Hi. 29Y Montag, 20. Dcccmbcl 1897. Jahrgang 116. Macher ^ Zeitung. ^'"'«P'"- «.. V. st ". r,. n d « n « : «°n.'«Zr.« st, '^W^'«."_''^sHon'«bilr:° Füi Dit ««»ib. fielt.» erlchelnt Ul«llch, mlt »u»m»hn« bei Gnm» unb Feiertage. Die »b»l»lftr«tt»« befindet sich «ongl»I«pllltz Nr.». ben. am 1st. December 1997. i Franz Joseph m. p. O a u t s ch m. p. lieber Freiherr v. Loebl! Ich ernenne Sie zu "llen. am 16, December 1897. Franz Joseph m. p. l Gautsch m.p. tz^^ und l. Apostolische Majestät haben mit klüger Enlschli.huna vom 14. December d. I. ^^U'Inspector der l u. l. Privat- und Familien, «"er.Direction in Prag Arthur Riegl das ^uz des Franz. Josef. Ordens allergnädlgst zu . Nichtamtlicher Theil. Artige Stimmen über Oesterreich-Ungarn. 'hHeinem Leitartikel der «Kreuz-Zeitung». betitelt! lil^lnpfe und Staatecredit in Oesterreich- /z^"'. heißt es: ^^ . VM leiten traten in den letzten Wochen ,m ^'llen ^"lchauungen zutage, als ob bei den der- t ""politischen Kämpfen in Oesterreich - Ungarn ^tttill. ^taatsverband beider Staatsgebiete der V.?'ungarischen Monarchie selbst tangiert )<^I °b der Weiterbestand dieses gemeinsamen Hilt x der Monarchie oder die Trennung belder !^" ^°n°lchie b.s zur bloßen Personalunion )VV"nde. N.chts wäre irriger als derlei über. Mell., "lf°siungen. !ur welche, abgesehen von den ^z">n in den Emanationen der politischen >«h" w Oesterreich-U.garn, selbst nur die m >,,?» ?"swärligen Kreisen vorhandene geringe "tliHil b" staat^echlllchm Constitute. Acte der ^M-ungarischen Monarchie den Erllärungs. ' !>2" l°""' Selbst wenn die wirtschaftlich« ' ^<^" °uf länaere ober kürzere Zeit auf. zelvlt würbe, so würde hiedurch die politische und historische Zusammengehörigkeit der österreichisch - unga» bischen Monarchie und ihrer hierauf begründeten Einheit nach außen nicht tangiert. Wenn also wiederholt davon die Rede ist, dass jetzt der im Jahre 1867 ,fschlosjene österreichisch «ungarische Ausgleich in Frage stehe, so muss, um Missverständnisse zu vermeiden, an dem Unterschiede des staatsrechtlichen und Wirt-schaftlichen Inhaltes der im Jahre 1867 zwischen Oesterreich und Ungarn geschlossenen Vereinbarungen festgehalten werden. Was aber die — wie bekannt — in dem letzten Zeitraume schnell gewachsene staatsfinanzielle Kraft und den hierauf begründeten Staalscredit Oesterreich-Ungarns betrifft, so ist dessen dermaliger günstiger Entwickelungsstand weder durch die wie immer erfolgende Austragung der Fragen der weiteren wirtschaftlichen Gemeinsamkeit Oesterreich-Ungarns, noch durch die momentan verschärfte Phase der Partei-kämpfe in Oesterreich. Ungarn irgendwie bedroht. Es ist hier zunächst zu konstatieren, dass die bestehenden Handels« und anderen wirtschaftlichen Verträge mit anderen Staaten, dann abe- auch die gleich der Ge. meinsamleit der vorerwähnten Pragmatical. Angelegenheiten dauernd begründete Beitragsleiftung Ungarns zur i allgemeinen Staatsschuld durch die Fragen des gemein-samen Zollgebietes und der gemeinsamen Notenbank gar nicht berührt werden. Die Parteilämpfe in Oesterreich, deren Wogen derzeit hoch gehen, entstammen, wie schon erwähnt, dem fast ausschließlich dominierenden Motive der Nationalitäten-Bewegung nnd berühren in keiner beeinflussenden Weise die für den Staatscredit maß. aebenoen Verhältnisse. Was fpeciell den österrelchlsch.unganschen Staats« Haushalt betrifft, so zeigt sich, dass die politisch relativ ruhigeren früheren Jahre von dem chronischen Deficite beawtet waren, während die politisch bewegtere letzte «"it nach erreichter Beseitigung des Deficits volle Konsolidierung des Gleichgewichtes im Slaa,«hau«h°lte. Schuldentilgung aus den laufenden Staatseinnahmen und überhaupt einen Zustand gebracht hat, in welchem der Staatscredlt an den Geldmarkt nur mehr zur Beschaffung der Mittel für bestimmte Inveftitionszwecke °^ Der Artikel betont sodann, dass die directen unl > indirecten Steuern in constant« Steigerung begriffer !ind wei" °uf die beständigen Ueberschüsse d« Rechnungsabschlüsse h" «nd bespricht die günstig. Exportoerhä tnisse. ^ Hebung bei Allgemeinen Wohlstandes und d.e Wahrungsresorni .vom Jahre 1692 auf Grundlage der Goldwahrung Diese Währungsreform ist seither durch die bereits erfolgte Einziehung des größten Theiles der Staats» noten wesentlich weitergeführt worden. Der Goldfchatz der gemeinfamen Notenbank (österreichisch. ungarische Bank) hat bei Aufnahme der Währungsreform eine solche Verstärkung erfahren, dass er ungefähr dem Goldbesitze der deutschen Reichsbanl gleichkommt. Der Artikel weist ferner auf die andauernde Behauptung des Gold. Pariwertes der Noten i« Verhältnis zu dem ausländischen Goldgelbe hin und betont, dass selbst in der gerade im gegenwärtigen Zeitpunkte infolge des Ausfalles im Warenexport und der einschneidenden Zinsfußsteigeruna in Deutschland geschaffenen ungünstigen Eonjunctur sich das momen-tane Disagio der einheimischen Währung beträchtlich unter dem Ausmaße von 1 pEt. bewege. Auch bei dieser momentan ungünstigen Conjunctur konnte der seit längerem constante Bankzinsfuß von 4 pCt. zum Vortheile der inländischen Volkswirtschaft beibehalten werden, und ls ist auch der seit längerem erreichte und theilweise überschrittene Paricurs der vierprocentigen österreichischen Staatspapiere trotz der in den lebten Tagen durch das Ausland verursachten Börsedepression behauptet worden. Wenn alle diese Momente, welche Zeugnisse für die Consolidierung des Staatscreoits Oesterreich-Ungarns bilden, in Erinnerung gebracht werden, so geschieht es nicht so sehr um ihrer selbst willen als um zu zeigen, dass zwischen ihnen und den momentanen politischen Kämpfen in Oesterreich, so peinlich der Eindruck ihrer Maßlosigkeit im Auslande sein mag, lein greifbarer Zusammenhang besteht und hieraus eine Gefährdung des Staatscredils in Oefter-reich.Ungarn thatsächlich nicht zu befürchten ist.______ Politische Uebersicht. Laibach, 18. December. Der Vudgetausfchuss der öfterreichi- schen Delegation versammelt sich am Dienstag. den 21. d. M., um 11 Uhr vormittags zu einer Sitzung. Auf der Tagesordnung ftehen die Nuntien ! der Delegation des ungarifchen Reichstages und die ! Lesung der Beschlüsse. Mittwoch, den 22. d. M., um 10 Uhr vormittags findet, wie schon gemeldet, die » 6. Plenarsitzung der Delegation statt. — Das Nuntien-» Comite' der Delegation des ungarischen Reichstages wird Dienstag, den 21. d. M.. um : 5 Uhr nachmittags in Wien eine Sitzung halten, z Die Schlusssitzunq der ungarischen Delegation findet , am nächsten Tage. Mittwoch, den 22. d. M., nach-. mittags statt. Feuilleton. yDer H.M^ Georg Preuner ""«t von Herzogenbnrg (1578-1590). Von P. von «adie». , ^°Il°i!. ?"lg war - wie Prälat Frigdion »a'Nbu" ^"" trefflichen Geschichte des Stiftes ' ?« N!°" - ein ganze« Leben hindurch der ?