LllibllcherOMtullg. Nr. 47. PlänumefatiVNspltis: In, Lomptolr ganzj. fl. i!, halbj. si. .^.50. Fllr die Zustelluna in« Hau« halbj.,^s>lr. Mit dcrPost „anzj. fi. 1«, halbj. fi. ?.5d. Dienstog, 2«. Februar Insert ionsgebllyr bis lo Zeilen: imal 80 lr., lm.80lr., Im. I st.; sonst pr. Zeile N». 6 ll., ü«i.8lr., lm. 10 lr. u< f. w. Insertionöstenipel jedesm. 30 lr. 1867. Mit I. März beginnt ein neues Abonnement anf die „Laibacher Zeitung." Der P räu umcr ati ons-Prci s beträgt für die Zeit vom 1. März bis Ende Juni 1807: Im Comptoir offen.......3 fl. <>7 kr. Im Comptoir unter Convert . . . . 4 „ — „ Für Laibach ins Hans zugestellt . . . 4 „ — „ Mit Post untcr Schleifen.....5 .. ^ » Amtlicher Theil. Sc. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller-höchstem Handschreiben vom 21. Februar d. I. Allcr-höchstihrcm Cabiuctsdirector Hofrathc Adolf Ritter von Brauu unter Vclassnng in seiner Stellung tarfrci dcn Titel nnd Charakter cincö Staatsrathcs allcrguädigst zu verleihen gcrnht. Se. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller« höchster Entschlicßnng vom 30. Fcbrnar d. I. dem ilbcr-zähligen Oberlandcsgcrichtsrathc bei dem österreichischen Oberlaildesgerichtc Dr. Mori.; Nitter v. Schmerling dic bei diesem Obcrlandcsgerichtc erledigte systemisirtc Oberlandcsgerichtsrathsstellc mit den systennnäßigen Bezügen allcrgnädigst zn verleihen geruht. Nichtamtlicher Theil. Laibach, 2l>. Fcbrnar. Wir finden in der „Independence belgc" ein so richtig gezeichnetes Vild der gegenwärtigen Situation Oesterreichs, daß wir cs uus nicht versage», können, dasselbe hier wiederzugeben. Die „Indepcndancc bclgc" sagt von den jüngsten, an die trans- und cislcithanischeu Laudtage gerichteten kaiserlichen Rcscriftteu, daß durch sie eine ncnc, scharf gezeichnete Sachlage geschaffen worden sei, die mau mit lebhaftester Geunglhnnng begrüßt habe. Namentlich in Ungarn bürge die Eiumüthigkcit dieser Knndgcbnngcn für die Aufrichtigkeit derselben. Selbst die Haltung der änßcrstcn linken gebe keinen Grnud zu einer Trübling des vollständigen Einvernehmens, mit dem das kaiser- liche Rescript begrüßt worden sei. Aber anch in den anderen Provinzen habe ein den Ansichten der Regicrnng sehr günstiger Umschwnug Platz gegriffen. Die centra-listischc Partei, die einzige, dic dem Ausgleich mit Ungarn Opposition machen könnte, nehme sichtlich ab, und die wcitanö überwiegende Mehrzahl der Landtage werde einem Arrangement beistimmen, das dem westlichen Theile der Monarchie dieselbe Summe der eonstitnlionellen Freiheiten und Bürgschaften fichcrc, welche den untcr der Krone dcs h. Stephan vereinigten Provinzen gegeben worden. Die antouomislischcu Tendenzen slavischer Pro. vinzcn würden der Negierung keine Verlegenheit bereiten. In dem Momente nämlich, in welchem die translcilha-nischen Slaven dic Wiederherstellung ihrer nach Jahrhunderten zählenden Union mit'Ungarn annähmen, würden auch dic Czcchcn und Polen die Garantien nicht zurückweisen, die ilmeu cine Einigung mit dein deutschen Clement bietet, fnlls nur ihre nationale Empfindlichkeit geschont und ihnen dic freie Entwicklung ihrer nationalen Interessen zugesichert wird Die „A. A. Ztg." vuui 14. d. brachte unter der Ucberschrift „Oesterreich und Deutschland" allgemeine Gesichtspunkte über das Programm dcs gegenwärtigen österreichischen Cabinets, die nach einer Berliner Corrc-spondenz der „A. A. Ztg." in Berliner politischen Kreisen mit demjenigen Interesse aufgenommen worden sind, welches dcr Wunsch crrcgt, daß es den Bemühungen dieses Cabinets gelingen möge, den geeigneten Vcrfassnugs-Organismus für das österreichische Völkcrlcbcn aufzn» finden und zur Geltung zu bringen. „Dnrch den c 0 n> stitntioncllcn Dualismnö — filgt dcr Cor-respondent hinzu — kann diese Anfgabc gelöst wcr> den, da nebcn dcm ungarischen Staaten-Complez,- die Gesamntthcit dcr übrigen Landtage dcr österreichischcu Kronländer, wic sic sich in dcm Rcichsralh repräscntirt, znr vcrfaffungsmäßigcn Mitwirkung im Etaatslcbcu gc-langt. Innerhalb dieser beiden Formationen ist eine Mannigfaltigkeit von Vcrfnssüngsorgnncn denkbar, in wclchcn die berechtigten nationalen Ansprüche ihre Berücksichtigung finden könncn. Wic der östliche Slaats theil Oesterreichs dic Anfgabc hat, dcn nationalen Ansprüchen zn genügen, so wird anch in dcr westlichen Rcichshälftc cinc Anerkennung nationaler Ansprüche zur Förderung dcr Eintracht dienen. Die Opposition anf den cisleithanischen Vandlagcn, welche die Lösnng dcr ^crfassnngsangelcgenhcit von dcr Genehmigung dcr an Ungarn in dcu gemeinsamen Rcichsangclegenhcitcn zn »lachenden Concessionen abhängig machen wollte, scheint in jüngster Zeit dic Verhältnisse tiefer erfaßt zn habcn, besonders da durch dic kaiserliche Entschließung vom 4. d. dcr verfassungsmäßige (engere) Ncichsrath am 18. März d. I. nach Wien bcruscu, die Streitfrage wegen des ftrojcctirtcu außerordentlichen Reichstags alfo erledigt ist. Die ^ösnng der Vcrfassnngsfragc dcs Kaiserreichs hat nicht nnr ein österreichisches, sondern anch cin europäisches Iutcressc. Iu dcm Augenblicke, wo das östcrrci-sche Vcrfassnngslcben sich in geregelten Bahnen bcwcgt, wcrdcn die Handclsbezichnngcil zwischen Oesterreich und dem Zollverein sich großartig entwickeln lind diejenige freundnachbarlichc Stimmnug iu Oesterreich gegen Prcn> ßcn hervorrufen, welche in dcm übrigen Dcntschland uach dcm Kricgc bereits wieder hervorgetreten ist. Preußen wird dem Streben dcs österreichischen Cabinets, die gemeinsamen dentschcn Interessen zn pflegen, in gleicher Weise entgegenkommen, und die Entwicklnngcn anf dcn materiellen, wic anf dcu geistigen Gebieten des Staats' lebcns werden in Oesterreich dann die Einsicht befestigen, daß die Herstellung dreier Etaatcugruppcn statt