Nl.4l. Samstag, 2ft. Wnm 1897. IllhrMna 116. Laibacher Zeitum. ^"umcrntillnilpeis: 'Vlit P ustUl> rsc» b >l üg : gaüMhn,; ss, ls>, lialbiahrin f!, 7'50, Im Comptoir: " Muss st ll, iiall'j^iri^ si, s> f>», ^ür di„> Zustellung i»>j Hnns Wii^ahri,, ft, l, — Inscrti>>nc«ffebUr: ffür "N»c Insl'latr bij zn 4 Zeilr» '^5 lr,, ftlöncro per ^rilr «; N, ^ l>li östenm W!edr>!)!)!!l!!ql'li per Zc»c ^ lr. Die «Lllili, Zeit,» erscheint täglich, mi! A!,«nab»l? ber I»»» und sseicrtagf. Die Administration befiitdc! sich (loiMcssplll^ Nr, il, die Ucdactlu« Aal)»l»oigasse str. ll>. Iplechstunde» der Nedacüo» von «Vis ll UY> rwl'mittagv, U»fla,ilierle Ärirfe weide» nicht angeiwmmei!, Manuseriftie »icht zuruct^estellt. Amtlicher Theil. ^ Seine k. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 14. Februar d. I. dem "l'nist.rial -> Secretär d< s Ministerraths - Präsidiums ^. Karl Ritter von Wiener den Titel unk Cha-lalter eines Sectionsraths mit Nachsicht der Taxe "Uergnädigst zu verleihen geruht. Vadeui m, p. y. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 6. Februar d. I. dem . Februar. Ein Theil der Indu striellen Oefte rreichs hat einen Wahlaufruf erlassen, in welchem erklärt wird, dass sie einer praktischen Socialpolitik zustimmen, das heißt eiuer «Socialpolitik anf Basis einer stallen Industrie», und folgende Forderungen aufgestellt werden: Ausbau der Gewrrbegesetzgevung im fort« schrittlichen Sinne, Schaffung eines Industriegesetzes und Errichtung eines Industriebeiraths, Rücksichtnahme auf die Leistungsfähigkeit der Industrie bei der Steuerbelastung, Ausgleich mit Uligarn unter dem Gesichtspunkte der wirtschaftlichen Parität im eigenen Zollgebiete, Reform der Arbeitelvcrsicherung. Rücksicht--nähme auf die betheiligteu Industriezweige bei Abschluss von künftigen Handelsverträgen, Unterstützung der Exftortbestrebungen durch den Staat, Reform des Eonsularwesens, zweckmäßige Tarifpolitit, Ausbau der Wasserstraßen, Hebung Triests und energische Abwehr der destructiven Socialdemokratie. — Anderseits versendet ein vom letzten Industriellentage eingesetztes Actwliscomitc ein Memorandum an dir Industriellen Oesterreichs, in welchem die Bestrebungen der Social-politiler auf das schärfste verurtheilt werden und die Gründung eines Bundes österreichischer Industriellen voraeschlagen wird, zu dem Zwecke, damit eine Ralliie- Feuilleton. Erzieherin gesucht. -"'Gscheö Lcbeutzbild uon I. M j a h u i h l i. Autorisierte Uebersehung von U. Varbell. ^uch'iH ^ b"' auch dir erscheint das lächerlich! . . . stelle ann l "ch"l müssen. Wirklich wunderlich! Eine zu verstpf./, 2' ö" wollen, ohne den deutschen Dialcct «^ ^ fpielen Sie auch?. H-O W«le Clavier.. Und da V ^^ ^ lehr billig ein Clavier gekauft. Mit musikal?^ '^ """' dass wir auch eine Mamsell "nnoncimp I"' Kenntnissen haben müssten, und da «Da« S ?'?"' einer Mamsell . . .. ?""ölhia !„s7. 'Mamsell' brauchst du durchaus nicht ^°ben aufbin! 3'^ unterbrach ihn die Frau, «wir .c 'Pola^^ l"le die N>2 'Felgen sollst du! Gehe lieber und Pechen O?''.^""t s'e sich mit der Guberuanle Was?,, ^"u ,ch cs dir noch zehnmal sagen? ^"ben,.°'sH?."h "°Z "Hl, ob wir übereinkommen 'Sieh' "3 °"2 Mädchen. i ' Ich will ?>. °"'c !"'l l"ir nicht übereinkommen! " 0anz„, StadwiÄ^?!^ W"' Mamsell, dass du """ertel keinen treuherzigere., Menschen und besseren Mann findest, als ich es bin ... Ich sage dir die Wahrheit ... Gib nichts darauf, dass meine Frau eine so cingeflchchte Närrin und ein Dorf-weib ist; ich verstehe jedermann zu schätzen, nicht nur ein Fraueuzimmer . . . Nach unserer jetzigen Civilisation bin ich imstande, einem Frauenzimmer alle mög' liche Achtung zu erweisen . . . Auf meine Ehehälfte kannst du spucken ... sie will nur eine Alte ins Haus nehmen . . . Wozn soll ich denn eine Katze im Hause haben, frage ich Sie?» «Haben Sie zwei Kinder? Knaben oder Mädchen?» «Mädchen! Hol's der Kuckuck! Wie sehr ich auch einen Nachfolger wünschte, nichts war's damit! Aha, da ist schon das Hühnervolk! Ich bitte, einander ge wogen zu sein.» Die Mutter trat, beide Mädchen au der Hand führend, ein. «Welch' reizende Kinder!» bemerkte die Gou vernante. «Es sind. wie gewöhnlich Mädchen! Nun, was bleibt ihr stehen, wie'die Oelgötzen? Gcht zum Fräulein hin und macht ihr einen Kinx!» Die Kinder machten der Gouvernante einen Kmx und stellten sich schüchtern an die Wand. «Nun. das ist eure Lehrerin! . . . Wenn ihr ihr nicht gehorcht, werde ich euch die Ruthe füllen lassen! Habt ihr verstanden? Jetzt, Mamsell, sprich einmal etwas Fremdländisches!» «Wozu denn das?» lachte sie, «sie werden es ja nicht verstehen ...» «Dafür werden wir es verstehen . . . wenn wir auch die Sprachen nicht gelernt haben, fo ist es doch kinderleicht, sie zu verstehen.» Die Gouvernante zuckte die Achseln und sagtc etwas auf Französisch. «Erste Sorte?» lobte der Hausherr, «man hört gleich, dass Ihre Gnaden Deutsch aus dem ff verstehen . . . Und mm. Mamsell, spielen Sie ein wcma Clavier ...» ^ .... «Was foll das? Soll es em Examen sem/. «Nein, es soll nicht gerade ein Examen sein, aber man muss doch sehen, wofür man sein schwer vcr-dienlcs Gold zahlt ...» Die Gouvernante gieng zum Clavier und griff einige Accorde. «Ach, davon verstehen wir ja nichts! Sei doch so gnädig und spiele uns einen Tanz. den Ka-marinski, vur.» Das junge Mädchen begann zu spielen. Der Hausherr kniff die Augen zusammen und hob die Schultern, die Frau spuckte aus und wandte sich ub. «Famos! Bravo!» rief Herr Nesewajew und gieng schnell auf die Gouvernante zu: «Und der Preis?. Laibacher Zeitung Nr. 41. 348 20. Februar 1997. rung der österreichischen Industriellen aller Branchen, ohne Unw schied der Nationalität, Confession oder politischen Parteilichtung platzgreife, um in Sachen der politisch-wirtschaftlichen, gemeinsamen Interessen sowohl dem Parlament als auch der Regierung gegenüber einheitlich und consequent aufzutreten, und den be« rechtigten Bestrebungen der Arbeitelschaft zum Durch« bruche zu verhelfen, dagegen den unberechtigten, zumeist von fremden Elementen hineingetragenen Ambitionen mit aller Energie entgegenzutreten. Im böhmischen Landtage begründete gestern Abg. Pacak den Antrag auf Erlassung von Gesetzen, betreffend die Regelung der Sprachenverhält-nisse bei den autonomen Vchiirden. Er glaubt, die Lösung der Sprachenfrage werde den Anfang bilden zur Lösung aller Fragen in Böhmen; die Bewilligung des Antrags sei ein Act der Gerechtigkeit. Abg. Nilsche erblickt in einzelnen Bestimmungen des Antrags neuerliche Angriffe gegen die Deutschen. Abg. Pacak verwahrte sich dagegen, dass der Antrag Angriffe gegen die Deutschen enthalte, und sagte: «Wir sind aufrichtige Freunde der deutfchen Collegen und haben nichts dagegen, wenn der Deutsche im czechischen Gebiete sein Recht in deutscher Sprache sucht, verlangen aber auch, dass der Czeche bei den Deutschen in seiner Sprache sein Recht finde.» Der Antrag wurde einer Commission zugewiesen. — Der Landesausschuss legte einen Organisationsplan bezüglich der Errichtung des Franz « Iosef-Landesjubiläumscredits-fonds zur Unterstützung kleiner landwirtschaftlicher Producenten anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Regierungsantritts des Kaisers vor. Das Grundvermögen bilden die vom Landtage gewidmeten 500.000 Gulden. Im ungarischen Abgeordnetenhause erklärte gestern in fortgesetzter Debatte über das Ackerbaubudget der Nckerbamninister, es sei im Interesse Ungarns, dass die Verzehrungtstemr nach gemeinsam zu bestimmenden Principien festgestellt werde. Betreffs des Thierverkehrs bestehen Uebelstäude. Der Ausgleich sei berufen, hier Abhilfe zu schaffen. Der Minister con-ftatierle ein bezügliches