Nr. 75. «r«nnm«lat«bl! F», n«» aanqes 1875 des Rcichllgcsehb alles Inndgemachten Ocsctze und Verordnungen. (Wr. Ztg. Nr. 73 vom 30. März.) Nichtamtlicher Theil. Iournalstimmen. Die fortschreitende Entwerthung der solidesten An-lagewcrthc gibt den Blättern Veranlassung, sich neuer» dingS in eingehender Weise mit der wirtschaftlichen Frage zu beschäftigen. Die Presse bezeichnet geradezu das geringe Ent-gegenlommen, welches leider die Intentionen dcr Regierung bet der Majorität des Abgeordnetenhauses go funden, als die Ursache des jetzigen Verfalles. Nunmehr sei es nicht anders denkbar, als daß die Regierung die als richtig erkannte Sanicrungs-Action sicherlich fort' setzen werde. Um den parlamentarischen Erfolg bel einer Wiederaufnahme dieser Action brauche ihr nicht bange zu sein. Unmotiviert sei es aber, daß auch die garantierten EiscnbahN'Prioritäten in den Verfall dcr Kurse einbezogen werden; denn in bestimmtester Form hat der Finanzministcr im Abgeordnetenhansc erklärt, das; von, Staate garantierte Prioritäten unter leinen Umstünden Nothlcidcnd werden dürfen. Lbenso werde die Ncaiernna auch die Kraft uud die Mittel finden, nn, dahin zu wirken daß anch die garantierten Bahnen selbst ihrcn Gläubigern gegenüber übernommene Vcrbindllchlcllcn "^Der Neuen freien Presse scheint cs, daß die Regierung sich zu einer welche den Eisenbahncredit zu heben bestimmt scm soll. Den weisen Gparmeistern deS Abgeordnetenhauses zum Trotz soll die Regierung ihre Hilssaction bei dem Arrange-ment der Verhältnisse einzelner Unternehmungen fortzusehen geneigt sein. Den nothlcidenden Bahnen soll die Staatsunterstützung insoweit zuthcil werden, daß bis zum Wiederzusammcntrittc des Reichsrathes jede Kata. strophe auf dcm Eiscnbahnmarllc vermieden wird. Dcm Ncichsrathe soll sodann eine Reihe von Sanierungs« Maßregeln vorgelegt werden, und lrag^ sich der Finanz, minister mit dem Plane, den Prioritäten eine Art von Titres-Garantic zu gewähren. DaS Blatt glaubt auch zu wissen, daß im Finanzministerium cinc genaue Prüfung dcr Tcrtc der Titres angeregt wnrde. um in allen Fällen, wo das Recht unzweifelhaft dafür spreche, daß daß dcr Schuldncr die Wahl habe, dic Prioritäten- oder Acticnzinscn in Silbcr odcr Gold zu verlangen, die Ein-stcllung des Goloagio's in die Bctricbsrechnung zn gestatten. Der erste praktische Fall dieser Art dürfte bei der Franz Jose pH. Bahn eintreten. DaS Neue wiener Tagblatt empfiehlt, die Regierung möge zunächst bindend erklären, daß sic im Reichörathc Vorlagen einbringen werde, welche die österreichischen Sicherheiten mit wirklichen Sicherheiten ausstatten sollen. Writers müßte der ZinSfuß der National, bank in ausgiebiger Weise, das heißt auf mindestens drei Pcrzent herabgesetzt werden. Bismarck und die Kreuzzeitunl,spaltei. Voi, sehr versierter Scile geht der ..Pol. Corr." über dieses Thema, das in letzterer Zeit bekanntlich sehr viel besprochen wurde, nachstehendes, äußerst interessantes Schreiben aus Berli n. 20. Mürz, zu: Für den uubetheiligtcn Zuschauer im Auslande wird die Parleibewcguna, welche sich gegenwärtig m Preußen vollzieht, um so seltsamer sew, als sie einen grellen Gegensatz zu der Zeit darstellt, welche hcutc gnade zchn Jahre hinter uns lleat'. Freilich hat sich seitdem Manches geändert, und namentlich unsere auSwärligen Beziehungen sind ja glücklicher Weise ganz audecs und zur all'eiligeii Zufriedenheit geordnet. Aber um den Fortschritt unserer inneren ttage nach cmhcnhm allgemein verstündlich zu machen, bedürfte es lhatjächlich dcs HcrvorlretcnS jene»-Dcclal'a,ilei,pllrlci, deren Glieder- sich fast ailsschlichlich unler unscrrn Junkern recrulieren und welche laMglich in den Spalten der „Kreiizzcilui'n" beweist, daß sie noch genau auf dein StaiN>pu»kle steht, welchen sie vor zehn Jahren einnuhm, um welchen Ze!tr«um sie also hinter der Weltgeschichte, zurückgeblieben ist. Die „N.-rdd. Mg. Zt>" yat inzwischen den Nach-weis angetreten, daß unser Iunkcrlhum zu allen Zeiten dasselbe gewesen und geblieben ist und jede Verg,ößeruug und Erweiterung des Staates vom Standpunkte d?c exgherzihsten StandcSegoismus aus bekämpft hat. Der StandcSegoismuS dcr blandcubu'-n.ischcn Junker war es, dcr gegen Kurfürst Friedrich II. in dcr Schlacht am Krcmmer Dam im Felde stand, derselbe StandeSegoiS-mus ficht heute in den Spalten der „Kreuzzeitung" gegen den Reichskanzler, weil dieser da« staatliche, und nicht das Standes interesse zu seiner ausschließlichen Richtschnur genommen hat. Die Gegnerschaft daticrt denn auch genau von dem Augenblicke, da Fürst Bismarck es ablehnte, die großen Interessen Preußen« denen des IuulerthumS unterzuordnen. Die „Nordd. Allg. Ztg." hat vor einigen Tagen den Moment, als die? geschah, ungefähr angedeutet. Es dürfte nicht ohne Interesse sein, ihn noch näher zu präcisieren. Zu Anfang August des Jahres 1866 «schien — Herr o. Kl e i st » Retzow an d^r Spitze elnec Deputation von Gesinnungsgenossen bei dem Minister« präsi enten v. Bismarck-Schönhausenin Prag, um denselben zu bewegen, die äußern Erfolge zu einem Siege des „conservatioen Princips" auch im Innern zu verwerthen, d. h. unter dem Vorwande, daß die preußische Verfassung für die erweiterten Aufgaben de« vergrößerten SiaateS nicht zugeschnitten sei, dieselbe zu beseitigen und eine neue zu oktroyieren, zu welcher Herr von Kleist-Retzow das Recept ohne Zweifel in der Tasche trug. Herrn v. Bismarck n«üfsen jene Leute im damaligen Augenblick unendlich klein erschienen sein l Der Antwort, welche er ihnen gab, Hal aller Wahrscheinlichkeit nach der spätere Gang der Dinge entsprochen. In der sicheren Voraussicht, daß größere Kämpfe als die eb:n beendeten in mehr oder minder naher Zukunft zu gewärtigen seien, erkannte er unschwer, daß ein reactionärcS Regiment in Preußen der verhüngnih-vollste Fehler sein würde, zu welchem ein Staatsmann dem Könige in jenem Augenblicke rathen könnte. Hin von Herrn von Kleist Rchow getragenes Banner wäre schwer« lich dasjenige geworden, um welches Deutschland vertrauensvoll sich scharen sollte. Di: preußische Krone mußte w:it heraustreten aus der Aera des