LllilmchnOMtung. Vlk »>V. »l. ,,, halbi. N. 5.!^... ßü, bit Zustellung in» Hau, »V^ll l llli. )> "il iN'l ü»,. ^)fs.. »m. , s..; Il»N pl. ^.,>^ ,.». t! ,..^m.!. ,f., ? ^< F X Allltlichcr Theil. ^! Se. l. und l. Apostolische Majesläl haben mit Aller» höchst unterzeichnetem Diplome dem l. und l. General' . consul in Moskau Stephan Hcrzfeld als Ritter des OrdcnS der eisernen Krone dritter Klasse iri Gcmähheil der OldenSstatulcn den Rilttlsland ^llcrgnädigst zu ver» leihen geruht. > Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Aller-hüchster Entschließung vom 2!>. Februar d. I. allergnä-,! dlgst zll glstallcn geruht, daß dem ScclionSchef und Gencraldirector für Post» undTcle^raphcN'Angelcgenheitcn ! im HandelSininistcriilin Dr. Vinccnz Freiherr», Maly! v. Vcvanovii aus Anlaß der über scin Ansuchen er» folgen Uebernahme in den bleibenden Ruhestand in An» erlcnnung seiner mehr als 42jährigen, stets vorzüglichen Dienstleistung der Ausdruck der besonderen NUelhöchsten j Zufriedenheit bekannt gegeben werde. l Sc. l. und l. Apostolische Majestät haben i, it Aller» höchster Entschließung vom 29. Februar d. I dem Mi> nisterialrathc im HandclSministcrium Karl Faulalj aus Anlaß seiner Uebernahme in den bleibenden Ruhe« ' stand in Ancrlcnnimq scincr vicljähri^en vorzüglichen! Dienstleistung das Riltcil'cuz dcS Veopold-OldenS mit Nachsicht der Tuxcn allcrc,nädigst zu verleihen und zu gestallen geruht, daß dem mit dem Titel und Charakter z eincS Minislcrialralhcs ausssezcichnelen Sectionsrathc und - Director des Post^ursburcau in diesem Mi'.islcrium Anton Hoff mann Ritter o. Osten Hof aus dcmsel. ^ bcn Anlasse der Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit btlannt gegeben werde. Se. f. undV Apostolische Majestät haben mit ^ller« höchster Entschließung vom ^!». Fcbruar d. I. den Mini- ^ sterialralh im HandeXmlniitcrium W,!b.clm Kolben-^ st ein er zum Seclionsches in diesem Mlnistcrinm und Gtneraldireclor für Post« und Trlegraphcn'Angelegen» hkilen allergnädigst zu ernennen geruht. Mit derselben Allerhöchsten Entschließung haben Se. l. und l. Apostolische Majestät die mit Titel und Eharallcr von Mlnistcr>alrälhen bcllcidetcn ScclionS» läthe Friedrich Reeder und strunz Pilhal, dann die ScctionSrüthe Franz Arnt und Franz ^harwät zu Ministe, ialräthen, die mit Titel und Charakter von Scclionsräthen be-lltidetcn M'nistesilllsecrcläre Karl Ritter v. P u h w a ld. ^'lhelm Dcwc'z und den Obcrpuslralh und Vice» Elector dcS Postcurebureau Michael Fehringer zu Sectionsrälhen, letzteren zugleich zum Director des Post» cureburcau zu ernennen und den Ministerialsecrelären in diesem Ministerium Theodor Taulow Ritter v. Rosenthal und Karl daardt v Harlcnthurn den Tilrl und Charakter von SeclionSrälhen allergnädiqst zu verleihen geruht. Banhans m. p. Der Minister deS Inncin hat auf Grund der cr> hallcnen Allerhöchsten Ermächl>q>ma nud im Eilweinch» Men mit den belhciligtcn andcicn k. l. Ministtricn den Herren Franz Xaver Freiherr» v. McnShengcn und F. Rudolf Hirsch die Bewilligung zur Errichtung einer Actiengesellschaft unter der Firma ..Ocsterreichischc «örsen. und Wechslerdanl' mit dem Sitze in Wien er. »heilt und deren Statuten genehmigt. ^ ^ichtaintllchcr Theil. unter öderen'.^'f' ^' lrainischcn Sparkasse hat der Schulbibliothckcn i," « ^'"^" °"ll, für Errichtung hundert Gulden o. W. bcslim'" ^" ^"^^ ^°" ^"' Bestimmn" ^fi!htt)wir"^ach"m^ leincr verbindlichste Dank hicmit off nmch'?"''" li"l"r der ^a.baä). am 20. ^ebru" 7^2 """°"'"'- ü. k. Landesschnkalli ftir tlrain. «Zournalstinuncn nblr die galiMc Au5 gllichsstagl. ^ . D,'e ..Wiener Abendpost" meldet in ihrem Taac«. «r,chte vom li. d. M.: svreck,"^'^ ""^ ^"^ vorliegenden Wiener Journale ^", sich zi^iH übeitilist'MMtnd dahin aus, daß >urch die einer Ablchnung gleichkommende Haltung >er Abgeordneten aus Gnüzien gegenüber >em vom Abg. Frecher, n v Tint« gestelllen Antrage auf ^erechnuna der dem ^andc Gaiiuen zur Beslrcilul'g der Ikostcn des Ilntcrrictles u»d der politischen 'Il>a„d dcs lctzten, dem Ausgleiche vora„gehenden Jahres 1871 sc> der richtige Grodimsscr für den «edaif Ga! nichls häüen fchlen lassen, um den aufrichtigen Willen zu bekunden, die galizischc Angelegenheit u,r endailtigcn Vösu"g zu blin> gen. Gcstili't^n die Abgeordneten auS Galizien abel auf Forderungen, welche einer finanziellen Genachlheili. gung der übrigen Bänder gleichkamen, so würden sic hieonrch nur bcwciscn. daß es ihni-n nicht ernstlich ml, den Ausgleich zu thnn sei. Dic ..Prcssc" hält an der Ansicht scst, daß von der Forderung der Ina,ticulirung des Ausgleiches in die galizische VandeSoldnnng nicht abgcaanacn werden dilrse. Die Polen müßten die bindende Gürgschast ne-ben, daß mit dem gegenwärtigen Pacle die Slcllnnq Galiziens zum Rcichc definitiv geregelt sein werde. Dee Abg. Grochoiek« Wort, daß seine ^andslcute auf dem Goden der Verfassung stcb.cn. müsse thatsächliche Bürg schaflen zu seiner Gclräftiguiig erlangen. Wie sollcn abcr — fragt das genaimlc Blatt — die Verfassungs-anhängcr an die Freundschaft der Polen glauben, fo lange diese letzteren nicht nur bezüglich bcS galizischen VandtageS absolut leine Bürgschaft zu ubcrmhmen gc. ! neigt wären, sondern selbst in dem Fman^punklc licbel den Anliag dcs Sudlomil^ znr Majorität gelangen ließen, ehe sie dem unqlcich Mstigelen Vorschlag Tinli's durck offene Zustimmung auch nur ihi-e individuelle Billigung crth^lt hallen? Die Slimmcnspaltung dci Ntigcordnclcn ans Gnlizien hätlc die Vclsassü'iasp^lci gcnoihiqt, auch ihrerseits wudcr ans die niedere Snmrm des Sl!bsomi<<>°Vorschlc>gcs ^uiückzugrcifcn. Icdoch hofft das erwähnte Glatt, daß die« fNr die B:rhandlungen im Plenum