Siatha»>««affe Nr. 5 tdetfm Vt. tl, iatcmkaa. «ez»qSdedi>,n»ge» Dato Mt V«> d«»»»n>: *tirrt«I|aSrt.j . . . K I M Halbjlchng . . . . K c-4« W«ni chllz . ... K UM ftllt «dll mit jaMra« >»« H»»l ! M»i>atl'ch . . . . K 1 l» VwclcIWfttlg . . . K »'— ...»«-•anuÜlrit . ... K U.— Stltl ■ullanb trööSrn sich kic t;uglqIU)ttu uralt« tätKtra wiwhntf <<>!>«». VWn imnti (clttn di» zur S--brfKaan|. Hchristleitu»«: «- « Bcitt. itqr »«» 11 —l*lHt licn. ^■Matrib?« »nktl m4l • rütfpgrbcit, atmttilgf« t n»aa«rit *t>t dkriiSftchiiii. «imait die tkra«Uim| |t..n fftntr.urtj tti dilllgN ftfl-jrfttLtcn ««dtthr»» «>»,»«?». — Sti S>u^tb>luii>i"> »ttti-naftuf. Tk „T-catlAf ttitt" nttnxt kl« Dhttwwt u»t> CmMIs« ■knM. »oRI>oifof[tTi.«i,nto SO «90 Ar. »4 Zur nrurn Formel. Vom ReichratSabgeordneten R. Markhl. Die Bemühungen des Obmannes des Polen-ktub« Dr. Glombinski, zwischen den beiden semd-licheu Lagern, der slawischen Union und den deutsch-bürgerlichen Parteien, eine Brücke zu bauen, über die man zur Flottmachung des Parlaments gelan-gen könnte, haben zu einer neuen Formel geführt, die zufolge der zwiespaltigen Auslegung die vor-handenen zahlreichen Schwierigkeiten noch zu ver-mehren droht. Diese Formel besagt, daß die deutschen Parteien die vollständige Freigebung der Tagesordnung für das Budgetprovisorium verlangm »nd bereit sind, nach Erfüllung dieser Voraussetzung über ein sachliches Programm «nd die Durch-führbarkeit eines ArbeitS Programmes zu ver-handeln. Die slavische Union und alle hinter ihr stehen« den Blätter fassen diese» Vorschlag dahin aus, daß gegen Zulassung der ersten Lesung des Budgetpro-viloriumS Kopf über Hals Unterhandlungen wegen der Umbildung des Kabinetts stattfinden sollen. So geschwinde geht die Geschichte nicht! Allerdings entspricht diese Auffassung der bisherigen Haltung der slawischen Union, die als das nächste Ziel ihrer Bestrebungen die Beseitigung des „ deutschfreundlichen" Kabinetts oder besser gesagt „Systems" Bieuerth betrachtet. Für sie bildet eben das Kabinett Bienerth das Hindernis, das der „Durchführbarkeit eines Arbeitsprogramms" im Wege steht. Diese Auf-fassung läßt an Bequemlichkeit nichts zu wünschen übrig, krankt aber an dem schweren Uebel, daß sie von den dentschfreiheitlichen Parteien nicht geteilt Per Jod im Wotksgtauven. Bon A. M. Witte. Wie Friedhofsblumen um die Gräber unserer dahingeschiedenen Lieben schlingt sich von alterSher die Poesie der Sage um den Tod, „den ernsten Freund", wie ihn der Dichter nennt und als der er auch fast durchgängig im deutschen Volksgemüte lebt. Selbst die altgermanische Todesgöttin Hel, die düstere Beherrschung NilflheimS, wurde zuerst als milde Freundin der Menschen aufgefaßt, die ihre Heimat jedem müden Erdenpilger öffnete, ehe ihre Züge durch die jüngere „Edda' verzerrt wurden. Nachdem das Bild der Hel in der Phantasie der deutschen Stämme verblaßte, erscheint Wotan, der Köchste Herrscher des Himmels, als TodeSgott. Wie Hel zu gleicher Zeit den Begriff der LebenSmutter und der Erbgöttin in sich schloß und deshalb halb schwarz, halb weiß gedacht wurde, in der Farbe des blühenden wie des absterbenden Lebens, so scheidet sich auch Wotan in den Frühlings-gott Baldur und den winterlichen Uller. Wotan selbst stieg dem Volksglauben gemäß im Winter in die Unterwelt. Umgeben von seinen erzgeschienten Kriegern und seinen treuen Raben schlief er dort, di» das Horn über seinem Stuhle den Anbruch des Lenzes, die Auferstehung der Natur verkündete. Unschwer lassen sich bei Hel und Wotan An-Nänge an bekannte Sagen erblicken. Wie in Schleswig-Holstein noch heute die Er« tzillt, Wlttwo«, 24 Aovemöer 1909. wird und ans die bisherige Entwicklung der politi-fchen Verhältnisse, also aus die Krankengeschichte so gar keine Rücksicht nimmt. Die Slawische Union hat sich zweifellos stark verrannt und sucht nun aus der selbstverschuldeten unerquicklichen Lage herauszukommen. In ihren Kreisen fühlt man eben den Druck der Belastung «it der Verantwortung für die bisherige Lahmlegung des Parlaments und so versuchen ihre Drahtzieher, die Verantwortung für die Fortdauer dieses Zustande?, gegen den man sich außen mit Fug und Recht aufzulehnen beginnt, von sich ab und auf die Gegensätze zu überwälzen. Mit der von ihr versuchten Auslegung glaubt sie dies zu erreichen. Aber noch mehr! Sie will aus der Patsche herauskommen, dabei aber für sich noch daS herausschlage», was sie bei der Fortsetzung der ObstruktionStaktik kaum zu erzwingen in der Lage wäre. Sie wäre gnädigst bereit, die erste Lesung dcS BudgetprovisoriumS zuzulassen, beansprucht aber sür dieses fragliche Entgegenkommen, daS doch nickt den deutschen Parteien zugute kommt, daß die Gegenseite mit ihr in Unterhandlungen wegen der Umbildung des Kabinetts eingehe. Das heißt, es müßten die der Slawischen Union mißliebigen deutschen Minister ausgeschifft, an deren Stelle solche, die ihr zu Gesicht stehen, aufgenommen und endlich auch auS ihrer Mitte, vielleicht nach einem kurzen Beamtenregime in den Kronrat jene berufen werden, die sich durch einen ganz besonderen Portefeuillehunger auszeichnen und unauslöschliche Verdienste um die bisherige Lahm-legung und Schädigung des Parlamentarismus er-worden haben. Es fehlte nur noch, daß die Führer der Slawischen Union dafür, daß man dieses arg kränkelnde Gebilde au« dem Sumpf, in den es sich gebohrt hat, herauszieht, die Aufhebung der Schutz- zählung von der „schwarzen Gret' lebendig ist, die, von schwarz.weißen Geistern geleitet, aus weißem Rosse einherreitet nnd denen, die sie erblicken, den Tod bringt, so tritt in Dänemark die historische Königin Margarete — die Tochter Waldemars III. von Dänemark und der schönen Herzogin Hedwig von Schleswig — selbst als TodeSverkündigerin aus. Beide das Abbild der Hel, das sich im Volks-glauben feit Jahrtausenden erhielt. Auch an Wotans Stelle sind im Laufe der Zeiten einzelne historische Helden getreten, die in „unterirdischen Höhlen" schlummern, bis der „neue Frühling" ihres Volkes sie weckt. Ludwig der Fromme, Karl der Große, Friedrich Barbarossa. Karl V., ja selbst der britische Held Artur in Tairyland sind ein etwas verblaßtes Spiegelbild Wotans geworden. Wotan nahte sich den Menschen gütig und freundlich, meist als „Wanderer", als..Gottesbote", gleich dem griechischen Gotte, d-r bei Philemon und Bauci« Herberge nahm. In der Literatur des vorigen Jahrhundertes ist ebensalls der Tod als Freund besungen, als „Freund Hain". Allerdings ist es nicht ganz er-wiesen, ob sich der Ausdruck „Hain" aus den Gott des Waldes bezieht, in dessen Frieden sich die alten Germanen so gerne bestatten ließen, oder ob „Hain" in der Bedeutung von „Dorn", die ja zugleich den Worten „Haag' oder „Hagen" entspricht, dem grimmen Haage» auS dem Nibelungenliede, der ja selbst eine TodeSgottheit ist, identisch geworden. Hagen war aus «Tronje" gekommen, „aus der Unter-welt", er diente seinem Herrn in unwandelbarer 34 Zatjrgang. gesetze. die Errichtung einer slawischen Fakultät, einer zweiten Universität in Brünn, die bedingungslose Einführung der inneren tschechischen Amtssprache in ganz Oesterreich, daS Aufgeben deS Planes auf Er-richtung eineS die deutsche Nibelungentreue versinn» dildlichenden Denkmales und vielleicht gar noch die Abtragung des StephansturmeS verlangen. So geht die Sache nicht. Leider ist die Auffassung des die Vermittler-rolle spielenden Polenführers in der gegenwärtigen Lage geeignet, die Wünsche der Slawischen Union nur noch zu sördern und zu unterstützen. AuS einem zufälligen Gespräche mit Dr. GlombinSki konnte ich in einer jeden Zweifel ausschließenden Weis« eat-nehmen, daß auch er den Vorschlag der deutschen Parteien als dahingehend auffaßt, daß man unser-züglich nach der ersten Lesung an die Lösung der Frage der Umbildung des Kabinetts herantritt Aus-fallende» weise sind auch einschlägige, von christlich-sozialer Seite ausgehende Aeßerungen danach angetan, dieser Art der Lösung die Wege zu ebnen. Ich sür meinen Teil kann aber der von Doktor Glombinski weiter geäußerten Anschauung, daß man bei der Beurteilung der heutigen Lage der Slawisch«, Union nicht mit dem bisherigen Werdegang sondern mit den bestehenden Tatsachen zu rechnen habe, nicht beipflichten. Di« Slawische Union hat durch ihre Vertreter in drr von Dr. Glombinski eingeleiteten ersten prrlamentarischen Besprechung zur Flottmachung des Parlaments erklärt, daß die Obstruktion ihr löbliches Ziel, daS ist die Behinderung der Erledigung des SommerarbeitsprogrammeS. erreicht hat und daher als .konfummiert" anzusehen sei. Dessenunge-achtet setzte sie nach dem Wiederzusammentritt deS Parlaments im Oktober mit der Obstruktion ei«. Daß sie mit den neuerlich eingebrachten DringlichkeitS- Dienertreue, in selbstloser Freundschaft; so ist der Zusatz „Freund" zu dem Worte ..Hagen" nicht unverständlich. Wenn die Bedeutung des Wortes „Dorn" und „Dorngestrüpp" mit dem Tode in so unmittelbare Berührung gebracht wird, so ist «S ebenfalls erklär-lich, baß daS Töten mittels eines Dornes in so vielen Märchen und verbreiteten Volksmärchen wieder-kehrt; Brunhilde wird durch den Dorn in Tode«-schlas versenkt, Dornröschen schlummert hinter Dornen-hecken usw. Ganz heidnisch, aber sehr verbreitet sind die Vorstellungen vom Tode als Reiter. Im Norden grub man in alten Zeiten ein lebendiges Pferd, „das Roß der Todesgöttin", auf neu angelegten Kirchhöfen ein. Gedichten aus dem Mittelalter zu-folge reiten die Toten selbst mit. denn der Tod nimmt die Seelen zu sich auf sein Roß. Diese Sage legte den Grund zu Bürgers „Leonore", wie zu dem Hennebergschen Gemälde „Die Jagd nach dem Glücke". Im Mittelalter erscheint zuweilen auch der Tod als „Heerführer", der mit großem Gefolge auftritt, zuweilen als „Spielmann". Diese altmy-thische Idee wurde übrigens schon früh in die Dar« stellung biblischer Stoffe verwebt. Vielleicht entsprang dieser Gedanke der alten Sitte, Spielleute als Boten zu erwählen. Da nun ein Spielmann meist zu fröh« lichen Leuten kam, die seinen Worten gerne lauschten und schließlich zu seinen Weisen tanzten, entstanden aus der Gedankenverbindung die Totentänze", deren bildliche Darstellung noch heute in verschiedenen Seite 2 antrügen im großen und ganzen obstruktionistische Absichten verfolge, kann heute kaum mehr ernstlich bezweifelt werden, denn sie selbst e» klärte, sie sei bereit, die Obstruktion aufzugeben, wenn diese oder jene Bedingung erfüllt werde. Sie war eS also, die den heutigen zum Spott herausfordernden Tiefstand unseres Parlamentarismus verschuldet hat. Nun