Imts- Nlatt zur Laibacher Zeitung. ^ 60. Donnerstag ven 19. Mai 18^l2. EfUbernial-Verlautbarungen. Z. 747. (2) Nr. 10446. Surrende. Bedingungen, unter welchen die Ueberreichung cine5 gemeinschaftlichen Gesuches mehrerer Personen unter Einem Stampel gestattet ist. — Aus Anlaß der vorgekommenen Anfrage, ob es gestattet fey, daß mehrere Personen zusammen ein gemeinschaftliches Gesuch unter Einem Stampel überreichen, hat die hohe k. k. allgemeine Hofksmmer mit dem Decrete vom 8. März d. I., Z. 51908/5396 der k. k. steyermärkisch-illy-rischen Camcralgefallen-Verwaltung bedeutet, daß in dem Sinne der HZ. 96, 97 und 98 des Slämpel- und 2,'argesetzcs die Ucberreichung eines Gesuches unter Vinem Etam'pcl von mehreren Personen nur dann zulässig ist, wenn diese mehreren Personen überhaupt, oder wenigstens in Bezug auf den Gegenstand des Gesuches als eine moralische Person, als eine Colec-tivperson, betrachtet werden müssen, als: Gemeinden, Gesellschaften, Streitgenossen, u. dgl. — Vom k. k. lllyrischen Gubcrmum. Laibach am 2. Mai 1842. Joseph Freiherr v. Weingarten, Landes »Gouverneur. Carl Graf zu Wclsper.; RaiteNaU und Prlmör, Vlce-Präsident. Joseph Wagner, k. k. Eubernialrath. ^741. (2) ' Nr. 10879. C u rr e n d e des k. k. il lyrischen Guberniums. — Anwendung des Stämpels bei der Einbeziehung mehrer Petita in eine Eingabe. — Ueber die vorgekommene Anfrage, ob das Stampel-und Taxgesetz vom 27. Jänner 1640 gestatte, in einer und derselben Eingabe mehre stämpel-pssichtige Pctita zusammen zu fassen, hat oie hohe k. k. allgemeine Hofkammer mit dem De» crete vom g/März d. I, I. 6309/640, Folgendes bedeutet: In einem Gesuche unter einem Stampel können allerdings mehre Petita gestellt werden, in so ferne sie unter sich im Zusammenhange sind, und einen und denselben Gegenstand derselben Partei betreffen; dagegen ist eine Cumulirung verschiedenartiger, mir einander in keinem Zusammenhang stehender Gegenstände in einem und demselben Gesuche unter einem Stampcl gegen den Sinn der §Z. 95, 96, 97 und 98 des Stampel- und Taxgesetzes vom 27. Jänner 1840, und demnach unzulässig, so wie es schon die bestehende Geschäftsordnung mit sich dringt, baß solche Gesuche, bevor sie in Verhandlung genommen werden > den Parteien zur Veränderung zurückgestellt werden. — Laibach am 2. Mai 1ä'l2. Joseph Freiherr v. Weingarten, Landes - Gouverneur. Carl Graf zu Welsperg, Raitenau und Pr»mör, Vice-Präsident. Anton Stelzich, k. k. Gubermalrach. Z. 748. (2) Nr. 11166. Kundmachung. Auf Ersuchen der königl. una^ar. Statt-halterei <^äo. Ofen vom 22. März d. I., Nr. 10320, wird, über einen Recurs der Herrschaft Ludbreg, Kreuzer Gespannschaft, in Angelegenheit des Bauers Walentin Rack, dessen Bruder Valentin Nack, von Profession ein Kleidermacher (welcher vor 20 Jahren seine Heimath verlassen, und seit dem keine Nachricht von sich gegeben hat), aufgefordert, wegen Erhebung einer vn oberwähnter Herrschaft obschwebender Forderung pr. 45 si. 30 kr. sich zu melden. - Laidach am 12. Mai 1842. 352 Z. 743. (2) Nr. 11117. Concurs. Beidemk.k. mährisch-schlesischen Zwangs», arbeitshause ist die Stelle einer Aufseherinn mit dem Gehalte jährlicher 144 fl. C. M. und dem Naturalgenusse der freien Wohnung und Beheitzung, dann 12 Pfund Unschlittkerzen, er» lediget worden. — Diejenigen, welche um diesen Dienstposten sich bewerben wollen, hac ben ihre Gesuche, belegt mit dem Taufscheine, der Nachweisung, baß sie unverhcirathet oder kinderlos« Witwen, den Zeugnissen über die Kenntniß verdeutschen und slavischen Sprache, des Lesens, Schreibens und Rechnens, des Zuschneidens und Nähens von Kleidern und Wäsche, des MärkenS, Apinnens, Sticken5,Stri» kens und Waschens, um in diesen weiblichen Arbeiten den Corrigendinnen Unterricht ertheilen zu können, dann dem Sittenzeugnisse mlttels ihrer vorgesetzten Behörde, oder der betreffen« den Iurisdictionsbehörde, in deren Amtsbe« zirke sich dieselben befinden, bis Ende Mai'd. I. bei der k. k. Provinzial-ZwangsarbeitshauK-Verwaltung in Brünn einzubringen. — Üaibach den 4. Mai 1842. Nrelsämtliche nerlautdarungen. Z. 738. (3) Nr. 7235. Kundmachung. Die hohe Hofkanzlei hat mit Decret äc!c». 16. December, Z. 37811^2514, der Gemeinde Dobrava, im Bezirke der Umgebung Laibachs, die angesuchte Bewilligung ertheilt, alle Jahre drei Jahr- und Wiehmärkte, und zwar an den von ihr bezeichneten Tagen, nämlich am 24. Februar, am Montage vor Ostern und am 29. August abzuhalten. Was in Gemaßheit des h. Gubermal-Decrctes vom 22. u. M,, Z. 9274, zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. — K.K Kreiöamt Laibach am 2. Mai 18'l2. Nemtllche Verlautbarungen. Z. 752. (2) Verlautbarung. Samstag am 21. d. M. werden in der Magistrarskanzlei zwel Wiesen licitan-do verpachtet. Z. 737. (2) Nr. '"b/„,. Concurs für die Act uars-Stelle in Tarv is.