Conflictes, sollten die Früchle so großer Anstrengungen nicht voll« stündig verloren grhen. Im Munde des siegreich heim» lehrenden Königs klang daS Wort: „Indemnität und Versöhnung" unendlich verheißungsvoller und würdiger als die von den Junkern erbc.'cne „Octroyieruna", nnd Herr von Bismarck ist in jenen Tagen für sein Pro-lnamm sicherlich mit ganzer Entschiedenheit eingetreten. Das Preußen, welches Deutschland regieren wollte, mußte andere und zuverlässiger: Stützen haben, als Herr von Klcist'Rctzow und sein Anhang zu bieten vermochten. Sobald der Minister keincn Zweifel n'lhr darüber belassen hatte, daß er Minister seine« König« und sei-nes Vaterlandes, nicht Versechter engherziger Standes, il'tcresscn sein wollte, begannen jene Intriguen der »mi. chambre, welche, obwol sie noch stets resultatlo« ye-blieben sind, dem späteren Kanzler Schritt für Schritt den Weg erschwert haben und ihm die Kämpfe bereite, ten. über deren aufreibende Wirkung au^ seine körperlichen Kräfte er im Parlament wiederholt Klage geführt —------------- FeuUetou. Winke über die Auffassung und den Vortrag von Beethoven's Clavier-Sonaten. Von Fr. Tomicich. (Fortsehnn» und Schluß.) s,, Ezerny (Beethovens Clavlcrschülcr) spricht ganz bc-"UlMl aus: Es ist gewiß, daß Vccthoucn sich zu vielen NMtr schönsten Werke durchaus dcr eigenen regen Phantasie "'Mvfte Visionen und Bilder beaeisterte; er schilderte nal.^" Nalurscenen und mag sich vielleicht beim Fi-res i ü" 9"ßen ^'Moll.Lonatc das Wogcn dcs Mce-fern, .Ascher Nacht gedacht haben, während von o ' ^" dilferuf ertönt; immer kann ein solches Bild trau ^tlcr eine angemessene Idee zum richtigen Vor-rick, .5" 6lvb«n Tongemäldes grben. — Anderswo b^-D^"' Czerny vom Finale der V-Moll-Sonate Op. l: h "° Thema zu diesem Tonstückc improvisierte Bcelho-h/.!vl« er einst (l803) einen Reiter an seinem Fenster s, ""galoppieren l^- Vlele seiner schönsten Werke cnt. «ua b"H ähnliche Zufälle. Ezcrny hat als Ohren-haun ^tlgt, daß Beethoven in sclnen Kompositionen hat himmle» Vorstellungen gefolgt ist. Beethoven ^.^ "nler dem Eomponieren stets gesungen, um die Hi!'/ "tl" zu empfinden . . . Itdc Beelhovcnsche Hoodie fordert den Wellenschlag, der dem Gefühl, dem ^""lh ligeu ist, den Wcchicl von Hanpt' und Nebe,, si«l> ^' "°" größerer oder mlndtrer Betonung, in denen ^ Thtllnahme de« Gemüths und des Verstandes kund' gibt. Dies muß bei jeder Melodie stattfinden, folglich auch !m de>, die mit anderem Tonspiel in derselben Hand zusammentt'fft. Aber die Mehrzahl der Spieler begnügt sich die einzelnen Töne Bccthovcuscher Melodie mit aleichbleibcndcm Nacht» uck hervorzuheben — man sollte sagcn: htrauszutlopicu, was aber durchaus nicht ^""^ Schindler (Beelhovms Clavierschüler) sagt von Beelhovtns Vortrag: ES war die deutlichste, faßlichste Declamation, wi- sie in dieser hohen Potenz vielleicht ,mr aus seinen Werken hcrauszustudleren sein dürfte. Was namentlich die Sonate pathotique unter BeelhovmS Händen winde, daS müßte man gehört u'.'d wieder ge hört haben, um sich genau or entleren zu können, daß eS ^lavierschüler) sagt von Beethoven: Im allgemeinen spielte er selbst seine ^"'Närdt Klaus' einer 1808 von Beethoven ^,.^°^3e in welcher der Meister das 0 Dur. ^ ^ ..D°s5dagio (berichtet Rei. cka ew Meiste. s°tz von schönem, durchgeführtem Ge s««>, sa.a er wahrhaft auf scruem Instrumente mit e m mc a chMchtM GefM, d«s auch mich dab i verstand Rc.chardt vor anderen; in N wi^ vom großen Gcsangmeisler Glut, hatte er ^ '^« S gm heißtl er selbst hatte Gesang an ^''m,d den 3«.'' aus Herzenslust gepflegt. In 9^.l, vens maaio vernahm er wieder den Gesang, diese Seelenbewcgnnu mit dcm W'genspiel Verscynulz g der ^ ^^,.,.„,^ und Schm egsa,nleit stets'wallt f u "igt sich i.n Wechsel der An. reizungen und Beschwichtigungen, in welchen die Stim-mung sich hervorbildet und kundgibt u. s. w. Weiteres über den InHall, Über den Vortrug und über die poetischen Bilder der bedeutendsten Beethoven, schen Sonaten hier zu erwähnen, greift über die Verech-tigung eines Artikels hinaus; ich ende daher meinen Aufsatz mit einigen Worten Dr. Schneider« und Dr. Schillings: In allen Dingen (heißt es in den llelnen musik-ästhetischen Vortrügen von Dr. Schneider) ftnd die Men. schen einiger, als in Sachen des Gefühls, eben deshalb auch in ihrem Urlheil über Musikwerke weit aueeinanoer gehend, am meisten nawrlich über instrumentale, denen es an den erläuternden Teilworlen fehlt. Sollen z. V. mehrere von Ihnen ihre Meinung über ein yules Ouch abgeben, daS Sie gelesen, oder über ein gesehenes Theaterstück, so wird dies Urlheil mehr oder weniger übereinstimmend lauten, well die denkende Vernunft und der prüfende Verstand, die dabei die hauptsächlichsten Nichter sind, nach bestimmten Eiaenschaften der betreffenden Objecte, nach anerkannten Grundsätzen des Denkvermögen« wie des Schönheitssinnes entscheiden. Ungünstiger steht e« in diesem Punkte mit dem Gefühl. Ein dunkle« Ahnen und Tasten ohne geistige Klarheit, entbehrt e« jener festen Al'haltSpunlte für Erkenntnis und Urtheilskraft und entscheidet — unsicher genug — nach dem individuellen Na» turell seines Inhabers, oder nach dessen momentaner Slimmul'a. nach seiner instlnctlven Vorliebe für diese oder jene Gefühlssphäre — lgenug, verschiedene Perso-„en, we.m sie über ein und dasselbe Musikstück lbre Meinung abzugeben haben, werden sich durchau« ver, schieden aussprechen. Der Eine hat au« dem Tonftück dies herausgehört, der Andere vielleicht gerade das Ge. 584 hat. Als man endlich im vergangenen Sommer die ärg< ften Trümpfe der Verleumdung unter der FlaM der „ssreuzzeitung" gegen ihn ausspielte, blieb ihm laum eil, andtreS Mittel übrig, als der Nation die ganze Hohlheit der Partei klar zu machen, welche sich hinter der Vignette der „Kreuzzeitung" birgt. Die Herren Decla-ranten haben, wenn auch wider Willen, nach Kräften zur Verwirklichung seiner Absicht beigetragen. Die geringe Theilnahme, welche die auswärtige Presse diesen Vorgängen zuwendet, beweist, daß sie dieselben unterschätzt. Sehr mit Unrecht! Fürst Bismarcts Einfluß und Bedeutung für die Gesammtheit