^l^?5. Fititllg, 1. August 1902. 121. Jahrgang. Aiblllher Mung. >ühil«^!i ,°",?p"l«: M't Posivelstnbung: «anzjühriz 30 K. halbMrl« ,5 li, Jin «°n<°r: gan,. <>»i^. V"U l, l<. j^iir dir ^slrllm,» in« Hau« ganzjühri» « Ii. — InlrrtlonSgtbubr: ssllr ll,ine Die «Laibachlr Zeitm,«. frschllnl <ä»ls Obersten Gerichts- und NaNonchofes nllerguädigst zu erneiluen geruht. Spens iu. ^>. A^I"Ul> l. und k. Apostolische Majestät haben mit S höchster Entschließnng von, 2 nenn ^"hnna des Titels eines Hofrates zu er-Ho r? N^uht: die mit dein Titel und Charakter eines ^ >rnw5 ausgezeichneten Staatsbahndireltoren Karl dou5s ^ "'^ '^'^"^ ^reiherrn Borowiczla . ^hemau, weiter den niil dem Titel eine» Ne» ^^srntec' b^leideten Etaatsdahndireltor Cäsar ^,, ^ art) l)l)^ Fe. stenburg, ferner den mit di?n, tz. uud Charakter eines Hofrates ausssezeichneten ^"l'l'aliildirettor Dr. Johann '.'.'.' e sserllina, e r, tleid? ^"' "''^ ^''" ^'^^ """ ^einernnnörates be^ h, "en Staat^l'lilnldircltor Josef Horoszkie > ^ Wittek w. p. 1902^V ^" AnltMatte zur «Wien« Zeitung» vom 30. Juli theun«,« "^ """de die Weitervnbreitmi« folgender Preß. "-um^e verboten: Ar.!» «Freie deutsche Nollsloacht» vom 23. Juli 1902. 6> Juli A ""^ ^ ^' ^"""" ^"' ^""' ^' 3""' ""^ 3l. ^1 «Per Scherer» vom 2. ?lust August 2015/1902. ^^^I/Grahtther Nachlichten, vom 25 Juli liWL. 3ir. 165 und 166 «Morchenstern'Tannwalder Nachrichten» vom 20. und 22. Juli 1902. Nr. 165 und 166 «Gablonzei Tagblntt» vom 20. und 22. Juli 1902. sir. 15 «Nts5z N6».» vom 25. Juli 1902. Nr. 30 «Mdeulfche Bauern.Zcitung» vom 26. Juli 1902. Nl. 30 «l>r2«ß!nä 2»kol»i»ü»ki». Nichtamtlicher Teil. Tripolis. Man schreibt der „Pol. Korr." aus Konstan-tinopel: Seit dem Tage, an dem die ersten Gerücht'.' über angebliche t^liisk' der Italiener nach dem Besitze von Tripoli» ausflatterten, bildet diese, von der Nesi-denz de» Sultans ferne Provinz für die Pforte einen Gegenstand beständiger Aufmerksamleit, wie sie ihr feit langem nicht zugewendet wurde. Viel Liebe kann man allerdings d im Mittelmeere hinwies. Nun geht die Nächstliegende uud gewif; auch verbreitetste Deutung dieser Aeußerung dahin, daß de? britische Ministii' die seit langem lieftehenden, das Mirtelmeec betreffenden Verträge, welche nicht nir England allem, sondeni für alle Signatarmääfte gelten, im Sinn? liatte. In den erwähnten kreisen wird jedoch die, viel' fack)en Zweifeln begegnende Vehauptnng aufgestellt, das; es sich bei den Verpflichtungen, die von Lord Lnnsdowne in auffälliger Weise l>ervorgehoben wur» dm, um Zusicherungen handle, welche die englische Negierung in jüngster Zeit der Pforte erteilt habe, als diese in London eine Anlehnung gegen etwcngc Anschläge auf Tripolis suchte, mrt anderen Worten, das; dao Londoner Kabinett im Zusammenhange mit dieser ^rage neue Verpflichtungen gegenüber der Türkei übernommen habe. Eine berlählia> Aufflii« rung über den Gegenstand ließ sich bisher nicht er» langen. Politische Uebersicht. Lai 5 ach, 31. Juli. Das „Hremdenblatt" bespricht die im Herbste er« folgende N eo r g a n i s ai i o n des Marine» Unterrichtes in günstigem Sinne. Die TeUunn des Unterrichtes, die in der Weise erfolgen wird, daß die Marine-Alademie in Zukunft vorwiegend fiir die theoretische Ausbildung des Nachwuchses Sorge tragen, während die praltisä>e seemännische Schulung in dem lvnl aufzustellenden obligaten Seekkoetten» Kurs vor sich gehen wird, sei sympathisch zu begrüßen. Ebenso sei es als vorteilhaft zu bezeichnen, daß die Bedingungen fiir die Aufnahme in die MarineAka< Feuilleton. Reise-Erlebnisse. Von ßugüne Mo„ton (Paris). (Fortsetzung.) Sechstes Vil d. ^n Gasthcmszimmer. Der Reisende liegt im Bett. strena '^"'^- "V»cl, habe mir infolge der Au-l'grs?""' "'^ "l'lfregungeu diefer Neise ein^ehö 5<5hr'll^ . "' tteholt. Ich bin am ganzen Körper wie Bie n ' ' ^ ^"^ brennt nur wie i>euer. Könnten 5"r niaA einen Arzt verschaffen?" d^en? ^^' "^" wohnt wohl einer auf der an> ^bn^,^"^' '^''' Verges, doch unter 20 Franks wird ^ den niemand holen." ^ ^isende: „Ist ^ selber auch so teuer?" üie N>«? . rt^ "^l- nimmt !! Franks, aber er läszt silh ^z,„ bezahleu." ihn hy" '^."irnde: „Hier die 2« Franks. Lassen Sie ^Ute/^.^'"o" ^ Hj-^ ^.^ ^ebei:zimmer nüt zu wn ,'!""")- ..Der Mann scheillt gefchrlich l>auk ^m w "' ^'^^ "" s"'" Iaillilie telegraphieren. tvcl)t un'"" "' b'" stirbt, könnte die Sache für u»lZ Der W-'"^"^ ^olgnr haben." tend). ^,n " ^" das Zinnner des Reisenden tre> Ni Meilen entfernt und — auf'.''vdem w^,c„ Bankerott > gesclilosscu. Siebente sVild. Eine Gefängniszelle. Ein Tisch, eiiu» Bank. m einem Winkel ein Strohlager. Em 5lrug Wasser. Der Schlicher (bringt ein Brot und eine Schüssel mit 5lol,l und Erbjen, die in warmem Wassl-r schwim. men): „Hier ist Ihr Essen. Da Iiaben Sie auch einen >lrug mit vorzüglichein Wasser! Il,r Stroll babe ich erneuert und die Dielm gesprengt. Wenn Sie tmin-scheu, streue ich auch Insettenpulver darauf: das macht 15 Soils. Sie werdm fich fehr nwhl fühlm. Es tut un'r leid, daß ich Sie nicht anderswo, als in der '^elle der zum Tode Verurteilten unterbringli: konnte, doch ich habe lein Fleckchen frei. Uebrigens werden' Sie nicht lange drin bleibeil, der Gendarm, der Sie herbrachte, meinte, er fei fest überzeugt, Sie wären es garnicht." ^ , t -^ ., De> Neismde: „Dann begreife uh nuht. worulu er mich verbaftet hat . . ." Der Schließ" ' „Er hatte Vesehl. Sie wlssen doch, die Grenze wird überwacht." Dcr Reisende: ..Hätte ich emon Paß nnta.eiwm> n^n. so wäre nn> das mcht Passint." Zwei Gei^darmm sin den Kerler tretend): „Wir haben den Auftrag, Sie zum Unterprä selten zu brin< gen. Folgen Sie uns?" (Sie führen ihn fort.) Ein Krämer auf der Straße (ihn anstaunend): „Oh. oh!" Chor der Gassenjungen: „Ach, sieht der böse aus!" Ein junges Mädchen: „Wer hat denn vorhin b<> hauptet, der Mensch wäre schön und wohlgebaut?" Ein Herr: „Eine ganz gewöhnlig nicht?" Laibacher Zeitung Nr. 175. 1464 I.August 1902^' demie und die See.Aspirantenschulc verfährst werden. Die neuen Bestimmungen verdienen auch von denl Gesichtspunkte aus Anerkennung, daß sie durch Vermehrung der Zahl und der Dauer der Einschiffungen den Bedürfnissen der praktischen Schulung Rechnung tragen. Dadurch, daß jeder Seetadett erster Klapse vierundzwanzig Monate Einschiffungszeit hinter sich haben mutz, werden große Vorteile erzielt. Während bisher die eben ausgemusterten Seekadetten auf einem Missionsschiffe in die weite Welt gesandt wurden, ge langen jekt zu dieser den Gesichtskreis unÄ die niari' time Tüchtigkeit überaus förderlrden Reise, die, aber auch höhere Ansprüche an die Reife des Teilnehmern stellt, Männer, die nach der Schule noch eine einund-einhalbjährige praktische Schulung im Inlanöe ah. solviert haben, die ihre theoretifÄ>e und Praktische Tüchtigkeit durch die Ableglu:g der See-Offiziers' Prüfung bercit.s dargetan haben, Männer, die allen Eindrücken und Lehren einer Weltreife anders gegen-überstehen werden als der Schule kaum entwachsen? Jünglinge. Ein weiterer Vorteil sei, daß die Einschiffungen auf Mssionsschiffen von nun an in kleineren Partien als bisher erfolgen werden. Zweifellos werde man in der itiiiegsmarine diesen Teil der Rc> form ebenso günstig beurteilen wie jenen der Rangs» besrimmung und des Lehrplanes und damit der Ma» rineverwaltung jene Anerkennung zollen, die sie für diese reorganisatorische Arbeit im vollsten Maße bean-spruä>en darf. Man schreibt aus Bern: Die Aussöhnung zwi' schen der Schweiz und Italien, die hier mit nicht geringerer Lebhaftigkeit herbeigewünsä)t wurde als m Rom, wird vorailssichtlich in nächster Zeit durch einen HöflichteitHakt der eidgenössischen Regierung gegenüber dein Herrsäier des benachbarten Könige reichs eine Vesiegelung erfahren. Die Gelegenheit hiezu wird man durch das im August