H^201. Samstag, 2. September 1903. 124. Jahrgang. Macher Mmg. ^Ng 22 X b"U^?: Mit Postveilenbung: ganzjährig »0 X, halbjährig 15 X. Im ttlliitor: ganz- I Die .Laibacher Zeitung, erscheint täglich, mit «nsnlllime der Sonn. und Feiertage, Die «bminiftratlon befindet Iüsera,. i,!^'^ " ^- " ^ ^ "' geborene Infantil! von Spa-bor i<«^ ' Hoftrauer von Freitag, den 1. Scptem-^Mu,,^ "^^"lA'n durch zehn Tage, ohne Ab-"^ v's einschließlich 10. September getragen. W5 ^?/i^.?""^llltte zur «Wiener Zeitung, vom 31. August "zeunni^'^i wurde die Weilerverlireitung folaender Preß. Ni 17 „ . ' ^^^ '"°e>»n. vom 1. September 1W5. Nichtamtlicher Teil. ^" russisch-japanische Friedensschluß. ^'n, ^,.:^^^^ widinen wieder ihre Vehrachtnngcn 'ichaick.,! ^. ^" Portsnlonth und seinen voralls- Z"' ^"ungen. 'chcn Nns s'^"ndonblatt" schreibt: Der Friede zwi-'n d^ .«'."^,^ "nd Japan eröffnet eine neue Epoche 8n t^ ^"^^'u, den Japan iln weiteren Sinne '^ inack^ ?^^ ""d deni Frieden, der ihnl cm !t?^ inftanis^ ^"^ug. Gcgeniibcr den unzufriede-^Intt a„f ^> ^'^ Stürmern und Drängern weist das . ^wn unvergänglichen Errungenschaften hin, ^ ^1^,?'^'^ bat. über ein wesentliches Ergebnis "^nn in (. '" ^"llrntausch zwischen Rußland und ^">d lvi^>s^' si'ldlichen Mandschnrei, den: politisch ^ttwal ' lh loichtigsten Teile des Landes, wird ^'^^^zSclbstverständliches kein Wort ver- loren. Port Artur und Dalnij, die chinesische Vahn, gehen ohne Entschädigung an Japan über. Auch dies wird vergessen. Die Hochburgeu der russischen kriege-rischen und lohrtschaftliäx'n Macht ini fernen Often ge hören jetzt Japan; das ist wohl ein Erfolg, den man zu Beginn des Krieges selbst so wenig cNvartete, wie eie beispiellosen Siege bei Mukdcu und in der Korea» straße. Wenn erft die Iapauor sehen lucrden, lvelche Nolle sic jetzt in der Welt spielen, dann werden sie die ausgebliebene Geldentfchädigung gern verschmerzen. Die „Neue Freie Presse" nieint, daß man sich heute noch keine klare Vo^tellung von den Konsequenzen des nun beendeten Krieges inachen könne. Wie die neubegriindete Machtstellung Japans auf die ungeheuren Volksmafsen in Ostasien einwirken, welche ^ Bewegungen sie unter ihnen hervorrufen, wie sich ihr Verhältnis Zu dein unermeßlichen chinesischen Neiche gestalten wird, das ist ebensowenig vorhe,rzus?ben wie die Gestalt, welche Japans Beziehungen von jetzt ab! zu Rußland, der andeven ostasiatischen Macht, anneh-! inen werden. Auch auf gewaltige Veränderungen in i der auswärtigeu Politik Nußlands muß man sich ge- ^ faßt machen. Ihr Schwerpuult werde fich mehr nach! dem Westen verschieben,. Rußland habe jetzt die Hände ^ frei für manche andere Aktion, die hätte ruhen -üüssen,' so lange es in Ostasien in Anspruch genommen war.! Ob das russische Volk volle Ursache habe, sich über den ' Erfolg der ruffischcn Autokratie zu freuen, werde sich ^ erst zeigen. Wenn der Zar die Verdienste Wittes würdige, so sei diefcr der Mann dc^ Zukunft, der wohl anch imstande wäre, einen Umschwung im eigenen Vaterlande herbeizuführen. Das „Neue Wiener Tagblatt" blickt den Konseqnenzen deZ Friedens mit einiger Sorge entgegen ^ und meint, Europa habe alle Ursache, die Augen offen > zu halten, damit der fwhen Überraschung über die. Nachgiebigkeit Jaftaus nicht die Neue über schwere Versäumnisse folge. Die Kriege vermögen heute große., politische, uationale oder wirtschaftliche Ideen in ihrem Siegeslaufe nicht aufzuhalten: die Aufgabe all«r Staateu kann es nnr sein, der kommenden Evolution gerüstet begegnen zu können, auf daß die kulturelle Gcnngtnnng über den Friedensschluß die Ergänzung durch die Erwäguug finde, daß die politischen, und die wirtschaftlichen Konfequeuzen dem moralifchen würdig waren. Die „Zeit" weist darauf hiu, daß für Nußland noch ein zweites Friedenslverk aufstehe, nicht minder dringend als das eben vollendete. Auch den Frieden mit seinem Volke könne Nikolaus II. nur zustande bringen, wenn er jenen Leuten sein Ohr schenkt, die auf eiue ehrliche Aussöhnung zwischen ihm und den Völkern des Neiches hinarbeiten. Wenn er dies tut, ^ so werde ihm auch der. zweite Friede frohe Überra« säumten bringen. Das „III. Wiener Extrablatt" betont, daß Japan keine Urfache habe, mit dem Nesnltate der Friedens-verhandlnngen unzufrieden zn fein. Die große Er» regung, die Horr Komura beim Abfchluffe der Verhandlungen gezeigt haben foll, sei nngerechtfcrtigit. Er habe die Sache eines Volkes vertreten und ehrenvoll zu Ende geführt, das reich genug ist, um von dem etwas abzulassen, was es sich durch eigene ,^rv.^ ^'"'ron, der Sekretär des Kaisers in ""gc C-^' ^ Episode spielt in der Zeit, da dc,r ^ ri»a,/, ?°a als Kadett in die österreichische Ma° k"' 5lais/,"3" >""'. Er hatte es bei seinem Bruder, e? t>cir> F""ä Josef, durchgesetzt, obwohl dieser Ul den m /"'^' daß die Mariue Östorreichs doch di 6l kam ^" ""re. T ^» ^, "n Bord der Fregatte „Schlvarzcubcrg", iii "aUn^ . "/'^"u Hadtt von Fntat, eineni echten ^ ^n ne, '^'^lNt war. Der alte Seebär war ^ ^ ll,n^".'^^n nichts weniger als orbaut, !!, 5 nur 3l '.'^ "uch ganz offen darüber, daß der s^' w^rde n""''""a lüften, aber keinen Dienst lei-' he? ^ nur ^"' ^"'U^ Erzherzog dies crfnhr, V/k?'^ Dien^ 'I^) ^^^^' ll)ui zeigen, wie ein Erz-l»i>" "'andis^,'" ^un." Die Fregatte kreuzte im ^, 'Walton . '"^' Uc hatte stürmisches Wetter 5n. 3ch^^"'7, ^r Erzherzog wurde auf eine harte Ziis,. ^lchlick ' Schiff dann an einem schönen ^ l den sz, '/ Hafl)" von Neapel Anker warf, ent-A>, ^lof, ^""^oss d^s henrliche Panorama, nnd Ii'"?' an V "^"'züglich ans Land zu gehen. Aber tci! >n 2 s?)^ ^"ae hatte der „Kadett Maximi-8e ..'"Nen 3l ^ ^^' "achnnttags Dienst zu tun. Er ^d? " hat?" ^!!^ b"" Sekretär mit, den man ihm Tt^ Hoheit^ ^'^"' "U'inte: „Eine großartige d^a»Vy . ^S,en ^^.^ ErZherzogsuniform und den "^ da?^"' bann wird kein Menfch Ihnen ^ilich . ^ "ns Land gehen!" c».s ^^ (5r,/ "uie hervorragende Idee!" sq' Tc^ herzog ^gt die große Uniforni an. steigt dc>s> ^M: "l^ den Kommandanten respektvoll und ' ^ (s "^"1 habe die Ehre, Ihnen mitznteilen, "M6og Maximilian aus Land geht." „Ach", erwiderte der Kommandant mit seiner ge-! wohnlichen Schlagfertigkeit, „ich werde doch niemand > anders die hohe Ehre überlassen, kaiserliche Hoheit zu ! geleiten. Macht da5 Boot fertig!" Auf diefe Antwort war der Erzherzog nicht gefaßt: aber er muffte gute Miene dazn machen. Bei dor Laudung am Kai fagte der Kapitän znm Erzherzog: „Hoheit wifsen doch, daß nnfer erster Besuch dem Gesandten Seiner kaiserlichen und königlich apo ^ stolischen Majestät gelten muß, der uns bei Hofe vor- > stellen wird. Alsdann werden wir uuse,re Besuche bei! deu fremden Gefandten machen muffen." In der Tat wurde der ganze Nachmittag diesen offiziellen Vefucheu gewidmet — das war ein hartes Stück Arbeit und nichts als ABeit. Dann mußten sie an Bord zurückkehren. Der Erzherzog ging in se!ne Kabine und erzählte seinem Sekretär sein Miß° geschick. Kaum hatte e,r seine Kadettenuuiform wieder angelegt, als ein Schiffsjunge klopfte. „Was gibt's?" „Der Schiffskommandant läßt Sie zu sich bitten." „Das kaun nicht mir gelten; ich bin eben von ihm gekommen." „Pardon, Sie sollen kommen." Der Kadett Marimilian kommt auf das Deck und sieht deu Kommandanten, der von seinen Offizieren nmgeben ist. Schlimmes Zeichen, denkt er. Und in der Tat beginnt der alte Seebär: „Kadett, es