^R 290. 1864. ÄmlMall zur Laibacher Zeitung. 20. Dezember. <3rkenntnift. Das k, s. Landes^richt Wien i„ Strafsachen crlenlil lraft i"er il,m uon Sr. k. k. Apost. Majestät verliehencil Amtsgewalt, daß der in der Numer 1222 uom 10. Dezember 1864 des Kroner iUu» strirttu Nockenl'Iatlcö »l'unl:!»" auf Srile 235, ent-haltcne Aufsah: «u «nvol-l'll inzull" den Thalenbcstand des Verbrechens der Majcstälsbeleidignng begrünte, und verbindet hiemit übec Antrag der k. k. StaalS« anroallschafl unter gleichzeitiger Vestätigung der erfolgten Vc4?2, und 2l). Februar l864, Z. 1452, gegebene Zustimmung wird am 24. Jänner ,865, Vormittags »« Uhr, vor dem gefertigten LandcS-Ausfchusse die Offertverhandlung zur Hintangabe des Baues einer stehenden Brücke über die Save bei Gurkseld nebst den beiderseitigen Zufahrten, sowohl auf krainischer als steierischer Seite unter den bei der landschaftlichen Kanzlcivorstchung zur Einsicht bereit liegenden Bedingnissen, bezüglich deren die Offercntcn insbesondere auf den §. « aufmerksam gemacht werden, stattfinden. Die wesentlichsten Bedingnisse sind: l)Daß der Ersteher sowohl die Brücke, als die Zufahrten auf eigene Kosten herstelle; 2) daß ihm dafür durch eine zu vereinbarende Reihe von Jahren der Bezug der Brückcn- mauth, und zwar: für ein Stück Zugvieh mit . . . ,7 kr. » » » Triebvieh » . . . 7 » " » » Kleinvieh » . . . 4 „ und für eine Person » . . . z überlassen werde; I) daß ihm mit dem Zeitpunkte der Eröffnung der Brücke ein Pauschalbetrag bis höchstens «OMM fl. öst. W. aus ocm iiandcSfolldc erfolgt werde; 4) daß er während der Genußdauer die Brücke auf eigene Kosten in gutem Stande zu er« halten, und nach deren Ablauf in gutem Stande an die Landschaft Krain zurück zu stellen habe; 5) daß der Bau nach dem vorliegenden Plane ausgeführt, und im Laufe des Jahres »865 vollendet werde, wenn nicht der Fall des §. » der Lizitationsbedingnisse eintreten sollte. Es werden nur schriftliche Anbote ange« nommen, welche bis 24. Jänner ltttt5, lN Uhr Vormittags, an den Landes.Ausschuß einzusenden oder persönlich zu überreichen sind, wo dann deren Eröffnung stattfinden wird. Jedes Offert muß gehörig gefettiget und mit einem Kautionscrlage pr. 4WV fl, d. i.: Viertausend Gulden öst. W. entweder in Baa-rem, öffentlichen Obligationen nach dem Kurs» werthe, oder in Sparkassebücheln versehen sein, und hat die Angabe zu enthalten, auf wie viele Jahre der Bewerber auf den Bezug der Brückenmauth, und auf welchen Pauschalbetrag aus dem Landcsfonde er Anspruch mache, so wie die Erklärung, daß er sich sämmtlichen Lizitationsbedingnissen unterwerfe. Längstens l4 Tage nach der Offertver, Handlung wird den Bewerbern bekannt gegeben, welchem von ihnen die Bauführung überlassen worden sei. Vom krain. Landes.Ausschussc. Laibach am l7. November 1864. (508—,) Nr. S0S2 mere. Edikt. Vom k. k. Landes - als Handelsgerichte zu Laibach wird hiemit bekannt gemacht, daß das hohe Präsidium der k. k. Landesregierung in Laibach einverstandlich mit diesem k. k. Han« dclsgerichte zu den handelsgerichtlichen Kundmachungen für d»e Zeit vom l. Jänner biö letzten Dezember »865 die »Laibacher Zeitung" und den »österreichischen Zenlralanzeiger für Handel und Gewerbe" bestimmt habe. Laibach am «3. Dezember 1864. 1864. Heilung 20. Dezember. (239ü-I> Nl. 2?««, Emmmliig an Johann Smipi. Maria. Elisabeth. Margareih, Kalliarina, Valentin imt» Georg Dollenz. alle unbelannlen Auf- entHalles. Von den, k. k. VczirkSamlc Kram. bürg, als Gericht, wird den John»» Sllllpi. Maria. Elisabell,. Margaret!). Katharina. Valenlm und Georg Dollenz. aUe lmbekannien Aufenthaltes, hiermit erinnert: O« habe AndreaS Dollenz vonNaklaö wider dieselben die Klage auf Vlijäl.'lt' uilb (ßlloscheoerllärlmg der fiir Icchcm» Stnlpi seit 14. Februar 179tt auf der Nenülät des KlägerS 5udUrl"Nr. 113 des Gilles Turn linier ?ltlil>»rg urra/« w.'l'lll» Obli^atio» pr. 200 fl. !.'