LaibacherIeituna. ^ »«8. Mittwoch am TH Inli «8KK D,< „,,>,l,,,ch,i ^ltmu" ,rsch'l,,,, im! Ä,,«,»,h,„< », !,^,lch, m,» !»«,! ,,„»'„! d,,, »,,,,1,,'» ,» « »,,»,»,> «, ,»„,,1,, I! ^ l "»!»,>>,, ^ !!,",,» 1>r ,,I,»,,e ,„> l'»mp>"r !!>,"! ,z,, , ^, ^,^z,„,,, 7 , „, li, ^ I,i ,l ,»1 n„f S«,>,„,,i!,^ °»,r °,„ Äalim t'l,'lb>„, !»l »,»' 3» »icfi,, GMh^,^ ,,,^, ^„,, „>,i»i,is«!sch<„ G',,« »»,„ <^, «»«„,!»r ,«,'>> si,i 3,„'>ra,,?„>'^mr.>," „°ch ,u lr, „„ ,„» ,,d,«,,,,U,,,l «„„chatt,,,,,, ,,„,,!, ,» r>ch„». ÄmlNcher Theis. <^e. k. k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung voni 18. Ilili d. I. die erle-digtc Stelle eines Staa tö bnchha l ters und ersten Vorstandes der Staatsbnchhaltnng in Laib ach mit den systcmmäßigen Bezügen dem Vize>Staats-bnchhalter F r a:, z ^ „ s ^ j „ 'allcrgnädigst zu verlei-heu gcrliht. ., Sc. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller> höchster Entschließung '><>". 14. Inli d.' I., den 5kriegs° ko>nmis,är Adolph H o rse <) ky u. H ornthal. znm Ober-Knegskommissär zweiter Klasse, mit der Bestim° ,unng fur die IV. Sektion des Armee-Oberkonnnando, allergnadigst zn ernennen gernht. r"a^^/>4','^^^'^^ Majestät haben mit Mer. höchster Ent,chlleßnng vom i2. l. M dic bei der Tiroler Staatöbnchbaltung erledige Vizcbnchbaltcrsstclls dem dortigen Ncchnnngsrathc, Johann Jörg, aller» gnädigst zn verleihen gernht. Se. k. k. Apostolische Majestät habcn mit Aller» höchster Entschliesinng uom 11. Inli d. I. die erlc« digtc Propsteipsarrc Eisgarn dein Stallhaltercirathe in Tricst nnd Ehrendomherrn zn Görz. Dr. Ignaz Aeck, allergnädigst zn verleihen geruht. Se. k. k. Apostolische Majestät haben nut Mcr-l'öchstcr Entschließlmg vom li. Inli d. I. das an dem Domkapitel zn Vrircn erledigte Kanonikat dem ilon» sistorialrathc nnd Professor der Dogmatik an der theologischen Lehranstalt in Vrircn, Vinzenz Gassrr, allergnädigst zu verleihen gmiht. Der Minister dcs Innern hat im Einvernehmen mit den, Instizministcr den Privatmandaten, Karl Scmeljkowvki. znm Wjnnltrn cincö gemischten Veziiksamtes im LelnbcrgcrVcrwaltnngsgebiete ernannt. Der Minister des Innern hat den Forstralh ans den Vreslaner fnrstbischösiichcn Gntcrn. Franz Trampn sch, znm ständigen Mitgliedc der Grnndlasten-Ablösnngö. nnd Negnlirnngö ' ^andeskommission im Herzogtlmme Schlesien ans dem Stande der Serm> tntsverpftichtcten ernannt. Hente wird ansgegcbcn nnd versendet: das Landes'3l'egicrlingsblatt fnr das Herzogthnm .^rain. Zweiter Theil. Vlli. Stück, Vll. Jahrgang ^8tj.'i. Dasselbe enthält nnlcr Nr. l8. Erlaß der k. k. Landcs'Negicnmg fnr Kram v. 18. Mai 18.'i.'>, über die Frage, wem das Eigenthum eines getödteten Nanbthiercs znsteht. Nr. ^9. Erlast der k. k. Landcö-Regiernng fnr Kram vom 2. Inli 18.'l.'>, womit die Kundmachung der mährischen Statthaltern wegen genauerer Bezeichn nling der an die gleichnamigen Bezirksämter Klo-bonk iin Vrnnner und im Hradischer Kreise, lnld Visttitz iin Nculitscheiner und im Iglaner Kreise gerichteten Amtszuschriften und Eingaben verland l>art wird. Nr. 20. Verordnllng des k. k. Slatlhalters in Krain vom 1i. Inli 185k mit der Aeftimmung der Po-lizeistnnde nnd der Lizcnzlarc fnr die Ueberschrci' tnng derselben. ^aibach am 2li. Inli l8/i«. Vom k. k. Ncdal'tions-Vnrean des ?andes'Nea.icn>ngs-Blattes fnr Krain. ^tfchlttllllsichm Tljl il E i r k ,l l a r c der in Laibach bestellten Snnitiito - Commission. Die jährlich mehr ober weniger vorkommende gal» lichte Vrcchrnhr zeigt sich unter Einfinß der eigenthümlichen diesjährigen Mitlhcilnngs-Vcrhältnisse mehr als gewöhnlich in nnserem ^andc'uuo hat in einigen Orten mit bisher noch mäßiger Ausbreitung und Heftigkeit den epidemischen Charakter angenommen. Es gebietet somit die Vorsicht, sich vor Erkrankung mehr als gewöhnlich in Acht zn nehmen und anch gegen ein leichtes Unwohlsein ähnlicher Art ohne Sänmniß die geeignete Hilse anzuwenden. Ruhe des Gemülhes und eine mWgc geregelte Lebensweise sind seit jeher das natürlichste nnd beste Schußmittcl gegen Erkrankung überhaupt, und werden es anch dermal bleiben. Insbesondere ist sich vor Erkälinng nnd vor Störung in den Verrichtungen der Vcrdanungs-Organe zn hüten, daher in ersterer Veziehung während der kühlen Abend-, Nacht- und Morgenstunden oder bei üblem Wetter dnrch entsprechende Vet'leidnng zu schuhen, woranf vorzüglich diejenigen Rücksicht zn nclmicn haben, die dnrch ihr Geschäft mehr von» Hanse gehalten sind. nnd leichter in die Gelegenheit kommen, sich erkälten zu können- der nächtlichen Nuhe soll in geschlossenen, dem Luftzüge nicht aus-gescpteu Htäumeu gepflogen werden. Wer zeitlich des Morgens seinen Beschäftigungen nachzugehen hat, möge sich vorher dnrch das sonst