Organ bet Verfasiungspartei in krain. Sir. 424 Abonnementr-Bedingnifse: TanzjLhrig: Fur Laibach ft. 4.- M.t Post fl. 5,- HalbjLhrig: .............} — - " - J.50 VierteljLhrig: „ .. *•— « " » 125 Fur Zustellung in’« HauS: VierteljLhrig 10 kr. Samstag den 22. September Jnsertions-Preise: Einspaltige Petit.Zeile L 4 ft., bei Wiederholungen a 3 fr. — Anzeigen bis 5 Zeilen 20 ft. Redaction, Administration u. Expedition: Schustergaffe Nr. 3, 1. Stock. 1888. Km besteiendes Wort. Die scharfe unb unzweibeutige Mihbilligung, ^elche ber Kaiser anlahlich seiner Anwesenheit bei be„ grohen Manovern in Belovar bem Btschose ^tto&maner qegenuber roegen dessen bekannten, nach titero qefenbeten Telegrammes aussprach unb bie eBenfo begriinbete als strenge Weise, tn welcher be, Monarch bas Vorgehen beS Hauptes bet sub-ftaoischen Agitation verurtheilte, war ein Ereignth b0n so autzerorbentlicher Tragwette, bah es wohl etflatlid> ist, roenn basselbe, roie alle bie letzten Sage hinburch, so auch heute noch bas Sffentliche ^nteresse in hervorragenbem Mahe m Anspruch ''iwrnt. Ist boch ber Bischof von Diakovar nicht ein einzelner Unterthan bes Kaisers von ^efteneicfi, sonbern Mitglieb unb Fuhrer etner tzrohen einfluhteichen unb weitverzweigtenPartei, Uhh was Herr Strohmayer gcthan, ist mcht oloh ber Ausfluh einer personlichen Neigung, sonbern es kktspricht lugleich ben Bestrebungen etner machtrgen Uvtb in weiten Ktetfen herrschenben ©ttomung. Die tdjferlidbe Riige traf baher ganz von selbst mcht die iungfte fiunbgebung, sonbern bie ganze Wtuna bes „6tetneS bes Siibslaventhums", von be, ienc nur eine vollig natiirliche Folge roar, unb tie traf nicht bloh ben Bischof von Diakovar son-zugleich alle Diejenigen, welche sett Jahr unb Nicht miibe roerben, jeben seiner ©chntte zu be- Ivuitleton. Das Wasserwerk Laibach.*) ii. Die Qualitat de» WasserS. Fiir die Beurlheilung bet Qualitat eincS Nassers find dessen physikalische unb chemische tzigenschaftm, also Aussehen, Fatbe Geruch Ge-lchmack. Temperatur rc. einersetts, ber Gehalt an fVtmben Bestanbtheilen organischer ober unorgamscher anberfeits mahgebenb; bie gencme Ermtttlung ^iefer Eigenschaftcn ist bas Ziel ber fogenannten Qualitative,, Untersuchungen, roelche bemnach be, ben Wbeiten ftir eine stabtische Wasserversorgung eine feBt wichtige Rolle spielen. Die Anforberungen an b,e Uualttat eineS ^Jflffets hangen im Allgemeinen lebiglich von bem ^rbrauchszwecke ab. Ein Wasier, bas zum Trinken ltnt, zum Hausgebrauche bienen soil, soll farb- unb %etuch!o8, glanzhell sein, eine niebere, moglichst ^vnstante Temperatur unb einen angenehmen, *tftifchenben Geschmack besitzen; bet Gehalt an ^jneralischen Bestanbtheilen, speciell ber butch bie ^jrte **) beS WasserS auSgebrticfte Gehalt an Kalk- X *) Eiehe Rr. 416 unb 417. **) Man unterscheidet zwischen gcfommter unb blcibciibcr tzz,te; erstere aibt ben Gehalt an jtalt, rcfp. kohlensauren, Kalk vdei bessen aqmvalenter Menge itgcnb cine6 Ctbalfalimetallee vtzzi MagnestafalzeS im gewohnlichen, leptcre bcnfclbcn im jubeln unb ihn als ihren Apostel zu preisen. Die hochbebeutsamen Worte, bie in Belovar gefprochen rourben, haben baher begreisticher Weise bei alien Unbefangmen, bei Allen, denen slavischer Fanatis-mus noch nicht bas Urtheil bartiber getriibt hat, was bem Reiche frommt unb was ihm schabet, un-getheilte Befriebigung unb erleichternbe Beruhigung herborgerufen, inbem fte bie ©eroahr bieten, bah jene Tenbenzen unb Beziehungen, bie nicht bloh bie beutsch-liberale Partei, sonbern alle Anhanger echt bsterreichischer Trabitionen verurtheilen unb be-fampsen, auch an bet hochsten unb mahgebenbften ©telle in ihtet Verkehrtheit unb Verbetblichkeit ge* kannt unb geroutbigt roerben. Unb nicht ininber begreistich ist es, bah alle Diejenigen, roelche bisher Herrn Strohmayer entroeber ganz als ben Jhtigen ober boch zum Minbesten als einen erwunschten Bunbesgenosien betrachteten, roelche bessen beruchtigteS Kieroer Telegtamm theils ohne Weileres guthiehen, theils es in einen, hatmlosen Sinne zu interpretiren vetsuchten: bie slavischen Patteien unb bie clerifale, unter bet Wucht ber faiserlichen Worte schroer ge-troffen roaten. Die nadjhaltige unb entscheibenbe SSiichtigteit bes Eteignisses in Belovar ist seit bem Tage, ba es sich vollzog, unter biesem grohen unb allgemeinen GestchtSpunlte so oielfach erortert roorben, bah roir unS heute ftiglich barauf befchtanien biirfen, basselbe nur nach einer beftimmten, abet fiir uns befonbers nahe liegenben Nichtung htn, ncimlich im unb SDtagnefiaverbinbungen, ist, folange berfelbe geroifle ©renzen nicht tibetfchreitet, fur bie Beur-theilung eines WasserS als Trinkroasset ziemlich irrelevant; bagegen soll ein Trinkroasset so roenig als miiglich organifche Stoffe enthalten. Absolut ausgeschlossen vom Trinkgebrauche ftnb alle jene Wasier, bie butch animalifche Abfallstoffe cerun* reinigt ober selbst nut ber ©efahr einer folchen Btrunreinigung ausgesetzt ftnb; auch bie im Wasier ootZoinmenben Mikrootganismen ftnb genau zu untersuchen unb Wasser, roelche gefunbheitSgefahrliche Atten enthalten, auszuschliehen. Bei ber Beurlheilung eines Wassers hinsicht-lich seiner Eignung zu inbustriellen unb geroerblichen Zwecken, also als Btauchroaffet, roirb bie Harte zum mahgebenbcn Kritetium. Zu biefen Zwecken kann ein Wasser in etstet Linie nicht roeich genug sein; boch ist hiebei seht wohl zu unterscheiden, ob bas Wasier in gewohnlichem ober gekochten, Zu-stanbe zur Berroenbung gelangt; im erfteren Falle tonunt bie gesammte, im letzteren bie bleibenbe flcfodjhu Wasscr an. Die Hartc wirb in bentschen, franzofischen ober cnglischcn Hartcgrabcu ausgcbruckt. Ein bcutfdjct Harte-Qtob cntspricht cinern Theile Salte«, rcsp. beffen Aequivalent in Magnesia ic. in 100.000 Theilen Wasser; ein franzvfischer tziirtcgrab cntspricht cincni Thcilc kohlensauren Kalke«, resti. beffen Aequivalent in 100.000 Theilen Wasser unb ein cnglischer einem solchen Theile in 70.000 Theilen Wnffcr ; bemnach ftnb 100 frnnjofifchc Hartegrabe entsprechenb 56 bentschen ober 70 englischen. Hinblicke aus bie slovenische Partei unb auf bie Verhaltnisie in unferem Lanbe einigermahen zu beteuchten. Auhet etroa Croatien hat es kein Lanb ber ostetreichisch-ungatischen Monarchie gegeben, in roelchern ber Strohrnayrr-Cultus seit langerer Zeit in solchev Ausbehnung unb mit folcher Uebertreibung gepflegt rourbe, als gerabe Stain, unb feinem ber slovenischen Fuhrer selbst ftnb so viel Ehren angethan, so viel Verbienste zugeschtieben roorben, als bem panfla* vistischen Bischofe von Diakovar. Als nor mehreren Jahten bie slovenische Partei im ©emeinberathe ber Lanbeshauptstabt zur Majotitat getangte, roar eS eine ihtet erften ©rohthnten, Hettn Strohmayer zum Ehrenbutget von Laibach zu etnennen; feither routbe bie SBerherrlichung biefeS Mannes von ber slovenischen Partei immer roeiter gefteigert unb ste erreichte eine kaum glaubliche Hohe, als berfelbe im cergangenen Ftuhjahte sein sunszigjahtiges Ptiester-jubilaum feierte. Slovenische ©emeinben in unb auhet Krain verliehen ihm zu Dutzenbm bas ©hrenburgerrecht, alle slovenischen 3Seretne ernannten ihn zum Shrenrnitgliebe, mit Abtessen unb Doationen onberer Art rourbe er iiberfchiittet bet Laibachet slovenische ©emeinberath hulbigte ihm in ber benfbat feierlichften Weise butch Absenbung einer eigenert Deputation unb was in ber sloveni-schen Ptesie unb anberwarts, von SSereinen unb Einzelnen, gereimt unb ungereintt, iiber ben Fuhrer Harte in Betracht. Klarheit, Reinheit unb bie iibri-gen stir ein Trinkwasser unentbehrlichen Eigen-fchaften fallen fiir bas Btauchroasser im Allgemeinen weniget in's ©ewicht. Das Wasier einer siabtischen Wassetleitung soll NUN so gut als moglich beiben Zwecken bienen unb barf unter keinen Umstanben gesunbheitSschabliche Substanzen irgenbwelcher Art enthalten. Von gtohet Wichtigkeit unb Bebeutung ftnb bie im Wasier enthaltenen Mikrootganismen; man roeih, bah geroisie Jnfectionskrankheiten butch folche Dtganismen etzeugt, tesp. iibettragen roerben, unb kennt bereitS ftir einzelne Krankheiten bie betreffen* ben Erteget. Man roirb baher jebes Wasier, bas berartige Organismen ober beren Keime enthalt, von ber Berwenbung fiir eine stabtische Wasier-leitung unbebingt ausschliehen miisien. Fernet kann das Vorhanbensein von geroisien Algen, speciell ber Crenothtix, fur eine stabtische Wassetleitung sehr vethangnihvoll roerben, roie z. B. bieses bie Er-fahrungen in Berlin lehten, wo bie Crenothtix in bent Rohtnetze berartig roucherte, bah bos Wasier abfolut unbtauchbar routbe unb man fchliehlich zur Aussuchung einer anberen BezugSquelle gezwungen war. Es roirb beshalb neben einer chemischen Unter« suchung bes zur SBafferverforgung einer ©tabj^p^ Aussicht genommenen WasietS auch eine pische Untetsuchung angestellt roerben miissen-MtzM..' ber stibslacischen Bewegung gesagt unb geschrieben, was ihm an Thaten unb Ruhm zugcrechnct, an Versicherungen ber Zustimmungen, Hingebung unb Verehrung ouf ihn gehauft murbe, bas uberschritt alle Grenzen. Unb als aus ber Mitte ber Reichs-rathsmajoritat an Strohmayer cine Abresse erging, in ber er als ber Apostel ber alien Slaven gemein-samen Ideale gefeiert unb roegen seiner unschatz-baren Verdienste um bas Slavenvolk gepriesen rourbe, fehlten selbstverstanblich unter ben Unter« zeichnern ber Abresse auch bie slovenischen Abge-orbneten nicht, an ber Spitze ber jetzige Landes-hauptmann in Krain. Diesem allgemeinen Enihu-siasmus fur Strohmayer vermochte auch bas samose Kiewer Telegramm keinen Einhalt zu thun unb in ber slovenischen Presse fanb dosselbe auch bei diesem Anlasse bie angelegentlichste Unterstutzung. „Slov. Narod" pries ihn neuerlich als ben „cmsgezeichnet-sten, hervorragenbsten Slaven, als ben allerpopu-larsten Vertreter bes subosterreichischen Slaventhums, vox besien Erscheinung in ber Weltgeschichte noch bie spatesten Geschlechter staunenb dastehen roerben", unb verbanb bamit die rohesten Angriffe