nicht maßgebend sein wcrdc; wenn die Ab» geordneten aus Galizicn bis dahin ihre Btltilwill'lllcit e,klärt haben würden, a»f Grund der Ti,ili's6cn Plo. position ein rndgilliaes Abloinmen liber die Pauschal' summe süi- Vllwallnna und Schulwesen zu trcfien, so weids, meint die „Presse", die Vcrfassungspaltei rioem solchen Abkommen nicht cntglgentretcn. Die „Piessc" wüidc ein solches Vora/Hm durchaus billigen, damit dei einem allfälligcn Scheitern des AüsnNiäics dc> wahre Grund desselben klar liege. Das „Ficmdenblall" mißbilligt in schl cnlschlc dener Vcisc due Vorgcb/n dc, Abgeoidüllen aus Gal,-zicn gegenüber der gerechten, vermittelnden Haltung de, Regierung in der Flnanzfragc und fordert die Pole» auf, durch Förderung der .'sus^lcichebemnhl'ngcn das ^"teresse des Reiches m,d ih>cs einnrn Va„de« z» wahren. Keine Regierung könne ihnen mchr bicttn, ale dies gegenwärtig der Fall sei. Die ..Volsladl.Zeitung" Hal, sich endlich zur An-nähme für berechtigt' daß dic Polen schl'chl'ch aus dc» Antrag dcr Rtuilrung llngchen würden und auch sei lcns der Verfassungeparlei wegen der Dlffclenz von 263 000 fl. der Ausgleich nicht fallen gelassen werben diilfte. eine Ansicht, welcher sich auch die „Gemeinde« Zcilung" anschließt. 8. 3ihung dsb HllllnhllussS. Wien, 5>. Murz. ^ Präsident Se. Dnrcllaucht Fürst Karl «uers-perg eröffnet die Sitzling i,m li-l Uhr. Auf dcr Ministe, bank befinden sich: Se. Durch' taucht Herr Ministerpräsident Fürst Adolf « u c repc, g, Ihre Ezccllenzcn die Hcrrm Minister s^reih. v. Wasser, Dr. v. Slremayr, Dr. Unger, Dr. Glaser, dcr Keiler des ^andcsvcllheidlgungS^MlnistcriumS Oberst H 0 r st. OaS Protokoll dcr letzten Sitzung wird verlesen und genehmigt. Das Gesetz, betreffend die Herstellung einer aus Obes'Slcitrmarl nach Salzburg und Nord'Tirol füh» renden Eisenbahn, wird einer eigenen Commission von 15 Mitgliedern zugewiesen. Dcr Handels» und SchisfahrtSverti-llg mit Portu» yal gelangt über Antrag des HofracheS Dr. Neumann an die SlaalSvertrags Commission, DaS Hans schreitet nun zur Berathung des Noth» Wahlgesetzes. Ritter v. Hasn er berichlcl: „Die pulitische Commission hat vom rechtlichen Standpunkte dl>s vorliegende Gesetz als durch die Ve» slimmungcn des lj 7 des KtaateqruridgeseheS vom ^Nen December IKC.7, Nr. l^l R. G. BI., vom politischen ^ Standpunkte durch die Nolhwcndiyttil, dem Mißbrauche dcS Wllhlmandllles lnt^gcnzutrlten, als begründet und gerechtfertigt angesehen und durch Stimmenmehrheit be« schlössen, dem hohcn Herrenhausc die unveränderte Annahme desselben zu empfehlen." , Als erster Redner für den Antrag der Majoritüt ergrcift R. v. T s ch a b u s ch n i g e, das Wort: „AlS , baS sicht'ste Mitlcl gegen alle die Verfassung bedrohenden Gefahren erfchcinen allerdings die direclen Wahlen, welche so recht geeignet sind, den Anschauungen des Bollcs unverfälschten Ausdruck zu geben. So lange aber dies mcht möglich ^c>, müssen alle zweckentsprechenden legislativen Milt l ergriffen werden, um die Con» solidirung der Verfassung zu begünstigen und zu sichern." Nn der Debatte bclhcll'gen sich Landgraf Fürsten-be rg , die Freiherren v. LichlenfclS und Hein, Graf Chorinsly. ^ Se. Excellenz der Minister beS Innern Freiherr v. Wasser weiset auf die Allerhöchste Thronrede hin, mclche es ausdrücklich als die erste und oberste Ausgabt der neu cingrlreteücn Rrqicrung bezeichnet hat. den verfassungsmäßigen Rtchllzusland zu befestigen. In dieser Tcnlcnz wurde schon in der Thronrede die Vorlage eine« Gesetzentwurfes in Aussicht gestellt, darauf berechnet, „dem Mißbrauche des verfassungsmäßigen WahlmandaleS ! wirksamst zu begegnen," l ES kommt nur ltlras seltsam vor, baß hier in ben Räumen dcs hohen Herrenhauses, so weit es sich um die Anschauung der Minorität handelt, so wenig das Rcichsinterlsje und so sehr — ja nur allein — da« V>'" ^ cht in Betracht gezogen werden will. Mit b^, Selbstgefühle hat oft wiederholt und in scicilichltt! Wcise das hohe Herrenhaus sich als Wächter der Relchsoclfassung. als Hort der österreichischen SlaalS-idee hingestellt, und nun will cine Minorität d,r politischen Comm'ssion aus Anlaß dieses l^'- dem h, Herrenhanse znmuthcn, nur allein ches !^andlllst5!cchl im. Äuge zu blhalten und bastln h^ höchsten obcistcn Interessen des Reiches bei Scite z» sehen. Ein hochwichtiger Beruf deS h. Herrenhauses ist die coilservalive Ttü - - i,d im wahren 3inne des WrltsS. und sorlbil» dcnd zum Besseren, — dcnn das ti^el.lliche conscroative Moment l'lruljl nicht auf dem Stillstände, sondern auf dcr zweckmäßigen Reform- Bei der «bsl'mmuna wird der Antrag der Majorität mit 72 Slimmcn angenommen. Bcrichlerslallcr Rillcr v. Hafner beantragt so-dann d>c drille ^efung. bei deren Vornahme sich die-sclt't Majorität fUr die Annahme de« Geji-hls ausiprich,. Auf dcr Tageroldnuag stehen ferner > Vffungcn, und zwar werden das Gesetz Regelung der Bezüge des ^chrpersonals a» Ulbun^s-ichulcn, daS Gesetz betreffend oie Ävilndcruna der Bestim« lnungln des ^ ^<; des Gesetze« vom l^. Mai 1U6K, 388 R. G. G. Nr. 02, hinsichtlich der Bezüge deS Lehr-personales an den staatlichen Lehrerbildungsanstalten, das Gesetz betreff'nd die Stempel' und Gebührenbefreiung zum Zwecke einer amtlichen Berichtigung der Oergbücher; daS Gesetz betreffend die Einzahlungstermine für das Oebuhrenäquivalent vom beweglichen und unbeweglichen Vermögen, dann die Berechnung der Verzugszinsen im Fallc ciner verzögerten Einzahlung derselben; daS Gesetz betreffend die Stempel« und Gcdühren-befreiung der Verhandlungen zur Durchführung der Grundentlaslung in Bezug auf d>e Geld» und Natural-gieb,gleiten an Kirchen. Pfarren und Schulen, ein gleiches Oesetz für das Heizoglhum