Mbllllier Nr. 244. ». ll, h,l»j. l>. »5«. YUl dlt Zufttllun, in» H«u» »»lbj. »o lr. Mil b»r Post «an,j. ft. Ili, h,lbj. fl. 7'bO. Mittwoch, 24.ONober. I, »to»»,,»»»» »»» ««««Ins«»«», »»» ,« 1877. Nichtamtlicher Theil. mit Gesetz, seimN"" de" Gezirksstraßen-Ausschüssen von d«V?und Adelsberg das Necht der Einhcbung ""«thgebüre» aus der Nekastraße ertheilt wird. (Tchluß.) Artikel VI. blfr,, i^M der Maulhermäßlgungen und Mauth. Itweil!^" ^"^" sämmtliche für die Nerarialstraßen "»>« bestehenden gesetzlichen Bestimmungen Geltung. Lank« ^" Ermäßigungen und Befreiungen lann der t««'z ""«schuh, jedoch nur über Antrag des Ausschusses oer concunlerenden Straßcnbezirle, bewilligen. Nrtilel VII. treibt" ^^ Mautheinhebungsstelle umführt oder um-V> ' dieselbe ohne Zahlung der vollen entfallenden , ""Webür ms; einem Fuhrwerke überschreitet oder 3 ' bt,n « °l"l^ be,lüligten leserlichen ullaulhlarlf an ^llchtd ^"' ""^ zugänglichen Platze außer dem l»ni ^"'^^lale angehe,tct zu uallen und den Platz ^ti >'i^""^" ^"^ ^tachlzeit ausreichend zu beleuchten, til« ^^^^lg^ng dieser Vor>chnflen verfällt dieser in ^lrafe oon elnein bis zehn Gulden. Nlt„ ...'^^ ^" Mauthgebür in emem Falle abgenom' ""ronln Marie v.Wallersee, einer Tochter Altrn , ?"' Hoheit de« Herrn Herzogs Ludwig in ^llets,. bchm Frau Gemalin, der Baronin von lr ss".7^ somit einer Nichte Ihrer Majestät ?l°r° >'"in Elisabeth, — mit dem Grafen !°'" N m^lch'Münnlch statt. Wir entnehmen ^ h ' e duftige Cypressen. und Palmenlaube. Von Mbdro"" Grün h°ben sich marcant die mit rothem i besten ^ "^aenen Altarsiwlen ab. Echte Gobelin« ^li toti" <-^" Fußboden, auf dessen Eoangeliumseite salben .."""Ufauteuils f"r Ihre Majesliltcu, hinter ^ die V>" '"^ rothem Damast überzogener Betstuhl k ' Dem Ä °" bes kaiserlichen Hauses angebracht 3?°r bewn " »tgenüber stand der für das Braut. >nde'h"N"e Betschemel. Präcise zur festgesetzten U t"t" ^."' °ie Eeremonle, zu welcher außer den h? ^"dN " "°^ 150 Personen Zutritt hatten. X '": Ntinitt " ^" ungarischen Generalsuniform, die den^ drisch '^ ^aron Wenckheim, Obersthofmarschall W^'°hc«rd°n«"" ^°pcs° ^ schwarzen Frack mit kn^'^awn m> "'"« demselben, Generalaojutant ""en vier «°"del «n ?1em paraäs. Die letzt-versonen, welche spüter als Beistände fungierten, nahmen in der ersten Bank Platz. Es folgten dann die Flügeladjutanten Vr. Majestät, die Herren Majore Ritter v. Arbter und Baron Gemmlngen; der Flügeladjutant des Kronprinzen, v. Vacallovlcs; der Dienstlümmerer des Großherzogs von Toscana, Ma^or Nobile Maineri; Graf Eugen Larisch und der Oberst. Hofmeister des Kronprinzen, Fregattenkapitän Graf Vom. belles — sämmtliche Offizere 6u ßwuä tsuus. Mittler, weile hatte sich auch die Geistlichkeit mit dem Bischof Ronay in pontMoalibus eingefunden; unmittelbar hierauf erschienen die beiden „Kranzeljungfern". die Schwester des Bräutigams, Comtesse Marie Larisch (weiß mit lichtblau) und Comtesse Eugenie Kinsly (weiß mit rosa), ferner die Brautführer Prinz Franz Auersperg und Graf Karl Kinsly, beide im Frack. Nun kamen die Damen: Gräfin Hans Larisch, Gemalln des Obersthofmarschalls (in rolhbraunem, silbergepreßlem Brocat); Gräfin Eugen Larisch (rosa Seidenrobe) am Arme ihres Gemals, und Eomtessc Ietta Larisch (dunkelgrün mlt schwarzem Schmelz), ebenfalls an der Seltc ihre« Gemals, be« Bruders des Bräutigams; die Palastdame der Kaiserin, Gräfin Marie Festetics (lichtblaue Seide, gepuderte Coiffüre), und Frau v. Ferenczy, welche heute in schwarzer Sanlmtrobe mlt weißen Atlaspnffen (spanische Aermel) brillierte. „Eine unter allen Anwesenden sich kundgebende Be. wegung begrüßte das Herannahen dc« Allerhöchsten Hofes. Alles erhob sich, und Baron Nopcsa ging in seiner zwei. fachen Eigenschaft, als Oberst - Ceremonienmelster und Beistand, dem Elternpaare der Braut entgegen, um den Vater der Braut, Prinzen Louis, welcher die baierische Generalsuniform trug. und seine Gattin, die Baronin Wallersee, am Arme führte, ins Presbyterlum zu gelei» ten. Die Baronin sah sehr ergriffen aus, sie trug eine crvmefarbige Gchlepprobe und Pclzjacke von gleicher Farbe. Nun gingen die beiden Kranzeljungfern dem eben kommendem Bräutigam entgegen, welcher die Uniform seines Uhlantn-Regiments trug und im Presbyterium den Säbel ablegte. Unmittelbar darauf gingen die beiden Brautführer ins Oratorium, um die Braut