scheint mi ach, 1. September. Aus Vozeu wird gemeldet: Seine Majestät der Kaiser erließ folgendes Handschreiben: „Lieber Freiherr von Schwär he nan! Vei meiner An-wesenbeit in meinein Lande Tirol hat die Bevölkerung eine in jeder Hinsicht loyale und patriotische Haltung betätigt und mich in allen Orten mit einer wohltuenden Herzlichkeit empfangen, die mich innigst erfrent bat. Ich fühle mich daher veranlaßt, der Bevölkerung meines Landes Tirol für diese wiederholt, sowohl ans meiner Reise als während der Manöver bekundete patriotische Gesinnung meinen herzlichsten Tank anszusprechen, und beauftrage Sie, dies kund zu tun. Vozeu, 80. August M)5. Franz Joseph in. p." In der am 24. September !Wl in Rom uuter-Zeichneten Deklaration über die provisorische Regelung der Handels- uud Verkehrsbezie° h u n g e n zwis ch e n Ö st e rrei ch-U ngarn und Italien wurde auch vereinbart, daß diese Deklaration durch eiue vorausgeheude sechsmonatliche Kündigung jederzeit nach dem 3l. Dezember l!X)5 auße,r 5iraft gesetzt lverden kann. Da Hoffuung besteht, den in Vallombrosa paraphierten Handelsvertrag mit Italien wie den Zusatzvertrag Zum Handelsvertrag mit dem Deutscheu Reiche vom l>. Dezember 18i)1 am 1. März 19(X) in Wirksamkeit treten lassen zu können, haben die beiden Regierungen beschlossen, die erwähnte Deklaration am :N. August 1!X)l> auf den 1. März 1lX)l> Zu kündigen. Wie die „Pol. 5to,rir." erfährt, hat die chinesische Gesandtschaft iu Wien aus P e k i n g die offizielle? Anzeige erhalten, daß der Vizcminister der Finanzen, T ai, und der Gouverneur von Hunau, Tuau-f a u g, iu besouderer Mission nach Öster.reich-Ungaru entsendet werden, und ist beanftragt worden, dies der österreichisch-ungarischen Regie,riung zur Kenntnis zu bringen. Der Gesandte, Herr Aang-tscheng, hat be» reits den, k. u. k. Ministerium des Äußeru die betreffende Mitteilung gemacht. Die Aufgabe der außerordentlichen chinesischen Mission wird in erster Linie im Studium der V erf a ssung Zeinr ichtu u« gen Östcrreich - U nga >r u s besteheu. Der Vize-minister der Finanzen, Tai, ist an der auf die Einführung eines konstitutionellen Systemes in China abzielenden Aktion in hervorragendem Maße beteiligt. Er war es auch, der dem Kaiser vor kurzem bezüglich der allmählichen Schaffung eines Parlameuts den Vorschlag unterbreitete, zuuächst ein Oberhaus ius Leben zu rufen. Es wird demgemäß anf die Ausgestaltung eines seit längerer Zeit bestehenden Amtes, des Tscheng-wn tschn (Reichsrat), zu einer konsultativen Körperschaft hingearbeitet, welcher eine möglichst breite Grundlage gegeben werden soll. Über den Bischof von kabac, Dümotrius, der bei der Wahl ciues Metropoliten von Serbien 27 Stimme» von 45 Stimmberechtigten erhieilt, somit als gewählt erschaut, wird aus Belgrad berichtet: Mousgx. Demetrius wurde 1836 in Poöarevac geboren, absolvierte die theologischen Stu-dieu und die Philosophische Fakultät in Belgrad, Nach kurzem Verweilen als Priestori im Innern Serbiens wurde er zum Professor der Theologie ernannt, in welchem Stellung er bis 1884 verblieb. Im bezeichneten Jahre wurde er unter dem Metropoliten Mrao-viö zum Bischof vou Ni5 gewählt. Nach der Rückkehr, des Metropoliten Michael nach Serbien überreichte Demetrius feine Demission,- kurz uachher wurde er Zum Staatsrat ernannt, verblieb nde,r längere Zeit in Frankreich. Nach dein Ableben des Metropoliten Michael wurde er an die Spitze des wiederqrrichteten Bistnms vou ^abac berufen, welche Stellung er bisher bekleidete. Der neue Metropolit hat sich vielfach anf dem Gebiete der theologischen Wissenschaft lxitä-tigt und gilt als vorzüglicher Nauzelreduer. Tagesneuigleiten. — (Elek.trizitätskrankheitcn.) ^ Beobachtungen von Dr. Millcner haben siä) die /l garufälle für ihre Ausnützung durch den ^' ^t iu einer höchst eigenartigen Weise gerächt'. E» sich nämlich, wie deni „Lancet" aus New Dort « schrieben wird, unter den Arbeitern der dovM' >lraftwerke eine sonderbare Krankheit gezeigt, "^' in schweren Störnugen der Verdanung, ApV^U lust, Uubehagen nach den Mahlzeiten und einer tre^ lveißen Blässe des Gesichtes äußert. Diese E"" knng wird dem Aufenthalte in unmittelbar^^ vou Maschinen zugeschrieben, die elektrische ^u von sel),r hoher Spannung oder Wechselstrom u"^ oder deren Umformung bewirken. Dr. ^'illen^ ,^ bisher 1!) Fälle dieser neuen Krankheit deolM' die er durch eine chemische Wirkuug der clcktn! ^ Strahlen oder einer bisher noch unbekannte" ^ lenart erklärt. ^. — (Um seine Mitmenschen ^"1,^ klären".) Mit einen, eigenartigen Trick op?^ nnlängst ein Ganner in Paris. In der franzo'" ^ Hauptstadt werden augeublicklich bei Herstelln»!?,^,. Untergrundbahn sehr interessante, Arbeiten ""'^. führt, die täglich eine große Menge Neugi^'iss^. lockei,. Dort, wo die Menschenansammlung ""'.^cl testen war, erschien plötzlich ein, elegant 6^'^il Herr, erklärte, daß er Ziviliugenicur sei un" .^, den Zuschauern, um sie aufzuklären, einen 6 ^. Vortrag über die Arbeiten, welche die grolln ^, schiuen unter der Erde vollbringen. Gespan!" '.^,, man den allgemein verständlichen technischen ^^l rungen, dann begab sich der liebenswürdige ^,^„ an eine andere Stelle, um hier ebenfalls aufM '^ «itaum hatte er sich jedoch entfernt, als die M>^^ ten ihre Portemonnaies nnd Portefeuilles v^' ^ ten. Mehrere Polizeiagenten, die man benan'l' ^, hatte, schöpften Verdacht und beobachteten '"U ^ angeblichen Zivilingenienx>. Dabei machten >^ ^Z iiderraschende Entdeckung, daß HelfershcM ^Z. Herrn Ingenieurs dem Publikum die TasckM ^ plünderten, wälM'nd ev andächtig dem '^" ,D lauschte. Auf der Polizeiwache gab der Gann"' ^ zu, daß er auf diese Weise schon mehrere Iab^ ^t rieve", solange die Pariser, Untergrundbahn s werde, und doch niemals abgefaßt worden >^' ^ ^ (Lohnender The, aterbes u ^^,^ ciü Wl)ndhnins Theatre in London luird gegenwa" > ^ Stück aufgeführt, das „Was der Tafel meistcr M^.i> titelt ist uud einen würdigen Landrichter aN" ^,i chester, Her,nn Dr. Parry, znm Verfasser hat. "^ ^^i seinen Mitbürgern Gelegenheit zu geben, s"'' ^ zu bewundern, stellt Dr. Parry jeöen Tag ^? B luohnern von Manchester, die in London seü> ^ ^ sehen wollen, Vergnügungszüge mit Sal^u ^ erster Klasse zur Verfügung. Die Theaterbesuch^ den in Autos zum Bahnhof gebracht, erhalt^ ihrem Tone, und er suchte durch besondere Lebhaftigkeit darüber, hinwegzukommen. „Um so mehr freue ich mich, dich hier zu sehen! Aber wenn du die Quadrille nicht in Unordnung bringen lvillst, Couslluyeu, wird es Zeit, daß ich dich nach oben geleite, man Hai sich bereits.zweimal ängstlich nach dir erkundigt, und um ein, lveuigcö hätte ich diel) geholl." De,r, Assessor hatte bereits deu Arm. Elis in den seinen gelegt als er sich auf einen scheuen Blick des junge», Mädchens noch einmal umwandte. Der andere Domino hatte ebenfalls feine Maske abgelegt uud mit merklicher Spannung die Begegnnng beobachtet. Das nahm sich fast lauernd an5 in dem interessanten, von einem dichten, schwarzen Schnurrbast'te, und stm> kcu Brauen verdüsterten Gesichte. Als aber der Blick des juugeu Mädcheus ihn getroffen, lag ruhige Ve>v-biudlichkeit nud znglcich auch eiu Ausdruck diskreter Bewunderung auf dein Antlitz des Fremden. Gleich-' zeitig trat er wie unwillkürlich ein paa>r Schritte näher. „Verzeihung, Herr vou Brodowin", rief der Assessor, „ich habe nicht