/ Aurelseva ultc« 4. T«lurch Post . VurchPost vierten.. » Ausland: monaUlch . G » Emzelnuinm«? . . . , Sonntags-Nllmme? . . , Ve< ZH»stk!lu«G ber geituW W p«r >b»»> ««menttdetcaz tirr Sloiveuitn s^e «tnti»» ltei«» ekttenL^vnas. autznh«N>^? mi^deUenN drsiMo^lit« ei«.zus?!i den^u vrtcf« o'»neMarke werden nicht bcrütlstchttgt tn^s?at«ao»n«»t,m« m «tartpoe bei 10-^ 50-^' is-^ ^ so 1-.^ Udmtiusrration der^itung: ZurtiHiv» ^ ...... . . vsackner «. Vi osl^in « «lica 4. ««d vi>t«l«. u» Za<»cb b.Kt«>rejch,>lg^rche!^ 1^nvca«^,t»Ww» !« alle» >«D»^ «enann«d«» M. 20Z Frettao. den » Sepiember tS22 S2 Jahrg. k^inls opus eoronat. Dvntrbunvverfammlung. en^ Telegramme der „Mmburger Zeitung". Das Ende krönt baS Werk. Mcwyen mn» ßchn Uhr wkd die LattdeSzowerbeauSstellung! Genf, 6. Sepkember. DK heutige Bormit- renzen zu sprechen und' bedauerte, dast der itt MariVor erMet. Das siliere Zeichen j tagssitzung der Völkerbundsversmnmlung be- Völkerbund nicht schon früher energisch an heimischen GÄverbefleißes und heinri'scher gami mit der Wahl der sechs Vizepräsiden- dieson Frc»genkomplex herangetreten sei. Der tcn. Bei 44 Abstimmenden echielten Lard Bölkerbunl^rat beschlosi, eine Enquete durch-Balfour 38, Aimto gleichfalls 33, Gomez 37, zufühi^en, u:n sich eiiigehend und sachlich über Braintiilg 33, Gimeno (Spanien) 25 und die wahren Zustände in Rußland zu infor-NinLie 24 Stvmmen. Sie sind somit zu Vizepräsidenten der Kommissionen gewählt. Zur TageSordnuiig, daS ist die Fortsetzung der Debatte über den Bericht der TÄigkeit des Pöllkerbundrates, ergriff als erster Redner der bulgarische Dcilegierte Radez das Wort und erklärte, datz Bulgarien in einer eventuellen Kontrolle des Min'derheitsschutzge-setzeZ keine Herabsetzung der staallichen Souveränität erblicke und daß es sich allen Ver-fü.gu??gen gerne unterwerfen werde, die der Völkerbund für nottvendrg erachte. Hierauf schaftllcher Natur sein. Von nah und fern, sprach Lord Robert Ceci^l und erntete mit aus allen Tei^n unseres Reiches werdm ^ seiner wohl'durchdachten Rede reichen Bei- zweifelloS zahlreiche Gäste herbeiströmen,! fall. In Besprechung der politischen Tätig- ^ ^ ^ ^ mn die Ausstellung zu, besichtigen. Sie alle^keit des Völkerbunds rotes erwähnte er die'"^ Teilnahme Lloyd Georges zweiselyast. werden von dem Gebotenen hefriedigt heim-.schwierigen Verhältnisse in Oberschlesien. London, 6. September. DaS Reuterbüro lehren und werden ki^nftigh^n sicher einen ^ Dort haben Deutschland und Polen ein Do- erfäbrt, daß Lloyd George waihrscheinlich ei-Großteil ihres Warenbedarfes daheim er-^kument geschaffen, dessen .Hunderte von Ar- ne Mitteilung BalsourS abwarten wird, be-gäl^zen, den sie ftüHer qns dem Auslände! titeln keinen Austand des Friedens herbeige- vor er zu einem endgültigen Beschluß darü-t^ckten oder decken zu müssen glaubten. Und - führt haben. Der Konflikt' mrf dem Balkan, ber gelangt, ob er an der Zusammenkunft des haben Beramstülter der Ausstellung auch der eine Gefdas Wort. Den Mitgliedern war gleich zu Beginn die wörtliche Ueber-setzung seiner Rede überreicht worden. Die Rede deS Bundeskanzlers übte große Wirkung aus. Präsident Deganm Zankte dem Bundeskanzler für seine Au9fü!hruugen und versicherte, 'daß ^der Völkerbund sofort in die Bchandlung der Frage eingehen werde. — Hierauf wurde- die öffentliche Sitzung ge^ schlössen und dve Mitglieder des VMerbuu--d^ nahmen unter Zuziehung der österrerckii-schen Delegierten in i^chtoffentlicher Sitzung t«dingtes Vertrauen in die AufreDerhal- ^die vom Präsidenten angekündigte Beratung »des staatsrechtlichen Verhültnisses und der auf. inneren Ordnlmg in Oesterreich bel den Re- Gens, 6. SezBsmber. Ueber Ne nichk öf-g?enmgen und bei den Völkern hergestellt fentli«^ Sitzung des Völkerbilndrates wird würde. Es scheine, daß die Regiernngen in folgendes, offizielle Konrnmniqin?e vom GeLondon und Paris in gleicher Weise ent- neralsekretär des ' Vö-lkerbundes hercruSgege-schlossen seien, im Bedarfsfälle Maßnahmen ben: Dsr Vötkerbundrat hat m gvmcms^er internationalen Charakters vorzuschlagen, Sitzung an den österreichijschon Bunideskanz-die Oesterreich vor inneren Wirren bewahren ler T-r. Seipeü eine Reiche von Fragen ge-und nA Hilfe und unter der Aegide des richtet, um über dbe einzelnen Punkte sewer Völkerbundes Unzulänglichkeiten der Repu- in öfsontlicher Sitzung vorgebrachten Dar-blik ausgleichen sollen. Man habe, wie eS legungen Klacheit zu yvwiMlien. Bundes-sge zweifeln sogar davan^ dcch sie sich selbst bei Gewährung der schen Kredite und dem FnsllÄentreten tiol neuen Notenbank wird hintanhakten lass«^ denn zu schr ist der Staatstarren vevfohcAtz und viel zu lange hat man die Bankm>te>ü presse, unbekümmert uim die furchtbar«» Folge»:, Tag Mrd Nacht arbeiten lassen. -Der Schreiber dieser Zeil«r ist ein ehtti^ cher Freund der RepMik, aber «r füW stiÜ als Journalist auch verpflichtet, seVst in nem auslÄnt^ischen Bliatte ungeschaMikt ^ Wahrheit zu sagen. ^ ^ Deutschöstereich befinjdet sich am Nairiv des Abgrundes und nrvgendS will sich eiM Lichtblick zur Rettung gökgen, Venn ' Bevölkerung ist sich zum Grohteil deS Gi^tej^ der Lage gar nicht bewußt. Sie Will ni^ wissen von der l^lSugerung der ArVeüt^ zeit und anderen nützlichen Sachen. Sie wilk weiterleben wie bisher, und daS muß i» da^ Verderben führen, wenn n^ eiwe starÄ Hand Twch in zwölfter Stund« hemmenK jkj die Sj^ic!^ des Ähicksa^lÄttvdeK glkvist, .'^^ Ms und die Tote«. Von U. TartlMtga. Im Leben jeveS Menischan fmSM sich ver« schieden« merSwürdige BogÄNcheist«. DtS war inrmer so, nur werden sie — ebenfalls seit jeher — verschieden gedeutet. Der rial^t hält sie für ergentümBiche Zufälle, Spiritist führt sie auf Geister zurück un> wissenschaMche Okkultist sucht sie «ttf teik^ pithisc!^, hellissheviifcher, teb^eBjcher oder teleplastrscher Basis zu erklärm. ZW wird leider ^r selten gstn^en: man schietzt gMühnlich AU hoch oder M iriodrig, zu tvrH oder zu weit. Me als Zufall hinsiM« Ot wollen, geht ober bei >dnn heutig>en Zast«di!i der SöLlenkemltnis — und wtre derstkbs noch so prwliAi — nicht m^r an. Und ist schvn tin höchst erfreulicher Forkschrttt. Da unterhi^t ich mich niit einem schr lesenM, aber in .H^ptsache noch stark nlaterialistisch or«nltierten Arzte. Er mein» I ' ' " . >Mardurger Rettung' — v. interessantes Gebiet, aber als „Wissenschaf-den" möchte ich sie trotzdem nicht ansprechen . . ." Nach einer Weile setzte er nachdenklich hinzu: „Ich selbst habe freilich auch einmal etwas ganz Sonderbares erlebt. Ich unterhielt einen Flirt mit einer jungen Witwe. Als wir eines Abends miteinander planschten, stieg der dreijährige Bub^der Dame, was er sonst nie tat, auf ein Sofa, nahm das Bild seines Baters von der Wand und brachte es mir feierlich. Seine Mutter sch'ie aus, erbleichte — und seit damals haben wir uns nie wieder gesehen!" — „Ein. Zufall?" scl>erzte ich. — „„Es war ganz^ merkwürdig", meinte der Arzt. „wir waren > damals beide ganz erschüttert.,, — »Ich ^ halte dafür, daß die Dame ihren Jungen da-, mals unterbewußt telepathisch beeinflußt -hat", sagte ich. Ein Spiritist bätte natürlich gesagt: ,.Der verstorbene ^ Ner trat durch j den Knaben dazwischen ..." j Wie gesagt, der Deutungen g'.bt e? st^ts! viele, aber ich meine, federmann sollte in- ^ nerlialb des Schal-,.'