Entgegenkommen des Herrn Ministerpräsidenten Grafen Vadeni, der erst jüngst die Sperre bezüglich zahlreicher Orte aushob. Der Minister sprach sich gegen die Ausfuhrprämien für das Getreide aus und kündigte einen Gesetzentwurf, betreffend die Regelung der Rechtsverhältnisse zwischen den Arbeitern und Arbeitgebern, an. Im deutschen Reichstage stand gestern auf der Tagesordnung die zweite Berathung d r Con-vrrtierungsvorlage, welche in zweiter Lesung an^ genommen wurde. Das preußische Herrenhans nahm das ganze Lrhrerbesoldungsgesrtz mit einigeu Abänderungen in der ?assung dts Abgeordnetenhauses an. Zu den Vorgängen in Kreta liegen noch folgende Nachrichten vor: Aus Athen wird der «Pol. Eorr.» über die vor Brginn der Action Griechenlands in Kreta seitens der Königsfamilie bei den verwandtschaftlichen Höfrn in Petersburg und Berlin unternom« menen dringenden Schritte und die Aufnahme, welche dieselben dort gefunden, nachträglich noch Folgendes gemeldet: Den bezeichneten Höfen wurde die äußerst schnmtige Lage des Königs dargelegt und darauf hingewiesen, dass angesichts der einmüthiqen Stimmung der griechischen Nation bei sonstiger Gefährdung der Dynastie die Action unvermeidlich geworden sei; daran wurde das Ansuchen um eine sympathische Haltung ge- knüpft. Trotz der Unterstützung, die diesen Schritten von einflussreicher Seite, namentlich in Petersburg, zutheil wurde, sei jedoch der griechische Hof leinen Augenblick darüber im Unklaren gelassen worden, dass die Aufrechterhaltung des Friedens und das durch diefen Zwick gebotene Zufammengehen mit den andern Mächten sowohl in Petersburg, als in Berlin als unverrückbar? Grundlage der politischen Richtung gelte, der gegen, über alle Erwägungen anderer Natur hintana/stellt werden müssen. Zu dem Artikel des < Temps», in welchem es heißt, Europa sei nach Kreta gegangen, nm daselbst ein autonomes Regiment einzuführen, wird der «Nationalzeitung» von zuverlässiger Seite gemeldet, dass von Verhandlungen wegen einer Autonomie für Kreta nichts bekannt sei und Deutschland sich schwer lich darauf einlassen dürfte, bevor nicht die völkerrechtswidrigen Schritte Griechenlands beseitigt sind, das heißt, so lange noch griechische Truppen auf Kreta den Truppe» der Großmächte herausforderud gegenüberstehen. Der höhere französifche Marinerath schlägt vor, das active Mittelmeergeschwader in zwei Panzerdivisionen und ein' Kreuzerdioision einzutheilen. Letztere würde eventuell unter das Commando des Contre'Admirals Pottirr gestellt werden. D^s griechische Panzerschiff Psara» dürfte Samstag nach dem Piräus abfegeln. Die in einigen Tagesblältern gebrachte Nachricht, dass Sr, Majestät Rammlreuzer «Kaiser Franz Josef l.» am l4. d. M. Pola mit der Bestimmung nach Kreta verlassen habe, beruht auf einem Irrthum. Das genannte Schiff hat instructionsgemäß am vmbezeich neten Tage feine Missionsreise nach China angetreten und wird als nächsten Hafen Port-Said anlaufen. «Reuters Office» meldet aus Capstadt: Eine Streifabtheilung von 60 berittenen Scharfschützen, welche mit 20 Eingeborenen von den Vetschuana bei Landbrrg angegriffen winden, mussten sich wegen der Uebermacht der Aufständischen und wegen WissermaN' gels zurückziehen. Ein englischer Osficier nnd ein Soldat wurden getödtet. Die Verluste der Aufständischen sind schwer. Tagesueuigleiten. — (Regierungsjubiliium Sr. Majestät des Kaiser«.) Aus Anlas« bls fünfzigjährigen Re-glerung«jubiläums Sr. Majestät des Kalsers hat der Verein der Professoren und Lchrer der landwirtschasl-llchen Lehranstalten in Vtthmen und Mühren beschlossen, einen Unlerstützungsfonds für Witwen und Waisen nach Professoren und Lehrern der landwirtschaftlichen Lehranstalten zu gründen. — (InternationaleSanltätsconferenz.) In d?r Sitzung der internationalen Sanitätsconserenz oom 18. d. M. verlas der P äsidenl ein Tlegramm des König« Humbert, in welch?m er den V rtretern der an der Conferenz theilnehmenden Staaten für die bei Veginn ihrer Arbeiten dem königlichen Hause und Italien gegenüber zum Ausdrucke gebrachten Gefühle den Paul aus-sprach. Die llonferenz sehte mehrere technische Special-commlfsionen zum Studium der wichtigsten sanitären Fragen ein. — (Unter den Geschenken.) welche der Jar dem Negu« Menellt übersendet, befinden fich auch drei kostbare Jagdhunde aus der kaiserlichen Zucht, die einen Wert von 30.000 FrancS repräsentieren. Die anderen Geschenke sind in Kisten verpackt, die ein Gtsammtgewlcht von 14.000 Pfund haben. Der Secular deS NeM Atlo. welcher die Geschenke mit sich zurücknimmt, ist au« von einem russischen Kapellmeister begleitet, welcher e!>> Orchester für den abessynischen Hos zusammenstellen «n» einschulen soll. — (Eröffnung einer Eisenbahn i" Vulgarien ) Die von del bulgarischen Regierung '" eigener Regie erbaute Elsenbahnstrecle Pernil ° Nato»" gegen die macedonische Grenze hin wurde am 18. d. ^ in Anwesenheit des Fürsten und dcr Füiftin sowie btt Mitglieder der Regierung dem Aerlehr übergeben. — (Kessel-Unfall auf e i n e m D a mP fe" Aus Cadix wird vom 18. d. M gemeldet.- Auf df"' bamftjer «P..il,z,ssin von Asturien» brach bei der Au! stcllung eine, K fsels einr Maschine. Mehrere Persons wurden geludtet, drei verschwanden im Meere und l<< darunter der Ingenieur, wurden verwundet. Local- und Provinzial-Nachrichten. Krainilcher Landtag. Neunte Ichimg ai» tti, Februar 1^97. Vorsitzender: Landeshauptmann Olto Detlla. Regie» ung«dettreter: Lanoc«p,äsident Varon Hei", Hezirlscowmifsär Varon Rechbach. Das Prolololl der letzten Sitzung wird verlesen U"° verificlert. Per Landeshauptmann theilt mit, dass dem ilbg Üuckmann ein fünftägiger Urlaub bewilligt wu^ Abg Lavrenii»! hat sem Fernbleiben von der heutige" Zltzuug entschuldigt. Die eingelangten Petitionen und die Berichte bev Lande«au«schusses werben den betnffenden Auischi>"" zugewiesen. Abg. R. v. Langer berichtet namens dc« Fiaan,!' ausschufses, betreffend da« in «nsrhung der VestelMs b,s geometrischen Personals für agrarische Operation mit der l. l. Landescommifs on abzuschließende Uebels tommen. Das vom Landtag in der S tzung vom l l-I'' 1396 beschlossene Uebereinkommen, betreffend die W' stellung des geomrtrijchen Personals für agrarls^ Operationen wurde seitens Seiner Excellenz des H"'" ilckerbauminlster« aus principiellen Gründen nicht ß^' nchmigt, und zwar wurde das vom Landtag accept liebereinlommen lediglich aus dem Grunde beanständ' weil btss.n Gilligteilidauer im H 13 auf die Dauer vo> ^ehn Jahren, d. i. Vom Jahre 1897 bis 1906 besch^"' erscheint. Diese Veschiänlung ist seinerzeit vom Landes ausschus« in der Voraussetzung in Antrag gebro°> worden, dass lnsolge der durch da« neue UebereinloMw anzuhosftNbm günstigeren Arbeitserfolge die agrarisch Operationen in einem Decrnnium durchgeführt scin werde > Da jedoch diese Voraussetzung nach der Ausllä:ung ^ t. l. Landescommission für agrarische Operationen "'" stichhältig erscheint, und da anderseit« mit der Beendig""« drr Operationen die Giltigleit d"s Uebereinlomm'ns ^ ielbft aufhört, bishin aber das Land zu den bezilM^ Leistungen ohnehin nach dem Gesetze verpflichtet ist, 'a" es leinem Anstand unterliegen, dass da« Uebereinlon"Ne aus zeitlich unbeschränkte Dauer abg schlosst« wird, u" zwar umsowenigtr, als die dlfinitlv,: Anstellung geometrischen Personals zweifelsohne eine intense und raschere TlMgl^it desselben und somit auch"" Verbilligung dls ganzen Agrargeschäfts im Gefolge h°° werde. ^ Der tz 13 des vom hohen Landtag in der Sitz" ^ vom 11. Juli 1896 acceftlierten Uebereinlommensh^, «Welcher Preis?» fragte diese, seine Frage nicht verstehend. l Welchen Preis fordern Sie für Gouvernanten-Wissenschaft?. 