gewohnte oder sonst ein angemessenes Frühstück starken. Vci dein Gcnnsse von Speise uud Trank ist immer die gehörige Beschaffenheit derselben und das wahre Maß zn berücksichtigen. So wie Ichlcchte Nah» rnngsmittcl schon in geringer Menge nachlheilig wer« den, so werden selbst gntc durch das Uebermaß schädlich; wer übrigens an reichlichere Mahlzeilen gewöhnt — sonst solche gnt zn vertragen vermeint, — wolle sich der Vorsicht wegen lieber ctwas Abbrnch thnn. In der Auswahl der Nahrungsmittel muß auch der Gewohnheit Nechnnng getragen werden. Es ist ein große»' Fehler, von der hergebrachten diätetischen Ordnung plöplich nl>zi:eustrahl sältt, zum ^ci?" ^"l'unengepfercht. Das ist in gewöhnlichen l?s,/>^ ^ü!"^'^ "nd ungesund, zn Zeiten 'der Ebolera bedI^ "^^' ^"' ^ irgeno einrichten kann. der wo ." !^?''^"' daß das Schlafzimmer trocken uno acno N5 '"'"'^ ^legcn ftin soll. Nur hochgele-^ ^.arteneziminer, welche nnter sich einen gewölb- ten Keller haben, sind unbedenklich. Die oberen Stockwerke sind im Allgemeinen zum Schlafen zweckmäßiger. Znr Zeit der Eholera trage man Sorge für gntc Fußbekleidung. Leute. w?Ichc sich leicht erkälten, welche zu Diarrhöen, zn Koliken geneigt sind, thun gnt. eine Flanellbinde ans dem bloßen Leibe zu tra> gen. Solche, welche gewohnt sind. sich am ganzen Körper kalt zn waschen, besihcn in diesem vernünftigen Gebrauche das beste Präservativ gegen Erkältnn-gcn nnd thnn wobl. anch während der Eliolcra damit fortzufahren. Das Vadeu im Freien ist schon bedenklicher nnd wird besser nnlerlassen. Gefährlich ist der Aufcnthalt in fenchtcn Gäncn, Graspläpcn und be-sonders das Liegen anf der senchten Erde. Anch der längere Ansenthalt in feuchtkalten Gebäuden, wie Kirchen, ist ungesund und daher kurze Predigten anch in dieser Hinsicht höchst wünscheiiswerth. Wer gezwungen ist. sich der Nachtluft im Freien auszuseyen. mnß >'ch nut warmer Bekleidung wohl verfthen; so anch dlsjcnlgen. welche in der Nähc des Wassers beschäl tigt sind. Ferner ist für Erhaltnng der Gesundheit von Wichtigkeit, dem Körper nicht'allzu große An» sttengungen znznmiichcn. Dahin geboren l'esonders fortgeseMe Nachtwachen. Diese si»c> während der Eho< lera höchst gefährlich nnd die hauptsächlichste Veranlassung zn mehrfachen Erkrankuugen in einer nno der^ selben Familie. In den Eholeraspitälern'konnte man dieß hänfig beobachten. Da, wo cö an binlänglicheü, Wartpersonal gebrach. die Wärter also Tag nnd Nacht im Kranfendicnste angestrengt waren, da star-ben vielc von ihnen an der Eholera. Das hielten dann die Contagionisten für einen Beweis, daß die Krankheit ansteckend sei. Wo man aber das Wart» personal so vermehrte, daß die Wärler alle 12—Ul Stunden abgelöst wnrdcn, da war die Sterblichkeit nnlcr ihnen sehr gering. Wenn daher in Familien während der Eholera Erkrankungen, gleichviel, ob an dieser, oder einer andern Krankheit, vorfallen, da müs> sen dic Angehörigen sich in dic Pflege gehörig lhcilcn und nötl'igenfalls fremde Hilfe zu ihrer Unterstützung herbeiziehen. Anstrengende Fußrcisen sind in solchen Zeiten zu vermeiden. Das geistige Regime ist während jeder Epidemie, also anch der in Frage stehenden von großer Wich' tigkeit. Ich habe einmal ein Ehepaar unmittelbar »ach einem hesligen Streite der Eholera versallen sehen. Die Zornmüthigen handeln also in ihrem eigenen Interesse, wenn sie sich während der Eholcra niä« ßigen. Wenn man weiß. daß der Zorn mit dem Tode bestraft wird. lernt man doch wohl sich Zwang anzuthun, und vielleicht kann man es dann sei,. Lebenlang, wobei Jedermann gewinnt. Große Amzst nnd Todesfurcht ist ebenfalls hicbei. wic überall, ge» sährlich. Ich sage dicß ungern, weil es b^lagens« werthe Menschen gibt. die sich vor jeder Krankheit, besonders aber vor der Eliolcra halb zn Tode furch' ten, nnd dic mir nm so mehr Angst bekommen, wc-ml mau ihnen sagt: Angst sci gefährlich. Man muß es absr sagen, damit solche Menschen die rrchteu Mittel ergreifen, nm sich von der allzu großen Angst zn bc> > freien. Ein empfehlenswertlieö Miltel gegcn dieses, wie gcgen viele andere Uebel ist: regelmäßige Be> schäftigung, heiterer Umgang, mit Vermeidung solcher 7T8 Schädlichkeit des ungewöhnlichen oder übermäßigen Genusses starker oder gar gcbranuter Getränke zu cr» innern dürfte kaum uothwcndig sein. Da dic Krankbeit sich gerne an solchen Orten scstsctzt und verlängert, wo Schmutz nnd Unrath sich finden, wo dnrch Uebcrfnllnng der engen Wohnungen eine verdorbene Luft herrscht. wodurch die Ausdünstungen fanlender Stoffe Feuchtigkeit nud Geslank unterhalten werden, so l'ietet die strenge Handhabung der Reinlichkeit eines der verläßlichsten Mittel zur Abwehr der Krankheit. Wenn Jemand durch ungewöhnliche