poitnla» pt»ö«i« V Wvwvwl 74. ?»ItzIVWDU «mt, ......Ii», ^ fr,l. 2a70^ ^ c?«!. «». »m» I,?K»«V "Ii«, 4 »I»,o,^rtpl, »«e^v »iet» »»»«»l«,». k««kp««o »».»« »^«wis. ck»n «. 1»56 u. >^l>>>III,«»>»»> /^»»Iinn lo IU«ssiI»o?> Juriiiv?» al. 4 . Le«,G»prei>«, mon»t!. 2Z Di», »u»»elleo 24 Om, äurek ?o»r moa»ti. 23 via, titr 6«» »«»tUeli TL Vlo. ^ KV ua^ 2 Via. P,«», «n I so Mritorer AeUitn ^ewegukg »u Polen Warschau, Mitt« April ISök. ^vo— S«itd«m der ungarischo Mmlster, Präsident GömböS im Hsrbft 19St ui Warschau weilte, ist ein Polnischer Gegenbe» such in Budapest fällig. Oberst S l a w e k, damals Ministerpräsident d«r polnlsiyen Republik, beabsichtigt«, ihn im Herbst 1935 abWstatten. A^r es kam damals nicht da« zu, weil inAVlschen sich jene innenpolitische Wandlung in h^en vollKog, die die sogenannte Oberstengruppe, deren Mihrer Slo-wek ist, aus den meisten MinisterÄmtern eut fernte. An Slaweks Stelle trat K o s e l a l-k o w s k i. Er sollte am vergangenen Sonn tag in Budapest eintressen, un^d ^ie ungarische' Hauptstadt prangt« bereits im Gchinuck k^er Fahnen, die Zeitungen hatten dem polui schen Besuch begeisterte Be^iitzungSartitel gew.dmtt, da mußt« der polnische Gesandte den Besuch KoseiallowSkiS, der Plötzlich an einer heftigen Influenza erkrankt war, erneut aSsaaen. Bedauern in Budapest ilber die Verschiebung der MinlsterMsam« menkunst auf unbestimmte Zeit war leibhaft und allgemein. Man wird zwar nicht sagen kbnmn, daß die Reise des Polnischen MinisterprSfiden» t^n durch einen akt-uellen außenpolitischen ?lnlaß angeregt worden ist. Vie »äre mehr als ein Ausdruck der zwischen Polen und Ungarn schon seit langem besteheTvden freuilb schaftl'chen Beziehungen zu werten gew»!« ien. Aber da sie in eine Zeit gefallen wäre, die crußenpo^litisch so außerordentlich pro-blcmreich und interessant ist, hat man sowohl von polnischer wie von ungarischer Seite sie natürlich auch unter diesem sichtspunkt koinmentiert. ES ist be.splelSlvcne b?,nerk«nKwert, was die ,FÄttowitzer Zeitung" über die polmsche Auffassung von dcn Vorgängen im Donauraum schreibt, die gerade in der süngsten Zeit eingetreten sin^^: „Beinahe neun Monate lang hatte Italien sich l!n Donauraum unsichtbar gemack)t. Vorsichtig vermied der römische Diktator, die W^lt in Ostasrika u»d in Mitteleuropa gleichzeitig zu beunruhigen, solange das abessinisch? Unternehmen noch nicht sehr aussichtsreich stand. Er ließ auch den Präger Regierungschef Hod!a wochen^lang mit alle'!, lei neuen Donauplänen sein Unwesen treidln und sogar ernschast in Wien werben, bis er sich wieder zu Worte meldete. Das geschah nach dem Siege von Makalle. Muss-i-linis neue Donauredeil scheuchten nicht nur die Tschechen in eine Kolwprmnißstellung zurück, sondern ließen der ziemlich ulmmwun-denen Erklärung des mittleren Donavlau-fes sniilt anstoßender Länder zur italienischen Interessensphäre auch die Tat foilgei'? die neuen Römischen Protokolle, die Un» gnrn und Oesterreich noch weit stärker an Rom gebunden und auf Rom verpflichtet hab.'n als ihre erste Auflage. Das Wiederauftreten Italiens im Donauraum ist in Polen begrüßt worden. Man erinnert sich der Worte aufrichtigen Bedauerns. in denen der Außenminister Beck in seiner letzten Rede vor dem ^ejmauS' schuß des Auswärtigen der polnisch-italienischen Donaubemühunss"n gedacht hatte, die durch ?l^ssinien- und Aankti»näfles6>e^ici'. unterbrochen Mn-d?« waren. Poleii n't ''»a-durch, daß der ?)uat dDriaN l)eu!e mit d?r Sowjetunion znisanmlengeht, näher ats je Abefllnkens Wer heroischer Mderftanv Der Negus bietet dem Gegner nördlich von Addis Abeba die Stirne / Höllenpanik in der Hauptstadt Gonderbere Piljfe nnd veGe, auf denen die Italiener »orrücken solm, unbrauchbar gemacht. Gestern «nrde der 4lw0 Meter hohe «chua«eda.Vatz 200 Kilometer nördlich von Ad^ Abeba dnrch eine riesige Dynamitta» dn»G Gesprengt nnd unpafiierbar gemacht. Die «befsinier ließen anch die «kbirgSbLi^ ans die fraßen los, die jetzt volkommei? un. gangbar find. Unßerdem wurden alle Brük-ke» in die Lnst geprengt und aus unnahbare» Kelshithen geschick e Mofchl«enge»ehr-«efter eingerichtet, auS de» der italienische London, 53. April. Renter berichtet aus Addis Abe!^, daß sowohl in der Gtadt als anch in der Umgebung eine wahre Höl» lenpanik herrsche. In der Ewdt schwirren dk nnglanbUchsten Gerüchte umher, wonach die Italiener bereits vor den Toren der Gtadt stehen. Die staatlichen Büros haben ihre Archive bereits vor drei Tagen verpackt und in Sicherheit gebracht. Bor der abessi. nischen VtaatSbank stehen die Leute zu Tausenden nnd fordern die Herausgabe ihrer dort deponierten Gelder und Wertsachen. Die Bank wird morge« nach Zhibnti Überfiedeln. Hente erließ sie eine Berlant-barung, wonach alle Zahlnngen eingestellt w«rden. Die Italiener nähern sich allmählich aus der Etratze von Deffie dtt Hanptstadt. In Addis Abeba hört man ^ Metern der Maschinengewehre nnd das Donnern der Ge birgsgeschütze. Es wird jedoch angenommen, daß l?S sich hauptsächlich um Kämpse zwischen Regierungstrnppen und NSnberbanden !^« delt, die in dem evakuierten Raum nördlich von Addis Abeba ihr Unwesen treiben. Der Kampf um Palästina Sim «ttlärnng des Führers der arabischen ««sti-Partei. ^ Die jü^sch« «ampsorgani-sation „Hagana^. I e r u s a l e m, 28. April. Der Fnhr.'r der arabischen Mukti-Partei, Emir El G h o u r i. erklärt« in einem Interview auf die Krage, ob die Araber ftir den Kan>pf bereit seien: „Alle jungen Araber sikld dabei, sich zu bewaffnen. Di« Maschinenqcwel;-re des Mischen Verteidigun^SbundeZ ,.Va-ganah" fürchten wir nicht. In Jerusalem mögen die hier lebenden M.M) über wiegen, aber um Jerusalem herum liegen sechzig avabische Dö^er, mit denen wir jene Jidden in kurzer Frist aushungern können." Der jijdische BerteidigungSbund „H a g a-n a h" ist eine Kampforganisation, b'« sich sprunghaft entn>ickeU hat. Hie zählte vor einigen Wochen etwa ÜK00 militärisch gedriN te und mit der Wasie geübte aktive Mitglieder, vorwiegend junge Landarbeiter, und nxiter lü.OOt) passlve Mitglieder, deren Tätigkeit sich vorwiegend aus die ungMhr lOO.lXD Pfund Sterling im Jahr erfordernde Finanzierung der Organisation beschränkt. In ganz Palästina verfügt die „.Haganah" über AX) Lastwagen, mit denen die Aainpstruppen hin- und herge^vorfen wer den können, und jioar nach Bedarf be» etwaigen avabischen Angriffen au? die Landsiedlungen. Die Organisation verfügt über ein eigenes Sanatätskorps und über ein gut funktioniereirdes Nachrichtcnsysbem, das mit privaten unterirdisch^ Telep^nlinien Mi-scheu diesen Siedlungen uich einzelnen Städ ten nlit Geheimcodes arbeitet. Bon>asfnet ist die „>)a^nah" mit Gewehren und MafchU nengewehren. Weniger straff organisiert sind jedoch d.e Araber, die numerisch überlegen sind, ^ahsr auch die Wucht der Zusan,menstöße. Der Kampf um Palästina ist in eine nen Phase getreten. Um die juaoUawMe „Vbönlr" B e o g r a d, 23. April. Wie tt^an er-i ftchrt, ist man im Handelsministerium mit der Ausarbeitung einer Verordnung über die 'Stützung der jugoslawischen „Phi)nix"-Ver-sicherungsgesellschaft beschäftigt. Es ist Aus-!sicht vorhanden, daß die jugoslawischen Po-I lizzenbesitzer ohne Schaden davon komnlen. Schluß de» Novtfader Schachlumter» Dienstag wurden im Schachturnier in 1'!o-vi Äad die hängenden Partien ausgetra^c.i. jitostiä göwanll gegen Bröder, währc>^d ois Partien Dr. Trisunovi«^ : Opovcnsky unt' Pelikan : Kul2lnski remis ^lerliefen Mittwoch wurde die 13. und lcptc Runöi' gespielt, die den nachstehenden Schlus^aus-gang des Turniers ergab: Erster ist Basia P i r c aus Maribor mit lO^/u Puntten, der somit den Titel eines Schachuieisters voll Jugoslawien ulld den ersten Preis exhicli. Sein gefährlichster Gegner Dr. T r i s u n o-v i ^ erhielt 9V- Punkte. Den dritten Pc^iZ gewann Schreiber mit 9 Punkl'^n. Dann folgen Fryidman und BrSder je 8, König und Pelikan je 7l/-, OpoSenski? t»'/-, KostiL 6, Popoviä 4^/°, VrkoviL und T^>i.i.i-viL je 4, Nedel^oviL 3^/- uild KulS'nski Z'/a. Abends wurden beim Bankett, an den« auch der Präses des SchachverbandeZ Skuv-schtinapräsildent ö i r i 6 teilnahm. Preise verteilt. Donnerstag wäM eine besondere Jury die schönste, n.>ährend des Turniers gespielte Partie aus, die einen üe .'" deren Preis erhält. Enttcheiduns» »u Gunsten der „SlaSblma Ma«ita" in Mari-bor Wie aus Beograd berichtet 'Nird, l'/at das Unterrichtsministeriuln den l'ekanni^ll. chon einige Jahre andauernden ?trl:ir der „G l a s b e n a M a t i c a" i ll Ä1! a r i-bor init dem ehemaligen Anstaltsdirektor Hlader-Bohinjski zugunsten Musikinstitnts entschieden. Diix-'ktor Bohinjski wurde damit das Recht zur rung der sog. „Subvetiolliertel, MuÜlschiile der Glasbena Matica i^ Mtnib^n" ge,- Bvren N'i'.'der stärker ln dt'ii Bordergvun'd treten lassen lvollen. Anch sonst hat man, wirtschasts- ulld sozlmpoli-tisch, dort ein Programm aufgestellt, das au den Maßnahmen der Regierung Kosciallo.r.-skis Kritik iidt, und in vieler Hinsicht cin<' grundsätzlliche Amderung der Richtung sor-dert. Ob diese Bewegungen dazu fiihven werden, wie von geiwifsen l^eisen in Pol«'^: angekündigt wird, daß eine Umbilduilg dl's Kabinetts erfolgt, wird abzu^varten sein. Es besteht jedenfalls eine tiefgehende Unzusri^'-denheit mit dem jetzt verfolgten RegiernnI-Z kurS, der den Interessen d<'r breiten Volk^-Massen nicht genügend Rechliung tragen s'^ll. Daß im übrigen die Ol>erstengruppe, di^' sich im besonderen Maße als !?