M»'. IIH, Montag den l. -Oktober KSK5. K. lk ausschlio^enl3e Privilegien 3lachstehe»de au^schliestenoe Priril^l'eü sind theils durch freiioillige Zurücklegung , theils ourch Ztisciblaus e> loschen, und diese Erlöschuna/i, vom k^ t. Privile-gien - Archire im Monate Mai 1855 voischrl'scömaßil) einiesiistrirt, lvorden: t Das Pririlegüim des Florentin Josef te Ca-raillon ddo. 30. März !853, auf eme ^erbessermi^ >',! der Bere tung urid ?)lei»!gung ^e^ Wasserstoff^s^zur Ü5eleuchcl>nq (durch Zeitablauf clloschen ) ", 2 Da) Privilegium des Jakob Frauz Heiiuich ^emberger ddo. 4. September >8-16, alif eine Verbesserung an den Webestuhlen (durch Zeitablauf ,r--lösche». 3. Das Privilegium del, Gustav Waizmanu ddo. 5. ^cptember I85O, auf die Verbesserung einer Schreib» nielhode (durch Zeicablauf erloschen.) ^. Das Prioilegiuui des Josef Kauders ddo. 10. September »85l, auf e>ue Elfmdun^ uud Ver besseruuq eine,- Vorrichtung bei der Kotton > und Tu--cheldruckfabrikation (durch Zeitablauf crloscheu.) 5. Da) Privilegium des John Baillie m'd Io-haun Socher ddo. 25. September l85>^ auf die Er. fmdlmg eiuer Ventil.'Verbesserung, nämlich Sicher.-l)t!l5ve!!t,Ie bei ^okomoiireo, Dampslnaschiue» :c, (ourch Zeir^blauf vilosch.-li,) 6. D^s Plioilegium des Paolo Mezi> ddo. 2ä. September >8>>l, auf die Ersindung eines Prap.na-t.s zuu, Abwinde» d'^s ddo. ! 7. Oktober >85!, auf die Eifindung einer Vorlichlu,'g z»>li Vordruck bei der Kollou- und Tücheldruckerei (durch Ze!tch Z.itablauf e>loschen.) lli. Das Prwileaium des Adolf C"dUl'9 eiueö Veif^hr.nö >„ der Eizeuai'nq l'cn masso- l>„d lufldichle«! Gege,,.-stände,, mit lackirter oder matter Oberfiäche (dnrch Heitablauf erlosch.'!,) ^ 17 Das Privilegium d,s E. ^unoi, ddo. »2 Ortober',852^ auf die' ^rsinduug eines Vofahrens, (^v.«^^„..<'!I. M!u'i;..I'l"q"« g">">"n (durch Ieitablauf erlösche».) ^, . ^,, , ,, ,8, Das Privilegium des Lon^u Gan^t ddo, 2l. Oktober 1852, auf die E.fmdm.g von Ma,chl»e,> z" °n. ^ui's.'i^i.chst.u Arbeite» der Farbe.e> i>." ^Bleicherei (durch' ^.ila»>auf eric-fche»,.) ^ »9. Das Privileg"!,,, des Ioham,^MepcmNt Echtle ddo. 2l. Oktober »85,2, auf eine ElfiudUl'^, mil telst Faiben alle liiösslichei, Z,>ichmmge>! ? soil'ohl zum Instrumental.' a!s auch zun> Maschi^ »engebrauche und zur Veilvendung in Glaösabülen l^'cignet seien, ,(durch Zeiiabl^lif erloscheu.) 23! Das Privilegium des O. Jakob Brau» ddo. 3. Nooember l853, uuf die Ersi,'du»(), durch ein ncues Vcrf^hreu da) 'i^Iei Hyperoxid billiger al) bisher darzustellen (durch Zeitablauf erloschen. 24,. Das Privilegilün des Moriz Benedikt und Markus Weif, ddo. 4, November »853, auf die Er, fiiidiuia, einer Maschine (stabile Wasserkraftmaschüie (durch Zeicablauf erloschen.) 25. 5Das Privilegluil, des Albert Friedrich Niedl ui,d Josef Görtler ddo. 9. 9«ov.'mber 1853, auf die Erfindung, Steingrariruiigsabdrilcke uu't besonderen hiezu bereitete» Firnissen ll»d Farben anf Glas so zu übeicraaen, oaf; fle auf die bei Glasmalereien o. 2l>, November 185,t, auf die Eifiuduug emes Mech^nioun,^ zum Ben iebe vou Wasse, hebioei ke», »Punipelüvinde»" genannt (dnrch Zeitablauf erloschen.) 29. Das Privilegium des Alexius Varga nnd Franz Ferg doc>. 20. November 1853, auf dieEfül-tlü'g einer neuen Dampfsteuerung (duich Zeitablauf erloschen,) 30. Das Privilegium des Johann Zeh und Ignaz Lukasleil'icz ddo. 23. November l853, auf eineErsiu' dung, an^> dem Erdharze und desse» ve> schiedenen Ar-ten Pai^ssi».Kerze» z» elzeu^eu (t>urch Z.'ilabl^us erloschen.) 8l. Das Piivilegium des Th.osil Weifie ddo. 23. November 1853, auf eine Verbesserung der Heiz-voriichcungcii (durch Zeitablauf erloschen.) 82 Das Plioilegium des A. Tichi) bdo. 23. November !853, auf eine, Velbesseru^g an den schilned-eisernen konliulu'llicheu Schienenwegen (durch Zeitab-I^nf erloschen,) 83. Das Privilegium des Anton Wolf Eppiü' ger ddo. 22. November !853, anf die Erfludung ei» u.s Verf>,hreul<, Ven >u eichenen, selbst neue» Fasseru gefüllten Spiritus krystallklar zu erhallen (durch Zeii-ablauf elloichcu.) 