poZtnins pIsLana v xolovint. Nr. 36. Erscheint jeden 1., 10. und 20. 9. (24.) Jahrgang. Organ der Gottscheer Deutschen. Bezugspreise: Jugoslawien: ganzjährig 30 Din, halbjährig 15'— Din. D.-Oesterreich: ganzjährig 6 Schill., halbjährig 3 Schill. Amerika: 2 Dollar. — Einzelne Nummern 2 — Dinar Kočevje, Samstag, den 10. Dezember 1927. Briefe ohne Unterschrift werben nicht berücksichtig!. — Zuschriften werben nicht zuriickgeslsllt. — Berieyte find an die Schristleitung zu senden. — Anze'.gen-Aujnahme und -Berechnung bU Herrn Carl Erker in Kočevje Die Gemeindewahlen in unserem Ländchen. Wider jedes Erwarten verursachen diesmal die Gemeindewahlen in den meisten Gemeinden unserer Sprachinsel recht hitzige Auseinandersetzun¬ gen. In Gemeinden, wo bislang alles recht glatt und ohne Reibungen vonstatten ging, gibt es urplötzlich Parteien, und was am meisten auf¬ fällt, auch Einmengungen von Arbeitergruppen, denen es bisher nie eingefallen wäre, einen Wahl¬ kampf zu provozieren. Es sind auch heute in den Landgemeinden recht wenig Arbeiter, Köhler und Holzer, die hier in Betracht kämen. Aber irgend¬ eine bisher unsichtbar gewesene Hand hat schein¬ bar in diese wenigen Köpfe Pulver gebracht und so gibt es auf einmal Wahlkämpfe. Wenn wir recht verstehen, so hat die letzte „Wahrheit", dieses von einem gewissen Ferdo Jonke herausgegebene Blatt, das gratis und franko in die Häuser ge¬ schneit kommt, hier etwas Licht aufflackern lassen. Indem hier auf der letzten Seite ganz selbstver¬ ständlich gegen die Bauernpartei iosgeflammt wird, fordert Ferdo Jonke, ein ehemaliger Haupt¬ mann und jetzt Anhänger der Sajovicgruppe, Sohn des ehemaligen Grundbuchführers Jonke, alle Elemente, die selbständig denken können, auf, eigene Listen zu verfassen und sv den Kampf gegen die Bauernpartei zu beginnen. So eine Ironie! Als ob die Gottscheer nichts anderes zu denken hätten, als sich selbst überall das Dach anzuzünden! Genug damit, daß durch die Dreistigkeit einiger Leute in der Stadt selbst der größte Unfrieden und die größte Un¬ zufriedenheit herrscht. Jetzt soll dieser schmutzige Kampf auch noch in die Landgemeinden kommen, damit irgend ein käuflicher Gottscheer mit Hilfe einiger Köhler oder gekaufter Kleinbesitzer die friedlichen Landgemeinden durcheinander bringe, auf daß eine gewisse Firma erstens Geschäft bekomme und dann wieder einige anständige Be¬ sitzer absieden könnte. Kaum ist die Zeit Halb¬ wegs verschmerzt, wo einige Spekulanten anstän¬ digen Leuten Unterschriften herauslockten, um sie dann von Haus und Hof zu bringen, und schon wird hier versucht, die Brandfackel mitten ins friedliche Land hinein zu schleudern, um dann die einzelnen Vorteile zu erhaschen. Gott sei es gevankt, daß aus diesem Geschrei nichts wird. Die heimischen Besitzer einigen sich doch immer zur richtigen Zeit und werden, dessen sind wir sicher, denjenigen, welche den eigenen Landsleuten in den Rücken fallen, noch rechtzeitig die Augen öffnen. Wozu auch müßte es gerade eine „Wahr¬ heit" sein, wozu auch der Deckname Ferdo Jonke und wozu denn schließlich noch dazu in deutscher Sprache? Warum wird uns Gottscheern aus der¬ artiger Hand in manchmal recht schülermäßig geschriebener Form etwas deutsch gedrucktes prä¬ sentiert, und warum umsonst? Warum zum Schluffe dieser Zeitung das ehemalige Studenten¬ heim, dec jetzige Dijaški dvm? Soll dies auf die vielen Ungereimtheiten dieser Zeitung noch einen Extrahohn darstellen? Auf die einzelnen Gemeinheiten dieser Ferdo Jonke-Zeitung, die im Dienste eines anderen Herrn steht, näher einzugehen, scheint uns tat¬ sächlich überflüssig. Es ist weder der eine noch der andere Mann für uns soviel wert, daß wir uns seinetwegen erhitzen können. Diese Bürger- meistcrzeitung, denn als solche müßte man sie der vielen Bürgermeisterartikel wegen bezeichnen, Hal ja doch ihre eigene Direktive und ihren ganz speziellen Grund, daß sie überhaupt erscheint. Diese „Wahrheit" wird unseren mit gesundem Hausverstand