LmbathcrZeitunH. ^v! »« Montag au» «K. Februar »858. ^. « ,. . 3 . .,.. ,,..>l„int „iit ^nsnabme der Zonn- und Feiertaqc, täglich, und kostet sammt den Beilagen im Eoinptoir ganzjährig ll st., halbjährig 5 st. 30 kr,, mit D.e ^cher . l> a l b j ä l, ri q <; I. Fne die Zu^.,l>m^ >„', v.,.s smo l albjä hrig :i<» kr. mchr zu entrichten. Mit der P ° sl portofrei Kr.»,bauo '' ^"""' ^^' ^^^^A „sse 15ft., halbjährig 7 fl. 3<, kr. - I nse r t i o n ^ e b n br jnr eine Spaltkeile .der den Namn derselben, ist fnr emmalige a " '.'Nas' ' ^'."''^, . '"^ ' ^ fr n or.imaI.ie 5 kr. (<>'. M. u. s. w. 3» diesen Rühren i,l «°ch der Inscrti.nsstämvkl vr. <5 kr. fnr e.ne jedesmalige Omschallnng siin^i ^'rK n" ^ns ra b ' Z i en l in st 45 lr für 3 Mal, l fl. 2« kr. für 2 Mal m.d 55 kr. f..r . Mal (mit Inbegriff des InsertumsstämpelS)._____________________________ Hmllichl'r Theil. len geruht. ^ Se. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller» höchster Entschließung vom 10. Februar d. I. zum Dcchantc und Pfarrer bei St. Peter in Wien. den Kurat.Venefiziatcn und dcrmaliqeu Pfarrprovisor daselbst. Josef Willim, allergnä'digst zu ernennen geruht. _______________ Das Handelsministcrunn hat die Wiederwablen des Konstantin Vcrtarclli zum Präsidenten und des Johann Pa van elli zum Vizepräsidenten der Handels, nnd Gewerdekammcr in Cremona bestätigt. Veränderungen in der k. k. Armee. Uebcrsctznng: Der Major imd Flügel. Adjutant Franz Graf «5 t) lln . H o he „ st e in . uom Adjutanten > Korps, zum Infanterie »Negimenlc Frcibcrr uon Hcß Nr. 49, Verleihung-. Dem pension. Rittmeister crstcr Klasse, Ignaz Schreiter Nincr v. S ch warze n fcld, der" Malers > Charakter nll »lunor, , Gescß VIatlcS. Laibach den 111. Februar 1858. Vom k. k. Redaktions-Vurran des Landes'Negiernngs> Blattes für Kram. ^__ Nichlnlnllichl'l TM Die französ. Dopesche in der Flüchtlings - Hlngelegenheit. Die Depesche, welche der Minister dcr aniiwm> ti^en A'igclegenbeilcn in Frankreich, Graf Walewöki, lie^ligüch der HInchllinMragc an i^en französischen ^csln,dten in London, Grafen Persigny, gerichtet u>!) welche ^ord Palmrrst^n nlif deu Tisch des Unlcl' Hauses „icdcrgrlra.t hat. lantct nach einer von der «Morning Post" mitgetheilten Version, wie folgt: Paris, 20. Jänner. „Herr Graf! Die Voruntersuchung bezüglich deö verblschcrischtn Attcutatcs, »reiches gcg.u dic Person des Kaisers gerichtet war. mmntt ihren Fortgang mir» wir werden in Knrzcm das definitive Resultat dcssel> bcn crfalircn: aber ein Punkt ist vorhanden, über wllchm schon jlpt kein Zweifel mcdr obwallen kann, daß nämlich dieß Mental, wic dic> früberen. in Eng. land vorbereitet worden ist. In England hat Piaiio'ri den Plaii gefaßt, den Kaiser anzugreifen; von London aus sendeten in einer Angelegenheit, deren Andenken "och frisch ist. Mazzini. Ledrll'Rollin und ssampa> neun dio Vauditcn. deren Arm sie bewaffnet hatten, '""cnso haben auch dießmal die Anstifter der Vcr« schwörung in England die Vorbereitungen zu ihrem Verbrechen getroffen und dic Zcrstörnngswcrkzcugc ersonnen und angefertigt, deren sie sich bedient hadcn; uon England sind sie herübergekommen, um ihren Plan auszuführen. Indem ich diese Thatsachen fcststcllc, füge ich zugleich hinzu, wie tief das Gouvernement des Kaisers durchdrungen ist von dcr Aufrichtigkeit dcr Misi-bllligung, welche sie in England hervorgerufen habcu Es ist nicht minder überzeugt, daL so flagranten Beweisen dcs Misibrnnchcs der Gastlichkeit gegenüber das Gouvernement uud das Volk von England begreifen werden, wi? sehr wir Ursache haben, nus zu beunruhigen. Niemand würdigt und achtet so wie wir die Liberalität, mit welcher England das Recht dcr Gastfreundschaft gegen die fremden Opfer politischer Kämpfe zu übcu gewohnt ist. Auch Frankreich hat es stctS als eine Pflicht dcr Mcüschlichl'cit octrachtct. dcm ehrenvollen Unglücke, welcher Partei es auch angehöre, sciue Grenzen zu öffnen, uno das Gouvernement Sr. Majestät hat nicht oic Absicht, sich zu beklagen, daß seine Geguer eine Zufluchtsstätte auf englischem Voden sindca :md dort ruhig unter dem Schuh dcr britischen Gcscye und getreu ihren Mci-uuugcn uno ^eiocuschaftcn icbeu. Aber. Herr Gn.f, wie ganz anders ist die Haltung dcr Anhänger dcr Demagogie, dic sich in Eng land niedergelassen! Es ist nicht mehr die Feino» scligkcit dcr irregeleiteten Parteien, welche sich durch dic Ucbcrgriffc dcr Presse uud durch riuc gewaltsame Sprache äußert; es ist uicht die Arbeit dcr Faklio-ncn, welche dic öffentliche Meinung aufregen nnd zur Unordnung aufrufen; cs ist dcr Meuchelmord zum System erhoben und offen gepredigt und iu'ü Werk gcscht in einer Reihe von Attentaten, uon de» neu das Ichte vor Kurzem Europa in Schrecken gc. scpt hat. Darf das Asylrccht einen solchen Zustand dcr Diugc beschuhen? Darf mau ocn Meuchelmördern Gastfreundschaft gewähren'/ Darf oic englisch.'Ge-scpgcbung dazu dienen, ihre Anschläge nno Umtriebe zu begünstigen, und kann sic fortfahren. Personen zu bcschüßcu, dic sich durch flagrante Handlungen außerhalb dcs gemeinen Rechts stcUcn uiw dcr Acchtuug dcr Meuschhcit aussehen. Juden, sic dic Fragen dcr Regierung Ihrcr britischcn Majestät vorlegt, crfültt die Regierung des Kaisers nicht nur einc Pflicht gegen sich selbst, sondern entspricht den Gefühlcu dcs Bandes, welches, von dcu berechtigtesten Vcsorgmsscu getrieben, ein solches Vorgehcn verlangt uud bci cincm Falle, wo oic Solidarität aUcr Regierungen uiw Nationen so klar zu Tage liegt, dcr Ansicht ist. daß es ein Rccht hat, auf dic Mitwlrkung Englands zu rcchueu. Dic Wiederholung nno Halsstarrigkeit dicscr verbrecherischen Unternehmungen unterwirft Frankreich cincr Gefahr, dcr wir Allc verpflichtet sind entgegenzuarbeiten. Dic