— Bet dem von der Staatsherrschaft Arnoldstein abhängigen exponirten Bezirksamte Tarvis im Billacher Kreist ist bjs zur Aufstellung eines landesfürstlichen Bezirks - Commissariates für das Kanalthal die Stelle eines, aus dem politischen und Iustizfache geprüften ActuarS, welcher auch die vorschriftmä'ßige Controlle über die Cassa- und Rechnungsgeschäfte des Bezirksamtes zu besorgen hat, mit eincm Gehalte jährlicher vierhundert Gulden C. M. provisorisch zu besetzen. — Nachdem die dießfällige Concurö-Ausschreibung vom 3. December 1641 einen genügenden Erfolg nicht hatte, so wird hiemit der Concurs erneuert, und die Bewerbungsfrist bis 15. Juni 1842 hiemit festgesetzt. — Die Bewerber um diese Stelle haben ihre Gesuche mit Nachweisung ihres Alters, Standes, und der erlangten Wahlfähigkeits - Decrete für das politische und Iustiz-Richteramt, dann der.bis-herigen Dienstleistung, und eines unbescholtenen Lebenswandels nebst der Fähigkeit zur Leistung einer baren oder fideijussorischen Caution im Gehaltsbetrage, endlich über die vollkommene Kenntniß der krainischen oder doch der windischen Sprache, im vorgeschriebenen Wege innerhalb der Concursfrist bei der k. k. Cameral-Be-zirks-Verwaltung Klagenfu« einzureichen, und zugleich im Gesuche anzuführen, ob in welchem Grade sie mit den dermaligen Beamten der Staatöherrschaft Arnoldstein und des Bezirksamtes Tarvis verwandt oder verschwägert sinv. --> Es wird übrigens bemerkt, daß nach einer Eröffnung des k. k. illyrischen Guberniums für die dei dem Bezirksamte Tarvis vorhandenen Beamten die Wahrscheinlichkeit der Unterbrm-gung bei dem seiner Zeit zu errichtenden landesfürstlichen Bezirks-Commissariate für das Kanalthal vorhanden sey, ohne dießfalls jedoch eine bestimmte Zusicherung geben Zu können. — Von der k. k. steyrisch-illyrischcn vereinten Camera!-gefallen-Verwaltung. -, Gratz am 29. April 2842. Z. 720. (3) Nr. 477 Edict. Mit hoher Gubernial-Bewilligung vom 24. März l. I., Nr. 6905, und k. k. Kreis. amts-Bcrordnung vom 3. April 1842, Z. 2209, wird den 30. Mai l. I. Vormittags von 9 bis 12 Uhr in der Amtskanzlci der StaatZherrfchafs Adelsbcrg die Minuendo-Acitation über die bei der Filialkirche St. Katharina zu Großotak, und bei der Filialkirche St. Daniel zu Salloch nothwendigen Kirchenbaulichkeitcn abgehalten werden. — Den adjustirten Kostcuüberschlägen zu Folge betragen: ^. Wie Kirchenbaulichkeiten für Großotak; 353 an Maurerarbeit .... 16 si. 10 kr. „ Maurermatenale . . 19 „ — „ « Steinmetzarbeit ... 13 „ 6 „ „ Zimmcrmannsarbeit . . 5 „ 9 „ „ Zimmermannsmateriale . 11 ^ 9 „ „ Schlosserarbeit ... 38 „ 12 „ „ Anstreicherarbeit ... 20 >, — „ „ Bildhauerarbeit . . . 160 „ — „ Zusammen . . . . 302 „ 46 „ V. Die Kirchenbaulichkeiten für Salloch: an Maurerarbeit .... 8 st. 46 kr. „ Maurermatenale . . . 9 „ 14 „ „ Steinmetzarbeit ... 27 „ 36 ,, ^ Tischlerarbeit .... 2 „ — „ >, Schlosserarbeit . ... 1 „ 20 „ „ Glaserarbeit. .... 1 „ 13^ „ Bildhauerarbeit . . . 217 „ — „ Zusammen.....267 fi. 9 7, kr. — Welches mit dem Bemerken bekannt gemacht wird, daß die dießWigen Licitationsdedingnisse, Baupläne, Vorausmaße und Kostenüberschläge täglich Hieramts eingesehen werden können, und daß 10 F der Ausrufspreise als Vadium zu Handen der Licitations - Commission zu erlegen seyn werden. — K. K. Bezirks - und Vogtobrigkeit Adelsbcrg den Z. Mai 1842. Z. 721. (3) ' Nr. 2158. Edict. In Folge Zuschrift der Vogcherrschaft Prem vom 18. December 1611, Z. 206, und mit Be« zug auf die k. k. Krcisamts - Verordnung vom 14. August 1841, Z. 6019, wird den 31. Mai l. I. Vormittags Von 9 bis 12 Uhr in der Amtö-kanzlei der Staatsherrschaft Adelsberg die Mi-l-:uendo-Licitatlon über die bei der Filialkirche St. Bartelmä zu Peteline nothwendigen Kirchen-Baulichkeiten und Herstellung des Hochaltars abgehalten werden. — Den adjustirten Kostenüberschlägen zu Folge betragen: ^. die Kirchen r Baulichkeiten an Maurerarbeiten ... 5 ft. 40 kr. „ Maurermatenale ... 8 „ 10 „ „ Steinmetzarbeit.... 1 „ 56 „ „ Zimmermannsarbcit . . 32 ^ 27 „ „ ZimmermannZmatenal . 53 „ 46 ,, „ Schmiedarbeit .... — „ 18 „ Zusammen .... 