der internationalen Politik ist von seiner Stellung innerhalb Preußens und Deutschlands unzertrennlich. Je entschie» dener er sich hier von den reactionären Parteien abwen« det, desto klarer und bestimmter ist auch seine Hallung in allen auswärtigen Fragen vorgezeichnet. Es ist neuerdings in der Presse davon die Rede, daß die conservative Partti^Organislltion, welche im Herbst v. I. auf seinen, den Namen Bismarck hin, in Angriff genommen werden sollte, aufgegeben sei. Diese Auffassung ist nicht ganz unbegründet. Anstatt den gemäßigteren Theil der national liberalen Partei mit Vertrauen zu erfüllen und der neuen Parteibildung zugängig und geneigt zu machen, ließ man es sich mit ängstlicher Sorgfalt angelegen sein, in dem engen Kreise dcr Vettcrschaften zu bleiben. Statt nach links hin zu annectieren, warb man im Lager der ..llreuzzeitung." Es war dies ein doppelter Mißerfolg. Im Kreuzzeitungslager waren Rekruten nur wenig oder gar nicht zu finden, und die im Schoß der liberalen Parteien vorhanden gewesenen Anknüpfungspunkte gingen gleichzeitig verloren, weil man dort, und mit Recht, einer Parteibildung mißtraute, welche sich auf so verkehrte Weise einführte. Der gänzliche Mangel wirklicher Capa« cltäten bei den conserualiven Parteien ist der demlichfte Beweis, daß dieselben noch nicht wieder regierungsfähig geworden sind und daß die Schule der letzten zchn Jahre, obwol so lehrreich, wie sie nur irgend gewünscht werden konnte, nicht dazu angethan war, Staatsmänner und Po> littler in ihren Reihen zu erziehen. Eine national comervative Partei, zu welcher in anderen Tliellen Deutschlands die Elemente wol vorhanden sein inö^en, ist dahcr bei unö zur Zcil nicht mißlich und die elwi auftauchenden Keime können noch nicht als lebensfähig gelten. Dies ist von Nichtigkeit für die lommenoen Wahlen. Die Majorität des künftigen Reichs' tages wie des künftigen Abgeordnetenhauses wird im Wesentlichen dieselbe scin, vielleicht etwas stärker als gc« gcnwärtig und vielleicht auch um ein Weniges reicher an conservative» Stimmen. Zichm, wie zu hoffen steht, die liberalen Parteien aus diesen Vorgängen die Lehre der Mäßigung und beherzigen sie namentlich den Grundsatz, daß jede Regierung, welche Ernsthaftes lcislcn soll, auch durch eine praktische, nicht lediglich theoretische Gesetzgebung dazu in den Stand gesetzt werden muß — so ge-hört ihnen noch auf Jahre hinaus das Feld. Der angebliche Rücktritt des Kaisers von Rußland. Die Gerüchte dieser Art, die im Laufe der letzten Tllge die Welt durchschwirnen und bigreifliche Sensation erregten, finden in nachstehendem Schreiben auS Darm< st a d t vom 27. März ihre ebenso rasche als entschiedene Dementierung: ,Ein hochgeachtetes deutsches Blatt, welches es sonst nicht zu seinen Gepflogenheiten zählt, durch sensationelle Mittheilungen glänzen zu wollen, veröffentlichte in den letzten Tagen eine Petersburger Correspondenz, welche durch ihren frappanten Inhalt wol überall, nirgends aber mehr als hier und in Stuttgart Aufsehen erregen mußte. Kaiser Alexander von Rußland soll, nach jener Correspondenz, regierungsmüde und eine Regent» schaft des GroßfürsteN'ThronfolgtrS in Aussicht sein. AuS der Thatsache, daß die fragliche Mittheilung hier und in Stuttgart im höchsten Grade überrascht hat, ist zu entnehmen, daß sowol am hiesigen großherzoglichen Hofe, wie auch am württembergischen Hofe, — Stellen, die in der Regel über Angelegenheiten, welche die russische kaiserliche Familie berühren, unterrichtet zu sein pflegen, — auch nicht das Geringste über die hochbedeutsamen Eventualitäten bisher verlautet hat, welche am peters« burger Hofe in Aussicht gestellt werden, bs scheint dem» nach nicht zu gewagt, anzunehmen, daß man es vor» liegenden Falles mit einer nicht auf allzu soliden Unter» lagen ruhenden Combination zu thun habe, in welcher Annahme man durch die von berechtigter Site seither darüber gemachten Bemerkungen nur bestärkt wird. Ob nun die betreffende Combination bloßem Sen» sationsdrange entsprungen sei, oder aber ob dieselbe nicht auch einen tendenziösen Hintergrund habe, ist in Aube» tracht ihres allzu frischen Datums jetzt sch^n zu ergründen einigermaßen etwas schwierig. Immerhin ist es in letzterer Beziehung ein nicht zu übersehendes Symptom, daß sich die erwähnte Meldung in Gesellschaft von anderweitigen Mittheilungen bewegt, welche angeblich die Auffassungen ernster Petersburger Kreise widerspiegeln sollen, in Wirl< lichkeit aber den Stempel nicht blos der haltlosen, son> dern geflissentliche» Mache an der Stirne tragen. Es läßt sich leicht lnalhen, daß mit dieser Kennzeichnung nichts anderes gemeint sein könne, als das in der frag. lichen Petersburger Corresponds den österreichisch, russischen Beziehungen gestellte Prognostikon." Der Papst und die spanische Glaubenseinheit. Das vielbesprochene Brevc Sr. Heiligkeit des Papstes an dcn Cardinal» Erzbischuf von Toledo, dcsscn Veröffentlichung durch dcn letztern den Grund zu ciner Interpellation in dcn Cortes gab, ist vom 4. März datiert. Pius IX. bezieht sich im Ein° gang auf ein Schreiben des Cardinals, in welchem derselbe ihm von scincr an die Cortes gerichteten Petition für dic Olaubcnseinhcit in Spanien Mitthci' lling gemacht hatte. Hieourch und durch die zahlreich aus allen Theilen Spaniens erschallenden Bitten bewogen, habe er, Pius, seinen Nuntius nach Madrid gesendet, mit dcm Auftrage, bei den Kammer-Dcputiertcn, dcn Ministern und dem Könige sclbst mit aller Energie dahin zu wirken, daß die letzten Spnrcn der beklagens-wcrtlM Revolution der Iüngstzcit verwischt würden und das Concordat vom Jahre 1851 ncbst dcn später darauf gefolgtcn Verträgen wieder in seine alten Rechte trctc. Das Ärcve fährt nun fort: „Und da dic Verfassung von 186'.) eine schwere Vergewaltigung gegen dicscn Vertrag enthielt, eine Vergewaltigung, der man durch die Proclamicrung der Cultusfrcihcit Gesetzeskraft gab, so wendete unser Nun» tiuö gemäß dcn von uns empfangenen Instrnctioncn seinen ganzen Einfluß an, diesen Vertrag wieder in Kraft treten zu lassen, mit energischer Zurückweisung jcdcr Neuerung, die