Imtsblaü MrilmbllcherZeibma. Kr. R»». Dinstag den 3». August »858. Z. 449. « (I) Nr. »5999. n o n k n r s. Zur Besitzung mehrerer plovisorischer Aktuar» stellen bcl den k k. gemischten Bezirksämtern in Mahren, mit dem Nchalte jährlicher 4W si., wild hiemit der Konkurs b^ö l5 D zember l858 eröffnet. Die Bewerber um einen derlei Dienstposten haben in ihrem eigenhändig geschriebenen, und an die k. k. Landes'Kommission für Personaln Mah^ rcn gerichteten Vesuche — die Nachweise zu l>e fern: über den GeduttSort, das Alter, die Religion, den gegenwärtig", Aufenthaltsort, die dermal,ge vder frühere Diensteöcigenschafl, und die Dienstjahre; — f.rners über den Stand, ob ledig, verheiratet oder Witwer, die Zahl der Kinder; über die vollständig zurückgelegten und zur Erlangung einer derlei Stelle unerläßlichen juridischen Studicn und die bereits abgelegten Staatsprüfungen, dann über die sonstige Bcfähi-ttunq, Sprachkenntnisss, inöbcsondere ob der Be« Werber der böhmischen, als der öandessplache, in Wort und Bchrift mächtig ist; ob derBew.rber M't einem landebfürstlichen Beamten dieser Pl0« viliz verwandt oder velschroagcrt ist, dann ob und wo derselbe in Mähren ein liegendes Ver. mögen besitzt. . Gl'dllch haben jene Bewerber, welche nicht '" "if^tlichen Dienste stehen, glaubwürdige Zeug. c!t n- "" 'hre tadellose Moralität beizubringen. ^.„„ ""p'lentel., wclche lM öffentlichen Dienste st rn e "l^" besuche be. ihren Amtöoor^ vora s.!.. c^ "" "er bei ihren unmittelbar 25 ,ü ^^"" zu überre.chen. »oon ocr r, k. Landes. Kommission für Per. lonalangcleaenheite.,. Brunn am ,3. August ,858. Für den k. k. Statthalter: _________Kotzen, p._____ Z. 4UU. » (,)..... "" Kuttdmaeb tt l» ft. Ein aus mehreren Theilen deö Staatsgutes "liljana in Kroatien gebildete!- Gutökörper, welcher nächst der Grenze von Steiermark 3 stunden von der Eisenbahnstation Pöltschach und , '/^ Stunden vom Bade Rohitsch gelegen lst, wird im Wege der öffentlichen Ver-'tclgerung zum Verkaufe ausgcbotcn. H'ezu gehören das Schloß nebst Nirth-^astSgebäuden und eine Veamtenswohnung in ^l lana dann eine Mahlmühle am Sutla^ «usse, ferner « Joch ,475 lUKlafter Intra-! vman- und Gartengründe, 75 Joch 7«2 lUKlaf^ t" Aecker, 88 Joch 427 ^Klafter Wiesen, 4 ^och ,424 ülKlafter Weingarten und 3«N Joch 5?«" ^Klafter Waldungen, daher zusammen dirten ^ "^ QKlafter in einem wohl arron. in den ^""^' ^^'^ ^ Weinsckanksrecht sowie ^"^" Miljana, Poljana und Kosnica, Di,^. Jagd- und Fischereirecht. Wird , bliche Feilbietung des Landgutes »« 6x" ^^" DoMsncnamte in Miljana am Mit I^ember l85« um ltt Uhr Vormittags finden beb"" ^" ^hern Genehmigung statt- zun^ ^u^ufspreis wird der erhobene Schät-zungswerth mit 2«.,,3 fl. 2N kr. angenommen, hat k,^ "!' ^" ifizltation Theil nehmen will, oder i7 §'bnten Thell des AusrufpreiseS bar er ln osterrelch.schen Staatspapieren, welche nom^ """ dem Wiener Tageskurse ana - 'B°ne !« ,« "°" d" p""^ °"«r. National,- ^^»«k^"' ""> l"ann bei der Fcilbie- "« zum Abschlüsse de«münb. i>.7s ?>5 ^ angenommen. -vlese Offerte müssen mit dem K>°/.tigen s Vadium versehen sein, und nebst dem bestimmten in Ziffern, und mit Buchstaben ausgedrück-ten Anbote die Erklärung enthalten, daß der Offerent die Kaufbedingungen gcnau kcnnc und sich denselben unbedingt unterziehe. Die näheren Bedingungen der Veräußerung können bei der National-Bank in Wien, bei der k. k. Finanz-Landes-Direktion in Agram Z7 45l?^^(2s ".........."Nr.^73Ül7 Lizitations - Kundmachung. Von der k. k. Finanz-Bezirks-'Direktion in Trieft wird hiemit bekannt gemacht, daß der Bezug der allgemeinen Verzehrungsstcuer in den aus dem angeschlossenen Ausweise ersichtlichen Steucrbezirken, und von den darin! angegebenen Steuerobjekten am 9. September !858 im Wege der öffentlichen Versteigerung in Pacht ausgeboten werden wird. Die Pachtverhandlung wird für das Verwaltungsjahr l859 mit oder ohne Vorbehalt der stillschweigenden Erneuerung des Pachtvertrages für die Verwaltungsjahre I860 und lvttl gepflogen, und es wird im Falle eines günstigen Erfolges mit demjenigen der Vertrag abgeschlossen werden, dessen Anbot über den Fiskalpreis sich als der für das hohe Aerar günstigste herausstellen wird. Die Ausrufspreise für jedes Pachtobjekt sind ebenfalls aus dem angeschlossenen Ausweise zu entnehmen. Von der Versteigerung sind alle jene Personen ausgeschlossen, welche die Gesetze zur Abschließung von Verträgen übe:Haupt für unfähig erklären, oder welche wegen Verbrechen oder Vergehen gegen die Sicherheit des Eigenthums verurtheilt oder nur wegen Abganges rechtlicher Beweise losgesprochen, dann