102^fl. 17 kr^ Z. Für die Herstellung des Hochaltars pr.250fi. — Welches mit dem Bemerken bekannt gemacht wird, daß Baupläne, Vorausmaße und Kostenüberschlage täglich hierorts eingesehen werden können, und daß 10 L der Auörufspreise als Vadium zu Handen der Licitations-Commission zu erlegen seyn werden. — K. K. Bezirksodrigkeit Adelsberg den 5. Mai 1842. vermischte Verlautbarungen. Z- 7'6. («) Nr. 5?2. G d i c t. Vom Bezirkögtlichle der Herrschaft SeisenberK wird hiemit aNge,n»in bekannt gemacht: EZ sey über Einschlkiten der Unna Blattnigvon Plevolle in die executive Feilbielung der dem Johann Blatt« nig gehörigen, der SlatlSherlschafl Sittich lub l!rb. Nr. ,og oienstbaren, in PrevoNe gelegenen und auf ?o5 st. gerichtlich geschätzten ganzen Kaufrechls» hübe sammt Wohl», und Wirthschaftsgebäuden «ub . Mai uno den 2Ü. Juni »942, stets ftüh um 9 Uhr in Loco Duorz be» der evequirtcn Hübe mir dem Anhange einberaumt worden, daß in oem Falle, als daK gedachte Real« und Mobtlarvermö. gen weder bei der «. noch 2. Vetsteigkiungstag-sahung um den Schähungswenh oder darüber verkauft werden lonnle, solches b«i oer 3. auch unter die 354 Kauflustigen mit dem Beisätze eingfladen sind, eah tee Otunobuchöenracl und Licit^tionsbeding' nisse in den gewöhnlichen Amtöstunden allhier ein-yesehen wellen können. Bezirksgericht Savenstein am 5. März »642. Z. ?'9- (') Nr. »2g3. Edict. Wom Bezirksgerichte des Herzogtums Gott» schee wild allgemein betannl gemacht: Es sey über AnsuchlN des Georg Den von Goitschce, wider Johann Maurin von Prose, respec. dessen guratsr Hbsentiz Hrn. Loren, Glaser, in die executive Feil» bielung be» zu Pröse subH.Nr. 7 gelegenen, dem Herzogthume Gonschee dienstbaren Vs Urd. Hübe sammt Wodn» und Wirthschaftsgebauden, wegen schuldigen g? st. 52 kr. M M. c.«. c. gelVilliget, und zur Vornahme derselben die Tagfahrten auf den 3o. Mai, 3o. Juni uno 2o. Iull l. I., jedes« mal um la Uhr Vormittags in Loco Pröse mit dem Beisatze angeordnet worden, daß diese Reali» «ät bei der dritten Feilbielungstagfahrt auch unter ihrem SchätzungKnieilhe pr. lob ft. MM. hintan» gegeben werden wird. Der Glunobuchsextract, das Schähungspro-«ocol! und die Feilbietungöbedlngnisse tönnenzu den gewöhnlichen Amlsstunden in der Gerichtgkanzlei emgesehen werten. Bezirksgericht Gottschee am lg. April »642. Z.?59. C) ^ Nr. 276'. Edict. Von dem l. t BeznkSgerichte Sittich wird bekannt gegeben : Ss sey üb«, executives Ginschrei« ten deS Mathias Planinschet, durch Hrn. Dr. Paschali, wider Johann Schega von Litlay in die executive Feildietung eer, diesem in Pfändung »e> zogenen, auf 3,5 ft. geschählen Schlssmühle bei Littay gewilliget. und hiezu der ,8. Juni, dann d,r 4. und »U. Juli d. I., jedesmal früh um 9 Uhr in Loco der Schissmühle mil dem UnHange bestimmt worden, dah felbe beider erste» und zweiten Feilbietung nur um ooer über, bei der dritten aber auch unter dem Schätzungswerte werde hint» angegeben werben. K. K. Bezirksgericht Sittich am 6. März lL42. Z. 740. (,) Nr. 254. G d i c t. Von dem t. t. Bezirksgerichte Sittich wird tekannt gegeben: Gs habe Anna DoNenz, verehe. lichte Kosleutscher, um die Einberufung und so« hinige Todeserklärung ihres seit 37 Iah»en unbe« tannl wo befindlichen Bruders Joseph DoNenz, von St. Veit bei Sittich, gebeten tZg werde da. her ihm und seinen Rechtsnachfolgern Michael Gerden von St. Veit zum Eurator aufgestellt, und Ersterer aufgefordert, so gewiß binnen einem Jahre vor diesem Gerichte zu «scheinen uno sich zu legiti. miren, oder sonst seinen Aufenthaltsort näher be« tannt zu geben, widrigens er als todt erklärt und sein Vermögen, insbesondere sein» Grdschaftsfor. vcrung pr. io2 ss. ,9 kr. N. Z., den Hieramts sich Zegitimirenden Elben eingeantwo,tet werden würde. K. K. Beznksg«licht Sittich am 12. Februar ,ß42. Z. 70^. (3) , Nr. ,oH<>. Edict. Vom Bezirksgerichte Pölland, als Realinsianz, wild hiemit bekannt gemacht, daß zur Vornahme dtt, vom r. t. Stadt- und Landrechte unterm ««. Slplemder tb/z», Z. 722^, bewilligten executive« Feillmluug der, dem Ivan Panian von Alttnmarkt gehörigem Realitäten, als: Wohn. und Wirth« sch^ftSgcbäude Nr. 26, die laut G.B- T.hom. X, Fol. 65 biö »23 unter Herrschaft Pölland ein« dllnenoen Rusticalgrundstücken, und des im Tanz-» berge gelegenen, der Herrschaft Pölland zehent« baren Weingartens sul, Lag.BuHik^Nr. i^5, pta. den Pfarrer Georg Panian'schen Erden schuldiger 22 si. «2 kr. c. 5. c., die Tagf^hrten auf ren 3. Juni, eie zweite auf den 4. Juli und eie dritte auf den 4. August «642, jedesmal um die neunte FriWulUe in loco Altenmarkt mit dem Beisatze angeordnet worden, daß diese Realitäten weder be> oer cistcn noch z«veiten, roohl aber bei der dritten Feildie'ung auch unter dem SchähungZ-werthe werden hmtangegeben werden. Der Grundbuchsexträct, das Säiätzungsvva. tocoN und die FclldiclungSbeoinglüsse können hier. gerichls eingesehen n?crden. ^ .