Steiermarl und ein gleiches Gesetz für das Herzogthum Kärnlcn; endlich das Gesey betreffend die Erneuerung dcr Hypothelar-Inscriptlonen so wie die Anmeldung und Umgestaltung von Hypothetarrechten in Dalmatien (Referent Freih. o. Apfallrern) in zweiter und dritter Lesung conform mit den diesbezüglichen, vom Ab» geordnelenhause gefaßten Beschlüssen ohne Debatte angenommen. DaS HauS nimmt sohin mehrere Berichte der ju-ridischen, Finanz-, polnischen und Petilionscommission über mehrere Petitionen entgegen. Die Petilion deS Professors Eduard Mack in Wien. in welcher die Resolutionen des ersten Wiener Beamtentagcs zur Kenntniß des HauseS gebracht werden, wird nach dem Antrage deS Berichterstatters Grafen ChorinSly an die Regierung geleitet. Dieselbe Erledi« gung findet eine Petition des vollSwirthschafllichen Vereines „Fortschritt" in Marburg um Aufbesserung der Be« amtengehalte. Die Petition des Actionscomits der Altlatholiken in Ried um Regelung der Verhältnisse zwischen den Alttatholikcn und jenen Katholiken, welche die Dogmen des vaticanischen Concils vom 18. Juli 1870 anerkannt haben, wird gleichfalls der Regieruug abgetreten. Die Petition des Handels« und Gewerbelammer des Herzogthums Salzburg um Herstellung ciner das salzburgische Gebirgslano mit Sleiermark und Tirol verbmdendcn Cisenbahn, so wie Petitionen mehrerer Städte und Gemeinden in Böhmen um Regelung der projectirten Eisenbahnlinie von der sächsischen Grenze in der Richtung nach Carlsbad, ebenso wie die Peti-tionen der Gemeinde Carlsbad um Erlasfung eines Sue» cialgesetzes behufs Concessionserlheilung für den Bau einer Bahn von Pilsen über CarlSbad an die böhmisch-sächsische Grenze an das Consortium Graf Gatterburg, endllch mehrere Petitionen der oberöslerreichischen Oe< meinden um eingehende Würdigung des Projectes der Salzlammergut'Bahn werden der Eiscnbahncommission zur Berichterstattung zugewiesen. Die Petitionen um Aufbesserung von Beamten» gehalten werden, mit Rücksicht auf die vom Iustizmi-nister bereits in 'Aussicht gestellte, demnächst durchzuführende ncue Justiz-Organisation der Regierung zur eingehenden Würdigung abgetreten. Dieselbe Eilecngung erfährt die Petition der Stadt» gemeinde Marburg um Errichtung eineS zweiten Ge» richtShofeS für Süd-Sleiermarl und den Bau eines ncucn Gefangenhauses. Ueber die im Auftrage des Salzdurgcr Landtages vom dortigen Landesausschusse e> scheinen: Burg, Haerdtl, Hartig, HauS« lab. Lodron. M^yr. Pipitz. Ritter. Schwarzenberg. Wlckendura.. Wmterstein. Wrbna ^'>in,, Wüllcrstorf, Mirtens nut je 49 und Fürstrnberg mit 48 Stimmcn. Hierauf er,olgt der Schluß der Sitzung und mird Tag und Tagesordnung der nächsten Sitzung im schrift. lichen Wege bekannt gegeben werden. 20. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien. 5. März. Präsident R. v. Hopfen eröffnet die Sitzung um 11 Uhr 30 Mlnuten. Auf der Ministerbank: Ihre Excellenzen die Herren Minister Ritter o. Chlumecky. Dr. Glafer, Freih. de Pretis, dcr Leiter des ^andeSoertheidigungs-Mi. mswiums Oberst Horst. Das Protokoll der letzten Sitzung wird verlesen und genehmigt. Da« Präsidium dcs Herrenhauses theilt seine in der gestrigen Sitzung gefaßten Beschlüsse mit. Die zahlreichen Petitionen werden den betreffenden Ausschüssen zugewiesen. Es wird zur Tagesordnung geschritten. Der erste Gegenstand ist erste Lesung der Regie-run^oorlli^' betreffend ein Gesetz über die Erwerbs« und Wllthschaftsgenossenschaften. Derselbe wird eincm Ausschusse von 12 Mitgliedern zugewiesen. Weiterer Gegenstand ist die Wahl des Ausschusses von fünfzehn Mitgliedern zur Vorberathung des An« träges deS Abg. Dr. Waldert. Als gewählt erscheinen die Abgeordneten: Greuter, Czedik, Dinstl, Hackelberg, Ruß, Schaup, Waldcrt. Wecber, Venesch. Pickert, Rechbauer, Tinli. Badeni, Czerkawsli. Fi^uly. Hierauf folql die Berathung übcv den Slaalsoor-anschlag pro 1872, und zwar wird Capnel 7, .Mini» sterium für Landesvertheidigung," Titel 1. „Central» leitung." mit 160000 fl. ordentlichen und 3045 fl. außerordentlichen Ausgaben ohne Debatte angenommen, desgleichen Titel 2, ..Landwehr." 2.340.000 fl. ord.. 52.478.000 fl, aiißerord. Ausg.; Titel 3 „Rccruti-rungstosten," 37.000 fl. ord. Ausg.; Titel 4 „Beiträge zum Landesschützenwesen," 2300 st. ort>. Ausg.; Titel 5. ..Mililärstiftungen." 33,321 fl, ord. AuSq. ; Titel 0, „Militärpolizeiwache." 78.000 ft. oid.. 60lX) Gulden auherord. Ausg.; Titel 7, ..Gendarmerie," 3.540.000 fl. ord. AuSg. Oie Berathung des CullusbudgetS wird wegen Abwesenheit Sr. Excellenz des Herrn Ullterrichtsmini-sters eingestellt und sofort zum Theilvoranschlage „Mi» nisterium der Finanzen" übergegangen. Vci Capitel 9 der StaalSauSgaben, „Finanzoerwallulig," wird für die Titel 1 bis 9 die Gesammlsumme von 15.211.100 fl. an ordentlichen und von 116.270 fl. an anßc,ordent-lichen Ausgaben ohne Debatte genehmigt. Ebenso wird bei Capitel 9 der Staatseinnahmen, „ffinanzverwalluna.", für die Titel 1 bis 8 die Gesammlsumme von 1.682.100 fl. an ordentlichen Einnahmen ohne Debatte in den Staats» Voranschlag eingestellt. Zu diesem Capitel beantragt der Finanzausschuß folgende Resolution: „Die k. l. Nc« gierung wird aufgefordert, den Personalstand des Haupt» zollamtcs in Wien schleunigst zu vermehren, die zur Beseitigung des Raummangels geeigneten Maßnahmen zu ergreifen und zur Berathung über dic Vereinfachung dcr Manipulation bei Behandlnng der zollamtlichen Güter überhaupt Sachverständige einzuberufen." Bei Cap. 10: „Allgem. Kasstnoerwaltung", für die Titel l bis 6 wurden die summe von 368,000ft. als ordent» llche und von 5,1 l 1.900 fl. als außerordentliche Aus' gaben, für ordentliche Einnahmcn 174.260 st., für