>üter des sudSki^rbeS betrachtet, sich für ihre '!iücl' kehr an die Macht bereit hält, ist scholl seit langem bekannt. Außenpolitisch würde si>' lll keiner Richtung !l)in eine verändert" n stc'ssnng Pl't'lens lx'deuten. ,Mm:t5orer Zeitmkg" Nmmmr Kj. Funtag, den 54. April 1936. Abefilnien-Lösung im Slresa Rahmen? Ein neuer Borschlag der römischen Diplomatte / London dagegen / Paris nur für den Genfer Rahmen / Berlin hält den Völkerbund für geschlagen P a r i s, N. April. Die italienische Diplomatie ist schon wieder QM Werk, die neue Pause nach der Vertagung des Genfer Rates für eine neue Initiative auszunützen. Italien will die Lösung des Abessinien-Pro-bleins unter allen Umständen au^rhalb des Völkerbundes durchgeführt sohen und zu denl noch im Sinne der Vorschläge, die dcnl DreizehneraussZ)uß unterbreitet wur"-den. Hiebei rechnet die italienische Diplomatie darauf, daß Sngland und Frankreich, um den Völkerbund aus seiner gefährlichen Kri-siS ,;u retten, einer Behandlung des Abes-sinlon-Proül^'ront. Wenn aber Paris und London die-sen Vorschlag ublchnen, dann werde Jta-seine eigenen Wege gehen und ganz Abes sinien besetzen. In dem Moment, wo der Völkerbund gegen Italien etwa neue Masi-nahmen tieschließen sollte, würde Italien unweigerlich austreten, seinem Beispiel wür den aber nuch Oesterreich, Ungarn und Albanien fnlgen. In englischen politischen .^reisen wirÄ dic-!<.'S Ansinnen ^^taliens entschieden abgelehnt. Die Annaljnie eines solchen Borschlages wür de das Ende des Völkerbundes bedeuten, Äa es sich dani: herausstellen würde, daß der Völkerbund nicht nur von Italien, sondern auch von Frantreick) und England brüskiert werde. England müsse heute mehr denn je auf die Lösung der Abessinien-Frage im Gen fer >Kahmen bestreben. Es gibt dann tein ^ . Lockerlasseil Englands. London wird ^ aufnehme. übrigens auch darauf hingewiesen, daß der Bertrag von 1W6 längst steine Giltigkeit mehr besitze, da er zu einer Zeit geschlossen wurde, als es einen Völkerbund noch gar nicht gab. Der Bertrag habe allein durch den Eiirtritt Messiniens in den Völkerbund — forciert durch Italien_jegliche Beideutung verloren. Abessinien habe — so lauteu die englischen Arguniente — an diesem Vertrage nicht mit gewirkt und ihn auch niemals anerkannt. England besitzt außerdem seine eigenen Verträge sMeren Datums mit Abessinien, five ekne entschieden ablehnende Antwort. P a r i s, S2. AprU. In Paris wurde dem italienischen Botschafter erklärt, Frank' reich wünsche vorläufig nicht, daß der itaUe-msch-abefsinische Konflikt au^rhalb deS Böl keÄundes behandelt werde, deren MtgUe-der sowohl Italien al-S Abessinien seien. Man ist sich in Paris auch über die Hintergründe des neuesten Manövers nicht ganz im llaren. Offenkundig ist mir, daß es gegen den Völkerbund gerichtet ist. Die Zustimmung Italiens wür^ das Ansehen Völkerbundes nur lveiter schwächen. Berlin, 22. Aprll. In der Berlwer Presie kommt es deutlich zum AuÄmick, daß Italien nicht nur militärisch, sondern auch diplomatisck) einen Sieg errungen habe. Wenn Eden — so schreibt die „Kreuz-Zeituirg" erklärt ha^, der Völkerbund sei das beste Mittel zur Erhalwng des Frie-idens, so nur aus dent Grunde, um der Aufhebung bestehender Sanktionen gegen Italien aus den: Wege zu gehen. Während die Entscheidung auf den avessinischen Schlacht Verträge, die es respektieren müsse. Grandi feldern naht, sei der Völkerbund inzwischen erhielt aus diesem Grunde im Foreign Of-> geschlagen worden. ÄoNunion ZtallenOefterreich-Llngani? standrechtlich erschossen. Er hatte in der Nwcht zum ü. SepteMer seinen Vorgesetzrc?, den Gefreiten S a la d i er in einem Stall ermordet und der Leiche hierauf nnt ei:«m Rasiermesser den Kopf abgeschnitten. Der Spahi lvur!^ in kinender Stellung an einen Pfahl ^bunden und durch »nvlf Schiisse getittet. SmeraWdmaeschal» vva Momb«»o Interessante Enthüllungen des „Berliner Tageblatt" / Zuerst allerdings ein „Zollfrieden" Wien, 22. April. Der hiesige Berichterstatter „B e r l i n e r T a g e b l a tt" behauptet, aus gutunterrichteten Kreisen in Erfahrung gebracht zu l)abcn, daß in den nächsten Tagen in Roln Verhandlung^ vor si6) gel)en würden, deren Zweck darin bestünde, das Dreieck Roin-W.en-'Budapest noch w«:i ter zu vertiefen. GesprächÄveise verlauret in diesem Zusalnmcnhange, daß der ungar'.iche Ministerpräsident G ö mbös airläßlich d^^r Unterzeichnung der römischen Protckoll':? den Wunsäi na6> Abschluß elner italienisch-öster-reichisch-ungarischen Zollunion geäussert hätte. Das österreichische und das ungar'^iche Au ßenministerium hätten dies^' Vevston c»a:nals dementiert. Die Pläne bestehen icd!)6), die diesbezüglichen diplomatischen Bcsprecbungen werden fortgesetzt und denmächst soll N.im darüber entschieden iverden, ob realc Mi^glich keite,^ für die Errichtung einer .«^llunion zwi schon It-alicn, Oesterreich und llngarü beste-heil. Tatsache ist. daß die diplomatischen Ver. treter Italiens inl Ausland schon w^Lderl^olt Anspielungen in denl «inne gemacht liaben, dasz man sich iln Ausland tänsche. ivenn nian glaub.', Italien ir>erde mit den Ztaaten. die Sanktioikspolitii ides Völkerbundes durch-die alten Handelsbeziehungen w'^der Wie das „Berliner Tageblatt" weiter erfahrt, sollen Frnakreich und die Kleine Entente diesen Plänen schon nachgespürt und erklärt haben, ihnen den glei^n Widerstand entgegenzustellen wie seinerzeit dem Schober-Curtius-Plan einer deutsch-österreichischen Zollunion. Borlänkig soll es sich allerdings nur INN einen Zollfrieden zwrschen Ronl, Wien und Budapest in der Weise handeln, daß einige «iiampfzölle abgeschasst werden. Jedenfalls würde man eine solche Etappe als Vorstufe zur Zollunion betrachten. Darüber, ob Deutschland solcheil Plänen Schwierigke:-en nmchen könnte, scheint man sich in Wien den Kopf nicht zu zerbrechen. )vas wiederum den Leichtsinn der österreichischen Regierung.^ kreise ins rechte Licht rückt. Es ist a^r auch lnöglich, daß Oesterreich ntit solchen Plänen wieder einmal den bekainUcn Druck auf die Geldquellen des Westens auSzuüboil scheint. Mit dem Anschluß kann Oesterreich jetzt nicht mehr drHen. weil es nicht geglaubt wird, daher die neue Konstruktion mit der Zoll-lnrioil. Standrechtliche Erschießuug ein«S Spahi. Paris. ?I. April. Gestern frith. wurde in einem Fort bei Lyon d«r Spahi Ärahim Rabah o on einer Jnfanterieabteilung Oroße Sebuttstagsparabe vor Adolf Hitler ln Berlin An feinem Geburtstag nahm Adolf Hitler eim Reihe besonderer Ernennungen vor. NeichSkriogsminister Generaloberst v. Blo m berg wutde zum GenevalsÄdmarschall be« fördert. (Scherl-Bildevdiekst-M) Badoglios Einzug in Deffie D e ss i e, 22. April. Seit gestern ist das Oberkommando nach Dessie verlegt wordm, wo es unvorzüglich an seinem nmen Sitz seine Tätigkeit im vollen Umfang aufgenon, men hat. Me Verlegung wurde im Luftwege bewerkstelligt und dauerte eineinhalb Swn--den. Ein Flugzeuggeschwader von 12 Flugzeuge,! stand hieSei in Verwendung. Trotz der wenig gunstigen Verhältnisse auf dem Flug platz, wickÄte sich das Landungsmanöver oh lv Zwischenfall ab. Marschall Badoglio begab sich an den Sitz des Oberkommandos im Automobil des NeguS. Am Eingang in die Stadt hatten Abteilungen des Eingebo-renen-Arineekorps Aufstellung genommen. Zahlreiche Gruppen von Würdenträgern, Priesteinl und mUitärischen und Politischen Führern versicherten den Marschall ihrer gebelcheit. Hierauf hielt Marschall Badoglio zu Pferd, gefolgt von seinenl Generalstab, ^n f^erlic!^ Ewzug in die Stadt, wobei er sich bis zum ehemÄigen italienisiZ^ Kon sulat begab, wo mehrere ASkar-Bataillone gestellt waren, welche nach Erweisung der militärischen Ehrenbezeigungen Krieges- u. Siegestäuze vorführten, an denen auch die Bevölkermrg spontan teilnahu,. Zugleich mit Marschall Badoglio tmf auLl) der Unterstaatssekretär für die Kolonien, L o ff o n a, in Dessie ein. Aufstand der spa«ische» Armee? Pa. r i s. 22. April. Meldungen aus drid zufolge befürc^et die spai^sche Regis^ rung einen Aufstand der Arinee und hat an-gesichts dieser drohenden Gegenaktion i>es .Heeres energische Maßnahmen getroifeu. In einen! DÄret ,vetden alle Mrlitärper isonen, die srch Politisch betätigen, init Gefüng nisstrafen bedroht. Im Laufe des gestr gen Tag^s lvurden zahlreiche ^bvckterne Offiziere verhaftet und mchvere führende Offiziere ihrer Poisten enthoben. Ein ganzes Gar debataillon soll entlassen worden sein. In Ma drid wurde eine Geheimversammlung faschistischer W'hrer, bei der auch Offiziere beteiligt waren, von der Polizei überrascht imd ins Gefängnis gebracht. In der vrts^ft AlmarchaS wurden Ll Mitglieder eines kirchlichen Ordei^ verhaftet. '.'!m -47. l^burlstacie Mols Hitlers wurde lu Berlul eine graste TrilppenParade sämtlickier Wehrmachtteil^' l>eranstaltet. Vor der Pa»« de selbst fuhr der Jubilar mit seincul Äasj?» die verschiedenen Truppenabordnungen ab. Hier sieht man ihn vor der Tankwaffe. — (Scherl-B ilderdienst-W) WSrterbuch der anglo»ameri?anifchen Sprache L o n d o n, 21. April. Dieser Tage wird ein Riesenwerk der englischen Buchdruckerkunst, das große englisch-amerikanische Wörterbuch, vollen^t. Es hmrdelt sich unl den letzten Band des Werkes, an denl seit ^hren gearbeitet wurde. Der gegenwärtige .Hau^tbearbeiter des Riesenwerkes, Professor Craig is, der seit vielen Jahren in Anle-rika lM, ist dieser Tage in London eingetroffen und erklärte, daß sich die ainerika-nisrl^ und die englische Sprache inimer mehr m entgegengesetzter entwickeln und Freitag, den ?4. AvrN 19SS. daß di« beiden Sprachen in naher Zukunft so verschieden sein werden, daß -in'Lnglän. d«r die amerikanische Sprach« wird lernen müssen, um sie richtig zu verstehen. Schon fttzt gebe es in beiden Sprachen zahtreöche Worte, die zwar gleich lauten und gleich geschrieben werden und doch eine andere Be« ixutung haben. DaS nunmehr fertiggestellte Wörterbuch enthält rund .