des frühc-rcn dcntschcn Bnndes durch dcu Fricdcn zn Prag dnrch» aus den wahren Interessen Mittel-Enropa's cntspricht. Oesterreichs Blüthe ist durch dic Ausgleichung mit Ungarn bedingt, nnd wir können nur dcu Wnnsch ansspre» chcn, daß in dcn Rcichsrath Männer gewählt werden, welche cs nusgcgebcu habcu, Oesterreich uach dcr confti-tntioncllcn Schablone anderer Bänder regieren zn wollen. Oesterreich hat die Ansgabe, dcu Vcrfafsnngsorganismus aufzustellen, in welchem die Einheit ciues Staalenvollcs znr Verwirklichung gelangt ist." Oesterreich. Pest, 21. Februar. Dcr „Lcitha" wird von hier geschrieben: Vor der Frcndcnfcicr, welche bci Ankunft Sr. Majestät in sichcrc Aussicht gestellt ist, habcu wir uoch ciue Tralierfeierlichkeit vor der Schwelle, die Beisetzung der Leiche dcs leider dahingeschiedenen Erzherzogs Stephan in der Familiengruft in der Ofncr Burgcaftellc. Ob das Leichenbegängnis; nun ein feierliches oder cin stilles scin wird, darüber vcrlantct noch nichts. Das Requiem jedoch wird, wic wir vcruchmcu, iu solennster Weise in allen Landesthcilcn eelebrirt werden. — Dcr Frcihcitsbanm wird, wie wir schon öffentlich erfahren, cinc Anzahl neucr Vlättcr treiben. Dcr ..Pcstcr Lloyd" erhält, wenn anch keinen Rivalen, so doch einen achtens-wcrlhcn Collcgeu, in dcr „Hnngaria", wclchc in ihrer letzten Nummer dic Voranzeige machte, daß sie sich vom 1. März l. I. ab in cm politisches Tageblatt mctamor» phosiren nnd dcr Voranzeige uach jährlich uur acht Dlnnpsschifffahrt rund um dic Erdc. Der Dampf hat uuu alle Occanc sich erobert und kein Theil dcs Weltmeers ist von ihm unberührt. Bis zum Iahrc 18Z7 war dic Dampfschifffahrt nnr auf Strömc uud 5lüstcn beschränkt; damals begannen, man kann sagen in schüchterner und verzagter Wcise, die Fahrten über das atlantische Meer zwischen Enropa uud Nordamerika, aber bald lieferten fic dcn Vcwcis, daß dcr Welthandel großartigen Gewinn ans ihnen ziehen k"'uu'. ^' is zu dcm großen Stapelplatz ui Californicn gelangt. Dauu erst wird jenes große Nordamerika recht eigentlich zn einem Lande dcr Mitte anf dem Erdball, nnd cs kann nicht fehlen, daß ein beträchtlicher Theil dcs Weltverkehrs zwischen Osten nnd Westen sich in scinc Handelsbahncu lenkt. Dann werden dic wcstamcrika-nischcu wic dic ostafiatischen Gcstadc dcr Südscc mchr imd mchr ihrcr so lange vereinsamten Fernc entrückt und immcr mächtiger in dic Wcllcnschlägc des großen Verkehrs gczogcn. Sie wcrdcn sich gegenseitig ergänzen. Bald können Menschen und Waaren nnf dem nenen Wege über dic Südscc nnd dic Bahn, wclchc Nord-Amerika in seiner ganzen Breitc dnrchschneidct, von Shanghai bis London binnen scchs Wochen gelangen, also schneller als jetzt anf dcm Wcge nbcr das rothe Meer möglich ist. Anch wird dic ncnc Linic gegenüber jcucr durch deu indischen Ocean einen Vorzng haben, dcn ich keines» wegs gering anschlage. Sie zicht ganz uud gar dnrch ein gemäßigtes Klima, und Waaren, dic anf ihr bc< fördert wcrdcn, branchen nicht, wic jenc, wclchc übcr Suez nnd Singapore nach China und Japan odcr von dort nach Enropa gehen, zweimal die Linic zn passircn. Enropa wird gewiß einen beträchtlichen Theil feiner Thceladuna.cn anf diesem ucncn Wege beziehen, welchen auch andere wcrthvolle, nicht schwer ins Gewicht fallende Artikel wählen wcrdcn. Somit wird cinc große Lücke ausgefüllt wcrdcn nnd gleichzeitig ist anch cinc andere noch größere ausgefüllt worden. Dcr südliche Thcil dcs stillen Oceans hatte noch kcinc Dampfer zwischen Wcstamcrika nnd dcn australischen Colonicn. Beide waren ohne dircctc Vcrbindnng. Cine solche ist seit ciuigcn Monaten inö Leben getreten, also in demselben Iahrc, in wclchcm anch das atlantische Telcgraphcnkabcl definitiv gelegt worden ist und sich als branchbar bewährt. Von Pa< nama gehen nnn Dampfer direct uach Ncn.Seeland, das seinerseits schon seit längerer Zeit cinc regelmäßige Vcrbindnng mit Australien nntcrhält. So ist dcr großc Krcis geschlossen. Man fährt mit Dampf rnnd nm dcn Crdball, dcnn dic beiden Landengen, in Central»Amcrila und Egyptcn, sind mit Schic-ueusträngcn belegt. Cinc Rcisc nin dic Welt kann hcute binnen drei Monaten zurnckgclcgt wcrdcn. Dic „Illustrated Melbourne Post" cuthätt cine Schilderung dcr Fahrt dcö Dampfers „Ralaia," dcr Pionnier dcr ncncn Linic gewesen ist. Am 22. Juli 1866 bekam cr Cap Palliscr in Nen'Secland in Sicht lind warf am 1. August Ankcr im Hafen von Sydney in Ncn-Südwalcs. Dic Bricfc, wclchc cr dorthin brachte, 302 Gnlden losten werde. Dieses Blatt, von dcn, gewiegten Journalisten Hcrrn Julius Vccrmann rcdigirt, wird als politische deutsches Volksblatt Earricre zn machen suchen. In einer gestern in Ofen stattgehabten Gcncralvcr-sammlnng dcs dortigen Magistrates nnd des Vürger-ausschnsscs hat der dortige Oberbürgermeister dcin Herrn Obn's'adlhanptli'nnn v. P^iovits das demselben von Er. Majestät huldreichst verliehene Vcrdicustlrcuz des Franz.Joseph Ordens an dic Brnst geheftet, worauf Herr Obcrstadthauptüiauu eine patriotische Rede hielt, N'elchc von der Versammlung mit begeisterten Eljcnrnfcn unterkrochen wnrde. Gestern haben sämmtliche politische Dieaslericn von Sr. Excellenz dem Herrn Taverniclis Baron v. Scnnycy in großen Dcpntationcn Abschied genommen, wobei dic Beamten der Statthalterci Sr. Er-ccllcnz als Erinnerungszeichen cin Prachtalbum nberrcichtcn. Pcst, 23. Fcbrnar. Hentc um 11 Uhr Vormit' tags ist Siting der D cp uti rtcn ta fel. Im Leitartikel dcs hcntc unter der Rcdactiol» Pompcry's znni ersten male erschienenen „Magyarorszag" heißt es: Es gilt, die Ueberzeugung zu erwecken, daß Ungarn, welches den Bestand der Monarchie aufrichtig wünscht, mit seiner Selbständigkeit dieses gemeinsame Interesse nicht gefährdet und auch seine Kraft in der loyalen Absicht zn entwickeln