—-------. _____________________________________________________________________________________^_____ _____________ Amtlicher Theil. ^ Ee. ,. und l. Apostolische Majestät haben mit M ^chsl unterzeichnetem Diplome dem k. und l. w Mterresidenten ^ Cetinje, Oberstlieutenant Theodor g'llinlovie als Ritter dcs Ordens der eisernen den «, ^'^" ^"^ in Gemäßheit der Ordensstatulen "itterstand allergnädigst zn verleihen geruht. Nn ^e. k. und k. Apostolische Majestät haben mit höchster Entschließung vom 11. November d. I. ^ «eneraldirector der Tabakregie Dr. Joseph Krüll ^ Anerkennung seiner ausgezeichneten Dienstleistung H." <>rden der eisernen Krone zweiter Classe und dem /"ttalinspector und Hofrathe bei der Generaldirection ^ Tabakregie Eduard R'tter von Escherich in ^llicher Anerkennung seiner vieljährigen vorzüglichen h.Mristung das Ritterkreuz des Leopold-Ordcns, I^k" mit Nachsicht der Taxen, allergnädigst zu ver-^n geruht. __________ Un ^. l. und l. Apostolische Majestät haben mit kr "^chster Entschließung vom 12. November d. I. 3l,,, ^arnopoler Kreis^erichts-Präsidenten Lncillian kj'" von Kry nicki taxfrei den Titel und Charakter 2 Hofrathes allergnädigst zu verleihen geruht. Prazäkm. p. Nichtamtlicher Theil. ^ Chancen deS serbisch-bulgarischen Krieges. h^ ,^er Autzwuch t>e2 selbijchchulgarischen Krieges ^ ^' allgemeinen beiweitem n'cht den consterliieren« ^ ^^ct hervorgerufen, den solch ein Ereignis sonst !l>H ^k>eren pfiegt. Man war tben auf die That» ^ ikit langem gefasst, und der Eintritt derselben ^ last wie eine Art Erlösung aus einem Zustande yi°, gchtzter peinlicher Ungewisöhttt. Auch die Ne-ü^ngrn dcr Großmächte sind durch das Ereignis l^ überrascht worden, und wenn von Berlin ver> ^ ^'^. dass der Nusbruch des Krieges das Pro-»,^ der Action der Mächte, welches gewiss auch s^/'^'U solchen Zwischenfalle rechnete, nicht um» ^' werde, so wird hiemit einer Stimmung Aus-il^? gegeben, die auch in Wien vollständig getheilt ^8e« ^ ist zwar unter allen Umständen ein lrau-l<»il) '>, ^kklageniwertes Ereignis, wenn zwei Völker, tz^ b.azu noch zwei stammverwandte Völker, ihre gleiten nicht anders als mit den Waffen aus> zutragen vermögen und zur Schlichtung politischer Zerwürfnisse das kostbare Blut ihrer Iuaend opfern müssen; allein selbst in dieser Hinsicht verliert dic Situation viel von ihrem Schrecken durch die sichere Aussickt, dass der Krieg nur von kurzer Dauer sein und bfiderst'its nicht allzu große Opfer erfordern werde. Die Ungleichheit der militärischen Kräfte der streitenden Theile ist zu evident, als dass über den Aus-gang des Kampfes, vorausgefetzt, dass nicht ein dritter mächtiger Staat sich einmischt, irgend ein Zweifel be-stehen könnte. Die Serben, die schon in den Feld-Men von 1870 und 1878 ganz respectable Streit-lräfte ins Feld zu stellen hatten, haben feilher ihre militärische Oraanifation entwickelt und vervollständigt, und dieselbe hat schon bei der gegenwärtigen Mobilisierung eine tüchtige Probe ihrer Leistungsfähige keit abgelegt. Die militärische Organisation der Bulgaren war von Haus aus schwächer, sie ist aber in der letzten Zeit durch die stattgehabte Abberufung der russischen Osficiere in der allertieoenlllchsten Weise erschüttert worden. Die Zchl der russischen OMere, die in der bulgarischen Armee dienten, betrug nicht weniger als 340. Die Kriegsverwaltling war vom Anbeginne in den Händen russischer Generale. Nur ein einziger Aul-gare, Oberst Nikiforov. fungierte als Kriegsminister, doch währte diese Episode nicht länger als etliche Wochen. Die dem Kriegsministerium zugetheilten Offi-ciere waren durchwegs Russen, so dass der gefammte Administralionsdienst in ihren Händen war. Von den zwölf Commandanten der Feldbatterien waren elf Russen. Alle Infanterie- und Milizbrigaden waren unter dem Commando von Russen und ebenso nahezu oll? Compagnien. Von den vier Brigaden, aus welchen die bulgarische Armee zusammengesetzt ist, war die erste commandiert von Busch, die zweite von Ialino-vii, die drille von Podvalnik und die vierte von Nliyttm, durchwegs Russen. Die Artillerie in ihrer Gesamm!heit stand unter dem Oberbefehle des Officiers Afeniev. Es ist nun leicht zu denken, welch ungeheu re Desorganisation in dieser klonen Armee eingetreten sein muss in dem Augenblicke, da der größte Theil der Oberofficiere und alle hervorragenden Commas danten auf Befehl des Zaren gleichzeitig ihre Posten verließen. Die sechs Wochen, die seither verstrichen, haben aber nicht hingereicht, die entstandenen Lücken auszufüllen, und so befindet sich die bulgarische Armee gerade jcht in einem Zustande der Desorganisation und gelockerter Disciplin, der ihrer Widerstandskraft schr enge Grenzen seht. Nicht viel besser ist es mit den ostrumelischcn Milizen bestellt, die gleichfalls im Punkte der Führung und der Disciplin sehr viel zu wünschen übrig lassen sollen. Unter solchen Verhältnissen llingt es nicht allzu sanguinisch, wenn von serbischer Seite erwartet wird, König Milan werde, bevor acht Tage verstreichen, mit seiner Armee in Sofia einrücken. Wenn erst die Dinge so weit fein werden, werden wohl die Mächte ohne Zöqern die Gelegenheit ergreifen, um einen Waffenstillstand zwischen den Streitenden herbeizuführen, und dann die Austragung der Angelegenheit in die eigenen Hände nehmen. Mit großem Nachdrucke und Energie haben die Serben die am Morgen des Samstag begonnene In-vasion Bulgariens im Laufe der folgenden Tage fort» gesetzt. Die Armee des Königs Milan hat auf dem südlichen Operationsfelde die Grenze an zwei Punkten überschritten, nämlich auf der von Pirot über Zari-brod und Dragoman nach Sofia führenden Straße und auf dem von Vlasina über die Vlasina-Planina nach Küstendil führenden Gebirgswege. Da hier die Morava-Division operiert, so ist anzunehmen, dass auf