> 7 >< ^ Amtsblatt Mr Laibacher Heilung Nr. 244. Dienstag den 24. October 1871. (446—3) Nr. 439. Kundmachung. Die m'ichstc S'tantopnisung nus der Stnlltsrcchnttngowijscnschnft wird am « ?lovemblr > ssenschast! Josef <5alasan; «ichtnra.el »,, sv, l. t. Slallhallrrci-Nalh. (452—1) Nr. 7591. Kundmachung. Im Sprengel des k. k. Oberlandcsgerichtes Graz sind acht für das Herzogthum Kram systemi sirte Auscultantenstellen, mld zwar drei mit und fünf ohne Adjutum, erlediget. Bewerber um dieselben haben ihre gehörig belegten Eompctenzgesuche im vorgeschriebenen Wege bis längstens den 8. November d. I. bei dem gefertigten Obcrlaudcsgcrichts-Prä'sidium einzubringen. Graz, am 20. October 1871. (451—1) Nr. 5572. Kundmachung. Bon dem k. k. Landesgerichte Laibach wird bekannt gegeben, daß aus der Adjutenstiftung des verstorbenen Herrn Erasmus Grafen von Lichten-berg für angehende Staatsbeamte aus wenig bemittelten adeligen Familien, und zwar für Aus-cultanten oder Eonceptöprakticantcn, zwei Adjuten, jedes im Iahresbetrage von 525 fl. ö. W., zu verleihen sind, deren Betrag jedoch, wenn ein Bewerber glaubwürdig darthun sollte, daß seine Eltern, ohne sich wehe zu thun, nicht vermögen, ihm eine Beihilfe auch nur von 105 st. zu geben, oder wenn cr elternlos ist, daß die Einkünfte seines Bcrmögens nicht einmal 105 st. ö. W. erreichen, nach Zulaß des Stiftungsfondes je auf jährliche 630 st. v. W. erhöht werden. Zur Erlangung eines Stiftungsadjutums sind nach den allerhöchst genehmigten Statuten vorzugsweise Verwandte des Stifters, dann ^öhne ans dem 9ldel des Herzogthums Kram, und wenn nicht Eom-petenten vom krainischen Adel hinreichend vorhanden-sind, auch Söhne aus dein Adel der Nachbarländer Steicrmark und Kärnten, und in deren Ermanglung auch aus allen übrigen dcutsch-erbländischen Provinzen berufen. Söhne aus dein landständifchen Adel sind dem übrigen Adel, und Auskultanten den Concepts prakticanten vorzuziehen. Die Bewerber haben ihre mit den Zeugnissen über vollendete juridisch-politische Studien, mit den Anstellungsdecreten und mit den gesetzmäßigen Aus^ weisen über ihren Adel, ihre allfällige Verwandtschaft und Landmannschaft belegten Gefuche durch ihre vorgesetzten Behörden bis 10. December 1871 bei diesem f. k. Landesgerichte zu überreichen. Liabach, am 17. October 1871. (437—3) 3ir. 36092. Kundmachung. Von der k. k. Finanz-Landes-Direction wird zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß in Folge Erlasses des k. k. Finanzministeriums vom 20ten September 1871, Nr. 26535, die tarifmäßige EinHebung für nachbenannte Objecte: ^..ll.Die Berzchrungssteucr, dann den dermaligen, mit kaiserlicher Verordnung vom 17. Mai 1859 (Reichsgesetzblatt Stück XXIV, Nr. 89) eingeführten außerordentlichen Zuschlag von 20 '/<, zu dieser Steuer, weiters den der Stadt-gemcinde Prag bewilligten 25'7u Gcmeindezu-schlag für den über die Verzchrungssteuer-Linie von Prag eingeführten Wem und Weinmost, sowie für alle üoer die Verzehrungssteuer-Linie von Prag zum Verbrauche daselbst eingeführten, laut der mit den Kundmachungen der l. l. Finanz-Landcs-Directlon für Böhmen vom 12. October 185« g.45547, 20.Iuni 1861 g. 22745 und 12. Februar 1866 Z. 6913, und laut der Finanzminlsterial'Erlässe vom 16. Juni 1864 Nr. 14149, 19. März 1865 Nr. 11053 und vom 11. December 1864 Nr. 41288, bekannt gemachten Tarisen, weiter nach dem Finanzmimstcrial-Erlasse vom Iten Februar 1866 R.