^ > Beiilkugerichl PöNand'am »6. April ,6^2. Z."7o5. (3) ^^ 'Nr. «c,4« S d i c t. Vom Bezilksgerickte Polland wird hiemit be^ kannt gemacht, daß zur Bornahme ter vom k. k. Stadt' und Landrechte unterm 25. September '64,, Nr. ?3,c>, bewilligten executiven Fcilbietung der dem Ivan Panian zu Altemnarkl gehörigen Fährnisse, pw. dem Pfarrer Georg Panian'schen tZrhen schulcigen lg ft. Z9 kr. a. «. «., die Tagfahrlen auf de»'9 Mai, 3. Juni und »?. Juni 1642, jedes» mal um die gte Flühstunde in loco Aüenmaltl mit tem Beisätze angeordnet, daß die Fährnisse weder bei dc» ersten noch zweiten, wohl aber bei der dritten Tagfahrt auch unter dem Schätzung« werthe pr. 43 ft. werden hmtangcgedcn. ^ Das Schäßungsprotocoll und die Fellbie« tungsbedingnlsse können hiergclichts eingesehen werten. Bezirksgericht Pölland am l3. April 1642. Z. 706. N I ^"^ Nr. 67. Vorn Bezirksgerichte Pölland, als Realm« sianz, wird hiemit bekannt gemacht: Es sey übe» Requisition des löbl. Bezirksgerichts Krupp zur Vollziehung der von den Alois Lilleg'scke»'. Erben frci-willlg angesuchtcn Feilbietung eines Ler Herrschaft Pölland zehenlbarcn Verlaß« Weingartens im Straßenberge 8ul> G. B. Thom. 2L, Fol. 2Z9V2. die Tagfahrt auf den 25. Mai 1L42 um die zehnte Frühstunde im Straßenberge angeordnet worden, wozu die Kauftusiigen mit dem Beisatze eingeladen werden, dah dieser Weingarten nie unter, sondern nur um oder über den Schähungöwerth, pr. 5o st. wird hintangegeben werden, so wie auch, daß der GrundbuchseNract und die Feilbielungsbedingnisss hieramls eingesehen werden können. VezilkSgerichl Pölland am 20. Februar »L42. 355 EffUbornial - Verlautbarungen. 3.7^6. (!)« Juni d. I. in den gewöhnlichen Amtß-stunden, bei dem k. k. Rentamte ^inguent« Issriann- KcM'es, im Wege der öffentlichen Ver. fteigerung, zum Verkaufe nachbenannter, dem Csmeral- und Gruderschaftsfondc gehörigen, im Bezirke lin^noine gelegenen Neal'täten geschritten weroen, als: /^. I n d e r Geme l n l> e 5s ßn»e^. — i. Des Ackcrgmndes, genannt <^l358i?^<,, im beiläufigen Flächenmaße von 5Zo lll Klafter, geschcitz' auf,Z fl, Zu ke. —2. Des Walda/undcs, genannt (^l^z.^i^xu, >m Fialen» inhalte uo.i ohngesadr 2 Joch 25! lUlKlafcer, geschützt auf 2 c» st. 20 kr. — )^. ) n 0 e r G e-m ein t»s Ku220. — Z. Des Ackergun^es, genannt A^risa in der <_Ic,iNi-3^u ?a«IlL cli ?<0/^^, lm Flächenmaße von oh^gefähr 372 lUI Klafter, geichayt auf 53 st, Zg kr. — 4. Des öden Garens genann« ^iZxnl-ini, m OuiNiiz^«» I'o^i« n!i lto7^l>/ »m Flächenmaße von bsilau» sis ü'/j ll^l'fter, geschätzt auf l st. i5t>. « 5- Dcb Wiiscngnnit'es, genannt /ot,62 zu Rox7.d, im Flächenmaße von chngefahr 7HV4 ^Klafter, geschätzt auf 6 st. z»kr. — Diese R^al lattli werden elNiflllwelss, f» wie fie der betreffende Fond b-sitzt und ce»neß?, oder zu be-ytzen und zu gemeßcn berechilgl wä>e, um die brigtsetzten Flecalpreise ausgebolen, und dem Meistbietenden, mit Vorbehalt der Genehml» gUlig des k. k. Hofkammn-'^räsi^iums, Überlas-scn melden. — Zticmand wnd zur Wersie-ge' funa zugel^ss^', der nicht vorläufig den zehn.-t?l! Shell deß Flsc^lprci'es eniweder in bülcr E. M.,l)dc,' >n öffcnllichcn verzinslichen Sculls« pavlcr'N nach chr^m zu<- Zelt de5 ^rlaqes be-kanittün c^rl'.näßlgcn oder wnftg?» hlich bcstnriln-tcp. Werthe, dei dcr Vcrsielgemngs.Eommissson erlegt> oder e,nc auf dttsm Be',rag lautende, vorläufig von der erwähnten Commission ge-vl üfle, und als gcs tzllch nn eichend befundene Sichersielllmgs-Urkunde b.lbrmgt. Dic erlegte Caution irird j^'dcm Licilanten, mit Ausnahme jener des Melstbi tcrs, nach berndlgiev Verstilgerung zurückgesthm der erlegte Betrag an der ersten Kaufsch'Ilmgsbälflc abgerechner, oder d«e sonst geleistete saution wieder erfolgt werden. — Wer fü^men Dritten einen Anbot machen wlll, ist v-rblmoeri, die von diesem hierzu erhali.ne Vollmacht der Versseigenmgs, Commission zu ubc^rel.bcn. — Der Mmible-ter hat die H'ilfl.' lcs Kmlfschülinos innerhalb vier WoGm noch es Vlrk.iufvactes, und noch vor der Uebesg:be der Rcalttat z^ berich» l'gen; oie «ndeie Hälfte kann er gegen dem, baß er sie auf der erkauften oder auf emer an» dern, nolmalmaßlgr S cherheit gewahrenden Realität glundbücherllchversichert, mit fünfvom Hundert in E. M. verzlnset. und die Zinsen in h:ld>ahr>qen VtffaIIsrat,n abführt, m fünf gleichen Jahresraten abtsagen, wenn der Erste-hungspre,« den Betrast vonöo st. übersteigt; scnst aber wird d,ezwttte Kaufschttlin^shalfte binnen Iah rcsfr»st,vom 3ag, der Uebergabe gerechnet, gegen t»e tlstsrwähntm Bedmgniffe berichtigt werden müssen. — Bei gleichen Anboten wird demjenigen der Vorzug gegeben werden, der sich zur soaleichen ober frühern Berichtigung des Kaufsschlllttnrs herbeiläßt. — Für den Fall, daß 5er Ersteher der Real'tat contracts-brüchig, und Letztere einem Wiederverkaufe, dessen Anordnung auf Gefahr und Kosten des Ellstehers dann sich ausdrücklich vorbehalten wird, ausgesetzt werden sollte, wird es von dem Ermessen der k. k. Staattgüter-Veräußerungs-Provinzial Commission abhängen, nicht nur die Summe zu bestimmen, welche bei der neuen Fe>lbietung für den Auslufsmeis gelten sollte, sondern auch den Rcliritationsact entweder un» mittelbar zu genehmigen, oder aber denselben dem t>hen Hofkammer. Präsidium vorzulegen. — Weder aus der BelUmmung des Ausrufs-preiss, noch aus der Beschaffenheit der Genehmigung des Llcltationsactes kann der contracts« brüchig gewordene Käufer i'gend «ine Einn-cn-dunc, gcgm dte Gültigkeit und rechtlichen Folgen der Nilicita^on hcrlcitcn. — Nach ordentlich vor sich gegangener Versteigerung, und rücksichtlich nach bercils geschlossener ^llltation werden we>tere Anbote nicht mehr angenommen, sondern zurückgewiesen rverdeli, worauf die Ll-citatlonelustigcn insdesondne aufmerksam ge- (Z. Amts-Blatt Nr. 60. d. 19. Mai 1842.) 