Laillacher W Zeitung. Nr. 60. P»!inu««»all«n»plll«! Im 2»mpt«ir »an»l. st, l>. hal«1, fi, 5 ». YNl d»e Zustellun«, »n« H«n» h«lbj, »« tl Mit der Post g«n»j^ sl «V halb> ? !^ Mittwoch, 13. März. Insertion«, eb«ll Yül N»ln« Inlnale bi« »» 4 HeUen »» »l . zröfere hl. Zelle 6 k , be< »ftern, wiet>nholun«en pl, Zeile » li 1878. Amtlicher Theil. Äl ^" handelsmimfter hat der Wiederwahl des "lander Dreo zum Präsidenten und des Karl Luck-law " ^""' Vizepräsidenten dcr Handels und Gewcrbc-?l" '" ^"bach für das Jahr 187» die Bestätigung Nichtamtlicher Theil. Das Rothbuch, l. bts.?^ ""b Anlaß dcr Aufnahme der Delegations-^myungen von Sr. E)le. dem Herrn Minister des den ?' ^^k" Audrassy. ausgegebene Rothlinch führt f ^kl: ..Actcnstücke aus den Korrespondenzen des uri» . g"ncinsamcn Ministeriums des Aeußern iiber ^, N'',!chc Angelegenheiten (vom K5. Mai l«7.^ bis ^.'."ial 1877.)" 'Es bildet cinen starten Band von An'b ^kUcn und enthält 1083 Piccen nebst einem ^ lMigc. Die diploinatischcn Korrespondenzen reichen tinlisck.^"" ^^^' "^'^^ ^"' Änsbvuch des russisch Borf Krieges bezeichnet, und greifen bis anf jene an welche sich dic diplomatischen Ac," ^>„ M s^^'" '^il'Nl'n war. Die Haltung mußte in lcit ds entschiedener werden, als die Frnchllosig-ttsiH^.'""stl'n gütlicben Vorstellungen bei dcr Pforte slH. I.^n, und als man immer wieder jenen Aus» AachsM regnete, durch welche die Pforte, die guten lucht d ^ ^ österreichisch - ungarlschcn Regierung Mckp m ^^' bie traurigen Folgen über das osma ^ "ch heraufbeschworen. ' dez AA,^stc Stück des Rothbuches bildet die Anzeige ^grmn . ^ullinary an den Grafen Andrassy. ddto, ttfoiH !,''- Juni 1^73. betreffend den am 1l>. d. M. leilte,, a ""^itt von vierundzwanznj bosnischen Kauf» Gebiet !^ ^ Gegend von Banjaluka auf ungarisches ^gen'm!.^ höheren Behörden und dem Sultan voill K^? ^"^"'^ ^l"lie führten und denen deshalb mit Hinrichtung gedroht worden war. Feuilleton. " ^lireb-Zamtiitsbencht der «andcs-MUptftM Laibach pro l«?6/ (Schluß) ^ «.Schulen. ^sried^"eicht dem Verfasser dieses Auszuges zur 3^'ulen ' ^.Kommunalbehörde zur Ehre. daß !il ^Unn > '""^"^r Beziehung einer aufmerksamen s'"d. Sobald nur eine der zymo- « !'ch ^""^". besonders Scharlach nnd Diphtho ^in. ^" de,/'^ "'^ '"" sporadisch, hänfigcr zeigen. ?'"tt v '' ""'altagen die Desinsection der Schul- W» ^ ^lbn^""""^ s""ie desgleichen die Desinfec. scl ^l) »nd ^t^^^l gut scheint es mit der Nein- ^!^"'d bi, 'l""N der Schulzimmer zu stehen. An- ^to,, '"Ä^is,^ ^'^ der Bericht über die Thätigkeit ^?Mvl> , '^ulrathe aufgestellten schnlhygieineischen ^>, 3schul'i„s/.^'"d aus einem Gemeinderathe. dem < ^adt^ P/Wr der Laibacher Volksschulen und "der N 5 ' "^'lsoi qungshäuscr. Arreste ^ ^ dies» ^, ""b Spiiäler. ^st<ü^' il,'^,^!^Ulng constatievt der StadtplWker ^^.""nel,,, ^^tehenden Äiiangcl einer ^wslbade- ^lfi^ "nse.» M. """' mit Badekabinen versehenen. l^,'' ^ odks „,7>nen Landstädte, wie Krainbnrg. Lack. ^^ll. ^bliss,'^"' Bandes (^illi und M.nbnvg. sich ^NlHents drieits erfienen. - Der Zu^>»d »^ > v wurde sä)on un anderer Stelle hervor- gehoben. Die Gemeinde-Arreste bestnben sich „in einem antidiluvianischen Zustande", dieselben zu reinigen, renovieren, vom Ungsziefer und ..schädlichen Pilzen sowie Krätzmilben gründlich zu reinigen, wäre eine Hertulesarveit, der Ausmistuug des Augiasstalles Würdig." l0. Friedhöfe. Leichentransporte. Lcichcnlammcrrl. Dieser Theil des Berichtes illustriert weitläufig die Verhältnisse der Friedhofsverwaltung. den Zustand der Leichcnlammern, die über Antrag des Physiteis und Auftrag des Magistrats eingeführte bessere Be Heizung, das Verbot dcr Betteluna derselben, die vor» genommenen Messungen der Tiefe der Grabschächtr, die Anfsicht über den Friedhof lc. Es kamen l» Leichen transporte nnd <> Ej,humationen vor, die alle vom Swdlphysiler persönlich überwacht wurden. l!. Die )weils Haxplluuppe über die Thätigkeit des SmdtplMitats enthält den Bericht über die zahlreichen und meist sehr nmfäng-lichen Gutachten des Stadlphysilers. llx» ärzlliche Zeugnisse, die Revision der Armen- nnd Versorgung« hansrezepte. der um' '" Jahres Sanitätsbericht pro 1tt7.'>. l2 Ml'nalv >!'<'> ichte. Amtsvorträgc. eine Denkschrift des St!, über die sanitären Verhältnisse dcr Stadt m mitätsenquöte s.ulch im Druck erschienen), sine Hljammenstellnng der Jahres-Mortalität pro 1^7.'). der Bericht über d,e Apotheken-Visitation, ferner der Jahres Sanitätsboricht mit dreizehn Thcilberichten für die Laudesieglciimg und eine unzählige Mcnge größerer und kleinerer Berichte und Gutachten, der'Haupllmpsbericl't pro 1870. eine Neu anlrguug von Etandprowlollen der Aerzte nnd Heb> ammen u. s, w. mögen wol geeiguet sein. ein auschau^ lichcs Bild über die riesenhafte Thätigkeit des Stadt' Physikers wenigstens annäherungsweise zu verschaffen. Den, oben eitierten Slandprowlolle der A-",!e entnehmen wir die Thatsache, daß in Laibach - 1876 ' !, über lten, über die U.'___^.,.^.....,^n der n,. die Leichenbeschau. die wir nicht näher ' ! wollen. Dann folgt de, Bericht über die pol,>.>,,,..>",' Thätigkeit, den wl, eingangs des zweiten Theiles des Jahres-Sanitätsberichtes' ,» seinen Zisseniansichen ohnedies angeführt habe»- weiter emzugehe,,. lviirde uns zu weit führen. Den Schlich des Jahresberichtes tnldel ein Schluß, wort des Stadlphysilere. dem wii einzelne prägnante Stellen entnehmen wollen. Er schreibt: „Das Schlußwort des ZahveK'Samtätsberichtes Pro l«7>, endiqle mit dem Wunsche, es möge noch zur rechten Zeit Gesicht und Umkehr iu die maßgebenden Kreise nnserer Stadt kommen, es möge denselben noch die ^ ver» gönnt sein. ohne von einer Epidemie überi ^' den, die nöthigen janitären Neiormen s ohne den Starrsinn durch em< " zu uiüssrn, Dieo ie, >m Wohles der heißeste Wilnsch oec deshalb bald der Losnngsrus elich,,...., ^,.,, ,..,......