^l. IAH. «. ". halb,. N. 5 50. Ml bi« Zustellung «n« H.u- ÄililNIMM ^« ^lNliNsl ^ «'"«' " '»-' »rößere per Z«lle 6 lr., b«l e,«»«:, 1 ?>?>/> Amtlicher Theil. M^^' ""d k. Apostolische Majestät haben mit Ceni/,V" Entschließung vom 4. August d. I. dem der österreichisch, ungarischen Bank ClaN w.° rn oh den Orden der eisernen Krone dritter diel!» 3'" Nascht der Taxe und dem Oberinspeclor dez^: ""utes Emil Salmhofer das Ritterkreuz gf^°"z° Joseph. Ordens allergnädiast zu verleihen druck^l"! ^ ^l'ssust 1885 wurde in der l. k, ^os. und Staats» lä»fia ,, s -'"' ^"^ XXXVI. Stück deö Neichs^esc>.chlat!cs. vor- « "oh in deutscher ?lusgabe, ausgegeben uud versendet. Nr 1w . "^"" """ z. » c^ Kundmllchuna der Ministeriell der Finanzen und «!,, 'Vandels vom 21,,Juli 1885. betreffend die Errichtung Nad .^^^posilur n,it Hafen- und Secsanitätsdicnst zu sb^c Verordnung der Ministeriell der Finanzen und des 'V°"°els vom 24. Juli 1885. betreffend die Zollbchandlung ^il, i"c,' VlUermalldslwasscr; ^. oie Verordnung der Ministerien der Finanzen und des '""»dels vom 2?! Juli 1885, bctiesfcnd die Errichtung Nr n'."" «oNabfertigunqs Stelle zu Vöhmisch Weigsdoif' ^ den Erlass des Finanzulinisteriums von« ^. AuMt u,s".^> uctresfrnd die Ergänzung, beziehungsweise theilweisc "vandernlig der Vcschreilinng und AcrwrudnnaMorschrift '.'lr. ii4^,"- Pncl'schcn Tpiritus-Messapparate: 1««-^ ^ordunng des Iuslizmiuisteriuüls vom 8 August ,, "> betreffend die Zuweisung der Gemeinde Swiecany ^ Ns, ll5 x^'" Sprengel des Aezirlsgcrichtrö Ia^lo in Galizieu; H "'e Kundniachling ^^ Acterliaununisteriums vonl l2ten " M 1885. bctlesfend dcu Vcitritt Serbiens zur inter- ^^"""'alen Phylloxer.^Convenlion vom :>. November 1881. Nichtamtlicher Theil. Die Kaiscrznsammenkuuft in Kremsier. s Souveraine und deren Völker mitein- "verbinoen. leicht ^!,^.'^rzusammenkunft bildet gegenwärtig, wie auch den hervorragendsten Gegenstand der publicistischen Discussion, und wird zweifelsohne noch auf längere Zeit hinaus die Presse nicht nur Gesammt-Oesterreichs, sondern auch von ganz Europa beschäftigen. Die österreichischen Blätter begrüßen auLnahms' los die Begegnung der beiden mächtigen Monarchen als eine neue Bürgschaft für die Schaltung des Welt« friedens mit lebhafter Befriedigung. So schreibt die „Neue freie Presse": „Die Tage von Skiernievice bildeten gleichsam den ersten Act des historischen Schau» spieles, dem man den Titel geben könnte: ..Die drei kaiserlicheil Freunde". Der Besuch in Kremsier kann als der zweite Act gelten. . .. Indem die Kaiser-Begegnung von Kremsier aller Welt offenbart, dass die beiden Reiche sich gut mit einander vertragen, verbrieft sie aufs neue den Berliner Vertrag und den Frieden." Im „Flemdenblalt" heißt es: „Dauernde und freudige Erinnerungen werden sich fortan an den Namen Kremsier knüpfen. Denn es wird unvergessen bleiben, dass zwei mächtige Monarchen, erfüllt von den Ideen des Friedens und der Sorge für die Wohlfahrt ihrer Völker, sich dort die Hand gereicht haben. . . . Wie die Bestrebungen zur Erhaltung des Friedens den stärksten Rückhalt in der persönlichen Freundschaft der Souveräne gefunden haben, so haben sie auch die mächtigste Förderung durch letztere er« fahren. Und hierin vor allem liegt die Bedenlung der Tage von Skiernievice und von Kremsier. Das Verhältnis Russlands zu den Zwei-Kaiser-Mächten gründet sich auf die Basis wohlerwogener, gegenseitiger und allgemein europäischer Interest»'», aber es hat sich ent» wickelt und ist zur Reift gediehen auf dem Boden der Gesinnungen. Und diese Thatsache hat ihre Ein» Wirkung auf die Völker der drei Reiche nicht verleugnet." Das ..Extrablatt" schreibt: „Ohne Unterschied der Partei offenbart sich in den Organen der öffentlichen Meinung ein Gefühl hoher patriotischer Befrie-digung über die Begegnung der beiden Monarchen, welche allgemein als ein verheißunqsreiches Ereignis anerkannt, als eine Gewähr des Völkerfriedens, des Völkerwohles freudig begrüßt wird." Die „Wiener allgemeine Zeitung" schließt ihren leitenden Artikel mit folgenden Worten: «Das ge-sammle Europa kann mit Befriedigung auf die Zusammenkunft blicken, die eine Demonstration des machtvollen Friedens ist." Die «Presse" sagt: „In ganz Europa wird die Begegnung der beiden erlauchten Herrscher von Oester-reich V 'i"s von Russland zu entsprechen, ^er Nikol...« V"lichen Großfürsten, den Thron-^°lg A.'""us Alexandrowitsch und dessen Bruder ^btN Kais,^ ""milch die Wohnzimmer unmittelbar oll der K^"^"" angewiesen. „So einfach es sei", »ollen neb?n . > 6es"g.l haben, «aber meine Kinder ""? '" der ^.."^"en", «nd so geschah es auch. ^be" woll,« ^'^"""ll. die wir von der Wohnung Mluchzil,« >.."'ld ^ nicht unbemerkt bleiben, wie 3^* den ,.,^^'Wllchen Kinder untergebracht sind. ' " ">'d fr.V" Kaise. paare die schönsten, ruhig-Nkundl.chsten Wohngemächer zur Verfügung gestellt wurden, bedarf kaum der Erwähnung. Aber bevor das Schluss bewohnbar war, musste es erst von Grund aus hergerichtet werden, und die Herrichtung war ein specielles Verdienst des kaiserlichen Hosbau-controlors und Architekten Groner aus Wien, dessen Anordnungen durch die umfassendsten Maßnahmen des Oberhofmeisteramtes, welches hiezu den Hofsecre« tär Dr. Wehlcr designiert halle, kräftigst unterstützt wurden. Nur durch die hingebungsvollste Arbeit aller Organe war cs möglich, dass ein geradezu vernachlässigter Palast in äußerst kurzem Zeitraume zu einem mit fürstlicher Pracht eingerichteten Wohngebäude umgestaltet wurde. Als man das Schloss untersucht hatte, da erinnerte manches darin an die Palazzi Venedigs, deren Ruinen doch noch immer die Spnren ehemaliger Herrlichkeit tragen. Selbst der Rest dessen, was von früher geblieben, ist noch immer künstlerisch schön, dass aber ein solches Schloss verfallen konnte, ist nicht nur dem Umstände zuzuschreiben, dass der Besitzer desselben, Cardinal Filrsterzbischof Landgraf Fürsten-berg. es bloß als Sommerresidenz benützt, sondern dass er in ansftruchlosester Weise sich mit einigen einfach eingerichteten Zimmern begnügte und weder die Prunkgemächer noch die reichdecorierten Halle», noch die dem Geschmacke des vorigen Jahrhunderts entsprechenden Grotten und Nischen mit allerhand Spielwerk zu betreten pflegte. Ja das gieng so weit, dass die Kremsierer selbst von der Existenz der Hallen gar keine Kenntnis hatten und niemand uon den Zeit« genossen sich erinnert, jemals von ihnen gehört zi, haben. Durch den Wiener Hof wurden jetzt diese schömn Räume factisch wie au8g^ rechte Seilen-hall? ist mit kostbaren allrömischen Büsten decor.ert, in den Medaillons der Bogengewolbe sind Fresco-aemälde uon allerdings verblichenen Farben zu sehen, in de,, Zwickeln ist figuralischer Schmuck. An diese Halle grenzt eine aus Tuffstein künstlich hergestellte Grotte mit Wasserkünsten nach Art der bekannten Unter- Laibacher Zeitung Nr. 193 1558 26. August 1885. für das nächste Jahr festgestellt werden soll. — Die Ministerconferenzen, in welchen die Ausgleichs« Verhandlungen in Angriff genommen werden sollen, dürften jedoch erst im Ollober abgehalten wer« den. — U ber die Besetzung der Präsidentenwürde im nenen Reichsrathe verlautet in ziemlich positiver Weise, dass der Abgeordnete Smolka die ihm angemeinte Wahl nicht refusieren werde. (Die katholischen