der obgenannten Hauptstraße die Donau», die «Vllinadija» und die Drina-Division im Vorrücken be« griffen sind. Unmittelbar nach Ueberschreitung der Grenze muss eine Abtheilung der Hauptarmee, bei welcher sich König Milan befindet, auf der nach Süden abzweigenden und nach Trn führenden Straße disponiert worden sein. Hier hat dann der erste Zu« sammenstoß bei Banslidol zwischen Serben und Bulgaren stattgesunden. Während dessen drang noch immer am Samstag die Hauptarmee gegen Zari« brod vor, das von der aus einem regulären und einem Milizbataillou bestehenden bulgarischen Avantgarde besetzt war. Gegen diese Position galt der erste größere Angriff der Serben. Die aus sechs Bataillonen, zwei Escadronen und zwei Batterien bestehenden Vorlruppen des König« Milan griffen diese Position an, und es gelang ihnen nach mehrstündigem Gefechte, in welchem die Bulgaren 34 Mann an Todten und Verwundelen verloren hatten, den Ort Zaribrod zu besetz?«. Im Laufe des Sonntags rückten die Serben über Zaribrod hinaus auf der Straße nach Dragoman vor. Hier haben die Bulgare» eine befestigte Position vorbereitet und besetzt. Die Serben beschränkten sich am Sonntag darauf, diese Stellung zu beschießen, um die Vertheidiger derselben zu erschüttern und den even« tuellen Angriff vorzubereiten. Wie die bulgarischen Berichte melden — von serbischer Seite liegt bis zur Stunde noch gar leine Nachricht vor — hätten die Jemlleton. Gin Hochzeitsgeschenk. ^ uN ^ Carpigna hatte sein ^deutendes Vermögen dtl. Ue mögliche Weise zusammengebracht: durch Han» kt'z,^lch Wucher und durch Betrug. Aber nun, da '^. u k' gab es leinen größeren Ehrenmann als ^l'«r w keinen, der geneigter gewesen wäre, die Güter ^ iil^It so anständig wie möglich zu genießen. Als lilh ll wurde, hatte er sich der Frömmigkeit ergeben, "i sMreiche Todtenmessen lesen und lud den Priester ^ Dories Haus nach Macagno ein, wo, wie er ^d^"". er seine letzten Tage in heiligem Frieden ^ >N wollte. °esitz.^'Nr Tochter sollte an einen reichen Grund-N'ich .verhextet werden, eine schöne Partie für das "H z^Wl8 Kohlenhändlers, und wie denn das Herz ^W.tt" Curpigna den fußen Familienfreudcn mcht "^ttvtt?"' war und er für seine Isolina eine ganz k> zz"°Miche Zärtlichkeit empfand, fo kam es, dafs '^ K '«Hoheit mit großem Behagen vorbereitete, '^NUchleit, mit einer Glut, die ihn ganz und !..°^i. ösfemlichen Anzeigen waren gemacht, olle Ml^,'ungen getroffen; der Bräutigam hatte emeu 7se/'chn,uck gefchenkt, von entfernten Verwandten '" ^'"e Krystallvase, jener einen Perlmutterfächer, '^ tz^r ein Armband u. f. w. Isolina, eine Tante '"). '5. (die Mutter war vor längerer Zeit gestor« ^ L""lele den großen Tag in wahrer Begelste- "er Bräutigam war sbön, reich, sympathisch. Das alte Haus, genannt das „Zoccolino", das Carpigna nach dem Falliment eines seiner Associes er« worden und in allen Theilen erneuert hatte, erinnerte nicht mehr an jene schmutzige Spinnerei, in welcher der arme Baptist drll' Oro, nachdem er falliert, ruiniert war, aus Verzweiflung an einer Thürangel sich auf» gehängt hatte. Im geheimen flüsterte man, dass Car-pigna eine Hand unterstützt hätte, ihn zu ruinieren, und dass die Messe, welche er an jedem 23. September lesen ließ, dem Zweck diene, einen Eimer Wasser auf eine arme Seele im Fegfeu.'r zu gießen. Das aber waren Geschichten, dreißig Jahre alt und älter. Wo früher die Spinnerei stand, erhob sich jetzt ein schönes weißes Haus mit großem Thor, grünen Jalousien, einem iu Terrassen nach dem See abfallen-den Garten, wie es jeder sehen lann, der auf dem Lago Maggioro an Malagno vorüberfährt. Der Gättuer hatte den Garten mit Fähnchen und chinesischen Lampen geschmückt, und am Polterabende wollte das Schießen und Guilarrellimpern in den erleuchteten Barken kein Ende nehmen. Von der anderen Seite des Sees sahe» sie hin« über, erblickten die Lichter und fragten: ..Was ist denn los auf dem Zoccolino?" „Das ist der Carpigna; der verheiratet seine Tochter." „Die heiratet natürlich irgend einen anderen Wucherer.Spitzbuben." „Eh, wenn einer Geld hat, gibt's immer eiuen, der da sagt, dass er's gestohlen." ..Wollt ihr's hören, ihr, die ihr also sprecht? Diese Gespräche wurden in ei cr GruM "nn Fischern geführt, welche auf der anderen Seeseite vor der Osteria von C'Alnero ihre Pfeife rauchten. „Lasst also hören, wenn ihr's wisst." „Der arme Baptist, ich hab' ihn gut gekannt. Alle Wochen hatt' ich ihm das Hulz gebracht, und ich weiß, dass seine Geschäfte, trotz seiner vier Kinder, nicht schlecht giengen. Ein Sohn ist heute Schmuggler nach der Schweiz hinüber, ein Spitzbubenleben; er sagt, dass er eines Tages das Zoccolino mit Dynamit in die Luft sprengen wird. Er war's, der seinen Vater an jenem Morgen losschneiden musste; er hat eine gesunde Leber und hat leine Furcht vor dem Dunlel." „Was geht das deu C^rpigna an, der immer seinen Kohlecchandel betrieben hat?" „Es geht ihn soweit an. dass Baptist ihm auf Treu und Glauben 60000 Lire geliehen hatte, die der Carpigna dann rundweg ableugnete. Seht, so geht's ihn an." „Ein Esel war er, so blind zu vertrauen." „Ei was! Er hatte ihn über die Taufe gehalten. Carpigna schien, wenn man ihn in der Kirche beten sah, ein Heiliger." „Die sind schlimmer als die anderen." „Das war der Grundstein zu seinem Vermögen." Von der andern Seite des Sees schrie man da» geqen: ..Es lebe die Graul! Es leben die Neuvermählten! Es lebe der Herr Kaspar!" Es waren etwa 30 bis 40 Personen: Eingeladene, Verwandte, Barken, fithrer und Dicnstleute. Im Mittelsalon zu ebener Erde, der sich nach dem Garten öffnete, glänzte die für den Schmaus bereitete Tafel von Gläsern, GlaLauffätzen, ÄonbouMicn, zu geschweige« von dm Torten, dem Laibllcher Zeitnug^Nr. 264 215« 1». November 1885. Serben noch Sonntag eine Umgehung der Stellung von