'l>0 Rubel monatlich.» «Gibt es keinen Rabatt?» «Nein,» saate lächelnd die Gouvernante. «Schlagen Sie ein! . . . Morgen kannst du deinen ttrlms-Krams herbringen . . aber eine Ab< machul'g ist besser als Geld . . . Wenn wir Gäste haden, dann musst du sie durch einen Kamarinsli er« freuen . . . Vist du einverstanden? Reichen Sie mir Ihre Patsche!» Die Gouvernante hatte sich verabschiedet und war fortgegangln. Der Hansherr schielte auf seine Frau und wandle sich dann an seine Kinder: «Nun, da habt ihr jetzt auch eine Mamsell! Lernt und fühlt es, wie emr Vnter nichts für euch schont . . . 5>0 Rubel wirft er. man kann sagen, rein zum Fenster hinaus . . . Wie denkst du darüber, Matter? Nicht wahr, die Mamsell ist ja ein Flamnzimmer erster Sorte?» .Das musst du jn besser wissen!» schmollte sie. «Waas?! Nist du vielleicht eifersüchtig, du Närrin?» «Du bist selbst ein Narr!» Herr Nesewajew spuckte vor Aergec aus, drehte sich auf dml Absatz um und gieng hiuaus. Frau Nejewajew fieng bitterlich zu weinen an. Das Oeheunnis von Kloornber-Kaw. Roman von U. Uonan Dohle. Autorisierte deutsche Bearbeitung von M nx Kleins ch m i d t. (22, Fortsetzung.) Ich sagte niemand ein Wort von dem, was ich gesehen hatte, aber ich war entschlossen, nicht länger in Eloomber'Hall zu bleiben. Vier Pfund monatlich ist ein guter Lohn, aber er ist nicht genug, um einen Menschen für den Verlust feines Seelenfriedens oder vielleicht gar seiner Seele zu entschädigen, denn wenn der Teufel umgeht, weiß uiemand, was für Fallen er uns stellt, und obgleich die Vorsehung stärker sein soll, ist es doch besser, nichts zu riskieren. Es war offenbar, dass der General nnd sein Haus unter einem Fluche standen, und es war recht und billig, dass der Fluch auf die fiel, die ihn verdient hatten, und nicht auf einen rechtschaffenen Preibyterianer, der immer den engen Pfad gegangen war. Mein Herz that mir weh für das junge Fräulein Gabriele, aber trotzdem fühlte ich, dass es meine Pflicht gegen mich selbst war, dass ich fortgienge, wie Lot von den ruchlosen Städten anf der Ebene. Das schauerliche Geklingel tonte mir unablässig in deu Oyrrn, und ich lounte es nicht aushalten, allein in den Corridoren zu sein, aus Angst, es wieder zu hören. Ich wünschte mir nur die Gelegenheit od^r eine Entschuldigung, um dem General kündigen zu Wunen und dorthin zurückzukehren, wo ich mit Christenle" < verkehren konnte und die Kirche keinen Steinw weit von mir wusste. Aber der General kam zuvor. ^,l Es war gegen Ende September und ^ ..,<.„ gerade aus dem Stalle, wo ich dem Pf"'^.,/^e" Hafer gegeben hatte, da sah ich einen lllvß'"6A Ae, Kerl den Fahrweg heraüfhumpeln, auf einem ^ >,, mehr wie eine ungeheure, hässliche Krähe, als wle Mann. ,. ss Als mein Auge auf ihn fiel, dachte ich, "^' ,^il vielleicht einer von den Halunken fei, von bene» ^ Herr gefprochen hatte, und fo, ohne viel Umsta^ ^, machen, holte ich meinen Knüppel herbei, um 'Yl dem Kopfe des Kerls zu probiere». ,z,lc Er sah mich kommen und las vielleicht »» .^ Absicht in meiden Augen oder an dein KnüPp ^ meiner Hand; mit einem schicklichen Fluch ^iä) ein langes Messer aus seiner Tasche und schw"l^ste umbringen zu wollen, wenn ich mich von der rührte. . he>' Herr Gott! Die Worte, die der Schüft m ^ Mund nahm, waren genug, um einem die v^ Verge zu treiben. Mihe Es wundert mich nur, dass er nicht vow erschlagen wurde, so wie er dastand. . l^,e»l Wir standen uns noch gegenüber - er "Ut ' r^l Messer nnd ich mit d?m Knüppel — als der ^ drn Fahrweg heraufkam. (Iorlschu»!! '" LaibackM Witling Nr. 41. "4^ 20. Februar 1897. ^^ zu lauten: «Dieses Uebereinkommen, welches m!t "n Tage des Abschlusses in Kraft tritt, bleibt solange ^Wirksamkeit, als in Krain agrarische Operationen durch-«"lllhren find.. Alle anderen Bestimmungen dieses Uebereinlomnens ""lb«n gänzlich unverändert. Aus Grund dls Angeführten wirb der Antrag «tftlllt: Der Landtag wolle den Landesausschuss ermächtigen, ^l in derLanbtaglsihung vom 11. Juli 189« acceptieitt lllbereinlommen, betreffend die Vcstellung des geometrischen ^"sonals für agrarisch? Operationen auf zeitlich un-"Ichränlte Dauer abschließen zu dürfen. Abg. v. Lenkh beantragt die Resolution: Der hohe Landlag wolle beschloßen: Der Landes-"Usschuss wird ausgesordert, sich bezüglich Ernennung llnez dritten Ober-Geometets und Comvletierung der ^«ten Abtheilung mit der hohen Regierung ins El> ""nehmen zu sehen. Landespräsibent Varon Hein erllärt, wm Verichle l< Ausschusses nur eine kurze Bemerkung beizufügen. ^>s die agrarischen Operationen sich nicht auf die ,^uer von zchn Jahren beschränken lönnen, möge aui ""igen statistischen Paten ersehen werden. Vi« zum ^ahre 1896 wurden 596 Operationen angemeldet, von °°sen find 40 abgewickelt worden, so dass 556 vel° °"tben, Von diesen wurden bis Ende 1896 125 technisch "ledigt. 67 cataftralisch und grundbücherlich behandelt, "l bleiben für die technische Behandlung. Die bisherig «Mhsung ergibt, dass in einem Jahre 3<» Operationen Wändig finalifiert werden lönnen. Bisher hat jedoch «t Zahl der angemeldeten Operationen jene der finall- "Uen Überschritten, so dass sich ein bedeutender Ueber- M« ergibt. Der Zeitraum der Beendigung der Opera- °Nen ließ« sich jedoch annähernd nur dann bestimmen, tnn die Zahl der angemeldeten hint?r der der finall- ' "ten zurückbliebe, das sei jedoch, wie er nachgewiesen, "'«hl der Fall. , Aus der von Jahr zu Jahr steigenden Zahl der angemel- ""Operationen lässt fich schlilhen. das« die Bevölkerung ""der Abwickelung w« Agrargeschäft« zusrieden ist, bah?r '' da« Resultat durchaus erfreulich. Durch die Grund- Mmmungen des Ueberelnlommens. die der Landtag im ^n Jahre acceptlert hat, gewinnen die Operationen ."technischer Vollendung und an beschleunigter Durch' "Ung. Die enbgiltige Erledigung des Uebereinlommens ein» "^ ^ dringender, weil ein gleiches Ueber« "°«men in Niedervsterrelch, Kärnlen und Mühren dn, abgeschlossen und aus Grund desselben ^ ' technische Personale definitiv in den Staatsdienst , ""°ln»en wurde, was ein Zuslrvmln technischer Kräfte 3ie/ Kronländer zur Folge hatte. Wie au« dem lM ^"berichte des Landesausschusse« zu ersehen ist, o " bie Agrarbehörden im velflossenen Jahre einige At^,! technische Kräfte verloren. Es treten daher don ^ °" ^^ ^lle von geüblen Kräften, welch letztere lvetk ^" Kronländern mit offenen Armen ausgenommen Annb Er empfiehlt den Antrag des Ausschusses zur Nlw^l" ^"l Landespräsibent bespricht sodann die Mtt ^" ^" ^ "' ^enlh wegen Aufnahme eines blim "ns "^"Meters. Die Lanorscommiss'on war bemüht, iu ,^ "bauminlfterium die Vermehrung des Stande« oblebn !" ^^"" ble Minist.rialcommission verhielt sich l'ehen «' "^ technische Kräfte nicht zur Verfügung ^uiilll, "'^^ ^vk' wieder auf seine wiederholten Ersvtl ^"2" zurücklommcn. dass der Geometer nur dann "Ul d m ^^" lönne, wenn er imstande sti. sich scj j.^^^^"""a ins Einvernchmen zu sehen, hiezu "liiszll^ ^'^ Kenntnis der slomnischen Sprache u„« gt^ , "l Wie er bereits wi vetschiebenen «nlässm nach. der l «Ü ^,?^' l"°che sich der Mangel an Technikern, die und d«V '^" Sprache mächtig find. una/mein fühlbar reducier. "»."/" technische Personale sei infolge dessen so sol«,««. !» '^ ^^ Anstellung eines dritten Oberg^ometers, ^er La ^^' "^ completlert wäre, verfrüht erscheine, logmen l,^°^M zweifelt jedoch, wenn da« Uebercin-»verd, .M^ossen wird, nicht, das« es möglich sein k.ttchmsche «läfte zu gewinn drv H " ^vdZ^ erörtert die Haltling, die seine Partei ""'g n ^""^" einneh.ne. Cr hosft, dass die Regie ^'rl'nnqc" "" ^ ^""^ "'^'^ !^"^"" ^"^'' '""" ^ese l>"t n,./> !«!" ""lh "llos tl,n>, werde, »in die Angelegen- der U^.