> und ^erer und Vertheidiger der katholischen jö.dm," scheute keine Mühe, die Marktbewohner welche schon nahezu völlig zum '^U w den ^chob (Z °Uch 'pichen Kirche zurückzusühren. was ihm ^.ei^^ng. Das Archiv von Herzogenburg be- Vle zrN^ von hochinteressanten Daten. d,e st« «>?1 °"leit Prenners beziehen, darunter " s ^' Ülchel) >." '" I°h« 1579 an das bischöflich kt> chn ^""i°t gerichtete ausführliche Schilderung »<" lo betrübenden öffentlichen Zustände m >, »" unk ?'" er hervorhob, dass nur mehr d» dem Gottesdienste m de »ührend die Ortsbewohner zu ^>dem^ tigern in die Umgebung l.eftn. <,^H Autz« eine« H«rn von Mger standen . 's N,1 ll^?"ung richtete er °„ den Kaiser '"btt (im Iah« 1582). Die Ordnung im eigenen Haufe wussle aber Propst Georg in vorzüglicher und r erfreute sich barm der eifrigsten und tuch «gften Mitarbeit/r unter den Ordensbrüdern; einer derselben. Kt- an M°m wurde «Administrator, zu St. Polten. V"d^ komischen Verhältnisse verstand Propst Nenner bestens zu gestalten, owelt es nämlich d,e Nu e zu^ trotzdem das Stift gerade in t?-n Taam seiner Regierung mit Misswachs und anderen Kalamitäten (der drohenden Peftgesahrn.sw.) hatte; so herrschte z. B. durch ore, Jahre ?^»7 bis 1590) eine solche Noth an Wem, dass e.n Him« mit sechs Gulden bezahlt wurde, entgegen dem NberNM früherer Jahre (z. B. 1560). in welchen. "" sN Menge davon vorhanden war. dass es nicht g"u! Fässer gegeben und der Ueberflus« hatte aus- ll^^i"?em Higen Nachbar Helmhard Baron «Nraer beendete unser Landsmann 1579 einen noch nnter dem vorherigen Propste begonnenen Streit. Seiner Vürgerfreundlichleit, die aus manchem m der Ehronik verzeichneten Acte hervorleuchtete, fetzte er ^- ssrone dadurch au. das er den Bürgern von «nburg 158^ den dem Votteshause gehörigen, am Schenkhause gelegenen und nun mit ihrer Beihilfe mu «bauten «Stock, ganz überließ nut der Ve. stilnmung dass sie darin das Rathhau« von Herzogen. gnadete Kaiser Rudolf II. unsern Propst Georg Prenner in Ansehung seiner vielen und großen Verdienste und namentlich dafür, «das« er sich in Visitationen und andern ihm vom Kaiser aufgetragenen Commissionen mit ganz christlich löblichen Eifer, sorgfältigen, emsigen Fleiß, Mühe und Arbeit gutwillig und unoertrossenlich erzaigt». mit dem Titel eines kaiserlichen Rathes. Schon hochbetagt und kränkelnd, nahm sich Propst Georg Prenner im letzten Jahre seines Lebens einen Coadjutor in der Person seines von ihm selbst aus» ersehenen Nachfolger« Paul Zink und begab sich auf den Rath der Aerzte nach St, Polten. Doch schon nach vier Tagen seines Aufenthaltes daselbst ereilte ihn am 4. Februar des Jahre« 1590 der Tod. Der Leichnam des geliebten und allgemein betrauerten Stiftsobern wurde nach Herzogenburg zurückgebracht und hier in der St. Ialobskapelle beigesetzt. Da später ein Neubau der Kirche erfolgte, bei der diese Kapelle eine Ver» anderung erfuhr, ist heute da» Grabdenkmal de« Propstes Georg Prenner in Herzogenburg nicht mehr erhalten, wohl aber erinnert em schöller, mit Wappen-und anderen Reliefdarstellungen versehener Stein von einem durch ihn errichteten Klosterbrunnen aus dem Jahre 1578, heute im großen Hofraume de« imposanten Stiflsgebäudes in die Wand eingelassen, an diesen aus-' gezeichneten Orbensmann und Vorstand, der au« dem fernen Kram zur Regierung de« altchrwürdigeN nieder« österreichWn Stifte» gelangt war l Laibacber öeituna Nr. 290. 2632 20. December 18«^. Wie das «Vaterland» meldet, wurde anlässlich der im Ministerium für Cultus undUnter-richt nothwendig gewordenen Neueintheilung der Revisionsgruppen bis auf weiteres die Einrichtung ge» troffen, dass der Minister sich die Revision der katholischen Eulwsangelegenheiten unmittelbar vorbehalten hat, in der sonstigen Geschäftsbehandlung dieser Agenden ist eine Aenderung nicht eingetreten. Das «Verordnungsblatt für den Dienstbereich des k. t. Finanzministeriums» publiciert ein auf Grund Allerhöchster Entschließung vom 6. d. M. erlassenes Organisations-Statut für den technischen Controldienft in der Bier«, Brantwein-, Minerülül-und Zuller»Besteuerung. Im ungarischen Nbgeorbnetenhause wurde gestern die Generaldebatte über den Gesetzentwurf, betreffend die provisorische Regelung der Ban!» und Zoll-Angelegenheiten, fortgesetzt. — Die nächste Sitzung findet heute statt. Das ungarische Magnatenhaus nahm gestern nach kurzer Debatte einen Vertagungsantrag des Bischofes Roman betreffs der Verhandlung des Gesetzes bezüglich der Ortsnamen an und beschloss nach einer schwungvollen Huldigungsansprache des Erz« bischofs Czaszla die homagialen Glückwünsche des Hauses aus Anlass des auf den 24. d. M. fallenden Geburtstages Ihrer Majestät der Kaiserin dem Protokolle zu inarticulieren und beauftragte den Präsidenten, dem Kaiser und der Kaiserin, sowie den Mitgliedern des kaiserlichen Hauses die unterthänigsten Glückwünsche mit dem Ausdrucke unwandelbarer Treue und Ergebenheit aus Anlass des Jahreswechsels aus« zusprechen. Mit Glückwünschen sür den Präsidenten und Vlcepräsidenten schloss die Sitzung. Die deutschen Vlätter würdigen den Ab-schiebstoast des Kaiser« Wilhelm in Kiel als bedeutsame programmatische Kundgebung über Zweck und Ziele der ostasiatischen Expedition und die über« seeisch«deutsche Politik überhaupt. Die «National-Ztg.» jagt: «it der Rede des Kaisers ist die deutsche Besitz-ergreisung in China endgiltig vollzogen, und zwar. wie man wohl annehmen darf, auf Grund inter« nationaler Besprechungen, welche die friedllche An» erlennung der deutschen Position in der Kiao« Tschau» Vucht gewährleisten. Die fremden Mächte erhalten in der kaiserlichen Rede die Versicherung, dass Deutsch, land nichts anderes erstrebt, als was dieselben, so weit sie ähnliche Interessen zu schützen haben, sich schon vorher gesichert, so England in Hongkong, Frankreich in Tonkin und Russland in der Mandschurei. — Nach einer Depesche des Telegraphenbureau Dalziel aus Shanghai besetzen die deutschen Marinetruppen immer mehr Gebiet bei Kiao»Tschau und haben sich die chinesischen Truppen, die Kiao« Tschau selbst räumten, auf Befehl von Peking noch weiter zurückgezogen, damit Iusammenftöße vermieden wurden. Das japanische Cabinet halte fortwährend Lonferenzen mit den Militär« und Marinebehürden; dieselben sollen sich hauptsächlich auf Formosa beziehen. Die Londoner Morgenblätter besprechen die Rede Kaiser Wilhelms aus dem Kieler Schlosse. «Morning Post» sagt betreff« des Aus» laufens des Geschwaders nach China, dieses Ereignis bedeute eine Epoche in der deutschen Geschichte. Es scheine in der Entwickelung des Reiches den Abschluss einer großen Periode zu verzeichnen und die Eröffnung einer neuen Aera anzukündigen, in welcher Stellung das Reich in der Welt größer als je sein würde. — «Standard» schreibt, die Flotte und ihr tapferer Commandant, welchen Kaiser Wilhelm in hochherziger Entsagung von seiner Seite lasse, werde voraussichtlich nicht viel zu thun bekommen, aber sie werde zeigen, dass das deutsche Reich ebenso