strebt, nm dcn Thron uud die Mouarchie vertheidigen zu löuucn, — Die Leiche des Erzherzogs Stc -phan ist heute mit demTricstcr Zng angekommen und in der crzherzoglichcn Gruft iu aller Stille beigesetzt worden. — Ueber die in Ungarn znr Feier der Verfassung stattgcfnndcncu Feierlichkeiten liegen heute fol-gcnde Berichte vor: Gran schmückte sich am 19. d. M. mit Nationalfahncn nnd illuminirtc des Abends. Ein Fackelzug mit i'ibcr ,' llm^l-«' aufgerichtet wcrdcn soll; allein die Ans« sichten für die Regierung zur Bchaupluug der von ihr beausprnchtcn Punkte bestehen nach allem mindestens nicht llngünstig. Wahrhast immens indeß würde das Kraftmaß dcs freilich dann nicht mehr norddeutschen, sondern deutschen Bundes sich gestalten, wenn auch uoch dcr deutsche Südcu zn dem deutschen Norden hinzutreten sollte. Bei dem gleichen Procentsatzc für die Streitmacht desselben würdc dcr Süden nämlich clwa 4 Armee-corps odcr 36 Regimenter Infanterie nnd 20 Regimenter Cavalcric aufstellen nnd fomit die Ziffer dcr mit jedem gegebenen Moment bereiten Truppcustärkc sich zusammcu auf 144 bis I5>0 Infanterie- uud über 90 Eavaleric-Regimeutcr stcigcru. Die Möglichkeit dazu aber liegt vor, ja mit dem Abschluß des norddeutschen Verfassungswcrlcs würdc sich eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür ergeben, lind die Besorgniß lind Eifcrsncht, womit namentlich Frankreich auf dcu ihm ncn crstaudcucu Riva! blickt, kann danach allerdings nur begreiflich erscheinen. Karlsrukr. 2l. Februar. Die „Karlsr. Ztg." theilt mit, daß Baden seine Gewehre in Hiutcrladungs-gewchrc preußischen Modells umäudcrn läßt. Die ba. bische Infanterie wcrdc dadurch iu 8 bis 10 Monaten mit Gewehren versehen sein, welche das preußische Kali' bcr haben, für welche also dicsclbc Munition wie beim norddeutschen Bnndcshecr verwendbar sei. 3lc>„», 21. Februar. Heute Morgcus hat ciu Consistorii: m stattgcsuudcu. Der Papst, uachdcm waren um eine Woche jüugcr als bic, welche am 12tcu Juli auf dem Wege über Suez nach Sydney gekommen waren, nud die europäischen Nachrichten sind dnrch dcn europäisch.indischen Telegraphen vorweggenommen wor< den. Dieser Nachtheil gleicht sich nun wohl aus, seit» dem dcr atlantische Telegraph in Wirksamkeit ist. Wir wollen zeigen, wie dcr Dienst dcr Dampfer in einander greift. Die ceulral'amcrilauischc Post von und nach Enropa wird auf dem atlantischen Ocean von dcr lsogenannten westindischen) Royal-Stcam-Mail-Packct'Eompany besorgt. Der Dampfer „Atrado," wel« cher dic für die Südsec bestimmte Post an Bord hattc. legte die Fahrt von Southampton nach St. Tomas, dem bclauntcn Knotenpunkte der Antillen, in 14 Tagen zurück. Er kam am 16. Inni dort an. Vinucn wenigen Stnndcn wurden Reisende, Briefe und Waaren auf dcn llcincn Dampfer „Tamar" übergeladen, dcr sofort nach Eolon - Aspiuwall, dem atlantischen Endpunkte dcr Panamabahn, abging. Dort lain das Schiff nach eincr fünfhalbtägigcn Fahrt an; die Strecke ist abcr schon einigc Male in 22 Stnndcn zurückgelegt worden. In Pauama faud ciuc nnnöthigc Verzögerung von 48 Stnudcn statt, bis znm 24. Iuui. Dic „Rakaia" war von Europa her über St. Vincent, Rio dc Janeiro uud durch die Mngcllaus-Straßc am 18. Juni iu Panama angekommen. Sie hatte viel stürmisches Wcttcr anf ihrer Reise von 11 315 Sccmcilcn gehabt nnd trotzdem durchschnittlich 1037 Knoten iu dcr Etnndc zurückgelegt. Von Milfort-Ha» ven bis Panama war sic nur 46 Tagc nnd 11 Stnn-den unterwegs: ? Tagc und II Stnndcn hattc sie in St. Vincent liegen bleiben müssen und in dcr Magcl« lans'Straßc verlor sic 3 Tagc, wcil sie des dunkeln nnd stürmischen WcttcrS halber bei Nacht vor Aukcr ging. Sie ist 265 Fuß lang, hat aber dcnl Dcckbal. kcn eine Breite von 32 Fuß, die Tiefe beträgt 26 Fuß, dic Tragfähigkeit 93? Tonnen, Pfcrdckraft 35)0. Bei Panama müssen größcrc Schiffe bei dcr kleinen Iuscl Taboga vor Anlcr gchcn, wcil die Bai sclber zu seicht ist. Dort lag die '„Ralaia" bis znm 24. Inni Nachmittags. Dann stach sie in Sec nach Südcn hin, dnblirte dic 80 Miles entfernte Landspitze Mala nnd fllhr nach dcn Galapagos'Inseln, welche sie iu Sicht bekam und zur rcchtcu Seite liegen ließ. Von dort fuhr sie im großen Bogen gegen die Pitcairn-Inseln hin, gelangte in dic Hnmboldt-Acquinoctialströmnng, hattc Passatwind nnd legte in 12 Tagen lind 12 Stunden die Hälfte dcr Rcise zurück. Das Wcttcr war prächtig. Das Thermometer zeigte zwischen den Tropen etwa 80° 1! präeonisirt. Paris, 22. Februar. Im gesetzgebenden Körper saud hcutc die Interpellation wegen Vcrlctznng dcs Bricfgchcimnifscs statt. Pellctan greift das Rnndschreiben dcs Gencralpostoircctors Vandal an. Lctztcrcr crwidcrt ihm, worauf Picard rcplicirt. Miuislcr i)couhcr erlcnut cs an, daß cs nicht in dcr Ordnung war, daß die Agcutcu dcr Post dic Briefe ali dic Ächördcn einsandten. Dic Agenten dcr Post dürfcn keine Initiative ergreifen, sondern müssen Wei-suugcu abwarten. Martcl sagt, daß die Opposition, nachdem Minister Rouhcr das Ruudschreibcu uicht gebilligt hat, uichls mchr zu sagcu habe. Die ci» fache Tagesordnung wird mit nngchcucrcr Majorität angcno m m c n. London, 20. Fcbrnar. (A. A. Ztg.) Indcm dcr Eolouialmiuistcr Lord Earnarvon in dcr Oberhaus s i tz u n g vom 19. d. dic zwcitc Lcsnng der ..British North America Bill" beantragte, gab cr einen Umriß ihrcr Hauptbcstilnmuugcn. Dcr Gcdaulc an ciue C on-födcration dcr vcrschicdcucn b r iti sch - n ord-amerikanischen Eolonicn war seit länger als vierzig Iahrcn agitirt wordcu, aber erst in lchter ^eit gewann cr praktische Bedeutung lind Gestaltimg durch cin Ucbcrciukommniß nuter dc,l Vertretern der vcrschie« dcncn Eolouieu. Dic Bill bestimmt, daß ciu gcmcin-samcr Gcucralslatthaltcr dlirch die Krouc cruaullt wcrdc, und ans dcn Eolonialfondö cincn Inhrcsgehalt von 10.000 Pf. St. bczichc. Die Vice' Statthalter dcr einzelnen Provinzen werden vom Gcncralstatthaltcr anf sails Jahre ernannt. Es gibt cin allgemeines odcr Ecntral-Parlamcut für dic gccinigtc Eoufödcration, nnd daneben örtlichc Legislaturen für jede Provinz; jcncs bcstcht alls ciucm Obcrhaus (l.!