^ 288. ÄmlKUaN zur Laibacher Zeitung. <0. November. <3rl'enutuift. Fortsetzung Imtt Vcschlup uom 3. November 1805. Da6 k. k, Landgericht Wien in StKifscichcn erkennt kraft der lhm von Sr. k. k. Ävostol. Majestät verliehenen Amtsgewalt nkcr Antrag der k. k. Staats» anmaltschaft. daß der Inhalt der bei I. Schneider in Mannheim gedruckten und verlegte», von Dr. Lndwig Eckardt blmnsgegebeiien und von Ferdinand Ahles rc< digirten Zeitschrift »Dcntsches Wochenblatt" im Lansc dieses Jahres dercits miderholt den Thatl'cstand des Vebrcchcns der Störung der öffentlichen Nuhc nach §. l,5> iil,, l>. begründet l'al'c nud verbindet dcmit ans Grnud der §§ 3l» und 3« Prcsi^csehcs und tz 16 des Gc< sehes über das Strafverfahren in Prestsachen daö Verbot der weiteren Verbreitung dieser Zeilschrift. Wien, den 3. November 1865. Der r. k. LandcSgcrichls.Präsioent : Vos ch a n msi. Der k, k. Nathssekretär: Tl) allinger >nn. '^397—3) Nr. l 2277. Nachstehendes Edikt des hohen k. k. Staatsministeriums wird zur Kenntniß gebracht. Laibach, am 29. Oktober ,8U5. 35 om k. k. Land es Präsidium. Nr. 48 li St. M. Edikt. Ein Vattaszeker Stiftplatz deutscher Nation in der k. k. Thercsiauischeu Akademie in VZien. In der k. k. Theresianischen Akademie in Wien ist ein Battaszeker Stiftplah deutjcher Nation zu verleihen, wozu adelige Iänglinge katholischer Re llgiou, welche das achte Lebensjahr bereits erreicht und das vierzehnte noch nicht überschritten haben, berufen sind. Die Gesuche sind mit der Nachweisung über den Adel, mit dcm Taufscheine, Impfungs- und Gesundheitszeugnisse, dann mit den Schulzeugnissen aus den letzten zwei Semestern zu belegen Sie haben den Namen, Charakter und Wohnort ^der Eltern des Kandidaten, ob sie noch leben, die Verdienste des Vaters oder der Famille überhaupt, das Einkommen und die Aermögenövcrhaltnissc der Eltern und des Kandidaten, die Zahl der versorgten und unversorgten Geschwister oeü letzleren, so wie dic allfälligen Genüsse des Kandidaten odcr seiner Geschwister aus öffentlichen Kassen oder Stiftungen mit den einschlägigen schriftlichen Be-lcgen zu enthalten. Auch ist die Erklärung abzugeben , das; und von wem für den Kandidaten die jährlichen Ncbenauülagcn i» dem aus der Stif-tnngsdotation nicht bedckten Restbeträge von bei lausig liltt fi, bis l?6—:l) Nr. ill00. Kundmachung. Von der Jakob v. Schellenburg'schen Studentenstiftung ist der tt. Platz mit einem Iahres-bczuge von «2 st. 5,7 ^. j„ Erledigung gekommen. Zu dieser Stiftung sind gesittete, arme oder nur wenig bemittelte, im Inlande, besonders in Tirol geborene und vorzugsweise dcm Stifter oder dessen Ehegattin unverwandte, am Laibacher Gymnasium studirende Jünglinge, welche mindestens die erste Gymnasialklasse absolvirt haben, berufen. Die Gesuche um Verleihung dieser Stiftung sind durch die Direktion des hierortigen Gymnasiums bis l5. Dezember l. I an den Landes-Auöschuß in Krain zu überreichen und mit dem Taufscheine, dem Dürftigkeits- und Impfungszeugnisse, dann den Schulzeugmssen der beiden letzten Semester und im Falle der Berufung auf die Verwandtschaft mit dem legalen Ztammbaume zu dokumcntiren. Laibach, am 25. Oktober »865. Vom krain. L an des.A us sch u sse. (402—2) Nr. I8U53. Minuendo-Velstcigeruug. Zur Sicherstellung der Verpflegung der dics-gerichtlichen Häftlinge, der Ausbesserung und Rei« nigung der Wasche und der Lieferung von Lager-stroh wird am lli, November l 865, Vormittags 9 Uhr, bci dem gefertigten Bezirksgerichte die Minuendo^ Versteigerung stattfinden, wozu die Unterm'hmungslustigeu mit dem /lnhange eingeladen werden, daß die Vedingnissc Hiergerichts eingesehen werden können. K. k. städt. delcg. Bezirksgericht Laibach, am 3. November 18tl5.