wie England und Frankreich sich nicht durch irgend einen an die See reichenden Staat geringschätzig behandeln lasse. Nach einer aus Rom zugehenden Meldung ist in dortigen Negierungskreisen von der angeblich bevorstehenden Ersetzung des französischen Botschafters am Quirinal. Herrn Billot, durch den jetzigen Botschafter in Bern, Herrn Barrere, nichts bekannt. Der mit den vaticanischen Kreisen in Fühlung stehende Correspondent der «Pol. Corr.» schreibt aus Rom, 15. December: Cardinal Parocchi hat jüngst in einer Versammlung im Npollinarischen Convict eine Rede gehalten, die sehr bemerkt worden ist und sowohl in Rom wie auswärts einen gewissen Wiederhall her» vorrufen wird. Der Cardinal hat sich nämlich sehr kräftig gegen die Tendenzen und Uebertreibungen der christlich-socialen Bewegung ausgesprochen. In energischen Worten kennzeichnete er die Haltung jener Priester, welche die Allüren von Volkstribunen an« nehmen und ihre kirchlichen Aufgaben vernachlässigen, um in Vereinen und Versammlungen Reden zu halten. Diese Verurtheilung des christlichen Socialismus durch einen Kirchenfürsten, wie der Cardinalvicar, wurde in Rom sehr beachtet. Sie beweist, dass sich in den hohen kirchlichen Kreisen eine Reaction gegen jene ge-fährlichen Formen zu zeigen beginnt, welche der christliche Socialismus in verschiedenen Ländern angenommen hat. Se. Heiligkeit der Papst hat in jüngster Zeit eine Anzahl französischer Bischöfe empfangen, die nach Rom » limin» gekommen waren. Allen diesen Kirchenfürsten gab der Papst seinen festen Willen tnnd, vollständig und unverändert die Instruction«« aufrecht zu erhalten, welche den Katholiken den Anschluss an die Republik zur Pflicht machen. Der Papst verwahrte sich gegen die ihm zugeschriebene Absicht, als ob er seine Polltik in dieser Richtung ändern wollte. Einige Bischöfe, unter ihnen Cardinal Licot. Erzbischof von Bordeaux, wurden vom Papste über die muthmaß-lichen Ergebnisse der nächsten Wahlen für die gesetz. gebenden Körper befragt und erklärten, dass, entgegen den von ihm noch immer gehegten Hoffnungen, die Wahlen höchst wahrscheinlich keine Aenderung in Beziehung auf die religiöse Situtaion herbeiführen dürften und dass die katholische Partei wenig Chancen habe, aus dieser Campagne gekräftigt hervorzugehen. D,e französische Kammer nahm gestern ungeachtet der Einwendung des Minister« Turret den Antrag des Dep. Radier an, wonach für alle Betriebs» beamten der Eisenbahnen die tägliche Arbeitsdauer auf 10 Stunden festgesetzt wurde. Auf 10 Arbeitsstunden sollen 10 Ruhestunden folgen. — Die Panamacom» mission wählte den Dep. Valle zum Generalbericht, erstatter. Vler bisher auf freiem Fuß belassene An-geklagte in der Panama.Affaire wurden abends verhaftet. Der Process beginnt morgen vor dem Asstsen-gericht. Aus Constantino pel wird aus beM« Quelle gemeldet.' Entgegen den in der englWN -p " verbreiteten beunruhigenden Nachrichlen über d'^ . Kofsowo, Monastic und Salonichi wird " ^' ^. kreisen auf die aus diesen Vilajets eintreffenden «l^ denstellenden Berichte und darauf hingewiesen, °° ,. maßgebenden Stellen über die den «lbanesen M"" benen Excesse sowie über die angebliche ""A d>« und massenweise Verhaftung von Vulgären l>ll^ Türken nichts bekannt ist. Gegenüber den pml""'^ Nachrichten aus Albanien wird auf der Pl"^B dings versichert, dass es sich um einiste Zwischen," ^ locals Natur in Ipek und Djalova handelt, v« auf die türkischen Truppen nicht ein SchussH^. wurde. Die in einer Athener Depesche des ^ ^^l' enthaltenen Meldungen über ausnahmsweise^ maßregeln im Vilajet Ianina sind gleichfalls oy Begründung. Tagesneuigleiten. . -(Die Ozeaediner «lftmischeH^ Die königliche Tasel in Vzegedin hat in der W,'^ Affaire von Hod . Mezö - Vasarhely da« lehle .,. gesprochen. Bezüglich der zu« Tode verurlheilten ^,, angeklagten Marie Jäger wurde auf sumjeW ^, ichweien Kerker erkannt; drel gleichst« i"«^ oecurtheille Weiber erhielten lebenslängliche N" > h<. Die anderen Uctheile der ersten Instanz "" ftütlgt. ^ ,,.l i°' - (Proces, Voitsche».) N°ch "^ Vofil, zugehenden Meldung findet, nachde« lo""^ ,,» der im Processe Boltschew Verullhellten »l« ° ^ i' der Staalsanwallschast p/gen da« vo« Klelt^ ^ Philippopel gelallte Ullheil «lnsvrache "ho"" ^ a« 20. Jänner loxmenden Jahre« die «Ppc«""" ^ vor de» Phllippopeler «pptllgerlchte inA"g"<.^/ E mocbung der «nna Szimon statt. ^" ^ lrelgelpcochene Vruder de» früh««« N'ttxelft" ^ Voilschew wurde infolge der «quiftlion t»e« anmalte« neuerding« ln Haft a/no««en. ,^<^ — (V0««illige Gefährdung «'^s? pres«zuge«.) P« 1 »jährige V°hnwllltel»^ ^ bald ln Würzburg, der a» 14. November " ^l< Wlen-Oftender Elp«s«zug bei Lohr durch el" <^ l0fung gefährdete, wurde zu fünf Jahren g"9" , "theilt. ^ — (Da, «er«»nische National» F Von Jahr zu Jahr «»eitert sich da» s^< Notionalmuseu» in Nürnberg baulich »"i «F^ I» vorigen Jahre find drei llelner« anstoßen" F u« 45 000 Vlarl, und jeht wieder ist « /^ Nachbaranwesen u« 120.000 Mark "wor" ^p In letztere« wlrlj die bereit« über 200,"" ^ zahlende «upferftlchsa««lung, die «ibliolhe F « 200.000 Vünden und da« Archiv «it <"" »«^ > Gestünden an wertvollen Urkunden und " se< !^ , gebracht. D«e Mittel für den Anlauf diese« v ^F ^ durch Freunde und «0nn« in der W"^^!' ! tverdtn, das« ftch 120 bereit erklären, je ^, S»^ ^ ft.ften. «uf diese Art find j,tzt schon, b"" ° „/ , die Qffentllchleit gelo»men ift, 50.000 Vl«" ,, «elft aus Nürnberg und München. .hlt ,«,! - (Die Telegraphen-Drüh^ schütz gegen V lih-««l°hr.) s«^^j ^ I)ie Hleneöiger Mannt. Eine Geschichte aus den Verge« von Friedlich Dolch. (2. Fortsetzung.) «Die Augen, d' Haar und der Epitzbart aber waren kohlschwarz, und schwarz is auch sein Spitzhütel und der Mantel, in d«n er eingewickelt war, g'wesen. Auf der Achsel hat er einen kohlschwarzen Sack und in der Hand eine kleine Spihhack'n g'habt, und mit der Spitzhack'n hat er diesmal auf ein' Stein g'schlagen, dass die Funken nur g'rad' so herumg'flogen sind. ,Venn/ hat er g'sagt. ,ich will loschieren bei dir. Platz haft ja genug in deiner Hütt'n und du sollst gut be« zahlt werden/ Aber mein Aehnl hat den Kopf g'schüttelt und is ausg'ftanden. ,Bleib mir vom Leib/ hat er g'sagt, ,ich kenn' dich schon, hast mich schon oft zum Narr'n g'habt.' ,Du kennst mich?' hat aber das schwarze Mann'l ganz verwundert g'fragt. ,Nie wär' das möglich? Bm doch nie in der Gegend g'wesen! Und du wirst wohl auch noch nie in meiner Heimat g'wesen sein, in Venedig!' Wie das mein Aehnl g'hört hat, is er ganz erschrocken ein paar Schritt zu« rück. ,Von Venedig bist?< hat er g'sagt. ,I« 's möglich? Aber was willst denn nachher da bei mir? Gold suchen? Da haft dir ein schlechtes Platzl aus» g'sucht, wenn du das im Sinn hast!< Da hat das Venediger Mann'l gelacht und hat gesagt: ,Das über« lass nur mir, da haft du dich nichts zu lümmern darum. Aber du hast mir noch leine Antwort 'geben aus meine Frag', ob ich wohnen lann bei dir. Warum ^ «^."