droht der § 14 oder ein Ex l?i-Zustand. Beides muß doch von der slawischen Union an und für sich und insbesondere auch deshalb, weil die Ausschaltung deS Parlaments unter einem von ihr als slawenseindlich bezeichneten Regime erfolgt, als für sie zum mindesten ebenso nachteilig angesehen werden als für die Deutschen. Sie hätte also guten Grund, alles zu vermeiden, was zu einem derartigen Intermezzo zwingend führen müßte. Und nun sollen die Deutschen ohne Rücksicht darauf, daß die slawische Union eS war, die mit ihrer un> heilvollen, frivolen und selbst von einem bedeuten-den Teil ihrer eigenen Mitglieder mißbilligten Tak-tik die gegenwärtige Versumpfung herbeigeführt hat, das Opfer bringen, und an der Beseitigung eines Systems mitwirken, da« bis auf einige allerdings und bedauerlich« Ausnahmen den Weg der ein-seitigeu Begünstigung der Slawen vermieden, einer möglichst objektiven Haltung sich befleißigt und die Ordnung in der Verwaltung hergestellt lind bisher auch ausrecht erhalten hat. Die Deutschen sollen also mithelfen, die slawische Union für ihre unver» söhnliche und das Parlament tief schädigende Haltung zu belohnen «nd den früheren Znstand wieder her-zustellen, der zu einer kaum wieder gutzumachenden Schwächung des deutschen Einflüsse« und zur bedenk-lichen Lockerung d:S StaatSgesügeS geführt hat. Die« dürfen und können die Deutschen nicht tun und darum werden sie voraussichtlich schon in den nächsten Tagen durch ihre Vertreter ihren Standpunkt klarlegen. Die Verantwortung für die vön ihr sicherlich nicht herbei zu sehnende und zu billigende Ausschaltung des Parlaments hat dann, wenn die slawische Union aus ihrem unversöhnlichen Standpunkt beharrt, nach wie vor diese zu tragen, weil sie e« ist, die mit ihrer Taktik dem abfoluti-stifchen Regime in die Hände arbeitet. Unrecht wird eben auch sophistisch« Klügeleien und Umdeutungen nicht zum Recht. Und noch eines? Das wäre damit gedient, wenn man der von der slawischen Union beliebten Auffassung folgend, mit der Freigebung der ersten Lesung des BndgetprovisoriumS sich begnügen und Kirchen zu finden ist. Die Sprüche, die den einzelnen Bildern untergelegt wurden, zeigen meist eine große Uebereinstimmung. Sie geben deu Trost, daß der Tod alle« gleichmacht. Der Ausdruck „Gevatter Tod", der in einzelnen Gegenden gebräuchlich ist, wird teils au« der Ähnlichkeit der beiden Worte: Dot — Gevatter und to*» = Tod abgeleitet, teils au« Sagen und Märchen, in denen Arme, die keine Freunde haben, den Tod zu Gevatter bitten, teil« auch von dem altheidnischen Volksglauben, daß die Nornen, die Schickfalsgöttinen, bei der Geburt der Kinder zugleich Zukunft und Tod bestimmen, ein Zug, der sich zum Beispiele auch im Märchen vom Dorn-röschen wiederfindet. Wie eine der Nornen dem neugeborenen Nornen-gast prophezeit, sein Leben solle nur so lange wäh-ren, bis die neben ihm brennende Kerze verzehrt sei, und die zweite Norne mitleidig das Licht auslöscht, daS Nornegast nun fo lange bei sich trägt, bis er e«, nach 3CK) Jahren, lebensmüde selbst an-zündet, damit e« verbrenne und seinem Leben da-durch ein Ziel setze, ist auch im Märchen vom Gevatter Tod da« Leben an die Zeitdauer einer bren-nenden Kerze geknüpft. Ferner erscheint noch heute als Erinnerung an die heidnisch-klassische Anschauung, der da« Leben al« eine entzündete Fakel galt, die Sitte eine« „Lebenslichtes" auf den GeburtStifchen der jüngsten Generation. Viele deutsche Sagen betrachten den Gottes-botten al« Schnitter, der der Blumen prangende Schönheit niedermäht. Wie eine alte Chronik erzählt, daß „sich im XVI. Jahrhundert nahe bei Berlin Deutsche A'achi n Unterhandlungen wegen der gar nicht in den Machtbereich der Parteien fallenden Umbildung des Kabinett« eingehen würde? Gar nicht«! Es hieße nur den gegenwärtigen unerträglichen Zustand aus Gnind einer ganz vagen in eine fremde Recht«-sphäre übergreifenden Unterlage verlängern. Es wäre aber auch ein politischer Fehler sondergleichen, wenn sich die deutschen Parteien aus da« Feld der furchtlosen und unaufrichtigen Katastrophenpolitik de« Doktor Kramarsch und seiner slawische» Union locken ließen. Dazu haben sie keine Veranlassung, heute am allerwenigsten. Der Weg, der au« den zahlreichen Stockge-leise» aus da? richtige Geleise führt, ist meine« uu-maßgebliche« Erachten« ein anderer. Er kann nur dann gefunden werden, wenn es gelingt, durch Flott-machung des böhmischen Landtage« und durch Zu-weisuug der von der Regierung im Abgeordneten-Hanse eingebrachten Vorlagen über die sprachliche Re-gelung und über die Kreiseiuteilung an einen Ausschuß das Parlament zu entlasten. Gelänge e«, die wirbelnden Wässer des nationalen Hader« im böhmischen Landtage und im Abgeordneteuhause in da« engere und festere Bett der Ausschußberatung abzuleiten, so wäre damit sicherlich mehr gewonnen als mit dem Versuche einer Umbildung de« Kabinetts. . Dir südslawische Propaganda in drn kraiuilchrn Mittrlschulen. Die Träger der südslawischen Idee unter den Slowenen, die die Errichtung eines mächtigen süd-slawischen Reiches, daS alle Slowenen, Kroaten und Serben umfassen soll, zum Ziele hat. sind vor alle» andern die Advokaten und Mittelschulprofessoren. Während erftere sich hauptsächlich in der politischen Areua betütigen, verlegen sich die Professoren auf die Kleinarbeit: sie wirken für de» südslawischen Gedanken in den von ihnen verfaßte» litterarischen Arbeiten und Schulbüchern sowie in der Schule selbst, wo sich dazu genügend Gelegenheit bietet. So kommt es, daß die slowenische Schuljugend schon im frühesten Alter den politischen Vorgängen eingehendste Auf-mcrkiamkeit zuwendet, daß die Mittelschüler einzeln oder gruppenweise die giftstrotzenden slowenischen Hetzblätter abonnieren und selbst an ihnen mitarbeiten und daß sie an allen unter dem schütze der Nacht stattfindenden gegen die Deuischen oder gegen die Regierung gerichteten Kundgebunge» teilnehmen, ohne Bestrafung befürchten zu müsse». gespenstige Mäher gezeigt hätten und danach ein großes Sterben gekommen sei", also zu jener Zeit die Schnitter als Todesverkünder auftraten, so finden wir in dem Voltsliede Es ist ein Schnitter, der heißt Tod . . . die gleiche Personifikation. Ungemein lieblich ist da» Bild de« Gärtner«, der die Menscheilblumen in den Himmelsgarten ver-pflanzt. Allein weder die Vorstellungen eine« Gärt-ner« noch eine« Schnitters scheineil deutschen Ur-sprunges zu sein, da die Germanen in älterer Zeit niemal« die Senfe al- Tvdesattribut kannten. Beide Bergleiche mögen durch die Worte Christi, der da« menschliche Leben den Blumen auf dem Felde iden-tifiziert, entstanden sein. Eine ganz besondere Auffassung de« Tode« lebt in einzelnen Balladen, wie im „Erlkönig", „Der Blumen Rache", in der von Uhland behandelten Sage vom König Harald, Herder« Uebersetzung von „Erlkönig« Töchter" usw. Hier erscheint den Dichtern der Tod al« eine geheimnisvolle Natur-gewalt, und alle Wesen, die zwischen Himmel und Erde ihr Spiel treiben, als feine Voten. Etwa« außerordentlich Poetische«, Ergreifendes liegt in dieser Vorstellung; und es wird uns verständlich, wenn wir uns das Gesühl unerklärlichen Bangens vergegenwärtigen. da« de« Menschen Herz beschleicht, sobald er sich in der großartigen Alpenwelt oder im stillen, dnnklen, schweigenden Walde — allein fühlt. Dann wird auch in unserer Phantasie der weiße Nebel zu einer wunderlieblichen Gestalt, die sich an die silberglänzende Rüstung des verirrten Nummer 34 Al« zttr Zeit de« Serbenrummels von d«r Radikale» zum Zeiche» der Sympathie (!) da« Trage» roter Feze angeordnet wurde, durften die Herre» Mittelschüler slowenischer Rationalität sich ungehindert dieser Kopfbedeckung bedienen, wie sie ja auch sonst nationale Abzeichen z» verwenden gewohnt sind. Für die am 20. September de« Borjahre« erschossene» Demonstranten wurde in den Schulen sür Kranz-spenden gesammelt und e« wurden von slowenische» Mittelschüler» mit aufreizende» Inschriften versehene Kränze dem Leichenz>«ge »orangetragen. — Die slowenische» MilieUchullehrer besitzen eine» eigene» Verein, und zwar de» „Verein der slowenischen Mittelschulprofessoren," der sich jedoch nicht so i?hr mit StandeSfragen, al« vielmehr mit nationaler Propaganda best»*». Aus sei» Ansuchen gestaltete nun die LandeSschulbehürde, in den slowenischen Gymnasien eine Gaj Fcier zu veranstalte». Ludwig Gaj. gebore» 1809 zu Krapin» in Kroatien, war ei» literarisch ganz unbedeutender ZeitungShcrausgeber. desse» einziges Verdienst die Erfindung einer einheitliche» kroatisch-sloweniichen Orthographie, „Gajica* genannt, war, und der nebenbei für die völlige Verschmelzung der Slowenen und Sroalen eintrat, welche« Sireden mit dem Namen AllyriSmus bezeichnet wird. Diesem politischen Program verdank» Gaj seine Berühmtheit und nur deswegen ist er jetzt zum südslawischen Nationalheilige» »»«gerufen worden. Ihm zu Ehren wurde kürzlich ein großes EriunerungSsest in Laidach abgehalten. daS von einem kroatischen Vereine besucht wurde, wobei der offizielle Festredner, der slowenische Mittelschulprotesior Dr. JUschiz, lediglich die kulturell-politische Bkdeulung Gaj feierte, ohne auch nnr ein literarisches Verdienst ansühren zu können Unter solchen Umständen muß man die Zulassung einer Gedenkfeier i» der Schule ein starkes Ztückche» nennen, zumal, wenn man hör», wie die Feier vor sich ging. ES wurde nämlich am ersten LtaaiS-gymnalium vom Festredner Dr. Tominschek nicht bloß der Verdienste Gaj« um die Einführung der slowenischen gtechtschreibung gedacht, wogegen man schließlich nicht« «»wenden konnte, sondern auch seine naiionalpolittsche Bedeutung gewürdigt und zur Er-höhung der Feie» wurden mehrere slawische Hetzlieder gesungen. AuS diesem Beispiel ist ersichtlich, »vie a» den slaivischen Mittelschulen gearbeitet wird und e« wäre wünschenswert, daß auch die deutschen Pro-flssore», freilich ohne Politik zu machen, in der schule den deutsche» Gedanke» stärker betonten. Die Regie-rung aber sollte im Interesse deS österreichische» StaatSgedanken« sich um die Zustände an den slo wenischen Mittelschule» Krai»« etwa« mehr betümmerw, als e« der Fall ist. Ministerpräsident Dienertß und die politische Lage. I» der Sitzung des Herrenhauses vom 13». d«. äußerte sich der Ministerpräsident Freiherr oo» Krieger« schmiegt, oder zur immer größer werdende» Macht, die alle« in« Verderben reißt. Die Geiste? des Nebel«, die Elfen de« Teiche« — — auch wir sehen sie tanzen und schweben im Mondenlichte. Auch un« locken und rusen sie in ein andere« Land, in