5» <5AN^fN<5H* 1^^5nH5<5 .^« R8». ZFontag am V August R85« Die La.l'ack.r ^,,'t,,m," .,,'ck,ci»t »ul ?l,l',mih>m dcr Sunn- u»d ffcicrt^c, täglich, und kossct mmmt dm Beilen im Co mlvtoir q c,n zj ährig 1 l ff., halbjährig 5 ff. 30 kr, mit Kre^ '2 st" halbjährig «st. Nr oic Zn^ll.mg in's H.»s sind Hal b ,äl. ri , W sr.^mhr z» cntnch..>. M it der ^o st vor to- frci .ia»,iis>l'i., ,»tcr ssrcmba i!' nnd acdrncktcr Mrcssr l', ,1.. halbjährig 7 st. .50 lr. — ^n ,crat> o» 5qcbu h r ,nr eim Hpaltcnze.le over dm Na»», c>cr,e!be». s.ir e,»-ma.ig?Ei,!ch/ . 'g'8 l!- ff" wc'ma'i^ i lr.. snr drcim',»> 5 kr/(5. M. Inscrate bis 12 Zcileu fasten > ff, für 3 Mal. 5« f. für 2 Mal und 4« kr. sur l Mal einz..scha..c». 3n dilftn st'rbnhrf» ist »ach dcm „p^'vismischcil (Acschc vom 8,'0 fnr In,.rt,onsstampel" noch lN kr. ,!'»' cinc jcdcS.nallgc Einschaltnng hinzu zu rcchnni. Amtlicher Theil. ^e, k, k, apostol, Majestät habe» mit aller> höchst« Entschließ,,,!!,, Karansebe« den !!», Juli d, I„ b"> Pfaridlch.nu „nd Schuldistlictsaufslher zu >,>„s!m v>>«>°, Johann Vi„«»z Scopinich, »,,d den H"«!>tschn!dl«ct°r z» Veglia, Matthäu« V»la>ich, z>> (.!>,e„do„,l)e>lln !>ei der K,n!)edralkirche z» Veglia «uergnädigst ,,, ernennen ssernht, (Wiederholt »'«gen mmchnge,, Abdrnck« de« Namens,) « .^'/^ ^°^'' Majestät haben mit allerhöchster E„tschl,esi.ma^,!,>, Kremni,. «, I,„i „, I„ «, g>„ft„ adel,ge„Dam«nst,fte«aIIe,i,>,ädiqst z» «nennen gern».. Nichtamtlicher Theil. 3«r ZtoN- ,,„d Handelseiuiss«,..,. «">°>I,el,',icher i"rn " »,n, b 7"«",ische «.giernng neu.rdinqs h"^'«^, Gh "^ "' "" '" "" lbr betretenen ^a..chen^^:^2.^'^^^ ,°, m,g d<« Fi„sto lange es dort deu Private», wie den Negieruugeu vollkommen freisteht, dieses Papiergeld zurückzuweisen? Das lombardisch-veuetianische Köuigreich befindet sich gänzlich und uutreuubar im österreichische», Zollverbande; der Handel, welcher zwischen ihm uud den übrige», Kronländern des Kaiserstaatcs betrieben wird, «st ebenso großartig und schwunghaft als unbeschränkt. Dessenungeachtet circulirt iu Italien nur bare Münze. Wir erwähnen dieses schlagenden Beispieles, um die Nichtigkeit der gegnerischen Aufstellung darzuthuu und Vefürchtuugen zu zerstreuen, die geflissentlich genährt werden, um den Glauben an angebliche uuübersteig. liche, iu der Wirklichkeit aber gar nicht bestehend Hiudernisse zu verbreiten. Adelsberg, 4. August. Am 3. d. M. waren auf der dem Barthlmä Moschina von Ko<5e, Gemeinde Slavina, gehörigen Wiese Ulac'na llj Personen mit der Heumahd beschäftiget. Als sich gegen Mittag em heftiges Un-gewitter, begleitet von Regengüssen uud Dounerschlä-gen, zusammenzog, flüchteten sich die 13 Personen unter einen einzeln in der Mitte der Wiese stehenden Banm, und stellte» sich daselbst unter einen Re-geusclnrm. Da fuhr plötzlich ein Blitzstrahl in die Masse, tödtete eine Person augenblicklich, und verletzte acht der übrigen durch theilweise bedeutend Versengung. Korrespondenzen. Turin, 2. August. ..^.. Seitdem unsere Senatoren und Depu« tirten nach allen Richtungen sich zerstreut haben, um theils in Bädern, theils auf ihren Landgütern nach ihren langwierigen Arbeiten während der heißen Monate auszuruhen, konnte ich keine politischen Nach: richten sammeln, um sie Ihnen mitzntheilen. Näh« reud deu Vacauzen arbeitet die clericals Partei unermüdlich fvrt, um Unterschriften geqen daS Ehegesetz zu gewinne», »nd es gelang ihr a»ch, sehr viel zu thun, so zwar dafi man schon im Cal'inete zu befürchten anfängt, die Bittschriften gege» das Gesetz könnten in Kürze sich zu Mo»stre-Petitionen erheben, wie man solche nicht selten in England sah. Die stets wachsende Anzahl der Gegner des Ehegesepes soll den Minister des Innern bewogen haben, ein Rundschreiben an alle Provinzialchefs (Intendenttn) zu erlassen, worin er sie crmahnt. auf alle Individuen, welche die Petitionen unterschreiben, wachsames Auge zu halten, und das. Volk zu belehren , wie schädlich eS wäre, sich einem bereits angenommenem Gesetze zu widersetze». Ich kau» eS Ihnen nicht bürgen, wie weit diese Nachricht wahr ist. da ich sie in ein Paar unserer democratischeu Journale finde, welche die österreichische Gränze nicht passiren, und denen ich nicht immer willigen Glauben schenke; auf jeden Fall gibt sie ein untrügliches Zeichen, wie sehr man bier die