ausgezeichneten Landbewobnern in ihre Gemeindeangelegenheiten nichts hineinpfuschen. Die Bauernpartei, bezw. deren Anhänger sind vollständig davon überzeugt, daß es hier für uns nur eine Direktion gibt und die führt geradeaus den bisher eingehaltenen Weg, unter der bewährten Führung. Was durch diese Führung in wirtschaftlicher Beziehung allein erreicht wurde, das sehen wir an dem Blühen und Gedeihen der neuen Spar- kaffe, welche Stadt und Lapd, soweit es nötig war, von der Habgier einer Klique unabhängig gemacht hat. Was aber im allgemeinen noch alles an der Bauernpartei drum und dran hängt, das geht einen Ferdo Jonke wohl sehr wenig an. Auch liegt der Bauernpartei recht wenig dar¬ an, ob ein Ferdo Jonke mit den Leistungen der¬ selben zufrieden gestellt ist. Im Gegenteil! Je mehr der Herr, welcher hinter Ferdo Jonke steht, mit der Bauernpartei nicht zufrieden ist, je mehr er über uns Gottscheer schimpft, desto deutlicher sehen wir es, daß wir richtig handeln. Darum, Gottscheer Landgemeinden! Zusam¬ mengeschart um das Banner der Einigkeit! Ver¬ scheucht den Unfrieden, sammelt euch zu gemein¬ samer, fruchtbringender Arbeit und haltet die Tra¬ ditionen eurer Vorfahren hoch! Gewähret natio¬ nalen Minderheiten in euren Gemeinden die ihnen zustehenden Mandate auf einer Einheitsliste, lebet auch weiterhin mit diesen Nachbarn so friedlich und wirtschaftlich wie bisher und schert euch nicht um hetzerische Agitationen, wie sie euch von nicht maßgebender Stelle aufgedrängt werden. Eine Intervention -es Abgeordneten Vr. Neuner beim Unterrichtsminister. Bekanntlich hat Unterrichtsminister Dr. Ku- manudi auf wiederholtes Verlangen des deutschen Abgeordnetenklubs kürzlich eine Verordnung er- lassen, durch welche die behördliche Namensana¬ lyse bei der Einschreibung der Kinder in die Volks¬ schulen wegfäll', d. h., daß künftighin das Recht, die Nationalität ihres Kindes zu bestimmen, einzig und allein den Eltern zusteht, und sie ihre Kinder (ohne Rücksichtnahme auf den Klang des Namens) in jene Abteilungen der Volksschulen einschreiben können, die sie wünschen. Diese Verordnung lautete nur für das Gebiet der Wojwoüina, also für das Banat, die Batschka und die Baranja. Da jedoch insbesondere in Syrmien und Slo¬ wenien vielfach der Wunsch geäußert wurde, daß dieselbe Verordnung auch für diese Gebiete Gel¬ tung erhalte, sprach Abgeordneter Dr. Neuner beim Unterrichtsminister vor, um in diesem Sinne zu intervenieren. Der Unterrichtsminister Dr. Kumanudi erklärte dem Abgeordneten Dr. Neuner, daß die Aufhe¬ bung der Namensanalyse nur für das Gebiet der Wojwodina angeordnet worden sei, da die seinerzeitige gegenteilige Verfügung ebenfalls nur für BBB erlassen wurde. Er teilte dem Abgeordneten ferner mit, daß er im Prinzips nichts dagegen einzuwenden habe, wenn diese Verordnung auch auf Slowenien, Syrmien, Kroatien und Slawonien ausgedehnt werde. Abgeordneter Dr. Neuner wird dieser Tage in dem Sinne ein Memorandum ausarbeiten und steht nach Eingabe desselben zu erwarten, daß der Untenichtsminister das Recht der Volkszuge¬ hörigkeitsbestimmung oen Eltern auch in den üb¬ rigen Landesteilen zuerkennen wird. Wir hoffen zuversichtlich, daß dieses Recht auch den Eltern im Gottscheer Lande wird zu¬ erkannt werden und es dann nicht mehr vorkommen wird, daß Kinder, die zu Beginn der Schulpflicht kein Won slowenisch verstehen, auch im Eltern¬ hause nie ein slowenisches Wort gehört haben, gegen den Willen der Eltern in slowenische Klassen bezw. Abteilungen werden eingereiht werden, wie es bis jetzt der Fall ist. So finden wir dort die Namen Hönigmann, Eppich, Nick, Kump, Kraker, Köstner, Rabuse, Lackner, Wolf, Schleimer und viele andere Gottscheer Familiennamen. Alkoholfreie Getränke. Der Wunsch, Obstsäfte zu erhalten und sie vor der Arbeit der Gährungsbazillen zu bewahren, ist schon sehr alt. Schon der römische Schriftsteller Palladius im 4. Jahrh. nach Ehr. riet, nur ganz gesunde und reine Weintrauben zu pressen, den Saft zu