gegen bie beutsch-liberale Partei unb bie „semitische Jour-nalistenbrut". Unb bem Moniteur aus ber „Nar. Tiskarna" stanb ber clerifale „Slovenec" getreulich zur Seile; er miihte sich einen ganzen Leitartikel hinburch ab, Herm Strohmayer's Telegramm burch sophistische Interpretation die erfreulichsten Seiten abzugewinnen, er fanb barin burchaus nichts Bebenk-liches ober Anstohiges, er stimmte bemselben vielmehr bei unb erging sich ebenfalls in groben Ausfallen gegen die Deutschen unb Magyoren unb gegen die „jiidischen Blatter" unb gleich „Slov. Nor." stellte er jebe Mihbilligung unb Bekampfung Strohmayer's nur als eine „jiibische Denunciation" hin; heute sreilich, nach bem Urtheilsspruche von Belovar, roiitbe die slovenische Presse wohl schwer-lich mehr geneigt sein, eine solche Meinung zu ver-treten, unb heute ist fie vielleicht selber zu ber An-ftcht bekehrt, bah bie von ihr stets ebenso perfib als plump bestrittene Auffassung, welche von beutsch-liberaler Seite unb ben „jiibifchen Slattern" Herrn Strohmayer unb seinent Treiben entgegengebrcicht rourbe, auch noch an ganz anberer Stelle ge-theilt roirb. Was am charakteristischesten ist unb am meisten Eine roesentliche Nolle bei ber Beurtheilung eineS Wassers als Trinkwasser spielt bessen Temperatur. Fiir ben Laien ist biefelbe eigenttich bestim-menb; er finbet sein Brunnemvasser srisch unb halt es baher fiir vorziiglich, roenn basselbe selbst noch so sehr oerunreinigt ist. Ein Wasser, bas in ber heihen Jahreszeit eine Temperatur von 9° bis 10° Reaumur besitzt, schmeckt angenehm srisch. gZachbent verschiebene Anolysen unb mikrosko-pische Unterfuchungen ber, verschiebenen Brunnen entnommeuen Wasserproben bas Wasser sowohl von Skaručna, als auch aus bem Saibacher Fclve als ein allen Ansorberungen als Trink- unb Brouch-wasser entsprechendes erkennen liehen, rourbe eine gennue Untersuchung ber aus ben Bohrlochern I, il unb HI entnominenen Wasserproben burchgefuhrt, unb zroar rourben bie Unterfuchungen von ver- schiebenen Seiten — Professor Knapitsch in Laibach, Professor Stolba von bet technischen Hochschule in Prag unb nmtliche Sebensmittel Untersuchungs-Anstalt unb chernische Nersuchsstotion bet Hetren Dr. Bissin-ger unb Henking in Mannheim — ganjlich unab= f,angig von einanbet corgenonunen. Die auSgefiihrten Anolysen crgaben, bah bie 2Biifier aus ben brei Bohrlochern ihtet Natur nach vollstanbig untereinanber ubereinstimmen, also auch chemisch als identisch zu betrachteu smb. Jm Ver- yleiche mil bem Waster bet Save jeigt sich zroar ine ziernlichc Uebercinstimmung beztigtich ber feften zu bebenfett gibt an biefer grohen Popularitcit Strohmayer's bei bet slovenischen Partei unb an bet allgemeinen Zustimmung, bie seine Haltung ge= funben, ist ber Umftanb, bah biefe nicht etroa nur bei bem fogenannten rabicalen Fliigel ber Slovenen, sonbern, roie cor Allem bie Feiet ber Jubelmesse bes Bischoss unb bie Haltung bei besien Kieroet Telegramm gezeigt haben, in nicht minberem Mahe auch bei ben fogenannten gemahigten Elementen vorhanben ftnb, bort, roo man officioserseits die eigentlichen Sliitzen unb Anhcinger ber Negierung finben will; bie slovenische Presse, coran „Slov. Nat." unb Slovenec", so arg sie sich sonst oft genug in ben Haaren Iiegen, im ©trohmayercultus sinb beibe einig; ber Saibacher ©emeinberath hat seine Beschliisse iiber bie ©hrenburgerernennung unb bie Absenbung ber Deputation einstimmig gefaht, ©emeinben unb Bereine haben Strohmayer gleich einmiithig gefeiert, mochten an ihrer Spitze bie „Rabicalen" ober bie „©ernahigten" ftehen. Es ist bas eine Erscheinung con groher Bebeutung fiir bie Beurtheilung bet hiesigen Verhaltnisse, eine Erscheinung, bie namentlich bort gerotirbigt roerben foUte, roo man so gerne Schonsatberei treibt, so gerne ber Sprache ber Thatsachen sich verschlieht unb roo man eine gefcihrliche Situation losroerben zu koitnen meint, roenn man wider alle Wirklichkeit etklatt, sie bejiehe sich nur auf ein paar Extreme, bie im „Slov. Nat." ihr Unroefen treiben- Die Hulbigungen fiir Strohmayer in bent Umfange, rote sie ftattfanben, unb mit ben Erfcheinungcn, bie hiebei zu Tage traten, bcroeisen abet, bah bie Jbeen beS bischoslicheit Agitators unter ben Slovenen leiber schon tiefere Wurzeln gefchtagen haben, bah besien nationale Vetitrung bercits zu einer ftSrmlichen Be-roegung angcroachfen ist unb boh es lauin mehr ongeht — was ja schon an sich schlimm genug rotite — btoh von einer Bethorung bet Becolkerung burch fanatifche Fiihtet zu fprechen. Wie auf bie slavischen Patteien unb bie Ele-tikalen iiberhaupt, so ubt bas Urtheil, bas iiber Herrn Strohmayer gesprochen rourbe, auch auf bie slovenische Partei eine geroaltigc, man barf sagen, eine nieberschntetternbe Witkung aus; in ben Neihen ber slovenischen Fuhtet allet Schattirungen root bie Gonfternirung eine ouherotcentliche unb bie slove* nische Presse hatte im ersten Augcnblicke vollig bas Bestonbtheile, bagegen zeigt bos Saveroasier einen ganz crheblich gctingeren Gehalt an sreier unb holb-gebunbenet Kohlensciute, unb geben biefe chemischen Unterfuchungen einen roeiteren Beroeis von bet bereits hybrologifch nachgeroiesenen Uncibhangigfeit bes Grmtbivassers con bem Fluhivasset bet Save, inbem es sonst unmoglich roare, bah bie Wasser aus ben Bohrlochern I unb III einen nahezu um 50% hoheren ©ehalt an freter unb gebunbener Kohlen-faure haben, als bos Wasser ber ©ace. Fernet haben bie qualitatioen Unterfuchungen iiberein-stintntenb etgeben, bah bos Gtunbroasser aus bem ganzen in Betracht lommcnben Gebiete seiner Natur nach ibentisch unb certnoge seiner corzttglichen chemischen unb physikolischen Eigenschaften gleich ouSgqeichnet als Trinkwasser, roie auch als Brauch-ivasset qualisicirt ist. III. Unterfuchungen iiber die (Srgiebigteit b e 8 ©runbroafferftrome«. Hanbelt es sich datum, zu irgeitb einem Zwecke Wasser zu beschaffen, so gilt es ben Rachweis zu erbringett, bah bas erforberltche Wassetquantum ivirklich vorhanben unb bessen Entnahme fiir alls Zeiten geroahrleistet ist. Fllr baS Togroosser follt biefer Nachroeis nicht fchroer, hiet fteht bem untcrfuchenben Jngenieur bie Hybtologie mit ihren hochausgebilbeten Mehappora-ten unb Methobeit unb ihrem reichen, thcilroeife Wort oerloren; »Slov. Nar." hat es bis ©tunbe noch nicht gefunben unb sich botauf t* fchranlt, eintge 2Ieuherungen anberer Blatter uk-ben Hetgang bes Eteignisses zu reprobuciten, into „®Iovencc" sich oergeblich obmiiht, aus bet such terlichen Enge sich hetauszuroinben unb bas vir' betebete Telegramm, an bent es seinerzeit nicht to Getingste ouszusetzen fanb, mit echt clerifalet Un: oerfrorenheit nun plotzlich eine „$er£ehrtheit" nenK mit einer Naivetat fonbergleichen in einern Atho beifiigenb, bah Strohmayer „e§ nicht aus ^ artigem Herzen, sonbern nur aus Mongel an SSff aussicht" gethan Habe, als ob biefer nicht bet tt4 iiberlegenbe, mehr ols geroanbte Politiker, fonW ein unteifer, nichts ermessenber Jiingling ware. Eine noch viel roeiter gehenbe Wirkung als ob bes geroaltigen unb nieberschlagenben ©* bruckes, roelchen basselbe auf alle betroffctien Kreif htrvorbrachte, roohnt bent Eteignisse in Belorr beshalb inne, roeil bamit fiir alle Zeit unb in eii^ jeben Zroeifel ausfchltehenben Weife klargesir!' rourbe, roie man an ber hochften unb entscheibenW Stelle iiber Herrn Strohmayer unb seine IM benlt, unb roeil bamit ein fi'ir allemal iiber Besttebung, bie auf bie Venvitklichung biefer Idrc gerichtet ist, bas Urtheil gesprochen rourbe. Nimmtf mehr roirb man tiinftig auf flovifcher Seite jener ftechen SSorfpiegetung umthun fonnen, als obff? bort, roo man roirklich iiber ben Parteien f}<6: mit ben Anhangern bes Bifchofs von Diakovat t# beftens Halb unb Halb einoetftanben roare, nimtnff mehr roirb man sich hinter bie Phrofen vetfchanzi' burfen, welche man von ben flaoifchen Fiihretn k> ofsiciellen ©elegenheiten zu Horen betommt, nitnmft mehr roirb cs tiinftig moglich sein, panslavistih Tenbenzen unter ben harmloS scheinenben Schl^ roorten bes „slavischen Berouhtseins", bet „Soka> ibee", ber „slocischen ©egenseitigkeit" u. bgl. r betreiben. Diesem ganzen Spuk, burch ben bisbl-got Moncher irregefiihtt rourbe, ber leiber biswcV fogar bort seine Wirkung nicht oerfchlte, wo nU3 ©runb unb Berpflichtung gehobt hatte, bie in ihrer roahren Gestalt zu tennen, bem ist nun S-einem Schlage ein Enbe gentocht worben- Das faijff liche Wort hat ein roeites ©ebiet unseres politih Lebens hell beleuchtet, es hat ein Element TruaeS unb ber Ttiuschung aus bemselben cerban«1 _____________ ——i—^ weit in bie SBergongenheit zuriickgreifenden v fahrungSmateriale helfeitb zu Seite. ^ | Seim Grundroosset hort bie unmittew-, Wohrnehmung auf, bas SBorhanbenfein beSfelbctt ■ nur mittelst eines Jnbicienbeweises zu erharten, • ftattsinbenbe Bewegung kann nicht birect oeoba^’ sonbern nut aus anberen, burch unmittelbare ~ bachtung sestgestellten Thatsachen gefolgert wer ^ kein 2Bunber beshalb, roenn bet Saie, ber tit Regel nur burch ben BeiveiS ad oculos, ober birecte Wahtnehmung tibetzeugt roerben fant^ bent Gtunbroasser gegcnuber etwas mihtrauych halt unb leicht geneigt ist, bas j irbisch sliehenber Strome unb das Stre ^ Erkenntnih bet babei roaltenben ©esetze u. i- • spiritistischen Experimenten auf cine Stufe ju P Es dots dieses um so roeniger befremben, felbft in Fachkreisen heute noch mitunter bcgcgnct, es set bas Grunbwasser m> . Complexe ber bamit zusammenhangenben gen bent ctasien Empitisnms «IS®^n ^ roeisen unb seien roisienschafttiche For ^ ^ biesein Gebiete als theorctische roisserinossen nur zu dulven, ohne . ^ praktische Verroenbbarkeit crhebcn zu brunjC ist. auch hier bie Fotschung f^9rel| ;t roenn cs auch erst ber jUngsten 3 roar, bas gcheirnnihcolle Dunkcl, we P auf|<1 ttber bas Wcscn bes ©runbroafierS v». eg hat her Wahrheit einen unschatzbaren Dienst er-»viesen! Darin liegt seine grotzte, seine erfreulichste SBebeutung. ______ das politische Programm der stoveni-schen