^«- (^l:nn1)n>) und cincm Unterhans (I.mv^r 1iou«u), dic 72 Mitglieder dcs crstern wcrdcn gcivählt auf Lebenszeit, während die Krone nicht mchr als 6 Mitglieder in gewissen Fällen zn ernennen befugt ist; das Unterhaus besteht ans 1.^1 Mitgliedern, die auf fünf Jahre gewählt wcrdcn. Dcn Provinzial'Lcgislatnrcn bleiben alle rein örtlichen Angelegenheiten überlassen, während das Ecntral» Parlamcnt dic dcn vcrbündctcn Provinzen gcmcinsamcn Intcrcsscn zn bchandcln hat. Da die Abgeordneten selbst für die ncnc Eonfödcration dcn Namcn Eana da vorgeschlagen, so hat Ihrc Majcstät die Anuahmc dieses Namcns gc-ilchmigt. Vorläufig umfaßt der Plan die Niederlassungen Prinz.Edwards-Iuscl, Britisch^Eolnmbia, Neu-sliudlaud nnd Vancouver's' Eilaiid noch uicht; abcr cs ist zu hoffcu, daß auch diese Eolonicu mit dcr Zeit dcr Eoufödcratiou beitrcteil wcrdcu, wovou sic bis jetzt uoch durch gewisse widcrstrcilcndc Interessen, jedoch nicht von bcsondcrm Gewicht, zurückgehalten wcrdcn. Bezüglich der gegen Eanada crhobcncu Bcschuldigling, daß cs gcgcn dic ssrcihandclspolitik der andcin Provinzen cin Zollschiitz' Systcm aufrccht zu haltcn snchc, bemerkte dcr Ministcr: anch in Eanada habc die Freihandels - Theorie in letzter Zeit große Fortschritte gemacht, uud dnrch dcn Eintritt Eanada's in ciucn Bund mit seinen Schwcstcrcolouicn werde dieses Princip mehr nnd mchr erstarken. Es sei unrichtig daß 'Neu.Schottland dcr Föderation cntgcgcngcwcscn, wenigstens gelte das nicht vou der Mehrzahl scincr Bevölkerung ; dic cauadischc uud ueubrauuschwcigischc Bevölkerung habc die Idcc dcr Eonfödcration von vornherein mit Wäruc aufgefaßt. Auch dic Uuion Schottlands mit Großbriwnicn fci anfangs anf Widerstand gcstosscn, abcr im wachscndcn Gefühl dcr gemeinsamen Intcresscn lind gcmcinsamcn Sympathien bald vcrschwnndcn, nnd dicsclbc Erschcinnng wcrdc sich in Brittisch'Nordamcrika widcrholcn. Die jctzigc Bill sei die richtige Grnndlagc dafür, indcm sic die Volks-vcrtrctnng iin Vollc selbst basire, dcn bisherigen Eifcr-süchtclcicu zwischcu Ober- uud ?ticdcr>Eanada cln Ende zn machen verheiße, lind dnrch gemeinsame Schutz« nnd Trntzmaßnahmcn dcs Bundes nach Außen, dcn ganzci« Bnnd wie dcsscn einzelne Glieder verstärke. Kurz. dcr Minister hosft von dcr Annahme dicscr Bill das Beste nnd faßte am Schlnß scincr Rede staatsmäuuisch auch dic spätere Zukunft in's Auge, iu wclchcr der jetzt znm brittifchcn Rcichsvcvband gchörigc nordaincricanischc Staa-tcnbnnd cin großer sclbststäudigcr Staat wcrdcn, M'd scinc stolze Stcllnng ncbcn cincr der ersten Großmächte der Welt — den vereinigten Staaten — einnehmen 30?) werde. (Hört!) Graf Ruffel sprach seinen Beifall ans.! Die Maßregel sci eine weise nnd er werde namentlich auch die Haudelsbe;ichuugcn der brittisch^uordaiuerieaui' scheu Prouiuzeu zn dcr benachbarten Uuion gewaltig fördern und heben. Nachdeiu noch Lord Monck nnd ^ord ^yvcdin ihre Zustimmung ausgedrückt, wurde, die Aill znln zweitenmal gelesen, nnd das Haus ver«, tagte sich bald nach ,^ Uhr Abends. ^ Warschan, 1 ^. Februar. Aus Lithan e u wird ^ von cincnl dort jüngst erlassenen Verbot gemeldet, nach ^ welchem von uliu au leiu Katholik oder Jude eine Post» halterci pachten darf. Dcu allein zulässigen Pächtern griechisch-ovlhodoxer Confession wird im Contract die Verpflichtung auferlegt, ausschließlich Persoueu dieser letzteren Confession als Kutscher und Diener bei dcr Post anzustellen. Wem die Verhältnisse in den lithan» ischcn Provinzen auch unr oberflächlich bekannt sind, dcr weiß, daß dort seither fast alle Posthaltercien an Iudeu, hiu uud wieder auch au Gutsbesitzer, die mit sehr wenigen Ausnahmen katholisch sind, verpachtet zu werden pflegten, daß die Kutscher (Postillone) der städ> tischen, beinahe dnrchgchcnds katholischen nnd jüdischen Bevölkerung angehörten, daß also durch das erwähnte Verbot mehrere Tansend Familien brotlos werden. Mit Schrecke,, sieht man die mnthwillige Schöpfung eines Proletariats, dessen Gefährlichkeit die Negicrnng verblendet genng ist, nicht einzusehen.- DieCntlassung von Beamte» wegen ihrer Zugehörigkeit zn ciucr anderen als der gricchisch'orthodoxcn Kirche geht auch hier im Königreiche rasch vor sich. Gau; besonders wird diese „Reform" im Polizeifache mit aller Strenge ausgeführt. Man geht hierin so weit, daß selbst diejenigen, die griechisch-ortho dox, deren Frauen aber katholisch sind, kein Polizeiamt, nicht einmal das eines Aintsdicners oder Straßcn teratur ist, wird auf die nunoyme Denunciation ciucs 'Ileiseudeu hin vom Staatssekretär im barschesten Tone zur Rechtfertigung aufgefordert. Motley soll, mit audern Worte», fich darüber erllären, ob er eiu Gentleman ist. Seme ruhige uud würdige, vielleicht zn ausführliche Antwort macht überall einen günstigen Cindrnck nnd nimmt selbst den Frenndm dcr Negicruua. den Muth znr Vertheidigung des seandalösen Versahre»s des .sicrvn Eelvard, welcher bekanntlich im vorigen Jahre die Schimpfereien des Ministers Harvey in Vissabon über den Eougreß mit besonderen! Gusto veröffentlichen ließ. Dcr Ecuat erklärt Motley's eingereichte Resignation für er» zwuugen uud weigert sich, dessen Nachfolger, den in Pcuufylvauieu durchgefallcucn Senator Cowan, einen Perföulichcn Frclid Johnson's zn bestätigen. Will Mot» ley bleiben, so kann er es. (5iuc audcrc Crcatur des Präsidculcn, stamens ^tac Ginnis, vou dem niemand wnßtc woher cr kam nud was cr war, ist als Gesandter in Stockholm vom