^l? 5° w^ Du wirft zufrieden sein mit "«, N wH d« Wohnung m wo er auch Gold g'sucht hat. und nachh" ^^ und von sein'm prächtigen Palast, °" ^ Wasser g'standen sein soll. Dabei iS »yn ^^ ganz g'jchwiud vergangen und am ande ^ ?^ wieder a jeder an seine Arbeit ^ange"' ^ "^ i> Nlmputz hat sich, seit da« Mann'l t>a ^ ,,! seh'n und hör'n lassen. Der fürcht ^z g> Mann'l. hat sich mein Aehnl denkt; 0" « am ltnd' b,n ich ihn gar für allelve'l »" ^ B ^ hat er sich z' früh g'freut g'habt. ^,^ Sennhütt'n 'lommen. ,Senn/ hat " W S^! paar recht große Sack' bei der Hand s ^ M ^ her lomm' nur gleich mit! Ich hab ^'lds, erstaunt und ungläubig dr-ing'schaut, Y di>", M. doch die Sack' g'nommen und i« "'^ <^ 'gangen. Das Mann'l is voraus und ^ MI lreuz und quer herumg'jührt zwil«" ^',. H l sie auf einmal vor emer niedrigen ^ g^ sind, die mein Aehnl vorher nie g l^ ^/ Und richtig, die Höhl'n is auf und a"'^ g j" g'wesen, und der Goldsand hat 'olltzl " der Abendsonn' so roth wie Blut.» ^ (Fortsetzung folgt.) ^ Laibacher Xeiwna Nr. 290. 2633__________________________________________20 December 1897. ^°ch btlannte Thatsache, das« das Novell von Tele« ^hln. unk Telephon-Drähten, welche« heute über die K ^'"n Lliidle ausgespannt ist. diese Orte vor den « jungen be« Vllhe« beschuht, ja viele Gewitter über. w W nicht zu« «u«bruche lo«men lässt. Dennoch waren vl ""k 3°chleule der «nficht. das« diese« N,h von Drähten ü, " Aonchen Füllen eher eine «efahr. al« ein Schuh sei. sll "' "Un über diese Frage in« «eine zu lo»«en, wurde b, lulz«m in England eine «om«ission ernannt, welche h, l.Mg feststellen sollte, ob die Tllegraphen. und b ""Phon-Plühte einen Schuh gegen den Vlih bilden it '" die Vlih.Gefahr vergrbhern. Die Commission hat n ," «Ndlbetlegttch nachgewiesen, das« durch die Drohte b ,, vlftlglllt der Schlüge 0'rmindert und die Vlih. Mr verringert wird. Vel 340 Städten, die mit einem t. M°n.3tth versehen waren und 560. die lein solche« s< l b". zeigte fich die Gesahr al« i« Verhältnisse von e > ^6 stehend __________ 2 Wal- und Provinzial-Nachrichten. > Krainische Aerztekammer. l Sitzung am 15. December 1SS7. l ,« VtÜsident: Dr. Ritter von Vleiwei «; Vchrifl« , ^' ^r. Gregorlt; Kammermitglieder: Dr. Nrlo. ^°ll. Dr. Ei«l, Dr. Marolt. Dr. slajmer, < ^«eyer, abwesend Dr. Iagodiz. l z,,, Nachdem der Vorsitzende die V'neh«igt. ^ 3"«r den Einlaufen befinden ftch «eltt «nlworten ! »,' ^llte der Aerzte und der Kranlencassm auf da« , ^" "e der Kammer vo« 4. «uguft l. I. Durch Erlas« i^^en lrainischen ü°nde«au«lchusse« vom 10. De« üh ? l- I. ö- 12.063. wird dem Ecfuchen der Kammer °lz., °"I°fsung eine« Iimmers im neuen Lanbesspilale z 'nschl»,tlich »lt dem Vereine der «erzte in llrain Ü^, llkgeben unter der Vtdlngung der monatlichen ^..""'' t)le Vedienung und Instandhaltung der ^,„ " "^tn von diesen beiden Kö.perschafttn besorgt h»^ Angabe, betreffend die Dienstespragmatil sür Dr. A. Vrenner sür sein energische« Auftreten « ^ ^ ,^"^e und Interessen de« ärztlichen Stande« <^" der lrainlschen Aerztelammer «««gesprochen. Vn ^"" »erztela»«er sendete den Entwurf einer !. ''lik " " da« hohe «. l. Minifteriu« de« Innern, da«. ' »"^ ^lle die Gründe gegen den Antrag be« Dr. Ebenhoch ^!»i,/"°^" berücksichtigen und die Vew'lligung zur ,,! ^> .^""' «lngabe zu richten: D°,selbe wolle da« ^ '''. i»! "^" «emeinben Obelöfterreich« l« Wrge de« , ^l, ^""ium« de« Innern allerunterthünigft über. ? >^fl°'«gesuch. dahingehend. Se. l. u. l. Apofto-Kl ^blba^"^ "°lle allergnüb.gft geruhen, de« Franz 1 >l^, ' Krü«« und H°u«befiher in üanbshaag. '« ", ^"' 3'Idtlrchen an der Donau, «it Rück„ch' ,^ ^ ^^""enben besonderen Ve.hä,lnlsse und °u> ^ >n/?./'Weich, gugn.ss- beftätigte empirische «e> / l" heln, "°b««m..!je die V'willigung zur Vehandlunl ^ d>duna ?"' Q.e.schungen und ««renlungen °hne Iü z>liilt^ ^"""er Vledic°«enle zu ertheilen. S-ine 3 ^ ,' ^'bm, ^ller befürwortend unterbreiten. In der l >»i '" U""» de« obe. österreichischen Landtage« wurde I >°g ^n' '"skndermahm abgeändert: «Der hohe II >°U^^beschli.hen. der «ntrag Ebenhoch wirb dem / >r N?^ zugewiesen mit der El«ächtigung. unter ^ ^"°ch ""^chligung alle« vorhandenen Material.« ^ ^'ll" »un«^ "" eingesendeten Entwürfe abgenannt r ,> ^"tch"^»". die Frage aufzuwers.n, °b ein Laie > h>nV" ««°de des Kaiser die voni» praot.oanä. k " ^i«h?"'. la««„pflich.ig ist «it allen «echten ^ >>»!> ^t » ^ " lam«etpflichligen Arzte«. ^ ^ ,^97 ^ referierte über den «echnung«abschlus« < V>ben ^"nahxn bellesen fi« °"l b2« ^ l 5 N°!,w .°"l 441 fl 4b ,r «assareft «6 fl. bb lr. ^ ^^or. ""« p" '»W wurde mit 5 st. s^stMM- V'"b^ reserlerte über die Kcanlencaffen enl- ^«.n? .Flusse der leht.n Ka««"fihung und ^ ^" ""rag be. H°rrn Dr. Iagodiz über ' '"'« »rzMche« «inimalhonorartarise«. Nach den elna/laufenen 4S Nntworts« gibt e« in , rain 16 pauschalifierle Cafsenarztenstellen. Die übrigen < lanlencassen haben entweder volllo««en freie «lerzte. j ahl odec sie honorieren den angestellten «rzt nach eine« , ereinbarten Tarls von Fall zu Fall. Unter den Lassen. ! szten sind die der Vezirl«. Kranlencasse Laibach am < hlechteften bezahlt, die College« a« Lande stehen sich i weite« günstiger; dabei find jedoch die theueren 8r-en«bebingungen und die Eoncurrenz in der Stadt nicht , erückftchtiget. Der Vorstand wird beauftragt, mit dcr )ezirl«. ssranlencafse Laibach Verhandlungel' einzuleiten. ,le die Lage der Aerzte, respective der ärztliche Dienst »ei derselben, zu reorganisieren wäre. «n der Debatte über die ärztliche Honorar»inimal-axe belheillgten fich alle Mitglieder und e» wurde chlleßllch der «ntrag de« Referenten angeno««en: 1) der ingebrachte Entwurs wird zur Kenntni« geno««en; i.) ehe jedoch weitere Schritte nnterno««en werden, wäre « angezeigt, «lt de« Vereine der »erzte in Krain, der ,or 20 Jahren bereit« einen Honorarlaris «««gearbeitet ,nb oerossenllicht hat. in Fühlung zu treten, damit «an ,e«einschafllich in Berücksichtigung der Lalbacher Verhältnisse «lb der Verhältnisse außer Laibach die Taxe revidiere und seftsehe. Nach Erledigung der Personalien und be« Nerichte« liber den III. österreichischen «erztelammertag, der bereit« in der «Lalbacher Zeitung» erschienen ist, wurde vo« Vorsitzenden die Sitzung geschlossen. — (Hofnachrlchl.) Ihre l. und l. Hoheit die durchlauchtigste Frau Erzherzogin Maria Veatrix hat fich von Vraz zu längere« Aufenthalte nach Oörz begeben. *(Lanbe«gerlcht«präslbent v. Kokeoar f.) Mit tiefster Trauer und allge«elne« Veileid wirb die Nachricht von de« Hinscheiden de« hochverehrten Hrrn Lanblsgericht«piüsidenten Koöevar von Konden-hei« von der Vevöllerung v«no«men. Der Staat verliert in be« Verblichenen einen hervorragenden hohen Vea«ten, die Gesellschaft einen Mann von »««gezeichneten Elgenfchaften de« «eiste« und Herzen«, seine Faxilie ein gütiges, liebeoollls