gesehen, daß anch Sie sich demaskiert. ^ Herr von Arodowin, ein Bekannter ans Westpreußen, dem iä> die Freude hatte, hier zufällig zn begegnen - meiue Cousine Fränleiu von Horst -^" Der Fremde verbeugte sich mit vollendeter Artigkeit. „Ich bin sehr glücklich, gnädigstes Fräulein," sagte er mit einem leichten, slavische!, Akzent, „daß die nenerliche Begegnung mit Herrn von Damradt mir eine so liebenswürdige Bekanntschaft vermittelt." Eli neigte das Köpfchen, abex, sie war derart be-fangen, daß sie ihren Ann, ohne es zu wollen, fester in den des Vetters legte. Sie fühlte sich schutzbedürftig gegeniiber diesem Manne, dessen Blicke sie so über-legcu und rücksichtslos umfingen. Gust hatte den Druck auf seinen Arm dahin verstanden, daß Eli nach oben geführt zu werden wünschte, Er verabschiedete sich daher eihg und stieg mit seiner Confine die mit Bänmen, nnd Lanbwerk bestandene künstliche Anhöhe hinanf. Man hatte jetzt natürlich die Masken angelegt, und uuteir dem Schntze derselben fühlte fich Eli etwas mehr sicher und unbefangen. Die rauschende Mnsit, der, bunte Mnskentrnbel hatten nichts Beängstigendes für Eli, uud auch was soust sie bedrückte, schwand unter dem Einflnsse der Gegenwart das geliebten Mannes. Zn einem Teile wenigstens; znm anderen fühlte sie herzklopfcnd den Zwang, die Zeit zu nutzeu, irgeud eiu Wort zu sagen, das ihn warnte oder wenigstens unterrichtete über das, was man von ihm sprach. Aber sie fand dieses Wort nicht. Erst als eine Anzahl gleichgekleideter, junger Mädchen unter Scherzen und Vorwürfen sie umringte, um sie davonzufühoen, faud sie deu Mut, ihm zuzuflüstern: „Mama wüuscht dich zu spvecheu, Gust. Geh' zu ihr — ich bitte dich! Morgen, spätestens morgen, Gust! Willst du?" Eli fühlte, wie der warme, herzliche Di'uck seiner Nichten, die ihr Händchen gefaßt hatte, nachließ. Angstvoll snchte ihr Blick seine Maske zn durchdrin gen aber er vorbengte sich tief und ging. Gust von Tamradt hatte sich seit Monaten nicht iu einer so freien, gehobenen Stimmung befunden als hente, da er znm ersten Male einem ausdrück' lichen Wunfche, einer Bitte jenuv rätselhaften Fran zuwider gehandelt dadurch, daß er das Maskeufcst besuchte. Eo war der erste Schritt zur Beftviung — zur Lösung jener unbegreiflichen WilleiUosigkeit, die er nach nnd nach als Entwürdigung empfuuden, der er sich aber trotz wieler Ansätze doch nicht zu eutzieheu vermochte. Jetzt war der Anfang gemacht. Und in fei ner findigen, fast stolzen Genugtuung darüber nahm er es auch als eine glückliä>e Vorbedeutung, daß ihm bei der Rückkehr in. seine Welt als eine der ersten Eli begegnete. Es machte sich alles so leicht, viel leichter, als er es sich gedacht. Aus diesen, frischeu und dahm! uoch enipf'!'^ ^ 5iraftbewußtseiu heraus fühlte er fich durch ö" gendc Einladung feiner Cousine, verletzt. ^ Selbstverständlich mnßte us cine der erstcl ^ tignngen seines ncnen Lebens sein, daß cr 3^ ^ Horst aufsuchte - aber ans freiem Willen, "'^ ,O ter den, Drucke einer Abhängigkeit, von ^ ^cll^ ebenso zu befreien wünschte, wie von der " 5!-' Was konnte man ihn, anderes zu sagen ha"^ ^tc Vorwürfe, Ea-mahnnngen und dergleichen! ^^illl"' vielleicht einen Boden in ihn, gefunden, als ^ ^.^,!. und verworren war, wie in jenen unsinnigen ,^ jii in denen er vergeblich dem Manne nachg^ dessen Zimmer er Nora gesehen. — . ,^> n^' Jetzt war all dergleichen zwecklos, denn se^ M erwachte Energie würde schon allein gennss wieder in das richtige Geleise Zu bringen. .^6^ Gust von Damradt ging langsam dnrm ^ ^,,o> und ließ das bunte Treiben mit'dem Vehag<^ M' bürgerlichen Familienfestes, welckes M' ^ Monaten iu Begleitung Noras besucht hane. ^. Iu diesem Augenblicke tauchte plövl'"' ,f. ^ niino des Herrn von Nrodowin nebe?,, ihm ^,, l5 terer schien den Assessor gesucht zu habe»', eilte sehr lebhaft auf ihn zu. ^pl'l^ „Da sind Sie ja, Herr von Dainraor- ^»l, solch ein Fest hat seine Schwierigkeiten s"^,iN^ de,r keine näheren Beziehungen hat, keine ^ ^^ 5 denen er sich anschließen könnte. Nehmen ^^ali^. Uxuig ius Schlepptau, ^ind Sie Ihrc'l' ' ^hi^ pflichten gegen Ihre liebe Confine vorlnmU' ^ „Bis zur Demaskierung jedenfalls/ ^,i»' „Bon, so schlage ich vor, daß wip un- "^i< lichcs Plauderwinkelchen snck^n, wo w" .. ^is!' auch eine Zigarette geuehmigen können. ,^^t,) jedenfalls Bescheid hier." (Fortsetzung ^bacher Zeitung Nr. 201. 1787 2. September 1905. treM^ ^"^ "^ London im Speisewagen ein Vorbon ^^ ^^"' ^^^" ^m Bahnhöfe in London dem?! ^"""rtct nnd ins Theater geschleppt, nach und t Ü " '" vovnohmcn Nestaurallts abgefüttert Ncdin ^ ^^" ^^ Heimreise genau nnter denselben Ttic^ /'-"' "" ^"'^ ^^ Hmfahrt. Für das alles — NM n ^ ^illgeschlossen - haben sie nur den sehr des?", ""^pxeis zu bezahlen. Wenn das Drama es ..in Parry nun noch keinen Beifall hat, mnß "" Lanz cl<>i^^, Machwerk joi^ rud, oin s' s." ^" ch ohneLcse r.) Es ist jetzt ae-Zta. !.^^es Jahrhundert her, so ei innert die „Fr. w^ N I^ "' ^'^' "" kunstbegeisterte,!!' Mann na-armc,m , ^' ^"^ «Geschichte dös kaiserlichen Musik-d^ 5,s aeschrieben nnd zugleich eine Geschichte hatte e/?''^'^^^ begonnen-. an beiden Werken Er jNw ^^elang uüt ümncnsem Fleiße gearbeitet. k«5 lV^"?'^' ^"^ ltw'ke Manuskript des erst?n Wer-Ui,^..^,"'"bchen Akademie und hoffte von ihr auf! Hilf? v ' ,'6 bei dessen Herausgabe. Aber statt der schind ^ ^''"lN'nd nottat, erhielt er die nieder-Plüfu ' ?^ Antwort, die Akademie könn? auf die 'U'5 kr ^ Manuskriptes nicht ciilgehen, weil kei-lr'>rlick ^'^lleder imstande sei, des Verfassers un-l!"l ;u ^""dschrift zu entziffern. Alle Anstrenglln-sulchtl^?^ """^ Menschen zu entdecke,,, der das 6'nc ^>' Manllskript lesen könnte, waren vergebens. lNandm, -"' '"^ »löglich gewesen: Bacher hätte je-l"! kön ^''" ^""^^ Manuskript in die Feder diktie-Ehra, "'' "ber dazu kam er nicht mehr. Getäuschter iyn ins ^' ^" ^""^ niateriellest- Sorgen fiihrtcn b"loren^^"^^ ^"^ ^'''^ Arbeit war für immer "Merik.n^/' ^" luriöseste Luruszu g.) Ein Neschwi. ^ ^". UberHuxuszug, der hinsichtlich Fahr-^csene x ""^ Ausstattung alles bisher Nage-N. 3i - s . ^ Schatten stellt, verkehrt nach den „M. der Nen - s 6"" ""^ ""' Strecke Neiv York-Chicago Der ideale Schnellzug, „The k'Wisck> ^w" Special" genannt, benötigt für die W5 tvand n ^"lrn betragende Strecke einen Zeitauf-^'ttlicho ^ s Stunden, die sich auf Ili'/^ Stundeu das is,,, ^^t-zeit reduzieren, wenn man den durch ^b^t" ? fahren dnrch die Bahnhöfe nnd das N'chiwt ^. s"' ^" 3lnß bedingten Zeitverlust ab-^uonili^^ ^^^' üi den Lnruszügen gebotenen Be» ^tcilich, " "' ^ie elektrische Veleuchtutig, Bibliothek. !en, li^,^"^'° und Aussichtsloagen weiden bei die» liclUunn > "^"^^ug noch übertrumpft dnrch die Ein-sedem M ^ ^"'' "'< l'"^ t<-;,, der uebst Gebäck in zur (5,.^?^^ unentgeltlich gereicht und - offelibar ^ndch<>, s a. des Appetits — von hübschen, jungen ^rdc>„ ^"^"t wird. Nicht genng dmnit, steht au» ^Ulerika '^ "^'l'den eine Stenographin — für die '"'d fii, v^iie "beraus wichtige Persönlichkeit — das fii^ .- Manien eine Zofe zur Verfügung. Was ist keit aon> /'"^ wird man fragen. Aber in Wirklich-"'U'r Iof ?'^ Aufstellung einer Stenographin nnd ^steht /s/ ^^^' ganze Train nur aus fünf Wagen dir Giisl/^?. ^^ P^ls einer solchen Fahrt schweigt "' Nchkeit der Pennstilvania.Linie. Korros^, ?