8 4. Das Privilegium des Leopold Wanko und mid Vinzcuzia Wauko (an Karl Weuzel Dobry llb>'l'-traqen) ddo 23. November »853, aus die E'sindung und Verbesserung in der Erzeugung medizinischer u„d technischer Oele (dnrch ^eilablauf erloschen.) 35. Das Plivillgmm de>> Josef Boss, ddo. 23. November »853, auf die Erfindung dlüch Anivenduug oon Outca Percha Gold auf die reischiedeusteu Stosse ^u drucke» (durch Z.itablauf erlolcheu,) 3«. Daö Piimlegium des A, Tichy ddo. 23. November 1853, auf eine Verbesserung im Nt.'der-schlagen von Metallznsätzeu (durch Zeicablauf erloschen.) 3?, Das Privile^inm des ?i. Tichi) dd^. 23, November »35), auf eine Veibesseruog im Eisenbahn-lil?ch Z<'ilablM erloschen ) 38.' Das Pilmleginm des Napoleon v. Römer ddo 25. Number l^53, auf die Eismduug einer Rnbzündholzcheinnassc (durch Zeitabknif erloschen,) '^9. Das Privilegium des M. Arlhi,^ W'll bdo, 22. Nooeml.'.'!- 185^, auf die Erfinduug eii-iahreus, »voturch das zur Boiduug der Schiffe °der Deckung dvr Häuser brstinnnie Eisen gegen schädliche Eiüslusse der gewöhulich.-n od^r kouipouii'ceu Atmosphäre gesichert werde (durch frt'iivilligc Zurücklegn', '"ülelst Eingabe poin »0. Ap'il ,«55 ,,„d H, M. Erlasses ddo. 20. Mai 1855,,Z. »0254^789, erlös hen.) Die hierauf bezüglichem Piic>ile^!el,b^chre!bl^,gen befinde» slch zu Iedcrmauns Einsicht im tz. k. Prioi-leq>eu ' Archive m Mfh^pqhnn'g. ''U.'-^ /^ .'^.,- E"b ' k t. Vc'N dcm k. k. ^a»dlögericht<' Lciiback wild hicmit dckalnit gemacht, dasi in F»l> Anord nun^ dis hoct'lödlickln k. k. Ol.'erl^nd»sc;erichtSt Pt-äsli)luinü ddo. WlVlz 'o>n l. 9iov<'>n^er lis5,5 bis 3l. Okto^ ! rr l^">« i.ölhigei, Brotcö ezne Hssevtl'li'Äel» l).'ndllü,^ uer^ll!aßt wird, z>,l Molge welcher alle I^lic, wll'hl? diese ^ferilliH übelnehmen wollen, aufqefcildcrt werden, ihre auf einem' l«') kr. 3'temp.l vrrf^ßt
  • e sie die L^f^mig üdern.hm^n wolll',,, l)>ü U'm Itt Oktober l I., N> Uyr .vormittags bei diesem k. k. ^and.sg.rlchtc, >t,^l). bei dem cü.ßqcri^tli^en Direktor der Hllf^ämtes, ver-siegelt zu überrcicheil, an welchem 2c^e um 10 lM'Wutmittags die Ossete kommissionell cr<.'ffc >,ct, und die ^'iefernng Denljenigen übeilassen werden wird, welcher den größten Prozenten« Nachlaß angeboten hat; wogegen die Vadien drr minder günstigen Offerenten sogleich zurück^ >)est.Nt werdiri. /:.' ' Die ölcferunqs - Ärdingnissc können täglich wahrend den Amtustmidm im dieß.qerichllichen Expedite e!n^es. September 185,5,. Z. «29.''^?,^' ' "'"M. M«2. K u l, d m a ch l> n q. Von der k. k. Kameral»Bezilksv.lwaltung Ner>sladll wild zur allgemeinen Kenntniß gc, Oracle, d^ß d^6 Otträgniß der Wcgmcillth-Stcl. tion zu ^!andstraß für daä Vll waltnn^S'Jahr l85U, nämlich u»m I. November l^55- b!6 Ei.de Oktober l^5,li, am !l. Oktober l. I., unter den in den Amtsblättern der »Laidacher Z.isunc.« oom 2tt., 2F. «.id 25, Juli d. I., Nr. l«4, lijtt lind Ni8 eingcfchalteten Bedl«' fingen, wiederholt beim k. k. Aerwaltungsamle oer NeligionsfllndS. Domaine Landstrasi auSge« doten werden wird. Schriftliche Offclte sind bci d.r gefertigten Kameral - B.zilköverwaltung langstenä bio zum l>. k. M. zu überrcivhen. K. k. Kameral'B.zilksvmvaltung Nl d m a ch u n gi Am 8. Oklod.r I«5»5» w rd bci dem k. 7. Haupt^'li' und Vefallen-Obcramte öa^bach in de>i ^>oöl)',l>chln Amlüstliiiden, d. i. Vollnilta^ von l> bii? l2 U')r nnd Nachmittag von ,'l bis « Uhr, die öffentliche Äclsteigerung verschiedener «olilraband - und Krämereiware.i, als: Kajfeh, Gucker, Madrapol.u,, mehrere andere. BaumwoU« varen, skartirte Drucksort<'n . Kupf.rdrath, Echlötte und mehrerer derlei Gegenstände abgehalten werden; dies; wirb mlt dem Beisätze zur ^llgcme,nen Kenntniß gebracht, daß der, von ocn ausländischen W>ncn berechn.te ZoUbetrag uon deln^ respcktiucn Ersteher gleichseitig in klingender Sllbermünze einzubczahlcn sein wird. K. k. Gefallen-O^eramr. Üaibach am 26. Stptember ^85^5. < Z. 1469. (!) :,v «6 N.chNiNll^ Nt^ 34HÄ/ .l^ ^,^,E, d z k f.-^ Von,l,b 5. Oktober o. ^. angeordneten exttulivcl, Ftilbicll,"g dcr, "M ^zo. hann Zherniuzh von St.oh.in geym.