überkochen und in mit Pech gut vermachten Gefäßen aufzubewahren. Trotzdem wurde die Sache, ausgenommen einige kleinere Versuche, die größtenteils in Klö- stern gemacht wurden, vergessen und nicht berück- Seite 2. AoUscherl Zeitung — Nr. 36. Jahrgang XI. sichtigt und erst in den letzten 20 bis 30 Jahren lebte sie wieder neu auf. Weil die Bewegung gegen den Alkohol von Jahr zu Jahr zunimmt, ist es selbstverständlich, daß auch die Obstsäfle immer mehr an Geltung gewinnen und heutzutage schon sabriksmäßig in großen Mengen erzeugt werden. Diese dienen als Ersatz für alkoholhältige Getränke. Slowenien ist mit seinen Naturschönheiten, gesundem Klima und üppigem Grün für Frem¬ denverkehr geradezu geschaffen. Es ist deshalb ganz natürlich, wenn der Zufluß der Fremden von Jahr zu Jahr anwächst. Die fremden Gäste haben aber ihr Verlangen und sind wählerisch auch hinsichtlich der Getränke in den heißen Sommermonaten. Abgesehen von Frauen und Kindern, gibt es auch unter den Männern viele, die ausschließlich nur alkoholfreie Getränke genießen. Neben Himbeersaft, Kracherln und Sauerwasser müssen wir ihnen noch anderes bieten, damit sie Auswahl haben und ihr Auf¬ enthalt bei uns umso freundlicher und angenehmer gemacht wird. Und unsere Jugend, unsere Kinder! Werden wir noch weiter ruhig zuschauen, wie sich die Blüte unseres Volkes schon in der zarten Jugend vergiftet? Daß der Genuß irgendwelchen alko- holhältigen Getränkes dem zarten Organismus des Kindes schadet, darin sind heute die Ärzte und Physiologen einig. Wenn wir schon nicht die Erwachsenen ge- winnen können, deren Genußnerven gegen Alkohol, Nikotin, Kaffee, Tee und verschiedene andere Riech¬ mittel nicht mehr empfindlich, sondern abgestumpft sind, geben wir wenigstens unserer Jugend ein Getränk, das ihr nicht schaden, vielmehr nützen wird. Ich denke an Obst- und Traubensäfte, die alle jene Stoffe in sich haben wie frisches Obst und sie sind ein gesundes, erfrischendes, belebendes und geschmackvolles Getränk für jedermann. Nebst- bei haben sie Heilungswert bei Zucker- und Ner¬ venkranken und bei Rheumatismus. Sie beschleu¬ nigen die Verdauung, reinigen des Blut, wirken angenehm auf Atmung und Leber und führen unserem Körper Vitaminen zu; das sind Stoffe, die zur Erhaltung einer dauernden und festen Ge¬ sundheit unumgänglich notwendig sind. Wie leer sind im Vergleiche mit Obstsäften verschiedene Krucherln und Limonaden, die fast gar nichts in sich haben, was dem Menschen nützen könnte. Ist es nicht im Interesse der Gesundheit unseres Volkes, daß die Obstgetränke so schnell als möglich diese wenig werten, ost sogar schäd- lichen Getränke verdrängen? ». - wird ein dau¬ ernder Gewinn in volksw'-' ^ilicher Hinsicht, wird eine neue Einnahimq für unsere Obst¬ baum- und Weinrebenzüchter. Mit der Erzeugung alkoholfreier Getränke eröffnet sich eine neue Art des Verbrauches von Obst und Trauben. Weil die O^stsäfte der na¬ türlichste Erwerb in rechter Bedeutung des Wortes „flüssiges Obst" mit allen seinen Vorzügen sind, ist zu erwarten, daß sie sich den Weg unter die wei¬ testen Schichten der Menschheit mit Leichtigkeit bahnen werden. Anfangs wird, wie bei der ---.in- sührung einer jeden neuen Erringung, etwas Re- klame und Aufmunterung nötig sein, doch weil uns die Wissenschaft und Erfahrung unterstützen werden, ist uns der Erfolg gesichert. Ärzte, Geist¬ liche, Lehrer und alle, denen das Wohl unseres Volkes am Herzen liegt, werden mit ihrem Ein¬ flüsse beitragen, daß die Obftsäfte ein wahres Volksgetränk werden, das sich mit der Zeit in jedem Hause finden wird. Unter unseren Gast- wirten werden sich Männer finden, die in ihr Gewerbe sicher auch den Ausschank von alkohol¬ freien Getränken aufnehmen werden. Das wird ihnen doppelten Gewinn bringen: moralischen und materiellen. In moralischer Hinsicht werden sie das Bewußtsein haben, daß sie an der Stär¬ kung der Gesundheit ihrer Gäste mitarbeiten, be- sonders der noch nicht erwachsenen Jugend. Wegen des finanziellen