clericale Partei fürchtet, die früher oder spater doch ihre Rechte l',l)a»pten wird, ohne deßwegen die gerechten Ansprüche des Civilrechtes anzutasten. — Samstag Abends ward auf dem Platze l?arl Felir, nächst den, Bahnhöfe, ein großartiges Fest von den Maurermeistern gegeben, wie seit Jahrhunderten hier am 1. August der Gebrauch ist. H"'"' hatte mau sich aber nicht, wie in den vergangene» Jahren, auf die Beleuchtuug eines mit Laubwerk gezierten hohen Valcons beschränkt, sonder» eS wurde am Eingänge des Platzes ei» großartiger Triumphbogen mit mehreren Unterschriften errichtet, Raketen, Feuerwerke, bengalische Feuer auf den vier Ecken beleuchtete», hell den Platz von 8 bis 9 Uhr, uud um !> Uhr wurde der Triumphbogen prachtvoll beleuchtet. Dieses Fest, welches uuter dem Namen krii^s), 5l<> bekannt ist, hat den Maurern über 4000 Francs gekostet.__________ Oesterreich. Wien, 5 August. Nasch gedeihen die Vorarbeiten zu den Feierlichkeiten bei dem Eiluuae Sr 77tt k. k. apostolischen Majestät in die Residenz; das ! Holzgerippe zn der riesigen Triumphpforte am Pra- < tersterue hat sich bereits in einer Breite von beinahe i 400 Fuß zn der Hohe der nahen drei Stockwerke > hohen Hauser erhoben, und in dem in der Nahe im« provisirteu Atelier des Bildhauers Gasser wird mit > regem Fleiße gearbeitet. Auf den Gerüsten wimmelt l es von thätigen Handen, in der Erde wühlen die Ar- ! better der Gasbeleuchtungsgesellschaft, emsig beschäf- ' -iget, die Röhren zu dem Flammenmeere zu legen, > ?as sich rund um den Ehrenbau ergießen soll. Drei ! mächtige, umfangreiche Tribunen erheben sich bereits " 'ür eine Zuschauerzahl von 10.000, und in der ganzen schönen Praterstraße wird an den Hänsern für )eu großen Festtag renovirt und geputzt. Ueberhanpt rird diese, die schönste Straße Wiens, durch den Van eines neuen prächtigen Hauses an der Stelle )er alten Iohanneskirche, da? bereits uuter Dach gebracht, eine neue herrliche Zierde erhalten. Wie mau vernimmt, soll auch die Ferdiuaudebrücke am Abende der Ankunft Sr. k. k. apostolischen Majest. auf das Imposantesse beleuchtet werden. Die vorgestern veranstaltete Probe mit der Beleuchtung des Stephaus-thurmes hatte noch nicht den gewünschten Erfolg; auch von Seite der Wiener Kunstacademie soll in der Aunengasse ein großes, kuustooll ausgeführtes Transparent, Se. k. k. apostolische Majestät als den gnädigsten Beschützer der Künste darstellend, aufgestellt werden. Anch im Nordbahnhofe werden alle Vorbereitungen zur prachtvollen Ausschmückung desselben getroffen. Im Laufe dieser Woche solleu auch noch rundum auf den naben Bergen Versuche mit verschiedenen F'uerwerkskörperu angestellt werden. Ueberhanpt gibt sich in allen Kreisen eine nie dagewesene Regsamkeit kund, um den Moment der Ankunft Sr. Majestät auf das Würdigste hervorzuheben. So componirt der k. k. Hofoperncapellmeister Proch eine Festcantate; Kapellmeister Strauß einen Festmarsch, welche bei den Feierlichkeiten aufgeführt werden. Die sämmtlichen in Wlen befindlichen Civil-und Mllicärcavpellen habeu sich zur Verfügung des Festcomit«''S gestellt, nnd werden bei den Feierlichkeiten mitwirken. Im k. k. Hofop^rntheater kommt Abends Mozart's „Zauberfiöte" mit prachtvoller Ausstattung und durch Hrn. Holbein selbst neu in Scene gesetzt, zur Ausführung. — Se. Maj. der Kaiser trifft heute in Mun-kats ein, wo morgen zu Ehren der Anwesenheit des Monarchen eine große Bärenjagd veranstaltet wird. — Uebermorgen, den 7. d. M., trifft Se. Majestät in Kaschau eiu. wo für daS kaiserliche Nachtquartier Vorbereituugen getroffn» siud. — Se. Majestät der Kaiser hat dem Herrn FML. v. Kempen, als dermaligen Chef der obersten Polizeibehörde, das Straf- nnd Begnadignngsrecht über alle zum Stande des Militär-Polizei-Wachcorps sammt Gewölbwache gehörige Iudividuen, vom Oberstlieutenant abwärts, und in der Ausdehnung, wie solche den Negimentsinhabern zusteht, dann das Be. fuguiß zur Ertheilung der Ehebewilliguug au die bezeichneten Iudividuen allergnädigst verliehen. — Seit 1. d. M. hat die Bezeichnung „ k. k-Hof- uud Natioualtheater" aufgehört, uud mau liest auf dem Theaterzettel wieder k. k. Hofburgtheater. — Der Entwurf des neueu Gefällstrafgesetzes ist bereits volleudet und werden, wie man vernimmt, über die beantragten Modifikationen demnächst com-missionelle