abzuholen. Ba» ronesse Wallersee erschien heute unter dem Eindrucke der Ergriffenheit, welche sich ihres ganzen Wesens be« »nächtigt hatte, doppelt reizend. Ihre schlanke elastische Gestalt erschien gehoben in der eng anliegenden hohen wei» ßen Atlasrobe, deren immense Schleppe von einem Pagen getragen wurde. Diese Robe, welche daS Brautgeschenk der kleinen Erzherzogin Marie Valerie bildete, entbehrte, mit Ausnahme des MyrtheMmuckc«, Ms anderen Putzes. Während nümlich Schleppt und Aermtl mit einfachen Zweigen besteckt waren, lief von dem in einer Rüsche endenden Hals der Robe vorne über die ganze Mitte ein breites Myrthenband, welches bis hinab an den aus drei schmalen Pl,ss6es bestehenden Saum deS Klei-des reichte. Der die ganze Gestalt umfließende Schleier aber wurde auf dem Haupte von einem lebenden Myllhen» kränze gehalten, dessen Mitte ein prachtvolles Brillant-bouquet — das Brautgeschenk des Kronprinzen — bil» dele. Die Frilnr bestand in einfachen Scheiteln mit gewundenen Zöpfen. Am Halse trug die Braut eine reiche Perlenschnur mlt Brlllanlbroche — das Brautgeschenk des Kaisers, — welche auf 15,00(1 st. zu strhen kam. In der Rechten trug die Baronesse einen prachtvollen Blumenstrauß. ..Nun wurde Ihren Majestäten d bracht wexden kann, würde gleich beim Veginn des Feld zuges in die Wagschale geworfen worden sein. Das russische Volk benlllhigt den leeren Glanz der militari schen Glolre nicht. Dazu ist es zu ernst angelegt und seiner inneren nationalen Kraft, an die nur appelliert zu werden braucht, allzu sehr bewußt. Rußland lebt mit seinen europäischen Nachbarn im Frieden und kein Schal» ten trübt seine guten Beziehungen zu denselben. Es hat weder solche Forderungen zu stellen, noch auch zu er« warten, um der militärischen Olaire als eines Speeres oder Schildes zum Angriffe oder zur Abwehr zu be. dürfen. „Die russische Kriegserklärung an die Pforte halte demnach einen ausschließlich politischen Hintergrund. Der Krieg hat nicht den Charakter eines wirklichen Krieges, sondern den einer Execution; er wird aufhören, sobald das Pfandobjelt vorhanden sein wird, auf Grundlage dessen neue Unterhandlungen mit der Pforte bezüglich der künftigen Lage ihrer christlichen Unterthanen an» geknüpft, beziehungsweise die Bedingungen der späteren Reformthätigkeit im Sinne der Wünsche Europa's dictiert werden könnten. Zu einer derartigen Execution, aber nicht zu einem Kriege bereitete Rußland sich vor, nnd als wider Erwarten die Türkei nicht den schwachen Widerstand leistete, auf den man sich hier auf Grnnd früherer Berichte gefaßt machte und rechnete, sondern mit dem Aufgebote ihrer letzten Kräfte einen Krieg für die Existenz des Reiches führen zu müssen glaubte, da wurden auch hier andere Kräfte, wie solche für eine Kriegführung nöthig sind, aufgeboten. Sobald diese in ihrem vollen Bestände auf dem Schauplätze ihrer Thätig» leit erschienen sein werden, wird es auch an kräftigen Stößen, an entscheidenden Schlägen nicht fehlen. „Die beabsichtigte Executionscampagne hat sich in einen sogar recht schweren regelrechten Krieg verwandelt. Der normierte Endzweck desselben bleibt jedoch miver« ändert der gleiche. Sobald die russische Armee Bulgarien definitiv occuplcrt haben wird, beziehungsweise sobald entweder die Armee Suleiman Pascha's geschlagen oder jene Osman Pascha's zersprengt sein wird, erscheint der Augenblick, wo Rußland den Zweck deS unternommenen Krieges für erreicht erachten kann, und auch der Zeit» puntt für gekommen, wo auf Grundlage erlangter Garantie, nämlich des occu vierten Bulgariens, Verhandlungen bezüglich der von der Pforte zur Verbesse, rung des Loses ihrer christlichen Unterthanen zu ergreifenden Maßnahmen durch die Mächte eingeleitet werden können. Vor Eintritt dieser Eventualität ist jedoch an einen Friedensschluß oder Waffenstillstand nicht zu denken." Das Verhältnis Griechenlands zur Pforte. Aus Athen wurde bekanntlich unter dem 17. d. M. gemeldet, daß der König und die Königin an dem ge. nannten Tage in das Lager bei Theben abgereist seien und vierzehn Tage dort verbleiben wollen. Diese Reise — so wurde allerdings beigefügt — werde in Athen nicht als Vorläufer kriegerischer Ereignisse ausgelegt. Inzwischen kommen jedoch von anderer Seite Nachrichten darüber, daß die Beziehungen zwischen der Pforte und Griechenland mehr und mehr gespannt