Dragoman versucht, was ihnen aber misslungen Wäre. Diese Darstellung scheint nicht richtig zu sein. Es ist nämlich nicht wahrscheinlich, dass die Serben bereits Sonntag, am zweiten Tage der Operationen, schon genug Truppen herangezogen haben könnten, um einen entscheidenden Schlag gegen Dragoman zu versuchen, und dann ist auch anzunehmen, dass sie nicht in den Fehler verfallen werden, den Stier bei den Hörnern zu fassen. Die Kanonade und dieScheinangriffs-Bewegungen dllrften vielmehr den Zweck verfolgt haben, den einzelnen Colonnen des nachrückenden serbischen Gros Zeit zum Eintreffen in den denselben vorgeschriebenen Marsch-richtungen zu verschaffen und eine weitere, ausholende Umgehungsbewegung zu ermöglichen. Die das Niäava» Thal, durch welches die Straße nach Dragoman führt, begleitenden Höhen sind im allgemeinen, da sich zahl« reiche Ortschaften auf denselben befinden, für Truppen und insbesondere für Infanterie und Gebirgsgeschühe vollkommen gangbar. Das serbische Hauptquartier Wird daher eine Colonne wahrscheinlich auf diese Höhen und insbesondere auf jenen Bergrücken disponiert haben, welcher südlich von dem Draa.oman-Sattel sich erhebt. Diefe Colonne würde die Rückzugslinie der Vertheidiger der Dragoman-Position so ernstlich bedrohen, dass dieselben gezwungen wären, sich in die zweite vorbereitete Stellung hinter dem Slivnica-Bache zurückzuziehen. Ob sich nun die Serben zu dem directen Angriffe ober zu einer Umgehung entschlossen haben, so dürfte die Entscheidung bei Dragoman jedenfalls im Laufe des vorgestrigen Tages gefallen fein. König Milan als Oberfeldherr mufs nämlich bestrebt sein, die gegenwärtig nordwestlich Sofia vereinigten but« garischen Streilkräfte zu schlagen und zu zerstreuen, bevor noch Fürst Alexander von Bulgarien, der durch die serbische Kriegserklärung überrascht worden zu sein scheint, jene Truppen, welche er aus allen Theilen Bulgariens und Ostrumeliens zur Vertheidigung seiner Hauptstadt heranzieht, in die Front zu bringen vermag. « 5 Wie die vorliegenden Depeschen melden, ist die entscheidende Action der serbischen Armee bei Dragoman zu Gunsten der Serben ausgefallen: nach muthiger Vertheidigung fiel die Stadt in die Hände der Serben. Hiemit hat die serbische Armee einen Vorsprung auf dem Wege nach Sofia, welchen ihr wieder abzugewinnen den Bulgaren wohl nicht mehr möglich sein wird. Zwar glaubt man, dass die Vulgären in Vreznik und in Pernik noch ernstlichen Wider« iand leisten werden, allein an dem Ausgange des-elben ift kaum mehr zu zweifeln. Heute fchon dürften >ie Serben in Sofia einrücken. Politische Uebersicht. Inland. (Die Delegation des Reichsrathes) hielt vorgestern eine Sitzung ab, in welcher der Voranschlag des Ministeriums des Neußern mit dem an» gesprochenen Nachtragscredite, dann das außerordent« liche Heereserfordernis und der Voranschlag des ge« meinsamen Finanzministeriums für das Jahr 1886 nach den Anträgen des Budget-Ausschusses ohne De- batte genehmigt wurden. Der Referent über den Voranschlag des Ministeriums des Aeuhern, Delegierter Fürst Windisch.Graetz, gab dem Vertrauen Aus« druck, welches der Ausschuss der Leitung der auswärtigen Angelegenheiten entgegengebracht hat, und sprach die Hoffnung aus, dafs, obwohl der locale Conflict auf dem Balkan zum Ausbruche gelangt ist, es den» noch möglich sein werde, den europäischen Frieden und namentlich den Frieden unter den Großmächten aufrechtzuerhalten. (Kroatien.) In der vorgestrigen Sitzung des kroatischen Landtages hat der zur Prüfung der Gesetzentwürfe über die Verwaltungsreform entsendete Aus« schuss seinen Bericht eingereicht. Die Verhandlung hierüber soll im Verlaufe dieser Woche — wie es neuestens heißt, heute — beginnen. In Landtags-kreisen glaubt man, dass die Debatte etwa vierzehn Tage in Anspruch nehmen werde. Außer den Reform-Vorlagen wird auch noch das Budget für das künftige Jahr den Landtag in dieser Session zu beschäftigen haben, daher dieselbe bis gegen Weihnachten dauern dürfte. Ausland. (Zur Lage im Orient.) Vom Kriegs, schauplatze liegen Nachrichten über ein Vordringen der Serben vor; die bulgarische Regierung erklärt, dass sich ihre Truppen auf die Defensive beschränken werden, und bis jetzt ist noch nicht einmal festgestellt, wo das Hauptquartier fein soll. Der Fürst hat sich zum Heere begeben. In der europäischen Presse z,igen sich im allgemeinen nur wenig Sympathien für Serbien, welches die undankbare Stelle des Angreiseis übernommen hat. Aber nirgends wird so scharf gespinchen, wie in Russland, wo man über den Koma. Milan mit einer geradezu wüthenden Heftigkeit herfällt. Voran stehen dabei die officiojen Blätter, und zwar richtet sich ihre Heftigkeit nicht allein gegen Serbien, sondern auch gegen England, welches als der eigentliche Anstifter des Bruderkrieges bezeichnet wird. Gleichzeitig wird den Bulgaren vorgehalten, welches die Früchte der englischen Freundschaft feien: Niederwerfung durch ein Brudervolt. Damit zeigt sich sehr deutlich, was diese Parteinahme der Russen gegen Serbien bedeutet; man will sich wieder der bulgarischen Sympathien bemächtigen, und in der That scheint dieses Beginnen nicht aussichtslos. Es wäre psychologisch ganz begreiflich, wenn die Bulgaren angesichts der ihnen bei» gebrachten Niederlagen von England abfielen; es würde gleichzeitig einen Abfall vom Fülsten Alexander bedeuten, denn auf Dankbarkeit darf man bekanntlich bei Völkern nicht besonders rechnen. Hoffentlich geht die serbische Offensive mit raschem Erfolge vor sich, so dass die Conferenz bald eine geklärte Lage vorfindet. Gefahr läge nur in Verzögerung. Wichtig wird es jetzt fein, zu erfahren, wie die Dinge im Süden stehen, an der griechischen Grenze und in Macedonien. (Aus der französischen Kammer.) Die Regierungserklärung in der französischen