Erscheinun-gen in seinein Befinden auf einen möglichen Anfall der Krankheit erinnert wird, so vernachlässige cr dic> selben nicht nnd versäume keiuc Zeit bis zum Eintritt der ärztlichen Hilfe, durch eine wärmere Bedek» kung, dnrch eingeschränkte Diät, Ruhe und den Gebrauch einfacher Mittel dem Nebel vorzubeugen, Letz-lere bestehen in einem ans Lindenblnh, Münzen, Me> lisscn, Chainillen bereiteten leichten Thecgetränke, welches lauwarin und öfters wiederholt, genominen werden kann. Am wenigsten aber ist eine — wenn auch schein? bar leichte und mit keinen» Mißbehagen verbundene Diarrhöe zu vernachlässigen, oder mit nnberathencn Mitteln selbst zu behandeln. Die Leichtgläubigkeit der Laien wird durch eine mit jedem Tage sich mehrende Menge von sogenann» ten Präscrvativlnitteln ausgebeutet. Die große Zahl dieser, mitnnter gerade entgegengesetzter Mittel in einer und derselben Krankheit muß cin gerechtes Mißtrauen in die angepriesene Heilkraft folcher Mittel erwek-ken. und es die Warnung vor deren Gebrauch wohl zu beherzigen; da jede Arzenei eine Waffe ist, welche ihren Führer selbst mir zu ost nnd schwer verletzt, wenn derselbe weder ihre Gebrauchsart, noch den Feind kcnnt. gegen welchen cr sie anwenden will. Die eigentliche Behandlung der Krankheit kann nur eine Sache der Aerzte sein, welche dem in sie gesetzten Vertrauen anch um so leichter und mit nm so größerem Erfolge entsprochen werden, je mehr die hier angedeuteten Vorsichtsmaßregeln durch die men» schensreundliche Mitwirkung der intelligenten Klassen zur Kenntniß des Volkes gebracht nnd von ihm br> folgt sein werden. Laibach am 24. Juli 18.')k. Andreas Graf v. Hohe n w art, k. k. Hofrath, als Kommissionö-Präses. Oesterreich. Wicn. 2l. Juli. Die Ausstellung der preisgekrönten Bauprojekte für die Volivkirchc, die sich fortwährend eines sehr zahlreichen Besuches erfreut, wird nächsten Sonntag wieder geschlossen. — Das k. k. österreichische Generalkonsulat in Brasilien hat. um dem österreichischen Gewerbfieiße cine neue Bahn zn brechen, eine Kiste sorgfältig ge> gewählter Muster von Mannfakten ans Brasilien nach Trieft gesendet nud die Mnster mit Erläuterungen begleitet. Wenn nicht alle, heißt es in dem betref« senden Konsularberichle. dürsten gewiß einzelne Artikel für die österreichischen Fabriksbesitzer von Interesse sein und lohnende Resultate in Aussicht stellen.j — Pei dem Bane der k. k. Staats-Eisenbahn von Innsbruck bis Knfstein in Tirol finden fortwäh» rend Arbeiter, die sich melden, Beschäftigung. Die Bauten wcrdcu rasch betrieben. — Die Frankfurter Fabrik von getrocknetem Gemüse beabsichtigt hier in Wien eine Niederlage ihrer Erzengnisse zn gründen. Das Gemüse dieser Fabrik ist in Form von Chocoladctäfclchen so hart gepreßt, daß es nnr mit Mühe geschnitten werden kann. Dar^ unter sind Kohl, Erdäpfel, Rüben, Erbsen. Kraut u. s. w. Will man davon kochen, legt man das Täfelchen in heißes Wasser nnd nach einer Stunde findet man ^ das Gefäß mit Gemüse, ganz in seiner uatürlichcn "Farbe und Geschmack. — Anch in der gegenwärtigen Woche blieb die Cholera in Wien auf wenige, vereinzelt vorgekommene Fälle beschränkt. Das Uebel ist in sichllich schneller Abnahme begriffen. Im k. l. allgemeinen Kraulen-Hanse sind in den letzten Tagen kcinc neuen Oho-lerafällc vorgekommen. — In Verbindung mit dein allerhöchsten Armee-Befehl (Nr. IN) sterung für seine Kunstschopfungeu gedrungen ist, mnß die Säknlarfeier seiner Gebnrt allc Herzen höher schlagen machen, in welchen Liebe znr Knnst, Liebe für Musik lebt. Iedc Stadt, welche Musik zn würdigen versteht, würde bereit sein. dieses in der Geschichte der Tonknnst so bedeutungsvolle Jahr mit einem Feste zu verherrlichen; aber — keine Stadt der Welt ist mehr dazu berufen als Salzburg. Salzburg kann mit Stolz sich Mozart's Vaterstadt nennen; Salzburg hat ihn verewigt dnrch eine Kunstan« stalt, welche seinen Namen führt; Salzburg weiset unter seinen Denkmälern die Statue des Unvergeßlichen, zn welcher jeder für Musik Begeisterte nut freudiger Rührung emporblickt. Das Mozurtcum in Sal;l>nrg hat daher beschlossen, die erhabene Säkularfeier der Geburt Mozart's im kommenden Jahre Ittüll auf möglichst wür> dige Weise zn feiern. Da der Monat Jänner, in welchem cr geboren ist, sich nicht eignet, um Fremde hierher einzuladen, so wird der Monat September zu dieser Feier ge> wählt, indem auch das Enthüllungsfcst der Mozarts-statnc in diesrm Monate stattfand und darum cinc schöne Erinnerung für denselben spricht. Der köuigl. bairischc General>Musikdirektor Herr Franz Lachncr in München, hat auf die Eiuladung des Mozarteums znr großen Freude desselben dic musikalische Leitung des Festes freundlichst zugesagt. Zu