ihrer Natur nach der religiösen Einheit hätte schaden können. Gleichzeitig erachteten wir cs für unsere Pflicht, dem katholischen Könige in einem eigenhändigen Schreiben unsere Ansichten in diesem Punkte auseinanderzusetzen. Selbst dann noch, als die spanische Presse den Tert des neuen Verfassungscntwurfs veröffentlichte, wie er den Cortes zur Berathung vorgelegt werden sollte und dessen eilftcs Kapitel sich auf die gesetzliche Bildung der Freiheit oder Duldung der nichtlatholischen Religionsbekenntnisse bezicht, selbst dann noch haben wir unserm Caroinal-Staatssecrctär anfge-tragen, dem Vertreter der spanischen Nation untcr Zugrundelegung des in Frage stehenden vom 13. August 1875 datierten Documentes unsere auf Recht und Pflicht begründeten Einwürfe gegen das genannte Kapitel auseinanderzusetzen. Als die spanische Regierung uns hierauf mit ciner Anzahl von Auseinandersetzungen erwiderte, haben wir noch einmal die gleiche Klage erhoben und unser Nuntius in Madrid fuhr fort, in seinen Confcrenzcn mit dem Staatsministerium zu verlangen, daß scine Beschwerden dcn öffentlichen Acten dcs Ministeriums cin-gereiht würden. Und trotz allcoem erlebten wir den tiefen Schmerz, zu sehen, daß unsere eigenen Bemühungen wie die des Cardlnal-Staatssecretärs und unseres Nuntius zu Madrid gleich fruchtlos blicbcn. Noch einmal protc-stieren wir im Verein mit dcn Bischöfen und dem größten Theile der Gläubigen Spaniens dagegen, daß dic Toleranz dcr nichtlatholischen Kulte Gesetzeskraft erlangt, wir protestieren dagegen als gegen eine Verletzung dcr Wahrheit und der Rechte dcr katholischen Kirche. Würde diese Duldung zur Thatsache, so wäre damit der Verbreitung des Irrthums und in zweiter Linie der Verfolgung der katholischen Kirche Thür und Thor geöffnet. Eine Unzahl von Uebeln würde sich über dicsc erhabene Nation ergießen, welche von jeher diesc Religionsfreiheit mit Unwillen von sich zurückgewiesen hat, welche mit ganzer Seele an der von den Vorfahren ererbten Ncli-gionseinhcit hängt, die so innig mit den Denkmülmi und Ueberlieferungen der Geschichte, der Sitten und des Ruhmes dieser Nation verflochten ist." — Pius IX. wünscht, daß diesem Schreiben durch dcn Mund dcr Kirche dic größtmögliche Verbreitung unter allen Gläubigen Spaniens zutheil werde. Die Friedensconferenzcn in Nagusa wurden am 29. o. M. beendet. Ueber das Resultat derselben läßt sich zur Stunde zwar noch nichts Bestimmtes versichern, doch dürfte die vielseitig gehegte Befürchtung, daß dieselben infolge des Starrsinns der Insur« genten schwerlich schon jetzt zu dem gewünschten greifbaren Resultate führen dürften, leider nicht ganz unbegründet sein. Am 28. v. M. hat Achmed Moukhtar Pascha noch wiederholt Gelegenheit genommen mit dem Statthalter FZM. Baron Rodit zu conferleren. Tagsdarauf m den Morgenstunden wurden die Conferenzen, an welchen sich Ali Pascha und Vassa Efendi betheiligtcn, beendigt. Wie es scheint dürfte das Resultat der Confe-lenzen nur durch das ga»z ungebührliche Beharren der Insurgenten auf ihrer Weigerung, die Verproviantie-rung der Festung Nitsic auf friedlichem Wege vollziehen zu lassen, beeinträchtigt werden. An der Ungleichheit des Standpunktes, welchen die Insurgenten für sich prälen' dieren, dürfte der Waffenstillstand, zu welchem man sich tnrlischerseil« unter der Bedingung der Ve>Proviantie-rung von Nilsii bercil finden ließ, vorerst in die Brüche gehen. genlheil, dem Einen hat es diese Stimmung hinterlassen, dem Andern durchaus nicht dieselbe . . . Solche Verschiedenheit in der Beurtheilung ist nur in Sachen des Gefühls möglich und deshalb gerade die Musik, als die Kunst der Gefühlsdarstelluug, diesem Schmanten unter« worsen . . . Die Sonate z. B. ist bei Beethoven symphonisch gedacht, umschließt in ihrem engen Umfang eine ganze Tragödie . . . Der kindlich naive Haydn schäkert und neckt gern, ist ausgelassen bis zur bäuerischen Vustigleit; auch bei Mozart überwiegen noch die. heitern Gefühle, die Ergüsse unbefangener Bebens- und Kiebeslust. Bei Beethoven liegl oas Glück der Freude, dcr Nebesseligleit weil da« hinten, wie für uns alle das verlorene «and der Kindheit, un5 stellenweise nur dämmert ihm die Erinnerung daran wehmulhsooll ans. Seine wahre Wclt ist die der gebrochenen, aber eben deshalb nur um so tieferen, um so ergreifenderen Gefühle, dü ein grausames Geschick ihn durch Taubheit von der klangreichen Mcnschemvelt ab. geschmttcn und in seine innere Einsamkeit, in c»ie ewige Stille seines nur dem Höchsten lauschenden Genius zu-rüctgejchleudert hatte, wo er die Stimmen aus scincr Seele Tiefen in gotlgeborener Ulspimglichleit und Reinheit vernehmen konnte. Darum tönen denn in seiner Musik die Gefühle wie aus ihrem letzten Urgründe, so überztllgend wahr, so mimisch sprechend, daß wir, im Vergleich mit unserer halben Empfindung bekennen: „Ja, so llagt der Schmerz, so trauert die Wehmuth auf den Trümmern lhres Glückes, so streckt die Sehnsucht sich verlangend und vergeblich in die Ferne, so bäumt sich der Trotz titanenhaft gegen das zermalmende Schicksal;" und andererseits: „So selig singt die Liebe, so gerührt verneigt sich der Dank, so verschämt lispelt die Bitte." „Das ist", rufen wir aus, „die ideale, typisch giltige Sprache der Gefühle, wie alle gesund Fühlende sie mit-empfinden müssen, wie dic Menschheit sic noch auf lange hinaus als Normen der Gefühlsdarstellung verehren wird." Mit solcher Uebcrzeugungsgewalt, mit solch plastischer Anschaulichkeit aber rcocl, all diese menschlichen Stimmungen in seiner Musik, weil er sie alle an sich selbst erfahren, im tiefsten Innern durchlebt hat. Nichts ist bei ihm blos vorgestellt, nachgesprochen, er. logen: Alles ist empfunden, ein Slück seines Selbst — er hat seine Musik mit seinem eigenen Herzblut ge< schrieben . . . Ill der musikalischen Didaktik von Dr. Schilling heißt eö über die einseitige Bildung dcs Pianisten: „Wcr lcnnt nicht Clavicrspiclcr, die wol Musikstücke von Chopin, Thalbcrg, ttiszt gut vortragen können, aber keine bedeutende Sonate von Beethoven? — Wer kennt nicht Geiger, die ein Tremolo von Bcriot ganz vollendet