Kammer be« tont die Nolhwendigleit von Opfern seitens der Regierung und der Majorität zum Zwecke der Einigkeit aller Republikaner sowie die Nothwendigkeit der Bedeckung des Ausfalls allenfalls durch eine Steuer. Die Regierung hält an der Colonialpolitik fest und wird einen Credit für Madagaskar beanspruchen. Die Erklärung erwähnt der Einmischung des Clerus in die Wahlen und hebt hervor, dass die Major'lat d Franzosen nicht die Trennung der Kirche vom Vi° wolle. In der nächsten Session werde eine emgey' Beialhung der religiösen Frage nothwendig sel"» "'' dessen werde der Clerus zur Achtung der Gesetze " halten werden. — Die ministerielle Erklärung "e, der Kammer verschiedene Eindrücke hervor. ^«",7 erblicken darin die Eventualität einer Ministen ' Anlässlich der Amnestiefrage bereiten die IM"" igenlen einen Amnestie-Antrag vor. ,„. (Deutschland.) Dem morgen zusa«""^ tretenden dmlschen Reichstage w>'rd eine glöMe °> Soldaten strengstens bestraft wird. Die ProclalN"'. schließt mit der Erklärung, dass König TlM Land nicht mehr regieren werde. Tagesneuigkeiten. -(Ein Jubiläum.) Die Redaction 3 ..Presse" hat Sonntag Abend das 40jährige S^^ stellerjubiläum ihres Chefredacteurs, des Negier«"» rathes Wilhelm Ritter v. Wiener, festlich bega"« Ritter v. Wiener gehört zu den bekanntesten und S achtetsten Persönlichkeiten der Wiener Journalistik. ^ seinen Anfängen Lyriker, ward er bald seine» besond^ Beobachtungstalentes inne und nahm die Gesell!?^ unter seine Loupe, über welche er in zahllosen 3^ ^ tons interessante Studien veröffentlichte. Auch Tl)"',, kritiker war er. ehe er das politische Gebiet, dieses l^. lich mehr als Chefredacteur denn als Schriftsteller, trat. Herr v Wiener ist den Lesern des alten „3" denblatt" als Müßiggänger" gewiss noch in best"^ innerung. Später gründete er mit Isidor Heller ^ neue „Fremdenblatt". für das er tapfer, wenn auch ^ folglos, kämpfte. Nunmehr steht er an der Spitzt ^ „Presse". Um den Schriftsteller- und Journalisten^ „Eoncordia" hat Wiener gleichfall» große Verdie"!"' war durch mehr als ein Decennium im Vorstande « selben und durch sechs Jahre Präsident des Vere'" Da8 Fest war nur eine wohlverdiente Huldigung. . — (Stimmton« Conferenz in O' ^l Die internationale Conferenz zur Feststellung < > Normalstimmung wurde vorgestern in Wien el0!>^ und vom Unterrichtsminister begrüßt. Iu Eh"« ,^ Mitglieder der Conferenz fand eine Soirie beim ">" Marzipangebäck, den Gelatine«, die man von Locarno hatte kommen lassen. Auf einem Gestell an der Mauer erwartete eine Batterie von Flaschen mit silbernen Hälsen den Augenblick, in die Vataille einzutreten. Vom Garten her trug jeder lebhaftere Windhauch den scharfen Geruch der Citronen, gemischt mit dem warmen Dufte der Vanille und des Jasmins, ins Zimmer herein. Isolina, schön und heiter, hüpfte wie ein Kätzchen in unschuldiger Jugendlichkeit, bis alle zu Tische laßen und die erste Flasche weißen Nstis geöffnet ward, die mit ihrem Silberschaume das Kleid der Braut besprühte. „Es lebe die Braut! Hoch der Frohsinn!" «Hoch der Herr Kaspar, der glückliche Vater!" „Auf Wiederseh'n zur Kindstaufe!" Kaspar Carpigna empfand in seinem Herzen die melancholische Freude des Vaters, der sein Töchterlein au« dem Neste fliegen sieht, aber gewiss ist. dass es glücklich werden wird. Isolina war für diesen schweig» samen und halbwilden Mann das einzige Ideal auf der Welt, und man kann sagen, dass er seinen Reich, lhum einzig für sie gesammelt. Er war z"f"eden sie gut und mit Ehren zu verheiraten. Zum Teufel auch! Neben der Ausstattung zahlte er'hr noch 300000 Lire bar aus. das übrige bekam sie nach semem Ab- Der weiße Nsti und der zwölf Jahre alte Va. rolo waren nicht in den See gegossen. Die Fröhlich' leit. wie dies immer geschieht, anfangs ein wenig flau und gezwungen, nahm gar rasch einen hohen Flug. Die Geister lochten wie Töpfe bei einem guten Feuer. Zur Linlen und Rechten des Baumganges glänzten die Guirlanden von Laternen, eine roth, die andere grün, die dritte weiß, wie die Fahne von Italien. Vom See her über die Wellen kamen, gespielt in einer mit gelben Ballons illuminierten Barke, wie eine Welle die Klänge einer Serenade; der Gemeinde - Secretär hatte sich, das Glas in der Hand, die Augen feucht, bereits erhoben, ein Gedicht vorzulefen, als der Haus« meister eintrat, ein in Papier wohl eingesiegeltes Kästchen in der Hand. ..Ein Mann hat's gebracht." „Ah, ein neues Hochzeitsgeschent." „Gib' her, Peter." Isolina nahm das Kästchen (sie dachte rasch an eine ihrer Freundinnen in Luino), setzte es auf den Tisch, löste die Siegel mit einem silbernen Messerchen und entfaltete da« Papier. Es war ein viereckiges Kästchen aus Fichtenholz, unbehobelt, weiß, mit der Auffchrift: «Der Braut!" Isolina öffnete es mit jener lebhaften Neugier, wie sie die geheimnisvollen Dinge erregen. Sie sah einen Brief, darunter Papierfchnitzel von verschiedener Farbe, unter diesem eine Schicht Kleie. „Secretär. lesen Sie den Brief." sagte Isolina, ohne diesen letzteren anzusehen. Der Secretär legte sein Sonett beiseite, nahm da« andere Blatt, und mit derselben Betonuna für die er seinen Mund schon vorbereitet... Die Aufmerksamkeit der Anwesenden war auf das Kästchen gelenkt, in dem Isolinens Hände wühlten die Kleie herauszunehmen, die sie auf einen silbernen Teller häufte. Der Secretär alfo las, ja er declamierte: „An Kafpar Carpigna, Brief au« der anderen Welt." Das erschien allen komisch und verrückt U« z, recht zum Lachen gemacht. Einige lachten denn " andere erhoben die Hand oder das Glas. . ^ Und der Secretär, den Kopf vom WeA F nommen, fuhr fort: «Carpigna, zu der AH deiner Tochter lege auch da« Halsband von «?"