ihr Zauberreich. Wir verstehen plötzlich die Vor-stellung der Altvorderen, die auf blutiger Walstatt Flügelschlag zu hören meinten, wenn durch die dämmernden Lüste die Walküren, die schwangefie-derten Schildmädchen zogen, um in sansten Liebe«, armen die toten Helden hinaus zu tragen gen Wal-hall zu „ewiger Wonne". Galt doch schon bei de» heidnischen Germanen der Glaube an ein Fortleben nach dem Tode. Die dem Leibe entflohene Seele fand ihre Heimat in „Nilflheim", im Reiche der Tode«göttin, oder in Walhalla. Fern über dem Meere dachte man sich diese eivige Heimat. Vielleicht liegt diesem Glauben die Sitte zu Grunde, die einst von der Bretagne bis zu den Fjorden herrschte, seine Toten dem Meere zu überlassen. Der Volks-mund jener Tage ließ auf fast überfüllten Nachen die Seelen der Verstorbenen „nach Engelland" fahren. Nach einzelnen: das Land der Engel, nach anderen: da« wirkliche Großbritannien, das als Jnselreich den Bewohnern des Festlandes zuweilen als „Reich der Hel" erschien. — Die Meerfahrt der Toten erinnert an den sagenhaften Fluß Styx, der zur Unterwelt sührt. Hier, wie in Nilflheim, leben die Toten in Ztatlofem Hinträumen weiter, während in Walhall die sieggekrönten Helden als Gäste Wotans in Heldenspielen die »rast ihre« Arme« weiter meffen und sich mit Waffen bekämpfen, die Nummer 94 Deutsche Wacht Seite 3 Bienerth in einer längeren Rede über die politische und parlamentarische Lage. Er wies vor allem auf die Hemmungen hin, die sich der Tätigkeit des Ab« georduetenhauses in den Weg stellen und auf den heftigen Kampf, der gegen das „gegenwärtige System" geführt wird, also gegen die Grundsätze, welche die Regierung in der Ausübung ihrer Tätig-seit leiten. Diese Grundsätze enthalten de» sesten Willen und den Entschluß des Kabinetts. vor allen Dingen der staatlichen Verwaltung jenes Maß von Unbefangenheit und Sachlichkeit zu wahren, ohne welche sie ihrer hohen Ausgabe nicht gerecht werden könnt«. Die Regierung hält daran sest, daß di« Verwaltung der Beeinflussung durch die nationalen Parlc.cn entzogen und in vollster Objektivität aus Grund der sachlichen Bedürfnisse im Interesse des allgemeinen Wohles geführt werden müsse. (Beifall). Der Minister entkrästigt sodann die Vorwürfe, welche gegen die Regierung erhoben wnrden, um deren „antislawisches Wirken" zu kennzeichnen, und legt die Verhältnisse betreffs der Beamtenernennungen in Böhmen und Mähren dar, wobei er betont, daß er keine national oder landsmanufchaftlich gefon-derten Beamienkategorien, weder dculfche noch tfche-chifch«, sondern nur k. k. österreichische Staatsbc-amte kenne (Zustimmung), deren alleinige Richt-schnür ihre amtliche Tätigkeit, die beschworene Amts-pslicht zu sein hat. Für ihre Verwendung hat nur die dienstliche Tüchtigkeit und Unbefangenheit maß« gebend zu fein. Nicht minder grundlos fei eS, wenn der Regierung nachgesagt werde, sie habe durch die Borlage über die Regelung des Sprachengebranches bei den staatlichen Behörden und die Errichtung von Kreisregierungen in Böhme» das tschechische Volk verkürzen wollen. Die Vorschläge normieren für beide Teile das Gleiche. Außerdem soll in dem zuläs. figen Höchstausmaße die innere tschechische Amtssprache gesetzlich festgelegt werden, womit ein alter Herzens, wünsch des tschechischen Volkes Erjüllung findet — ein Vorschlag, der doch schließlich auch nicht als Bekundung feindseliger Gesinnung gegen dieses Volt gedeutet werden könne. Wenn man dem Minister vorwerfe, daß er Böhmen national in zwei Teile zerlegen, ja sogar die Landeseinheit zerreißen wolle, so müfse er feststellen, daß. wenn man zur Bestimmung einer Landessprache in gesetzlicher Form schreite» wolle, anch das Geltungsgebiet umgrenzt werden müsse. Daraus ergeben sich dann nach dem BevötkernngSverhältnisfe in Böhmen drei Gebiete. Was aber eine nationale Gestaltung der Gerichts-und Verwaltungsbezirke betrifft, so haben diese, wenigstens gelegentlich einmal, so ziemlich alle tfche-ehischen Politiker von Rang anerkannt. Er habe diese zwei Beispiele hervorgehoben, weil sie am besten die Art des gegenwärtigen Kampfes gegen die Regierung kennzeichnen. Es zeige sich eben auch hier, wie sehr im öffentlichen Leben die parteimäßigen Schlagworte überwiegen. Am Schlnffe seiner Ausführungen — in welchen er auch betonte, daß die Regierung, wenn sie keine Wunden mehr schlagen. Niemals trat unseren germanischen Borsahren der Gedanke nahe, daß mit dem Körper auch die Seele stürbe. Sie kannten keine Auflehnung gegen den Unsterblichkeitsgedanken. Die christliche Kirche fand deshalb geebneten Boden. Wir suchen das Jenseits über uns. Di« Altvorderen gleichfalls. In ihrer Idee führten „die Brücke des himmlischen Bogens" und „J«nin, des «riegsgottes lichter Pfad", hinauf zur strahlenden Götterburg. Demnach galten ihnen der Regenbogen und die Milchstraße als Verbindung mit dem Jenseit». Die Walküren sind im deutschen Volksglauben in den Schwanenjungfrauen wieder zu finde«, die sich in holdester Anmut irdischen Helden zeigen. Bon dem Besitze eines Kleinodes war die Rückkehr in die Schwanengestalt abhängig. Verloren sie dieses Kleinod, so waren sie der Macht der Menschen verfallen. Es ist ein tief poetischer, echt deutscher Zug, daß sich göttliche Jungfrauen irdischen Helden in Liebe er-geben. Die Sage von Sigrun, der Geliebten HelgiS, die durch ihre Tränen den Teueren auS Walhalls Frieden noch einmal zur Erde zurückzieht, findet in dem deutschen Märchen vom Tränenkrüglein eine Variante. Auf der Liebe einer Walküre oder Schwanenjungfrau ruhte stetS das Verhängnis eines frühen Todes. Sie sind „Todkündigerinnen" und vermögen selbst nichts gegen die Macht, die sie treibt. .Wer mich erblickt, der scheide: vom Lebenslicht", läßt Wagner Brunhilve singen. Gewißheit hätte, daß sie nur zu gehen brauchte, damit alles gehen würde, heute nicht mehr hier stände — sagte der Ministerpräsident: Wenn es wahr wäre, daß das Kabinett Gegner des Parlamentarismus sei, dann würden wir innerer Genug-tuung einsach zusehe», wie die Parteien des Parlaments dieses schwächen. Wir würden uns hüten, auf den Zustand der parlamentarischen Tätigkeit »nd ans die daraus solgernden Gefahren hinzu-weisen. Wir hätten in solchem zufriedenen Schweigen umso leichter verharren können, als wohl nirgends i» der Welt verlangt wird, daß allein die Besug-nisse der Volksvertretung gegen die Parteien selbst in Schutz nimmt. Wir achten aber der Anwürfe nicht und bemühen uns, die Hindernifse zu besei-tigen, die einer surchtbareu Tätigkeit in, Reichsratc entgegenstehen. Ueber den Inhalt der Berhand-lnngen jetzt schon etwas mitzuteilen, wird das hohe Hans mir wohl erlassen. Die Regierung wünscht, daß das Abgeordnetenhans Umkehr halte, was zur Voraussetzung hat, daß die Parteien aus die .Hand-habung der Obstruktion verzichten. Die nationalen Parteien müssen Kompromisse eingehen und halten. Die Gesetzentwürfe, die dein Reichsrate vorliegen, eröffnen eine Bahn fruchtbarer Arbeit. Wirtschaft-licheS Gedeihe« und Arbeit sür das allgemeine Wohl oder Fortdauer des nationalen Kriegszustandes und Untergrabung des Ansehens des Parlamente, das sind die beiden Alternativen. Es wäre ein großes Unglück für deu Staat, wenn die gewählten Ver treter des Volkes sich selbst entbehrlich machen würden. Denn es ist ein alter geschichtlicher Er-sahrungssatz, daß ein politischer Faktor, der sich selbst aus dem öffeutlicheu Leben ausschaltet, in Gefahr gerät, feines Einflnßes verlustig zu werden. Dies nochmals offen und mit allem Nachdrucke aus-zusprechen, habe ich sür meine Pflicht gehalten. (Lebhafter Beisall und Händetlatschen.) Schöffengerichte DaS Justizministerium veröffentlicht soeben die Vorentwürse zur Reform deS Strafprozeßrechts, welche die mit den Vorarbeiten betraute Kommission sertiggestellt hat. Zwei Entwürfe befassen sich mit der Abänderung der Strafprozeßordnung und des EinführungSgefetzes, während der Dritte die Bildung der Geschworenenlisten und Schöffenlisten zum Gegenstände hat. DaS geltende Strafprozeßrecht kennt drei Arten erkennender Gerichte, nämlich die Geschwornen-gerichte, die Genchtshöse erster Instanz als Erkennt-niSgerichte und die Bezirksgerichte. Bor die Ge-schwornengerichte sind die politischen sowie alle durch den Inhalt einer Druckschrist verübten Verbrechen und Vergehen gewiesen, serner die mit mehr als sünf fahren Kerker bedrohten Verbrechen. Die Er-kenntntSgerichte haben in Versammlungen von vier Richtern über alle nicht vor die Geschworenengerichte Auch der Schwan ist ein „TodeSvo^el". Die Sage des Lohengrin ist ja die Geschichte einer Seele, die aus dem Totenreiche kommt, um wieder unter Menschen zu leben. Dieser deutschen Sage liegt die nordische Ueberlieferung vom Skief zu Grunde, der nach dem Lande der Franken ans unbekannten Ländern kam und dorthin zurückkehrte, als feine Mission beendet war. Nachdem das Christentum sich in den deutschen Landen verbreitet, blieb der Glaube an das „Himmel-reich", der Glaub«, den Christus seinen Aposteln zur Verkündigung übertrug und der sich mit dem Glaube» der Altvorderen deckte. Gleichwie die Kämpfe der Germanen durch Streit und Tod die Freuden Walhalls errangen, so geht der Psad der Christen durch Leid und Tränen -> himmelan! Die deutsche Poesie zeitigte in diesen Bildern ihre schön-sten Blüten: Himmelan geht unsere Bahn, Wir sind Gäste nur auf Erden. oder die in rein christliche Anschauung übergegangene Vorstellung Walhalls: Jerusalem, du hochgebaute Stadt, Wollt' Gott, ich wär' in dir... Auch die Märchen von de» Glasbergen sind lediglich Abbilder Walhalls. — Daß man im XVI. Jahrhunderte noch den Himmel mit einem Gelage identisch hielt, beweist die Grabfchrift eines Mecklenburger JunkerS in Doberan: Ich bin en mecklenburgfch Edelmann, gehörigen Verbrechen und Vergehen zu urteilen. Den mit Einzelrichtern besetzten Bezirksgerichten steht das Strafverfahren rücksichtlich der Übertretungen z«. Der Entwurs schafft vier Arten erkennender Gerichte. Die Geschworenengerichte werden auf die Aburteilung der politischen Verbrechen nnd Vergehen und der strenger als mit zehn Jahren Freiheitsstrafe bedrohten strafbaren Handlungen beschränkt. Die übrigen bisher zur Kompetenz der Geschwornen-gerichte gehörigen Delikte, nämlich die durch den Inhalt einer Druckschrist begangenen strafbaren Hand-lnngen und die mit einer fünf Jahre übersteigend« Freiheitsstrafe bedrohten strafbaren Handlungen werden vor die Gerichtshöfe erster Instanz als große Schöffengerichte gewiesen. Diese setzen sich aus drei Richtern und drei Schöffen