Berachuugen unter Beiziehnug von Fachmännern begiuuen. — Die „M. W." meldet, daß zn den Berathungen über Reorganisirung des Unterrichtswesens, welche nächstens begiuuen, auch Vertrauensmänner aus den Kronläudern beigezogen werden. — Die seit einiger Zeit zwischen Frankreich nnd Baden gepflogenen Verhandlungen wegen Anschluß der Telegraphenlinicn sind geschlossen, uud wird durch die Vereiuiguug beider Telegraphenlinien eine directe Correspondenz von Wien nach Paris uud London ermöglicht. — Zwischen Oesterreich und der Schweiz, resp. den Cantonen Graubündten und St. Gallen, siud Verhandlungen eröffnet worden, welche den Abschluß eines Zoll- und Handelsvertrages in Folge des mit Liechtenstein abgeschlossenen ZollvertrageS zum Gegen- fände haben. Se. Durchlaucht Hr. Fürst v. Liech-eustein hat sich vorbehalten, den definitiven Abschluß )es Vertrages mit der, Schweiz von seiner Zustim-uuug abhängig zu machen. — Man schreibt der „Triester Ztg." aus Wien >. August: Die kaiserliche Sanction zum Baue einer 3isenbahn von Teplitz nach Außiq ist dieser Tage cr-'olgt; der Beginn der Arbeiten steht nnn in sehr laher Aussicht. In Bezug auf die bosnischen Unruhen ,md die Unterdrückung der dortigen christlichen Bevölkerung hat unser Cabinet vor wenigen Tagen eine )?ote nach Constautinopel abgesandt, worin es sich in lebhaften Ausdrücken zu Gnnsten der Christen erklärt nnd energische Maßregeln verlangt, widrigenfalls es sich genöthigt sehen würde, einen militärischen Cordon an der Gränze aufzustellen. — Aus Sanuätsrücksichten ist in allen Fabriken, in welchen die Arbeiter den Einflüssen des Bleies ausgesetzt sind, als Bleiweiß- und Meunigfabriken, Schriftgießereien u. s. w., auf höhere Weisung angeordnet worden, daß der Arteiter des Morgens nicht an sein Gewerbe gehe, ohne etwas genossen zu ha-ben, daß er sein Mittagsmahl nur, nachdem er sich die Hände gut gereinigt, und nicht in der Werkstätte verzehre, eben so wenig in derselben schlafe. — Dem ungar. landwirtschaftlichen Vereine wurde die Bewilligung ertheilt, am 21. d. M. eine Generalversammlung zn halten, nm sich wegen Neugestaltung des Vereines zn berathen. — Die zum Eisenbahucongresse in Stuttgart abgegangeueu Bevollmächtigten der österr. Eisenbahnen sind zurückgekehrt. Beschlossen wurde, die gegenwärtige Organisation des deutschen Eiseubahnvereius vorläufig fortbestehen zu lassen, und wenn die gewünschte größere Lebendigkeit deS Wirkens in einem entsprechenden Zeitraume nicht erzielt werdeu sollte, mit Rücksicht auf die eben jetzt in voller Entwickelung begriffenen Bahnverhältnisse sodann weitere Verhandlungen zu eröffnen. — Da6 Denkmal, welches dem im Jahre 1849 iu Siebenbürgen von den Insurgenten wegen seiner Treue an das Hans Oesterreich hingerichteten evau-gelischeil Pfarrer Roth gesetzt wird, ist in der fürstlich Salm'sche» Eisengießerei unter den Wrißgärbern augefertigt worden und bereits vollendet. Dasselbe wird den 10 d. M. im FabrikSgebände zur Besichtigung aufgestellt, und am N>- nach seinem Bestimmungsorte transportirt. — Wie die iu Mailand seit 1. August erscheinende „Epoca" berichtet, hat das Ministerium des Iuuern entschieden, daß Frauen und Kinder jener an deu Ereiguisseu von 1848 betheiligten Individuen, die sich in's Ausland begeben und vou dort nicht mehr zurückgekehrt sind, daher als Ausgewanderte betrachtet werdeu, nicht in die gleiche Cathegorie zu stellen, sondern als österreichische Unterthanen anzu-sehen seien. — Die Ortsbehörde von Zante hat in Betracht, daß auf der ganzen Insel gegenwärtig bloß 1800 blS 2000 Fässer Olivenöl vorrächig sind, bis zur neuen Oliveneinsammlung die Oelausfuhr vevbo-teu, um eiuem für die Bevölkerung fühlbaren Oelman-gel zn begegnen. — Vor einigen Wochen wurden die Sitze, Pulte ic. ans der Paulokirche zu Frankfurt, m 0eu Räumen des weilaud deutschen Parlaments, öffentlich versteigert. Die Nednerbühne erkaufte die katholische Gemeinde Bürget am Maiu, ließ sich daraus eine Kanzel zurecht ziminern, und eingeweiht wurde diese vou einer Jesuiten-Mission. — Der unterseeische Telegraphendraht zwischeu der euglischeu und irischen Küste (Holyhead uud Howth), ist bei dcn Versucheu, die Stelle zu finden, wo er beschädigt sei, mehrfach zerrissen worden, und der größere Theil desselben soll ganz weggespült uud verloreu seiu. Das