-G.-Bl. VI, Nr. 17, und vom 30. September 1866, R.-G.. Der Wassermauthgebühren (Moldauzoll) für die, in der Kundmachung der t. k. Finanz Landes-Direction für Böhmen vom 19. October 1858 Nr. 47001 (Landesregierungsblatt für das Jahr 1858 II. Abtheilung, X. Stück 'Nr. 57) w kannt gemachten Tarife genannten Gegenstände welche in der Thalfahrt nach Prag gelangen und fur Prag bestimmt sind oder durch Prag Wetter befördert werden, dann für Holz, wel ches auf der Moldau von Prag thalabwärts verschifft oder geflößt wird oder auf der Moldau in der Bergfahrt nach Prag gelangt. ll. Die der Stadtgcmeinde Prag bewilligte Psta stcrmauthgebühr, welche von allen Kaufmanns-gütcrn, die nach P^g eiw oder auch nur durch gcfiihrt werden, von jedem Pferde oder Bcfpan-nungsvieh mit 10 kr. C. M. oder 17 '/2 kr. ö- W. nach dem bisherigen Umfange factifch eingehoben wird. Endlich (Mo 36992. Vyhläska. Cis. kral. finanèns zemskè rzeditelstvf ve vseobecnou zuamost uvadi, ze na zäklade cfs. kräl. finanemho ministorstva ze dne 20. zarzf 1871, Oislo 26535, pronajfmati S9 bude prävo k vybfränf nasledujicfch dävek die sazby: A.a, potravnf dane jakož i nyneßi cisarzskym narzizenim ze dne ]7, kvutna 1859 (rzfäsky zäkonik XXIV eis. 89) ustaiioveiie" mimo-rznä-meno vyhläskou c. k. finanènfho zernsk^ho rzeditolstvi ]>ro krAlovstvi èosk^ zc dne 12. rzijna 1858, L 45547, 20. èerviia 1861, c. 22745 a 12. unora 1866, è. 6913, pak vynosy c. k. financni'ho ministerstva z dne 16.èervna 1864, L 14149,19. brzezna 1865, c. 11053 a 11. prosince 1864, t 41288, dale die vynosu c. k. finanènfho ministerstva ze dne 1. unora 1866, rzfösky zakonfk VI, èfslo 17) a ze dne 30. zärzi 1866 (za-konik rzßsky XLVIII, è. 114), potravnf dani podJcliaj], pokud die nUvajkkh przeu-p/sti od l''to dune o.svobozeiiy ii^json. b. Obecnf przirazky, jak se na obvodu krä-lovskebo lilavnfho mesta Prahy k vyblräni potravni dane urèenèmu vybfrä z pfva a lihovin, spoieène s davkou povolenou vyhlä-senfin c. k. financnfho zomskölio rzeditel^tvi ze dno 12. unora 1866, è. 6913, a zäko-nom ze dne 25. dubna 1869 (rzfösky zä-kom'k (". 49); B. Przfrazky, kteni, obe/ VnvAnkti z Jiiiovin vy-rÄbönych v obvodu pražskdm k vyb/rjlnf po-travni dane urèenem povolena jest, a z kaž-de'ho vedra dol norakouske' mfry a za kazdy lyhornArny stnpen 0.80 krejearu r. c. obnass; C. Przfr/izky z pfva, v obvoüit ni^sia jjrazskölio vynibc'iielio, jak j»ro stra-n potrnvni darjö uzavrzena mesta v aikone ze dne 25. dubna 1869 (rzissky zäkonik c. 49, clanek II) nstaiKivpiifi h' namen, unter Beifügung des Charakters und Wohnortes, eigenhändig zu unterzeichnen. 