Senate verworfen worden. Cr war bereits uach dem Orte feiner Bestimmung abgegangen und muß jetzt uuvcrrichletcr Diuge zurückkehren. Wahrhaft komisch nahm sich dcr Streit der Zcituugcu über dicseu Mae Giuuis ans; das cinc Blatt sagte, cr sei ein Echuapshändlcr, das andere nieiutc, cr sci ein Cvezercilranirr, das dritte ließ ihn von Irland, das vierte aus Peimsylvauieu flammen; über seine Ver. dicusle und Thaten wußte aber weder die Presse, noch der Congreß etwas. Wsscsncmsskeitm. — (Militärisches.) Tic ehemaligen italicmsche», derulale» aus dem Cadre befindliche» Regimenter, denen bereits die neuen Crgänzungs-Wcrdbezirle in Galizie» und Ungarn zugciviese» wurde», habe» nunmehr die Weisung erhalle» , sich aas be» vorgeschriebenen Fritdcusstand zu for-wire», zu welchem Behufe sowohl dic Mannschaft aus den ucueu Ergänzungsbezirlen (bisher im Staude andrer Regimenter) dahin abgegeben w»rdc, als auch die im Armec-Verorduuugöl'lattc uom «2. d. pudlicirten Ofsiciers-Trans-ferirungeu in diesen Regimcnteru stattfanden. Cocnso würd,-bercils, um dicse »unulehrigen polnische» und uugarischeu Regimenter hinsichtlich der Farbe der Aufschläge auszuglcicheu Verfügt, dah das Regimcut Nr. 38 (dish,r mit rosafarbenen Aufschlagen) schwarze Aufschläge mit weihe» Litze», das Regiment 9l>-. 20 (bisher mit papageigrünen Ausschl.^ geu) schwarze Aufschläge mit gelben Liken auziiuebmeu habe». — (Ocsterrcichische K a » o n c n zl> rPariscr Ausstellung.) Von Seite der Direction des t. l. Arse« Unis wcrdcn cine Sammlung von ve»schiebcneu C'szcuguisseu dieser Anstalt: ferner cine Anzahl, theils Metall-' theils ^tahlguhgeschützc in Veglcilung von mehrere» hühereu Stabs' vffmcrcn und den bctrcfscnden Weilmcisttrn zur Wcltaus-sl'llung „cch Palis abgesendet. Von Seite der Militär-?tcnzuerwc,ltung wird ebcnsallZ cinc vollständige Sammlung ^trr Erzeugnisse, unter ihnen auch ein vollständiges Block-^ul. wie solche an der lürtifchc» Grenze ausgestellt sind. ^"^ Ausstellung »ach Paris in Begleitung mehrerer Osficielr "bd aber »icht Herr Stumm, sonder» Hor Ccllo gewählt!" Der alte L0jährige Ausscheller, der gleickzeilig auch Nachtwächter ist, sehle aber »och hiuzu: „Wer von diefeu keinen wähle» will, lau» das mache» wle cr will." — (Der fruchtbare Ov e r» c omP o » i st Ila> lie»ö, Paciui) steht am Vorabend ciues Ereignisses, nämlich seines 100. Oft e r n.I u di lä u m s, uachde», vor Kurzrm sein 99. Wert i» Venedig gcgcben wuide. — (Garibaldi im u o r dd e uts ch >'» Parla-ment.) In Wie sb ade» ist bei der Neickölagswahl eine Elimme auf Garibaldi gefalle». Aus dem Zettel stand sol gender Vers: „Garibaldi, cdlcr ^reiheilshelo, Zogst mit Graf Bismarck in das Felo. D'rum wünsch' ich a„^ l)is an Deiu End' Wärst Tu nu Glied vom Parlament." Ti'se allerlelUe Cousequenz der borusso-itcüiemsche» Allianz mag dem Grase» Bismarck wohl niemals im Schlafe ein° gefalle» sei». — (Der Löwe i» Flcusburg), der seinerzeit als Symbol der Dänenberrschaft i» ten Herzoglhiimer» so viel von sich rede» machte, ist vor nnigeu Tage» nach Beilin Uansportirt worden. — (Die „Ausstellung" und der friede — ' " M usit ge s'e!, l.) Der „Moniieur" schreibt eine,i Concurs fur zwei musikalische Compositiuneu aus, vo» deucn die cine die Ausstellung von lst»7 »»d die andere den Frieden verherrlich,'» soll. Als Preise werden zwei goldene, zwei silberne, zwei Aroncr-Moailleu uud sechs ehrende (5rwäh-l'ungc» ausgesetzt, anherdem aber ei»e Summe von 10.000 Francs sür deu Componisten dojenigen Hymne, welche uach dem Spruch des hiefür niedergeschle» (5omi!^'s lünjiig beiz internationalen F.sllichlcitci, signnren lau». Diesem Comi«! grhöre» Rossini als (ihrenpräsideut, Auder als Präsident, Berlioz, Caraffa, Felicicn David, Kaslncr, der General Mel-liixt, Mevmet, Fürst Pomatowsli, Neber, Amdroise Thourns, Vl'rdi und Gounod an, ^- (Dic Cholera) ist in einigen Orlschasten der I"scl Sicilicn, »amenllicb in Girgenli, aufgebrochen. -^ ((^iue interessante Neuig teil vom Moude) berichtet der Director dcr Sternwarte in Athe», Herr Julius Schmidt, bekanntlich ein Oeslerrcichcr vo» Ge> burt, au die Wie»er Akademie der Wissenschaslen. Der vo» Mädlcr Linuu" gc»an»le, 5>- bis 0000 Toiscu breite und ehemals "sehr tic-fe Krater in, „mnro 861'cmitiltiu" ezislirt uicht mehr. Ciue gleichmäßig Licht reslectirendc Fläche isl an seine Stelle gctrelcn. Herr Schmidt, wahrend seiner, Wirksamkeit an den Sternwarten in Hamburg, Bilk. Bonn ! Aerli», Olmi'ch, 3iom und »ene.lich i» A.he» beständ.g mu Mondbeobachtuuge» beschäftigt, und VerseN.ger zahlreicher, zumeist noch nicht veröffentlichter Mondbilder, entdeckte d.e merkwürdige Veränderung j^ncs Pnntles mn 10. October 1600 und fand sie bei alle» Kicher angestellten U»ter,uch»»-ge» co»stant. A»ch Hcrr Virt in London hat dicftlbe cou. stati.t. Schmidt glaubt sie einer ccntralca Erupt.on cmer leicht erstarrenden Masse aus dem vormaligeu Kralcr zu-schreibeu zu sollen, wodurch der Vulcan zu ciucm vollko,»-mencn Kcgel ergänzt wurde: eine Ansicht, der Hosralh Hai-diuger alä Aerichtirstatler über die wichtige Mittheilung unseres Lanbsmaunes m'tcr Hiiuvcisung aus ähnliche terrestrische (5lscheinungen beipflichtet._____________^^^ Locales. — (Elisabeth - Kiubersftital.) Samstag Nachmittags um 4 Uhr fand iu den Apnrtements Ihrer ^ccllenz der Frau Stellucrtrcteli» der oberste» Schutzsrau Sofie Freu» von Vach die zweite Ge»eralversammlung der Gründer u»d Wohlthäter des Misavclh-.Mnbelspitals statt. Dcr Obmann Herr Dr. E.H.Costa erbfsncte die zahlreiche Versammlung "mit einer Ansprache, worin er unter Vorlage des Jahresberichtes das wohlthätige Wirke» u»d das erfreulich? Ausblühe» der Anstalt im vorigen Jahre trol; der ssriegsereig-»isse und Cholera Epideinie hervorhob und dies den besondern