>.< Fortichritt eine Gasse! „Dieser Wunsch d,' ^ ,,,,K j,z jsdoch nur ein fron,",e, Wunsch ^,, „^' m^l'ck bat sich «> l^7'^ di<> ^, täreu . ,! und d>e 2). „..,....... des Ztadlphvsilats ,wch in erlMelem ^oßt gfzilgt. Die Instructionen des Grafen Andrassy an den Generalkonsul in Serajcwo (Nr. 2) sagen ausdrücklich i „Eine Intervention von unserer Seite wäre durchaus nicht angezeigt uud beschränkt sich <^if den Wunsch, daß es den türkischen Behörden bald a/lingen möchte, den ans-gebrochenen Zwiespalt beizulegen und den Flüchtlingen die Heimkehr zu ermöglichen." Die Sache war in, besten Zuye. als sie durch das bekannte türkische Memoire verbittert wurde. In seiner Depefche von, 21. Oktober !K73 an den Grafen Lildolf sagt Graf Andrassy über dieses Memoirc: ..Ich habe nicht nöthig. Ihnen zu sagen, wie sehr ich überrascht war durch den wirtlich provocatorischen Charat' ter. den dieser Schritt der ottomanischen Regierung trägt", und spricht weiter die Worte' ..Die ottomanische Regierung habe dnrch den Schritt, von dem die Rede ist. leichten Herzens alle brennenden und dornigen Fragen aufleben gemacht und sich so, abgesehen von den Verlegenheiten, die es ihr beliebte, uns zu verursachen, selbst schwierigen Complicationen ausgesetzt." Die folgenden Picecn vls Nr. 34 vom ". April Itt74 betreffen die Austragung dieser Affaire. Der II. Abfchnitt.Nr. N> bis .',2. vom 14, Inli bis 25. November 1874, bezieht sich auf eine zweite Reclamation, zn welcher dcr Umstand Anlaß gab. daß die Pforte nicht gestatten wollte, in Durazzo am l"ten August, als am Geburtstage Sr. l. nnd k. Apostoli scheu Majestät, die Glocken zu läuten. Wieder begegnen wir derselben schiefen Haltung dcr Pforte und ihrer Organe, die, was sic hcutc versprachen, morgen nicht hielten, bis es endlich der nachdrücklichen, aber auch hier noch immer äußerst versöhnlichen Haltnng des Grafen Andrassy gelingt, auch diese Angelegenheit dahin zu vermitteln. das; das Glockengeläute wenigstens an Sonn- und Festtagen gestattet werde. Der Hl. Abschnitt. Nr. 5>:t bis <>18. vom 23. Ok-tobcr l"74 b,o 17. Mai Ü-l?:', reichend, bezieht sich auf das Gemchel in Poogoriza und die sich hieran knüpfenden Verhandlungen mit dcr Pforte und Mon tencgro. Auch hier hält Graf Andrassy den Stand-puutt der Nichliutervcntion fest und telegrafiert am 27. Oktober a» Graf Zichy: „Ich bin ganz einvcr standen, daß die Konsul» zur Enquüte nicht beigezogen werden. Auch fortan wollen Ew. Excellenz eintreten dcnfalls sich gegen Mitwirkung des >tonsularcorps aussprechen", und am 29. November erhält Generalkonsul Wassitsch in Tkutari die Weisung: ..Verhalten Sie sich beobachtend, ohne einzugreifen." Dem Fürsten von Montenegro wird (Nr. 79) das möglichst versöhnliche Vorgehen gcgcnübcr der Pforte angcrathen, wel- chem Schritte sich auch Rußland anschließt. Zum erstenmal begegnen wir da dem Eintreten Rußlands, indem Fürst Gortschaloff unterm 12. Jänner IY75 Herrn v. Novilofs mittheilt, daß General Ignatieff angewiesen wurde, Graf Zichy energisch zu unterstützen, „angesichts der ausgezeichneten Argumente des Grafen Nndrassy." Bald erscheint die Affaire auch den andern Mächten acut genug, um derselben ihr Augenmerk zu zuwenden, und unterm 20. Jänner berichtet Graf Zichy (Nr. 90), daß die Vertreter Frankreichs nnd Italiens sehr nachdrücklich die Weisung erhielten, sich in der obschwebenden Sache den DreilaisermäHten anzuschließen, während General Ignaticff den Auftrag erhielt, bei dem Bestände der vollkommensten Uebereinstimmung der drei Kabinette Oesterreich»Ungarn, Dcutschlano und Rnßland in dieser Frage den Großvezier zur Nachgiebigkeit zu bewegen, auf den Fürsten von Mon» tenegro aber bcruhigeno einzuwirken. Die Kreditvorlagc in der ungarischen Delegation. Die vier Sublommissionen der nngli' ' ele aation traten Tonntag in Wien unter bcu. ^..., ium Hoses Szlavu's, der zum Obmannc des Gesammtaus-schusses gewählt wurde, zu einer a/mrinsamen Aus-schnßsitzuilg zusammen. Als Schnftfülircr fungierte Dr. Maz Fall, Anwesend waren die Minister Graf Julius Andrassy. Tisza. Szell, Wenckhrim und die Hofräthe Teschenberg und Doezy. Die Bcrathnng war eine vertrauliche, und dem diesbezüglichen Berichte ist zu eutnehmcn, daß Graf Andrassy wieder in sehr eingehender Weise sich über seine Orientpolitik aussprach. Nach dem vorliegenden Berichte zu schlichen, scheint die Stimmung der Delegierten eine der Gewährung des Kredits sehr geneigte zu sein. Ein positives Symv-tom dieser Stimmung »st dem Wortlaute des Beschluß antragcs, den dcr Rcfcrcnt Dr. Max Fall in der Sunxtagsitzung eingcblacht hat und der das Snbstral der weiteren Verhandlungen in der ungarischen Delegation bilden wild. Der Antrag geht dabii, im Falle der Nothwendigkeit einer rnergifchen ^ zilng der Intcrcfsen der Monarchie das gemein,nln^ ^)lmi' sterium zu ermächtiqen, unter eigener Verantwortlichkeit nnd unve, > illiig der constitutio» nellen Vcrtretu! , ^gaben für rinc Mu» bilisierung der Armee bis zur Höhe von Millionen Gulden zu leisten. In der Rede, mit welcher Dr. Falk diesen Beschlußantrag motivierte, war besonders bemerkenswert!) seine Aeußerung, er wünsche den Orcu-patluusgcrüchtcn gegenüber „Garantien dafür, daß es 502 sich wirklich um eine ernste und große Action handelt." —HUeber die Verhandlungen veröffentlicht die „Budapest« Korrespondenz" folgenden kurzen Bericht: Zu Beginn der Sitzung stellte der Präsident die Frage, ob der Ausschuß geneigt sei, sofort in dic Ver« Handlung der Vorlage über den außerordentlichen Sechzig« millionen-Kredit einzugehen, oder ob die Delegierten an den Minister des Aeußern früher einzelne Fragen richten