Äcgleruug Ih^r britischcn Ma-jcstät kanu uns helfen, dicsc Gefahr abzuwenden, mdcm sie uns einc Gewähr dcr Sicherheit gibt. dic kcin Staat eiucm Nachbarstaat versagen kau» uud die wir von einem Vcrbündctcu zu erwarten bcrcch. tigt sind. Voll Zuversicht überdicß auf die hohe Einsichl dcs cngli,chen Kabincto, cnlhallen wir uuö jcocr Andclitnng in Vezng auf die Maßregeln, welche angemessen sciu dürften, nm dicscm Wunsch zu ent> sprechen. Wir vcrlasscn uns in dieser Sachc ganz darauf, daß daö eliglischc Cabinet selbst am besten wissen wird. dic Entscheidungen zu würdigen, welche am sichersten zu jcncm Zwcck führen durften, und wir schmeicheln nus mit dcr festen Ucbrzcngung. vaß wir an dic Gewissenhaftigkeit und Loyalität der englischen Regierung nicht vcrgcbcns appellirt habcn werden. Sie werden dic Gütc habcu, dicsc Depesche ^»rd Clarendon vorzulcscu und ihm eine Abschrift derselben zu überreichen. Genehmigen Sie ?c. A. WalewSki. O e ft e r r e i ch. Wien. l2. Februar. Se. k. k. Apostolische Majestät haben dcr nnitarischen Kirchengemeinde zu Abrudbauya zum Zwecke der Wiecerhcrstclwng ihres im Jahre 18^9 abgebranntcn Gotteshauses einen 'Acitrag von 3l)l) fi. allcrgnädigst zu bewilligen gcrubt. Ilire Majestät dic Kaiserin Karolina Augusta gcrubten zum Aufbau dcr römisch < katlwlischeu Kirche in Akosfalva. Maros Vc',sürhelyer Kreises, 100 fi. zu speuocn, Se. kais. Hobcit der durchlauchtigste Herr Erz« herzog Gcneralgouvcrncnr Ferdinand Mar sind dem in Mailand für lombardische Aerzte nnd Wundäntc, ibrc Witwen nnd minoerjäbrigcn Kinder bestehenden UnterstüZ)nugs< Institute als bleibendes Mitglied bei« qelrclcn und haben ;u Gunsten desselben eine beden« tcndc SlilNinc angeiuiescu. Deutschland. Verliu. 9. Zcbrnar. Das angcoronetc Cerc. monial dcS Empfanges Ihrer k. Hoheiten des Prill« ;en nnd dcr Prinzessin Friedrich Wilbclm erfuhr nr» stern in unerwarteter Weise eine Erwriicnmg. Knrz vor Ankunft Ihrcr k. Hodeitcu in S.I'loL Vellevuc nämlich trafen Ih.c Majestäten dcr Kömg uno die Königin daselbst ein, lim das holie ncuvcrmältc Paar l^li begrüßen. Der Empfang war ein herzlicher und tief ergreifender. Se. Majestät der König ^ing der Prinzessin entgegen nnd empfing Sie unten an dcr Treppc. Dieselbe beugte Sich. um dic Hand dcs Königs zn küssen, dieser aber nmarnne Sie, küüle S>c wiederholt und rief i» der freudigsten Vcwcgung^ „Wie herrlich ist eS. bist Du endlich da!" Dann gc« ll'ilctc Allcrhochstdcrsclbe dic Prinzessin in's Säiloü. Vcrli n, 9. Februar. Heute Mittag nach 12 Uhr empfingen Iluc l. Hoheiten der Prinz imd die Pl'inzcsslil Friedrich Will'slm im Pfeilersaalc dcS kö-„igüchcn Schlosses die Mitglieder dcS H,rrcnl)auscs u»l) dcs Hanscs dcr illbgeoldiieleu und uahnlcn derci! Gratulation cntgegcn. — A>n 8. d. Mls. sah man zum erstc,i Male aus den Palais dcs Printen von Preußen, so wie cer Printen Karl, Albrecht, Fncprich unc> Adalbert. ?ic dnrch Sc. Maj^iät den König den Printen und Prinzsssinne» des königlichen Hauses kürzlich uerlic« bcnc „Standarte des königlichcn Ha»s,s" wehen. Sic zeigt auf weißem, mil Aolcrn uno Kronen be« ! säeten Grnnoc ein großes eisernes Krcnz, in dessen Mitte sicb das preußische Waopcn befindet. Diese Standarte n>ttcrsche>dtt sich von dcr „königlichen Slandartt", wclchc nur gcseyt wird. wo dcr Kö'üig over die Königin anwcscad sind. dadlirch. daß bei Ishtcrer dcr mit Aolern und Kronen bcsäetc Grund roth. anstatt, wie bci ersteres, weiß ist. Vo» allen >n Preußen vorgeschriebenen Flaggen sind die beion! eben beschriebenen ftie cinzigen. welche den Namen „Standarle" fnbren. Berlin, 9. Februar. Das gestrige Fcst znr Feier des Einzuges des neumrmälien Paarcs bat sich in eincr Großartigkeit dargcllcIU. die alle Erwartun» gen, die niail seit Wochen d.won s'cgte. weit ül'erlrof. fe„ l>at. Die anßcrordcntlichc Vr^cisternn^. wclchc sich iu allen Schichten der hiesigen Bevölkerung lu»d. gab, hat ihren Grnno in der allgemeinen Anffassnng. daß dcr grstrigc Tag als ein bedei-tsamer Ausgangs' pimlt in der nalnrgemäßeil Entwicklung Preußcns zn ^trachten sci. Anf dicsc Anschaliung ^cillclc Allcö din. was gsstcrn in dcr hiesigen Bevölkerung zu ei» »cm so mächtigen Ausdruck kam. Dic zum Feste hier anwesenden Engländer stimmen iu dem Ausdrucke übereln, daß die Reise dcs ncuvcrmältc» Paares durch die prcußischcu Laude einem Trinmpbzngc zn vergleichen sci. Ueber den Empfang dcr Pri^lssin Villoria hier in Berlin sind dieselben anßcr sich vor Entznckcn, das zweifelsohne in den englischen Orga» nen dcr Pressc seinen vollen Wiedcrhall finden dürfic. Mehrere Hauptblällcr Englauds habcn Vcrichtcrstalter hierher entsendet. «« Die Festlichkeiten, welch«,' unser,- Hoinmuiie dem junge» Paaec veranstaltet Hal. fni^.ll l^-iile iyre» SchlujZ in der V^N'üßnng der Priilzessiil Friedrich Will)?!,!! durch die Eh^en-Illiigfraurli uno in der Ue-l'crleichunz oes Ebrengeschcnlcs linscrcr Stadt. Dasselbe besttbt alls einer Vase mit Plalcau. auf einein Prachltischc stehend, und zwei Kandelabt-r» von gediegenem Silber. In dem 34 Zoll hoheli Fnßc des Praehttischcs fi"det sich das Motio des an< tiken Dreifnßes. Drei ^öwcnfüßc, mit Vlaltwcrk gc» i'cl'mückt, tragen die sitzenden Figuren von Glaube, Kiel's und Hoffnung, auf deren Flügeln, von der mittleren Spinal unterstül)t, die rlinde, 30 Zoll Durchmesser habende, 4 ZM starke Platte ruht. Die Fläche der Tischplatte zeigt in der Mitte den Grund« riö der Staot Verlin in der jeyigen Ausdehnung der Bebauung, umgeben von einem etwas höher liegen-den Nande, anf welchem die auf Gold emaillirten Wappen oer verschiedenen Staottheilc angebracht sind. D»r innere Kreis dieses Randes entbalt in erhabener Schrift die Namen der zeitigen Mitglieder des Ma> gilti.its und