Verdiensten Ihrer (3rcelle»z der Frau Stellvertreteriu kofie Freii» v. Vach u»d der Verwaltungsratdsulitglieder Director Dr. Wilhelm Kouac. Genicindeiath I,a»z ^töb-mann und Apotheker Albert Namm zuschrieb. Hieraus uahm Herr Ncgimentsarzt Dr. Cmil Bock das Wort uoo crllart.', dah sich iusbesonders um die Anstalt dcr Herr Obmanu Dr. E. H. Costa selbst, durch sein erfolgreiches Wirten in jeder Beziehung verdient gemacht hat. Vei der hierauf vorgenommenen Wahl des Verwaltungsrathes wurden alle Mitglieder desselben und für die erledigte Eecretärstellc Herr Magistrats' concipist Ludwig Pcroua wieder gcwälilt. Als sodau» Frau Amalia Hausseu die auf sie gefallene Wahl ablehne» zu müsse» erklärte, wurde au deren Stelle Frl. Iosefine von Naab gewählt. Schließlich w»rden zu neuen Schutzdame» ernannt: dic Frauen Antonic Frcii» von Codelli, Ciigelhilde Krisper, Maria Pougratz, Johanna Galle, Nina vo» Stockt, Flora Nudesch, Leopoldiue Valcnla, Iosefa Schuslcisäülsch, Joscfinc Plauz, Maria Kosler, Maria vo» Wurzbach, Gräfin vou Wurmbraud und Frl. Wilhelmine Pistor. Mit dem innigste» W»»sch>, daß diese wohlthätige Anstalt durch die Beihilfe edler Menschenfreunde kräftig sich erheben »»d cmpor-blühen mögc zum Vohle der arme» hilflose» Kinder wurde die Versammluua. geschlossen. — (Dem Jahresberichte des Elisabeth-5< i » d e rsp it als ) c»tnehmen wir folgende Details : Vom I. Jänner 1800 bis I. Jänner 18L7 wurde» 73 Kraute im Spitale behcmdllt, daVo» siild geheilt wordc» 33, gebessert 10, »»geheilt verbliebe» ^, gestorbe» 10, i» ber Ve-haudlung verbliebe» am 1. Jänner 1807 12. Auster dem Spitalc behandelt 30. Dem Geschlechte nach vertheile» fich die im Spitale behandelten Kinder auf 33 Knaben, <10 Mäd-chc». Die Sterblichkeit betrug I3'8 Proccitt, ei» jedenfalls günstiges Resultat, wen» man ra-?selbe mit dem Sterblich-keitsausweise im Et. Anna - Kinderspital und St. Iosef-Kinderspital in Wie» vergleicht, da im crstcrc» die Sterblichkeit 24 Proceut, im letztere» I!» Proce»t beträgt. Der Negicaufwaud betrug beiläufig 1300 sl. Nach dem NePnungsabichlusse und Voranschläge pro 1807 ergibt sich ei» Aligang vo» 931 fl. 89 kr., welcher durch unvel' hoffte Medreinnahmen, Legate, Geschenke uud Sammlungen, sowie durch Minderung der Wirthschaslsauvlage» gedeckt werden mus;. Vei dem so edlen Zwecke dcr Austalt, iusli,-'ondcre ihrer Bedeutung als wirksamste Unterstützung der Armenpflege, dürfe» wir wohl die Hoffnung ausspreche» , das; die Theilnahme dcr mildthätige» Bewohner Laibachs sich der vou Director Dr. Kovac in so ausopscrndcr u»d erfolgreicher Weise geleitete» Anstalt in erhöhtem Mahc zuwenden »nd der Abgang bald werde gedeckt werden. — (Das T u rn e r t r ä n z ch c n), welches in der verflossenen Nacht im Redoutensaale abgehakten wurde, war uügcmeiu zahlreich besucht und s>hr animirt. Der Saal war einfach aber mit Geschmack mit den sinnig iu cinc Gruppe zusammena/stellten Turuer-Emblemen und der Vereiussahnc glschnulckt. Cinc Deputation des Vereines empfing die Gäste mit dcr grositeu Zuvurkommeiihnt und ülierreichtl,' den Tameu -nett ausgestaltete Tanzordnnngeu. Te. Czcellenz ber Herr Statthalter Baron v. Bach, Herr Finauzdirector v. Fel-seubru»», mehrere Landtagsabgeordüete nnd viele andere den höheren Kreise» der Gls»IIscbast augehöiige Persönlichkeiten waren erschienen. Das Fest wurde aukerdnu durch eine» Kranz a»mulhia,cr und a/schmackooll gelleioclcr Dame» verherrlicht. Der Saal fahle la»m die Menge dcr Tankende» und der Cotillon wnrde von 70 Paarru gctauzt. — Schliesslich ersahrcu wir, baß vo», Tneslcr Turnverein „Eintracht" im Laufe der Nacht ei» Begrühungs-Trlegramm einlangte. — (Die Vcneficevorsl ellu» g), die auf heute angesetzt wurde, tan» wegen plötzlicher Kra»lheit des F, Versammlung, welche Freitag den 32. Februar 1807 von 0 bis hald « Uhr Abends im Ges.ll» schasl^loeale abgehalten wurde. Vorsi^nder: D^r Herr Präsident Dr. v. kalten« l^sil's. -^ Echlislsiibrer: D,r zw.ite Secretcir Tr. v. Schrey. Anwesend 0 Mitglieder. I.Von der Verlesung de? Protosolls der l>ll. Ver« sammlung wurte der deslchendeu Uebung gemäß Umgang genommen. 2. Der erste Eecrelär Dr. Costa theilt mit, dah an deu Iulislenrerein in Prag anläßlich design I^reöucrsamm' l»»g ciü Vegriisuin.^'telegramm enlseildet unv von diesem srnindlichsl deanlworltt wulde. .^ Ter Vor sill ende theilt mit, dab Hcrr Tr. Johann Tcheul in 3^icu, Ehrenmitglied unsere« Vereins, den ersten Vnlrag s.iner Abhaurluug über den österreichischen E„lwurs einer Civilpioeeßoldnung ein^sendet hade. Ter Vclsiljendc veila>? einige Partien dieser Abhandlung und betonte, tah dieselbe ein ganz besonderes Interesse biete. t. H'lr Vr. v. Kalte ncgger behandelt dle Frage: „rb n»d unier wclch.u Bedingungen nach rcchl^lläilig»r Zuweisung eiütö CanllonZs^cs aus eii'cm M l l e n e g g er besplicht auH Anlah eines Falles, in u,',lchem in Folge des Weguellaufea ciuer sinen Bestandtheil res Ttaat^gntes N. bildenden Wiese der bezügliche ^anfschilling zu Gunsten deö „Slaalsgules N." inlabuliit winde, dic Frage, ob nach der Bezeichnung „Staatsgut 3t." lin bestimmtes Aechtc-subject als Tabular, gläubiger vorhanden und ob eine solche Intabulalion recht» lich zulli^sig sei. Nlfereut verneint cislerrs unter Hinweis sung ans dil> ges,l!l!chen Vlslimmungen, welchen zufolge nur der Charakter der indnnducllen oder geselljchasllicheu Per» sönlichkeit befähigt, Träger vo:> Plivatrechlen zu scin und »nter Anführung praktisch möglicher F^lle, in welchen eö mit Mctsicht auf die fragliche grundbüchliche d'intragnng zweifelhaft u„d stieilig werden lan», wer (5ige»lh^mer der inlabulirten Förde,u»g sri. An d,^r Debatte ilber diese Nechtvfiagc belhriligtcu sich die meisten Mitglieder. Vürge» Meister Dr. Costa findet die