Mittelschulen Sie» benbürgens.) Aus Budapest wird gemeldet: „In seiner vorjährigen Conferenz hat der katholische Status in Siebenbürgen eine Repläsentation an den Unter» richtsminister beschlossen, in welcher ausgeführt wird, dass die katholischen Mittelschulen Siebenbürgens autonome Anstalten seien, auf welche die Regierung, respective der Schulinspector keinen Einfluss habe. In einem Klausenburger Blatte liegt nun die Erwiderung des Ministers vor, welcher den Standpunkt des Status nicht acceptiert. „Auf Grund meiner Darlegungen — heißt es zum Schlüsse — erkläre ich entschieden, dass ich die siebenbürgischen katholischen Mittelschulen nicht zu den autonomen, confessionellen Mittelschulen zählen kann, sondern dieselben als Schulen betrachte, die in gewisser Beziehung unter der Leitung des katholischen Status und in anderer unter jener des Unterrichts« ministers stehen, welches Verhältnis doppelter Abhängigkeit gemäß dem Wirkungskreise der bestandenen katholischen Commission festgestellt werden kann. Indem ich also die Rechte Sr. lais. und Apostolischen lön. Majestät und auf dereu Grundlage den Einfluss der Regierung zu wahren ve< pflichtet bin, berücksichtige ich auch den berechtigten Einfluss des katholischen Status und hege nicht die Absicht, denselben innerhalb des Maßes des von der bestandenen katholischen Commission innegehabten Wirkungskreises zu beschränken." Ausland. (Deutschland.) Die Zweifel, welche an der Fähigkeit des deutschen Botschafters in Wien, Prinzen Reuß, zum Regenten in Brau «schweig in neuester Zeit erhoben worden sind, werden in zuste. heuden Berliner Kreisen als müssige Fragen angesehen. Auch die Annahme, dass in Gastein, wo sich anläss« lich der Anwesenheit des österreichischen Kaiserpaares gleichzeitig Prinz Reuß und der Präsident des braun» schweigischen Regentschaflsrathss, Graf Görtz. Weis. berg, letzterer als Curgast, befanden, über die braun-schweigische Angelegenheit verhandelt worden wäre, wird als irrig erklärt. Beide hätten sich dort gar nicht gesprochen, da sie zufälligerweise beide erkrankten. (Frankreich.) Die conservative Union in Frankreich stößt bereits auf große Schwierigkeiten, und die prognosticierte Allianz der Royalisten und Imperialisten bei den nächsten Wahlen isi noch weit davon, perfect zu werden. In einigen Departements ist es bei der Aufstellung der Candidatenlisten schon zu einem offenen Bruche gekommen. Je näher die Wahlen rücken, desto zahlreicher und schärfer werben sicherlich diese Spaltungen uud Uneinigkeiten zwischen den Royalisten und Bonapartisten noch hervortreten, und so haben die Republikaner wohl nicht Unrecht, wenn sie hierauf hin meinen, das« die conservative Union auch bei den Wahlen dieses Jahres keine größeren Resultate erzielen, vielmehr ebenso kläglich verlaufen werde, wie bei den Wahlen von 1881. (Französisch.rumänischerZollconflict.) Wie man aus Bukarest meldet, wird in dortigen gut informierten Kreisen mit Bestimmtheit versichert, dass der Ministerpräsident Herr Joan Vratiano sich unmittelbar nach Vollendung seiner Marienbader Cur nach Paris begeben werde, um durch persönliche Be« sprechung mit den dortigen maßgebenden Persönlich» leiten einen geeigneten Modus zur Beseitigung des zwischen Rumänien und Frankreich bestehenden Zoll« conflictes ausfindig zu machen, welcher zunächst wohl in einer gründlichen Revision des neuen autonomen Tarifes bestehen dürfte. Di.' Reise des Ministerpräsidenten Vratiano soll, wie d»s weiteren aus der rumänischen Hauptstadt gemeldet wird, auf Anregung Deutschlands erfolgen. Vor seiner Rückreise nach Ru-mänien wird Herr Bratiano sich einige Tage in Wicn aushalten. (England.) Aus Irland werden abermals neuerliche Ngrarverbrechen signalisiert. Es ist bezeichnend, dass die jüngsten Verbrechen mit der Aushebung des Verbrechenverhütung8°Geschcs zusammenfalle.'». (Spanien.) Alle Nachrichten aus Madrid stim< men darin überein, dass die Ausregung unter der dortigen Bevölkerung immer noch im Steigen ist. Das am 23. d. M. auf dem Prado abgehaltene Meeting soll von 150000 Personen besucht gewesen sein, und es gieng dabei sehr bewegt zu. Die ministerielle Presse legt noch größere Entrüstung an den Tag, als die der Opposition. Es ist sogar die Rede davon, den zwei bereits auf der Insel Jap angekommenen Kriegsschiffen ein drittes nachzusenden. Die deutsche Note, welche in Madrid etwas später, als man es erwartete, eingetrof« sen ist, soll im Tone freundschaftlich gehalten sein, jedoch den spanischen Ansprüchen auf die Caroline»-Inseln nur einen nationalen Charakter zugestehen. Man glaubt, dass Spanien zunächst mit dem Antrage, die Sache der Entscheidung eines Schiedsgerichtes zu unterbreiten, hervortreten wird. (Aus Ostasien) lommt die Nachricht, dass die schlechte Jahreszeit die Truppen zur Unthaligleit verfolgt; man arbeitet aber eifrig an den Vorbereitungen für die künftige Campagne. Nach langem Schwanken hat der Führer der Schwarzstaggen, Liu-Vinh-Phuoc, mehr Vertrauen in die Loyalität seiner Gegner, der Franzosen, als in jene seiner Freunde, der Chinesen, gefasst. Er bietet nunmehr snne Dienste Frankreich an und wird, wenn diese angenommen werden, entweder mit einem Grade in der Eingcbornen. Armee in eine Garnison des Delta gesteckt werden, oder aber zunächst eine Reise nach Frankreich antreten. (Amerika.) Wie aus Neywort berichtet wird, wies der Staatssecretär Bayard jüngst die Gesandten der Vereinigten Staaten im Auslande an, den fremden Milchten den Wunfch der amerikanischen Regierung bekannt zu geben, die Frage der internationalen Geldprägung durch Einberufung eines Münzcongresses abermals in Erwägung zu ziehen. Der Zweck dieser Vorstellung sollte sein. eine Anstrengung zur Legali-sierung des Silberdollars zu machen. Die Gesandten haben im allgemeinen berichtet, dass ihre Nnstrengun« gen in dieser Richtung erfolglos gewefen seien. Die Hoffnung auf einen neuen Münzcongreft ist demnach aufgegeben. Tagesneuigkeiten. Die österreichischen Majestäten in Oremsier. Krem sier, 24, August, Der Hofzug mit zwei bekränzten Locomotiven fuhr um 3 Uhr im reichgeschmuckten Bahnhof ein. Auf dem Perron harrten die Dignitäre. Der Kaiser verließ den Waa/n und half der Kaiserin beim Aussteigen. V' Kaiserin schritt auf den Statthalter Grafen Schönborn j"' mit den, sie längere Zeit angelegentlichst converfte^ Der Kaiser wechselte einige Worte mit den, Land" hauplmann Grafen Vetter nnd der Kronprinz mit be^ Platzcommandanten Zanbauer. Der Bürgermeister Ml durch den Grafen Taaff, dem Kaiserpaar uorgest^ Derselbe sprnch eine herzliche Beariihnng in beuM Sprache und sprach schließlich in czechischer Sprache " Freude und den Stolz KrrmsierS üu^r den M^lM»'" Besuch aus. Das Kaiserpaar erwiderte mit huldvollen W^,,' Beide Majestäten richteten einige verbindliche AcB rungen an die Grasen Taaffe und Vetter, den Eolp commandanten. den Platzcommandanten und den ^ zirkshauptlnam,. Im Innern des Bahnhofes h""^" /, weißgekleidete Tüchter von Honoratioren, Die Tochl dc8 Bürgermeisters übergab der Kaiserin ein Bo»q"' welches huldvoll entgegengenommen wurde. Der Ka>! befahl, im Schritt zu fahren. Bei den zwei ObeM waren Bauern und Bäuerinnen mit Geräthschaften aU gestellt. Bauerntöchter überreichten der Kaiserin " Bouquet namens der Landbevölkerung. Ueberall "^"^ beim Anblicke deö Kaiserpaares lausende Slatia- "" Hochrufe sowie stürmische Willlommruse. Die Och" jilgend verlieh dem ganzen Empfange rine seltene Wä'l>" Vor dem Schlosse streuten kleine Mädchen Blumen- Im Schlosshose, wo die kaiserliche Flagge a»! gehisst war, erfolgte der Empfang d-,rch das Osfic'll corps. Im Schlosse begrüßte Cardinal Fiirstenlicrg " dem Episkopat die Majestäten. Sodann solgte der ltw pfang der Deputationen. . Den Glanzpunkt der Festlichkeiten bildete das ^ filieren aller Corporationen mit wehenden Fahnen, "> gendem Spiele und Hauaken-Nanderleu, Ungeachtet ". kräftigen Sprühregens trat der Kaiser vor das P^« hinaus. Der sich nun erhebende stürmische Inbel > schwer beschreibbar. Der Adjutant hieng dem ^ den Mantel um. uud die Majestät vertauschte den ^ neralshut mit der Kappe, Der immense Zug w>se> sich unter dröhnenden Hurrah' und Slava Nase« "' Die Kaiserin verfolgte das Schauspiel vom Fenster c>l>, Zwei kurze Stockungen abgerechnet, entwickelte sich , Zug fließend. Es kamen immer einige Zlige beritte« Bauern uud slavische Vereine, dau» wieder R^^ Deputationen und Corporationen zu F»ß. Die o^ der Pferde beträgt gewiss 1200. ^ Fast jedes Vanderimn trug eine andere Tracht U entwickelte stets ein neues Farbeul'ild von origins, Mlschung. Der ganze Zug. welcher gegen 300U M> stark war, beanspruchte fast eine Stunde zu seiner vol" Entwicklung. Schon schien derselbe beendet und "^ Kaiser zog sich zurück, als neue Klänge das Nah?» e>>" neuen Abtheilung ankündigten, Der Kaiser erschien ^ Fenster, was abermals Enthusiasmus hervorrief. ^ war eine hanakische Bauernhochzeit, sodann folgte >i> eine Gruppe hauakischer Bäuerinnen, waS den Höhtp^ des Effectes bildete. ,, Um 5 Uhr fand eine Hoftafel zu 52 Gedecke» st"'' an welcher die Erzherzoge, der Cardinal, die Mi"'" sowie die Civil« und Militär-Dignitäre theilnahn'^ Mil zunehmender Dunkelheit erschien die Stadt P"">' voll illuminiert. Eiue Serenade wurde dargebracht v" czechischen Verein «Moravan" und vom deutschen Vere , ..Concordia"; dieselbe verlief glänzend. Mehrere h«n^ Fackelträger sperrten den Raum fllr die Sänger ab ' der Kaifer am Fenster sichtbar wurde, erbrauste» mi»l"!. lange Slava., Nazdar- und Hoch-Rufe. Nach Vet"° Haltungen im Schlosse Hellbrunn bei Salzburg. In den Nischen sind tanzende Faune dargestellt, ferner eine Göttin der Fruchtbarkeit — eine schönes Weib mit sieben Brüsten, ein Kind nährend. Von der Mittelhalle links gelangt man in einen Saal, dessen Wände ganz mit Thonmosait belegt sind. Die Zeich, nung ist wohl eine derbe, aber die Linien sind schön nnd die Farbe ist eine prächtige. Die Decke ist mit Stucco.Otnamenten geziert. Unter den Nischenstatuen sällt besonders nu Ianus aus mit d«r Inschrift vsr-tor, r6V6N0r. Auch an diesen Saal grenzt eine Grotte mit Wasserkünsten, in der zugleich Bergwesen und Mühlen-Inbnstn? symbolisiert werden. Mag sein, dass der Bischof diese Gcwerbszweige besonders hoch« geachtet hat. Eine schöne bequeme Treppe, die mit Palmen, Farren, Dracänen und dann blilhenden Pflanzen der Jahreszeit reich decoriert wird. führt lns Schloss hinauf zu den Wohngemächern, die sich im elften Stockwerke befinden. Die ganze Gartenfront, nach Süden und nach Osten und Norden, dient dem Kaiser und der Kaiserin von Ruseland zum Aufenthalt. Die nordöstliche Ecke nimmt der historisch berühmte Saal ein der nach 1848 dem Reichstag als Versammlungsort' gedient hat. Gegenwärtig wild er als Spelsesaal benützt werden. ^. . .... ^^ An der äußersten südlichen Front wird die «Kammer" der Kaisetin von Rusiland eingelichtet, an welche sich dann die Appattements der Kaiserin reihen. Der Salon der Kaiserin hat zugleich eine kleine Terrasse, vun dcr aus man einen Blick sowohl der Stadt zu a!» nege,, drn Garw, lichten kann. Die Terrasse ist mit Blumen decoriert. Im Salon der Kaiserin be» finden sich die kostbarsten Gemälde der fürsterzbischöf-lichen Sammlung, Bilder von Rubens, Tizian. Ostade, Dürer, Teniers und Holbein. Das Mobiliar ist modern, höchst geschmackvoll von brauuem Sammt auf goldenem Grunde. Gegen den inneren Schlosshof zu grenzt an diesen Salon das Zimmer, das dem Groß» fürsteN'Thronfolger und seinem Bruder zugewiesen ist und als Schlafzimmer und Salon zugleich dient. Es ist dies das Iagdzimmer gewesen und seine Wand-decoration bilden Iagdtrophäen, Hirsch«. Reh. und Gemsköpfe, Waffen und dergleichen. Zwei spanische Wände decken die einfachen Betten der Großfürsten und den Anlleideraum. Ein Vorzimmer, gleichfalls mit Iagdemblemen decoriert, wird die Diener der zwei jungen Großfürsten aufnehmen. Nach der Gartenseite zu stoßt an den Salon der A"'^''," ^ Toileltezimmer und das Schlafzimmer ür das Kalserpaar, vorausgesetzt, dass es den Wiin-schen der hohen Gäste entsprechen würde, dieses Him. !"er zu benutzen. Die Einrichlung ist dieselbe, die sich ,m Schlosse zn Schönbrunn befand, als Kaiser Franz Josef und Ka.serin Elisabelh nach ihrer Vermählung daselbst wohnten; die Möbel, we,ß mit Gold in dem sogenannten Stile der Maria-Theresia.Zeit, die Wände m,t den prachtvollen Gobelin« bespannt, deren Wert auf mehr als 150000 ft. geschäht wird. Es war ein angenehmer Zufall, dass die Masse der Gobelins mit denen der Wände so harmonierten, dass eine vollstän. dige Verwendung dieser Kunstobjecte ermöglicht wurde Seit mehr als hundert Jahren soll niemand diese Säle betreten haben. Der Thronsaal des Erzbischofs wird j^^^, gemeinschaftlicher Salon von den russischen Majei^ ^ benutzt werden, und er wurde dementsprechend ^ kostbarem Mobiliar ausgestaltet. Die Wände st»d V Holz getäfelt und in den Feldern sind in gesch"'". voller Gruppierung die wertvollen Bilder eiliM . welche die fürsterzbischöfliche Gallerie besitzt. Auch ^, angrenzende Versammlungszimmer der einzufilhltl ^ Personen hat dieselbe Wanddecoralion. Es bildet ". zugleich das letzte Zimmer der östlichen Garte" ' in den Vorsaal zum Weißen Saal — dem ehemals Reichslagssaal. Dieser ist der gröhle, schönste ^, vornehmste Raum des Hauses. Seine riesigen ., mensionen der Höhe und Länge nach, die ^^^„i-volle Decoration mit landwirtschaftlichen und ten) schen Emblemen, inmitten von zierlichen Eun^^e» gen, sogenannten Blondel'schen Stils, die h""U,, Krystall.Hängeluster und Wandluster, die kil.'sneM^ Deckengemälde von Freenthal, „das Nachlniayl ^ Gölter", die gräflich Ham.llon'iche Genealogie ^ einen Genius mit Jupiter und Hetkules d"'<'^ ^ sie üben an sich schon einen mächngen ^'^ ,,le«, man braucht nicht erst der Ereiguisse zu a/" ^, die sich in diesem Saale abgespielt haben. ^',.«e!l, blschof Graf Hamilton hat diefen Saal bauen l""^ und fein Blldms. da» die Hauvlwind sch""A'^el, scheint wieder in dem kostbaren Trumeau-^ ^, welcher die Breite des Millelpfeilers zw'sai"' Fenstern einnimmt. . ^tnnltig An diesen Saal grenzt nordwärts dt« ^ ^sstN des fürsterzbischöflichen Cardinals Fülstel'berg, ' „g Appartements mit ihrer ganzen einfachen El"""! ^^aibacher Zeitnug slr. 193 ?559 26. August 1885. >? e , serenade verneigte sich der Kaiser dcmlend., ""raus abermals donnernde Rufe ertönten. T. T. V. Nnl l^^" ^^ bevorstehende Reise Sr. k. und k. Apo< ,r n ^jestcit nach Kärnten schreibt die Flagen- Laa "^'^"^" ""l"'" 24. d.M.: Wir sind in der ge. über das Programm während der Anwesenheit N' ."lkslät des Kaisers in Klagenfntt folgende "'llyeilungen zu mach,,,: Die Allerhöchste Ankunft cr> ^gt am 8. September 6 Uhr früh iu Begleitung des ^ ^"despräsidenten, welcher sich zum Empfange Nnk s l^!