^00.000 Worte. ?tun auf die Bank von Addis Abeba A d d i s A b e b a, Zl'. April. Die «bessi. Nische Hauptstadt war he«ie ersüllt -von wir. ren Gerüchten über schwere Kikn^e, die an der Nordfront im Gänge seien und noch keinem d-r Heiden G-gner ErsÄge gebracht ten. Einz^ne Berichte wulley jogar dav?n wissen, daß es den Mefstnieru »ach hestigvn Gefechten — die für die Italiener, sehr oe?. luftreich gewesen seien — j^Ngeit. se,, die italienische VcrbindungSWik ln ber Gegend von Dessls zu unterbrecheji^'^^i^^ Gebiet von Sabala zwischen AdhiA.Ünd Gojam soll heute nachmittag Flug- zeustgeschMdern. mit Dieken.. Dom^n 'b elegt worden schi. / ' .^..7, Auf d!e 'Haupt-anitM.' der. abesst Bank in MdiS AbeFa e^okgte h^ute ein re« gelrechter?^lln von den schreckerMten Einwohnern der Hauptstadt, die vor der Flucht in das Innere des Landes noch versuchten, möglichst viel Banknoten in Tilber umzutau« schen. D'e Bank gab bekannt, s^ besitze ge-niiflend Silber, um fast den gesamten Notenumlauf zu decken, und sie sei a»»ch bereit, die an sie gestellten Anforderungen bis zum Sn-stersten zu erfüllen. Außerhalb d«K Bankge-bäud?s sah man K-aufleute damit beschäftigt, ihre Maultiere mit SScken voll klingenden Silbers 'u beladen und dann di« Flucht anzutreten. Ihr Aufbruch wurde noch beschleu-n'gt durch das Gerücht, daß Banditensckiaren auf die Hauptstadt hereinbrechen »vürdcn, sswie daß die Regierung die Räumuna Addis Abeba? anordnen werd- „FW England hat sich nichts Mändett..." Unterhaus-Debatte über Abessinien / Die Santtionspolitik bleibt unverändert. / Italien ist nach wie vor der Angreifer Srfolawie «u«e nach Gesandten v. Swdrer a l r o, 2L. April. Trotz aller Vemüh« mlgen, die auch nachtS mit Scheinwerfern fortgesetzt wurden, hat man bis heute ftiih keine Nachricht über de» in der Ailste verschollenen deutschen Gesandten von S t o h« r e r erlangen können. Heute wurden die Nachforschungen erhöhten! Umfang aufgenommen. Drei Ge^ schwader der königlichen Luftmacht, unter, stützt durch ägyptische Flieger und Flugzeuge, find mit besonderen Guchgeräten, Lebensmitteln und fl^llfchirmen erneut gestartet. Auch mehrere weitere Wagen der deutschen Kolonie haben die-Suche aufgenommen. Patrouillen des KamelreiterkorpS find ständig unterwegs. Bon der anderen ^ite wird die Suchaktion vom Gouverneur der Oase Bacharie geleitet. In Z^chkreisen glaubt man, daß Gesandter von Stohrer infol^ eines Sandsturmes bereits 50 Kilometer hinter den Pyramiden von Gizeh vom Weg abgekommen sei. Er hatte das internationale Autorennen außer Konkurrenz begleitet und seinen Chauffeur nlit einem anderen Wagen und Lebensmitteln vorai'St>esfc der kollektiven V >» v t. ». s V «t sun. verlanj^ie als Labour-Bertreter die Pensionierung de? i Ansammenarbeit zu sestigen englischen Botschafters in Nom und die voll-1 Wieder: Entwaffnung der Heimwehren Bor einem neuen Tauziehen zwischen Starhemberg und Schuschniffg W i e n, SS. April. Nach der Antiindltjvnl? Dr. SchuschniggS als Obersten BefchlShater werden die Ostmärkischen Sturmscharen ms ein Teil der Miliz entivaffnet werden, un^ sich den „ursprünglichen Kulturaufgaben" widmen zu können. Es srägt sich nun, nach der Entwaffnung des klerikalen Teiles der Miliz Fürft Sdarhemberg mit seinen liberalen Heimwehren machen wird. Vorläufig ist nur so viel bekannt, daß er fiir die kommenden Tage «ine große Tagung jen,7i Unterführer einberufen hat. WaS er plant, ist nicht bekannt. Es steht nur eines sest, daß sich die Heimwehrführer durch den Phöni^-kNandal ungemein beschmuht hal'en. Es gibt heut!! keinen führenden Kopf in der Heinl'wehr, d'sen und hat die Macht an Äelle des Negus übernommen, der nach dem ^sten abgegangen ist. Der Thronfolger — der .'^rzog von .Har-rar — wird von hier aus die Verteidigung der Hauptstadt organisieren. Die Jtal^.'ncr haben nördlich von Addis Abeba mit ihren motorisierten Kolonnen vorzustoßen versucht, sie wurden aber von den in guteil Höheti-Positionen liegende,, Mesfiniern immer wieder zurückgeworsen. In der Nacht gingen die Abessinier zum Gegenangriff vor und warfen die Jaliener nach niehrstündigem Kampfe gegen Dessie zuriick. Der abessiniche Si-zg hier große Begeisterung ausstelöst. In den reisen der hiesigen Militärfachleute wird der abessinische Sieg dahi-n gedeutet, daß die Italiener ihren Bormarsch auf ?tddis Abeba allzusehr forcierten, um im Sinne der Ankündigung Badoglios terminmäßig iu der abes-sinischen Hauptstadt einzurücken. Dabei wurden die strak^ischen Maßnahmen der Sicherung und des Nachs6)nbes der Reserven nicht beobachtet. Ein Bund der europäischen Nationen P a r i s, S2. April. Die überwiegende Anficht der maßgebenden Völkerbundkreise über die Reform! l^.VSlkejHundes hat nach dem diplomatischen Berichterstatter des „Oeuvre" folgttcke Grundlinien: Falls man nicht ein«» ^ Rückschritt zu den diplomatischen Methode d« Vorkriegszeit wünscht, muß der Völkerbund reformiert werdm. In England gibt es zwei Strömungen. Die eine will wegen der Dominions die Universalität des lvölkerbundes aufrecht erhalten, aber d«,^ Artikel !6 des Völkerbundes (S opfern, womit d«r Völkerbund zu einer Art juristisch«: Beirates herabsinken würde. Das Kabinett Baldwin will ihn möglichst stark erhalten, was-eine Annäherung an die französischen Tliesen zur ^olge haben könnte, wenn nach den Parlamentswahlen die Linke zur '.^rrschaft gelangt; dann würde es sich darum hairdelu, eins von den übrigen Kontinenten getrennte,., rein europäische Sicherheit zu^ schaffen. ^ Mhrend der Pakt für Europa — viekleicht'mit'einigen einschränkenden Klauseln für England -TmH den bisherigen Prinzipien angewendet werden könnte, würde es für die übrigen Erdteile nur einen juristifck^n Charakter bewahren. Um die Dardanellen Die türkische Regierung hat den Antrag der Wiederbefestigung der entmilitarisierten Zone der Dardanellen gestellt. Diese Karte ver-anschnulicht das Dardancllengebiet und zeigt die entmilitarisierte Zone. (Sch.'r!-Pild''r-diens^M) i. SttchcheiWent Siber in Beograd. 'Stadtpräfident Rudolf Erber b-.suchte -l Beograd den Handelsminister Dr. B r b a-n i ^ und wurde sodann von Fmanzmini-ster Dr. Letica in Angelegenheiten Zagreber städtischeli Voran-schlsges emPsau-gen. i. Erzbischos Dr. Ba«er wurde operier.. Erzbischof Dr. Anton Bauer, bei dem die Lei^bärzte eine Mittelohrentzündung feststellten, mußte sich einer Operation unterzieh 'n. Der Zustand des hohen Patienten hat sich ein wenig gebessert. i. Ein neuer Dampfer der „Oceania". Ti. jugoslawische Seeschiffahrtsgesellschaft „Oc.'a nia" hat in Rotterdam einen SMO-Tonn^'u .Haildelsdampfer angekattst, der Tonnen Nutzlast aulfnehnten kann und bei eiN'.'.' Maschinenkrast voi: Ps 10 Linolen eni wickelt. ?ln Bord b-csinden sich auch 7 'binen mit insgesamt 14 Betten. Der Dmnp-fer ist auf den Namen „Dinara" getauft worden. Das Kommando tibernahin Kapitän E v e t ? o v i e; die Beinannung sich aus 28 Mann zusmn'men. Mit ihren i<> Danchsern bedient die „Oceania" sehr niU' liche Ro-uten. i. Der polnische Ackerbauminifter aus Rab. Der Polnische Ackerbauminister Julius P o-n i a t o w s k i ist mit Gemahlin auf der Insel Rab eingetroffen, um dort einen drei^ wöchentlichen Erholungsurlaub zu verbrin gen. i. Der neue bulgarische Gesandte Desto Saieadiov hat im Beisein des Ministerpräsidenten Dr. Stojadinovie am 22. d. M. S. königl. .«ooheit dem Prinzregenten Paul sein Akkreditivschreiben überreicht. i. Frecher Raubüberfall bei Gisak. Zwi-schell Kravnrsko und ObreL bei Sisak. nbec-fielen drei maskierte Räinber mit vorgelial-tenen Revolvern fri'chmorgens den 72iäl)ri-gen Landwirt Andro I a n j a L i i), der nttt mehreren Familienmitgliedern vo.n Markt nach Hanse fuhr. Während ^ie übri' gen Jnsasien in den nahen Wald sliichteten, schössen dle Räuber auf den alten Balier n. raubten ihnl das Bargeld im Betrage von Züy Dinar. IanjaöiL hatte die Ränber erkannt, er starb aber vor dem nächsten Gen-darmerieposten. Die von ihm angegebenen Täter, die ihr Alibi nicht nachweisen kö"^ llen, wurden verhaftet. lu. Promoviert wurde zum Doktor der Philosophie an der Universität in Ljubljana der Hi)rer Binzenz B r ll m a t aus Lst'b-ljana. lu. Empfänge beim Banus. Die Banats-verwaltmrg teilt mit, daß Banns Dr. N a-t l a v?g P i r n a t. Die neue Gemeindeleitnng ha? ihre Agendekl bereits übernonlnien. lu. Bortrag liber Abessinien. Der seinerzeitige Leibarzt d^S .Kaisers von Abessinien. der Bulgare Dr. Jordan K i r o k o v. der gegenwärtig in Ljilbliana weilt, hält Frei t a g abends um 20 Uhr im Saale d«'? Kaufleutel?eimeS ein^n interessanten Vortrat über Abefiinien. lu. Gerippe im Mostergarten. Beim Ban der Grundmauern für das Konvikt inl Gar^ te,^ des FranziSkanerklosters in Ljnblsana, stießen die Arbiter auf ein inen schlick'es Gerippe, das nur wenige Dezimeter iiiiter der Erde lag. Es dürfte sich um eim'n Mann von 25> bis AO Iahren handeln, der vor etwa IM Iahren einem Verbrechen znni Opfer gefallen sein ,nuß. wie ans verschi<' denen Anzeichen geschlossen werden kann. Der Garten gehörte vor Jahrzehnten ziiin benachbarten, ehemaligen Mokar-.^'taus. in dein sich gegenwärtig dns s"- Knbet. .Marido«r ZeiwRg^ Nmmner S4. Fveibag, d« St. Ml!. »WWM^>MW^^I^^I^W»>»^^W^>»»W»M^W»»WWI^M Blablmir puienlak (5iirlKe Minuten nach 10 Uhr vormittags ist heute in seiner Wohnunz^ der ehemalige 5kttpschtiilaabgeordnete und Stadtrat, Ge-7wssenschaftsoberremsoi: Vladimir PuSe -njak ittl Alter von Jahren einein Herzschlage erlegen. » Bladittlir Puäenjak u>urdo in .