^cn Hallzhube. sein ^tlblcidsn. . , .^^ - ' ' ^ Krainburg a.n 9. Scptemlxr 185^. 620 Z. 6l5. ll (2) Nr. 2W2U. Ko n ku r r c n z - K u n d m a ch u n g, Von dcr k. k. Finanz-Landes^Direktion für Bteiermark, Kärntcn, Krain und Küstenland wird zur Verpachtung der Verfrachtung d.'s Tabakes aller Art, und anderer Tabakoerschleiß/ gegenstand.-, dann des Stempelpapiers und an» derer Güter de5 Stampel-Gefalleö, fur das Son- nenjahr 185« cine Mmuendo - Konkurrenz - Ver-handleng auf den zwanzigsten Oktobe r ld>5»5 aus geschlichen. Objekte dieser Verpachtung sind: :>)dcr Transport dec, Tabakes aller Art, und anderer Tabak < Verschle!ßgegen,1a>,de; l>)deö Stcmpelpcipierö und anderer Stempels fäUügüter von: In der Llchrungözclt von längstens z -l Fmstenfeld zum Tabakmagazine in Laibach oder zurück ellf Tagen '/ "° „ » Tabakverlag „ Klagenfurt „ ellf Tagen 3 <" » » » » Villach » dreizehn Tagen 4 ^ » » Tabakmagazine » Graz » drei Tagen 5 «- » » » » Tricst » vierzehn Tagen « "^ Hainburg „ » „ Laibach » ein und zwanz,g Tagen ? " . Gra^ « zwölf Tagen » « „ » » » Fürstenfeld » slebenzehn Tagen 9 " » » » » priest » oier und zwanzig Tagen ^tt ^ Wien » » » Laibach „ achtzehn Tagen ,1 . »> » » » G'-az » zei)n Tagen ,2 " » ' » » » Fürstenfeld » zwanzig Tagen ,3 «^ "-'k ' » » » Trieft >. zwanzig Tagen ,4 Vtncdlcj » » » Laibach « scchszchn Tagen 15 " » » » » Graz ^ ä'vanzlg Tagen ,6 " Fiume >, >> » Laidach » sieden Tagen 17 Sacco bei Novcredo zum Tabakmagazme in Trieft » achtzehn Tagen —"^ G^z zum Tabakverlag in Klagenfurt oder zurück acht Tagen Ift L «. Laibach zum Tabakverlag in Klagcnfurt oder zurück acht Tagen 2<»"'" Laibach zt.m Tabakverlag in Villach oder zurück , a^l Tagen ^ ^ Bei dieser Konkurrenz werden nur schriftliche versiegele ^ "^ Offerte angenommen. ^ 3. Die Bestimmung der Frachtpreise bleibt, ohne Feststellung des Fiskalpreiseö, dem Offerentcn überlassen. Uebr'genö wird bekannt gegeben, daß im Sonnenjahre 1U55 naa)ile.)cn.c o^^^r.,. ,«. den Wiencr-Zentner vertragsmäßig bezahlt werden: «i ,^ « VUloen lr. Non Fürstenfcld nach Laibach...... ^lnen 2l» „ Klagenfurt..... Einen 49 ", „ „ ViUach . . - - - - Zwei 3 " » . Maz...... -. :w >, Triest...... ^wel tt . ' ., Triesl >, FÜrstenfelb ...--' ^"el '" '^^^'^"» Hamburg „ Laibach ...-'' L^el ltt »,-,,,^» Fürstenfeld...... Einen 4« »^'^» Triest...... Dm » Trieft » Hainburg...... owel 55 » Wien „ Laibach ...... Emen 54 » Graz...... Einen - » Fürstenfeld...... Elnen 3U ^ » » « Triest ...... Zwei 3« » Tiiest >, Wien...... Zwel 3l »- » Venedig » Laibüch...... Einen 4« » » „ Wraz . - - - - - Z"ci 30 G ^ Fiume >, Laibach...... — 52 „ Graz » Klagenfurt..... Einen 3 » >> ViUach...... Einen 4 „ » » Fürstenfeld...... Einen 24 ^ „ Klagenfurt » >,...... Einen 28 ". „ ViUach » »...... Einen ^tt ö" >> Graz » „.....- - '" _ Laibach » Haindurg...... Zwei ,0 Graz » ,....-- Einen i8 " ^'ustenfeld, ,....-' Elnen 44 Laibach >, Wien ...-'' Cmen 5U : FüNeld: : ' .' .' .' - -' ^""" 28 I Laibach » Venedig ...-'-' ^men 24 » » » Fiume ...»'' _. 5! „ Klagenfurt >. Graz . . - - - ' ^'.'"" l2 » Laibach ..-.-' Einen 4 „ Villach » „ ...--' Einen 4 „ Sacco bei Noueredo nach Triest . - . - > '^'wei 2U » Triest nach Sacco bei Roveredo in Tirol - ' ' <3wei 30 ?lnl)ote können sowohl nach einzelnen , mehre-lrn oder sämmtlichen der ausgeschriebenen zwanzig Routen gemacht werden, jedoch musi bezüg« lich jeder einzelnen Route der Frachtlohn für den Sporko-Zentner der Hin- und Rückfracht mit Zahlen und Buchstaben besonders ausgedrückt scm. ..