dieser Festlichkeit, welche in den Herzen aller Verehrer Mozart's in allen Ländern und Städten freudigen Anklang finden wird, ladrt nun das Mo» gntcn Freunde, deren Unterhaltnngskunst in der Mit-theilnng schlechter Nachrichten bestellt. Der brste Schutz gegen die Cholerafurcht, die unbedingte Ergebung in höhere Schickungen, ist leider, auch bei den äußerlich Frömmsten, ein zn srlte» nes Besitzthmn, als daß man es groß in Anschlag bringen dürfte. Wenn man die weitverbreitete Furcht vor dieser Krankheit in Theile zn zerlegen sucht, so findet man: sic rührt davon her. 1) daß es sich nm cinc neue unbekannte, daß cs sich 2) um cinc höchst grfährlichc und schnell tödlcnde. nnd 3) nm eine, wie man glaubt, höchst schmerzhafte, mw endlich um eine ansteckende Krankheit handelt. Gegen den ersten Punkt läßt sich natürlich nichts Vernünftiges vorbringen; sobald die Krankheit an einem Orte c.mial geherrscht hat, verliert sich der größle Theil der Angst, wic man dcnn da. wo dic Senche wiederholt anslrat. wic in Berlin, Wien :c„ sich fast gar uicht mehr um dieselbe bekümmert, Was die Gefährlichkeit der Cholera betrifft, so läßt sich davon freilich nichts weglängnen. Sic ist au einzelnen Orten, besonders im Verhältnisse znr rasch zur Hand stehenden ärztlichen Hilfe, verschieden; an den schlimmst mitgenommcucn Ortcn Deutschland's ist die Hälfte aller Befallcncn, an den glücklichsten ein Drilweil daran gestorben. Annähernd ungünstige Resnltatc fiu-dct man jedoch auch bei bösartigen Epidemien cinhei-nischer Krankheiten, ohne daß sie einen ähnlichen pa> nischcn Schrecken hervorriefen. Der Gesammtverlust der Bevölkerung ist nnr an wenigen Orten wirklich beträchtlich gewesen. In München z. B., wo freilich auch unter allcn mir bekannten Städten die verstän« digste Vorsorge gclroffcn war, starb innerhalb der nicht ganz 4 Monate der Epidemiedauer t Prozent. Bringt man hierbei noch in Anschlag, daß anderweitige akute Krankheiten während der Cholera seltener werden, so ist in diesem günstigsten Falle dcr Verlust unbedeutend. Und dieser günstigste Fall läßt sich, meiner festen Ucberzengnng nach, durch dic gleichen Einrichtungen, wie sie dort sich wohlthätig erwiesen, auch anderwärts herbeiführen. Sicher ist, daß selbst schwere Fällc der Cholera in Genesung übcrgcheu können, und daß viclc Tausende, von Menschen sic glücklich überstanden habcn. Die Schnelligkeit, mit welcher dcr todtliche Ausgang eintritt, erhöht sonderbarer Weise ebenfalls dic Furcht vor dcr Cholcra. Das ist aber gerade das Gutc an ihr. Wer da weiß, mit wclchcn körperlichen und geistigen Leiden viele, Jahrelang währende uud endlich doch zum Tode führende, Krankhcitcn verlumden sind, der wird einen raschen Tod minder schrecklich finden. Endlich hält man die Cholcra sür besonders schmerzhaft. Das ist sie gewiß in viel geringerem Grade, als viclc einheimische Krankheiten. Dic gewöhnliche Ruhr ist ciu ungleich schmcrzl'asteres, Herz-, Lnngcnentzündnng ein ungleich peinlicheres Uebel. Diesc Betrachtungen werden bei uicht nicht besonders furchtsamen Menschen hinreichen, lim übertriebene Angst zu beschwichtigen. Es gibt aber unglücklich organisitte Wesen, deren Furcht keiner noch so richtigen Widerlegung weicht. Für diesen, zum Glück sehr kleinen, Theil des Publikums ist denn wohl das räthlichstc. dic Gegend, in welcher die Cholcra herrscht, zu verlassen. In solchen Ausnahmsfällcn mag dic Flucht gestattet sein, welche ich sonst weder für löblich, uoch für zweckmäßig halte; nicht löblich, dcnn die Zurückgehaltenen werden ängstlicher, wenn sic die Wohlhabenden sich entfernen sehen, aber anch uicht zweckmäßig. Die Cholcra ist gegenwärtig in einer Entuucklilng begriffen, welche, ihren Ansbrnch in verschiedenen Gegenden voraus sehen läßt. Wic viel schlimmer befinden sich dann aber dic Geflohenen an einem fremden Orte. Und selbst, wenn die Cholera sie uicht verfolgt, wic leicht kann dnrch andere Krankheiten dcr Zweck ihrer Reife vereitelt werden! Ich habe gesehen, daß Leutc vor der Cholcra gcfiohen und in ilncm Asyle angekommen. am Nervcnfieber gestorben sind. Mau thut nicht immer gut. wenn man der Gefahr ans dem Wcgc geht. Dieser Gedanke ist in ciucr, wcnn ich nicht irrc, arabischen Sage, schr gnt ausgedrückt. Vci Salomo ging ncben an° dcrn Geistern anch dcr Tod ans und cin; nun bc< gegnetc cr cin Mal an der Thüre einem Hofmanne, den er aufmerksam ansah; dieser, ganz erschrocken, erbat nnd erhiell von Salomo die Erlanbniß, eiligst nach Aegyplcn zn fliehen, von wo nach einiger Zeit dic Nachricht seines Ablebens eintraf. Als hicranf der Tod wieder bei Salomo erschien, fragte ihn dieser, warum er damals jenen Hofmann so ernst bc« trachtet habc? Ich