Äapela lie^i Ljntomer als Sohil einer angesehenen Ober-lchrersfamilie geboren und widniete sich nach Absolvierung seiner Studien dein Genossenschaftswesen. Sehr bald erreichte er die stelle eines Äenossenschaftsrevisors bei der „Zadru^na ,;vezli" ('Genossenschaftsverband) in ^^jubljana und wirkte als folcher insbesondere in der einstigen Untersteiormark. Pu5ensak, der inlnier in den Reihezi der sloweniscki-katholischen politischen Bewegung stand, wurde nach dem Umsturz Mitglied der provisorischen Nat'ionalversammlmig, später wurde er wiederholt als Vertreter de'^ Bezirkes Slovenjstrades in die Skup-schtlna gewählt. Der Verstorbene war wiederholt auch gewähltes Mitglied des städti- schen Gemeinderates und gehörte au6) dem ^ gegeilwärtigen ernannten St Wissen. Tie .zwecientspre^l'ende VelchäftiguNjZ des Zäuglingü ist i^reqelter Schlaf, bchimul te ?lah>uiias^5l'^e, auf diese veactatinc Pe« riodo fol Iahren die Faßbindersgattin Frau Anna !>i r a n e r gestorben. Das Leichenbogängnls find!.'t Samstag um Uhr in PobreZje statt — (gestorben ist ferner der ^inanzrespizient i. R. Anton B orla t inl Alter von ttiii Iahren. Friede ihrer Asche! ni. Ehrende Würdigung einer heimischen Schriftstellerin. Die Berliner „Frauen-Po st" bringt folgende Würdigung der in unserer Stadt lebenden deutsch^'n Schriftstellerin Marianne von V e st e n e ck: ..Sie ist in .^irain geboren und entstammt einer alten i^sterreichischen Beamtenfanulie. In Wien trieb sii' Studien an !^r Umversi- Donneestag, d« 2Z. April tat, auch nachÄttn sie früh verwitvet war, und nx?itete den G^ichtskreis durch ausge-dehnte Reisen. Infolge einer zweiten Ehe wurde sie jugoslawisö^ Staatsbürgerin und arbeitet jetzt ständig an der dortigen deutsch sprachigen Presse mit. Äegenwärttg beschäftigt sie sich nttt der Vergangenheit Maribors und der Umgebung. 1934 ersch^ im Berg-land-Verlag ihr Roman „Elfriede und die Probe-Ehe", der sehr günstige Aufnahme und Beurteilung saird. Im gleichen Verlag wird demnächst ein zweiter Roman „In der Brandung des Lebens" erschienen, der in Dalmatien sowie in Wien s^elt und eine Gelehrtenehe schildert, dabei auch das Berer-bungsproblein berührend. Zur Zeit schreibt die Verfasserin an einem Mman, der ganz im Volksleben eines kleinen dalmatinischen Fischerdorfes wurzelt.^ veii^ i.evr:i^ iiivv oxi?? »xvs Vetr^I»l»k» II. rel. ^-Z0. Im Qremiimili»u»».) m. SchachWelltmeister Aljechi«, der sich gegenwärtig äus einer großen Tournee durch Jugoslawien l'vfindet. hat sein Eintreffen m Maribor abermals verschieben müssen. Man wird den Großmeister des königliö^n Spieles in Marlbor erst Ende April oder in den ersten Tagen des Monats Mal empf'angen können, bei welcher Gelegenheit er ou^r dem SimuUanspiel auch eine,i Bortrag über das moderne lÄt)acki halten wird. rn. Tagung des M«ribor«r Fremdenoer- kehrsverdMndes. Der Aöariborer Fremden, verkehrsverband hält Dienstag, de« 28. d. um 16 Uhr im Iagdsalvn des Hotels „Orel" seine diesjährige ordentl. Vollversammlung ab. Auf der Tagesordnung stehen di::smal auch Neuwahlen. m. Der Sl»»e«ifche «avfmänmfche »erei« in Maridsr hält SaMstag, den Zd. d. um halb A) Uhr in der Restauration „Narodni dom" die 25. Iubiläumshauptverfammlung mit der sMichen Tagesordnung ad. ul. Heute abends Pr««iere. Die Oeffent-lichkeit ntird darauf aufmer^am gemacht, daß das Schauspiel „Direktor Oampa", ein Werk des slowenischen Schriftstellers IoLe K r a n i c, im ^eater heute, Donnerstag, züul ersten Äöal zur Aufführung gelaugt. Das Stück i,st vor allem wegen des aktuellen Sujets interessant, aber auch wegen der effektvollen Bühnenbearbeitung und zahlreicher aktueller Sentenzen. Na6) dem vierlt^n Bild wird eine längere Paus<' eingeschalii-t. Der Premiere, die für das Abonnemenl B gilt, wohnt auch der Autor be:. Nl. Japanische Vliitenpracht in Maribor. c^s ivar sicherlich ein guter, auf jeden Fall aber auch nutzbringender Einfall, anstelle der seiirerzeitigön Roßkastanien die Mee der hiesigen Obst- und Weinbauschule mit halb-stämlnigen Weichselbäumen zu bepflanzen. Die Bäume stehen heute in einer Blüten- pfleot den Stadtpark! Appell an den Stadtverschönerungsverein 'Der Stadtpark ist wieder in seiner ganzen Farbenpracht erstanden, viele seiner Bewun-^"rer ergchen sich täglich darin ilnd vermissen dabei nur eiites: die Pflege gewifser Annehmlichkeiten. Zu diesen Annehmlichkeiten gehöre,! in erster Linie frisch geschotterte (aber eingewalzte) Wege, die es ermi)gli6)en, daß i>ian nach einem die Luit reinigen-den Regen auch spazieren gehen kann, ohne in Lkot und Pfützen wandeln zu müssen. Heute sind die schon längst _ ««»! durch Jahrzehnte hindurck) nicht mehr o«" schottert — nicht mehr gewö-lbt. sie bietcn keine Abflußmöglichkeiten für Regemoasser. Wie iväre es, iven7l sich der Stadtverschönl.-rungsverein init der Stadtgenieinde ins Liinvernehmt-'ll setzen würde l'ezüglich der Schotterungsakt i an? lwd dann ein zn>eitcs: die leidliche Fra^e der PaMänke. (?s gibt tzeute sehr viele oon diesen Bänken, deren gußeiserne Seitenteile den» 'iiost aus-si.'sttU und die .'i)?lzpfostcii zun, Teil i>erinorjcht ^nd. Um die Bänke ju halten und dem Publitunl zugänglicher zu machen, müßten sie nun einmal einer gründlichen Reparatur und dem gleichHeitlgen NemMstrich der Holz- und Eisenteile unterzogen werden. Wenn die Anzeichen nicht trügen, will Mavibor au6) Heuer, besonders anläßlich der Festwoche, Gäste von nah und fern empfangen. Wenn wir auf ?llnfichtStar-ten die Sch'önl^it unserer Parkanlagen so zielb^ußt zu preisen verstehen, dann muß auch praktisch ettvas iür den Madtpark geschehen. damit die Fremden unlser Kultur-Verständnis auch bestätigt finden. Deniolierte, vennorschte nnd verrostete Bänke sind demgegenüber stumme Zeugen einer kaunl entschuldbaren Passivität. Die Geldmittel hiefür kl>nnten durch Veranstaltung besonderer Mendkonzerte im Sommer wohl hereingebracht iverdcn. Wir wollen l>^fen. daß dieser Appell nicht nutzlos bleibt, handelt es sich doch llln die koilirete Legitimierung des Äultnvwillens unserer Stadt^ Pracht, die einzig dastchend ist und unwillkürlich an irgendew japa?tisches Airschblü-tenfest erinnert. Es ist ^her liein Bmcher, daß die Passanten, ob^on aü blühende Obst bäume gewöhnt, stehen bleiben müssen, um sich diese Herrl'ichkeit d«s reinsten, von keinem Griin getrübten Weiß anzusehen. m. Im «ahmen der VÜdaGogifchen «»che spricht heute. Donnerstag um A) llhr Prof. S. S i l a über die Schwierigkeiten hüus lichen Erziehung der heranreifenden Jugend Der Bortrag findet im Saal der VolkÄun:-vevfität am Slomökov ti>g statt. m. Warum hat der Appell unseres Blattes bezüglich der Kehricht- und Meisenaü--lage auf den Bauparzellen der K a m n i 8-ka ulica nichts gefruchtet? ES märe doch die Pflicht der Stadtgemeinde, dort Wandel zu sc^ffell. Noch immer liegen auk der Parzelle, stZ^nbar ohne Wissen des Eigentümers, Kchrichthaufen, zerschlagenes Porzellan, Blechkannen, Mteisen, Glasscherben usw. Wir appellieren im Namen der tangierten Umgobungsbewohner an das Stadtphysitat und an die Polizei, die Entfernung deS Gerümpels uüd Schutts KU veranlassen, wenn schon yicht aus aesthetischen so zumindest aus sanitären Gründen. Wenn die Kamniska ulica jetzt, wie verlautet, sogar eine neue Fahrdahn echalten soll, daim möge auch die Umgebung entspret^^nd gesä,,. bert werden. m. «xtnrßW, «isesr E-zKher nach ber TschecheflmmM. Am 19. Mm reist lizei nahm einen gewissen Aohann Vn u k dem nachgewiesen wei^n Loinrte, duv er am Samstag abends iii einem Gasthof in der Radvanjfla cesta ein Kthrrad gestohleii hatte. m. Lehrernuchmmg ausgesucht. AIS der Lehrer Stefan K a i s e r von den Osterse-rien iiach Sv. Miklay? bei Slovenjgvadcc wivder zurückkehrte, sand er seine Wohirung vl>llig aiusgevaubt vor. Dvn Tätsrn waren lien Ahr« „Mrrribm!«- Zerivnqs" N«mn^ ilsbst j^lttdern, Wä^ihgMcken lirrd SHuhwer? auch zivoi Jagdgewehre !n die Händs gefallen. Auch aus dem Zimmer der Lehrerin Stamslava S t u p i c a liefen die Ein brecher verschiedene Gegenstände mit sich i^o hen. Der (^es«,mtschaden beträgt mehr alZ DilVsr. m. An der «ittSWiwerMt in Swdenci spricht heute. Donnerstag, den Ä3. d. unt halb 30 Uhr der bekannte und .) inbegriffen m. A«S der „Glasbma IRakiea". Der Män nerchor hält heute. Donnerstag zur i'lbtichcn Stunde eine Bollprokx' ab. m Vi» Mufikfilm von Knltm und Ge lchiWick. Im hiesigen Burg^Tonkino fand gestern die Erstvorführung des neuen UfafilmZ „Ltabeslied" stall, der wieder einmul das Haus mitriß. Eine Fülle von Ideen und veizvolleu EinfMen. Alessandro Ziliani bringt seinen sieghaft leuchtenden T^nor restloser l^ltung und s?at sich ulrt seiner Leistung weit idber be« TonAm hinaus in den.Mittelpunkt des ntuqikalischen Interesses gerückt. Ganz groß, in der iibcr^eugcndcn (Gestaltung eines Clowns, Paul Hörbi^cr, der seiner Rolle ^rtkomisch^ Lichker l. Diebstähle. Bon einer Motorsäge d^'c .^^audelssrau Hevmine Hoffmann in der KopaliKa uliea ließ ein noch unbekannter Täter den Magnet im Werte von Dinar vevschwinden. Aus der Baubavackc des Unternehmers Jakob Koren in dcr Nadvanjska cesw wurde in der vergangenen Nacht verschieidenes Maurerwerkzeug gestohlen. Dein Magazlneur Anton Rumpf fanl in der Meksandrova cesta ein Juz'^-Stehrrad mit der Nummer 10.215 abhanden. nl. Werbung von Inseraten für die Fest' wache. Die -Benvaltung der „Mar'^'ooier Festwoche" macht alle Wirtschaftskreise darauf aufmerksam, daß kein Aquisiteur für die Anilahme von Inseraten für die Festwoche bevollinüchtigt ist. Gelegentlich des h^urigm sünsjährigen Jubiläums wird zwar eine repräsentative Revue der „Mariborer Festwoche'" erscheinen, dieselbe w'rd il.'do ln eigener Regie hemN'5geqcben loerden. Wir lenken schoü jetzt die Aufmerksamkeit der Wirtsckiaftskreise auf diese Ansgal'e, lr»sl^)L in i<'der >^inlsicht in wirklich repräsenrativer Ausnlachuiig crscki^iinen und soinit ein äusserst cf^ektivolleS Reklamemittel darstellen wird. Dres MaMhällenprojeNe Vor der Entscheidmg in der Marktplatzftage / Hauptplatz, KopaliSta oder Marijina ulica? / Der Standpmckt der ftauen und Marktverkäufer Aus un!seren Leserkreisen erhiel^n wir folgende Zuschcht, die wir n>egen ihrer Aktualität gerne zum Abdruck bringen: „An der Tagesordnung der für Donnerstag einberufenen Stadtratsitzung steht u. a. auch die ^vhandlung des Markthallenpro-jekts. Diese ieidige Frage ziehc sich schon viele Jahre hin und schien alle paar Jahre in ein aktuelles Stadium getreten zu scl.i; «sie verschivand sedoch immer wieder in der Bodenversenkung, uni nichts anderes zn hinterlassen als eine arge Enttäuschung der Bevölkerung, vor allem bei den Hausfrauen, die sich schon so sehr darauf freuten, endlich einmal ein sckMtzendes Dach iwer sich zu haben, n>cnii sie bei ungünstigem Wetter !hrl' Besorgungen am Biktualienmarkt machen. Jet^t scheint das Projekt wieder schr aktuell zu sein, hoffentlich wird diesmal der Bevi^l-kerung keine Enttäuschung bereiter n>erden. Im Nainen der .'