jene, welche wegen Schleichhandels oder einer ! schweren Gesällsübertrctung bestraft, oder bloß l wegen Abganges rechtlicher Beweise losgesprochen worden sind. Diejenigen, welche an der Versteigerung Theil nehmen wollen, haben ei« ! nen dem zehnten Theilt des für die Verzehrungs-! steuerbczirke festgesetzten Auörufspreiscs gleich. und bei dem Domänenamte in Miljana einge, sehen werden; überdieß wird die National-Bank Auswärtigen über schriftliches Ansuchen dieselben mittheilen. Diejenigen, welche das Gut besichtigen wollen, haben sich an das dortige Domänenamt zu wenden. Wien am 25. August l858. kommenden Betrag in Barem oder in öffentlichen Staatsobligationen zu Handen der Lizi-tations-Kommission als vorläufiges Reugeld zu erlegen. Auch kann dafür eine einverleibte Pragmatlkal - Sicherstellungs - Urkunde mit Beibringung des neuesten Grundbuchertraktes und der neuesten Schätzungsurkunde überreicht werden. Die im nachfolgenden Ausweise aufgeführten Steuer- und rücksichtlich Pachtbezirke werden zuerst einzeln, mit Ausnahme des Steuer-bezirkeö Volosca uud Castelnuovo, ausgeboten werden, wornach erst zur Konkretal-Verhandlung geschritten werden wird. Außer den mündlichen Anboten ist gestattet, auch schriftliche, mit einem l5 kr. Stempel versehene Offerte für die Pachtung, entweder eineS einzelnen Bezirkes mit obiger Ausnahme, odee mehrerer, oder aller Bezirke zu machen. Die schriftlichen Anbote müssen jedoch vor dem Anfange der Lizitation, d. i. bis zum 9 September 1858, N Uhr Vormittag bei dem Borstande dieser k. k. Finanz-Bezirks-Direktion überreicht, und mit den oben erwähnten Kautionsbeträgen versehen sein. Die schriftlichen Offerte werden nach beendigter mündlicher Versteigerung in Gegenwart der Pachtlustigen eröffnet und bekannt gemacht werden. Mit der Eröffnung der schriftlichen Offerte schließt der Versteigerungsakt, und es wird bis zum Zeitpunkte, wo von der kompetenten Behörde über denselben entschieden sein wird, kein nachträglicher Anbot angenommen werden. Die weiteren allgemeinen Lizitations- und Pachtbedingnisse können beim hierortigen Er« pedlte in den gewöhnlichen Amtsstunden eingesehen werden. A u s w e t s über die Verzchrungssteuel.PachtverstclgeruNgen im Finanz Bezirke Trlest für's _________ Verwaltunqsjat>r lX35>. Objekte, A,i5>uf6pl.r «""h""«" ....._»".»»,......... a° we,«,m ^"'" Anm°'nen I Del Lt. uclve;'lt Sissano Wein 8(»5»!1 «V A''""l l ^lm u. y,«, zum m s.in i »».,«- U?5 A^.' °„?'P'"H,' fange .... Fleisch 970 2<» Diktion <> Uhr Vormittag« ! ix Trieft ,Vormittag 3552 ll» ^r,.^O?^ nuooo ln jelnem gan detto 4042 5N detto detlo ! dlllo ^iuooo und ! '">umf«„<„ ,________"""! i _____!--------l-------------«,3"7.m. I Der ^teue«bez!rt Vo l Ä^l^lZtt umdlnVcttag loöca in seinem gan^ dello ^'" 5<» detlo detto delto o ?>?<» fl. zen Umlangl . . 5/5!— ^^ ,____________________^_________l!-------- 4 Dle Steuelg>m»>nden: Btainizza, Bolliunz, ! Cetnikal,(sernot!c,Do 23»?'t^ ' Una. D>c>ga, V>o " " s j______________________l___________ fa n ge . . l______--------------l22.t?l 5 ! l i Von der k. k. Finanz. Bezirks < Direktion. - Trieft am 19. August 1858. 588 Z. 454. » (Y Nr, '';98l.- K zz n d m a eh uug, wegcn Verpachtung des Bezuges der allgemeinen Vcrzehrungssteuer vom Wein, Most mid Fli'isck in dem Umfange der Stcucrbezirke: b ach, ^loels b c r g und Planina, jl,c ><,^ ^envalluugsjahr ie<.'»9 mid beziehungsweise für die Vcrwaltungsjahre !d!6l> uno l^ttl Von der k. k> Finaiiz-Bezirks-Direkcion in Laibach lvird bekaunt ge:nacht, daß die Einhe-dung der allgemeinen Verzehrnngssteuer von den steuerpflichtigen Unternehmungen des Nein, Wein- und Dbstmostschankes, dann von den Vich--! schlachtungen, für das Verwaltungsjahr »«'»!>,! d. i. für die Zeit vom i. November l85>6 bis^ Ende Oktobcr ztt'j8, mit oder ohne Vorbehalt der stillschweigenden Erneuerung des Vertrages auf die nächstfolgenden zwei Verwaltungsjahre in den unten angesetzten Steuer- und polnischen Bezirken im We^e der öffentlichen mündlichen Versteigerung mil Zulassung schriftlicher Offerte, unter nachstehenden Bestimmungen in Pacht ausgeboten werden wird: l. Bei der mündlichen Versteigerung werden zuerst die bezeichneten Steuerbezirke mit den angesetzten Au^rufspreisen einzeln ausa/boten. ü. Die mündliche Versteigerung findet im Amtsgebäude der k. k. Finanz-Bezirks-Direktion am Schulplatze zu Laibach am !5. September l. I. um ltt Uhr Vormittags Statt. :t. Zur Pachtung wird Jedermann zugelassen, der nach dem bürgerlichen Gesetzbuche und der Landesverfassung hievon nicht ausgeschlossen ist. Für jeden Fall sind alle jene Individuen sowohl