werden. Die Pforte hat durch die Vermittlung Eng« während von dem mit Glaswänden verschalten oberen Oratorium die kleine Erzherzogin Marie Valerie im weihen Molltltidchen auf das farbenreiche Bilo herunter» blickte. Ihre Majestät die Kaiserin sah heu'e selbst so jugendlich und schön aus wie eine Braut. Die hohe Frau trug eine lichtgraue Seidenrobe von Frog-FiaUu» mit drei schiefen Volants aus Brüsseler Spitzen und eine weiße, mit Zobel verbrämte Nllasjacke ^ 1a kor-8isuus, durch breite Goldborten und Achselschnüre geziert. Die Frisur bestand aus gewundenen Zöpfen, leicht gepudert, mit einer kleinen Vrillantagraffe im Haar. Ee. Maj. der Kaifer trug die österreichische Hußaren-Oberstenuniform. „Unmittelbar, nachdem der Pontificierenüe den Ma» jestüten da« Asperge« gereicht, nahm der kirchliche Trau» ungsact seinen Anfang. Leicht und kräftig ertönte von den Lippen des Bräutigams, kaum hörbar von jenen der vor Rührung überwältigten Braut da« bindende „Ja!" Die Ringe wurden gewechselt, die Stola verband die beiden Hände, der Bischof hielt eine kurze Ansprache an die nunmehr Vermällen, in den Schluß seiner Red: fiel mit mächtigem Klänge die Orgel ein und — die kirchliche Feier war beendet. „In diesem Augenblicke eilte der Kaiser zur Braut, um fie zu beglückwünscht«. Sc. Majestät konnte e« ihr nur mit Mühe verweh««, daß sie ihm die Hand küßte. Die Kaiserin ging gleichfalls hin. um da« junge Ehe. paar zu begrüßen, umarmte ihren Liebling, die Brant, und reichte dem Grasen die Hand zum Kusse. Die bei» den Herren Erzherzoge wechselten mit den Neuvermälten Händedrücke. Die höchsten und hohen Herrschaften verlle» ßen hierauf die Kirche, um sich in den Spelsesaal zu be. geben, wo das Dejeuner — ohne baß ein Wechsel der Toilelle vorangegangen wäre — sofort eingenommen wurde. Se. Majestät der Kaiser erhob sich wühreno de« Dejeuners, um den Toast auszubringen: „Auf das Wohl der Neuvermälten l" Nach aufgehobener Tafel unterzeichneten die Beistände da« Trauungsprotokoll; die Toiletten wurden gewechselt. Um 2 Uhr rollte der Wagen des Kronprinzen aus dem Schloßthor, der mit dem Großherzog von Toscana zur Jagd fuhr; bald darauf folgte ein Wagen, der die junge Frau mit ihren Ellern, ein zweiter, der den Bräutigam mit seinem Vater zur Bahn führte. Die Brautführer, Minister Wmckheim und die Brüder des jungen Eheherrn folgten. Uebrigen« reiften mit dem bereitstehenden Separatzuge nur die beiden jungen Gatten ab; die übrigen Gäste des kaiserlichen Hofes folgten mit einem anderen Separattraln um 4 Uhr nachmittags. „Zum Schlüsse noch eine flüchtige Erwähnung der reichen Hochzeilsgaven. Da sahen wir vor allem drei mächtige Kisten voll Silbergeschirr und Geschmeide; sie wurden von der Schwester der Kaiserin, der Fürstin Thurn-Taxis, gesendet, welche selbst vor drei Taqen ihre Tochter vermalte. Eine ganze Eolonne weit mächtigerer Kisten enthält aus feinsten Linnen aljes, was eine Hausfrau für den Wäschkasten nur begehren mag — das hat die Kai» serin für ihren Liebling zusammenstellen lassen; die Herr-lichen Garnituren w'lßer und schwarzer Brüsseler Spitzen (die den Werth von 30,000 fi repräsentiere») hat Se. Majestät der Kaiser dazu gelegt. Eine Anzahl von aro» ßen Ltderetuis enihält den Famlllenschmuck der Larlsch, welchen der Bräuliaam seiner Braut geschenkt. Erwähnt sei aus dem vom Notar Dr. Stelnbach verfaßten und vor den Beiständen verlesenen Eheuertraqe noch, daß Graf Larisch'Mtmnich von nun ab eine aus seinen schle« fischen Bergwerken sich ergebende Revenue von jährlichen 56.000 fi. mit seiner glücklichen Gallin zu theilen hat." land« eine zweite Note nach Athen gelangen W > worin sie ihre Beschwerden über das Verhalten ^ chenlanos erneut und weiter ausführt. In dieser ° dem Minister Server Pascha an den türkischen »° schafter Musurus Pascha in London gerichteten " werden den ..Times" zufolge fünf BeschwerdePM näher ausgeführt. Es wird darin gesagt, daß die der griechischen Regierung seit einigen Monaten 0^ benen Rüstungen und die Entsendung M"'A, Truppen an die Grenze die freundschaftliche»' ziehungen zwischen der Türkei und Grieche«'"'" ' trüben geeignet sind, daß dadurch die ohuchn °y, durch die griechische Presse und geheime MeUM ten aufgereizte christliche Bevölkerung von THl"" und Epirus zum Ausstände verleitet werden könne, für einen kleinen Staat wie