zu erwartende ErfH>einen des Bönigs ViktorEmanuelill. auf schweizerischem Boden erhalten. Es gilt als wahr» sä>einlich, daß der Bundesrat während der Durchreise des Monorä>en durch die Schweiz, sei es bei der Zahrt nach Deutschland oder bei der Rückkehr, Anlaß nehmen wird. ihm ein Dejeuner darzubieten, das gewiß nicht vorübergehen wird, ohne zum Austausch freundschaft° 1iä>er Trinksprüä>c benützt zu werden. Man zollt auch in Bern der deutschen Reichsregierung die Änerten» nung, daß die von ihr aus eigenen Stücken unternom-mene Vermittlung eine viel raschere Beseitigung der unliebsamen Spannung zwischen der Schweiz und Italien bewirkt habe, als sie sonst zu erwarten gewesen wäre, und man schreibt einen nicht geringen Anteil an diesen: Erfolge dem Eifer und der Gewandtl)eit zu, mit weläM der deutsche Gesandte in Bern, .Herr von Aülow, die Angelegenheit betrieb. In zahlreichen Städten Italiens hliben vor einigen Tagen wieder Ergänz« ngswahlen zur Gemeinde^ und P rovinzial-Ver> waltung stattgefunden, wodurch nach dem bestehen» den Gesetze die Hälfte dieser Verwaltungskörper er> neuert wird. Während aber die Wahlen von 180!) den sogenannten p^rtiti popoikli an vielen Orten, über» rasä>ndc Siege gebracht und an manchen Plätzen den Radikalen und Sozialisten mit einem Schlage das Heft in die Hand gegeben haben, bedeutet die diesmalige Wahl statt eines lveiteren. Fortschrittes einen Stillstand, ja, an mancljen Orten einen raschen Ruck-gang dieser Parteien. So ist in Mantua und Parma, deren Gemeindeverwaltung vollkommen in die Hände der äußersten Linken gefallen war und bereits aN-dlren Domäne angesehen wurde, eine entscheidende Niederlage der vereinigten Radikalen, Republikaner und Tozialisten zu verzeichnen: die Mehrheit isl wieder der liberalen Partei zngefallen. In Mailand, wo die Wahlbewegung die tiefgebende Spaltung im Lager der „Vollsparteien" wieder einmal in grelle^ Licht gesetzt hat, ist ihnen zwar diesmal von den Libe ralen nnd konservativen noch kein Verlust beigebracht worden, aber sie haben auch nnr den Bestand von lkü'i behauptet. E5 wurden 5is1 Radi tale, K Sozialisten nn> 4 Republikaner als Mehrheitskandidaten und l> Mon-archisch'Liberale als Minderheitstandioaten in den Gemeinderat gewälilt. Tie Wahlbeteiligung war sehr gering: von 5>8.0M eingeschriebenen Wählern übten nnr 2A.0M ihr Recht aus. Die höchste Stimmenzahl. die die Bewerber der Volksparteien erreichten, ist 14.9ÜH, die höchste Stinnnenzahl der liberalen, be« ziehungsweise konservativen Gegner 775)li; unter der' ersteren erhielten die Radikalen oder Demokraten durchwegs die meisten, die Sozialistcn dagegen die wenigsten Stimmen. Ueber die bevorstehende Umgestaltung des englischen Uabinetts bringt der Londoner „Daily Telegraph" näliere Nachrichten, aus denen zu nächst hervorgeht, daß die Gerüchte, Schatzlanzler Sir M. Hicks Beach werde noch längere Zeit im Ainte ver< bleiben, der Begründung entbehren: denn schon d!c bestimmte Art und Weise, in der Sir Michael seinen Rücktritt angekündigt habe, schließe ein solches Ver-bleiben mis, und nur um seine Loyalität und sein Vertrauen zu dem neuen Premierminister zu beweisen, habe er sich bereit erklärt, bis zum Ende der Session auf seinem Posten zu beharren. Innerhalb der Regi> rung sei über die bevorstehenden Veränderungen be» reits endgültig Beschluß gefaßt worden, aber eine be-zügliche, Ankündigung könne nicht erfolgen,, bevor die Umgestaltung vom Uönige genehmigt sei. In Bezug auf den Entschluß des Earl of Eadogan, der Burg i> Dublin den Rücken zu kehren, bemerkt das Blatt, daß, nbwohl sonst mit dem Lord'Leutnant auch der Staats, sekretär für Irland aus dem Amte zu scheiden pflegte, ein Wechsel in der letzterwähnten Stelle diesmal nicl/. erfolgen werde, da derselbe nach den kürzlich im Unterhause stattgehabten Debatten, mit den heftigen Angriffen auf Mr. Wyndham als eine Schwäche der Regierung den Iren gegenüber ausgelegt werden könnte. Dagegen sei es so gut wie siäM', daß sowohl Mr. Wyndham wie auch Mr. Austen Chamberlain, der Sohn des .kolonial-,iTckretärS, in das 5t'abinett aufgenommen würden. Ueber die Neubesetzung des durch den Rücktritt von Sir Michael HickS'Beach frei» werdenden Postens des Schatzkanzlers ist bis jetzt noch nichts Bestinuntes bekannt geworden. Tagesneuigleiten. — (Wal! die Verfolgung der Humberts loste t). das berechnet ein Pariser Vlatt wie folgt: 45 Agen ten sind tätig, um den „unbelannten Aufenthaltsort" der Humberts zu erkunden, und dazu kommen noch „besondere Gesandte", die von Zeit zu Zeit ins Ausland geschielt lverden, wenn o« ^luHNMsse von dem over zenem ^iie I'U", > werden. Die Agenten gehen jenen Leuten nach, die M Humberts und Daurignacs in intimen Beziehungen s>°^ Daö macht viel Mühe, besonders während der großen Vl und lostet viele Wagen: für die Eisenbahn verfügt del S^ heitsdiensl über Verwaltungspassagierscheine. Das H"l".> Agenten bezieht natürlich Geld aus der Staatskasse,"' wenn man das Gehalt und die täglichen Auslage" " Agenten auf .'j ssianls setzt — »oaz, nichi übeitiieben ^ so macht das täglich 135 ssranls. monatlich 40'>l) FraN»". jährlich 48.^)0 Franks. Die Humberts, dir so vielen ^' täuschten schon so viel Geld gelostet haben, tosten jehl °-noch allen Etenerzahlern Geld. ^ — (<5 ine löstliche Ezene) spielte sich linM^ emer pom men scheu iUeinbahn ab. Der Vorsteher einec ^ tion fühlte das Bedürfnis nach einem tühlen Bade. Um H Bedürfnis ^u befriedigen, wanderte er wohlgemut zuw M ' ln'ncniö und fpranss, nachdem er sich entkleidet, w'< 5 Uchnen Sahe in die Fluten des Stromes. „Dem lÄliiM schlägt leine Stunde!" Und er empfand es wirklich °"' Glück, der Herr Stationsgewaltige, so in dem Wasser he" zuplätschern. Da sieht er plötzlich, o Schreck, in tveitel w!, Dampf aufsteigen- gleich darauf braust auch schon ^ ^' >, unwillkommen — der Abendzug heran. In seinem ^M,, ssefühle hatte der Herr Stationsbeamte sein Aad zu "^ ausgedehnt. Was tun?--------Er winkt und ruft so langt. de; Zugsführer die aus den Wasserfluten gegebenen S>i!^ bemerkt und den Train zum Stehen bringt. Nachdem n"" .Herr Vorsteher unter dem großen Gaudium der ^"W mit einer bewunderungswürdigen Schnelligkeit Toilette 9 macht, springt er in einen Nagen und fort geht es der ^ tion zu. Als man hier anlangt, hat der Herr Vorsteher >. Würde wiedergefunden. Gemessenen Schrittes wandelt el Perron ab und gibt mit einer stolzen Vewegung dew ^ das Abfahrtszeichen. „ c., — (Das Paradies der Pferde.j Es du >, .'aum ein Voll geben, das seine Pferde mit mehr ^M lichleit behandelt als die Amerikaner. Das StuheN Schwänze ist in einer Reihe von Staaten der Union velb". Die Peitsä)« ist fast nur ein Zierstück des Kutschers, un° ° roher Fuhrmann, der mit ohrenzerreißendem Peitschend durch die Straße führe, würde schnell vor den Nichl" ^ schleppt werben, auch toenn er das Pferd selbst gar nW ^ troffen hätte. Als daher Schopenhauer schrieb: „Nichts mir von dem Stumpfsinn und der Gedanlenlosigte^ ^ Menschen einen so deutlichen Begriff wie das Eilaubtsei" , Peitschenllatschens". stellte er unabsichtlich den Amel'la" ein schönes Zeugnis aus, denn Peitschen mit Knallschnul!