffeiltliche Schuld. ^. des Staates. Aus dem Ylational-Anlchen zu 5°/« für >0!> fi. 85.80 ö. W Mctalliques .... „ 5'/« detto 84,85 ö. W. Metalliques.....,4 12V, d»tto 75.75 ü, W. Metall iques . . . . „ 3«/« dctto 50,50 ö. W. Mit Verlosung: Vom Iechre 18>4 detto 1l4.«0 ö. W. li. Drr Kvonländer. VrundcnUaftunssS^DdliglUioue». V.-n Ungarn .... „5,/, deilo 8'i 25, ö, W. „ Siebenbiügen . . „ 5'7« detto 81 75 l> W. 2. Kctien. Dcr Nationalbank..... pr. Stück. 978. ö. W „ Kredit-Anstalt für Handel und Gewerbe :c. ...... detto 24« ö. N. >. KaiserFevd, Nordbahn !0N0fl. dctto «755 ö. W „ Vtaats-Oisenbal',!-G.s.ll, x. dctto 257.50 ö. W. „ Kaiserin Clisabeth-Ncsib.ihn ^u 200 ss.mit10!>fl, (50'/,) C-inzahl........ d.tto 85 35ö. W „ Theißbahn ,^u 200 fl. CM. lc. d.tto ,'»5 ö. W, Des östcrr. Lloyd iu Trieft 500 fl. detto 330 ö. N 3. Ps.n^l,rieft. Der Nationalbai'f 6jähr, zu 5°/« für 100 st. CM. 98.00 ö. W. 4. Lose. Der Kredit-Anstalt für Handel und Gewerbe ...... pr. Stück. 101.40 ö. W. Wechsel-Kurse vom 16. Dezember 1858. 3 Monate. Nuasbur g , . für 100 ss. siidd. Wähnmg . 8tt,15 F r a nkfurt a, M, siir ! 00 fl. s»dd. 39ährung . 8«.2<» Hamburg . . „ 1NN Mavf B»>!eo . . . 7tt 30 ^'iuorno . . „ >0l» t.'Sfaniscl.'e l'nc . . 34.40 London . . . „ <»> Pfuno Sterling . , <0>,80 Mailand . . „ !0<» s! östcrr, Wa!'r»„g «'9.50 Marseille . . „ 100 Frank.n , .' . 40.40 Paris ... „ !N0 Fransen .... 40.45 3l. Tage. Bukarest für «00 walachischc Piaster . . . 14.6s Constant! nopel für 100 türkische Piaster . 8.3« Kurs der Gold-Sorten. Kaiserliche Münzdukateu........ 4.83 vollwichtige Dukaten...... 4.79 Kronen............. 13.95 Vold- und Silbcr-Kurse u. l 5. Dezember 1858. Geld, Ware. K. Kronen .......... >3.iapuleonsb'or „ ..... g <2 __ Zouvcrainsd'or „ ..... 14.2 __ friedrichsd'ol ., ..... «.fl4 ' __ ^'uisd'or (deutsche) „ ..... 831 — Engl. Sovereigns „ ..... !0."i8 — Russische Iniperiale ,...... 8,3! Hercinsthalcr ..... 1.5! 1.52 Preußische Kassa-Anweisungen..... 1.52 1,53 Fremden-Anzeige. Dei, l6. Dezember !858 Hi", v. Schivizhofei,, k. k, Stittthaltercirath, ro» Venedig — Hr. Bcnoi, Horoath, Gi-iteibesitzer, und -^ Hr. Nuarth, GlUöbesitzei', ro„ Veldes. — <>r. Baro» Tacco, k k. pens. Rmmeii^ei', und — Hr. Candido, Privatier, vo>, Gö:^.— Hr, Polak. Decham, voi, Hase,bach. — H/. V.Iuschizh, k. k. Be^i>rs-.'l,^, voi'. Zhubar. — Hr. Wagner, k. k. Eiselibahi, - Ober' I„' spckcor, — ^r. Herzimg, n»d — Hr. Taublier, Handelsleute, u. — Hr, Pleiiueisi, Med, Dotlcr, »on Wien. ^ !9!4 (8 Dcr all^cmeii, beliebte lind nach ärztlichrm Gntachtcn erprobte Steirische Kräuter-Saft ist stets in fr i s ch c m Z ll st andc zil brlmmnen !!