Nutzens mögen sie überzeugt sein, daß sich die Zahl der Gäste nicht vermindern, sondern vermehren wird, und der Gesamtverbrauch von Getränken (alkoholhältiger und alkoholfreier) wird ein größerer sein, als er bisher war. So mancher wird jetzt das Gasthaus besuchen, dem er früher ausgewichen ist, weil er um alkohol¬ hältige Getränke nichts gab, Kracherl und an¬ deres gefärbtes Wasser aber ihn nicht befriedigen konnten. Von Jahr zu Jahr ist der Fremdenverkehr lebendiger, die schnelle Entwicklung der Touristik, unsere mit Gästen überfüllten Kurorte und Bäder, zahlreiche Kinder- und Schulvorstellungen haften uns, daß der Verbrauch von alkoholfreien Ge¬ tränken einen solchen Umfang annehmen wird, daß er wenigstens anfangs die Produktion über- schreitet. Hiebei dürfen wir nicht vergessen, daß im Auslande, besonders in den nördlichen Län¬ dern, ein außerordentliches Interesse für alkohol¬ freie Getränke herrscht. Gerade dieser Tage lesen wir in Zeitungen, daß Deutschland, Finnland und Norwegen nach konzentrierten Säften von Zwetsch¬ ken, Äpfeln, Birnen und Trauben fragen; für diese Säfte zahlen sie verhältnismäßig hohe Preise. In künftigen Jahren, behaupten sie, wird die Nachfrage wegen wachsenden Konsums noch leb¬ hafter. Weil die konzentrierten Obstsäfte eine vorzügliche Ausfuhrware sind, dürfen wir die günstige Gelegenheit nicht versäumen, sondern alles tun, daß wir uns in gerade oben erwähnten und anderen Ländern ständige Abnehmer sichern. Nötig ist es, daß wir uns vorbereiten und anfangen mit der Zubereitung der Säfte und zwar zuerst im kleinen, damit wir die nötige Praxis bekommen und dann im großen dem Kon- sume entsprechenden Ausmaße. Weil ein solches Unternehmen keine besonders teueren Auslagen verlangt und es möglich ist, mit billigeren Appa¬ raten zufriedenstellende Erfolge zu erzielen, würde sich die Zubereitung solcher Säfte zur Hausin¬ dustrie entwickeln. Dies würde so manchem un¬ ternehmungslustigen Obstzüchter ein schönes Ein¬ kommen bringen nnd auch die Nachbarn könnten Nutzen haben, wenn sie auch aus ihrem Obst gegen eine kleine Entschädigung solches Getränke machen ließen. (Schluß folgt.) Gottscheer, euer heimisches nutz¬ bringendes Geldinstitut im Ländchen ist die neue Spar- und Darlehenskasse in Gottschee. Ehret die Helden! „Es ist eine unserer größten und heiligsten Pflichten, jener Helden zu gedenken, die dereinst im blutigen Weltringen ihr Leben auf dem Altar des Vaterlandes geopfert haben und heute fern der Heimat in Massengräbern ruhen." Diese Worte sprach anläßlich einer Kriegerdenkmalent¬ hüllung in einer kleinen obersteirischen Gemeinde ihr Bürgermeister. Auf Anregung des hiesigen Jnvalidenverbandes wurde nun auch bei uns die Frage der Errichtung eines Heldendenkmals für die Gefallenen der Stadtpfarre Gottschee aufgeworfen. So löblich und anerkennenswert die Verwirklichung dieser Frage ist, so ist es doch ganz ausgeschlossen, sie im Rahmen des Jnvalidenverbandes zu lösen. Solche Fragen, an denen die breiteste Öffentlichkeit beteiligt ist, gehören auch in die breitesten Schichten unserer Bevölkerung getragen. Hier ist nicht die Stadt allein gemeint, sondern die gesamte Pfarre (Mooswald, Schalkendorf, Seele, Zwischlern, Ho- henegg, Grafenfeld, Lienseld usw.) soll und muß daran interessiert sein. Der Gottscheer Jnvalidenverband ersucht daher alle jene Kreise, die sich um die Errichtung eines Kriegerdenkmals interessieren, sich Sonntag den 18. Dezember 1927 um 2 Uhr nachmittags im Gasthause Hönigmann-Gruber einzufinden, wo¬ selbst dann ein vorbereitender Ausschuß gewählt und alles Nähere besprochen werden soll. Besonders wünschenswert wäre es, daß jede Landgemeinde der Stadtpfarre Gotlschee ihre Ver- treter zu dieser Besprechung entsendet. Aus Stadt und Land. Hottschee. (WichtigfürdieGastwirte.) Auf der Versammlung des Verbandes der Gast¬ wirtegenossenschaften in Ljubljana am 6. Juli 1927 wurde beschlossen, im Bereiche der Genos¬ senschaft eine Gastwirte-Selbsthilse