^>auSsrauen ilnd der Markt-verkäufer fordern Wir die" Stadtväter auf, sich endlich einmal aulfMraffen und einen positiven Entschluß zu fassen, für den ihnen die gesamte Stadt- und Landb.wölkeruilg dankbar sein wird. Jetzt ist die Zeit für die erirfte Anpackung des Problems so giinstio üvie ?u>ch nie, da, sollveit wir unterrichtet sind, nicht weniger als drei Projekte vorliegen, nnt denen sich die Stab' gemeinde befaßt. Zunächst ist da der Oeschluß des .'^uöb'> itzen>ereines, ain H auptplatz zn>isch'!i der RcickMrncke und dem Bcrg-.^>of auf der unter denl Straßenniveau liegenden, der meinde gchörend^n Parzelle ein' gri)ßeres Gebäude zu errichten, in desson Souterrain in zwei oder drei Gtagen die Atarktliallc uu'-tergebracht sein soll. Das Meite Projekt, si-r >aS sich besonders die Fleischhauer, die von» staubigen Hauptplah der KorMa cesta nnbediimt »vegkommen wollen, erwärnu'.l, ^eht auf der regulierten und nivellierlen Parzelle zwischen den» Narodni doin und der städtischen Mdeanftalt einerseits und zw:-chen der K o p a l i Z k a und der Fran« ?iZkanska ulica andrerseits die (Errichtung von zwei c^er gar drei gedeckten Markthal-en vor. Das dritte Projekt endlich will hiner der Badeanstalt in der Mariji na nlica einen Marktplatz mit einer .'^alle kaut seheil. Was nun die Bor- und Nachteile der einzelnen Prosekte vonl Standpunkte der Ha'^'s sranen und Marktverkäuftr betrifft, so scheint uns von allen das ersterwähnte das ungünstigstie von alleil zu sein. Man will doch den Ber't^''hr aln H a u P t p l a t^ regeln und in geordnete Bahnen lenken, in erster Linie an der sreqnentiertesten 'Stelle in ganz Maribor, an der Brück? bei der „Velika kavarnn", wo immer wieder Unsällö M nerzeichnen sind. Ä^nn nun gerade hier die Markthalle erbaut werden soll, niuß dies den Verkehr noch vergrößern, da ja aUe Marktbesuche'r diese Stelle Passiereil innss^u. Anßerdenl wird uns wohl liieinand zumuten wollen, dasi ivir, init schweren Liördeu und Taschen bepackt, zwei oder drei Stockwerke hoch steigen sollen, wo imr iwch eiiieii nviten Weg nach. Hause habeii. Die Parzelle in der M arijin a ulica dlintt uns zu kleiii uiid auch die Zufahrtstraßen dürften zu eng sein für deil gros;'.''i Berkehr, der mit dem Marktbesuch vevbun-dml ist. Dort inüßten tnehrere Objekte niedergerissen iverden, ivas die Baukosten, ein in der gegenwärtigen ttrisenzeit auSschla»'-gebender Faiktor, stark erhöhen müßte. Ucöer dies sind hier die Bedingungeil für cine Erweiterung der Markthalle zu enlenl jpä-tereil Zeitpunkt kauin gegebeii, ivären ao^r jedenfalls init gvoßeil .Äosten verbunden. Das dritte Projekt, jeiies in der K o P a-l i k a nliea, scheint llns von alleil üas g n nst ig st zu sein, weil dcr Zugang von drei genngeild breiten, teils sogar gepflasterten Straßen aus gegeben ist. ^n den aiigren.^ilden ^traßeil köniien die Wa.^en der Umtpbuilgsbaueril l>equeln parken. Tie breite ^t'opgliöta itlica kann deil. stärksten Berkehr ansnehmeii, ohne daß die Zugairgcr denselben behindern. Die Hau'Zfrauen und die Marktl>erkäufcr befürworten vor allem dieses Projekt. An der Frage, ioelchein Projekt der Borzug gegeben iverden soll, dai-f fedo6, die i^ail ze Angelegehheit il i ch t scheitern. Die Stadtväter sollen sich für das passendste entscheiden niid deil Bau uilverzüglich in di^' Hand nebineii. Dies köniren und inüssen >vir Steuer^s)ler fordern." Die Revue ivird in mehreren sprachen herausgegeben und bürgt deshalb für eine er-^nlgreiche Werbung im Iii- und Auslande. Zs ist für alle Jnserenteil ratsam, ihre i)te-!^me für diese außerordentliche Gelegenheit ^u reservieren. IN Sonderautobus zum Futzballmatch lßnglanb — Oesterreich. Anläßlich des a>n Z. Mai in Wien stattfindenden Fußballä::^ >erkampfes England — Oesterreich oeran-taltet der „Putitik" eine Sonderfahrr inil )em Autocar nacl) Wien, allerdings ilur dann, falls sich genügend Jnteressei'.ten mcl' den werden. Die Abfahrt erfolgt Miilioo^t. den 6. Mai um 5 Uhr voin Hotel „Orcl", lM)rend die Niickfahrt von Wien ain De:'-nerstag, deil 7. Mai um eoa. 19 Uhr ailg^-treten wird. Dcr Fahrpreis stellt sich slir 0'.e Hin- und Rückf^rt aitf 25Y Diimr. Aninel-dungen Iverden bis zum 25. d. iin Relfebiiro des „Putnit" in Maribor eiltgegengenoii.-ineil. IN. Wetterbericht vom 23. d., 8 Uhr: Fouch tigkeitsmesser 1, Bavmneterstand 7Z7. Tem-/^ratur' 14.5, Windvilhtung NS, Be'völ-'ung teilweise. Niederscl^g —. * Weshalb sollte man den Mmid, der den Borraunl zuill Orgnnisnnis bildet, nicht r>ie nötige Ausnlerksmnkeit schenken und regelmäßig Pflegen. Odo l-Mundwasser reinigt gvitndlich und beseitigt unreinen Atein. Odol-Mnndwasser reinigt auch Misckieil deil Zäihnen, ist sparsanl iiil Gebrauch inld von Michem Geschinack. Außerdeul enthält Odol-M^ndwasser neben deni Odo'l-Äliltiseptifuiii den Myrrheextrakt, der gegen Lockerinlg der Zähne und Mutuiig des Zahnfleisches nntk-'mn verweildet wi^'d. "ills» «Kedenlet der Antitllberklllosen - Liga! p. 80. Geburtstag. Kiirzlich begiilg unser geschätzter Mitbürger, .Herr i^richtskallzlei-direktor Hernrann Kers ch e, sein 80. Wiegenfest. D:r Jubilar, der sich iroch einer be-lvundernswerten geistigeil ilnd körperlichen Frische erfreut, steht heute llocli trotz seines hohen Alters iilnlitteil des öffentlic^ii Lebens. Direktor Kersche ist schoil ans ^r Borkriegszeit der Mtglied des Stadttates. er ist Ailfsichtsrat des Borschußvereines sowie d<'r Elektrizitätsgenosseilschast. Ausschußinit-glied der Ortsgruppe Ptuj des Schwäbisch-dentschen Klllturbundes niid des K^irchenkon-kurreiizausschusses. Deiil iil weiten Kreisen bekanilten llild allseits geschätzten Jubilar, deiil anläßlich des schönen Lebeiisjubiläulns ivarlne Ehrungen zuteil wurden, unsere herz lichsteil Glückwiinsche! Möge es ihnl noch lan ge Jahre vergönnt sein, im Dienste seiner dalltbaren Mitbürger tätig zn sein! p. Der Georgimarkt ivar ausgezeichn-et besucht uild es ist zil hoffen, daß auch der geschäftliche Mschlnß günstig ivm'. p. Feuergefahr im Gefliigelbepot Reinhardt. Donnerstag frühmorgeils begann plötzlich der Wirtschastsschnpipen der Firma Reinhardt zu brennen. Dallk deni sofortigen Eingreifen der Feuertvehr sowie des Hauspersonals konnte i^r Brand, der größere Dinlensionen anzunehmen drohte., msch gelöscht werden. Der Schadeil belälist sich immerhill ans etil>a 5V.()(X> Dillar. Die Brandnrsache ist noch ltnbekanllt. Apotdekennachtdienft Donnerstag: Sv. Areh«?tpotl)eke ())dag. Bidlnar) imd Magdalen?n-A>Pot'l^f<' (Mag Savost). Freitag: Äiarivhilf-^^tPiotheke lMag. lilg) imd Ät-adta^theke ^Mag. Minarik). ««MMaWeatir i« Ma»tbos Repertoire: Domitrstag, 23. kZiPoil unr A) lthr: „D«». tor M. B. Preiniere. Krettag, 2^. April: Geschlossen. Samstag, 3ö. April ilNk 20 Uhr: „Vas Mä-breucht einen Mann". Gastspiel der LiebhaberAihne d<'r Frviwilli<^n ^uer-ivehr iil Girkovce. Sonntag, W. April l>»i 1?) Uhr: „Der gu. tige Antonius". Ermäßigte Preise. Lez^e Nachmittagsvorstellung. — llnl Uh-^: „Ba> im Savoy". Ernläßiqt^' Preise. Burg-D^ltino. Die Pr-'^nlier^ des herv»--ragenden Liebes- uiid Abentelker-Filiuc! „Der rotie Reiter" (Das Doppelleben des Riltii.ei-sters Otto v. Welllsch) ilach denr gleichilainl-geil Hmilall voil Franz .^'aver Äappils, der als llllsteiilroniail sich einen großen Leserkreis schuf. Eiil Schicksal dcr Nachkriegszeit. Ein Nliil der fesselt und ergreift. Dcr Filni ist von herrlicher Zigcuiiernlusir begle-tet und voll lvun>ders6)l)ner Natural/.sna'hnien. Die .'daup trolle il verkörpttir Svetislav Pe-trovie, Kaniilla Horn uiid Oskar Simn. Ein herrliches Ballett in Farüeii-Photogra^hie bildet eine besoiidere Sensation des Film<.-s In Borbereitung die bezauberiidschöne Volk.^ operette „Mart^" (Letzte Nos.'). (5'.i Ge^ sangs- und Unterhaltungssilni, 'lvie inan il^n iiur selteir sieht. Umon-ToMno. Zum lctzteilNlal Mlltiooll> der Seusationsfiln, Dschungel" in!. Harry Piel, ^rda Maiirus und Ur.>nla Grablet). Ab Donilerstag der l)err»orrageirt.t? Liebes- nnid Abenteuer-Filiil „^r rote Reiter" llach de,il gseichilalnigeii Roinail or'ii Frmt,; .l^'aver Ltappus, der ci^is Ullstcinroin.in sich einen großen Leserkreis schus. Der Fil^n ist iion herrlicher Zig-emlerinnsi-f l'cglci!'.'^ ilnd voll wunderschöner Ratnraiifiiahinen. Die Bailptrollen verN'rp(?ris ^oetislav P»'-trovi«: Ulli» Aalnilrn. Eiii herrlich!^ Bvltett ilk Naturfarbl'il bil>det eii^ l>esl>nd<'r'' Settsatiou dieses Filmes. * Bei Menschen, die oft verstopft sind tmd mit beträchtlich gärendem Mngcn- und Darminhalt herumgehen, l'ewirtl früh nüch-terii eiil ^las natiirlicsit's „Manz-Joses"-Bitterwasser gründliche Durchspülullg des gesamten Berdauungsivege..^. Durch l^ebrauch des „Franz.Josej"-Wafsi!rS ,liird d e Zung' bald reiner und ei,r regerer Apperit stellt iich schon iit loenigen Stunden — ila1i ^'?l'sei!i-gunF der Bcrstopiuilg — «in. nun, soc. r>ol. nsf. «r>s. z. kk- l?'