^ '^'" ürgte Par e r e.) Eine Wiener bci C^"/. uz leistet sich in einem Gerichtssaalberichte ^schön/^'!^ ^^ ältlichen Pareres folgende wun-^"zen ^.. "blute: „Das Parere Nnes Striemen am - sm ^ ""d Würgespnwn am Halse auf." ^in.lein ^.'" ^" N e l n.) „Wenn ich ein Fisch wär', ^ch'ur ^ v-' ""f den Köder biß ich." „Bitte, Herr ^^"iwüri '^" ^ ^^' ^^ ^'^^ ^l)k" nieine ^lllal- und Prouinzial-Nachrichten."" ^ Anton Axbe. '^li^dc"^^'"^ ..Lokalanzeiger" entnehmen wir ""'Künstler At'" "^"'^"^ unlängst heimgegangn !"^'^ tr^^^ ^' ^as; emer, der im Leben ein echter ^Uo n.lnÄ"'^^ ^^)rer war, mit seinem Tode die ^"d au^ ^W Lehre auszusprcchen, nein, schwei° '>Nch^ .,s "'lien vermag. Mit Anton A/^be hat ^'-^^noss,., ""^' "'anchel gebunnnelt. Aber all die l lucn e n ' ^ "^ inllner zart besaitet waren, ""ben .si 5""l Allgenblicke ernster ills Glas geblickt All! ^ ^ ^"u Does Tode erfuhren. ^"? Und v ? "^"6t haben-. Nie alt ist er gewor-^ichiedell ^ ^^''' ^' .^'" ^'U"l Malprofessor ^stim,,^ had "' wmden die .Uumpane lloch ernster "" klein!?^"5 Ende der neunziger Jahre. Ich saß ^A l^u ^af<,, das sich da vor die Akademie hin-^fnet sA "" alle Akadeniiker abzufasse,l. Die Tür ^nlt N^7 ^"" ^ eine kleine, fast zllK'rghafte "" war s,s!" ^"' ^ketten Perfianerllliitze drangen «Us dj ' '"Nam verschnörkelte Lockel, vor lind fielen 'Nei- fi^"" geäderte Stirn. Dep größte Teil des im-^"u euer -^?"^^'U' knochigen Gesichtes lvar von ei-^""altili len „Nemmlichs" einen Sinn. Dann aber griff er zu Bleistift und Papier und zeichnete die Sache mit wenigen Shrichen klar und verständlich auf. Dann sagte er: „Is schon so — ncnilmlich." Und es wa.r auch so. Seine Stimme war leise, viel zn leise, für das schreiend Pittoreske seiner Gestalt. Wenn mail aber von Reisen erzählte, dann wurde auch er lebendig, und eitl paar abgerissene kurze Sätze widmete qn der einzigen Neise seines Lebens. „Reisen sehr wichtig. Vor paar Jahren, Ostern, bin ich verreist. War Venedig. 14 Tage. Alte Mei-r, keinH hatte, der setzk sich einfach in das Atelier und A2be kam auch zu ihm und korrigierte, ohne ein Wort zu verlieren. Und große Freude machte es ihm stets, wenn er sah, daß seine Schüler was wurden; und eine stattliche Anzahl von ihnen hat es heute so weit gebracht, daß sie in den exklusivsten Künstlcrgruppen ausstellen. Eine Häuslichkeit hatte Mbe nicht, die Kneipe war sein Heim, nnd nnr einmal im Jahr öffnete er sein Atelier für den großen Mbeball. Oben in Schlva» bing, im Garten einer Villa, war alls Holz sein Ate< lwlhaus gebaut. Seltsam vermummte, Gestalten tapsteil durch den Schnee. Und drinnen ging es hoch her. Die Schüler hatten den weiten Raum mit kolossalen Karikaturen geschmückt. Da wirbelte alles im Tanz durcheinander. Und oben auf hohem Altane saß Mbe uild sah zu. Kurz vor seinem Tode hatte er noch eine große Freude. Kaiser Franz Josef verlieh ihn: den Franz Josef-Orden. Es war das Ereignis seines Lebens, das gehörig gefeiert wurde. Er fühlte sich ja eigent-licb als Münchener nnd hätte wo anders nicht leben können. Aber die Auszeichnung rief doch alte Erinnerungen an seine Heimat wieder wach und stellte einen Zusammenhang her zwischen dem kleinen, dem Grabe zuwankenden Malküustler uud dem glänzenden Hof seines geliebten Kaisers. Nnll ist Mbe tot, und seine unvollendeten Bilder rufen den Zcchgenofsen mahnende Worte zu: .>Il'inc!il<) moi-i. Er hat nicht so lebeil können, wie ei gewollt hatte. Und ein früher Tod bewahrte ihn vor dem zwecklosen Schicksal des alten Professors. Lange wird sein Gedächtnis anf Erden nlcht währen: aber so lange Lente leben, die ihn kannten, wird man mit wehmütigem Lächeln seiner gedenken. I'. 5«Ii. — (Aufhebung der Kontrollver-s a m m lunge n.) Das Neichskjriegsministerium hat, wie bereits gemeldet, eine Verordnung hinansgege» ben, nach welcher im laufenden Jahre die Kontroll-versammlungeu zu unterbleiben haben. Der Grund dieser Maßnahme soll, wie das „N. W. T." vernimmt, d(i,iin zu suchen sein, daß iu der letzten Zeit der Zweck, zu dem die Kontrollversammlungen geschaffen worden waren, die Erziclnng der verläßlicheil Evidenz dcs Aufenthaltes der nichtaktiven Mannschaft, nicht mehr erreicht wnrde. Im Pnblikum wissid die Nach' richt voll dieser Verfügung des NeichskriegSliliniste» riums zweifellos ganz außerordentlich interessieren; die Kotltrollversammlungen hätten schon binnen wenigen Wochen beginnen sollen, da sie jährlich in der Zeit vom 1. Oktober bis 15. November vorzunehmen waren. Dem für die Reservegagisten vorgeschriebene Hauptrnpport am l. November, jedes Jahres dürfte jedoch auch fernerhin beibehalten werden. - (La n dcslehrerkon ferenz.) Im folgenden veröffentlichen wir das Verzeichnis der Mitglieder für die im Sinne des Erlasses des k. k. Lan» dksschulratcs für Krain vom 25. Juni 1M)5, Z. ^lX!0. am ^., 5., (>. und 7. September 1W5 stattfindende Landeslehrerlonferenz. Den Vorsitz führt Herr k. k. Landesfchulinspektor Franz Levec. .V. Auf Grund de? § 14, iil. 3, der Ministerialverordnnnq vom 5. Mai 1«?2, Z. 3306, Ministerialverurdiiilng Bl. Nr. 40, silld Mitglieder der Konferenz: der Direktor der k. k. Lehrerbildungsanstalt in Laibach, Anton 6r-nlvec, dann die Vezirksschnlinspektoren Johann Thu m a, Oberlehrer in Adelsberg, N. P e e r z, Pro-fcsjor an dqi" k. l. Lehrerbilduugsanftalt in Laibach, Ludwig Stiasny, Oberlehrer in Sagor, Ferdinand K aIinge r, Oberlehrer in Töplitz, Anton Maier, k. t. Übuugsschullehrer in Laibach, Albin Velar, Professor an der Staatsoberrealschule in Laibach, Wilibald Zupanöiö, Professor an der k. k. Lehrerinnenbildungsanstalt in Laibach, Josef T l'r k, Olx'rlehrer in Unterloitsch, weiter der Direk» tor der Bürgerschule in Gurkfeld Johann Lapajne. 1l. Auf Grund des 8 14, lll. 1, der zitierten Ministe-rialverordnung gewählte Mitglieder: Schulbezirk AdelZberg: Anton Skala, Oberlehrer in Wippach, Johann Rudolf, Oberlehrer, in St. Veit bei Wippach, Karl ö e s n i k, Oberlehrer in Grafenbrunn; Schulbezirk Go tische e: Franz Sch?» s ch a r g, Oberlehrer in Gottschee, Josef Windifch, Oberlehrer in Lienfeld, Franz Gregoraö, Ober-lchrer in Niederdorf; Schulbezirk Gurkfeld: Franz Rant, Oberlehrer in Natschach, Anna Sch inidin -g er, Lehrerili in Gurkfeld, Alexandqr, L u n a öek, Oberlehrer in St. Ruprecht; Schulbezirk Krain» bürg: AgneH Miklavöiö, Lehrerin in Kram« burn, Franz Luznar, Oberlehrer in PrnnZkau. Franz Ivanc, Lehrer in Krainburg.- Schulbezirk Laibach ° Stadt: Friederika K o u f ch c> g «, Leh. rerin in Laibach, Lnkas Ielenc, Lchrer m Lolbnch, Franz 5 rnagoj, Oberlehrer in Laibach .Unrol.ne,,. gründ. Schulbezirk Laibach»Uml,^'>ng ^r. X, Trost, Oberlehrer in Muml^orf, ^o ef Gre-gorin, üehrar, in TMrnntsch, Thomas Petro. vec, Oberlel)^- in Vill^mz; Schnlbezirk Lrt-tai: Jose's Z a^'c, Oberlehrer m Groß-Gaber. Laibacher Zeitung Nr. 201. 