der Stadtverordneten Versammlung. Das cmporslrebenoe Plateau der Vase «ragt als künst!cri> schen Schlnuck zwei Figlirengruppen. darstellend „Kunst llnc> Wissenschaft" — «Hanoel und Gcivcrbc", sowie zwei Genie» , deren einer die Wappen Preußens uno Englands ball, wäl'rcud der andere eine Tafel mit der Inschrift ,,8. Fedaiar 1858« zeigt. Gruppe uud Figuren sino durch einen freistehenden Arabcskcnrand ue> bunden. Die Vase selbst, etwa 4 Fuß hoch, b>l> det de» ästlielischeu M'ttelplinkt des ganzen Werkes. Fuß und Untrriheil sino getrieben, den ttöiprr der Vase umgibt ein Relief aus mehr als 70 Figuren, welches den Moment des Einzugs darstellt. Das pnn;l>che Paar sitzt auf einem Triumphwagen, dessc» Rosse von Hymen in die Stadt geleitet werden. Iu> delude Einwohner ziehen mit englischen und prcußi» schen Fahnen den Gefeierten entgegen. Jungfrauen l'lstrculn dcn Weg mil Vlnmeu. Verolina, Freuden» opfcr bringend. zeigt ihren Kindern ras hohe Paar. Die städtischen Behörden bringen Glückwünsche. Dem Wagen folgen die berittenen Vürgcrabthciluugcu, de> lien sich die Korporationen, Innungen und Gewerke anschließen, Das Relief enllialt zahlreiche, äußerst äbnliclie Porträts von drn Mitgliedern der städtischen Behörden; von wissenschaftlichen, künstlerischen uno inoustrieUc» Berühmtheiten findet man A. u. H»m> doldt, Böckh. Ritter, die Arüocr Grimm. Cornelius „. A. Der Hals dev Vase zeigt reiche Goloansle-gungcn und kraitig geschwungene Ranken, auf denen Figuren mit Kreuz uno Opferschalc» kuicu, bildeu dle Henkel. Auf dem Deckel steht Veroliua mildem Väre^n im Wappensehiloe. oic Schlüssel der Stadt haltend. Die Kandelaber sino gegen neun Fuß hoch. Bei dev Urberreichuna. des Gescheulee dankle oer Prinz lind gedachte des gestrigen TageS. Er dab» auf die Nrde des Obel'BülgermeistslS nicht geant» worm, weil sei„e Worte vor dem Hurrahrufrn der Menge nicht verstanden worden wären. Er danke j.'yt. und bade liei seinem Einzüge in die Staot oie freuoi^e Wabroet'mung gemacht, daß nicht allein die G^müMbeit, sonder» selbst jeocr Einzelne ihm seine Liede lino E>gebe»brit g'^igt l'.»be. H Oper. Alles strahlte vom Glänze der Toiletten u«e> UniformsN. In orn erste» Ranglogen, die Plos;llnumsll'gm ausgenom^ me», sad man nur Damen, auch 0>e Plosze'iiumölogen res zw.i,en Ranges waren nur für dicse bestimmt. Der ganze uniere Raum. Paiqnet uno Tribune, diel Proszonlimslogeu des ersten Ranges und drr zweite! Man^ ware» ganz vo» Uniformen erfüllt. Nur we-» nigc v reinreite Anwesenoe sad man in der Zioilge«! sellschafisiracht. Den Pros^'numsraum deö ersteü Ranges »abm das diplomatische Korps ein. Dir l'öchsMl Repräsentanten deb Ranges nnd des Stan> deö. Minister, Generale, Mitglieder drS Herren, nno Abgeordnetenhauses waren zugegen. Einen besonders schönen AiU'Ück bot der erste Rang mit dem ampbi N'eanaüschrn S'l)c„ der Dame» dar. Eine Terrasss vl» euftlgen Stoffen und Farben, durchblitzt von Golo. Tiamliülen. Perlen und Juwelen jeocr Ail Die Beleuchtung war »iclit so bett als üblich, doch i„ dem Augenblicke, wo die A»kunst der dobe» Neu« v<-i"»ä!tcn signalisttt wurde, stammte plößüch da? Gas zu doppelter Höl'e auf und daS Haus lag im blr,,e»!ioen Glanz vor dem überraschten Blicke. So wie das höbe P.^ar in die große ^'ogl trat. erschallte ein Tusch im Orchester und gleichzeitig ein lauter Iubclnlf des a.an;cn Hauses, wo sich im gleichen Mo» nie"! Alles von drn Sißen erhob. Drr Prinz,Zrieo> rich Wilhelm und seine dodc jugendliche Gemaliu grüßte» nach allen Seilen vin. Die Ouvertüre unc demnächst die Vorstellung begann, die letztere durä> Prs. tznng und erneucrtr Ansstatlung mit einer dn Tagesfeier enlsprccheiwen Sorgfalt dehmirclt. (O..D. Post.) — Aus Kehl. 7. Februar, wird gemeldet: Dle vor einigen Tagcn dahier uorgenommene Ver> haflnng eines von Straßbnrg kommenden Rrisenoe» hat die seltsamsten, znm Theil auch in öffentliche Älät. tcr übergegangenen Gerüchte veranlaß:. Dem Vci' nchluen nach l>at sich alsbald h.lausgcsleltt, daß del Verhaftete weder Maz^ini, noch ein an dem Attentat vom l4. Jänner bclhcili.ilcr Uebclihäter war, wohl al'er ei» legitiiuistischer Agent von schr zweideutiger Vergangenheit. Er soU vo>, Geburt riu Schotlc sein. Wege»,, Paßlrrcgulariiäteu wurde er wieder über die Grenze zurückgewiesen. Italienische Staaten. — Man schreibt aus R o m vom 4. d. M. Kar> dinal Mario Malteo, Subdekan des heil. Kollegiums ist zum Prodatarius Sr. Heiligkeit ernannt worden. Das seit dem Jahre 1849 verbotene Tragen von Gc-sichtsmaskcn wurde im laufenden Karneval für drei Tage a/slattet. Frankreich. Paris, 7. Februar. Die Sicherheits.Agente», welche von der Polizei nach England geschickt wnrden, um über deu Zusammenhang des Ereignisses vom 14. Jänner Erhebung zu machen. sind seit vorgestern hier angekommen. Sie werden heilte beim U»lersuchungs> richter verhört werden. — Es gchc die Rede von der Ernennung einer gewisse» Anzahl von Polizei>Kommis' särcn, welche ausschließlich mit Ueberwachung der Gränze beauftragt werden soUeu. — Zum Beweise, daß »ic Einführung uon Ne« gern in die französische,' Kolonien nicht nur diesen, sondern auch der Menschlichkeit nützt, sülirt das „Pays" lUi, daß der König von Parriba in Zcnlral-Nlgritien, welcher »och 183! an 6000 Kriegsgefangene nieder, metzelte. 4000 Gefangene, welche er !8li7 machte, in seiner Hauptstadt Katonza aufbewahrt, weil er hörte, daß er sie durch Auswanderung verwerthe»« könne. Paris. 8. F.brnar. Das Ercigniß des Ta< ges ist das vom 7. datirle kaiserliche Dekret, dessen Artikel 1 lautet: «Der Divisions>Gcneral de l'Espi« nasse, Adjlitant des Kaisers, ist zum Minister ocs Innern uno der aUgcmeincn Sicherheit an die StcUc des Herrn Biltault, dessen Entlassung angenommen wurde, ernannt, worden." Zum Ge-neral»Sekretär im Ministerium des Innern an oir Stelle des Herrn Monceaur ist der bisherige Präfckt des Bandes. Herr Eornuau, ernannt.