von der Uebernahme, als von der Fortsetzung der Pachtung ausgeschlossen, welche we-gen eines Verbrechens mit einer Strafe belegt wurden, oder welche in eine kriminalgerichtliche Untersuchung verfallen sind, die bloß aus Abgang rechtlicher Beweise aufgehoben wurde. Jene Individuen, welche zufolge des Strafgesetzes über GefäUsübertretungen, wegen Schleich- ^ Handels, oder ein?r schweren Gefallsübertretung z in Untersuchung gezogen und bestraft, oder wegen des Abganges rechtlicher Beweise von dem Strafverfahren losgesprochen wurden, sind durch sechs, auf den Zeitpunkt der Ueberttvtung, over wenn derselbe nicht bekannt ist, der Entt deckung derselben folqende Jahre, aiö Pachtungswerber ausgeschlossen. Ueder die persönliche Fähigkeit zur Eingehung des Pachtvertrages überhaupt, hat'sich der Pachtlustigc vor dem Beginne der Pachtung über Aufforderung der Kommission mit glaulh würdigen, T)okumen:cn auszuweisen. ? i. Oer im Namen eines Andern, einen Anbot machen-wü^ muß sich mit der ffsyörig le-galisirten Vollmacht seines Machtgebers bei der Kommission vor der Lizitation ausweisen, und dieselbe übergeben. 5. Diejenigen, welche an der Versteigerung Theil nehmen wollen, haben einen, den zehnten Theil des AusrufpreijVs gleichkommenden Betrag im Baren oder in öffentlichen Staats-Dbligationen, wclchc nach ihrem zur Zeit des Erlagcs bestehenden Börscnwerthe, die. Lose der Anleihe von den Jahren »834 und l8:Waber nach dem Nominalwerthe angenommen werden, der Lizitations-Kommission als vorläufige Kaution zu erlegen. Auch ran" dafür, eine einverleibte Prag' des neuesten Grundbuch- oder Landtafel-Ex-traktes, worin drr als vorläufige Kaution sicher zustellende Betrag bereits ersichtlich sein muß. überreicht werben, welche jedoch zur Beurtheilung der Annehmbarkeit der Sicherstelluug auch nüt dem Schatzmigsatte der verhypothezirten Realität belegt sein muß. Zur Erleichterung jener Versteigerungslusti-g,cn, welche bereits Verzehrungssteuerpächter sind, wird bemerkt, daß von Seite derjenigen Personen, welche im hierortigen Amtsgebiet? eine Vcrzehrungösteuerpachtung früher erstanden und i'ur? Kaulion durch Erlag baren Geldes oder m Staatspapieren geleistet l)aben, statt einer neuerUchen vorläufigen Kaution lediglich eine Erklärung genügt, daß sie ihre für die bereits bestehende Pachtung bestellte Kaution vorläufig für die künftige Verpflichtung ausdehnen. Es muß jedoch in diesem Falle der betreffende Pächter oder Pachtluslige durch eine an dem Tage der Pachtvcrsteigerung ausgefertigte Bestätigung der betreffenden Finanz-Behörde, und rücksicht-lich Kassanachweisen, daß er mit keinem Pacht-zinsrückitande. von der von ihm bereits gepachteten Verzehrungssteucr aushafte und daß auf die von ihm als Haulion bezüglich dieser Pachtung gewidmeten, amtlich aufbewahrten Geld-i betrage und Obligationen von keiner andern! Person ein Verbot oder Pfandrecht erwirkt sei. Uederdief; muß derselbe die von dem Eigenthümer der Kaution ausgestellte Urkunde über die Widmung des baren Geldes oder der öffcntli- ! chen Obligationen, mit welcher die Kaution für! seine bestehende Pachtung geleistet wurde, für, die Pachtung, die er eingehen will, und welche ! bestimmt zu bezeichnen ist, der Versteigerungs-Kommisswn überreichen und dieser Kommission! auf die ihm ausgefolgten, für die bestehende! Pachtung vinkulirtcn öffentlichen Obligationen Z sammt den bezüglichen Erlagsscheinen, oder die! Quittung über die hiefür erlegte bare Kaution, « und wenn dieselbe bei dem Staatsschuldentil-gungsfonde angelegt wurde die Empfangsbc-stätigung der Staatsschuldentilgungs - Fonds- ^ Hauptkassa übergeben. ! tt. Nach geschehener Versteigerung der ein- Z zelnen Pachtungsbezirke ist es den Pachtlusti- ^ gen gestattet, mündliche Anbote auch für die! Pachtung des ganzen Komplexes, unter der Voraussetzung, daß der Konkretalanbot den Betrag der für die betreffenden Bezirke erzielten einzelnen Meistbotc übersteigt, gegen dem zu machen, daß sie auf die im <^'. 