slnglichc Cintra« gung »icht unzulässig und wei.'l anf die analoge» Fälle, in welchen Corporalionen nnb G^Mliode» als Tabnlargläubiger eingetragen sind, soivie auf den Umstand hin, dah au-3 den Urlündensammlungel! der Giundbilcher der Beweis Kichl herzustellen sei. wer Eigenthümer dci ötaal^guleH und so< l)in in Nilctsicht d>^ fraglichen ^aufschillinges foid.rungc-. berechtigt jei, — es s.i nämlich, wie er Mlint, die Be-zcich»u,'g „Gut N." als FolderilNg^berechtigten gleichbedeu» lend mil „jeweiligen Eigenthümer des Gutev 3l." Herr v. Formach er besplicht die Unzutömmlichteil und Zweiiel einer solchen Auflegung b,i eintretender voll-Mndiger Pareellilling und in Folge dessen Verschwinden des Rechtöbeg,'Gs „'(^t N." Herr Dr. S u p p a n sind^t es alü stallhast, das, ein Tabular,eft zu Gunsten dc? „jeweiligen" Eigenthumers rineö Gutes eingetragen werde: dieser Fall sei jeroch verschieden von dem vorliegenden, in dessen Beurtheilung er mit dem Referenten übereiusümme, wenn auch in der Prazis Fälle, in ne'chen ähnliche (5inlragu»gen, wie z. B. auf Namen vcu Herrsedaslen bewilligt werden, häufig slatifinden. Herr Dr. u. ^allenegger bemerlt in letzter Be» ziehung, daß die Zulüfsigleit solcher Eintragungen nur dann ancrlannt werden lbnne, wenn duich dieselben ciu Nechl dinglichen Ursprungs, z. B. eventueller Oclaual'Negrehhaf' tung in Frage lomml und wohl gar als Zugehör ober Be» standlheil einer Herrschaft ersichtlich gemacht wird, nicht aher bei persönlichen Forderungen. Gegen Herrn Dr. Costa aber bemerlt der Referent: Die vertragsmäßige Bezeichnung „Gut N. als Berechtigtet" lann doch nur in Beziehung auf den contrahircndeu, also zur Zeit des Geschäftes bestehenden Gutseigenthilmers auö» gelegt werden: diese Interpretation aber ändert sich nicht lviedrr von selbst durch ein uachsolgendcS Ereignis,, z. B. den Gutsvcrtaus, so tasi dann rhnc weiter? jonand anderer, z.B. der Gutsläuscr, al!i Fordcrui'gsberechligter zu vc liser Weltausstellung. Nesiectanlen, wtlche Lose auf fest«, Rechnung zum Wierervellaufe cnmehmei, wollen, belirben sich zu wenden an Ios. Neumeyer, Vieu, Etadt Herrngasse Nr. 6. Nahcres in der lMligen sllilioixc. ! Neutjtr Psst. Die Frage, od für Ungarn wieder ein Palatin bestellt werden soll, tritt ulin in dcn Vordergrund. Dir Krone ist, wie mau der „Klagcnf. Ztg." schreil.it, ent« schieden dagegen, und eö ist.'fanni anzlinehnien, das; ihrer-scitö in dieser Beziehung nachgegeben werden wird. Der erste und zweite Geietzartilcl uoin Jahre 1^4« spricht zwar voin Palatinat, nnd da dic Ungaru die Wieder-herstcllnng der 1<^4^cr Gesetze uellangen, könnte »tan glauben, daß sie anch diese von dein Palatin handelnden zwei Gesctzartikcl wiederbeleben wollen. Aber wenn man diese Hesetznrtitel liest, sieht man sofort, daß dieselben leine allgemeine Geltung haben, sondern nur speciell für daö Palatinat dcS nnn ucrstorbeneil Palalinö Erzherzog Stephan verfaßt worden find. Der amtliche „Sürgöny" pnblicirtc gestern zwei Ministerialerlässc an sämmtliche Behörden deö Vandcö, von denen wir den ersteren mittheilen, der also lautet: „Unsere Verfassung wurde wieder hergestellt. Die stärkste Stütze und der mächtigste Hüter der eonstitntionellen Freiheit ist dic Ordnung; die Aufrechterhaltung derselben ist mithiu ebenso slrilte Pflicht des uugarischeu veraul-wartlichcn Ministerium,?, als die Vertheidigung der Vcr» fassnug. Ueber Gegenstände, welche in den Kreis der Vegiölativc oder der gesetzlichen Regierung oder irgeud ciuer audcru couslilntiouellen Körperschaft gehören, laun niemaud cigenmächlig verfügeu. Thlit er dies und mengt er sich mit thatsächlicher Gewalt in Diugc, die außer seinem Kreise liegen: so stört er die Ordnnng, verletzt das Gesetz und sündigt gcgcn die Vcrfassnng. Als solche Ausschreitung wäre zu betrachten dnö gewaltsame Herab' reißen der Wappen, Embleme, Farbeu nnd Aufschriften, ihre gewaltsame Entfernung oder Bcsudeluug, uachdcm cS Ausgabe der ucrantwortlichcn 8^egicrnng ist, hierüber Verfügungen zn treffen. Auö eben diesen» Gruudc weise ich l>w......dahiu au, diesen l^rlaß pnblieireu uud die Bevölkerung iu dieser 8lichtuug aufkläreu zu wollen. Sollten bei allcdcm Ruhestörungen erfolgen, fo wollen Sie gcgcu diescllicu bei Anwendung der gesetzlichen Mit> tel mit gehöriger Strcugc vorgehe». Aus der am 2:itcu Februar des Jahres 1>^<^7 abgehaltenen Sitzuug des königl. ungarischen ^liuisteriums. Graf Julius Audrassy m. p., Aiinistcrpräsideut. Baron Beta Wen the im m. i)., Münster des Iunern." Wie ein Telegramm der „Curr. Havas" incldet, erklärte ^ord Derby in der Oberhaus-Sitzung vom ^Ilen d., daß die N eformbill, die von der Regierung vor« gelegt werden wird, nicht deu Zweck habe, die Macht der Mittelrlasseu auf die numerische Majorität des Volkes zu übertragen. Tckgramm. Pest, 24. Februar. (N. Fr. Pr.) Ministerpräsident Graf Audrassy antwortete der Bürgerdcpntation ans die Ansprache des Bischofs Vevay -' Ich gestehe, der Haupt-grnnd dcr Annahine uleincs schwierigen Posteils ist nicht Egoismus gewesen, höchsteus der geringe Egoismus, das Wohl des Vaterlandes zu fördern. Wollen Sie unsere Stellung so auffassen, daß wir als ciue coustitutioncllc Rrgiernng, nicht um zn herricheu, sou-dcrn um trcnc Diener für Fürst uud Nation zn sein, dic Ncgicrnng antreten. Ich bin überzeugt, daß wirv jetzt ebenso bezeugen werden, der Freiheit würdig zn' sein, wie wir mit Ansdancr und ^uschiedcuheit für die^ Herstellung der Verfassung gckämpft haben. Unterstützen l Sie uuscrc Regierung mit Ihrem Verlralien. Dem ans ^ der Straße versammelten Volke dankte Andrassy im Ra. men der Regirruug für das Vertrauen. Pest, ^4. Fcbrnar, „Snrgöuy" bringt ciue an sämmtliche Behörden dcö Validcs gerichtete, voui Grafen ' Audrassy nnd Baroit