zusammen. Laien und beamtete Richter bilden ein einheitliches Kollegium und entscheiden in gemeinsamer Beratung und Ab-stimmnng der Schuldfrage, die Straffrage und alle prozeffualen Fragen. An die Stelle der Erkenntnis-gerichte setzt der Entwurf die kleinen Schöffengerichte die mil zwei Richtern und zwei Schüffeil besetzt sind. Die Bezirksgerichte werden in ihrer gegenwärtigen Kompetenz und Besetzung beibehalten. Der leitende Gedanke der Reform war, das Laienelement im weiten Umfange zum Strafrichter-amt heranzuziehen. Während bisher nur ein geringer Bruchteil der Verbrechen und n»r ganz wenige Ver- f.ehen den Geschworenengerichten vorbehalten sind, ollen künftig über alle Verbrechen und Vergehen Gerichte urteilen, die mit Richtern und Laien besetzt sind. Nur bei den Gerichten unterster Ordnung, bei den Bezirksgerichten, hat der Entwurs darauf ver-zichtet, Laie» zuzuziehen; diese Neuerung hätte «ine so große Anzahl von Laienrichtern erfordert, daß nicht zu hoffen ist, an allen Orten hiefür geeignete Personen zu finden. Die Beteiligung der Bürger an der Strafrechts-pflege entspricht der Entwicklung, die sich bereits in anderen Zweigen der Gerichtsbarkeit und auf ver-fchiedenen Gebieten der Verwaltung vollzogen hat. Sie fördert de» Endzweck des Strafprozesses-. Die Erforschnng der Wahrheit. Für die Laien ist das Richten nichts Alltägliches. Sie bringen eine gewisse Frische der Anfnahmsfähigkeit mit, ihr Urteil ist nicht durch Präjudikate beeinflußt; ihr Interesse »«geschwächt; sie besitzen einen scharfen Blick für die Besonderheiten des einzelnen Falles. Ans verschiedeneu Bernsszweigen und Lebensverhältnisse» hei vorgegangen, verfüge» die Laien über Kenntniffr und Erfahrungen, die bei der Feststellung deS Tat-bestandes von großem Nutzen find. Die Teilnahme von Bürgern am Strafrichteramt erhöht das Ver» trauen des Volkes in die Unabhängigkeit der Rechts» pflege. Die Schöffengerichte weisen die Vorzüge der Geschworenengerichte ans. vermeiden aber deren Nach-teile. Die unnatürliche Zerreißung der richterlichen Aufgabe entfällt. Laien und Richter haben zusammen in gemeinsamer Arbeit die Schuldsrage und - was sehr wichtig ist — auch die Straffrage zu entscheiden. Wat geiht den Düwel min Lupen an! Ich snp' mit min Herrn Jesu Christ. .. Außer den verschiedenen Gottesboten, die in menschlicher Gestalt gedacht waren, zählen anch Blumen «nd Tiere zn den Vorzeichen die in der dentschen Sage den Tod verkünden. Germanisch« Krieger glaubten, daß die rot« Rose die „Todesrose" sei. während sich an die Stift« z« HildeSheim, Lübeck nnd BreSlau die Sage knüpfte, daß jeder Dwnbm nach drei Tagen sterben müsse, der auf seinem Chor» stuhle ein« weiß« Rose fand. Das friedlich« Sterbe« im Gegensatze zu dem blutigen Tode im Kampfe wird versinnbildlicht durch die Farben der Rofeni. Im Kloster Corvey tritt die Lilie al« Tot«»blume auf. wie man in Märchen den Gesang der Nach, tigall, den Ruf der Turteltaube oder des KäuzchenS als TodeSgruß deutete. Hotte noch meint der deuv sche Landmann au» dem .Kiwitt" de» Zkäuzchen« den Ruf: „Komm' mit!" zu vernihmen. Auch der Glaub« an di« Totenuhr, das Picken deS Holzwurmes ist verbreitet, naturgemäß aber neueren Datums. Daß die Träume von Wolf und Eber manchen Helden als Vorahnung galten, ist bekannt. Auch dem Tode Joachims II. ging der Traum voraus, daß er in der Köpenicker Heid« «inem Eber zum Opfer siele. Weiter ist in Deutschland die Mythe verbreitet, daß einzelne Gewässer alljährlich ihre Opfer haben müßten. Eine Mythe, die entschieden in den Men-schenopfern altheidnischer Borzeit ihren Ursprung hat und von der sich di« Sagen des Werbellin in Seite 4 Es gibt keine sormalisierte Fragestellung; das Zu-sammenwirken der Schöffen und der Richter bei der Urteilssindung macht sie überflüssig. Die Laien werden in der gemeinsamen Beratung angeleitet, juristisch an den Fall heranzutreten; sie muffen ihren Spruch begründen. Nach dem Borschlage des Entwurfes werden in die Schöffengerichte gleich viel Richter und gleich viel Schöffen berufen. Beide Elemente erscheinen gleich wichtig für die Rechtspflege. Die Majorisie-rung des einen durch das andere soll ausgeschlossen sein. ES kann keine Berurteilung erfolgen, zu der nicht Richter und Schöffen sich zusammenfinden. Der Entwurs anerkennt das Schöffengericht als die zweckmäßigere Form des Laiengerichtes. Die Folgerichtigkeit hätte zur Beseitigung des Geschwornen-gerichtcS geführt. Der Entwurs hat diese Konsequenz nicht gezogen. DaS Geschwornengericht gilt in der Bevölkerung vielsach noch als Palladium der bürger-lichen Freiheit. Seine Abschaffung, bevor noch das Schöffengericht gezeigt, daß auch bei ihm die Frei' heit des Bürgers gesichert sei, würde vielleicht das vertrauen in die Rechtspflege erschüttern. Der Ent-wurf hat deshalb das Geswornengericht beibehalten und nur dessen Zuständigkeit beschränkt; eS bleib» aber nach wie vor für die politischen Delikte zuständig. Die aus der Gerichtsbarkeit des Geschwornengerichte» ausgeschiedenen strafbaren Handlungen wurden nicht vor das gewöhnliche Schöffengericht, sondern vor ein großes gewiesen, das in seiner verstärkten Besetzung erhöhte Bürgschaft sür die Richtigkeit seines Urteiles gewährt. Zum Schlüsse sei bemerkt, daß schon der vom Abgeordneten hause zur Beratung des Preß-gesetzes bestellte Ausschuß beschlossen hat. die Zu-ständigkeit der Geschwornengerichte einzuschränken und Schöffengerichte zur Aburteilung der durch Druckschriften begangenen Beleidigungen zu berufen. Aus 0tuM und Land. Trauungen. Am Montag hat sich Herr Dr. Rudolf M o ß m a n n, Aspirant der StaatSbahn, mit Fräulein Greti Haasz von Grünenwaldl ver-mahlt. Trauzeugen waren Herr Atlbürgermeifter Julius Rakusch und Herr Leo Koller, Resident im Eisendahnministeiium. — Heule findet in Mureck die Trauung de» Herrn Johann Swetl. Gast-Wirte» «nd Realiiitenbesitzers in Gaberje bei Cilli mit Fräulein Mizzi Fasching. RcalitätenbesitzerS-lochte r aus Goßdors statt. Todessall. Am 20. November ist in Markt Tüffer der Grundbuchsjührer i. R. Herr Wenzel Schneider im Alter von 81 Jahren gestorben. Seine Leiche wurde zur Beisetzung nach Graz überführt. Silberhochzeit. Am 22. ds. seierte der Gutsbesitzer Herr Dr. Max Ritter v. Pongratz auf Schloß Schönegg bei Heilenstein mit seiner der Uckermark oder des GohlitzseeS bei dem Kloster Lehnin herleiten. Auch an verschiedene, an die Königsschlösser von Berlin und Kopenhagen geknüpfte Sagen klingen alte mythische Borstellungen an. Wenn man erzählt, einzelne Kronprinzen hätten kurz vor der Bäter Tode einen unbewohnten Saal erleuchtet gesehen, so ist dies nur das Bild Walhalls, die Versammlung der Helden, die einen neuen Gast erwarten. Ebenso entstände» die Sagen von der „weißen Frau", die sich lediglich in germanischen Ländern finden und am innigsten mit den Schlössern der Hohenzollern verknüpft sind; eine halb erloschene ReminiSzenz an daS Heidentum. Auch die Schicksalskünderin deS deutschen Kaiserhauses hat ihren Ursprung nicht in einem geschichtlichen Ereignisse, sondern in uralter Götterverehrung. Sie ist eine etwas verblaßte Ge> stall der Göttin Berta, die, gleich der Heil, zugleich als Quelle aller irdischen Dinge und Bernichterin alles Lebens galt. _ Deutsche, unte stützt eure Gchutzvereine durch die Verbreitung der von ihnen htrauS-gegebenen WirtschnstSgegcnställde (Zündhölzer, Seife u- dgl) da« euch nichts kostet und den Vereinen Nutzen bringt! Gebraucht fleißig die Wehrschutzmarken! Gedenket bei Wetten und Spielen der deutschen Schutzvereinel G K-«tsch- M«cht Gattin Frau V. Pongratz daS Fest der silbernen Hochzeit. vom Pettauer Gymnasium. Pros. Dr. Karl Schöbinger wurde, wie dem „Grazer Tagblatt" aus Pettau gedrahtet wird, zum Direktor des LandeSgymnasiumö ernannt. Julfeier des Cillier Turnvereines. Wie bereit» gemeldet wurde, findet die Julfeier des Cillier Turnvereine» Sonnabend, den l l. Dezember statt. Wir ersuchen die deutschen Bewohner unserer Stadt und die befreundeten Vereine, sich diesen Abend frei zu halten, damit die Feier, deren Ertrag ja dem Rosegger-Bausteine zugute kommt, durch einen glän-zenden Beiuch den Beweis liefere, daß alle Volk»-genossen den völkischen Wert der Veranstaltung sowohl, al» auch den besonderen Zweck derselben voll-aus zu würdigen wissen. Die Vorbereilungen sür da» Fest nehmen einen guten Fortgang, denn da» lebhafte Bestreben de» TurrvereineS geht dahin, zu beweise», daß er seine turnerische und völkische Auf-gäbe ganz ersaßt hat, und daß er dieselbe zu lösen auch imstande ist. Möge diesem Streben aber auch durch verständnisvolle Anteilnahme, zum Nutzen der Deutsche» Cilli» und de» deutschen Volke» überhaupt, die so nötige Förderung zuteil werden. Von der Ein-richlung, daß sich alle Besucher der Julseier, nicht nur die BereinSmitglieder, gegenseitig Widmungen (Geschenke) unter den Julbaum legen können, wurde bereilS Mitteilung gemacht. Wir lenken die allgemeine Ausmerkiamkeit nochmat» darauf und bitten, recht auSgiebig davon Gebrauch zu machen, da erwiesener-maßen durch die Verteilung der Widmungen die fröh-liche Stimmung in ganz hervorragender Weise ge-fördert wird. Trotzdem der Ertrag de» Feste» dem Roseggerbausteine zusällt wird kein Festbesucher zu einer desondeten GeldauSgabe veranlaßt werden, da jegliche Bewurzung ausgeschlossen ist. Hoffentlich wird deshalb auch der Besuch ein umso stärkerer sein, damit der edle Zweck nicht Schaden leide und die deutschen Vereine Cilli» recht bald in die Lage kommen, ihrer übernommenen Verpflichtung gerecht zu werden. Heil Julzeit! Zum Falle Derganz — Mehlsack. Wie uns mitgeteilt wird, ist das Strafverfahren gegen Olmar Derganz und Franz Mehlsack wegen angeb-lichcr Beteiligung an den Ausschreilungen am 2». «epiember 1908 nunmehr ganz eingestellt worden. Wir geben im folgenden die Geschichte diese» Wechsel-vollen Straffalles ganz kurz wieder: Wie bekannt, waren Olmar Derganz und Franz Mehlsack aus eine Anzeige des Dr. VekoSlav Kukovec hin am 6. Oktober >808 zu je einem Monat Kerker verurleilt worden. Diese» Urteil gründet: sich auf die Aussagen der Zeugen Johann Breiko und Anton Bizoviiar. Breöko wollte gesehen haben, wie Derganz und Mehlsack Steine warfen, während Bizovikar nur den Mehlsack belastete. Gegen die!