wollen? Der Ausschuß beschloß, sofort in die meritorifche Verhandlung der Vorlage einzugehen und fordert den Referenten auf, diesbezüglich seine Ansichten vorzutragen. Referent Dr. Falk führte hierauf in längerer Rede aus, daß er nut dem Verlangen der Regierung einverstanden sei, aber den Nachrichten über eine angeblich geplante Besetzung Bosniens und der Herzegowina gegenüber Garantien dafür fordere, daß wirtlich eine ernste und große Action beabsichtigt wird, und daß die Mitwirkung der verfassungsmäßigen Organe sofort in Anspruch genommen wird, wenn diefe Action wirk' llch nothwendig erscheint. Am Schlüsse seiner Rede unterbreitete er folgenden Beschlußantrag: „Für den Fall, als die weitere Entwicklung der oriemalifchen Ereignisse behufs einer energischen Vertheidigung der Interessen der Monarchie die Mobilisierung der öster-reichlscy'Uugarlschcn Wehrkraft zur unabwelslichen und dringenden Nothwendigkeit machen sollte, wird das gememfame Ministerium ermächtigt — indem es ohne Verzug die im Gesetze normierte Mitwirkung der con-stituNonellen Vertretungsorgane in Anspruch niinmt, — auch mittlerweile einverständlich mit den Regierungen beider Staatsgebiete der Monarchie die für diese Mobilisierung erforderlichen Ausgaben bis zur Höhe von sechzig Millionen Gulden nnter eigener Verant« wortlichlett leisten zu dürfen. Die Bedeckung dieser Summe ist auf verfassungsmäßigem Wege zu bewerkstelligen." (Zustimmung.) Die Delegierten Desider Szilagyi, Graf Albert Apponyi, Graf Anton Szechen und Baron Bela Aanhidy richteten hierauf an den Minister des Aeußern verschiedene Fragen, welche der Minister Graf Andrassy in einer ausführlichen Rede unter Bei« fall der Delegierten beantwortete und eingehend beleuchtete. Anton Esengery ist nach den Aufklärungen des Ministers des Aeußern geneigt, den Kredit in dem Sinne des Falt'schen Beschlußantrages zu votieren. Die Zeit ist unterdessen vorgerückt, und nachdem noch mehrere Redner vorgemerkt sind, wird die Verhandlung unterbrochen und die Sitzung um 5 Uhr abends geschlosseu. Die Grenzen Neu-Vulgariens. Die bisher vorliegenden spärlichen Nachrichten über die Grenzen und die Ausdehnung Neu-Bulga-riens lassen bereits ersehen, daß das zu schaffende Fürstenthum den compacten Haupttheil der Balkan. Halbinsel einnehmen wird. Die Nordgrenze desselben wird von der Timokmündung bis nach Tschernawoda am Trajanswalle durch den Donaustrom gebildet werden, dessen Vett auch ohne die gegenwärtig bestehenden, jedoch zur Schleifung verurtheilten Festungen Wid- als in den Vorjahren, wozu besonders anch der Um-stand beitrug, daß das Jahr 1876 für Laibach epi^ demiefrci verlief. Was die einzelnen Anläufe zu sanitären Reformen, wie Vorfchläge der Sanitätsenquöte in der Bade», Kehricht-, Latrinen- und Abfuhrfrage, betrifft, so ist hierin leider nicht der geringste Fortschritt, wol aber die Aversion der maßgebenden Fac-toren der Stadt zu bemerken, etwas in dieser Sache thun zu wollen, da man angeblich niemanden in der Wahrung seiner landwirtschaftlichen Interessen stören will. Dies ist jedoch blos ein Vorwand, um alles beim Alten lassen zu können, indem ja außer den Bewohnern der Endpunkte der Vorstädte sich nicht viele Bewohner mit Landwirthschaft befassen, übrigens viele derselben ihre eigenen Güter und Meierhöfe besitzen, ferner die landwirtschaftlichen Interessen als ersten Factor hinzustellen, dem sich alle anderen unterordnen müssen, wol nicht in einer Landeshauptstadt, sondern nnr in den Dörfern des stachen Landes passend ist. Die Badefrage liegt im Schoße der verhandelnden Sectionen und hat auch jetzt noch wenig Aussicht, wegen eines auftauchenden Gegenprojektes, realisiert zu werden; so viel ist gewiß, daß wir auch in diesem Jahre in der tropischen Hitze des Juli und August in Laibach eines Fluhbades noch immer entbehrten und voraussichtlich auch noch im Jahre 1878 entbehren werden, und die Badefrage, die in den Vierzigerjahren ein Privatmann durch Aufstellung eines Flußbades einfach löste, jetzt zur Seeschlange für Laibach geworden ist." — Nach Anführung einiger Gesichtspunkte zur Hebung der Gesundheit unserer Stadt, wobei der Stadt-Physiker für die Aufnahme eines Anlehens Plaidiert, schließt t»er Bericht unter stiller Resignation, daß alle! Bemühungen des Stadtphysikers zum Hygieineischen Fortschritte vergeblich sein werden, mit dem Wunsche, dem auch wir beipflichten: Gott bessere es! ! din, Nikopolis, Rustschuk und Silistria von dem das rumänische Ufer überall dominierenden bulgarifchen Stromufer beherrscht wird. Von Tschernawoda bis zum Schwarzen Meere bei Mangalia wird eine trockene Grenze sein. Die gesammte Nordgrenze ist ungefähr 70 deutsche Meilen lang. Die Ostgrenze des Fürsten-thums bildet von Mangalia bis Hettim-Tabiasi, einem Punkte nördlich von Midia, das Schwarze Meer mit einer Küstcnentwicklung von beinahe 1(X) Meilen und mit den Hafen von Mangalia, Kawarna, Baltschik, Varna, Missivri, Anchiolo und BurgaS. Die Südgrenze Neu-Bulgariens zerfällt in drei Theile, und zwar erstens in jene Grenzlinie, durch welche es von dem Gebiete geschieden wird, das noch der Pforte nordwestlich des Bosporus, des Marmara-Meeres und der Dardanellen und nördlich des Golfes von Saros verbleiben soll. Diese Landgrenze geht von Hettim-Tabiasi am Schwarzen Meere aus und zieht sich in einer Schlangenlinie anfänglich füdlich gegen Ljule-Burgas, dann wieder nördlich nach Kirt". nen schmerzlichen Gefühlen im Protokolle AusdlU" zu geben. , .,,„ Der deutsche Reichstag nahm gestern in on " Lesung unverändert das Gesetz betreffs der Stellven^ tung des Reichskanzlers mit 171 gegen lMStiMlN" an. Die Polen und die Socialisten enthielten stcy ^ Abstimmung. Gegen das Gesetz stimmten der F" schritt, das Centrum und die Protestler aus lMp Lothringen. ,...,., Der französische Senat setzte die VerachlW des Gesetzes über den Belagerungszustand auf " nerstag fest. ^, .f Der englische Minister des Aeußcrn, .