0) Wenn mehrere Personen gemeinschaftlich ein schriftliches Offert ausstellen, fo haben sie in dem Offerte auszudrücken, daß sie sich zur ungetheil-ten Hand, nämlich Einer für Alle und Alle für Einen, dem Aerar zur Erfüllung der Pachtbe ' dingungen verbinden. Zugleich müssen sie im Offerte jenen Mitoffcrentcn namhaft machen, an welchen die Uebergabe des Pachtobjectes ge« schehen kann. ä) In den Anboten ist die Erklärung auszudrücken, daß der Offerent die Licitationsbedingnisse kennt und sich denselben unbedingt unterzieht Von außen müssen diese Eingaben als „Of ferte" für die Pachtung der Prater Linienver zehrungsstcuer und der damit zufammenhän gendeu Gebühren bezeichnet sein. o) Jedes schriftliche Offert ist von dem Zeitpunkte der Einreichung für den Offcrenten, für die Flnanzverwaltung aber erst von dem Tage, an welchem die Annahme desselben dem Ersteher bekannt gemacht worden ist, verbindlich. 8. Wer im Namen eines Andern ein Offert macht, hat sich mit der lcgalisirtcn Vollmacht seines Machtgebers bei der Commission vor der Licitation auszuweisen und derselben die Vollmacht zu übergeben. 9. Die Licitations-Bcdingnngen, welche vor der Licitation vorgelesen werden, können während den gewöhnlichen Amtsstnnden bei der k. k. Finanz-Landes-Direction in Prag und bci den k. k. Finanz-Landes-Directionen in Wien, Brunn, Lemberg, Agram und Graz, bei den k. k. Finanz-Directionen in Ofen, Trieft und Laibach, dann bci der Finanz Bezirks-Direction in Prag eingcfehen werden. Formular? eines schriftlichen Qffertes für die vereinigten Pachtobjeote. Ich Endesgefertigter biete für die mittelst Kundmachung vom 28. September 1871 ausgeschriebene Pachtung der Prager Linienverzehrungs -steuer und der damit zusammenhängenden Gebühren, namentlich des Moldauzolls, der ärarischen Präger Wegmauth und städtischen Pflastermauth für die Zeit vom 1. Jänner 1872 bis letzten December 1874 den Iahrespcichtschilling von......fl.. . kr. Ziffern), das ist:......Gulden . . Kreuzern (mit Buchstaben) ö. W., wobei ich erkläre, daft mir die Contractsbedingungen genau bekannt sind und ich mich denselben unbedingt unterwerfe. Als Vadium lege ich im Anschlüsse den Be^ trag von......fl. . . kr., das ist:..... (mit Buchstaben) bei, (oder) lege ich nachfolgende Werthpapiere im Betrage von ^ . . . fl., das ist: ......(in Buchstaben auszudrücken), (odcr) lege ich die Kassequittung der k. k......- über das erlegte Vadium bei. ... am......1871. sEissNlhändigc Ilülclschnst. Charalttr odcr Aeschäftigülis, ,md Wohnor«)- Von Außen: (Nebst der Adresse an die k. k. Finanz' Landes-Direction in Prag): Offert: für die Pachtung der Prager Linien-Verzehrungssteuer und der damit zusammenhängenden Gebühren. Prag, am 28. September 1871. 1787 Bud'tez zadäim a) nejdcte do 29. rzijna 1871 do 12. hodiny poledni u c. k. finanèniiho zerosMio rzeditelstvf vPraze zapecetöna; mohou vSak take* ješte podänä bytf przed poöetim tistni drazby komiso dražebm. Na pozdejf zaneöeno podani nobude ohlod bran. 1>) V pisemnim podanf budiž przodraßt, na ktory se emi\ pak navrhnuta ceua èislicem a pismc-namf zrzejmö naznaèena, a podäiii od oferenta 8 jmöiiojn a przijmönim jakož i s udanfm za-möstnäni a bytu vlastnon« podepsano. «) Kdyz vicemi osob spoleène piscmni ofert vysta-všlo, budiž m vyjadrzeno, zo se k norozdüne race, t. j. jedna za vSechny a vseclmy za jednu za vypln&ni j)odminek vysokdmu äraru zavazujL jakož i spoludrucli jmenovan, na nShoš najemni przedmöt odevzdan byti mä. <\) V podani obsaženo bndiž v^ädrzonf, m olereut drazebnf vyminky zna a jim so bozvymineönü podrobuje. Naznaconfi budiž tož podaiif z venri „Podanf na pronäjom potravnf danö v obvodu kralov-sköho hlavnilio