Tau war zu schwach. Trotz dieses mißluugenen Versuches sind mehrere neue Plane zur Anleguug solcher Telegraphen zwischeu England und Belgien, England und Irland, Irland und Schottland im Werk. — Man schreibt aus Vevey, 2. August: Sowohl die Herzogin von Orleans, als anch die beiden Prinzen werden zu Villeueuve im Hotel Byrou erwartet, woselbst gestern einige Personen ihres Gefolges bereits eingetroffen waren, uud wohin Hr. Thiers sich schon am 31. Juli verfügt hatte, um seine Huldigungen darzubringen. Es heißt, daß die Reise am savoyen'schen Ufer bis Genf fortgesetzt werden soll. Bei den Logiobestrllnngen wird der Name der Herzogin nicht genannt, wie es überhaupt den Anschein hat, als ob, soweit dergleichen möglich, der Schleier des Geheimnisses über diese Reise gebreitet werden soll. — Der Insel Madeira droht ein harter Schlag, und es ist nicht unwahrscheinlich, daß der berühmte Wein dieses NameuS bald nur noch im Gedächtniß der trinkenden Generation leben wird. Ein eigenthümlicher, nie gesehener Mehlthan, der sich in Gestalt eines dicken weißen Staubes auf die Trauben legt,' hat die dießjährige Lese gauz vernichtet, und scheint die Neben selbst tödtlich anzugreifen. Die Einwohner, die nm ihre Zukunft besorgt sind, richten bereits Denkschriften und Petitionen au die portugiesische Regierung mit der dringenden Bitte nm die Erlaubniß, Tabak zu bauen. NZien, li. August. Sichcrem Veruehmen nach, sollen in den nächsten Tagen Schlußberatbungeu zwischeu den Ministerien der Justiz, deö Innern uud der Finanzen über einen Gegenstand Statt finden, welcher bereitS längere Zeit die Anfmerksamkeit der Regierung in Anspruch nimmt, indem dieselbe sowohl für eine Classe von Capitalien, die zn dem besonderen Schutze des Staates berechtigt ist, als auch für die landwirthschafclichen Interessen von hoher Wichtigkeit ist. Es handelt sich nämlich um die Errichtuug von cumulativen Waisen- uud Depositeu - Cassen in allen Kronläudern. Diese Cassen werden bestimmt sein, unter dem Schütze der politischen nud juridischen Behörde die betreffenden Gelder zu verwalteu, nud deu Erfordernissen deö Land-Eigenthums sowohl als der Gewerke auf eine, volle Sicherheit und für beide Theile billigen Zius gewahrend«: Weise zuzuführen. Es ist eiülenchlend, das; von diesen Anstalten die segensreichste!, Folqeu für die Landwirchschaft lü'd Industrie zlioersichslich zu erwarten sind, und darf mau mit vollem Rechte sich versprechen, daß dieselben dazu berufen sind, gewichtige Ringe in der Kette von Maßregeln zu bildeu, die zur Herstellung der Geldverhältnisse und zum Wohle aller Scaatsiuttres' sen allmälig iu's Leben treten. (Lloyd.) V3icn, 8. Aug. Se. k. Hoheit Erzherzog Rai' ner habeu für daS im Zillerthale, in der Dorfgemeinde Zell zu erbauende Armenhaus den Bettag von 100 st. gespendet. — - Sc. Ercellenz der FM. Graf Nadetzky ist am 4. uou Mailand in Verona eingetroffen, von wo er sich am 20. nach Pordenone begibt, um daselbst den Cavallerie-Manöoern, und dann nach Görz, um deu Iufanttrie-Uebungeu beizuwohuen. — Zuverlässigen Nachrichten zufolge befindet sich der iu Ebeuzweier erkrankte durchlauchtigste Hr. Erzherzog Marimiliau von Este k. Hoheit bereits auf dein Wege der Besserung. Der regierende Herzog oou Modeua, welcher vor einigen Tagen zum Besuche seines erkrankten Oheims über Innsbruck nach Ebenzweier gekommen war, uud uoch die Necoiwa» lescenz des hohen Patienten abwarten will, dürfte in einer Woche über Ischl wieder zurückkehre». Auch Ihre königl. Hoheit die Gräfin von Cliambord, die Schwester deö regierenden Herzogs von Modena, be> findet sich zum Besuche ihres kranken Oheims in Ebenzweier. — Professor Franz Ladislaus Celakowsky, eins der hervorragendsten Erscheinnngen in der czechisch^' Literatur, ist, wie die „Bohemia" berichtet, am >'' August im Alter vou l>8 Iahreu in Prag ll^ storben. — Iu Padua haben die Jesuiten die prachtro" Besitzung „San Giovanni dl Verdarra" von der D>' rection des Findelhauses gekauft, nm darin eiu g^ ßes Erziehuugsinstitut zu begründeu. — Aus Marien bürg wird gemeldet: ^' Cholera hat ihreu Weg vou Polen aus wieder ^ uns genommen, und zwar hält sie ihren verheerende! Zug unmittelbar das Weichsel- uud Nogathal en ^ laug von Thorn hinauf bis Danzig und Elbiua. 