^ Die Offerte müssen: "'" !. mit dem Eingaben-Stempel versehen, mit dem Vor« und Zunamen, Charakter und Auf« enthaltsort deS Offerentcn deutlich unterfertiget, und von Ausien mit der Aufschrift: »Anbot zur Taba?material - Vei fi-achtung von — nach — oder zurück" überschlirben sein und 2. die Verbindlichkeit abdrücken, sich den (bei der FinanzLandes'Direktion in Graz und Wien, dann bei den Kameral-Bezirks-Vcrwal-. tungen in Graz, Marburg, Brück, Laibach, Neustadll, Klagenfurt, Triest, Görz und (5apo 0' Istrill, der Finanz-Bezirks-Dircktion in Fiume, der Finanz-Intendenz in Venedig, dem Hauptzollamte in Vlllach, dem Tabak-Nerschlel>Ma. gazine in Füistenfcld, der Tabak Fablik zu Sacco bei Roueredo, so wie der k. k. Tabakfabrik6-Vcrwaltung in Hainburg zur Einsicht erliegen« Den) Nontraktu-Bedingungen zu fügcn; ferner 3. mit der Quittung über das zur Ticher-stellung des Anbots bei einer, dieser Finaoz-Landes« Direktion unterstehenden Kasse erlegte Vadium, welches für die Route unter 1 — 530 Gulden li — 57 Gulden 2 — 257 » 12 — 3l ,> 3 — l 45 » l3 — 200 >> 4 — 2274 >, 14 - 24 » 5 — , 7 — 2iw » 17 — 43 » 8 — 1l3 « 18 — A » l> — , 20 — 339 » betragt, belegt sein; endlich 4 längstens biö zum 20. Oktober 1855 um 12 Uhr Mittags im Prasidial'Bureau dieser k. k. Finanz - Landes-Direktion überreicht, oder dahin eingesendet werden. Nach diesem Zeitpunkte einlangende Offerte werden eben so unberücksichtiget gelassen, wie jene, welche undeutlich oder unbestimmt abgefaßt sind, Berufungen auf andere Anböte oder selbstgcwahlte Nebenkedingungen enthalten und denen irgend ein Erforderniß mangelt. Die Offercnten bleiben vom Zeitpunkte der Uebeireichung ihres Offertes bis zur clfolgttn Entscheidung für ihre Anbote rechtüverbindlich. oh»e daß die Finanz-Verwaltmig hiebei an die im aNgem. b. G. B. zur ?lnnahme eine5 Ver< sprechens bestimmte Frist von 14 Tagen ver^ bunden >st. Nach erfolgter Entscheidung wird das Angeld demjenigen, dessen 'Anbot nicht cmgenom« men wird, sogleich zurückgestellt, das Vadium jenes Offerenten aber, dessen Anbot angenom« men wird, bis zum Erläge der Kaution, welche auf den Betrag des VadiumS festgesetzt wird, zurückbehalten., Die Kaution ist binnen 4 Wochen, vom Tage an gerechnet, an welchem dem Ersteher die Annahme seines Offertes bekannt gemacht wird, vollständig zu leisten, widrigens es der Finanz-Landes-Direktion freistehen wird, entweder das erlegte Angeld als dem Staatsschätze vcr« fallen einzuziehen, oder auf Gefahr und Kosten des durch die Unterlassung des bedungenen Kautions.Erlages Vertragsbrüchigen Kontrahenten über die von ihm erstandene Leistung einen neuen Vertrag mit wem immer auf die der Finanz^Landes Direktion belieb,ge Art einzugehen. Von der k. k. steier.-illyr..-küstenl. Finanz-Landes-Direktion. Graz am 14. Scp« tember 1855. Z, 1447. (2) Nr. 3685. Edikt. .Von dm, k, k. Bezirkte Öderialback, als Gericht, wird dem lmdclinmt wo befmdlichen Iohaim Ko,cl)ies, ;n!^ Smolla, aus Fraüzdorf Nr, 47, und dessen allfäUigen Erben hiemit l'fka„nt gemacht! Es sei ihm nemäß des tlflosscncn Meisidots. r'crlheilungsdeschcidcs ällo. 20. Apnl d. I., Z. 2575, auö dem cxckutiuen Verkaufe der Ncalita't dts Franz Turschiisch, Ncktif-Nr. 122 Freudenthaltr Grundbuchs, laut dcs Schuldscheines vom 22. April «85l, des Kapitales saunut Nedcngcdühren im Gesammtdctragc pr. 265 st. 25 kr. zugewiesen, und scisolt in der hicsigcn Drpositcokajsa l)i>itc»legt worden. Da dcr jch^c Aufenthalt des Ioham, Kuschicr und srincr alifälli^en C'rbrn diesem Gerichte unde^ kainn ist, so wurde ihm zur Veittetung seiner Ncchle der Kurator in dcr Peison des Anton Poscheml uot, Fsanzdorf aufgestellt. Bcssl'!, Ioyami Koschier zu dem Ende erinnert wird, damit er zur Crhcbung obigen Kapitals entweder ftllsi odcr dinch eilici, Bryollmächtigtsn erscheine, oder dem für ihn aufsscstellten Kurator die erforderlichen Vcbclse an die Hand gebe, widrigens er sich die gesctzllchen Folgen nur selbst zuzuschrcibcn l)aben werde. Oberlail'ach an 14, September 1855. «LI Nachdem bei der zur Sicherstelkmg deö (5'r: träges der allgemeinen Verzch>ungö - Steuer im Triester Numeral-Bezlrke für das Verwaltung^ Jahr 1^5mlli'l,cj3 ^^. ^lliilli nächst dem Leipziger-Platze , eine zweite öffentliche Pachtvcrsteigerung abgehalten werden wird. Die Pachtoerhandlung wird nur für das Verwaltungöjahr I85U gcpsiogen, und es wird im Falle eines günstigen Elfolgeä mit demje? nigen der Vertrag abgeschlossen werden, dessen Anbot sich als der für daö hohe Acrar günstigste darstellen wild. Die Auörusöpreise für jedes Pachtobjekt sind