Griechenland ganz u« hältnismäßig großen Rüstungen deuten klar M! ^ Absichten an. Dazu komme die Anwerbung M"" griechischer Freiwilligen au« der Türlei durch »U ten, welche allerding« von der griechischen ^^ ^ nicht anerkannt werden, deren Treiben aber lm^ Mlerrechtewidrig sei und von der Pforte nicht geol» werden könne. Die ilufmerlsamlelt der englisch" ., gierung wird in der Note besonders auf diesen v gelenkt. c »u, Der dritte Beschwerdepunlt bezieht sich °"'^ feindselige Hallung der griechische!, Presse, welche «'^ Duldung, ja Inspiration der griechischen Regierung itreuzzug gegen die Türkei predige, ^lcrtcns ^ die sett Jahren in Griechenland bestehenden AuH^ zur Aufwieglung türkischer Provinzen nun UnteraM und Agenturen in diesen Provinzen errichtet, und ^ chenlnnd unterstütze dieselben durch Pässe nnd ^. mittel; fünftens seieu bewaffnete Banden a"f^^ schem Voden organisiert worden uub in linliM ^ biet eingebrochen, ohne daß die griechischen ^Y etwas dagegen gethan Hütten. ^i» Die Aluwort des griechischen Minister«^, lupis auf diese Beschwerden beiont zuerst "t "^ hüngigleit Griechenlands und lehnt eine Eonttooellt ^ Maßregeln semer Regierung ab, stellt in Abrede. ^ Werbungen durch Agenten der griechischen ^ M geschehen seien, wahrt aber das Recht die>er ^^ M! Freiwillige einzureihen, wie es andere europäische!"^ auch thun. Fur die Sprache der griechischen Presi« ^, jede Verantwortung abgelehnt und bezüglich der >'^ scharenelnfälle auf türkisches Gebiet versichert, »sp.,, griechischen Behörden ihr Möglichstes thmen, uw°'^ ben zu virhindern. Endlich beschwert sich Herr Tl» . darüber, daß die Pforte sich an England, uw " ^ über Griechenland anzubringen, und nicht direkt a ^. griechische Regierung wende; es liege darin eint ^ achtung der Unabhängigkeit Griechenlands. —- "^ englisch« Regierung sich dazu herbeilasse, türM ^< schwerden nach »Ulhen zu übermitteln, findet ""^ „Iliurn. de St. Pccerebourg" nicht m derO^ Mgesumigkeiten. ^ — (Die Mulilanttn au« dem boh"',' ,ll Erzgebirge) Preßnih im bühnnschen Eczglblrße >^,. Mlltelpunlt jenl« Vezlrle«, der die delannten bil!,M'lch^ ^, gchllschaslm ln d»e Wrlt »endet, und ist namentlich t»«^ ^ Har>e»maochen in der Wel, velum«! geworben. A»ch ^"^F" wieder voi Eintritt de» Winter» von dort mele Alusilg^ ,^, i>, die Wtlt gereist. Der Zug gehl jetzt tnsonoer« N^ ^^ Kleiuositu, itlllistllulinoptl uno OllechtManb. Vlußland, t»e ^. sllrstenlhllmer und d«e «Urdliche europäische Tllrlei, l°"^ .,' „Voh." au« Plcßüih, einen Vllll in die Schulmatriten ^ ^« schallen im Musilbezirte Prehmtz zu werfen, da tr'fsl "" ,^ ^l Welllinder au, indem die Wiegt manch.r Kinder »1»^ ^ von hier entfernt stand. Da sind Schullinder, gebore« «"^ ^ zu»!, in Kail», in lunis, i„ Konstantinopel, in V»l"°' . i^l ratow, ill N»schl,ti.N°wgor°b ,c. Iu einer SchulmaM . s einen K»,aben, dessen VeburlSland Nbessiuien war, "" ^ ^ dessen Müller die Wllwe de« Nfrila.Reisenden Dr. P>^ ^, auf einer Efpetzilion in« Iunece, von Darsur um« l^H''' Die Witwe, auch ein ehemalige« Mitglied einer VluM ^ S^ lebt nun hier in Dürnsdorf. Zum Vtrfillilbm» "°^Ml °^ meilung erlaubt sein, daß sehr viele Frauen «n» ^l><' jahrelangen Reisen mitzumachen pfl'gen, daher der bü« ^F, or« mancher Weltbürger. Die crzgel)>rg,schtn MuM ^l>< bestehen heutzutage turchweg« nus geschulten ^"^"'^»l,l>^ Geschlecht« nnd »lehen iuSgtsamm« in ferne i!«l"der' ^ ft ganze« Nulttelen v°n Ordnung und Vilte beulettel ^'^»^ allenthalben die Achlun« der Leute verdiene». u»d "' ^ °l wenn da« Heimalegesllhl nicht zu starl ist, siH "'' heiraten. «i^ . - (Frankreich« H ll b. n er z u ch t,) ^..^e»" „ neuesten statistischen Zusammcustellungtli finden w>r ,^ ^>° lssiute Angabe: .Fraulrelch zuchtcl ja^lich clw° ^ ^e« L»llhner. die, zum Durchschnittspreise von 2'/, ^ ^„ t>'^. eine Summe von 100 Millionen Franc, ergebe", ^jl ^ 10 Millionen Hühnern wird alljährlich der sU«! ^he.H gezehrt. n>°« °!s° eine erste F'tlschproductlon ^, j«, ,. W Millionen Franc« °u«m°cht, wühlend da, tt^' ^ j0^. verspeisten Hähne elwa 5 Million«'" Fr°«c, b""U ^N 0« ^ lionen Huhner g.ben im Jahre lOD Million v^s ^fle von denen man aber annehmen lann, daß elwa 2023 bill. I Krankheiten umlommt. Die Übrigen 80 Millionen do« O!" ^" ^^ ^^en «nter dem Mcher au«, werden aber li°» ss ^" ^ ^ ^'°"" verlauft nl.d erzielen somit >20 M'l. "' """". Hiezu sind fexiel »och »l« Resultat be« Mehr->vo<, , m^ ""pauncli „nd P^u^rden 0 Millionen ;u rechnen, di. K ^sammiergcl)!,,« der jährlichen Hlzbiierfteisch.Production ,,°a,?'""" "°" '^ M'llio»,« Franc« gibt. N.ibtidem legen ^ ! 