«» Urteil, welches im ganzen deut chen Unterlande Aussehen und Err«gung hervorrief, wurde von Seite de» Verteidigers der jugend-lil-en Angeklagten Dr. Fritz Zangger zunächst die Nichtigkeitsbeschwerde «griffen. Ueber die Nichtigkeitsbeschwerde fand am 23 Apiil 1909 die Berhand-beim obersten Gericht» al« Kassationshose in Wien statt. Da» Ergebnis dieser Veihandtung war, daß das Urteil, soweil e» gegen Deraanz gerichtet war, aufgehoben wurde, während die Nich>igteil»beschwerde de» Mehlsack zurückgewiesen wurde. Mehlsack strengt« nun di« Wiederausnahme de» Verfahrens an, weil sich seit der ersten Verhandlung am 6. Oktober er-geben hatte, daß Vrcöko und Vizovtar höchst zweifel-haste Elemente sind Da» Wiederaufnahmsbegehren des Franz Mehlsack wurde vom k. k. Kreisgerichte Cilli zurückgewiesen. Der dagegen ergriffenen Be-schwerde gab jedoch daS k. k. Overlandesgericht Graz statt, indem es daS Urteil vom 6. Oktober 1906 auch in Bezug auf Mehlsack aufhob. Nunmehr hätte e» zu einer neuerlichen Hauptverhandlung gegen Derganz und Mehlsack kommen müssen. Das gegen die Zeugen Vretto und Bizoviiar vorliegende Matenal war jedoch mittlerweile so angewochien, daß dir vollständige Einstellung deS Verfahren» gegen beide Angeklagten ersolgte. Mithin ist diese merk-würdige Slraisache, welche länger als ein Jahr an-hängig gewesen war. endgiliig abgelan. Ueber di«f«n Ausgang empfindet Alles Freude und Genugtuung. Nur der Anzeiger Dr VekoSlav Kukovec dürfte sehr traurig sein, daß auch diese Anzeige sich als haltlo» erwiesen hat. Gottesdienst und Uebertrittsfeier in Lichtenwald. Am kommenden Sonntag, nach-miitagS 4 Uhr findet in der Wohnung des Herrn Dr A Wienerroilher ein öffentlicher evangelischer GoileSdienst verbunden mit der feierlichen Ausnahme eine» k a t h. W e l t p r i e ft e r » in die evangelische Kirche statt. Nummer 94 Ausruf. Hilfe den verwaisten und verwahrlosten, über-Haupt allen schutzbedürstigen Kindern will der „'Deut-sche Kinderschutz- und Fürsorgeverein des Gericht»-bezirke» Cilli" bringen. Doch kann er vorläufig der geringen Geldmittel wegen noch keine rege Tätigkeit entfalten. ES haben nämlich viele Herren und Damen, auf drren Mithilfe mit Bestimmtheit gerechnet wird, ihren Beitritt bi» heute leider noch nicht vollzogen. Dadurch aber ist der Berein in seiner Täligkeit be-hinder>. Nun wird allen Ernste» an die Errichtung eine» deutschen Waisenhauses, an da» ein deutsche» Lehr-lingsheim angegliedert werden soll, geschritten. Dazu aber bedarf der Verein reichlicherer Geldmittel. Deshalb ergeht an alle noch abseit» Stehenden abermal» da» dringende Ersuchen. daS Versäumte möglichst bald nachzuholen. ES wird doch kein deut-scher Mann, keine deutsche Frau sich einiger Kronen wegen nachsagen lassen wollen, daß sie kein Herz für die Aermsten der Armen, keinen Sinn für wahre Schutzarbeit hätten. Alle jene aber, die wirklich nicht gewillt sind, für die gute Sache ein kleine» Opfer zu bringen, mögen wenigstens die ihnen zugeschickte Karte rück, senden, damit man auf ihre Mithilfe nichl weiter rechnet. Anmeldungen übernimmt während der üblichen Amlsstunden bereitwilligst Stadtkonlrollor Herr Joses Schmidl, Rathaus, 1. Stock. Demnächst wird ein ausführliche» Stifter- und Mitgliederverzeichni» erscheinen. Bürgerliche Schützengesellschaft. Die Mitglieder werden nochmals aus die morgen Don-nerStag um 8 Uhr abends im Deutschen Hause stattfindende Versammlung aufmerksam gemacht. Da bei dieser Versammlung die Neuwahl des Aus-schuffeS vorzunehmen ist, wird ein zahlreiches Er-scheinen erwünscht. Eine neue Marktordnung. Wie wir bereit» mitgeteilt haben, wurde für die Jahrmärkte eine vollkommen neue Aufstellung der Stände ange ordnet. In der Herrengaffe dürfen keine Stände ausgestellt werden; dieselbe bleibt für den Wochen-mar kl frei. Die Stände der Kaufleute, Krämer. Zuckerbäcker und Lebzeltcr verbleibe» am Hauplplatze, die Binder und Holzwarenhändler am »aiser.Josef-Platze, die Töpfer am Kirchenplatze. Die Hulmacher, Emailgeschirrhändler, Spengler und Zeuglchmiede finden in der Rathau».,asse Ausstellung. Die Ansicht»-karten-, Gold- und Galanteriewareichändler, die sich mit ihrem ohrenzerreißcnden Geschrei in oft recht unliebsamer Weise bemerkbar machten, sind auf den Kaiser Josef-Platz zwischen der Ecke an der Herren-gasse und jener der Grazergasse verwiesen. Die VerkaufSftände dürsen vor 6 Uhr früh nicht aus-gestellt uud müssen bei Einbruch der Dunkelheit ab-geräumt werden. Die Sicherheilswache ist angewiesen, aus die genaue Durchführung dieser Bestimmungen zu achten. Theaternachricht. Morgen wird aus unserer Bühne da» deutsche Märchendrama .Die versunkene Glocke" von Gerhart Hauptmann gegeben. — A» Sonntag geht die flotte Strauß'jche Operette „Fledermaus" über die Bühne. Marburger Gemeindewahlen. Gester» fand die Wahl auS dem zweiten Wahlkörper statt; der Wahlakt währte von 8 Uhr bis 1 Uhr mittags. Es wurden gewählt die vom Allgemeinen Wahlausschuß vorgeschlagenen Kandidaten, und zwar folgende Herren (mit beigefügter Stimmenanzahl): Aloi» Frei, Lokomotivführer i. P. und Hausbesitzer 348: Fritz Friedberger, Architekt 346; Franz Havlitek, Wäsche'abrikant 342; AloiS Käfer, Kanlineur 348; Josef Kahler, SleueramtSosfizial und Hau»-besitze? 347; Dr. Artur Mally. Arzt 350; Otto Polegeg. Fleischer 20S; Franz Ruß. Lehrer 32S; Karl Scheidbach, Buchhändler ^49; Edmund Schmid, Direktor der chemischen Versuchsstation 351. Außerdem entfielen auf den Kaufmann Herrn Worsche 165 Stimmen; eine kleine Anzahl von Stimmen war zersplittert. Am Freitag den 26. November findet die Wahl au» dem ersten Wahlkörper statt. Die Anschlüsse in Agram und Stein« brück. In der letzten Sitzung des Landesver-bandeS für Fremdenverkehr kam Direktor Hiebaum auf di« schlechten Anschlüsse in Agram und Stein-brück zu sprechen, welche zur Folge haben, daß die Landeskuranstalten Rohitsch - Sauerbrunn und Bad Neuhaus, die hauptsächlich auf Kurgäste aus den Balkanländern angewiesen sind, stark beeinträchtigt werden. Er bat, der Berkehrsausfchuß möge ge- Nummer 94 Deutsche Wacht Seite 5 eignete Schritte unternehmen. Der BerbandSau»-schnß beschloß, entsprechende Eingaben an die Sud-bahngefellfchaft, an das Eisenbahnministerium, an den StaatSeisenbahnrat und an den Landesausschuß zu richten. Von der Staatsprüfung. Professor: „Was ist KindeSmord?" — Kandidat: „Die Bezeichnung .KindeSmord ist überhaupt falsch. ES soll richtig heißen ..Mord am Kmde", weil es ein Mord ist. der in der Zeit zwischen der Geburt und dem Tode deS Kindes vollbracht wird." — Professor: „Aus wieviel Geschworenen besteht die Geschworenen» dank?" — Kandidat! „AuS 24, von denen 12 von dem Staatsanwalte und 12 vom Verteidiger abge-lehnt werden können." — So geschehen bei einer in der verflossenen Woche in Graz stattgehabten StaatSprüsung Gonobitz. (Besitzwechsel.) Das hiesige renommierte EinkehrSgasthau» der Johann Walland'-schen Erben wurde an Herrn Geometer Lebitsch in Cilli um den Betrag von 123.000 K verkauft. Gonobitz. (U » glücksfälle.) Ein Arbeiter der hiesigen Ledersabrit geriet am hiesigen Landes-bahn hose beim Loheabladen derart unglücklich zwischen zwei WaggonS, daß ihm die Gedärme austraten. Er verschied an den Folgen der Verletzung. — Vor Kurzem verunglückte ein Arbeiter deS Sägewerks-besitzerS August Sormann dadurch daß er unter einen fahrenden Fuhrwagen geriet. Er brach sich den rechten Fuß. Der Verletzte wurde in daS hiesige Roie Kreuz-Spital gebracht. Windisch Feistritz. (Von der Schule.) Der Lehrer an der Knabenschule in Windisch-Feistritz, Herr Robert Sernko hat die LehrlingSbesähigungS-prüsung für allgemeine Volksschulen aus beiden Landessprachen vor der Prüfungskommission in vorzüglichem Ersolge abgelegt. Herr Sernko ist durch zwei Jahre hier sehr erfolgreich völkisch tätig und beglückwünschen wir ihn herzlichst zum Erfolge. Auch erteilt er in der vierten Klasse der deutschen Schule durch vier Stunden wöchentlich slowenischen Unterricht. Die Sängerriege des deutschen Turn» Vereines hat er aus dem Schlafe gerüttelt und schon ju manch schönem Ersolge geführt. Möge er uns recht lange erhalten bleiben! Windisch-Feistritz. (Verschiedenes.) Die Deutsche Stammtischgesellschaft bei Limauschrk hat anläßlich des 150. Geburtstages unseres Schiller beschlossen, der Südmark mit 50 Kronen als Gründer beizutreten. — Der deutsche Turnverein, der seine» vollen Turnbetrieb unter der bewährten Leitung des SprechwarteS Herrn Petzolt ausgenommen Hai, begehr am 11. Dezember in Neuholds Saal seine Wintersonnenwende. Die turnerischen Dar« bietungen werden unter der Anleitung deS Herrn Professors Dr. Jörg au» Marburg einstudiert. ES wird ein echt deutscher Turnerabend werden. Windischgraz. (S ch i l l e r s e i e r.) Bei außerordentlich starkem Besuche wurde Sonntag den 14. d. im sestlich geschmückten Saale deS Gasthoses „zur Post" die von der hiesigen Südmarkortsgruppe veraiistalttle Schillerfeier abgehalten. Liebwerte Gäste auS Gutenstein, Miß a. d. Drau und Unterdrauburg nahmen an dem Feste teil. Die Begrüßungsansprache hielt der Obmann der Ortsgruppe Herr Dr. Gotscher, der auch die zahlreichen Begrüßungsschreiben zur Verlesung brachte. Solche waren unter anderen ein' gelangt, von unserem Reichsratsabgeordneten Marckhl und von Dr. Baum aus Wien. Eingeleitet wurde die Feier durch einen vierhändigen iilaviervortrag des Fräulein Anna Winkler und des Herrn Joief Klinger, denen für ihre vorzüglichen Leistungen all-gemeiner Beifall gezollt wurde. Mit Heller Begeisterung hielt hieraus Herr jur. Jbounig die schwung-volle Festrede, der die „Schillerhymne" folgte, vor-getragen von der „Windischgrazer Liedertafel" unter anerkennenswerter Leitung ihres Ehormeiiters Herrn Lehrer Zollneritsch. Den Glanzpunkt bildeten die von der „Winvischgrazer Lrebhaberbühne" in wirkungs voller Weise vorgeführten lebenden milder und Szenen aus SchiUerS Schaulpielen und Gedichte». Die Leiter der Bühne, Fräulein Tccht und Herr Mag. Rcbul konnten mit den erzielten Eriolgen sehr zufrieden fein. Liedervorträge der „Liedertafel" bildeten den Abschluß deS in jeder Beziehung gelungenen Festes So hat Windischgraz den Nationalfeiertag, den GebunStag unseres deutschesten Dichters, unseres Schillers, in würdiger Weile gefeiert und an die Südmark 100 Kronen Reinerträgnis abgesühn. Aus aller Welt. (Ein hartnäckiger Selbstmörder.) Ein hartnäckiger Selbstmordstreber ist der 43jährige Rechtsanwalt Joses GroSki a»S Krakau, der am 15. ds. in Berlin eintraf, sich in einem Gssthose am Bahnhofe FriedrichSstraße ein Zimmer nahm und dann zwei Versuche machte, sich zu vergiften. Als ihm dies mißlang, brachte er sich mit einem stumpfen Rasiermesser fünfzig Stich, und Schnitt-wunden am bloßen Körper bei. AIs trotz deS großen Blutverlustes der Tod noch nicht eintrat, warf sich GroSki in