außerordentliche Einnahmen 376.050 fl, angenommen. Zugleich wird eine Resolution des Inhaltes: „DaS Finanzministerium wird eindringlich aufgcscndell, für Verzinsung der Kassenbestände in einer dem allgemeinen Verkehr thunlichst zusagenden Form Sorgc zu tragcn". beschlossen. Die Capitel 11 bis 17, „Direct« Slcuern" in ordenlllchcr Einnahme 83.908.000 fl., in anßnordent-llcher 250.000 fl. werden bewilligt. „StaalsauSgaben", Capitel II. „Direct« Steuern", an ordentlicher AuS-gabe 49.700 fl., an außerordentlicherAuSgabe 125.400ft., werden angenommen. Z,i der Resolution: „Das Ministerium wird aufgefordert, zur Erzielung einer gerechten und gleichmäßigen Besteuerung die Vorlagen der Gesetzentwürfe betreffend die Reform der Gebäude», Erwerb« und Einkommensteuer noch in diesem Jahre zu veranlassen", erklärt Se. Exc. der Herr Finanzminister Freih. de Pretis, daß es der ernste Wille dcr Regierung sci, beim Wiederzusammentritt des h. Hauses eine Vor« läge für die Reform der directen Steuern vorzulegen (Bravo), wobei fie sich angelegen sein lassen wird, die schätzbaren Materialien zu verwerthen, welche aus den Gerathungen des Hauses in früherer Zeit hervorgegangen sind. Die Erwerbs« und WirthschaftSgenossenschaflen werden die Berücksichtigung sindcn, wclche sie mit Rücksicht auf das allgemeine geschäftliche Leben verdienen. (Beifall.) Ebenso wird das Capitel 18, ..Zölle" ohne Debatte angenommen. Abg. T omaszc z u t empfiehlt die Resolution des Ausschusses in folgender Fassung: „Die Regierung wird aufgefordert, die Aufhebung deS Zolles für die aus dem Königreiche Polen kommenden Artikel dcs Buchhandels mit möglichster Beschleunigung zu veranlassen. Hierauf werden bei Capitel 9, „Indirecte Abgaben", als ordentliche Einnahmen 52.172 000 fl. und als außerordentliche Einnahmen 1,900.000 fl. ohne Debatte eingestellt. Ebenso wird der Antrag des Ausschusses, bei Ca. pilcl 13, „Indirecte Abgaben", als ordentliche Ausgaben 185 000 fl. und als außerordentliche Ausgaben 3 Mill. 656.300 fl. einzustellen, ohne Debatte angenommen. Hierauf wird nach kurzer Debatte die Resolution: „Die t. l. Regierung wird dringend aufgefordert, mit der lünigl. ungarischen Regierung mit aller Veschleuni« gung in Verhandlung zu treten, damit die Mängel des gegenwärtigen Systems der Besteuerung der Spiritus» und Zuckererzcugung auf das genaueste gcprilfl und dem Reichsrathe die entsprechenden Vorlagen gemacht werden", angenommen. Zuui Schlüsse der Sitzung übermittelt Se. Erc. der Handelsminister in einer Zuschrift einen Gesch. entwurf betreffend die Herstellung einer l'ocomoliv-Eisenbahn von Tarnow an die ungarische Landesgrenze bei Leluchow mit einer Abgrenzung von Gryliow nach Zagorz zur verfassungsmäßigen Behandlung. Parlamentarisches. Wien, 6. März. In der Sitzung deS Verfassun qS'Aus-schusses vom 5. d.. in welche dic finanziellen Be-stimmnngcn zum galizischen Ausgleich berathen wurden, wurden die Anträge dcr Abgeordneten Dr. Pickert, Frei« Herrn o. Tinti. Wolfrum, Dr. Herbst und Dr. Schaup an da? Subcmni<0 verwiesen. Bei der am 4. d. Abends statlgefundenen Sitzung des Finanz-Ausschusses referirt Abq. Dr. Ärestel über den Nachtragscredit für das Jahr 1871, Cap. 37, ..VeilragSlcistung zum Alifrvandc für die gemeinsamen Angel ^c»hciteli." I.it. n.: „Zur Bedeckung der Ucberschreilung dcs Mltt!t,samc» Staatshaushalte« in, I. I869. 1.090.802 Gulden, und e für daS außcrordcnlllche HecrcScrforderniß im I,chrc 1871 laut der Allerhöchst genehmigten Dcle-qationsbeschllisse. 209.160 fl.", werben über Antrag deS Refclenlcn angenommen. Zum Punkt b: ..Zur Bedeckung dcr ssoften deS Vorschnßqeschüftcs behufs Bestreitung des ailherordenl-lichee HecreeerfordernisseS im Iahle 1870" beantragt der Gerichtclstalter folgende Resolution : „DaS Abgcord-lietcichaus spricht sein Bedauerü t^nilics cuiö, daß daS Ministe, ium, stall den auf die diesseitigen Vänder entfallenden Betrag deS außerordentlichen Heereserfor« derl'isscS ans den vorhandenen Kasscliesländen so weit lhunlich zil entmhmen, cs vorgezogen hat, das Reichs-finauzmmisl^ium zu ermächtigen, ei.,cn Porschuß für gemeinsame Rechnung beider NeichSll^ile unter Ver« Pfändung vc>,i Ccnlialactlven anfzunthinen, dadurch noch überdies eine Mehrausgabe veranlaßt wurde." Nach einer kurzen Debatte wurden die Resolution und der Antrag auf Einstellung von 136.549 si. an« genommen. Hierauf rcferirt Abg. v, Czedit über oaS Gesetz betreffend die Gchalte der Professoren an den voin Slaate erhaltenen Hebammenschulcn. Die ganze RegierungS^ vorläge wurde anqenollimcn. Der Ausschuß über die Regierunc,svorlacie betreffend die Ucbergangsbeslimmungen zur Sicherstcllung des cr-höhlen Frieden5standes der 25 Cavalerie-reg im enter hielt am 5. d. M. seine erste Sitzimg. Bei derselben wurden die allgemeinen Gesichts-punkte besprochen, und theilte der Herr Leiler dcS Lan» deevclthcioigiuigsmimsteriums mit, daß durch die freiwillig wciterdielMiden Rcscrvemänner dcr slbqang nicht gedeckt werde, welchem Ucbclslande abzuhclfcii dic Rc-aiernngsvorlage bestimmt sei. Die Regierung wolle, um auf streng vcrfassllngsmähissem Wege vorzugehen, die Zurückbehallung der Reservisten — aber nicht über ein Jahr — im Auge halten. Politische Uebersicht. Laibach, 7. März. „Pesti Nliplo" meldet, daß hinsichtlich deS zu Ungarn gehörenden Theiles der Mllilärgrenze das P r o -uinzialisirungsgcsctz sofort durchgefühlt werden soll. — In der croalisch'slavonischen und dcr Banaler Militärgrenze wurde in Folge AUcrhöchsttr Anoldinnla. der Grcnzcordon mit Ende vorigen Monats definitiv anfqchobcn. An dessen statt wurde in der Militär^ grenze die Hleucr» und Zollwache crr jährlichen gedruckten Schulnachrichten ist in dc!