OsnnerstHZ den s. A^ril ^ ^III^ W Viipstliche Staaten. ^l ncona, den 14. März. Gestern um 9 Uhr Morgens kam das Linienschiff „Suffren," von IsiriensKüsien zurück, es konnte jedoch wegen des stürmischen Meeres und der hohen See in un« scrm Haftn nicht Anker weifen; erst bei cingetreto ner Windstille wird es einlaufen. — Cs ist früher erwähnt worden, daß der Telegraph nach dem Ein« l^lufcii der Gabarre Rhodano, drei andere Schaffe signalisirte, die auch von der Mannschaft des Nhodan bemerkt worden; doch müssen dieselben ei» ne andere Richtung genommen haben, weil man sie bald darauf nickt mehr sah; aber nach cerVersi. cherung einiger Sckiffscapitaine, welche ausIstrien kommen, steint es, daß sie diese Fahrzeuge ;5 Meilen ausser Onia in der See sahen, wie sie iricder nach unserer Küste zusteuerten. Wenn sie für Ancona bestimmt sind, so müssen sie, weil der Wind günstig wehet, in Kurzem hier an» kommen. Es heißt, daß nächstens 5, bis 700 Mann beö hicr anwesenden französischen Corps in Osimo cuureffen werden, und daß dieselben nach Ankunft der noch zuerwanenden Truppen sich von Macerata bis Pc^ro ausdehnen werden. Gegenwärtig halten Ne Onmo, Iesie, Sinigaglia und Ancona besetzt. Esjchcmt,daß auf die Nachricht ron dem Einlaufen der franzöftschen Gabarre Rhodano die päpstlichen Truppen sogleich Osimo und die ganze Legation ver, lassm und nach Tolentino aufgebrochen sind. Eiil Theil davon soll die Richtung über Macerata g«" 5cmm?n haben. — Gestern l'am hier ein kleines csierreichischesTransport an, welches aber nach wenigen Stunden wieder absegelte. Ancona, den ,6. März. Gestern warf dcr Suffrcn bei ruhigem Meere Anker. Es heißt, daß die Gabarre Nhodano nächsten Montag m die See gehen^wird. Die Schiffs welche man gegen Istncn zu gesehen, sind sicher ein englisches Linienschiff und zwei Fregatten, die ii^ch Triesi bestimmt scyn dürften, da nach der Ankunft des Rhodan kein an« deres Schiff hier einlief. (^«1. <1i Vei-.) Ancona, am 21. März. Gestern wurden zwei achtzehnpfündige Kanonen, welche neben der Laterne am Hauptplayc aufgestellt waren, überführt, und heute nebst drei andern von demselben Kali. ber am Fon der Kapuziner und am Walle des heil. Peter aufgepflanzt. Sechs Kanonen der Festung, welche die Etadt beherrschten, wurden auf der ein. Zegcngc^,cn Seite, gegen das vcrschanttcLeger, auf^sicl!.. — Gestern cxcrcirte die franzosische Besatzung, und fübrte singirte Angriffe und Ms-növers aus. — Aus der Romagna angekommene Briefe berichten, daß die österreichischen Truppen nicht über Rimini vorgerückt,, und nur eine kleine Abtheilung davon nach Pesaro und Fano marscdirt sey, um ein päpstliches Bataillon zu geleiten. — Der Briefwechsel zwischen Oorfu und London über Ancona soll wieder in Gang kommen, so, daß man in Kürze das jonische "Dampfboot crwarttl. — Gestern signalisirte der Telegraph auf 35 Meilen in der See eine Fregatte und einen Skuner;,nan hält sie für österreichische Fahrzeuge, welche die adriatischen Küsten beobachten. ((^2. I'jc.) OroWerjogthum Toskana. Berichteaus Florenz vom 2^. März melden die höchst betrübende Nachricht von dem Ableben Ihrer kaiftrl. Hoheit dcr regierenden Frau Groß. li2 ^?rj5gmn von ToZcana, welche am Morgen dieses ^ Tages um halb n Uhr, nach einer langwierigen Krankheit, deren Leiden sie mit bewundernswürdiger Geduld und Ergebung trug, zu P i sa verschie» d'en ist. Unbeschreiblich i>I der Schmerz, den das großherzogliche Haus und das