? dell' Oro." n Az Schweigen entstand, ein brutales Schweigen; w» ,,, lag es auf der Gesellschaft, und hundert weiße """^ hundert kalte Augen starrten das zu Pergau'e"-^ wordene Gesicht des Herrn Kaspar an. E'" hauch strich herein und löschte viele Kerzen aU». ^n Die Braut wurde hinausgetragen. Al« ?" ^>e Herrn Kaspar, der mit verglasten Augen "" ^" Natter angestiert hatte, aus seiner Ohnmacht^ ^ wollte, fand man ihn: die Hände kalt, die tM gü! streckt und den Mund voll Blut. Nur die A"" dem Kopfe schienen lebendig. . h^ Inzwischen stieg ein Schmuggler über v<" g»s, Joch der Zeda; er forderte die Finstern's v Pfiff und fang: « «Holdes Bräutchen, komm' mit mir! - ' . De M^r" ^aibach« Zeitung Nr. 264 2157 18. November 1885.M ? li^^nister statt. Die französische Regierung theilte ^ ^ "'^^ rechtzeitig unterrichtet wurde und ^l zu ihrem lebhaften Bebauern leinen Vertreter "'"den konnte. i^77 (Ein grässlicher Mord.) Aus W a. ^'n wird von einer wahrhaft bestialischen That ^Httt, die umso verabscheuungswilrdiger ist, als Frauen Aufführende Theil dabei gewesen sind. Im Orte H , ' bezirk Warasdin. wohnte die Witwe Mara !5bt 7^" ^ '"'^ '^"r Tochter Kata. welche vor unge< h , ' Jahren sich an einen gewissen Georg Hajöok li»,I ^ I"' Laufe der Jahre kaufte diefer den °>t ^" ^'"" Schwiegermutter Haus und Grund ab ^ °'r Verpflichtung, die letztere bis zu ihrem Tode ^ ^"lten. Um aber die Kaufsumme auszubezahlen, ^ l °k aus einer der Warasdiner Sparcassen die ^len n/°" ^^ ^ entlehnt und nach und nach sich ^lli! s l"6 zusammengespart, um sein Darlehen zu« ^ lslatten. Damit war aber seine Schwiegermutter a^ iufriedm, welche meinte, er solle das Geld auf h«Nthnle Weise mit ihnen verzehren, die Sparcasse »^ . Zarten. Hajßol wollte aber davon nichts wissen. ,f >° «ab es Streit und Zank. Als alles zu Bette >»ie s^> ^"l' dachte Mara Malenko noch immer nach, z^j sich des Geldes bemächtigen könnte. Des Mor-»och' b'e Frauen aufgestanden waren, Hajöok aber '>»t l! ^'"^m ^ktte schlief, nahm die Schwiegermutter I» h '^^geschliffene H^^ und hieb damit auf ihn ein. 1,^2 sie ihm am Kopfe drei absolut tödtliche Ver> ^ ^U beibrachte und ihn auch sonst noch verwundete. » ?^ ^kla geholt, der dem mit dem Tode Nm« ^ol? ^'^ ^^ Oeluug ertheilte und sich sodann weg. h,h ' ohne von dem Verbrechen etwas bemerkt zu !>i^ Die umsichtige Mörderin besorgte, als Hajsok ^ " Wunden erlag, auch die Erlaubnis zur Beerdi. H/' selche am 7. d, M. erfolgen sollte, aber durch die ^ ^"'lnnst des GendarmeriePosten Commandanten ^Wachtmeisters I umbraö. der sich mit einer >»»t^'^ zufallig an Ort und Stelle befand, verhindert ^ '' Wachtmeister Iambrai hatte Verdacht geschöpft k, H; stierte deshalb die Verbrecherin Eine am 12ten »üH ^tsendete gerichtliche Commission constatierte dann ^>chtN ^ Verbrechen, das durch den unbegreiflichen ^td,» ^" Gemeindebehljrde schon nahezu vertuscht " War. >i^7- (Kindesraub durch einen Adler.) Alö ^tsl? ^^nds eine Farmersfrau in der Nähe des ^kiizf. ^- Vincent de Paul in Kanada, von ihrem dl^Migen Kinde begleitet, ihr Geflügel fütterte, schoss ^ ^ kin groher Adler herab, der daS Kind erfasste ^ °^ontrug. Das Kind schrie und streckte die Hand. ^ . °ch der Mutter aus. die aber Völlig machtlos war. ^"le? 6 jedoch Lärm. worauf einige Nachbarn, mit !"»ttl, ^ttiasfnet. Jagd auf den Adler machten. Sie ^»t! Mehrere Schüsse ab. die jedoch lediglich zur 5>hl, Men, das« der Vogel seinen Flug beschleunigte, ^"llch ließ sich der Adler auf ein Scheunendach ^ ß ^° man ihn mehrmals mit dem Schnabel nach ^ >tt ^ beb Kindes hacken sah. Seinen Verfolgern. °A ^chen nahe gekommen waren, gelang es. den ?lz y iu verscheuchen, aber das Kind fand man nur ^ ^e. Per Adler halte ein Loch in den Schädel ^z«htl gehackt und einen Theil des Gehirnes iZhl". (3 atalerBewei s.) ..Ist Ihr Herr Baron V^" ^ «Ja freilich, ich trag ja g'rad' die ^zuln Schufter." ^cal- und Provinzial-Nachrichten. Gemeinderath. ^/^rn abends fand eine öffentliche Gemeinderaths' «ll^ statt. Den Vorsitz führte Bürgermeister G ras-^' anwesend waren 22 Gemeindcräthe. In Veri. M«.". bee SitzungsprotokolleS nominierte der Bürger-?ltli, z"e Gemeinderäthe Ledenil und Nolli. An ^.^l. k. Ingenieur» Herrn Franz ZuZet. welcher ?°WrI? das Mandat niedergelegt hat, wurde in die >r^"' und in die Wasserleitungs-Section GN. ^"h.Z Potoönik, in die Bausection GR. Ingenieur K W°^^lt. ^ ^ bribar begründete sodann in ausfuhrlicher !'-<^.stützt auf eine Reihe von statistischen Daten. !?>hrlt "2 bezüglich der Errichtung einer sechsten ,,'^t «.'" La'bach. Der Antragsteller beantragte: ^>, Gemeinderath möge sich principiell für die E» ^ in Ü" Ochsten Apotheke in Laibach, welche ent-,!! oberer Vodnikgasse, am Kaiser.Iosessplatze. an z"> c»^f" Polanastrahe oder Resselstraße situiert werden ^h«^'"echen. 2.) Es seien darüber die Inhaber der ö^tz> . lünf Apotheken, der ständige städtische Ge-^en ^ "nd der ärztliche Verein in Laibach zu ^ ^z') Sämmtliche eingelangte Gutachten sind " zu ?!"a>strate der Polizeisection des Gemeinde-""ergtbe,,. welche darüber im Plenum Bericht zu erstatten hat, ob und wie die Concessionierung der sechsten Apotheke in Laibach anzustreben sei. Ueber den ersten Antrag entspinnt sich eine längere Debatte. Bürgermeister Grasselli. die GRN. Dr. Ritter v. N l e i w ei s - T e r st e n i Z k i und Paki jestät der Kaifer haben allergnäbigst zu gestatten ge< ruht, dass dem Director des k, k. Staats Untergymnasiums in Krainburg. Herrn Laurcnz Krob. aus Anlass der von ihm nachgesuchten Versehung in den bleibenden Ruhestand die Allerhöchste Anerkennung für seine viel-jährige pflichteifrige Wirksamkeit ausgedrückt werde. — (Ernennungen.) Der Professor am k, l. SlaatSgymnasium in Laibach Herr Franz WieS thaler Wurde zum Director deS k. k. Staats-UntergymnasiumS in Krainburg ernannt, — Herr Franz Gabersel, Lehrer in Ratschach, wurde zum Oberlehrer und Leiter der vierclassigen