5 dieser Kund-i machung bezeichnete Art die vorlaufige Kaution ! für alle Bezirke erlegen. ! Wenn in 5em mündlichen Konkrctal-Anbote! auch ein solcher Steuerdczirk enthalten ist, für! den bei der Einzeln-Versteigerung kein Anbots gemacht wurde, so wird der Konkretal - Anbot . nur unter der Bedingung angenommen, dast derselbe wenigstens der Gesammtsr.mme der für die im Konkretal - Anbote enthaltenen Be-' zirke festgesetzten Ausrufspreise gleich kommen, i 7, Ebenso ist auch gestattet, schriftliche! Anbote für !die Pachtung des Verzehrungs-! steuerbezuges. und zwar entweder für die Pach- ^ tung einzelner Bezirke oder des ganzen Kom-! plcxes einzureichen, wobei der Offerent auch die Bedingung stellen kann, daß sein Anerbiete» ,nur für dl'n Fall gelte, wrnn ihm der Bezugs alle Bezirke als Komplex, ,M,e Ausscheidung eines Bezirkes oder Bteuewbftktes überlassen werde. > ^i. Vel schriftlichen Offerten ist Nachstehendes ! zu beobachten: ^ ^Dieselben müssen mit dem zu Folge §, 5» dieser i Kundmachung als Kautionsd) Die schriftlichen Offerte müssen der oben im §. « aufgestellten Regel gemäß, alle Steuer-Objekte, der im Offerte genau zu bezeichnenden Steuerbezirke umfassen, zugleich den für alle Steuerbezirkc angebotenen Betrag mit Zahlen und Buchstaben, und zwar in der neuen österreichischen Währung genau ausdrücken, und sind von dem Anbotsteller mit seinem Vor-U'ld Zunamen, dann (3lMaktcr uno Wohnort zu unterfertigen. Parteien, welche nicht schreiben können, haben das Offert mit ihrem Handzeichen zu unterfertigen, und dauselbe nebst dem von dem Namensfettiger und einem Zeugen unterschreiben zu lajsen, deren Charakter und Wohnort gleichfalls anzugeben ist. — M'nn mehrere Personen gemeinschaftlich ein schriftliches Offert ausstellen, so haben sie in demselben beizusetzen, daß sie sich als Mitschuldner und zur unqetheilten Hand Einen für Alle und Alle für Einen dem Gefalls-Aerar zur Erfüllung der Pachtdedingungen verbinden. — Zugleich müssen sie in dem Offerte jenen Mitofferenten namhaft machen, an welchen auch allein die Uebcrgabc des Pachtobjektes und die Aufkündigung des Pachtvertrages, so wie die Zustellung der amtlichen Erlasse geschehen kann. c) Diese Anbote dürfen durch keine der gegenwärtigen Kundmachung, oder den Lizitations-bcdingnissen zuwiderlaufende Klauftl beschrankt sein, vielmehr müssen dieselben die Versicherung enthalten, daß sich der Offerent allen Bestimmungen dieser Kundmachung fügen, und die ihm genau bekannten Pachtbeding« nisse pünktlich befolgen wolle, l!) Die schriftlichen Offerte können so, wie die mündlichen Allbote, auf eine einjährige Pachtperiode, mit oder ohne der Bedingung der stillschweigenden Erneuerung auf ein weiteres Pachtjahr gestellt werden. — <:) Die schriftlichen Offerte, welche dem Eingabenstempel von l5» kr. unterliegen und für den Offerenten von dem Zeitpunkte der Einreichung, für die Finanzverwaltung hingegen erst von dem Tage an , an welchem die Annahme des Offertes bekannt gemacht worden ist, verbindlich sind. müssen bei der k. k. Finanz - Bezirks - Direktion in Laibach versiegelt, bis zum 14, September l. I. , l2 Uhr Mittags überreicht werden. -— Schriftliche Offerte, welche nach der festgesetzten Frist einlangen, so wie solche, welche von den bevorstehenden Bestimmungen im Wesentlichen abweichen, werden nicht berücksichtiget. s) Auf dem Umschlage des schriftlichen Offertes müssen von Außen nebst der Adresse der Behörde , bei welcher das Offert zu überreichen ist, der Steuerbezirk oder die Steucrbezirke, je nachdem das Offert bloß auf einen Steuer-bezirk oder auf den ganzen Komplex gerichtet ist, genau und deutlich angegeben werden. Das Formular eines schriftlichen Offertes ist am Schlüsse beigefügt. ij. Die schriftlichen Offerte werden nach geendeter mündlicher Versteigerung, und nachdem alle anwesenden Lizitantcn erklärt haben, keinen weitern Anbot machen zu wollen, in Gegenwart der Pachtlustigen von dem Lizitations-Kommissär eröffnet und bekannt gemacht werden. Mit der Eröffnung der schriftlichen Anbote schließt der Lizitation^akt und es wird ein nachträglicher Anbot nicht mehr angenommen. Die Finanz-Verwaltung behält sich ausdrücklich das Recht bevor, je nach dem Ausschlage der mündlichen oder schriftlichen Anbote die Resultate der Versteigerung für einzelne Gteuerbezirke oder für den ganzen Komplex zu bestätigen, daher die für die einzelnen Bezirke verbliebenen Bestbieter dadurch., daß für solche Bezirke Konkrctal-Anbote gemacht wurden, von der Verbindlichkeit ihrer Vestbotc bis zur oberwähnten Entscheidung über den Lizitationsakt nicht enthoben sind. Mit der Bekanntgabe der Nichtannahme eines Anbotes werden die vorläufigen Kautionen oder Kautionsdepositen zurückgestellt werden. N>. Wenn mehrere Parteien in Folge eines mündlichen Anbotes zusammen Bestbieter geblieben sind, so haben dieselben ebenso, wie es für schriftliche Offerte bestimmt wurde, dcn< jenigen unter ihnen namhaft zu machen, "" welchen auch allein die Ucdergade des Pach^ objektes und die Aufkündigung des Pachtv^ trageö oder die Zustellung jedes andern ämt-lichön Erwssetz gpsch'eljen künn. 589 Würde die Zustellung oder Aufkündigung deß Pachln^lragcs von Seite des Aer.n'ö wegen Abwesenheit