^ Derby, ließ durch Mr. Wyndham offiziell notlftciett!', daß die englische Regierung den Vorschlag OriM lands, auf dem europäischen Kongresse vertreten s sein, annahm. — III einem an den Präsidenten liberalen Eomites in Greenwich gerichteten Schrey zeigt Gladstone an, daß er bei den neuen Parlamen^ wählen nicht mehr als Kandidat auftreten werde. Im Hydepart fanden vorgestern neuerdings «"^ <^ gegen den Krieg Demonstrationen statt, an lvclcy 30- bis 40,0(X) Personen sich betheiligtcn. ^ Im spanischen Kongresse brachte am -' ^ Kriegsminister einen Gesetzentwurf ein, nach ^e^ das Rekrutencontingcnt für 1878 IW.'XX) M""" .^ trägt. Die Einnahmen des Budgets pro 1676!. mit 752. die Ausgaben mit 700 Millionen Mi präliminiert. Das Erträgnis aus dem zu bewcrlit ' gcnden Verkaufe von Staatsgütern wird mit 2" ",^ lionen veranschlagt. Petroleum und andere Min^ ^ werden mit emem anßerordcntlichcn Zoll belegt, ,^ für die von den meistbegünstigten Natwnen euM ^ ten Waren aufgehoben, aber für solche aus ^ h^, welche mit Spanien nicht im Vertragsverhältnissc I^ ^ aufrecht erhalten werden soll. ^ Die italienische Kammer wählte Desal" Maurogonato, Farini und Villa zu Vizeprästve" ^ — Der „Eornere d'Italia" glaubt zu wM, ^ König habe Depietis gegenüber erklärt, daß e entschlossen sei, die ihm durch das Votum der " ^ nier vorgezeichncte Richtung zu befolgen, daft ^, jedoch für jeine Psllcht zu halten glaube, drei ^ ^ gullgeu an die Bildung eines Kabinetts aus der ^ ^ zn knüpfen, und zwar: daß die bisher befolgte ^ wärtige Politik keine Abänderung erleide, daß '" M^ dem Garantiegesetz nicht rühre, und daß die/u «z politischen Reformen die Fundamentalgesetze des ^ nicht verletzen. ha' , Der Kongreß dürfte nach einer MelduW ^ „Montags-Revue" am 31. März, und zwar u"" ^ß Vorsitze des Fürsten Bismarck, zusammentreten- ,y, Frankreich an demselben lheilnlmmt, steht '" ^ außer Zweifel; auch die Türkei wird vertreten I^sja Ignaticfs und Reuf Pascha sind gestern über ^^ nach Petersburg abgereist, letzterer mit rinew ^ije häudigen Schreiben des Sultaus, das mogllcy ^ die großherrlichc Ratification enthält. In 1^^^ werden wir nun nicht mehr allzu lange ans den ^ yii tischen Text der Vereinbarung warten duifc"' .M>l , beiden Delegierten nächsten Samstag in der l'l ^, ! Hauptstadt eintreffen können. -- Ein Telegra^^i „Times" aus San Stefano meldet: Dem vo'>> . ^ ratificierten Fnedeusvertrage ist als letzte Kla"^' ^l gefügt, daß sich beide Kontrahenten bezüglich," ^ch' träges für solidarisch verbunden betrachten. Diel^ ^ richt wird indes von Berlin aus dementiert. ^>B „Times" zufolge würde Reuf Pascha m Pet"^" 'hl^ eine Ermäßigung der Kiiegsentschädignng "" hundert Millionen Rubeln nachsuchen. ^.niliW Montenegro bereitet sich vor, schont»'' ^e auf den vollen Friedensstand zurückzuü hrc'- ^,^ russischen Ambulanzen werden aufgelöst und b'" ri"'' ärztliche Personale wird entlassen. Die "", ,',^t>c' schen Streitkräfte werden nnr bis zur Pub""^ t>lc>' Friedensvertrages in ihren bisherigen Stelln".' Agc'l ben, wogegen die Türken bereits in den ""chil^ W mit der Räumung aller den Montenegrin"'' sF ' densvertrcige zuerkannten Oebietstheilc beci»»' ^ 1'^ Wie aus K onstantinovel vom l < - - ^M. richtet wird, haben die Aufregungen der lcp"> ,ft, t^ aus Sultan Abdul Hamid sö nachtheillg !1" ,M. ^ er sich bereits seit einigen Tagen nnwohl ^ ftO wird aber versichert, daß das Unwohlsein bis ) ernsten Eharakter hat. Qaqesnemqkeiten. ..^ — (Der Prinz von Wales "' vc ^ tion des ..Figaro.") Der Pariser '.3^ Oal^ mit hliher Befriedigung, das, der Prinz v»" , H- ^> 7. d.. nachts um halb l Uhr. mit dein Adt"w^,,elH Glyn, dem Obersten Arthur Ellis und stl"' '^ riser Freunde beim Herausgehen aus be" 5l>3 heater. n»o er der Aufführnng der ..VourgoiK de Pont^ "NY" von V. Snrdou beigewohnt, dem „Figaro-Hotel" n °er N,l<. Dro,,j>t ^^. l der Schwelle de4 Hauses, das ihm hierauf in an^ "'" Theilen gezeigt wurde. Sardou. »nehrere »° rc Schriftsteller uud Künstler, sowie einige Schanis ^'"""l ^""" '" ^rauS benachrichtigt worden. Vel 4. ^" ^''^^ "'^ seinem Gefolge wieder nach dem °bet, w^ "" Kellergeschoß gelegenen Druckerei dic ^ ! " "llume betrat, war ein Konzert organisiert. Der t,,°? Thronerbe zog sich erst um halb :l Uhr aus °" Gesellschaft zurück. . ,^^evolte der papstlichen Schweizer-nii, ^ ^"^ ^"" "'^ v°"' ^' b- berichtet: ..Gesten» tru? '^ Vatican cine richtige Nebellion der Schweizer» drei '" Szene. Die Lcutc verlangte» die übliche iieu"'""?^^ Ertragage wegen dcr Thronbesteigung eineS ^" 'Pustes. Die Sache wurde so bunt. daß es zu ^m Aafscnconflict zwischen den päpstlichen Gendarmen n ^" Schwcizergardisten gelom,ncn Ware. wenn der ineilt ^"lä'l ^'""ch' "'Hl "och im letzten Mo. hiitt/ ^ ^^ Handgemenge losgchcn wollte, capituliert 3ran K gewahrte den aufsässige»» Schweizern fünfzig A -Douceur und muhte außerdem jeden, völlige bielr in '^ ^9.e" der ..Rebellion" zusichern. Infolge Plltisl ^°"""',isse gilt es ale ziemlich sicher, daß der ^ d,e Schwcizergarde gänzlich abschaffen wird," 3al>r ^^usenmontag in Kvln.) Seit langen -) ^ «,>"" s" schreibt die..Kölnische Vollszeitung" vom !tl>en ^ — dürste Köln leinen 3loscnmonwa.5zug ge« !e» «/"^'"' ber sich init dem gestrigen an Pracht mcs-^triss'"'^ ^'" nachstehenden möchten wir mit einigen ^ter ü ^'" "" ^'^ ^^ 6"".