.sz Z-. V. ^ iÄje c. Eingemeindung. IniKnnliiiisrrr Tr. ro>ec hat eine Verordnliiig i'iber die Ver^i-ikiguug der Marktgenlejude iliid Uingedung? geineinde 5;»larje bei nnlerzeich.icl. c. Wegen Totschlages abgeurteilt. Tu.' 5kreisgericht Celje vernrleilte, den 27 Iayre alten Josef Lainpret auH Poilitva zu drei Iahren Kerker und vier ^ahreil Eluveriilsr ^^r Vernrteilte hatte den Slatin^e' so stark anl Kopse verletzt, das; dieser iin yi'' sigen Xkrailkenhans den Berletzungcn crlng. — Ain gleichen Tage »viirde Michael Lcs' k-ovZek aus der Umgebung von Pil?^tanj, 2l Jahre alt von Kreisgerichl ^'el-je ivegeii Tol schlags zu 18 Moiraten stiviigeil Arrest verurteilt. Der Angeklagte hcrtte lii Pristava den Haus Leskov^ek niit eiiier .Hacte aiii Kopse so schwer rierletzt, das; er im Ära.«' kenhalls Celje an einer c^c^)irilhatttentzl«n dilng starb. c. Zu Wasser und zu Land rirsdet Nimsskc Toplice, das jugoflawiselil' (^stein, bereit.^ fiir die Vorsaison, die init 1. Mai beginn' uild ttiit Juni endet. „Zu Wasser", das soll nicht etir'n l^eißen, das; die O.'sei, ziii l5rzeugllng von „Therinalivasser" aiigeliei.il iverdeil, soiidern viellniehr, "das; die Badean lageii, das Dherttlal-kFanlisielischniiinlnbad unter li-eienl Himinel, Springbruilnen, beckeil, ssweit nötig- instand ^lesetzt werd-n „Zu Lailde" bedeute richrige«? llintnn in ^wii lichkeiten. Park nild WM. Bei beiden le<'. lere»l l»altdett es sich uaitlir'lich iiin' nni ver- ,N«rlSo,er Nummer SR. ständniSt>olle Unterstützung d«s W>und«rgär!> nerS „tzxüHIlng". Und „in der Luft", W»rd da nicht gerüstet? Nur GeduM, das Mailüf' t«rl wird rechtzeitig M we^ beginnen. )m Mai wirb man daRN witzder dt« Schöll Helten dieses frühesten FrithlingSkurortes Sanntal bestaunen, dessen natürliche Heilmittel in ihrer harnvmifchen Gefemtwir-kung seinen ausgezeichneten Ruf tze»lbo^ begründen. c. S»« Ga«g d«rch »e« GwbtpOrk, inentlich in den ersten Morgenstunden, »st eine wahre Erholung. Auch die Hprinz brunncnanlage hat ihre winterliche Verschlossenheit aufgegeben. U^rall sind fleißige Hönde mit der Reinigung der Wege i nd Blumenbeete beschäsNgt und an sonnigen Ta gen füllen Erholungsbedürftige jchen Alters die Bänke. Was Stadtgemeinde und Berschönerungsverein mit Auftvand von nicht geringen Mitteln hier geschaffen haben, macht Celje zur wahren Fremdenstadt. L<'lder gibt es, wie man uns mitteilt, Menschen, die diese schönen Anlagen nicht schützen. Hier müßte das Publikum selbst für die Mstellung von Uebelständen sorgen und Wahrnehm>ungen zur Anzeige bringen. Am besten wäre natürlich die Anstellung eines Parkwächters, der ein passendes Dienstkleid tragen müszte, das seine Autorität Heden und Meckdienlich für die Ausübung des Dienstes sein würde. Es ist zu hoffen, daß ^cr Vür'schönerungsverein, der sich so verdienstvoll um die Hebung des Stadtbildes bemüht, auch dieser Unvegung seine Aufmerk-'.imkeit schenken wirb. e. Ein Rauchsangkchrer »ermißt. SeU letzten Sonntag wich von seinem Meister Klan-?ek in Radeöe bei Zidani most der Rauch-sanssfchrergehilfe Kvrl Game vermißt. Er entfernte sich am frühen Morgen, wurde abends mit einem Freunde in einem Wirtshaus gesehen, von wo sich beide an die begaben. Dort soll er, wie sein Freund, bestürzt in die Ortschaft eilend, mevdete. Älbst moi!'da'b>slchten geäußert Häven.. Er ist ni^^t in-ohr Wrückgekchrt. Äm Ufer hat man Klei-dungs-stücke von ihm gefunden. Die Nachs'>r schungen der Gendarmerie blieiben bisher er g'bnlslos. Was den Burschen veranlaßt haben 'soll, einen solchen BerzNwlflungSschrilt zu tlln, ist unbekannt. c. Unfälle bei der Arbeit. In Telz^e wurde der Spenglergehilfe Michael Jager bei der Arbeit durch einen schweren Hammer a'^f dem rechten Bein schwer verletzt. Der Verunglückte wurde ins Krankenhaus eingel'.e» fert. — In Kkale bei Velenje erlitt der Bau-ernsohn Sveöko Aristovnll beim Stämmeverladen einen' Bvuch des rechten Unterschenkels. Auch ihn brachte man inS Krankenhaus nach Celje. KMas, ^ «. April l0S6. Lelchtawletisches Meetiulz in Martdor Sonntag, den 26. d. ab neun Ichr bringt der SSK. M a r a t h o n im „2eleAntöar"-Stadion ein leichtathletisches Meeting zur Abwicklung. Um einer zu^äftigen Propaganda für die Leich^thletit Rechnung zu tragen, wurde der Start sowohl ^ür v^fiziert« als auch für nichtverifizierte Athleten d«m Verband angegliederter Klubs fr«i^geb«n. Anmeldungen ü-bernimmt das Mubsekrsta-riat in der AoroSLa c. l. Das Programm wird sich wie folgt <»bwlckeln: Z. 100 Meter Laufen für Senioren. S. ItX) Meter Laufen für Junioren B und C (Borlauf). 3. Diskuswerfen für Junioren C. 4. Kugelstoßen für Junioren B. 5. Weitsprung für Änioren. 6. Weitsprung für Junioren B und C. 7. 1500 Meter Lausen für Senioren. K. 1500 Meter Laufen für Junioren C. 9. Kugelstoßen für Senioren. ^ 10. Kugelstoßen für Junio«n B und C. l!. Z000 Meter Laufen für Junioren B. 12. Hochsprung für Senioren. IS. V000 Meter Laufen für Senioren. 14. Biermal 100 Meter Äaffel für Junioren B und C. 1k. 400 M^ter Laufen für Senioren. Dtt V-^asse der Junioren gehören die Jahre 1V20 und 1^1 geborenen Athleten an. während jene, die 1V18 und 19l9 geboren find, in die C-Klasse fallen. Die Seniorm ivettbewerbe zählen auch zum Ol»^mplschen Fünfkampf, d. i. die erste Hälfte d'S Zehn-kampfes. « .Heute. Donnerstag abends um 20 Uhr kin det im Hotel „Orel" eine, Zusammenkunft der Athleten und Funktionäre statt, bei der auch die Berlo-sung vorgenommen wird. : PK. Ljubljana stellt sich vor. Wie aus Beograd berichtet wird, hat der Jugoslawische fsußvaMub den SK. Jlirija auS seiner MitgliÄ>schaft gestrichen und anderseits dem AVK. Prinlorje die Namenänderung in SK. Ljublsana gestattet. Damit ist praktisch der neu« Sportklub gegründet, sodaß man schon ^ in den nächsten T^n sein De^t erwarten kann. . Sw groß-s leichtattzletischeA Meeting bringt der ASK. Primorje am 16. und !7. Mai m Ljzebljana zur Durchführung. Anmeldungen sind bis zum 8. Mai an Savo S a n c i n, Lj»bljana, Tavö«uj«va uliea 1, ju richten. : „«apid"-Leichtathletiesettion. Alle Se. nioren sowie Junioren der Jahrgänge 1918 bis 1921 haben sich heute, Donnerstag, den 23. d. um 19 Uhr in ^r Trainingshalle zwecks Aufstellung für daS sonntägige Meeting zuverlässig einzufinden. : Semifinale im Wie«« C«P. In Wien wnrde am Mittwoch daS Semifinale des Wiener Cup bestritten. Im ersten Spiel schlug „Vienna" die sich allerdings kräftig wehrende „LibertaS" 3:1 (1:1) und im zweiten behielt „Austria" nur knapp mit 1:0 (1:0) die Oberhand gegen „Sportklub". Die Finalisten des Wiener Cup sind somit „Vien na" und „Austria". : Wiener „Rapid" schlägt den SAK. ö:S Auf der Rückreise auS Zagreb trat die Mannschaft „RapidS" auS Wien in Graz gegen den GAK an. Die Wiener siegten 5:2 st:1). In der ersten Hälfte war der Kampf recht flau, erst imch der Paus« holten die Wiener auf. : Tschechosloumkei gegen Ss^nie«. In Prag findet kommend^ Sonntag ein Fuß-dallän^rkampf zwischen Spanien und der Tschechoslowakei statt. : Präger Tennisturnier. Die Fortsetzung des !j^rreneinzel brachte bereits die Ermittlung der vier Semisinalisten. Die Ergebnis-se waren: Roderich Menzel gegen W. Menzel 6:2, 6:0, 6:4, Hecht gegen Hughes 7:4, 6:4, 4:6, 6:1, Perry gegen Maleczek 6:3, 6:2, 6:2, Siba gegen Szigeti 4:6, 7:2, 4:6, 6:4, 6:3. : vmgennS für Jugoslamie» gegen R«-mSnie» o-rgefchlage«. Am 10. Mai gelangt in Bukarest der Länderkampf zwischen Jugoslawien' und Rumänien zur Durchführung. Der rumänische Fußballverband hat für die Leitung deS Spieles folgende ^ieds richterliste zm Auswahl vorgeschlagen: LangenuS (Belgien), Barlassina (Italien), Jvancsics (Ungar,,), Schneider (Polen). Jugoslawien hat noch keine Entscheidung getroffen. : Helen VU» ,ieht sich Miick. Helen WillS-Woody, die WÄtranglistenerste und s^benmalige Wimbledonsiege^n, wird sich nun endgiltig vom Tumier-TenniS zurückziehen. Die Amerikanerin, die beabsichtigte, an den französischen Meisterschaften und am Wimbledon-Turnier teilzunehmen, erklärte jetzt, daß ihre Kövperkondition eS ihr nicht länger erlaube, schwere Kämpfe zu bestreiten, sie müsse sich daher vom Z^nniSsport zurückziehen. Helen WillS-Moody litt bereits vor zwei Jahreil unter einer Rückgratverletzung, die sie zv einer einjährigen Pause zwang. Im vergangenen Jahr feierte si« ein großartiges..„eon« bqck" und siegte in Wimbledon. . . ^ .: Aadal« tißMtrW «i^i^ Das Münch ner Stundenlaufen litt unter der Ungu»^' der Witterung. Bei großer Kälte und heftigem SchTieetteiben absolvierten die Läuser die Konkurrenz. Um. so bewundernswerter tst die Leistung ZaValaS, der den Weltrekord Über A) Kilometer', aufgestellt von Nurmi am 4. September 1930 in Stockholm nrit 1:04.38.4 auf 1:04.00.2 verbesserte. Den Swnden-Rekorid Nurmis, der aus 19.210 Meter steht, erreichte der Argentinier allerdings ,^cht. Er stellte mit 18.7KS Meter einen neuen stZldamerikan'schen Rekord aus. ÄImm«»tewp«n»turimSrahliiio Wenn das Friihsahr kommt, so denken viele Hausfrauen, fei das Heizen eine neSen-«ächliche Krage. Zu leicht werden hier Fehler gemacht, die schwere gesundheitlich« Schädigungen zur Fo^ haben können. Da sind zunächst die allzugroßen i^ptimislen, die bei dem ersten warmen Lusthauch glauben der Sommer sei schon da und das Heizen llber-haupt üverklüssig. Es wird dadei meist vergessen, daß die Kälte des Winters noch in den Mauern unserer Häusfer drin sttzt und daß es vieler Sonnentage bedarf, um unseren Wohnungen eine normale Temperatur zu geben. Und bis das erreicht ist, muß «den geheizt werden, wenn nicht Erkältungen ent. ste^n sollen o^r wenn «lir unS Aum mindesten nicht recht ungemütlich in unseren Räumen fühle« sollen. Aber auch da» Gegenteil, daS übermäßig» Heizen, ist vom Uebel. Mt steigenden WSr-megra^n muß daS Heizen eingeschränkt werden. Ueberheizte Räume sind fast noch ge-fShrlich«? als zu kühle. Kopfschmerzen und AtembeschwereN stellen sich ein. Kommt der Mensch tz-li<^ Wechsel nicht gewal!