mösta Prahy a sni souvislych dävek." o) Oscrcnt väzan jo pfsoinnhii podanini, jak mile zadäno bylo, pro finanonl spravu však nastano väzanost dnem, v ktery oferentu s chvaloni jeho i)odäni oznamoiio bylo. 8. Kdo vo jnienu druliöho podäui öini, nccht' vykazo so uvernönou pisomnosti od koho splnomocnöii byl, przed poßotiin drazby a iwddj plnomoficnslvi dražebni komisi. v i \). V dražebni vyminky, kterii przod pece-tim drazby ]>rzecteny l>udou, nahlidnouti lzo m <>byc«jnycli urzednieh hodin u c. k. financnich zemskych rzoditelstvl v Prazo, vo Vidni, v 7A-hrzöbii, v Urne, vo Lvov« a styrskäm Hradci, u c. k. iinancnich rzeditolstvi V Budino, v Torstu a v Lubläui, pak u c. k. sinanöniho okresmlio rzeditelstvi v Praze. V ormularz , Pisemii^lio iMMlnni na veSfcere, paclitovui iirsEe«liiiet.yi Nizepsany nabizim na pronäjom, vyhlaskou ze due 28. zarzi 1871 vypsanä, potravni danö v obvodu prazsköm a sni souvislych dävek a sice: Yltavskdho cla, prazsköho ilrarniho rayta, a mestsköho dlazebnöbo na èasod 1. ledna 1872 až doposledniho prosince 1874 co rosini näjömno v\.. . kr. (èišlecemi), to jest: . . . . \ '. zlatych . . krojcaru (pismonami), przi cemž dokladara, že mi dražebni vyminky znämy jsou a ja se jim bezvyininecne podrobuji. Co iistotu prziklddäm castku.....*}• . . kr., to jest:.....zl. . . kr. (pismenami) (aneb) przikladaraiiaslcdnjicicennöpapiry vobnosu • • '. vl "kr t i . . . zl. . • kr* (Pismenami), (aneb) przikladam kvitanci c. Kr. ......na slozeno" vadium. .....dne......1871. (Vlastnorucnl pod^is, zamcslnani a hyl). Mimo adrosu na c. kr. finanèni zeraskö rzeditelstvi v Praze. Ofert (Podäni): na pronajem potravni danö v obvodu kralovsköho hlavniho mesta Prahy a sni souvislych davek. V Praze, 28. zarzi 1871. (444-3) Kundmachung. ^""" Am 31. October 1871, Vormittags 10 Uhr, findet die zweinnddreißiftstc Verlosung der krainischen (Hr«md Gntla ftunftS-Oblistativuen im hiesigen Burg. gebände im 1. Stock statt. Laibach, am 17. October l8?1. Vom krainischen Landeo-Ausschujsc. (445—3) Nr. 1324. Gerichtsadjullcteu-Stellen. Bei diesem k. k. Landesgerichte sind zwei Ge-richtsadjuncten-Stellen mit den systemmä'ßigen Bezügen in Erledigung gekommen. Die Bewerber haben ihre Gesuche im vorgeschriebenen Wege bis 1. November d. I. an dieses Präsidium gelangen zu lassen. Klagenfurt, am 16. October 1871. Vom Präsidium des k. k. Landesgerichtes. (450—3) Nr. 253. Concurs. An der Volksschule zu Altenmarkt bei Laas sind mit dem nächsten Schuljahre folgende Lehrerstellen zu besetzen: 1. Die Stelle eines Oberlebrers mit dem Gehalte von 400 fl. und comvetenter Wohnung im Schulhause; dann 10^ fl. Entlohnung sür den Organisten-Dienst. 2. Die Stellen zweier Unterlehrer, jede mit 300 st. Gehalt und freier Wohnung, bestehend aus einem geräumigen Zimmer fnr jeden Unterlehrer, ebenfalls im Schulhause. Die Bewerber um diese Dienstposten haben ihre gehörig belegten Gesuche bis 0. November d. I. Hieramts zu überreichen. K. k. Bezirksschulrath Loitsch zu Planina, am 15. October 1871. (447—1) Nr. 5144. Kundmachung über das Verfahren bei der Ausfolssung neuer . 3. Am Schlüsse ist die Stückzahl und dcr Gesammtbetrag dcr ObllMon anzuführen. Laibach, am 16. October 1871. Vom krainischen Landesansschnffe.