Oberhaupt, die zahlreichen Unter, gebenen einen Vorgesetzten, der stet« gerecht und unparteiisch u« ihr Vefte« «lt väterliche« wohlwollen besorgt war. Herr L°nde«gerlchl«präfident v. Kotevar stand l« 64. Lebensjahre; vor einiger gelt erlranlte er an Lungenentzündung und die Kranlhelt — wie wir vor , lurze« in der Lage waren zu berichten — nah« an- ! sanglich einen «ilderen Verlauf, der auf Genesung l schließen ließ. Leider war die Hoffnung trügerisch und I der unerblllliche lob raffte ein edle« Leben hinweg, de« l nach «enschlicher V°rau«ficht noch «anche« Jahr segen«. , reicher Thätigkeit beschicken gewesen wäre. Die irdische , Hülle be« edlen Verblichenen wirb «orgen, den 21. b., u« halb 4 Uhr nachmittag« i« Sterbehause, Vegagasse , Nr. 2, feierlichst eingesegnet und sodann aus de« Fried-hose zu St. Christoph in der Familiengruft zur lehten Nuhe beigeseht. Die heil. Seelenmessen werden Mittwoch, b,n 23 d. M., um 10 Uhr vormittag« in ber Kirche Maria Verkündigung gelesen. Landesgerichlsprästbent Kotevar von Kondenhei» war Ritter de« lais. öfterr. Leopold«orden«, «hrenbürger«eifter ber Marrtge«e,nde Z.rlnih u. s. ». »c hinterlässt die trostlose Witwe und dl«i Söhne. — (Abänderung der Vesti««ungen über die Polizeistunde für Kaffeehäuser.) Wie wir vernehmen, wirb die Polizeisperrfiunbe. welche für - K°ff,thguser in der Stadt Laibach unterm 17. December , I89b auf 1 Uhr nach Mitternacht festgesetzt wurde, vom > 2b. d. M. angefangen bi« auf 2 Uhr nach Mitternacht .verlängert.^ , , H<,nbel««inifteriu«) hat l den bandelt- und Kewerb.lammern eröffnet, das« e« fich ! bestimmt findet, die im Jahre 189? verfügte Drucklegung ' ',„b Ausgabe sämmtlicher sech« Vruppen be« Central. lNarlenreaifter« unter den für diese Au«g°be festgestellten Modalitäten, sowohl hinsichtlich des »bonnement« al« auch .«üallch de« Einzelvrrschlelße« auch für da« Jahr 1898 mfeech^h°lten. Die Vefa««t«au«gabe de« «Illu-r erien Lentral-Marlenregifter«. für da« Jahr 1898 oft et ganziäh'l« 16 st., halbjährig 8 fl.. vierteljährig IN incluftve Postsendung. Die Separatauegabe der » ' VV« I (Metalle, Metallwaren. Werkzeuge, Inftru« lente) lostet inclusive Postsendung 5 st. Die Publication lilckelnl ln Monatsheften und «nmeldungen auf «bonne-«enl« übernimmt die Handel«, und Gewerbelammer in "^. (Iustizwesen.) gur Durchführung be« neuen lllvilprocesse« hat Se. Excell.nz ber Herr Iuftizminlfter Dr von Ruber eine Verordnung erlassen, in welch?r darauf hingewiesen wird, das« in allen Oberlande«gericht«. lnf.naeln in Versammlungen. Cursen und dergleichen eine A wertvolle Verarbeitung be« Gesfhesftosse« stall-«.wnden habe, °u« welcher refultierte. das« eine Reihe ° ' llweiseln und Streitfragen auftauchten. Da« Justiz, »lnisterlu« habe alle diese zweifelhaften strittigen Fragen «ammeln lassen und line Veantwortung derselben für nüchill erachtet und i« Drucke veröffentlich», damit schon zu Vtglnn dlN Schwanlungrn ln der «kcht,spltchnn, vol. >eugl und sichere F ftiglelt sowie einheitliche Auffassung ielt werbe. Durch diese Veantwortung soll der Telbft-ndigleit der Gerichte nicht Abbruch gethan, sondern r ber Versuch gexachl werden, die lvildung einer ein-llichen. de» Wortlaute und de« Willen de« Gesetz-« sprechenden Iudicalion anzubahnen. Jene Fragen, in lchen auf Lücken in den gesetzlichen Vorschriften ober f Zweifel Hingewlesen wurde, welche in der Fassung izelner Geslheeftellen ihren Grund haben, seien de« rrften Verichtshose zu autoritativer Weuß'rung vorgelegt »rden und die Veantworlung ist al« Gutachten de« erften Gerichtshöfe« unter die Antworten be« Justiz. iniftetiu«s eingereiht worden. — (Per neue La n b e «p rä flbe n t von ärnten.) Wie berichtet, wurde Otto Ritter von raydenegg und Monzello zu« Lande«-äfidenten von Kärnten ernannt. Ritter von Fraybenegg, llcher einer alten steirischen Adel«familie entfta««t, at 1674 bei der Statthalterei in Graz al« Concept«, raltilant ein und avancierte 1878 zu« Concipiften. llchbe« er den Feldzug in Vo«nien al« Orbonanzofficier it Auszeichnung «itge«acht hatte, wurde er 1881 zu« !ezirl«co»m!ssilr besöldert und nach kurzer Dienstleistung ?l den Vezirlzhauptmannschasten ln Murau und in »ruck 1882 wieder ln da« Prüfidialbureau ber Statt-»lterei und 1886 in da« Minifteriu« süe Cultu« und nterricht al« Ministerial. Vicesecretür berufen. 1888 vanclerte Riller von Fraydenegg zu« Minifterialsecrelür nb schied 1889 infolge seiner Ernennung zu« Statt» altereiralh in Wien au« be» Minifteriu« für Cultu« nb Unterricht. 1694 wurde Ritter von Fraybenegg al« litularhofrath zu» Leiter de« Präftbialbureau» be« Ilinifteriu«« de« Innern ernannt. Vald darauf wuibe r wirtlicher Minifterialrath und mit ber Leitung be« ieoeröfterreichischen Landesdspartement« in diese« Mini-lerium betraut. Mit laiserlicher Entschließung vo« 1. November o. I. wurde Ritter von Fraydenegg zu» >ofralh bei ber fteiermärlischen Statthalterei ernannt >nd ih« gleichzeitig ber Ittel und Charalter eine« Ztatlhallerei-Viceplüfidenlen verliehen. Präsident Ritter »on Fraybenegg fteht i« 46. L.ben«jahre, ist feil 1888 nlt Marie v. A l « a f y ver«ählt und besitzt da« Gut Nechelhei« in Oberfieler. — (Führung ber Militär-Matrikel.) 3aut Circular»Verordnung Gr. Excellenz de« Herrn Reich«. lkrieg«minifter« G. d. C. Edlen von Kriegha»«er ,o« 8. Dece«ber d. I. haben die einlangenden Todten» jcheine ber dauernd veurlaubten sowie der Personen de« weserve- und Ersatzreserve.Stande« zwar auch künftighin Die Grundlage für die Slande«behandlung zu bilden, doch find dieselben nicht «ehr in die Militär - Matrikel auf-zunehxen und daher auch nicht vo« Slandc»l0rper dem zuständigen Mililär-Pfarramte einzusenden. — (Section «Krain» de« deutschen und österreichischen Alpenvereine«.) gu« vorgestern in ber Gla«halle de« Casino veranstalteten erften Vortragsabende sanben fich zahlreiche Mitglieder und Freunde de« rührigen zlelbewus«len Vereine« ein. Nach-de« Ob«»»»» Herr Dr. Roschnil die Anwesenden be» grüßt hatte, schilderte Herr Professor Nlbln Velar in einem fesselnden, geistvollen Vortrage eine von ih« unter-nommene sefteigung de« Aetna. Da wir den Vortrug vollinhaltlich veröffentlichen und so den Wünschen unserer Leser a« besten nachlo««en werden, be«erlen wir einstweilen, das« die guhvrer ihre dankbare Anerkennung durch lauten, langanhaltenden Veifall zu« Au«drucke brachten. — (Die elektrische Veleuchtnng ln Gottschee.) Man schreibt au« «ottschee: In der Ge«elndeau«schus«fihung vo» 15. December wurde eine Erhöhung be» Stro«z»nses für elettrifche« Licht beschlossen, die jedoch erst «it 1. Jänner 1899 ln Wirlla«le«< treten soll, da sowohl de» Dlrecloriu« wie den »l». nehmern eine einjährige Kündigungsfrist zusteht. Di« Erhöhung wurde damit begründet, dass fich ber Kohlen. verbrauch ber«alen infolge der mangelhaften Roftanlage dreimal größer erweist als der im Koftenvoranfchlag ein. gestellte, serner das« der