vortragen, aber in einem Concerte von ^afort oder Spohr nichts vermögen?" Ich weiß, Vollendung in allem ist unmöglich; auch Temperament, Geist- und Gcmüthsrichtung der Spieler entscheidet hicr, sind wenigstens von Einfluß; aber dcr Einseitigkeit, welcher man gewöhnlich begegnet, abzuhelfen, ist ebenso möglich, wcnn man nur will und zeitig genug darauf bedacht ist, cinc Allseiligkeit wenigstens so weit als möglich zu erzielen. Ich habe in dieser Beziehung nie im Leben grö-ßere Künstler kennen gclcrnt als Liszt, Clara Wieck. Schumann und Ernst. Sie mögen spielen, was sie wollen, ihr Vorlrag ist ein vollendeter. Liszt spielt unmittelbar nach einander Webers sogenannte Aufforderung zum Tanz und Beethovens (^i8«Moll»Sonate. Welch himmelweiter Unterschied! welch heterogene Dinge! nno wer vermöchte etwas an dem Vortrage auszusetzen. Dasselbe ist bei Clara Wicck-Schumann und Ernst dcr Fall; nachdem er seinen Carncval gespielt, sctzt er den Bogen an zu Beethovens ^8-Dur>Quartett! Welche Vollendung dort und welche wieder hier l Wie und w^ durch gewannen jeuc Künstler diese ihre Vollendung? 21^1 frage sic, und sic wcrden antworten: Dadurch, daß s^ frühzeitig dazu angehalten wurden — wie man sagl -^ alles zu spielen, alle Formen und alle Stile. Dadurch nemlich lernten sie nicht allein diese selbst genau kennet ihre Eigenthümlichkeiten und deren Einfluß auf den Vortrag beurtheilen, sondern übte sich auch ihr Geist >n dcr Anffasfung und Aneignung der in verschiedenen Formen und Stilen ruhenden Gefühle und Idccn, nn ward fertig gemacht, sofort, die Pulsschläge einer jcdc> Tondichtung in sich selbst wieder zu empfinden und s»'"" auch dcn Vorlrag dieser davon zu beleben, denn — und damit gelangen wir zu dein Hauptpunkte n> scrcr gegenwärtigen Betrachtung — »nag der Vorlrag scin, was und wclchcr er will, Aufführung, Vortrag "' speciellen Sinne des Wortes, oder Darstellung, ^^ oder Accompagnemcnt, Bühnen-, Concert- oder <^y grsang, ein leichter oder schwerer, einfacher oder verM — in Einem blcibt cr immer derselbe, in Dcm mm v, daß er eine wirkliche vollkommene Veranschaullcymu, Versinnlichmlg, gewissermaßen eine Verkörperung, v stificicrung dcr musikalischen Dichtung sem mu«, diese ist er, wenn alle Gefühle, Leidenschaften "'" ^ danken, die der Tonsetzer durch die vorzutrageuoe ^ 585 Nchmed Mnlhtar Pascha wird zunächst die Verprovianlierung mit Gewalt erzwingen, worauf dann wahrschelnllchrrweise die jetzt so schwierig verhandelte Waffenruhe, wenn auch nicht mehr äo Mo, so doch äo läcw eintreten diirfte. . Am 29. v. M. erschien die von Vassa lifendl stg. nierte neue PacificalionS-Proclamation, welche die bcrcilö gemeldeten Daten mit der einzigen Aenderung enthielt, daß die Güter der nicht zurückkehrenden Flüchtlinge umcr diejenigen vertheilt wcrdcn. welche innerhalb vier Wochen zurückkehren. Vassa Efcndi wird noch einige Tage in Ragusa bleibe», während Achmed Mouthlar Pascha und Ali Pascha bereits am 30. v. M. nach Trebinje abreisten. Wie die ,Pol. Corr." welters mittheilt, ist der behufs Pacificierung, respective Repatriierung der auf österreichisch-ungarischem G'.biete brfindlichm Flüchtlinge als äommlssär entsandte Oberlieutenant Boii aui 27. v. M. nach Agram zurückgekehrt. Auch seine Mission war keineswegs von jenem durchgreifenden Erfolge gekrönt, den das diesseitige Iulcressc dringend er-heischt. Ucberall machten die »Wchllingc r.icht so sehr die Weigerung der Rückkehr, als den Unglauben an die Einhaltung der türkischen Rcformvcrsprechm?gen geltend. Die Leute find offenbar von slavischen Emissären aufgestachelt und stellen ungeheuerliche, unerfüllbare For-derungen, die ihnen vermeintlich allein Sicherheit gegei' fernere Unbill zu bieten vermöchten. Man wird nun auf andere Mittel sinnen müssen, um sie zum Nach« Hausegehen zu bewegen. Am selben Tage machte abermals eine Deputation auS dem Grcnzdorfe Gora dem Commandierenden der Militärgrenze FZM. Baron Mollinary ihre Aufwartung. Ihre Bitte ging dahin, es möge ihiien der Nachlaß des für Vieh l^. zu bezahlenden GrenzzolleS er-nmlt werden. Zur politischen Constellation in Serbien. Wie man der „Pol. Corr." aus Belgrad vom 26. v.M. schreibt, war es vorauszusehen, daß, sobald einmal die Unmöglichkeit, den Krieg zu beginnen, ruchbar werden wird, der Sturm in der Presse gegen das Ministerium von neuem losgehen werde. In der That sor» dern die meisten Blätter den Rücktritt der Regierung. Das Unerhörteste leistet aber ein in der „Oslobodjenje" erschienener und mit „Nieder die Minister" überschrie-bener Artikel. In demselben wird zuerst die totale Unfähigkeit des Cabinets Kaljtvit bewiesen, und dann demselben seine Abhängigkeit von dem „allseitig comvromittierteu Nistit" als Verbrechen angzrechnet. „Dem Ristit," heißt es im Artikel, ..ist nicht« heilig; alles bringt er seiner Herrsch, sucht zum Opfer. DaS ist derselbe Ristit, welcher so herrlich die Zwurnil'Fragc gelöst, der die StaalsauZ. gaben um ein Drittel erhöht, der dus schändliche Gc< bahren des Belimarlovi? (einstigen Kriegsministers) m„ terstützt hatte; es ist dechive Ristit, welcher die .Mstc serbische Bank" durch seine Verwandten um 1'/« M,ll. Gulden berauben ließ l>io) und welcher di: ungeheure Verarmung dcs Volles zumeist verschuldete. Ri,M so-wol wie seine Freunde sind nunmehr unmöglich. Die von ihm protegierte Regierung unitz zurücktreten, drnn sie hat Zustände geschaffen, die das ttcmd zur Kata-strophe führen müssen. Daher nieder mit der Re» glerung!" Der Fürst hat öftere Besprechungen mit den angesehensten Mitgliedern der conservative« Partei. Man Position hat ausdrücken, veranschaulichen wollen, wirtlich auch dadurch, und zwar ihrem Wrscn wic ihrer Form nach, zum Ausdrucke, zur Wahrnehmung, Anschauung gelangen, wcnn der iu dcm Tonslückc herrschende Charakter, und nicht etwa blos in sciucr Universalität, sondern selbst iu seiner Specialität dadurch vor das Seclmaugc des Hörers gestellt und die Musik iu Wahrheit zu ciucr Sprache der Empfindung, des Gc-whls, einer Sprache der Seele und dcs Hcrzeus cr-hobeu wird. ein w^" b"5 Me hoch, bringe aber auch dem Ncucn alle "Xn5^ Ä^"- - Du mußt nach und nach nen wl" ^^,7?' aller bedeutenden Mister leu. unterstützt' vom 5>7re? Ü""^ d" ^schichte der Musik, mn Epochen, wi?o?i^."' ^^ der verschiede- und Eitelkeit' kurkren ^ 3"^^! '"' ^endünlcl - N. Schumann. ' ^ Lerucns kein Ende. Und nun schließe ich mit k?