Volksschule zu Gmkfeld ernannt, — (DenHerren vom„LaibacherWochen-blatt" fowie jenen der Grazer „Tages« post", der „Trieft er Zeitung" lc.) verurfacht die Unterkrainer NeichSrathswahl noch immer schlaflose Nachte. „Obwohl die deutsch'liberal« Partei — so schreibt das „Olgan der Verfassungspartei in Krain" — an dieser Angelegenheit kein actuelles Interesse hat (? !). darf man doch auf den Verlauf derfelben gespannt sein. Zunächst wird eö sich darum handeln, ob die Regierung bei der Zusammenstellung der Wählerliste in Mottling abermals so vorgehen wird. wie bei der letzten Wahl. wo diese Liste nach unserer und der allgemeinen Ansicht (es ist dies allerdings eine außerordentlich gescheidte Ansicht!) auf völlig unrichtiger Basis ver« fasst war." Nun, wir können dem „Wochenblatt" einst» weilen zu seiner Beruhigung sagen, dass bei der letzten Wahl im Sommer dieses IahreS die Wählerliste der Stadt Mottling, um die es sich handelt, genau so zusammengestellt war. Wie im Jahre 1873 anlässlich der damaligen Reichsrathswahlen, und auch ebenso wie bei den Reichs» rathMahlen im Jahre 1879. nachdem nämlich in diesem letzteren Jahre die Wähler, welche nach der Ansicht des ..Laibacher Wochenblatt" in der Wählerliste nicht erscheinen sollten, in dieselbe hinein reclamiert, d. h über ihre eigene Beschwerde, da sie ursprünglich ausgelassen worden waren, nachträglich aufgenommen Wurden. Im Jahre 1885 also fah die (vom Gemeinde-Vorstande — was da» „Wochenblatt" nicht zu wissen scheint — verfasste) Wählerliste der Stadt Möttlin, nicht andersaus, als in den Jahren 1873 und 18 79; und dagegen wurde in der bestimmten Neclamationsfrist von keiner Seite eine Beschwerde erhoben. Die Regierung — sammt der betreffenden Bezirkshauptmannschaft — kam also diesmal gar nicht in die Lage, „bei der Zusammenstellung der Wählerliste in Mottling vorzugehen". Wir dächten daher, dass die Herren vom ..Wochenblatt", wenn eö ihnen schon sonst nicht möglich ist, doch wenig« stens in dieser Angelegenheit die Regierung in Ruhe lassen und sich übrigens nicht unnützer Weise für die Wähler ihre rechtsgelehrten Köpfe zerbrechen sollten; denn damit können doch die Interessen der Vetfassungs-partei in Krain. die zu vertreten sie sich zur Aufgabe gemacht haben, unmöglich gefördert werden. — Sollen Wir uns noch besonders mit der „Tagespost" und der ..Triester Zeitung« beschäftigen? Wir würden diefen Organen und ihrem verlogenen Eorrefpondenten aus Laibach zu viel Ehre erweisen, wenn wir es thäten. — (Zu Gunsten der Ueberschwemmten in Ober krain.) Durch den städtischen Nezirlsvor-steher Herrn Oroslav Dolenec wurden für die durch Ueberschwemmung heimgesuchten Obertlainer mit aner< lennenswertem Eifer bisher 104 fl. eingesammelt, und zwar spendeten die Herren: G. Auer 6 fl, Gerber 2 fl.. Hosbauer 1 fl.. M Ranth 2 fl.. Ios, Seunig 1 st, Ivan Pokivalnik 1 fl.. N. N. 1 st. N. N 1 fl.. N. N. 1 fl.. Ernst Ieunikar 2 st. Mathian 2 si.. Knez 2 fl.. die krainische Baugesellschaft 5 fl. Herr Vilhar 2 fl.. die Baumwollspinnerei u. Weberei 5 si; ferner die Herren: Beyschlag 2 fl. Ioh. Ianesch 3 fl . M Po-toönik 2 fl.. Franz Hribar 1 fl. W. Mayr l fl. Victor Schiffer 1 fl., Alois Pauschin 2 fi.. Jakob Skerbinc 1 fl. Anton Spallel 1 fl.. I. Kusar 5 si.. N N. 1 fl. Vranchetta 1 fl. N. N. 1 st.. I. G. l fl. C. A 3 fi.. Drußkoviö 2 fl. Fr. Schupeuz 2 fl.. Pogaönik 5 fl. Fr. Schulz 2 fl,. Fr. Rezila Nohrmann 3 fl. Firma Franz Mally 10 fl, Herr Halbensteiner 3 si.. Egyd Noi'üar 2 fi.. Dr. V. Zarnil 1 fl.. Leuz 1 si.. V. H. 2 fi.. Lahnik 1 fi.. I. Vet 1 si.. V. Hansel 2 fl.. R. Andretto 1 fi.. Hudovernig 3 fi,, Oroslav Dolenec 2 fl. 50 kr. und Krejöl 50 lr. — Vivat 8o-reich'Ungarn allgemein heiteres und trockenes Frostwetter bei nördlicher Luftströmung eingetreten; nur der Süden ist noch bewölkt; theilweise mit Niederschlägen; Hermannstadt hatte gestern Schneefall. Die Temperatur ift durchwegs gesunken. An der Adria herrscht starke Vora. Die Prognose sür die nächste gelt lautet: Vorwiegend heiteres, trockenes und kaltes Wetter bei schwacher nördlicher Luftströmung anhaltend. — (Verhaftete Anarchisten.) Wie aus Vraz telegraphiert wird. wurden gestern früh daselbst sechs Arbeiter wegen anarchistischer Umtriebe verhaftet. Aunst und Aitevatuv. — (Landschaftliches Theater.) Obzwar die erste diesjährige, sehr gut besuchte Ausführung des Millöckcr'schrn „Gasparone" im großen und ganzen äußerst zufrieden' stellend vom Stapel gelassen wurde, so können wir doch eine Reminiscenz an die vorjährige Wiedergabe desselben nicht unterdrücken. Ohne dem fleißigen „Sindolfo" des Herrn Rako» witsch nllhctreten zu wollen, war Herr Sommer ungleich charakteristischer, ja er gab den Typus eines blasierten, leichtlebigen Italieners, ein Verdienst, welches dem Erstgenannten nicht nachgerühmt werden kann Dasselbe gilt von der sonst nicht üblen „Sora" dcS Frl. Wildau, welche gerade in der lebhaft applaudierten „Tarantella" an ihre Vorgängerin, Frau-lt.'