Gtro«zin« des Gottschee, Elektricitätswerke« wesentlich billiger ift al» der fas sä««llicher ähnlicher Anlagen in Oesterreich.Ungarn selbst solcher, welche Wasserkraft benutzen. Pie Fir«« C. Vreinih Neffen in G.az hat fich beftl««en lassen die Uebelftände ber Feuerung«anlage in kürzester Ieit z» bilden, worauf bei Feftfetzung be« neuen Tarifes naö Maßgabe de« benblhigten H lz«aterial« Rücksicht ,e no««en werden wird. In derselben Sitzung wurdei vo« Vorsitzenden auch inbelreff de« «irchenbaue« er klärende Mittheilungen gemacht. Velannllich haben sowoh Fürft Auer«perg als «irchenpolron wie die ein gepfarrten Ge«einden Lienseld und Schwarzenbach geg«, einen Neubau überhaupt an da« hohe l. l. Minlftfriu, für Cullu« recurrlert. Diese« hat die Entscheidung g, troffen, das« ein Neubau zwar aufzuführen sei, dvl keineswegs nach den vorgelegten Plänen des Do» b°u«eiftrr» Sch«ib; e« solle vielmehr ein neue« Proje« entworfen »erden, wobei Stil, Fussungsrau». Thür« V»u«alerial u. s. ». eine wesentliche Aenderung in bei Sinne zu elsahren Ml«, das« die Vauloften bad« h«raba/»lndell wülde«. D» aber MM fzelze« tw SaibaH« N-ituna Nl. 29t) 2634 20 December Iss^. Neubau Einspruch erhoben und darauf hingewiesen wurde, das« die alte Kirche nach Vornah«e einiger Ndaptierungen und Reconstruction«« für die Vedürsnisse der Pfarr« gemeinde genüge, nicht aber gegen die Pläne und Kosten« Voranschläge, fasste die Ge»eindev«t«lung den Veschluss, gegen die angefühlte Entscheidung den Recur« »n den Verwaltungsgerichtshos zu ergreisen. — (Weihnacht«. Ausstellung.) Der Ehriftlindglaube ist des Kinde« erste Poesie und er bleibt seine schönste! Welche Slligleit «»pftnbet da« Kind, wenn da« Ehriftlinbleln ih« fühlbare Vcweise seiner Liebe für gute Kinder gibt. Und für die Eltern gibt e« lein größeres Glück, al« den lieben Kindel« Freude zu bereiten. Da« erfüllt ihr Herz «il Sehnen nach den weihevollen Stunden de« heiligen Feste«. Weihnachten, welche Fülle von Wünschen birgt da« herrliche Fest de« «eben« und doch. soll das Geschenk dauernd erfreuen, muss e« so beschaffen sein, das« es jede« Kind gerne haben wöchte. Dahin gehört zweifello« ein gute«, schön«« Vuch. Doch nicht allein den Kleinen auch den Grohm wirb eine solche« Geschenk am willkommensten sein. Außer den Tlaffilern besitzen wir einen Schah von Einzelnbünben, die jede» Gebildeten Freude und «anche genußreiche Stunde bereiten. Ferner find Vücher Geschenke, »it denen jeder Freunblichleiten, die ih» in einer Fa«ilie erwiesen werben, erwidern dars. Eine wahre Flut ist nun über un» und über alle hereingebrochen, welche die herannahenden schönen Weihnacht«» und Neujahrsfeste nach aller guter Sitte zu feiern und ihre Kinder und Freunde zu beschenken wünschen. Doch ist e« eine Flut, die »an sich gern gefallen läs«l, nü»lich ein Stro« von Vüchern, welche sich besonder« zu Geschenken für groß und klein eignen. Wir lönnen leider nicht alle« anführen, »a« wir gerne erwähnen würde» und wir würden auch denjenigen, die eine Wahl zu treffen haben, »it der Aufzählung von so und so vielen Herr« lichen Vüchern für jede« Alter und jeden Vtand lau» einen Gefallen erweisen; sie »ögen selbst prüsen und da« Neste behalten. Die Wahl wird aber durch eine prächtige Vücher«Weihnacht«au«ftellung erleichtert, die, in der Vuchhanblung von Jg. v. Klein» «ayr H Fed. Vamberg gesch«ackooll und finnig arrangiert, das Schönste und Gediegenste bietet, das der Vüchelmarlt enthält. Vo« unzerreißbaren Vilderbuch, de» Segen sür diejenigen Eltern, deren liebe Jugend gleich Wissen will, »a« drin ist, bi« zur Prachtausgabe unserer Classller, vo« Vllberbuch mit höchst ergötzlichen und beweglichen urkomischen Vlldern bis zu den großartigen Erzeugnissen moderner Illustrierlunst, ist jede Galtung von Vüchern in wunderbaren Einbänden vertreten, die den jeweiligen Wünschen und Vedürsnissen der Geber und Nehmer entspricht. Da« find Geschenke, die dauernd erlreuen und nicht nur einen sich schnell ver-flüchtigenden Dank hervorbringen. Die Weihnacht«» Ausstellung kann von jedermann, ob Käufer oder Nicht« läufer, besichtigt werden. Zu bemerken lommt, das« auch Werke unterhaltenden und belehrenden InHalle« in den meisten modernen Sprachen am Lager find. Eine große Auswahl bietet sich fllner sür Musilfreunde und Mufillundige in der Muftlalienbibliolhel, der reichhaltigsten in Laibach. S«e uxsasst insbesondere den wichtigsten Theil der Elavierllleralur und enthält Werke der ver. schiedenften Kunstrichtung. — (Poftdienft während der Weihna cht«. zelt.) Au« Anlas« der in der bevorstehenden Weihnacht«. Periode zu gewärtigenden außergewöhnlichen Steigerung de« Frachtenverlehres werden solgenbe Maßregeln gelrosse». Vom 20. bi« 24. December werben die. A»l«ftunden bei der hiesigen Fahrpoftausgabe von 3 Uhr vormittags bi« ? Uhr abend« ausgedehnt. Da« Publlcu» wird im eigenen Intensse, wie nicht »inber zur Erleichterung der schwierigen Ausgabe dringend ersucht, d4e Sendungen so weit al« möglich schon in den Vormittagsstunden oder doch zeitlich nachmittag« zur Nufgabe zu bringen, da»it dieselben noch a« gleich«« Tage expediert werden lönnen. Zur schnelleren und leichteren Abwickelung der postalischen Manipulation empfiehlt e« sich, die Sendungen ihre» Umfange, Glwichl- und der Iransporlstrecke, die dlelelben zurückzulegen haben, entsprechend fest und bauerha't zu verpacken und mit einer klaren und deutlichen Adresse zu versehen. Die Adresse soll unmittelbar auf de« Umschlage selbst geschrieben sein, wenn jedoch die« nicht recht thunlich wäre, so ist dieselbe aus der Sendung an» zunähen oder aber der ganzen Flüche nach haltbar und fest aufzull«ben, in leine» Falle jedoch bloß anzufiegeln. Sehr empsehltnswert erscheint es auch, dass eine zweite ganz genaue Abrisse in die Sendung selbst verpackt werde, da hiedulch bei allsülligem Ablallln und Verwischen der äußeren Adresse durch das E öffnen der Sendung die Möglichkeit geboten wirb, dieselbe an den richtigen Ve« ftlnmungsort zu leiten. Auch ist es wünschenswert, dass die Patleien die Vegleitadressen richtig ausjertigen und den InHall genau deklarieren, u» bei der Ausgabe einem möglichen Anstanbe vorzubeugen. Im Inter»sse einer schnelleren Veftcllung der anlommenden Endungen werden die einzelnen Parteien dringend ersucht, den Palelbefteller »öglichft rasch und ohn« Zeitverlust abzufertigen, d. i. dir »bgab^chtme zu unterschleiben und die Poftgebüren zu b«,kich«n. d» i«d,. auch dle ««ingfte ««zügerung aus ",« <^a««»v«l«h< ««pstndUch h.