-? seiner Erinnerungen 5 gewisse „sonderbare" Vorfälle an einen be- < forderen Platz legen, um sie bei Gelegenheit z als Ganzes Irisch betrachten zu können, j Dann würde die „ParaPsychologie" einen j viel tauglicheren Boden des allgemeinen Verständnisses finden. Ein solcher Tammler ist z. B. Paul v. Bechenberg-Lindten, der im Verlage Johannes Baum (Pfullingen in Württemberg ein Büchlein veröffentlichte:! .„Aus den Lcbenserinnerungen eines Okkul-! tisten." „Eine Baronin B.," heißt es dort,! „erzählte mir solgedeS Erlebnis: Sie saß > »mes Abends im Garten ihres Landhauses^ in der Schweiz mit der Leltüre eines Bu- i ches beschäftigt. Die Dämmerung war schon so weit fortgeschritten, daß das Lesen schwie-' rig wurde. Sie legte daher das Buch beiseite und bückte auf. Da sah sie zu ihrem grenzenlosen Erstaunen die Gestalt ihres Bruders, der damals in Chile in Südamerika weilte, vor sich stehen. Die Gestalt hatte genau das^ Aussehen eines lebenden Menschen, Gesichts Kleidung, alles war völlig natürlich. Wie! kam er aber so unerwartet hieher? Bevor sie sich aber von ihrer Ueberaschung erholt hatte, war die Gestalt Nor ihren Augen verschwunden. Nun begriff sie, daß das offenbar nichts Gutes zu bedeuten Habe. Sie erzählte es ihrem Gatten, der sie zn beruhigen verbuchte. Als nach einer Woche und schließlich nach einem Monate noch teine beunruhigende ' Nachricht aus Ehile eingetroffen war, erklarte ihr Gatte, daß sie nun völlig von der Grundlosigkeit ihrer Befürchtung überzeugt ' sein könne. Am Tage darauf aber traf ein Brief aus Ebile ein, der die Nachricht vom Tode ihres Benders brachte. Er war genau einen Tag vor dem Tage seiner Erscheinung in Chile gestorben." Der Autor deutet dieses Erlebnis in spiritistischem Sinne, denn von einer Halluzi-'nation könne hier keine Rede sein. Di? Baronin sei geistig noch intensiv mit der Lektüre ihres Buches beschäftigt gewesen und hätte an ihren Bruder gar nicht im entferntsten gedacht. Auch sei der Bruder schon einen Tag vor seiner Erscheinung in der ' Schweiz gestorben gewesen, so daß es sich hier also nur um seine Seele handeln könne 5 » , Handlung der österreichischen Frage eingehalten werden soll, und mit der Arbeitsweise, die beim Studium des österreichischen Problems nach allen Gesichtspunkten, und zwar sowohl politisch, wirtschaftlich und finanziell, als auch, soweit es sich um die Klarstellung der inneren Verhältnisse Testerreichs handelt, zu gelten hat. Der Völker5undrat hat noch in der gleichen Sitzung ein Komitee eingesetzt, das Vertreter Frankreichs. lV,roß^ britannien.'!, Italiens, der Tschechoslowakei und Oestrichs umfaßt. Er hat dieses Komitee ermächtigt, fallweise Vertreter oller Länder, die, wenn auch nur in bestimmten Fragen, an dem österreichischen Problem interessiert sind, beizuzie^en. Außerdem bat der Völkerbundrat dem Komitee, das sich mit der Behandlung deS österreichischen Problems belassen wird, die gesamte technische Organisation des Völkerbundes zur Verfügung gestellt. Das östereickische Komitee wird seine Herste Sitzung nächsten Freitag abhalten. Es ist alles vorgekehrt, damit die nötigen vorbe-^ reitenden Arbeiten bis zum Zusammentreten l des Komitees durchgeführt werden. Die Ausführungen To!i2r Segels. 5 Ocnf, 6 September. In der heutigen Sitzung des Völkerbundes legte Bundeskanzler Dr. Seipel in eingehenden Ausführungen die Verhältnisse in Oesterreich d>ar. Er besprach die in der Geschichte des WährungswesenS nahezu einzig dastehende Entwertung der österreichischen Krcne und die damit verbundene Verteuerung der Lebensführung, sowie die von der östereichischen Regierung und dem österreichischen Parlament dagegen ergriffenen Maßnahmen. Bezüglich der Frage einer Kontrolle bei der Kreditgewährung erklärte der Bundeskanzler, daß dieses Verlangen unvermeidlich und selbstverständlich erscheine, jedoch mühten Organe, Umfang und Art der Kontrolle so beschaffen sein, daß durch sie die staatliche Selbständigkeit Oesterreichs nicht verletzt wird. Es sei der eigene Wille Oesterreichs, daß die Kontrolle der Kreditanwendung durchaus und sofort wirksam werde. Die Kontrolle könnte jedoch nur an genomwerden, wenn gleichzeitig die nötigen Kredite gegeben werden. Schließlich erklärte der Bundeskanzler: Ehe das Volk Oesterreichs in seiner Absprung zugrunde geht, wird es alles! tun, um die Schranken und die Ketten, die es beengen und drücken, zu sprengen. Taß dies ohne Erschütterung de^ Friedens und ohne die Beziehungen der Nachbarn Oesterreichs untereinander zu trüben, geschehe, dafür möge der Völkerbund sorgen. Der griechisch Mrkische Krieg. Telegramm der „Marburger Zeitung". Pari?, 5. September. Die französische Negierung hat die britische Note betreffend die möglichst rasche .Herbeiführung eines grie-chisch-türkischen Waffenstillstandes bereits beantwortet. Die Raschhe.it, mit der die Antwort erfolgte, läßt auf Uebereinstimmung der beiden Regierungen schließen. ^ Anaora, 5. September. Amtlich wird ver-lautbart: Der Vormarsch des rechten türkischen Flügels dauert fort. Die Griechen haben die muselmanischen Stadtteile von Afiun und Kirahissar eingeäschert. Friedensbcreitschest der Türkei. ! Rom, 5. September. Der Gesandte der Angora-Regierung Djelal-Eddin Bei erklärte, daß die Türkei auch nach dem Siege zu ! Verhandlungen über die Einstellung der 'Feindseligkeiten bereit sei. Die Bedingungen l hiefür seien Räumung Kleinasiens, Wiederherstellung der Unabhängigkeit der Türkei - innerhalb der nationalen Grenzen und Rück-! gäbe Thraziens südostlich der Maritza einschließlich Adriauopel. Z Paris, 6. September. Nach Meldungen aus Konstantinopel bestätigt es sich, daß die Griechen Brussa nach erbitterten Kämpfen geräumt haben. Sie sollen beträchtliche Verluste erlitten haben. j Paris, 6 .September. Die Blätter berichten aus London: Das AuÄvärtige Amt hat 1 Derlei Berichte über „Totenanmeldungen" i gibt es unzählige, und sie sollen immer wie-»der vorkommen. Telepathie kann in diesem ^ Falle wohl keineswegs vorliegen, denn der zTote vermag nicht telepathisch zu beeinflussen, auch müßte — wenigstens nach meinen j Erschrungn — Agent und Perzipient (die dem britischen Obsrkommifsär in Konstantinopel für die mit den Oberkommissären