halte, war die Antwort, den Auftrag, ihn in Aegypten zu holen, nnd war cr« staunt, so kurz vor dem Termine ihn noch hier z" treffen. Dcr letzte, aber nicht unbedeutendste Grund r.r Furcht vor dcr Cholcra liegt in dcr weit verblei! ele» Meinung, daß sie ansteckend sei. Es mag üei o<>el' 5V?) zartcum all«- Künstler nnd Kunstfreunde, nicht Ocstcr^ reichö und Deutschlands allein, sondern -- Europa's cin. Mozart's Ruf ist cm Weltruf, sein Nainc ge-hört dcr Welt au; seine Verherrlichung rnft darum auch alle Welt zur Beteiligung auf. Wer immer mit Entzücken seinc Töne als Künstler selbst hervor' gerufcu, oder als Kunstfreuud denselben gelaufcht hat, der komme, um bei diesem Feste sie in der würdigsten Wcisc zu hören. Vei der großen Zahl von Künstlern. deren Be-theilignng bei einem solchen Feste erwartet werden kann, wäre es nicht möglich, noch spe;ielle Einla» düngen ergehen zu lassen.' Möge daher dieser allge-mcinc Aufruf genügen, um sich' für ihre Theilnahme freudig zu cutschließen. Das Mozarteum iu Salzburg ist uon der Ueberzeugung durchdrnugcn, daß dieselbe Begeisterung für Mozart, init welcher es dieses Fest veranlaßt, auch alle Tonkünstler beseelen lind Theilnchmer von uah' und feru berbeiru-sen werde. Zugleich ergeht an die Direktionen aller Musik-Vereine, Kunstanstalten, Kouscrvatorieu uno Theater das freundliche Ersuchen, dnrch bereitwillige Urlaubs» crthcilungcu an ihre augcstcllteu Mitglieder für diese Festzeil ihr Interesse an dem schöueu Zwecke und ihre Vcrchruug Mozart's kund zu geben." ^ Zn Folge hoher Bewilligung werden von den durch^dic angeordnete Auftösuug mehrerer Artillerie-und Fuhrwesenöbespaunnngen überzählig entfallenden Dienstpfcrdc ciue Anzahl zu Brück an der Leitha, St. Polten, Mistelbach'und Wiener-Neustadt, und zwar an den Wochenmarkltagen, lizitando verkauft. — In Angelegenheit der Verpachtung der ita< lienischeu Vahncu hat sich einer der naiuhaftesteu Brr> !mer Banquiers nach Wien begeben. Derselbe ist uon mehreren andern Berliner Finanziers bevollmächtigt, um wegen einer eventuellen Betheiligung an der Erwerbung dieser Bahnen zu unterhandeln! Es würde sich zu d>c,em Zweck iu Berlin eine Filialkompagnic bllocn. ^ '' — Visher habeu wir im Großen und Ganzen unr günstig lautende Berichte über die Ernte, ua-meutlich vom Auslande, zu registriren gchat't.' In den nördlichen Theilen Deutschlands, iu Frankreich. England, Nnßland, Polen. Egypten und Algier ist man mit dem Ergebniß zufrieden, znm Theil sogar bat dasselbe die Erwartungen vollständig übertroffen. Vorzüglich ist die Ernte in Nordamerika ausgefallen; es ist daher zu hoffen, daß dieß Land wieder seinen Plat) als Exportland einnehme, um den es dnrch den Gang seiner Industrie gekommen zu seiu schien. Bei unö indeß ist das Endresultat noch nicht mit voller Sicherheit zu bestimmen, dennoch lönnci, wir auf weit mehr als eine Mittclerntc rechnen. — Dic Geschäftsführer der im September hier stattfindenden 32. Versammlung deutscher Aerzle und Naturforscher, die Professoren Hyrtl und Sehrötter. hatten am 19. d. M. Audienz bei Seiner Majestät dein Kaiser. — Dem Vernehmen nach werden die geschlichen Bestimmungen scher dic Zusammenlegung l'andwinh. schaftlichcr Gruudstückc und deren Zerstückelung erst dann zur Kuudmachnng gelangen, wenn dlc Bandes» ansschüssc. deren Einberufung bevorsteht, ihr Gutachten darüber abgegeben haben. Die Knndmachung mehrerer anderer Gcsrhe, die gleichfalls den Wirkungskreis der Landesausschüsse oerühren, soll gleich» falls bis zu diefem Zciip.lnktc verschoben werden. W i c u, 20. Juli. Einc Korrespondenz des „P. L." bringt von hier die folgende Notiz, welche von der Einsicht uud dem Willen der Negierung, dic Thcnerungsfragc den allgrmeiuen Gesehen des Verkehrs und der jederzeit am richtigsten urtheilenden Privatspckulation zu überlassen, cin vortheilhaftes Zeugniß abgelegt. «Die hiesige Handelskammer hatte über Antrag des Herrn Halbmayer beim Handelsmi' nisterinm die Errichtuug von Nothspeichcru angesucht, dnrch die nicht allein dem Nothstände, oft durch ciue einzige Mißernte herbeigeführt, begegnet, soudcru auch für die Unternehmer cin pekuniärer Gewinn erzielt werden könnte." Dieses Gesuch ist von dem Mini« sterium abschlägig beschieden nnd der Kammer erklärt worden, daß Getreidespeicher und Kornmagazinc für ein jedes Laud allerdings von nicht zu läuguendeu Vortheilen begleitet seien, daß jedoch die Errichtung derselben nicht zwangsweise verordnet, sondern der Privatspeknlation überlassen werden müsse, die allein ans diesen Anstalten den rechten Gewinn zu ziehen im Stande sei. — In Trieft sind vom 2l). Juli Abends um 6 Uhr bis zum 21. Abends um 8 Uhr. iu der Stadt 26, im Gebielc Ali, im Spitalc 24, zusammen 8l> Personen an der Eholcra erkrankt. 