zu gründen, welche beabsichtigt, den Angehörigen eines ver¬ storbenen Gastwirtes eine Unterstützung zu ge¬ währen. Als Mitglied dieses Selbsthilfevereines können alle selbständigen Gastwirte, deren Frauen und Kinder wie auch ihre Eltern beitreten. Jedes Mitglied zahlt beim Eintritte 10 Dinar als Ein¬ schreibgebühr, 10 Dinar für die ersten zwei To¬ desopfer, d. s. zusammen 20 Dinar. Ordentliche monatliche Mitgliedsgebühr ist keine zu zahlen, wohl aber zahlt jeder, wenn ein Mitglied des Vereines stirbt, 5 Dinar und einen kleinen jähr- lichen Betrag für die Verwaltungskosten. Wenn dieser Selbsthilfeverein z. B. 6000 Mitglieder be¬ sitzt, bekommen die Angehörigen des verstorbenen Mitgliedes 25.000 Dinar sofort ausbezahlt, so¬ bald man den Totenschein vorgelegt hat. Die Statuten dieses Vereines werden im „Gostilničar" veröffentlicht. Der Selbsthilfeoercin (SamopomoL) beginnt sein Tätigkeit im Jänner 1928 sofort nach der Hauptversammlung der Zveza der Gastwirtege- nossenschasten in Ljubljana. Wenn ein Mitglied sofort bei Beginn der Wirksamkeit des Vereines stirbt, bekommen die Angehörigen so ostmal 5 Din, als die Samopomoč Mitglieder haben wird. Bis 31. Dezember 192? übernimmt man als Mitglieder jeden ohne Rücksicht auf das Alter. Nach dem Beginn der Tätigkeit des Vereines aber bloß bis zum Alter von 45 Jahren. Als Mitglied kann sich jeder bei seiiur Genossenschaft anmelden, die dann die Angelegenheit an den Ver¬ ein in Ljubljana weiterleitet. Jeder Anmeldende muß sich auf dem Sammelbogen oder seiner Bei- trirtserklärung unterschreiben und mittels des Postscheckes den ersten Betrag von 20 Din ein¬ zahlen. Nachdem dies-'- Verein von großem Nutzen und an keine großen Beiträge gebunden ist, da jedes Mitglied nur im Todesfälle eines Mitgliedes 5 Dinar einzahlen muß, >o hoffen wir, daß sämtliche Gastwirte beitreten werden. Diese Einführung übertrifft alle anderen Ver¬ sicherungen, weil man mit einem kleinen Betrag den Hinterbliebenen eine ansehnliche Summe sicher¬ stellen kann. — (Zur Kenntnis!) Auf Grund der Ver¬ ordnung der Gcoßgespanschaft müssen sämtliche Geschäftsleute, die bis jetzt Wein an stehende Gäste verabreicht haben, den Ausschank von gei¬ stigen Getränken mit 1. Jänner 1928 ohne wei- teres einstellen. — (Silv ester fei er.) Wie alljährlich ver¬ anstaltet der Gottscheer Sportverein auch Heuer wieder seine Silvesterfeier. Programm usw. ver¬ öffentlichen wir in der nächsten Nummer. — (Todesfall.) Der unerbittliche Sensen¬ mann hat sich aus dem Kreise unserer Gewerbe¬ treibenden wieder ein Opfer geholt. Der bekannte Glasermeister Adolf Kraus ist Freitag den 3. Dezember ganz unerwartet in seinem 54. Lebens¬ jahre verschieden. Was ihn in den Tod getrieben hat, ist in Dunkelheit gehüllt. Der Verstorbene war mehr als ein Menschenalter beinahe in allen unseren nationalen und kulturellen Vereinen als Iabrao"o Xi. Goufch-:r Zeitung --- Nr 36. Selt: 3. Ausschußmitglied tätig, war Ausschußmitglied des jetzigen und des lttzicn deutschen Gemeindeaus- schusses sowie gründendes Mitglied des Politischen Vereines der selbständigen Handwerker sür den Gotlscheer Gerichtsbezirk und bekleidete in den letzten Jahren die Stelle des Obmannes. Als Vereinsmitglicd, Kamerad und Mitbürger war der Verstorbene beliebt und genoß allseits Ver¬ trauen und Achtung. Aber der Krieg, in den er mit dem ersten Mvbilisterungstage ziehen mußte, die lange Kriegsgesangcnschaft in Rußland und die für ihn schweren wirtschaftlichen Verhältnisse der Nachkriegszeit haben seine Nerven erschüttert. Dazu kam noch der Tod seiner Frau im heuri¬ gen Jahre, so daß ihm kein Schicksalsschlag erspart blieb. Welche Liebe und Achtung Herr Adolf Kraus in unserer Stadt genoß, bewies sein Leichenbegängnis. Der Gotlscheer Gesangverein sang Trauerchöre vor dem Sterbehause und am offenen Grabe, die Handwerksmeister und die Kaufleute waren beinahe vollzählig vertreten (die Kaufladen waren während des Leichenbegängnisses geschlossen), die heimischen Jäger