^ ist. Betritt man bei warmem ^ühlingSwetter überhetz, te Räume, so stellt sich ^>8 6ie Kamer»äsll er3ekienvn. so« sisli «jer Strumpikämllvr zuriick. unä nun vurZo «lie Zsclie xensu erörtert. »Da' 5iZto! 6rvtit stek um 6iv Küniein.« 6'^rtsrnan. »Sie ist äen l-au»vn äes Künie8 vöNie prel8lrvlrebvn, virä vom Kar-äZlial verkoiict. unä kat n»ck unä nsci, sokoii milssen» wie alle jtiro Vertrsuten brutal von .ilif >vex?vri5Zen vuräen.« »K»«te unser iloder Ztrumptii^lockler niodt, dslZ äiv Ktinlzjn türei^te, man >v«rä« äen tter von sZuLkintiiiAvt unter einem ttl^clie» Vorwunä Iiiei-iier locken?« kritxtv ^tkos. «,6 H»r «Mt ist kler unä nur «le8ksld ist k'rau Vom»-ct«u» ontküdrt voräon.« /^»n vuräe äsrüber einix, clak jv«!er von itlnen »ut vleeno k'kukt feRu vooseleu» »uk-8l?ürvn sollte, 6» sie sc» su s»«en äen Seklüssel öes L»n?vn IntriLonspielo Äsr8tel-len mukte. decleutet nun oitsuen Kris« mit vollteu. nici,t Lr verlioü keinen ^ugendiiek sein Limmer, cksL er ?u einem vor^üglielien Lsobaeti' tune8p08ten auseebsut k»tte. Vom I'vn-ster aus lconnte er jecken seiien. Äer siok äem tlizuLL näkerte. unä in6em «^r einise Lcxienbrettsr löste, konnte er alles l,ö-rvn. va?i unter ikm vorxin«. Seine ?(i,-meracie« ariieitsten in äer Mr sipk. »dor oiiae jeäen Lrtotjc. l5«ttag, den S4. Aprk! isse. 7 ,Marfbmvr ^«rwM" 94. Bevorstehende Reform des Ausgteichsrechtes F. I. Das jugoslawische ÄuSgleichsrecht als solches ist lm Gesctze vom 2Z. Nov. 1SÄ). SluLb. Nov. Nr. W2 vom 1. Dezember 1929, über den Zwagsausgleich au^rhalb des Konkurses kvalifizi«:t. Das Gesetz ist am 1. Mai 1930 in Kvaft Preten. Ts gibt wol>l sslten eine Rechtsmaterie inl In- unZ^ Auslande, die so sehr den Kritikcn ausgesetzt wäre, wie das Ausgleichsrecht. Die l?^gner des Ausgleiches behaupten, daß alle Ausgleichsnormen glatt umgangen lv<-r-deil können, wodurch die Gläubiger i^ur geschädigt, leichsinniyc Schuldner aber äußerst demoralisiert werden. In der Tat werdei» die Bestimmungen des Ausgleichsgesetzez vielfach von gewissenlosen Schuldnern, oder noch b^ser gesagt, von moralisch mind'^r-fertigeren Winkelbcratern wird der Sch'^d-ner zum eigenen unverdienten Nutzen ausgespielt. Und so kommt es, daß nach und nach seitens der Gläubiger immer lau^r die vollständige Mschaffung des A-usgleichsgc-setz«Zs verlangt wird. Anderseits muß man doch zugeben, daß der Ausglei-ch außerhalb des KoitkurseZ siir den Bläbiger sowohl als für den Schuldner das kleinere voir beiden Uebeln — Konkilrs oder Ausgleich — ist. Ist doch das Konkursverfahren langwieriger und kostspieliger und deswegen allseits gefürchtet. Obwohl das jugoslawische Ausgleichsgesstz durch verschiedene Bestimmungen Mßbräu. chen entgehen woNe, wird, doch immer wieder behauptet, daß es in unerhörter Weise mißbraucht wird und deswegen! dessen Ro« sornl verlm^gt. In der Tat soll sich unsere Regierung entschlossen haben, in Form einsr Wirtscha-ftsverordnung das Ausgleichsqesetz einer Aendcrung und Ergänzung zu unterziehen. Bor allem sollen die Strafbestimnti:n-gen verschärft werden. Ferner wird der Antragsteller 'Mgilerch mit denl Antrag ltut Eri^ffnung des ''XusgleichÄverfahrens den Zagreber Häutemartt Wie aus Zagreb berichtet wirH, herrscht anl dortigeir Häutemarkt seit Neujahr eine schon seit Jahren nicht dagswsfene L e b-h a f t i g? e i t. die sich in eine,n seligen Preisanstieg und fester A^rktlag'c kundglöt. Während der ersten drei Monate diesis Jahres stiegen die Preise um 19 bis 15?^ und das heißt, daß trotz der Erhöhung der VerPreise die Häute noch immur uni vier-bis fiwsmal teurer find «ls das V'cl'. Tie Preise haben setzt im allgemeinen die ^s Jahres 1930 erreicht, Verarbeitung bedeutend verringert hat. Die nreisten Lederfabriken nlus^ten 'hr? Betriebe stark einschränken und gehen n«uc Geschäft^ nur unter größter Vorsicht ein. Die Ursachen dieser ungewöhnliche,, Erscheinung sind mannigfal-tig. Eine der bedeutendsten Ursachen dürfte zlveifellos der Krieg in OstafriVa sein, denn vor dvm Kriege nxlren sowohl Italien als Abessinien starke Produzenteil, n^lche dein europäischen Mark« tc monatlich ungefähr 399 Waggon .?>autc lieferten. Seit dem Kriege haben diese 5.^ie-'erungen gänzlich aufgehört. Trotz der Festigkeit auf dem Häutemorkte kann die gegemvärtige Lage nicht als gesund l'etrachtet werden, da die Ursac!^ der Preiserhöhung nicht eine erhöhte Kaufkraft der Bevi^lkerung ist. sondern internationale Schwierigkeiten, die ebenso rasch wie sie nnf-getreten sind, auch wieder aufhören und dann Schaden verursachen können. So nacht sich schon bei größeren Firmen eine gcMsse nötigen Betrag zur Leciung aller vorauiZ-sichtlichen Gerichtstaxen, Insertionskiisten usw. bar erlegen müssen, lnif Berlan.,en de-? Ausgleichsgerichtc.I sogar siir die voraus. si6)tlichen weiteren Berfahrenskest'!». Da"! jetzige Ausgleichsgesetz bestinnnt nüililiä?, daß das (bricht den Antragssteller zun« Crlaz des Vorschusses auffordern kann. Das geltende Gesetz bestinnnt. i'aß der Schuldner nlindestens eine Quote von 405«. zahlbar in einem Jahre, anbieten n?us'. bei einer Quote von mindestens .'>9?^ kann die Zahlungssrist auf andertlMb Iah«...' ernK'i-tert iverden. Mit Rücksicht auf die schwierigen B^irt-schaftsverhältnisse konnte sich das Minist«'--riunl nicht entschließen, bereit» jetzt d«,» schläge der Gläubigerorganrsationen auf Echöhung der Quoten auf 59?S bzw. K9^ anzunehmen. Während es aber bisher für viele streitig war, ob die Anbietung einer 190^'igen Quote voni Gerichte anzunehmen ist — es sei dies kein Ansgleichsantrag. sondern Moratoriunl — wird in der Novell« ausdrücklich bestimmt, daß der Schuldner einen 199^igen Ausgleich anbieten kann, und verlängert ft'ir diesen Fall die Zahlung^ frist bis auf zwei Jahre. Nach Allnahme des Ausgleiches und des-seil Bestätigung wurden nach dein letzigen (^setze alle Beschränkungen in der freisn Verfügung des Schuldners über sein B-^r-mögen aufgehoben und der Ansgleichsner-Walter ultd Bertrauensausschuß ihrer Aufgaben entibundeiu Nach der Novelle scillen unter gewissen Bedingungen die Beschränkim gen des Schuldners in der Verwaltung seines Vermögens auch nach recht.^kräftig üc-stätigteul Ausgleich aufrecht verbleiben, wobei der Ausgleichsverivalter und der Per-trauensausschuß itber die Einhaltung der Verpflichtungen aus deni Ausgleich zll n>a. chen haben )verden. Zurückhaltung vor größeren Einkäuf":, bL. merkbar und auch der Preisanstieg ist nicht Ntehr so stürmisch: im f^ber betrug noch 19^, im März aber nur noch 4?^. ' Bvrfenberichte L j u b l j a n a, 22. d. D e v i 's e u. Berlin 1^.20^1?W.98, Mrich 1424.?^'— 14A1.Ä), London !?15.4-1—^^Ä17.47, Newtiork 4335.01—437!.Zö, Paris 288.9^^289.^7, Prag 180.76—181.8«; i>sterr. Schilling (Privatclearing) 9.29, engl. Pfmid 259, ^utschl? (5learingsc^Äs 14. Z a g r e ib, 22. d. S t a a t s lv e r t e. Kriegsschaden 25k—257, 4°/o Agrar 47.25.^ 9, M/o Beglu? 9—tt2.75, 7°/« ^nvestitions-anleihe 81—82, 7»/» Blair 9-7S.59, 5"/.i Bilair 9—82.59; Agrarbank 241—248..'X1. X Mariborer He«. mW Gtrohmarkt vom 22. d. M. Zugeführt, wurden 19 Wagei^ .^ieu, 1 Wagen Grummet und 2 Wagen Strich. wurde zu 45—58, Grummet zu 49 und Ttroh !>z»n M—39 Di^rar Pro Meterzentner gehandelt. X Die Generalversammlung der Waren-und Essektenbörse in Ljublja«a jindet an 6. Mai uin 16 Uhr in den Börsenräunlcu »n Kanflentelieim statt. X KapitatÄerhichung. Die bekainite Be-,-grader Waren>haus-A. G. „T a - T a" faßte den Beschtus;, das Aktienkapital von i mls 9 Mllionen Dinar zu erhö^n. X In Liquidation ist die Anschafsunzs-genossenschaist „ .H e i r a t", r. Gen. ni. H. in Maribor, t^etreten. X »adelailschaftnngen sibr die Postver, »altmig. Der Postnlinister erklärte Pressevertretern, in der Lizitation für die Lieferung vvn Telephonkab^n, in erster Linie für die ill AuHcht genoinnlene Linie Maribor — Zagreb — Beograd, seien die An" geKote von drei Firmen uoiUelczt ivordeu, die gegemvärtig von. einer Soildcr ko-mmission des Postministeriums geprüft werden. X Der diesjährige jugoslawische Kauf- levtevngreh wird vol»l IL. bis 18. Ai-ai in B e o g r a d abgchalteu, in welchem die Zentralrepräsentanz der Verbände der Kauf leutevereiniguilgeil eitwu eingehenden Bericht über die La^^e erstatten wird. Die M't glicder erhalten ans der Bahn einen igen PreiSnachlas^. Die Teilnehmer wollen soba>ld als nwgliä? ihr^'n Entschluß den zu-ständigen Vereimguugc'n mitteilen. X Eine Donaubrücke zwischen Iugojlo-Wien und Rumänien. T<'r rnmänische Ver-kchrsminister ^ i n n a s o v i : i '.veilkc dieser Tage in Beograd, wo er mit dem Ministerpräsidenten Dr. S t o j a d i n o v i L und Verkehrsminister Dr. S P a h in der ?fvage des Briickenbaues über die Donau konferierte.' Es wurde ein vollkommenes Einvernehmen in den hauptsächllch-sten Gesichtspunkten erzielt. Die Brücke wird für den Straßen- und Eisenbahnveclelzr eingerichtet sein. Am 10. Mai wird Dr. Zpaho in Bukarest mit den rumänischen stellen in Mhlung treten, nn, die Angelegenheit definitiv zu bereinigen uild vor allem den Punkt sortzusetzei7, wo die Briickk' l'eide Staaten verbinden soll. X Jugoslawisch türkischer Handelsvertrag. Nach dein neuen türkisc!^jugoslawischen delsverrag wird iii Zukunft die siiss>slasotsch? Ausfuhr nach der Türkei bedeutende terungeil einer gailzeil Reihe von War-n, namentlich auf osteil Bulgarieils. g^'nirß^'ii. Die Türkei wird aus Iugoslaivien bedeutende Mengen von Hobzkohle beziehen, deren Verbrauch in der Türkei sehr groß .st nnd die bisher atlsschließlich Bulgarien eingeführt wurde. X Die Kartellverhandlungen Sfterreichi. scher Weberei«». Nachdenl die zähen Ae-nlühungen der österreichischell Webereien .ins 'Gi-undüige einer Erzenguilgskontingentie« ning biskjer ilvch keinen Erfolg gebracht ha-ben, ivird jetzt das gleiche Ziel auf dem Wege einer Preisabrede verfolgt. Dadurch soll der Ges^eilsatz zwischen Spinni^ieberil und Nur-Webern überbrückt iverdet,. welch letztere si5> iil ihren Kalkulationen gegeni'iber deil Unteriiehinungen, die ihren Garnbedarf aus eigener Erzeugung decken, benachteiligt Mleil. Die Ungleichheit der Erzeugungs» bediiigungen soll auch die drei Se^reiinsol--venzeil herbeigefilhrt lMbeil, deilen iii ab>h-barer Zeit ein bis zwei lveitere Fälle folgen dürften, uienil nicht eine Angleichung der Wettbeiverbsnlöglichkelten ii, den .Berhano-luilgen erzielt lv«r!