4»; genesen und 37 gcstorbeu. — In Behandluug 408. Vom 21. Abends um 8 Uhr bis zum 22. Abends um 8 Uhr, in der Stadt 24, im Gebiete 28, im Spitale 17, zusammen 6!) Personen erkrankt. 2ti genesen nnd 23 gestorben. — In Behandlung 428. — Iu Fiume nnd Umgegend sinc> am 18. o. au der Cholera nur mehr 3 Personen erkrankt nnd 1 gestorben. Die Krankheit dürste sonach bald ganz erlöschen. — Am 1l). Juli sind in Fiumc au der Cho» lera erkrankt 4, gestorben li. — An der Brcchruhr sind erkrank! genesen gestorben in Venedig am 20. N l 3 ,. Vcroua ., 1l). 41 10 17 ,. Verona ,, 20. 3l 8 24 — In Brescia vom Ili. auf den 17. in der Stadt 31. in den Bezirken !)!!; vom 17. auf den 18. in der Stadt 29. in den Bezirken 4l Cholo r a fälle. — Iu Viccnza am 14. 37, am I.'i. 30 Fälle. — Seit dem Beginne der Epidemie 362 erkrankt, tl.'i genesen. 204 gcstorl'en. — In Bicenza 1st, wie die „Sferza" berichtet, Chinin. Zinkoryd und Qliasstahc'lzeilrakt als wirksames Mittel gegen die Eholcra angewendet worden. Prag. Wie der Tagesbotc vernimmt, soll künf' tig dic Einrichtung getroffen werden, daß sämmtliche Getrcidcmärklc in allen Orten unseres Kronlandcs an demselben Tage abgehalten werden sollen. Bekannt' !ich besteht diese Einrichtung bcreitö in vielen dem« scheu Staaten, uno wir könncu die Einführung der> selben nnr bcvorworlcn. indem sich m Folgc dessen die Gctrcioepreisc den Verhältnissen dcö örtlichen Vor» rathcs und Angebotes entsprechender stellen werden, ohne durch das ost ans verschieocncu Gründen erfolgte Fallen odcr Steigen der Preise in benachbarten Orten infinenzirt zu werden, wa? nnr 5a;u beitragen kann, einen angemesseneren Stand der Geireidepreise herbei» zuführen. Auch die statistischen Berechnungen der mittleren Getrcidepreise wcrocn hiedurch an Nichtigkeit und Vcrlässigkeit nnr gewinnen. Innsbruck. 1<>. Inli. S>>. l. k. apostolische Majestät habcu mit allerhöchster Entschließung voni 10. d. M. zur Lilwcrung des über die Vevöllerliug Tirols in Folge der Wasscrvcrheerungeu hereingcbro-chencn Unglücks eine Unterstützung uon 2Ü.000 ft. aus Staatsmittelu allcrguädigst zu bewilligen geruht. Portugal. Lissaboucr Nachrichteu voin !>. Juli melden, daß die Scssiou der Eortes am 14. Juli geschlossen wer-deu sollte, daß dic Negierung iudeß uoch einen Gesetzentwurf vou Bcdclltung einzubringen beabsichtigte, der dic Ncgulirung des Answanderung^wescns nach Brasilien betrifft. Ein solches Geseft wird als besonders notbwendig geschildert, um der Vernachlässigung der portugiesischen Answanderer abzuhelfen, von welcher als Beispiel angeführt wird, daß vor Kurzem auf der portugiesischen Brigg „Defcnsora" auf dcr Fahrt von Oporto nach Para von 280 Auswanderern 47 dem Hunger uud Durste und der Mißhandlung erlegen find. Rußland. W a r s ch au, 11. Juli. Es ist hier stark die Ncde vou bedeutenden Nrformcn. welche die russische Negierung auszuführen beabsichtigt. Einige derselben sind schon ins Leben gelreten. So ist z. B. die be> rüchtigtc Untersnchnngskommission für politische Ver> brechen aufgelöst nnd diese sind den gewöhnlichen Ge> richten zugewiesen. In den Branchen der Administration, in denen die russische Sprache eingeführt war. wie bei der Post, den Zollämtern u. s, w.. würdc dic polnische Sprache wieder eingeführt. Man sagt sogar, daß der betreffende tais. Ukas in poluischer Sprache abgesagt gewesen sei. Der Großfürst Nikolaus wird in einigen Tagen erwartet. Sein Gefolge ist bereils angelangt. Tclessniphischc Dcpcschm. " London. Sonulag. (Unterseeisch). Western hat zu Osbornc cin Kabinetsralh stattgefunden, wobei die Königin Sir Molesworth zum Kolouialminisler eruannte. Das Ministeriniu der öffentlichen Bauten wiro veriuuthlich Sir Benjamin Hail übernehmen. Nachrichten auZ der Krim v. 20. c>. ulelocn nichts Elhel'üches. Loluücs. Uaibach, am 2.'i. Juli. Morgen nm 6 Uhr Früh sindel bei St. Chri« stoph nach Beeuoiguug »es Tootenamtes die feierliche E'iuwcihuug dcs errichteten Monnmentes für den scl. Professor Ker suit Statt, zu welcher Feier die vielen ehemaligen Schüler, Freunde uno Verehrer des Verblichenen recht zahlreich sich cinfinoeu dürficu. fiachllcher Betrachtung auffalleud erscheinen, daß lon-tagio,e Krankheiten, d. h. solche, welche von Kran» lcn auf Gesunde fortgepsianzt wcrdeu. gcfürchteter !Md. als miasmatische, d. h. solche, wo ein Austck» "'ngi/^,'^/u geznmngcn ist- gegen dic ersten da-man d u ' "' ^'N"l. geschi'.Nt zu bleiben, indem d" das ^N/'" kranken verme.dct.