ganze Land üder den Verlust einer Fürstinn empfindet, selche Sich durch die Tugenden, mit tzencn Sie den Thron schmückte, die Liehe und Verehrung Aller erworben hatte. - (Ocst. B>> Aonigreich beiver Hicilim. Neapel, iö. März. Als ich meinen letzten Brief am Morgen dcs 9. März schloß, in welchem ich eben dieses Land glücklich pries, daß es bis jetzt vcn großem Erdbeben verschont geblieben, wußte ich noch nicht, daß den Abend vorher, nach 7 Uhr, auch hier eine merkliche Eroerschütterung statt ge<-. funden hatte. Fast alle meine Bekannten, besonders ein Kranker, der zu Bette lag, hatten sie sehr deuclich verspürt, nur ich hatte zufälliger Weise nicht das Gcrmgste davon bemerkt. Wer hätte da-mals glauben sollen, da ) dieser geringe Erdstoß40 bis 5o deutsche Meilen von hier fürchterliche Zerstörungen hervorgebracht habe. Erst vorgestern, Dienstag den i3. 0., kamen Estafetten von (Zosen-za und (Zatanzaro in Ealadrien an., welche diese traurigen Nachrichten meldeten. Catgnzar 0 besonders, eine der Hauptstädte von (Zalabrien, soil schrecklich gelitten haben. Man spricht, hoffenllich in Uebertreibungen, von 700 Menschen , welche umgekommen seyen. Die Intendanten schildern die durch dieses Unglück entstandene Noch als der schleunigsten Hülfe bedürftig. Die genauern Umstände fehlen natürlich noch, ?a die Briefe am folgenden Morgen in der ersten Angst geschrieben worden. . (Allg. Z.) Teutschlanv. Ueber Goethe's Tod wird aus Weim ar vom 22. März geschrieben: „Die Besorgnisse, welche eine Unpäßlichkeit erregte, die sich Goethe in Folge einer Erkältung zugezogen, haben sich unglücklicherweise realisnc; eine große mit der Krankheit verbundene Altersschwache führte plöhliH eine tödtliche Crisis herbei. Auf seinem Armstuhle sitzend, hauchte der große Mann diesen Morgen um »» Uhr seinen Geist aus 3 sein Tod war sanft und schmerzlos; er behielt scine Geistesgegenwart bis zum letzten Momente, d.m ein sanfter Schlummer vorherging, vor desscn Eintreten er , incHand-dcwegung machte, die anzudeuten schien, as ob cr schreiben wolle. Er hatte keine Ahnung seines b.- vorstehenden Todes, dcnn er freute sich noch diesen Morgen über das Herannahen dcs Frühlings und ließ sich mehrere Bücher bringen. Wie man vernimmt, werden die sterblichen Reste unseres un« sterblichen Dichters am 26. in der großhcrzoglichm Familiengruft, neben dem Sarge scincs großen Geistesverwandten, Schiller's, beigesetzt. (Goethe erreichte ein Alter von 62 Jahren 7 Monaten.)" Mg-Z.) V 0 l e n. Die preußische S taatszeitung meldet aus Warschau vom 21. März: »Der Präsident der provisorischen Regierung, Geheimrath Engel, hat unsere Hauptstadt verlassen. Es war hicsem achtungswürdigen Mann ein gewiß höchst schwieriger Pofien zu Theil geworden; aber mitten unter der Aufregung der Gemüther, wie sie nach eitlem Kriege solcher Art unvermeidlich ist, wußte dieser Beamte überall auf eine versöhnende Weise als Vermittler aufzutreten. Allgemeines B,o u-crn und aufrichtige Hochachtung folgen ihm na '-.Niemand verließ scine Wohnung unbefriedigt, ob« ^ gleich-der Präsident sehr häufig in dem Fall war, die übermäßigen Forderungen, die man an ihn richtete, nicht in ihrer ganzen Ausdehnung bewilligen zu kö,»ncn. Keine Audienz, in der cr nicht ' aus eigenen Mictcln den durch den Krieg zuGsun-de gerichteten Armen Unterstützung gewährte, s^ bald cs ihm unmöglich war, ihnen, vermöge seines, Amtes Aufhülfe ungedeihen zu lassen. Nach oc? Abreise