Abgeordneten. Die slovenischen Reichsraths- unb Landtags-vbgeordneten haben, roie die amtliche „Laibacher ^eitung" unb anbere naiionale Blatter berichten, einfiimmig beschlosien, in einem Telegramme an L. Rieger anlahlich des in ben jungsten Tagen k-ttgefundenen Alt-Czechen-Meetings in Prag ihre Unbebingte Zustimmung zur Politik bes Oesky Klub Unter Dr. Rieger's Fiihrung auszusprechen. Diese ^anifeftation bet slovenischen Abgeorbneten ist vffenbar nicht ohne Absicht mit einer geroisten Ostentation in Scene gesetzt warden unb verbient sonach Qudj eine besonbere Beachtung. Was bezweckten die slovenischen Abgeorbneten m ihrer aussalligen Kunbgebung? Welcher Politik be§ 6esky Klub schliehen sich diese Herren mit folier Entschiebenheit an? Es ist ber Muhe roerth, M bariiber Klarheit zu schaffen. Die Politik des Cesfy Klub, rote fie ebenso ih setnem Parteiorgane, ber „Politik", roie in ben tzMussen des Alt-Czechen-Meetings zum Ausbrucke «*«8l, W si« i" ®n6»ie‘en if' »"'* 8}j*tunqen zu: erstens reclamiren bte Alt-Ezechen We ebenso roie ihre heihbliitigen Lanbsleute unter ber Fiihrung Dr. Gregr's bte volle Anerkennung dxz bohmischen Staatsrechtes im Geiste ber bekann-te„ Fundamentalartikel; sie sorbern fur bte Wenzels-ttone minbestens bte gleiche Separatstellung roie batten unb streben zu biesem Behuse etne Aenbe-W ber dualistischen Slaatssorm an; zwe.tens vroclamirt ber 6esky Klub bie Kaoische ©oltbantSt in Oesterreich-Ungarn im ©e.ste bes Btschoss ^ohmayet, fur bessen bekannte Jdeen unb Tendon bte ..Politik" erst vor roentgen Tagen nach ber bon 2* h- Stelle zu Belooar ersolgten Abserttgung htit ihren roarmsten Sympathien einzutreten fur 9tit befunbett hat. Welcher bieser Nichtungen tieten bte slope- —HtSS—S=SSS ------------------- Wn unb bte Erscheinung des Grundroassers ... formaler Beziehung richtig auszusassen. So roeih fyfln Beute bestimmt. dah das Grundroastet m den-We„ formalen Modifications austntt, rote baS ^roaster auf ber Oberflache. Man finbct unter-i^jsch Heine Wasseradern, schroache Laufe unb mach-% Strome von bedeutender lateraler Ausdehnung; BeckkN von bebeutenberer oder geringerer Gtohe t Jen auf Man sindet Grunbroastetstrome nicht nur den Geschieben der Thaler von Fliissen, unb oft von diefen ganzlich unabhangig, oft mit ^enselben in die mannigfachsten Wechselbeziehungen ^eMd, man fmdet Grundroasierstrome auch roettab t>0n den Fliissen auf Hochebenen ic. rc. Man hat fernet erkannt, dah die Quellen roeiter ntchts find, % Derivate von Grundroasserstromen, resp. Abfliiste t0„ Grundroasserbecken, und das; demnach die Er-Sirbigkeit Bestandigkeit unb Nachhaltigkett enter ^elle lebiglich von ber Natur bes Grunbivasser-kqchs abhangt, bessen Derivat bie Quelle ist. Diese 6oHftanbige Uebereinstimmung in den oerfchiebencn Modificationen ber formalen Erscheinung zwischen ^ag- unb Grundroastet ist burch cine Reihe unan-fe*t6ar festgestellter Thatsachcn erhartet, bie sich bei ^iehbezliglichen eingehenden roisscnschaftlichen Unter-^chungen ergeben haben. Die Forschungen auf betn Gebiete bes ©rund-^assets haben sich aber nicht darouf beschtankt, die ^tscheinungSformen ber unterirdischen Waster an sich und die Analogic derselben mit denen des Tag-^assers zu erkennen unb festzustellen, sonbern es harden auch die BetvegungSerscheinungen in den nischen Abgeorbneten butch ihre Manifestation bei? Drangt es sie, sodetalistischen Besttebungen ihre Untersiutzung zu leihen? Theoretisch, b. h. bem Drange einer unbewuhten Tenbenz solgenb, mag auch der Foberalismus auf bem Programme bieser Herren stehen; praktisch stellen sie sich aber roohl schwetlich auf diefen Standpunkt. Oft Horten wit sie nachdriicklich betonen, dah diese Politik fiit die Slovenen eine Unmoglichkeit set unb bah Krain babei zu ©runde gehen miifcte, roeil es bie Lasten, bie ihm bann arfertegt roittden, nicht zu tragen im Stanbe ware. Nicht roir, sonbern die slovenischen Abgeorbneten selbst vertreten diese Anschauung. Es ist baher nicht roahtscheinlich, dah das bohmische Staatsrecht bei unseten nuchtetn berechnonben Laitds-leuten besondere Sympathien erivecke; diese Politik des Lesky Klub ist es also roohl nicht, welcher die slovenischen Abgeorbneten einen besonberen Beifall zu zollen sich gebtungen gefuhlt haben tnogen. Bleibt nur bie slavische Solibaritat ubrig, unb zroar die Solidaritat mit ben verderblichen unb gesahrlichen Jveen unb Gesuhlen bes Apostels Strohmayer. Kaum itgendwo haben bie Lehten bieses Apostels meht Anktang unb bet Same, ben et auSstreute, einen sruchtbareren Boben gesunben, als unter ben Ftihrern ber Slovenen; eifrigete Ptoselyten roie unter ben slovenischen Fiihrern hat Strohmayer nirgends ertmtgen, roas roohl auch barm begtiinbet sein mag, bah unktare, vertvorrene Jdeen in unklaren Kopfen zuerst und am leichtesten Eingang sinden. Dah unsere Ansicht keine unbegriinbete ist, beroeist neben so oietein Anderen auch ber bekannte Hirten-btief ber Bischose in ben slovenischen Landestheilen, der sich schon vor Jahtessrist mit der grohten Scharse und Bestimmtheit gegen jene hier zu Lanbe grassirenden staatsverderblichen Tenbenzen tin Geiste Strohmayer's gemenbet hat. Das etlofenbe Wort von Belovar hat ben Bann leiber nicht gelost, in betn bie slovenischen Fuhrer nach roie vor besangen bleiben. Auch „iht Gewissen ist rein"! Sie haben aber nur nicht ben stevelhasten Muth, das offen auszusprechen, unb nichts charakterisirt ben tnoralischen Werth ber Kunbmachung ber slovenischen Abgeorbneten besser als bet Umroeg, auf roelchem sic ihren Kteis ber Untersuchungen gezogen unb bie babei roaltenben Gesetze zu etsotschen gesucht. Auch hierin sinb bebeutenbe, itberraschenbe Erfolge erzielt roorben unb barf man hoffen, bah in nicht zu ferner Zeit bie Wissenschast ber Hybrologie, roelche sich heute im Allgemeinen nur mit ben oberflachlichen Wassern ber Erbe beschastigt, auch bas Grundivasser in ihr Gebiet cinschliehen unb als Lehre von ber Ruhe, Bewegung unb Vertheilung bes gesammten Wassets unseres Erbballcs besinirt roerben ivirb. Dadurch ist man hcute bei ber so roichtigen quantitatioen Beut-theiluitg eines Grunbroassetsttomes nicht meht auf emptrifche Schcitzungen angeroiefen, sonbern man kantt bie Ergiebigkeit unb Nachhaltigkeit eines Grundtvassergebietes nach wissenschastlichen Grund-scitzen beurtheilen unb sinb babei bieselbett Gesichts-punkte geltenb, roie fur bie Beuttheiltmg ber Dutch-fluhmengen oberirbifchcr Wassetlause, roenn auch bie Methoben, bet Natur ber Sache entsprechend, fur das ©runbroasset roesentlich umstanblicher sinb. Wie beint oberirbischen Wassetlause ist auch beim Gtunb-roassetsttome bie Dutchfluhmenge pro Zeiteinheit ab-hangig von bem Profile unb ber Geschiviitbigkeit. Beim Tagroasser kann bas Profil foivohl roie bie Geschroinbigkeit in ben einzelnen Punktcn bes Profiles birect gemefsert roerben; fUt bas Grunb-roasser kann aber nur bas Gesamintprosil birect (burch Bohrungen bis auf roassetburchlassige Schich-ten) bestimmt roerben. Zur Kenntnih bes freien, effectivcn Durchfluhprofiles bebarf es noch ber Kenntnih bes fur jebes Terrain verfchiebenen Dutch-fluh- ober Durchlassigkeitscoossicientcn des Unter- Sympathien fiit ben geroissensreinen Bifchof von Diakovar Ausdruck geben. Das ist, alter Vethullung entkleidet, ber Sinn der jiingsten Kunbgebung ber slovenischen Abgeord-neten, die zuerst unter der Flagge ber officietlen „£aib. Ztg." in die Oeffentlichkeit gelangte! Wit schliehen mit bee beliebten czechischen Phrase: Das braucht keinen (Eommentar! unb sttgen nur bei: Vi deant consules! politische Wochenuberjlcht. Der R e i ch s x a t h tritt am 17. ober 18. October zusammen. Die Regierung beabsichtigt, mit ber Rechten das Arbeitsprogramm bahin zu vereinbaren, bah bis Neujaht hauptsachlich bas Bubget unb im Fruhjahrs-Sessionsabschnitte bas neue Wehrgesetz erlebigt, sowie die Reform der Gefchaftsorbnung burchgefuhrt roetbe. Ein in parlamentarifchen Kreisen verbreitetts ©erucht will roisieit, bah Gras Taaffe Hetttt v. Gautsch unter bet Šebingung fallen lasien roolle (?), bah bie erste Sefung bes Antrages Liechtenstein bis auf Weiteres vertagt roerbe. Wie ber „Pester Lloyb" ersahrt, mochte sich bie Regierung bem futstlichen Anttagstellet gerne gefallig ettveisen, ober bie Hinbetnisse, die sich auf Schtitt unb Tritt entgegenfteCCen, enveisen sich berzeit so gut roie un-ubetfteiglich. Abgesehen von bent eittmtithigen Wiber-stanbe ber beutfchen Elemente, von bem becibirt ablehnenben Vethalten bes gesammten SeamtenthumS unb ber gesammten ©eneralitat, forote des Officers-Corps, feien noch anbere Elemente mit in den Calcul zu ziehen. Das Minifterium Taaffe konnte bisher stir seine Actionen auf Elemente rechnen, die sich sosort kithler, roenn nicht birect seinbselig verhalten roiirben in bem Moment, ba bieh Ministetium in das cletikale Fahtroasset einlenken roiirbe. Die von Dr. Rieger am 16. b. M. einberu-sene czechische Notablenvetsammlung gesialtete sich, roie votauszusehen roar, bloh zu einem altczechi« schen Meeting. Die Jungczechen blteben bem-selben vollkommen feme, aber auch von ben gelabe* nert altczechischen ©tohert roar kaum bie Halfte ct-fchienen. Da Dr. Rieger nur die getreueften An« hanger urn sich hatte, roarb selbstverstandlich ihm grunbes, d. h. bes Verhaltnisses zroischen bem effective Durchfluhquerfchnitte unb ber ©efammtflache eines gegebenen Querschnittes ber roafferfiihienben Schichte. Desgleichen ist es zur Zeit noch nicht moglich, mit genugenber Genauigkeit bie an unb stir sich im Allgemeinen seht geringe Geschroinbigkeit bes Gtund-roasters birect zu messen; aber auch diese Klippe roirb untschifft burch inbirecte Bestimmung. Ieber ©runbroasietstrom besitzt ein geroisses ihm eigenthllm-liches, natiirliches Gesalle, ivelches bozu verbraucht roirb, bie ber Beroegung bes Wasters im Unter-grunbe entgegenstehenben Wiberstanbe zu iiberroinben; biese Wiberstanbe sinb abhangtg einerfeitS von ber Sefchaffeitheit bes Untergrunbes, anberfeits von