— Dcr ..Mouiteur" meldet ferner, baß Prinz Jerome gestern oem unicr dem Vorsitze des Kaisers abgehaltenen Ka> dinelSrlilhc beiwohnte. — Mau l).il kcnte — wie gewöhnlich — die ^Miundoicr^a. V>schlnssc an de„ S,n-l,ßr„.Ecken anne> schlagen, durch welche im Sepirmder uno Olioln-, «.wcinndvierzig Pcisoneu vom Assisendofe des Seine» D'pattemcnlS zu infamirliiden Strafen ueruttheilt wuldcn. Unter denselben befinden sich: Mazzini. ^edru Roltin, Massarenli uno Campanello. welche zur De> portalion verurtbcilt stnd. — Der Pater East^ve, Missionar von der Ge> scUschaft Jesu in Cyina erzählt, daß die Contrasle zwischen europäischen uiid chloesischen Sitten, Gcl'räu> chcu uud Denkweisen in riner jehr merkwürdigeil Weise iedem europäischen NeiscndlN ,e von ibm angeführte Ve,spiele: In Europa schreilit man von der hinken zur Rechten, in Ebma von der Rechten zur i.'inken, Dcr Euiopäer ist stolz auf sei» schönes Hauvll'aai. oer Clnncsc auf den Kahllopf. dem nur ocr Zopf uicht f.hlc,, darf. In oer heiße» IalircSzeit liebe» wir kalte Getränke uno Eis; je wärmer es ist. deilo l>,ißcr trinkt der Chinese den Thee. Während ocr europäische Arzt dem Kranken das Esscn verbietet, empfiehlt ihm der chinesische, viel zu essen. Der Euro» päer bezcigr seine Hochachtung durch Entblößung res Kopfes, oer Ehinese aber dadurch, daß er dcn Hut auf »cm Kopfe sitzcn laßt. Der Ehrenplatz ist bei u»S auf der rechten Seite, bei dcn Cliincsc» auf dev linken. So sehr der T<'nz in Europa beliebt ist. so sehr ist er ragegen in China verschrieen; bier ael'öri er nur uoch der Geschichte an. Unsere Tranerkl.iocr nno schwarz, >» (5l>ina ist die Trauerfarl'c weiß; oie schwarze Kleionng ist nur für die Festtage. Bei uns müssen d>c 5tind>r in der Schule still sein, in China müssen sie ihre ^kiioii alle zusammen laut lerne», je mckr sie so insgesammt schreien, je mebr lernen sie. je mchr lobt man ihren Fleiß. DaS Militär in E"' >opa ist geachtlt, in ssbi»a aber durchaus nicht be» vorzugt. Den Gedanken an den Tod tiält der Euro» päer gerne von sich ferne, adcr in Cliina macht der Anblick eines Sarges Freude; Verwandte und Freunde beschenken sich mit'Särgen. Ein Sarg ist ein Lurus» gegenstand, den man in China so lange vorzeigt, bis mau darin begraben wiro. In Europa sucht man 5ie Todten bald zur Erde zu bestatten, in Cliina be« wadrt man sie aber sl> lange auf. als irgend möglich. 3er Kaiser kann durch die härtesten Strafen es nicht oahin bringen, daß nicht die deichen Jahre lang in ?en Wohnbä'uscrn aufbewahrt weroen. Man stellt sie möglichst jedem Vorübergehenden zur Schau. Der Kaiser vou China denkt übrigeus eben so gerne an ocn Tod, wie seine Unlcrlhancn; sowie ein neuer Thronfolger zur Regierung kommt, erbaut er sich gleich ein Grabmal unter 0cm Palaste, und er soll sich sogar über.ill, wo er hingeht, emen Sarg nach' iragrn lassen. Paris. 8. Februar, Das Rnndschreibcn. lml« chcs der neu ernannte Minister oes Inner» a» sammt« liche Präfekten der Departements erlassen hat. wird beute von dem „Moniteur" mröffenüicht. Folgendcö ist der Wortlaut dieses bedeuls.nnc» Aktenstückes: „H.rr Pr.iftft! Das V.'ltral!.!! dcS Kais.r>< l)lN mich ^>n L.iiimg dc!,' Ä'i-nisterilims d!','' Zimcrii l'clilfni. Dicsj ^lrtniiüi! ,iil't mir rilttü RcchtStit.l, wclchcr Ihn.» ^.'iiill^l' lciü.r ?lit vmi (5,Il^r»»g l'sdarf, Al'cr da6 P»l'lis»m wird sich villlcicht wcgc» drr Ucd.l-ttagunq v>,'!! rein lidmiüiNratiocii ^ii!,fti"»l!i an ciilni Miliiär dtünruhiq.n, ^ch wcrde d^hcr dic wahre Äcdciltüi!., di.fcr Thatsache l'c^ichlnn, dcrcn (5h.irast.'r wld.r falsch au^cfaßt noch abgeschwächt wcrbs» darf, FraiiNcich, das unter cincm wilder aufballenden ^«'iial-atoui) Goilvcrm'm.nl dcr Ruhe, des Wohlstandes und deö Ruhm.«, genießt, hat sich seit sechs Jahren einem vielleicht nl'ertrnbenc» Vertrauen bezüglich d.r Unterdrückn,^ der anarchischen Leidenschaften hinqegel'en. welche die Cinenn'e des Souveräns »nd der seierüche Wille deö ^a„des in das Nichts M'na>>drä»a,t zu ha-l'cu schienen. Dle (^rosilüntl, des Kaisers, indem sie' die Ae-gnadigunlicn und Ämncsti.n vermehrte, leistete selbsl Aiirgschaft ,ur diese wirkliche, al'er nicht uullständige Rücklehr zur Ruhe und Miheil. i^!» al'sch>!,l,ch,el Verbrechen hat '.'Iller Alleen geöffnet »nd uns die wilden Rache^.danfen. die verbrecherischen Hoffnung» silthüllt, welll'e »och im Schooßc der revolntion^reu Partei brüten. Die ^traite dieser Partei. Herr Präfeft, dürfen wir w.der zn hoch a»,chla^n. „och auch nntcrschäize», 5hr hassenswerthes Unternehnien hat die Aesor^niß des Landes erweckt: wir müsseil den, l'ande die l^ii^uitien der Sicherheit >yben. welche cs for-^'!', ^ l)''»belt sich nicht um '<'lnsnabm6,!nißre^lu oder über-sli>!,ige i,nwärti., die Onlen rnhi>i sein dürfen und die Schlechten allein zittern müssen. Dies; ist der wichtigste Theil meiner ','luf.,abe. H,rr Präfett, und hierdurch erklärt'sich, daß dlr Wahl des Kaisers auf mich gefallen ist, Frankreich will die '.'luf,echterhaltlin;i dcr Ordnnnq, der ','lchtung vor den Institutionen, welche durch seioc Abstimmungen geheiligt werden sind. es wUl d,c kräftige Abwehr der Komplote. die geg<» daS Lebe" dcs Vcuveranö gerichtet sind, welch.» cS sich qegeb.n hat: Frank-reich wird haben, was es verlangt. Zeh zäh/r, nu, dieß hohe Zi.l zu erreichen, auf Ihre euer-qüche ll„d ausdauernde Mitwirkung. wie anch Tic auf mcinc Ul!tcr,l!itzung rechnen können. W.r haben zur gegenseitigen Vürg schast meine nnd Ihre (5rgebuih.it für den Kaiser, Genehmige» Sie u. s, w. (,°> sft!»a sse." Die Wahl eines Militärs, des Generals l?e l'Espinasse, zum Minister des Innern beweist, daß der Kaiser es für die böchstc Zeit hielt. t>er Enkulil" gewalt nach allen Seilen hin eine neue E'X'la.l'e, ei»' zllfl^^cn. Drr neue Minister ocö^N'"'" ^ cllic aus »e>, Dezemdsi-Erciginssci, n,.d .