2) ' sonders stark grassirt sie hier in Marienburg, n>o l 77R zwei Tagen bereits über fünfzig Menschen hingerafft wurden. Innsbruck, 2, August. Der „Votef.T. u.V." macht mit Rücksicht auf die Nachricht der „Triester Ztg.", daß Se. Majestät der König von Sachsen am 27. Juli in Vegleitnng des Herrn Militärgouverueurs Ritter v. Gorczkowsky auf dem kleinen eisernen Dampfer „Messagiere" eine Rundfahrt nach den verschiedenen Forts um Venedig unternommen habe, darauf aufmerksam, daß Se. Majestät die letzten Wochen in den tirolischen Thälern und auf den Hochgebirgen weilte, also wohl uicht gleichzeitig am 27. Juli auf dem adriatischen Meere schissen konnte. Se. Majestät sei an eben diesem Tage, von Lieuz über Windisch-matrei, Defereggen und die Stalleralpe kommend, spät Nachts im Bade Amholz eingetroffen, wo Nachtlager gehalten werden mußte. Am 28. Inll sei die Neise über Vruneck uach Sterzing fortgesetzt worden, von wo der hohe Reisende vor dem am 3l. Juli in Innsbruck erfolgteu Eintreffen mchrere Gebirgs-nnd Alpenbesuche unternommen habe. Am 1. Angnst habe sich Se. Majestät über Heiligwasser auf den darob ragenden Kogel begeben und heute (2. August) sott der hohe Solstein erstiegen werden. Von der montcnegriuiscken Gränze, Ende Juli. Noch immer ist mau wegen Daniel Petrovic auf's Acußerste gespannt. Es heißt, sein Bruder Mirko sei ihm entgegen gereist, um ihn zu bewillkommnen. Der Kaiser von Rußland hat ihn als Kue-sen anerkannt, wie ich Ihnen bereits meldete. Als er den Orden erhielt, mit dem ihn der Czar schmückte, wurde ihm auch eine Schrift zu Theil, worm er „Erlauchter Knez des montenegrinischen Volkes" titulirt wnrde. Seine übrige Vegleitnng erhielt Orden uud goldeue Medaillen. Fürst Daniel erhielt vom russischen Cabinet noch mehrere Medaillen, womit er die Aeltesten und Poglavaren der Ceruagora detheilen wird. Fürst Georg Petroviö Negosch erhielt vom russischen Kaiser den St. Vladimir - Orden dritter Classe. Georg hielt sich lange Zeit in Rußland auf. und hatte selbst eine Zeit lang Aussichten auf das Gospodarat. so »vie er denn anch in Montenegro, selbst noch immer einen bedeutenden Anbang zählt. Daniel soU sich viel mit Verbesserung der innern Zn-stände des Landes beschäftigen wollen, uud es bietet sich ihm hier allerdings ein großes Feld dar. Es soll lhn, wie man sagt, der gelehrte Vuk Stefano-vi« Karadöi« begleiten, und Pläne für die Anlegung der Schuleu in Cetinje und an andern Orten vorbereitet haben. Der Kuez soll gesonnen sein, viele unterrichtete und gelehrte Lente heranzuziehen, mit denen er sich über die Vervollkommnung der Landeszustände berathen will. Diese Absichten schreibt man ihm wenigstens allgemein zn. Was die Wahl des nenen Metropoliten betrifft, so weiß man nichtö Bestimmtes. Wahrscheinlich würde der neue Bischof auch in Nnßland creirt werden, doch muß er sei bisch kennen. In Cernagora ist bloß ein einziger Archi-mandrit in der ostroschaner Nahie, Nicodcm Najce-vie, der sich sür diesen Posten eignen könnte. (Tr Z.) Verlin, 3. August. Dnrch k. Cabinets-Ordre »st dn- Minister des Innern ermächtigt worden, alle fur die Berufung der Provinzial - Landtage nochwen- 'gen Anordnungen zu treffeu. (mithin die Landtago- '".ssarien und die Marschälle in den Provinzen Saucti77'vorz7legen). ^^^"onsdecret ohne königl. vroi.'^,^ ^ ^'" ^''""kl' daß die schon früher " " ' ^"'umenziehnng eines Buu es - Armee- vorderUuter- hechln der Arbeiten der Vundesversammluug zur flache u ommen. Die Sache stehe längst anf ^agesordnnng, uud sei nur durch die Verhaud- ^en'"^'"^^'''^"^ bis jeyt verschoben l". nu .7 ^'b"""M'g, daß sie ganz aufgegeben l"'. daa ^ "^ ^'" ^' Mittheilung entgegeustel-bei seiner f"""'^^^"''""" ^'^^ v. Schreckenstein burg «Is '^^ "sagten Reise nach St- Peters-M. zlisai^ '^^"'b''fehlshaber des bei Frankfurt a. timirt w^"^"b"'den Vundcscorps" amtlich legi- Mainz, 30. Juli. Heute wurde der Redacteur der hiesigen „Volkszeitung", Wohlfahrt — wegen eines Artikels, worin den Staatsmännern der Darmstädter Convention der Vorwnrf gemacht war, daß ihre Sonder - Politik ihnen hoher stünde als die Wohlfahrt Deutschlands — vom großh. Kreisgericht zu 3 Monaten Correctionshausstrafe verurtheilt, Hellermann, der Verleger, aber freigesprochen. Iran k r e i ch. Paris, l. Angust. Der „Siecle" empfiehlt dem Gouveruement, eine politische Amnestie zu erlassen, die