des.Gehcimrathö Engel hat der Feldm-"-schall Fürst Paskewitsch die Zügel der Regierung mit Kraft und Eifer übernommen, und Man hegt allgemein die fcstc Ueberzeugung, daß er von den wohlwollendsten Absichten für das Nohl dcs Landes erfüllt ist, und daß sich an dcn Namen dcs Fürsten von Warschau das Dankgcfühl der Nachkommen knüpfen wird. — Nächsten Sonntag dcn 25. d. M., wird dcr Fcldmarschatt Fürst Paste« witsch, von Sr. Majestät zum Statthalter des Königreichs Polen ernannt, die neue Organisation d'es Landes feierlich bekannt machen. Die Präsidenten der Wojewodschaften und Gerichtshöfe, so wie mehrere angesehene Gutsbesitzer sind zu diesem Zweck nach der Hauptstadt berufen worden, und w rden sich zu Ende dieser Woche h er versammeln. Der provisorische Zusian , "i dem sich unsere Angelegenheiten bis jetzt befanden, wir) somit aufhören, und durch Vertrauen und Sicherheit werden Geschäfte und Industrie neues Leben gewinnen." (Oest. ^ n3 WM M i e v e r l a n v r. ^^ Die belgische Repräscntantcnkammer nahm am 19. März ohne weitere Amendcments die vor« geschlagenen Bewilligungen in Betreff der Zinsen und der Amortisation des letzten Anlehens, dcrHeim-zahlung, der Konsignationen, der Interessen der lebenslänglichen Schuld, der geistlichen, weltlichen. National- und Militair -, und der im Laufe des Jahrs zu liquidircnden Pensionen an. Die mit dcr Vorbereitung eines Gesetzentwurf über den öffentlichen Unterricht beauftragte 6cm« mission hat ihre Arbeit beendigt. Nach diesem Gut-würfe scll nur Sine Universität für das ganze Königreich bestehen; dein Könige sieht es frei, dieselbe nach seinem Gutdünken citier Stadt zu verleihen. Brüssel soll eine nach einem großcn Maßstabe or> ganisntc Normalschute, haben, und in jedem Ge-richtsdezirke soll eine Musterschule zum Unterrichte für die Lehrer errichtet werden. Das diesjährige Budget des belgischen Kri'egs' kcpart mcnts ist für eine AmiFe von 86,c,oo Mann zu mehr als 63 Millionen Franken angesetzt. (In Preußen, wo sich die Armee, Alles einbegriffen, wohl auf mehr als 4ao,oc>o Mann belauft, beträgt o'as dlcßiädrige Kriegsbudget nur etwa 65 Mil« lioncn Franken.) Hr. F^llon, Präsident des Rcchnungshofs, war mit den ersten Obligationen der belgischen An« leihe, die dem Hause Rothschild abgeliefert werden sollen, nach Paris abgereist. Prinz Friedrich war nicht, wie früher gemcl< dtt wurde, aus dem Haag am 16. März zur Armee abgegangen, sondern cr sollte einige Toge spä« ter nach,oer Scheide abreisen, um, alö Obcrbe-fchlöhadcr der Marine, die dort stütianirtcnKriegsschisse zu besichtigen, und zugleich die Ghrenlreuze 'zu vertheilen, welche man aus dem Metalle der den Belgiern abgenommenen Kanonen verfertigt hat- Mg. Z.) AuZdem Haag wird vom 20. März gcmel' det: „Das Dampfschiff Surinam, welches am vorigen Mittwoch die Präpositionen unserer Regierung nach London mitgenommen hat, ist bereits gestern wieder zurückgekehrt. — An der gestrigen uno heutigen Amsterdamer Börse sind die Fonds' -curse merklich gewichen, indem viele Verkaufes«' wohl für inländische, als für teutsche Rcchiiung statt gefunden haben.