>»« dtl„ sslieae ^ Orient belaniitc Persönlichkeit. Er war Oberst, "^ t'er Präsioelit der Republik ihn — kurz vor dem 2, Dezember — ans Algerien nach Paris kommen ück'-Er glaubte auf die Ergebenheit nnd Emschossenheit dieses Offiziers. der überdicß zu den tapfersten in rcv Armee von Afrika gehöne. zäblen zu kö'»»rn und er ball, sich in seinen Erwattungeu nicht geiäulcht. denn der Oberst I'Espinassc e»fülltc die ibm gewoideue Mis' sio» — am 2. D^ember — das Palais dcr National' Versammlung Militärisch zu olknpirc» und oen General ^'efio und die anderen Onättorc» der Assembler zu vcrl'aften, mit großer Umsiä't und Energie. Man erinnert sich noch der unglücklichen Lage oer französi' scheu Truppe» iu der Dobrnoscha — l'Espi»assc. der zunl General auancirt war, befehligte die Division, welche oamals durch pestattigr Krankheiten fast ganz aufgerieben wmde. Paris. 9. Fcbrnm. I>i T^iri» gebt nach einer Millbeillnia. drr «Wg. ^,g." in gewissen FIüÄ'lliügö' kreise» das Gerücht, dai5 der berüchiigte Ovsini im Monat November in jener Stadt gewesen sei und Dort mit den gchcimcn Anliänger» Mazzini's eine Zu« sammenkuiift gebabt liabe. Wenigstens versichert man, oaü Olsini von cinein lombaroische» Flüchtling im „(5af<,> figure" rrka»»l woroe» sei. als er l^Oisi»«) geraoc mit zwei Unbekannten rem nahe liegenocn Eiss^»bahnl!0!e zueilte. Auffallend bleibe cs auch, daß i» Turin, Gei-ua und anoeren Slaoten Piemoms scho» eine Woche vor dein Attentate Gerüchte von einrw Aügrisse auf die Person dcs Kaisers Napoleon im Umlauf waren, was auf die Vermuthung führe, daß die Verschwörer hier Assiliitte besaßen, weiche nicht genau den Zritpunlt des AuSbruchs wußten und übe»' llanpt nicht ganz z» schweige» verstanden. Schon 2 Wochen vor de», Attentate, versichert man. wimmelte cs in Sonlbamplon uuo Plymouth vo» fra»zösischsN ll»d italle»ischcn Flüchtlingen, welche sich sofort nach dem Gelinge» des Handstreiches »ach oen nabc ge» genen Inscl» Jersey und Guernsey einschiffen sollle»' um mit dcu dortige» Flüchtlingen vereint ci»e» bc' waffnllcn Einfall in Frankreich z» unternehmen. Wu Attentat, in St. Malo und GranoiUc von der f^"' zösischen Douanc ergriffen worden. Spanien. — Die „Espaua" melort nach einem balearischl'" Blatte vom 23. Jänner, daß die dortige» Vehör^l 5 »3 in Erfahrung gebracht haben, in Barcelona sei eine Verschwörung zu ci»em Aufstande i>ll Mai d. I. im Werke, und die Anführer hallen mit Schmugglern a»lf Mallorca ein Uebcrcinkommen wegen Lieferung von 100 Fäßchcn Pulver getroffen, die in Gibraltar eingenommen, und unter spanischer Flagge an einem bestimmten Tage ans Land gebracht, und an einem bedeckten Orte niedergelegt werden sollten - die Schmugg> Icr hätten zn diesem Zwecke auch bercils 4000 Piaster erhalten. Da die Verschn'örcr hintcnher Bedenken wegen Veischaffung deö Pulvers von Gibraltar be> kommen, so sei beschlossen worden, das Pulver auf Mallorca selbst zuzubereiten. Der Provinzial-Gonver- neur in Palma habe Kunde davon erhalte», sei am 2l. Jänner nach Puerto del Campas geeilt und^lmbe daselbst drei Verschwörer verbaftet, u»o sicbeli Säcke Materialien znr Bereitung von Puluer. so wie einiges schon fertige Pulver, und die betreffenden Werkzeuge wit Beschlag belegt. Niederlande. Alis dem Haag. 6. Februar. Die Sektionen der zweiten Kammer haben die Regierungsvorlage über das Gesetz wegen Abschaffung der Sklaverei in Wcstiudicu berathen. Die Frage der Hklavencmaiizi-paliou führt eine allerseits anerkannte Wichtigkeit mit sich. Die Regierung bezeichnet die Maßregel des deß< fallsigen Gcsetzvorschlages als ein Ersordcrniß der Zeit und a!S eine Nothwendigkeit für Slirinaiu we< geil der iu den Nachbarländer!» den englische» uno französischen Kolonie» Guyana's bereits vorausgegangenen Sllaorilcmauzipatio». was die Arbeitskräfte der niederländischen Kolonien durch Sklavendesertio» nen merklich bceiulrächtige. Die Regierung stützlc sich bei ihrem Gesetzentwurf auf die Erfahrungen der ge. dachten Nc>chl)arkolvuien und anf die günstige Lage des Staatsschatzes, um dem Kostenpunkte ohne fütil. bare Anstrengung gerecht werden zu könne». Die Summe der Gcldcnlschädigungcn bei Ausführung deö entworfenen Gesetzes wür^e sich nach vorläufiger Ab< schäpung auf circa 18'/:. Millioncii belailft». Das Gouuerucmcut beilußte a»ßcrdem für den Entwurf die Vcrichlc über die Untersuchung einer zn diesem Ve: dufe i<„ I.^re 18-'i3 zusammengesetzten Kommission. V'cr^ Kammermilglicocr »aluncu an der Berathung der Glfttzesoollnge Theil. Man schied iu dieser Frags ein vierfach zu drruckuchligmdes Interesse, und zwar das dcr freizulasftndru Sklaven, daS der Eigenlbü' mer. das des StaiUsschahes uno das we^eu des Wci-terbesitzes der Kolonie Surinam. Gegen letztere Ve« furchtung meinte mau in einer ausgedehnteren Ueber. Ued^Iung von freien Arbeitern dorthin ciilc Gewähr« schaft zu fiilden. Die ausgesonderle Froge, ob der Staat zur Entschädigung c.n die Eisssiul/ümer für den Verlust der Sllavcu verpflichtet sei, glaubic m.n, bejahen z» müssen. Hingegen verwarf man mit Hi„. Weisung auf England und Frankreich — ersteres hade 240, letzteres 63 Millionen der Sklavcneman;ipation in den Kolonien geopfert — deu Vorschlag der 3c> gicrung, daß die freigelassenen Sklaven den Betrag di-r für sie seüens der Negicrnng ausgc^abltcn Ent> schädigung durch Arbeitsleistung zurnckzucrst.Uten hät« ten. Auch entschied man sich gegen die Rcgicrungö. anficht, daß der freigelassene Sklave nur stnfenweise znm volle» Genusse der Freiheit gelange» dürfe, so wie gegen die Absicht, oic Freigelassenen einer be» sonderen Vogtei zn unterziehen. Gleichfalls prolsstirie man gegen den Neginungspla,!. für oic freigelassenen Sklaocu einen besonderen bürgerlichen Ncchlöznslaud zur Geltung zu bringeu. Schweden und storwegen. Stockholm. 