^ entwerfen: Zunächst ^cssliss , schmucken Zugführer, dem Vorrcitcr uud dem 3äl,e ^'"''"len Germanen-Musilcorps ziehen dentschc ^,° aus der fernen Vorzeit, mit reicher Beute belade "'^ ^"rüber. (5s schließt sich an die Gabcn-Stndl^i, ^^ ^" Wagen; dann der Bannerträger der le»lt "3"'"^ bitter Hagen, der das Nhcingold vcr ^rim» -^" Bannerträger der Stadt Bingcn folgt eine ^ochue^ ^'"'lcker Winzer nnd Winzerinnen, welche das ^R?. ^ehcn. Es erscheinen die Bannerträger und bei, „ ^ ^°" Nüdeshcim nebst der mit Ephcu und Ne-c°rpK.^"^"en Vrümscr Burg. Gin zweites Musik-^M l» "^ ^ Landsknechten von Aßmamishanscn und ^°r »3'?^^"^^ v°" Mainz heitere ncudeutschc Weisen l»en a? ^^'^^ s'lh der Mäuscthurm an. dessen Fuß von 5 siH ^' welches die Mitglieder des Kleinen RathrS ^e star!^^' "^ickt man den Bannerträger Kölns und Einritt '"""lruppc. der das Musilcorps der Jäger. ^tter-<,^ "'^ srdhlichc Zecher in einem von Stcchpalnl' Eiteren 3 '^cn umschlungenen Faß folgen. Einen, ^ ftüni H?"^^llcr reiht fich an der Triumphwagen ^n,ün?vl '' "bermals cm Fels. au5 dem Fässer mit ^orl',3 ^"' ^"""'' bis zum eilften Jahrhundert zurück, cchi,,' ^,'_ ^lhrbleichart, Iohannisberger. Pisportcr.Gci Mcr ,'?"lpurhheimer lc. Die noble Zunft dcr Wein-Mniorisjjs" de», Scharfrichter leitet znr zweiten, der '"ter. der s'?"'^"' Abtheilung, über. Eiucm Riesen. ^ ^°N«>i '^ '"'t Häringen zu turieren fucht, schließen Mez d "^ "'^ ^"^ MusileorpK der Winzer sich an. k'^n , Heiligen' Mädchen und ihren schmucke,, l'k ^l„l!> ' ^""ä aufspielt. Hinter ihnen erblickt nmn Mtcli H,'' dir "lttölnischen Stadtsoldaten, mit dem k ^hliov? ^ Der Wagen „Lachgas", auf welchem t ^tstclli^" """ ^"rch Brechstangen und Flafcheuzügc ^ zz^ ^ werden, verseht die Zuschauer in dir hei ' " ver,,'< ^^'s^ dic Patienten sich uicht zu cnt !>'!>Uln.lÄ7 Die freic Presse zeigt ein Traubcnzelt l» !^" (iie t ' ^""ben. ein Faß mit einer ,.Weiu Ä^ ^" ll„d «! ""b '^ ^sch""iclt mit Röinern. Blumen-^tcu^ ° "l'mprln, Wiedernm zieht ein altdeutsches ^"lehl^^ vuucher. dann der Circuö Renz n,it den , '' ^iilli^ y!^' Clowns, und ein Bannerträger vor »et" ^'ks?nal?" ""d der Jungfrau. Vluch schaut man ^ ^""e v "'' '"'t der durch Rußlaud neu arzcich-l>^ U'sch,„^ °" Europa, Im Schwarzen Meere schwimmt lc,„",'ch lam, ^'"lchl'st- ''^'"«'' '"'ch n'cht zu grüßen. dtt Fv'schr, H^ banlen," «Bezieht sich ans eine Po- derei °l>üsÄw, ^'"""d Hillcr uud einen, Musillritller ^rin" ^assil. ^'^"«li") Nachdem noch der Hausfrauen ^5^a»en d!' ^ ^"^ ^btc Mufilcorps nnd der ^>le?^chiss ^^ Prinzen Varneval: cin höchst elegantes ^^clW "^ in den grünen Wogen schwimmt, aus H^Hlas^ / auftauchen und Tritonen fich erheben. ^H'ere «z verseht uns auf die Eisenbahn, wo die ^len!'' ba j, ^"gebcns abmühen, in Schlummer zu ^X H«ilü « " nahen Hundecoupc die Vierfüßler "'" ^on ^ ^" ^^ bcincrlt. daß dcr Fremden. "^3 schwach war. Montags daacgcn. zu. ineift infolge des wirtlich prachtvollen Wetter«, sich besser gestaltete. Dennoch war das Treiben lange nicht so lebhaft wie früher, und namentlich werden viele Nestaura tioncn im Vergleiche zu früheren Jahren einen merl^ lichen Nnsfall in ihrer Einnahme wahrnehmen. — sEnglische Marinr.) Das britische Flotten-budget für 1378/7!) beanfprucht die Summe von I1.l»5>:!.9l>I Pfd. Sterl. für den Unterhalt der Marine. Da für das am Al. März ablaufende Jahr vom Parlament nur 10.8l;« >.'.)!>! Pfd. St. für die Flotte votiert wurden, ergibt sich ein Mehrbetrag von «2.07 l Pfnnd Sterling. 2lO.2W> Pfd. St. kommen ans Truppentrans< portc und andere Dienstleistungen für daS Landhcer, Verglichen mit den, Budget für ltt7(>/77 ist indeß eine Abnahme von 2««.l> ^i^ betriebenen ltnochenvcrlauf schadlos zu halten, und so nehmen sic denn puie-mßlo aus den großen, mit Kall übcrworfenen Gruben, in welche die Reste der gefallenen Menschen und Pferde geworfen wurden, und schicken dieselben nach den Spodiumfabrilcn, sür welche großartige ^iefevnngcn abgeschlossen wurden. fokales. Aus der Handels« und Gcwerbekammer für Kraiu. (Schluß) V. ztammeivath Peter Laßnik verliest hierauf folgende Kundmachung des Stadtmagistrates ^aibach: „Der Magistrat sieht sich veranlaßt, alle jene, die nach Artikel XII. des Gesches vom 23. Juli !A7I verpflichtet sind. ihre Fässer cnchcn zu lassen, nochmals zu erinnern, daß sie der Aichpflicht, insoferne sie derselben lwch nicht nachssclommen sein sollten, allsoglcich cnt» sprechen, nnd alle Fässer, sohin auch jene, die sie in den Kellern eingelagert halten, sogleich der Aichnng nach dcm metrischen Histcme unterziehen, indem sonst bei bereits verstrichener Frist gegen diejenigen, welche dirser geschlichen Verpflichtung nicht nachgekommen scm sollten, das vorgeschriebene Strafverfahren eingeleitet wndcn müßte." Nach diese, .Nnndnmchnng jolltci, sämmtliche Fässer, sonach anch die größten Lagerfäsfer, der Aichnng unterzogen werden, von der selbst die nichl im Gebrauche befindlichen nicht befreit sind. Redner ,st der Ansicht, daß die stritte Dnrchführung dieser Anmdmmg mit großen Kosten vnlmnden wäre, dic doch der Geschgelier nicht beabsichtigt haben lonnte, nnd stellt dahc, den Antrag -. Die erste Section werde beauftragt, die nöthigen Schritte cinznleiten, damit Geschirre, die zn leinen, eigentlichen Handel gebrancht werden, dcr Aichnng nicht unterzogen weiden müssen. Kammcrratli Anton Per me nnterstiiht ans das winmste diesen Antrag. nMcsonderc hervorhebend, daß dic stritte Durchführung der in der citierten Knnd machnng angedcntctcn Maßregeln seiner Ansicht nach einen Eingriff in die Rechte dcs Eigcnthilmcrs invol vicic, daß die großen ^agcifässci, ilin sie znr Aichnng zn bringen, vorher im Kellcv auscinandeigrlegl werden müßtcl,, daß ein deiarNgcs Voigehen Kosten vcrnisa chcn würde, die dnrch das Gcsch vom 2:',. Inli l^7l gewiß nicht beabsichtigst werden tonnten. Nach der Ücbclzc»g>lna dcs Redners würde die Lnrchfuhrnng einri cin'maligen Alchung wol mch, denn cin Jahr in Am'plnch nchmcn. Kammcnath