1788 2. September 1905. Bernhard Anooljüek, Ob^nlehrer in Littai; Schnlbezirl Loitsch: Josef B e n e d e k, Oberlehrer in Planina. Heinrich Likar, Oberlehrer in Gra-hovo, Andreas ^est, Oberlehrer in Zirknitz; Schul-bezirk R a d »i a il il s d or f: Michaela Rasi ll g l' r, Lehrerin in Radmannsdorf, Valentin, Zavr l, Oberlehrer in Vigann, Franz N u s, Oberlehrer in Veldes; Schulbezirk Rudolfs wert: Johann Kutnar, Lehrer in Tcifenberg, Martin Matko, Schulleiter in Töplitz, Stephan Ielenec, Oberlehr-ar in Hof: Schnlbezirt Stein: Lorenz Letnar, Oberlehrer in Mannsbnrg, Johann T o ni a n, Oberlehrer in Morä'utsch; Schulbezirk Ts ch e.r n c ni b l: Franz Retina, Leiter in Tschernembl, Franz Lovi^in, Oberlehrer in Weinitz. — <'. Die Mitglieder des Lalidesanssämsses und des k. f. Landesfchnlrates sind E b r e n g ä st e der Landeslehrerkoilferenz. ^ Tie LandeslelMrkonferenz wird ihre Sitzungen im großen Saale des „Mcstni Dom" abhalten. — (VomVoIksschnIdienste.) Nachdcin der provisorische Lehrer an der Volksschule in Obergurk, Herr Johann V o d e, zum provisorischen Schulleiter an de,r Volksschule in Zagradec ernannt wilrde, hat d^r Bezirksschulrat in Littai an dessen Stelle die Lehrerin Fräulein Marie Strauß aus Podgrad zur provisorischen Lehrerin in Obergurk ernannt. Weiters hu< der genannte Bezirksschulrat der Lehrerill Frau-lcin Marie Pezdir in Laserbach und dein absolvierten Lehramtskandidaten Herrn Ignaz Hude in Hö? mgstein je eine Lehrstelle an der vrertlassigen Volksschule in St. Veit bei Sittich in provisorischer Eigenschaft verliehen. —ik. — (Für di^ Aufnahme in d i'e Haushaltung sschul e der t. t. Landwirt-scha ftsgefe l l schaft für Kraiu), die am 1. Oktober I. I. einen nen.'n einjährigen Kurs eröffnet, können die Gesuche noch bis .;nm 15. d. M. eingebracht werden. - - Visher haben sich noch nicht genug Mädchen ans strain angemeldet; sollte dies nicht rechtzeitig geschehen, so werden einige Zöglinge aus anderen von Slovenen bewohnten Ländern auf^'-nommen lve^'den müssen. — (P r ä m iier n n g.) Wie seinerzeit berichtet, wurden vom k. k. AckerbauministeMnn drei Insassen ans dem Laibacher Moore, für ihre Erfolge iu der Garten- nnd Feldlnltnr mit namhaften Geldpreisen lxleilt. Gestern überbrachte nun Heyr» Bürgermeister Hrib a r in Begleitung des Herrn Magistrats-Ober-tommissärs T o m e c die hübsch alisgestatteten Geldprämien, um sie den Prämiierten, und zwar dein Oberlehrer s'rnagoj sowie den Besitzern Dimic und Ievc, einzuhändigen. Dies geschah im Schulhause am Karolinengrunde. Der H.'rr Bürgermeister sazte, ?s gereiche ilm> zu besonderer Freude, die Prä° mien persönlich zu verteilen, da cp sich der Bedeutung, die die Prämiierung ouch für die übrigen Besitzer haben wird, vollkommen bewußt sei. Das Laibacher Moor werde nach der ausgeführten Entwässerung durch eine planmäßige ,vationelle Bearbeitung eine Goldgrube für dk' dortigen Bewohner, wenn nicht für ganz Laibach werde». - Nach der Veglückwünschnng sowie nach der Danksagung seitens der Beteilten fand die kleine Feier ihr Ende. — (Evangelischer G ottes di e n st.) Wir Nc^den ersucht mitzuteilen, daß morgen um halb ^0 Uhr vormittags, wie allsonntäglich, Gottesdienst in der evangelischen (ihristnslirche stattfindet. - (Dem Fonde fürs P re 6 c r e nde n k-m a l) hat,, wie uns mitgeteilt wird, die I. trainische Rcklamo-Unteruehmnng W. K. N n 5 i <- den Betrag von 589 I< 50 li als Neinertrag der an der Verschalung des Denkmales angebrachten Annoncen zugeführt. Es ist dies jedenfalls ein nettqu Betrag, und die Idee, die Verschalung zu Neklamezwecken zn bo nützen, hat sich daher als sehr nutzbringend erwiesen. * (Feuer.) Wie bereits kurz gemeldet, wurde gestern vormittags gegen >^,9 Uhr vom Schloßbwge ein Fener beim Besitzer Josef Vrhovec an der Po-lnnastraße signalisiert. EZ brannte der Stall nnd die Dreschtenne. Als erster erschien auf dem V,mndplatzc der Landwehrfeldwcbel Slana mit 32 Mann, die slck wacker an der Löschaktion beteiligten. Mit Hilfe mehrerer Personen gelang es, die Schweine aus dem Stalle zn retten. Die sofort erschienene Feuerwehr und Rcttungsgesellschaft mit Herrn Branddirektor ßtricelj an der Spitze lokalisierte sodann das Feuer. Auf dem Nrnndplatze erschienen auch Herr Bürgermeister Ivan Hribar nnd Herr Polizeichef Dr. Zarnik. - Der Schaden beträgt bei 4500 K; der Besitzer ist nnr teilweise versichert. Die Ursache des Vrandes konnte nicht festgestellt werden. * (E i n f a l f ch c r P o l i z e i a g e n t.) In un-sercr Stadt trieb sich seit einigen Tagen ein Wjähri-a/.'r Mann herum, der sich für einen Polizeia,ienten ans Wien ausgab und angeblich einen Mörder ver^ folgte, der vor zwei Jahren in Wien eine Frauen-^ Person nmgebracht hatte. Güster,!, gegen Mitternacht wurde in einem Gasthanse am Froschplatze der falsche Polizeiaa>'nt durch den Abteilungskoinmandantcn Lorenz Vreznik angehalten und zum Amte, gestellt. Hier entpuppte er sich als der vazie.rende! Schreiber Anton Milavcc aus Haselbach bei Gurkfeld, der bereits über ein Jahr beschäftigungslos herumzieht. E.r wurde verhaftet und wird dem Gerichte eingeliefert werden. * (EinBombardc m e n t m it Bierkrü > gcI n) fand gestern in einen«, hiesigen Gasthause statt. Es waren zlvei Knechte in einen Streit geraten, worauf der Knecht Franz Retina acht Aierkrügel gegen feinen Gegner schleuderte und ihm dadurch bedeutende Verletzungen zufügte. Er wurde verhaftet. — (Ein Konzept der Laibacher Verein Z kapel lo) findet heute im Hotel „Ilirija" statt. Anfang halb 8 Uhr abends; Eintritt 40 ll. Das Konzert findet bei jeder Witterung statt. — (I m städtis ch en Schlachtha ll s e) wurden in dex Zeit vom 21. bis 26. August 7l! Ochsen, 3 Kühe, 3 Stiere sowie 1 Pferd, weiters 15-) Schweine, 217 Kälber und 54 Hammel und Böcke geschlachtet. Überdies wnrden l> Schweine in geschlachtetem Zu» stände und 49l! Kilogramm Fleisch eingeführt. — (S ch w u r g e r i ch t Z v e r h a n d I u n g e n.) Gestern fanden uuter dem Vorsitze des Herrn Landes» gerichtsrates Julius P o l c c zwei Verhandlungen statt, bei denen Herr StaatsanwaltS-Stellvertrcter Albert Ritter von Lusch an als Ankläger fungierte. Die erste, geheim durchgeführte Verhandlnng betraf den im Jahre 1879 in Gaberje (Küstenland) geborenen, ledigen Schaubndcnspiclcr Leopold Pcgan wegen Verbrechens eines Sittlichkeitsd^liktes, Dieb»! stahles und Übertretung des Betruges. Pegan hatte am 17. Mai l. I. gegcm 9 Uhr abends ein Sittlichkeitsdelikt' versncht, weiters nach vorhergegangener fünfmaliger Bestrafung wegen Diebstahles am 19. Illni N101 in Nndolfswcrt seinem Hansgenossen Franz Mramor einen Sonntagsanzng, dann iil der Nacht vom 15. auf den Ui. Mai l. I. dem Tischler-gehilfen Johann s^idan in Slape bei Laibach 38 K l>0 1» Bargeld, eineil goldenen Ning und ein Arbeitsbuch, endlich ili der Nacht auf den 18. Mai l. I. dem Bäckergehilfen Johann Xust ill Gar^arevec eiiien Regenschirm entwendet. Anch hat Pegan alll 27. April 1905 seiller Arbeitgeberin Maria Hummer durch die Vorspiegelung, '<'s sei ihm sein Vater gestorben, 2 X Bargeld znr Bezahlung eines Grabkreuzes und einen schwarzen Anzng behnfs Beteiligung aill Leichenbegängnisse entlockt. Pegan, dessen Verteidigung Herr Landesgerichtsrat i. N. Eduard Dev führte, wurde zu 18 Monateu schweren Kerkers mit einem Fasttage und hartem Lager jeden zweiten Monat vernrteilt. Anch wurde die Zulässigkeit dessen Stellung uuter Polizeiaufsicht ausgesprochen. - III der zweiten, geheim durchgeführten Verhandlnng wnrde der eines Sittlichkcitsdeliktes angeklagte 50 Jahre alt.', ledige Weinhändler Matthias Lubiö aus Grisignano (richtig aus Lnbn' in Istrien), dessen Verteidigung Herr Advokat Dr. Valentin Krisper führte, wurde freigesprochen. — Alls den 4. d. M. wurden lloch zwei Verhandlungen, nnd zn>ar gegen die Kroaten Mile Nogi? uud Lazo Dzolil', beide geweseile Eisetlbnhn-bouarbeiter in Oberne in der Wochein., wegeir Raubes angeordnet. —I. — (S