4. Februar. Gestern erfolgte die Entscheidung über den jüngsten Vorschlag in Betreff dcs Gesetzes über de» „Abfall zn Irrlehren", d. b,. über die sog. Reli^ionfreibeit^.Frage, iu drei Staude». Adel und Ritterschaft verwarfen deu Vorschlag des Geseßinisschusses mit einer Majorität von 2 Slim» me»' der Vaurrnstand dagegen trat demselben mil einer Majorität vo» 4 Stimmen bei. Der Priester» stand verwarf deu Ausschußanlrag ol>»c Abstimmuug »lud nahm a» Dessen Stelle einen vom Doniprobsl ^ri„g eingebrachten , in einigen Punkte» uerä»delten "lura^ an. Im Binder stunde kommt die Sache zwar ",l «m llächllen Sonnalieud zur Vcralhung sie ist aber schon durch die obcngedachle Verw.-rfnna m'n Selten zweier Stände für die laufende Reichstag ^ Session hmfällig geworden. Ostindien. Trie st, 12, Februar. Der l'Ioyddampfcr,.Cal' cl'tta". welcher heule Morgens uach 122stündiger Fahrt aus Alexaudrirn eintraf, brachte Nachrichten «us Bombay bis zum i 3. Jänner, aus Calcutta bis zum ^. Jänner uuo aus Hongkong bis zum 30. Dl-zember. Die Mittheilungeu aus Ostindien lauten dieß. Mal nlr dic Brite» entschiede» günstig, welche eine ^klhe siegreicher Ocfechic bcstandlu uud sich wichtiger ^l"tzc bcmachligte». Goruckpore wurde am 6. Iän> ner von den Gurlas unter Jung B.'haour genom-men; in Futtyghur, das die Hlcbellen fast ohne Widerstand räumte», nahm der Oberbefehlshaber Sir Colin CampbeU von mehreren Kauoncil u,>o großen Vorrälheu Besitz. Sir James Outram griff am 22. Dezember riu feindliches Korps von Allumbagh aus au, uahm mehrere Kanonen, Munitionsuorrälhe und eine» Elephanten. Oberst Rowcrofs schlug die Men» lerer von Goruckporc, welche etwa 6000 Mann zähl» ten, am 27. Dez. bci Soharpore; Kapitän Osboruc nahm die Stadt Myhere am 29. Dez. mit Sturm, uud das Fort am 4. Iäuucr, bci welcher Gelegenheit Mohu'.:d Sing i» Gefangenschaft gcriclh. Brigadier Campbell bestaub bei Secundra ein siegreiches Gefecht mit dem Nebellcn-Nizam. Oberst Seatou schlug den Feind bei Mynpurie. Fnrr»ckab,w besetzte dcr Oberbefehlshaber am 2. I^uncr. Nena Sahib soll bei Ghnrmucktccscr Gh'Nlt v.r> steckt sein. <3hina. — Das Vombaroemcnt von Canton began» am 28. Dezember um U Uhr Morgens. 2ll Kanonen, boote mit 60 Kanouru imd 0 drcizehnzölligeu Mör-scru. sammt deu Kanonen dcr großem Kriegsschiffe unterhielten es. M) halte erwiedert, ^ord Elgin wcroc besser thun. de» Streit friedlich zu schlichten, wie sei» Vorgänger Sir G. Vouham. t?cr dafür den Aalhor-ocu bekoinlnen. Was die Amcrik.mer betreffe, so wisse er scln wenig von ihnen, uiw es s.i ihm kaum bc> kauut. daß eiu Reich, Frankreich gcuaunt. etistire, Die frcmdcu Gefangene» in Cauion sollc» alle gc-storbc» sci». Nach Macao ging auf Wunfch der don llicdcrgclasscueu Amerikaner ei» amerilan. Kriegsschiff ab. Bei Abgang dcr Post dauerte dcr Kampf iu Cautou noch fort. — Knrz nach dem Begin» der Veschicßung vo» Cal.to» sah man sowohl iu ven Volstäoteu wie in oer Stadt selbst von allen Seilen Fener auflodern. Der Angriff zn i.'andc begmm sogleich, und schon am Vormittage lauoctc ei» KorpS vo» »»gefälir 2000 E»gläuc>eru ll»d Franzosen, mid »ücktc gegen das Fort Tung Panloi, oocr östliches Fori, vor. wäh. rend cine andere Abtheilung oie Pa»>lik u»d Kll»^. kik. Forts auf dcr Westseite aligreifcu sollte. Am 2^1. sollt«» oas Square'Fort augcgriffcn wcrdcu. worauf oaun sämmtliche die Stadt l.>cl)em'cheude Anhöhen iu der Gewalt der Belagerer gewesen wäre». Oberst Cainc ist schon im Voraus zum Mlliiargouucrucur und I. S. Hill zum Hafemueisttr von Camou er> nannt wordeu. ^^^. ^^.) — Die heute eingctroffcnc Ucbcrlanopost brachte dcr «Triestcr Ztg." Nachrichieu von oer k. l. Fre< gattc «Nooara" aus Point be Galle (Ceylon) vom 1«. Iän„cr. Drei Tage später sollle die Fre> gatie »ach Maoras unler Ssgrl gchcu. Tagsneuiftkeiten. ^ — Die k. l. Betriebs. Direkiiou der südliche» ^laalseiftnbah» i„ Uic» macht unterm 12. Februar deranut. oaß oic Schneeverwehungen auf der Bah», ,lrccke ulicr de» Ka,st gänzlich bescuigl si»o. uud eo kann oaher dic A»f»ahmc ',o,l Pcrso»c» uud Sechen nach allen St.uioue» uo» Wie» bis Triest wicocr slalifinden. — Die Witteru!,gsvc»hältnisse des abgelaufeuc» Monats wurde» auch m Rom ihrer Strenge li.ildcl zu dcu ganz ungewölmlicheu gezählt. Nalne»llich ist seit 14 Jahre» leine so uicccrc Duichschniilöiempcnüur uorgekominen — Der Kronstäoter Z^." wirb folgendes Ku. rioium aus Reps mitgelh.ilt: Die strenge Kälte am Tage des 18. Iä»ncr l)al unsere Nachbar» zu H. »icht abgehaltr». in der ^.n.Dwirlbschafl »eue Ox. pcrimenle zu ,nach.n. Wenu einerseits dilscr T^ae wcgc» ?cr ^oßc» Kälte i>aö direkte Gegentheil oon der warmen Iohanni^cit bilcet, so ist er au^-rerfti!^ iu H. durch oeu Betrieb einer iu jeue Sommerszeit fallende Feloarbeit denuoch so zu sa^c» ii, ^oha»ni rcr. wanoeli worreu. In Fol.