^ "N die Landesgrenze begeben wird. Im ^ °y»hofe in Klagenfurt findet der Empfang durch die , ^ Generalität, den Landeshanptmann mit den Mit-« eoern des Landesausschusses. den Bürgermeister mit NAlbern des Gemeinderathrs und die Spitzen der lyl)rden statt. Unmittelbar nach dem Eintreffen Seiner di l ,s '" ^^ landschaftlichen Burg werden Allerhöchst- ri^e geruhen, den Clerus. die HoswUrdenträger. die ^^">entant,n des Landesadels. des Officierscorps und «ehörden und Colporationen zu empfangen. Allge-<,-.!" «udienzen dagegen werden Se. Majestät in Kla-ne>'lurt nicht ertheilen. N.^°chdem Se. Majestät am Vormittage die heilig« 2 Usk Üthört haben werden, erfolgt nachmittags um und Besichtigung ^ Kärntner Landes.Ausstellung o um 4 Uhr nachmittags die Besichtigung des Landes-der N ^ «^"dolfinum". Um 6 Uhr findet Hoftafel in d l?f.l"a. statt und um 8 Uhr abends Serenade vor fur « "'t 3ackelzug feitens der Bürgerschaft Klagen-temk ""^ ^" städtischen Vereine. Am 9. und 10. Sep. ltlll^ ^"^" ^^ Majestät die Manöver des dritten Tan ^ lnspicieren geruhen, und finden an beiden statt m"^ ^^^" Manövern Hoftafeln in der Burg von V- letztgenannten Tage abends 8 Uhr wird der Verl ^' Majestät im Jahre 1882 durch allergnädigste sl'lterV ^ goldenen Medaille ausgezeichnete Klagei,-S^g . ^"iinnergesangverein die Ehre haben, ein kurzes "nochen Sr. Majestät vor der Burg bringen zu dürfen. Cliil Allerhöchste Abreise ist fllr Freitag, den I lten ^ltmber. nachmittags in Aussicht genommen. slolilck^ ^ ^ chste Spende.) Se. k. und l, Npo-U. «- ^""jestat hab,n der evangelischen Kirchengemeinde slllki ^' ^lsentraten zur Kirchenrestaurierung eine Unter« M?. '°..^°" l00 fl. aus der Allerhöchsten Privatcasse ""gnädigst zu bewilligen geruht. Vim U" ^ "Nd l. Hoheit die durchlauchtigste Krön-45 Wn Stephanie ist vorgestern abends 9 Uhr Tm^ "' '" Miramare augelangt, allwo sich zum Ml N"^ Hiichstderselben auf dem festlich beleuchteten, hos, ^"""' und Neisiggewinden reich decorierten Bahn« ^ ^e. Excellenz der Statthalter Freiherr v. Pretis. Ce V^"^"z der Militärcommandaut Freiherr v Kober. Nilm "ll"'i ^^ Seebezirlscommandant Freiherr von laise! ?^' ^" Commandant der zur Dlspositiou Ihrer 3tej! ^^" H°^eit stehenden Schiffsdivision. Commodore „Keif..^ ^nnann von Spaun, der Commandant der ^laillr '.^"'enschiffslieutenant Baron von Pelechy. der haumn, Generalstabes vou Perlni. der Schloss-tionsck?" ^chlffslieuteuant von Orel und der Stc,-^ks von Trieft, Herr Pirovano. eingefunden hatten, -^ . ' . , Ueber die Durchreise Ihrer k. und k. Hoheit durch Graz schreibt man von dort unterm 25. d. M. Gestern hat Ihre k, und k. Hoheit die durchlauch' tigste Kronprinzessin Erzherzogin Stefanie auf der Durchreise nach Schloss Miramar mit dem Tages'Eil-zuge der Südbahn nnsere Stadt passiert. Schon geranm«' Zeit vor Ankunft des Znges hatte sich auf dem Perron des Südbahnhofes ein zahlreiches Publicum versammelt, welches dem kommenden Ellzuge mit Spannung entgegensah. Als der Zng. in welchem sich zwei Hos.Waggons befanden, hernnbrausie uild Ihre kais, Hoheit die Krön Prinzessin am Waggonfenster erschien, erschollen brausende Hoch Rufe. Da ein osficieller Empfang von höchster Seite dm,' lend abgelehnt worden war, so hatten sich auf dem Vlchn< Hofe nur Hofrath Graf Enzenberg ill Vertretung des beurlaubten Stalthalters uud der Commandierende, Seine Excellenz FZM. Freiherr v. Kühn. ema/funden. N>ch fingeiwmmmem Dejeuner, welches seitens der Eüdbahn-Nsstauratiou beigestellt und Ihrer lcuserl, Hoheit sowie höchstdereu engerer Suite im^hofwaggon feroiert wuide, setzte die hohe Frau um 1 Uhr die Reis? nach Schloss Miramare fort. Wie bei Ankunft des Zuges, so begleiteten denselben auch bei der Abfahrt brausende Hoch Rufe. welche sich zu einem vielstimmigen Jubel steigerten, als Ihre kais. Hoheit die durchlauchtigste Frau Kronprinzessin abermals am Waggonfcnster sich zeigte und für die ihr dargebrachte Huldigung mit bezaubcrudcr Liebenswürdigkeit nnd hnldvollrn: Gruße dankte. Local- und Prouinzial-Nachrichten. Gemeindcratl). Laibach, 25. August 1885. Vorsitzender Herr Bürgermeister Grasselli. An> wesend 17 Gemeinderäthe. Zu Verificatoren des hentigen Sitzungsprotokolles nominiert der Herr Bürgermeister die Gemeinderäthe Klein und Dr. Dolenec. Der Bürgermeister theilt mit. er habe am 18ten August, als dem Allerhöchsten Geburtsfeste Sr, k. und k. Apostolischen Majestät (die Versammlung erhebt sich von den Sitzen), den Herrn Landespräsidenten im Namen der Stadtvertretung gebeteu, Sr. Majestät die allerunter-! thänigsten Glückwünsche der Stadtgemeinde Laibach gütigst! vermitteln zu wollen. Laut Telegramm Sr. Excellenz des Herrn FZM, und Generaladjutantrn Sr, k. uud k. Apostolischen Majestät Freiherrn von Mon del an das hohe Landesprä-sidium habe hierauf Se. Majestät der Kaiser für die Glückwünsche der Stadtuertretung huldvollst zu danken geruht. (L'bhafter Beifall und Zivio-Nufe.) Sodann theilt der Herr Bürgermeister weiters mit, dass er aus Anlass des Namensfestes Ihrer k. und k, Hoheit der durchlauchtigsten Frau Kronprinzessin Ste. fanie (20. August) und des Geburtsfestes Sr. k und k. Hoheit des durchlauchtigsten Kronprinzen Erzherzogs Rudolf (21. August) den Herrn Landespräsidenten gleichfalls ersucht habe. die ehrfurchtsvollen, treuergeben-steu Glückwünsche der Stadtvettretung der Landeshauptstadt Laibach Ihren k. und l. Hoheiten zur Kenntnis bringen zu wollen. worauf Ihre k. uud k. Hoheiten die durchlauchtigste Frau Kronprinzessin Stefanie und der durchlauchtigste Kronprinz Erzherzog Rudolf laut dem Bürgermeister übermittelten Telegramme des Obersthofmeisteramtes an das hohe Landespräsidium für die dar- gebrachten Glückwünsche gleichso huldvoll zu danken ge-ruhten. (Lebhafter Beifall und Auio>Rufe.) Der Bürgermeister theilt weiters mit. er habe an-lässlich der Allerhöchsten Auszeichnung des Ehrenbürger» der Landeshauptstadt Laibach. Herru Hofrathes Pro« fesfor Ritter v, Mill osich. bei seinem Uebertritte in den dauernden Ruhestand durch Verleihung des Ordens der eisernen Krone zweiter Classe namenS der Stadt' gemeinde Laibach denselben beglückwünscht, wofür Herr Hosrath R, v. Miklosich in einem freundlichen Schreiben. Welches zur Verlesung gelangt, herzlich dankt. (Beifall.) Der Bürgermeister der königlichen Hauptstadt Prag hat zur Grinnernug an die Anwesenheit der Slovenen zum Besuche des dortigeu Nationaltheaters der Stadt« gemeinde Laibach ein großes Bild der Stadt Prag im Jahre 1606 zum Geschenke gemacht. Der Herr Bürgermeister theilt mit, das Bild werde in entsprechender Weise aus« bewahrt werden. GR. Potoünik beantragt, dem Prager Stadtrathe für die wertvolle Widmung den Dank des Gemeinde» rathes auszusprechrn. (Angenommen.) Ueber Antrag des Herrn Vicebürgermeisters Vaso Petricic wird der Bericht der vereinigten Rechts< und Finanzsection, betreffend den der Stadtgemeinde gemachten Allbot zur Uebernahme des Platzrs vor dem Nudolfinnm, von der heutige« Tagesordnung abgesetzt. GR. Potocnik referiert namens der Bausection über das Gesuch des krainischen Landes-Ausschusses hinsichtlich