chwurgerichtsv c rhandl u ll g e n in Nn dolfZNie rt.) Bei den vom 28. b'.s ein-fcbließlich 3l). v. M. in Nndolfslucrt gepflogenen Ver-hundlnngeil wurden verurteilt: der im Jahre 1869 geboreile, verehelichte Zimmelrmann Fmnz Koöoak aus Uiltersufchitz, Gemeinde Töplitz, wegen Diebstahles zn fünf Jahren schweren Kerkers, einem Fast-tcgc und einem harten, Lager alle drei Monate und Stellung nnter Polizeiaufsicht; der 31jährige, verehelichte Grnndbcsitzer Allton Kronlar ails Prigorica, Gerichtsbezirk Neifnitz, wegen Totschlages zu drei Jahren schweren Kerkers, einem Fasttage nnd hartem Lager alle zwei Monate: der ledige, im Jahre 1889 geboreile Nenedikt Krakcr, Hirt ans Pöllandl, wegen Tiebstahles zil 18 Monaten schweren Kerkers, mit ei-ili,in harten Lager jeden zweiten Monat (Kmker be-fund sich bereits auf der Flucht nach Amerika, und wurde auf Grund der steckbrieflichen Verfolgung noch vor der Einschiffung festgenommen); die 31 Jahre alte, verehelichte Näherin und Keuschlerin Agnes Cim-perman aus Selo, Gerichtsbezirk Gottschee, wegen Vc-trnges und öffentlicher Gewalttätigkeit zu fünf Jahren schweren Ke>rkers und einen: harten Lager alle drei Monate; der 19 Jahre alte, ledic^e Besitzerssohn und Arbeiter Michael Hauptman aus St. Veit bei Sittich wegen schwerer körperliche,!' Beschädigung zu 18 Monaten schweren Kerkers, einem Fasttage und hartem Lager alle zwei Monate; endlich der, im Jahre 1884 geborene, ledige Arbeiter Johann Mevöelj aus Loke, Bezirk Gurtfeld, wegen eines Sittlichleitsdelik-t?^ zn zn>ei Jahren schweren Kerkers mit einsamer Absperrung iil dunkler Zelle alle zwei Monate. "" (Todesfall.) Aus Mottling kommt nns die Nachricht Zu, daß am 25. ,v. M. im dortigen Kom-nienda - Schlosse Frau Majorswitwe Klementine K e k i gestorben ist. Die Entschlafene hatte ihrer Her- zen sgüte wegen allgemeine Verehrung genossen, Da Leichenbegängnis fand nntt"r sehr zahlreicher Beten-guug statt. , — (G e m eindevorsta n d s lo ahl. > Bei "l am 22. Angust vorgenommenen Neuwahl des ^ ' meindevorstandes der Ortsgcnleinde Dobrnnje w» ^ den Franz Korbar in Unter-Birnbaum zmn O"Nl?lN' devorsteher, Lorenz Pavöi5 in Zavogljo, Johann ^ panölV- in Kleill-Lipoglav, Johann <>ne in Stephan ' dorf, Michael Keber in Podmolnik, Anton Anii^ w Stephansdorf, Franz An/.iü ill Dobrlinje. Fraüä^'' zal in Sodiilja Vas, Franz Tntnik in Zadvor, FraM ('erin in Bizovik, Anton Lozar in Bizovik und Fraw Erbexnik ill Bizovik zu Gemeinderätcn gewählt. — (Vra n d.) Ani 30. v. M. nachts brach in o" Ortschaft Vrege, Genleiilde Cerllje, ein Fcu^r "'' von dem zehn Besitzer betroffen wnrden. Der Gcs^' fchaden belällft fich auf übe,r 2(1.lX10 X, wovon "' Füilftel durch Ve,rsicherul,g gedeckt ist. Die m"^ Abbralldler befinden fich in großer Notlage. Tic ^ stehungsursache des Feuers toilnte bisher nicht "' mittelt werden. '^ . — (E i ll ve ru ,l g l ückter SchausPie l c r-Der bekanilte Schauspieler des Wiener DcutM Volkstheatcrs Herr Viktor Kutschera, der ^ seincrzeitigetl Dankeskollz^ute, der „Glasbena Matu ^ in Wien als Deklamator mitgewirkt hatte, grrici g^ stern bei einer Spazierfahrt auf seinem Motors zn'ischell zwei Wagen der elektrischen StrcMnd"^ wurde zu Boden geschlendert und eine Strecke "" geschleift. Er erlitt schwere Verletzungen am Kop ^ Ulid eine Nervenerschütterung. Sein Zustand ist lUw unbedenklich. lL e i ch e it s n n d,) Anfangs Angust ^ schwand die geistesgestörte Besitzersgattin Franz'-Lavtar ans Kandersch bei LMai unter Mitnahme ^' ner Bettdecke ans ihrem Wohnhause; die ilach il)l^ pflogeneii 3tachforschl,llgen bliebeil resnltatlos. - .^ 3l). Anglist wlirde nn,l die Abgängige ill einein !>^ der genannten Ortschaft gelegenen Walde auf ^ Bettdecke liegend tot aufgcfuuden. "",., — (D e r W e r k m e i st e r - u n d I n d u st''^ b c a m t e n - Verein in Litta i) hält aus M^ des zehlljährigeil Grilnduugssestes seiues Verben'', mcrgl'n vormittags halb ll) Uhr im Vereinsl"" eine Festversammlllilg ab, Hieranf fiildet ein gc'nu'l sanier Allsflug per Wagen nach Sittich statt. ^, Theater, Kunst und Literatur. — (Leoncavallo) nimmt, wie der „B. ^'^ meldet, eine 3aktigc komische Oper, „Figaros OP^ in Angriff. Victorien Sardou hat ihnl bereits Libretto übergeben, und der .<.lompouist ist nack) ^ , nieil gereist, um Volksmelodien für, fein Wcrl studiereii. ^ — (Österreichische Rundschau.) ^ ausgegeben von Alfred Frei Herrn von Berg l' l' " . Dr. 5wrl Glossy. — Inhalt des 44. Heftes:,^ Warum uns dic ungarische Vcrfassnng impo"' . Von Dr. Nudolf Springer. 2.) Das Leben '''" Tiefe des Meeres. Von Prof. Dr. Robert von ^^ denfeld. 3.) De, fahrende Griccl)e. Von ^' ^ Windholz. 4.) Österreich in Lüttich. Von ^ Junker. 5.) Chronik: Die czechische Literatnr-Von F. V. Krejli. 0.) Besprechungen. — '"^ Mitteilungen. — Feuilleton: Von Übersetzungen. ^ Dr. Fran; Blei.- Vcn der Woche. . „ «< - (WöriZhoferKalenderfür Knol^ sches Heilverfahren pro 1906.) H^a'' gegeben von Dr. A. Bau mg arten, p''""^,^ Arzt, WöriZhofen. «. Jahrgang. Preis 50 Pfa> ^^,it druckerei und Vcrlagsanstalt Wi^rishofen. -^ ?^B vielen Illustrationen versehene Kalender enthält heuer eine große Anzahl prächtiger Artikel """, <^ Gebiete der Gesundheitspflege und kann darn'" 1 ^. Familie bestens empfohlen wurden. Wir nenin'N u- '^ Ansteckende, Krankheiten, Rheumatismus, ^o"^ strahlen, Die Mäßigkeit, Die Notwendigkeit mW Nutzen der rationellen Leibesübungen usw. ,^ — (8 Iov « n « l< i «<> ko l.) Inhalt der ""g Nunlme,r: 1.). Freiübungen. 2.) Der Sokol Än-'^ nacli Aßling. 3.) Die vierte Zusamnienkliiift ^r ^ lol Obniänner uild Vorturner. 4.) Verschiedene ^ tcilullgen. i« der Vomüirch«. schütz' Sonlltag, den 3. September (^ ^^,^ engelfest), Hochamt um 10 Uhr: Schutzengel'M'M ^ Iohanll Schweitzer, Graduate .Xu^li« «u>^ ^"-nuw ton Fue,rster, Offertorinm Ij^u<>6lcitc l^<"nn voll Alois Nieder. Z« der Ktadtpfarrkirche St. Iako^ ^ Sonntag, de,l 3. September lda-'^^ der heil. Schntzengel), um 9 Uhr Hochamt: P"'"<,iaie tt:llvl> «<^i,n» in I>6,ir von E. G. Stehle, l'"" ^>. ^n^li» »„in von Ant. Foerster, Offertorium " (li^-it^ I>0Nliinlil> voll I. B. Tresch. ^Lmbacher Zeitung Nr. 201. 1789 2. September 1905. Telegramme ^ lt. K. Telegraphen-Korrespondenz'ßureaus. Der Friedensschluß. klm ^ ^ ^ ^''' bu r 8, 1. Ieptembcr. Ein Neaicrun^s-mmnmqu^ N'ilt d^n Aöschlns; d.'r PrälimmaM'din> al «?^ ^'^ ^^'" rnssisch-^pallisch^n Friedn »nt, dic -' ^rlindlagc für den endgültigen Frieden dienen ' ''">'d ^idt eine eingehcnd^Darstellullg der einzel-l/,., ^"handlnngsphasen in Portsniouth. Es wird ^ vo^ho^,^ ^s^ ^'oosttx'lt, als die Vcrhandlnn-^'. ^"'u/''lbbruch^ zu führen drohten, woil Japan f^,. "" ^^"lilung der Kriegskosten und d'<>r Ausübung üer internierten Kriegsschiffe deharvte, an den <) cn appellierte, dein neuen Vorschlage Japans zu-6 numucn, welcher in dein Rückkäufe d?s nördlichen "^ oun Tachatin gipfelte. Der Zar drückte Noofe-d^si !!'^ ^""k für da» Vestreben ails, an der Wl> .^""Uellnng d^'s Friedens nntzuwirkon. und er-luna'/ ^"'lchlag. der im Wesen auf eine Vezah-lU'ln! !