Johann Horat nntcrsticht glcichsalls dcn Antrag des «a>n,nerrathcs Laknil nnd spricht für eine dicsbezüglichc Petition an das l. l. Handelsministerium. Kammerrall) Las, n' l spncht sich gegen die Noth-wendigleit der Aichnng jencr Gcschirrc ans, die nicht aus irgend einem Grnndc zni Kontrolle dienen sollcn, nnd halt dafür, das, m,r dic ,m Hanocl nnd Vcrlehrc vorlommcnbcn Fässer zn aichcn se,en. Nachdcm noch die Kammcrlathe Leopold Vür-ger und Freiherr von Zois sowie der Ministcrial. lommissäl in diesem Gegenstände gesprochen haben, stellt Kammerrath Johann Ho rat den Antrag: Die Kammer wolle die erste Section beauftragen, daft sic diesen Gegenstand in Berathung ziehe nnd in der nächstcn Sitznnst darüber Bericht erstatte. Kammerrath Peter Laßnit acnMmodieli sich diesem Antrage nnd ^ieht seinen zurnct. Del " >ent Karl Lnclmann hält den Gegenstand ,.......rn dringlichen »,>, l>i.,,,ln ^il^ die Kammer am ehesten zu einer den tommen werde, wenn sie nachslrycnoem nimagc zustimme : Die erste Section wird beauftragt, in ^ iche je nach ihrem Ermessen eme Eingabe n:^ ... ^mdt-magiftrat, die l. l. Landesregierung oder an das l. k. Handelsministerium zu verfassen. Nachdem noch der MinisteriallommWr und Kamlnerrath Freiherr v. Zois einige Bemerkungen gemacht habcn, stellt Kammerrath Lahn, l den Antrag: Die Kammer wollc von ihrem SHritte auch dle geehrten Schwesterlauunern verständigen und die selben cventnell um Unterstiitzung ersuchen. Hierauf unterstützt Kammerrath Leopold Bürger den Antrag des Vizepräsidenten, welcher bei der Äb-stimmnng nebst dem letzten Antrage des Kammerrathes Laßnil angenommen wird. Da sich niemand mehr zum Worte meldet, erklärt der Präsident die Sitzung für geschlossen. — (Requiem) Dem vom Herrn Fürstbischöfe Dr, Ehrusostomus Pogacar gestern um 1l) Uhr vormit tags in der hiesigen Domlirche nnter zahlreicher Assistenz und in Anwesenheit be5 gcsammten Domcapitels cele-lnicrten feierlichen Requiem für weiland Se. l und l. Hoheit den durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Franz Karl wohnten sämmtliche hiesige Zivils und Mi!....... die Lehrkörper, die Gemeindevertretung und , porationcn bei. Im Innern der Kirche, vor berrn Hauptaltar ein großer Trauerlatafall errichtet war. bildeten die Mitglieder des ersten allgemeinen lraiuischen Militär Vctcrauenvli^ "valier Nach II Uhr war die auch vom übrigen ü zahlreich besuchte Irauer- feierlichlcit zu Ende. - (Bcgräbnisfcicrlichleit.) Sc. Excellenz der Herr Landrslumlüandirrendk von Steicrmarl. Kärntcn und ttrain. FZM. Freiherr o. Kühn. hat sich zu den gestern nachmittags ftattgcfundcnrn Begräbnisfeierlichleiten weiland Sr. l, und l, Hoheit dcs durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Franz Karl nach Wien bcgcbcn. — (Wahlbestät i gu ng. ) Die in der letzten Sitzung erfolgte Wahl der Herren Alexander Dreo zum Präsidenten und Karl Luckmaun zum Vizepräsidenten der Handels» und Gcwcrbclammer für Kram für das Jahr 187K erhielt einer amtlichen Verlautbarung der gestrigen „Wiener Zeitung" zufolge die handelsminifte-rielle Bestätigung. — (Stadt ifchc Bauten.) Die arg verwahrloste Böschung am Laibachcr Burgdamm wurde ii, dcn verflossenen Tagen planiert und mit Glassamc» besäet. (Heimische Industrie.) Unsere heimische bestrenommierte l. l. Hosglockengieher und Feuerspritzen^ Firma des Herrn Albert Samasja in Laibach wird sich. wie wir bereits gemeldet habe», mit verschiedenen El, zeugnissen der Vruncc Industrie an der Pariser Welt ausstclluna, bcthcillgcn. Die hiezu bestimmten Glucke,, sind bereits vollendet. Es sind deren drei. Die größte, welche den Namen Sr. Majestät des Kaisers trägt, wiegt 12 Zentner, die mittlere, welchc dcn Namen Il> jcstat der Kaiserin tragt. 6 Zentner, und du welche den Namen Sr. l uud t. Hoheit des durchlauchtigsten Kronprinzen Erzherzog Rudolf führt. ", Zentner Dic Harmonie des Geläutes ist r,n H'ieifterwerl, die äußere Ausstattung prachtvoll ^ ' " auf welchem die Glockcn ruhe», ist sehr .mo dcr ^>ie chanismus ein so leichter, daß cm rinzrlner Mann ohne großc Anstrengung alle drc, Glocken läuten kaun Wir sind überzeugt, daft Herr Samasja mit diesem Fabrikate der östcrrrichischcn Industrie alle Ehre machen wird Außcrdcm wird dic Firma eine sehr geschnmckoollc Cl'l lcctioi, von Broncr Kirchenlruchtcr» ,„ ßeu und zwei Vroncelusler auestellen ^. . gen zwei zur Ausstellung, namllch eine Ubprotz,pr,tze uuo eine aus Nädern besindlichc Auftridem wird auch die Oesenfabril des Herrn A, Zmiwssa dnrch einige Pracht, rremplarc in Paris vertreten sein. Das Glockengeläute und dir Leuchter sind bis Sonntag in der Spritzen fabril zur allgemeinen Besichtigung ausgestellt, — (Mysteriöser «orfall.) Der Mann. von dem wir in unferem vorgestrigen Blatte erzählten, daß er Sonntag morqcnS »nter mysteriösen Umständen schwer verwundet'und bcwußlws vm dem hiesigen Cafc Elefant am Boden liegend grfunden u»d ins Zwüspital über tragen wurde. l>efand sich gestern nachmittags daselbst noch immer in völlig bewußtlosem Zustande, s? dnß es bisher noch immer nicht gelang, die Veran' -h^ zustellen, dic dcn Bedauernswerthen in d. , , ,..,wnd versetzt hat. So wcit man bis nun vermuthen kann dürfte dcr durch mehrere Kopfhicbc schwrr Vcrlctztc lein hiesiger Mann. sondern vom Lande in die Stadt gekommen w" Auch läßt das Aussehen seiner Wunden den, Dafürhalten zufolge darauf schließen, daß ihm circa 24 Stunden vor seiner Auffindung beigcl^chl wurden. — (Lehrbefähig ungs-Prüfung"» '« 2"»' b a ch ) Die nächsten Lchrbefäl' !'litfunge" ftlr au^ gemeine Volts und Bürgerj«. ^" von der t, I. 5U4 PrüfunMummission in Laibach am 8. April d. I. und den darauf folgenden Tagen vorgenommen werden. Kandidaten und Kandidatinnen, welche sich diefer