ebenfalls aus dem unten stehenden Ausweise zu entnehmen. Von der Versteigerung sind alle jene Personen ausgeschlossen, welche die Gesetze zur Ab< schließung von Vertragen überhaupt für unfähig erklären, oder welche wegen Verbrechen oder Uebertrelungen gegen die Sicherheit des Cigen° thums verultheilt, oder nur wegen Abganges rechtlicher Beweise losgesprochen, dann Jene, welche wegen Tchleichhandels oder einer schweren Gefallsübertrclung bestraft, oder bloß wegen Abganges rechtlicher Beweise losgesprochen wor« den sind. ! Diejenigen, welche an der Versteigerung Theil nehmen wollen, haben emen dem zehnten Theile des für die Verzehnmg« - Steuer festge: fetzten Allsrufpreises gleichkommenden Betrag im Baren oder in öffentlichen StaatSobligatiunrn zu Handen des ^izications-Kommissärs als vor-läufiges Reugeld zu erlegen. Auch kann dafür eine einverleibte Pragmati-kal c Sicherheics.-Urkunde mit Beibringung des neuesten Glundbuch^xtrakles und der neuestm LchahungSurkunde überreicht werden. Die im nachfolgenden Ausweise aufgeführt ten Bteuer- und lücksichllich Pachlbezirke werden zuerst einzeln, mit Ausnahme der Steuerbezkke Volosca und (Zastelnuovo, ausgeboter.^ werden, worauf erst zur Konkretal» Verhandlung geschritten werden wild. Außer den mündlichen Anboten ist gestaltet, auch schriftliche, auf einem 15 Kreuzer Stempel geschriebene Anbote für die Pachtung entweder eines einzelnen Bezirkes mit obiger Ausnahme, oder mehrerer, oder aUer Bezirke zu machen. Die schriftlichen Anbote müssen jedoch vor dem Anfange der Verhandlung, d. i. längstens bis zum tt. Oktober l855, sechs Uhr Nach. mittags bei dem Vorstande der Kameral-Bezilko. Verwaltung überreicht, und mit dem oberwahn» ten Kautwnsbetrage versehen sein. Die schliftlichen Off>'Ne werden nach been« diäter mündlicher Versteigerung in Gegenwart der Pachtlustigen eröffnet und bekannt gemacht werden. Mit dcr Eröffnung der schriftlichen Offerte schließt der Versteigerungsakt, und cb wird viS zu dem Zeitpunkte, wo von der kompetenten Bc< Horde über denselben entschieden worden sein wird, kein nachtraglicher Anbot angenommen werden. Die welkeren allgemeinen ^izitationst. und Pachtbedingnisse können bei dd Pachtbedingnisse kömim bei dem hierämtlichen Expedite in den gewöhnlichen Amlöstunden ein« gesehen werden. Ausweis über die im Kamera! - Bezirke Tliest für das Verwalttmggjahr 165«. Objekte, von ÄusruföpreiS für N a m e denen der Be- die Verzehrungs- Ort Tag Zeltpunkt, bw ^ ,„ zug d.Verzeh- Steuer ^___________^ zu dem schriftli- ^ der rungssteue/-----------------------------------------------------------------------che Offerte cmge- Anmerkung Z S t e u e r b c z i r l c verpachtet ,in;eln ^'s""- an welchem die Versteige- bracht werden ^ " wird. " men rung abgehalten wird tonnen ^ ^ Der Grundstcuerbczirk Scssana, d. i. der ganze Umfang des vormaligen politischen Bezirkes Scssana, und dic demselben uon den vormaligen politischen Bezirken St. Daniel und Duino zugefallenen Steucrgemeillden, insofern diese Am zum Kameral -Bezirke Trieft gehören Bei der k. k, ». Oktob er und gegenwärtig nicksrchtlich des Vcr- Kameral-Ve- ,855 um N> Bis . Okto- zehrungsstcuer - Bezuges bis mcl. letzten Wein und zirks-Vcrwal- Uhr Vormit.- ber ^55 U Uhr " Oktober !855 vnpachttt sind . . Fleisch v"<<> »->?!) tung Trieft tags Nachmittag 2 Der Slcucrbezirk Castelnuovo in Wein und seinem gegenwärtigen Umfange . . Fleisch 38U3 3803 detto detto detto ^>-^ 3 Der Grundsteuerbezirk Voloöca in D.e Steuer - Bcznke seinem gegenwärtigen Umfange, wohin . (5astelnuovo und Vo-auch die Steuergemeinden Bergud, Cla- losca werden vere.nt na, Lisch, Scalnitza und Studcna deö ""b'n Betrag von vormaligen politischen Bezirkes Castel- Wein und "^" >^' "ubgcooten. nuovo gehören....... Fleisch 3147 "447 h^to ^^tto detto ^ 4 Die Steuer-Gemeinden Volliunz, Borscht, Bresnizza, Czcrnikal, Ccrnotich Dolina, Draga, Grozhina, Ocisle, Prebenegg, Ritzmanc und St. Scrvola Wein und deö Grundsteuerbezirkcö Capodistria . Fleisch 2380 ^'1^. detto dctto detto Von der k. k. Kmneral-BezirkS Verwaltung Trieft am 25. September 1855. 