't 40 Millions Hllhn«r j« t0l» zu « Ltm«. gerechnef, 240 "'ll'°»m Franc« ergibt." " ^kplosj on in »onstanti nopel.) »m4. d.M, »n ck ^^ lncrgms. wurden die Vewohinr Konstantinopels ttlll! ^'" '°^' °"^ """'d« solgcudc donnecähnUche Explosionen nie?» .""" "^'^' b°b sich in ben Pulvermagazinen der Re. vier "^ s" ^" ^"^ Malriliiii (zwei Stunden von Slambul) auhf ^ ^" Pulverdcpot« durch Zufall entzUnbel halten; inV ^"'""Magazine selbst wurden mehrere Privulhiiuser ^m bennchbaiieli Doifc flat! beschädigt. Die türlische» »latter «nl> ^'k ^°^ ^" ^'^ ^" Todten und Verwundeten 40 betrage PinN ^ ^" ^"'"^ °" AWerial »uf nahezu eine MiUi.n tu» « ^' ^"'°»ere Detail« werdeu der .««lnischrn Zei- Meid ^" ^'° furchtbare «alastcophe au« Pera, 5. d. M., ge. bar ' ' "^lsilln wurde die Siebenhligelstadt durch einen snrcht« ^.^ n «»all uu« ihrem Kef geschreckt. Die Fenster llirrlen. ilabi, " ^""2t>l auf ober zitterten in de« Angeln, und in . '^'' °uf der asiatischen Seite, wnrdcn sogar Scheiben ei», 3. ^' 2« stellte sich bald heran«, dnß ein Theil der lalserlichm VUlverfabnI ,« M^lrilioi, einem Dorse am Marmarameere, in ' "'st gfflogen war. Die obeisten Milillirbchürden begaben sich .'""mittelst einr« Eftrazuge» an die Ung!llck«ftätte. ihnen folgte ° eine Abtheilung de« Nolhen Halbmonbee, um einer Szene '« ^luutl,« „nb der Belwllstuug beizuwohnen, wie sie schreck« ^r »«hl gedacht werden lann. Drei bi« vier der Pulverhütteu l>l!lMeu nicht mehr; die Gleine und V»llen, au« welchen sie tstnnbtn, lagen in weiten Umlreiscu um den Narul.Hane (Pulver. °8^'li) herum; bazwifcheu zerstreu» die bi« zur Uolennllichteit ustttuimelleu und oeldrannteu Leichen der Puloerardeiter, Tilr- ^'' NlN,e,»ec „nb Juden, welche sich zur Zeit der Explosion iu l" Hlltilu befunden halten. Dr. v. Muudy eitlärte, niemals in !"Nem Ltben solch enlstelltl Leichen gesehen zu habe». Ihre Zahl W'ld auf 50 angegeben; Thatsache scheml zu sein, daß am Mor. L«N ung.jtlhr 150 Arbeiter in die HUllen eintraten, von denen ^' ter 3illMt»soellesu»g nur etwa 40 sich meldeten. Die Idm. >>>ät d,r 3cichcu festzustellen war unmöglich. Mit Thränen ,n btl! Äugt» schallten oie Soldaten die FlcischstUcke ein, und auf t"ln btuochoaitc» a°N„i»enst fllr die Armen abglhallen, begleitet von Danlgtticten '"' d« Rettung be« Dorfe« Ultutl'.l.ili selbst, denn mchcr gebor. ^"'n Thuiln und znbiochnl.'» Finstern gad e« doit weiter lein °uf^ "^tiagtu. D,c Einwohner hatten sich im ersten Schrecken tine ^ ^"°v ^ '""'" unucischrt wieder aus dic «Lroe gesstz, worden der N^'° ^^^' dcs llllglllck« lst noch unbclauul; sie ist aber in I». ""°>stchl>gl,ll der Ardcilec zu snchcn. Tüllische Voldalcn '"""'«Oll» Zigarlelitu auf P^Iverlisten zu sehen, ,st h,e^ cii, yxllcher Ui.bncl. und da» Spiee» mit geladene» ßlmlc,» ist 'N ^lieg«lopl,^2l,D^^^, mehr al« einmal bemerll worden." h ^ (" H »« lleine Wellerhex ^ «^ ^ie ,.tleine Wcller. pstegt man aetiliülllch ziemnch allgemein ein junge« Mat,- lllbl»^' ""'""'< dem wie durch Zauber o,l s.lbst da« U»g,aud. solck ^^'"^' Dt»"l Zw,licl w,ll man damll aubeulen, daß e,nem fe, ^' ^^"' ^^>^ °'° ^"" bl« Wcllcr.,,H,fe»«" zuzullaue« Nul, ^^ bl" Aügaden einer allen, au« dem vorigen Iaylhundert » , "°" ""em nugenunnleu Oeriusscr stammenden Vw^aohie F,/ "^ ll,< dit dltslllage dem ttl>ner ,.yrob>/' zufällig in d« z> ' ^'"^' wäre der Uispruiig jiuec lllyien und dieselbe somll den ,,ge» lichl '°" borten" ^u,llzilh!.u. Veranlaßt durch oie mit der Will- de» » ^^ ^" d,z "^"bec«. hüllt dieser Monarch den Atavemiler «od,, der s,^^°'^w„^ ^"l Geschichte der Postmarlen.) Zuerst u»l> ^ ^ in London eingesllhrt — am 10. Jänner 1839 — ^Nen N ^" ^"^ machte außer England lein Glaat weiter von 1849 nu! - ' ^" 3l°''l>e!ch tauchten sie erst am I. Jänner 1850 a ' ^'' ^burn. und Tal's'sche Post fllhrte sie im Jahr: in ßI Zutsch,», Voden ein, und gegenwärtig befinden sie sich 'lud ^'"^'lchm. 5 asrilllnifchen. b asiatischen. ^l6 »merilanischcn ^oten °"^°''lchln Staaten in Gebrauch. In den Vereinigten ^°llnio.tl^ ^urdamtiila allein gibt eS circa 50 verschiedene Not«! 