„. ^ .. ^ <. ^. . Winke unter den jungen v^^ daß d.ese i'N'ner größeren Verbreltuu/de" "^ °.'''^' ^' """ chen Sonaten, zu deren Auffassun» ^'',^?")ovm- feinste Verständnis, die fcinfül ia ?n Ä '7^^ gefühlvolle Seele erfordc t vS ^ ^7 "^V^ unmusikalischen, alltäglichen arbeiten, die mit stets gleichen Fluren, d. i mit wM ft leu Arpeggicu, betäubenden Tremolos/w ll2 G sandos faden Spr-üngeu Weitgriffigleilen ,c>« ! ha?.s ^"d ""d ds" Slnn fur zede crust.« und gl° M vollere Composition abstumpscu, uumer wcniaer ^'"R Mden mögen. vermuthet daher, baß das nächste Cabinet auS dlescr! Partei gebildet werden wird. Dies ist aber bis jetzt eine noch wenig begründete Annahme ohne faclische An-haltspuntte, Z,r Unterstützung dieser Vermuthung die:,t auch die Thalsache, daß von Petersburg auS die Bil< dung eines conservative,« Ministeriums hier angc-ralhen wird. Gestern abends lam die Amazone MerluS hier an und würd: mit Ovationen empfangen. Sie gedenkt von hier nach Bosnien sich zu begeben. Politische Ueberficht Uaibach, 31. März. Vorgestern fand in Ofen ein Mini st er rath statt, in welchem dic Regierung für die Zeit der Abwesenheit von vier ihrer Mitglieder ihr Haus bestellte. Am Abend traten sodann Ministerpräsident K. Tisza und die Minister Szcll und B. Simouyi — Mi-nister B. Wcnckhcim bcfindct fich schon seit mehreren Tagen in Wien — dic Reise nach Wien au, wo die Verhandlungen schon heute beginnen sollen. Nie es heißt, werden sich Ministcrialrath itöfsingcr und die Sections-räthc Mcrfort und V. Salinen anch nach Wicn begeben; „Ellcnör" will wissen, daß dicfe wahrscheinlich acht, längstens zehn Tage in Wien verweilen werden. Man schreibt der „Allgemeinen Zeitung" aus Berlin: In militärischen Krciscn erörtert man leb-haft die Frage, ob es nicht angesichts der bedeutenden Verstärkung, welche die Artillerie der leitenden europäi. scheu Slaatcn während der letzten Jahre erfahren hat, geboten sei, anch eine Vermehrung der deutschen Artillerie vorzunehmen. Maßgebende Persönlichkeiten sollen sich, wie das genannte Blatt erfährt, entschieden für eine solche Verstärkung ausgesprochen haben, und man hält es für wahrscheinlich, daß cine hierauf bezügliche Forderung bereits iu der nächsten Reichstagsscssiou gestellt werden wird. Wie die „Breslauer Zeitung" erfährt, ist im deutschen Buudesrathe für den Anlauf der preußischen Staatsbahnen durch das Reich eine, wenn auch kleine Majorität, .bestehend aus den preußischen, hanseatischen, mecklenburgischen, oldmburgischen und thu-ringischm Stimmen, bereits gesichert. Gclingt es, wie das genannte Blatt annehmen zu können glaubt, Baden für den Plan zu gewinnen, so dürfte die Majorität eine erhebliche werben. Aus Paris, 28. v.M., wird gemeldet: „Es besteht noch aus den Zelten des Kaiserreiches her cine von dcr Regierung cin^csctzle Commission, die gegebenen Falles die verschiedenen, von Amts wegen zu ergreifende-, Maßregeln für ililcrualionalc WcllausslcUunncn vorzu» schlagen hat. Ein iu, „Journal ossiciell" veröffentlichtes Dccrcl dcö Präsidenten der Republik verfügt «un, „in ^rlvügung, daß in naher Zeit eine internationale Welt« Ausstellung in Paris abgehalten werden soll", eine Vc» stärlung dieser Commission um folgende vier Personen: den Abgeordneten Cochcry, den Seine-Präfecten Ferdinand Duval, den Polizeiprüfeclen Felix Voisin und dcn Gcmcindcrath ^oui« Binder. Die Commission bc< sieht im ganzen aus 45 Mitgliedern. Es ist dies die erste officicllc Andeutung, daß die Regierung sich ernst-lich mit den Vorbereitungen zu eincr pariser WcltauS« stcllung beschäftigt. Ricard und Dufaurc haben in dcr Senatscom-missiou zu Versailles dcn tt m n estie. A n lr ag zurück, gewiesen und sich nur für die individuelle Begnadigung ausgesprochen. „ . c, , Im englischen Unter hause war dic Bill über die gesetzlichen Anforderungen an die Kauffahrtci-schiffe bezüglich ihrer Scclüchtlgkett und der Sicherheit für die Bemannung in Verhandlung, welche schon im üorigcn Jahre durch das Auftreten des bekannten Parla. mentSlKitglicdcs Plimsoll gegen die Gewissenlosigkeit ,„„„-cher Schifftrheder vicl Aussehen gemacht hat. Das dänische w'dSlhing hat am 25. v. M. die dritte Lesung des Staatsbudgets beendet und ist dasselbe nunmehr un das Foltelhmg zurück gegangen, ^cb'crcs sollte die zweite Berathung des Budgets am Montag vornehmen. — Im Follething wurde das Mhrgcsetz mit den Amc,.dc,nmts der Linken mit 50 acuen 39 Stimmen ang"'ommen und die demgemäß bgcändcne Vorlage s°dam> m.t 47 gegen 47 Stimmen abgelehnt TM Reichstag «urde darauf durch em lönig. haben die Conferenzeu zwischen FZM. Baron Rodi5 Professoren, welche an den dortigen Hochschulen uud Ntabcmien Vorlesungen halten, 26 Journalisten und Schriftsteller, 4 Künstler, l7 Dirertorrn und Lehrer »n dor-ligcn Mittelschulen, 23 Offiziere, welche an Mili»ili«Nlaoe»ien docieren, 7 Privalgelehrle, gerem Leide» in Lnibach gestorben Die Armen unserer Stadt, iiisdesoliorr« die zahlreichen verschämten Unglücklichen und die mittellose studierende Iugmd verlieren in ihr eine unermüdliche Wohllhälcrm, und desglcicheu auch die hiesige evangelische He« meinde, deren tlcurö Mitglied sie war, eine langjährige, ftet« Hilfebereitc Förderin, dereu Andenken in den »nnalen derselben noch lauge in baulbarrr Eriuncrung fortleben wild. -(Tagesordnung) für die Sitzung be« laibache« Gemeinderalhes, welche heute um b Uhr nachmittag, im fiadti. 