^ °^ Schluseworle des Berichte, statlcrs wird ^lbg. v c^ ,<°" Ausschusses und die Resolution des Ab« Y "«gknowmen. ^'ff nd Vl ^" ^richtet namens des Finanzausschusses, ln ssrain. 6"lchwng einer chemischen Velsuchestation ^'bung v?^^ ^" hohe« Landtags in der zrhnlen tschüs« l>, . ^""" ^^6 wurde der Landes» ^ "" landwirtschasllichen chemischen Ver. Der L«n! Kronland Kraln zu erwirlen. ?°" 2. ^?i "°"'llhu,s wandte fich in seiner Eingabe "Ule unt"r » ' °" bie hohe l. l. Regierung und "'^" Inkli^.? ?""s der Nothwendigkeit einer der- ^"ftilutlon für unsere Landwirtschaft, namentlich auch für unfern Weinbau, die Bitte, das« nach dem Muster der vom Staate errichteten Versuchsftalionen in Görz und Spalato auch für Kram eine folche Anstall activiert werde. Die k. l. Landesregierung theilte dem Landesausschusse den Erlass des hohen l. l. Nckerbauministeriums mi», wonach dasselbe nicht in der Lage wäre, eine derartige staatliche Versuchsstation in Krain zu errichten, dass es aber geneigt sri, eine Versuchsstation, welche hauptsächlich den praktischen Bedürfnissen der Landwirtschaft zu dienen hätte und nach dem Muster einer ähnlichen Station bei der l. l. Landwlrtschafts.OchUschalt für Kärnten an dir l. l. lralnische Landwirtschafts'Gefellschaft anzugliedern wäre, sowohl durch einen Gnindungsbeitrag als auch durch jährliche Erhaltungsbelträge zu fördern. Die lrainische Landwirtschafts-Gesellschaft erhielt mit diesem Erlasse den Austrag, ein Detailproj ct samm' Koftenvoranschlag für die Errichtung als auch Erhaltung einer folchen Vetfuchsstatlon auszuarbeiten. Das Mini» sterium fügte nur noch bei, dass die Staatssuboentlon im Jahre 1897 oder 1698 angewiesen werden könnte. Gleichzeitig ersuchte die k. l. Landesregierung der-Landesausschuss, fich äußern zu wollen, mit welchem Lanbcsbeitrage er sowohl die Nctivierung als auch dit Erhaltung dieser Institution zu fördern und ob er di> Pensionsansplüche der bei diestr Versuchsstation an-zustellenden Personen zu übernehmen geneigt wäre. Infolge dieser Aufforderung befchloss die lrainisch» Üandwirlschafts-Gesellschast eine Nusschusssihung eigen? einzuberufen und zur selben auch den Vorstand der land wirtschaftlichen chemisch?«. Versuchsstation in Klagensurt. Herrn Dr. E. Kcamer, einzuladen. In dieser Sitzung wurde der Beschluss gefasst, dahin zu wiilen, dass die landwirtschaftliche chemifche Versuchsstation als eine vom l. l. Nckerbauminlsteriuw subventionierte Landesanstalt zu gründen wäre, dere» Leitung die l. l. Landwirtschafts-Gesellschafl zu übernehm » hätte, die sür diese Anstalt als am geeignetsten, als de, Mittelpunkt des gesummten landwirtschaftlichen Fortschritts im Lande zu betrachten ist. Die Gesellschaft ist der Meinung, dass diese Institution auch die Hebung des Gewerbe» zu fördern hätte und dass aus diesem Grunde auf eine entsprechende Unter stühung auch seitens der Handelskammer für Krain gerechnet wetbcn könne. Aus den von der l. l. Landwlrtschasls-Gesellschafi gleichzeitig mit den Plänen, dem Statute und Tarife vor« gelegten Koftenvoranschlägen ist zu entnehmen, dass die Gründungsloften der Anstalt . . . 3743 fl. 60 kr. und die jährlichen Erhaltungsloften . 3700 sl. — kr. betragen würden. Die Iahresauslagen vertheilen fich auf die Gehalt? für ben Director mit........2000 fl. für den Assistenten mit.......600 fl. »ür dcn Laboranten mit.......400 st. und für verfchiedene Erfordernisse mit . . . 700 fl. Hlezu kommen noch die Nnstaltsräume, die bei der l. l. Landwirtschaft» - Gesellschaft ausfindig gemacht werben lönnten. Der Lankesausschus« ist nach Erwägung aller Um» stände, namentlich der finanziellen Seite des Unlei» nehmen«, der Meinung, dass, nachdem das k. k. Ackerbau-Ministerium die Errichtung dieser Anstalt abgelehnt, di.-jelbe daher nach dem Muster der bei der lärnlnischen Landwlrtschastsgesellschast bestehenden Versuchsstation von der lrainischen Landwirtjchaftsgescllschaft zu errichten wäre, indem das hohe Ack rbauminifterium seine eigene I. l. Landwirlschastsgesellschllft zweifelsohne ausgiebiger unterstützen werde, als das Land. w>>nn von letzterem die Anstalt übernommen werben wülde. Dies e>warltl auch die l. k. R.-glerung, indem sie in ihier Nute vom II. August 1896 vom Landesausschusse die Aeußerung abverlangte, mit welchem Beitrage derselbe die Errichtung dieser Anstalt zu fördern und ob er die Pensions-ansprüche de« anzustellenden Personal« zu übernehmen geneigt wäre. Bei den gegenwärtigen mlsslichen finanziellen Ver» Hältnissen de« Landes kann der Landesausschus« zwar leine großen Beiträge übernehmen, dennoch aber beantrag» er mit Rücksicht auf den Nutzen einer solchen Anstalt, zu den mit 3743 st. 60 kr. veranschlagten Gründungsloften einen Landesbeltrag per 1500 st. und einen jährlichen Erhaltungsloftenbeitrag per 1000 fl. zu leisten. Nachdem der k. k. Landwirtschastsgesrllschaft ihre Localiläten ohne« dies vom Lande überlassen wurden, so kann der jährlich Veitrag p«?r 1000 st. nebst den Üocalitäten wohl als das Höchste, was die finanziellen Kräfte des Landes vermögen, angefehen werden. Welters wird bemerkt, dafs die Direction der Landes - Welnbaufchule in Stauden in einer befonderen Eingale die Bitte geftrllt hat, dass diese Versuchsstat.on an der Landesanstalt in Stauden errichtet werden möge. Der Landlsausschus« hat die angeführten Mollve als berilckiichtigungswürdige anerkannt, und erklärt, dass für den Fall, als da« Land allein diese Versuchsstation zu errichten hätte, der Antrag der Schuldlrectlon in Stauden in Erwägung gezogen werde. Gegenwärtig aber erscheint es angezeigt, dass das Land sür diese Versuchsstation nm Beiträge leiste. Conform mit den Anträgen des Landesausschusses beantragt den Finanzausschus«: Der Landtag wolle den Lande»ausschuss ermächtigen, der k. k. Landesregierung auf ihre Note vom Uten August 1996 zu antworten, dass er geneigt sei, die Cr« richtung dieser Anstalt mit einem Beitrage von 1500 fl. zu fördern nnd zu den Erhaltungsloften außer den er« forderlichen Räumlichkeiten, die der l. k, lrainifchen Land wirtschast«gesellschaft beigestellt werben, einen Jahresbeitrag von 1000 fl. zu leisten und diefen Betrag in den Vor-anfchlag pro 1897 einstellen, Abg, v. Lenlh weist auf die hoh: Vibutung der Chemie, insbesondere als Hilfswissenschaft der Landwirtschaft und Industrie hin, Gerade wegen ihrer Bedeutung auf dem Gebiete der Begutachtungen durch Experimente und Analysen foll diese W fsenschift in der neu zu creierenden Versuchsstation auch im Lande Krain ihr Heim finden. Bei de« Umstände, dass nicht nur landwirtschaft« liche, sondern auch gewerbliche Interessen durch diese «nftalt ihre Förderung finden und nicht nur der Wein« bau in Unterlrain, sondern auch im Wippacher Thal«? durch die so nothwendige Vodenanalyse geordert w?rd n soll und weiter die Versälfchung der Lebensmittel in d.n Städten viel häufiger vorkommt, als au? dem Lande, st mehreren Jahren besteht und zu Consultalionen vielfach in Anspruch genommen werde, sei bei entsp^chend^r Besthung des Personals nicht nur Erfreuliches im Interesse der Landwirtschaft, sondern auch eine entsprechende Verzinsung d's investierten Cipitals in Zukunft zu erwarten. Selbstverständlich müsste, wcnn eine Unter slützung von Seite der Handelskammer zu erwarten sei, den gewerblichen Inter« ss n eine entsprechende Ausmeil' samlelt zugewendet werden. Sollten sich mit der Zeit das Mollereiwesen, die Zuckerfabricalion. die Vrantwtinbrennerei weiter enl» wickeln, fo würde die nothwendige Differenzierung und Speclalifierung des Verfuchswefens von felbft geboten fein. Es würde sich nicht empfehlen, Beträge von interessierten Fabrikanten und Händlerlreisen tt. entgegenzunehmen, weil der Schein einer Abhängigkeit auf dem Unternehmen