^^" ^^ll.'gsentschädigung hinauslief, sei unan-m, f^'' ^"'"uf dil) bekannte Grundlage tn's Präli- 'wNnedons deiders its zur Annahni.' gelangte, des <^ °^ ^ 'uc> " t h, 1. September. Tie Anfstelluug U ^'^"lsvl'rtrages geht rasch uoustatton. Professor hcil)! ^ "'^ ö" iapauische Nochtvbeistand Dennison wir n ^" ^°" ^'" fünfzehn Artikeln, ans denen, fc>^ "'! ""ninnnt, der Friedensvertrag best hen wird, vcrt^ "^ "' 1- Sopteuib^'. Eil, Artikel des Frk'dens-lan^i^ ^" ^^ Äestinunung enthalten, dah Nnß-iiri' Billionen Yens für den Unterhalt der ^logesangcucn an Japan auszuzahlen habe. trlo^/l^V' ^ptcmbci-. Ter „Pol. Korr." zufolge nackss 7 ^""c Majestät der Kaiser sofart ^""^'"Ng der Friedeusnachrichten an den Zaren: ^li«", ^^"'^ '"'^ lebhafter Befriedigung von dem ^.. y?Flusse, desson Bedingungen die Ehre und t^u N!^" Deines Kaiserreiches llnversehrt erhal-Nlucklick « "'"' ^^' ^'" l3"^en Herzen zu dem d-n ^n?f" Ausgauge zu beglückloünschen." — An riü,ti s/ ' "^^ l)^^ ^u^ Majestät, memo auf-M'tnn ," '^lü'ckn'iinsche zuni Friedensschlüsse entge-Üiel ^ "^ ^^^" Bedingungen ein schönes Bci-Nnckit"^ ^"Ü'wuig geben, welches Japan Ehre dv5 >>. ^ ^u den Präsidenten Roosevelt: „Anläßlich fi^. ^^'Uöschlussos beeile ich mich, Ihnen meine chc,/^"UUäM,l Glücluninsche zu Ihi;er erfolEvi-ni^)/"''"^Iungsaktion zu entbieten. Möge es nun-c<>!^ ^ ^< ^^^ beschieden sein, sich der Segnungen ' 5 ^"s ungestört lange Jahre zu erfreuen." qui>"^ ' 1- September. Graf Katfnra und Mar n, d^ ehalten zahlreiche Denkschriften zngesandt, durH v^ ^'^^ die Friedensbedinguugen, lvie diese ld-uck s I^tungen veröffentlicht werden. Wider-Voll^ f f ^"l ^ird. Die Mehrheit des japanischen dcr nn . llte, daß die Friedensveirhandlnngen infolge "l ^?^"'""" Rußlands, eine Kriegsentschädigung ^N'8o,l ^ "b.aeorochon luerden lviirden. Auch die Zei-gl!lw!'n ^^^'^"^ euergisch gegen die Friedensbediu- 3li^^°' ^ September. Auf die Nachricht vom Zeitlin ^ ^ ^"^e gestern auf dem Gebäude der Vlntt<< "H°lln" die Fahue auf Halbmast gehistt. Alle auf il./ ""l Ausnahme des „Koknariu", beschlossen, hissen s? ^^^ktionen die Fahnen auf Halbmast zu dcnss^ - " die amtliche Bekanntmachung vom Frie- Mc„ s°^'mouth, l- September. Das Abtom "ntc' "^^'"o den Waffenstillstand, wurde heute zrichim, ^- ^'^^' ^ürd sedoch erst uach der Unte,r-jahanis^ ' 3riedensvertragcs in Kraft treten. Die fortin,/^ Delegierten weigerten sich, in Allen so-Uln Waffenstillstand zu willigen. Zusammenstoß zweier Torpedoboote. lX'Nd d^/m^' "^ptelnber. Heute nachts wurde wäh-Ved^^s Manövers das Torpedoboot 36 vom Tor-drji„< , . "Eobra" angefahren. Ersteres fank und ^^ina ? '" """' ^'^^' ^"" ^'"' Metern. Die Be-den ^"f "^^ sich- ..Cobra" havarierte und kehrte in "Mn zurück. Die Cholera. ^olne V"/ ^' September. Der „Wiener Abendpost" ^nmni? "^'' Miuisterium des Iuuern anläßlich den poii^" Fcststellullg der Cholera iu Westpreußen ^"wal^ ' Landesbehörden oer znnächst bedrohten l^n d "'"^gebiete die erforderlicheli Wcisllngei^ we-notwendigen Vorkehrungen erteilt. lolae s^^^ September. Dem „Fsremdenblatt" zu-Pdmann ^^^'"' ^" Malfatti, der bisherige' sciii ^ "^ Italiener!lubs ini Abgeordnetenhause ""gcordnetenmandat niedergelegt. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Am 30, August. Führt, k. k. Kommeizialrat; Dr.Krei-liig, s. Frau; Mang, ^ucharifta, Kirubauer, Beutel, Weinei, Schneider, Ioll, Schiff. Nowat, Noseuzwein, Weihtopf. Me., Wien. — Wellullgschct. l. u. I. österr.°uug, Kousulatsselretär, Port Said. — Viiickuer, Lehrer, Abbazia. — Schuh, Private, Brüx. — Pupp, Private, Liuz. - Beier, Oberstleutnaut, Weißeufels. — «lupic, ttfm,, Bosiljevo. Deutsch, Kfm,, Warasdin. — Acchwatel, Mühlsteiu. ttflte., Praq, — Kardos, «fm., Budapest. Slibar, Kfm , Selzach. Houes, ttfm., Berlin. — Ceiovaz, ^fm,, Brück. — Ivantit, Gegor. ttstte.. Trieft. Hotel Stadt Wien. Vom 30. August bis 1. September. Nadulovit, t. u. k. Major, s. Flau, Hermanustadt. — v. Wimmer, t. u. l. Lillieuschiffsfähurich, Pola. — Hülliug, Fabiilaut, hanuover. — Weiß, Lüdeisdurf, Nftle., Saaz. — Raucheubüchler, Fabrikant, Salzburg, - Probst. Kupferberg, Kflte., Langau. — Rempis, Juwelier; Bucher, Reisender, ! Nebel ! 29 8 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 15'5", Nor^ male 16 9°. Gestein abends starkes, von Nord nach Ost vorüber» ziehendes Gewitter. Monatsübcrsicht. Der verflossene Monat Angust war sehr warm, dabei ziemlich nah und gewitterreich. — Die Beobachtungen am Thermometer ergeben duichschnittlich in Celsius' graben: Um 7 Uhr früh 15 3°, um 2 Uhr nachmittags 24 - 6 °, um 9 Uhr abends 18 8°, so daß die mittlere Lufttemperatur des Mouates 19 6° beträgt, um 09° über dem Normale. --Die Beobachtungen am Barometer liefern 735 8 »nm als mittleren Luftdruck des Monates, um 0 2 «„n unter dem Normale. Nasse Tage gab es 12 und es sielen 1987innl Regeu. — Gewitter, darunter einige heftige, hatten wir an 7 Tagen, Nebel in der Früh an 5 Tagen. Unter den Winden war der SO. vorherrschend. — Im laufenden Monat September kommt der Mond am 8. früh in die Erdnähe, worauf sich die Witterung bessern dürfte. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtck. «OHl^cllOt Lith'"nTuelle ^^ bo währt b«i Niorcn- niw Blasenleiden, Harnbcsohwerden, HAfUma, Olcht uud Zuokerharuruhr, »nw|p l>ai Ca-twffV*a 4«r Athmunga- und \'©rdauung»orj;jine. 4Jj£pofc>r(ju«//en-jWrect» Franz RuS, k. k. Oberleutnant, gibt im eigenen, ^ im Namen seiner Frau Sophie Mus geb. Nalen» > tinüiü und im Namen seines Sohnes Franz» « allen Verwandten, Freunde» und Bekannte» die > traurige Nachricht vou dem hinscheiden ihres lieben » Söhnchens, resp. Binders > M a X i ! welcher heute morgens 2 Uhr nach kurzen Leiden » im zarten Alter von einem Jahre verschieden ist. > Die Beisetzung findet Samstag den 2. September > um 4 Uhr nachmittags vom Schlosse Nrinje aus ! auf dem Friedhofe zu St. Michael in Großlupp statt. > Um stilles Beileid wird gebeten. > Gr 0 hluft ft am 1. September 1905. > ! Al'rrdigniiMnstalt des ssranz Vobrrlet, ^ ---------------------------------------^---------------------------------------------- l Vclnl'».st3gung. ! Für die mir allseits zuteil gewordenen Bei» l leidsbezeiguugen anläßlich des plützlich erfolgten , Hinscheidens meines unvergeßlichen Gatte«, l'?zw. Vaters, Schwieger- nnd Großvaters und Vr.iderS sowie für die vielen Kranzspenden ,n,d die ch"lwolle Beteiligung an dem Begrätmissc- fühl.- 'ch u >ch v^. pflichtet, allen Freunden und Vceau.tten e.^^ gefühlten Danl auszusproche», Em.l.e Det ela Sagor am 3l. ?ln<,..st 1^5. (6589) Laibacher Zeitung Nr. 201. 1790 2. September 1905. lißwareiis Heinrich Kenia, MM. Wichtige Nachricht für Damen! Es ist mir gelungen, die Vertretung einer der grössten und hervorragendsten Smyrna-Teppichfabriken unter besonders günstigen Bedingungen zu übernehmen, so zwar, dass ich in die Lage versetzt bin, diesen Artikel zu Fabrikspreisen zu liefern. Die Qualität dieser handgeknüpften Smyrna-Teppiche ist unverwüstlich und sind diese derart dicht und dick, dass der Schall des Trittes vollkommen gedämpft wird, und darum werden für elegante, moderne Wohnungen heute mit wenigen Ausnahmen nur noch P^T* Smyrna-Teppiche *~9Kl verwendet. Man kann mit Recht behaupten, dass der Smyrna - Teppich heute unstreitig die beliebteste, angenehmste, modernste und zugleich aber auch die dauerhafteste Teppichgattung ist. Smyrna-Teppiche werden in jeder Grösse geliefert; auch ist dies die einzige richtige Sorte zum Belegen ganzer Räume. Indem ich hiemit höflichst zur Besichtigung meiner reichhaltigen Kollektion einlade, erlaube ich mir zu bemerken, dass ich selbe auf Wunsch auch ins Haus schicken kann. Hochachtungsvoll (3421)3—3 Heinrich Kenda. Der Stolz Jeder Haua-k fran 1st ein grater Kaffee. I ~~ i Kathremers Kneipp-Malzkaffee BOllto bei Bereitung: dea Kaffeeg-otr&nkes in keinem Haushalte mehr fehlen. o o o Man verlange nur Originalpakete mit dem Namen »KATHREINEB,«. 