des Pächters, oder dec; Bevollmächtigten nicht rechtzeitig geschehcn konlnn^ oder ^e Finanz - Behörde die persönliche Zustellung nicht passend finden, so soll die Uebcr-reichung der Aufkündigung bei dem betreffenden k. k. Bezirk'amte und falls die Pachtung me>> rere Bezirke umfasit, bei einem oder dem andern k. k. Vezirksamtc die Wirkung der persönlichen Zustellung vertreten. l l. Für den Fall, als für einige Gemeinden Verzehrungssteuerzuschlage rücksichtlich der in Rede stehenden Objekte bewilliget werden, wird es die Pflicht des Pächters sein, auch die Zuschlage zu der Verzehrungsstcucr einzuhebcn, und gleichmäßig mit dem Pachtschillinge nach Maß der bewilligten, ihm bekannt gegebenen Zuschlagsperzente von, der für die betreffende Gemeinde entfallenden Verzehrungsstcucr-Pacht-schillmgsquote an das betreffende k. k. Steueramt, beziehungsweise an die hierortige k. k. Finanz .Bezirks« Kassa , abzuführen. »2. Die einschlägigen allgemeinen Pachtbe-dingnisse können bel der k. k. Finanz-B.zirks-Direktion in Laibach eingesehen werden. Uebrigens wird sich auf die Kundmachung der hohen k. k. Finanz - Landes-Direktion in Graz vom ltt. Juni l. I., Z. ,N2«7 , welche auch in den Amtsblättern der Zeitungen eingeschaltet war, berufen. Schließlich: lll. Wird in Folge hohen Finanz-Ministerial - Erlasses vom l«. Juni l I., Z. »W^lj5,4, in Erwägung des Umstandes, daß nut Begw,, des nächsten Verwaltungsjahres ^"'Patent vom 27. April »858, Reichsgeseh-sckVr y?"' 2l>3) alle Zahlungen in österre.chi-der öff ?"g ^ listen, und alle Rechnungen Währuna .,?7... K"lsen und Amter in dieser österreichisch'' "«3i" l'"d, der Ausrufspreis in Pateltte b/stimm, «""6 ""^ dem in diesem l'edwg n ha? " ^rhältnisse festgesetzt, und «'", oaft, wenn der gegenwärtige Vcr- z zehrungssteuer - Tarif in Folge der Änderung : der Währung nicht einc dem Verhältnisse von - !, dci. Pachtschilling von . . . (Geldbetrag in österreichischer Währung in Ziffern und Buchstaben) wobei ich die Versicherung beifüge, daß ich die in der Kundmachung wie auch in den mir wohlbekannten Pachtbedingnissen enthaltenen Bestimmungen genau befolgen werde. ^ Als vorläufige Kaution lege ich im Anschlüsse den Benag von ... st. .. kr. in österreichischer Wahrung bei, (oder) lege ich die Kassaquittung über das erlegte Vadium bel. Am........»8'i8. Eigenhändige Unterschrift mit Angabe des Charakters und Wohnortes. Von Außen: (Nebst der Adresse an die k. k. Finanz-Bezirks- Direktion, und Bezeichnung dec» Betrages des beiliegenden Geldes oder dcr Amtsquittung.) Offert für die Verpachtung der allgemeinen V.rzehlungssteuer in dem Steuerbezllke oder in den Steuerbezirken (folgt die genaue Be-zcichnung des Steucrbezirtcs oder der Steuer-bezirke.^ Ausweis dcr Steuer, und politischen Bezirke, lücksichllich w.l.he. de. Bezug der allgemeinlN Verzeht».«^- tzteucr von den bezeichneten Objekten für das Verwaltun^ejahr l85!> in Pacht gelben wird, dann der Ausruf6pmse, so n^c dctz Tages der v»rg.nommen werdenden Versteigeruna, und dcC' Zeitpunktes via ^u welck'M die scküftlichen Offerte kin^nbrinoen sind. ö Bteuerbezirkes bleuer- Einzeln ^us,.n>me» ^l"w,Müuzs ^r voizunehmen ^^. sch,,fll>ch,n -----..^ ff ^ "»" Vnstsiaei u'n. Off-rte Zusammen ^,'^ — ^..... i»5!>2W :lWl2-,^^ Z^ 3)H K. k. Finanz Bezirks'Direktion ^'ail'acb am 24. Auaust l858. ^ ^'^' « (!) Nr.' ^,' 3, G d i k t. die ^ ^^ ^- ^ Komitatsgcrlchte >n Ess.>k i>1 ö ls.^'^ "'"^ <ö^llchtftac>j'.lnktln mit d.m Ge-^. ^' pr. 5»<^ ^ ,,„d dem 2iorlückl.l.gt'leckte in ^. '"^eren U.haltSklcss.n, odel für den Fali «la ten ,?^^ """' ^''r l'ishl'li^e^ Ge!lchl6atj,lnk. ve»liehen werden sollte, eine derlei proviso»lsche "eiie m't dem Gchalle jährlicher 5^>^"' demnach alle Jene. welche sich um " stelle t.eweroen wollen, ,l)re mit den Nach- ^'»mg.n .ib.r daö Vcr,el.6alcer, d.e zmuckqcleq- .' /^!','^ die at'geleqscn prakc,schcn ^i..dl.,.. «Mtt'prufungen. Kenntn,p dcr deutjch.n .nd sla ttn !.!'"s^" """ ""d"" m.t lehc..el velw.nd' ""d ^ ''" F'^cb''' "'" p'l t'sche Hall.n, « u' i^^^ '" U.ichl'ft o.er .. d rch "'"Mlt ^lea,... Kmnpetenz,c,...e, urcy chre vorgesetzt Behörde dmnln vier Wo . »chen nach d»'r dlilten Einichoicung dissec, E^ikles in die?lmt6blätt«'r der Wüner Zeitung, bei d,m Pläsldiiln, dcS k, k. Komitat^erichtes zu ül'cr eichen In d0l> G^'uchlN sind ülich die allfälli,!«'» 3^rwandt>chasl5 - u>,d Echivaaeiichaflsrirhäll« nisse zu den di'ßg.lichtliäM Konzsptslieamlen an-^l>flll)len Präsidium d.s k. k. Komitcit^crlchles (!fss s am 25 August «858. Z. ^58. « (l) ' Nr. ^l,W. Z,.r B'ä'^lst.lllm^ deö F^iaa^edorf.s fm das hiViliMge Gendarmcri, -Zuü^ . Kommando sür das nächlifolqend.'V^w^lunasj^)!' '«''/59. ..