ruht. Wolle «an in den bäuerlichen Kreidn das Interesse sür das Institut wachrufen und die Anstalt nutzbringend gestalten, fo «üfste die Untersuchung von Bodenarten, Düngermilleln, Weinen u. a. m. mil sehr mäßigen Taxen, beziehungsweise für den Kleinbesitzer unentgeltlich geboten werden. Nur fo wäre es möglich, die Errungenschaften der Wissenschaft erfolgreich im land« wirtschaftlichen Kleinbetriebe zu verwerten und dasfelbe gelte auch in Bezug auf kleine gewerbliche Unternehmen, die sich anfangs häufiger noch als die Landwirte Ralh und Begutachtung von dieser Anftall holen dürften. Abg. R. v. Lan a,l,'l bcgvilftr dn> endlich»,' Absicht auf Errichtung einer chemische!» Versuchsstation im Lande mid meint, os sei dankbarst anM^'lemn'!!, dass dir hohe Nl'ssicnlng zur Errichtung dieser Anstall hilfreich die Hand bictcj, Wav die Vennch^statiml selbst betrifft, jo >uän> ecl in Anbetracht ihrer weiten nicht nnv landwirtschaftlich!,'!! Anfqabe zu wimscheu, dass selbe in ihren ssnnctioinn nnd Arbeiten möglichst selbständig gestellt werde nnd die Anlehnung an die Landluirlschastg Gese'lschafl sich nichl etwa daln'n gestalten würde, dass in der Persnchöstatimi einfach nnr ein Organ der Landwirljchasl^ Gesellschaft gesehen werden lönnte LandeSprüfibent Baron Hein bemerkt, dass das Ackerbauminlsterium erklärt habe, dass es nicht in del. Lage sei, eine solche staatliche Versuchsstation in Krai>, zu errichten, hingegen sei es geneigt, eine Versuchsstation, die an die lrainische Landwirtschaftsgefellfchaft anzugliedern wäre, zu 'ö der,,. Der Landesausschuss hat ebenfall« erklärt, durch einen Gründung«« und Erhaltungsbeitrag die Erricht«,,,, der Anstalt zu fördern Es miisse nun die Frage aus-geworfen we>den. wer eigentlich der Herr dieser ^rsuchS< anftalt fein soll, wer fi- errichten foll, denn Rcg.erun« und Land wollen dieselbe fördern, aber niemand wlll s,e übernehmen. Mm «bg. R. v. Langer ggenüber bemerle Ndner, dass eine solche Anstalt nicht von selbst erst-hr. Er sei heule nicht in der Lage, eine dlfinitive Aeuh-runa. abzugeben, inwieweit es aus Grund dcr vom Landes-ausschuss? beantragten Beiträge möglich sein werde, die «nstalt ins L ben zu rusen, weil diese Beiträge im Ver Hältnisse zu dm O.'sammlauZlllgen und da aus die Errichtung der Anftalt von Seite des Landes ein so großer Wttt gelegt wird, doch viel zu klein find Ec hält fich verpflichtet, schon jetzt daraus hinzuweisen, das« «an sich in der nächsten Sssion wahrscheinlich aus diesem Grunde nochmals mit der Vorlage w rde beschäftigen müssen Gewiss sei die finanzielle Lage des Lande» eine un günstige, aber wenn die «nftall einen so groftrn Wert Lüibacher Zeitung Nr. 41. 350 l 20. Februar 1897. für da« Land besitze, muss die Auslage silr dieselbe als eine eminent productive angenommen werben. Abg. Povie bespricht die Vorverhandlungen und bemerlt, dass der Landesausschuss vollkommen correct vorgegangen sei. Ec glaubt, das« das Nckerbaumlnifterium den fehlenden Betrag bewilligen werbe. Gegenüber dem Abg. v. Lenlh betont der Redner, das« die Anstalt auch gewerblichen Zwecken dienen werde' schließlich wendet er sich gegen die Anschauungen des Abg. R. v. Langer, dem er jedoch in Bezug auf die unentgeltliche Consultation silr Gewerbetreibende beistimmt. Lanoeepräfioent Baron Hein erllärt, dass ja niemand bestritten habe, dass der Landesausschuss voll« lommen correct vorgegangen sei. Die Regierung verlangt, das» das Land die Penfionsansprüche der bei der Versuchsstation anzustellenden Personen übermhme, da der« j^nige, der sich hiezu vetpstlchtet, thatsächlich der Herr der Anstalt ist. Wenn nun der Landesausschuss erllärt, dass er die Pensionsansprüche nicht übernimmt, so lann daraus nicht geschlossen welden, dass derselbe incorrect vorgegangen sei. Es seien zwei Facloren vorhanden, von denen jeder fördern will, aber sie müssen sich darüber erst einigen, wer die Anstalt errichten soll, wer der Herr über dieselbe sein wird. Abg. Murnil bespricht ben Standpunkt, den die Landwlllschllste.Oescllschast der Errichtung der Versuchsanftalt gegenüber einnimmt. Dieselbe sei bereit, alles zu thun, um die Errichtung zu fördern; andere gwlcle verfolge sie nicht. Er wendet sich gegen die Anschauungen dts Abg. R. v, Langer; elne selbständige Anstalt lönne niemand in Krain errichten. Dieselbe müsse in der Mitte des Landes, dahec in Laibach ihren Sitz haben. Da die Sache noch nicht spruchreif sei, werde sich noch Gelegenheit ergeben, näher dieselbe zu erörtern. Abg. R. v. La n g er berichtiget die Auffassung, als weine Rldner unter selbständiger Institution eine Institution, die von selbst ersteht, dahin, er meine unter selbständiger Versuchsstation eine solche, die der Land» wirlschastsgesellschast nicht sub', sondern coordinierl ist, woiüber der Präsident der Landwirtschaflsgesellschast soeben in diesem Sinne seine Erklärungen abgegeben hat. Abg. Lenarkic beantragt eine Resolution, der Landesausschufs fei zu beauftragen, di,» Nngelegenheit bringend zu behandeln und dergestalt zu Lidern, dass die Versuchsstation schon in der zweiten Halste dieses Jahre« activiert werben lönne. Schlußllch werben die Unträge des Ausschusses und die Resolution des Abg. Lenartit angenommen. Namens des Finanzausschusses berichten: «bg. Modic über die Petition des Gemeindeamts in Selzach um Subvention behufs Regulierung des Ljuöa» Baches und des diesbezüglichen Gemeindewegs; dem Ausschussantrag entsprechend wild eine Subvention von 200 fl. bewilligt, sobald die Nothwendigkeit der Her° stellung nachgewiesen wird. Die Petition der Gemeinde Villichgraz um Subvention behuss Straßenbeschotterung Billichgraz-Schwarzen-berg wird dem Landesausschusse zur entsprechenden Erledigung abgetreten. Abg. Dr. Papez über die Petition des Gemeinde, aml« Aoelsberg um Subvention behujs Errichtung der Wasserleitung. Der «usschus« beantragt, der Landes-ausschuss wird beauslragt, einen entsprechenden Veitrag aus dem Credite sür die Herstellung kleinerer Wasseranlagen zu bewilligen. «log. Paliz tritt sür die von der Oemeinbe ar-gesorderte Unterstützung ein und fordert vom Landes» llusjchusse elne wohlwollendere Behandlung dieser Angelegenheiten. Abg. Poose vertheidigt den Landesausschuss gegen den AnwUlf des Vorredners, indem er darauf hin> nieist, dass der Lanoesausschuss an die bewilligten Credite gebunden ist. Nach dem Vchlussworte des Berichterstatter« wird der Antrag des Ausschusses angenommen. Die Petition des Johann Ubamit um Subvention behufs Reinigung der Sauglöcher im Thale von Ponique und Gutenfelo Wird, nachdem sie Abg. Pallz befürwortet, dc», i,!