^Und doch lontagiöseu Kran hei 'u.7' ^'^"'"' ""'cht vor ^!!M!Unsur^^i7 langl.ch l,o»rt n.n leder Gefahr .or'Ansteckung aus-znweichcn. Zudcin lit der Gedanke sehr »ie^'schla. gend bei dcr Psiege kraukcr Angehöriger, außer der ^lngst für ihr ^ebcn. atlch uoch die für das eigcuc ^u traben. Das Verhalten der Cholera darf in die-^' Hinsicht jedoch keinc Besorgnisse erregen. Ueber (Kontagiosität) der Krankheit bebai '-^"'"ngeil dcr Aerzte getheilt. Dic Einen verbrat ' ^' ucrbreitc sich unr, die Anderen, sie aeflel, -^ "^ ^"'^' ^" Kontagium- dic Dritten Weis V^ "'^ bedinge Kontagiosität zu. iu dcr dcr »mthslt voraussagen, daß dic lcl)te Ansicht später sich allgemeine Geltung verschaffen werde; es wird aber immerhin noch eine geraume Zeit darüber hiu» gehen, bis sich die Aerzte darüber geeinigt haben werden. Hinge von der Entscheidung dieser Frage das Wohl der Bevölkerung ab. so wäre sic also voraus-sichtlich uoch lange iu eiucr unsicheren und gefährlichen ^agc. Znm Glück ist dieß nicht der Fall. Es ist durch tausendfältige Erfahrung b.'vicsen. daß dcr Umgang mit Choleralranken l'einc Gtt'ahr bringt, wenn man nur die übrigeu Ursache» der Erkrankung, jene Ursachen, welche Diarrhöe machen, vermeidet. Wer sich keinc Diätfchlcr zn Schnlden kommen läßt. Er> kältnngcn. zu große Anstrengungen imt fortgelegten Nachtwachen vermcioet, und nicht allzu äng'llich i,t. ocr 5arf getrost an Cholcrakranken alle d!e Pflichten erfüllen, ;u welchem Beruf uno Hamilienbande ihn anffm-dern. Dieß ist cine unumstößliche nnd tröstliche Thatsache. Sie ist besonders dnrch dic Wahrnehmung hergestellt, daß die Acr;ie. welebe in der täglichen un miltelbarste:, Brrührnng uut der Krankheit fliw. von dieser nicht hänsiger befallen werden, als solche, welche nie mit^ einem Kranken zusammenkommen. Ich selbst, wie Tausende anderer Aerzte, habcu uuzäl»lige Kranke behandelt und Leichen geöft'ü't. ol'ne je davon einen Naebiheil zu- spüren/uuo das einzige Mal, wo ich die 'Anfälle dieser Krankheit erlitt, war eiil Diätfehler die Ursache, deli ich mir in No, wie bemerkt. Tausende verschont blieben, we!» ehe. zwar im täglichen Verkehre nut Cholcrakranleu waren, aber mit Rücksicht auf ihr Negime cinc vcr» nünftigc Vorsicht beobachteten. Mau stellt sich die Ursache dcr einzelnen El'kranknngen am besten folgen» dermaßen vor: Während der Herrschast der Cholera ist in der ^uft der befallenen Gegend ein gewisser fremdartiger Stoff verbreitet, welchcu Jedermann ein» athmet, wodurch Iedcrmauu die Anlage zur Cholera erhält; diese Anlage aber allein ist nicht hinreichend, um irgend Jemanden krank zn machen; es werocn. um wirklich oic Cl)olcra hervorzuhriugen. äußere Schädlichkeiten dcr oben angegebenen Art erfordert. Der An« läge znr Cholera kaun man sich also nicht entziehe»,, wohl aber den Gelegcnhcitsnrsachen zu ihrem Auö> bluehe, so daß es gewissermaßen von cincm selbst ab> hängt, ob man dic Cholera bekommen will, odcr nicht. (Fonschlüig st'l^t ) M i s.! c l l c n (Gine naive Iuurualniinoncc' ) Im Zci» tnngswesrn der Colonie Neuseeland scheint noch cm urweltlicher Stand dcr Unschnld zu wallen, um wel< chen ihn der gehetzte europäische, und amerikan'ichc Ionrualismus wohl beucidcn mag. Die leme Nnmmer des „Otago Witneß." die nach Englaud gekommen ist. enthält die Anzeige: „Nächste Woche werden wir unseren Lesern kein Blatt liefern, wctt nur audcrc nöthigere Sachen zu drucken haben."______ Druck und Verlag vou I^ v^ Kleiumayr'H F. Vant'berg'i^ An!)mm zur AmImHerSeitmm. Börsenbericht ans dem Abendl'lalte der üstcr k^is. Wimes.-Zeilmig. Wic>, 23. Juli 1855, Mittags ! Uhr. Mangel eiu Geschäftslnst drückte dir Gssekteufurse fin wenig, ü "/« 'Metall. 7«. National-Aüleheü ging von 83'/. bis '/,« zurück, und hob sich dann wieder auf 8!l '/,. 9lordbah!!-Äfti>u wichen von 203'/, auf 202'/,. Staatseisenbahn-Aktien AufangS nut 313"/. begehrt, schlössen »lit ^13 matt. ,^n Devise» und Valuten 'nachte sich die siauerc Richtung entschiede» geltend. Erste Hauler traten als Geber auf, und lie Preist er-inäßigten sich fast in» '/, P^t. Änisterdai» l00'/. Ärief. — slugsburg 122'/. Vricf. — Fransfnrt l2l V, Brief. — Hamburg'««'/, Brief. — ^ivorno —. —London <1./i0 Vlief. — Mailand 12l'/, Vrief. — Paris 142'/. Brief. Gtaatsschiildverschreibunge» z» 5»"/, 78 -78'/,« det!u „ 4'/,'/« <;7'/.~ll7'/, drtto „ 4"/„ 6, V.-'i> '/, detto „ 3"/« «7-47'/. betto „ 2'/,'7» 3«-38'/, bett» ,. !"/» l5'^ —,5'/, petto «, !i. „ 5"/.. 0!—!'2 National-'Anlehen ,. 5«/« «3'/«-«3 7.. Lombard. Venet. Auleh,» ,, 5,7.. !>!> -100 ^rnndentlast.-Oblig. N, Oest^l. zu 5» "/„ 7U ^7tt '/, detto andrer Kronländer .^» 7« 6« '/, >?4 Gloggni!^er ,blig. ,». R. zu 5» 7« !>2-«2'/. Oed'enbnrger detto detto „ 5 7« lw'/.-l»«'/, Peslher ' telto detto „ 4°/,. !>2'/.-<.»2'/, Mailänder dctto detto „ 4'/„ t.9'/,-«»"/. ^oXerie-'Anlehen voNl Jahre lM4 224-2'^'» detlo detto l«3!» 