Prüfung unterziehen wollen, haben die vorschriftsmäßig instruierte schriftliche Anmeldung längstens bis 1. April d. I. bei der Direction der Prüfungskommission einzubringen und darin ausdrücklich zu erklären, ob sie sich der Prüfung für allgemeine Volts- oder Bürgerschulen, und im letzteren Falle, für welche Gruppe zu unterziehen gedenken. Nach dem 1. Apnl einlaufende Gesuche können nicht mehr berücksichtigt werden. Für die Bürgerschulprüfung ist eine Taxe von zehn und für die Voltsschulprüfung eine Taxe von acht Gulden vorher zu erlegen. Die Prüfungen beginnen um 8 Uhr vormittags in den Lokalitäten der hiesigen Lehrer-Bildungsanstalt, woselbst sich die Kandidaten und Kaudidatmuen ohne besondere Verständigung einzufindcn haben. — (Konzert.) Morgen und übermorgen konzertiert das unter der Leitung der Frau Schipet stehende erste Wiener Damenorchester im Sveisesaale des Hotels zur „Stadt Wien." — (Desertiert.) Der Infanterist Friedrich Krizaj des Freiherr von Kühn 17. Rcservelommandos ist unter Mitnahme seiner ärarischen Muntur und Rüstung aus der Station Laibach entwichen. Derselbe, ein ge-borncr Triestmer und semer, Beschäftigung nach Kellermeister, dürfte sich in seine Heimat begeben haben. — (Zimmerfeuer.) Heute früh halb 4 Uhr meldete eine Wohnpartei des Hauses Polanadamm Nr. 6 im Depot Nr. 1 ein Zimmerfeuer. Unter dem offenen Herde war durch Ablagerung von Asche ein Trambaum in Brand gerathen. Nach halbstündiger Arbeit der unter Führung des Herrn Albin Achtschin dorthin geeilten Feuerwehrabtheilung war jede weitere Gefahr beseitiget. — (Jahrmarkt.) Aus Stein. 12. März. berichtet man uns: Der heutige, sogenannte Gregori-Iahr-martt war sehr zahlreich besucht. Insbesondere wurden sehr viel schönes Hornvieh und Pferde aufgetrieben, und herrschte trotz der hohen Preise lebhafter Verkehr. Trächtiges Borstenvieh, eine Spezialität dieses Marktes, welches von den Landwirthen Ober- und Unterlrains zur Zucht sehr gesucht wird. war in laum 30 Exemplaren vertreten, daher bei großer Nachfrage enorm hoch im Preise. Auch in anderen Geschäftsbräuchen war der Verkehr sehr lebhaft. — (Valvasor.) Von der Neu-Ausgabe der Val-vasor'schen Chronik ..Die Ehre des Herzogthums Krain" erschien gestern die 28. Lieferung, das 2. Heft des fünften Bnches enthaltend. Das vorliegende Heft handelt von den alten und ältesten Einwohnern Krams und bringt diesbezüglich fünf sehr gut ausgeführte Abbildungen. Unter einem kündet der Verleger Herr I. Krajec in Rudolfswcrth an, daß die zum Werke bestimmten, nach einer Originalzeichnung von I. Zeplichal sehr elegant und dauerhaft ausgeführten Einbanddecken vom April d. I. an beim Verleger oder im Wege einer Buchhandlung um den Preis von 2 st. per Stück bezogen werden können. — (Neue Fünf-Guldennoten.) Wie die „Tagespost" zu melden weiß. werden gegenwärtig von der l. t. Staatsdruckerei in Wien neue Fünf-Guldennoten vorbereitet. Dieselben sollen mit den gegenwärtigen Guldenzetteln harmonieren und auch wie diese mit einer Numerierung versehen werden, wodurch ein Erkennen des Falsiftcates erleichtert würde. — (Nord und Süd.) Das soeben erschienene März-Heft der deutschen Monatschrift ..Nord und Süd", herausgegeben von Paul Lindau, Verlag von Georg Stille in Berlin, bringt folgende Beiträge: I. Tödtliche Fehde, eine Skizze von Rudolf Lindau in Paris. — N. Arnold Vöcklin von Fr. Pecht in München. IN. Cen-tralasien und China, von Georg Gerland in Straßburg. — IV. Die Entstehung der Hanse, von F. Frens-dorff in Göttingen. -- V. Zur Philosophie der Gegenwart. Betrachtungen, I. Der Materialismus, von Jürgen Vona Meyer in Bonn. — VI. Wieder einmal über die Mode. von Fr. Bischer in Stuttgart. — Das ganze Heft, in der bisherigen geschmackvollen Ausstattung, umfast 9 Bogen und ist mit dem Selbftporträt Arnold Böcklins, Radierung von Rud. Schick in Berlin, geschmückt. Es schließt damit der erste Jahrgang dieses von seltenem Erfolg getragenen Unternehmens, in dem zu dem geringen Abonnementspreis von 20 Mark den Lefern so viel des Vortrefflichen und Schönen in sich stets steigernder Folge geboten wurde. Wir empfehlen somit auch für den mit dem April-Heft beginnenden neuen Jahrgang die deutfche Monatsschrift „Nord und Süd" der dauernden Theilnahme unserer Leser. — („Neue illustrierte Zeitung") Nr. 24 bringt folgende Illustrationen: Erzherzog Franz Karl f. — Der Fackcltanz im weihen Saale des königlichen Schlosses zu Berlin. — Der gute Samariter. Gemälde von E. L. Dupain. — Eine Szene aus der polnischen Insurrection. Gemälde von Kosakiewicz. Photo-graphicverlag von V. Angerer in Wien. — Das Ende eines Königs. — Hofmusikanten. Originalfedcrzeichnung von K. Klic. — Alfred Stene. — Texte: „Dornrüschen." Novelle von C. Wild. — Alfred Skene. — Von der Doppelhochzeit in Berlin. — Neuestes in der Thierdressur. Von F. A. Bacciocco. — Die Insel der Seligen, Von A—r. — Pariser Bilder. Von Max Nordau: Die Champs Elisees. (Schluß.) — Polnische Insurgenten. — Der barmherzige Samariter. — Das goldene Kreuz. Novelle von F. Hell. (Fortsetzung.) — Kleine Chronik ic. Neueste Post. Pest. 11. März. (Presse.) Der Leichnam des Lieutenants Toth, des justificierten Mörders des Grafen Szapary, wurde aus dem Grabe entwendet. Ragusa, 11. März. (Presse.) Die Pforte trifft Anstalten, in Bosnien die Garnisonen zu vermehren. Vei Bihatsch ist ein Lager für 40M) Mann pro jektiert. Die Liefcrungsverträge für die Verpvovian-tierung der Truppen wurden bereits abgeschlossen. Die Agitation für eine Occupation durch österreichische Tnlppen dauert in Bosnien und der Herzegowina fort. Verlin, 11. März. (Presse.) Camphauscu erneuerte heute mittags beim Kalser sein Abschiedsgesuch; der Kaiser hat dasselbe abermals abgelehnt. Fürst Bismarck wird morgen seinen Urlaub bis zum Beginn des Kongresses antreten. Berlin. 