«ndesauHschusse zur entsprechenden Erledigung abgetreten. Abg. Hribur über die Petition der 2ehrer«witw Johanna Tomiic um Abnahme einiger Jahrgänge de5 «V:tlc.. Der Antrag des Ausschusses, die Jahrgänge im Belaufe dreier Jahre a/gcn Bezahlung von drei Jahres' rattn zu je 140 sl, abzunehmen und den Landesausschusö zu bellustragen, die Bücher entsprechend an die einzelnen SchiUerlnblwthelen zu vertheilen, wirb, nachdem der Mg. Schweiger die Vetheilung der Schule in Radovice brsulwortrt, angenommen. Abg. Dr. Majaron belichtet namen« des Ver° waltungsausschussco, betreffend ben Grsrhrntwurs, womit grundsätzliche Bestimmungen zur N«gelung des Cur-lmleli« sür im Herzogthume ltcain bestehende Curorte festges tzt werden. Das Elncomil^ in Veldes hat an den Landtsausschuss tie Bitte gestellt: es n«0ge dem Landtag ein Gesetzvor-schlag gemacht, und darin grundsätzliche B slimmungen zur 3l gelung d«s Curwestns sür die Curorle in Krain fest' gesetzt werden. Die Nothwendigkeit einer gesetzlichen Regelung des Lurwesens sür die verschiedenen Cur-, Badeorte, Sommer« srischen u. s. w. in Kraln wird mit dem Hinwels auf die steigende Frequenz dieser Orte begründet. Auch wirb auf das ähnliche Landesgefeh vom 25. April 1896, welches im Erzherzogthume Oesterreich ob der Lnns in Kraft steht, und Welche« gute Wirkung übt, aufmerksam gemacht. Der Landesausschuss, obzwar derselbe in keiner Welse die Culturverhältnisse strains mlt jenen des ob-gedachten Erzherzogthums aus gleiche Stufe stellen möchte, pflichtet jedoch im Hinblick aus den erfreulichen Aufschwung, den einige Curorle in Krain in den letzten Jahren genommen haben, der Anschauung des Curcomll^s in Veldes bei und empfiehlt dem Landtag einen Gesetzentwurf zur Annahme. P.r Verwaltungsausschuss hat den Anträgtn des Landesausschusses beigestimmt und beantragt, der Landtag wolle beschließen: Dlm Gesetzentwürfe wirb die verfassungsmäßige Zustimmung ertheilt. Der Landesausschuss wird beauftragt, demselben die Allerhöchste Sanction zu erwirken. Zum H 1 welcher lautet, für die im Herzogthum? Krain bestehenden Curorte (Badeorte, Sommerfrischen und dergleichen) können eigene Curorbnungen vom Landes-Präsidenten nach gepflogenem Einvernehmen mit dem Landesausschusse und mlt Beachtung der nachstehenden grundsätzlichen Bestimmungen festgefeht werden. Bis zur Eclassung solcher Curordnungen bleiben die Bestimmungen der gegenwärtig bereits bestehenden Eurregulative in Wirksamkeit, ergreift Abg. Baron Schwegel da« Wort. Da es wichtig fei, dass den Interessenten das Recht, auf die Handhabung der Cur-Oldnung Einfluss zu nehmen, gewahrt bleibe, beantragt der Nbgeoednete die Einschaltung: «nach gepflogenem Einvernehmen mit dem Landesausschufs und mit den Inter«ssenten». Landesprüfident Baron Hein erllärt namen« der Regierung, leine Einwendung gegen das Amendement zu erheben. Abg. Dr. Papez unterstützt ebenfalls den Antrag. Nachdem fich auch der Berichterstatter namens des Verwaltunglausschusses mit demfelben einverstanden er-erllärt, wird ß 1 in der geänderten Fassung angenommen. Die übrigen Paragraphs und der ganz? Gesetz« entwurf werden sodann unverändeit in zweiter und dritter örsung angenommen. Abg. Ieloviek berichtet nalnens des Verwaltung«-ausschufses in Angelegenheit des Straßenbaues Unter-F'rnig-Wobih. Die Anträge des Verwaltungsau«ichuss>>«. die sich d nen dts Landesauzschuss?« anschließen, der Landtag wolle auf Grund des ^ 23, Punlt 3. des Giseh?« vom 28. Juli 1889, L. G. Vl. Nc, 17. wschließ'n: 1.) Die tb/ilwelse neu hergestellte, in den Slrahenbezirlen Krain« bürg und Stein gelegene, von Unter-Fernig nach Woditz silhrende Straße wird in die Kategorie der B^zulsstraßen eingereiht; 2.) dem Steiner Vezirlsstraßenausschusse wird h'hujs Bestreitung der Kosten sür die noch nothwendigen Vollendungsarbeiten eine Unterstützung per 1500 fl. aus dem Landesfonde bewilligt; 3.) der Landesausschuss wird mit der Durchführung dieser Beschlüsse beauftragt, werden angenommen. Derselbe Abgeordnete berichtet namens des V r-Waliungt-Ausschusses, betreffend die Einreihung der im Slrahenbezirle Laibach Umgebung gelegenen, bei E'lava von der Laibach-Rubolfswerler Reichsstraße zwischen km 16 0 und 16 2 abzw.igenden, nächst Klein» und G.oh-Altendo»f vorbei und bi» zur Grenze der O t> g meinde Polih sührenden Gemeindcstrahe mit ihrer bei Klein-Nllendorf beginnenden Abzweigung über Unter» Duplih bis zum Anschluss an die genannte Reichsstrahe am Stohanvrh in die Kategorie der Vzirlsftraßen. Die Anträge des Nerwallungs.Ausschusses, die sich jenen des Landesausschussts vollkommen anschließen, der Landtag wolle auf Grund des ß 23, Punkt /i, des G> Ntze« vo« 28. Juli 1889, L.G.Vl.Nr. 17, befchließen: 1.) Die im Slraßncoluurrenz'B zirle Üaibach Um-glbllng vvtlommenbe, bei Cilava von der Lalbach«Rlldolss' werter Relchsstraße zwischen lili^ 10 0 und 16 2 ab-zwcigenbe, nächst Klcin' und Groh»Altendors vorbei und vis zur Glenze der Octsgemelnbe Politz sührende Ge^ meindeftrahe mit ihrer bei Kleln-Ulltndorf beginnenden Abzweigung über Untcr-Duplitz bi« zum Anschluss an die genannte Nelchsftraße am Stohanvrh wird in die Kategorie der Bezillsstrah?« eingereiht; 2) der LandesllusschusS wirb mit der Durchführung dieses Beschlusses beauftragt, werden angenommen. Derselbe Abgeordnete berichtet namens des Ver-waltungs-Ausschusses, betreffend die Einreihung der im Zt aßenbezille Laibach«Umgebung und im Gebiete dei Siadl Lalbach gelegenen, gegenüber der Fillalkirche 3'. Bartholomäus in Unter°Schischka von der Loible, Richsstrahe abzweigenden und bei V z'yrad in die Wiener R ich«strahe einmündenden GtMcindrstroß!» in die Kategorie der Beznlssttahen. Die Antrag des Ausschusses, der hohe Landtag wolle auf G und de« tz 2^ Punkt :< des Gesetzes vom 28, Juli 188U. L. V. Vl. Nr. 17. beschlichen: 1.) Die im Straßenbezlrke Laibach Umgebung und im Gebiete der Stadt Laibach gelegene, gegenüber der Filiallirche St. Bartholomews in Unler-Schischla von der Loibler Reichsftraße abzweigende und bei Vezlgrad in die Wiener Reichsstraße einmündende Vemeindeftraße wlld in die Kategorie der Vezlrksstraßen eingereiht; 2.) der üanbesausschuss wird mit der Durchführung dieses Beschlusses beauftragt, werden angenommen. Abg. Povse berichtet namen« des Verwaltung«-ausschusse« über bic Petition der Insassen von gauche" um Einreihung der über die g>v/r führenden Vcücle und b''< g nommene Antrag de« Verwaltungsausschusse« idenlilch war «it de« Antrage des Abg. Grasen Varbo. (Für dieWählor der f ü nf t e n C >, r '/^ Laibach sammt Vovurtm nurd in scch>.^ Ärzirk' l"' ^'theilt. Zl»n I. Bc'zirk, Schliluierlcl gcnannt, qoln'"'" alle jene Theile dcr Stadt, welche am n'chtm Ust'i' ,^ Lailiachflllsscs von der Spitalgassc an bis zur Pomijrim' lpoil,^' nächst dcm ZwanfMM'il>?lialls>.' ^elc^en sind, .^'" ll. Bezirke, St, Iatodcwin'k'l sscuannt, allo iiln'icn'N 2tci^ theile' am re'chte'N Ufev de'^ Laidachslnsse'v. Der 11^^ Mk, Vnrgv^ertcl genannt, nnd dev IV. Äezirt, Vnh>^ viertel ssenannt, befinden sich am linken Ufer des Laiba"^ slnsM, Die Grenze zwischen diesen beiden bildet ^ !^inie, N'elche man sich gezogen denlt von der Franzens lniicke über den Marienplah, die PreZereNlpsse, 3""^ Iosefstraße nnd die Lattermann'schc Allee- die M^ von dieser Linie gelegenen Stadttheile gehören znm ^^ viertel, die niirdlich gelegenen zum Valmviertel, ^'. V. Vezirt bilden die Vororte Hanptinanea, HradetzlydoN. Hnhnerdorf, Ilovca, Karolinengrnnd nnd SchwarzdoU^ Ten VI. Bezirk bildet der der Stadtgemeinde ineorporn'w Theil von Udmat. Kasino-Verein.) Dac' hentc Abend sta^ findende Kränzchen dev Vereins verspricht recht ""i""^ zll werden, deiri der Vesnch demselben wird ».'uranssichuUY sehr start »ein. Mehrfach geäußerten Wünschen ua^ kommend, veranstaltet die Tireetion am nächsten 2pl abe»lde, d. i, Dienstag, den ^j, Februar, em ^emcl>^ sanier Souper. Die hiezli berechtigenden Sonperlal" zn 80 lr. fiir die Persoll wollen längstens bic M""^ abend beim Verein^ustos gelöst werden, Siä) ^ Anmeldende können nur insmueil es der NallM ^ stattet bcriicksichtigl nierden. An diesen« Abende st"^ anch eine >nit reichen Gewinnen ausgestattete ^m" ,^ statt. Dao größte Interesse eoneentrierl sich jedoch M schon alls den Faschingsmontag, Wenn man >wä) Vorbereitungen, die sür das an diesem Abende ^ znhaltende Ce'stnmfesl allseits getroffen werden, ^"!^> kail», so wird dieses Fest eine bisher noch nie ^^,?.,, Anzalil uuii größereil eostiinlierten Gruppen anszi»"^ haben, von denen namentlich einige, die sich die ^^n ^ fiihrüllg eines besonderen Pwgramm^ vorgenommen ^ ,' die gailze Gesellschaft mehr oder weniger in Athen' h" werden. .,- ^- (C oileert Or ü n s e l d.) Ein stets willlo''""'" lieber Gast, der Pianist Alfred Grünfeld, "'w»M am 1^. März in der Tonhalle eil, Cuneert mit solgcn ^ Programm: 1, Beethoven- Sonate D-äu,- <,z>. 