gaben am Grabe zwei Ehrensalven ab und eine ungezählte Men¬ schenmenge, zumeist Männer, gaben ihm das letzte Geleite. Nach ihm trauern seine beiden Kinder, seine vielen Freunde und Kameraden sowie die Vereine. Es war ihm kein leichtes Menschen¬ schicksal beschicken. Sei ihm die von ihm so heiß geliebte heimatliche Erde leicht. — (In der letzten „Warheit") droht wieder einmal jemand einigen Gotlscheern mit dem Pressestrafgerichte. Eitler Wahn! Es befin¬ det sich unter den Angeklagten nicht ein einziger, auf dessen Haupte irgend etwas Butter wäre; auch kein Richter hat den Genannten noch jemals Betrügereien vorgeworfen, wie einem anderen Herrn hier bei uns. Deshalb trägt man zu jeder Verhandlung leicht den Kopf hoch und geht ehrlich und offen in jeden Pressezank. — (Hausfrau!) Die Zugsiebteekanne „Kom¬ plett«", welche zugleich Aufguß- und Servierkanne ist, nebst vollständigem Teegeschirr, ist eine Wer- begäbe für die Verbraucher von Tee, Marke „Tee¬ kanne". Sie wird gegen eine bestimmte Anzahl von leeren Umhüllungen des Tees, Marke „Tee- kanne", übersandt. Die Umhüllungen sind an die Teekanne-Co., Dresden A 1 einzusenden. Der Wert der „Kompletta"-Teekanne liegt in der sinnreichen Einrichtung des Zugsiebes, dessen leichte und saubere Handhabung ein Mißlingen des Tees verhütet und eine vollständige Ausnützung der Teeblätler gewährleistet. Diejenigen, die dem Tee noch ablehnend gegenüberstehen, werden durch Tee, Marke „Teekanne", in der „Kompletta"-Tee- kanne zubereitet, überzeugt werden, daß er ein vorzügliches, wohlschmeckendes und unschädliches Dauergetränk ist. Göttenih. (Holzverkauf.) Am 27. No¬ vember l. I. wurde der Erlös für das an Herrn Rus in Kaltenbrunn verkaufte Holz (etwas mehr als 100.000 Din) an die Waldberechtigten ver¬ teilt. Ganzhübler erhielten acht Anteile zu je 500 Din, Dreiviertelhübler sechs, Einhalbhübler vier, Einviertelhübler zwei und Einachtelhübler und Untersaßler ein, ausnahmsweise zwei Anteile zu je 500 Din. Wald- und Bezugsberechtigte sind 65 Bauern. Die Keuschler gingen leer aus, dem gegenüber behaupten die Bauern, daß die Keuschler unentgeltlich das Weiderecht der Bau¬ ern benützen. Aiedermösek. (Ein schwer betroffenes Dorf) war im heurigen Jahre unsere Ortschaft, da der Tod meist unter jungen Leuten Ernte hielt. Auch zwei junge Hausfrauen, deren Männer in Kanada Beschäftigung und Erwerb haben, sind in ein besseres Jenseits abberufen worden, und zwar die Familienmütter Troje und Monte!. Wie schwer traf dieser Schicksalsschlag ihre Fa- milien! Kschermoschnitz. (Aus der Gemeinde- stub e.) Ein wahres Sorgenkind sür die Gemeinde ist der Weg von Tschermoschnitz bis Msen ge¬ worden. Besonders seitdem Herr Franz Kump in Rübnig eine Dampfsäge erbaut hat. Durch die schweren Fuhrwerke (2000 Kilo und noch darüber), die bei jedem Wetter auf diesem Wege, der für schwere Fuhrwerke überhaupt nicht geeignet ist, verkehren, wurde er total ruiniert. Anstalt den Weg in fahrbaren Zustand herzustellen und zu erhalten, wird die Gemeinde immer wieder an die Behörde angezeigt, daß sie den Weg Herrichten soll, und so war dieser Weg auch bei der Ge¬ meindeausschußsitzung am 20. November wieder auf der Tagesordnung. Bemerkt muh werden, daß der Gemeinde von der Baudircklion für die außerordentliche Abnützung dieses Weges eine Taxe bewilligt wurde. Unser Standpunkt bezüglich oben genannten Weges ist folgender: 1. Die be¬ teiligten Ortschaften sollen den Weg ausbessern, so wie sie es von altersher getan haben. Dafür sollen sie für eigenes Fuhrwerk von der Taxe Mmlmr Kalender IM ist in der Buchhandlung des Herrn Matthias Rom und beim Kaufmann Herrn Älois Kresse erhältlich. Leset! Verbreitet! Kaufet! befreit sein. 2. Herr Franz Kump, als der Meist¬ beteiligte an der außerordentlichen Abnützung des Weges, soll für die Fahrbarerhaltung desselben sorgen. Zu diesem Zwecke soll ihm von der Ge¬ meinde das Recht eingeräumt werden, auch die übrigen Beteiligten zu einer entsprechenden Mit¬ leistung heranzuzichen. 