> in den Vereinigten Staaten unbekannt. Auch die SO<' klappen haben die Amerikaner schon vielfach von l? Pferden entfernt, wenn auch nicht allgemein. Dagegen > sie der Meinung, daß auch das Pferd einen Sommerh"^ schätzen »oeißi der Neger, der mit Gemüsen zur Stadt N steckt seinem mageren Gaul wenigstens einige grüne 3>^' oder einen feuchten Schwamm an die Stirne, ja, Zll^ trennt er sich sogar von seinem zerrissenen Strohhute, sch"^ damit sein Pferd und erbettelt sich einen anderen. Die ^ Pferde aber haben oft hochelegante Strohhüte oder ^» leinwanddrapeiien. unter denen sie munter einhertraben ^ die tatsächlich manchmal recht gefällig aussehen. Die Ä^ laner sind große Pferdeliebhaber, und ganz bescheidene 2t die nie ins Bad oder an die See gehen, haben Pferbchen und ein „Buggy", ein leichtes zwei^ bis viersW Gefährt, auf dem sie abends nach dem Tagewerk aussah bunderte solcher Wägelchen eilen dann durch die St^b und man sieht überall zufriedene Menschen- und P>^ gesichter. — (Wie sich der Muselmann se'^ Koran tauft.) Henry Otis Dwight hatte sagen h^ daß man in Konstantinopel für einen Staatsverbrechen^ ballen wird, wenn man überführt ist, eine noch so besA/ . Bibliotl)el zu haben, und daß es daher nicht gut se^ Der Gepäckträger: „Das kann ich Ihnen nicht sagen." Der Reisende (zu einem Veamten): „Geht der Zug nicht ab?" Ler Veamtc.: „Ich habe nur mit dem Nartesaal< dienst zu tun." Ter Reisende (zu einem Gendarmen): „Ja ach! denn der Zua. nicht ab?" Der Gendarm: „Ich glaube, nein. . . Man spricht von einer Entgleisung." Ver Reisende: «Ist die Saä>e ernst?" Ler Gendarm: „Man weiß niä>t rni>t . . . Ter Präfekt ist mit den Ingenieuren hingefahren, aber man weiß nicht recht ..." Ter Reisende (z:> einem Herrn): „Es hat eine Entaleisnng stattgefunden?" Ter Herr: „Cin schreckliäM Unglück, mein Herr, wie es stetv auf dieser Linie stattfindet, und diesmal ist die Cache umso schlimmer, als gleichzeitig die Beamten in ihrer Nachlässigkeit nnd der jannneruolle Zustand der Streckengeleise daran schuld surd! E5 sind viele Tote und Verwundete zu beklagen. Eech^ Aerzte sind an Ort und Stelle!" Der Reisende: „Was Sie da sagen, ist ja entsetz. Itch. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Trotzdem muß ich nach Paris, aber die Aussicht, meine 5wochen fol-chen Leuten anzuvertrauen, ist recht beunruhigend .. " Der Herr: „Ja, mein Herr; dagegen läßt sich nichts maäM: man kann sich schon glücklich schätzen, wenn man mit einem verrenkten Anne oder emem gchroclMen Peine davonkomntt. . ," Der Schwiegersohn auf probe. humoristisch« «««an von «nstav «ehseld. (72. Fortsetzung.) Amcrndus hatte sich endlich von seiner Ueber^ raschung erholt, während Adeline und Müller sich noch imlner fassungslos anstarrten, was Max mit vielen, Vergnügen beobachtete. „Nelnnt euch, in des Tenfelö Namen!" knurrte der Hausherr, voll Groll und Unmut. „Doch in Gottes Namen!" hauchte Aöpasia. «Daraufhin mußten Sie eigentlich etwas Min besten geben, Schwiegervater!" scherzte Mar. „Sollte mir einfallen!" schnaubte Amandns. „Ich muß wirklich erklären, daß - " begann der Amtmann nochmals mit dem Mute der VerMeiflnng. „O, du Lieber, Einziger — schweige doch lieber!" rief Aspasia nnd legte ihm die Hand anf dni Münd, „Ja, und geben Sie Ihrer Ärant vor unser aller Augen den Verlobungotuß!" lachte Mar Schulze. „Sie können von Glück sagen, ein solches .Herz gewonnen zu haben! Wissen Sie, wenn Sie der nicht treu bleiben, dann fordere ich Sie — alls Pistolen — und ich schieße gut, sage ich Ihnen — auf dreißig Schritte das Zentrum!" Der Amtmann hielt es nacl>gerado für cmge-messen, sich solchen Argumenten gegenüber in sein Schicksal zu ergeben. So duldete er es denn schn^igend. daß die Halde Braut ihm den Verlobungskuß auf den Mund drückte. Wie ein Opferlamm nickte er ergebm, al5 Akpcisia liebreich sagte: «VtnM, lon'wp dn zmn MwaKessen. Hchntzl" lind als Amanduö mürrifch bemerkte, e.5 1^ .!^ wohl Zeit schlafen zu gehen, schwankte er beta davon. >, So endete dieser denkwürdige Verlobungsal^ In Villa Fimmel herrschte am anderen M^ eine, mehr nid gedrückte Stimmung. Dieselbe />> jedoch lücht lange an, sie machte bald einer liitsä)^' ,, feindseligen Stinnnnng Platz, die sich s^^^^l< Han^'lien'N nnd der Hanofrau m riicksichtc'loselN <3^, ten nnd Toben, seitens der Dame Advasia in la>> , bereitein .ietern und Keifen äußerte. Mai' ^^,, hielt es sür llng, den streitenden Parteien aui' ^ ^ Weae zu gelien. Er begab sich daher in den ^^ nnli uegann zn überlegen, ans welche, Weise ^ ^ wohl seitw Angelegenheit, verbundeil mit der <^> ^innnels, am besten ordnen könne. Daß dies s" "^ als lnöglich geschehe!, mns'.te, stand lx,'i ihin ^^t< sehnte von ganzein Herzen das Ende seinev "lu> Halts in Amanons' Hanse herbei. ^,„ . <-""' ^"-^" Höhlen, die in den schmutzigsten der vielen ^"UWen Gaßchen der Stadt versteckt sind. Sie verlaufen alle ^. /°^"d^' ^ Ausgaben de^ Koran, übersetzt m lisch« Ä?"^^^ ^''"^: 2.) theologische, juridisch hislo-unk ."""Ölungen über den .Noran in türkischer, persisäier »oiid ^"s ^" ^prnchei 2.) Annalen, in denen lxwiesen nial/ ^ "^^ Grußherren der ottomanischen Dynastie ge. 1^/'"^ beilige Männer wareni 4,) märchenhafte (trzäh-luna/n ^ ^^ "^ minder phantastische iliciseschilde-bann '."'Elchen hauptsächlich bewiesen wird, bah man nur " aWandig. llug und glücklich ist. loenn man tiirlischer und n-"" '^' ^" ^"^"" ""Hit. Stambul nie verläßt Dan..? ""^ "b" Europa gesagt wird, für Lüge hält. d^t! ^ ^ '"^ zahlreiche mystische und erotische Gc ^/."mathematische ""d astronomische Abhandlungen. Cc iii ' ' ^"'M erzählt dann amüsante Einzelheiten. N b » "c'" ^"stlmann verboten, ein Exemplar des Uoran Mcin n '' ^^" ^"" b"s Eilige Vuch laufen will. muß und s Erfahre,,: Man nimmt eine verllärte Miene an liebend '^" ^'" Buchhändler: „Du locirst wirtlich sehr ldollt st" ^'^' ^"" b" mir dieses Exemplar schenken Nuck,^'V ^ "^" '^ ^" Gläubiger bin", antwortet d?r dab ' i, ' "^"^^ 'ch es für eine Pflicht, dazu beizutragen, dllv U s gläubiger unser Gesetz kennen lernt. Du hast auch ba^ ""^'^"' "uc" ernsten Manneü. und ich bin überzeugt. "' ^" ^ einen Koran zu besitzen wünschst, solches nicht lclm ^eugicr geschieht, sondern damit du deine B>? tzrem? '" ^'^ ^^ leiten lannst, Dal)er will ich dir dieses a«ll>s!. ^ Killen, obwohl es mir lieb und wert ist und viel die ? l '" ^"" '^'"'"^ bann das Vuch uub steelt es in t>n„^"' ^' ^'"^ ^linute später nimmt wieder der Buch licbe — ^"^ "'^ l^'^' "^' ""lst wirtlich sehr ^''^lrdig. wenn du nur diese und diese Summe schenten AoV^t Wenn man feilscht, muß man sich sehr hüten. da°> so l, 'Ü^"" ""^' ""^ '" ^" ^"'^ 6" nehmen. Man muß «inem ^"' "^ ^"" '""" "" Wuä) ""^"' nicht ganz sickeren Geldborger herum ss"^ (Die Versen lung der Trümmer dis yz^panile in das Meer) gestaltete sich. wie man ... Venedig meldet, z» einer Art feierlie!>r Trauerlund dok?' ^ "^' Strande ein sehr zahlreiches Publilum l'ei lad? ^"^ '^^ ^^"^ Schiffe wurden die Trümmer ver. en; auf einem derselben fanden sich die städtiscl)en In. » meure und Vertreter der Behörden ein. die die ssahrt intz l>ra? ^"^ mitmachten. Als die Anler gelichtet wurden. L? ^" ^^ Zuschauer in Tränen aus. Es war wie bei einem ^enbegängnisse. Die Schiffe fuhren fünf Meilen weit Nen Ü' '°° ^'^ ^"tladung der historischen Last im Angesickte °uck ^^ s^ltsand. Viel besprochen wurde die Tatsache, dcch ^?.^,berühmte Ziegelstein, der die Jahreszahl !'l)2 trägt. N)iir^ -'^^ ^senlt wurde, während man glaubte, der Stein l" nn Museum aufbclvahrt werden. aus^ ^ ° ^ ° Kitchener auf Freicrsfühen.) Wie »voll ^°" aemeldet wird, verlautet dort, Lord Kitchener Ni6li """ "^ Beendigung des Krieges sich vermählen, law ^ ^ ^ allgemein als ein Weiberfeind gegolten. Das aus ^- ' """ " d" schärfste Gegner jedes Fraueneinflusse^ »vied? ! '^""^leitung ist. Auch hat er während des Krieges dielett llrganle Damen von der ssront »veggeschiclt. weil tvUnd!" ^ "'"" b" ^'"^'^ ^""' Pflegerinnen der Ver. ^lb'n«. ^'^ Kranten eingrschlichen, eigentlich aber nur 51 ??" 6ch"hl hatten. Lord Kitchener steht im Aller vo:> — (Gestrenge P r e i b r i ch t c r.) Eines der Pa» riser Ereignisse war in der vorigen Woche der Wettbewerb für Tragödie und Komödie im Konservatorium. Das Ereign nis, das alle Jahre wiederkehrt, findet immer wieber sew Publilum. zu dem die Kainerade«. Verwandten und Freunde der Schüler einen guten Teil stellen, der oft sein Mißfallen über die EnljclMung der ..Jury" recht drastisch zum Aus drucke bringt' in diesem Jahre waren jedoch Publikum und Preisrichter zufällig derselben Ansicht. Von diesen M«8-,^ur« !