Wcnlheim uuterzeichnctc Niinistc.! rial'Vcrorduung, iit welchem der 10. März als Termin bezeichnet wird, an welchem sämmtliche Zweige der Vcr« waltung durch das Ministerium übcruommcu werdeu. > Trieft, 24. Februar. Bei dem gestrigen Festessen ^ zu (5hreu dcS frauzösischcn Journalisten Saint Marc' Girardiu wllrdc die Reihe der Trinksprnche von güUli mit ciucul Toaste auf Ihre Majestätcu den Kaiser und die Kaiserin von Oesterreich eröffnet. i Berlin, 24. Febrnar. (Tr. Ztg.) Heute fand die Eröffnung dcS norddcutfchcu Parlaiucilts statt. Die Rede des Kouigs hebt die Sehnsucht des deutschen Volkes hervor, die Größe der Vcrgaugeuhcit wieder zu crriugcu. Die Eiuignug des deutschen Vol-les sei an der Hand der Thatsachen zu sucheu, das Er-reichbarc dem Wünscheuswcrthcn uicht zu opfcru. Der' jetzige günstige Moment znr Errichtuug des Gebäudes sei uicht zu'versäumcu, der vollcudctcrc Ausbau könue getrost dem fcruercu vcreintcu Wirken der deutschen Fürsten uud Völkcrstämmc überlassen dlcibcu. Zur Herbei, führuug des Eiuvcrsläudnisscs mit dcn Südstaatcu uud für die Orduuug der nationalen Beziehungen mit den-selben wird, sagt der König, unsere Hand dcn süddeutschen Brüdern offen uud culgcgeukommcud dargereicht werden, sobald der norddeutsche Bund znr Vertragsali, schlicßnng befähigt ist. Die Rede hebt dcn dcfeufiucn Charakter der Buudesgcnofscuschafl der deutschen Staaten hervor. Nnr zur Abwehr, uicht zum Augriff ciuigcu sich dic deutschen Stämme. Dic wohlwollende Haltung der mächtigsten europäischen Staaten beweist, °daß die Vcrbrndcrnng iu diesem Sinne aufgefaßt wird. Bei der Feierlichkeit waren alle Gesandten anwesend. Die Logen waren überfüllt. Viiillcheu, 24. Februar. Heute wurden die B^ schlüssc der Stuttgarter Eoufercuz^ vou dem Könige ge-nehmigt nnd die Ralificalionen an die baicrischcu Gc-saudtschafteu an den Höfen von Stuttgart, Karlsruhe uud Darmstadt abgesendet. Florenz, 23. Februar. Der Scuat hat deu Pro ceß bezüglich Persauo's auf dcu 2«;. März vertagt. Die Verhaudluugcu behufs Feststellung der Prälimina' ricu des Handels« uud Schisffahrtsvertragcs zwischen Oesterreich nnd Italien wurden eröffnet. —- Ein Tcl> gramin aus ^icaftcl meldet, daß das Pulvermagazin bei Pausilippo iu die ^uft gesprengt wllrdc, wobei mehrere Persoucu gctödtet uud verwundet wurde». Paris, 24. Februar. Der „Mmütcur" schreibt: Der Kaiser hat seit dem 1. Februar zu wiederholten malcu die Auostelluug besucht uud seiuc Befriedigung über dic vcrschicdeucu Details des Uuternehinens aus> gedrückt. Der itaiser kouutc sich überzeugeu, daß alles an dem zur Eröffnnng bestimmtelt Tage vollsläudig bereit sciu werde. Madrid, 23. Februar. Dcr Geucral.Capitän von Madrid, Graf Eheste, hat seine Demission gegeben ; General Mayaldc wnrdc zu sciucm Nachfolger ernauut. St. Pctersl'urg, 23. Fclirnar. Der Eiscnbahu-;ug. lvelcher am 20. Fcdruar zlvischeu jloslow »»d ^liäsan verkehrte, entgleiste »ltd wurde umgeworfen. Mau zählt zehn Todte nnd dreißig Verwundete. Die Ursache des Unglücks ist uoch uicht constatirt uud wird culwcdcr der allzu großeu Fahrschnclligkeit oder einem Achscubruchc zugeschriebcu. - Zivisehcu dem russischen Eousul und deui türkischen Gouverneur iu Billis cut' staudcu Äiißhelliglciteu. Der russische Gesandte in Ec>n-stantiuopcl empfing vollständige Genugthuung. Slew'Aurk', ^-;. ss^>ruar. Abcuds. (Kabel-telegramm.) Das ^tepräseutaulenhalis hat die Abschaffung der Aaumwollstencr vom September an beschissen. ______ D Telf,^raphiscbe T^echselsv'tls«' vom 25>. Februar. 5>pne. Melllslic,,!.^ <> - 5»pne. VliUic»,«! Anl>>hi'l, ?'^ K>, - Venis' ae!i.'i! ?,ali!>. — K. I Dneuleu 0.0l Augekonlmcne Frenldc. Äm ii2. Fewimr, Ttadt i3l.',!»>l:. Dir Henrn: Pilschncr, ^anfm., an^ Bühme». — Hommi, l. l. Offieiev, von iieainburg. "Hilschnimi, Kauf-MlHin, lim, Orosjlanischa. — Tschinll nnd Brcume, Kanfl., vo» (^uüschee, — Rdaiz, vun Klagenfurt. (flepl,aut. Dic Herreu: Ba'linit, uon 'Wieu. - O^lilM'dt, Kliüslii., von Miinelir». -- Ianeschitz, von Cilli. -- Macu», ^^ainler, vou Seiseuderci. ^ - TlMMiil, vun Steinbüchl. Hlaiscr voil Oesterreich. Hiiliav, ^l)tcchli»iler, v. WaraCdi». i!)iohre>l. Tenlsch, >lnus,»,, v^u ^rrSlmi. Am 2N. Fclniiav. Stadt V5ic»». Die Herren: Gerdver, Fürster. von ^'eisniz. -Weldel, Spitzcnhändll'r. an« Slriermavl. — Drusch, itinism, von Breölan. — Frau Schopina, von Agrom. ^ Baroni» Äichelt'mg, vc>n Wien tfle^l>li»lt. Die Herren: Meier nud ^lnßlianm, von Mimch'»' — ^tarlinuvic Pe>!ic, von Fiume, — ^iilri »nd Hell, .Itanf! , E,isssl, Phull,'ssras. n»d Pl^^ce»^ von Teich — Dulierl», veü Sissel. ^- Hoser, ^cevielse>rs!l,'r, v^>n Kreutz. Fransiu Pe>»> nnd Fran ssrmisin A^lünili, von Fnggic'. — Frnu Hel;c>, Schnhhäudlerin, von Filmen, Theater. Heule Dienstag den '^.Februar: Nistvlctto. Ncünaulische Oper in 4 AellU vou Verdi Hl o r g c u Äi ittwoch b l c, li t d i r Ä il h n e g e s ch l o s s c » ss'ÜTDt'g?^? <,,» — 0^i windstill f. nanz bTw! Ali. z „ N. !jL0,i,^ -1^10,, W. z.start ,;. Hälftelirw. 0^0 l0„ Ab. 320.55 !-<- 3,ü ^lW.schwach sternenhell Ncorgens dir Ebene vum slarlen Neisc schiittlveisz. Vorü'- Tlnfheiterunn UnterldgS n>cchsel»de B^vdllung. Abendroth. Vtranlwürllichcr Nedaclenr: Igua< u. K l e i u m a u r. Vlffcnllichc hcr^lichstc Danksagung. Unter der sehr zahlreichen Ableitung der irdischm Ueberrestc unserer vielgeliebten in Gott seligen Tochter , a»u A-1. Februar d, I sahen wir zu nnsercr grosicii Echmerzcuelindcruuei schr viele uns freundlichst Gut-gesinnte, denen wir lauin mit Worten (s o w o h l a u ch dencu, bic zur V c r h err l i ch u u st dieser Leiche viel beigetragen habcu) daulcn läunen. Unser tief im HerM liegeuder Daul wird stets im Gefühle unserer Erinnerung bleiben. Die ticftraucrndcu Adolf, Adeline und Emilie Gaudia. ^