der Geschwinbigkeit bes burchstromenben Wassets; also besteht auch ctnc geroiste Wechselbeziehung zroischen bieser Geschroinbigkeit unb dent Gesalle, roelch’ letztetes direct geinesten roerben kann. Es ist nun gclungen, bas Wiberstanbsgesetz fiit bie Beroegung bes Wasters im Untergrunbc zu emitteln unb Methoben zur Bestimmung bes Wiberstanbscoofsi-cienten bes Untergrunbes zu entivickeln. Dabutch ist das Berhaltnih zroischen bem Gesalle bes Gtund-roasterstromes unb ber Geschroinbigkeit, bie fUr alls Punkle beSselben Profiles naherungsroeisc als constant vorausgesetzt roerben kann, bestimmt. Es kann also aus bem Gefalle bie Geschroinbigkeit berechnet und bemnach uberhaupt bie quantitative Beurtheilung ber Ergiebigkeit eineS GrunbroofserftromeS roistenschaft-lich exact burchgefuhrt roerben. (gortsehtmg folflt.) und ben ubrigen altczechischen Fiihrern unb bent 6esky Klub ohne erheblichen Wiberspruch bas vollste Vertrauen votirt; an ber bezuglichen Resolution ist sonst namentlich bas bemerkenswerth, bah hiebei auch von altczechischer Seite bas b o h m i s ch e Slaatsrecht neuerlich in bas politische Glaubens-bekenntnitz aufgenommen rourbe. Zu gleicher Zeit, als Dr. Rieger in Prag seine Notablenversammlung abhielt, fanb bet Konig-gratz ein von mehr als 10.000 Personen besuchtes jungczechisches Meeting statt. Hiebei verur-theilten ber Reichsrathsabgeorbnete Vaschaty unb bet Lanbtagsabgeorbnete Tuma auf's Entschiedenste bie Politik Rieger's. Beibe Reben rourben burch Pereat-ruse auf Rieger unb bie altczechischen Abgeorbneten untetbrochen. Es rourbe eine Resolution angenom-men, in welcher erflart roirb, batz an ber Uneinig-keit bet Czechen nur bie altczechischen Abgeorbneten bie Schulb tragen, bieselben roerben aufgeforbert, entroeber ben Regierungsbannkreis zu verlassen ober ihre Manbate nieberzulegen. Die Ruthenen in Galizi en beabsichtigen angesichts ber Haltung ber polnischen Majoritat unb ber Ersolglosigkeit ihrer bisherigen Bemuhungen ben Weg bet Abstinenzpolitik zu betteten. Die Wiebetgabe eines Attikels ber „Jnbspen-bance Belge" tibet bie Nothwenbigkeit balbiger Aenberungen in ben hochsten Reich s= amtern burch bie „Norbbeutsche Allgem. Zeitung* hat in ben beutschen Journalen bie Discussion tibet biefen Gegenstanb neu belebt. Fast allgemein roirb ongenomnten, batz biese Reprobuction auf ben Wunsch ber leitenben Kreise in bet Wilhelmsstrahe selbst zmtickzuftihren sei, bie Ftage ber Reichsmini-fterien neuetbings auf's Tapet zu bringen. Wocheri-Chronik. Se. Majestat bet K a i s e r ist nach Schlutz bet Truppenmanover in Schlotz Gobollo zu lange-rent Aufenthalte eingetroffen. Ihre Majestat bie Kaiserin Elisabeth soll ftch bent Vernehmen nach am 1. October nach ber Jnsel Mabeira begcben. Am 15. b. M. starb auf Schlotz Frauenberg in Bohmen Fiirst Johann Abolf Schwar-zenbetg, ber Chef des Haufes Schivarzenberg, im hohen Alter von 89 Jahren. Der Verstorbene ent-stammt einem ber vornehmsten unb atteften Abels-geschlechter Deutschlanbs unb trat erst in bet Aera Taaffe in bas c z e ch i s che Lager tibet. Der Grotzgrunbbesitz bes Hauses Schivarzenberg soll einen Gesammtwerth von 120 Millionen Gulben repra-sentir-n. In Wien hat ftch ber 29jtihrige 33an!ier Samuel Frankfurter auS Anlatz erlittener bebeutenber Borseverluste mittelst Revolverschtisse selbst entleibt. Die KublichfeietinBrtinn ist glanzenb auSgefallen; mehr als 1000 Bauern aus Mahren nahmen an berfelben theil. Am 17. b. M. fanb in Krakau ber osterrei-chische Archaologentag statt. In Ragusa rourbe bet Oberpostverwalter M ti 11 e r von einem entlofsenen Postamtsbiener er-schossen; sofort nach biefer That hat biefer Dienet ftch selbst erschosien. Am 30. b. M. soll in Abbazia bas iteue UnterlunftShaus fur invalibe Officiete in Gegen-roart bes KtiegsministetS Baton Bauer unb bes Ministerprasibenten Grafen Taaffe eroffnet roerben. Der Dampfet „ ©tibamerita" caratnbolirte mil bem Dampfet „La France" unb sank sofort mit 365 Personen; 78 Personen roerben vcrrnitzt. Der Werth bes Schiffes betragt 2Vj Millionen. Briisseler Blatter betichten, bntz Major B a r-telot, ber an ber Expebition zur Rettung bes Asrika-Reisenben Stanley theilnahm, in Folge eines Verrathes bes Araberhauptlings Tippo-Tipp ermorbet rourbe. Major Bartelot rourbe von ben ' im Dienste Tippo-Tipp's stehenben Ttagern tibet-j fallen unb niebergemetzelt. Auf Tippo-Tipp's Vet-anlassung biirfte tibtigens auch Stanley selbst, iiber befsen Aufenthalt jebe Mittheitung fehlt, ermorbet roorben fein. ___________________ Proving- und Loral-Nachrichten. — (Aus bem Sanbtage.) Die britte Sitzung fanb am 18. b. M. statt. Der Lanbes-hauptmann gibt bie iiberreichten Petitionen befannt, barunter vom Mufealoereine um Unterstiitzung aus Lanbesmitteln zur Forberung bet Lanbesfunbe, bet ©emeinbe Želimle um Nachlatz bes Gelbvorschuffes fur ben Bau ber Gerneinbestratze von Brunnborf nach Golo, ein Anbot bes Pfarrers Jarz von Neu-begg roegen Ankaufes seiner romifchen Munzenfarnm-lung fur bas Museum um 800 fl., bes Schul-ausschuffes in Gottschee um Subventionirung ber bortigen Holzinbustrieschule, ber Gemeinbe Hrenovitz um Theilung in zroei ©emeinben. Der Regierungs-oertreter legt vot eine Regietungsvotlage, betreffenb bie Entlohntmg bet Religionslehtet an ben Volks-schulen. Hietaus begrimben bie Abgeorbneten Pfeifer unb Schukle ihren eingebrachten Antrag roegen Be-freiung ber heimifchen Brennereien geistiger Getranke aus Obst unb ctnbeten Fruchten von ber Lanbes-umlage auf gebrannte geistige Getranke. Sffiirb bem Finanzausschusse zugeroiesen. Desgleichen begrtinbet Dr. Papesch seinen Antrag auf Aenberung bes § 13 ber Lanbtags-Wahlorbnung, betreffenb bie Lanbtagswahlet in ber Stabt Laibach, im Sinne bes iteuen Stabtstatutes. Die Rechnungsabschliisse bes Notrnalschulfonbes unb bes LanbeSculturfonbeS pro 1887 unb ber Voranschlag bes letzteren Fonbes pro 1889 roerben ohne Debatte angenommen. SSeiter beantragt ber Finanzausschutz ben Antauf von 300 Exemplaren bes vom SBanberlehrcr Pirz versatzten slovenischen Btichleins uber ben Gattenbau um 300 fl. unb Vertheilung ber Exemplare an bie VolkSschulen. Hiezu beantragt Abg. Stegnar, es solle bem Versasser ber roarmste Dank bes Lanb-iages stir seine Muheroaltung ausgesprochen unb zu-gleich berselbe beauftragt roerben, ein Normativ ftir bie Jnstanbhaltung ber Volksschulgarten zu ver-fasien, roornach bie Volksschullehrer vorzugehen flatten. Diese bciben Antrage roerben abgelehnt, bie Zahlung von 300 fl. an Pirz fiir bie an bie Volksschulen abzugebenben 300 Exemplare angenommen. Die Rechnungsabschltisse ber Fonbe ber Lanbes-Wohlthatigkeits-Anstalten pro 1887 roerben ohne Debatte angenommen. Die Petition ber ©e« tneiitbe Lustthal roegen Uebernahme bet berfelben anerlaufenen Verpflegskosten ftir eine in biese Gemeinbe zustcinbige fteche Person in ber Hbhe von 500 fl. auf ben Lanbesfonb roirb bem LanbeS-ausschusse jut Etlebigung abgetreten. Die vierte Lanbtagssitzung fanb geftern statt; hiettibet betichten roir nachstenS. — (Strotzmayer vot bem Kaiser.) Wahtenb bes Ausenthaltes bes Kaisers in Belovar nahm berselbe Anlatz, bent Bischose von Diakovar wegen bessen bekannten Sterner Telegrammes eine Rtige zu crtheilen, rooriiber bie halbamtliche „Agramer Zeitung" solgenben Bericht brachte: „Die ungeheuerftc Sensation hat heute bie gerabeju bei-spiellose Zurechtweisung erregt, roelche Se. Majestat in einer fur alle Anwesenben laut oernehmbaren Weise bent Bischof Strotzmayer beitn Empsange bes Clerus zu Theil roerben lietz. Es mat festgestellt, batz jene geheimen Rathe, bie Geistliche stub, erst mit ber Deputation ihtes Cletus etscheinen. Nach-bem Se. Majestat in hulbvollstet Weise mit Cat-binal Michalovic, ben Bischosen Posilovic unb Hranilovic gcsprocheit, wanbte er sich uon feme an Strotzmayer mit ber Beinerkung, er habe mit bet Hiczu kin Bicrtcl-Bogen Beilage. grotzten Ueberraschung von einem Telegramm W Bifchofs anlahlich einer nicht katholifchen Fein Kenntnitz genommen. Urfprtingtich habe bet Koni; es gar nicht ftir ntoglich gehalten, batz einer semn Unterthanen eine berartige Enunciation gemacht. 3“ seinem tiefen Bebauern habe er stch uberzeugot mtissen, batz bem roirklich ber Fall gewcsen. Set Hett Bischof fcheine nicht geroutzt zu haben, welcheri gegen ben Staat unb bie Kirche gerichteten SchriL er gemacht hat . . . Strotzmayer oerbeugte sich till) bemerkte ganz laut: „Majestat, mein Gewissen i| rein!" Die Anwesenden roaren von bet Haltwi; bes Bischofs fotrnlich confternirt. Nach ben M theilungen anbercr Anroefenbett hat bie Aeutzeruni St. Majestat noch schatfet gelautet." W> routbigen bie Bebeutung biefes auhetotbentlichw Ereignifses eingehenbet an anberer Stelle. Do« befonberem Jnteresse ist auch eine Mittheilunj bet hochosftciosen „Pol. Cottesp." aus Rom, roornach bie rugenbe Kunbgebung bes Kaisets « Bischof Strotzmayer in hohen kitchlichen Kteifen eiitti allgemeinen unb unumrounbenen Zustimmung begegtii. Auch folche Personlichkeiten, roelche ben belanntfl firchenpolitischen Jbeen bes Bifchofs von Diakooii ein geroisses Wohltvollen entgegenbringen, geflehen vollkommen zu, batz Msgr. Strotzmayer sich buri bie Absenbung bes bekannten Telegrammes naj Kiero in seiner Eigenschaft als katholischer Bischo', jumal als Bischof in Oesterreich-Ungarn, unter aUt? Umstanben einer seht beklagensroerthen Tactlofigke-t fchulbig gemacht habe unb batz schon aus biestts Gesichtspunkte bet kaisertiche Tabel ein gerechtu unb burchaus begttinbetet roat. ©egeniibet be® feubal-clerikalen „Bater(anb", welches bie ®enaui| keil biefer Melbung anjroeiselte, erklcirte bie „Pol Eorr." neuerlich, bieselbe sei ihtem Ursprunge nflfl von unansechtbarer Autoritot. Weitet brachte bit „ Pol. Cott." aus Rom nach zuvetlatzlichet QueB-' bie Mittheitung, batz bie papstliche Curie dk» Bischof Strotzmayer roegen Erstattung etfchopfendu Aufklarungen tibet bas Kieroer Telegtamm Rom berufen habe unb sobann entscheiben roerk, ob ber genannte Bischof auf feinem Posten oerbleib:, ober eine anbere Bestimmung erhalt. Nachbem roir unfi1 ren heutigen Leitartikel schon abgesenbet hatten, tom uns erst bie Nummet bes ,Slov. Natob" ©eftcht, rootin berselbe sich enblich zu einer 2teu|«! rung tibet bas Geschehnitz in Belovar oufrafft. Sii Art, roie bas slovenische Blatt bietz thut, ist abe> eine unglaublich ungeschickte. »Slov. Natob" nimmt namlich eine einfiiltig-naive Miene an unb meini „es sei moglich unb fast geroitz", batz bie vo« Kaifet Strotzmayer ertheilte Rtige nicht w[; Ausbruck seiner personlichen Meinung, fonbet* j eine von bet ungarischen Regietung berathk>>« unb feftgesefcte Kunbgebung gewesen ware, del sich bet Kaifet als constitutioneller Monarch W entziehen konnte. Es roare mehr als fltissig, auch nur mit einem 2Borte bie vollstandiz Unftidhhaltigkeit, ja man barf wohl fagen, 1C Ldcherlichkeit biefer Annahrne Ehren-Narobs W zuthun, nachbem — abgeschen baoon, batz bera 8 Ansprachen an einzelne Personlichkeiten ftets aus Initiative bes Monarchen hervorzehen — ber g-n--Verlauf bes EreignisieS in Belovar besonbers »• unb bcutlich zeigte, batz man es htet mit «« hochst persSnlichen Sffiillenskunbgebung bes zu thun hatte. Selbstverstcinblich ist t/®*00, a von ber Unrichtigkeit seiner VotauSsetzung s vollkommen tiberjeugt unb es roat ihnt offen borum zu thun, ben ungeheueren Etnbrucr, bie kaiserlichen ffiorle auch im Kretse se> J" hervorbrachten, nach Moglichkeit roiebet }u 06 .