äml.ä) von l. November ,ft58 b,6 i5nde Ottod.l .8^, w.id bei dem q.fc'ti,ttn s. k.^".^mtt am :w, G.pl.ml'cr d. I. Vormittags ..n'l Ul)r .»..' M>..ulNt)o.'iU.X:t',c....'^adhandlung mltttlst jchnslllchcn Offettcn stallsinoc". Das Esfordnniß besteht in täglichen 2 Fou-rageportionen :'< '/, Mchen Hafer, ltt Pfund >^,u und 3 Pfund Streustlvh; der Hafer muß p!. Metz n wenigstens 48 Pfilnd schw r sein, und nicht über 2 Perzent Reuterun^sa^fall erae» den; — das Heu muß unvcrschlämmt und von guter Qualität, das Streusiioh lrockln, und die komplete Fourage - Portion überhaupt vollwich- ! tig sein. Hiezil werden die Unternehmer mit dem Anhange zur Theilnahme eingeladen, daß sie ihre mit dem vorgeschriebenen Nl^ Vadium belebten Offert»', mit der Bezeichnung von Außm: Offert des N. N für die Vornahme der Fourassec« ! ferunst an da5 k. k. Gendarmerie - .^ugs-Kom- ^ mando lÄoltschce", l^is 3tt Eeptcmber d I. ' Vormittags um N Uhr versiegelt zu überm« ' cyen haben, ) K. k. Bezirksamt Gottschee am 2«. Juli 1858. 5______________________ ^ .. . . , . ^. ci59. « (») Nr. 3«Ul>. Kommission lHoltjchee in del ?lnmeldun.qSsache del Herrschaft ^oltlchee gegen die B^zugkbnichci^tl'» del Steuer gsmeindc Stalldorf, für dcn angeblich in Amerika , abwesenden Ororg Iuran al»s Obcrlappelvelch Haus'Nr, 4, z»r Nahllnig ieinei Rechte, den Johann Sterden.z aus Obellappcloerch Haus N>.2 alö l^ulgl.«»,- :,(j Hl:l.l!in der AdlösnnftK Durch-»üht-un«) ernannt hade, dnl),r er demfrlben sezne , behelfe zu üUetleachl!)l'lligen Folgen sich srlost rd. K. k Ve^i'kSamt Neustadll am 22. Au, gl.li l85»8, Z. 445. » ^3) Nr. 5iW7. I K u « d m a eh u « a Nachstehende, unbekannt wo befindliche Ge-wcrdsparteien werden im Grunde der hohen Bteuerdircktions-Verordnung v. 2!) Juli !X,6, Z. 5ltt5, hiemit aufgefordert, die sie treffenden Erwerbsteuer Rückstände um so gewisser binnen l4 Tagen, von der letzten Einschaltung gegenwärtigen Ediktes, bei diesem Magistrate zu berichtigen und ihren aegenwärtigen Aufenthalt anzugeben, widrigenö die auf ihre Namen lautenden Gewerbsbefugmsse von Amtswegen ge? löscht und die daraus »ntstehenden Folgen sie sich selbst zuzuschreiben haben werden. Name dcs ^ ^ ^'t, Z3Z I___________________fijsr «0. Plohaoka Iysrf Schy/lder 1^3 4. <>^ Ncpin Jakob .^ Niciml M)3'i 2 4.2 Vcrdoiiz Karl , '/ M.ttraßrnmacher ^?l 7 9 ^o^ilnla Tl)cr>sia' ' Marktfi'antin h.^6 ^ !> Sawn Fmvrich l Huischnlld 68^ N 4 Pock Iobann '. ' Hutmacher 616 Pogazhar Margareth Orbsllcrili 792 4 " ^cßar Josef Ocl'stlcr N«0 4 9 '.'«22 3l> ^odra Ioscf Väcker t.^.^il) 4 Nasttlip Josef Oebstlcr l««2 5 :^> K^'schicr Johann Kiirschnsr 1743' 4 ^ ,«,'iril) Silws Sattler 181^11 ^ Nöt>cr Alois Schlistrr ^.'.3^ 4j " Stadtmagistrat Laibach am 20. August 1838. E d i k i. 2,n pießqeslcl'l/ichs», ^^itte vom 26. Mai ,«ö«, Z 3333, b'"'"^ t",>0 '^"^Os sei die aus dm 9. August an^rauinfe rrc< l..,iue ^cilbiclunq deß tcm Jakob und Mallnas >m/h .c". Körners q,l)öngcn Mol'üar. und Real-^lmöarnß fü' adelten erkllNl wordln lind es Dabr ?ei dcs auf t-en 9. SepNml'er und ,, Oktober l. 'i. .nibelaiiml^' zw.lten und Olilten Feilbiltungs' lagsatzung scil, Vllblciben. K k. sladt. deleg. Bczilksgtlicht in Neustadt! am V. August l858. nnn 3. »48». (3) Nr. 204". Edikt. Von dem k. k. Bczirksamte Tiessen. a!s Ge licht, wird diemit bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen deS Franz Kosleutscher vox Tlacka, geqcn Anton Reßink von Gabrouk, wegen ans dem Urthnle vom l0. Oktober l857, 3 24l8, schuldigen 42 fi. 49 kl. CM. «. «. l-,. in die ereklitive öff>'»lliche Vtlst'U»l?.-, buche der Herrschaft Thurn Gallenstein «ul, Berg-Nr, 38 und 39 vorkommenden Weingarten in Steinberg, im Bchätzungswerthe von 340 ft, EM. gewilliget und zur Vornahme derselben die Fell» dietun^stagsatzungen auf den »3. Septcmder, auf vcn l2 Oktober und auf den '13. November l. I, jedesm-il Vormittags um »0 Uhr in dcr Gerichlskanzlei mit tem Anhange b»stimmt wo, den, daß die feilzu bietenden Reali'ätcn n»l beider letztenFeildielung auch untten. K t. Bezirksamt Großlaschizh, als Gericht, am 9. Juli !858. Da auch bei der zweiten Feilbiltung kein Kaufillstiger sick meldete, so wild am l<). S.ptembel »858 Vormittags zur dlitten ^eilbictunZ mit 5em vorigen ?!nhaüge gisäxilten werden. .k k Bezi,ksa,nt «iyll'ßlaschitz, als Gericht, am ll). Auaust »858. H., ,495. (3) Nl. 2508. Edikt. Von dem k. k. Bezillsamte Laas, als we. ncht, wird dem unbekannt aw befindlichen Gregor Zalar von Lovranooo, oder ''elilen (beizfalls u,!de-rannten Elben, hiermit erinnnt: Es habe Johann Z.ilar von Lovancvo, wider dieselben die Klage auf Verjährt > u»d Erloschener llä'nng des Eigenthumrechles dcr seit »7. April 1804 aus ihn vorgewählten, im GlUNl buche der Hersschaft Nadlischck »ul) Ulb. Nr. 2l lj/06, Rektf, ^lir. 446 , vorkommenden Virtechube , «uli prn«» 3l. Juli ,858, Z. 2508, hieramts eingebracht, w'nübcr zur or^mtllchm mündlichen Verhandlung die Tag satzuug auf den l«. November l. I., flütl 9 Uhr mit dem Anhange d?s §. 