356 macht werden. — Die übngen Verkaufsbe» dinsmsse, der Werthanschlag, und die nähere Beschreibung der zu veräußecnven Realität köw nen von den Kauflustigen bei dem k. k. Nent, amte in ?inIULMQ eingesehen werden. — Von der k. k. Staatsgüter, Veräußerung^. Pcovins z«al - Eommlssion. — Triest, am 2^. Aftlll Ernst Freiherr v. Locella, k. k. Gubernial- und Präsidial - Secretär. vermischte ^erlautvHrungrn. Z. 755. (>) Nr. »209. Evict. Von dem gefertigten Bezirksgerichte wird hie. mit bekannt gegeben: daß in der Sxecutionssache leä Garl Premrou von Großubelsku, wider An» tan Berne von Bründel pw. aus dem wirch» schaftgämtlichen Vergleiche vom 5 Juni t3^», Z. ,2,, schuldigen 65 st. c. «.0., in die executive Feil-bielung der, dem Executen Antsn Berne gehö» »igen, dex StaatKherlschafl Adelsderg Hub Urb. Nr. 1064 dienstbaren, zu Bründel gelegenen, auf 56o» ft. gerichtlich bewertheten halben Hude ge-wiNiget, und zu deren Vornahme der 22. Juni, »3. Juli und 2l». August d. I., jedesmal Bor« mittags 9 Uhr in Lsco der Hypothek bestimmt worden seyen. Wazu Kauflustige mit dem Beisätze eingela. den werden, daß die Realität nur bei der dritten Feildietung unter dem Schähungsweilhe hwt»n. gegeben wird, dieLicitationübeoinZnisse, der Grund« buchvextract und das Schätzungsprotocoll täglich während den Amtssiunden hieramtö eingesehen werten können. K. K. Bezirksgericht Senosetsch am 4. Mai Z. 761. (!) Nr. 106. Edict. Alle Jene. welHe aus den Verlaß de« am 29. D cemdll il525 zu Poclaas verstorbenen MarcuK Steile cin Nccht zu yab«!i ü2er eine Fst^erung zu stellen vermillien, habcn am »9. Iun, »6^2 um 9 Uhr Vc!lmiltag, bei Vermeicung eer im §. 6»^ d. G. B.rorgemelkten Folgen, hleramls zu erscheiuen. Nczillsgerichc Schnceberg am iO. M>irz l942. Z. 75». (l) Nr. 3Z9g. K ,d i c t. Bon dem Bezirksgerichte Rupertshof zu Neu« stanl wird hlcmil allgemein kund gemacht: Eö baden Michael und Maria Obertscd von Kranau, ibren seit dem Jahre »Lo^ abwesenden Bruder Martin Obcrtscb von ebenda, für todt zu erklären gebeten, uud sey ihm Johann I.erkou von ebenda a!5 Kurator aufgestellt worden, daher er, sein« Leibeöerben c oder Ceffionäre aufgefordert werden, binnen einem Jahre sa gewiß vor dieses Gericht zu erscheinen, oder sonst daösclde in die Kenntniß ihres Lebcnö zu setzm, als nach Verlauf dieser Frist Wirtin Obensch fur tobt erklärt, und sein Vermögen, bestehend in der väterlichen Erbsctaft pr. 45 ft. b'^ kv. B. Z., reduzirt in lZ. M. pr. 55 ft. 552/4 kr., auS dem in der dasigen Depositencassa er. liegenden Schuldscheine 66u. 26. Jänner, et inwb. 2. Hornung t3a9, seinen sich legitimirenden gesehli« chen Erben eingeantwortet werden rrürde. Pezirksgericht Rupertshof zu Ncustadtl ar.i »3. December ,641. Z. ?5.. (») Nr. öö^ tZ d i c t. Vom Bezirksgerichte Neudeg wird hicmit kund gemacht: ES sey auf Anlangen der Anna Suppanz von Groß lack in die executive Fcildietung der dem Johann Korbar gehörigen, der t. l. StaatKherrschaft Sittich sub Urb. Nr. öo dienstbaren, gerichtlich auf 35o N. 40 ?r. geschätzten Ganzdube zu Gorcnavah bei Tfchattesch, wegen schuldigen 233 ft.6tr. c.z c. gewiliiget, uno seyen hiezu drei Tagsahungen, näm, llch auf den >o. Juni, 9. Juli und 9. August «642, jeresmal früh 9 Uh» in Loco der Realität mit dem Anhange testgesetzt worden. Laß, fallg die Rea> lität bei der ersten oder zweiten Tagjayung nicht um den Schähungspreis oder darüber an Mann ge« bracht rv^den tonnte, solche bei der dritten Ftilbie« tung auch untcr demselben hintangegeben werden wird. — Die Licitatiansdedingnisse, das Schähungs' protocol! und der Grundbuchs.Extract können täglich Hieramts eingesehen werden. Bezirksgericht Neuceg am «o. Mai lg^2. Gtellwagen - Veränderung. Der Unterfertigte zeigt ergebenst an , daß er vom 24. Mai angefangen, anstatt Samstags, alle Dinstage Abends ankommt, wie bisher im Gasthofe „zur Stadt Wien" einkehrt, Mittwoch verweilt und Donnerstaa um 5 Uhr früh wieder in einem Tage nach Klagenfurt retour fährt. Auch übernimmt derselbe alle erlaubte Frachtstücke um den billigsten Preis und hofft dadurch einen geneigten Zuspruch, Mhann TMnkltr, Lohnkuticher. I. ?24. (3) Joseph Nepmund, städtischer Baumeister in Laibach, macht die gehorsamste Anzeige, daß er feinen Wohnort verändert habe, und sich Mt in der Krakau-Vorstadt Nr. 2, nn Hause des Hrn. Tischlermeisters Ierina , im ersten Stocke befindet. 