^e liner Wene sah ma» »ämlich cm jenem Ta,ir li Bauern vo» H auf deu Wisse» in einem fort mit Mälie» beschäftig, so dung sich uoUauf uer< il'unrcrlen. Es solllc dieses Mähen dcr Wette gemäß ,ucchl drei Tage forlda»cru u»^ dabei immer uuler De» Weioc» i.» Schalleu zu Mütag gespeist wnden^ jedoch hat schon der erste Tag dirseS rutioinllcu Wiill'-schaflbetriebeö eiu schiefes <.',cht anf diese ncue Er-ftndung geworf.n und die loUe K»h»heit durch das Elcmcilt der Kälte gebändigt, iut'cnl einer jener Ar> bciter nur mil erfrorenen F»"^,, hs» Triumphzng in oie Gemeinde zurück mitmache» konnte. — Im Temeser Banale beschafften sich im Jahre 1887 160 Gcmciudc» und 10.060 Minzcr mit oer Tabakprodukliou. ui,d zwar auf einem Plan tagcu. Areal vou 18.330 Kat. Joche» odcr nahezu 2 Quadratmeilln. Man halte aus eine Fechsung von 200.000 Zentner gerechnet; die am 21. September eingetretenen Hcrbstfrö'stc haben jedoch diese Hoffnun» gen bedeuten? hcrabgestimmt u»(> ill Wirklichkeit sind ,mr iü2.136l,'2 Ztr. znr EinIosKNg gelangt, so o^ß also im Durchschnitt 8 Zer. u„d e>liehe Pfund anf ei» Joch kommen, was immer noch cine schöne Vo« dcncrnte abwirst. Die hobc Regiernng srmuthigt über« dieß in jeder Weise die Pioduzenlen und hat für die nächste Campagne bereits 600.000 ft. Aerarialvorschüssc angewiesen. Telegraphische Depeschen. Triest. 12. Februar. Den ncnestc» Nachrich> teil aus dcr Herzegowina zu Folge, ist (wie bereits gemeldet) Sclim Pascha mit einem Bataillon Jäger »nd 200 Vaschibozuks in Trcbinjc uno andererseits Iaja Pascha mit 2 BntaillonS Infanterie, einigen Geschütze» und 1800 Irreguläre» iu Gatsko eingc-rückt. Bald darauf besetzten die Türken Bugojesclo und Unter.Zubci ohne Kampf. Die »euerlich am Kampfplatz erschienenen Montenegriner hattru schon früher die Bezirke von Baujaui, Graliovo. Draceuize uuo Ober-Zubci iu der Herzegowina besetzt. Am 11. fand ein Znsammcnstoß bei Zubci Statt; die Rajahs uud Montenegriner, wclche Anfangs zn> rückgeorängt wurdeu, schliigcu iin weiteren Verlaufe deS Gefechtes — jedoch wir eg heißl, nur die irregu» lärcn türkischcu Trnppeu in oie El'eue zurück, wo die Geschütze und die Berittenen rein weitereu Vordringen ocr Aufständischen Einhalt thaten. Das türkische Iä> gerbalaillon w.ir, von Trcbiuje aus, im Anmärsche auf den Schauplatz des Gefechtes. Triest. 12, Die Fregatte «Nooara« ist laut Nachrichten der Uebcrl.nwpost aus Point de Galle vom lii. Jänner in Ceylon angekommen nnd soüte am 18. nach Madras absegeln. Mailaud . 12. Februar. Der Stadtratli hat in seiner letzten Sitzung das Projekt iu Betreff der neuen Rcgulirung dcs Platzes vor dem Scl'wtheater genehmigt, soweit die Gemeinde dabei bctheiligt ist. Tu riu, 11. Februar. Der reiche israelitische Baiiqnier Baron Villa i» Casalc ist gestorben. Genua, 13. Jänner. Hier siuo die Gebrüder Pczzi uud Kapitän Palestrmi verhaftet worden; man glaubt, daß diese Mapn-gel mit deu in Vclress der Flüchtlinge getroffenen Vorkehrungen im Zusammen« hange slche. Paris. 13. Februar. Ein Artikel des heu« ligeu „Monilcur" erklärt die Sich.rheitsm.ißregsl»' Der Kaiser, wtlchcm da»; Be»'leheu von Komplott'» ocr Feinoc dcr Gesellschaft bcka»nt war, wollte frü' her schou solche Maßregel» ergreife», d.is Atlentat loinue ih» uou diesem Gedanken nicht abbringe». Die Maßregel» siuo gegen dlc revolutionären ^cidenschaf» lcu voiu Iayre 1848 lind 1831 gcrichlet; sie werden lint Sneiige al'tr zuglcich »ill Mäßigung gey.miwabt werde». Die Erucuuung drö Geuerals Eipiucissc sei lliu^ Aeüberuug c>er Polllik. Die Mnßisg.lil fticn noll)wendig gewcse», sic genüge» cil'er oe, Re^ierliug, oie sich daraus l>lschränke» »orrde. ^ouoou, i2, Fcl'ruar. I» del gsstrtgen )iachlsltzliug ocs Uuierhauses trklärte der Uni^rslaatSt Sekretär Glly. Fra„klc,ch habe England Niein^ndeu zur Verfolgung brznchnrt. ^ioro Palmcrston beantragt die Abschaffung dcr oslindischeu Kompagnie; er will dercu Ers.ßuug du»ch lincu vcrantluorllichiU Minister, welchen» acht erfali» reue Rälhe bcizugebcu ware»; oen letztere» stände oem Minister gegenüber das Recht der Einsprache, adcr let» Veto zu; sie halten gemeinschaftlich mirr singe» troff»,,. Major Graf Thülheim traf im November daselbst el». FML. Singer ist vor acht Tagen von bier uach Oberegyptl» abgegangen. Professor Mariette «nbei> let mit 3—400 Fellahs i» Sagara. det Nekiopole des alten Memphis. ...^--------------------------------------„...^^,^^^,^, Alle» jene» Wohltbäteru, ivclche mich lind nieine arme» Kmder in der. durch daö unglückliche Hinschei« de» meines Ehemauncs Jodaun Woölazrck am 22. Jänner l. I. an dcr Eisenbahnstation Lillai her» l'cigesührten höchst traurigen Lage. i» Folqe Aufru. fes in dieser Zeitung. so eDelmüthig unterstützt baben. bringe ich anmit meinen liefgefüblle» Dank 'mit dem Wunsche. Gott möge ihncn dicie Tl!eil»ahmc reichlich ersetzen, die sie mir i» dieser Bedrängluß znkommcn ließen. — Laibach. 13. Februar 18ii«. IIlelb8i2 Voäiäleck, Witwe, wohnhaft in der St. Peiers-Borstadt Knhtbalgasse Nr. 72. Druck uuo Verlag uou I^uaz v^ Kletn»,«")»' ck H. Vnmbrrg iu laibach.— Verantwortlicher Redakteur: F. Bnmbcr,,. Vörsenbericht nu» dcm Äbendblolle d,r oilerr. kinserl. tl)i,nschüft r^cht animirt. — Sowohl Staats? als Hndusinc-Papicrc dclicl't und i» steigender Tendenz. — Dsuift» vorhandcn, nicht vicl Begehr. Na 15 na, - «»l.üen z» 5"/„ f..»; '/.- l<5 '/ Anlche,, v. I. l«5l ü. U. ,» 5«^ <»z _z^ Lomb. V>nct. Anlrlün zu 5 V, ftss '/»^U7 GtaatSichult'u.rschrcil'Uüg,,, z» Z»/^ ßj "/,,-82 vctto ' ^4'/.'/« 72'/,-72'/. ditto „ ^«/, ,l4'/. -«5 detto ., 3"/» 50 50 '/, dttto „2'/,". ^l'/.-^i'/, detto ., » °/. l0'/.-IN'/, Tloggniher Ol'llg. ,». Niick,, ^ 5 "/. ^«7----- Oed.üdurgsr b.tto drtt? ^ 5°/« 93^'/,-135» detto „ 1«Ü4 z» 4'/. ,08'/. «0^'/. (ici»o 3initschcl!ie 111—19'/. WaUzischr Pfandlnicse ,» ^ "/<, 78-7!» !'.'ord^al,u, ^l il'r. - <7ll!g, zu .'. '/. >.? - 57 '/, Glo!ig»i^r dclw .,"'/., 80 t<0'/, Dona» Da»!p,',ch.-Ol'!!,i. „ 5"/» «5 -85'/, Lloyd d,»fs pr. Stock III >l!l Nlii,n d,r '.'latil',l>i!l'c,»f 0ütt-l»9! 5°/» Psa»dbv,ss> dcr ^>itio»all'.ills IXulouatlicht »«'/.-1UN ^tto l»»jähng, U2'/.-«2'/. bttto 6jährige ^,—8!» '/. >ettc> verloSbart 82'/,-«-/'/. ?ifiim dev iDesttrr. ssredlt.Vliüt^ll ^50—'^«0 7. « 3l. z^esl. (5«lo,!N'i„'<5llsabe pl5t. lH»lja!»lu»,l l<>2'/. >U2'/. « Süd.'