^""" ^ -^^l ^r Schüler anzugebe.,. wclchc UnterriÜ,?/^""" Klassen dcr Anstalt vom Religion«. In l'«a's!""^" s'"°°lcn sind. nigliche Prov'H.Schnle^''^ ^'5'""^ ^" "' fahren und die Dir^r 1 "/""'?' ^'"'°^ ^ ""' (seines) Ressorts mit An weil...7^""" ^"l^c'' 'hrce darauf Bedacht zu nchn7n i '"^"'^'''' """' °"^ ReligionS.Untcrricht überall in die" ,^'' ^""^" ^" letzte VolMiltaqSstnnde gelegt wird. "" "' ^" In Betreff dcr Qualifications. iteuanisss chm bish r die Theilnahme an allen'Gegennä'nd'c'n^d « «lasscinlnlcrrichtS bezeugt werden mußte, bleibt eine «er fügung vorbehalten." MgesMlisskeiten. ^ — Die Kranlheil des Prinzen Otto in " a lern läßt jeden Augenblick eine Katastrophe besilrchlrn. hocllw,?^^^""' Peter sfe nnig ) Se. Eminenz der «Murvlgste Herr Cardinal FUrst.Lrzbischof von Wien Ritter v. Nauscher hat fUr die außerordentlichen Bedürf, nisse de« heiligen Stuhles einen Beilrag von 600 Frci>. in Gold der Apostolischen Nunliatur in Wien übergeben. — (Von Adolf N i l ter v. Tfcha bus ch n'i ggj dem gewesenen l. l. österr. Iustizminister, ist sieben die vierte Auflage seiner „Gedichte" in Leipzig erschiien. — (Handel mit Kindern.) Ein C^echc ging vor einigen Tagen, gefolgt von einem Troß Kinder bei» derlei Geschlechtes im Alter von 4 bis zu 8 Jahren, auf der Schönbrunner Hauptstraße in Wien von Hans zu Haus, um die Kinder an dcn Mann zu bringen. El wurde von dcr Sicherheilswach? in Sechshaus aufgegnsfen. — (Steinadler.) Der Abdecker in KranichSscld hat kürzlich einen Steinadler geschossen, welcher bei aus. gebreiteten Flügeln sieben Schuh nnßl. DaS seltene Erem» plar wird an das Grazcr Museum abgegeben werden. — (Trieft er Neuigkeiten.) Der Gesandte der Vcreiniglcn Slaalen von Nordamerika, Herr John Jay, ist am 6. d. M. sammt Familie aus Wien m Trieft emge. »rossen. — Der l. l. ^inienschlssslieulenanl Weyp recht hielt am 5, d. im Schillerverein feinen ersten Vorlrag liber die Nordpol-Erpedillon. In Trieft circuliren falsche Scheide-münzen ^ 10 und 2(1 kr. — (Das Bad ^ipil in Slavonien) gehl einer radicalen Umgestaltung entgegen und dürfte in we» nigen Jahren eines der besteingerichteten Väder am Con» linente sein. — (Eine elell ro-magnetifche Orgel.) Die Orgelbauer Wcigle k Söhne in Stuttgart haben eine elellro'lnagnelische Orgel verfertigt, welche >n dem Atelier derselben aufgestellt ist und dort gespielt werden kann. Es ist dies, so viel bekannt, überhaupt das erste Weil, in welchem die gesammlc Hebclmcchanil zwischen Tasten und Spielvenlllcn durch ElcllromagncliSmu« crseht ist. — (Französische Verluste im letzten Kriege.) Das französische Kriegsministcrium ist endlich im Besitze einer vollständigen ^','ste der Armee . Verluste im letzten Kriege. In Frankreich sind an 75.000 Mann auf den Schlachtfeldern oder in Folge ihrer Verwundungen gestorben, in Deutschland 15.200 und in der Schweiz gegen 1700 ihren Wunden oder Krankheilen erlegen; der Tolalverlust an Todten beträgt also 92.000 Mann. ^ (Zeitungen) erscheinen in Italien 765 u. z. 349 politische, i.'j'j literarische. 43 artistische, 132 com» merzielle. «9 wissenschaftliche, 19 administrative, 20 hu. moristische. Locales. (Yemeindcrathsltzuuss vom 7. März. Gegenwärtig die Herren: Bürgermeister Deschmann als Vorsitzender, 1« Gemeindcrälhe und der Magistralssecretär als Schnflsührer. Tagesordnung: 1. Der Schriftführer verliest daS Sitzungsprolololl vom 23. v. Ml«. Dasselbe wird genehmigt und veri» ficirt. 2. Der Bürgermeister begrüßt die neuernannlen sechs Bürger Georg Aucr, Carl Babnil, Johann Bernard, Johann Gollaö, Ferdinand Vudwig und Alois Sagorz. theilt denselben in einer feierlichen, würdigen Ansprache die Rechte und Pflichten cincs Burgers der raubcshaupl', ftadl 5,'aldach mit, wornach d,e neuernannlcn BUrger dem^ Bürgermeister mittelst Handschlag die Angclodung leisten und jvdann das Bürgerdiplom in ümpsang nehmen. 3. Der Vorsitzende theilt mit, daß gcgcn die zum' Zwecke der vorzunehmenden Gemeinderalh«'. Ergänzung«, wählen ausgelegten Wählerlisten leine Einwendung gemacht und ein Neamler nachträglich eingestellt wurde; als Wahl' tage werden für den drillen WalMrper ver 15., — für den zweiten der 16.. — und für den ersten der 18lc April l. ^. bestimmt. Der Ocmeindcralh überträgt dcm Bürgermeister die Zusammensetzung der Wahlcommlssion. 4. Die Echulfcction referm Über d,e Äealschuloola-! lionsrcchnung pro 1871, kann aber die Final Erledigung! derselben, in der Erwägung, als die Materialien au« dcn Jahren 18«« und 1869 nicht vorliegen, nichts beantragen; als Grundsatz dicnl, daß zwei Drittel der fraglichen Auslagen von dcr Stadt ^aibach und ein Drillel von der ^andschaftslasfe zu tragen sind. 5». Die Rechnung der l. l. Oderrcalschuldircclion in Betreff dc« ModeU,runlellichleS wnd ubcr AlUrag der Schulsection mit 143 si. 34 kr. genehmigt. 6. Die Schulsccnon beantragt: daß der Gemeinde« rath gegen den Gebrauch dcr jetzigen Schulbücher in den Volksschulen, wornach die deutsche Sprache auS slcwcmschen Lehrbüchern gelehrt werde, dlese Methode aber dcn Truck dcs deutschen Elementes charalterisire, den Prolest erheben und dafür Eorgc tragen folle, daß im künftigen Schuljahre diese Vergewaltigung aufzuhören habe und die deutsche Sprache au« deutschen ^ehrduchern gelehrt werde. 