<^ .l u,6« weiß Felix Duauesnel sehr hübsch zu er. zählen. Der jeweilige Direltor des Konservatoriums füyrl den Vorsitz. Es scheinen oft recht gestrenge Herren gewesen ^u sein. Schon von dem ersten bedeutenden unter ihnen, Eheru-bini. sagte sein Schüler Auber: „Ich leune leinen gleich mäßigeren Eharalter als den seinen — er ist imn.er schlechter Laune!" Natürlich sind dir Mitglieder der Jury durcl^au« nicht immer unter einander einig, und besonders erregte Turniere und Diskussionen gab es unter der Herrschaft oe» liebenswürdige» Ambroisc Thomas; unter ihm waren Eoou m'd Thierry und Emile Perrin ständige Gegner, Msä)en denen es oft der Vermittlung von Alexander Dumas b? durste. SodaldDumas Platz genommen hatte, verfehlte er nie, siey etwas zum Lachen zu verschaffen- dann fah er nacheilt ander Thierry und Perrin, die dir geheimen Feindseligkeiten eröffneten, an und sagte: „Ich glaube, daß wir einigen Au^ suücn beiwohnen weiden. Hum Glück bin ich mit den versöhnlichsten Ideen I)ergelommen, bereit, die Molle drr Hersilie ^u spielen und mich zwischen di? Thcbaner und Mömcr ^u werfen!" Er war das heitere Element der Sitzungen und ,scherzte unaufhörlich mit nie versiegender Munterkeit. Dabei kannte aber merkwürdigerweise lemer den wirtlichen Wert der Schüler besser als Dumas. Ei hatte sie von ihrem Ein-tritte ins Konservatorium verfolgt. Er gehörte zur Examen^ jury, hatte leine Sitzung versäumt und belehrte die anderen lachend mit einer wunderbaren Sicherheit. „Sie sehen doch 5.". sagte er. „er hat seine Szene beachtenswert gespielt. Leider ist er zu nichts gut." — „Wie dae?" — „Er ist ein Starmatz, der nur das ihn gelehrte Lied pfeift. Und in einer Woche wird er es falsch pfeifen, weil er es vergessen hat. 5r wäre unfähig, zehn Heilen zu lesen." — „Was halten Sk von Fräulein t . . .5" fragte man ihn. „Man soll ihr ein? Nähmaschine geben." Das Wort hat sich erhalten. Man nannte darnach ständig die jungen Leute, für dir das Theater hoffnungslos ist, „Nähmaschinen". Henry Meilhac gehörig lin einzigesmal der Jury an, und er war der merkwürdigst? Preisrichter. Nach der Prüfung in der Tragödie sehte er sich verstimmt und schweigsam vor den grünen Tisch. „Diese? Tisch wäre bequem zu einem Whist", sagte er; „ein wenig groß, aber sehr bequem!" — „Was halten Sie von Fräulein .t.?" fragte ihn Dumas. „Ich. ich denke absolut nichts!" — ..Warum'!?" — „Ich weih nicht! ... Es scheint mir, baß alle merkwürdige Sachen machen. Sie sprechen nicht einfach. Es ist ein Unrecht, sie so sprechen zu lehren!" — „Das ist die Tragödie", entgegnete Dumas lachend, „man rollt die Äugen . . . und die ,-!" ^ „Es ist möglich . . . cs ist vielleicht sehr gut, aber sie machen mir Angst . . . s,e sehen wi? Verrückte aus ..." — „Das ist der tragische Wahnsinn, mein Lieber!" Meilhac ging frühstücken und kam zur Komödie nicht zurück. — (Das wachsame Glasauge.) In Eeylon erzählt man sich eine lustige Geschichte von einem Tecpflanzer mit einem Glasauge. Er wollte eines Tages seine Pflanzung verlassen, wußte aber, daß die Eingeborenen mit der Arbeit aufhören würben, fobald er nur fort wäre. Da kam ihm ein glücklicher Gedanke. Er rief die Leute zusammen »nd sagte folgendes zu ihnen: ..Ich selbst werde atxoesend jcin. alier ich lasse eines meiner Augen hier. das euch bei der Arbeit beaufsichtigen wirb." Dann nahm er zum größten Erstaunen der Eingeborenen sein Glasauge heraus und stellte es auf einen Baumstumpf. Einige Zeit arbeiteten die Eingeborenen wie Elefanten, da sie sich von dem Auge bewacht glaubten. Dann aber lam einem der Eingeborenen ein glücklicher Einfall. Er stellte einfach sein Eßgeschirr ülxr das Auge. Ale die Eingeborenen nun sahen, daß sie nickst mehr beobachtet wurden, legten sich alle hin und schliefen friedlich, — (Der Klub der Dreigehn.) Eine kürzlich in Petersburg gegründete gesellige Vereinigung, der „Verei'i der 1.^", ist am 20. (13.) Juli in einem dortigen Restaurant zur ersten Sitzung zusammengetreten. Dir Statuten dieses Vereines sind sonderbar genug' die Mitglieder müssen sich jährlich 13mal versammeln, auf jeder Versammlung 1". Seidel Bier trinlen und I!> Zigaretten rauchen. Da» Vereinejahr zählt 13 Monate. Begründer des Vereins sind die Beamten einer Petersburger großen Fabrik. Die Zahl der Mitglieder ist unbeschränkt und hat mit der für del. Verein bedeutungsvollen Zahl 1.'> nichte zu tun. — Man darf wohl annehmen, baß von den Mitgliedern des Vereines i:; auf ein Dutzend gehen. — (Eine Ha r c ou r t - A n e l dote.) Aus London wirb geschrieben: Ueber Sir William Harcourt, einen der längsten, aber nicht einen der schlanksten Abgeordneten, denn er ist mehr als wohlbeleibt, ist folgendes Geschichtchen in Umlauf: Sir William war einmal als Gast auf einem Kriegsschiff; ein Sturm brauste heran und der Kapitän, ein kleiner Mann, überredete seinen Gast, während der Nacht die Kapitänslabine in dei Mitte des Schisfes zu beziehen, lreil bort das Sck^auteln am wenigsten verspürt werde. Der Steward ober Aufwärter wurde von dem Wechsel nicht be nachrichtigt und brachte, wie gewohnt, frühmorgens um b Uhr eine Tasse Kaffee in die Kabine des Kapitäns, lkr klopfte zweimal, ohne daß man antwortete: dann stieß e? di? Tür auf und rief: „Wollen S« heute keinen Kaffee, Siri' Sir William schnarchte, und der Steward sah zu seinem Entsetzen die Hünengestalt, die sich im Äett umtehrte. Tasse und Teller flogen auf den Boden und brachen in Scherben; der zu Tode erschrockene Matrose rannte zur Kabine des Schiffsarztes und stammelte totenbleich: „Uin's Himmels Willen, tommen Sie zur Kabine bei, Kapitäns; er hat di-.' Sprache verloren und ist zehnfach im Umfang aufgedunsen." — (Äi ll iger We in.) In der Provinz Padua sind die Preist für Wein durch die kolossale Ueberproduttion un^ gemein gesunlen. Man tauscht Wein gegen Milch. Geflügel und Mais aus. — In vielen Gasthäusern hat man infolge der Ueberfülle an Wein die Einrichtung getroffen, daß oi? Gäste nach der Stunde trinlen dürfen. Mehrere Weinbauer kündigen an. daß sie zu bestimmter Tagesstunde an Arme gratis Wrin abgeben. — (Kathederblüte.) Professor: „Aus der Lit^ ratur des Mittelalters bleibt bann noch das Narrenschiff zu erwähnen, von Sebastian Vrant. auf das ich noch lommen werde." LolaI- und Provinzial-Nachrichten. — (Ordensverleihung.) Seine Majestät der Kaifer hat dem in zeitweiliger Dienstesderwendung im Ministerium für Kultus und Unterricht stehenden Professur Dr. Anton Primoii 5 das Ritterkreuz des Franz Iofef-Ordens verliehen. — (Militärische e.) Im Laufe des gestrigen Vormittages sind der Regimentsstab und die Batterien 1 und 4 des Divisions-ArtiNerieregiments ?ir. 7 nach Beendigung der Schießübungen bei Gurlfeld in Laibach eingerückt. — (P e r so n a l n a chr i ch t.) Wie uns mitgeteilt wird. hat das t. l, Ministerium für Kultus und Unterricht dem Professor an der hiesigen StaatsObenealschule Herrn Karl Pirc zum Behufe der Leitung der städtischen Unter-rralschule in Ibria gegen Karenz aller staatlichen Gebühren einen weiteren Urlaub auf die Dauer des Schuljahres 1902/U103 bewilligt. —o. oorl "^" ^)lvn Garten? Na, memotw^ni!" crw: dall^ ''^^ pomadin, schritt q^inächlich dovlm. tnoni ^^' l'" l'ch- "^" sl'iiU'N in witc'5 ^»cichon ist! Mar, ^'"'Nation gluckt!" si'lirr ' " ^wpfina ihn an seiner (^arwutür und mosl^sl lillsli^wich in oim> unwl'it ^llMin' ^milic, si/, ' " 'bn niil nn^'wöhnliäx'r Höslichll.-it »'inlu?, ''bonl>?"