eine Kutsche und ließ sich zur nächsten Badeanstalt führen. Eine ganze Stunde erschöpfte er sich in dem vergeblichen Bemühen, in der Bade-wanne zu ertrinken, wurde jedoch nur ohnmächtig und mußte schließlich von den Badedienern mit Gewalt aus dem Wasser gezogen werden. In völlig erschöpftem Zustande wurde der NechtSanwalt in ein Krankenhaus gebracht. Als Ursache feines Stre-bens nach dem Tod« gab er Lebensüberdruß an. (bedenket HBettra und Legate»! Vermischtes. ArmeS Kalabrien! Unter diesem Titel veröffentichte der als nationaler Schriftsteller rühm-lichst bekannte Friedrich Wiener von Oesteren ein hochinteressantes Buch über eine Reise im südlichen Teile von Italien, jener gegen Sizilien gebogenen Halbinsel, die durch das letzte große Erdbeben so entsetzlich verheert wurde. Der Dichter will keine geographische Schilderung des von ihm bereiste» Landes geben, er will überhaupt in keiner Weise lehrhaft wirken, fondern er erzählt einfach von dem waS er gesehen und erfahren und erreicht gerade durch diese Absichlslosigkeit, daß wir ein ungemein klares Bild von Land, Bolk und den Zuständen Kalabriens gewinnen. Und dieses Bild ist, was die letzten beiden anbelangt, ein geradezu trostloses. Nirgendswo, selbst in den verlassensten Winkeln der Alpen, zeigt sich der volksverdummende und kultur-feindliche Einfluß deS Klerikalismus in solcher Nacktheit wie in Kalabrien. Die klerikalen Kampshöhne, die der Kalabrese in das italienische Parlament schickt, haben Wichtigeres zu tun, als sür menschenwürdige« Dasein ihrer Wähler zn sorgen und so leben diese in einer geistigen Stickluft dahin, die aus Unbildung, Aberglauben und Roheit zusammengesetzt ist. Oesteren erzählt geradezu entsetzliche Dinge, die den Titel feine« Reisebuches in vollstem Maße rechtfertigen. Die Verkehrsmittel des Landes sind die denkbar primitivsten. Es sind dort noch Postwagen in Ver-wendung. die direkt als Marterinstrumente in das germanische Museum gestellt werden könnten. Die Gasthauszustände spotten jeder Beschreibung. Zu dem grauenhaften Schmutz, der dem Reisenden den Atem benimmt, gesellt sich nicht nur Ungeziefer in reichster Fülle, so daß die Zacherlinspritze zum unentbehrlichsten Reiseinstrument wird, fondern auch noch Unsicherheit. In der Herberge und aus dem Wege ist der Reisende der Gesahr anSgesetzt, angefallen und beraubt zu werden. Die Armut des BolkeS weckt eben angesichts besserer Kleidung sofort den Gedanken: „Schlag nieder und raub aus!" Bon irgendwelcher Lebensart ist keine Spur vor-Handen. Der Beschenkte nimmt daS Geschenk mit stumpfe» Grinsen hin, ohne das natürliche Wort „danke" zu finde». Der Reisende muß sich ange« wohnen, fortwährend zu schimpfen, zn wettern, z» drohen, sonst kommt er nicht vorwärt«. Güte. Hös lichkeit werden als Schwäche betrachtet »nd demge mäß behandelt. Der Kalabrese, der vor jedem Heiligenbild ins Knie sinkt, sucht andererseits durch Fluche» die Erfüllung feiner Wünsche zu erreichen. Allenthalben hört man die gräßl.chsten Sotteslästerun-gen; denn man glaubt, „man muß Gott oder einen Heiligen dem Fluche beimischen, sonst ist kein Segen dabei." Wie eS mit der Schulbildung steht, kann man daraus erkennen, daß ein Knabe de.n Dichter eine Stelle zeigte, wo der Blitz eingeschlagen haue. „Jetzt ist er drinnen!" meinte er. Grenzenlose Armut und Berivilderung, da» sind die Segnungen, mit denen der Klerikalismus Kalabrien, diese» frucht-bare und erntenreiche Gebiet, erfreut. Allenthalben Kirchen, Klöster, Heiligenbilder, Scharen von Prie kern und Bettelmönchen und daneben Aberglauben, Unwissenheit, stumpfes beinahe, tierisches Triebleben. Man muß sich angesichts solcher Tatsachen fragen, ob die italienische Inteligenz nicht besser täte, statt einen Kampf gegen die durch das Deutschtum ver-tretene mitteleuropäsche Gesittung vom Zaune u brechen, diese Gesittung nach dem Süden des eigenen Landes zutragen und dadurch die eigenen Stammes-»rüder aus dem Zustande einer die ganze Nation lefchämenden Barbarei zu reißen. Nicht Österreich nicht Deutschland sind der Feind Italiens; den hat e» im eigenen Lande und zwar im Klerikalismus, der das Volk stumpf, träge und dumm erhält und damit eine Kulturarbeit unmög lich macht, die auch den Süden Italiens, trotz Vul-kane und Erdbeben, zu einem Garten umwandeln könnte, aus dem reicher Segen über das ganze Land strömt. Den Süden des eigenen Landes dem Klerikalismus zu entringen und der Kultur zu er-obern, das fei das Ziel der Italiener und daß sie >abei wärmste Unterstützung der Deutschen finden werde», dessen können sie sicher sein. Gewerbliches. In Wien sand letzter Tage die dritte Session des GewerbebeirateS des Arbeitsministeriums statt. Der Minister für öffentliche Arbeiten. Dr. Ritt, begrüßte die Mitglieder des Beirates und kenn-zeichnete die vorliegenden Berhandlungsgegenstände. ierauf berichtete Oberbaurat Erhard über die vom ewerbeförderuugsamle auf Grund der bisherigen Erfahrungen entworfene Neufassung der grundsätz-lichtn Bestimmungen für die Zuwendung von Maschinen, Darlehen und Zuschüssen an gewerbliche Bereinigungen, die vom Beirate nach einer anregenden Debatte einstimmig gebilligt wurden. Nach einer Mitteilung des SektionSratteS Dr. Better über den Stand des Gewerbesörderungskredites, in der her-vorgehoben wurde, daß der StaatSooranschlag für daS Jahr 1910 eine erhebliche Steigerung diese» Kredites in Aussicht nehme, sprach sich der Beirat für die vom GewerbesörderungSamte für eiue Reihe von Genossenschaften beantragte Ueberlassung von Arbeitsbehelfen, Darlehen und Subventionen im Werte von rund einer Biertelmillion Kronen aus. Ministerialfekretär Dr. Bering referiert hierauf über die vom Ministerium für öffentliche Arbeiten i» Angriff genommene Aktion zur Förderung des ge> werblichen Kreditwesens und über die Organisation der dem Ministerium unterstehenden und neu er-richteten Dienststelle für gewerbliche Kreditangelegen, heilen. Einem Referate des Ministcrialrates Pliwa über Kunstgewerbeerziehung in Oesterreich folgte ein solches des Sektiousrates Dr. Vetter über Qualität»-Produktion und Koirsumentenerziehung. Minister Dr. Ritt schloß hieran» die Tagung mit dem Ausdrucke des Dankes für das rege Interesse deS Gewerbe-förderuugSbeirate» an den Arbeiten feine» RessortS. cherichtssaat. Pfarrer Suschnik und Genossen wegen Betruges verurteilt. Der wegen seiner politischen Umtriebe, seiner Hetzereien und Ränkefuchi bekannte Pfarrer Johann suschnik in Serschbach bei Windisch-Feistritz Ix« e» endlich mit seinem skandalösen Treiben soweit gebracht, daß er als Verbrecher auf die Anklagebank kam. Gegen ihn und feine Genossen wurde am 19. d. M. vor dem KreiSgerichie Marburg daS Verfahren dnrchgeführt. Angeklagt waren der 47jährige Pfarrer Johann Suschnik wegen Verbrechens des Betrüge» nach den Atz 97 und 199.» und 5 St.-G.; weiter» ebenfalls wegen Verbrechens des Betrüge» der 57jährige verheiratete Briefträger Joses Strutz, die 64>ährige Wirtschafterin des Pfarrers, Anna Krulz, »nd die 25jährige BahnwächierStochter Justine Pirz. Die Anna Krutz ist außerdem auch noch nach § 5 St.-G. angeklagt. Am 29. September fand in Windisch-Feistritz eine Strafverhandlung gegen den Pfarrer Johann Suschnik statt. Er war der körperlichen Mißhand-lung seiner Wirtschafterin Anna Krulz beschuldigt, die er mit den Fäusten derartig geschlagen hatte, daß noch lange Zeit Spuren ihrer Mißhandlung zu sehen waren. Bei der Verhandlung leugnete der Pfarrer jede Handaulegung an seine Wirtschafterin tt 6 Deutsche Wacht Nummer 94 und aab an. er habe mit ihr nur gestritten, weil sie daS Frühstück nicht rechtzeitig bereitet habe. Eine Bewegung seiner Hände aber habe sie so gedeutet, als ob er sie schlagen wolle, woraus sie im Schrecken gestolpert und mit dem Körper an den Lasten gefallen sei. Dadurch habe sie sich jene Verletzungen zuge-»ogen. Anna Krulz als Zeugin einvernommen bestätigte diese Angaben des Pfarrers. Der Briefträger Joses Strutz erklärte, nichts davon zu wissen, das} er die Krulz einmal verletzt gesehen und daß sie ihm von Mißhandlungen erzählt habe, denen sie durch den Psarrer ausgesetzt war. Aehnlich äußeue sich auch die Justine Pirz, Später kam aber aus. daß alle diese Zeugenaussagen aus Unwahrheit beruhen und falsch seien. Es wurde daher zunächst gegen die Anna Krulz das Strasversahren wegen Betruges eingeleitet. Im Lause dieses Verfahrens legte Strutz ein um-fassendes Geständnis ab und gab an, daß die Anna Srulz nach jener Mißhandlung mit ihm gesprochen und ihm gesagt habe. eS sei beim Psarrer nicht mehr auszuhalten. Sie habe ihm von den erlittenen Miß-Handlungen erzählt und er habe diese Verletzungen auch selbst gesehen. Auch gab er an. daß er vom Pfarrer zu seiner früheren falschen Zeugenaussage verleitet wurde. Die Staatsanwaltschaft erbob npn gegen alle Genannten die Anklage wegen Betruges im Sinne der angeführten Gefetzesstellen. Bei der Hauptverhandlung am 19. November war Josef Strutz reumütig geständig, der Pfarrer Suschnik und die übrigen Angeklagten aber leugneten hartnäckig. ES lag ein umfassendes Beweismaterial vor. Unter der Menge der vernommenen Zeugen bestätigte die zwölfjährige Marie Beitelmeier ebenfalls, von der Anna Krulz gehört zu haben, daß sie mißhandelt wurde, und sie im mißhandelten Zustande acsehen zu haben. In einer Eingabe an die Staatsanwaltschaft wird der Pfarrer Suschnik sehr scharf charakterisiert, daß er bei allen derartigen Gelegenheiten die Zengen „hypnotisiert" und sie in Bann hält. Er trachte immer darnach, die Wahrheit zu hintertreiben, was auch der Fall gewesen sei, als er in strafrichterlicher Untersuchung stand, wegen Mißhandlung seiner eigenen alten Mutter, die aber gestorben ist, bevor die Untersuchung eingeleitet wurde. Ein Zeuge, der Zusteller Jagritsch, erzählte als charakteristisches Moment folgenden Fall: Der Grundbesitzer Koren hatte den Psarrer Suschuik wegen Ehrenbeleidigung geklagt. Der Psarrer bat nun den Jagritsch, er möge beim Kläger Koren dahin vermitteln, daß dieser die Klage zurückziehe und sich ausgleiche. Er, der Psarrer, werde sämtiche Kosten tragen und dann eine Klage, die er gegen Koren wegen eines Besitzverhältnisses anhängig machen wollte, gleichfalls zurückziehen. Nach längerem Zögern ging Koren unter dieser Bedingung aus den Ausgleich ein und zog die Klage gegen den Psarrer zurück. Einige Zeit darauf brachte aber der Psarrer trotzdem diese Klage wegen eines Besitzverhältnisses gegen Koren ein. Als es hierüber beim Bezirks gencht Windisch-Feistritz zur Verhandlung kam, wollte der