. W„ dann d,S für Maria, Elisabeth. Marga^ fl!l'< Kall'arina, Volcnlln »»d G^rg Dollcnz sci< 14. Fcl'iliar 18.'l2 für i, 40 fi.. ^iisammen 240 fi. C. M. liel'st N.Ul.ra!ien inlal.. ss.nlwsrtr.iakö .'»!) Pii,^. 8. ,li l. I.. Z.2?08.hisramts eit^ebracht, won'll'sr zur miindlichei, Ver< haiuliilig die Tagslihling anf dcn 3. Februar 18tt5. früh 9 Ubr, mit dem Allhange des §. 20 ?llg. O> ^' cingrordnct, und yen Gellag. l,n wc^cn jhrcs imbclamilen Ailftnjhal, ses Paul Llgcit roil Niklas als l^urlUul' <«l l,clu»> a„f ihre Gefahr und Nosten bestrllt lvurde. Dessen werden dicscllien zu bcm Ends vclslälldigel, dap sie aUcnfatts zu rech- ter Zeit sllbsl z» erscheinen oder sich eine» andern Sachwalter zu besiellen lind an° her iiimhaft z>l machen haben, lvidria.tnß diese Nechlss^che mit dem aufgestelllen Kurator vell)a»drlt werde» wird. K. k. Arzirksamt Krainburg, als Gericht, am 8. August 18«4. (2397—1) Nr. 3762. 3. crckutive Realitäten- und Fahntiffen-Feilbictung. Von« k. k. Aezirssamte Krainliurg, als Oelichl, wird bekannt s>cmacht.- ES sei die aniiesnchle Ncassumirun,-, der mit dem Bescheide vom 30. August 1861, Z. 2505. auf den 21. Dezember 1861 angeordnet zemesexe mit» mit dem Vescheide vom 19. D,z,ml'er 1861, Z. 3927. sissirlen dritten Taa.sat)>mg zur Feil' l'ieluiiss der de/n Alirreag Podjed lielwrigen, im Grundducht ler Filiallirche St. V.n> ll'olmä zu Hüll'en ,«u!) Url'.-Nr. 3 vor-komment>f„. auf 1050 fl. 50 lr. C. M. gsschahlc» Realität und der auf 92 fl. -17 kr. l'slu.rllieten gahrnisse wegc». dem An!«!, Psav'otoif auS dem Vergleiche uom 4. Februar 1853. Z. 568, schulei. gcr 250 fl. C. M. s'immt Anhang bs-williget. ul,d znr Vornahme derselben die Tagsaßliüg auf den 7. Jänner 1865, Vormittags „m 10 M. >" Wohnorte dcs Erckulen mit bs,n Anhange angsord-net wolden, bag die fcilzul'leleiide Nea» lüät sammt Fahrnissil, auch untcr dcn^ Schäßungswerthe an de« Meistbietenden l)inlaligsa.el'en werdeu wiro. Das SchapungSprotoloU. der Grund» buchSrrlralt und die ^i;iiall0l!sbedinglliss< können zu den gewödnlicheu AmlSstu:,-l'ln hieranüs einssejehen werden. ^ ^^ l. Vezirlsamt Krainburg, alS Gericht, am 20. Oktober 1864. (2398-1) Nr^3ö76.' Erekutive Feilbietung. Von dem k. k. Vezilksamt, Krainliurg. "ls Gericht wird hiemil besannt gemacht: Es sei l'jl»,r das Ansuche» der s l 6"'a"jprolural„r Laibach, gegen Josef 6'!ll von Hvaslje wege«: schuldiger 1428 ft. ^/ 2/r. öst. W. l>lwr bei der letzten Feilbielung auch »n. 'er dem SchayuligSlvcrthe an den Meistbietenden hintangegebcu werde. DaS Schaßungsprolokoll. der Grund» buchseltras« und die LizitalionSbeeingnisse lönnen bei diesem Gerichte in den gewöhn» lichen Amtsstundkn elngesshen werdln. K. s. Bezirlsaml Krainl'lllg, als Gericht, am 21. Ollober 1864. (2399—1) Nr. 5587^ Erinnerung an Josef Terliler von Nalel, gegenwärtig unbelanlen Alifenlhalles. Von dem l. l. Vrzillsamle Plaulna, als Gericht, wird dem Josef Terlller von Nallk. glge»wärlb,lannlen Aufenlhaltes. erilmerl. daß die il)m zu, immensen FeilblslungSbescbeide bbtr». 1. Juni und 29. September l. I.. ZZ, 2558, und 4.561. betreffend tie llelulioe Per-äüßerullg der Nealiiät des Anlon Po< schenu von Eibenschnß .^ut) Urb. > Nr. 96^1051 u richt, wird hiemit besannt gemacht: ES jei über Ansuchen des l'"kaS P,. stolnil von Pttelinl, mm i„ Izlake, Ve. zirk Littai, wobühafl. gegen Johann Ca» pudar von P-telinl wegen, ouS dtiu ge-rtchllich«», Vergleiche dblo. II. März