« Peters, erinnerte: ein Moment, welches bedeutet, dass dlese Partie noch viel pilanter. nnmuthigcr und gefälliger go geben werden kann. als es gestern der Fall war. Nir sprechen jedoch den durchschlagenden Erfolg derselben in dem reizenden Liede „Stockfinster war die Nacht" hiemit nicht ab: ein Elfolg, welcher Vielleicht zum größeren Theile dem Herrn Ditrich. steiN tVenozo) zufällt, dessen musikalische Erzählnuq im ersten Acte drastisch und nahezu tadellus executiert wurde. Im allgemeinen müssen wir jedoch dessen aUzugroße Nonchalance i,n Spiele rügen. Das Beste haben diesmal wohl Frl. Ernst (Earlutta) uud 5err Koni a (Erminio Gasparonc) geleistet. Das Entreclicd des ersteren war ein lyrisches Mcistcrstücl von großer Zartheit und Einfachleit. Seine Partnerin war wieder,u dem dramat.sch wirlungsv?llen zweiten Auszuge eminent- d,e mm kanten S.elen ihrer Arien behandelte sie mit eindr.ngl.cher Warme uud Eu r-gle. ohne der stimmlichen Glätte und Nemhcit Eintrag zu thun. Eine etwas weniger schablonenhafte Leistung hätten wir vom Herrn Gilziuger lNasoni) erwartet; so eiitglcngci, >!M selbst die in die Augeu springenden Feinheiten und iltcsr.nns der Rolle; beispielsweise muss die'Wiedcrlehr von: „Das bm ich meiner Gesundheit fchuldig" in jedem besonderen Fall anders nuanciert ober zum mindesten stimmlich hervorgehoben werden. Im zweiten Acte wieder muss der Tastaturdcckcl zugeklappt werden, denn nur fo erklären sich die Ausrufe des Podesta: „Das war ein Schuss l" «. ?c. Wenn wir schließlich noch der lebhaften, männcrtollen Dueuna Zenobla der Frau Charles mit Anerkennung gedenken, so glauben wir der klappenden Vorstellung so ziemlich gerecht geworden zu sein, welche bis auf die Kostüme und die eleganten Toiletten herab sorgfältigst in Scene gefetzt worden war. —k. —(Ladislaus Mierzwinski) feiert gegenwärtig in Russlaud Triumphe. In Odessa gab er drei Concerte, in Kiew ebenso viele; alle waren ausverlaust. Gegenwärtig gastiert er an der Oper zu Charkow, von dort begibt er sich nach Moskau uud Petersburg, um in Concerten der dortigen Phil» harmonischen Gesellschaften aufzutreten. Die russische Tournöe des Künstlers hat der Concertagent Ignaz Kugel in Wien arrangiert. Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Wien, 17. November. Ein kaiserliches Patent beruft die Landtage fllr den 25. November ein. Wien, 17. November. Die österreichische Delega. tion erledigte das außerordentliche Heereserfordernis. das Budget der Occupatiousgebiete und die Schlussrechnung für 1883. Der Referent, Deleg. Malus, conftatierte die vollständige Uebereinstimmung der Beschlüsse beider Delegationen. Wie«, 17. November. Der Polizei-Präsident Krticzka von Iah den ist um halb 12 Uhr mit» tags an Blattern, zu welchen eine Lungenentzündung getreten ist, gestorben. Agram, 17. November. Die Banaltafel hat den in Untersuchungshaft befindlichen Dr. David Star-kevi^ auf unbestimmte Zeit, ferner Dr. Frank in neuerlicher Urtheilsschöpfling für immer und Dr. De« renöin auf drei Monate von der Ausübung der Advocatur suspendiert. — Der Landtag beschloss die Auslieferung der Abgeordneten Kumiöiö und Ra-doseviö. Kassel, 17. November. Das Todesurlhnl gea/n Liesle, den Mörder des Frankfurter Polizeiraches Rumpf, wurde heute früh in Wehlheiden vollstreckt. Basel, 17. November. Der große Rath des Cantons der Stadt Basel nahm das Gesetz, betreffend die unentgeltliche Beerdigung für sämmtliche Ein wohner, an. Belgrad. 17. November. Die Serben griffen gesten, abends den Dr ag o m anp a ss an und nahmen nach einem blutigen Gefechte die erst«' Position. Trn wurde heute früh nach heftigem Widerstände eingenommen, wobei zwei Geschütze erobert und viele Gefangene ge« macht wurden. Die Verluste sind beiderseits bedeu« tend. Das Hauptquartier ist in Zanbrod. Bei Slivnica wird heute die Entscheidungsschlacht er« wartet. Der Fürst von Bulgarien ist dort anwesend. Am Timok steht ein Bataillon Bulgaren. Die Freiwilligen haben die Waffen gestreckt. Die Begeisterung der serbischen Truppen ist groß. Allgemein glaubt man, bald vor Sofia zu sein. Belgrad, 17. November. Die serbischen Truppen haben am 14. November die bulgarische Grenze übe,-schritten und die bulgarischen Vorposten an allen Punkten zurückgedrängt; um 5 Uhr abends hallen die serbischen Truppen Zaribrod eingenommen. Am I5ten d. M. hat Oberst Biniöky mit einem Theile de» Truppen in glänzender Weise vier bulgarische Re° duuten genommen und bei dieser Gelegenheit 200 Gefangene gemacht. Am gleichen Tage nahm die Tu mok'Armee Aolije (Kula) ein, nachdem sie die Bul garen aus den von ihnen lebhaft vertheidigten Ver-schanzungen delogiert halten und machten hiebei 150 Gefangene. Die Gesammlverluste seit Eröffnung der Feindseligkeiten betragen auf serbischer Seite 200 Ver-wundete, darunter 2 Osficiere, 50 Todlr, darunte» 1 Officier. Die serbischen Truppen rücken in allen Punkten weiter vor. Sofia, 17. November. Der Minister des Aeußern, Tzanov, richtete folgendes Telegramm au die hohe Pforte: Die Eindringlinge, welche aus dem Umstände, dass Bulgarien in seinem Vasalle>i lässt eine versöhnliche Lösung der bestehen^ Schwierigkeiten hoffen. Die nächste Sitzung »st ""' nerstag. Volkswirtschaftliches. Nudolfswert, 16. November. Die Durchschnitts ^ s Korn ., — — Milch pr. Liter . - ^ Gerste „ - — Rindfleisch pr. Kilo . ^ ^ Hafer „ 2 «1 Kalbfleisch ., " g Halbsrucht , — — Schweinefleisch « ^ Heiden „ — — Schöpsenfleisch «, ^ gg Hirse „ 4 88 Hähndel pr. Stück - ^ yg Kukuruz „ 4 23 Taubeu „ - ^ ^. Erdäpfel pr.Mcter°Ztr. 2 — Heu pr. 100 Kilo . ^ ^ Linsen pr. Hektoliter — — Stroh 100 „ . ^ Erbsen „ — — Holz, hartes, pr. Cubil- «j Fisolen „ — — Meter .... ^ Rindsschmalzpr.Kill, — 85 — weiches, „ 7^ Schweineschmalz ., — 80 Wein. roth., pr.Heltolit.lv Speck, frisch, „ - 60 — wecher. „ ^" Sprck. geräuchert, „ — 80 Landschaftliches Theater. Heute: Slovenische Verstorbene. Den 14. November. Alois Posch, Schuhmacher. 4 PolllNlldamm Nr, 50, Darmtuberculosc. . ^ A Den 1 5. November. Alois Koblar. Besitzer, »"^,. starb während der Fahrt von Steinbrück bis Laibach im ^>. bahncouftö. — Ursula Podliftuil, Iuwohneriu, 93 I, städteistillße Nr. 7, Marasmus. . HgP, Den 16. Novembcr. Franz Melit, TaglöhuerS «>" 2 Mon., Schwarzdorf Nr. 14. Im Spital e: .„. Den 12. November. Johann Omachen, Tag><" 55 I,. Lungenentzündung. ««I, Den 1 3 Novemder. Josef Ivankel. Pfründner, °" Marasmus. ^I,, Den 14. Novcmber. Valentin Skcrl, Knecht, ^ Erschöpfung der Kräfte. Meteorologische Beobachtungen in Laib^»> „---------------------------.--------!--------------"^"15 7U.Mg. 744.52 0.6 NO. schwach bewölll ^ 17. 