Psarrer den Jagritsch zu einer falschen Zeugenaussage verleiten, dahingehend, der Pfarrer habe nichts davon gesagt, daß er die Besitzklage nicht einbringen werde. Jagritsch hat aber damals erklärt, er könne eine solche Angabe nicht machen, weil sie eine falsche Zeugenaussage wäre. Aus diese Angaben deS Jagritsch hin dehnte der StaatSanwalt die Anklage gegen den Psarrer wegen Betruges auch hinsichtlich dieser Tathaudluug au». Dem Psarrer und seinem Verteidiger lag sehr viel, daran, daß der Angeklagte Strutz, der zugleich ein Kronzeuge gegen die anderen Angeklagten war, in ein möglichst schlechtes Licht gerückt werde. Dies besorgte gründlich ein vom Gemeindevorsteher unterschriebenes Leumundszeugnis, das den Strutz als schlecht beleumundete Person hinstellt. Dagegen stellten aber die einvernommenen Zeugen durchwegs dem Joses Strutz das denkbar beste Zeugnis aus, und als der Gemeindevorsteher, der das Leumundszeugnis unterschrieben Hatte, eidlich vernommen wurde, konnt/! er dem Strutz gleichfalls nur das beste Zeugnis ausstellen. Die Verhandlung endigte mit der Verurteilung, und zwar des Pfarrers Suschnik zu vier Mouaten, der Anna Lrutz zu drei Monaten, des Joses Strutz S zwei Monaten schwerem Kerker, bei allen ver« ärst mit Fasten und hartem Lager alle 14 Tage, Justine Pirz wurde freigesprochen, desgleichen der Pfarrer Suschnik von der aus daS Faktum Jagritsch ausgedehnten Anklage wegen versuchten Betruges Deutsche Volksgenossen! Na» jahrelanger freudig geleisteter Arbeit und Dank der opferwilligsten Beihilfe national bewußter Volksgenossen ist der Lau de« Deutfcben Hauses bi« j»t Bovendung gediehen. Die prächtigen Riuin« de« stolzen Baue» sind ihrer Bestimmung übergeben worden. Irrigem Ute«, frische«, völkische» Leben ist in da» !Aau« eingezogen, da« sür da» ganze deutsche Cilli und alle Freund« dieser Stadt, sür die deutschen Vereine, fir alle Schichten der deutschen Bevölkerung bestimmt ist, al« Heimstatt deutschen geistigen Streben» und deutscher Lebensfreude, al» Pflegestätte deutschen Wesen» in den Südmarken de« deutschen Gebiete«. Da» Hau« ist erstanden durch rühmenswerte Leistungen an Geld und Gut und Arbeit, bet denen deutsche Einigkeit und Brüderlichkeit herrlich zu Tage traten. Jetzt gilt e« da« Geschaffene zu erhalte» al« stolze» Bild völkischen Leben« al« Sammelpunkt aUer Deutschen au« nah und fern, so daß jeder deutsche Volksgenosse mit aufrichtiger Freude und mil Begeisterung die herrlichen Hallen betritt. Da« Deutsche Hau« so zu erhalten, daß e« unser aller Stolz und Freude ist, da» Leben im Deutschen Hause so zu gestalten, dah e« da« völkilche und wirt> schaftliche Gedeihen Deutsch Cillt« in bedeutung«volltin Matze fördert, da« ist eine Ehrenaufgabe für die Deutschen Eilli« und aller Deutschen, die treu zu Cilli stehen! In erster Linie obliegt diese Ehlenpflicht den deutschen Bewohnern Cilli». E» gibt wenige Städte auf deutscher Erde, in welchen die nationale Opferwil-ligkeit so sehr die Gesamtheit beseelt, wie unser kämpf-umtoste», allezeit siegreiche» Cilli, wo in bewunderung»-würdiger Weile arm und reich, hoch und nieder sreudi-die schweiften Opfer bringt am Altare de» deutsche» Volk»tum« und auch für da« Deutsche Hau« Opfer ge^ bracht wurden, die der Bewunderung und dauernden Danke« wert sind. Deutsche Cilli«! An dies« bewährte Opferwillig-keil, di« uns«rer Stadt so vi«l Segen gebracht und ihr in allen deutschen Landen einen ehrenvollen Namen gemacht hat. appelieren wir. D«» Deutsche Hau« bedarf dringend Surer Opfer, e« stellt an eure Leistungsfähigkeit, an Cure Heimat-ll«b« und Suren gesunden nationalen Sinn hohr An-forderung-n, höher«, al« sie je an Euch herange» treten sind. Wahret und heget Euer schönste« Kleinod: Das Deutsche Haus! Seid in diestm hehren Ziele ein einig Volk von Brüdern l Trage jeder nach seinen Kräften sein Scherflein hin zum Deutschen Hause. Werdet Mit»ll«d«r. Gründer. Stifter de« Vereine« Deutsche« Hau«, strömt in Scharen in die schönen Räume kurz vereinigt Euch in lirbtnder Sorge um dirs«» stolz« Werk, da« unserer Stadt und dem ganz«» Vaterland« zur Zierde und Ehre gereicht. Jeder tu« seine Pflicht, kemcr bleibe zurück! Heil Cilli immerdar! Der Ausschuß des Vereine» Deutsches Haus. Cilli. Anmerkung: Spenden und Beitrittserklärungen werd«» vom Zahlmeister Herrn Josef Jarmer, ent« gegengenimmen Hingesendet. Mit der soeben erschiene»» neuen BerKffmt-lichung des Musikverlag Rich. Bong: „Golden« Leier" Perlen der Tonkunst, herausgegeben von C. Morena, worüber der heutigen Nummer unseres BlalteS ein auSsührlicher Prospekt seitens der Buch-Handlung Karl Block in BreSlau beiliegt, wird eine Auswabl der vorzüglichsten Erscheinungen auf dem Gebiete der ernsten und heiteren Musik geboten, wie sie in so ansprechendem Arrangement und zu so billigem Preist bisher »och nicht aus dem musikalischen Markt erschienen war. Die Opern- und Salonmusik, die Operetten- und Tanzmusik, sowie die Gesangs« musik ist in einer Reichhaltigkeit vertreten, welche jedem Geschmack und Temperament Rechnung trägt und so dürfte die .Goldene Leier" bald der beliebteste musikalische HauSschatz in jeder Familie werden, zu-gleich eine notwendige Ergänzung zu jedem bereits vorhandenen musikalischen Sammelwerk und daS dankbarste Geichenkwerk bei allen sich dietenden Gelegen-heilen. Unser« verehrlichen Leserinnen und Leser werden das Gesagte bei einer Durchsicht deS Prospektes vollauf bestätigt finden und uns sür diesen Hinweis sicher Dank wissen. Durch die von der Buchhandlung Karl Block in Breslau gebotenen bequemen monatlichen Teilzahlungen wird die Anschaffung diefeS Werkes außerordenllich erleichtert. Mild abführende Wirkung.Vorzü&lich Gegen CONSTIRMIO N.GEST(jRTEVEWJAUUMG,CONGEST«)N£N, ETC. Angst und bange kann einem «erden, < w«nn man daran denlt, wie vielen Gefahren di« l Kinder mittelbar durch die schule ausgesetzt nnd Bei jedem «fettn müssen sie früh hinaus. Dann sind die Sckulftuben immer üderdeiu. und in den lurz«» Pause» gehen die Kinder meist ohne warme Um-raurjfl hüUung in den Hof hinab. Der jähe Temveratur. MM Wechsel mub schwer nachteilig aus di« Gesundheit " Wirten. Darum lassen sie sich raten: Geben 6i« Ihren Kindern immer Eodener Mineral-PaMea, aber nur Fay« ächt-, mit. Zw«i für jeden Weg. ein« für jed« Paus« g-nüg«n all« Gefahren leicht zu überwinden. Zray» ächt« Todter tapsen Sie stir K 1-25 die Schachtel Im »Hrn Apatlirkro. irn- u. nin«r«lwa»aerh«iiitlun Generalrepräienton» für Oesterreich-Ungarn: W Th- Guntzert. l. u !. Hoflieferant. fiJten IV/I, Grobe Neugaij« 17 Ausweis über die im städt. Schlachthaus« in der Woche vom 15. bi« 21. November 1909 vorgenommenen Schlachtungen, sowie die Menge und Gattung deS eingesührten Fleische«. Name de» Fleischer« tu». timtfüliittl In 9«m'n «ljlck-» $ I Z U o? «0 X» a *s o; « t Putschet Jakob . ötrenla^Zohänn . Janschet Martin Zunge«..... Knes..... Kofiär Ludwia . LeSlosche! Jakob. Payer Samuel . Planinz gränz . Alet«r»lz».... Redeuichegg Josef Eellat Kranz . . Stelzer..... Suppan .... Umegg Rudolf . Bollgruber Franz Gastwirte. . . . Private .... I 9 S x «? &[9- B % B £ *3 S cx 00 eingeführte« Fleisch in Kilogram« ■5 -S (i) ü 3 « o K £ i. ß § 15 82 ö I 5 | 's oo *i 378 — 73 tt 45 119 Gegen monatliche Zahlungen von 3 Kronen zu beziehen durch Karl Block, Buchhandlung, Breslau I. B°hmrS?«g£S!53>?5 liTtä. Z)er beliebteste musikalische Hausschatz der Gegenwart oldene leier ■ - . '■ / •.>* " •" w ■ < ' , -1 r-,V* " «I.i ' v ^ • 1^7 T •# . ^ - ' J .♦ » - ' . ' y £'m-xr £ «" A? jr» . ' V«. ' ^ ' i ! iK/ B $ v*. M |i- «. ^ « * - ' - s J • - Ü -v/' ^ aV^w);' / Perlen der Tonkunst herausgegeben von C. MORENA 3 Bände in hocheleganten Prachteinbänden. 1204 Seiten o Folio-Format o o o Holzfreies Papier - » » ^ Preis pro Band K 14.40 <3oloenc Leier Vec&Mnvi«rt« Aoöüdua« de« ia r«ick«v CoUpce«aun0 •«•fffUhrt«a KinbatxU«. FoJio-Forvuit 284 hervorragende Werke für Klavier zu 2 Händen und für Gesang Eine sorgfältige Auswahl auf dem Gebiete der ernsten und heiteren Musik (MusikVerlag Rich. "Bong G. m. b. H., "Berlin.) Neuester (III.) Band (soeben erschienen) Inhaltsverzeichnis des IIL Bandes 96 hervorragende Werke für Klavier zu 2 Händen und Gesang nebst 20 Komponisten-BiograpHien und «Porträts I, Konzert- und SalonmusiK Aletter I Ren.! mtous. Intermezzo. Brahra-.: Intermezzo, op. 117, No. 1 (Es-dur). Bohrn, CtrlI Attaque des Ulans. Chaminade: Zin^u*. Grieg: Menuett aus der Sonate in E-moll, op. 7. Henselt: Morgenlied. Jensen: WtUrtfltin (a. d. Idylles, op. 43). l ange, Coüt.t B umenhed. Mac Dowellt Wuldeuulle (aus den Waldidyllen). Mendelssohn: Scherzo in E-moll, op. 16. Moret, Neili HUwatlia. Morst, Nell: Mubublumen. (Poppies.) Poldini: M&rche mignoane. Raff: Die Mühle. Rablnsteini Die Sehnsucht (übertragen von Klcin- michel). Saint-SAens: SMoade. Schumann t Aria » > Sonate, op. 11. SlballtUl Valse triste. SJÖgren I Erotikon, No. 2, in Des-dur. Splndler: Traiukripuon über das Li«d -Verlassen bin i", »on Koschat. Teilten Plainte d'Amoar. Wellig artner: Wanderung aus den Tonbildern zu „Suiters Stpdiea". Wilm, N. von: Bcroeuse aus des „Schneeriockeu", II. Oratorien, Opern und Ballette II Lied Coralines aus .Der Tcreadur". Bilet: Vonpiel z. Oper „Die Perlenfischer". **BUet: Djamilehs Klage a. d. Oper „Djamileh". 'Blecht Liebesduett aus „Versiegelt". "Cornelius: Blumen-Arie aus „Der Barbier Ton Bagdad", bearbeitet Ton Felix Mufti. Drlgo i Serenade a. d. Ballett „Die Millionen d. Harlekin". **Fall, Leoi Nachtigallenlied aus „Paroli". ClncK: Aus dem Scha/erspiel bearbeitet Ton J. N. Fuchs. ** a) Duett: Der Marquis Ton Monsoupir. •• b) Duett: Es zieht die Welt entlang. ColdmarKs Vorsp. z. 3. Abc. aus „Heimchen am Herd". „Die Maienksinigin" ♦♦Llflt l Gebet der Elisabeth aus dem Oratorium „Die Legende Ton der heiligen Elisabeth". Pachtn Gesang der Meermädchen ans „Obcron" too Weber. "Pfltiner: Siegnots Erzählung aus „Die Kose Tom Liebesgarten". Poldini: Tanz-Menuett aus „Der Vagabund und die Prinzessin". PonchieUl: Dauza delle ore (Stunden - Tanz) aus „Gioconda". •Pucclni 1 Rudolfs Annäherung an Mimi aus: „Die Brhime". •Pncctni: Kanapeelted aus „Tosca". Strauss, Johann i Potpourri aus dem Ballett „Aschenbrödel . Verdi: Phantasie aus „Rigoleito". *Ver4l: O holde Aidal Romanze aus „Aida". •Wagner, Richard i Steuermannslied aus „Der liegende Holländer". "Wagner, Richard I Erinnerung an Tannhäuser (Hamm). Wagner, Stegfried: Von Reinharts junger Liebe aus „Herzog Wildtang". WagMf, Siegfried I Muffel-Marsch aus „Der Bären hauter", bearbeitet Ton Morena. (T)i* mit * bczeic/inetrn Stück» sind mit übtrltgttm Ttxt t trtthen. di* mit " bextichncten sind für Gisang mit Piano.) Zu beziehen gegen monatliche Zahlungen von 3 Kronen durch die Buchhandlung Karl Block, Breslau I» S Nr. 1509. III. Operetten, Tänze und Märsche S&mUiche Tünie sind un^eKUrzt mit Einleitung und Coda enthalten. (•IC, An(rovisutiun aus op. 7S(Frühlings-A. Lladow: Preiude in Des-dur, op. 10. (lied). Faul LincKe: Ami na. S^rfoade #gyptienne. Frans Llsst: Consolationa No, III (Des-dur). Llszt-Schobert: Am Meer. [op. 23 No. 1L Moritz MoszRowsRlt Aus aller Herren Länder Oskar Rodbai: Miss Butterfty. Valse, op. 17 No. 5. S. Rachmaninow: Serenade op 3 No. S. Anton Rubinstein i Barcarolle, op. 30 No. 1. Rarer Scharweaha: Polnischer NationaltanzNo.L Eduard Schütt: Valse lente aus „Seines de Bai". F. Tschalkowsky: Andante aus der V.Symphonie. Amilcaro Zanella I Tempo di Minuetto op. 29. II. Oratorien, Opern und Ballette Eugen d'Albert: „Aus Tiefland": a) Gang zur Kirche ""b) Nuris' Morgenlied. **J. S. Räch« Arie aus der Pfingst-Caatate. 