Frankreichs und Englands zu führenden Besprechungen bezüglich der raschen Herbeiführung eines griechisch-türkischen Waffenstillstandes die erforderlichen Weisungen gegeben. Washington, 6. September. Das Marinedepartement hat angeordnet, daß die in Konstantinopel stationierten Torpedoboote nach Shrmien abzugehen haben. London, 6. September. Nach einer Meldung des Reuterbüros aus Athen bessert sich dieLage für die Griechen andauernd. Der Wechsel im Oberkommando scheint einen günstigen Eindruck gemacht zu haben. Die Lage der südlich von ESkischehir stehenden Streitkräfte wird in jeder Beziehung als sicher betrachtet. London, 6. September. Das Reuteribüro meldet aus Smyrna, daß seit der Ankunft der alliierten Kriegsschiffe die französischen, englischen und italienischen Vorratslager von Marinetruppen der betreffenden Nationen besetzt wurden. Wie die „Times" melden, wird in gutunterrichteten englischen Kreisen der baldige Fall von Smyrna als unvermeidlich angesehen. König Konstantin hat Athen verlassen. Bisher sei kein Vorschlag bezüglich eines Waffenstillstandes der Kriegführenden gemacht worden. Baronin) sich in Geber-, bezw. Ausnahmebereitschaft befunden haben, was bei einer lesenden Frau nicht anzunehmen ist. Man könnte den Vorfall indessen als eine Kombination von Hellsehn in die Ferne und in die Vergangenheit ansehen, wobei das Unterbewußtsein, wie meist, selbständig arbeitete, d. h. sich mit dem Bruder beschäftigte, indeß die Gehirntätigkeit der Baron'.n aus das Buch konzentriert war. Doch wir wollen uns hier mit unnützen ! Deuteleien nicht abgeben, sondern aus der Fülle der mitgeteilten sonderbaren Begebenheiten eine andere herausgreifen. „Ein Fräulein v. O., eine Dame aus den Kreisen der Gesellschaft, erzählte mir während meines Aufenthaltes in Mitau während des Weltkrieges und zu einer Zeit, da sie schon in mittleren Jahren stand, folgende interessante Erlebnisse.' Sie wohnte seinerzeit in Mitau am Ende der Poststraße gegen den Bahnhof und die Kirchhofe zu in der elterlichen Wohnung. Ihr Vater war nach Riga gefahren und wurde mit dem 3-Uhr-Nachmittagszuge zurückerwartet. Man hört einen Wagen fahren, geht ans Fenster und sieht, daß es ein Leichenwagen mit schwarzen Pferden ist, der, die nächste Straßenkreuzung passierend, in der Richtung zu den nahen Friedhöfen fährt. Nach einiger Zeit ! wieder Wagenrollen. Frl. v. O. sieht wieder hinaus und erblickt einen zweiten Leichenwagen mit schwarzen Pferden zum Kirchhof fahren. Sonderbar, denkt sie, zwei Beerdigungen an einem Tage, wer mag denn gestorben sein? Nach einiger Zeit, nachdem sie sich zurückgezogen, erneutes Wagenrollen, und sie ficht zmn drittenmal« einen schwär« zen Leichenwagen mit schwarzen Pferden in der Richtung zmn Kirchhof fahren. Jetzt füllt ihr dieses ganz besonders auf, denn eS ist eine Seltenheit, daß in dem kleinen Mitau drei Beerdigungen an einem Tage Vortom« men. Aber inzwischen hört man wieder Wagenrollen. Diesmal ist es der Vater. Der Weg vom Bahnhof zur Poststraße führt nun gerade bei den Friedhöfen vorüber, und wenn die Leichenwagen, was anzunehmen war, zu den Friedhöfen gefahren waren, so mußte sie der Bater unterwegs getroffen haben, wenigstens den zweiten und dritten. Er wird darnach gefragt, hat aber nichts dergleichen, keinen Trauerzug gesehen. Jetzt steigt Frl. v. O. «der Gedanke auf, daß das alles etwas zu bedeuten haben müsse, denn nun fängt sie an zu begreifen, daß die von ihr gesehenen Leichenwagen übersinnlich« Wahrnehmungen gewesen sein müssen. Der Vater war in voller Gesundheit heimgekehrt. Nach einer Woche starb er. Und im Laufe der nächsten ein bis zwei Wochen noch zwei andere v. v.'s, die in dem Zeichen Hause in der Poststraße wohnten." Derartige Bilder, wie die Vre? Leichenwagen, nennt man „Symbole". Bekanntlich suchen wir im normalen Traume ebenso zu symbolisieren als im Trance- oder hypnotischen Zustande. Wie immer man also zu diesem merkwürdigen Erlebnisse Stellung nehmen mag, so kann die Tatsache, daß das Begräbnis der drei v. O.'s nicht am sellben Tage stattfand, an dem Werte der geschilderten, wahrscheinlich hellseherischen — Phänomens nichts ändern. Die Literatur über „Ankündigung von Todesfällen durch Er-- scheinungen" ist auf diesem Gebiet die reichhaltigste. Nur sollte jeder einzelne Fall immer gleich von geschulten Forschern geprüft werden, um zu konstatieren, wieviel daran künstlich konstruiert oder nachträglich durch fehlerhaftes Gedächtnis umgeblidet nick auf- Uaz M die Lick lmm... 68 Roman von Fr. Lehne. . ? ^ ? (Rachdruck verboten.) „und du, Mutter, kannst von Lore nichts verlangen, daß sie, um deinen Haß zu befriedigen, auf ihr ganzes Lebensglück verzichtet!" ^ Erich war ehrlich empört über diesen Starr-sinn der 5Nutter. „Bedenke, daß du eine bejahrte Frau bist. Sei froh, daß durch Graf! Rüdlger ein Teil dessen gutgemacht wird,! was dein Bruder versäumt hat — so wird Lore wenigstens den Platz eiimehmen, der !ihr eigentlich von Geburt zukommt! Auch ich habe wahrhaftig nicht viel verwandtschaftliches Gefühl für die Allwördens übrig, aber vergessen Hab' ich auch nicht, in welcher Weise Graf Rüdiger versucht hatte, sich deiner anzunehmen, er hatte alles getan, was dein Mann versäumte." Doch die Härte der Mutter war imbesiegbar. Sie schüttelte den Kopf. „Noch einmal, Lore: Jetzt kannst du mir 'deine Dankbarkeit beweisen für die vielen schlaflosen Nächte, die sorgenvollen, arbeitsreichen Tage, die ich um dich gehabt! Mein Sinnen und Denken galt dir allein. Die Hände Hab' ich mir wund, die Augen müde um dich gearbeitet, damit ich einst Freude an dir erlebte. Und jetzt willst du mir das alles mit Undank lohnen, willst du dich zu dem Mann bekennen, her mir mein Leben, zerstört hat! Du würdest vielleicht das Geschick deiner Mutter an dir selbst erleben, wenn er deiner überdrüssig ist. Ich wundere mich überhaupt sehr, daß der stolze Rüdiger ! Allwörden seinen Grundsätzen untreu geworden ist, und daß er genau so handeln ^ wollte, wie sein Bruder, den er so hart ver-! dämmte!" Hohnvoll kamen diese letzten Wor-! te von ihren Lippen. ! ! „Mutter", wimmerte Lore, umklammerte I deren Hände und drückte "ihr tränennber-1 strömtes Antlitz darauf. „Sei barinherzig — ! vergiß!" i „Ich kann es nicht, Lore! Und du würdest ^ ^ überhaupt nicht an den Mann zu denken ^ ^ wagen, wenn du die Leiden deiner Mutter? ''kenntest, würdest du dich von ihm Mvenden.' !— Ich lasse dir die Wahl: wenn du durch-aus nicht von ihm lassen kannst, und er dir ! teurer als dÄne Mutter ist, dann gehe mit i ihm", sagte fie mit unheimlicher Ruhe. „Und ^ deine Mitgift kannst du gleich mitnehmen —' 'warte einen Augenblick!" Frau Maria öffnete den birkenen Sekre-^ tär und schloß ein kleines Kästchen anf, dessen! Deckel bemalt war. DaZ Bild der Mntter Maria mit dem Jesuskinde; die Gottesmutter trug ihre Züge, und daS Jesuskind war der kleine Grich. Ottokar hatte es gemalt, als sein das erste Lebensjahr zurückgelegt ... ..........