5!" ^"^ 2^bl e« teren in VaN'Diemeneland, Hayti, ^ N'r' P n °'^" ""^ kiberia. Nlle Staaten bedienen sich vier» D>e lM s!"°^"; nur die vom «aft siud dreieckig gsschnilten. U>e»,s^ ^"^ Fr^imarle ist die franzljsische zu 1 «enlime, die "'tt,s„ ^^" "lisolnische zu 4 Dollal». Die °,„ saubersten gra. ^'ch ,„^ " von Vlell-Vcholtland. demnächst die von Franl-^" ""b °d" ^'"heulllnd. Die unansehnlichsten sind die belzi. ^'lchtn. h" "'»l'schen Penxymllllen. ? ie größlen sind di« »^ btr'ss/. ^'"btn die von Mecllenbulg.Schwerin. Da« «ill,,,. '"2>n Nlclovla bfindft sich °„f 40 verschiedenen — lllohlenprämie zu verdienen.) D»« flld« australische Unterhaus hat eine Velohuung von 10,000 L. aus Entdeckung von Steinlohlen iu Slidauftralien gesetzt uud hoff!, baß dteser Vetrag recht bald von einem unternehmenden Manne gewonnen werde. Zugleich wurde beschlossen, daß in ben an«, gedehnten Veo/nden westlich »on Port Augusta bi« nach der Orenze von WüU«g belsrlben stehe« folgende Punltl: I, Angelobnng der VUrgllpfllchl seillns derjenigen Herren, welchen da» Viligcrrecht verlnhen worden lst, II. Berichte der Finonzseclion: 1.) udcr die letzte Kassenscontrierung, 3.) Über die Pasfternng eine« Diurniften, 6.) llver da« Offert der lroin. Spallasse zum eventuellen llulaufe de« städtischen Hause« Nr, 4 in der Vchellen-buig^asse, 4.) über die Kanzlei» Uu«lagenrechnnng vom ersten Semester 1877, b.) über die im ersten Semester 1877 an die Hlchtlhcil«wllche „««bezahlten Taglien. III. Verichle der V » u « sect, on: I.) llber die «usstellnng der der Vladt gehörigen Iohanne«stalue in der Kirche zum heil. Flonan, 2) Über die Herstellung eine« Schutzdache« sllr die Mehlhilnbler iu der Schul» «lllee. — lIuNiz,) Der i!ande«gtricht«rath Dr. Freiherr von Mylin«. vi«hcr Leiter de« Vfjltl«gertt 0 w a l der 4. V»llelie»D,»ii-siou de« Feldartillerie-slegimerlls von Hofmann 3tr. 12 wurde m,l WaitegebUr (Urlaudsorl Pr«g) beurlaubt. — (Todesfall.) Nm 19. d.M. verfchied in «0 hitfch der dortige pr»lt,sche «rzt Herr Johann Kr»«per im K9. z!eben«j»hre. — (Meteor) Da> Vonnlag »bend« in i! aid »ch be» obachlete Meteor, »on dem w>r m unserem voriztftllgen Vlatle de« siüheren berichteten, wurde zur <luu»e auch w W>«n sowie mehreren anderen Orten wuhl^enommen. S« schreibt die«» dezUglich eine 2>»me au» Oroßlauilchll bei ,3i. fr. Pl." 0»M 21. b. M,: »Heulc abmo» „m halb 6 Uhr wuld« «m hellt» Firmamente ein Meteor beobachlel. 3)««selbe b,»oegle fich in der Richtung von Ost nach West in Form einer Rötete mit hellgelb,» ftarlem Strahlenfeurr.« — (Ola«ph«»loglaph,«u,Nu«ftellung.) D,e seit drei Tagen iu emem ebenerdizen l?olale der Mahr'schen H°ndcl«lehlllnstall erüfflietl «lutstllluug von Pariser Vla«, Photographien rulhilll in ihrer ersten Serie 24 Vla«. Photographien au« Nordamerika »nd > auherorbelüllchel Feinheit und Zartheit au«gesllhrl uud unlerschslben sich in Vortheil« hasler Weise von den iu der Regel nur aus grelle Lffecle berech» neten Vildern ähnlicher Wanderlabinetle. Iu»besondtlt der Niagarasall (in veischiedenen llufnahme»), Partien calisornischen Urwaldes mit Exemplaren der riesigen Llellingtonian», sowie eine reilende Seelandschast — wenn wir un« rech« erinnern au« Ohio — sind wahre Pi»chlstl!«le der Photographie, deren Effect durch den winterlichen Lharaller, den die meisten Nufliahme« tragen, noch erhöht wird. Die ganze Au«stellung umfaßt zehn Ueise«OtliM, deren erstl: Kloidamelila ui»d (tolifornien, bi« Sam«ll «"»''""" ' btjiehungsweist auch — »u gehen. 2024 — («ll« per Wtinb » u schult.) In d« L»nbe»'Obst« und Weinbauschule in Gl» p bei Nippach slndel die diesjährige Schlnßprufuug uichl am 31., sondern Dienstag bin 30. d. statt. Zu derselben fiehl jedem fich »m die Schule Interessierenden d« Zutritt frei. — (Postamt Sava.) Mit «nde Oltober d. I. wird da« l. l. Postamt in Sana aufgelassen. Die zum Veftellung«-bezirle diese« Poftamte« gehörigen Ortschaften: Zirluse, Wald« hosen, Kneschaluna, Dernouze, Sana, Drag», Sachrib, Unterlog, Stiwze, Olorge, Malljel, Pa«jel und Strußbtrg wtidtn vomiteu November d. I an dem l. t. Poftamte in Lilt» i, seiner die Ortschaften: Snoschet, Sanschenil, Iablana, Iarsche, Noroje, Kout, Moschenil, Gollsche, St. Lamprecht, Keiwiza, Gpetale und Kobilt dem l. l. Postamt« iu Vagor, endlich die Ortschaften: Heiligenberg. Römische, Vr,souz», Tllrna, Kauze, Selze, Na> grilsch. Nienarz», Srolased, Podbulu