7. Die Nechnung der Direction dcr ersten städtischen Volksschule wird Über Antrag der Schulseclion mit 54 st. 46 kr. genehmigt. Hierauf wirb die Sitzung geschlossen. Hur Nordpol (Expedition. Wir haben bereits zu wiederholten malen unsere ge. ehrten ^eser auf das kl,! ,»>chafllichc Unternehmer, des bereits bclannlcn ^> , .o l. l, Obclliculenanil, Iuliu« Payer und feme« Gefährten l. l. Schiff«. Lieutenants Carl Weyprecht aufmerksam gemacht. Da« in feiner Art großartige Unternehmen der Nordpol-expedition wirb einen Kostenbetrag von mindestens 175.000 Hulden in Anspruch nehmen. Dieser Betrag soll durch freiwillige Beiträge gedeckt werden. Se. Majestät der Kascr haben diesem Zwecke bereits Höchstseine hochherzige Uniersliitzung angebeihen lassen. Hans Gras Wilczek hat die hohe Summe von 30 000 fl. gespendet; die offen», lichen Vläller rcgistriren täglich die geleisteirn mitunter bedeutenden Spenden ;> 5000 fl. bi« 100 ft. Herat'. Dcr Wiener u, i lit ä r,w i s sens cha s t l i ck e Verein hat mit Genehmigung des l, l. Reichs-KriegS« Ministeriums unterm 2«. d. M. einen Ausruf an die Kammeraden des Heere«, der Landwehren und der Kriegsmarine gerichtet, womit er jeden Waffen genossen behufs der Vleallsirung dieses wissenschaftlichen, insbesondere das Interesse des l. l. Heeres uno der l. l. Flotte beruh' rcnden Unternehmens der vlordpol.Efpedition bittet, sein Scherslein beizutragen. Indem wir von biefem Aufruf Kenntniß qeben, bemerken wir schließlich, daß Beiträge an ' iltung«' Nblheilung des mllilär-wlssenschasllichen ^ ,, Wien, Singerstraße Nr. 16, eingesendet werden wollen. — (NuS dem Veamtenvereine.) Die diesjährige ^ i? c a l vers a m m l ung des ersten allgemeinen VeamtenvrrclNeS in ^aibach findet Sonnlag den 7. Upril um 11 U^r Vormittag« im ehemaligen Polizeidireclions' gcbäudc, Herrengasse 207, statt. Tagesordnung: 1. Be» richt des 5'ocalauSschusses; 2. Wahl von sechs Au«schuh. Mitgliedern und eines Ersatzmannes; 3. allsällige kntrcige. — Tie diesjährige (5onsortialverfammlung be« i'aibachrr Borfchußconsorliums findet Sonntag den 7. April um K) Uhr Vormittag im ehemaligen Polizeidirections-gcbäude, Hcrrengasse 207, statt. Tagesordnung: 1. Ve-lichl dcs Consortialausschusse« unter Vorlage deS Rechnungsabschlusses pro I871; 2. Bericht der Revisoren; 3. Wahl dreier Ausschußmitglieder; 4. Bestätigung des Kassier«; 5. Wahl dreier Revisoren und eine« Ersahmanne« ; 6. all» fällige Anträge. — (Edelobst.) Da die gegenwärtige Jahreszeit fllr oie Veredlung von Obstsorten die geeignetste ,st, machen wir die Freunde edlen Tafelobstes auf die Baumschule de« Herrn Johann Müller, Kuhlhal Nr. 65, aufmerksam, wo die Setzlinge für Birnen, Nepfel und Weichseln unentgeltlich verabfolgt werden. — (Schabenfeuer.) Am 5. d. ilbend« ist auf dcm Heuboden deS Vlasch Kalisch in Untergamling, Hau« Nr. 22, Amtsbezirk ^'auach, ein Schadenfeuer ausgebro» chen, wodurch das bezeichnete Nirthsclillflsbau« iamml Ncker» gerathen, Heu«, Stroh», Holz« und 'hen ein Raub der Flammen wurde. Die ache ist bisher unbekannt; eS wird der Vermuchung iXaum gegeben , daß in die Brcnnholzlwrrathe absichtlich der Brand gelegt wurde. Der Schaden wirb auf 4000 fl. geschäht; gegen Feuerschaden ist ein Werth von nur 800 fl. der-sichert. Die Thätigkeit der Nachbarn hat ein Weilergreisen des verheerenden Elemente« verhindert. — (Selbstmord,) Nm 5. d. hat sich der auf dem Gute Münkendorf, Bezirk Stein, bebienftele Forfthuter i'ulas Kvas in einem Anfalle von Irrsinn in dem Walde hinter dcr Münkendorser Kirche erhenlt. — (Auf der Süd bahn) ist, wie Wiener und Grazer Blätter und auch ^ocalquellen melden, feit einigen Tagen der Personenverkehr bedeutend gestiegen. — (Die lrainlschc 5'andwirlhschaft«.Gesellschaft) wird sich bei dem, im heurigen Icihre stall» findenden agrarischen Kongreß über fl' ,en zu äußern haben: 1. Erscheint die von met, ten angeregte Einberufung des agrarischen Congresses m be» stimmten Zeilräumen oder dessen Umwandlung in eine stehende Institution nothwendig? 2. Hat sich die sell dcm ersten agrarischen Kongresse eingehaltene Ärl und Form dcs Verkehr« zwischen dcm Nckerbauministetium und den ^andwirlhschasis-Gcsellschaslen als entsprechend fur die gedeihliche Wirksamkeit dcr letzteren erwiesen oder werden hierin Aenderungen beantragt, und welche? 3. Welche Ersahrungen liegen über die von verschiedenen Seilen an» geregte Frage vor, inwieserne die bisherige innere Organisation der ^andwlrchschaflt;HeseUschasten auch zur Sicherung einer fachlichen Behandlung lechnifcher Angelegenheiten ge» nüge? 4. ilassen die bisherigen Erfahrungen bezüglich deS SubvenlionSwefenS im Allgemeinen < .ich ein> zelncr Zweige desselben principielle «>; , l« e« für daS (Ncbahrcn des Ministerium« l'üel !ul jene« der ^'andwirlhschasl« , Gesellschaften wlinschenswerih erscheinen? 5. Werden bezüglich der Hebung des vom «ckerbaumini» sterium subvenlwnirlen landroml-''' "-*-n Unlerrichi« ge» änderte oder neue Maßregeln l » ? 6. Wc>S kann geschehen, um da« landwirlhschafMchc MclwralwnSwesen im wcillrcn Sinne lln«l'c!,dere Be> und Entwässerung, Drainage, Umsystcm'sirung von Wirthschaften u. s. ».) ocm technischer und finanzieller Seile, den VerU' " un. sereS Helmalhlande« entsprechend, zu sördern? l e« sich lilSbcsondere, Elaa>S>,'i?!scki,ssc, und umei bt' Mligungrn zu mhciscn, lcindwilthschastliche ____..,,^re, ^ullur-Iiigcnieure, Wicsenbaumeister anzustellen unl> eine bcjllmmle Form de« speciellen Un,e,ricl,!ee im landwirlh-schafllichen Ingenieurwesen s«is „-.s^ü-dsn, Stuten diese« Berufes zu adoptircn ? , ' äle die VeraUgemeinerung der (!»> . '»g ^er landwinhschaslNchen Pioduclion und Induftr« am wirlja». 390 sten zu fördern? 8. Welche Maßregeln wären für die Hebung dcs landwirtschaftlichen Credits zu ergreifen ? 