11. März. (N. Wr. Tgbl.) Aus beglaubigter Quelle verlautet, daß Nußland die uun Eng. land befürwortete Zulassung Griechenlands zum Kongresse zurückweisen werde. Im Falle, daß mehrere Mächte darauf bestehen sollten, würde das Petersburger Kabinett die Theilnahme Serbiens und Montenegro's am Kongresse fordern. Die Pforte hat, sicherm Vernehmen nach, den Beschluß gefaßt, auf ihren uor Wochen gegen die Theilnahme Griechenlands erlassenen Protest in einer an die Mächte zu richtenden Circulac-note zurückzukommen. Die türtische Regierung ist entschlossen, falls ihre Einwendung nicht berücksichtigt werden sollte, den Kongreß nicht zu beschicken. Paris, 11. März. Nach einer Anfrage bei Gor-tschakoff erklärte Schuwaloff au Derby, der Kongreß selbst werde zu bestimmen haben, über welche Theile des Friedensvertrages er berathen wolle, und welche er als Rußland und die Türkei allein betreffend betrachte. Infolge dieser Erklärung scheint Englands Theilnahme am Kongresse gesichert. Der Sultan befindet sich unwohl. London, l l.März. (N. Wr. Tgbl.) Im Unter hause wurde folgende Interpellation au die Regierung gestellt: „Seit dem Friedensschluß in 2cm 2tcfmw sind volle acht Tage vergangen, ohne daß der authentische Text der Friedensbedingungen betaiult geworden wäre. Hat die Regierung auch heute »och nicht den Text des Friedensvertrages erhalten?" Minister North-cote antwortete darauf ganz kurz: „Auch heute noch nicht." Belgrad. 11. März. (Deutsche Ztg.) Nachdem die Serbien betreffenden Friedensbedingungen bekannt geworden sind, erhebt sich im Publikum el^ sehr feindselige Stimmung gegen Rußland, lvelcheni Betrug vorgeworfen wird.' Diese Mißstimmung nun'm einen ernsthaften Charakter an. Telegrafischer Wechselkurs vom 12. März. ^..^ Pavier-Rente 62 «5. - Silbcr-Rente 66 90. - »^ Rente 74 50. — 1860er Staats-Anlehen 111 25. — >t)aM'«cm' 800. — Kredit'Actien 231 50. — London 118 95. ^ N 10520. - K. t. Münz-Dulaten 559. - 20.Franlen< heu pr, 100 Kilo - ^ ^ Linsen „ -! Stroh 100 „ - ^ Erbsen „ — —^ holz. hartes, pr.Mt>il< «1 Fisolen „ — — Meter ... - ^ Rindsschmalzpr.Kilo — 90 - welches, „ I^ ^ Schweineschmalz „ — 90 ' Wein. roth, pr.hcttolit, i' Speck, frisch, ., — — > — weißer, „ " ^ Speck, geräuchert, „ ^ — j Hasen pr. Stücl . 'Angekommene Fremde. Äm ll. März, . <,M Hotel Stadt Wien. Vcsel. Kaufm,; Käs. Porzellans Verleger, und v. Schiwizt)osen. Wien ^ Schau berg", genienr. Plejjburg. — Zdaönll. Priester, hönigstein. ^ Hotel Elefant. Schüssel, hauptmaunswitwe, und SociU»' ^, Trieft, — Lentschel, Pfarrer, Altcnmarlt. — Mandel, ^, l, - «aptschitsch, Maurermeister, Obcrburg, — Stlnav, Offizial. Güdnig_______________________________>-^ Theater. , ^M heute (gerader Tag): Einziges Austreten dcS FräuleM >> ^ (5 arl 0 tti, Primadonna am Scalathealer in Malla^glj Der liebe Onkel. Schwank in 4 Auszügen von Kneiscl. ^^^-^--^ 5 N ^' ZZ 5 5« ^ 6 ^ ^ Z: 5 -^ D 7U.M«. 735 70 ^2 0 NN schwach hälbheiter 0'3ö 12, 2 , N. 730 64 -j-10 2 SO. heftig heiter M' 9 „ Ab. 732-71 > 5-4 NO. mäßig heiter ^ M Morgens Reis. tagsüber ziemlich heiter, nach'""»» 5c» dig. nach 5 Uhr dunkles Gewölle aus NO., sich balo ' ^„ü ganzen Horizont verbreitend; Regen von geringem ^AAel ^ rasche Aufheiterung; llare Mondnacht. Das Tagesw' Wärme -^ 4 ü". um 17" über dem Normalc^^^^^^ verantwortlicher Redacteur: Ott 0 ma rVaM^^ ------------- . - ^ . ^ v s<"'^^ Jedermann weis,, wu- viel Tisanen, Past'll"' >" ^l z" Medikaments man in EllältungSsälle», bei Nalanyci' ^ Heilung der Nronchitis anwendet. Die neue hcilnls'y ^„i» Krankheiten durch die Guy o<'scheu Tl)eerlaV»s ' ,,i!'>" nicht hührr als l<>-20 Kreuzer täglich zu stehen. -"" .zch l>" zu jeder Mahlzeit 2 udcr :: Kapseln, und häufig ma°, große Linderung schon nach den ersten Dosen be""'"' ^l!^ Zur Vermeidung der zahlreichen Nachahmung"'^ O»'" zu achten, daß die Etiquette die Unterschrift des V" in dreifarbigem Druclc enthält. ,..,,.!. ^, Depot iil Laibach bei G. Picc 0 li, ^po>y^>^. ^U^«s^«l.^^.^^.<. Wien. 11. März. (1 Uhr.) Haltung der Speculation, Umfang dcs Verkehrs und Ziffern der Kurse waren im Vergleiche mit vorgestern etwas abgeschwä")' 'Ovl.svNv^^.lU./l'. man die Tendenz als eine flaue bezeichnen könnte. «tlb War« Papierrente........ 62 80 6290 Silbcrrente........ 67- 67 15 Goldrcnte......... 74 50 74 60 Lose. 183s........ 319 — 320 — 1854........ 10750 107 75 I860........ 111 50 11175 . 1860 (Fünftel) .... 113 75 12025 " 1864........ 136— 13625 Ung. Prämien.Anl..... 76 75 77 25 Kredit-Ü.......... 16225 16275 Nudolss.L......... 1350 14 — Prämienanl. der Stadt Wien 9125 91 50 Tonau-Rcgulierungs'Lose . . 104 — 10425 Domänen' Pfandbriefe - - - 140 50 141'— t)esterrcichl,a>- Schatzscheine . 100 - 100 20 Ung. üperz. Guldrente . . . 6390 9010 Ung, Eisenliühil-Anl..... 39 25 33 50 Ung. Schahbons vom I. 1874 111-. 11150 «lnlehen der Stadtgnnemde Wien in «. V. ..... 0650 S7 - Orundentl«ftn»g».Dbli«atisn Sicbenbürgcr Vahn . - - ,^g ^ ^i Staatsbahn 1. Tm. - l?<, ^ l»^ Südbahn ä 3«/. ....- ^?ß ^/ ^«,...... " .^. ^ Südbahn, Von« ... - "" Tevlftn. ^ ßgp Aus deutsche Plätze . . , - .^ lj0 ^ London, kurze Slcht . - ' ,^9» ^7." London, lange Sicht . ' 47^ Paris........ ' Geldlsrte«. ^ ^ Dukaten .... 5 fl. üs "' g „ <" Napoleonsd'or . 9 „ «'«" ^ ^ Deutsche Reichs» » 5s - ,0 " banknote». . . 58 „ 50 " .^ „ Silbergulden . . 104 „ 90 „ ---------^« Obli<^' Krainische Grundcntlastungs Oa" .g^' l Privatnotierung: Geld 90 ^' ^ ^s > > edit 2:l2 20 bi« 232 40. Anglo 1^ l «««trag: Um 1 Uhr 20 Minuten notieren: Papierrente 62 30 bis 62 90. «ilberrente «710 »ls t»?20. Gsldrente 74 60 bis 74 70. Kr »ondsn NiitiO di« 119 —. Napoleon» 849 bi» »43'/,. Gilber 105 — bis 105 10.