357 3-758. (1) Zwei behauste, dem Gute Prei-ßeg in Unterkrain dienstbare Rusti-cal-Halbhuben, und zwar eine in Ze-roulog, die andere m Iugorje und beide RupertshoferBezirkes, sind um billigen Preis zu verkaufen. Näheres hierüber erfahrt man bei dem bevollmächtigten Gutsbesitzer, Stephan Klesitz, zu Preißeg.___________ Z. ?M. (2) Das Haus Nr. 120 am Frosch-platze, in der Stadt Laibach, ist aus freier Hand zu verkaufen, worüber der Hof- und Gerichtsadvocat vi-.Kautschitsch die erforderliche Auskunft ertheilt. ^ _________ Z. 734. (3) Kundmachung. Unterzeichneter dankt einem hohen Adel, löbl. k. k. Militär und dem verehrten Publikum für den ihm bereits durch fünf Jahre geschenkten Zuspruch, mit der Versicherung, daß er alles aufbieten werde, seinen hohen und verehrten Gönnern in Hinsicht seiner Ware vollkommen Genüge zu leisten. Diesem entsprechend besitzt er eine große und schöne Auswahl der neuesten und modernsten Wiener und Prager, wie auch seiner selbst erzeugten Glace-, schwedischen, Kastor-und Wasch-Handjchuhe in den modernsten und schönsten Farben, von Ziegent, Lamm- und Hirschleder; alle Gattungen Hosenträger aus Band, Qrog.äe-naply, Leder, Kautschuk (Gummi-Elasticum); dann alle Gattungen einfache und doppelte Bandagen, Leisten-Feder-Bruchbänder, Suspensorien von Kautschuk; Armbänder, GratMlter, Beutel, Strumpfbänder, Kopfpolster, Bettdecken , elastische Bauckgurte; ferner alle Gattungen schwarze und bunte moderne Krawaten - Schleifen von Atlas, Lasting u. f. w. — Auch werden alle Reparaturen, so wie auch Glac6- und Waschhandschuhe zum Putzen angenommen. — Seine Wohs nung ist lm Brenz'schen Hause Nr. 225, im Iudenstng. Ioh. Nep. H orak, Handschuhmacher. Hat sein Gewöld in der Iuden-_________________gasse Nr. 233. I. 546. (5) ^. N N 0 N 0 6. Im Fürstenhofe ist ein halbgedeckter gut erhaltener leichter Wagen., auf etscrnen Achsen und guten Fe- ^ dern, um billigsten Preis zu verkaufen. Das Nähere erfährt man am deutschen Platze Nr. 2o3, zu ebener Erde llnks. zu verkaufen. AufderGt.Peters-Vorstadt, Haus-Nr. ; i zu ebener Erde sind 2 Fortepiano, wovon eines mit türk. Musik, aus freier Hand zu verkaufen. — Das Nähere ist daselbst zu erfragen. Literarische Anzeigen. Z. 691. (2) Bei Jg. Alang in Wien ist ganz neu erschienen und in der Ignaz Edlen v. Klein-mayr'schen Buchhandlung, dann bei Georg Lercher und Leopold Paternolli in Laibach zu haben: Darstellung der forstschadlichen Insecten. Nach ihren Kennzeichen, ihrer Lebensökonomie und ihrer Schädlichkeit, dann practische Anleitung zu ihrer Vertilgung. Vollständig in 2 Abtheilungen. I. Die dem Nadelholz schädlichen Alten- II. Ueber die dem Laubholz« gefährlichen Ins»cten. Bearbeitet von Michael Gruber, k k, ersten Concipisten, Bau-Ingenieur und Mitglied deck. k.Ni. Och. LandwiNhschafts-Gesellschaft. 358 Wien 135 2. Groß Octav. a Bogen stalk. Auf Maschi. ncnpapier hübsch gedruckt, brosch. PreiS: 36 kr. C. M, 3Z^ Om für jeden Beamten. Forste u. Forstaufseher sehr nützliches Handbuch, dessen Inhalt und Werlh sich selbst empf.hlen mird. Z 694. (2) Bei Jg. UlssNg in Wien ist so eben erschienen und in der Ignaz Edlen v. Kleinmayr'-schen Buchhandlung, dann bei Georg Lercher und Leopold Paternolli in Laibach zu haben: L e i ch t fa ß l i ch e Vorlesungen über Astronomie, für jene, denen es an mathematischen Vorkenntnissen fehlt. Von August K'unzek, Dr.' der Philos., ord. öffentlicher Professor der Physik und angewandten Maihem.ltik an der Franzens »Universität in Lemberg. 8. Wien <892. VNl Uüd2i7 Seiten stark. Mltfünf lithogcaphitten Tafeln. In elegantem Umschl. droschirt. Preis nur 2 ft. C M. Es ist ein elfreuliches Zeichen derZeil, daß sich so viele Menschen zu jr^er Wissenschaft hlllne'gen, welche l,hrt, wie die Himmel die Herrlichkeit Gottes erzählen, nämlich zur Astronomie. 5)er Vcrf.,sscr des vorstehenden Weises besitzt nicht bloß eine fthr grundliche SaAkcnnlniß, sondern auch großen pädagogischen Tact und die seltene Gabe, sein Wissen Anderen in einrr angenehmen, einfachen und klaren Sprache mitzutheilen, lind der Leser wirb es gewiß nicht ohne Befriedigung brauchen. Er fmdet darin nicht bloß eine Aufzählung der astronomischen Wahrheiten, wie ste so oft in sogenannten populären Schriften geboten wird. sondern wird auch mit derArl und Weise bekannt gemacht, wie man zu deren Kenntniß gelangt, und zwar ohne sich in verwickelte Rechnungen oder gelekrte Deduktionen einlassen zu müssen; schon die gemeine Rechenkunst wird für ihn hinreichen. ""^,^^^s " b'>r.ib^ sind °i„. u„z»b! »°„ Büch.n, »orhande», ,.,,d d.mwch „e„„< Verfasser ti.