9. In welcher Beziehung bedarf die agrarische Gesetzgebung vorzugsweise einer Ergänzung durch neue Gesetze, und welche Principien wären den letzteren zu Grunde zu legen. Die Landwirthe Krains wollen von diesen Fragen Kennt' niß und sofort Anlaß nehmen: alle ihre hierauf Nezug habenden Erfahrungen und Wünsche bei der trainer Land« wlrthschafts' Gesellschaft niederzulegen; sodann wir-» es Aufgabe der heimalhlichen Gesellschaft sein, diese Erfahrun^ gen und Wünsche bei dem eingangserwähnten Congresse zum Wohle unseres Heimalhlandes zur Oeltung zu bringen. — (Bei Anstellung von Pa t e n tal-I nva -liden bei Eisenbahnen) ist es »orqetommen, daß Elsenbahnbedienstuna.cn an Patental - Invaliden verliehen wurden, ohne daß hievon die compelenle Militär»Behörde in Kenntniß gesetzt wurde und solche Invaliden, den bestehenden Vorschriften entgegen, den Patentalgehalt unge« buhrlich fortbczogen. In Folge dessen hat, wie die Wiener Blätter Übereinstimmend melden, das l. l. RelchStriegs-Ministerium alle österreichlschcn Eisenbahn«Perwaltungen im Wege des Handels-Mmisteriums ersucht, in Zukunft alle Decrete und Verständigungsschreiben für, gleichviel ob provisorisch oder definitiv bedienstete Patental-Invalioen stets an das General« oder Militärkommando, in dessen Bereiche sich der Angestellte befindet, zu leiten, und nicht mehr directs an denselben zuzustellen. — (Mechanische Kunstvorstellungen.) Herrn Sanonncr aus Graz wird morgen Eamslag im «Hotel Elefant" mit seinen mechanischen Kmistwerlen die Productionen beginnen; er wird recht sehenswerlhe Per« suche über Neibungs«Elcllricität zur Ausführung bringen, unter andern auch die Ableitung de« Blitzes von einem Hause oder einer Kirche durch den Iranllin'schen Blitz' ableiter in die Erde und bei ununterbrochener Veilung des- ! selben das Einschlagen und Zünden des Blitzes. Herr ^ Sanonner wird aus einem elektrischen Wunderbrunnen auf Verlangen Wasser, Milch, Bier, weißen und rochen Wein, auch andere Getränlc stießen lassen. Auch noch andere ^ Sehenswürdigkeiten werden das Interesse der Zuschauer in Anspruch nehmen, namentlich das Modell eines englischen! Eegellnegsschlffcs, ein violinspielender Hase, eine Zauber« flasche u. s. w. Die Produclionen werden nicht nur für. Kinder, für Frequcntanten der Volts», Real« und Gym«! nafialschulen, sondern auch für daS ältere Publicum Vetch-rendes bieten. Wir haben vorstehende Daten aus öffent- ^ lichen Blättern entnommen, um die hiesig« Bevölkerung — jung und alt — auf die kommenden Vorstellungen vorläufig aufmerksam zu machen. — (Theaterbericht.) Das Lustspiel „Spielt nicht mit dem Feuer" ging gestern zum Vortheile unseres! recht steißigen, viel beschäftigten und bescheidenen Darstellers der Liedhader- und Heldenrollen, Herrn Franz Traut,; zum ersten male über die hiesigen Bretter. Das gut be-! suchte Haus hat Herrn v. Putlitz's Bühnenwcrt mit gro» ßem Beifall aufgenommen. Das Sujet ist aber auch recht nett und amüsant. Ein junger Advocat, ein trockner Pa< ^ tron, der an jener Stelle, wo andere Menschen das Herz haben, nichts als Gesetzesparagraphe trägt, soll eine reiche Mündel ln den Kreis seines Hausstandes aufnehmen. Seine' Frau, eine Tochter der Eifersucht, würde auf geradem Wege zu diesem Familienzuwachs niemals ihre Zustimmung geben. Um den ehelichen Frieden im Hause des Kdvocaten zu erhalten, wurden ein zufällig auf Befuch kommender ^ junger, nan?er Sohn der offenen See, em Schiffscapitain, und die zugleich angekommene reiche Erbin, vom Onkel ^ des Hauses engagin, sich verliebt zu stellen, und so die! Ndvocatensgatlin zu täuschen. Der gute Onkel hat das ^ Feuer in den Herzen der beiden jungen Leute wohl nur! zum Schein angczun et, um durch List die junge reiche Erbin in das Haus der eifersüchtigen Hausfrau einzuführen.! Über, mit dem Feuer foll man nicht spielen! Das gelegte > Feuer loderte nur allzubald in hellen Flammen auf; aus ^ dem anfänglich finginen Liebcsfeuer wurde ein gar inniges, feuriges Liebesrerhällniß und, wie gewohnlich — eine Heirath. Herr von Putlitz verstand es, diese an sich einfache Handlung recht gewürzt und amüsant iu dramatische Formen zu kleiden. Gespielt wurde allerliebst, es wurden auch alle Träger der Hauptrollen mehrmals bei offener Scene und nach den Anschlüssen beifällig gerufen. In erster Linie müssen wir wieder Frl. Krilgel (Alice) nennen ; ihr zunächst nennen wir Herrn Traut, der den Seemann Huber mit Feuer und nalürlicben Ansirich gegeben. Frau Liics, als zwölfjähriges Plappermäulchen mit der Puppe in der Hanl>, war köstlich. Herr Nadler als Weller wirkte mit Erfolg. Frau Leo gab die eifersüchtige, lhränenreiche Therese ent sprechend. Frau Traut lernten wir in der Rolle „Tante Nettchen" als Plappermühle von guter Qualiläl kennen. 'Herr Otto als Advocat war, wie bereiis erwähnt, lall wie ein Paragraph der höchstseligen, hochpeinlichen Halsgerichtsordnung, nur Herz und Sinn für — Akten, — Herr Traut hat es als Thealerliebhaoer für angemessen erachtet, am Schlüsse der Vorstellung i» der Form eines kurzen Gedichtes „allen" Mädchen Laibacke zu sagen, daß sie „schön" sind. Wir werden dieser Galanterie nicht entgegentreten! — (Allgemeine Fa milie n zeit u ng.) Von der im Verlage von H. Schönlein in Tlutlgart e»schonenden „Allgemeine Familienzeilung" liegt uns Nr. 22 vor. Wir bringen unsern Lesern das reiche Inhaltsl,'erzeichniß dieser Nummer und können bei der Gelegenheit dieses Journal, das sich zur Aufgabe gestellt, nur Ausgezeichnetes sowohl im Terte als in den demselben beigegebenen reichen «Illustrationen zu bieten, nur bestens empfehle»; dieselbe enthält: Tert: Maria Theresia und die Freimaurer. Historische Novelle von Sacher-Masoch. — Franz Grill» parzer. — Skizzen aus den La,Plata-Staaten. — Das ^Stiefkind unter den Sinnen. Von Dr. August Hedinger. ! — Die commnnistischen Flüchtlinge in London. — Nde-!lina Patti. — Der räthselhafte Fremde. Nach den Auf. zeichnungen eines Criminalbeamlen. Von Fr. Friedrich. — Die Taucher und ihre Ausrüstung. — Mainz. — Ein alter Mann. Erzählung von Carl Frenzel. (Fortsetzung.) — Chronik der Gegenwart. — Offene Correspondent — Tilbenräthsel. — Bilder.Räthsel. — Illustrationen: Franz Grillparzer. Nach einer Pholograph'e gezeichnet von Carl Kolb. — Skizzen aus den La-Platae gaßen sllr die Nothleidendeu Krams: Von Karl Ludwig Hmh, l. k. Miliiärcaplan . . 