der Ableituug des Wassers aus dem Nudolfinum unter der Tricster- und Franz-Iosess-Straße in den städtischen Canal in der Elefantengasse. Referent bean» tragt, dem Ansuchen des krainischen Landes-Ausschusses, das Wasser in thönernen Röhren durch die genannten Straßen und die Glefantengasfe abzuleiten, unter der Bedingung zuzustimmeu, dass sich der kralnische Landes« Ausschuss verpflichtet, eventuelle, durch die Ableitung des Wasserö bereitete Schäden an die Stadtgemeinde sowohl als au Private, gegenwärtig sowohl als anch künftighin, zu ersetzen, wozu sich der krainische Landes-Ausschuss übrigens in der bezüglichen Zuschrift au den Stadt» Magistrat im vorhinein selbst bereit erklärt hat. Der Antrag wird angenommen. GR. Murnil referiert für die Bausection über die herzustellenden Reparaturen des auf den SchlosKberg führenden Weges bei St. Florian. Referent beantragt, die Reparaturen im Kostcnaufwande von 1761 fl. 78 kr. zu bewilligen und den Stadtmagistrat zu beauftragen, noch im heurigen Jahre so rasch als möglich die Offert« Verhandlung sür diese städtische Arbeit auszuschreiben. Der Antrag wird genehmigt. GR. Potocnik theilt namens der Bausection als Referent derselben mit, dass die Herstellung von Bar-riören und Viehtränken auf dem Viehmarkt-Platze nächst der Schlachthalle seitens des städtischen Bauamtes im Kostenaufwande von 993 st. 93 kr. bereits verfügt sei. Referent beantragt, die Verfügung des städtischen Bauamtes in diefer Angelegenheit provisorisch zu geneh« migcu, doch sei die Schlussrechnung dem Gemeinderathe vorzulegen. (Angenommen.) GR, Potoknil referiert namens der Bausection über den Elfolg der schriftlichen Offertverhandlung zur Herstellung des Straßeucanals in der Spinner- und Dampfmühlgasse. Der Nefereut empfiehlt den Anbot der Baron Pittl'schen Fabrik in Wien zu acceptieren, welche den Canal aus Betou und Cement um den Betrag vou 2763 fl 56 kr. herstellen will. GR. Klein beantragt, die Uebergabe dieses Ca-ualbaues. der doch laut der Llcitations-Ausschreibung dieu""^ ^ni Kaiser von Russland zum Aufenthalt ^"loll« !5 ' ^"^ ^ ^ ö""' Empfangen bestimmten der Knlk ^k" die sogenannlen Mxikanermöbel aus vereN 8' ^e Möb^l. die ehemals im Besitz des und „?H< Erzherzogs Ferdinand Max gewesen sind gestellt y, * mex,llinische Kaiserwttppen tragen, auf« zinnia >> ^" Salon reiht sich ein Adjulanten-des Kais " wieder ein Schlafzimmer zur Verfügung und wer!! « "^ einem prachlvollen italienischen Bett altar v^ r ' italienischen Schlanken, einem Flügel-zllnmerk ^"^ Kunstwrrte; dann folgt das Aivrit«. Möbel b?« >^"s"2' in welch, m sich zumeist Iotalsia-der Hllfsl??"' und sonst die a.auze Einrich'uug. die alterM'^zbischof in sritmn Schreibzimmer hatte, ^chleiblisck U^lMte Kästen u»d emen schr einfachen in russify ^lnch eiuen Corridor sino die Gemächer des Kaise7oa' « '"Paares "on denen des österreichisch n lehr wird n getrennt, so dass ein unmittelbarer Ver« sets Wan. ^lmden können. Die Gemächer des Kai. front d»zä^isef «nd der Kaiserin nehmen die Wrst« allen von ^c^ ein, und die Einfachheit, die in ^Nscht ^ "."'"em Kaiselpaar bewohnten Räumen staise? li2?"?e auch hier zur Geltung gebracht. Der '"Wien- « l dieselbe Schlafzimmereinrichtunss wie Zimmer '^ '^" Schlafzimmer reiht sich sein Aibeits-^°pft/ zn^'l^"' einfachen Schreibtisch sind eine Mpavierp l'^er in Quart- uud Octavformat, Con-Nch der <^'l 5M'° vorbereitet. Die Kielfedern, deren °""n an?-, ^""sschliehlich zum Schreiben bedient, "noere Schreib-Utensilien und eine elektrische Glockenleilung, um den Adjutanten oder den Diener herbeizurufen. Das nächste Zimmer ist das Adjiltan» lenzimmer. Hierauf folgt der Empfangssaal des Kaisers und der Kaiserin, ein kleiner Salon mit zwei Fell' stern, dann das Schlafzimmer der Kaiserin, in dem aber die Schlasstälte heute „och fehlt. Das Bett nämlich wnd erst, wenn die Kaiserin komnU, ausgestellt; es ist ein einfaches eisernes Äett mit ganz niedrigem Gestelle, das immer auf Reisen mitgenommen wird und welches auf auedlilcklichts Verlangen der Kaiserin immer in den Meridian gestellt werden muss. Das Toileltezimmrr der Kaiserin grenzt an dieses Gemach und dann folgen die Zimmer der Frisemin, der Kammerfrau, der Hofdame Frau u. Majlath und der Oberst-Hofmeistern! Gläsin Goi)ß. Hiemit sind wir am Ende der Kaiserzimmer angelangt. Großfürst Wladimir und seine Gemahlin Groß' fülstin Maria Pawlowna bewohnen, da es gleichfalls Wunfch des Kaisers Alexander III. war, dass sein Bruder mit ihm im selben Hause sich befinde, die sogenannte Menage im zweiten Stockwerke, die sich unmittelbar oberhalb der Gemächer befindet, die im ersten Stockwerke der Kaiser bewohnt. Den Gästen sind vier Gemächer, ein Empsangssalon, zwei Schlafzimmer, ein Toiletten«, ein Arbeitszimmer eingeräumt, deren Einrichtung zwar weniger prachtvoll ist, als die der Kaiser-gemacher, iu denen sich aber Gegenstände von besonderem Knnstwcrte befinden, wie sie dem Geschmacke der hohen Gäste zusagen. Hossecretä'r Rauch hat es sich angelegen sein lassen, diese Gegenstäude hei bei« zuschaffen. An dem Tage. an Welchem die kaiserlichen Gäste einziehen, werden die seltensten Gewächse aus dem kai< serlichen Garten in Wien und dem Lustschlosst in Schöübrunn in den Gemächern aufgestellt, und die Hof-gärtncr haben alle Kunst aufgeweudet. um die Blüten >m rechten Momente zur Eutwicklnng zu bringen. Für die Tafel sind gleichfalls Blumen-Decorationen vorbereitet. Wir hatten Gelegenheit, die höchst seltenen Blüten einer Vromeliacee, Ncdiuou, Mrik r^iu», dann die von Orchideen zierlichster Form schon heute zu bewundern, die sür die Tafel-Decoration bestimmt sind. Sowie auf die Empfangs' und Wohnlocalitäten wurde auch auf deu Theatersaal die größte Sorgfalt verwendet. Der alte Lehenssaa! im zweiten Stockwerke, zu dem man durch die Bibliothek gelangt, wurde fürs Theater vorbereitet, die Wände mit Gobelins bekleidet, eme kleine Bühne mit Decorationen, die ehemals im Saale der Gräfin DuchlUtl in Wien in Verweuduug waren, aufgestellt, Amtszimmer in Garderoben um« gewandelt. Dle Bühne nimmt kaum ein Fünftel des Saales in Anspruch, doch ist für nicht mehr als Moll Reihen mit je zwölf Sesseln Raum, so dass der Zulass ein äußerst beschränkter sein wird Der ^aal .st zudem nicht hoch. so dass auch mit Rücket h.erauf. damtt die Temp rätur leine zu hohe se.. die Zahl der Gaste „icbt zu doch lM"ff"' ""be« ^rf. Kaismn Marm Norow.