«t Hoffentlich roirb bietz abet bent faubercn ^ gelingen, bemt es ware traurig 0e"u9' Jbeen bes Herrn Strotzmayer unb 6 " Natob" in bet Beviilkerung schon 1» ' Beilagc zu Nr. 424 dcS „i.'liil>acher Wochcnblattcs^. gefaht hatten, bah nicht einmal eine so entscheidende Verurtheilung mehr im Stande ware, deren Ver-derblichkeit und Gefahrlichkeit unzweideutig klar zu machen. So plump aber auch das Manover des slovenischen Blattes sein mag, es cntbehrt doch nicht der Perfidie; biefe liegt hauptsachlich batin, dah selbst jetzt, nach einer so augenscheinlich hochst personlichen Aeuherung beš Monarchen, er« neuert der Versuch gemacht roirb, die Bevolkerung mit der Andeutung irre zu fiihrcn, als ob die Stimmung gegen Strohmayer cm entscheidendsten Drte eigentlich doch keine so ungunstige ware. Zu allem Anderen passirt „Sl. Nar." noch die Blamage, dah in derselben Rummer, worin er den un-qualificirbaren Versuch macht, den Eindruck der Worte des Kaisers abzufchwachen, sich ein Tele-gramm befindet, wornach Ministerpriisidcnt Tisza ausdrucklich erklarte, dah die Strohmayer zu Theil aewordene Mihbilligung der eigenen Initiative des Kaisers entsprungen sei. Ucbrigens liegt gerade darin, dah „Sl. Rar." zu einem so desperate« Mittel grcift, urn die Bedeutung des Ereignisses herabzumindern, der sicherste Beweis, dah das. was dieses und die ihm gesinnungsverwandtcn Blatter nicht zugestehen wollen, dennoch eingetreten ist: dah namlich desien Wirkung eine niederschlagende war. (Localbahn La i ba ch - Ste in.) Wie das Amtsblatt zu melden wuhte. hat das Mini-sterium des Jnneren der Landesregierung in Betreff der Erbauung einer die Save bei Tschernutsch iibersetzenden definitiven Eisenbahn- und Strahen. brucke eroffnet. dah dasselbe nicht in der Sage ist, auf das im Wege des Handels,ninisteriums gestellte Anerbieten des Consortiums der Localbahn Laibach-Ftein einzugehen, womit sich das Lehtere bereit nNiirte, unter der Bedingung die fragliche Brucke herzustellen, wenn das Strahenarar die Verzinsung und Tilgung des aus der Coinbinirung erwachsenden Mehraufwandes mittelst Annuitaten fiber,lehmen wurde. Diese Entscheiduvg des Ministeriums des Jnneren ist zu bedauern, einmal, weil im Gegenfalle mindestens indirect die endliche Jiiangrisfnah.ne des Bahnbaues gesordert worden ware, hauptsachlich aber deshalb. weil hiedurch die Herstellung einer schonen, definitiven Eisenbahn- und Strahenbrficke bei Tscher-Mtsch an Stelle der jetzigen, so hausig rcparaturbedurs-tiaen und auch an einem wenig gunstigcn Punkte befindlichen alten Holzbruche vereitelt ist. Wie wir von anderer Seite Horen, war siir das Mrnistermm des Jnneren hauptsachlich der Umstand mahgebend, dah dasselbe nicht auf den Ertrag der Brucken-mai.th bei Tschernutsch verzichten wollte. Wir kennen die Hohe desselben nicht. aber es ist doch kaum anzunehmen, dah er ein so bedeutendec ist, dah die mit der Herstellung der sraglichen definitiven Brucke verbundenen Vortheile den Entgang der Mauth. zebuhren in Tschernutsch nicht ausgewogen hatten. _ (0egi 11 n des Schuljahres.) Das Mefige Gymnasium zahlt mit Begin,, dieses Schul-jahreS die auhsrordentlich grohe Zahl von 909 Schfi. letn. Die erste Classe hat 4 Abtheilungen mit zu-sommen 251 Schulern. Im Ganzen find die acht Classen in 20 Abtheilungen untergetheilt. Angesichts der Vermehrung der Abtheilungen wurde der Anstalt auch eine weitere Anzahl neuer Lehrkraste zuge-iviksen. Der oormalige Director des Krainburger Gymnasiums, Herr Wiesthaler, soll bestimnit sein, Lem Director Schuhinann in der Leitung der Anstalt pr Seite zu stehen, und daher nur eine geringe ^ahl von Unterrichtsstunden tibernehmen. — An der Oberrealschule wurde heuer in die erste Classe die ebenfalls stattliche Anzahl von 151 Schulern eingeschrieben. Der Andrang ju den hiesigen Mittelschulen ist also nach wie vor ein ungewohnlich groher, jedenfalls ein weit groherer, als der natfir-liche Rachschub bei den hoheren Berussarten erfor-dern wurde. Allerdings konnnt zu bedenken, dah eine brdeutende Anzahl der an die Mittelschulen sich herandrangenden Schuler dieselben nicht ganz abfol-virt, wobei freilich der weitere bedauerliche Umstand eintritt, dah viele dieser Halb gebildeten jungen Leute dann einem oft ziemlich verpfuschten Lebens-laufe entgegengehcn. Es ist heute hier nicht der Ort, die Frage, wie diesem uberinahigen Zulaufe zu den Mittelschulen, vor Allem zu den Gyinnasien, in dem Mahe zu steuern ware, wie es im Hinblicke auf den naturlichen Bedarf und andere Berussarten zu wunschen ware, zu besprechen, es soll heute ins-besondere auch nicht erortert werden, ob eine grund- liche Reform der Aufnahmspriifung erforderlich erscheint, allein so viel ist gewih, bah die ganze Angelegenheit gerabe in Krain einer eingehenden Untersuchung zudrangt. — Obwohl das Bolksschul-wesen des Landes bereits vollstandig slovenisirt ist und es jenen zahlreichen slovenischen Eltern, die ihren Kindern gerne deutschen Unterricht zukommen lassen mochten, thatsachlich unmoglich gemacht ist, einen solchen Wunsch zur Aussiihrung zu bringen, laht die slovenische Presie dennoch ihre bald schmei-chelnden, bald terrorisirenden Mahnrufe ertonen, bah ja kein slovenisches Kinb in eine beutsche Schule ge-schickt werben durfe. Und wenn es da oder dort einem slovenischen Vater noch gelingt, seinen Kindern den erwunschten deutschen Unterricht. zu ver-schaffen, so kann er einer Denunciation in einem slovenischen Blatte ftcher sein. Kaum irgendwo tritt die Schadlichkeit und Berkehrtheit der brutalen Ra« tionalisirung so grell hervor als auf dem Gebiete des Unterrichtswesens. Wie ganz anders wurden unsere Schulen, vor Allem auch unsere Volksschulen aussehen, wenn sie nach den Beburfnissen unb Wunschen bet uberwiegenben Mehrheit bet Bevolkerung eingerichtet waren! — Die Fachschulen fur Holz-inbufttie, dann fur Kunststickerei und Spitzennaherei, die bekanntlich im Wirant'fchen Hause am Jakobs-platz untergebracht find, sollen Ende October over Anfangs November eroffnet werden. Das Programm und die Ausnahrnsbedingungcn sind noch nicht publi-cirt. Wir haben im Laufe der letzten Wochen wieder-holt Gelegenheit gehabt, uns fiber diese Schulen, rucksichtlich fiber die in so verschiedener Beziehung wenig aussichtsreiche Art ihtet Errichtung auszu-sprrchen, wodurch dieselben stir die slovenische Bevolkerung weniger nutzlich, stir die beutsche abet nahezu wetthlos werden. Wahrend ber Landtags-verhandlungen dfirste sich sicherlich neuerlich der An-lah crgeben, die ©ache zu beleuchten, bei der, wie immer mehr zu Tage tritt, allerlei Machenschaften hinter den Coulisien eine Hauptrolle spielten. — (Ein Probchen nationaler Un» ) uld s a m kei t.) Aus Jslak roirb uns geschrieben: Ende August l. I. seierte man in Jslak, unweit Sagor, bas 40jahtige Regierungs-Jubilaum bes Kaisers, ivozu sammtliche Rachbargemeinben unb auch bie Beamten der Gewerkschaft eingeladen waren. Es wurde ein solennes Hochamt abgehalten, welches der St. Lamprechter Psarrer, Herr A. Berce, cele-brirte. Nach dent Hochainte marschirte man zum Burgermeister Bregar, wo, wie „Slov. Rarod" erzahlte, den Herrfchaften und den Bauern der Urn-gebung ein delicate« Festessen bereitet wurde. Die Taselmusik besorgte die Sagorer Werkscapelle, die bereitwilligst beigestellt worden roar. Herr Lehrer Likar aus St. Georgen ergr.ff zuerst das Wort, brachte einen Toast auf Seine Majestat den Kaiser aus und pries sodann in weiterer Rede Herrn Pfarrer Berce ob seiner Verdienste urn das Zu-standekoinmen des Festes. Darauf bedankte sich der | junge Herr Pfarrer, konnte es aber nicht unter-lasien, in seiner Weise auch des osterreichischen „SlovenienS" als einer Hauptstfitze des Staates und machtigen Factors im politischen Leben Oester-reichs zu gedenken, roelche Rede nach „Slov. Rarod" selbstverstandlich frcnetischen ApplauS erntete. Der Einladung des Comity's Folge leistend, hatten sich auch aus dem benachbarten Sagor in den Rach-mittagsstunden einige deutfche Gaste eingefunden deren, nach dem mehrgenannten slovenischen Blatte, aufdtingliches Etscheinen den besagten Herrn Pfarrer in eine hochgradige Rervositat versetzt zu haben scheint. Als bei der hieraus folgenden Tombola die Rummern nicht nur flovenifch, sondern — horribile auditu — auch deutsch ausgerufen routben, stieg bie Rervositat bis zu einer so mahlosen Aufregung, bah der Herr Pfarrer vom Tische auffprang unb in nationaler Entrustung sich auseinander zu setzen bemfihte, dah ein von einem slovenischen Comit4 veranstaltetes Fest