nnr zu seinem Vortheile ausschlagen könne- Die Normalschule soll bedeutend umgestaltet werden. Alle philosophischen Disciplinen sollen weg» fallen, und der Unterricht bloß das Studium der Alten umfasscu. Der Miuister des Innern hat ein Rundschreiben erlassen, worin er den Präfecteu über die Form-lichkeit der Vereidignng der neuen Municipalitäten Instruction ertheilt. Es geht auS diesem Documeut das Factum hervor, daß überall die GemeinderachS-wählen erst nach der Einsetzung des neuen Maires Statt finden sollen. Die „Union" kommt auf die Testamentsclansel des Herzogs von Bourbon zu Guusteu der Abkömmlinge der Vender und der Mitglieder der Armee Cond« s zurück. Sie behauptet von Neuem , Graf oon Chambord sei dieser Angelegenheit gänzlich fremd, die keinen politischen Charakter habe, und eine rein gerichtliche Reclamation sei. Sie drückt übrigens zum Voraus ihre Zufriedenheit aus, wenn das Vermacht-uiß des Prinzen Cond« zu Gunsten seiner Waffengefährten endlich an seine Bestimmung gelange. Der Maire von Neuville, welcher iu einem Lyo» ner Blatte einen auderu Candidate» für den Gene-ralrath empfohlen hatte, als das Gouvernement wüuschte, ist suspend!« worden. Das Regierungsblatt von Augouleme le Charentais hat einen officiel-len Artikel, welcher sich in den stärksten Auedrücken dagegen erhebt, daß mun in den Departements Can? didaten für den Gelieralrach aufgestelll, die dem Erwählten der Nation den Eid nicht hätten leisten wollen. Das lst, sagt das Blatt, ein Act von Feindseligkeit gegen daö Gouvernement, und ein Schimpf für die Würde der Wahlkörperschaft, den zurückzuweisen die Pfiicht heischt. OrM'riwlmu'n und Irland London, 3l. Juli. Der „Herald" erklärt die französischen Cabiuecsmodificationeu für eiueu Gegen« stand von rein persönlichem, nicht politischem Interesse. So gern dieß Blatt dem ehrenwerthen Charakter lind den britischen Sympathien des Herrn Dronyn de Lhnys Gerechtigkeit widerfahren lassen will, kann es doch den erwähnten Cabinetsmodifica« tionen keine Wichtigkeit beilegen, da es bei der gegenwärtigen Verfassung Frankreich's ziemlich gleich-gilcig sei, wer im Cabinet Louis Napoleou'S sitze. Das St. Martius-Kirchspiel in London bat beschlossen, eine Anzahl Armenhaus-Inwohner nach Australien zu senden, und die Transportmittel durch eine Vermögenssteuer von 1 D- pr. Pfd. St. aufzubringen. Da sich gegen den Plan eine Opposition erhob, wurde über die Frage abstgestimmt, gerade wie bei einer Parlamentswahl. Der Poll dauerte mehrere Tage und ging gestern zn Ende. 1167 Steuerpflichtige waren für, 380 gegen den Beschluß. H m e r i !; a. New-York, 20. Juli. Man spricht von einem Mißverstäuduiß mit England. Nach dem Wort-lant des Vertrages 1818 haben die amerikanischen Fischerböte uicht das Recht, in den Buchten und Baien von britisch Nordamerika zn fischen; sie dürfen in denselben zu keinem andern Zweck einlaufe!,, als, nm Schul) vor bösem Wetter zu suchen, Ausbesserungen vorznnehmen, oder Holz und Wasser zu holen. Jahre laug uahm man es damit uicht genau; die jepige britische Negierung verfährt aber anders, und Sir I. Pakington will, bis zum etwaigen Abschluß eiues neuen Vertrages, den Wortlaut des alten streng anfrecht erhalten. Ein amerikanisches Schiff „The Cocal," wurde bereits in der Bai von Fundy von einem britischen Cutter gekapert, und uach St. Johns geführt. Die Colonien Nova Scodia, Ca> uada und Newfouuoland haben 6 Kriegsdampfer gegen die amerikanischen Eindringliche ausgerüstet, und von der britischen Regierung Vollmacht zur Wegnahme amerikanischer Boote erhalten. Außerdem sind einige britische Kriegschiffe von der westindischen Station uach jenen Gewässern beordert. Beleidigend für Amerika ist aber die Ausnahme, die zu Gunsten der französischen Fischerfahrzeuge an der Labradorküste gemacht wurde, welche uicht gekapert werden dürfen. Aehuliche Mißverständnisse sind schon öfters vorgekommen und gütlich beigelegt worden; wenn daher der „New-York Herald" mit großen Lettern von einem „drohenden Bruch mit England" spricht, so macht er aus einer Mücke einen Elephanten. Nenes nnd Neuestes. Telegraphische Depesche des Herrn Militär- und Civil-Gouverneurs von Siebenbürgen an Se. Ercelleuz den Herrn Minister des Innern in Wien. Klansenbnrss, 3. August. Heute Früh um 6 Uhr ließen Se. k. k. apostolische