ß Hülse daraus wurde. Möge hier die Autzahluog einiger der viele» Huuderte von Mitteln und Recepten -us diesem Bücke Matz tinden: Feldmäuse- Vertilgung. Gaqo aus Kartoffel». Wc-ße Ochlfarbe. V^giftutig des Wildpl-cts. Kartosrltl zu pflc,l:zen. Hopfen - Aufbewahrung. Verdorbenes Fleisch. Pferdefütteruna,. Rossgen, ausgewachsener. Zprsli^e. Milben im Käft. Gurken. Federvieh. Hühneraugen. Pfcrdesulter - Surrogot. Ncapelgrlb. Branntweinbrelinen. Vortheile beim Säen. Schminke, orientalische. Canarienvo'gel zu zähmen. Brand im Wetzen. Weizen zur Saat. Ertrag der Bohne». Aufliegen bei schwere» Krankheiten. Krankheiten dcr Nelken. Staupe der Hunde. Beißen der Pferde. Federvieh zu mästen. Raupen zu vertilgen. Pflaumen zu erhallen. Erbsen U!,o Böhmen aufzubewahren. Wolle weiß zu machen. Fische zu vergolden. Iohannisbcerwcin. Wurm bei Jagdhunden. Schafpocken. ' Drehkrankheit der Schafe. . Kuhmelkcn, Kastanien, wilde. Rindvieh Präservativ. Töpfe, jzesprungelte. Sauerwerden des Bieres. Spalierdäume. Schafstall-Verbesserung. Speck, Entflieg«: desselben. Goldblumc. Dünger aus Unkraut. Mohren als Biciunfulkir. Aevfel lange zu erhalten. Bergblau. Mißbrauche der Schurr. Essigbereitung. Hundswuth. Wanzen. Spünnraupc. Säuerliche Milch. Zahnschmerzen. Erdflöhe. Blattläuse. Bremsen und Mücken. Hopfenranketl. Kartoffeln. Stärkullgsweill. Neuer Kaffeh. Eichel-Kaffch. Brenn ncssel. Grobes Sah. Fleisch einzusalzen. u. s. w. Bienenstöcke. Vichscuche. Hafer- Surrogat- Objibäunl?. Pappelkraus. Hanf. Ebcreschcnbaum. Butter. Selbsteulzündung. Fettflecken. Heuisnnc. Rallen. Berggrün. Znlpe. Schafwolle-Verbesserung. Aufblähen der Kühr. Feder,,-Ausraufen dcr Hühner. Lüusc bei Hühnern. Kornwnrm. Sterben junger Gänse. Bicr aus Fichlcnzwcigcn. Rauchen der Schornstcinc. Durchwintern der Kartoffeln. Fliegen in Zimmern. Warnung. Moos a« den Fruchtliäumen. Bäume zu velvstauzc-i. Eier gut zu erhalte»,'. Mäuse und Maulwnrfe. Huildsbiß-Heilung. Pferde vor Fliegen zu schüycn. Getränke, anßenchmrs. Kupferne Gefäße. Mollen. Kohlrüben, spanische. Garten-Schnecken. Pferde, gedrückte. Kartoffeln, erfrorne. Baumwachs, neues. Branntwein ohne Getreide. Seife ans Waschwasscr. Pfi-oxfc-l und Copuliren der Obsibciume. Ruß a!ö Ällnglntttcl. Knochcltdü'iigcr. Holz. vor Fäulniß zu sichern. Kopfschmerzen. Sonnenblumen. u. s. w. Wegfliegen dcr Hiihner. Spanische Wolle zu reinigen. Räude bei Hunden. Elnfliertsl der Brunnenröhren. Hefen, beständige. Calnmsaqllavit. . Kümmeldrauntwcin. Weinessig. Roth,,' der Schweine. Beschneiden der Fruchtbäume, Ameisen auf Obstbäumen. Odsteernc por Mäusen zu bewahren. Bicncnfiuss. Sparsuppe, neue. S^inschmcrzen. Schwarzwurzel« 3Icilbeli in Büchern. Bandwurm. Blaue Milch. Biltzerlackrecept. Anisdralintwein. Chocolate. Hausrssig. «Vlanzruß. Rauchtabak. Kleebau. S^mmcrftecken. Wespen. W'.lchholdcrbccrcn. Schwämme in Gebäuden. Löschmittc! bci Feuer. Kitt zu Pfeifenbcschlägcn. Material für Hutfabrikanten. Erfroren? Glieder. Räude bei Schafen. Malzzilbereilunss. Bilterbranntweii!. Kirschbranntwrin. Krausclllünzeaqnavit. Pomeranzenbranntwein. Elfenbein weiß zu machen. Grmdigwi'rdcn der Tanbcn. Stechfltcgeu. Warzen. Pastinükwmzcltt. Banms^lbc. U' f. w. Bericht von M. Schoflerer sel. Söhne in Graz. Mittwoch am 1. Juni dieses Jahres erfolgt , die fünfte -3erien-Iiehung Äer mit der k. k. Anleihe vom Jahre R839 Verbundenen k. k. österreichischen Staats - Lotterie, wobei V4 Millionen IZö» Tausend nnd 5»» Gulden Gonv. Münze gewonnen werden. - - Ganz besondere Vortheile, welche diese große Staats-Lotterie auszeichnen: 1. Besteht dieselbe nur ans 539,000 Losen (Schuldverschreibungen) ä 250 si. CM. von Nr. 1 bis 120,000, jedes mit fünf gleichen Abtheilungen (oder Fünftel-Loosen) ä 50 si., und enthält eben so viele Gewinnste, wornach ein jedes Loos (Schuld verschreibung) gewinnen muiß. '' "> - ' I. Sind diese 130,000 Loose (Schuldverschreibungen) in 6000 Serien eingetheilt, so daß jede Serie 20 Loos- ober Schuld-uerschreibnngs-Nummern umfaßt; nähmlich die Serie t die Loos-Nrn. l bis 30, die Serie 2 die Loas-Nrn. 31 bis 40 u. s. f. 3. Am 1. Juni und am l. December eines jeden im Vcrloosnngsplan bezeichneten Jahres sindet die Ziehung einer bestimmten Anzahl Serien und jedes Mahl 3 Monathe später die Ziehung der in den gezogenen Serien enthaltenen Loos-Nummern mit den darauffallcnücn Gcwinnstcn Statt. 