^" ^' '"lU' wic ainn w"nn daö z>l gestern >w ^""^' l'r nnd lächl'lk' lU'In'inmiovoll. ^"' W nanz crstannt. "^"5 ^nn^ ^ch vl'rstl'lir Sio nicht!" t>0cl, "f^"" ^''""' "^ w! Trn Strvich linlx'n S i c ""n lvumm'l Mm'lt!" "Elchen Ctmch?" Vnsial ^' '"" "'"" s'H W vl'rstclk'n tan,,! Mit A<- ^bci,/'^"' ^"ö Eil' Ml'iilcil, ich lniltl' die Hcind 'U' di,i ."" "l'i>lc schabt? Hm! Wa5 dclcchtint Si'.' Nl' ''unalini^" Sio mir nicht selbst ^jtcrn (loscht, billig !/^>'»"t '"ürdc des Stmmenowli-wli noch nu'lir "l.. , ^ Wnszwn Sie doch schon rwn der- Sache!" ^l)^,.' ^'^ "Id Sie mich c'rsnchtm, ^lmen da? ^acl) v^ ^ "'llinlk'n, wn del» ich ^.hnl'!' sl'iiu'r^'ii ^"sr's^' ^ """l"' Tic, ich unirdc »rusan niö^lichcr- ' > !ch»l'!l ol'rlasjcn miisw, nicht wahr^" ' -' !ou ich qcnlmil't Iial'Cl,'<"" '"wci.ncht>- denn dao?" ^N ^ ".""r Mnllor", watc MlN nnd k'at^ donl " 'c'nnd aus die Schulter, „ich schlage ttor. U'ir hören mm Vmf, n^amsoitia ^»rswcl ,^n spiclc,.' (>hr Plan lvar ja auch wohl ersonnen nnd hätte bei einem andcren recht gut glücken lönn^n — bei niir verfäniN s" c'twno nicht! Wenn Sie mich hineinlegen wollen, müssen Sie früher anfstel^n!" „Hen-, ich verstehe Sie nicht! Wae soll da<' heißend sragte der Dicke sct^inbar linpfindlich. „Herr Müller, tnn Sie doch nicht so!" versehte Mar mitleidiss. „Meinen Sie N'irtlich. ich hä^ nicht sofort erü.ten, daß mir eine^nUe gestellt werden sollte, al5 ich da ^rau ^immelc, Schreibebrief las — ziunnl nachdem lch gesehen, U'ie Sie ssestern an, Zmme lün-«ere iieit mit ihr beraten haben! Nein. wissen Sie — so dumm bin ich nicht, wie Sie anznnehmen beliebten — nnd dli höbe ich denn eben meine. Vorkehrungen .Mropen! Nnt» i^t ck> nicht obendrein ein qnte? Wert. da5 iä, «esliftet !>abe^ Sind nicht dnrch mich zwei .'.'l'enjchcn s.IücMch geivordenV" „Itls soll niahr sein!" lachte Müller lnr.; ans. Veiende«' der Ämtnnnnl! Wenn der Wichte, dcch er ^hnen seine husche Brant verdankt!" „Seien Sie still — der kann zufrieden sein!" mat? Mar. „i^'«r dcn ist sic gut genug, die schrie .lepasin!" ^. ^. „Hal.al'a! Nnd 5-ie. ..^'o? denn ich'^ 2Lie meinen Sie das?" W>.' ich das mewe's Wollen Sie wirklich in d i c ^ani'i'lie hineinheiraten'c' ">ch nn'Il ja, nichts gegen di-< ^lnna sagen - s'l' ist m„ hübsch, nettev, gesägtes Mädel -^ aber die anderen alle samt und sonders! ^asiir sind Sie doch eigentlich zn schade!" „So?" versetzte Ma? trocken. „Also in d i r Ha-milje soll ich nicht hineinlMnten! Hn »m^lche lxmn. wenn ich fragen darf? Haben Sie nur eine andere Voranschlägen?" Ter Ticke wurde unendlich verlegen. Er lmirgte und tt'ürgle. bio er endlich, angelegentlich seine Mor genschuhe betraci) verdammte Geschichte?" stellte sich Mai verwundl'rt. „Ach, tun Sie nur nicht so! Sie wissen recht gut, WN5 ich meine! Denken Sie, <>5 macht mir Aergnüaen, davon zu rew'n?" ,Ich. die! Dao ist ja längst vorbei und vergasen'" sagte Mar obenhin. „Vorbn. ja, aber nicht vergessen!" brummte der Dicke. „Wenn e5 sich bloh um Sie handelte, wäw es iiicht schlimln, aber mit — mit ^hrem Vater m,ch ich l ann doch auch zusammenloininen, und Nxmn er m'c dac- dann einmal unter die ^'ase riebe —" „Abli. Herr MüUer, wenn das dao ganze H-n^ dernio ist - nichte ist doch einjaclK'r! Sie gel^n mir 4>auln, nnd zur Revanche r>erpfliä>te ich mich, daß an» HoclMitstage mein Papa in Gegenwart lx'liclnn vieler von Ihnen zu erwählender sengen Ihnen Al> bitte leistet! Das muh Ihnen doch genügen!" ,.Na ^ dann meinetwegen!" würgte MüM-r hcr anv und reichte seiiu'ln .zulünftiaen Sckiluieat'riuyne die Hand. in nx'lch<> derselbe kräftig l-mschlua. „Dann wird die P.mlci endlich mlfhörcn. Trc,»e,mvide zu spieen - tt.nr^ schon .»c-inec- ^l-li^!' nichk unchr ft-oh nxmn ich ihre Iamn.ern.iene sah! Sage >chnen: ne,t Si? da drüben sind. ist's rein arg mit dem Mädel, geht nichl mehr m,5 der Stub«!" (Folisttzung jolgl.) Laibacher Zeitung Nr. 175. 1466 1. August 19lN — (Ernennung zum Ehrenbürger.) Wie uns aus Rudolfsweit mitgeteilt wird. hat der dortige Gemeinderat in seiner gestrigen Sitzung Seine Exzellenz den Herin Landespräsidenten Viktor Freiherrn von hein wegen seiner hervorragenden Verdienste um die Stadt Rudolfswert und das Land Krain einstimmig Zum Ehrenbürger der Stadt Rudolfswer: ernannt. — (Personalnachricht.) Gestein ist Herr Generalmajor Eduard Neschi, Festungsaitilleiie-Direltor in Pola, mit seiner Gemahlin hier eingetroffen und im «Hotel Elefant" abgestiegen. — (Die heurigen Seemanöber.) Wie bereits gemeldet wurde, weiden in der Zeit vom 1. bis zum 4. September nach mehrjähriger Pause See- und Lanbungsmanövec bei Pola stattfinden, denen Seine Majestät der Kaifei und Erzherzog Franz Ferdinand beiwohnen weiden. Zu den Lanbungsmanövern werden, wie man der „N. Fr. Pr." mitteilt, die Infanterie-Regimenter Nr. 87 und Nr. 97 verwendet weiden. Jedes dieser Regimenter wirb in der Kom panie auf 130 Manu gebracht. Die Uebungs-Esladie bei diesen Lanbungsmaiib'vein, die unter Befehl des Kontre-Admirals von Ripper stehen wird, besteht aus zwei Divi sionen, nämlich aus den Schiffen «Monarch". „Wien" und „Budapest" als erster Division und ..Panther". «Tiger" und «Leopard" als zweiter Division. Neiters gehören zur Torpedo-Flottille: «Kaiser Franz Josef I.". „Magnet" und «Satellit", sowie vier Hochseeboote und zwölf Torpedoboote. — (Ansichtskarten mit hervorragenden Waffentaten der Armee.) Der t. l. Post-Oberoffi-zial Josef Meri <': l a in Wien wirb Ansichtstarten mit hervorragenden Waffentaten der t. und l. Armee in künstlerisch ausgeführtem Farbendrucke und mit wrzem begleitenden Text herausgegeben. DasReichs-Kriegsministerium hat dieses für die Verbreitung der Geschichte der österreichischen Arm-e schätzenswerte Vorhaben gebilligt und dem genannten Post-Oberoffizial die Erlaubnis erteilt, Kriegsgemälde und Bilder, welche sich im Besitze des l. und l. Militärärars befinden, zu reproduzieren. Ausgenommen hievon sind solche Werte, gegen deren Nachbildung und Vervielfältigung nach dem Gesetze, betreffend das Urheberrecht, Hindernisse bestehen. — (Zur Frage der Markthalle.) Nie man uns mitteilt, hat das Gremium der Laibach. " (Handels'Lehranstall und Gremial-schule Mahr.) Die Handels'Lehransialt Mahr beschloß am 20. Juli des Schuljahr, das 67. seit ihrem Bestände. Sie wurde bis zum heutigen Tage von 11.493 Schülern besucht, und es war auch der Besuch im verflossenen Schuljahre ein zahlreicher; der Unterrichtserfolg gestaltete sich sehr günstig. Der Lehrkörper bestand aus dem Direktor und 15 Lehrern. Die aus zwei Jahrgängen bestehende Handelsschule wurde von 139 Zöglingen besucht; hievon entfallen: auf den 1, Jahrgang: deutscher Kurs 36. italienischer Kurs 16, serbischer Kurs 26; auf den II. Jahrgang 61 Schüler. Der Religion nach zählte man 112 Katholiken, 20 Griechisch-Unierte und Nichtunierte und 7 Israeliten. Die Mutter spräche war bei 23 Schülern die deutsche, bei 30 die stove-nische. bei 16 die serbische, bei 41 die italienisch«, bei 25 die kroatische, bei 1 die französische und bei 3 di« griechische. Nach dem Geburtsland« waren 37 aus Krain, 43 aus Krön-länbern der diesseitigen Reichshälfte, 17 aus den Ländern der ungarischen Krone, 5 aus dem Okkupationsgebiete, und 37 Ausländer. Von den 139 Schülern der Piivat-Hanbels. schule waren 56 im Instituts-Pensionate und 83 an verschiedenen Kostorten der Stadt untergebracht. — Die Gre -mial-Hanbelsschule, welche aus einem Vorberei-tungs-Kurfe und drei Jahrgängen besteht, wurde von 132 Schülern besucht. Hievon entfielen auf den Vorbereitungs-5turs 24. auf den 1. Jahrgang 50. auf den II. Jahrgangs und auf den III. Jahrgang 14 Schüler. Bis auf 2 Schüler waren der Religion nach sämtliche römisch-katholisch. Nach der Muttersprache gab es 20 Deutsch«. W4 Slodenen. 3 Italiener. 4 Kroaten und 1 Czechen. Nach dem Geburtslan.de waren: 99 aus Krain, 26 aus Kronlänbein der diesseitigen Reichshälfte. 