1<^. ,^ ,,^; lxllgo o n«>«t<', N«ni.iott<) ^VIluj>l<> liolilio-^ueß 2. ^) Tchllbert: Iulproinptu (.'-inoil oi). 90, d) ^"^^.; Intermezzo ^-äur, l>,) Äach-Saint-Sa^ns: ^^..^' 3. Schnmann : Hlunoresle c^i. 20; l, Chopin .' :c) ^"".".sic I'',» äul-, d) ^.'octnrne I''„»oll, c) Etnde l^ cllll', ä) ^> ^ k-mol!; .'», !c) Griinseld: Romanze I^iu-äm' o^. ^'^^l: d) Griinfcld: Menuetto tt-uwll op. 4s, (neu), ^) ^,^ «lln zx>u dui-oqlu;»^ Capriee lMn), nl!^ "^oil^« dern eigentlich auch zmn erstcumale in sliwenischer prachc ^,^ erhielleu so ziemlich erst gesterll eiueu ^.^risf, ^^ sich ein slowenisch singender Äiax anhört. ^U' Äinder scheidet mit Schluss der Saison aus dem "'bände der sloven ischen Bühne, unl ein anftcrordentlich ' Wll^6 (Knglissement iu Pressbnrg einzugehen; nmso ^,^s ^^ demnach der Fleiß anzuschlagen, mit welchcin ^lli^ s^,^ ^i^^^ j,„ gesanglichen nnd prosaischen Theile si/tt^' ^"^ ^^"^ ^" ^"^ Sprache, worin er voraus" ^tlich nie mehr zu singen Gelegenheit haben wird. Wir aren thatsächlich von seiner znmcist sehr eorrectcn Ansuche nufs angenehmste überrascht. In gesanglicher V» ^Mig wäre zn erwähnen, dass sich Herr Vindcr für . schön vorgetragene Arie im ersten Aete einen warmen, Mrnteu Aeifall ersang, aber mich seine sonstige Partie ^.Zufriedenheit des Publicnms bewältigte. - - Weit Ni?^ ^^ ""^ diesmal Herr Fedycztowski zu-^,^'n. Uns ist der Text des «Freischütz» zumeist wohl "Uicrlich, aber wir fieugcn kanm jedes zchnke Wort ^,, Wir müssen den sonst so braven Sänger nud gc« dal ^ ^cirsteller wiederholt darauf aufmerksam machen, so»d Aussprache des Textes nicht ganz Nebensache ist, lvel^" ^''^ ^"' wesentlichsten Vedingnngen bzldet, nntcr (iü m ^'^ Üeistilng fiir gnt befunden werden kann. >»u/ "chslcht m diefer Veziehuug wäre gauz und gar '^. ^^'^un. — Die übrigen größeren Partien lagen in hi^, ^währten Händen. Fräulein Ocvcikova er-fnll- ^? ^^ ^^^ ^^ ^^'^ ä""t«n Aetes großen Bei-^lne f ' Inemannova als Aennchcn ersang sich s Nennung im letzten Aete. Herr Kr on ov ic als'Erb-^ ^^e seine Nolle schlecht eingelernt; Herr Nolli Mlf ^^''-'^n lvie immer. — Die Vorstellung war. ohne ^ ^. ^)e stehen zn wollen, so gni vorbereitet, wie 3all s - """ einzigen Orchestralprobe überhaupt der 'uiiiM " ^""' ^"'' Scenische aber ließ sehr viel zu u»s ? "^- Die Wolfsschlilcht beispielsweise impouierte Nillv!l .^" M'lugstcu; das über die Seeuc laufende ^nck ^^^ N'ar fiirchterlich — lächerlich, von anderen sich klar nicht zn reden! — Znr Aufführung hatte link ^ ^^' zahlreiches Publicum cingesunden, das oft " gern Beifall spendete -n- ^eind^ ^^u^ dem G e m e i n d e r a th e.) Der Ge-^!cl>l^ ^"^ Nestern in einer außerordentlichen Sitzung Allill l ^" Anlehen von 900.000 si. zum Vaue dci ^^'^lern und eleltnschen Ernttalanstalt auszunehnnn, "l"NlNe " "'"^" ^" Irühjahr in An»riff gc- Titfi^ (Maslerade be« «Slavec».) Unter dem rllhsj.'^°^r Laibacher Jahrmarkt, veranstaltet dn dez ,H ^°ng«uerein «Slavec» morgen im Turnsaale "ach ^ ?"^ Dom. ein originelles Faschingssest, das rasche " "Übereilungen zu schließ?«, viele heitere Ueber-^tl»°ik ' ^^^" ^''^ ^'^ eingelaufenen Nnmeldunget' Und G«^ ^"^" ungemein zahlreichen Zuspruch an Masten ^°ikrll/^l°!chene Epidemie.) Pie in Groß ^pidkln! ls ^'^ ^belsberg. herrschend gewesene Typhus-°^lln,l/w "U"l"l'hr gänzlich erloschen, indcm alle 1b e ^rsonen genesen sind. —0. den lg ?"«? brm Poltzeiravvorte.) Vom 17.au' Und .,^. ' ^' wurden zch» Verhaftungen vorgenomnnn, Und Nl,«ni ^ ^^"' ^^""ens, zwei weyen U'iterftande° ^ltklnz ^"^leit, Ml wessen Exctss^s. eine wegen ^Ravt, . ^"^ "'^" Rrvelsion. — Im Nachhang, das« Ther s' ^""" ^' ^' ^- wurde un« noch mttgeth?,!». ^" T)lel>s< «^, ^"""^" geborene S>>vcr übelwies^, wu-d,', ^Urger ^?^ '" ^^ 3ranci«canerkirche an der FranciSca an den ln^n" ^^"' ^" gestohlenen Ducaten h°t blaust ^ ^b" Gw>g Ianlovit in der Vahnhosgass "ataue's^ss ^ Antonia und Maria Novak in d^> ^lNusae« c. ' 2 wurden vorgestern vormittags mehrer. "»eld v." '' Unterröck., eine Uhr und bei 20 st auf h^ "«bekannten Thätern entwendet. — Vom A^Niuitn u >, ^ ^' wurden vier Verhaftungen vor-vereng' ^" eine wegen Excesses und drei wegel, ^ ^jchä. dp/»"' Wasserleitung in P o l a.) ^Uri.una n «/.'!" ^' ^'"'^' ^^ ^ ""' °Ut,f. U «n Pola den Allerhöchsten Namen tragrn Muaioa aaora. 1^?) H°cham^.^' Februar (Sexage. Gr^l' Cäci? '" "er Pomlirche um A?."°'e von U« °""°Ue von Dr. Johann Venz; "'lt. ««ton Ioerster- Offertorium von Franz ^ n ^ ^ 3,h' Stadtftfarrlirche St, Jakob Qtt^ Echovf """Hochamt um 9 Uhr: Messt vvn ^'°Uum v "l«V^' ^aduale von A. Foersttr; "" «>. lt. Stehle. Neueste Nachrichten. Die Vorgänge auf Kreta. (Orisslnal-Telegramme. > Rom, 19. F^brnar, Die Agenda Stefani meldet ans Kanea vom gestrigen: In Beantwortung der M'ttheilnnq d»s griechischen Consuls inbetreff der Proclamation des Obersten Vassos über den Anschluss Kretas an Griechenland erklärten d'e Consuln in !'wem Collectivschrnben, sie seien von ihren respectiven Regierungen nicht ermächt gt, dieses Document zur Kenntnis zu nehmen. Ein vor Selino mit 19 Verwundeten eina/troff ner Dampfer brachte die Mit theilunq, dass d"n daselbst ausgebrochenen G'wal»^ thätigkeiten 125 Muselmänner zum Opfer g» falle», s'ien und viele mnhamedanische Familien noch durch die Christen eingeschlossen gehalten werben. Die C>'m Mandanten der fremden Schiffe b schlössen, ein Panzer-sch'ff. mit den Consuln vou Rufsla,d. Enql'ud und Italien an Bord, zur Befreiung dieser Familien nach Selino zu entsenden. London 19 Februar. Reuters Bureau meldet ms Constantinopel vom Gestrigen: Die kretensisch^ Frage ist in die wichtige Pdase getreten durch die ewe CircularuoteLord Salieburys enthaltende Erklärmig, d^ss die britische R gierung, bevor eine Aetion gegen Griechen-land unternommen werde, die Ansichten der anderen Mächte inbetreff der zukünftigen Verfassung Kretas zn kennen wünsche, da bn den a/genwärtia/n Verbält>nss> n das im Vorjahre abgeschlossene Arrangement nicht an-qemesseu erscheine. Salisbury spricht sich zugunsten der Autonomie Kretas, analog j^ner von Samos. aus. Wi^ nehaufttet wird, stehe Italien auf demselben Boden wie England. London, 19. Februar. Im Unterhause erklärt,' Curzou, die türkische Regierung kündigte nicht die Ab sicht an, Truppen nach Kreta zu senden. D>e Vertrete» d»r Mächte gaben der Türkei allgemein den Rath, von jeder überstürzten Aetion abzusehen. London, 19, Februar. Die «Tiiws» melden ans Kanea vom 18. d. M,: Es antwortete der Capitän Anoretti dem griechischen Consul, dass die griechische Flagge, wenn dieselbe anf dem Consulate gehisst werden sollte, von einer Marine-Abtheilung heruntergeholt werden würde. Athen, 19. Februar. Ein englisches Panzerschiff verhinderte ein griechisches Transportschiff, Munition und Proviant, sowie Freiwillige auf K>eta zu landen. — Der griechische Consul in Kanea soll zum lönig lichen Commissar von Krela ernannt werden. Athen, 19. Februar. Da die Türkei Truppen an der Grenze zusammenzieht, fährt die Regierung mit der Entsendung von Verstärkungen nach Kreta und Thessalien fort. Die Bevölkerung begleitet die Abfahrt der einzelnen Truppenkdrper mit patriotischen Kund gebuugen. Athen, 19 Februar. Der osficiöseu «Troia» zufolge betrachtet die Regierung das Verlangen dcr Admirale nach Entfernung der Flaggeu von den griechischen Consulate» auf Kreta für gerechtfertigt, d>> das Bestehen der Consulate seit der griechischen Occupation überflüssig sei. — Prinz Nikolaus ist in Volo eingetroffen. Athen, 19. Februar. (Orig-Tel.) Welduug der «Agence Hauas».