29 a. G. O angeordnet.! und dem Geklagten weaen seines undekannlen Auf< enthaltcs Herr Matthäus öach von ilaas als l^ur»-lnr n«I nclun» bestellt wurde. Dessen wird derselbe zu dem Ende verständiget, daß er allenfalls zu rechter Zeit selbst zu erscheinen,! udcr sich ei.ien ankern Sachwalter zu bestellen und aliher namhall zu machen babe, widrigens diese Mechlssache n»it drin aufgestellten Kurator verhandelt werten wüd. K. k. Bezirksamt Laas, als Gericht, am 3l. Juli «858. j 3- »496. (3) Nr. 252l.i Edikt. Von dem k. k. Bezirksamte Laaß, als Ge-ncht, wird ln.mit bekannt gemacht. Es sei über das Ansuchen des Josef Znidarschizh von Bloschlapoliza, für sich und als Kurator des Menor Zn!dalsä'izh, und Bcvollmacbiigser d.r 'N.'aiia Pupis, gfgen I >tob Fr.nik vlK, ^!aa^, wegen aus dem gerichtlichen Verqlrickc vom 25 Ssplember l857, ^j. 34l7. schuldigen 60 fi. ,5 tr.»/^ EM. <^. », <:., in die exekutive össenlliche Velsteigerung der, dem Letztlln gehörigen, im Grundbuche der Stadtgült Laas «»ll Urb. Nl, 90 volkommendcn Realität, im gelichtlich erhobenen Echähungswelthe von 750 fi. E. M a/. williget, und zur Vornahme derselben die Feilbietungs tagsahungen auf den 28 September, aufden 28 Oktober und auf dlN 29 November l. I , jedesmal Vor mittags um 9 Uhr in der Amtskanzlei mit dem > Axhal'ge bcstiniml wordeü , daß die leilzubietence Realität nur bei del letzten Feildietung aucd unter dem Schähungswerthe an den Mclstbietendei, hint angegeben werde. Das Schatzungsprotokoll. der Grundbuchsertrakt und die llizitalionsbedingnisse können bei diesem Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstuoden eingesehen werden. K, k. Bezirksamt Laas, als Gericht, am 2, August «858. Z. »497. (3) Nr, 2426. Edikt. Von dem k k. B'-zirlsamte Laas, als Gclicht, wild hiemit betannt gemacht: Eä sei über das Ansuchen des Herrn Franz Petscke v"N Allenmarkt, gegen Andrews Ianefchizli von Verchnik. w>gcu aus dem Vergleiche vom l3. Mai 1857 schuldigen 200 fi. E1^. «. 8. c, in die exekutive öffentliche Vtisteigclung der, dtln llelztern gcdöügen, im Grundduckc der Herrschaft Schneeberg suli Ürb, 9lr. 267 vorkommenden Realität sammt An- und Zugehö's, lm gerichtlich erhobenen Schäl' zuügswerthe von 2420 fi «ZM, gewilliget und zur Volnahme derselben die Feilbielungstagsatzungen auf den 25. September, auf den 25. Oktobel und auf den 25, Nooember l. I., jedesinal Vor. mittags um 9 Uln in der hiesigen Amtskiinzlei mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität nur oei der letzten Feildielulig auch unter dem Schatzungswerthe an den Meistbietenden hintan-gegeben wcide Das SchälMigsprotokoll, der Gru"dl,uchser lralt und die Ülzitalionsbedingniffe können bei die^ scin Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstunden eingesehen »veldni. K. k. Bezirksamt Laas, als Gericht, am 27. Juli 1858, 3. «498. (3) Nr. 256». Edikt. Von dem k, k. BezilkK-imte Laas, als Gericht, wird hiemit bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen des Mathias Mramor von Otoniza, gegen ThomaS Paulin von Kluschzs, wegen aus dem Vergleiche ddo. 24, Juni »856, 2739, schuldigen 230 ft. 6 kr. EM. <' ». e., in die »rctulive öffentliche Versteigerung der, dem llehlern gihörigen, im Glundbuchc der Herrschaft N.'dlischegg »uli Urb. Nr. 235j22«, Neklf Z. 457. vorkoml.'.sn den Realität sammt An > und Zligehör, im uel,ichü»ck erhobenen Schähui'gswesthe vl'N »425 ft. EM,, gewilligt und zur Vornahme derselben die drei Feil-bietungötagscchungen auf den 2. Oktober, a»f den i November und auf den 2 Dczcmbcr l. I,, jcdesmal Vormittags um 9 Uhr in dieser Amlskanzlc» mit dem Anhange bestimmt worden, daß die s<'ilzu bietende Nealilät nur bei d,r letzten Feilbietung auch unter dem Schätzungswert!)