Majestät die hiesige Infanterie-Brigade zum Ererciren ausrücken. Nach-dem schon gestern gleich nach der Ankunft Sr. Majestät die Vorstelluugen des Militärs, des Clerus nnd des Adels, sowie der Behörden und der Deputationen der Städte des Districtes Statt gefunden hatten, wurden beute die Localitäteu der Behörden und übrigen Etablissements besichtigt. Hierauf er-tbeilteu Se. Majestät durch mehrere Stunden Audienzen uud beehrten Abends das festlich geschmückte Tbeater mit Merhöchstihrem Besuche. Das zahlreiche Publiknm begrüßte den Monarchen sowobl beim Kommen als Gehen mit deu gewohnten Huldigungen. Telegraphische Depesche. Der Herr Militär- uud Civil-Gouverneur von Siebenbürgen an Se. Ercellen; den Herrn Minister des Innern in Wien. Naa.y Nan»,a, 4. Auquss. Se. k. k. apost. Malert dabe,, beute Frül, , 7 Uhr . Klau sen burg verlassen, i,„d smd »m halb 3 Uhr hi,r emqetroffe,,, von wo Allerhöchstdieselbel, in Begleitung Sr. kais. Hoheit des Hrn. Militär- uud Civil-Gouverneurs Erzherzoas Albrecht die Rundreise durch Ungarn mor« gen fortsetzen werden. Telegraphische Depesche an Se. Ercellenz den Herrn Feldmarschall-Lientenant v. Kempen m Wien. Vlaqy-Somknt, 4. August. Nachdem Se. k. k- apost. Majestät von Klausenburq heute Früh die allerhöchste Reise nack Nagy-Banva anzutreten geruht hatten, überschritten Merböckstdieselben deute Früh im vollkommenste!, Wohlsein die LandeSgränze Siebenbürgens um halb 6 Ubr Nackmittaqs. Auch auf dieser leyten Reiseroute durch die Provinz wurden Se. Majestät von zahlreichen Banderie,, begleitet, und allenthalben von der herbeigeströmten Bevölkerung mit Iub<>l begrüßt. Telegraphische Depeschen. — Frankfnrt, 5. August. In Devisen auf Wien unbedeutendes Geschäft; lombardische 89. — Tnrin, 2. August. Golovin erhielt dem Vernehmen nach die Erlaubniß, in Piemont zu bleiben, jedoch unter der Bedingung, die Redaction deS „Journal de Turin" aufzugeben. — Cassliari, 1. August. Auch auf der Insel Sardinien werden Proteste des Episcopates und des Clerus gegen das projectirte Ehegesep vorbereitet. — Llvorno, 2. August. Cardinal Arpi, Ge-heimsecretär Sr. Heiligkeit des Papstes, ist aus Neapel über Civitavecchia hier angekommen. — Paris, 4. August. Am 15. d. M. wird die angekündigte Revue uicht abgehalten werden. Di Arrondissementsräthe sind auf den 12. August einberufen. ____________ Verleger: Ig«. v. Kleinmayr uud Fedor Bamberg. Verantwortlicher Herausgeber: Ign. v. Kleimuayr. AnI)MR zur Im!mclwrSeitmtA Telegraphischer« (lours Vericht der Staatspapiere vom 7. August 1852. StaatsschilldvtrschreikungtN zu 5 M. (in CM.) 9? 9/16 dttto .41/2. . 87 3/4 detto ., ^ „ „ 7» 1/4 detto „ 3 „ „ 381/2 Darlehen mit Verlosung v. I. 1834, für 500 N. 229 für 100 st. dctto detto 1839 , „ 250 „ 1W 1/2 für 100 ft. NcucS Anlchen Litter» ä........ 98 l/^ Lombard. Anlehcn.......... 106 l/4 Vans-Actien, Vr. Stück 1380 fi. 24 !/2 ft. Fus,, Gull,., 118 1/1 3 Monat, Hamburg, für 100 Thaler Banco, M!» 176 i Mm,ai. London, für 1 Pfund Sterlin, Gulden ^ l ^'^ Bf, kurz^Sich^. Mailand, für 300 Oesterreich. Lire, Guld. 1 >9 i/4 Vf. 2 Mon t. Marseille, für ^0<» ^>c,»s,». Gulo 1^11/^ 2 Monat, 'karis, sur 3<»0 ärmikeu «>»,!>t> 1411/2 2 Moil,,. Gold- und Silber-Course vom 7. August 1852. Brie,. Geld. Kais. Mimz-D>leaten Agio .... — 257/8 dctto Nand - dto „ . . . . 25 3/8 QullI »l ,u2rcu „ .... — 24 1/4 Napolcoüsd'or's „ . . . . — 9.81 Souuerainsd'or's „ . . . . — 16.32 Ruß. Imperial „ . . . . — 9.46 Friet'rlch^d'or's „ . , , — 9.52 Gugl. Soucralugs „ . . . . — 11.53 Silbcraqio ........ — 18 7/8 Fremden-^nzelge der hier A«geko»l«»e„en «nd Abgereisten. Den 30. Juli ,852. Hr Graf öodlcm, — u>,d Hr. Arthur Raby, beide Renders, — und Hr. Hiluiar Noidlinger, Hai,-del^agenl, alle 3 von Triest nach W>en. — Hr, ^o>r> Westuioreland, enal. Gesandte, — und Hr. Äremer, Professor, delde von Wlen „ach Trieft. — Hr. Di. Noxzani. Med. Doctor, von Vuedig >.ach Wi.n. — Hr. Uhlich, Rcinie,', vcn Tuffer nach Trieft. — Hr. Benaki, Handelsmann, von ^ratz nach Ti'ieft. Den 3l. Hr Herzbiuch, Iu»lizrath; — Hi'. Marschal, Rentier; —H>'. v. A)^rusji, Privatie,-,— und H>-. Zividale, H^lldelt'mani', alle 4 von Wien nach Triest. — Hr. Eugen Peters, Handelsmann, von Tuest nach Wien. __ H>'. Vianello, Prlvalier, von Wien nach Venedia. Den l. Augn