^ Sie wühlte in den darin befindlichen Pap'ie-, ren und fand bald das, was sie suchte: einen Briefumschlag, dem sie einen in Stücke zer- -rissenen Geldschein entnahm; sie hielt die I Stücke dem Legationsrat hin: j „Sehen Sie, Graf Allwörden, hiermit' wollten Sie mir das Recht aus meinen! Mann abkaufen." „Ich gab Ihnen dieses Geld als vorläu-! ^ sige Anzahlung auif den Betrag für die Er-' ziehung der Kinder — ich weiß es wohl. ^ Verdrehen Sie die Tatsachen nicht", versetzte -er scharf. Er war furchtbar alteriert, wie, noch nie in seinem Leben. j j „Gleichviel! Ich habe sie aufgehoben —? : und so groß oft meine Not und meine Sor- ^ ! gen auch waren: ich habe mich nicht daran -vergriffen, denn Segen hätte nimmer auf diesem Gelde geruht! Das ist deine Mitgift,! Leonore, die ich dir gebe, wenn du die Frau! Graf Rüdigers werden willst! Aber bedenke! z wohl: den Weg zu ihm gebe ich dir frei, die. l Mntter hast du jedoch damit verlaren! Also; -wähle zwischen ihm und mir!" 1 ! Ein herzzerreißender Schrei rang sich aus Lores Munde, dann fiel sie vornüber auf ihr ' Gesicht. Rüdiger hob sie empor; wie gebro- ^ ' chen hing sie an seinem Arin; jedes Leben 'schien aus ihr gewichen. ! „Du Host nicht wohlgetan, Mutter!" sagte' j Erich zornig. „Mutterliebe handelt nicht jo.", „Ich glaube, meine Liebe brauche ich «ich Kindern gegenüber nicht erst zn betonen! Ihr habt sie stündlich an euch erfahren!" ^ „Es ist unverzeihlich von dir, Mutter, i grausam und unnatürlich, Lore vor eine sok che Entscheidung zu stellen!" i Wie versteinert war Frau Marias Gesicht, keine Miene verzog sich — nur die Augen, diese großen, "dunklen Augen lebten; di» führten eine gar deutliche Sprache. ! Lore richtete sich in Rüdigers Armen ach und machte sich sanft los. Mit irren Blicken schaute sie um sich, preßte die Hanld gegen die Stirn und schüttelte den Kopf. Ein tiefer Seufzer zitterte über ihre blassen Lippen. ! „Nun ist alles aus!" hauchte sie. „Du hast gehört, Rüdiger, was meine Mutter gesagt hat." . „Du willst dich ihr fügen?" H ! Sie Nickte. ^ ^ „Ich muß wohl", entgegnete sie mit to, destrauriger Stimme und starrte vor sich hin. Er faßte sie an der Hand. i „Lore, besinne dich — du weißt nicht, wad ' du sagst!" rief er außer sich. Er hatte Angst mn sie. l „Ich weiß es ganz genau — ich muß be» der Mutter bleiben!" ^ Frau Maria lächelte triumphierend. „Mein Kind weiß, was es mir schuldig A i Die Kindesliebe siegt Nr. ZW - SeM-ve, .. .. » »1 ? 11 ? S - » » « I__ qcbiuschi wur^e. Geschieht VieS utht, bmm hat freilich der Skeptiker um jeden Preis leichtes Spiel. Xelevdonische Nachrichten. Die «trlschasMche Lage t» Sewsel- ruhland. WKB. London, 6. Septeniber. Der Kon-trollor deS amerikanischen Hilfswerkes ist aus den Jnnengebieten Rußlands nach London zurückgekehrt. Er erklärte, seiner Ansicht nach habe Rußland genügend Lebensmittel bis zur nächsten Ernte,, falls diese richtig der-teilt würden. Rußland sehe beinahe wieder normal aus. Der großen Hungersnot sei der GarauS gemacht worden. Es gebe indessen noch viele Bettler und heimatlose Kinder, die daS Hilfswerk im nächsten Jahre ernähren werde Müssen. DaS Eisenbahnwesen sei in der letzten Zeit sehr verbessert worden. Die Ausgabe» skr die role Armee. WKB. London, 6. September. Nach einer > Meldung aus Riga besagt ein auZ Sowjet-! rußland dort eingelangtes Telegramm, daß in dem Budget von Sowjetrußland für das Jabr 1922-LA der Voranschlag für die Ausgaben des roten Heeres 400 Millionen Gold-rubel vorsehe, das heißt 94 Prozent der ge-lamlen Budgetauögaben. Gas Opfer De» rsle« Terers!» Nv»!a«d. WKB. London, v. September. Der Berichterstatter, der „Times" in Riga brachte seinem Blatte ein amtliches Verzeichnis der Todesurteile, die über Auftrag der Sowjetregie-^ rung nach dem Ausbruch der Revolution gefällt wurden. Die Zahl der Opfer ist erschrek-' kend: 6775 Professoren und Lehrer, 8800. Aerzte, 355.250 andere Angehörige intellek-! ßueller Berufe, 1243 Geistliche, 54.650 Offi-j zire, L50.000 Soldaten, 59.000 Polizisten.! WeiterS 12.950 Grundbesitzer, 1O2.350 Ar-! beiter und 850.100 Bewohner auf dem fla-j chen Lande. DaS gegenwärtige Regime hat ^ also 1,766.113 Opser gefordert. Armes Rußland! Dee Bvrgerkr^Og w Irland. ! WKV. Lodon. 6. September. Der „Times" l hvird. aus Dublin gemeldet, daß nach einem unbestätigten Gerüchte aus Cor? die republikanischen Führer de Balera und EhilderZ ge- > sangengenommen worden seien. Letzterer soll verwundet sein. Abreise der «merlkanlsche» Parl«-mevkcrer. AM. Veograd, 7. September. Nach dem Bankett, bei dem Vonseite der Regierung die Minister Markoviü und Staui^ anwesend waren, sind die amerikanische,: Parlamentarier mit dem Simploncxpreß nach Venedig abgereist. M!«!slerralsl!h«»g. ZM. Veograd, 7. September. Gestern von 6 bis 6 Uhr nachmittags hielt der Ministerrat eine Sitzung ab, in welcher das Gesetz zur Bekämpfung bor Teuerung angenommen wurde. Die Einfuhrzölle für Mehl, Fett, Heiz matereal und Gemüse wurden aufgehoben. Es wurde ein besonderes Komitee gebildet, welches sich mit der Apporornswniernng der passiven Gegenden und der Beamtenschaft befassen soll. In dieses Komitee wurden die Minister Markovi^, Terjav, Viloviä und Po-Povi<5 gewählt. Der Ausfuhrzoll für lebende und geschlachtete Schweine, sowie alle Fleisch-Produkte wird nach den erhöhten Ausfuhrzöllen für Fett reguliert. Der Kriegsminister! hat eine besondere l^se^vorlaae unterbrei-. tet, nach welcher die Spezialzulagen erhöht^ werden sollen. Nach dieser Ge'ctzesvorlaqe; soll die Zulage für verheiratete Truppenoffi-! zi-ere von 400 auf 800 und für unverheiratete von 200 auf 500. für verheiratete Verwal-tungSoffiziere vin 400 auf 700, für unverheiratete von 200 auf 500 Dinar erhöht wer-— Der Gemeinde Smederevo wurde ein Geld^lschuß in der Höhe von 9000 Dinar für den Empfang der Teilnehmer an dem diesfähriaen Jnvalrdenkongrsß, dem jugoslawischen Journalistenverband zur Organisa- ^ ^ tion des Empfanges unserer und' der aus-! ländischen Journalisten 30.000 Dinar bewilligt. . guqszulamvensfoh. Rom, 6. September. Bei einem Eisen-! babnübcrgang stieß ein Zug mit einem Reise-omnibuS zuscmlmen, der voll Passagieren war, und überführte ihn. Von den Reisenden wurden 10 getötet, 30 schwer verletzt. - Kurze Nachrichten. WKB. Rom, 6. September. Wie die „Tri" ^ ^ buna" meldet, wird das Abkommen von ^ Santa Margherita zwischen der jugoslawi- ^ sckien und der italieniscken Regierung in der ersten Hälfte dieses Monates unterfertigt i werden. i MV. Rom, 6. September. Wie die^ ^ „Epoca" meldet, soll d'Annunzio