4. Gewährt der Besitz eines solchen Looses nicht nur immer eine sichere Capitalsanlage, woran nie ein Verlust zu erwarten steht, sondern in so lange ein ganzes Lsos (Schuldverschreibung) unter 500 si. CM. und das Fünftel unter 100 si. CM. zu kaufen ist, muß selbst Derjenige gewinnen, dessen Loos-Nr. mit dem kleinsten Treffer herauskömmt; weil jedes Loos (Schuldverschreibung in den bestimmten Z^ Verloosungen ein Mahl gewiß gezogen wird. 5. Die kleinsten Gcwinnste betragen 500 si., 690 si., 700 si., H00 si. und 900 si., wornach man mit einem ganzen auf das Capital oon 250 fi. CM lautenden Loos (Schuldverschreibung) mindestens Z00 si. CM. und mit einem Fünftel auf das Capital von 50 fi. CM. lautenden Loos (Schuldverschreibung) mindestens l0l) si. rrhält; folglich, wenn man keinen Höhern Treffer macht, verdoppelt man das ursprüngliche Capital. 6. Außerdem stellt sich noch die große Wahrscheinlichkeit dar, auch eine höhere sehr bedeutende Summe zu gewinnen, denn es befindet sich unter der Nückzahlungssummc von SH Millionen "SSO Taufend und ZOO Gulden Eonv. Münze die beträchtliche Anzahl vun ltt^Z Haupttreffern, deren größter 300,000 si. CM. beträgt. Loose (Schuldverschreibungen) dieses k. k. Staats-Lutterie-Anleihens verkauft und kauft das unterzeichnete Handlungshaus gegen soglciche vollständige Bezahlung stets zu billigsten Preisen. Um die Theilnahme an den Vcrloosungen dieser großen interessanten k. k. Staatslotterie für Jedermann, und mit einer beliebigen Anzahl Fünftel - Loose möglich zu machen, — ohne für diese das ganze Ankaufs-Capital baar auslegen zu müssen, — ist das unterfertigte Handlungshaus, wie bisher auch oießmahl bereit von heute an bis zum Tage der nächsten Serien-Ziehung am l. Inni d. I. derlei Fünftel-Loosc gegen baare Darangabe von nnr I ft. EM. pr. Stuck in der Art zu verkaufen, daß es dem Käufer freisteht, längstens innerhalb 14 Tagen nach der Scrim-Ziehung das gekaufte und inzwischen bei den Unterzeichneten in Verwahrung bleibende Original-Luus gegen Aufzahlung von 58 si CM zu übernehmen, oder dieses Loos unter Verzichtleistung auf das bezahlte Darangeld dem gefertigten Handlungshaus ohne weitere Erwähnung zu belassen, da jede dießfällige Lieferungs-verbindlichkcit mit dem Verlaufe der obcrwähntcn «^ Tage nach crfolgter Serien-Ziehung — am <3. Juni d. I. ohnehin erlischt. Beim Erläge der erwähnten Abschlagszahlung wird eine classemnäßig gcstämpclte Bescheinigung mit genauer Bezeichnung der Serien-Zahl und Nummer des gekauften Looses ausgefertigt, und der Besitzer einer solchen Bescheinigung wird für 3 fi. nicht nur Eigenthümer des bezeichneten Looses, sondern auch des in der nächsten Verloosung hierauf entfallenden Gewinnes. Das gefertigte Handelshaus ist auch m der Lage, Cessionen Gewinnste-Ausweis. füv ben »Qten Antheil eines Fünftel-Looses (Schuldverschreibung) Treffer- Gewinnste m CM. der k. k. Staats-Anleihe vom Jahre 1839 abzugeben. Anzahl 1 Treffer von fl. 30V OOQ Diese Sessionen sind auf weißem Papier mit schwarzer Farbe, 2 detto » « fi. 280,000 56Q QQQ am Rande mit verzogenen Buchstaben lithographirt, mit classenmäßigem detto l, „ 2^0 000 R5VO OQQ k. k. Stämpel, so wie mit einem in das Papier gepreßtem Siegel versehen, ^ «»«F^ F^F^» und auf verschiedene Art aus den Ternionen geschnitten. 6 detto ., „ 230,000 IHD»»O«V 6 detto „ „ 220,000 R 33 nicht nur an den höhern, sondern auch an om sicheren klcmstrn Ge- Z detto ^ " ,M000 9V,^Oft winnstbcträgen den betreffenden lttten Antheil hat. 4 detto ,, ., 25,000 RQV,Qtt» S. Der Käufer von fünf Cessionm erhält 5 Procent von dem ausgcleg- 3 detto „ „ 20,000 Ott,QVO ten Betrag in Vaarem als Einlaß. ^ ^ „ ^ 15,000 385,«X>O 3. Der Besitzer von 10 Sessionen auf cine und dieselbe Nummer erhält 3 detto „ „ 12,000 3G,»VO von dm Unterzeichneten auf jedesmahliges Verlangen das betreffende ^ detto» ,. W000 33Q,VQQ Original-Loos, oder dessen Wcrthbctrag zum bestehenden Course . ^. ^^ H^FH«FU 5 detto " „ 9000 ^»«F,UMUMUM in Baarem. «W««FKLUMK 36 detto " „ 8000 H»V,VW ^ 4. Jede einzelne Cession wird auf Verlangen nach crfolgter Serien- ^^Ttz F^LHFH Ziehung mit 5 fi. CM. ohne allen Abzug zurückgekauft, wenn " ""' " " ^^ 2H«eI!IÜ deren Serie in der gegenwärtigen Verloosung nicht gezogen wurde.! ^ detto ^ ., 6000 HK«», bezahlt sie gleich nach Erscheinung der Gewinnstlisten ^20 detto „ . l5W 33VMQV gegen Abzug des üblichen Diseontos. ^^ ^^ ^ ^ ^^ 3O3,4V«> ^ 300 detto ,. ^ ll00 33ß>MVV Die gehobenen Serien-Zahlen werden sogleich nach der Ziehung . detto ', „ ,000 3RO QftQ durch die Zeitungen bekannt gemacht. ^«-. ^FUF^ 773 detto ,, „ 9W U>35«D,URVGI Verloosungsplänc mit der Uebersicht aller Ziehungen, so wie die ^^ ^^ „ „ 800 85K,3ttß> Listen der bisher gezogenen Serien werden auf Verlangen unentgeldlich ^ »M/«^ «.FUFN , ' 19t7 detto » „ 700 M/'B'MK^W 3518 detto 5, „ 690 3,KKV,8^O Math. Schossevev sel. Söhne. ' ^ ' '" 55.H33O«Q 120,000 Treffer gewinnen in CM. fl.^VZQ^VO Graz am 1. Mai 1342.