ein slovenisches und die beutsche Sprache hiebei verpont sei. Doch half ihm sein Remonstricen roenig, ba auf seine Erklarung von mehreren Deutschen, beren Stiinme mehr Geroicht als bie feinige hatte, umso entschiebener verlangt wurbe, dah bie Rummern deutsch unb slovenisch ausgerufen roerben, ba von ben Eingeladenen mehrere Anwefenbe bes slovenischen Idioms durchaus nicht machtig roaren, welcher Wunsch auch erffillt routbe. Der anwesende pensionirte Herr Hauptmann L. ersiichte den erregten Pfarrer in tuhigem Tone, ben Frieben hier nicht zu storen, ba es sich ja boch nicht um eine nationale ©egenbetnonstration handle und bet nolutliche Anstand es forvere, bah eingeladene ©afte nicht auf Dolmetfche angewiefen werden. Da dieser Vorfall nicht geeignet roar, eine Feststimmung auskommen zu lassen, so verliehen bie Sagorer „Sch,vaben" — roie sie „Slov. Rarob" nennt — das Fest, welches, roie aus dem Erzahlten zu ersehen, butch den nationalen Uebereifer eines PriesterS hochst unliebsam geftort roorden war. — (Eine auftegenbe Scene.) Am 19. d. M. etschien in bet hiesigen Klosterfrauen-kitche wahrend der Schulmesse, der etwa 350 Mab-chen anwohnten, bie angeblich an religiosem Wahn-sinn leibcnbe, 42 Jahte alte Amtsbienersroitroe Theresia Keršič aus Morautsch, brang — nachbem sie einmal rvegen auffalligen Benehmens aus ber Kirche gefchafft, abet bald wieber zurilckgekehtt roar — bis zum Altare vor, erfahte ben celebri-renben Priester beim Mehgewande, packte hiernach, in das Kirchenfchiff zurfickkehrend, ein 12jahrige» Madchen beim Halse unb schlug dasselbe mit einem Rosenkranze. In Folge dieses Attentates ertonten aus den Reihen det Madchen Iaute Angstrufe unb alle drangten sich, von Furcht erfaht, in wilder Flucht ber Ausgangsthure zu, wo die Menge ber Kinder sich staute unb ubeteinanberstiirzte. Die 1 Ojdhrige Arbeiterstochter Johanna Smerekar erlitt am rechten Fuhe einen Beinbruch unb viele anbere Madchen Schfirfunaen unb Quetfchungen. Theresia fteršič, bie am natnlichen Morgen erst von einer Wallfahrt nach Brezje zurfickgekehtt roar, wurde von der Sicherheitsbehorde in die Jrrenanstalt abgegeben. Det ganze beklagenswerthe Vorfall lief verhaltmh-mahig noch giinstig ab unb bei einer einigermahen ungfinstigen Wendung hatte es nur zu leicht gr-schehen konnen, bah ein unb bas anbere der Kinder in dem entsetzlichen Gedrange erbrfickt roorden ware. Unter alien Umstanben roirb bas Geschehene hoffent> lich Anlah geben, bah ktinftig mit ben Kinbetn auch ein entsprechendeS Aufsichtspetsonale bet Messe bei-roohnt. Selbst abgesehen von ZroischenfLllen, wie bet votliegenbe, erscheint es tiberhaupt unpassenb unb unzulassig, bah Hunderti von Mcibchen im jugenb-lichsten Alter bei irgenb einer Gelegenheit ohne jebc Ueberroachung gelassen roerben. — (Ster be fall.) Der hiesige Realfchul-I Professor Herr Anton R a i 6 ist in voriger Woche nach kurzer Krankheit in Prag gestotben. — (Personalnachrichten.) Herr Josef M fi l l e r, Oberstlieutenant bes Generalstabscorps, eingetheilt beim Jnfanterie' Regimente Nr. 17, routbe mit Wartegebfihr auf die Dauer von 6 Mo- naten beurlaubt. — Die absolvirten LehramtS-Candidaten Herr I. Schorn und Herr I. Fon wurden zu supplirenden Lehrern am hiesigen Gymnasium ernannt. — (Jagdkarten.) Jm Jahre 1884 wurden in Krain Jagdkarten mit einer Jahresgebuhr von 3 ft. eingefuhrt; nach bent betreffenden Gesetze ist das beeidete Jagdaufsichtspersonale von der Entrich-tung der Tnxe fur die Jagdkarte befreit. Nach einem Berichte des Landesausschusses an den jetzigen Landtag soll nun die Erfahrung zeigen, dah die nun dem Jagdaufsichtspersonale eingeraumte Be-gunstigung in arger Weise mihbraucht wird, urn durch Umgehung des Gesetzes Personen von der Ent-richtung der Jagdkarten-Taxe zu befreien, die darauf keinen gesetzlichen Anspruch haben. So wird in vielen Fallen von Seite der Jagdberechtigten die Beeidigung von Personen als Jagdaufseher veran-latzt, die keineswegs zur Aussicht, sondern zur Aus-beulung der Jagd gegen Zusicherung eines bestimmten Schuhgeldes stir jedes dem Jagdberechtigten abge-lieserte Wild bestellt find. Ferner roerden von Jagdpachtern haufig Theilnehmer an der Jagd gegen Bezahlung eines aliquoten Theiles des Jagdpacht-schillinges aufgenommen oder Licenzen behufs Aus-iibung des Jagdrechtcs verkaust. Nun miihten Alle, die auf diese Weise die Jagdberechtigung erlangen, sich Jagdkarten gegen Entrichtung der Taxe ver-schaffen. Dadurch roiirde sich jedoch die Anzahl der auf eine derartige Jagdbetheiligung Neslectirenden vermindern oder es miihte seitens der Jagdpachter die hiefiir in Anspruch genommene Entschadigung entsprechend ermahigt werden. Urn dem vorzubeugen, pflegen manche Jagdpachter solche Personen, welchen sie die Jagdberechtigung ertheilt haben, bei der politischen Bezirksbehorde als Jagdaufseher anzu-melden und deren Beeidigung zu veranlassen. Der Mihbrauch, wklcher behufs Erlangung taxsreier Jagdkarten getrieben wird, nimmt immer grohere Dimen: sionen tin, weshalb auch das Ertragnitz der Jagdkarten von Jahr zu Jahr abnimmt. Es beziffert sich namlich der Ertrag der Jagdkarten im Jahre 1884 mit 2990 ft., im Jahre 1885 mit 2556 ft., im Jahre 1886 mit 2472 ft., im Jahre 1887 mit 2250 ft. Jm letzteren Jahre wurden 750 Jagdkarten gegen Erlag der Gebiihr per 3 ft. und 807 Jagdkarten an das angebliche Jagdaufsichtspersonale gebuhren-srei verabfolgt. Es ist Jedermann einleuchtend, dnjs diese Anzahl verabfolgter taxfreier Jagdkarten den Bedarf an solchen fur das wirkliche Jagdaufsichts-personate weit iibersteigt. So der Bericht des Landesausschusses, dem wir naturlich die Verantwortung fur die volle Nichtigkeit der von ihm aufgestellten Behauptungen uberlassen miiflett. Uni den hervorge-hobenen Uebelstanden abzuhelfen, soll daS Gesetz nun dahin abgeandert werden, dajj die taxfreien Jagdkarten nicht mehr in unbeschrankter Anzahl, sondern nur nach Mahgabe des wirklichen Bedarses zur Ausgabe gelangen. Die betreffende Gesitzesbe-stimmung hatte daher kunstig zu lauten: „Don der Entrichtung der Taxe fur die Jagdkarte find befreit: das zum Schutze der Jagd unentbehrliche. beeidete Aussichtspersonale, die Schuler der niederen Forst-schulen und Forstpraktikanten wahrend ihrer Studien, beziehungsweise Lehrzeit. Die potitische Bezirksbehorde bestimmt mit Rucksicht auf die AuSdehnung und die Terrainverhaltnisse des Jagbgebietes, sowie auf die grohere oder geringere Gefahr einer Jagd-beschadigung im Einvernehmen mit dem LandeSauS-schusse fur jedes Jagdgebiet einer Gemeinde, wie ouch fiit jedes selbststandige Jagdgebiet ciiieS Grund-besitzers die Maximalzahl deS von der Jagdkarten-gebiihr befreiten Jagdaufsichtspersonale«. Kommt diehsalls das Emvernehmen zioischen der politischen Bezirksbehorde und dem LandeSauSschuffe nicht zu Stande, so steht die endgiltige Enlscheidung der politischen LandeSbehiirde zu." Angesichts der Be- deutung, welche die Cache fur daS Jagdwefen immerhin hat, ware eS wiinschenswerth, wenn die Ausfiihrungen des Landesausschusses aus den Kreisen der Jagdherren und Jagdpachter eine angemessene Erorterung sanden. So scheint es nun cor Allem fraglich, ob die fur jedes einzelne Jagdgebiet in Aussicht genommenen Verhandlungen betreffs der Zahl des Jagdaufsichtspersonales sich nicht zu einer unvethciltnihmahig umstandlichen Arbeit fiir die Bezirkshauptmannschaften und den Landesausschuh gestalten werden. — (Scho nzeit des Wildes.) Das Landesgesetz iiber die Schonzeit des Wildes vom Jahre 1874 soll einer Revision unterzogen werden-Als Ergebnih einer zu diesem Zwecke abgehaltenen Enquste, welcher die Herren Victor Galls, Forst-inspector Goll, Hauptmann Joses Gressel, Franz Negorschek und August Winkler als Sachverstandige zugezogen waren, hat der Landesausschuh dem Land-tage einen verbesserten Gesetzentwurf vorgelegt. Die Aenderungen beziehen sich hauptsachlich auf eine Bet-laagerung der Schonzeit bei verschiedenen Hiihner-arten, auf die Einschrankung der Jagdzeit mit Brackhimden, auf die Auflassung jeder Schonzeit bei der Wildtaube und auf das Verbot, dah nach Ablauf von 14 Tagen nach eingetretener Schonzeit und wahrend der Dauer derselben kein Stuck der betreffenden Wildgattung zum Verkaufe gebracht werden darf. Bei Ausubung der Jagd follen nach dem neucn Gesetze solgende Schonzeiten zu beachten sein: I. Fur Haarwild. Fiir mannliches Roth-und Dammwild vom 1. November bis 30. Juni; fur weibliches Roth- und Dammwild und Wild-kalber vom 1. Februar bis 30. September; fiir Gemsbocke vom 1. Februar bis 30. Juni; fiir Gemsgaise und GemSkitze vom 1. December bis 15. August; fiir Rehbocke vom 1. Februar bis 31. Mai; fiir Rehgaise und Nehkitze vom 1. Jan-ncr bis 15. September; fiir Feld- und Alpen-hasen vom 16. Janner bis 1. September. II. Fiir F e derwild. Fiir Auerhahne vom 1. Juni bis 31. Marz; fiir Birkhahne vom 15. Juni bis 31. Marz; fur Auer- und Birkhennen das ganze Jahr; fiir Fasanen vom 1. Februar bis 31. August; fiir Hasel-, Schnee- und Steinhiihner vom 1. Februar bis 15. August; fiir Rebhiihner und Wachteln vom 1. December bis 15. August; fiir Waldschnepfen vom 1. April bis 15. August; fiir Stockenten vom 1. Marz bis 31. Juli; fiir Wild-enten auher der Stockente, dann Ganse, Sumps-und Wasservogel vom 15. April bis 1. Juli. — (D i e C ont r o l > B e r s a mml ung) der Landwehrmaimer findet am 1. October in der hiesigen Landwehrkaserne und jene der Militar-Urlauber und Reservisten am 11. October in der Peters-kaserne statt. — (Spritzsahrt der Ferialoerbin-d ung „Carniola' nach Gottschee.) Zum ersten Male seit dem vierjahrigen Bestande der „6ariiiolfi" unternahmen die Mitglieder der Ver-bindung einen BereinSauSflug; zum Ziele hatten sir sich die Stadt Gottschee gewahlt. Am 8. September ersolgte in sriiher Morgenstunde die Abfahrt von Laibach. Als die 30 Festtheilnehmer in Grohlaschitz anlangten, wurden sie namenS des Festcomitv's vom Herrn Eiigetmann aus Gottschee auf das Herzlichste begriiht. Als auf der Weiterfahrt