in Kürze ! zum Senator ernannt werden. ^ I ZM. Beograd, 7. September. Ter Finanz-. > minister Dr. Kumanudi reist heute nach ^ Krals.'vica, wo sich seine Fannlie befindet. ^ ^ Er dürfte in zlvei bis drei Tagen wieder noch I Beograd zurückkehren. ! WÄB. Budapest, 5. September. Dia Re-! gierung hat das im April erlassene Ausfuhrverbot für Schlachtvieh und. Schlachtschafe I inländischer Provenienz außer Kraft gesetzt. ! ZM. Veograd, 7. September. Nach den ^neuesten Verordnungen deS Kricgsministers haben die Schüler der Privatgymnasien im Militärdienst dieselben Begünstigungen wie ldie Schüler der Staatsgymnasien. ZM. Zagreb, 7. September. Das Pfarramt ; d'er kroatisch-katholischen Kirche in Zagreb ? überreichte der Nationawersmnmlmrg ein Ge-«such weg^n der Gründung von kroatisch-ka-- tholrschen Pfarren im ganzen Lande. ! London, 5. September. Der japanische ! Kreuzer „Nitakad" fuhr vor einigen Tagen ? auf eine Sandbank auf und brach mitten ent-l zwei. Von der Besatzung konnten nur 16 ' Mann gerettet werden, und au6) von diesen ' ist ein Teil schwer verwundet. j WKB. London, K. September. Nach einer U Meldung der „Tinies" sind aus der Grube li Withead, in der sich die Explosion ereignete,?« bisher 24 Leichen geborgen worden. Zum bevorstehenden ^ Schulbeginn. Es wäre schnnr, zu entscheiden, wer sich über Schulserien mehr freut, die Schüler, die Eltern oder die Lehrer. Nicht so gleichgestimmt sind die Gefühle benn Beginn eines neuen Schuljahres. Die Jugend geht ihm nur mit sehr gemischten Empfindungen ent-! gegen, wie einem Uebel, dem man anders > nicht entgehen kann. Die Lehrer, getragen vom Pflichtgefühl ihres Berufes, fühlen sich durch die überstandene Rast frisch gestärkt! und durch neue Erfahrungen zu einer frucht- ^ baren Tätigkeit angeregt. Die Eltern, die Väter und die Mütter erkennen in jedem neuen Schuljahr eine neue Etappe in der Entwicklung des Lebens ihrer Kinder, eine i Erkenntnis, die sie mit einer gewissen Wür-! de zu tragen wissen. Als nächster hervorragender Interessent an der Schule, der jedoch. nur als juridische Person zur Geltung , konnnt, ist d^r Staat, der durch entsprechend -festliche Eröffnungen deS Schuljahres seine! Teilnahme an dem Ereignis kundgibt. Aehn- ^ lich verschieden sind die Standpunkte dieser! > Interessenten während der Schularbeit. Die-, se mrf das höchste Maß des Erfolges zu potenzieren, liegt wohl im Interesse aller genannten Faktoren, aber der gute Wille und Krafteiirsatz zur Erreichung deS besten Erfolges sind sehr verschieden. ° Die Neigung der Jugend geht immer dahin, auf recht bilkige Weise den gestellten ^ Anforderungen zu entsprechen oder sich gute ! Qualifikationen herausMschlagen, eine Kurz- z sichtigkeit, die die Erfahrungen des Lebens ^ oft genug zu strafen Pflegen. Im heftigsten ^ Kampfe gegen diese Untugend steht selbstverständlich der Lehrkörper, von den Eltern. ! der Jugend selten unterstützt, die in Konflikten zumeist die Partei ihrer Sprosse zu ergreifen Pflegen. ! Mit der wissenschaftlichen Bildung ist die Aufgabe der Schule heute durchaus noch nicht abgeschlossen. Eine sehr wichtige Aufgabe fällt ihr weiter zu, das ist besonders die Erziehung der Jugend zu patriotischen Bürgern deS Staates. Diese, der Schule zufallende hochwichtige Aufgabe ist unter den heutigen Verhältnil' scn so heikel und weitverzweigt, daß sie an t.ie Gewissenhaftigkeit und das Verstädnis der Lehrerschaft ganz hervorragende Anforderungen stellt. Unser Staat, der dem Schulwesen die gebührende Rücksichtnahme widmet, erwartet von feiner Lehrerschaft nebst den wissenschaftlichen auch die allerbesten ErziehungSerfolge. Diese können aber kaum erreicht werden, ivenn sie nicht auch vonseiten der Eltern in der Kinderstube die notige Unterstützung findet. Die Erziehung der Jugend liegt in den Händen der Schule und d erEltern, nur wenn diese im Einvernehmen miteinander arbeiten, kann em schmver Erfolg erwartet werden. ' In dieser Beziehung liegen die Verhält« nisse in unserem Staate levder nicht gleich günstig. Es gibt Gegenden, in welchen die Ansichten der Eltern und Lehrer nicht zu» 'ammengchen werden, ein krankhafter Zustand in unserem nationalen Leben, den zu mildern und zu überwinden auch zu einer Aufgabe der Schule gezählt werden darf. Hoffen wir, daß das koimnende Jahr in dieser Richtung große Erfolge zur Reife bringen wird. A. 2 Marburger und Tagesnachrichten. Todesfall. Gestern um 4 Uhr nachmittags ! starb im hiesigen Allgemeinen Krankenhaus« l der Regierunosrat Herr Du^an Madjer« ! ei <5 nach längerem Leiden im 45. Leben? jähre. Mädchenbürgerschule in der MikloMeva ulica. Die Einschreibung findet am II. undi 12. d. von halb 8 bis halb 13 Uhr statt. Aufgenommen werden nur Schülerinnen, deren ^ Elten: den Nachweis erbringen, daß sie deut-> scher Nationalität sind. ? LeiterSberg-KrLevina. Die Einschreibung j der schulpflichtigen Kinder findet Mittwoch j «den 13. d. von 8 bis 12 Uhr statt. Taufscheine ; oder Taufzettel sind von den Eltdrn odel i deren Stellvertretern mitzubringen. Am 14. i September um 9 Uhr ist die heilige Messe, am 15. um 8 Uhr beginnt der regelmäßig? Untericht. Staatliche Handelsschule in Maribor. Diö Nachtrags- und Wiederholungsprüfungen be< ginnen Montag den 11. b. um 3 Uhr früh> Mittwoch den 13. d. ist die Einschreibung in den zweiten Jahrgang. In den ersten Jahr« gang können keine Zöglinge mehr aufgenommen werden. Donnerstag um 8 IHr früh findet der feierliche SchulgotteMenst sbattZ der ordentliche Unterricht beginnt Freitag um 8 Uhr früh. Die Namen der in den ersten Jahrgang aufgenommenen Schüler unidl Schülerinnen werden am Montag den 11. t», auf der schwarzen Tafel im SchulgebäudH Eafova ulica 9, ersichtlich sein. Von einem Automobil überfahren. Mitk woch zu Mittag fuhr der Direktor der Slai vensla banka mit seiner Familie in einem Automolbil in der Richtung gegen MarLbor« In der Nähe von Fram sah der Ehauffeu? hinter einem Baum einen 10jährigen Ann-ben hervorspringen, der im letzen Moment noch über die Straße wollte. Der Eh aufsei konnte das Auto nicht mehr zum Stchen bringen, der Knabe wurde zu Boden gewor« fen und überführt. In Woerverletztsm Zw« stände wurde er WS Allgemeine Krankenhaus gebracht. Aus Hunger Wahnsinnig geworden. Die 43jä!hrige Witwe Forberg in EiSleben, die mit ihren vier Kindern schon seit Monates in den schlechtesten Verhältnissen lobt, wurde infolge Hungers wahnsinnig. Sie lief zm? Polizei unk flehte die Beamten an. fie zu or4 schießen. Die Polizei brachte die Unglückkkhs ins Krankenhaus, wo sie sich an ihren eigenen Haaren erhängte. „Mutter, dieses Sieges freue dich nicht!" Erichs Stimme bebte in Schmerz und Entrüstung. „Dieses SiegeS, den du mit dem Glück deines Kindes erkauft hast!" „Lore sieht ein, was sie Mir