««end «wuülll. * (Deutsche Vühne.) Die musikalisch weltvollfte Operette von Mlllöcker in Vezug auf melodiöse Elfindung, Slimmsührung und Charakterisierung im orchestralen Theile ist zweifello« «Da« oerwunfchene Schloss» und da« voll«thü»llche Libretto überragt thurmhoch den schalen Vlödfinn der neuesten Erzeugnisse der neuen Muse. Trotzdem hat sich da« hübsche Werk nie recht Eingang zu verschaffen gewusst und bei weite« nicht jene Erfolge erzielt, die anderen minderwertigen Operetten de« fruchtbaren Tomponiften zuthell geworben. Für Sänger haben die Millöckel'jchn Operetten, unter ihnen auch lDa« verwunschene Schloss» den besonderen Wert, das« fie dankbare Vesangspartien enthalten. Damal« ver« langte man noch von den Operettenmilgliebern, dass fie Stimme haben und fingen können. Heute ist die Operetten« »elt eine dermaßen andere geworden, dass die Componlften derartige Forderungen gar nicht stellen und nur Spas«« macher beiderlei Geschlechtes schassen. In dm meisten neueren Operetten, in denen es »ehr zu sehen al« zu hören gibt, haben nicht einmal die Primabonnen nennenswerte Spuren der Slnglunft zu leisten und «lt der Kunst« galtung der Operette werden auch ihre Sänger aussterben Vi« dahin ist in der Provinz allerdings noch ein ziem» lich weiter Weg und die Operettengesellschast der deutschen. Vühne hat bereit» in »anche« älteren Werke bewiesen, das« ihr auch die ernstere Slnglunft nicht fremd ist und der geschmackvolle Vortrug der anmuthlgen Nummern i« geftcigcn «verwunschenen Schloss» zeigte die erften Kräfte neuerlich in helle« Lichte. Die Palme be» Abend« gebürl Fräulein Koll in, die al« Sängerin 2o-ralie elegant und schön au«sah und in der großen und anstrengenden Gesang«partie einen Wohltlang der Sti«»e und ein Feuer i» Vortrage entwickelte, die lauten wieder, holten Veifall hervorriefen. Frln. Klink hoff charalte« rifierte die urwüchsige Vauerndirne Negerl in Gefang und Darstellung trefflich, Fräulein Porth brachte geschmack« voll die schöne Vallade vom verwunschenen Schlosse zur Geltung und Fräulein von Schweickharbt war al« alte Muhme in Maske und Spiel originell. Die drei Künstlerinnen sanken sür ihr« Leistungen ebenfalls die verdiente Anerkennung. Herr Netzel be« mühte sich mit beste» Gelingen um die Rolle des dumm» pfiffigen Gaisbuben Anbredl und sorgte durch starkes Unterstreichen aller Pointen in ausgiebiger Weise für die Erheiterung der Zuschauer. Die Traumscene la« Wirkung«« voll zur Geltung und »it de« hübschcn Couplet vo» «dalleten Vua» ersang fich Herr Netzel besonder« starken Applau«. Nicht l««er erscheint e« jedoch an« gemessen, Strophen hinzuzufügen, insbesondere wenn »an über den Wortlaut l« Unklaren ist. Den Sepp sang Herr Vertini, der fich mit der fteirlschen Mundart nicht immer erfolgreich Plagte, sehr hübsch. Die schönen Terzette von der Nacht und vom hi«»elblauen See wurden essectvoll und mit guter Nuancierung vorgetragen. Die andern Dar« fteller in den vielen Nebenrollen giengen frisch und gut« gelaunt ins Tressen, der Ehor war tüchtig bei der Sache, da« Occhlster lö»te unter der Lotung von Herrn Kapell« »elfter Gottlieb, der all?n Operetten ein solgsa«e« Studium widmet, feine Ausgabe sehr brav. Die scenische Anordnung und geschickte Regie verdient rühmend her. vorgehoben zu werden. Insbesondere war der dritte Act i» Schlosse elegant arrangiert und sehenswert ausgeftat et. Das Hau« war «il Rücksicht auf die kommenden Feft« tage gut besucht. ^, — (Ei sen bahn dien st.) Der Gtatlonsches der Vadbahn.Giselllchllst in Laibach Herr Eugen Gutt-man wurde außertourlich beföcoert und zu« Inspector ernannt. — (Ungl» ublicheRoheit.) Die Grundbesitzers« Söhne Andrea« Vobnar, Franz Rotar und Johann Ahlin au« Zlrllach, Gerichtsbezitl Krainburg, haben am 1. d. M. vormittag» in der Mühle des Johann Ahlin in Zlrllach zwei Liter Vranttvein zu dem Vorhaben ge« trunlen, vor der Kirche nach dem Gottesdienste den aus« wärtlgen Vurschen die Federn von den Hüten abzureißen. Sie lamen stark angeheitert nach Veenblgung der 10 Uhr« Messe vor die Kirche und bemerllen, dass der Giund« befihers«Sohn Joses Sletjanc von Sillichbors eine besonders schöne Villhahnfeder am Hute habe. Deshalb be« schlössen fie, sosort de» Olerjanc die Feder zu nehmen und ihn auß'rdem durchzuprügeln. Al» fich der ahnungslose Olerjanc enlsernen wollte, sielen die Helden über ihn her, bearbeiteten ihn «il Fäusten und rissen ih« die F der vo« Hute ab. Vei dieser Gelegenheit erhielt der arme Mensch einen Messerstich in den Vouch, bass er blutüberströmt zu Voden stürzte. Per herbeigelommene Diftrictsarzt H?rr Olobocnil, welcher dle Wunde vernähte, bezeichnete die Verletzung als eine lebensgesährlich«. -I. — (Erb beben.) Da« letzte italienische Erdbeben am 18. d. M. um 8 Uhr 20 Min. srüh wmoe auch vom Mllloseismographen an der l. l. Oberrealjchule in Laibach sehr exact ausgenommen. Die Vtwegung a» Instrumente dauerte vier Minuten. — »« 18. d. M. morgen« um halb 9 Uhr wurde nämlich in C«ta bi Caftella (P ruggia) ein hesliges, zwöls Secunden anbauernbcs Erb. beben verspürt. Die Mauern vieler Häuser erhielten Slisse. In der Stadt und aus o«m Lande stürzten zahlreiche Schornsteine ein und die Glocken der Klrchenlhülme lü»teten. Vie Vevbllernng war beunruhigt. Die Inftlu« menle der Observatorien ln «o«. Siena. ^tlelci «asamlcciola zeigten glelchsall« Erdbeben. 3« «"'« wurde ein leichler Erdstoß verspürt. , ^ -(Au« der Iheaterlanzlei) h"^ Mlllöcker zu Worte «it seiner beliebten "?' «Gasparone». die zu« «orthelle de« M"°^ Gesangskomller« Herrn Alexander Netzl ia Scene ^ Herr Nehl gehört zu den beliebtesten M"«lleo,"^ deutschen Vühne, ist ein strebsamer, junger KllnP« ^ verdient daher volle Anerkennung. — VlittwoH Donnerstag absolviert der l. l. Holburgschau'p'"" ^, Karl von Zesla ein zweimalige» Gastspiel. ^I'^, den 26. d. M. veranstaltet die Direction in d" " ^,, einen Ronacher.Nbend mit eine« äuß-rft "M ^ Programme. Die Restauration für diefen bM""^ hat der beftbelannte Restaurateur de» Hotel« ^ Wien. Herr Goiser, übernommen. «"« 3"«°°^ heiteren Volksmusik, de» Humor» und Witze« wel°° ^ dieser Veranstaltung sichere Rechnung finden. ^ ^ l. l. Hofburgschauspieler Karl von gesl« " ^ 22. d. als Victor von Verndt ln Mosers "'l^, Lustspiele «Der Veilchenfre sfer auf, «Me ^ zu den lieb-nswürdlgften Leistungen desselben M „< zweite «bend bringt «ine höchst interessante 2eW"^, Gastes, und zwar den Eisenstein ln Strauß Fledermaus». ^^ Neueste Nachrichten. ^ Die / Slaatsbahn.Direction theilt folgendes mit: ^j^ abends fuhren in Sniatyi, zwei Guterzüge" ^, ff^ wodurch beide Zugslocomotiven und "kun^^, beschädigt wurden. Von dem Personale ist ^" c^ ! sichtbar verletzt, doch haben einige Coitus""' ^e " i Die muthmassliche Ursache des Unfalles ''FttA stellung des richtig gestandenen Mchl'ls HsF^ vor dem Einfahren des Zuges feitens des ^ Mx.lo ruft in hiesigen politischen Kreise" ^ l!'^ dern Eindruck hervor, da dort der einM« ^„». ,^l das Geschwader im Winter manöoerH M^ Gerüchte von Neubauten von KriegssMk hF ilbertrieben; es handelt sich bloß oarurN, ^l Flotte zu vervollständigen. .t^H Petersburg. 19. December. (0"g^M> Nikolaus, beide Kaiserinnen und die ubl'g^^ de« Kaiserhauses wohnten gestern w °" ^stU Winterpalais einem aus »nlass des 3""' ^c ^ / Kaisels celebrierten Gottesdienste, spätel ^F / parade einiger Iruppentheile bei, i" a^^ Plinz Franz Josef von Vatlenberg und veil ^ «rlchienen. sabacher geitung Nr.