.'lolrdlütschs Vf>t'ind«»^«b, !!^'/.—0ä ., Thtiß.Vahn !<»U'/.-l<»0'/. „ ^omb.-Vcoet. lzis.»bahü !^5l>-259'/, .. Kaisc. ivranz Josef Orienlbal,» lW—196 '/, ., Tlicstcr ^ose l«5-.i0^ V, „ ^ Donau' D<"»psschisssvt«' O>,se»sch>n» üüft-b5!» « Donau-Damp,schifffahlt«-eost W^-101 V. „ >,« «lo>,< ^1" ^l2 „ d,r P.,1hn K.ttcüb.-Ocsrllschasl 00 yl „ Wiener Dam,'!»!,'^.s>l!schast «5-S7 ,, Plrstd Tvnl. ^lsenb. >. Uimiss. 1» 2l) dllto 'i. Hmiss «' Priont, <9 30 <5stech»zy 4<» N, «Ps, 7V 7l< 7. Oaln, 40 , «3—43 7. 'UalU' 40 , 40'/. 4l»'/. Clarv i0 „ 38'',-3»'/. «t, li».no«! 40 ^ 36—38 7. Windischl!'ab 20 . ^5-'<5 7. W>,lb,l.il! 20 . 27-^7 7. K.g!emch i" . IN 7. l6',. Telegraphischer Kurs-Bericht der Smatöp»ipurc i)om l3. Fcdvuar l8!lft. Gtaal>?!cyu!0l»l,li)l,!l'!N!^'» . z» opvl. sl. >» ^U'i, z>2 l/4 dtllo auS dcr National ^lxleihc <» 5 ,. m llllli. »-ü.'t <>>.:.<, sür llW fi. i3^i 7/8 ^ ^ ... '«.»>. ^ »00 st. ,083/« Gl'undci'.tlaNunqs'vt'llgatirütil vo» Ungarn. Kroatien, Slavonien u»d vo>n Temesel Äcmat ^'l 5>, ........... 7934 Pa»!-><>!!t,e» vr. Eliiel .... «W jl. in («M. Bank^Pfandbi iefe. Ü Jahre für l 0« fl. zn 5'7. U2 si, in (5M. Aanl.P,a»dbli.ss, °«s >U Jahre si,r lN0 fi. 89 l/2 si. in «M. »isconipte-vitti.!! von Nisder^Olslerrcich ,i.r 500 ft.........«2l '/^ ft- 'n liM. Nlnt» der ösl.rr. .ssv.dit - ^'l»,1alt für . Hand.! UN," G.werl'e zu 20'» st. pr. St. 253 l/2 sl. ü, EM, Mt!,n »er Kaiser Fespinands-Vtordl'ahn .« "00 st. (ZM. ... !8<>l 7/8 st. in («M. Alt!>» der Misabctli-WcNl'^f,» zu W<» il, 2l,0 st. m <>M. vllti»» der sut-novddeulschnl^VcvluuduNlj^bah» zu -^0<» sl..........li)0 II. in CM. Ufiilü lcr österr. Do»a„«DclN,psschiffsal,rt zu .,0« st. (sM........501 st. in (üM. Altien des ütterr Llovd in Trieft iu "0 ^. ........ "l '" ". in (5M. Wechsel-Knrs vom 13. Februar 1858. Nugol'un,. ,»r u»0 st. Kur»,. w»lt>, . l0nto», ,ur , Psunv Et.vlinq. ft'uld, . 1N,I8 1/2 Vs. 3 Mon^t, Mailand, fur 3<»<» i>ftcrr. Live. Ould. , 105 l 4 2 Monat. ! Pnüö, f»r 300 <>!>a!>c>,, Guld. . . . 123 3 5 Vf. 2 Mou.N. Buf.ne», l>lr l ^uld. Para. . , . ^»^» 31 T Sicht. Lonüantinopcl, mr > Guide» Para . 482 3l T Sicht. .N. f vollw. Mü",'-D!,fatl!l. Vl^io , 7 .',/8 Vold- und Silbcr-Knrsc «om l2. Februar l85ß. C>'s!d. Ware. Kais. Münz - Dukatc,, Aqio ... 7 3^4 8 dto. Rand. dto. .^ .....7 l/2 758 O>old i>l n!!>s<^s) ,, .....7 — NaN'lco'n'd'c'r .......8.13 8,'4 S^iVl'raiusd'c'r .......<^,6 «4,7 Fr,el>richSP'or .. .....8.^2 8,43 iiouiSd'or ., .....S.24 8.^ ssngl. So»,reignes.......10.2< l'»^'- Agio Geld. Ware. Russische Zmpcria«, „ ..... «.24 8.2.", Silber.«gio ..... .",3/4 « „ Coupons ........ ^,3/^ <; Tlialer Vrenl!!sch-l5urra»t .... 1.33 ,.33 '/, K. K. Lottozie^ungeu. In Trieft am 13. Februar I«58: 66. :l7. 3«. 20 U7. Die nächste Ziehung wird am 27. Februar l858 in Trieft gehalten werden. der hier angekommcneu Fremden. Den !2, Fcbniar l8,".8 Hr, Whelai, , cnnclit.il,! scher Bischof, — Hl'. Klotz, Piofessol, lind — Hr. Bcinch, Kal,f»,>an>l, uol, Glaz. — Hr. Wolf, Bezill-Wlilida^r, vo» Venedig. — Hr. Siryda, cngl. Iu^üicul-, — Hr. Klil)»!,".', Kauflnai'l,, und — Hl. Sllpanoic, Halidelölliain,, von Tiirst. — Hr. Tapeilier, G,ilsl)>,'sltz.'l, vo» Cllli. Z. 72. :, (2) Nr. 133^ Kund m a ch u?l g. 3tachdcm die zweite Anton Raab'sche Stu-dcntenstiflung jahrl. l97 fi. für die Schuljahre ltt57 und ittüt'j nicht zur Verleihung ram, so ist das Stiftungs-Erträgniß nach dem Stift-briefc zur einen Hälfte an einc arme ehrbare Bürgers-Wilwe, zur andern an ein armes ehrbares Mädchen bürgerlicher Abkunft als Aussteuer zu erfolgen. Hiernach werden über Abzug der davon berichtigten Einkommensteuer - Gebühren für die Jahre !857 und !858 je eine bürgerliche Witwen- und eine Madchen-Aussteuer-Stiftung mit 86 ft. 23 rr. zur Kompetenz ausgeschrieben. Diejenigen, welche sich um einen dieser Stiftungsantheile, und zwar für die Witwenstiftung bewerben wollen, haben ihren bezüglichen Gesuchen die Bürgcrrechtsurkunden ihres verstorbenen Gatten, wie auch einen Tod-tenschcin desselben, wie nicht minder ein Ar-mulhs- und Sittenzeugniß; den Gesuchen um einc Aubsteuer-Stifnmg aber nebst den lctztern 2 Zeugnissen, auch die Bürgerrechtsurkundc ihres Vaters beizuschlicßen. Die bezüglichen Gesuche sind bis zum 28. Februar l. I. bei diesem Magist» ate zu überreichen. Sradtmagistrat 3aibach am 3. Februar 1«5»8. Holzverkauf. 106 Kudlt. Klafter oorzüallch schönen, ttockenen, mchl gelchwemlü-len Buchenholzes werden loko Steln, wo dleses Holz aufgeschichtet zu seden lst, in klafterlangcn Scheitern um 9 fi. pr. Klafter, — nach ^at-dach ins Haus gestellt m 2^zölli^ gen Scheitern um 6 ft. pr. Klafterj verkauft durch das Verwaltungsaml der Herrschaft Kreuz bel Stein. 3.45. (ll) Lotterie .zum Desten der Armen. Ziehung am R«. Februar 1858 um Mirteruacht in Wieu. Es werden gewonnen mehr als !5W sehr werth - und kunstvolle Gegenstände von Gold, Silber, Bronze, Porzellan, Glas, plattirten Waaren, Gemälden lc., wovon das Vcrzeichniß gratis vertheilt wird. Darunter sind die von Allerhöchst Ihren k. k. Majestäten gespendeten 8 Garnituren prachtvolle Speise, Thee- und Kaf-feh - ^Porzellan Services. ferner ;MU und lUl» Stück k. k. vollwichtige Dukaten m Gold, so wie 200 Stück Silber-Thaler. l ^oS kostet 3N kr. — Aus 5 Lose ein Freilos. 1?un dein MiMmn do5 3!üigistralo5 m wicll. Lose sind zu haben in Laibach bei Jh. E». Wntscher. Z. 283 m vorige» Sommer nach cincm erhii^ten ^>n,^c »inrn Trunk ^salt^n WWWM . Oetnrg^vasftre!. In Filgc dcffcii bclam sie bald daraus heftig Äliis»' ^M 'WW^ stech,,! mit Blut- und Lchlcim>,u^wuss. und wurdc ft' schl.cht. daß sir sich dic hcil. Ttcrlxa- ^^^MWWWV^ lr.n!,.,ltc r.ichcn Ucß. 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