3. Der Gemeinde dü durch die Erhaltung dieses Weges keine Kope., erwachsen. Bei einigem guten Willen ließe sich die Sache zur Zufriedenheit aller regeln, nur müßten sich die Sägebesitzer und Holzhändler, die den Weg ruinieren, den Gedanken aus dem Kopfe schlagen, daß die Gemeinde für sie Robot¬ dienste leisten wird. — (Für die Schule in Stalldorf), die bis jetzt mit der Tschermoschnitzer Schule einen gemeinsamen Ortsschulausschuß hatte, wurde ein Kaker? Lrust Ls» mellen. selbständiger Ortsschulausschuß gewählt. Obmann ist Herr Franz Luscher in Stalldorf 1. — (Der Ausschuß der freiwilligen Feuerwehr in Stalldorf) hat in seiner Sitzung am 13. November d. I. beschlossen, dem Verbände der Gotlscheer Feuerwehren, beizutreten. — (Gestorben) ist ain 29. Oktober d. I. der Auszügler Jakob Luscher aus Stalldorf 1 nach längerer Krankheit im 78. Lebensjahre. Er ruhe in Frieden. Mllandl. (Der Kirchturm) bei der Fi¬ lialkirche Maria Hilf in Pichl wurde mit Blech gedeckt. Die Kosten betragen 10.000 Din. — (Von der Feuerwehr.) Bekanntlich wurde die freiwillige Feuerwehr Pöllandl im April behördlich aufgelöst und nun wurde sie am 6. November wieder neu gegründet, zählt 27 Mit¬ glieder und ist an den Gotlscheer Gauverband angeschlossen. Stemwand. (Requiem.) Am 8. November wurde in Steinwand ein feierliches Requiem mit Libera für den verstorbenen Fürsten Karl Auers¬ perg abgehalten, wobei die Pöllandler Musikka¬ pelle spielte. Die Bevölkerung nahm daran zahl- reich teil. Fürst Karl Auersperg war auch in un¬ serer Gegend allgemein beliebt. Kornwakd. (Von der Säge.) Der Betrieb der Hornwalder Säge wurde im Monat Juli wegen Wassermangels eingestellt und steht das Werk noch heute still, obwohl es jetzt Wasser genug gibt. Den Fuhrleuten mangelt es an Fracht. Klagenfurt. Auch der hiesigen Gotlscheer Gemeinde ist die Nachricht von dem so plötzlichen Tode des Herrn Kaplan Michel sehr nahe ge- gangen. Nicht nur als musterhafter und idealer Priester, sondern auch als aufrechter deutscher Mann hat er sich die Sympathien auch weiterer Kreise in kurzer Zeit erworben. In stürmischer Zeit, als viele, die dem Volke Führer sein sollten, gezwungen waren, Heimat und Volk zu verlassen, eilte er herbei, um die Bresche auszufüllen, die die Ungunst der Zeitereignisse dem Gottscheer Volke geschlagen hatte. Und er hat seinen Posten ganz ausgefüllt. Der Verlust, den das Gotlscheer Volk durch den Tod dieses Mannes erlitten hat, ist nicht geringer als der Verlust der bedauerns¬ werten Mutter, die die Stütze ihres Lebens ver- loren hat. —d. Oeldverkehr vis 30. MovemSer 1927 74,880.81114 Ain Kulante Kontolrorrenivedlngungen für Kaufleute. Kortenlore Durchführung Ser Intavuiatlon und Stempel- freiste» für Sie Zchuldrcheine. > - Karrartunden von halb o vir >r Uhr an allen Mrktagen. Z ü: Spar- und Darlehenskasse, k M Einkagenstand am 30. November 1927 8,568.617-38 Ain M übernimmt Anlagen auf Küchel und in laufender Keehnung M ru verien Sedlngungen. kewährt Darlehen gegen Sicherrteliung durch Mehre! oder ÜVpotheN blllig und rchnell. 2 Säuerliche Kredite r°/°, MehrelNredlte >o°/°, Kontolrorren io°/°. Seite 4. GcRfcheer Zeituna — Nr. 36. Javrgan^ X. Kerkach. (Lehrers Abschied und Eh¬ rung.) Herr Schuldirektor Rudolf Jaklitsch tritt nach 41 jähriger, ausschließlich an der Volksschule zu Ferlach zugebrachter Lehrtätigkeit in den wohl- verdienten Ruhestand. Aus diesem Anlasse ver- anstaltete der Ortsschulrat Ferlach im Turnsaale der Volksschule eine Abschiedsfeier, die einen er¬ hebenden Verlauf nahm. Anwesend waren die Mitglieder des Orlsschulrates und der Gemeinde- Vertretung, die Geistlichkeit, die Lehrkörper der Volks- und Hauptschule, alle Kinder und viele Eltern. Herr Oberingenieur Reinhard sprach na¬ mens des Ortsschulrates und dankte dem schei¬ denden Schulmanne in bewegten, gehaltvollen Worten für seine 41jährige, hingebcnde und auf¬ opferungsvolle Tätigkeit als Lehrer und Leiter der genannten Schule. Er pries das seltene