130.000 Kassen HESKY liu <« eh much. Glftnzoml bowiilir«-1 j JHilliKMto Fitbrllt«i>rel«;iO-l" 1 Die (3746) 5? fldlBr-flpothBhB in Laibach (Stadt) gegenüber der Sohuaterbrüoke ===== Bestand über 300 Jahre ===:=s Inhaber: Mr. Ph. Mardetaohläger, Chemik«*^ hält stets Mm Lager allo neuen Medikamente sowiö » In- und ausländisohe Spezialitäten, ^ia liefert nn Spitälor uml an die Horren Ärzte im {rroßnn "° an Private, Verbandstoffe und alle ohirurg. Kran*e* bedarfsartikel billigst und empfiehlt ihre pesetzüch^ schützten konmet. Präparat« unter der Wortmarke »¦** j Für Zähne und Mund: „Ada" Monthohnundwasoer ll ^ Zahnpulver i 1 K; für die Haare: „Ada" Haarwasser » Haarpomade ä 1 K; für Teint und Gesicht: »»•* Blumenseife und Cream ä 60 h und 1 K. Erzeugung und Depot für Laibaoh XtAVM«** in ij. Apotheke «zum Adler». Preislisten init Anweisung K" Pflege der Haut, Haare und Zähne gratis. Kurse an der Wiener Börse uom 1. Keptember 1905. «a«^offiMen «.rdan° Die notieNrn tturfo vrvslcbri, slch in Nronrnwährmig. Die Notierung sämtlicher Ätlic» und bcr «Dluersen Uose» versteht stch per Orüct. AUgemlinl Staall,schuld. Geld w«« «inyeltl Rente i« Noten Mai- November p, K, 4'2"/„, . , «uN'5n iNl>'?K InNilb, Iä„,-Iu>i pi. «,4'll"/„ l<»<»-45 ^><»«r» ,.«o! ^ebr,M»n. pr.». t'2°/„ im «5 1>>1'40 ., ,, Äprll.Oll.vr,ss, 4 2°/„ !<>i-»<» !01'40 l854er VtaalÄose 2bU fi, A!8S0er .. 1«1 fi 4°/„ 18N 8« l»2 nu l««4er ., 1UU st . . 2»» 25 2N5 85 dto, ,. 50 fl. . . 2»» 2!> 2»5'85 D°m,°Ps sl, 5°/„ . US? bl> «89 b<> Staatsschuld der im Keich». rate vkrtretenen Königreich« und Kändlr. vefterr, Goldrente, stfr., 1U0 st,, per «asse.....4°/^ ll9 50 !l9 ?u dto, Äeilte in «ronmwähr., stsr., per ttassr.....4°/„ ll»<>-«f> -8<> vtsterr.Investltilln^Nente,stsr., per llass? .... 3'/,°/° 9» 9l> »3W «is«nbahn lON'k» l01-«5 Z» Gtaatsschulbverschreibnn' gen abgcftemP.Etsrnb.'NItitn. «llfabetlibali» 20U st. KM. b'/4°/» Von Ä!«> st.......498'— 500'— 0to. Linz Äudni, »00 sl. °. W. 2- 5V<°/„........458 — 45»'— dtu. Salzb.-Tlr.wo fl. ö. W. S, 5°/».........4ä9 — 44» — 5. Karl'Lubw.-Ä. l«X> fl. ttM. z^o nün «»«i s>. , --— - -— «cld War« Vom staate Anr Zahlung übernommene Msenb'Priur. Obligationen. ltlisabethblll!» 60N N. 3U0N M. 4°/„ ab lU"/n......11S'?0 li7-?l! Elisabethbahn, 4U0 u. 200U M. 4"/„.........1l8 85 NV'Uo Franz Josef.-Ä., Em. l884 (div. ! St.» Lilb,, 4"/„ . ... l01 4!» 1U2-4U Gallzischc narl Ludwig-Ä»H.1 (div. Zt.) Silb. 4°/« . . . lON »U INI 9 Vorarlberger Vahn, Gm. l884 cdlu. St., Silb. 4°/» . . . 100-60 !Ul-60 Ztaatnschuld d«r Länder der ungarischen Krön». 4"/„ uil«. Goldrenie pcr «llsse . 11», ^5 li» 05 bto. dtu. per Ultimo .... iit> 8» NS — i"/„ dto. Nente in Kroncnwähr., ! steuerfrei, per Kasse . . . 9«e„! »n-»n ^/„ bto. dtu. bto, per Ultimo . W 5i> W'?l> Ung. St.-Eis.-Änl, Gold 10» fl. —-. --— dlu. dto. Silber !!)0 fl. . , . — — — — dto. Etaats.Oblig. (Ung. Ostb. v. I. 187k.......—— - — dtu. Scha!>lregllI.Ablüs..Oblla. —-— -- dtu. PräM.M. K I«U fl. — 2NU ll 2!8'5N!22^> 50 dto, dtu. u. b0fl.-1WX 216 2il>^ Iheih°«el>. Lus^ 4"/„ .... 165-K5 l«7 <>5 4"/» ungar. Gruudentl. »Obllg. i»« 3,->^ «7 85 4°/„ lroat. und slauon. betto »ß 70 U? ?<> Andere üssentl. Anlehen. 5«/„Donau-«eg.'Anleihe 1878 . log 4o!iN?'4<' Nnleden der Ztadt Gürz . . —- ^ —- «nlehen der Stadt Wien . . . io»-ül> 104-5» dto, dto. (Sllber od.Guld) 121'«0 i2li-«" dto, dto. (1894) .... 9l»'4i°> 10» 45 dto. dto. (1««8). . . . 10» 30 10,-25 Bülsebau-Anlehen, oerlosb. 5°/« K9'5«, ic«iü0 4"/^ Krainer Ua»de«°Unlehen . - - Geld ü^arf Vsandbrlts» «tl. Äobtr. allg. öst.in50I.verl.4"/„ 1N0 45 l<>I'45 N.-üsterr.Lande«°Hyp.Mnst.4°/<> 10U'»C «01 3,> Oesl.-ung. Vanl 40>/ljähr. Verl. 4°/n......... lUl-10 10^-1» dtu, dtu. 50jähr, veil. 4"/„ 101 40 l<>2 40 Lparlasse, l. öst., >>0I., verl.4°/<> i«l 30 102 Ä0 EisenbahN'pliontiil»» Gbligatianen. sserdinandö^tordbahn lim. 18»U 1«2'40 103'-iN l^esterr. '.liurbwestbllhi! . . . 10«>«.> 10« «b Otaatsbalin....... 427 5<>'4'o 32<'50 dto. d.5"/n...... 1«S'1»1 1L? 1„ Ung-galiz, Bahn.....—'— — - 4°/» Unterlrainer Bahnen . , —-— — - Divers» «os» (per Tiüll). «eizinsliche °se. 3"/, Vodenlredit-«ofe Em. 1880 803 -- 3l»i-8N 3"/„ ,, „ <3m. 1889 80S — 318 .. 4°/o Duuau-Daulpssch. 1<»0 fl. . .--— — . 5°/» Vunau°N?gul.-L°le , . , 270-— ^7550 unverzinsliche Lose. Äudap.-Basilica (Dombau) 5 fl. .--.- - -- Kreditlose 100 fl...... 4?4>— 48^6,' Elary°L°sc 40 fl. KM. . . . 15«-—«64 — Ofener Lose 40 fl..... i?u — 179 - PaM'llo,e 40 fl. KW. . . 1?«-— 186 - Noten Kreuz, Oest, Gef., v. 10 sl. 54-25 56 <<5 ,, ,, ung. ,, „ 5fl. — — —-. NudulfLosc 10 fl..... »«-.. ««-- Salm-Lose 40 fl...... 214-— ^!i3-- St, Genois-Luse 40 fl. . . . —-- —-— Wiener Comm.-Lose l>. I. 1874 585'— 544-?l> «elvinstsch. d. 3°/» Pi.°Nchl>IdU. b. Vodenlreditanst., (tm. 1889 100'— 110 — Laibacher Lose ..... —— - «eld Ware «ltien. lZranLportunter. nehmungtn. «usfig'Tepl. Glsenb, 50» fl. . . «»60- 2375-Ban u. Be»rieb«'Gef. für städt. Strahenb. in Wien lit, ^ . - — —'— dtu. dtn. dto. lit, li . -— —- Vöhm. «ordbahn 150 fl. , . »79 — g»^ - Bufchtiehraber (tls. 5UN fl. KM, 2«95 300!» bill, dtu. (lit. U) 200 fl. ,107- 1N2-Donau Daulpfschlffahrts» Gesell. bestell., 500 fl. KM. . . . 1U0N- 1004- Tüll Vubenbachcr E.-N. 400 ll 537 — 5,41 — Ferdlnanbö.Nordb. 1000 fl. KM. b860' 5880 Lemli.-Czernow.- Iasf^ -Vifenb.» Gesellschll!l.S. 4U3-50 4«!. - Wiener Loialbahnen-Ält.Ges. . 150— ltzv — Sanken. «nglo-Oest. Vanl 120 fl. . . 3is>— 319 50 Banluercin, Wiener, 200 sl. . — — ,--- Vodlr.-Änst, Oest, 200 fl.E. . i«41- 1045 Krdl.Mnst. f. Hanb.u. G. 1«0fl. -— —'- bto. dto. per Ultimo . . «7350 N?4t0 ltreditbanl, Allg. ung.,Ä»0fl. . 752 50 ?8»'l.» Devusilendanl, Allg., 200 sl. . 475 — 475 75 E«lumpie-Oes., Ndrüst., 400 li 548-545- Giro-ü. Kasici»?., Wiener 200 fl. 442-— 44« - hnv^held., vest.. 200 fl.30°/u(t. 291- - 29t,— Lä.ldtrbaiil, iüesl., 20« fl. . . t5ü2'H Oellcrr.-unqai. Äanl, «0U fl. . l«^8 j'"^^. iinionuanl 200 fl. ... 552—^°?zg N,rlehiSbauI. Äll«. «40 fl. . , ^3 5»^" Indullri,'Ant»r« n»hmung«»l. Äaugef,. Mg. üst.. ION fl. , , INS -^ ^" Egydier Else»^ und Vtahl-Ino, <. in Me» 100 fl..... -' ^,njl« Eisenbahmv..Le,hg.,',.^ Liesinger Brauerei 100 fl. . . 319"",.^. Montan.Oefellsch., Oest,-alp!ne. r>""^Aß Prager Eisei'.Inb.-Ges. 200 fl. »74«' >^,^> Salgo-Tarj. Steinkohlen 100 fl. 570 ^,°"^ ,,Schlöglmllhl". Papierf. 200 fl. 290"->°"«^ „Etehrerm.", Papierf. u. N.-G. 4^,2 —,^« ,<. Trifailer Kohlenw.-Äesell. 70 fl, 2«»'"'!'"«^ Waffenf.-V,,Oest.inWie!l,100fl. 548 " -" Waggon Leibanst,. Ally, in Pest, ,,« ^ 400 «^ ....... 621 '°°z^ WienerAaugesellfchaft 100 fl. . »61^,'«' WienerbergerZiegel-Mtlen.Ges. «62 "","" Devisen. Kurze Sichten, Vlmstcrdllm , . ... 19s"ll^.°,, Deutsche Pllhe...... 117 »? "g yj Luudon........ «3>>7'"^z0 Pari«......... 953i> ^.^ Lt. Petersburg...... -^ " Valuten. Dulaten........ N ^ l',,, LNFranlen-vttllle..... l9'1'>! ^j? Deutsche Rcich«balllnoten . . ,1? »^'^«0 Italicnische Äantnoten . . . 95 40 ' ^ «übel-Noten...... l 2'b3^^. uu K»nt«n, l*s»urles*Mi, Hrlorllülen, Abll«u, L.oü«*ii ftc, l>«