der Gottscheer Grenzstein passirt wurde, mischte sich in die Profit-rufe der „Carniolen" bus Krachen der Poller und nach wenigen Minuten wurden die ersten Grtihe mit Mitgliedern deS Festausschusses und der Stadt-gemkindevertretung, welche bis hither entgegengefahren waren. ausgetauscht. Den Gruh, den Herr Dr. Burger den Angekommenen aiibot, erwiderte der Sprecher der Berbindung Drd. mcd. Franz Zhuber roti Okrog mit dankenden Worten. Die Fahrt ging wetter an Mitterdorf und Windischdors voriiber, aus welchen beiden Orten die Landbevolkerung her-beigeeilt, die Feuerwehr ausgeriickr roar und treu-deutsche Begriihungen gewechselt warden. Mittler-weile hatten sich auch Gottscheer Turner auf daS Herzlichste begriiht, dem Zuge angeschlossen und fort ging es unter Pollerschiissen der Stadt ent-gegen. Bald war dieselbe erreicht und in lang- samem Tempo erfolgte in funfzehn Wagen unter ftiitmifchen Zurufen die Einfahrt in die beflaggte Stadt. Tiicher und Hiite wurden geschwenkt, die Chargirten griihten mit ben Schlcigern, aus ben Fenstern iiberfchiitteten zarte Hande die Ankommen-den mit einem buftenben B umenregen. Auf bet „Post" hatten sich inzwischen die Mitglieder bet Gerneindevertretung, deS Festausschusses, die Gott-scheer Feuerwehr mit Musik und ein nach Himderten zahlendes Publikum eingefunden. Ein in ben schwarz-roth-golbenen Farben prangender Triumphbogen griihte die Angekommenen, welche, von herzlichen Zurufen und ben Klangen bet Mufit empfangen, zu einem Halbkreife zusammentraten. Herr Dr. Burger begriihte nun in herzlichen Worten nameni ber Gerneindevertretung, des Festausschusses und des Gottscheer Turnvereines die Berbindung ,,Earniota" und die deutschen Sanger aus Karnten. Nun wurden die Gaste in die Wohnungen geteitel, welche ihnen die Gastfreundschaft der Gottscheer Biitger zur Bersiigung aeftetlt hatte, und uin 4 Uhr fanb im Gasthause bre Herrn Verderber ein gemeinsameS Festessen statt, wobei, wie am folgenden Tage, die Feuerwehrcapelle die Tafelmusik besorgte- Die ubrigen Stunden des Nachmittags waren einem AuS-fluge in die Umgebung gewidmet. Am Abende um 8 Uhr fanb in dem fchonen Saale des Herrn Post-meisters Hauff, der densetben durch 2 Abends dem Festatisschitsse zur Verfiigung gestellt hatte, ba§ Concert zu Gimsten des deutschen Kindergarten- in Gottschee statt, an welchem an 200 Personen theil-nahmcn, die zu Herzen bringenben Weisen be8 wackeren Botkermarkter Quintetts fanben stiirmischen Beifall. Um 9‘/4 Uhr eroffnete im gleichen Raume Herr Drb. Meb. Fr. v. Zhuber ben Fest-Commers unb stellte ben als Bettreter ver Behorbe erschienenen Bezirksleiter Hrn. Dr. v. Thomann vor. Nachbem die Klange des „GaugI-,. V„n b«« StuM^pen J'tktnit rourbe. Herr Bii,g-rm-ch-r Braun- brachle H bo „GamioIa"; bie airaetenben S>-u-n S MS«-- routben °°n ben .tanuta. ml Ho Constanren" „in bie Luft gesprengt . Nach K AmaA bei ",Harde" fanb die BegrUhung mittlerroeile eingetroffenen „ alien Herrn bet C^atnioltt", Herrn Ptos. Linhart, statt. D^r Abend lb-n Tages roar bem Tanze gero.bmet Der n«9ante Saal des Herrn Hauff dot etn farBen-*SiaeS Bilb. Der fchonfte 6$nud jeboch SZ iene iuqenbftifchen unb l.ebenswurd.gen tw unb M-bcheng-st°l>-u, bie mil b.,au6e,nbe, ^nmuth im Tanze bahin schroebten. Von ben Soh. \ bet „Alma mater11 rourbe mit etnem Sifer Smt, bah man sich mitten m bie F°schmgsz-.t Nw ftihlte. Dah einige Tanzer b.rect vom Ball-Sk bie EiSgrotte am Friedrichstem besuchten roar Nm aus ihre innere Warme, bie ber Abfuhlung Kurfte lurudEiufUhten. — Montag urn 11 Uhr jCuwa« oetfamiuelten fich bie ftembeu Baft. » bet Stud, med jiaul S-m-q- Site sein Glas ouf bie echt germamsche ©aftfreunb-St ber Gottfcheer. Nun hieh es sich trennen von St Allen so liebgeroordenen Beroohnern des freunb. 4m Stiibtchens; viele davon liehen es sich mcht N^men unb geleiteten bie „Carnwlen bis zum %uhause. Aus bent Wege bahin fanbten zatte &nbe ben Scheibenben ben letzten Gtich m bus tiger C uub UN.-- »ch->!ch»-nl°n uub »m-ed-. ^toen longte ber Zug im Brauhause an. Daselbst S>Uete Herr Faber bie Angekommenen. Det Xecher bet .Farniola" banfte nochma s m be= \tm Worten fllr bie so uberaus herzltche Aus-Smc, bann hich es Abschieb nehmen. Unb als sich ^ie Wagen in Beroegung setzten, als die Hiite ge- *Wnft, die letzten Gruhe ausgetauscht routben, da \tbe es Allen roeich urn’s Herz, unb ernst gesuhlt \t bag Lieb, welches erklang: „Abe, scheibcn unb meiben thut roetj!" — Die „ Garni ola" fann mit Stolz zuruckblicken auf bieses Fest, bas burch bie grotzartige Gastfreunbschast ber Gottscheer so Herr* lich unb ohne ben geringsten Mihton verlausen ist. Die roackeren Gottscheer roerben in bankbarer Erin-nerung leben im Herzen jebes „Carniolen", bie ftetS mit Begeisterung singen roerben bas Lieb: „Hoch lebe bas Gottscheer Sanb, hoch seine beutschen Sohne!" — (Die Proteste aus Karnten) gegen bie Agitationsversuche der slovemschen Fuhrer bauern noch immer sort. Neuerlich haben roiebet bie Votstande ber Gemeinben Pottschach, (Stiffen unb Winbisch-St. Michael sich beim Landesschultathe in Klagenfurt mit aller Entschiebenheit fur bie beste-henben Schulvethaltnisie ausgesprochen. — (©in Etdbeben) rourbe hier in Beglei-tung eines bonnertihnlichen Getoses am 18. b. M. um 3 Uhr 30 Minuten Morgens versplirt. Die Beroegung war so hcftig, dah teichte, beroegliche Gegenftanbe in beutlich roahinehmbares Schwanken geriethen. — (Die Einwohnetzahl Krains) mit Enbe 1887 rourbe biefer Tage in verschiebenen hiesigen Slattern mit 481.243 Petsonen angegeben. Diese Zahl biirste abet zu niebrig gegriffen sein; benn nach bem Juli-Hefie ber statistischen Monatsschrift, bas bie neuefte Publication in diesem Punkte ent-hcilt, roaren wit schon vor einigen Wochen in ber Lage, mitzutheilen, batz sich — roenn man auher bet natutlichen Beroegung ber Bevolketung auch bie Wanbetberoegung in Anschlag bringt — bie fur Enbe 1887 berechnenbe Bevolketung Krains auf 500.243 Petsonen beziffert. Original - Telegramme dro Zaibacher „Mochrndlatt". 8. Wien, 21. September. MinisterKalnoky ist Abends eingetroffen. Budapest, 21. September. Albin Csaky wnrde zum UnterrichtSminister ernannt. B n k a r e st, 21. September. In anherordent-licher Kammersitznng ordnete ein Konigsdecret die Anslosung der Kammer nnd die Neuwahlen siir den 24. October an. Rom, 21. September. Anlahlich des 18. Jahrestages der Besreiung Roms fanden grotze Festlichkeiten statt. Witterungs-Bulletin aus Lalbach. Am 10. September. Franz Hintcrlechner, gewes. Schuh' madjcrmeifter, 85 I., Wienerstrahe 3, Paraplexie. Am 11. September. Sofefa Urban, Oberforsters-Witwe, 82 S., Herrengaffe 3, Marasmus. —Josefa Vaglieka, ArbeiterS-Tochter, 2 3., Polanastrahe 18, Darmkatarrh. — Otto Rein-hard, Commis, 18 I., Feldgasse 14, Tuberculose. — Gcrtraud Kastelic, Kochin, 48 I., Kuhthal 11, Tuberculose. Am 12. September. Olga Schott, Diurnistens-Tochter, 4 M., Floriansgasse 24, Meningitis. Am 13. Septembrr. Maria Mostar, Gastwirths-Gattin, 42 3., Karolinengrund 9, Carcinoma uteri. — Franz Meso-jednik, Schuhmachers-Sohn, 9 M., Polanastrahe 18, Darm-katarrh. Am 14. September. Wilhelm Regali, Hausbesttzerssohn, 6 3., Floriansgasse 46, Erschopfung nach vorausgegangener Diphtheritis. Am 15. September. Maria Rupnik, Naherin, 54 I., Franzensquai 29, Carcinoma. Am 16. September. Sohannn Gerjup, Kramerin, 44 S., Elefantengasse 40, Lungentuberculose. Am 17. September. Maria Scsettfo, Dachdeckers - Gattin, 68 3., Schicbstattgasse 8, Marasmus. — Alexander Oreschek, Kaufmanns-Sohu, 23., PeterSstrave46, Scharlach-DiphtheritiS. Am 18. September. Amalia Oreschek, KaufmannS-Tochter, 4 S., Petersstrahe 46, Scharlach-DiphtheritiS. Am 19. September. Ferdinand Suhadobnik, pens. Steuer-amts-Controlor, 59 I., Roseugasse31,Veinsratz der Wirbelsaule. Derstorbene in Laibach. Am 6. September. FranziSka Čif, TischlerS-Tochter, 11 3., Polanaplad 5, Ruhr. — Mauritius Ravnihar, VerzehrungS-steucr-AufseherS-Sohn, 18 3., An der Stiege 8, Scrophulose. A m 7. September. Franz Setae, ArbeiterS-Sohn, 1 •/* M., Kuhthal 17, Scrophulose. — Agnes Graul, ArbeiterS-Gattin, 64 I., Bahuhofgaffe 19, pleuritisches Exsudat. Ain 9. September. Moriz Purcker Freiherr von Pirckhain, k. k. pens. Oberst, 65 3., AuerSpergplatz 7, chrou. Entzundung ber Gehirn- und Ruckenmarkshaute. mioiE! relniter nlkMlicber 4- 00 O Lustdru inMilli-mtltrn auf 0 rcducirt Tagei- mittfl Thermometer nach Celsius Nieder-schlag in Milli-rnetern Witterungi-Charakter Tage« mitttl Mari- mum Mini- mum 743-7 15-7 19-5 10-51 0-0 Wolkenloser Tag. 741-0 14-8 19-5 9-0 0-0 Morgennebel, dann heiter, Hoheiidunst, mondhelle Nacht. 738-j 15-3 M-0 8-5 0-0 Morgennebel, schoneS Welter anhaltend. 736-0 16-8 20-3 11-1 0-0 Wechselnde Bewolkung. 737-3 15-3 190 9-8 ' Mora, hall, 4 Uhr Erdbe-0 0 ^ben. khwach a. NW., leicht >l>ewolkt, Nachm. windig. [ 740-4 12-7 17-8 70 0-0 Herbstliche Kuhle, Morg. leicht bewolkt, taguber heiter. 741-1 11-8 17-8 5-5 00 Morg. heiter, dann zu-nehmende Bewolkung, falter Wind. be* Tiscl- mi ErfriscliEetmt, erprobt bei Husten, Halskrankheiten, Magen- und Blasenkatarrh. Heinrich Mattoni, Karlsbad nnd Wien. E i i» grotzer Fehler. Die meisten Heilmittel, welche bei Verstopfung oder Hart-leibigkeit angewandt roerben, dienen nut dazu, die Thatigkeit der Eingeroeide anznregen, nicht abet die G r u n d n r s a ch e deS UebelS zu beseitigen. So kommt es, datz seht Viele, die einmal begonnen, ein Avsuhtmittel zii_ nehmen, fast sortroahreud fich eines solchen bedienen mussen. Dieses ist ein grotzer Fehler, denn von einer gtiindlichen Heilung kann niemals die Rede sein. Bei einer gesuudeu Thatigkeit der Leber und Nieren roitb Verstopfung nicht eintteteu konuen, denn die Leber scheidet eine Snbstanz aus dem Blute, Gallensaure, roelche als ein n a t ii r-l i ch e s A b s ii h r m i t t e l roirkt. Man teguiitc dcshalb die Lebetthatigkeit dutch Anwendung von Warner's Safe Cure und Warner'S Safe Pillen, roodurch die G r u n d u r f a ch e bet Hattleibigkeit aufgehoven roitb. — Herr O. Scharpening, Requisiteur am Hamburger Stadttheater, fchreibt uns : „Seit langen 3ahren litt id) an fchroctm Storungen bet Unterleibs-organe, foroie befchroettichem, ftetS mit grohen Schmerzen vet* bunbenem Stuhl, fo dah ich zeitroeise ganz schivenniithig rourbe. Bor kurzer Zeit Habe ich mit Warner's Safe Cure begon-ncn und mutz ich det Wahrheit gernah eonstatiren, dah ich feit der Zeit ein gani anderer Mensch geroorden bin. Von getabezu iiberraschender Wirkung sind Warner's SafePills. 