6 aus Ländern der ungarischen Krone und 1 Ausländer. — Der Freisprechungsprüfung an der Gr,. mialtHanbelsschule. welche am 20. Juli stattfand, unierzogen sich 17 Schüler; von einem Schüler wurde dieselbe mit vor-züglichem, von den anderen mit gutem Erfolge bestanden. Der Prüfung wohnten derObmann des Gremiums der Kauf-Icute. Herr Leopold Bürger, und das Ausschußmitglied. Herr Franz K h a m bei. — Die Schule beginnt mit 1. Oktober 1902 und endet mit 21. Juli 1903. Die Anmeb düngen zur Aufnahme erfolgen für interne Zöglinge bii Ende August und für externe vom 20. bis 30. September. — (Von der Realschule in Idria.) Der Ge-meinderat in Idria hat am 29. Juli den Supplenten am Kaiser Franz Josef-Gymnasium in Krainburg. Herrn Dr. Stanislaus Neul zum ordentlichen Lehrer ernannt und den akademischen Bildhauer Herrn V. üe v ienit al« Supplenten an der städtischen Unteriealschule in Ibria bestätigt. — (K i nderlonzert in Nelbe 3.) Von einem Vabtgaste in Veldts erhalten wir folgende Zuschrift: Sonn« tag. den 27. Juli. wurde uns Veldeser Sommerfrischlern ein ganz eia/naitia/r Genuß zu teil. Die Kinder der hiesigen Yl-sprechenb vorgetragen wurde. Den Hcmptgenuß bildeten dir nnlsitalischen Leistungen. Obwohl uns die ausgezeichneten Erfolge des Herr» Oberlehrers Franz Rus »uf musilali schem Gebiete hinlänglich betannt sind. so überstieg das nun Gebotene doch weit alle unsere Erwartungen. Welch eine erstaunliche Geduld und Aufopferung ist erforderlich, un: bei Schulkindern so vollkommene Leistungen zu erziele». Mit Entzücken lauschten wir den reinen, frischen Kinderstimme», welche mit vollendeter Exaktheit und mit Verständnis die schwierigsten und mannigfaltigsten Weisen des Chorgesanges wiedergaben. Das Konzert war sehr gut besucht; unter den Gästen bemerkten wir auch Seine Exzellenz den Herrn Eisenbahnminister Ritter von W i t t e l. — (Gewerbliches U n te rr ich t s we se n.) Die gcwerbl. Fortbildungsschule in Radmannsdorf zähltc am Schlüsse des abgelaufenen Schuljahres im Äorbereitungs lurse 20. im I. Jahrgange 16, im II. Jahrgange 8, zusammen 44 Schüler, von denen 35 das Lehrziel erreichten und 3 unllassifiziert verblieben. —o. — (Zur Lederindu strie.) In den Ortschaften Kraxen und Zalog, politischer Bezirk Stein, wird je eine neue Leberwerlstätte errichtet werben. Ueber die einschlägigen Baubtwilligungsgesuche finden am 9. b. M. ton^ missionelle Lolalerhebungen statt. —o. — (Von der Adelsbergei Grotte.) Am 29. und 30. Juli besuchten über 1400 Teilnehmer des Grazer Sängerbundesfestes die Adelsberger Grotte. Obwohl mangel« jeder Voransage keinerlei Vorbereitungen getroffen waren, ging der Besuch und die elektrische Beleuchtung der Grotte ohne jeden Anstand vor sich. Auch die Verpflegung der vielen Fremden lieh. obschon Adelsberg infolge der Militäreinquar-tierung und der vielen Sommerfrischler überfüllt ist, nichts zu wünschen übrig. —oli. " (Ausdem S pi ta le entwiche n.) Der geisteskranke Lulll Poto^nit entwich gestern aus der Beobachtungsabteilung des Landesspitales, wurde aber von einem Sicherheitswachmanne eingeholt und zurückgebracht. " (Geistesgegenwart einer Magd.) Du bei Hermann Kranjc, Polanastrahe 15, bebienstete Paula Burlelc zündete gestern gegen 8 Uhr abends die Petroleumlampe an, um sie an die Wand zu hängen. Unglücklicherweise glitt ihr die Lampe aus der Hand, fiel auf ihr Belt und setzte die Matratze in Brand. Die Dienstmagd ergriff rasch entschlossen die Matratze und warf sie durchs Küchenfenster auf die Straße, woselbst sie dann das Feuer löschte. Sie kam ohne Verletzung davon. — (Tödlicher Sturz.) Am 24. d. M. abends stürzte der Gastwirt Franz Fojtar aus Altlack. Gerichtsbezirt Bischoflack, von der zum Dachboden führenden Stiege ins Vorhaus und blieb dortselbst ohnmächtig liegen. Er starb nach fünf Tagen an den erlittenen Verletzungen. Fojlar, der zur Zeit feines verhängnisvollen Sturzes etwas angeheitert war, dürfte auf der Stiege ausgeglitten fein. —1. — (Voin Nlitze getötet.) Aus Görz. 31. Juli wird berichtet: Gestein nachmittags wurden der Landwirt Franz Vobopivec und zwei Mädchen von einem Gewitter überrascht und von einem Blitze tödlich getroffen. Zwei andere Personen, die sich in ihrer Gesellschaft befanden, wurbei vom Blitze bloß betäubt. — (Das Genick gebrochen.) Gestern wurde der 70 Jahre alte Auszügler Anton Loväa in der Slallung seines Schwiegersohnes Jakob Iarc. Besitzers in Va»e. Gerichts-bezirt Umgebung Laibach, tot aufgefunden. Lov^a, welcher auf dem Dachboden zu nächtigen pflegte, war den Erhebungen zufolge der etwa einen Quadratmeter großen Dachboden, öffnung zu nahe gekommen, war durch diefelbe in den Stall gestürzt und hatte sich das Genick gebrochen. —I. — (Veruntreut.) Am 21^ v. M. haben sechs kroatische Eisenbahnarbeiter in Birnbaum. Gerichtsbezirk Krc» nau, ihrem Arbeitsgenossen Franz Auril' aus Tlrabmt 142 I< mit dem Auftrage eingehändigt, diesen Betrag auf d In der Spielecke sind Zeichnungen von A. Sitsch," Rätsel u»b ei»e Rechenaufgabe enthalte». Geschäftszeitung. — (Handelsverkehr mit Argentinit^ Exportfirmen, welche Geschäftsveibmbungr» mit M^ tinien haben oder solche anzuknüpfen gebenle», lönnen ' Bureau der hiesigen Handels- und Gewerdelammel Uebeisetzung der Interpretation eines Dekretes der argt tinischen Regierung, betreffend die Einführung von.^ sprungszertifilaten für den auswärtigen Handels«^ mit Argentinien, einsehen. — (E i n f u h r v o n G e f l ii g e l n a ch B e l g ie"^ Der Handels- und Gewerbclammer i» Laibach ist »achs«^, Mitteilung zugekommen: Laut einer Mitteilung des l. und Ministeriums des Aeuher» wurde mit der töiugl. velgW Verordnung vom 29. August v. I verfügt, baß die E>" fuhr von Geflügel »ach Belgi'e» auf besti"^ Eiiitrittstaticm beschränkt und vo» der Beibringung " Herkunftszertifikaten abhängig gemacht l^l' Nach dieser Verordnung kann ferner der Ackerbaumi^'. i.ber das zur Einfuhr gelangende Geflügel eine b Maßnahme seitens des Transporteurs über 24 Stu« »)at deren Veranlassung seitens der zuständige» Gemeinde i Folge. Bestreikt eine Partei die gestellte Diagnose oder Notwendigteit der verfügten Maßnahmen, so wird auf lt0) der Partei ein zweiter Tierarzt beigezoge». Im Falle ew Meinungübifferenz dieser beiden Tierärzte hat der VesA', tierarzt den Veterinär-Inspektor heranzuziehen- dessen ^ achten ist entscheidend. Auf den Transitverkehr ohne Uwyc, ladung habe» diese Bestimmungen leine Anwendung. ^' lömgl. Verordnung ist am 19. September 1901 in "^ getreten. Nach den Zusatzbestimmuiigen vom 15. Deze^ 1901 ist die Einfuhr von Geflügel über alle jene Zollstali"" statthaft, über welche die Einfuhr von Einhufern, Melk- U Schlachtvieh. Schafe», Ziegen und vo» Fleisch sla"f'A Die Kosten der tierärztlichen Beschau wurde» auf '^ ^V times pro Stück und im Falle der Einfuhr mit VoiaM dung bis 10 Franken festgesetzt. Telegramme des k. k. Telegraphen-Eorresp.- Kureaub Erbbeben. Los Almos (Kaliforme»). 31. Juli. .heuie ^ kurz nach 1 Uhr, wurde hier ein heftiger Erdstoß velsp ^ der großc» Schabe» «»richtet,. Alle aus Ziegelstei"^ baute» Gebäude wurden teilweise zerstört. Die ^w^, mußten zum größte» Teile aus de» Bette» flüchten» Verlust an Menschenleben ist jedoch nicht zu beklagen- W ien, 31. Juli. Nach dem biel>er festste landen ^ gramme trifft der König von Rumänien am 2. Äug^'^ Wien ein und begibt sich am 3. zum Besuche Seiner ^^t des Kaisers nach Ischl, wo er drei Tage bleiben "> bann fährt der König nach Nagatz. Prag, 31. Juli. Der Landtag wurde vertag). . Prag. 31. Juli. Im Altstädter Assanierung^ stürzte im vierte» Störte ein Gewölbe ei». Nxlches die UN Stockwerke mit sich riß. Es verlaute! bisher, daß st^ beiter unter be» Trümmer» begraben seien. ^ Rom. 31. Juli, Wie die „Tribuna" n«ldet, ^ König Viktor Emanuel am 20. August morgens von ^ ccmiga abreisen und am 27. nachmittags i» Potsdaw treffen. Die Fahrt geht über den Gotlhard. , ^ Kapstadt, 30. Juli. Botha. Delvet und V^ , haben sich heute in drei Wagen, welche von Knaben b^^i ländische» Schule gezogen wurden, nach den Docks ^^A, wo sie sich auf dem Dampfer „Saiun" einschifften. D<" ^ neralen schlösse» sich in feierlichem Zuge ihre Anha^ loelch« Hochrufe auf die Burenführer ausbrachten. ^ K 5 ftHaitien . 