ß290. 263b 20. December 1897. Lottoziehnng vo» 18. December. Linz: 3 37 39 18 28 ^ Trieft: 52 6 77 64 15 Aieteorolllgilche Beobachtungen in Laibach. ^..___ Seehöhe 306 2 m. lsM7ij<7 746 H' 0^ls^7s«Mch^"^Mötlt ^ ^^b. 7454 -10 NW. mäßig bewijsst iz »U.Mg. 742.4 -2-6 NO. schwach ^ Nebel '5'N. ?416 -2 b NO. schwach ! Nebel 00 z^H^ 743 1 -2 2 NW. msßig bewölkt ^U^tcl.j7412,.l3j SW. mähig ! bewOllt <04 soin. ^ Tagesmittel der Temperatur vom Samstag und h.^l°ll >0 3« und -2-4", beziehungsweise um 16° über und ^^er dem Normale. — Nacht» leichter Schneefall. """"nonlich«.! «edacteur l Julius 0t,»,. Hon „<«»<"''«'> ^, Wilhelms Thee ißV""nz Wilhelm. Apotheler inNeunlirchen (Nieb.-Oest.) °"ch alle Apotheken zum Preise von i). N. si. l- P« Palet p zu beziehen. 5757. ^° «ro».L«ger für Laibach bei Herrn Peter Laßnil. 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Jahrgange der Marburger Ca> W dettenschule. ^ , Laibach am 18. December 1897. ^ ^ Die tieftrauernde Familie. W! «Fandestheater in Faivach. 50. Vorstellung. Verade. Montag, den II). December Benefiz für den Vesangslomiler Nlezander Xetzl. Gasparone. Operette in drei Acten von F. Zell und 3l. Venöe. — Musik von Karl Millkler. Anfang halb 8 Uhr. knbt 10 Uhr. Zum bevorstehenden Jahresw»oh«el empfehlen wir unser reich assortiertes Lager von Kalendern aller Art als. Abreiss-, Comptoir-, Untertags-, Schreib-, Portemonnaie - Kalender, Haushaltungsbücher, Familien-Kalender, Salon- und Luxus-Kalender. Kerner Fachkalender aller Branchen. lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg, Buchhandlung (best) Laibaoh, Co&greitplatz. iu c « - ^!").'Ä^" Schmerze gebeugt geben wir in namenloser Trauer Nachrich! von dem Hinschnden unseres mmgstgellebten, unvergessllchen Gatten, Vaters, Schwiegervaters und Schwagers, b^ Herrn Franz Koiemr Edlen von Kondenheim ,.,. LandeögerlchtSprasidenten, «ittero deK lais. »sterr. Leopoldordentz, Vhrenbüraers der Vlarltgemeinde Iirlnitz ic. welcher im «5 Jahre eines an Arbeit- und ährenreichen, von unerfchöpflicher Vüte. Fürsorge und Äus. opsening für alle dle Semen erfüllten Lebens, an, 19. December d. I., nach schweren Leiden und nach Vmpfa « der he'llgen Sterbesacramente allzufrüh verschieden ist. >,, ^ ,«, u..v nuiy empfang ^ ,, D'.'' '"Fchc' Hülle des theuren Verblichenen wirb Dienstag, den 21. December, um halb 4 Uln ^'"^''" k "^°? ^»°tl°s,e Nr 2 feierlichst eingesegnet und sodann auf dem ZZ dhose ?n St. Christoph m der Familiengruft zur letzten Ruhe beigesetzt l5"r"i",r ^ . ^. ^. ^'' Eiligen Seelenmesfen werden Mittwoch, den 22. December 1897. um 10 Uhr vormittags zu der Kirche Mana Verkündigung ,n Laibach gelesen, ">,r«,.^u»o zu Laibach am 19. December 1897. «ntonie Koievar «dle v. Kondenheim, geb Konda, Gattin — Dr. »ran» «obevar »dler Ht ^^jestätii-Geßuche! _ \ *Mli elen« Coplen, RelnsohrlfUn Wlteiulr»Pbion, als: Majestäts-siesuohe, J'Won, U68uche etc., Jubiläums-Adressen, JH A.-.^'vilegiums - Arbeiten, Offerten, ?V iJ1 ,ckwi»Mo.be, Petitionen, auch Fett->llen Jeder Sprache, Schrift und Stil, f[%[ pappen werden eruiert und aus-1V" s'e.de Familie kann ihr Wappen be- öchreib8tube (6761)6-1 ^lligr , v. Karlollos P ' Schriftsteller, Besitzer einer roI-^ denen Medaille etc. ^ Jea Vli., Breltegaiie 9. j,p Razglan. 5l 2i Äfc Merlak, delavec iz Petkovca SCa kel 8e Je z naredbo c. kr. ^nOvf »odifiöa v Ljubljani z dn6 Sin , bra 1897, St. 10.589, slabo-[%?. 'Mer «e je istemu postavil brat at. 2l merlak, delavec iz Fetkovca Jj6 gor> °^rajno Rodiftöe v l^ogatci, (fe^^^bra 1897. Für ein vornehmes Unternehmen werden intelligente, repräsenlationsfähige Herren, welche zu lndu.trUllen Kreisen Beziehungen haben, als AoquUtteure für den Laibacher Handelskammerbezirk gesucht. Deutsche Zuschriften und Referenzen Wien, I., Wollzeile 6 bis 3. ___Jöl5bJ OOQOC30CXX3IOIGOOOOOOOO E Soehen eingetroffen: 13 g Bekenntnis znr Personal- 8 g Einkommensteuer. e O Anleitung z<" richtigen und vor- U ? »SmWn Ausfüllung der Be- g §-dl'!tToÄX^^^ Q VorräthiK in Iff- V. »•JjW O Ö A red. Bamber^i Buohhand- g 8 Ian», Lalbaob. (5754)3-1 X goOOOOOOOipiOOggggOM ' «. Concursausschreibung ^ SI.J Vnh , HoobBohulen In <»ra* «• f . Krain gebürtige f ^ ,durch den Sparcassevere,n errichteten Se^.en^f ^ ? H9* ifWelch« «ich den höheren techn.schen S uc iu e jährhctler 157 fl 5 N U^ dlfan^n iwei Stiftplätxe. und zwar Vereine »iu diesfÄH,gen Gesuche Ä ^KtIlil5Pierpandere mit 120 fl. in Erledigung *«?'*inedie biSl.engen Studien^ dem i CSine Jl C;!!h«rtssc.heinC, mit den Zeugni«en Uber - 3O# Ä# Mm. P * d;-Dürni«k«» und mit dem Si«enzeugn.sse beleg ^'^d'rection dieser Sparcasse einzubringen. ^ Direcüon der toainiscto Sparcasse. ^^ LalH^oh am 14. DK«™ber JW7. K. k. priv. wechseis. Brandschaden Versicherungs-Anstalt in Graz. Kundmachung. die Einzahlung der Yereinsbeiträge pro 1898 mit 1. Jänner 1898 beginnt v ,u f Anstalt schon versichert waren und auch noch im Jahre IHM« Vereinstheilnehmer der Anstalt bleiben werden, gemäU des ßeschlusies de^ Graz, 20. December 1897. (6746) 8__J ^Direction. ier L l m wecöselsöitiseü Braüdscnasien - Versicüerun^s -Anstalt is siraz. _____________________(Nachdruck wird nicht honoriert.) Laibacher Ieitung Rr.290.________________________________2636________________________________20 December^?^ Course an der Wiener Korse vom 18. December 1897. ««<«^m^n«^«lo"^ »>/, »tnbeMich« «ntt« w »l«»n» M N»tn, v«z. H«vin«>»»«l« »Ul 60 t0l-?o .. VUb« »«,. IH»»«r>Hul! «,<»<, »« 70 „ ., „ «p?ll^)«t»b«r ,0, 6tt»Ol?« l^>4« 4» «««UI^«, «Ha«. ll.9 do l»l» «> t««« 6«/, ., ««««< «0 st. »4> «, »« »0 i««« »»/, ,. Fcknft»! , st. «9- - ,«« — !»«4N s»«lt«^» 1l» l. »«8 — ,89 - bt». ,, . . 60 st. l»? ^ »88 - »» . »o» .«sdw!. A l« «. . «« » U» 3b 4»/, »st ««lbnnt«, st«««s«< »», «o l»i 4c> 4« , bt>. ««t« w »r»»»«hl., G«l«if,«if«,»oo»»nnl«»«. to» «lot« bt» bt». »« Nltt«» . . ll» » »0,-7» M/V/, »ß»r. InXstUl»«» ««»»e M «» Kl»«! ««».. . . »5« 9» Ob «««Hetbbahn w »., st,««f«< <«,. «t), fül » st. ». 4»/, l»0 »« l« — »»<»z.Z<»s««.»«hn in «lli« (btv. «l.) f. »00 st. «ck»lM«h» »«/, t. »l«nnu». »«»«<. (bl». «t., sü« «o«l. Mm».........»»'»5,00« »««»n^»hn 4°, l. »r«,«n». st»el1., «oo ». «x» »«. ». »00 »l«»»......9» —«X,- z» «»««»»fch»»«^«»««»«». >»» «»««O«»>.» X» «l, », ». pr. «»»l b<>»»4. »t«. «in^VubveU X» st. «. «. u<. s«l»b..!rll, »oo st.«.».»"/, uo - »«'?» »,I«».»»t<.«u!,»^« X» «,«». «>7<> «»70 »lti,»^l,b»hn «au » «x«! «. «" « »b »0° , ».«» . . . ,»6 75 »»?'?«» «lilabetdbah». «0 n,»u st. 5.«. lU — 1« — bt,. bt». k «st.«.«. »«HbOl««» Ih»»ß^l««..««l« 4°/. l«, st. . «? ?b ,«?2 Gn»w»tl..GUl,«tl««» lfül ». 4«/, troattsch« «>b sl»»»ntlch« . —«— — — 4»/, »>««tr<1ch» (!00 st. ».».) . «l»?« 9? 70 A»b«f, »7nlU. 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