586 chen Rathhaussaale stattfindet: l. Bericht der Rechtssection über s die Vauschadeuvergütung au den Eigenthümer des Hauses Nr. 159 am alten Marlte. II. Vcricht der Vausection über das ergänzte Gesuch der lraiuischeu Baugescllschaft um Abtretung der ersten zwei Vilurne der Lattermannsallee. III. Vüricht der Schulsection: 1. llber daS Gesuch des laibacher Turnvereines um Gestattung der Venllhung einer der Turnhallen in den städtischen Schulen; 2. über die Frage der Bestellung eine« Nushilfslehrers für die städtischen VollSschuleu; 3. über die Herstellung eiucs chemischen Herdes in der Oberrealschule; 4. llber die Reducicr.lng der Klas« sen und Lehrkräfte an den städtischen Volksschulen und über die Dotation an die Ursulinuen-Mädchenschule. IV. Berichte der Fi» nanzsection: 1. über die Rückvergütung der Spiritusadgabc pro 1875 an die Csslljsiedel; 2. iiber die Flüssigmachung der Taxe für die concefsionierten Vlonats'Viehmärlte; 3. über die Abfuhr eine« Llsahe« per 1217 ft. 52 lr. aus der Stadtlasse an deu lrainischeu Studicnfond. V. Berichte der Polizeisection: 1. über eine Vcrufung gegen eine Geldbuße wegen Mangels van Feuer» lvschrequisiten; 2. über eine Vcrufung gegcn eine Geldbuße wegcu Düngerausfuhr zu verbotener Zeit ; 3. über ciue Vcrufung gegen eine Linforderung von SchneeräumungZlostcn; 4'. wegen der Uebergabe der städtischen NichanNslulalititten und Vcräthschafien a» da« t. l. Nichamt;>5. überf.die Ncunummcrierung ter hicrortigcn Häuser. — Nach Schluß der öffentlichen folgt eine geheime Sitzung. — (Vortrag.) Wir erlauben uns in Erinnerung zu bringen, daß morgen um 11 Uhr vormittags im Turusaale be« neuen Realschulgebäude« der dritte in der Ucihe der zum Veften des lraiuisHen SchulpfenuigS veranstalteten populär-wissen» schafllichen Vortrage stattfindet. Der Vortragende — Dr. Leitmai er — hat sich hiezu das interlssante und reichhaltig? Thema: »Die geschichtliche Entwicklung der Jury nnd ihre Bedeutung sür den modernen Lulturstaat" gewählt. — l<3eneralversammlung.) Morgen, den 2. d. M., HUll der hiesige gewerbliche NuöhilfSlasscn »Verein im ftildNschen Rathbauösaale seine Iahres-Ocueralversammlung bei folgender Tagesordnung ab: l. Ansprache des VereinSvorstaudes. ». Jahresbericht und Rechnungsabschluß pro 1875.3. Mittheilungen de« Vereinsvorstandes. 4 Gericht des Rcvisionöauöschuffes. 5. Vor-stande^ErgtlnzungswahItn. 6. Revisionsauslchußwahl. 7. Vefondere Anttiige einzelner Mitglieder. — (Concert. Soiise.) Die Altistin Frl. Emilie Adlor veranstaltet morgen, den 2. April, im Glass alou der Lasino-Rljlauraliou unter Mitwirkung der Damen Fr Paul-mann. Frl. Stein, Frl. Thaller, Frl. Lor bach und der Herren Thaller, Reich mann, Stein berger und Schimmer ein Loucerl mit folgendem Programme: 1. Arie auS den „Hugenotten", glsungeu von Frl. Adlor ; 2. „Die Ehestands» Invaliden", vorgetragen von Hcrru Thaller und Steinbcrger; 3. Declamation von Frl. Thallei; 4. Duett aus „Figaro's Hoch» zeit", vorgetragen von Fcau Paulmanu und Herrn Reichmann; 5. „Nsra", „Dec alte Küuig", Lieder von Nubinsteiu. gesungen van Herrn Schimmer; 6. Arie der „Zettine" au« „Don Juan", gesungen von Frl. Adlor; 7. Lieder, gesungcu vou Fr. Paulmaun; 8. „Barcarole" aus der Oper „Die Stumme vou Porlici", ge» sungen von Herr» Rcichmauu; 9. Arie, gejungcu von Frl. Stein; 10. Declama'ion von Frl. Holbüch; 11. Lied, gesungen von Frau» lein Adlor. — ( Licitatio u.) Am 12. April l. I. vormittags um 10 Uhr werden im städiischen Polizei-Dcpartemcnt mehrere con-fiscierle neue Waffen, Kugclstutzeu und Rcvolvcr sammt Munition, im Licitalioiiswege vcrä»ß!ll werden. — (Feuer.) Am 28. v. M. lam in der Wohulaische des Schmiede« Franz Zajc iu Hünigsteiu, Bezulsliauptmann« schast Rudolfswcrlh, N». 6, cinc Viertelstunde nachdem sich der Besitzer tetsclben in seinen W'iuglliten bei Hmeliii etllselnt hatte, auf bisher unbclanulc Weise cm Schadenfeuer zum Äusbruche, welches troy schuclllr Hilfe der Nachbarsleutc erst gelöscht werden lonnte, nachdem der Dacystuhl saulml mehrere» mttcr demselbeil befiudllcheu Ge,älh!chaftcn bereits vollständig verbrannt waren. Der angerichtete Schade betläg« circa 30>) fl. und war der Beschädigte bei der grazer a/gc!,sc>!ia.en Assecuraiizgescllschaft mit 240 ft, assecuricrt. Del Umstand iilnisscus, daß bereit« wenige Tage zuuor — am 18. v. M. — v!)U dem L hl junge» des Ve-schädigten, Iohanu Zorc, alö derselbe nachmiltagä um 3 Uhr lie-huss FUlttruug dcr Pferde in den St»ll gmg, ein dafelbst «den «»«gebrochenes Plafoudseuer entdeckt, jedoch glilctlichetweis^ gleich yeiö,chl wurde, läßt den Verdacht nicht ganz m.lieglündet er» scheincu, düß müglichcrweisc beide Feuer nicht zufällig, sondern absichtlich hervorgerufen wurden. Die diesbezügliche N^zcigc wurde übrigens auch bereits der l. l. Staatsanwaltschaft iu RudolfSwerth erstattet. — (Zwei Männer erfroren) Trotz der Verhältniß-mäßig nc>ch ziemlich milden Wittcruug, die im Laufe der letzten vierzehn Tage fass allgemein herrschte, hört mau doch noch viel« > seitig von ErfiierungSfällen. Zu den drei Opfcru, die dcr Er? frierungstod, wie wir neulich berichteten, in Innerlrain forderte, gesellen sich einer Mittheilung der gestrigen „zllagenfuitfr Z.'ituuy" zufolge jungst mch zwei weitere bäuerliche Opfer hinzu, deren eine« iu dcr Nähe vou Emmcrsdorf, im Gailthale. und deren zweite« uuweit Bleiberg erfroren aufgefunden wurde. Wie ge> wohnlich dürfte wahrscheinlich auch in diesen Fällen ein leicht, sinnig anqeltunleucr Rausch die Ursache des unheilvollen Vcr, hängnifses gewesen sein.___________________________________ Oeffeutlicher Dank. Da« gefertigte Comit6 entspricht hiemlt einer Überaus angenehmen Pflicht, indem es den geehrten Herren Wählern, welche bei den eben vollzogenen Ergänzungs» wählen für den Oemeinderalh der Landeshauptstadt so zahlreich und eimnüthig für die von ihm vorgcschlasstneu Candidate»: eingestanden sind, sowie auch jenen Mit» bürgern, welche durch ihre Theilnahme an der Wahl» bewegung zu dem lrotz der außerordentlichsten Anstren^ gungen der Gegner sehr befriedigenden Resultate der Wahlen beigetragen haben, den verbindlichsten Dank sagt. Laibach, am 30. März 1876. Vom (5eutralwahlcomit6 des const. Vereines. Neueste Pslt. (Original-Telegramme der „Laib. Zeitung.") Wie«, 3l. März. Heute nachmittags fand eine Vorbesprechung der österreichischen und ungarischen Mini» ster statt. Dienstag dürften die Ressortbeamten die Detail« beiathung beginnen. — Die „Politische Korrespondenz" meldet: Die Insurgentenchefs werden Montag in Grahovo mit den Montenegrinern conferieren, dann Mitte der Woche in der Suttorina mit dem Statthalter Rodich zusammentreffen. — Derselben Correspondenz zufolge wur. den zwischen dem rumänischen Minister des Aeußern und dem russischen Consul in Bukarest die Grundlagen eines abzuschließenden Handelsvertrages unterzeichnet. Versailles, 31. März. Die Kammer annullierte die Wahl des ^egitimisten Larochejaquelin. London, 31. März. Das Oberhaus nahm in zweiter Lesung die Titelbill an. Petersburg, 31. März. Die Zeitungsmeldungen über Modificationen in d« Regierung deS Landes wer« den maßgebenderseitS als aus der Luft gegriffen bezeichnet. ___________ Telegraphischer Vechselcurs vom 31. März. Papier - Reute 6K 15. — Silber - Ncule 69 50. — 18»X)e> Staats-Nulrheu 109 50.