und Nalapel dem l. l. Poftamte in Watsch einverleidt werben. — (Eine Harpse nebst W ir th sch af l« ge b äu« den uiedergebrannt.) Vine dem srundbesttzer Johann Go ellin in Podgier, im politischen Vezlrle Stein, ge« hörige Fruchtharpse gerlelh Sonnlag den 14. d. M.. um 10 Uhr abend«, au» bisher nicht eruierter Ursache in Vranb. Die Hurpse sowie zwci daneben gestandenen Scheuern und zwti Slallungen nebst allen darin aufliewahrt gewesemn Wirthsch»ft«gelälhschal'en und Futteryorräthen wurden eln Raul» der Flammen, wodurch der Vesihcr einen Schadln von 2000 Hulden erlitt, gegen welchen er leider nicht versichert war. -(Hin Hundertjähriger.) Als «segenstllcl zu der vorige Woche in Laibach im seltenen «liter von 103Iahren vtlstorbenen Frau meldet die „Klagenf. Ztg." den am 28. d. M. in illagtnfurt erfolgten Tod de« dortigen Vürgei« Herrn Johann Moro, vulgo Papptlmoro, der am 4. März d. I. sliuen hunderlsttn Oeburtstag gefeiert halte. — (Neue Telegiaftnftatio u.) Die l. l. Telegrafen-direction für Trieft, Kram und da« itustenland eesucht uu«, m>t» zulhellen, daß vorgestern den 22. d. M. in Uquilej» eine neue l. t. Telegrafenstalion mit beschränktem Tagoienste tloffnel wurde. -(Schadenfeuer in Orehoolje.) Nm 17. b. M. u» 9 Uhr adeuds brach in dem Wlcthschaftsgevilude des Grund» besitz«« Eeorg Marlun in Orehoolje, Oemeinde P >, ed -»ßl (im polillschen Vezirle Krainburg), aus unbllauutei, Veranlassung ein Schadenfeuer au«, welche» dos genannte Vc» biiude sammt allen darin aufbewahrten Oertllhfchafteu einilscherle. »uch drei Stück Hornvieh: 1 Och«, 1 «uh und 1 Kalb, sanoeu in den Flammen ihren Tod. Der d«m Vesitzer hledurch zugefllgtl Vchade belüust sich »uf 700 fi. und war nicht vtlfichert. — (Dtpeschenoerlehr.) Amtlichim Ausweise zufolge find im Mouale August d. I. bei den Telegrafenämtern der im Neichsrathe vertretenen Länder im ganzen 481,951 Depeschen aufgegeben und behandelt worden. Hievon waren 6532 Staate-und 380,511 Privatdepeschen. Die Zahl der angelommenen nicht internen Depeschen war 66,114; bei den Eisenbahnstationen wur« den ausgegeben 28,794 Depeschen. Die GesamnUzahl war um 46.757 größer al« im gleichen Monate de» Vorjahre«, «n larifgebllren gingen 279,719 fi. ein, um 14,966 ft. mehr »!« im »uguft 1876. — (Vesetzsammlung.) Bon der im Verlage von Heinr. Mercy in Prag erscheinenden Gesetzsammlung im Taschenformat ist soeben da» dritte Vtlndchen der Neich «. geseye de« heurigen Jahrgange« ausgegeben worden. Dasselbe enthält in drei selbständigen Abtheilungen die Publicationen de« «elchsgesthblaite« vom 14. August bis 26. September 1877, ad-mimstralive Verordnungen und Kundmachungen bis 31. August 1877 und die Lrlennln'sse des Perwallullgsgerichlshofe« vom 16. März bis 22. Mai 1877. Der reiche Inhalt weist eine Reiht von Gesetzen und Verordnungen von allgemeiner Wichtigkeit aus, so die für Galizien und die Vulowina erlassenen Gesetze dom 19. Juli 1877, betreffend die Abhilfe wider unredliche Vorgänge bei Kreditgeschäften und Veftin.mungen zur Hintanhaltulig der Trunkenheit, die Verordnung des Ministers de« Innern vom 2. Juli 1877, betreffend Veftimmungen für die Erzeugung von Spienguutteln und den Äertehr damit, die Verordnung d. Mm. d. I. v. 13. «luguft 1877, betr. die Anwendung de« Kreuzstoßt« bei der Schlichtung de« Scheitholzes, die Kundmachung d. H. M. v. 14. August 1877, betreffend die Aichung und Slempelung von Maßen flir Holzkohle uud Torf, die Kundmachung d. H. M. v. 17. September 1677, enthaltend Nachträge znr Nichordnung und zum «lichgebürentarif vom 19. Dezember 1872. Der Prei« de« I I V°gen staiten Hefte« beträgt 80 lr., mit Postverseuoung unl größte, die jemals in den Unionsstaaten war. «,'> Vorstadt von Saint-Iohn (Neu-Braunschweig) istn"", gebrannt; 230 Häuser wurden eingeäschert, 2000 v" sonen sind obdachlo«. , Budapest, 23.Oktober. (Fruchtbvrse.) PM Weizen, 80 Kilo essectlo per Helloliter wiegend, " . 12 fl. 15 lr. per Meterzentner, weichende Te" Usanct'Weizen 10 fi. 80 lr., lauflustlos, wenig V«",' Telegrafischer »echselku« vom 23. Oktober, M.st» Papier« «enle 64 10. — Silber. Nenle 66 »". ^ ",^ «ente 7425. — 1860er S»c>at«.Anlehen 109 75. - V<»»Mhll 838. — Kredit. «clien 210 80. - London 1i7'ii:i. ^ ^M 105 __. — 5. ,, Mun,. Dukaten b 66. — 20-FranltN'^ 9 48. — 100 «eich«m°rl 58 25. Wien. 33 Oktober. » llyr >!