2 . N, 744.82 2.0 NO.mäfn'ss theilw.heiter "' 9 . «l>. 745.24 0.6 NO mäßig heiter ^ Vormittags gelockerte Wolkendecke, nachmittags ""'^c rung, kalter NO. anhaltend, Alpenglühen; halb 9 Uhr U^z', doppelter Mondhof, farbig. Das Tagesmittel der Wa">" um 2,3" uutcr dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Nagli l-^ Mnem AiebNng ^ gleich, der überall Eroberungen macht, findet man ^u^ gn^' jeder Familie, bei arm und reich, die Apotheker N » .^< Schwcizerpillen, welche durch ihre älcherst angenehme, ^,L und unschädliche Wirkuug bei Leber« uud Gallculeidcil. v D in Graz. uud Gustav Freiherr v. Kosjel, l u"" . » W außerordentlicher Gesandter und bevollmanM,^ » M Minister am k. persischen Hofe, geben als So »>" ^ » j D» eigenen Namen und im Namen ihrer GA"'„in W W Rosa Kosjel geb. Dettelbach und Eveline Va"' » W Kosjel geb. Vdle v. Klelll und ihrer Kinder ^, » M Koöjel uud Rosa Koszel, Albin »nron «o^ » M und Karl Barou KoSiel, Zöglinge im l. l- ^Hgl M siaunm. und Rosine Baronin Kosjcl sch"'^/."^!' M Nachricht vou dem sie liefbcttübenden H'^>«ie- M ihreriilnigstgelicbtcnMutter.beziehungsweise^^' ^ gcr» uud Großmutter, der Frau D Maria Aosjek««°, SiM, W Oberlandesgeri'chtsrathS'Wit" W welche heute um 2 Uhr nachmittags nach laH, M Leiden, versehen mit den heil. SterbcsacralM' >> im 6i), Lebensjahre ruhig eutschlummerte. ,,^,^,,,el> W Die irdische Hülle der theuren Vcrvll" ^, M wird Mittwoch, den 18. d. M, nm halb 3 "lp ' 4, mittags im Sterbehause, Zimmerplahgassc ,^, M scicrlichst eingesegnet und nach dem Steinfel^.^t, M Hofe zur Vcischung in der Familiengruft >l" '^ag' W Die heiligen Seelenmessen werden T""' s,^' M den 18, d. M. um 10 Uhr vormittags iu der V M und Stadtpfarrlirche zum hell. Blut gelesen- W Graz. den 16, November 1865, ^H> ^jkgMfrt Scttmtfl 9tr. 264 2159 18. November 1885. Course an der Wiener sörse vom l 7. November 1tt«5. N°« vem 0^^« Coursblam «-. V«l> "War ^tt z /° «taal«lose 850 fl, 128 L, Il!7 ll ^cr tz/° ... Punstel iuu.. i» <6 ^°'^"n«e.°/„ .... ,«,«« ^.,, „ N^"«^°/, . . . . 8»«0 8» 75 ,. "l°°lc,.0bl. (Ung. Oftb.) 124-____>- °«'i!°se 4"/, 100 fi, . . 121-- 121-40 ^bentl.. Obligationen «We......1°7-5° — /°N>^......102-50 103-26 ?'°l>tt?n^"eiH>!chc . . . 07 50 108LÜ ^/. ftliHtteichische . . . . 10k20 10bll5 '/' sl^!,^ "."b slavonische .' 1°2 - lül - Veld war b°/, Temestl Vannt . . . . 102-K0 103 5.« 5"/« ungarische......I02?d 10325 Andere öffentl. Anlehen. DonaU'Nea^'ose 5°/» 100 st. , 116-75 117-25 dto. «nlcihe 1878, stcuersrei . i04-»5 1«5 25 Nnlchcn d. Sti,dtgeu>e>!!bc Wicn 102 — 102 7k Nulchei! d. Stadtgcmcindc Wicn (Ettbcr u,,b Gold) .... —-— — — Prä»i>eü/,"/«ion'— 10» 50 d!r, in 50 „ „ 4"/n - »<»-— 95-50 dlo. PlämieN'Schulbversch.»"» »8— »850 Oeft.Hypolhclcnl'anl i«j. 5 >/,"<> lay— 101 — O/,»/„ . 101-15 101-80 bto. „ 4»/° . - »86« »9-zo Nny, allg. Nobeucrebit«Nctiengcs, in Pcft in 0. 1839 Verl.5»/,°/« 10275 108-50 Prioritäts » Obligationen (fii, inu fl.) lölisabcthoWeslbahn 1. «tmifsion 114 Ll) lib 60 sscrdinanbs'Norbdnhu iu Sub. 10550 08 50 5ranz'Iosef»Vahn.....»215! »2 45 «altzische Karl ° Ludwig. «ahn El». 1881 3 - »980 100-1« Oesterr. Norweftbahn .... 10« 75 104-25 Sicbeubürüer......»725 »775 Geld war, Gtaatsbnhn 1. Emission . . . i»8-7« —- Sliolxlyll i> 3°/o......154-75 155- ,, ^5°/"......128 75!iL»L, Nna.'galiz. Vahn.....«z.. »95, Diverse Uofe (pcr Slllcl) Clcbitlose 100 fl...... 17« ko I??-- Llary: 40 fi...... «>, 7^ «,,5^ <«/„ Donau.Dampssch. iou fl. . 114 — 114-75 Laibacher PrämicnAnlchcn 80ss. 21-25 22 — Ofener Lose 40 fi...... 42— 43-- Palssy-Lose 4N st...... 87-öu »8-80 Molhcn Kreuz, oss. Ges, v. Ill fl. 14-10 I4»n Nubols-Losc 10 fi..... 17-80 iL-«u Salm-l!osc 1« fl..... s.z, ^ 5575 St.-Genois'Lose 4:ft.«u0ft,S. 40°/<> ^17 — 2i« — Crbt.'Nnft, f. Hand. u. G, lSUst. 260-25 280 0(1 , ditbanf, Nlla. Ung. !iou fl, . 284-75 «85-25 Dcpositcnb. Äug. »00 fi. . . . i8« — 190 — Eln fi: . . , —-—------ Westbahn 200 fi. , , .--------------- Guschtiehraber Eisb. 500 fl, CM. ?»» — 7»« — „ (!il, ll,> »00 N, . —-— —-— Donau , Dampfschiffahrt««Gcs. OeNerr, 5,00 N. EM. . . , <82 — 4»4 — Dran-Eis,sV,,t,-Db,»Z.)z!0aN.S,-------—-— Dnx'Äodcnbach«-E,-V. ilOOfi.S,---------------- Elisabeth.Nah» 200 fi. .N'«arcs!:rlkis.2aofl,V.--------------- ckal,,Karl Ludwig-«, 20<>ss. «Vi. «575 «»« 25 Vr.,,.Köflacher L.«Ä, 20«ss.ü.W. — — —--> »ahlenbera-^isenb. ino ss. . , —— —'— Kaschau'Ooerb. Eisenb. 20U fl.S. I4S — 148 50 Lemb«n«E»ernow.«Iaf bah»->GcseN. »NO 8. W. . . 223 50 224 — Lloyd, oft.«unst.,Triess5N0fl,CM. «19 — Nio — Oesterr. Norbweftb. 800 fi. Silb, 185 5o 18« — bto. (lit. ») »00 fl. Silber . 143 5a 144 — Prass.Duxer «lisenb. I50fl. Sllb. —-—------ Mudol'>Äahn Wn fl. Gilber . . 1»»-L0 18450 Liebenbllrger «Hislinb. «00 fl. . 178 — 179 — Viaateelleubah-.i llOo ft. ö. W. >«»-eu 270 — «eld wave Silbbahn 200 N. Silber . . . 138-20 138-5Ü Sttd«Norbd, 'Verl!..«.200fi. —-— '—.-. „Elbemiibl". Papiers, u. Ä.-G, 68-5<< 84 50 Montan^Oescllsch, öslerr.'alpiue :n-75 82-__ ^raaer Eisen>Gel, 200 i. 188-50 I87'>l Salao'Tarl. Eiscnrass. l0U !. . ^ -— __,— Wassens,.G., Oeft. in «l«. ion -i. ,55». _ ^. Iri»ailer bohlen».<>Sta—. __— <0l> v\ Burgunder stammt von /if v(*l'.(L®'~> "^\ französischen Heben, /jV^^v'^i.',, ,"-.„, ;Y\ die in Ungarn eultiviert l^^ti'7'^ ,' wurdon. Die Onran- i F^WJfi P' Htalt LiindewieHe \ft iiyJI/W'&ilV /:¦ (Schlesien) gebraucht VV'P^W1/^ '•' diesen Wein seit mehr Xk VC&'-l'^ ?/ als 15 Jahren und K^ih&^l'y empfiehlt ihn beson- \^2./ ders als stärkend in Von v1 ''er KcconvalcHccnz. s'r ".'^"' Pnisilnä a!,? cine Pri.naware, sogenannter Dmnpsleberthrcm oder Ätedie.nal ^l!l ' "wies, welche Sorte allssemcin als die beste, reinste und schönste Ware von den ^" und Apothekern anerkannt wird. c-> , c^ ^ ^ - > ^ .. 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