« Dao Amsterdamsche Handelsblad macht die Bemerkung, daß schon aus dem neuen, den Generalstaaten vorgelegten Ein-, Ausbund Durchfuhrzolltariff hervorgehe, wie wenig die Re. gierung an eine mögliche Wiedervereinigung mit Belgien denke. Dasselbe Blatt enthält einen Arti« kel, worin es nachzuweisen sucht, daß eine Rc« stauration für Belgien nicht wünschenswcnh sey. (Ocst. B.) Frankreich. In Straß bürg waren am 22. März Gerüchte über einen bevorstehenden Aufstand verbrci-ttt, die am Abend zu mehreren Militairbewegun-g n Anlaß gaben. Der niederrheinische (Zourrier sagte, diese Wlitairdemonstrationen hätten einen widrigen Emdruck auf die besonnenen Bürger ge-ma! t, der durch das Schweigen der Behörden über den wahren Grund derselben nur vermehrt werde. Man sage auch, daß mehrere in andern Theilen des Departements cantonirende Regimenter Befehl' erhalten hätten, sich der Stadt zu nähern. Zu Straßburg wurde am 24. März fol« gende telegraphische D e p e sch e publicirt: „Paris, 23. März, 4 Uhr. Das 35ste Regi« ment ist auf Befehl des Königs wieder in Grenoble eingerückt, u»d hje größte Ruhe herrscht daselbst. Die Nationalgarde ist aufgelöst. Der Kriegsmi« nister hat einen Tagsbefehl erlassen, worin cr dem 55sten Regiment die Zufriedenheit oes Königs be--zeugt, und das Heer aufmuntert, gegen die Ruhe« störer, allenthalben wo sie aufträten, dem Gesetze Beistand zu leisten." (Mg. Z.) Der Marschall, Herzog von Trevift ist am 22. März nach Rußland abgc^iöt. —- Die Gräfinn de Las" lZasas ist in der Nacht vom 22. d. M. zu Passy gestorben. — Die neuesten Berichte auv Grc-noble melden, daß in dieser Stadt fortwährend Ruhe herrscht. — Nach cem konstitutionell wäre dieser-'Tage im Mnnsterrathe beschlossen wordene daß das 25. Regiment wieder in Grenoble einziehen, und General Hulot in Disponibilität gesetzt werden soll. — Am verflossenen Montage herrschte beim Ministerium des Innern cine große Thätigkeit. Es' wurden Instructianen und sirculaire für die Präfecten und Unterpräfectcn, für die Gene« ralprocur.atoren, und vom Kriegsministerium für - die in den' Divisionen und Departements comman. dircnden Generäle ausgefertigt. — Die Gehalte der Bcdlenstungen beim k. Hofstaate sind ungleich geringer als unter Carl X. Der General. Intendant des k. Hauses, welcher unter der Restauration Minister mit »00,000 und sogar 230,000 Fr. war, bekommt jetzt nur 40,000 Fr. (B. v. T.) I !,4 Der Nouvclliste (ein für mimsicricll gehaltenes Pariser Blatt) vom 22. ertlätt dic von rem Memorial Belge vom 19. März gegebene Nachricht, welcher zufolge Lord Palmerston und Fürst Talleyrand den Repräsentanten von Oester-reich, Preußen und Nußland zu erkennen gegeben haben sollten, daß, wenn die Ratisicationen sowohl des Tractats vom i5. November, als dcr Ucdereinkunft wegen der Festungen nicht bis zum 3,.März eingetroffen seyn würden, Frankreich und England aus der Konferenz auszuscheiden gesonnen seyen — für durchaus ungcgrün 0 et. (Oesi. B.) Spanien. Ein Schreiben aus Cadix 5in französischen Blättern) meldete, daß ein Schiff von der Grpe-.dition Don Pedros an der spanischen Küste gescheitert ist. Die Regierung bemächtigte sich desselben, ungeachtet der Verstellungen ocs englischen (5on« suls i« lZadir in Folge eines zwischen Spanien und Portugal bestehenden Tractates. — Nach 5er Sen, iinclle von Bayonue hat der König von Spanien jene Materialien, welche zu Befestigungsarbeitcil dielicn, und die bisher einer Anlage unterworfen rvaren, von allen Einfuhrsgebühren in die festen Plätze des Königreiches befreit. (B. v. T.) Portugal. Englische Blätter bringen Nachrichten aus Terceira bis zum 5. März. Don Pedro hatte , om 5. daselbst unter dem Donner der Kanonen ge» landet, und war von den Truppen und Einwoh. liern mit enthusiastischer Freude empfangen