°«..l,ll«g«. (Schluß «redttacmn 211'—. 1860er l'ose 109 75. 1««4er l'"!>.^»' Österreichisch, N,nle m Palnn 64 15 «5l O°n> " ^, lllrlilchc i!°le 14 75. K> .muual «l.,llbtn 3150 »»"'' — —. «olbtenle 74 80. Angekommene Fremde. «m 23. Ollober. , ^. Hstel «t«zt Wien. basing«, «eil.; Musquitler. «"i ' birschselo. Fahn, Kflle; Dr. Haberer, «elglomMlss"' ,^ Miefto, Wien. — Larleback, Ksm.. Gtultgart, — A»^, Pfarrer. Altlag. — läwma/r. Kfm, Kanlscha - ""M, Kjm., Furth. — Kliedberger, Vuspingen. — Friedbelg. "' Stuttgart. H,g,„ b«tel Elefant, üengyel. llfm, Kanischa. - Weislop. "^. Wien. - Koch. StadtselretHr. «aden. — Seel'g. K"P" ^, Dolenz Theresia, Präwald. - SHotlen. »nti<,uai, Olatl"» valrlscher Hof. iloniarii, Seize. — ßrani'i. Vurlseld ^ Wtohre». Stampft. Lommis. Nrad. > Ia 3 Lei s, ^1 lsj ?U.Mg. 741.5« — 25 windstill Nebel «^ 23 2«N. 738.?. 4-IO.a O. schwach heiter « « »b. 737», > 1.« NNN. schw. heiter ,^ Anhaltend heiter, morgm« Nebel. Reif. «°l0lM« ^' sielen Fallen. Do» Illge»m>tlel der Wllrme -^ 31'- " unter dem Normale. »er««t»,rtlicher «ed«ct„r : 0t»,»«r««n> b»^. Zn Haibach verkehrende GijenbahnM Vüdbahn. Nach Wien «bf. 1 Uhr 7 Min. nachm. Pofti"^«. . . / 3 ,, 52 „ morgens EilpostB „ „ „ 10 « 35 „ vorm. E'lzug- " " 5 ., W „ lrith gem. M' „ Trieft ^ 2 „ 58 ^ nachts EilpostM „ ' " 3 " 17 „ nachm. PoftM' ^ '„ « 6 „ 12 ., abends E'lzug. . 9 „ 50 ^ abends gem. SU» (Die EilzUge haben 4 Min., die PersonenzUgt ll,) 10 Min. und die gemischten Züge circa '/, Stunde Ausewv Kronprinz Nudolfbahn. Nbfahrt 3 Uhr 55 Minuten morgens. 8 „ -- „ vormittags. „ 6 ^ 15 „ abend«. Nnlunft 2 „ 35 ^ morgen«. 8 „ b8 _ morgen«. . 8 „ 45 . abmdö^^-" <3l)ri(lll)eri^l. Wien, 22. Oltober. (1 Uhr.) Die Volle war wellig belebt, aber fest; der Verlehr erstreckte sich v,rzug«we,se auf Vahnwerthe; für diese zeigte sich Meinung. »«U» lV«r« P«pier«»te........K4 25 64 35 SUberrent«........6690 67 — Goldrente.........7460 7470 ««s«, 18ös........ »15 817 — , 13t>4........ 10650 l07 » I860........ 110 - 111) 35 . 1860 (Fünftel) .... 12,— 1X150 » 13«»4........ 184-13450 Ün,. Pcäm»en.»ul..... 80 25 8" 50 K«°^......... 1dl - 1-1 50 «u«°U«.r.........^zz ,g^ VramienonlthenderVtadtVltn 92 35 92 50 V<,nau.sttnulltrull,,.r°sl . . 103 — 1(,3 50 l>omäNtN«PlHHhl)r,lf« . . 124 _ _ Otfterre.chilche Schuhschtin«'. '. 99 50 99 75 Ung. 6perz. Toldrente .... 9375 94^ Ung. «uleh«n d. Sladtgemtinde W«en i» V. v.........955) 95?l» Vr»»bentl«ftnn<»-Vhll««ti<»en. V»h«en..........l02 — 103 — »tietzerösterreich.......104 - 1< 5 - G»li,ien.......... 85 K0 k>6 — «iebenbürgt»....... 74 50 ?5 — Temesei Vanat...... 7b — 76 — Unzarn.......... 77 - 7750 Netie» l»«u V«»len. ««Q W«, »aqlo.lifterr. Va»l 96 50 96 75 «redllallnoll ..... 3lb90 2l410 Dtpofitenbanl...... — —------- Kreouaanall, nng«..... 19575 196 25 ««tompte.Naßall...... '—------- ««tloualvant....... «40 - »42 — Unlonbanl ........ 65 75 66 — V«rlehr«b»nl ....... 99 100 — «lenrr Vantverew..... 73— 74 Netten »<» Transp«rt-UnterneD» «tll» ««, »lf«llb.V«hn........N5-b0 ,,6 — Douan'Dampschlss. «Gesellschaft 340— <43 — «lilantth.Weftoahn . . . . 1?3-. 17H H() ^eidillllndsl^ioidbahn . 1937 194z Gelb lv«« . Franz , Ioslph , V«hn .... 182 50 'Zl 50 I Oal,,ische itarl.iludwlq.Vahn . 249— 248 85 ll«lschau«Oderbtrger Vahn . . 106- IN« 50 Lem°tlg-0 «udolf«.«°hn I'45«>'I5- sl!«,c«!,,l)n...... 362 70 «3 . sudbahn........ 7050 7; tyeih.«abn....... 1X4 1«5 - Ungar..,aliz. verbll,dun>«b»hu l01 25 10, 50 !lng»?tlcht stnroalloalln . . 112 5» 1 8- - Wiener tramw,,. «,nfi. (i.Voldj 104 — 1"4 50 ^ » » (i.«..«.j »8 5,0 88 ?5 slationalbanl . . 9745 876) Ung. «°denlitdit.Inftilut(V.,V.) 90 7l» 9l — PrlorltstK-Vbll,atl«nen. Elisabeth,«. 1. «m. . . . 3225 9275 ßerd.Nordb. in SUber . . IU4s>0 l')5-Fron,: Joseph« «al>n gg.^z 57^. -------------------------------------------^O^ ^, «al. »arl.?ud,i«.«.. 1. «m. ^zh ?6 Oellerr N<,rdwe'«« "' 3 " Nap°leon«d'«r . 9 «4v " , , Deutsche «e»ch«< ^ «' 58 - "^ - banlnoten -","«? "it)b- Gilbergulden. . !04 , «>' " --------------Qbll«""'' ^ «ramlsche «ranbtnUaNun««^« ^ . Prinalnolierun« : »«ld i»' ' .7^ b>« ' ««chtra«: Um 1 Uhr 50 Minuten notieren: Papierrente 64 2» bi« 6»-3". «illjerrente «6 90 bl« «7- . «olbrenle 74 5^) bi, 74 70 Kredit 214 50 bi» 214 75. »ngl« Vl, ^ «,nd«n 11o^5 v,« 116-65. «ap,le,°« s 48 hi« » 4S'/.. Silber 104 80 bl« 104 90. ^^