> I.»,ll»ll«1» lxi »V«»>»««»» I^,>«»l»«-l, >>> 3t«ln >><>m, Preis pr. Flasche 50 kr. C.M. oder 87 kr. ößerr. Wahrnug. Rechnnngs Abschluß über die bei der hierottiqen Kleinkinderbewahr^lnstalt seit ». November l«5'7 bis 3l, Oktober »855 vorgekommenen Empfange und Auslagen. ""^ Geldbetrag ^ Vcldlictrng ^ Gmpfä ng e. C°«v.Mm.e ^ An s g a b en. C.n..'Mü,z.- ^ _________________fl ^ kr. dl. ^ , ^ ^ "- !l ^' ! ! ' ! Laut Rechinings.'?lbschlnß vom -l. Noyeinber l 857 ue>blieb l Auf Beso!dn>ig des Lehieis......2w! —!- Kassa.-Barlchaft.......282 57! - , ..<«,. >^2 ' ' ^---------------^— 2 , Lohnung der Wailerm und Magd . . . . »68 — — Zuwachs im Laufe des Jahres «858: 3 „ Nemlineration deijelbe» . . . . . . 4 6 -------- 2 An sub! k r l b i r t en B ei t ra a, e n : . ») Von Sr fmstl. Gnade» dem hochw. Herrn Fürstbischof ^ 4 « Verkostung vo» durchschnittlich 60 armen Kindern dmch ! Anton Alois Wolf :c:c -^ ,'^/ ^ !">" . . .,6,9^- t>) „ d«m t'. l . hochw Domrapliel u. der Stadtgeistlichknt 35>—!^ ^ i e) ,> p 'l. Wohllhälern des Adels, des Beamten- und l 5 „ Brennholz........82 M- Bürge» standes ...... 98__!— ! i > ver,chiedene Auslagen, Nequ,,!ten und ^rs.'idel»>sse . 33 .^l ' f) >> der k. k. piiv. Zncker-Raffinerie hier . . ^5 ^ —,- ^ ! ------^—!----!— Einquartierung und Assekur-Niz . - . .129 9 «, An besondern Zuflüssen: ! 9 » Einsannnein der snbskrib.rte,. Beiträge ... 32 -!_ ») Ertrag ei"er Abendunterhaltung de3löbl. La,lno-Vereines , , 2 Obligationen ^ l00 fi., zusainmen 200 si und ^ , ,^ ^ Ankanfvon 700 fl. 5F k, k. Staatsschuldverschieibuligen .^82 !22 - Kassare',5......^ - ^ "-,"' ! ^ b) Vom hochgeb Herrn Felix Marquis v. Gozani de 'Vt. , ^ , George in Tunn . . . . ' . ' ^« !"" ^ Summa der Aufgaben . l569 l2l l c) ?ln Legat des sel. Hrn. Handelsm. Mich. Schusterschicsch 50-------- ll) Durch die hohe k. k. Landesregierung in Kram aus . > ^ dem Geschenke der hiesigen Sparkasse aus A.'laß Laibach am l. November ,858. ! der Geburt des kais. Kronprinzen.....-"" z""," 6) An Mielhzins vom eigenthümlichen Hause Nr. 63 - '^^ l"'!'" l) „ verfallenen Zinsen von Atlio Kapitalien . . . 98 38-. 706 ^38 — -------------'! Franz sjrouath. ! Direktor. ! Summa der Empfange . <728 35^ — Hievon ab die jenseitige Summe der Aufgaben pr. . - l56^42i > z Verbleibt mit 3l. Oktober «858 ein barer Kassa -Rest von »5« 52 3 ! HlttoN 8amajsl1, gleich: Einhundert sechz.g sechs Gulden 82 kr. öst. W. ^ '^'" "" ^'^«""^uchrer. Z