Glück einer Schulgemeinde, einen tüchtigen Lehrer, einen vollwertigen Menschen durch volle 41 Jahre ihr Eigen nennen zu dürfen, und überreichte Herrn Schuldirektor Jaklitsch über einstimmigen Be¬ schluß des Ortsschulrates eine schriftliche Dankes- urkunde dieser Körperschaft. Bürgermeister Schul¬ rat Weghofer sprach im Auftrage der Gemeinde¬ vertretung Ferlach. Er fand warme, zu Herzen gehende Freundes- und Anerkennungsworte für treue, emsige, stete Arbeit in Schule und Ge¬ meinde und dankte dem Gefeierten namens der Gemeindevertretung und der Gesamtbevölkerung Ferlachs für sein mustergiltiges Wirken als Lehrer und Mensch. Für den Lehrkörper der Volksschule sprach Herr Lehrer Quantschnig schlichte, ob der Innigkeit äußerst wohltuend berührende Worte des Abschiedes und des Dankes. Herr Quantsch¬ nig schilderte Herrn Direktor Jaklitsch als wohl¬ wollenden Vorgesetzten, als Muster eiserner Pflicht¬ erfüllung, als warmsühlenden Freund und Berater seiner Kollegen, als Vater seiner ihm anvertrauten Kinder und schloß mit dem Gelöbnis, der Fer- lacher Lehrkörper wolle die Saat, die Herr Di¬ rektor Jaklitsch in die Herzen der Kinder gelegt, mit treuen Händen hüten und pflegen. Dann kamen die kleinen Leute an die Reihe. Rührende Abschiedsworte aus liebem Kindermund, das Kärnt¬ ner Hcimatlied aus jungfrischen Kehlen — und nun erhob sich Herr Schuldirektor Jaklitsch, um den Veranstaltern der Feier und allen Beteiligten für die ehrende Anerkennung zu danken. Sichtlich gerührt wandte er sich an die Kinder, zum letzten¬ mal in seiner lieben Weise zu ihnen sprechend. Ein letztes „Behüt' euch Gott, liebe Kinder I" — die schöne Feier war zu Ende. Der Abend ver¬ einte die Mitglieder der Lehrkörper der Volks¬ und Hauptschule zu einem gemütlichen Beisammen¬ sein mit ihrem allseits geliebten und geschätzten, scheidenden Kollegen. Der Männergesangverein „Alpenrose" hatte in liebenswürdiger Weise sein schönes, gemütliches Vereinslokal zur Verfügung gestellt. Auch der Abend war, wie die schöne Feier am Vormittag, von seltener Einmütigkeit. Launige Vorträge von einem Gelegenheitsdichter- ling — wehe, wenn sie losgelassen —, direkt auf Herrn Jaklitsch zugeschnitten, wechselten mit hei¬ teren Musikstücken, alten und neuen, lustigen und ernsten Kärntner- und Studentenliedern. — Herr Schuldirektor Jaklitsch ist ein geborener Moos- walder. Auch sein Heimatland Gottschee wünscht ihm. der ein so reiches, tatenfrohes Leben dem schönen Kärntnerlande gewidmet hat. viel Glück und Segen in seinem wohlverdienten Ruhestande. Briefkasten. An viel« Abnehmer stellen wir nochmals das Er¬ suchen, ungesäumt den Bezugspreis für 1927 zu ent¬ richten, damit sie nicht jenen Lesern gleichen, die unser Blatt ein Jahr und darüber bezogen, aber nicht be¬ zahlt haben. Herausgeber u. Eigentümer: Josef Eppich, Stara cerkev Schrsitleiter: Alois Krauland, Koäevje. Buchdruckerei Josef Pavliäek in Koöevje. Danksagung. Außerstande, jedem einzelnen für die vielen Beweise inniger Anteilnahme za dan¬ ken, die uns anläßlich des überaus schmerz¬ lichen Verlustes unserer innigstgeliebten Gattin, bezw. Mutter, der Frau klise Msnlel Wedermösek 25 zugekommen sind, sprechen wi- aus diesem Wege allen, besonders jenen, die ihr trö¬ stend beigestauden sind, den tiefgefühlten und herzlichen Dank aus. Montreal, Kanada, im November 1927. Moria« Monte! Gatte. Sophie, Marie, Irieda Töchter. Gin Fferdesattel für Strapaz, gut erhalten, ist preiswert zu verkaufen. An¬ zufragen bei der Verwaltung des Blattes. 8eprS8ellIsllt - Vsrlrvter für alle Städte Jugoslawiens, welche Sitz einer Bezirks- hauptmannfchaft stad, bietet sich jedermann Gelegenheit, einer leichten und schönen Beschäftigung. Vorzug haben Beamte, die sür diese Beschäftigung Zeit Haden, Staats¬ pensionisten, die ständig in der bezüglichen Stadt wohnen, und Vertrauenspersonen. Anträge mit persönlichen An¬ gaben bittet man an die Jugoslavensm Rudolf Masse d. d. 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