? au den Meistbietenden hintanglssebsn werde. Das Scl)ätzllngsprotvsoU, der Grundbuchs»^ trakt und die Lizitationßbedingnisse lönl.en bn dies'm Olrichte in den gewöhnlichen Amlsstundn ein gesehen, werden. K k. Bezirksamt Laas, als Gericht, aM ä. August «858, Z »499 (3> Nr. 2096. Edikt Vom k. k. Beznksamte l;<,as. als Gericht, wird dem Simon Pikounik aus Grcßodlat bekannt zen,.lcht: man habe, da s stellt werden. Es wird daher Simon Pikounik ausgefoidert, mit diesem Kurator sich ins Einvernehmen zu sehen oder selbst, oder durch einen andern Vertreter seine Ana/legeicheitcn biergetichls besorgn, zu laffen, wldri gens er sich selbst ri< Folgen zuzuschleiben hade. K. k ittezukßamt Laas. am 30. Juni 1858. "(3)" Nr. 209,. Edikt. Von dem k. k. Bezilksamte Obellaibach, als Gericht, wild den unbekannt wo befindlichen Elben des Anton Pettouzhizh hitlmit elinnell: Es habe Anton Pettouzhizh von Franzdorf. durch desscn Machthaber Hrn, Dl. Orel von Laibach, wider dieselben die Klage auf Eigenthumsaneltennung der im Fieudentballs Grundbnche «u!, nnv. Urb Nr, 2 in Franzdols Konsk. 9ir, 59 liegenden Realität »ul» ^l-n,;.«,. ll. Juni 1858, Z. 209», hieramts einge» bracht, worüber zur ordentlichen mü'üdlichei! Ver» Handlung die Tagsatzung auf den »6. November l858 früh 9 Uhr mit dcm Anhange des §. 29 a. G. O. ansseoldnct, und den Geklagten wegen ihres unbekannten Aufenthaltes Hell Mallin Suhadobnig von Franzdorf als l!!ll-i»tlil- .-> fahr und Kosten bestellt wurde. Dessen welden dieselben zu dem Ende verstand«'» get, daß sie allenfalls zu rechtel Zcit sell'st zu erschei. nen, oder sich einen ande>n Sachwalter zu !'est0. August »858. Z. »503. l3) Nr 1923. Edikt Von dem k. k. Bezirksamle Landstlaß, als Ge. richt, wird hiemit besannt gemacht: Es sci über das Ansuchen des Herln Anton Nasche von Kroatisch Bcrgana, gegen Theresia Luxer von Abresch, wegen schuldigen »3» fi. 44 kr. tzM. ^. « e.. in die erekulioe öffentliche Velsteigerung des, dem Letztern gehörigen, im Grundbuche der Herrschaft Mokritz 8„I> Post . Nr. l«l6 und l0»7 vorkl'mm.nden Wringaltens, im gerichtlich elhobe. nen Schäyungswerthe von 200 fi EM, . gewilliget und zul Vornahme derselben die erste Feilbietungs-tagsatzung auf den 9. August, die zw.ite auf den l(1. Septemdel und die dritte, auf den 8. Oktober d. I., jedesmal Vormittags um 9 Uln hieramttz nut den. Anhange bestimm! worden, daß die ftilzu» bietende Realiiät nur bei der I'tzlen F,ildi»lu„a auck until dem Schatzungswcrthe all de», Meistdielender, hiillangegeben werde. Das Schätzungsprutokoll, der Glundbuchscrtiakt und di, LizilalionSbedlngnisse können bei di»sem Oe. richte in den gewöhnlichen Amlsstunden eingesehen werden. K. k. Bezirksamt Landstraß, alS Gericht, am 9. August 1858. Anmerkung. Zur ,. Fcilbnlung ist kein Kauf, lustiger erschienen, und es hat bei der aufden «0. Leptembcr l858 angeordneten 2. Feilbie. tung sein Verleiben. Z. 1504. (3) Nr. »»?7. Edikt. Von dem k, k. Bezirksamte Landstraß, alS Ge» licht, wird hiemil bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen des Anton Io,dan von Karlstadt, durch seinen Machthaber Josef Jordan von ebendorl, gegen A»na Kodrizh von Brod, wegen schuldigen 9l ft. E. M. o. ». e., in die erekutive össlnll'chl Versteigerung der, dem Lelztern gehörigen, i,n (^slü'dbliche der Herrschaft Landstlaß »„!) Berg. Nr 303, »»d 2>3 volkommendcn Realitäten, im qerichllich erhobexel» Schätzungswert!)? von 52 ft. EM . gcwiUigel und zur Vonlahme derselben die erste Fellbi',tunqs, Tansatzungen auf den ». Juli, die zweite auf den 5. August und die dritte auf den 2. September o. I, , jcdcsmil Vormittags um 9 Uhr i,ll Orte Vozhberg mit dem Anhange be. stimmt wvrd»n, daß die feilzubietende Realität nur bli d,r letzten Feilbietnng auch UlNtl dem Schätzui'^swcrthc an den Meistbietenden hintan« gegeben werde. Das SchätzungSprototoll, der Grundbuchser-tiakt und die llizilationsl'ldingniffe können bei diesrm Gerichte in den gewöhnlichen Amlsstunden eingc» schen w«rden K. t. Bezllts.nnt l,'andstraß, als Gericht, am 5. August »858. Anmerkung: Zur ersten und zweiten Feilbictung ist lein Kaufwstiger erschienen, und ctz hat bei der drittel, auf den 2, September d. I. angt' ordneten Feilbirlung sein Verbleiben. Z..l5»4. (3) Nl. 2470. Edikt. Vom t. k. Bezirksamte Nadm.mnödorf, als Gericht, werden Diejenigen, welche an die Verlas-smschafl tns am »9. Jänner d. I. mil Testament verstorbenen Franz Delmota . Realitätenbesitzers und Eisenhändlcrs aus Steinbüchll, eine Forderung z" stellen baden, ausgefortelt, zur Anineldung u»d Da^' thuung ihler Ansprüche am 21. September d. ^ früh um 9 Uhr in der Kanzlei des t. k. N^a'S Herrn Franz Ratei, als bestelltem Gerichts KomMl' särs in Radmannsdorf, zu erscheinen, oder b>s da' hin ihr Gesuch schriftlich zu überreichen, widrigem' denselben an di, Verlassenschaft, wenn s'^ ^^^ Bezahlung der angemeldeten Forderungen ."'^^ würde, kein weiterer Anspruch zustande, als ln>os ihnen ein Pfandrecht gebührt. Radmannsdols am ll. August »858.