schuldig ist. Sie ist jung und wird vergessen." Da sah Lore mit einem herzzerreißenden . Mick ,auf die Mutter. . „Ich vergessen? Rüdiger vergessen?" Sie lächelte dabei, daß dem Bruder das Wasser! . m die Ailgen trat und er vor Zorn bie Hände W Fäusten ballte. Er hatte unendliches Mitleid mit ihr; an dem eigenen Schmel z konn-. te er ja den ihrigen ermessen .. . HaL eS wohl je eine Mutter gegeben, die so das Herz ihres Kindes zertrat? Dieselbe Mutter, deren ganzes Leben, deren Atmen koch bisher nur dem Glück ihres Kin'dcZ gc-gvüien? Konnte Haß so verwirren? Frau Maria legte den Arm um Lores Schulter und zog sie liebevoll an sich. „Mein gutes Kind!" Doch sie fast entsetzt ansehend, machte sich Lore frei; sie wmrkte uird lehnte sich an die, Wand, dort Halt suchend. ! Rüdiger näherte sich ihr und suchte mit zwingendem Blick ihr Auge. Er war totenblaß. Abwehrend streckte sie ihm die Arme^ entgegen. „Lore, hast du deine Entscheidung getroffen?' ! . SM Mtz jtums^ i „Du bleibst bei deiner Mutter?" Wieder nickte sie. !' „Ich soll also gehen?" „Ja!" hauchte sie. ! „Lore, ist deine Liebe so schwach? Und mir' bedeutest du alles!" Sie sah ihn an mit einem traurigen und zärtlichen Blick. ! „Meine Liebe zu dir, Rüdiger, ist ewig! Doch der Mutter Flnch kann ich nicht auf-uns laden!" „Lore, wir sehen uns niemals wieder!" „Ich weiß es!" „Und du willst dich dennoch von mir tren- ^ nen?" Wieder dieses stumme Nicken. „So lebe Wahl, du armes Kind!" kam es-schmerzbebend van seinen Lippen. Seme Augen brannten vor zurückgehaltenen Tränen; er fühlte, er war am Ende sei-! ner Selbstbeherrschung. Dieses Mädchen, ihm das köstlichste, teuerste Gut auf der Welt, sollte er lassen? Nein, er konnte es nicht — trotzdem die Entscheidung gefallen! >— ans ihren: eigenen Munde. > I Sie faßte die Hand n^icht, die er ihr entgegenstreckte; sie sah starr an ihm vorbei. .Als ob jedes Leben in ihr erloschen war,i ' stand sie da. i Doch als die Tür hinter ihm und' Erichs ^ der sich ihm angeschlossen, zugefallen war, I da lief ein Zittern durch ihre Gestalt — ile I bob die Arme und brach zusammen „Rüdiger — Rüdiger —!" rief sie mit > vergehender Stimme. Dann hielt eine wohltätige Bewußtlosigkeit sie umfangen. Vierundzwanzig st eS Kapitel. ! In bedrücktem Schweigen gmg Erich ne-^> ben den: Legationsrat einher, der, den Blick', zu Boden geheftet, mit gerunzelter Stirn, nach seinem Wagen schritt. Rüdiger war in' einer großen Erregung — selbst für ihn, den' gewiegten, nicht zu verblüffenden Diplomaten war das soeben Erlebte zuviel gewesen- — er brauchte Zeit, sich damit abzufinden, j j Da sprach Erich. Anfangs vermochte er kaum den Sinn von dessen Worten aufzu-- - nehmen, aber dann zwang er sich dazu. j Nicht weit von dem Forsthaus hatte Erich' eine Bank für seine Mutter gezimmert, die. von da aus die Fahrstraße übersehen konnte, was ihr manchmal eine Verne Abwechslung! bot. Die Leute vom Dorfe mußten diesen Weg nehmen, um nach der Bahnstation zu gelangen. Auf dieser Bank nahmen die bei-. den Herren Platz. ' Erich beklagte die Härte der Mutter gegen Lore und sprach die Hoffnung aus, daß sie bei ruhigerer Ueberlegung doch vielleicht an-i deren Sinnes würde. > „Ich kann es ihr ja nachfühlen, daß sie nie über diese alten Geschichten hinwegkommt. ?lber ich stehe ihnen gleichgültiger , oeaenübcr —" i „Wirtlich, Erich —? Und wenn mm doch jetzt eine Aenderung in Ihrem Leben em l treten sollte —?" ! Erich wandte dem Sprechenden überrasch/ . sein Gesicht zu. . „Wieso? Ich wünsche keine!" Fest legten sich seine Lippen aufeinander — nem, e? hatte keinen Wunsch mehr, seitdem die Ge-,liebte ihn betrogen! i „Wenn Ihr Vater Sie nun suchte, waZ würden Sie, 5aas Ihre Mutter daAu sagen? - Ich weiß, er hat die Absicht." j „Es ist besser, er unterläßt eS; wozu? frn ge ich. Für Lore wünscht' ich wkchl - Glück!" j Der Legationsrat suchte m seiner Brief- - tasche; er fand, was er suchte — den Brief . des Bruders. Jetzt reichte er ihn dem sun-j gen Forstmanne. „Lesen Sie, Erich! Dieses Schreiben Ah^ I res Vaters wird Ihnen alles bosser sage» können, als ich!" . Er beobachtete den Neffen, lassen OHnhk eine tiefe Erregung wvderspwgelte, dessen Hand leise zitterte, als er las, was sein Vater als spätes Bekenntnis seiner tiefen Reue geschrieben — beseelt von dem dringenden Verlangen, gutzumachen! Erich gewann mit jedem Augenblick mehr die Sympathie und Zuneigung des LegationsrateS, der die frohe Ueber-Mgung hatte, der Mann, der neben Mn sitzt, ist ein echter Allwörden! Rwrllekuna solat^ *MatSurger Zeirung^ S. Schscm?« ' Slmnnerfest. Die Mal«? «. Anstreicher von Maribor veranstalten Sonntaig den ll). d. M (^crsthause Posaulo w KoSak ew Sommer-M Mt reichhendkasse. Verhaftung eines Diel^. Die Polizei vlN'-liaftete gestern auf d-om Grcijsli trq über Veranlassimg eines Warasdiner >1aufmannes einen geivissen Franz Kovaö, der ihm ein Paar franzizsi'chc Zügel, ein Paar gemöhn-'^iche ^ügel und verschiedene^I anderes Riemenzeug, im l^esamtwerte von gestohlen hatte. Ter Verhaftete soll auch noch andere Bünden auf dem ^ieröholze haben, derentwegen er sich nach verbilßter Strafe ^r dem Warabdiner l^^ericht zu verantivor-ten ha>ien wir'd. Einbruch in die KrankenZasfe in Sloo. Di-strica« In der Nacht vom 25,. auf den 2ki. Au-^ljt wurde in der Ve^irkskrankenkasse in Slco. Bistrica ein Einbruch verübt und die ?an^^ ^^asse ausgeleert. Die eingeleitete Untersuch ^rng ergab ab^er, das'^ e§ si6? nicht^ um einen Tleüstal)i oder Einbruch, sondern um :rnL Veruntreuung handelt, der der Kassier verdächtigt wird. Er bcfindet sich in Haft. Fahrradlir'u^aber. Die Polizei kam di-eser ^age einer s6?on Ia7?ge gesuchten Birnde von ^ahrrad>d.ie!?en auf die Spur und verhaftete sie. Der erste ist ein gewisser Franz L. mis Ll^li'erinarkt, eer dieser Tage mit einem fremdem Nade nach Mariüor kam, daH sein Kon:-vllgi^on in einem s^/asthause zwischen Celje tnd ^onsice gestohlen hatte, um es hier zu !>?rkaufen. Beinahe gleicher Zeit wurde ?in zwcites Mitglied dieser Vande verhaftet, tim gewisser Alois K., der im Jahre 191!) cmli^s^lich der Ülärtner Vorgänge vom 46. ^lusanterieregimente desertierte und sich seit ^i^'ser Zeit mit verschiedenen Diebstählen »efaßte. Der dritte im Bunde, ein „Herr" aus Leoben, konnte recht-'^eitig verschwinden. Kleine Polizeichronit. Der gute steirischc Lein hat auch in dieser Woche wiot^r seine Opfer gefordert. Ein gewisser Urban K. be-sich iln „Cafe Central" so, als ob er zu wäre. Da er sich ru7iig!