120 120'/, detto detto lt<5»4 K'0'/, -100',. Äa!,ll,'-Oblig!itil,'!!l!i zu 2 ", 7„ 5»7 -l>7'/, Va!lk-'.'l!ti,n ^'r. Stiick W2-W4 ^sloinptcbanOAliieil 88'/,—8i) Vllii.n der f. s. priv. öslerr. Staatö-^lftnbahii^es.llschaft z» 20U fi. oder 500 ssr, 3l2 7.—313 Wieu-Raal'er kiltie» (^»r K^livertiruüH a»>;el»elt>et) — — ^.'^rdbahn - Ali im getreu» t 202 '/, "202 '/, Vndweis-^iüz'^üiuüdlier 237 ->'3i> Preßl'lira/?!)!,!!. Ciscol'. 1. Cniissiuu 18—20 lettl' 2. « »lit Plion'l. 2.1—30 Da »ipsch i js.'.'I Ilie» "25 —527 detto 12. «üiijsion 5>>!>-ü20 dettu des Lloyd 502 50'z Wiener-Da»N's»Ulh!-?lltici! 10Ü-1 !0 Pesther Kettenbrücken - Ältie» 50 Lloyd Prior. Ol'lig. (in Sill'er) Ü 7« t,4-!)4 '/. vlordl'ayn drtto 5 7« 8ü-«5'/, OkMnihcr deltu 5» 7« 72-73 Dun.nl. Dampfschiff-Ol'li.,. 5"/« 82-82 7, Conw - Nentscheine 13 7, ^13 7. (?sterh,lzy 40 ft. Lose 73 7.-74 ! Windlschgrah^'ose 2« 7.-27 Waldstciii'sche ., 25—25 7. KegleVich'sche „ <0 7. —10 7, K. k. vollwichtige Dufaten-Agio 2«; 7,-2« V. Telessraphischev Kurs - Vericht der Staatspapiere vom 24. Juli 1855. StaatSschiildverschreibnngcn . zu 5pCt. fi. in llM. 77 l5/l« detto v. 1853 mit Niichahl. „5 „ . !12 detto auS der National-Anlcihe zu 5 7« ft. in CM. 83 l/l L detto ........41/2 „ „ 6?.l/8 > Altien der f. s. priu. öster. Staatsciscul'ahn- gesellschaft ^ii 200 st., voll eingezahlt 203 1/4 fi. V. V. mitNatenzahlliug...... 3>ä«/2 ft. A. V. viied. Oesterr. Griiudenllast.-Obligation. zu 5 ^, ?5 3/4 Nnindeutl.-Ol'ligat. anderer Kronländer zu 5 "/« ^3 :^8 Vanf-Afti.n pr. Stiick...... !»80 st. in l«. M. ?llticn der Nirderosterr. Cseompte-Ge- sellschast pr. Stnck zn 500 ,!. . . . 442 1/2 ji, iu l5. M. Altirn der .Baiser Ferdinands-Nordbah» ,n 1000 st. 6. M. gelr.....2020 fi in C. V. ?lftien der österr. Donau-Dampsschiffftlhrt zu 500 ft. (5. M....... 52« ft. in F. M. Wechsel'Kuls vom 21. Juli 1855. Amsterdam, fnr 100 Holland. Gnld., Rthl. 100 2 M'ual. '.'lugsbnrg, siir 10» Gulden (5nr. Guld. 122 l/4 Nso. ^ranfsurt a. M. lfiir 120 fi. sndd. Ver- einci-Währ. im 24 1/2 st. ,Ni>), Guld.) «2! 1/8 Vf. 3 Monat, Hamburg. s,ir «00 Mark Baueo, Gulden 8» 3/8 Vf. 2 Monat. London, sn>- 1 Pfund Sterling, Gulden 1l-48 Af. 3 Moxal. Mailand, sur 300 Ocsterr. Lne. Gulden 12>> 3/4 Vf. 2 Mona,, Marseille, für 300 Franse», Gulden 141 l/2 Äs. 2 Monat. 'Pari^ fnr 3l)l> Fr.iulen . . Gulden I4l 3/4 Äs. ' 5/8 detto Nand- detlo „' .... 2« 1/4 2.I<3 Souvrain^d'or „ .... 1N.40 1tt,3^ Friedrichsd'or „ .... l».44 ».42 Preußische „ „ . . . . 10.1 l 10.l> «ngl. Sovelvigue! „ .... 11.58 1l.5<» Ruß. Imperialc ...... i'.47 !>.45» Doppic „ .... 3 sch - in e d i H i n i sch e 5lräutcv-_5eife, ni,»!nt durch i!ne_--l'is jey,t unerreichten---charak-tevistisclicn ^oryige, unter allen vorhaudcneu derartigen Fal'rilat u unbestritten dm ersten )tang eiu und cigmt sich gleichfalls mit großer «L'rsprießlichf.it zn Väderll jeder ?lrt. Das glückliche Nesultat einer Vorgesch itlencn, sorgsamen, wissenschaftlichen (5rf!N»t»iß, ssn5 l>ie _>l^. Kln,'t»»lr'scheli >,' ivilegirten Haar-Wllchslllittel I'esli,n,nt, sich in ilnen Wirkungen gegenscitig zu ergänzen: d-eut da^ (5hi»arilldrtt-_>el ,^!ir ^'unscruiruug dcr Haare überhaupt, s» ist rie Krauter - Poinade ^ur Niedererw e ck n » g und Bllel'uu,, dcü Haarwuchses angezeigt; erhöht ersteres die (51a-stizität und Farbe deS Haares, so schüft lchtere vor dessen frulizeitigen, Erbleichen und Aü^^llen, indem sie der (^'idcrnn^ eine ne,ie. U'ohllhuende Substanz mittlnilt uud die H,iar;wiebclu auf die fraftv.llste W>,ise nährt. UV»'. 5»»l,»'« ali?n> a tische ^aliu-^>asta oder Zahn seife, allgemein mit besonderer ^rlitbe als das »nwel'scllste und' zuverlässigste (vrhaltungs- und Ver,'chiiuor,«nssö - Mittel der Zähne und 'd>->, Zahilsteisehls anerfaunt. reinigt bei Weitem angenehmer und schneller als die verschiedeinu Zahnpulver, und erlheilt gleichzeitig der ganze» Mundhöhle eine höchst wohlthätige, liebliche Frische, >—^ _: ^ " .^ ^ 3 l« _: " 5"'"" 3 ^.A^ ?H^ ^ '3 » >^ <^i ^ '^ ^i <-.^ ^. ^. ^« >> »> ^ 3" ^^3^-_ ^-l_l"^^» ^j ^«^ ",^N Z.«^ ^«^^-_ V >^ - ^ _ 5 H " " « ^ b?ZZZZ§?^3Z_Z- I2^^_7_^^2"^l-" _: < ^--- ^ - « ^ U 6 L ^ _ -3-L 5H^„ Illlelttlsses Depot für vaibacl, l'^i Aloi^ .^aisoll, in Wippach b>! I. ?7. Dolle»;, in (fapo d' Istria l'eim Ä.'otheicr Giovanni Delise, i>! (iior; ' l'ei G. Anelli, in 5lla^e»fl,vt beim Apoth.ln Anton Veinih, in Tarviö beim'Apotheker Albi» Htilfler, in Trieft b.i den ?lpl'tl!.tnn Antonio Kampier, »I'd Sigm. A<>einb?vncr, in Villach b<^" Der heutigen Zeitung liegt eine Anzeigc, betreffcnd d.^s Nationalwcrk: „Der grst^ U^^- österreichische.Hausschatz" bei. .»«>«». «««««ztl«l, Laibach den 25». Juli 1855. Buch-, Kunst, und Musikalienhändler. _