ft. Hr. v. Renner < Oestreich er, Ge-„era!. Consul, von Trieft nach Rohitsch, — Hr. Franz Sldynko, Camera!. Commissar j — Hr. v Kali-nowsk,, k. prensi. Officier, — und Hr. Alois Do-brilla, Advocar, alle 3 ocn Trieft nach G>aß. ._ H>'. Joseph Hemo, Re»t,er, von Coifu »ach Wien — Hr. Dr. Vernheim, — Fr. Ba'tolu^i, — und Hl'. Kirchmayer, alle 3 Privatiers, von Wien »ach Triol. — Fr. Gräfin Christalnik, von Klagenfui t nach Rohitsch. — Hr. Brandftetter, k. k. Oberfioan^ath, nach Baden. Den 2, Hr. Fürst Wmdlschgratz, von Wien nach Haasberg. — Hr. Carl Graf Äichelburg, Privatier, von Cilli. __ Hr. Ritter v. Non, Ministerialrach; — Hr. Gottfried Göschl, Gutsbesitzer; — Hl. Eduard König, Parilculier; — Hr, Manmus, bad. Justiz. Ministerial. Tecretär; - Hr. ^> eorg Psitzner, — und Hr. Zaz;arango, beide Handtlsleute, ,_ m.d Hr. Doderer, Architect', alle 7 von Wien nach Triest. -Hr. Domokos de Zaia Kapolts, k. k. Rath u»d T,uchseß, — nnd Hr. D>'. August Alber Ritter v. Glansterten, Ministerial-Conclpist, beide von Triest nach Wien. Den 3. H'.'. Dr. Alois Terzaghi, k. k. Hosrath, von Wien. — Hr. Dr. Julius v. Vest, Medicinal-rath, von Grah. — Hr. Angelo Graf Medalago-Albani, Privatier; — Hr. Sachsinger, Med. Dr.; — Hr. Franz Lettis, Mercantil - Capican; —Hr. Comi, Handelsmann. — und Hr. Christian Schlittenbauer, Bildhauer, alle 5 von Wien nach Trieft. — Hi-. Anton v. Angelini, k. k. Landrath; — Hr. Joseph Padowey, K'iegsmiuist. Reg'st.-Direct. -Adjunct; -Hr. Georg M'talkovich, Handelsmann», — und Hr. Johann Iermer, k. k. Hofobsthändler, alle 4 von > Tnest nach Wien. Den 4. Hr. Baumayer, LandesgerichtS.Assessor, von Cilli nach Triest. — Hr. Conte Puccini, ^. u. Hr Georg Margetic, beide Professoren; —Hr. The-lemanu , Fabiits ^ Director; —Hr. Matthäus Z l84 , ^imon Ukmar von Duple. H. Nr, l l, wider den u»l)c-kannt wo befindlichen Franz Kudau von edcndort, H. Nr 4 und dessen ednUalls rindelanntc Mechlö-nachfolger, die Klage nus Ane.r'emnmq des Eigen thumes und Elsilim'g der zu der, zn Lo>che ^cleg». »en, im Gillndduchc der Gü'Il Maria Au «,l'»jll^a, dann dem Keller und dcr Kammer ober demKeller, nebst der daranstoßenden Oedniß ö'tnitz angebracht, worüber zur mündlichen Verhandlung dieser Rechtssache nntcr dem .'.nyange des §. 29 a. G. O. die Tagsatzung auf den 5. November ,852 Vormittags 9 Uhr vor diesem B.znks-gerichte angeordnet worden sey. Nachdem der Auscnlhalt der Geklagten unbekannt ist, so hat man demsettcn in der Person dcs Matthäus Laurentschitsch von Oberfeld, einen l^n-ruttir- » Jahren, welcher der kraimschen Sprache mächtig ist, wird in der Schnitt-, Cur-rent- und Modewarcnhanolung des Albert Trinker in Laidach, gegen gute Bedingnlffe aufgenommen. Auswärtige, welche sich jedoch früher vorzustellen haben, werden vorgezogen. Z. 1056. (3) Miihl-Verkauf. Eine Walk. und Mahlmühle sammt Oelpressen, im bestenBau-Mande, in derNähc vonKrain-burg gelegen, und einem nachweisbaren jährlichen Reinerträge von 2000 ft., ist eingetretener Ve> Haltnisse wegen billig zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt über frankirte Briefe, welchen die Briefmarke für die Antwort bei' liegt, der Advoc tt und Notar It«'. Merk in Kranibnrg. Z. ,055. (3) Wohnungs-Anzeige. Im Hause Nr. 235, in der Stadt, ist em mcublirtes Monatzimmer sogleich zu beziehen. Das Nähere un Hause daselbst, im 1. Stock. Z. N»73 (') B.i Mathitts Gerber, Buchbinder in ^ a i b a ch , ist so eben crschicnen und in o<'n Buch-l^indluüljc'n zu Klagenfuit ben, in L a i d a ch bei Ist«, v» Kleimnayr st ^edov Vamberss Misstsllskrellz. Gb.. ,°«< trachtungsbuch für katholische Lhnsscn. Mit Genehmigung der gcistl Bel,örde. Hcrausgeg^ den von mehreren Geistlichen. 36 Bogen 8". mit feinem„Titelkupfer in Umschlag geheftet 'preis 4:; kr- Pracht-Ausgade auf fcincm Papier mit farbig^ Titelblatt elegant ausgestattet Preis l fi, >2^ So wohl die Ordnung der darin enthalte"^' Gebete, als auch die Mannigfaltigkeit derselben, """ vorzüglich die kräftige und zugleich herzliche Spr^ machen dieß Gebetbuch zur Andacht förderlich "" zum Gebrauche angenehm. Kreuzweg Andacht mit Litaneien, nebst einem Anhange, enthaltend- (Hesanfte „nd (Gebete. Mit Guthcißuna, der geistl. Behörde. 4 Bogt" mit feinem Stahlstich, nebst l4 Stationsbiloern. Dritte Auflage, Preis in Umschlag geheftet 10 kr.