30. Juli. Die hauptstädtischen /^ pen wurden geschlagen. Das ttanonenvool <)i«'N> ö "'" dlhrol)» Port'«« Pr.ime. Laibacher Zeitung Nr. 175. 1467 1. August 1902. Nemgketten vom Büchermarkte. Voll«, °«S"' Dl- b-, Wider unseren Erbfeind! K 2-40. — Lerif^ ^ ^' I°l" A) Iah« ärztlicher Praxis, ein therap. 1 X ? ^ «" Müller. N. von. Die Wirren in Lhina, «euck./^'»' X 4-32. - Nuslin John. Die sieben V d" 3°uwnst, « 7 20. - Ruslin John, Sesam Oliven w"' ^^^- - Ruslin John, Der Kranz von Kunt?^^^^' " Nuslin John. Vorträge über und 6!?.,^. , ^- Kunowöti. Lothar von, Gesetz, Freiheit NlluÄ ^ "1 ^s lllnstlerischen Schaffens. X 6. - Schulh. Quell" VZ' Hiiuslichc Nunstpslege. K 3 60. - Die lf°lmp^ .^ T'erleocll ^, Cchiinbrnnn. X 6. — Die Quelle 5: Jab?« i ^ ?"^ bem Naturreiche. l( ll. - Deutsche Arbeit, in ill^« V ^ l< 1 20. — Hundert Meister der Gegenwart buch7um"^5ll°be. Heft I, X Z 60. - Knoll C.. Taschen-li 3>l!s» ^""tclen der irulven an Straßen und Eisenbahnen, Motoren,.".^""le N,. Anlasser und Negier für elektrische illustr?.« « """oren, lv 4 »0. — K, ackhart C.. Neues, Nl ^ ^.«"'bi'oreibuch. Lief. 1. «--90. - Hinrichsen, lehre ic^t u^' ^^^ ^" gegenwärtigen Stand der Valenz» Herstelln« x ^ Äcinhardl O.. Praltischer Ratgeber bei leituna?« l?^ Druckleitungen aus Steinzeugrohren für Wasser, »ttoer^ «^ ^- ^ Singer Richard, Lehrbuch der zA^n Vuchsührung. K1-«O. - Prehler Mal R.. V"^^!^^' ^« " Egger, Dr. August, gur «oil,, M) ^^hol,z,Kmus im 20. Jahrhundert, li 1 44, — ^°Ieräst^, ?^ l!""»^ Räbchen, X 2 40. - Popp Herm,, °lö U..^ /'« .^'^' — Staub Iul, «.. Der Magnetismus baue!? '"^" '^ Wellenbau, lv - 60. - Ruetten. Hund. «i /".""' ^""st u"d Handwerl. X 3. — Wild- und 1906/l9M. X 8 40. - Klimsch, Dr. No-Neue'w . ^s der Seelslirge, lib, - Noimann H.. be ",""" zu deutschen Stilübungcn, li 4 80. - iungenMn^r°li?.20^"'^^ "^" "' ^""° ^ ^ G^^^' Dr. A., Der Hitzschlag auf Märschen, li 8 40. «riner, Prof. Dr. G., Ueber die sogenannte Fliegen- larvenlranlheit, X 1. — Römisch, Dr. W., Wie schützen wir uns vor Wiebererlranlung an Lungentuberkulose, li — 96. — Fehler. Dr. I.. Taschenbuch der Krankenpflege, X 3 60. — Grawitz, Dr. Ernst. Klinische Pathologie des Vlutes. X 2160. — Cornelius. Dr.. Druckpunkte, ihre Entstehung, Bedeutung bei Neuralgien, Nervosität, Neurasthenie, Hysterie, Epilepsie und Geisteskrankheiten sowie ihre Behandlung durch Nervenmassage, X 2 40. — Müller, Dr. V., Kursus der Orthopädie, X 4 32. — Grawitz, Dr. E., Methodik der klinischen Blutuntersuchungen. X 4-32. — Beau camp, Dr., Die Wege der Wöchnerinnen. X 1 80. Vorrätig in der Vuchhanblung Jg. v. Kleinmayr 4 Fed. Vamberg in Laibach, Kongreßplatz 8. Verstorbene. Äm 31. Juli. Bozibar Nerhovc, Schmiedssohn, 10 M., Reitschulgasse 1A, luderculoni» pulm. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306-2 m. Mittl Luftdruck 736 0 mra. 3 I ßz3 ZZ ?«k .« ^u.«. 788 0 K k, ^SW. mäßig yeuer '"' 9 » Ab. 737 4 20 2 SW. mäßig heiter 1,l? , F. j 737 4 1??ji windstill , heiter j 00 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 19 9" Nor« male: 19 7°. Verantwortlich« ßlebatteur: Anton ssuntel. Pros. Dr. Alftefl t. Valenta verreift vom 1. big 29. August. («m,».« Vollständige Anleitung alle Gattungen Dunstobst, Marmeladen und Säfte zu bereiten sowie frisches Obst und Gemüse zu trocknen und aufzubewahren. Preis 70 Heller, mit Postzusendung 75 Heller. (2857) Zu beziehen durch .'• 3 lg. v. Kleinmayr & Fed. Bambergs Buchhandlung in Laibaoh. Kurse an der Wiener Börse vom 81. Juli 1902. ««« ^» 0^«°«, »«««.!««< Dle notirrten Kurse verstehen sich ln Kronenwährung, Die Notierung sümttlch« «Nien und der «Diversen Lose» verst,ht ftch per Klück. sllgtmeln» Sla°l«schnld. """> «»°" »««« ^°"«°'>- ^ l. » li«/„ ,«,. _ ,gz_ l««uir " 5W l - 4°/„ , l.2 s.a l 58 «, l««^. .. 00 l. 4°/, l«7-l«»- ito. " 1W I, . . z^i)-. l/, 9y<^) y,.,^ 3V2n<.'«,.s.e..er,re, >Z'"«'.neH^^l«'« ü-tz. ""'"" ' ^« SS tU lOo- ti!,«h"""p-b VaXzNche ssarl Ludwig »«ahn (biv, G!,>El!b, 4°/» . . . »»lU iNU lo Noinrlbergtl Uahn, »m. l8»4 (bin. E«,)Tl!b. 4°/, . . . »9b0 -- Staalüschuld d»r Land» der unzarischen Aron«. 4"/„ mig. Voldiente per Kasse . 1»i-«b lill'^b b:o, dtu, per Ultimo .... Illi'^5 Ilii 4ü 4"/, dId 100 fl. l,»-—1l«»o dt°. dto. Lilber lttO f>. . . . ioo — »"' «" dt». Ltaat«°0bl<«. (Ung. 0stb.) v. I. ,»?«....... 118-»N1<0 40 dlo. Schai!treLal..Ubles,'ObllU dto. Prsm..«, k loa fl. -- »0« X !»<»ö-— «l>7 — dto. dto. l^ 5N sl.--10U X «05—lw? "- Ihs!h«cg,°LoIe 4"/, . . . . l«z! 251«»»'"«. 4°/, uügar. Vrundenll.'Oblia, «?»,b ^'^ 4°/« kroat. und slavon. detto 98-— ^' — Ander» ossentl. Snlehtn. b"/„ Dona» Nra..«»leihe 1878 . 107 b0 —'^ «nleben der Stadt Vvrz . . 98-«h —'^ «nlehcn der Vtadt Wien . . . iW»»il>?l» bto. dto. (Silverod.Gold) 1,3««»'"'«» b!o, btn. (i«»4). . . . 9K R» "7"" dto. dto, <18U8). . . . 99'10 X" w Vers,ba,,.«nlth«n. verlolb. ««/, 1-— ll«' so 4°/» Krainer üanbt».«nlehen . v? — «? «0 «eld 'ware Ifandbritft «tl> Voblr, llllll,0st, 98 «0 «..«sterr,l)»nbe»H«>..«nst.4°/° 9»— ioo — Oest.'ung, «anl 4d>/^«hr. verl. 4°/,......... ivo-»b ivl »b dto, dto. bvjühr, verl, 4°/, I00-»l> 101 »b Eparlasse, i.»ft.,»0I.,vtll,4"/» 100 «5 i0i »b Giftndllhn'Pllolltäl»' Wligationt«. Nerbinande.Nordbahn Ung.'gallz. Uahn..... 107 80 l b«b0 ., ung. .. „ 6tl. »?2l> »8i!b «ubols.Lose IN sl...... 76- 80- Valm.Losc 40 fl...... «"'— »»« - E»..G,n°i — 77 — »eld Ware «Men. Zlan«pl>st»zlnt»l» nehmungtn «ussig'Iepl, Eisenb. KV« fl. . . «7«z- »?4l> «»». li, Vetriebl-Vel, fill st«b». Ttraßenb, ln Wien l!t. X . »l>4 — 3„n — bto, dto, oto. lit. ll . »04 — »0« — »»bm. Norbbahn 1«> fl. . . 404 — 40« - «uschtirhiader «tis, Ü0«> sl, »M. «490- »b10 bto. dlo. illt, U)ü«1fl. 984- 99»' DonaulDampfschlffalM - Vesell. Oelterr,. IM» sl. KVl, . . . ««? - «31 — Dul Vobsttbachsi — b^4 — Ferdinand« N«rbb,1»00s>, KM. l»«?b' l>«95 Uemb.-Czernow. Iassy-Eisenb.» «esellschasl »00 sl. T, . . . b?0 - »70 «> Lloyb.oest,. Trieft, l>00 slKM. 8»,- 8« — Oefterr. NorbweNImdn i<«> ll. V. 4b« — 4b8-- dto, dto. (iit. U)»l)Usl.V. 4?u-b»4?8 — Prcul.Durer Eilenb.l00fl.llb«». 1?« »!> 194 — Ltcu>t»efl.S. 438-441- «ttner Lollllbahnen.«N.Ves. . -- -- Hanken. «ng,l°.Otst. »llnl 1«> N. . . »78 — N9-- »antoereln, Wiener, »00 st. . 4ölb0 4üll 50 «°brr..«nst . Oesl. »00 fl.s. . 930 — 9»»- Krd<..Nnsts Hand. u.V. 1«0st. ——------ dto, dlo, p« Ultimo . . »78 ?ü 87» 7l» Kreditbank, «llg, un«,, »00 fl. . 714 — ?ib — Depositenbanl. «llg., »00 fl. . 417 — 41s — ltelompt,««,!.. Ndl»ft.. «» fl. 481bV4«?»0 Viro» u, Kassen»., wiener »00 st. 4bu — 4«o — Hypothelb., Oeft. »00 sl.«»°/,». »l»ü - »yo — » Pro«« Eilen Ind -»es, »»00 fl. 1»»- 1550 V«la«.larj. Gteinlohlen l<»0 fl, b»l — «b — „Vchllglmühl", V«Pi,rs. >oo fl. »»« — »«<» — „Vtehrerm". 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G, Parterre links. ^ Ein absolvierter ^chtshörer oder jüngerer (2946) 2-1 NotariatsKandidat SfeiBittüLalhcli. (2932) 3-1 g. 8798. Konkurs-Ausschreibung. Zur provisorischen Nrschung gelangt die Stelle eines landschnjtlichen Tierarztes: 1.) In Mbltling. Mlt dieser Stelle sind an Bezügen jährliche 1400 li verbunden, und zwar wird zur Dotation aus dem Landcssonde der Betrag von «00 K zugesichert, wcihrend sich die Ttadtsscmcilide Mottling und der Gcrichtsbezirl Mültlin» verpflichtet haben, mit je Al>0 X beizusteuern, Pflicht t»s6 l'ttressenden Tierarztes wiid es «ein. die ^-leisch^schau in Möttlii'g und ebenso d:e Viehbischail nn dn, dasflbst Ilatl' sil,d'nd«-n Jahr- und Wochenmärlten unent^ aeltlich zu brsorssen. ^ .