2 fl. Von einem Ungenannten........2 fl. (kinaesellvet. ^ilen lilimkßll Kraft Nllä ss«3liuäubit adlie Illeilicill uuä olille kl)3t«u. llevalesciiile Du Zarr? von I<0uüull. Hie delicate Heiluahrung l<«v»><:5!<;i»ji-tt ll„ lt-,,-!-^ beseitigt alle Kraullielten, die der Medicin niidcrstcheu ; nämlich Magen-. Nerven-, Brust-, Flügen-, i.'cl,er-, Drusen-, Schleimhaut-, Alhcm-, Blasm- »ud Nicrenlcideu, Tubcrculose, Diarrhöen, Schwindsucht, Asthma, husten. Uuoerdaulichleit, Verstopfung, Fieber, Oämmi-drl, Blutaufsttige», Ohreiibraiiscn. llclieltcit u»d Ürlircchcn selbst in der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Mmageruug, Nheumalismu?, Gicht, Bleichsucht. — Auszug auS 72.0 0 Ecr-tificalcu lllicr Genesungen, die aller Medicin getrotzt: <5ertificat Nr. 68471. Prnuett!) (b.i Mondavi), deu 26. October Itz'il». Mcill Herr! Ich lcmn Sie versich^u, daß seil ich von der wundervollen lievaiesciiiro llu liarr? ranch machte, das heißt s.'it zwci fahren, filhlc ich die B^chwerlichlcileu mciiil« Aller« nicht mehr, »och di? ^'ast meiner 84 Jahre. Meine «eine siud wieder schlank geworden; mein G.sichl ist so gllt, daß ich leincr «rille bedarf: incin Magen ist jl.nl, als wäre ich 30 Jahre alt. Kurz, ich fühle mich verjüngt; ich prcdia/, ich hure Bcichle, ich besuche Kranke, ich mache ziemlich lanc,e Reisen zu Fuß, ich fühle mcmcn Verstand llar und mein Gedächtniß erfrischt. Ich ersuche Sie, d:esc Erklärung zu veröffentlichen, wo und wie Sie e« wlln-scheu. Ihr ganz crgcbenlr Äbb.5 Peter Lastelli. ijHcli'^-I'lleal. und Pfarrer zu Pruuetto, .^rei« Moudovi. yiahrhailer als Fleisch, erspart die l<«v»!«!„.iese bei Erwach« senen und Kindel» 5,0 Mal ihren Preis m Arzneien. In Blechbüchse», von z Psund fl 1.5,0. 1 Pfund fl 2.50, -i Pfund fl. 4.50, 5 Psund sl, 10, i2 Pfund st. 20. 24 Psund sl. 3>'. Kkv»!«^!'!,!!-« «^xx-u!»^!' iu Pulver u»d iu Tllklcllcn für 12 Tassen fl. 1...0. 24 Tassen fl 2 s>0, 4« Tassen sl. 4 50, in Puw^r für 120 Taften ft. 10, für 2«« Tassen fl. N>, sllr 576 !ass''i, sl. 3»j. .^u begehen durch Barry du Barry 5 «lomp. I.! V^l«u, ^Hiia,odzH»«« Hr. s, tu I.Hlb»od Ed Mahr, IN ^i.!l !iig F. .Xolll!l!ilg, !!! ttlagrufun P. Blllil'acher, >n Oraz Oelirlld^ O l'erra nzniayr, in Innebrucl Diechl l 4 Fra»l, in Vin, Haselmal>cr, m Pest Türül, in Prag .V Flirst, iu i.^ü!ü! F. Lder, sowir in allru Städltn bei auttu Apoihc! rn »d ?ppcereihiludler"; auch oersenoet das Wiener Haxs nach alleu ?c>» mid November - Zillseu —. . 5perc, Viational ? Änlfheu 7l.«5. I^Oes HlaHls^Vlilt^n 104. — Vll!'l-Nct,sn 84«, — «lr.ti:« iüct e:< A4<;,25. - ^i:id^n N1.X0 , N l Mu».» Dncate» 5,30 ^it'nlicnd'l'r 8.90 2luftekou»mc«o Fremde. «m ,inn, Sleinbüchl. Stlansly, Böhmen. - Stare, Oiirz. Franleilbergrr, Wien. — Tresen. Brence, Pfarrer. - ^ode», Kiainlüirg. Xln«l« NVl«»«,. Fädransperg, Pösendors. - Buchberger, Kaufmann. Asch, - Pohl. Kiusni, Prag. — Varou Npfallrern, Krcn^, ^rau Kaifer, Peüau Nnlnlm«'«,«^ >««,»'. Ialllt, Gotlfchce, Theater. Hculc: Zum nsten male: Gcld< Geld! lyl-ll»! Posse mil G'sang in 3 Aclru von Kaiser. Mnslt von Slenzl. M^ul-l'lolull's,«', Heol,nchlulll^«'.!l ill l^lllmch. "615Mg, 74'i',n"f 3l windstill ^lMhTbew^ „ 7l2„ N 7^.,, ^w4 windstill ,.H»?r « Iul'.i.er-Iull 72— 72.15 . ^ „ Äpnl-Octcbll , 72, > 72.15 e«s«v3 1838 ... 313- 315.- ' „ ,8-', (4') ,» 250 l'., 94 50 95 50 , „ I860 zu 500 ft. . - 1"4,5.0 104.75 ^ . 1^0 ,u 100 st. . - 127.- 126. - ^ „ 1864 ,» '00 st. . 147— 147,50 StoatS-Doml! ' dvriese zu 1«0ft. <» er . . 11950 120- «. Grut,^ . a,.,n,ae-»Zb!lg<,tlo,,e'l. Fiir 100 st. <^clk 3'.'ll<,rf «2hmn: .... zn5pGl ?8— 99. V°liz,n. .... ,. >; , 7550 76->0 «ieber-Oefteritich . ^ h „ 35.» 95.50 0dei-Oeft ü.......341 — 342. - 'iiot.en-^lcdUansta^ .... —.— — — Äredilllnftlllt f Handel u. <3ew. . 349 75 350. -4rebif . ... 127- 12750 ^trfchrsbanl ...,.., 209.50 210. - l?» Ärtle» von lr.»nHpor,«ii«lerneh» »n«ngen. abellj.We,lb»!jU (Linz-Nud, ,«5,.>l ^,,^.) , . . . 213.— 213 50 2325 — i!<3l> 194 75 1i>5 25 «^ s.?z<:dl' . . . 2"975 2l1 l '^> ^..^^ssyer.Vabl, . 164 5/1 165.-. ^'iu^, «,'^'.r........ 440. 443,—^ Oeft?rr. NordweNdahn . . 21^75 219.25 Nuka'!",^',» ... !8s) 181." Sielienbnrger «»hn '91 . 192.— ' Staatsbllh'u....... 395) 397- Vllbdahn........ 213 30 213 50 F«dar z,: 5 p0 ito.in33I.rullz.,u5p„30 90 60 Unz.^!id.-2rlt>.-Nuft. zu5:'/, ptt. 89.75 90.25 «. ^rioritatsobligaii^nen. Gel.' W^arc ^nl -Wchh in G. verz. (!. <3:niss.) 98.75 94.25 7 «iordb in silb. ver,. 105 — 105.25 ' > ^.<»> 102.— 105 75 106 25 1"1.?5». 102. - > Geld Waare 3ifhenli. Vah« ln Silber oerz. . 95.50 <»6.^' staa«!b. V. »"/, « 5.00Fr..,! <3m. 133 50 134.^ sltdb. O, 8"/, ^ 500 ssrc. pr, Stilcl 111 75 112 25 «5Udb.-V.> 200 fl.z. 5" „ sllr 100ft. 9? . 97.s0 Sudb.'Non« 6'/. (18?« .74) > 500 Frc? ftr. S,uz .____...^ Ul,g Ostbahn fur 100 ft . ^499 85 10 ». Privatlvsi »per Sllls). 0 15k" W?^s,l (>M2N) Gett Waa" «ugsburg für ll>» ft slldb. «0. 93 85 94. ^ ssrllllssurta.M.IWft. dctto 94 10 94,^ Hamburg. f«r !!»,> Murk «anco 82 8" 83,^ ^'lliidon. fltr 10 Aunt, S.erling :I1.80 >1^ '^ i>a.!i. lUr :sX) gleacs . , . 43 85» 43." it. Hin,:,-Ducattl. . 5 ft. 30 ll. 5 st, 3^ rr. .i«polf^n«d'°l . . 8 .. 89 ^ 9 . -" " Preuh. Hassenscheine 1 „ 66 . . ^ " ^i^ «ild" 110 « — , 111 - "" »«ul,n Obli«ation?n, Pri-, 7,>,.,'!-'-a: 8K.7K »e,d. 86 W««"'