^,l kmiii, deren Chancen augeiiblictli.h günstiger benrteilt iverden. S Mann und U7 Kühe Es kailn>auch des Girten zuviel gebell. D^is erivies sich dieser Tage, als der amerifanische Frachtdampfer „Anreriwii Far.N'N'" niit acht Passagieren und 117 Knt)en an Bord von Guernsev in ?öc»wi,ork eiiitmf. ^Als die Pchsa" giere daS Schiff verlassen lMten, l'^'^^aben sie sich zunächst i>l ein kleines Restaiirant. u,n dort '^l'bschied zu seterii. „Was bestelleii ivir?" fragte jeniand. Und einer schkug vor: „Vielleicht ein Glas Mlch zur ^^risämug?" Dar-aluf belam ein. junger Manik. der die Uebt^^r-sahrt mitgeiibacht hatte, plötzlich Schrci-kräm-Pse. Bws iul (Grunde niemamd uninder-nohmen wird. Denik die Znmutnng >oar al-berdings etwas stark. Während der Seefahrt über den ?l!tlantik nmßten natürlich a>lle die 117 M'he regeln,äßig gemolken wei'den und nmi! hatte nach Möglichkeit liorsucht. die Milch gleich «n Bord zu verwenden, ilni sie vor dem Ver!^rl^n zu schützen. Allerdings war eS ein Ding der Unmöglichkeit, deir kostbaren Uebersiluß zil r«wälti^'il. Ptrssagiere nnd Bestwig tvaii^ken soviel Milch, wie sie nur irgend boivältigen konnten, fünf und mehrere aiir Tage. Einer del' Zeeileute gestmid, daß er inehrsiach ein Tagesquailtum von acht Litern l'ewältigt ha:t^. Mer tro^ den >M»enhaftien Anstren- gullgen der Passagicri^^ und der :vcannschoi^t war es nicht möglich^ mit der Mlchvr^>duk-tion der l 17 Kühe Schritt zu l>alten. Die Ltü-he lvaren an Zahl allM<'hr i'iberlegcii. Man „schwaniin" in Milch — <'>nmal sogar 'ni wörtlichsten Sinile. Dein» einer der Matro-sen n^iil schließlich eill Milchbad, iveil er die Mlck) solvieso ins Meer schütten sollte'. Da Milchbäder im Altertuin oiil bekaimte? Schöilheitsmittel darstellten, besteht die Mög' lichkeit^ daß dieser Matrose -als wahrer Ado^ ni.) von Bord gegangeil ist. Er ivoilte die Glocke erwarten. Aus uiertwürdi^e ulid zilgteich rilhrende Weise klärte sich iil der lleilken Ortschaf-Schulau in der Tschechoslowakei das spilrlose VeiWviilden eines iieuiijäl)rigen kleilien Iuilgen ans. Ani Ostersoiiilabend .wrinittag^"^ hatte sich das ^ind aus dem Hause seiiler Elteril eiltfernt und war trot.-! allen Suck)ens nicht iiiehr aufzufinden. Unl sechs I!hr abent's jtieg der Glöckner der ^kirck)c zuiil Kirchturlil hinauf, unl die Glocteil zu leuteir. Dabel vcr nahin er ein Geräusch, und emporblickcild sah er hoch oben inl Glockenstuhl den veriilig-teil kleinen Jungen sitzen. Wa? er denn da oben treibe?, fragte l>er Maiin und hol-e den Jungen herunter. Und da kam es ans Tageslicht, ivesha'lb sich das st-ind in den Mockenstuhl geschlicheil hatte. Es ivollte o^e Glocke zurückertvarten, sagte es . . . Nach uralte,» Volksglauben fliegen be-kailntlich ain GruildoiliierStat^ die Glocken nach Ronl, ivo sie sich vom Papst -^en Seg^n holeil. Ani Qstersonilabelid kek)reil sie dmln, neubeseelt, zurück, liiil aiii Qsternlorgen feierlich die Auferstehung eiilzuläuteil. Diese uralte Lcgeli.de hatte nlan deiil ^tinde erzählt. Phalltasiebegabt, l>atte es die Geschichte allzil wörtlich genonliileil und wollte nuil uno^'-dillgt erlobeii, ivie die Glocke aus der ^rne iil ihreil Glockeilstnhl zurückkehrt. Glttcklicl)er weise gillli das Abellteuer für deil kleinen Kila!ben ohile irgendwelcheii Schaden aH. Was alles vovkmnmt'. In der Stadt Tre« mess freut iilan sich auf eiile 8-Mllliardl'i' Zloty-Grbschalt des seit ?^hreir verstlnbenZ.M Volist'ii!! liche Weisen. 19.W Stunde der Nation. 2i.N> Plauderei. 21..'it> Volk^^lieder. — Beromiin-ster, 18.49 Technik vonl Tage. 19..'X! Mnsit. !j1 Hörspiel. -^Budapest, 18.R>'.^esan.i. Symphoniekoil-zerr. — Prag, 18.19 'Sendung: Neisevortlag. 19.2<) ?arophonsolo. 29.95 Werke von Janai^ek liild Jos. ?nt. -Droitwich, 1<».I9 V^silpüruderei. 21 Ta.i.z musik. — London. 19 Bunte Stlllide. ^'I.;<» Orchesterkoilzert. — Mailand, 17 Kol,z'r'. .'<> Radiojournal. — Paris. 1>8.:i<» .Äon^erl. Blasmusik. — Rom 17 Zitonzert. 29.4.'', i^per. — Straßburg. 19.15 'Sel^allplatten Das Saronphoil-Qllartett. — Warschau. I9.ii<» Großes Festkonzert. . Wien, 17.25 Frilhkonzert. 11 .?5 Stttnd<' der ??ra»i. 12 MittugSkonzert. 15.29 Jiigeirdstnilde. 1«:.9« Schlagerliede» von einst. — 19.55 ^^ür den Photogvaplien. 17.W >^konzertstiii?d<'. 18 .'ti'» Wie eirtsteht eine Laudkalt«? Vortrag. 29 ^kontziert. Auv Biidapest. 21 ')lns der liroßen Zeit des Melier Volkssäilgertnins. — lin M Zur UnterlMtililg. 29.19 Adeirdkon-zert. — Breslau, 18 Untelchaltiiiigskonzert. 20.19 döllpiel. — Deutschlandsender, Schallplatten. 21.19 Mrsrk ain Meild. — 18 Unterhaltiurgs^onzert. 2s> Al^'iid-. konMt. NlÄnchen. 18 Uiiterhaltiliigskon zert. 19 .'Hörspiel. 29 Dentsck>l'r K'omponist 'n A'ben'd. b. R. S.»Funk. Ausfi'chrliche Prot^raiunie und unterhaltende Texte, technische .m««k «»»»«ti» »m V«»d»»ueI»I ^ivc/< luec dIonqOltak« via 6.»».» «I»< voppOkvk« vi« IV.-- Upravni oädoi' in ura^niZtvo k^Sstne tiranllnice v t^sniboru jav> Ijsts tuZno vsst. 6a je njikov prscl-seänilc gospc>6 WA kiÄiiili »»vi»« »v«» I»ll. pnsminu!. 2as!uLnsga moZa. ki si js pri-6ot)ij 2» naL ssvocj nSvsnIjivili Alslug, olinanimo v blagsrn in trsjnsrn spominu. I^sridor. 6ns 22. apr.ia 19Z6. <»tt ^»»»»?»> »t»< Z ^ «»»»>»>» M« V»W>»«»H »I«^ I» ?u jeävk 's«' V^elckvnäoln. psim» pekreer IVluskateNer un6 Kl-dlsvlveln. 0p«l-l^o«»W>» ö Ivl., soov km i«t>Iirvn. ve». lodesf»» Itinstt» «u verk»uken. ^»i d«-«ieIlU»en »n locken tseen v. 8—9 Vbr. X vin»r. I?spi, (w.'i»u»ica ul. z»^ ________<«» tiau» ln Ü0k KolvLks e. 67 mit sotir xroüem (Zarten kür (ZSrtnerel «veeke »ovie vauMtee sekr »Üa5tj» «u vertrauten. Xn»utr. XorQZIc» e. lS.______ in pekre in setiSner l-»ie diille eu ver-kavten. ^Voknim«. von «o» ä»lm»t!visedev faej». MANN ru p»cktvn «esuedt. ^ X^r. Verv. 4l9v Mow»teli»n«le V«amt«li»vlt-ve »uekt nette ^»dnm«. sonnseitixes Limmer u. KU-eke d!s l. .luni. parknÄde. ^ör. Vorv. 4tSt »t» A ^»kr» alt. mit l4Mr. vüropraxi». in öucl,-liSltvyU «vvie allen Kanzlsl-aalten eut ver8lert. vünaek^ t^i?I,t vir6 ' aukeenommen. ^ärs'^se Verv.__4l48 MK6«dm ttlr alle» virV«iS, Slavensir» «I. SS. ^nkraien im Oesedütt. 4l9S Ve0llO«iv>»?w »nisenommev. Stolo» vl. I. vlrä eoivrt ^ Studee. 420? Suel,« Sperllsssonduot, lier - . ... . ... . I«e»tn» wMUiU«» '0.v«0 bl, 2veb-«I,« IreunSII^. «»-ZV.«» oin» «r-i!» moNiiM- mit Xa>«nd-nMru°- l. -I,« Xbr-Iilun». vnt. .Siel'«. 5>»>»» S»i^-mi<>ns,e 1» ^I-»teUiinr» »n Sie v«r». 4IX trüee unter »el^vpaar« an die Mi«ii»p«rlivrä 2U Knuten ee-5uot^t. QreeoreiLevs l^ N. 4I0V Ver>v. .4205 ?»im» »«» from vvn 5 Ultvr aukv. 6 vin. l.eere (Zedincke adLuxelzen d. OrrUie Z^elje, LrlavLeva S. 4lS7 Juntts, inteiUsente« HßDlwde« suokt irute Ltelle. kann Slvvv niecli unÄ veutsc.'i. ?usekr. unter »lntellieent« an 6i« Ver vsltune. 4lA2 Uo«p«I»oii. mlttRttx. m^t vi-n»r vir6 »esuedt kür ein rut^nUeilllirtes (jeecki^tt. vi» UAN^e OelÄ niekt auk ein m»! nvtlr. In vetrRekt l!om-men nur ?er5<>nen. veleNe ck« (Zeeell^ttsdit^er »eldetän i«» mit »Uten 7.eus-nIssen. vekske» auel, etva« nÄien kenn. Okterte: Ziea Vajk. dlovaersÄiSka. ä?0k Kla«!ertrS«I»il«. -Vtl»»n<«ri. HI „Ja!" jaigte da» Mädlhen kaum hörbar und verwundert. Woher l^r Bovstj^ii^ daS^ alles wutzte. „Sie waren dann vevschwunden?" .,Jch schleppte mich fl>rt. aber in der Näh« des BahnavärterhäuSij^S brach ich zujam-nren. Dort lag ich den ganzen ^ und eine Nacht. Ich hatte Angst, in d«r .^imat zu blei^n . . „Armes Aind!" klang eS aus dei» Zu. höl^erraum. Wieder muf^t« der ivorsitzenbe erst zur Ruhe mahnen. „Ne waren also bei dem Bahnwärter-» ehepaar?" .,Ia! Einen Dag und eine Nacht. Da.in fling ich fort. Ich hatte eine Stellung als Servierfräulein im Kaufhaus« WalldoA." „Am Grabe Ihrer Mutter also hat Glx dieser Wüterich sogar überfallen?" „Ja! Am Grabe meiner armen Mutten?" k'estätigte Metlind. „Lump!" ^kl wütender Erregung bMte einer das Aort durch den Goal. Alle Augen luchten nich dem Rufer. ^ stnnd der Angeklagte Mlhelm Herfurth. Seine Hände hielt «r zitternd vorgestreckt, als wolle er nach Dietlind zre'sen, und aus seiner l^le kam «s wie cauheS, nbgerisseives Schluchzen, als er hervorstieß: „VevAkrh mir, Dietlind — verzeih mir! Ich war ein Lump, «in Lump!" Zo tiefer Schmerz, ehrliche Reue klang Nils den Worten de» MörderS, daß ein ban-qer. unhe.mlrcher Schauer durch die Reihen ssiug. Dietlind aber, die ^ndenlang wie g«-läkjmt d<«st«ed, schi«n iß^e UmgebMW v«Uig zu vergessen, indem sie langfam zu der An klagebank schritt und mit geschlossenen Auzen die Hände ergriff, die sich ihr in stumme« Flehen entgegenstreckten. „Ich haÄ dir lange verziehen!" Und leise setzte sie hinzu: „.Vater!" Da brach alle mühsam aufrechterhaltene Starr« in Wilhelm Herfurth, und er sank zusammen wie ein alter Mann. „Ja— ich bin schuld'g!" Er schrie das Geständnis feiner Schuld fast du^ch den Raum, als wollt« er eS sich damit von der Geele herunterschreien. Dietlind Dürrenberg aber wankte zu il»-rem Platz zurück. Dann aber «ar es mit '> rer Kraft zu Ende. Das Gericht ließ eine Pau^e von Kehn Ml. nuten eintreten. Die Ze^n Dietlind Dü»^ renvevg wurde währenddMen vom Gerichts arzt hinausgeführt. Als.die Dür hinter chr ins Gchloß schlug, richtete sich der Ang^ag-te noch einuial auf. „Ich wiederhole mein i^tänbnis. Ich bin ^schuldig. Ach Hab« diesem armen Mäd