^ besondere Befriedigung kund ge. geben halien, dass ihr Gelegenheit geboten wird. Frau Wolter spielen zu sehen. (P^sst.) Laibacher Zeitung «r. 193 1560 26. August l885. mit steinernen Platten und solcher Uebermauerung hergestellt werden soll. dem hiesigen Baumeister Philipp Zupankik um den Betrag von 3094 fl. 44 tr zu übergeben. Nachdem noch die GNR. Pakic, Dr. Ritter von Bleiweis'Trstenisli und Nicman den Antrag des G3t. Klein unterstiiht hatten, wird der» selbe nach den Ausklärungen des Herrn Bürgermeisters, dass der Bau des erwähnten CanaleS dem Baumeister Philipp Zupanöiö nur dann übergeben werden könne, wenn er noch zur rechten Zeit das Vadium erlegt und den angebotenen i8"/^t>gen Nachlass gewährt, angenommen. Außerdem bewilligte der Gemeinderath sür die Vollendung des Baues des Canales eine Fristerstreckung biS Ende Oktober d. I.. da die Bauzelt, infolge der späten Erledigung der Angelegenheit durch den Gemeinderath, seitens des Bauamtes zu kurz angesetzt war. GR. Zag a r referiert namens der Polizeisection über den Recurs eines Hausbesitzers, wider die Bemessung der Hundetaxe und eine diesfällige Strafe. Ueber Antrag des Referenten hat der Recurrent die Hundetaxe zu bezahlen, da sein Haus im Sinne des Landesgesetzes nicht als alleinstehendes Gehöft angesehen werden kann. die Strafe wird demselben jedoch erlassen. GR. Dr. Papez berichtet namens der Finanz« section im Vereine mit der Stadtverschönerungs-Section über das Gesuch des Restaurateurs Johann Eder wegen der Baubewilligung zur Herstellung einer Eisgrube nach amerikanischem System im Schweizerhause ob Tivoli, Der Referent beantragt, den Bau der Eisgrube zu bewilligen, mit der Bedingung, dass kein Baum in der Umgebung derselben beschädigt, dieselbe sofort Eigenthum der Stadtgemeinde Laibach werde, dem Erbauer nur während der Pachtdauer zur unentgeltlichen Benützung verbleibe, derselbe aber verpflichtet sei, von seinem Schweinestall einen Abzugscanal zu erbauen, ebenso einen solchen auf Verlangen des städtischen Bauamtes von der Eisgrube aus herzustellen, und dass der Pächter gar kein Recht habe, nach Ablauf der Pachtdauer irgend welche Entschädigung von der Stadtgemeinde Laibach zu verlangen. Sämmtliche Anträge der Section, wie solche gestellt und von mehreren Rednern in der von uns veröffentlichten Form amendiert wurden, sind angenommen und hierauf die öffentliche Sitzung geschlossen worden. — (Verlobung.) Wie die „Constitutionelle Vorstadt.Ieltung" meldet, hat sich der Bezirlshauptmann Von Korneuburg. Herr Wilhelm Marx Freiherr von Marxberg, Sohn des ehemnligen Polizei»Präsidenten von Wien, mit Fräulein Hermine Noth von Rothen-horst, Tochter des verstorbenen Hofrathes bei der Landesregierung in Laibach R o t h von Nothenhorst, verlobt. — (Verloren) wurde vom Schlosse Thurn biS zur Maria»Theresien«Straße ein goldenes Rococo-Armband, bestehend aus ovalen, breiten Gliedern, jedes Glied blau emailliert, die Goldschließe mit weißem Krystall. Der Finder möge daS Armband beim Stadt« magistrate gegen gute Belohnung abgeben. — (Rauferei.) Bei einer am 15. d.M. um 9 Uhr abends in Sela. politischer Bezirk Rudolfsweit, stattgefundenen Rauferei wurde der Bursche Anton Fink von mehreren anderen derart mit Schlägen tractlert. dass er den dabei erlittenen Verletzungen tagSdarauf erlegen ist. — (Ein Bär) wurde am 20. d. M vom fürst, lich Auersperg'schen Forstadjuncten Skoupil von Ainödt in der bei Pogorelc, Gemeinde Pöllandl, gelegenen Wal« dung erlegt. Das Thier dürfte an vier Jahr alt sein. — (Selbstmord.) Am 20. d. M. hat sich der 73 Jahre alte Bettler Georg Bajuk von Nadovica im Neziike Tschernembl entleibt, indem er sich mittelst eines Taschenmessers am linken Arme die Adern durchschnitt und daran verblutete. Das Motiv des Selbstmordes soll drückende Noth und Lebensüberdruss gewesen sein. Mtnst nnd Aiteratuv. -^ ( „ Uel, cr Uand und Meer ".) Die ueue Monats' ausgäbe von „Ueber Kant, und Meer" tritt soeben in ihren zweiten Jahrgang ein. Hat sie in ihrem handlichen Octavo»,nat durch ihre cmsn'loidcnNiche Nrichhallinleit nn sessclndrin text, lichen Inhalt «no nn neluuncucn Illustrationen schon mit ihrem ersten Jahrgang sich ciuc ganz bedeutende Vclieblhcit errungen, so ist das uns vmliea,ende ersle Hest deö zweiten Jahrgangs volllommcu dazn angethan, diese Beliebtheit noch „ln ein Bedeutendes zu steiaeru. Dieses Ein Marines! muss aeradezu nls ein stattlicher Oelavbaud bezeichnet werden, Aul nicht weniger als 244 Seiten mit 1.02 , lluslrationcn n»d zwei ztuustblättern enthält eS zunächst die aba.cschlosse!,cu NuveUcn: ' Sub rosa", ein lcidenschastlich empfundenes, psychologisch ver° t'iestl's Vild aus dcm Leben der Gesellschafl. von K, Th, Schult., und Alis Rügm", cine von frischem Mcrreshauch durchwehte <^>,sle von HlX' von Rcusj. an welche sich mit einer gewissen Wahlvclwalidtschaft und doch wieder in ganz eigenartiger (iha- Tanesmtcresse nach Möglichkeit erfchöpselldcl! und zugleich clncn bleibenden Wert bietenden Weise behandelt. Somit wild dieicr lurze Hinweis immerhin genügen, um den Umfang lllld ole M Veden»»»^ dieser Mmmlschris! im großen lind ganzeil zu charn'" » lesisirrcu und Une» nusiergewöhnüchen Weil. ihre geradezu llll- M v.rnir.chUci),. Piriswurdlüteit ins rechte Uichl zu riiclen. Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Kremsier, 25. August. Der Kaiser und der Krön-prinz, in russischer Uniform, geschmückt mit den Bändern des Andreaö'Oldens, fuhren um 11 Uhr vor« mittags zur Begrüßung der russischen Oäste nach Hülle in, woselbst der russische Hoszua um halb 12 Uhr mittags eintraf. Der Kaiser und der Kronp'inz, von der Zarin u»d der Großfürstin Maria Pav-lovna vom Waggon aus mit freundlichem Lächeln Ul,d Kopfnicken begrüßt, stiegen nach Anhalte» des IugeS zu den Gästen, so dass sich die weilere V^ril» hung den Blicken der Anwesrndm entzog AlLbald er-folgte die Abfahrt nach Kremsier, woselbst der Hoszug um 12 Uhr eintraf. Auf dem Perron Waren Kaisenn Elisabeth und Erzherzog Karl Ludwig, dieser in russische Uniform mit dem Vande dcs Aüdleas-Oldens, au-wescnd. Die Musikkapelle intonierte die russische Hymne. Beide Kaiserinnen umarmten und küssten sich zweimal, indes der Zar in österreichischer Oberst^nlnifoiln mit dem Bande des Strsans^Ordens den Waggon verließ und mit dem Kaiser Franz Josef die Ehrencompagnie abschritt. Mittlerweile erfolgten die sonstigen Begrüßungrl,, welche sich sämmtlich durch große Herzlichkeit charallerisielten. Die Z^rm bot Erzherzog Karl Ludwig, nachdem dieser ihr die Hand geküsst, die Wange zum Kusse. Die Grohfü'stm Maria Pavlovna küsste Erzherzog Karl Ludwig auf die Still,»'. Hierauf erfolgte die Vorstellung der Daniel, des beider» seitigen Gefolges. Inzwischen schritt der von der In« spection der Ehrencompagnie zurücklchlende Zar sofort auf Kaiferin Elisabeth zu, diefelue militärlich begrü° ßend und ihr die Hand küssend, worauf der Kaiser dem Zaren den Landeshauptma»!,, den Bezitkihanptmaml und;den Bürgermeister vorstellte. Die Empfangssceue dauerte 15 bis 20 Minuten. Hierauf folqle der Einzug in das Schloss in vier. spälMigen Wagen k Ik vaumont; zuerst beide Moll-archen, dann die Kaiserinnen, writers die Großfürstin Maria Pavlovna mit dem Thronfolger und dem Großfürsten Wladimir in österreichischen Uniformen, mit dem Bande des Slefans«Ordens geschmückt, und dem Kronprinzen, endlich Erzherzog Karl Ludwig mit dem Großfürsten Georg. Die Me»ge wach in Hoch, u»d Slava-Rufe aus. Auf dem Wege bildete Militär Spalier. Im ersten Wagen fuhren der Statthalter und der Bürgermeister voran. Kremsicr, 25. August. Im Schlosse angekommen, wurden die Allerhöchsten Herrschaften am Fuße del Treppe von Hohenlohe und Hunyady erwartet und in das Bilderzimmer geleitet, wo die versammelten Würdenträger vorgestellt wurden. Hierauf fand ein Dejeuner ü, lk camera, sür die Suiten und Würden« träger Marschallstafel im Varlensalon statt. Die übrigen russischen Functionäre nahmen an dcr Cvll-trolortafel theil, wo Regierungsrath Linger ein Hoch auf die russischen Majestäten ausbrachte, was russi« scherseits mit Hurrahs auf das österreichische Kaiserpaar erwidert wurde. — Der Kaiser verlieh dem russischen