wor. den. Die daselbst vereinigte Oefammtmacht wur« 3>e auf 12 bis ib^ooa Mann geschätzt. Die eng» Nschcn Seeleute waren inPraya stationirt, da man für nöthig fand, sie von den Portugiesen zu trennen, mit denen sie beständig Händel hatten, und Älnlcr deren Messern schon mehrere gefallen waren. Man glaubte allgemein, die Expedition gegen Por« tugal werde bis Anfang Mai's zum Auslaufen dc« reit seyn. — Dagegen war Nachrichten aus Lis. fabon zufolge die Expedition nach Madeira am I. von dort abgcscgelt, mit ;oon bis 1200 Mann Truppen an Bord. Don Miguel hatte Lissabon Verlassen, angeblich um in der Nähe eines seiner Landsitze, naher gegen Spanien hin, ein L^ger zu bilden. Die Lissabons Zeitung sucht die Truppen-macht Don Pedro's sehr herabzusetzen, und versichert, sie bestehe nur aus 5ooo Mann. Großbritannien. Der Globe will wissen, die zweite Verlesung der Reform bill werde im Oberhause mit einer Mehrheit von 20 bis 5c» Stimmen durchgehen; namentlich würden von den Bischöfen 12 die Bill unterstützen. Mg. Z.) London, vom »3. März. Zeitungen aus Neu-'BraunsHweig bis zum 12. Februar enthalten folgenden Artikel: Hauptmann Lawrence bringt aus Afrika die Nachricht, daß bei seiner Abreise von Gambia, am 22. December die englischen Truppen und Milizen eben ein heftiges Gefecht mit den Tingebornen bestanden, welche gegen diePstan-zer zuBathurst noch immer feindlich gesinnt waren; der Kampf dauertck gcgcn 6 Stunden. Die Engländer hatten über 100 Mann Verwundete un3 20 Todte, aber Verstärkungen wurden stündlich erwartet. (Salzb. Z.) GsmannischtK Neich. K 0 nsta n,t in 0 pcl, 5. März. (Durch aus' serorde»tliche Gelegenheit.) St. Jean d'Acre soll schr gedrängt seyn, ^uio man fürchtet täglich o>e Nachricht von dessen Fall. Die türkische Flotte schickt sich au, nächster Tage die Dardanellen zu passiven, umgenannte Festung wo möglich noch zu entsetzen, jedenfalls ist dic syrische Küste ihre Bestimmung. An eine gütliche Ucdereint'unft mit 2cm Pascha von Aegyptcn ist wohl nicht zu denken, wenn das Gerücht sich bestätigen sollte, daß dic Pforte von ihm nicht nur Zurückziehung seiner Armee aus Syrien, sondern auch Auslieferung seiner Flotte, und Besetzung von Alexandria, Damiette und Rosette durch den Kapudan Pascha, fordere.— Hinsichtlich der neucn griechischen Gränzen weiß man noch nichts Weiteres, man glaubt aber, daß die Pforte den Vorschlägen Hrn. Stratfort Mannings ihren Bel-tnn nicht versagen nevoe; Ginigc wollen sogar wis-sen, day derselbe dercits erfolgt sey.—Hier herrscht fortwährend furchtbar scdlccdccü Wetter; Sturm, Regen und Schnee, wechseln unaufhörlich, dessen ungeachtet ist der Gesundheitszustand gut, Wt t st i n V i e n. Portauprince, n. Jänner. Es ist soeben ein Handelstractat zwischen der hiesigen Regierung und jl-ncr der Vereinigten Staaten abgeschlossen worden, zu dessen Unterhandlung von Seite Icl> tcrcr Lcmmodore Elliot beauftragt war. Die Fregatte, welche seine Flagge führt, hat ncdst zwei Korvetten, länger als cmcn Mouat in unsercw Hafen vor Anker gelegen. Sein Aufenthalt wurde von allen hicsigfn Behörden gefeiert, und er seiner« seits bewinhete sie auf scinem Schisse. Am 1. Jänner, als dem Jahrestage ?er Haitischen Unabhängigkeit, zog er ?ie Flagge dicser Republik unter Ab''cu-rrung von 17 Kanonenschüssen auk^ auch wohnte cr in Uniform den gebräuchlichen Geremonien de^ Tages bei/ (Allg. Z') Redacteur: F-r. 5'av. Meinrich. ^crllOcr; Mnn M ewler v. Alcinmavr