3- »434. (3) Nr. Ili078, Edikt. Von dem k. k. stadt.dclcg. Neziil'sgenchtc ^ai- bach wlrd hiemit dckannt gemacht! Es hade über Ansuchen des Wilhelm Maier, durch Dr. Nak, in die exekutive Feildittung drr, der Ho Itna Molek, alS eh'gattlich Molct'schel, ^rrlaßlU'rs nchmnin, gchiiligkn Ncalitäten, nlü: 2) der in, G> und buche der K»mnirnda'schen Gült 5l,l, Urd. N. 95 vorkommenden Klüscheulcalität sammt dem im Grundduche der Gült G!ei»iz..u^» Urb. Ns. 27z22 vorkommenden Ackcs, im gelichlli chcn Echäl^lülqswcllhc pl'. l555 si ; !') des im nmgistlatüchcn Gn,»0buche sud Urd Nr., I29l^! voikom»,cndcn W^ldanldeilcs v ^03, im glrichtlichcn SchatzlingöwcNhe von 50 sl ; c) des im nänilichlN Glundl'uclie 5ud Ä«liP,^ir. 2^3 und Neklf. Nr. 256 vorkommenden Waitscher Waldantheilis v Löß, im gerichtlichen Schä^u'gt'. werthe pr. !080 fl. 20 kr., so wie dcr txcttüive auf !0si. 20 kr. d'wlithttcn Fährnisse gcwilligcl,, und zu dcre" Vornahme dlci T^mine, auf Den l5. Dtlodcl, c,uf den !5. 9lovcm'.'cf u»d den »5. 2)c>! zember d. I., jrbcsm'l Frl'll) 9 —>2 Uhr mit dcm Beisatze bestimmt, daß riefe i1lc<'lila't und Fahr.-, nisse bei dcr ersten und zweiten Fcildictung um oder üdcr dcn Säiählingswcstd, l'ci der dliltcn ader i lU'er Ansuchn, dcr M<,ri.i Mlatcr von Lukouz, Uczirk Gurkfcld. wcgc" ll)res Fordciung aus dem Urlhrile ddo. »,. Juli !85t , H. 3t,lt>. pr. 2)g.^ir. l.l,9 und l-150 vorkommenden, ge lichtlich auf 40 st geschahen Weingärten in S^ goi»c bewilliget, und cs seien z^ derc» Vorliadmc drei Feill'illM'gst.'gsatzunacn, ,uif den 2. Oktoder. ! 3. Noucn,der uod 1 Dczcmder d. I , und zwar jedesmal Vormittags <) Uhr. loco der Rs^lilätlN mit dcm Anhange aligeordnet worden, daß dils^ l'rn nur I'ei dcr drillen Feildietun »a gsatzun^ auch unter dcm Schätzungswerthe hintan,,^'bn' wetden. Das Schäliungsprolokol!, ^c'' Vrundbuchser« trakt und die Lizitatioilöbedingnlslt tonnen taglich Hieramts eingeschsn werden. K. k. Bezirksgericht Nafscnsuß am 3l. Jänner »855. Z. 625. A ,l s z u g auä dem Protokolle der Sitzung der krainiscktn Handelö« u, Gewerbekamnnram 22. August »855-Vo, sitzciide: Herr L, C. L u ck >» a » n , Kl,llUl!,r.Plviside»t, Hen- A. La sch a n, s. k. s-tatthalteivi. Koiizipist, als l. f. Kommissär. Oegeowältig di>,' Herrei,: Czerny , Ersche >» , G-Hcilna»!,, Holz er, Hildoo"^ »iq, Karin gel, K''sper, Mall», Samassa, ^chwe.'t, l, er, Tri lirei. ^ I. Der Sekretär oe,licsc da- Protokoll der letzte«. i Kam.mrschu.g, welche- .n.r^oderc a.ge.wmmen m,d ! ulitcrfcrNgct wird. «22 2. Die h. t. k, LanoeSregierung gibt bekannt, das; .«'e. t. r. apost. Muj^stat für llngar», Kroatien, Slavo-- ^ nie», Brrbien,das Tl'neser-Banat, die k. k. Mililar-gränze nnd Böhinen baS niederostel' reich , sche M a si u n d G e w i ch t als allein geltend zu er. klär»!» , m»d die fernere Anwendung provinziellrl Ia»° deaüblicher Ma sie zu untersagrn geruyeien. I» Kra > » ist l,u» allerdings daö «. ö. Mas) und Gewicht bereits eingeführt; allein di,ses hat bis .jel.N leine ausschließ-Ilche Geüung erhallen, — landesübliche Maße sind nebenbei Hierlands geduldet. Die Kammer wurde auf. gefordert, sich zu äußern, ob es einem Bedenken uu-rerliege, das gliche Mas, und Ge>vichc auch in K>aiu einzuführen? D>e Kammer Ipricht slch dahin aus, das; die ausschließliche Geltung des einheicilchen und sicherMellcen Mast- lind Gewichtspüenls in Krai» »lichc inn all.< sehr zweck n» a ß i g angesehen n.'ird, es n'e,den vlcsmchr die Vortheile dieses Systenls von deu Handel- l>n0 Gelvei betreibenden dankbalst anerkannt, »ueßhalb nlan der baldigen Einführung dessel-be» eutg>ge»si»'hr. 3. Note des Laibacher Scadtmagistrates mit der Anfrage wegen der Beit>agsleistun,g der Kammer zu deu Kosten für die in Laibach zu errichtende Sonn-lagsschule^ — Die Kammer einiget sich im Be-schlüge: Die Kanimer hat oll>ähr. ihr Prälilmnare über die Ausgaben, loelche de> selben nach den hohen OrtS be« stimlnie» organischen Einrichtungen zukommen, dein h. k. k, Handelsnünisteriüni vorzulegen. Di»sc