^ Oberst Vussos ließ Kanonen in Akrovri aussahreu und beschloss, die Forts von Vnlo lies zu nehme«, um sich die Flanke frei zn macheu. Die Kämpfe drohen eine größere Ausdehnung zu ge winnen. ______ Krakau, 19. Februar. (Oriu.-Tel.) Die gestern beendete Scontrierung der Swdtcassa ergab eiu D'fici! von 49 570 st., welchen Betrag der verhaftete Cassier Klosowski successive im Laufe der Jahre 1894 bitz 1897 veruutreute. Die Veruntreuung wurde mit großem Raffinement durchgeführt. Der verhaftete Cassier wurde bereits dem Strafgerichte überliefert. Budapest, 19. Februar. (Ölig. Tel.) Das Abgeordnetenhaus sehte die Specialdebatte über das Budget des Nckerbauministeriums fort. Berlin, 19. Februar. (Orig.-Tel.) Der Professor der Mathematik, Weyerstraß, ist nachmittags gestorbeu. Berlin. 19. Februar. (Orig.-Trl. — Reichstag.) Die Magaringesetzentwürfe des Centrums und der Con^ irrvaliven wurden an die Commissionen überwiesen. Meteorologische Beobachtungen in ^aibach. u r>Z ^» ! Fl? ?Ü.Ma. ^ 747 l;>-3'0l NO, mäßig ! Nebel j 0 0 Das Tagesinittcl der gestrigen Temperatur 16°, un> 14° über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianuschowslh «itter von Nissehrad. ff Verdauungsstörungen, -ä I Magenkatarrh, Dyspepsie, Appetitlosigkeit, Saubren's S nen otc. sowie die ^'Z Katarrhe der Luftwege, n-.| Verschleimung, Husten, Heiserkeit sind diejenigen §•§ . (111.) Krankheiten, in welchen (287) 2 c a "¦— 2 3 nach den Aussprüchen medio.iniso.her Autoritäten E 5 mit besonderem Erfolge angewendet wird. Allcn ssreundcu und Vrianuten geben wir die schmerzliche Nachricht, dass Frau Agnes Grlchor LocomotiufUhrsrs-Witwc heule lim halb 2 Uhr morgens selig im Herrn ent» schlafen ist. Das Leichenbegängnis findet morgen, Sonntag, i'achmitlags um i Uhr von der Todtenlaftelle zu St. Christoph aus statt. Laib ach am 20. Februar 1897. Die trauernden Geschwister. fAJJL«i.mi eclitei* BALSAM (Tinctura balsamica^ aiiH der Schutzengel-Apotheke und Fabrik pharmaceutischer Präparate des A. Thierry in Pregrada bei Rohitsch-Sauerbrunn. Sanitätsbehördlich, geprüft 11CH.DIEN1 und begutachtet. T-—*—r-^i Aeltestes, bewährtestes, reellstes ^l'lliiiiVSmNVilr" un(1 bilIiSHt«» VolkK-llausmittel, nii<-n ucriiosi'ii Brust- und Lungenschmerzstil- 1'jiiNfiiuiiKt'" lend etc., innerlich und äusserlich lulu«- von iiiiii im anwendbar. 11 in* «li«'.s<- ln'lil>r«I- licii ro(;i** ,^»l Kirche 2t, Florinn üdeitraneu, d^rtsell'st feiril ch einssescgnet und sodann auf dem ssriedhufe zu Zcinc! Christuph bestattet werden. Tie heil. Seelenmessen wena,,n, Gattin Alois Mutt, Tohn. - Marinnllc Paichcl geb Muck, Tochter. - Thercfo Ml,ck, Schwester/ - ttal'l Paichel, Schwieg, rsvli». ^ ?lnnn Muck ^eb, Fa« biani^ Schwiegerlochtrr. Course an der Wiener Börse uom 19. Februar l897. "««dem oMeuen Co.Matte StNüt».Hnl«l)»»l. ««l° 'llar, >"/„ Einheitlich? «cute in Noten «r». Mai-November . . . 100'bi; 100 7b in Noten verz. ^ebruarslugus! 10« «<» ll)U «<> „ Ollber verz, Iünner-Inl! 1NN8,!!l»i — „ „ „ «pril-Octobcr 10N «0 l0l'-. l«4«l 4°/» Vt»<>t«l°le. »5U ss, 1k»0-l5i>- l«0« b°/, ,. aanze K00 fl, l« — ,43'- l««0er »»/„ ,, Fünftel lON N. lt»5 — lb« " l8s4tl T»»2l«lo!t . . ION st. l8« 5U l89 ö(1 dtu. ,, . . 50 fl. l88't>0 189 50 »°/, D«M,°Hfdbr. ^ l2l» fl, . 1l>8 - 15» - »"/<> veft, «iildrente, ft«uer!> ircone» «iom. 1N«t>0 1»>U 7» dto, t>to, per Ultimo . , INN'bN 100 7« «ileubohn. Vta»<«schnldver< schreibnnuln. tlil«bethbah» in ,, steuerfrei Vllhn in Silber (biu, St.) f, 100 ft, Nc»n, 5>/<"/i, 1»?'« 188'40 t'///„ Nudolp^Ä. l. L, tblv. st.) fiir 1000 st. «um.....—-— —-— »"/«dtn i, Kroneow, steuerf. (t>!v. 3t. , für «00ssr, Nom. . . «l «0 »»80 V' ^ «orarlderger «ahn in Tüb., ^»<> >,, i!»!>» si, f, ,<»<> st, N„m. —'— —-— > „ bt«. in N'roiisMli, sll'!ierf,,4»0 u. «000 Kr. f. »00 «r, Nom. . 9S 1b 100 10 lju «!Nctien. ilisllbetlibadn U<»0 fi. VM, ü'//Vo von Ä00 st, ö, W. Pl, EWcl . «58 b0 250'-. dio. Liü« Vudw, .ö «00 st. ü, W. 5'///. ....... 235-- 237 — »tll. slllzb..lil. »00 ft. ü. W. 5°/^ 2«4 — LZ6 - «allz°Ioj?ph.B., «m. 1884,4",„ W «0 100 80 Galiz 4°/^ per lasse lui 80 128 — lil« dto. per Mllmu .... 121 80 1»»-— dtu, Nente in lrronenwähr,, 4°„, steuerfrei fürUONttronenNom, 98 85 89 0» 4"/^ bto, dlo, per NINmi . , »8 8U »« — b!u.Et.«.«l.«0lb100st..4>/,"/„ 122 c>0 I2L l,0 bto, dto. Vilber 100 st,, 4>/," ,, 101 20,1UL'20 bto. Nlaall'Oblig, (U»g, Ü«b) ! U. I, 187«. 5",„..... !I20 «0 121«0 bto,4'/,"/„ Echa.itregal.Nbl.-Obl, 10085 101 85 d!o. Präm °«»I, tl 100 fl. ». «8. 152 20 it,3 — blo. blo. 5 50 fl. », W, 15«'— 158 — Tl,c!h-«,«..L«le 4°/, ION st. . 1»» ,5 i5U 15 Glunl>»ntl.»Pbligalton«« (für 100 st, ionisch, , 9N— »8'l>0 4"/„ ungarische Uo!s 5°/„ . . . , l27'.',0 12KÜU bto, »Nnltihe 1878 , . 108 25 10» 25 «»leben dü- Ot<>dt C»«. . . 11» bv! >-— Anleben b. Gtabtgeulelnde Wie« 103 5« 104 oll Unleuen d. Otabtgemeindl Wien (Vilber ode? «old,. , . , 127-35 — — Prämien.«»!, d, Gtabtgm. Wien 187 — 108 — Vürsebau^nlc»ien, vorloOb, z" INI 50 - '— Psandbltts» (für 100 st,). «°b«.»Ug. «st.in50I.vl 4«/„K. 39 90 100 90 dto, „ ,. Wl>0 ,, 4°/o il«»5!il?25 dto, Pcäm,-Hchldv. 3°/„, I.Hin, 117 25 118 dt«. dto, 8°/„, ll. Em, l0»'2l> 104 «l> N.-öftell.Ä«ndt«°Hyp,°«nft,4°,, ic»0 — KW «n Oeft.'Una, Vanl Uerl, 4°/„ . 100 10 !U1 — bto. dto, 5Njähr. ,, 4°,i, , 100'iu I«>l' Gparcasse, <. bft,, »0I. !-,>,,<>,„ v! loi'zo Drlarilzt»»? loi »5 102 2t, Oeslerr, Nordwrftbal», . , 111 LN 112 !i« Htliai^l'ayü , . , , 226 - . . Kübbahn k »" ,..... 1?» 50 174 50 bto, ö. 5°/„ , , , >2«— 12« 75 Ung.^llüz, Vah!, , , , 1«? 50 U'8 50 4°/„ Unt«lraintt Uahn, > 9» l,0 100 - Vin»ls« z«s« lper Stück), «udllpeft'VasUica (Hombüu) , ?^<» ? 4N llreditlose 100 fl..... '98 50 19» 25 «ls.r^Vole 40 si, CM, , , , 5? ?i, 58 75 4°/„Do»au Damvf!ch,I«>,fI,CM. 14«— - - vfener Uoso 40 st...... S0 »k N1 »k PalffuUl'sr 40 si. «M, . , . 58 60 b» 50 Nollien Kreuz, Oest.Ges. v., 1« st, 1975! 20 25 Nolhe» Kreuz, U„n,«es.v , » fl 11— 11 4l> Nubolph Uuse 10 ft..... lS'50 27 50 Ealm°Lo!e 40 st. ÜW. . . , ?i>.. 72- 3t.°Vc!w!«'Lose 4„ sl, CM , ?»^(> '/320 Walbstei» Lo!e 2» st, äM. , , «0— S» -lUji»di!chgrüt>°Uose i!<» st, «Vi, , d,Äiide»creditansiült,I,«m. , —— —— dto. bto, ll, ltm »»><«, . »ö'-> »7 — ««jkacker 1^!, , . . , »«-— »»'— »«ld l«a« ipei Vtucki. «nglo^Otft. Blllir ^N" st. »0°/» <». 150 — ,!>l Vantvcrein, Wien«, 10« st, , »51—252-. U°d<-r,.«nst,.0eN.,200fl,O.40«/, 4LL - 430 « Ges., «drlft., 500 ». 735'—?"»'- >Hlro u. Cassenv,, Wiener, 2N«sl. W? — 270— Hüpolhtlb., Oeft., 200 st. 25 /„ «, 85'5l» 8»>'5N L il!delb«,,l, vest., »00 st. 233 25 <<»3 75 ^?s,cr?,. ungac. Äanl ^00 st, , »42- 948'- Uülollbaül i0!» si. . . , . 28» HO 2l>4 ^lü^i^'k^il, «llg., >^> !< >??'— l?8'50 Hcliln von GlllnsplU'l. Znl»rn»hmunz»" ipc'.' stück», «lbrecht.«llhn »00 sl. KtM?, -— - Äufstg-Tepl. «t!fei,b. 20"si. , 170t, ,7i0 Ä»l)in, Nmblxlhn 150 st, , 2K5-K0 ü«« 50 Vulchtlehrabec »i!, 500fi. CV>. 1545 <550 d»°, bt°, 1 , Oestrrr., ^0» st, «M, . , 4!!» - 472 - Nu^Vouenbachl r V, N, »00 N,S. 5» 50 60 50 sserdiliand« Norbli. U>»0 ff.CiW. U40U, 84^0 Uemh.-Ezernmo, I.'sly-Cik^',. , Gsfellschüft 200 fl, «. , . . 2N4—^28«— iiloyb, Oe«., Tviesi, 5»u sl, «t'vi, 401 .^40^' - Oesterr. Äorbwestb, 2l,<> st, G, 25l»' 25l< 50 dto, dto. tt!t, u, 2»0 st. ^.' 28,!-25 2»2 75 PrauDiiirrltlsenb. 1!,0si. 3. 89 - 90 T!aat«ell»»bahn 200 fl. <». . , 84250 843 — Ollbblll»! 200 st. 1..... 8t>2!> 8«! 2t, Eüdnordd. Vc.,Wr.,17»fl,ö. M 443 — 447 — >>tn, !i^n. 1«»?, »»ON __.^. _ __ tr»mw»^«i>. l»!U st. öllber 20?'--'»" ,^ Un,'.Wefth,' „ ,,Hlbemüd>"', Pap °«,,. L^st!'«rr ^^^ere! 100 s,. . .12«^ >',,zz Mof::an8"'-°°,,. ,,öchl«gl!NÜl,l",P»pierf., »0l, st. 211'- ^» ^, ,,Ht«!^re>,n.". Lapitrf. u. V.H. 1?« "' i!.' Trlfalle,. »tohlcnw..Gef. 70 fl. 15!»'^^,- Uc«^Stücle..... ,