3edein Stan-ken tufe ich meiner heiligen Pflicht gematz zu: Gebraucht bei den obeu angegebenen Ktankheitsetscheinungen Warner'S Heilmittel, der Erfolg roitb A lie nberraschen." (2492) Verkauf unb Verfandt nut butch Apotheken. PreiS 2 ft. Depots in Laibach: W. v. Trnkoc»y, Gabriel Piccoli. Haupt-Depot: H. H. Warner tzk Co., Presiburg. Wir erlaubcn und die P. T. Consumenten von Radeiner Sauerbrunnen aufmerksam zu machen, datz nur jene Aullungen eelites Ravei-ner Sauerwafser enthalten, drren Korke das Wort „Kadeln“ eingebrannt. haben. Prospecte gratis u. franko von der (2663) Cursanstalt Sauerbmnn ___________________________Radein in Steiermark. “Schorer’sFamilienblatt. 12 Hcfte n 120 Seiten. Salon-Ansgabe 48 kr. per Heft. Diese reich illustrirte vornehme Zeitschrift enthalt im crsteu Heft des focbeu begiunendcn IahrgangeS: 3m Ban,, der Liebe. Die Biographic non Rud. Baumbach. Z» Rudesheiin. Was ist daS Leben? jtirchiveih ini Steinbachthal. Die Restdenzen des KaiserS Franz 3osef. Ausstclluugsmanie. Der Fuhrer bet Deutsche,, in Bohincn. Die Fibelcu. 3iigcnblicbe. DerSeekadet. Memoiten eines Officiersbiitfdjcu u. s. ro. Sdjnrer s jyonnlien* blatt, AuSgabe fiir Oestcrreich, ift lhatsachlich die utl)nlUrctcl)fte unb billigste Zeitsd)tift. ^684) Eiiilaileing1. Mit 1, October 1888 wird nuf das „fflitmdjer Wolljkillilntt" ein neues Vierteljahr-Abonnement eroffnet. Die Preise find am Kopfe unfetes Blattes ersichtlich. Ergebenste Administration des „Lnibacher Wochenblatt", (2683)______Laibach, Schuftergasse 3.___ Vsinlie. Tine Person, welche durch ein einfaches Mittel von 23jLhriger Tanb-heit unb Ohrengeraufchen geheilt wurbe, ist beteit, eine Beschreibung desfetben in dentscher Sprache Jedem gratis zu ubersenden. Adreffe: Nicholson, AVien, IX., Kolingasse 4. (2628) afbreffcn toon Derdauungsleidenden (felbft auscheiuend nnheil-baren) mctbcn stets gewunschi von I. I. Popp's Poliklinik in Heide (Holstein). (2592) Ut** jKut W ž wtvil Die Wahrheit dieser Worte lernt man besonders in K r a n k h e i ts-fallen kennm und darum er-hielt Richters Berlags-Anstalt die herz-lichsten Dankschreiben fur Zusendung des kleinen illustrierten Buches „Der Kranken-freunb". In demselbm wird eine Anzahl oct besten und bcwiihrtestcn Hausmittel ausfuhrlich beschrieben und gleichzeitig durch beigedruckte Berichte gliicklich Ge-beilter Bcmtcfcn, das; sehr oft cinsachc Hausmittel geniigen, um felbft eine schein-bar unheilbare Krankheit in knrzer fleit geheilt zu feljen. Wenn dem Kranken nnr das richtige Mittel zu Gebote steht, dann ist fogar Bei schwerem Leiden noch Heilung zu ertoarten, weshalb kein Kranker tier« saumen sollte, mit Correfpondenzkarte von Richters Berlags-Anstalt in Leipzig einen „Krankensrennd" zu verlangcn. An Hand dieses lesenswerten Bitches wird er leichter eine richtige Wahl treffen kLnnen. Durch dieZufenduugerwachsendeinBe« fteHcr lreinrrlei Kosten, w' a Vom Erfinder Herrn Professor Hr. Melillnger, ansschl. autorisirte Fabrik fur Meidinger - Oefen MichaelcrplaH 5« II. II El II, Dobling bei Wien ansschl. Patente in allen Staaten. Niedcrlagen: Wien, I., Filiale llmlniivst, Thonethof. 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Publikum in solnem olgoneu Interosso vor Verwoehslung unseres riilimliclist beknnnt011 1 alirikates ill It N nebuli m unge n, mogen dleselbeu eliil’ai'b Ills Meidinger-Oefen Oder als verbesserto Meidinger • Oefen aueinpfolilen norden. (2681) llnfcr 5Vntrifot lint nuf dcr Jnnciiscitc bet Thiircn iinfere Schutzmarkc oingegoffcri. Regutir-Aull tiitb VciitilationS-Ocfcn „ ■ * mit Doppclmnntcl. Die MS »tel konuen behufS Reinigung von Staub entferitt werbcn ohne den Ofe» zerlegeu zu m uffen. GerSnfchlost Kullung. Beliebig lanqe Btenndauer bei CokcSseucriing, bi« 24ftunbiflt Brenndauet bei Stein-kohlenfeneruug. Stanbsreie Eutfcruung von Asche und Schlacke. ■ ■ railchverzcbrender (Sniuiii oder Cfcn • ^ 1 III« •) mit sichtbarem Keucr. Ein damin oder Ofen (aim zur unabhtugigen Bedeizuiig mehrerer Ranine dienen. Beliebig lange Breundaner bei Coke«., Stein- oder Brrnnkohlen-Fcuerung. Ger^uschlose Fiillung. Staubfreic Eulfernung von Asche und Schlacke. 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Manche Leute leiden an Brust- und Seitenschmerzen, zuweilen auch an Schmerzen im Riicken; fte fiihlen sich matt und schlafria, haben einen fchlechten Geschmack im Munde, besonders des Morgens; eine Art klcbrigen Schleims sainmelt sich an den Zahnen: ihr Apvetit ist schlecht, im Mo gen liegt's ihnen roie eine schwere Last und bisweilen empfinden fie in bet Magenhohle eine unbestimmte Art von Erschlaffung, die durch den Genuh von Nahrung nicht beseitigt roitb. Die Augen fallen eiit, Hande und Fiihe roetden' kalt und klebrig i uach eiuer Weile stellt sich Hasten ein, ansangs trocken, uach wenigen Monaten aber begleitet von griinlich aus sehenden Slusroiitren; ber Betroffene fiihlt sich stets miibe, bet Schlas scheint ihm fcttte Ruhe zu btingen; bann witd er nervos reizbar unb mihmuthig, bose Ahnungen iibetfallen ihn; roenn er fch plo^lich crljebt, fiiljlt er sich schwiiiblig tuib ber ganze Kopf scheint ihm herumzugehen ; seine ©ebatme roetden verstopst, seine Haut roitb zuweilen trocken unb heifi, bus Blut wirb bick unb ftocfenb, bas Weihe im Auge nimmt eine gelbliche Farbe an', der Urin wirb sparlich unb bunkelsarben unb lafet nach laitgctcm Steheu einen Bobensatz znruck; bann bring! er haufig bie Nahrung auf, wobei er zuweilen einen siihen, zuweilen einen sauren Geschmack verspurt, und welches oft von Hcrzklopfen begleitet ist; seine Sehkraft nimmt ab, Flccken erscheinen ihm vor ben Augen und er witd von einctn Gefuhl schwetet Etschopfnng unb gtoxer Schwache befallen. Alle dicfe Symptome tteten ivechielweise auf, unb man nimmt an, bah fast ein Drittel ber Bevolkerung biefes LanbeS an einer obet ter anberen Form diefer Kraukheit leibet. Dutch ben Shaker-Extrakt nimmt bie Gahrung bet Speifen jedoch einen solchenBetlauf, bah beni ktankenKorpet Nahrung zngefuhrt roitb unb die fruhere Gesundheit sich wieber einftcllt. Die Wirkung bicfer Arznei ist eine wirklich immbctbntc. Millionen unb Mil lionen von Flaschen find beteits vcrtnuft worben unb bic Anzahl bet Seugniffe, welche die heilenbe Kraft bicfer Medicin befunben, ist eine aufierorbentliche. Hundcrte von Krankheiten, welche die vetschiedensten Namen fiihten, ftub cine Folge von Unverbanlich feit; allcin roenn biefes le^tcrc llcbel bchobcn ist, so verfchwin den auch bic anberen, den it dicsclbcn stub bloh Symptome bet wirklichen Krankhcit. Die Arznei ist der Shakcr-Extrakt. Die Zeug nisse von Tanseiiden, welche von ben hcileiiden Ligeuschafteii des sclben lobettb fprechen, betveifcii bics iibct alien Zweifcl. Dieses vortreffliche Heilmittel ist in alien Apotheken zu habcu. Pcrsoncii, welche an Verstopfung leibcn, benbthigen c i g e l's Abfiihr-Pillcn" in Skrbinbung mil bent Shakcr-erttott. Seigel'sAbfuhr-Pillen heilcn Verstopfung, banncn Freber unb Erkaltunaen, bcfrcicn von Kopfroeh unb untcrdrucfcn ©allfucht. Wet biesclben einwal vctsncht hat, roitb geroig mit beren Gcbranch fortfahrcn. Sic roirfcn allmalig unb ohncSchtuer gen zu vetutsachen. — Prcis: 1 Flaschc Shaker-Extrakt fl. 1.25, 1 Schachtel „Seigcl'S AbfuhrPillcn 50 kr. St. Martin a. I., O.-Oe., am 4. Mai 1882. Euer Wohlgeboren, Hochgechrter Herr! Diete Jahre lift ich an tinein Nierenteiden. Durch Gottes Fugung fain ich auf J^ren rafch unb fchmerztos heitenden ..SHLkerErkrakt" unb faufte hievon tin FtLschchen; nach Sbertrauch dieses Ertraktes suhlte ich eine bedeutenbe Erleichterung unb war nachSlierbraud) weiterer zweiFUischchen vostkommen hergestellt. Meine Genesnng ist umso ausfalliger, weit mein Nebet dereitS mehrere Jahre anaehalten hat unb ich, tin 79. Lehensjahre stehenb, fauin auf eine Genesung hoffen kounte. Ich l'itte Sie, hochgeehrter Herr, meine,, verbindlichsten Dank fur Zhre Bemiihung, der leidenden Menschheit zu helfen, entgegenzunehmen. HochachtungiooK Josef Brandstottncr, jub. Obertehrer, Jnhaber des ftlbetnen Lerdienstkreuzes mit ber Krone. Dor werthlosen Nachahmnngen, welche sogar schadlich wirken, wird gewarnt. Eigenthumer des „Shaker-Extrakt" A. «f. Wliitc, Limited, London, 35 Farringdon Road E. C. Haupt-Depot und Central - Versandt von „Shaker - Extrakt" und Seigel's Pillen Jvliann liep. Harna, Apotheke „zum goldtnen ^owen" in Krenisier (9Jiiil)rcn). 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B-wei« ber Borziiglichlelt btese, B«8beittofftntn Leber-«oaler-»tmniSmiltf I finb nicht nut bit bie nm erhaltenen 85 SluSjtldjmingcn unb bunbrnt AnerkennunaSichreiben. ionbernauttbm* ^ubuir^betm Allerhochflen Hof nta ton Aner ton. Warnung »or Faischungcn. s si I!« D = j S' ^ ^ = I® 5,» 11 -S'S' er «'*♦ 2. 53 e w 2>!P -=.9 1 SC« 5- 5« = = 2 s =* • <=r ST jR 5 51» S' —- w S,=1 ffi s h SDCHARD Gicht- und Rlieiiiiia-Lcidcndc machen loir besouberS nufmctffnm auf Hwlxda’g Glelit-fluld, das sich nicht mtr als citt uncntbcljrlichc# Haue-mlttel bei Glelit-, lClieiima- unb Mer»en-lelilcn beteits in alien Srci fen cingcbiitgcrt hat, fonbetn auch laut zahlreicher Anerkennungen von Aerzten mit Erfolg orbinirt tvirb. 14wl#.da’e4 tilelitffluld, echt nut mit nebenstchender Schtchmarke, ist zu bcziehcu butch alle A|iollielteii.—sprcis pct^lacon Ifl.o.W. Ilaulireldapotlieke Hor i»eubiir>cIiei®icn,bcS Fran* Joli.Kwlz da, k. k. ofterr. unb konigl. tumdn. Hof-Liesctant. 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