Thronfolger ein Uhlanenregiment. Z>:m Hofdiner um 6 Uhr besorgte die Musikkapelle des Alexander.Regiments im Schlossgarten die Tafelmusik. Die Tafel war mit dem berühmten, kostbaren Voldservice gedeckt. Es waren 78 Veoccke aufgelegt. Den Ehren« platz hatten die beidcn Kaiserinnen, rechts die russische, „ebenau der österreichische Kaiser, dann die Großfürstin Maria Pavlovna, Erzherzog Karl Ludwig, Großfiust Georg; lieben der österreichischen Kaiserin der Zar. dann der Kronprinz, der Großfürst Thronfolger, Groß> fürst Wladimir. Es wurden keine Toaste ausgebracht. Nach dem Diner Cercle; um 8 Uhr begann das Theater. Sczakowa, 25. August. Das russische Kaiserpaar ist um 5 Uhr 10 Minuten früh hier eingetroffen. Der Kaiser mit den Großfürsten in österreichischer Uniform schritt die Ehrencompagnie ab, reichte den anwesenden Würdenträgern die Hand und conversierte kurze Zeit mit dem Statthalter vou Galizien, Herrn von Zaleski. Nach viertelstündigem Aufenthalte wurde die Fahrt nach Oderberg fortgesetzt, wo die hohen Reisenden um 8 Uhr 30 Minuten früh eintrafen und die Begrüßung durch den Landespräsidenten von Schlesien, Marquii Vaquchem, und namens des deutfchen Kaifels durch den Grafen Viandenburg stattfand. Se. Majestät der Zar stieg aus und fprach kurze Zeit mit beiden Würdenlrägern, woraus die Fahrt nach Kremsier fort gesetzt wurde. Madrid. 25. August. Im gestrigen Ministerralhe unter Vvlsitz des Königs gelangten die diplomatischen Documenle betreffs der Caroline,, - Inseln zur Ver> lesung. Der Minister des Aeußern theilte die lelegra phische Antwort aus B rliu in Erwiderung des zweite» spanifchen Protestes mit. Die deutsche Regieruug er klärt, dass sie dem Zwischensalle keine Bedeutung bei' lege, und dass derselbe die guten Beziehungen zn Spanien nicht alterieren könne. Sie halte dafür, dasi die Caroline» niemandem gehören, denn Spanien habe dort keinen Beamten eingesetzt. Endlich verspricht si> ausführlichere Aufklärungen im Postwege. Madrid. 24. August. Im Marine - Minister!"" herrscht große Thätigkeit; alle beurlaubten Mall"' Officiere wurden einberufen. Die Provinz°IoUlna>c schlils>'n sich der gestrigen Kundgebung an. . Hl^rcs, 24. August. An Bord des Euolul,on«' Geschwaders sind vier Todesfälle an Cholera vorgk' kommen. WolkswirMMches Ausweis iibcr den Geschäftsstaud der f. f. priv. wechsel' seiligeu Braudschadcu-Vcrsichcruugsaustalt in Graz mit W. Juli 188-,, I. Gebäude-Abtheilunn : 92 »Ül. Thcilnehmer. 2l5 40?Ol' liäude. 122:t80^8 st. Velsicherluiaowerl. „,,„ II, Mol'ilicn'M'theiluna.: N 4^!5:l5, sl. Versicherungswert. ' .^ III. Spiegelglas Abtheilung: 18.'! Versicherungsscheine, "^" Gulden Vcrsichcrnngswcrt. Schäden: I. ttlebäude - Abtheilung : Zuerlannt in 108 SchadenM, 144284 fl, 14 tr. Schadciivcrglllung. penden! für .!»<"-densällc:>748 st. 77 lr. Schadensumme. „^ II. Mubiliar-Abtheilllng'. Znerlannl in 20 Schade»^" 5,886 fl. !l tr. Schadenvergütung. «., III. Spiegelglas Abtheilnilg: Zuerlannt in (i Schade«!"" 18ll fl, äi tr. Schadenvergütung. Mcsevvefoi^i» mit :n. Dezember 1884: 1 227 53s» sl. 81 ll> Graz im August 1885. lMO) (Nachdruck wird nicht honoriert) Angekommene Fremde Am 24. August. Hotel Stndt Wien. Gras Mardis. Privat, s. Familie, P">» - Herb. lönial. Geh. Raih, Münster, - Ritter vo» w'"' mann, Privat; Einet. Kfm,. Wien. — Rüler vlin Ätti!" Moiiteciliciato, l, k, Oberpostrath. s. Fmu. Venedig, ^' s, l, Hauptmanns-Oaltin, s. Familie; Losar, Private; "' mcrnu, Privat, Trieft. Hotel Elefant. Sprinzl. Kaufmann. Verlin. Hiinig'»"' ' Kaufmann, Nussisch-Polcu. — Fuhrmann, Neisendcr! »l» lauft, Lehrerin, und Ritter vou «elliier, s, s, Major. W' Frau. Wien. — Schröckensuchs. Grosjhändler, samiut F"" und v. Bronchi, Private, sammt Sohn, Trieft. <«« Hotel Europa. Lanzer. Reisender. Wien. — Vaxa. t l.«', richtoadiuiirt. samiill Frau, Trieft. — Pctrnich. Privat. P° Gasthof Aüdbahnhof. Monl.ll'a, Bahubenmtcr, sammt Fa>"»^ Wieu. — Kunst. ÄeamtenZ.Gattiu, sammt Sohu, und Hcl,°°z. lool, Kaufmann. Trieft. — v. Hersjcnji. f. l, Haupl"'"'"^ Witwe. Fiume. ^ Zahrastuil, Privat, samult Frau, Nalsai""' - Lauriö, Private. Laas. - Sevar. Handlungs CoMw"" Saa or. Gasthof Kaiser vo« Oesterreich. Komell. Private. A lex. ant"'"' - Rossi Theresia uud Marie, Private. Trieft. — Varg"'"' Privat, Tschernenibl. Meteorologische Beobachtungen in Laibach^ ___^^ s«z _^_^ __ « " ^ 7U.Mg. 736,48 12^0 ^OTschniäch" theilw.heiter ' . 25. 2 . N. 735.94 21.2 O. schwach heiter 0.0" 9 ^ Ab. 736.86 14.4 O. chwach heiter Schöner Tag. herrliche Mondnacht. Das TagcSnu'ttel d< Wärme 15,9°, um 2,1° unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Naglii. > Danksagung. > ^ Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme W M aulässlich der Kraulheit uild des Ableben« der M ^ Frau W » Kermme Mühleisen » M geb. Nothauer > W und für die zahlreiche ehrende Betheiligung bei W ^ ihrem Leicheubcgäuguisse sagt den inuigsteu Dam M W Familie Miil)leisen. > (5) 48-^2 ^^^1 —-----s^l^^MM _______ IN«! L!»«»!>l<2<»!'I-!!,_____^, Mml! «Mi, MW M Vie», ^j^jey scituttfl m.m ?5«I 26. August 1885. Course an der Wiener sörse vom 25. Hnguft 1885. ^ dem oMellm Coursb,°tte. g., ^ Geld War« Staats.Anlehen. <°>IblNente.......^2UK 83 - »L4ci < „, S, ' - - - - > «»55, 85-70 '«cr 5'Z/ ^.^'"^ ^" ,' l»»2^>1!!I,75 '«64« """lslose . . KW „ IWi!5. IS875. "'«Mensche,,,« . p« St. <3 - 45. — «.V Prämie «, , i'"'" ^- '«708'üu iu»b( Andere öffcntl. Aulehen. Di>!!an Y?eg,-Vose 5"/„ 10« st. , 1IN l>N 117 — dto. Nnliihe l«?^, stcuelftei . 104 llo - -Aiilchc,, d^t.iblsscmeinde Wien 1U.! — l0»-5« Anleuen d, Stabl,icmeindc Wie» (Sllbcr und Gold) , . . , —'— —'— Pr.nüieu-Aiii.d.Stadtiicm.Wieii 123 80 >24-2c Pfandbriefe lr 10» fl,) Aodcncr.aNg,üstcrr.4'/2"/<,Oold, 124-co I2<8c bto. in 5,0 „ ,, 4 >/, Vn l00'— ion 5« dto, in 5,0 „ „ 4"/c, , 9s> — »5 5« bto, Plämil!!!°Sch»ldversch.»"/« n» - N80« Oi!si, Hypothclcnbanl loj. 5 V,"/« lui — —-— Oeft,,ui:g. ÄanI verl. 5 »/<, . , 103-2K lus?« bto. „ 4 '/,"/» - loiuu I0l «<< bto. ,. 4«/„ . . »»3d «»?o Ung, allss, Vobcncrebitr-Acticnges, in Pest in 1,183!» Verl.5'/,°/« l«2 na 1030° Prioritäts - Obligationen (silr 100 si.) «ilisabeth-Westbnhn I, Emission 115 — 11«'— sserdinanbö-Norbbahn in Silb. ioe — 107 — ffrnnz'Ioses-Bahn.....92'vo! »3 IN Galizische Karl - Lubwiz,»Bahn Eu>. 1881 300 st. S. 4 >/,"/« . 100-40 10070 Oestcil. Norweslbahn .... 10» 8) 104-20 Sicbeubürgei......ss — 9l> 5n Gelb , Ware Staatsbnhn 1. Emission . . . 136-50 l»?-6l Tüdbayn i^ 3°/„...... 1b2'75 153'8l „ l^ 5"/"...... 128'50 12»-— Ung.-galiz. Bahn..... «9-50 8»-?f Diverse Uose (per Stiill) s)»Vose 40 sl...... 4,)'— 40.5« 4"/,, Donaii^Dampfsch. ina st. . N4 85 114-5,0 ^aidacher Prämien.Änlehen Ä!fl. 21 ?5 22 — Ofener ^os^ 40 st...... <2-75 48-2L Palffy ^'ose 4U fl...... «>-— c, «otycn ttre»,,. öst. Ges. v. ,<» st. 14 75 15- Mndols^'ose U»fl..... 18-55 1»-- Salm-Lose 40 fl. . ... K4-2l> 54 75 St,-G>!,!ois. Vosc <<> fl. . . . 4N- - 4» s>» Walbslcin^'ose 2a fl..... 2?-50 28-50 Winbischgrä^Lose 2„ ft. ... 38 25 3875 Bank-Actieu (per Stilil) Anglo-Oesterr. Van! 20« fi, . . 100- 100 25 Äanlvercin, Wiener, 100 fl. . . ioi'5n 10«-— Vdncr.'Anst., Oest,L0afl.S. 40"/» 22? 25. 22775 Erbt,«Anst, f, Hand. u. G, leofl. 2»«-25> 290-50 ^> ,'ditbanl, Alia. Ung. 200 si. . 