>m Zureden nicht zugänglich zeigte, niußte die Polizei einschreiten uwd ihn wegführen. Augenvlicl-üch befindet er sich in Hast. — Lul^vig O. war so betruntei:, daß er Mlf der Straße l/c-?en Uieb. Den Na-usch hat er zwar wog, im Hotel l^raf sitzt er iwch immer. — Ivan ?. und Varlav S. übten sich in der Vrtna uüiea im Duett. Weil die Bcnvohner der umliegenden Häuser mit ihren Ku-nstleistungen aber nicht einverstanden waren, nahm sie die Polizei nnt und führte sie in i^n Arr^t. — Der (Gründer der neiren slmve:ri>sÄien Wirt-^aftSpartei Zagorski ging gestern abends durch die ?llexan!drova cesta. E'in gewisser -^akob V. und Alois M. ehrten ihn durch Lied „Za ge-.neidet: Gegen 3 Uhr nachts nahm sich Petar Kauli^ einen Fiaker, um mit noch einem Freund nach Petrovaradin zu fahren. Der Kutscher verlangte für diese Fahi^ 40 Mnar, woniit Kauli^ einverstanden war. Als sie in Petrovara^-in bis zur Brücke kamen, besahl 5tcru^i(^ dem Kutscher, sie zur Wohnuny sewes Freundes zu fahren. Der Kutscher verlangte dafür Z0 Dinar mel^r, worauf KÄ.ulr6 nicht eingehen wollte. Es entstand ein Streit und der Kutscher stürzte sich auf Kaulic. Darauf zog Kauliö e'm Messer und verwundete den Kutscher so schwer, daß er bald darauf starb. Promenadekonzert. Im Stvdtparke fmdet 2M 8. d. in der Zeit von 10 Uhr 30 bis 1? Uhr em Promenadetonzert der Musikkapelle ^Drava" statt. Mitglieder des Stadtverschö nerungSvereines zahlen pro Person einen Dinar, Nichtmrtglieder zwei Dinar. Nur am 8. September 1922 kostet eine Autofahrt einen Dinar pro Person von der GeWerbeausstellung. PreScrnova ulica, zum Festplatz (Narodni dom), woselbst der rüh röge Stadtverschönerun^sverern von Maribor Gartenfest der Freiwillige». Feuerwehr in! den Verstärkungen angefordert. Gc>gen V Uhr Studenci. Tie Freiwillige Feuerwehr in! abends hörte man ein heftiges Gewehrfeuer StUidenci veranstaltet am Freitag den K. d. im Gasthause Moder in Studenci, Krekooa ulica, gegenüber der Südbahnwerkstätte, ein Gartenfest mit Musik, Tanz, Iurpost, Glückshasen, Standrechl, Konsettischlccht und anderen Belustigun!gen. Eintritt im Vorverkam' 3 Dinar, an der Kasse 4 Dinar. — Im Falle ungünstiger Witterung findet das Fest am Sonntag ^n 10. d. statt. Grobes im Operntheeter in Beo- grad. Aus Beogr«d, 6. d., wird bericht-.'t: Vorgeftiern abends, als die Leute schon ins Theater kamen, um der Vorstellung beizuwohnen — es lMlvde „Madame Butterfly" gegeben — hörte man plötzlich von der Bi'ch-ne ein Geräusch und bald darauf einen Lärm und Hilferufe. Als die Schauspieler, die schon zum ?luftreten bereit waren, zu sich kamen, kolrstatierten sie, daß 16 Felder der Drehbühne unter die Erde gesunken waren. Erst nach einigen Minuten gelanq es dem Leiter des Theaters, Grol, mit 5>vlfe der Arbeiter !diese FÄder wieder zu heben. Unter ihnen wurden vier Leute gefunden. Der eine, Ingenieur Robert Weiner, w:n?de ins Krankenhaus überführt, wo er bald daraus seinen Wunden erla^. Auch die übrigen drei waren schwer verlebt. Der Grund der Katastrophe liegt darin, daß die Maschine nicht stark genug loar, alle 16 Felder aufzuhalten. Die Sck)uld am Unglück trifft den Ingenieur Wei" ner selbst, da er aufmerksam gemacht wurde, daß die 16 Felder für die Maschine eine W große Belastung bedeuten und daß die Drehbühne nicht auf einmal gehoben werden darf. Eine halbe Stunde nach dein Unglück wurde mit der Vorstellunq begonnen. Professor Bostunie send-et aus München an die Hörer seiner Vorlesungen nachstehen^des Abschiedsge'dicht: Dsr Pfad dss Heils. " ' Ich suchte Wahrheit einst vergebens In meiner großen Bücherei . . . Erst in den Stürmen meines Lebens Erfuhr ich, wo die Wahrheit s^i. Erst als ich alles Hab' verloren, Und nur bchielt den Bettelstab, ^'^at Gott zum Sänger mich erkoren Und mir gezeigt das herl'ge Grab. Mch seit dem Tage, da ich lernte Zu fin'd^ inn'ver Wahrheit Kern, Da weiß ich: harret mein die Ernte - i In 'einer absehbaren Fem'. Erst weirn ich habe ausgelitten, Getötet Wollust und Begier, Dann sagt der Herr: Genug gestritten, Jetzt bist du reis Jetzt komm zu nlir. Und vis daher, da wandr' ich ftöhlich Unld sei der Steg auch noch so eng, Un!d weiß bestimmt: nur i^er wird selig, Der seine Seele hkr verschenkt. Ein frecher Raubllberfall. Wie uns aus Uvac vom 5. d. gemeldet wird, ist kurAe Zelt nach 12 Uhr mittags in der Eisenbahnstation in Rudo, wo sich zugleich das Postamt und ldve Gendarmeriekascrne befindet, ein Mann in der Uniform eines Gendarn?eriemajors gekommen. Er hat die Angestellten ausgefordert, sich ruhig AU verhalten, und kmz darnach erschienen einige bis an die Zähne Bewaffnete, die ebenfalls Gendarmerisuniform trugen. Mit gefälltem Gewehre haben dieselben Angestellten, sowie auch Kwei Gen-'darmen entivaffnet und alle Telephon- und Telvgraph^lertungen durchgeschnitten.. So-daml erbrachen sie die Kasse des Postaantes, entwendeten daraus 10.0lX) Dinar, ivoraus sie auch die Genldarmerielasse Hres Inhaltes (zirka 5000 Dinar) beraubten. Nach ^r-zer Zeit tras ein Eisenbahnzug mit 150 Reisenden w Station ein. Unter denselben befanden sich 120 A'vbsi!t..r, während sich die übrigen aus Kaufleuten zusammensetzten, die zwecks Wareneinkaufes nach Sarajevo rei stm. Die Vel^rvcher gaben einige Schüsse ab, entwaffneten und mißhandelten drei dienstl wende Genidarmen und mit Handgranaten in der Hanld beraubten sie die Reisenden und nahmen ihr gesamtes ^d und die vorhan^ denen'Pretivsen weg. Der Wert der gevaab-ten Wertsache läßt sich noch nicht feststellen. Sodann brachen d^ie Verbr^r in Privatwohnungen ein, luiden das geraubte Gut aus Pferde u. vierschwantden. B^o-r sie sich entfernt hatten, zeigte sich der Sarajevoer Zug, welcher um 2 Uhr 4 Minuten in der Station eintraf. Die Verbrecher gaben in der Richtung des am'kommeniden Zuges eine Salve und nur der Geistesgegenwart des Maschin in der Umgebung von Niido und man glaubt, daß es zwischen den Gendarmen und den Verbrechern zu einem Zusammeustosi' gekommen ist. Parkcase. Täglich bei schöner Witterung verstärktes Salonkonzert von 17 bis 10 und von 20 bis 22)4 Uhr. Sport. Radsohrerverein „Perun". Alle Radfahrer, gleichgültig, ob sie Mitgbieder des Vereines sind oder nidem Rade verboten. Jeder Fahrer, ber mit dem Fuße den Boden berührt, darf sich amWettbewerb nicht ^nehr beteiligen. Einsatz für.jedes Rennen 10 Dinar, dbe bei der Anmeldung zu erlegen l sinid. Der RenTumsschuß besbccht aus den Mitgliedern Dadem Grundsatz: „Der König kann nicht Unrecht tm,." Und so gilt das von ihm etwa gekime Um recht so, als ob es ausschließlich von seine« Ministern begangen worden wäre v. Ne da^ für vom Parlament zur Bevcmtwortmrg ge^ zogen werden. Professor BaihingerS tiefstmÄge- WÄsso» phie läßt sich sreiZlich auch auf das vulgäre Mtagsleben bezichen, wo wir auf Schrttt und Tritt, bew^ und unbewußt, dem Als Ob begegnen. Und w der fühlbaren Gegen« wart, wie mächtig werden wir ipl großen wie im klei?nen vom Als Ob beihenzscht. Mr leben in einer Zeit, da eS seit vier so- zugeht, der Methylalkohol, endlich Kornbrauntwein, der mit