Auslagen ^beschranke» slch auf Besoldungen, Beheizung , Beleucht ^ tung , Drucktosteii n. s. w. ^ede Mehrausgabe trachtet mau soigsäliig zu vermeiden, da selbst die Ausla-gel> durch llmlage an die wahlberechtigten Handels-n»c> (^eiverbeparieien eingebracht iverden Mlissen, Da »un die Geil'.eilld.,' Laibach, falls sie nicht in anderer Weise den Aufwand für die l'eabsichtne Sonntags-schn!e zn d.'cken in der Lage »rare, z» ei,ien> gleich-- llräßigc» Vorgänge schreiten müßte; so würde slch die UnbilllgcVic heransstellc», daß die' benannten Parteien für de» nämlichen Zweck auf zwei Seite» in Ampruch geuolllUleu ivären. Weiters waren auch die am fachen Lande wohnenden, zu de» Kammerkosten beitra^spftich. ligen Karteien genölhigcc, zu den Kosten eine, schule beizutragen, von der sie für ihre Angehörigen nul entfernt, d. i, »ur für jene ihrer Gewe, bleute Vortheile genösse», welche ihren Aufenthall zufallig in Laibach haben. Die Kammer ist sonnt nicht »n der Lage, einen Beitrag aus ihrer Kasse für die Errichtung der übrigens sehr erwünschten Sonncagsschnle zu leiste». 4. Note der h. t. t, Finanz-LandeS Direktion in Graz, drS Inhaltes: Das hohe k, k. Finynz-Mlnisterinn, hat mit dem Erlasse vom l l. Junl »«55, Z. 2473^>3i)4, der Finanz^Landes-Direktion die Ermächtigung erthtllt, die Vewilligllng der, iu der AllNlerkung 3 zur Tarif? Ab-^ theilung 74 des Zoll-Tarifes vom Jahre 1853 sur gewisse Falle zugestandenen ZolIerma sl i g u n g dein, Veznge von Maschine >, u n d M aschi-n e n - B e st a n d t hc i l e n alls dein Auslande, von Fall zu Fall selbst zu ertheilen. Da der ^weck dieser Verfügung — die Vereinfachung teZ Verfahrens bei dem Bezüge von Maschinen u>»d Ä/aschinen-Bestandtheilen aus den» Auslandt gegen, einen ermäßigten Zoll nur dann erreicht werden kann, wenn der t. k. Finanz-Landes-Direttlon alle zur Entscheidung erforoerlichen Behelfe schnell und verläßlich geliefert werde» , so wird die Handels » und Gewerbe-Kammer in Dleustfreundschafl ersucht, im geeigneten Wege gefällig die Veraolassling tresseu zu wollen , daß Gesuche um eine derlei Zollermäßigung von Seile der einzelnen Indnstiielle», unter Angabe ihres Gewerbe- und Fabril-S-Bttiiebes oder Guler.-Be-sihes, zur Veoneidung jedes Umzuges gleich bei den betreffenden t, k. Finanz Lantes-Bchördtn oder be> ziehuügl'weise bei den Hauptzollamts-Direltoren >n Graz .Mer Tliest uilunttelbar eiiigebiachl, so wie mit alle» die E>Hebung erleichternde» Daten u»d insbesondere mit den in dem Erlasse der hohen Ministerien d65.'l, Absah l2, verlangten Nachweisnnge», 2) daß die Maschine für ihren Geweibebenieb von ^., Wichtigl-eit, und das. j'le l»)i«ll Zollgebiete entwder gar nicht oder »ur um bedeuleod höhere Preise zu haben s.i, so viel aI5 thunlich instruirt werden. Wovon die Industliellen dieses Kamme»bezirkes in Kenntniß gesetzt «rerden. 5. Die k. k. Kameral. Bezirks Vclivalcung gibt anher bekannt: ksa>n ^eoiece a» der dalnlatüii chen Grenze. .. - , > llnö denl von Dnlnaz, l>n'inl)><' llu I' lo^tilu! in, Jahre l854 erstatteten Berichte über die Eigenschaften der fraglichen Pflanze hebt mau nachstehende einzelne Mertmale hervor- , 1>!',^1^i^,' vün,"' .! 1. Der aus dem A^phodelus erzeugte Alkohol ist dnrch» sichtig und farblos, Sein Geruch gleicht rolllom-meu dem des All»ho!>? selbst; läßt »lau ih» auf der Hand verdampfe», so läßt er keinerlei fette Substanzen zurütk, und behalt auch danu seinen reinen lüld angenehmen Alkoholgeruch. 2. Mischt man ihn mil zwei Gewichtstheilen Wasser, so erhält man ein Gemenge, dcsse» Geruch einigermaßen dem glnchcommc, welchen der au) Weiu erzeugte Alkohol bei einem gleichen Verfahren gibt. Alkohol aus Erdäpfel oder Getreide eiuer gleiche» Menge mit Wasser unterzogeu, gibt einen spezifi-schen alia/meiu bekannten Gerlich, oer jedoch d^lll des Alkohols ans Asphodil nicht im ge'.ingü'en ähnelt, > Der aliü Wein erzeugte Alkohol laßt nach d,r Ver-inengllng >n!t Wasser Weiuäl h e r g e r u ch (IVxl^ui-propre ll!i<^!<.') lvahüiehuien Uüd diesem Alkohol nahen sich der Aöphodi! Alcohol a»> »leisten. 