'August Enna: Spinnlied aus der Oper „Die Hexe". Michail Glinka: Aus der Oper „Das Leben für den Zar": a) Polonaise, b) Wanja's Lied. Renjam. Godard: Berceuse ans der Oper „Jocelyn". Anselm Gootslt Vorspiel (Menuett aus .Zierpuppen*. Charles Gounod: Valse-Ariette aus .Romeo und Julie'. '"Mendelssohn-Bartholdy: Arie aus dem Oratorium .Ellas' (So ihr mich von ganzem Herzen suchet). [Teufel*. "Glac. Meyt > b-er: Sidlienne aas .Robert der •Mas Schillings: Erntefest aus .Moloch*. Frledr. Smetana: Tanzmusik (Furiant) aus der Oper .Die verkaufte Braut". F. TschaiRewsky: Walzer aus .Eugen Onegin*. "Giuseppe Verdi: Ad.Oper .La Traviata* t a) Vorspiel, t>) Arie .Weh'mir.imTraume tief u. schwer". "Richard Wagner: Aus .Tristan und Isolde': Trisun und Isolde's Liebesduett (O sink hernieder, Nacht der Liebe). "Richard Wagner: Aus .Siegfried': Brtinhilde's Warnung (fcwig war ich, ewig bin ich). "Richard Wagner: Aus „Rheingold": Walhall (Vollendet das ewige Werk). Karl Weis: Aus .Der polnische Jude': a) Ländler, b) Hopser. (Die mit* bezeichneten Stücke sind mit überlegtem Text Versehen. — Vie mit •• bezeichneten Stücke sind für Gesang mit Piano.) III. Operetten, Tänze und Märsche Sämtliche Tänze sind mit Einleitung und Coda, genau wie ixn Original. aus der Operette "Victor Hollaender: Der Bummelkompagnou. *Th. F. Morset Lotte, du süfle Maus! (A Wise Otd Ow|.) Komische Serenade. [Unterwelt". Offenbach-Rind er: Ouverture „Orpheus in der ""Heinrich Reinhardt: aus „Die siislenGrisetten": a) ""Montmartre-ljed, b) ""Der Kammervirtuos. Johann Strauss: Kaiser-Walzer, op. 437. Frans T. Suppe: Ouverture zu „Pique Dame". *T. w. Thuroan: The Brooklyn Cake Walk. (Schätzest, ich möcht gern ein Automobil.) Carl Zellen Der Obersteiger. Potpourri. C. M. Ziehrer I Natursänger. Walzer, op. 415. "Heinrich Rortd: Entr'-Act „Der schöne Gardist". •Edmund Eysler: Die Schiitzenliesel. Potpourri. 'Edmund Eyaler: Vera Violett». Waltcrlied. "Edmund Eysler: Saprisü-Marsch aus „Vera Violett»", Philipp Fahrbach: Im Kaliler.bergerdörfel. Polka fräne^ op. 340. "Leo Fall: Die llollarprinzeuin. Potpourri. "Karl Haupt: Weib!, Weibil Walzerbed. RIA. Heuherger: Der OpernbalL ' Potpourri. "Victor Hollaender: Der Bummelkompagnou. Rheinländer a. d. Revue „Das muü man wh'n!" •Georg Jarno: Die Fönter-Chnstel. Potpourri. Istvan Kotlar: Monte Cristo. Valse Tzigane. Frans Lehar: Gold und Silber. Walzer. Faul LincKe: Ouvertüre zu „Berliner Luft". "Faul LincKe: Glühwürmcben-Idyll "Faul Lincke: Frttzi und Fritze. Polka aus „Ihr Secbs-Uhr-Onkel". 'C. Morena: Gammeljäger-Manch. C. Morena! Ein sonniger Tag. Valse lente. (Vie mit * bezeichneten Stücke sind mit überlegtem Text Versehen. — Vie mit" bezeichneten Stücke sind für Gesang mit Piano.) IV. Lieder und Gesänge Fr. V. Rovers: Weil ich dich liebe (Brcause). Johannes Rrahast In Waldeseinsamkeit op. 85 No. 6. iohannes Rrahms: Standchen op. 106 No. 1. UgUSt Rungert: Schön ist's, in die Nacht hinein zu schauen (aus dem Serbischen) op. 36 No. 5. Feter Cornelius! Angedenken op. 3 No. 2. Feter Cornelius! Ein Myrtenreis (aus den „Braut-liedern"). [op. 5 No. 1. Robert Franz: Aus meinen grollen Schmerzen Edvard Grieg: Im Kahne. Edvard Grieg: Solvejs Lied. Haas Hermann: Gib mir dein Herze. [Ausgabe. Engelbert Humperdinck: Wiegenlied. Neue Adolf Jenson: Am Manzanares, op. 21 No. 6. Ed. Lassen: Allerseelen op. 85 No. 3. Carl Loewe: Spirito Santo, op 143. Pletro Mascagnt I Blumen-Orakel. Erik Meyer-Helmund: Ucbeslied (Gute Nacht, mein holdes, suUes Mädchen). Erik Meyer-Helmund i Wenn der Vogel naschen will. G. R. Fergolesi: Nina. Tre giorni son ehe Nina. Frans Schubert: Litanei. Robert Schumann: Waldes-respricb, op. 39 No. 3. Mas Stange t Sommer, op. 70 No. 3. Richard Strauss: Mit deinen blauen Augen, op. 56 No. 4 Hugo Wolf: Verschwiegene Liebe. Erich J. Wolff: Faden, op 13 No. I. Originalgröße des Notenstichs in „Goldene Leier" Arensky, A., Consolation. Op. 36 Nr. 5 Andantlno (,N.— 120). Piano. m 4 P Melodie sempre marcato l „Goldene Leier" ist das dankbarste Geschenkwerk für jeden Musikfreund. Eine stets willkommene Ergänzung für die musikalische Bibliothek jeder Familie. i Probetakte aus dem I.-III. Band von „Goldene Leier in stark verkleinerter Wiedergabe. Wagner» Richard: Ausjristan und Isoldes Tristan u.isoide's uebeedueti. Müßig- lufsun''™ * link'_bar »I» <«r Nackt 4tr Brahms, Johannes: Intermezzo,Op. 117 N?1. Andante moderato.______ Franz LLczt: (erleichtert fon Ed..schrader.)ljngarische Rhapsodie N9H. H.r.Bülow.) Lento. Neil Moret: Mohnblumen. Japan. Romanze. Ein k leiner Kr lege remmi^intrea . er schlmnmertlm La-(er Carreho,Teresa: Kleiner Walzer imn marcato la melcJia i l@iQ9l|lQCiäi Pietro Maacagni: Cavalleria Rusticana. Andanto appxsslonato. 5nhtKMiI Puccini, G: Aus der Oper: „Die Boheme." , AndajitiiK,affettuosow'!^B^F5^len'L! sordlandso stolz und so Lincke, Paul: Amina. Egjpt. Serenade. Morena, C: Gamme(jäger - Marsch. Lehär, Franz: Gold und Silber w&izer. Tempo di itacc Julius Fuöik: Einzug der Gladiatoren. Triumph-Husch. Tempo di Marci». Tempo di Valse. Dufti>44» Dut'.Mpnn-n* • - M«, 4W MäaehOD ut pn - rem Oold Fall, Leo: Die Dollarprinzessin Tempo di Valse. Rocfollcrhoin »u«"»chnelde« uni) In Kavert «n die Buchhandlung ' UCdlCIlJkliwlII Karl Block in Brei lau I, Bohraucratraaae & tu »enden. Der Unterzeichnete bestellt hiermit Infolge des Prospektes, welcher der __________________________Zeitung beilag, bei der Buchhandlung Kf»nl Block Breslau, Bohrauerstr. 5 (am Hauptbahnhol) unter Vorbehalt deren Eigentumsrechts bis zur Begleichung: Goldene Leier. Perlen der Tonkunst. Herausgegeben von C. MORENA. ___3 Bände in 3 hocheleganten Einbänden. Folio-Format Preis pro Band K 14.40 ö. W. wünscht Zusendung sofort per Post und zahlt monatlich 8 Kronen. Erfüllungsort für Österreich: Wien, für Ungarn. Budapest I Name und Stand: Ort (Pott) und Datum: Für Zahlungen aus Öaterrelrh-Ungarn «teil« Ick PoitsparkiMmrlapclieln« ko>trnlo» zur V.Hl|«a|.__ Zu beziehen gegen monatliche Zahlungen von 3 Kronen. Bvglnn der Zahlungen erst nach Empfang der Sendung. Der Preis des Werkes wird durch die Teilzahlungen nicht um einen Heller erh5hi. goldene seier a dn* E" gänzung für jedes musikalische Sammelwerk. goldene seier bieterfür K 43.20 eine Sammlung von Stücken, deren Einzelpreis 690 K betragt. goldene £gjgj. enthält die beliebtesten Musikstücke der Gegenwart. goldene f0\0T dn"8t nur «•tifcl Musikstücke in bequemer, gefälliger Spielart. Druck der Oesellachaft Iflr raphtacbe lodaatrie, Wien VI. Numme? 94 Heutßchs Wacht Se::e 7 LullckmaoliuiiZ. Erhebungen in verschiedenen an die Wasserleitung angeschlossenen Häusern haben in 47 Fällen das Offenhalten der Auslaufhähno den ganzen Tag über und somit eine ausserordentliche Wasserverschwendung ergeben. Ich mache alle Hauseigentümer auf die Bestimmungen der Wasser-leitongsordnung insbesondere in der Richtung aufmerksam, dass bei fortgesetzter Waaserverschwendung die Einstellung des Wasserbezuges unter Aufrechterhaltung der Verpflichtung zur Bezahlung der Wasserumlage erfolgt. Ich fordere daher die Hauseigentümer in ihrem eigenen Interesse auf, einer unnützen Wasserverschwendung zu steuern, um die Gemeinde nicht zu hemüssigen, von dem ihr zustehenden Strafrechte Gebrauch zu machen. Stadtamt Cilli, am 9. November 1909. Der Bürgermeister: Dr. Heinrich T. Jabornegg, m. p. Gegen Husten und Heiserkeit nehme man Dr. ScdlilzIty'M Gasteiner Zirbelkiefer- Bonbons zu haben in Packeten ä 30 h in der Drogerie Job. Fiedler. I Billigst«* nnd hf>ntwi rkmdn Abführmittel ifsiein rxuctyofi'to rnTfuhrcndTTHTTc '(KrmiHns Ellaabeth-Plllrn.) Allen Ähnlichen Prfipnrateu in jeder Beiiehung vorzuziehen. sind die«« Pillen ™™?U«»cbMlicb«, Substanzen; mit grösstem Erfolg* angewendet bei Krankheiten der Cnterleibsorgane. sind leicht abführend, blutreinigend, kein Heilmittel ist günstiger nnd dabei völlig unschädlicher, am Verstopfn njcen zu bekämpfen. die gewisse Qaell« der meinten Krankheiten. Der verzuckerten Form wegen werden nie selbst von Kindern gerne genommen. Eine Schachtel, 15 Pillen enthaltend, kostet 30 h, eine Volle, die 8 Schachteln, also 120 Pillen erthllt, körtet nur 2 E. Bei Voreinsendung von K 2.45 erfolgt Prankozuseodung 1 Rolle Pillen. Warniinn I Vor Nachahmungen wir! dringend gewarnt. . "»"a * Man »erlange, PhilippNeasteins abführende Pillen". Nur echt, wenn jede Schachtrl und Anweisung mit uri«erer gesetzlich protokollierten Schutzmarke in rot-schwarzem Druck »Heiliger Leopold" und Unterschrift Philipp Neusteias, Apotheke, versehen ist. Unsere handelsgerichtlich geschätzten Emballagen mästen mit anservr Firma bezeichnet »ein. Philipp Neustein* Apotheke zum „Heiligen Leopold", Wien, L, Plaakengasse b. Depot In Cll 11: M. Hnusnhnr. 15939 Realitten -Verkehrs-Vermittlung der Stadtgemeinde Cilli. Ein neugebautes Familienhaus, Hochparterre mit 3 Zimtner. Küche, Speise, 2 Keller. 1 Holziege, Waschküche nnd Garten (19i Qamlrat Klafter) in der unmittelbaren Nähe von Cilli ist sofort preiswürdig zu verkaufn. Sehr schönes Landgut im Sanntale, an der Rsichs-■trasse 3 km von Cilli entfernt, bestehend ans einem komfortablen einstöckigen Herrenhose mit Veranda, einem grossen Wirtschaftsgebäude, Stillungen. Wagenremne etc. u. sehr ertragsfähiger Oekonomie ist sofort preis würdig zn verkaufen. Einstöckiges Wohnhaus* neugebaut, mit Gastwirtschaft Branntweinschank. Trafik n. 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