gebranntem Zucker gefärbt ist. Selbst die erfahrensten Whi'^kytrinker sollen sich oft durch eine Mischung von Jod und Wasser täuschen lassen, da das Jod der Z-lüssiglelt einen Geschmack gi>bt, der dem des echten Whisky ähnlich ii>. Häuser «ms Stroh. In Frankreich werden zurzeit naö) einem neuen Verfcchren Häu-ser errichtet, b?i denen als Material vornchm-lich Stroh, in geeignete Fromen gepreßt, zur Verwendung gelancxt. Die Häuser sollen wetterbeständig sein und an Lebensdauer anderen Häusern kaum nachstehen. Sie bestehen aus einem Fachwerkgeripe auS Holz, deren Fache mit Preßstrohblücken ausgemauert sind; aus Lem gleichen Material bestehen auch die Zwi- < schenwände. DaS Gewicht der Wände beträgt! nur etwa «in Sechstel der Ziegelstein?wände. j Infolge des schlechten WärmeleitungSvermö-gens des Strohes lassen sich die .'dairser leicht' heizen. DaS Fundcnnent wird massiv herge-' stellt und als Schutz gegen aulssteigende Feuch- > tiykeit mrt Dachpappe abgedeckt. Die Breite der Preßstücke beträgt 40 Zentimeter, wäh-'^ ren!d ihi^e Länge van der Ent^rnung zwiischen den Fachwerksstielen a^bhängig ist. Außen werden die Wän!de mit oinein dauerhaften undurchlässrgen Mi^rtel Abputzt, im Innern, wird nlir ein leichter Putz aufgetragen. Der Putz haftet sehr gut. Die .Herstellung eineS. solchen Gebäudes erfordert nur ei^en biS' zwei Monate, und die Erspaimis gegenüber-Stsrnhäusern soll bis zu 40 Prozent bet^a-stlzn. Die Bauweise eignet sich besonders für'^ Bauten auf dem Lande Md wegen ihrer ^ Leichtigkeit w ErdbebengÄieten. ^ Ein Rekord deS amerikanischen Reksever-, kehrS. Der Reiseverkchr von Amerika nach l fremoden Hälfen war ijm letzten halben Jahr -größer als in dein ent^precheni^en Zeitraum irgend eines früheren Jahres. So betrug die Zahl der er, Schinken, sollten morgen? gar nicht oder nur in geringen Mengen genosien werden, und die Getränk müßten kühl sein. Der Verfasser gesteht allerdings zu, daß es, zum wenigsten für Leut«, die schwere Arbeit leisten, unmöglich sei, m?tt der ersten Mahlzckt bi-S zum Mittag zu warten. Wenigstens aiber empfiehlt er, zwischen Ausstehen und dem Frühstück einen AMchenraum von eimer Stunde oder darüber einzuschieben, während desien man ein kailtes Bald nchmen, Freiübun gm machen und Kvei Glas kalt?en Wassers t,^inken solle; ^ann erst sei eS weniger gefähr lich, den BerdaunngSorganen schwere Arbeit zuzumuten. Auch ein Mittel gegen Schlaflo sigkeit weiß der Englänider zn empfehlen. Er rät, ganz tief zu atmen und Gedanken fest aulf den Borgang deS AtmenS zu richten, so, als wolle man Luftftrom, d-.'r durch die Atniungsorgane ein- und ausgel^', -berwa-chen. Sonderbare Schicksale hatte der im Armenhause zu'Cnfield in England gestorbene Major Barlow. EehemalS diente er als Offizier des Manchester-Regiments und wurde später erst Komvndant der Heere des Königs von Burmah, der him einen Palaft als Wohn sitz, zwei Elefanten zum Ausreite:^ und drei goldene Sonnenschirme als Ehrenzeichen verehrte. Fünftamsend Frauen, die der Köniq ihm als Sonidergeschenk anbot, lehnte der Major ab, etwas, N>as dem Aönig noch nie passiert und einfach unverständlich ^var. Darnach wurde Barlom General der abessinischen Armee, von dem MaHdi gefangen und in Aegypten eingekerkert, bis er durch die Siege lder En-o/länder befreit werden konnte. Schick-salSschläge aller Art brachten ihn schließlich so weit zurück, daß er in einem Armenhaus Unterkunft su«^n mußte. »v^e. Zagreb, 7. September. Vorbörse: Paris 21.80, Schlveiz 66, BeÄm 14.40, Wien 26^ Prag 51 bis 52, Malilcm^ 12.50, Dollar 15.Ü(? Buidapeft 3.30, London 16. Zürich, 7. September. Vorbörse: Paris 41.05, Zagreb 1.55, Lon^do« 23.49, Berlin 39^. Prag 18.40, Italien 22.85, Dollar 526 >6, Wien ^ bis sieben achtel, Budapest 24^, Warschau 7>S. Fahrplan der SUdbahn giltig ab 1. Juni 1039. Seien Sttden Marabu K.-B. - Postojna - Triest—Beosrad - Budapest (Mit AnschluBI Pm. IPm.l.Wpm.l1 St*. 7 Sek. I Cem.Z.'Pfiis.T.rcrs.r'Peis.I. S^ü. Sth.Z.'Stt-I.| j j ||| Stationen II || '^i^i *48* 33 . 225 ! 47 223 , 7 3 801 i 35 221 43 201 , 9 5 j * £ | 1 a |* 204 j 10 1222 j 60 | 42 12241 802 5 4 | ® |Ä0 40 0 | M ^ _ J ' ___' ____^ ^ ^ ____ ' -———______■■■■ ■ ■ ). . ^ . }7;05 . . 2*52 . : "23*23 . 117*43 .... 11*03 8*30; 5*32; . . ..........CDwm ... K' $"$? • 350 • • *£ ?' - A ' ££ * * ,äJS . - . 17*58! .... 11-18 9*00 5*47 . . 'ÄW. £ J£W . - . rr f« * p .f ,• gg . •' £3S>.' " - 18'41 .... 12*01 9-56 6*25 . . 95: Ank. lMt IM 23*08 , . : 7*36 . ^ . • »420 . . 1£40 . 19-30 — 10*30 7*00 . IIM. tat! 2228 . . . . 6*59 , .T -4^ '. , — . - ♦ 18*24 . 19*53 " * * " 11<05 7'28i ! . 106'link. Rag^Kanizst . . 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MmOM 0*32 4*22 6*40 . 7'17 9*40 . 16*02 18*05 20*35 Abf, 3 Ank. 0*37 1 37 . 7*00 912 13*04 . 1746 20v0 20*45 * : : : SS : : : 2^ : 53 m ao'niaMaonm * : : : : SS : : HS :*;, 1*24 5*13 8*00 : 1°!30 ll:CO ! 16:53 21.°° 22:00 66 A"k' «r.» Maupttah nhof .... „ 23-53 0-53 . 5*45 . 12*20 . 16-30 . 19« 2*30 6*21 9*34 . . 13*07 . 18*04 . 0*30 119 „ Bruck a. M. •■•••**■ - 22-50 23*55 . 3-40 . U*12 . 1440 . 17*46 6-98 | Praha W. B. . . • H .....22*15 .... 6*14 9*50 14*50 ! ! 19:15 ! 21*27 1 6:30 ;290 „ ^ ................& „ 19*10 20*15 . 22*00 . 7*30 . 8-Q5 . 13-00 Gegen Westen Maribor H.-B. - Prevalje — Klasenfurt — Meran B.vU Pers. Pers. Pers. Ejj>|j Stationen "5 ^ S s'Jj1^* '«j P®"* P®?. 409 415 419 421 * <£ Stationen öfNj-*410 422 412 416 2*30 5-05 15*00 19*56 Abf. Marlbor Hauplbahah. .... A Ank. 3*10 7-38 12*47 20*36 2*36 5-13 15*08 20*03 3 „ ™ Marlbor Kfirntnerbahnh. . . . ^ 3-05 7*33 12*42 20*31 3*44 6*55 16*44 21*44 Ank •* m mcs. Abf. 1*49 6*03 11*14 19*03 3*45 7*10 16*59 21*50 65 Abf.' 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September vm 18 ühe VON der ^sichenkzalle des 5kied?^o^es in j)o!>reX^e a«» zur ewigen Nuhe bestattet. ^ Dem treuen x^ichteifrigen Mitarbeiter bleibt stets ein ehrende» Andenken gewahrt. cjubljana, den S. September 1922. 7201 Vom tiefsten Schmerze erfüllt geben die Unterzeichneten allen Verwandten, teilnehmenden Freunden und Bekannten die höchst'' betrübende Nachricht von dem Ableben des Kerrn vuZsn IViscljeröie kGgl«rung»rat i. ki. welcher Mittwoch, den 6. September lS22 um 16 Ahr nach längerem Leiden im 48. Lebensjahre sanft und gi>ttergeben verschieden ift. Die entseelte Kttlle des teuren Verblichenen wird Freitag, den S. September um halb 16 Uhr (halb 4 Uhr nachmittags) in der Leichenhalle des städtischen Friedhofes in PobreZje feierlich eingesegnet und sodann im Familiengrabe zur letzten Ruhe bestattet. Waribor, den 7. September 1922. Me tteftrauernd HlMerbliebentn. Se»«aie Patt» ««de» «lchk ««gegedtt, ttsg komplett,, zu verKausen. 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