^ 2.) 3n Vleifni«. Mit diejer Stelle 's« ein Nezug von jährlich 800 X aus dem ii"ndeö-fonde und ein weitcrrr Äezug von 400 li aus den wemeinbclasscn des Grrichtsbezirles Re,fnch verbunden. ^ . Bewerber um eine dieser Stellen haden ihre mit den Nachwl'ismiqen über das Nllei. llber die Kenntnis drr slot'cn'schen m>d deutschen Sprache und über ihre lillürztlichc Vefählgung belegten Gesuche bis 2b. August 1902 dem gefertigten Landesaubschusse einzuscnden. Vom lllllnischen iiandesaueschusse üaach am 2^. Juli IU02, K. k. Ö8terr. ^ Staatsbahnen. ____________g. k. Staatsbahn-Krektlon In Vlllaoh.____________ -Ajnaziig- aus dem Fahrplane gültig vom I. Juni 1902. Abfahrt Ton Laibaob (S. H.): Blobtnog a»ch T»rTl«. Um 11 Dhi J4 Min. n*ohto: P«noo«m« uaoh TMTli, VIUmU, Kl»grafurt, Kr*n»euifeste, Inmbruck, MQuolian, L«ob»n; ttb«r Balatal nftob Aomm, Baliburg; fiber Klein-ftoifling rmoh Htert, liini; Ob«r Amitottuu ukJj Wiw>. — Um 7 Ubr t> Min. /rdli. P*r-¦uiiensng u»oh Tarvl», l'ontufel, VIlUoFi, KlkffAnfurt, KrftD>«iuf«lto, IrfObMi, Wian; ttb«r S*laUt iimIi Slüs hnrg, lnmltruük; ül.ur Kldin-KeidlnK n»uli liiux, Jiudweii, Lilian, M»rieiibad, Kgar, i-V(uit»n»l<*d, Karlibad, l'ratf, J'«ip?'K; Ilbor AmttetUD u»oh Wien. — Um 11 Ubi sil Min. Tonn.: VsrMiiaiuug n*eh Tarria, Pontaf»), Villucli. Kltgunsurt, Lieoban, HelitaJ, Wien. — Um 3 Uhr Mi Min. uaotim.: J'arionanaiif naok Tarrii, Vill*oL. yontafel, Klagouftirt, VranaeDireai«, MHucbcn. jtt«o naoli Wien. Cm 6 Uhr 41 Min. nachm. : an Sonn- und Feiertagen L»oh J'odnart Kropji — Um 10 Uhr nachte: Peraonanzug uaoii TarTii, Villaoh, Kranaeuifeit«, lumbruok, MOnohan (J.ait,»ch-Mlltic)iHn direkter Wagen I. und JU. Kia»w;. — Blohtun« Dtoli Kndolsiwtrt and Oottioheo. Pertonenanga: Um 7 Uhr 17 Min. frfth and um 1 Uhr 6 Min. naohm. naoh Hndolfiwart. 8tra*cha - TöpUt» and Oottaohee an 7 Uhr H Min. »band« wwh Bndolfiwort und Oottiohe«. Ankunft In Lalbaoh (8. B): Blrhtong toi TarTli. Um 8 Uh» 86Min. Mb: Panonwaaf •«• Wien über Araitetten, Müuoheii (Münclien-baibach direkter Wunn I und II. Klaaae), Inuibruok, Krauaeai feite, Salzburg, Lin,, «teyr, Auwue, lieoben, Klaaenfurt, Viüayb. — Um 7 Uhr 18 Min. früh: PerauMMtt» Ton TmtIb. - Um 11 Uhr 16 Min to«..: Panonmmur ant W»an nb*r AjBrtrttan, httptUf, ¦Kajtabad.^J|a,, ¦"W!?1, TiOn' Budwei». ftUrtttr«, Un«, gterr, Paria, ö«nf, ZOrioh, Bmjim, lnmibruck, ZaU1 amiM, Lond-öaatain, L.eobe:i, KlaK«nfurt, Ii*rmaBor, Pontafal. - Um 4 Uhr 4« Min. naohnr : P«r.o.i.n«u| .ui W •", Laoh-n, B.l»tal, VilUoh, Kla^onfnrt, MttncUn, Iur«bruok, Kr^awurf.^, Pontafal. ^- Vm «"*,»».«^»"w.^ . au Horn.- und Feiertagen Ton J'odnart - Kronj.. - Um 8 Uhr 61 Minuten abeud.: P«r...oen«nir a - Püntafe ; ttber Hel.tal at. Inn.bruck. - Klobtn ng tod »udolf-w.M »» d **ji; §»i Btoaaoba-TflplHa, S» »Uhr 44 Min. frttb »oi Eudolf^rert and Gottiob««; n» » DJ» «• .^S" K^SWart und Ootttoheo. Budolhwert nnd Qottwhoa; nm 8 Uhr 35 Min. »band. »mi 8t~>ohJ»Tuöfiilt!' ^ÄobtT Zflf»: Um T Uh* i «1 AJL&hrt TOn Lalb*«h (Staatabahnhos). Blcht"nJ "*S h,J ,„ üh» »Mia. n»oh». nur an Sonn-M Min. froh, um S Uhr 6Min naghm am 6 Uhr »Mm. abends and tu» 10 va* ¦» Laibacher Ieitung Nr. 175. 1468 1. August 1902. (2928) 3-1 g. 144 Präs. Aonkurs-Ausschreibung. Vom gefertigten Landesausschusse werden nachstehende Stellen zur Besehung ausgeschrieben, und zwar. 1.) Veim landschaftlichen secretariate die Stelle eines «evisors mit dem Gehalte jährlicker 2600 k und der Altivitätszulage von bA) lv sowie mit dem Ansprüche auf zwei in die Pension einrechenbare Quinqnennalzulagen von je 200 k. Newerber um die Stelle des Revisors, dem in erster Linie die Revision der Gemeinden in lrrain in Vezug aus ihre amtliche Tätigkeit obliegen wild, haben den Nachweis zu erbringen, daß sie die juridisch-politischen Studien absol» viert und du praktische Prüfunq für den po> litischen Verwaltungsdienst ober aber für das Richteramt mit Erfolg abgelegt haben. In Er» mangelung solcher Bewerber tonnen auch ltom» petenten berücksichtigt werden, welche im pral» tischen Verwaltungsdienste gut ausgebildet sind. 2) Vein» Lande«h«uamte: ») die Stelle eines vberingenieurs mit dem Gehalte jährlicher 4000 X und der Nttivitätszulage oon 700 X sowie mit dem Anspruch« auf zwei in die Pension einrechen« bar« Quinquennalzulagen von je 400 k; b) eventuell die Stelle eines Ingenieurs mit dem Gehalte jährlicher 3200 k und der Mtivitätszulage von 600 X sowie mit dem Ansprüche auf zwei in die Pension anrechenbare Ouinquennalzulagen von je 200 «; o) eine, eventuell zwei VanabjunkteN' stellen mit dem «ehalte jährlicher 2000 X und der Altivitätszulage von 400 k sowie mit dem Ansprüche aus zwei in die Pension einrechenbare Quinquennalzulagen von je 200 X. Erfordernis für die Stellen sub », n und c ist die Absolvierung der technischen Studien für oas Ingenieurfach. Vewerver um eine der ausgeschriebenen Stellen haben ihre Gesuche unter Nachweisung de« «lters, der Kenntnis der slovenischen und der deutschen Sprache, dann der speziellen Be« fthigung bis 2b. August 1902 an den gefertigten Landesausschuß einzusenden, und zwar Kompetenten, welche dereits in einem öffentlichen Dienste stehen, im Dienstwege. Der Landesausschuh des Herzogtumes Knin. Laibach a« 2b. IuN 1902. («2b») 2-1 Präs.^876 4/2. GerichtsdlenersteUe bei« l. l. Bezirksgerichte in Littai, eventuell bei einem anderen Gerichte. Gesuche sind bis 4. September 1902 beim l. l. Landesgerichts-Präsibmm in üaibach einzubringen. K. l. Landesaelichts-Pläsibiu« Laibach a« 28. Juli 1902.____________ (2931) KanzleivorsteherfteUe beim l. t. Landesgerichte Klagensurt mit den Vezügen der X. slangellafse zu besetzen. Gesuche bi« inklusive Ib. August 1902 an das LandeögerichtS-Präsidium «lagenfurt. Klagensurt am 30. Juli 1902. Soeben erschien: Rudolf Kraßnigg Aie unö Or. HumereSlen aus dem Ehestande. Mit flottgezeichnetem Titelbilde von Fritz «chönpflug. — Preis k 3 60. Gin ausgezeichnetes, lüstlicheS, humo> riftische« Buch, das i.'eben atmet und das sicherlich auf dem Gebiete d« Ehestands« Humoresken unübertroffen ist. Kraßnigg versteht es, wie lein zweiter, den kleinsten Vorlommnissen des täglichen Lebens die heitere Seite abzugewinnen, ^eine liebenswürdige Satire, sein sprudelnder Humor werden ihn jedermann zum Fieunde machen. (2937) 2—1 gu beziehen durch Jg. v. Kleinmayr sc Fed. Hambergs VuchhaMung in Laibach. W** Bmchleidende! "Wt Gratis and franko wird jedem Interessenten die populär-wissenschaftliche Abhandlung über Entstehung, Behandlung und Verhütung von Unterlelbibrüohen gesendet. Näheres die Orthopädliohe Kunstanatalt und Fabrik k. u. k. priv. Bandagen von J. KELETI, Budapest, IV., Koronaherczeg-utcza 17. 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(2939)^1 p^ ferne "9H Re/ormlateinÜ Reformlateln ist die Welthan^ tpraohe der Zukunft, denn ts ist in 's»" aclit Tagen so weit zu erlernen, daO Jö mit Hilfe eines lateinischen Ltxikons P* fekt korrespondieren kann. i Beformlateln ist die UnivertJ spräche der Zukunft, denn sie verbindet & dem Wohllaut des Lateinischen die Vorz1*» der französischen Sprache, übertrifft * alle Sprachen an Eiufachheit und h»1 JL allen Dingen die Nachteile der lateiniscD Spraclie boseitigt. ^ n. Karl Fröhlich s Grammatik der jj« spräche Boformlateln ist um den "f von 1 Krone zu beziehen vou (2938) * Ig.v. Kleinmayr & Fei Bamliergs Buchhandlung in Laibach. SIEMENS & HÄLSKE, Ä. G Technisches Bureau, Triest Piazza della Borsa Nr. 8. Gleichstrom- und Drehstrom - Zentralen mit hoch- und ni?^ g(»8panntem Strom für Licht- und Kraitzwecke. 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Das Manufakturwaren-Göschäft des Friedrich Hodscb^r Petersstrasse Nr.4 ^LuHl Alllul IKdllül ist wieder geöffoet H,uft und Verl«y von Jg. v. Kleinmayr <^ Fed. Vambera..