- Vanl-Actien H69 —. - «lrebit-Nctie,, 155 25. - London 116 40. — Silber 101 50. - K. l. Münz-Dl» lateu 5 46'/,., - Navoleonsd'or 9 29'/,.— 100 Reichsmark 5720. Wien, 31. März. 2 Uhr nachmittags. (Kchlußlurse.) «lreditactieu 155 25, 1«60er Losc 109 25, 18N4er ^osc 130 75. österreichische Rente in Papier 66 05, Staatsbahu 267 —, Nordbahn 179 25, 20' Franleusliicfe 9 30, uugarischc Hreditactie,! 125—, österreichische Frnucnbanl 17—, österreichische Aüglobcml 67-, ^.'ombardcu 100 50, Uuionbaul 66 25. austro-orieulalischt Van! -'—, Lluydaclitu 330- -, austro-ottomauische Van! --—, tlirlischc Lose 20 — , Lommuua? - Nnlehcu 100—, «lgyptische 101—. Gedrilclt. Handel und Volkswirtljschastliches. VHochenausweis ver ^lationalbank. Dnsrlbc weist im Vcrhältuisse zu dem der Vorwoche falgeude Veränderuuge» au«: Vauln'teu-Uuilmlf si. 27l.72!»M0. Aduahilic fl. 1.597.530; Giro-Einlagen fl.'j. 132.223. Zunahme fi, 5tt<).2«5; Mctallschaft ft. 136.596,594, Huuahme ft. - ; iu Metall zahlbare Wechsel fl. 1I.097.d94, Alnmhme ft. 24,45l; StaalSuotcn, welche dcr Vanf qehüreu. ss. 3.993,575. Abnahme ft. 288.370; Lscomptc fl. 98,«Ktt.47tt. Alinahme si. 14.120; Darlehen fl. 29.635,909, Zunahme fl.l 11,200._____________________________________ Verstorbene. Den 23. März. Felir Zaitz, Schuhmacbersliud, 1 I.. 10 Mun., in der Btadt Nr. l7, ^ullgeneulzUnduiiss, - Josef Pe>lo, Httästing. 63 I., im Inquisnionöhaufe Nr. 82, Lungeu-tuberculofe. - Anton Nobida, Schuhmacher, 27 I., Cioilspilal, Luugeutuberculose. — Franz Hromc, Knecht, 74 I., Civilfpital, LuügcuenlzUudulig. - Maria »imovc, Inwohnerin, 73 I,, Civil» spital, Lunqruemptiysem. D e n ^4. März. Maria Strupi, zweitgebomes Taglöh» nersliud, 2 Tage, Cioilspital, ^'ebeusschwäche. Den 25. März, Iul,u6 Eberl, Auslleichermeisters.Kil'd, 2 I,, Stadt Nr. 258, tuberculose Oehillllauteutziludunc;. — Anna Slrupi, erstgeborneö Taglühueiölmd, 3 Ta^e, lliuilspital, LebensschwAche. — Maria Maris, Tabaltrafllantensgattm, 56 3., Cradifchavorstadt Nr. 25, Schleimfchlag. D e n 26. März. Maria Rell, «rbeiterin, 26 I,, Civil» spital, Lungenentzündung. — Agnes Rant, gew. Magd, 66 I., Stavt Nr 142, Wassersucht. — Wilhelmine Wawreczla/l t. Haupt-zollamtsofficials.Gattin, 52 I., Polanavorstadt Nr. 21, Leber-entzllndung. Den 27. März. Josef Papler, VasfabrilsheizerS.Kind, 10 Minuten, Polanavorstadt Nr. 3l, Gehinischlac,fluß. — Mari» gupanöii, Inwohnerin, 60 I., Civilspital, Alleröjchwäche. — Johann Kolalj. Tischler, 23 I., Livilsvital, Veiufraß, — Maria Snoj. Inwohnerin. 76 I., Stadt Nr. 97, i!ungenliihmuug. Den 29. März. Iofef ssorsila, Gärtnerslind, 8 Trcu llinder ^»sle, Selene, Le^a-llne, l.nul8e, Ligel» und loses. L»r! lluokm«lnn, ^elanle l.uelim»nn geb, ^aoovit? und dcrell Kinder knton, L»!»!, p»ul und »elnslon. äntan l.uo!(' MllliN. — Ineollos l.UL>iM2l!N. 9^l^^I^N^1'll1>^ ^^n, 30. März. Mit einer jede Mißdeutung ausschließendeu Bestimmtheit wurdeu der Vorse heute Mittheilungen gemacht, welche die iu Eiscnbahnfragen bestehende" <^«.s!.»!Vl.«.»«/». Intentionen iu gllnstigcm Lichte erscheinen lassen. Die Folge hicvou war ein, sehr wesentliche Uclcbung dc« MarlleS. «tlb «La« Few'«.) ^"" l.....6« 8610 " 18«i!au-R«llnlierun8«,Lofe . . 102 7b Wöllb Un«. i) «ctie« »ou Vanlen. »«ld «La«, «Ngl0»V«Nl........litz50 «7._ V«ntverrin........54— 55.^. ««l»Ul«tdit«« «lrebitanfilllt........ 1k>?40 157 «0 liredilalista«, ungar..... III?— 127'b« Teposllcubaul....... —'— —'— Escompleanftalt...... «3s. — 6^5^ Fralic°-«aul....... 16 75 17- Handelebanl........ bi-— 5150 Villlionulbanl....... b?0 — b?lt - ^esitrr. lUaulgesellschaft . . . —»— --— Un,onbanl ........ h<5 2b «6b0 VerlthrSbaul ....... 7b— 7559 «ctien v«u Tranßport-Nnterneh-mungeu. . «elb «l!«le Nlsüld-Vahll........^._. ^.^ 5arl-Ludwig.Vahn.....1d7— 187 50 2)onau>-Dampschiff. »Gesellschaft 229— 380 — Elisllbeth-Weftbahn.....152-^ 1H3-- ^lljadeth.Bahn (l!,nz-Vudü,eiser Strecke).........— — —-». »erdinande-Nordbah« . . . 1792— 1786-— Franz. Joseph - Vahn .... 138— IL« 50 Lemb..Lzeri>..Iassy.B»hu . . 125-50 126 50 LloydlOljellsch........V8i) -. 83? ... Oepen. »iordweftdahn .... 130 — iui >. Mubolf«-V»hn.......113 b0 114 — EtaotSbahn........26ft t»0 2«9'— Südbllhn.........il)l-b<> 101 7b Thciß-Vahn........1H9 - 190— Ungarische Nordostbahn . . . 10b 7b 106'— Ullyarisl^t Ostbahn.....87-— 37-bO Tramwuy-Gejellsch......98 ^ 89 — vangesellschafte». «llg. »fterr. Ballgesellschaft . . —«- —-— Wiener Baugesellschaft..... —»— >..-<- Pfandbriefe. Nllg. llsterr. Vodencredit . . . 101 — 101 K0 dto. in 38 Jahren 59-25 89 50 Nationalbanl il. W.....96-85 97 — Ung. Bodencrebil......hb'— Sb'50 Vriorititten. Elisabeth.-«. 1. Em.....—-— »»-— sserb.-Nordb.-0.......101 2b 101 bv ßranz-Ioseph-N.......h!»?f, lit).. Ga!. Karl'Lubwig««., I.Vm. . 93 50 94-— O^:rr. Nordweft.«.....65»— 84 — SiebenbNrger....... 6,50 ^ StaalSbahn........ 145 50 I4b'^ slidbahn i^ L»/. ...... 1097b N^ ,. b-/....... 91 - U^^. SUdbahn, Von«...... —'" '^'<,5 Ung. Ostöahn....... 64 - 64'^ Prlv«tl,se. ^..^ «redil.L..........1b8 50 1b»^ Rubolf,-L.........1800 " Wechsel. ^.«0 «ug«burg.........^" M Hamburg........."b ^0 ^«..gg Ducaten . . . . bfi.4» tr. » si.43 ' sl°P°leon«l>'°r . . 9 ^ 84 " _? " 4h ' ^ « Prenß«assenscheine b7„8b .b7.«° M Vllber .... Illl „l<0 „ lU^ ^ -« «r°inische «rund«tla^»«.0bl^°ti°°^ Privatuotierun«: Oelb»b . »»»' -^ «