2»0-75 291 2c> Depositeub. Nllg. 20» ft. ... i»u — 193>— Escomptt-Ges,, Nicberöst. 5NN st. 5»8 — 5»?-— Hyp°tl)elcnb,,ost. i!00 fl. i!5°/°E. 58>— «i-— Länbcrbaül, öst,, ü0Ufi. G,50>>/„E. N8?b !»»' — Oester^Unss, Äanl..... 872 — 874'— Unionban! 100 fi...... 7» 75 80 — AerlehrSbant Mg. 140 fi. 145 80 140 — Gelb Ware Nctien von Transport^ Unternehmungen. (per Stück) Nlbrecht-Vahn 200 fl, Bilder . ---— — — Möld-st!m»,--Vahn ^>«st, Silb. 185'- 185 5« Nussin-Tep, Eiscnb. ül»N fl, l^M.---------------- Böhm. Nordbahn I5N fl, . , , - -—------- „ Wessbahn 200 fl. . . .----------------- Äuschtiührade», Eisb. 5(!0fl. CM.-------—-— „ sNt, 1!,) 800 ss, . —-— —>— Donnn <- Dampfschiffahrt« « Ges. Ocstcvr, 500 N, 6M, . . , 445-— 447 — Dr<,u-Eis,(Vat,-Db,-^,)8N0st.S, —-—------- Dux-Vodcia'acherE.'B, 20<>fl,S,----------------- lil!sal'ctl>-!Uah„ «0N fl. CM. , . 23« 75 238-25 .. iünz-VlldwciS !^uu si. . . , —-—------. . Sall!,'Ioses Nahn 20« fl. Silb, 2,1 25, «N 70 ssll»ftirchen-ÄarcscrHra»-No,lacher <3,«A,L00fl,u.W. —-— - --. Nahwibcrss-Ciscnb. lUll fl, . , -->— —>— Kaschau'Odcrd. Eiscnd. 200 fl.S. 149 — I4N-LU Lemberg-Czcrnow^Iassy Eisen-- bahn-Gesell. 20U ö. W. . . 22y-2i 2L«'L0 l!Ioyd, öst.»una.,Tricsi 5«0fl.CM, kuo — L«2 — Oeslerr. Norbwestb. li00 fl. Silo, 1««>50 18?-— bta. (lit. U) 200 fl. Silber . 15>? 50 15»— Pra^Durer Eisenb.i50N,Silb. -—------- Rudolf Aahn 20U fl. Silber . . 18«. — 188-50 Oiebenbitrnci «öisenb, Ll>o ss. . 183 25 18375 StaatseislMbahn 2U0 fl. ö. W. . 2»57s> 292 — Gelb Ware Sttbbahn LNU fl. Silber . . . 182 75 18» 25 Sud-Nordb,'Verb.-Ä.Ln«sl,6M. i«i 5.0 l«2-. Theifi-Vahn iü>« fl, ö. W. . , 251 — 252 — Tramway-Gcs., Mr,170 fl. ö. N, l!>2 - 1!»2 50 » Wr,, neu 10Ufl, 105,-50 10«-— Transport-Gesrllschaft wn fl. . —- 65 — ll»,1.->iall,. Ciscnb. «00 st, Silber 175-5.0 17» -Nn,i, Noidoftbahii 20n fl, Silber 1?« — I7ü'l.a Un!,.Westb,(Naal>-Graz)«0<>fl,S. >««--- 10U-5.U Industrie-Acticn (per Stuck) Vnhbi und Kiubbcra, Eisen« und Stahl,^Ind, in Lvien 100 si. . —-— ».-._ Nscubahnw.-veihg. I, «u ü. 40"/., — — .^ „Elbemttbl". Papiers, u. V,G, u« — «« 5.Ü Montan Gesellsch, össerr.'alpine 8?.— »7^5. Praaer Eisei'-Inb.'Ges, «na — Valuten. Ducaten........ L-«9 L-91 »0 Yrancs«Stück«..... »8«, »87. Silber......... --- --- Deutsche Neichsbanlnolen . . »1 c»l d,c ^abiic blcnbeüd wc,h, ^ ,w l:-. ^ Ä Da>,^ ^"' "»aesuln-tei! Mittel, über bie uielc

'aÄ^"."'^ "nliefex, s.ihrt steti« frisch ^ U ^n»>,r >»,b vcrsc,idet <^^ich per Post die M ^ 'ul'cn or,n Ralhhaust >» Kübach. ^ ^ Nc^!^, ^^cS in der Äpothrle Trnl<»czy ^, ss En «.s^'l!«in°l'Ialil»,l.Mu,ldwnsscrund l ^ Al,I>,,,^'""^"p«lUcr hat eine nüilsührlichc 2 ^ «nb d«. V >'^", ^onscruiünlnll der Zähne ^ j^ °" Vlu,,dl,öli!c uueutneltlich beigepackt. L Jengnis H'" 'ch bestätige, dass ich mehr als 15 rui/,» ^ ^"^' nrztlichrin Allssftnlch — »lit Ät^I ^"heilbaren chronischen Lcidm des 5/i,. ''b"Ntt war, dass ich alle Mittel zur I ^versucht«,., und als ich mich an Herrn bolst'i..?'^^ 'u Hcibe (Schleswig- niciu ' ^ '.""lbte, durch dessen einfache Cur l l^in .. ^' ^^/eich Linderung erhielt, sundern ' '">'d !m?""^'" N"chcn s°c,ar gänzlich ge< "ncl, s ^^'^''^ '"lndc. Dies verpflichtet ich i,,'c '^" P. zil großeiu T>anl, und werde dc>s ,,-"" leidenden dessen Heiluerfahre» auf warinstc' eiuftfehleu (4cj2!)) 3—3 ^^^r. Tperlgasse Nr. 3, II. Vez. U|e Filiale der Union-Bank b in Triest c aft'Qt sich mit allen Bank- und Wechsler-«I ,. Geschäften /4 " '• 12 „ j.. i» aui 4 Monate fix, 3v j>;v Napoleons tl'ox* 31.* r°cont gogon 2Otägigo Kündigung 3»/J " « 40 „ 4 " » 3mouatlicho „ " G ^ooeni^ ^ro-Conto H. 200(Vi ZU ^01' Hoho; Rückzahluncoil Kr^8oro ft * ^' ^ v^stil ß°ßon Chcquo. Für H'sbörqo g0 ist clio Anzoigo vor dnr Mit- lol^on i, orfonlorlich. ])io Ucstütigungon or- H^r pij01110111 so])araton Einlagsbüchol. ^^lohera*116 Einzahlungen, die zu *ett jtGi,v{ ;undo immer der Bureau- *8|«iVh m1 werden die Zinsen von ^^ oea Tage angefangen vergütet. JjJ?» Inhabern cinos Conto-Corronts vrr; tlor Incas8o ihror Rimosson por JJon un(1 Budapost franoo Pro- p*"lon vormittolt und obonso ohne ^rovisionabelaatung Anwoisuu- U» an ihoao boi (3130—3) Nr. 11830 Bekauntmachullg. Es sei dem Vnlasse des Malh^as Petric sen. und Mathias Priric jui'., icsp. dcs Jakob Grr^urka, saülmtlich von Log, Herr Dr. Anton Pfrfferer in Laibach als Curator aä aetum bestellt und dieser uxter Iufertignng des exec. Realfeilbietungs-descheides vom 6. Juni 1865, Z. 9703, angewiesen, die Rechte dieser Cmardm bei der czerichllichrn Versteigerung der Realität des Franz Pelric Oi»! -Nr. 195 aä Slcue»gemeinde Log nach Vmschnfl der Gesetze zu wahren. K, k. städt.-deleg. Bezirksgericht Laibach, am 12. Juli 1885. (3303—2) Nr. 5540. Bekanntmachung. Vom k. k. Bezirksgerichte Slcin wird bekannt abmacht, dass das k. k. Landes-gericht Laibach mit dem Beschlusse vum 10. Juni l. I., Z. 4475, ttb.r Irhann Üernivc. Grundbesitzer von U'lik Nr. li, ob Verschwendung die Curatel verhängt habe und demselben Matlhälis 6enuvc von Uttik ^um Curator bestellt wurde. K. k. Bezirksgericht Stein, am 3ten August 1885. (3028—3) Nr. 2354. Exec. Feilbietungen. Von,' k. k. Bezirlsgerichle in Siliich wird hiemit uekaunl gemacht: Es seieil die mit dein dieög.richllichcn Bescheide v0,n 25. September 1.^8 l. Zahl 4240, Werten executive» FeilbietUligen der dem Michael l5em von Hrastoadol gehörigen, im Gruudlniche der Catastral-gemeinde Dob «ud Einlage ')ir. 60 vorkommenden Nealilät loegcn ans den« Vergleiche dcs 31. Jänner l877, Zahl 4640. schuldig»» 35 fl. sammt Anhang nemllich auf dm 3. September, 1. Oktober und 5. November 1885, vormittags 10 Uhr, hieigerichts mil dem früheren Anhangs angeordnet worde». Der Onluddnchs'xtratt, das Schätz'lNlis' Protokoll und die Vicitationsbedingnisse lönncn hirrgeiichtö ^ng^sehcn werden. K. k. B-'zirlsgerichl'Sittich, alen Juli 1885 W ^HHAM, (Pulvl8 flol-um üliriLgntlißmi) W ^> /l^^^^ ^ (^n//^/'' ^"^ "'lillon. ^l!8«nlo»»onon ^Inmon; troolrsn dostrout,« «» ^^^ , ^M^ ^^ vertilgt aiio In3Lotou, ^viu: ^lölio, ^Vannon, soliv!'».- » ^W <^7 / -! Z>^^ den, Illotton, I'Iio^en «to. oto., olnw I^llcliUioil fiir (lio W ^> «v^^^Mz»"i^!^ ' -> <3l)«»>nl!wit v«^1i8lilil mit violoil «W ^> / lVN^s^?/ ' ''" Ililinlul vorkominonäun In8eetun^u1v«rn, <1io 21,1- Voi'gell^r-^W ^W V^OM^iM,^ ' ^"'" ^^ ^Virlcun^- mit tiir 610 i^3 ^> ^^^ ' ^ilti^on ^ULilt^on z5umm!sst 6incl. — in ?llllc!t.o» ü, 10 Irr. ^R ^D > ' ^/w^M und li'Ii^olieiwn !>, 20 irr. — vorkault äio ^ "^^-2.2^,^2721:272.222. (2418) 11^ (3183—3) Nr. 5529. Bekanntmachung. Von, k. k. Bezirksgerichte Laas wird hiemit bekannt gemacht: Es sei den unbekannten Nechtsnach' folgern nach Maria Hiti von Stndenz unter gleichzeitiger Zustcllnng des Neal-fcilbietungsbescheides ddtu. 10. Juni 1885. Z. 3907. He^r Johann Modic von Neudorf als Curator ».d u,0t>um nufgrstM worden. K. k. Bezirksgericht Laus, an, 12len August !885. '__________________ (3142-1) ^ Nr. 4037.' Ucbertragmlg e^ecutiver Feilbietling. Die laut Bescheides vom 2«. April 1885, Z. 2410, bewilligte dritte executive Feilbielnng der Nealitä! li IV, l«1. 121 n,ä Frendenthal, des Andreas Widmar von Nakitna, im Schätzwerte Per 4135 fl, wird auf den 2 5. September 1885, vormittags II Uhr, hiergenchts übertragen. K. k. Bezirksgericht Owlailmch, am II.Inli l885). (3114—2) 3ir.7«:^.'i. 7