3. Dlirch Proben ll'Uide erkannt, dasz ?^Ikohol und Aö phodil, weder eine Saure, noch Salze, noch ölige Stoffe enthalt. Das Resultat der gemachten Proben >st, daß dicse Pflanze alle Eigenschaften besitzt, um als vor-tieffliches Materiale für die Erzeugung von Alkohol zu dienen, ein Vortheil, welcher bei der allgemein herrschende» Höl)e der Gelreidep,eist und der verbreiteten iraubenkraNcheit nicht genug gewürdigec ».'er-deu kann, Einen Beloeis dafür bildetbas Interesse, welche) die fraozöslsche Negiciung an diesem »eur» Fabri-kattonözweige nimmt, n»o der Cifer niir wclchem man in Algerien diesen neuen Produkcionüzw.ig be-treibt, welcher einen Alkohol liesst, der dem aus Trauben l» der Güte mchc im Geringsten nachsteht. i?aut eines in, Moniteur abgedruckte» Arcikels vom 2li. No>'elliber l854 ging aus den» oon einem anderll Eheilliker angestelllen Veisnche, lrorüber a» die Alademie lll-5 z!'!<>l^c5 Bei ichc elsiaüet mulde, hervor, daß aus lUO Mengen (Gewichts) Einhei. ten des Asphooil-^nollen 8l Einhciteli Saft ausgepreßt wmden, dessen spezifisches Gewicht 1.082 war, Dieser Saft mit 2"/„ seines Gewichteö an Bierhefe lind mit seinem Volumen (also lOl)",,») an Wasser behandelt, lieferte »ach:;0stu»dlger Gahrnn^ j'^>,, absoluten Alkohol (.dem Ra»mi»ha!te nach) wa) wenigstens das ^>veifache desscn ist, was man auS einer gleichen Menge Nunkeliübensaft gewinnt. Nach den Bestimmungen des östeireichischen Zoll-tarifs ool!l 5- Dezrlnber >853 fällt die fragliche Pflanze lmler die T. P,.l3 l.''t,,. pr. Zentner Sporko unle,liegen. Bei Reoibirung des Zolllarlfes vom Jahre 1851 und Abfassung des neuen, jetzt g'lligen Tarife) w.u' die gedachte Pflanze in Oesterreich »och ">cht als zur AlkoholEizeugung tauglich betannt, sonst wülde dieselbe als ein ^abiikationostoff, gleich so o>ele» andern Rohstosse» der Fabrilalio», z, B. Runlel. rüben, rohe Felle und Hänle, außerenropäischeö Wnk-holz, Falbtnhölzer, Baumwolle u. s, w, als zoll-frei ausgenommen worden sein. Jedenfalls wäre das t>he k. k. Ministerium nicht abgeneigt, derselben di, Zollfieiheit zu gewäh-ren, um somehr, als diese Psianze die Verwendung des Getreircö oder der Trauben zur Alkoyolbcreilung entbehrlich »nacht. Die Kammer spricht sich dahin aus, daß di. zollfreie Einfuhr c^ü Asphodils schr erwünschl .wäre. Iu Betrcsf d^r beiden andere» Fragen, ob der Aophodil keine andere, eine höhere Ta>,ifl)rlegnng rechtscitigenc-e Verlvendling zulasse, nud od die f>aa,-,ich.n Knollen nicht leicht mit anderen, höher belegte» Pflainenstoffen verwechselt weroeu tonnten, tan» sich die Kammer nicht erschöpfend äußern, da deren Be-anlwortimg da5 kommerzielle Jach übcrschreüet. 6, Mehrere hiesige Speditionoliäuser haben bei der Kammer die A»zn, behilsiich zu sein. - Nach einer längeren Berathung, a,, dcr sich die Herren: Präsident Luckmanu, Heimann, H.-Izel' uud Hudo-vernig belheiligen, reivimgl sich die «ftanxner in der Aniiahme des Beschlusses, e>ne 'Abschrift dieser Be^ schweidc mit der Bitte der hohen k. t. ßaüdesregle' rung vorznlegl'» , Hochdieselbe wolle d>c »ntr, stehe».'!'"! k. k. Bezirl^ämter und Bicherheits. Organe vo» de» vorgebrachte» DesllNldalioilen in Kenntniß seyen und dahin ».'irken, daß sowohl gegen die Verkänfer der gestohlenen Waren, als gegen Jene, die bei derlei Desraudalionen er^rlff^» werd.», di.» schärf,^en Maßregel» eigriffcil »,'eiden< : ,<,, ?. Die hohe k. k. Bandes:.gieluü^ übersendet das Gesuch eines Handlungswerb.r? um Nachsicht der ^ehr-und S^lvirjahie zur Begntachtlü'g. — D>e K.'Nüner trägt auf Al>weisnng dieses Gesuches a,i, und spiicht den Wnnsch ans, daß durchgehend^ alif ordnnngsniä»-ßige Lehr- und Servirjahie bei Verleihung oon Hand-Inngobl'iugnissen zll sehe» lväre, damit einerseits durch Aufnahme» nichr Unordnungen einreißen, andererseits aber ist es bcramit, daß »vegc» Unkenntlüß d>>s Ge. schäfies mehr als lvegen Mangels a'-n Nechtüchkeit zum Nachtheile des Hände!snian»es selbst, seiiler Geschäfts, freund« lind aildcrer Parteien beklagenswerlhe Folge» eimreten, denen durch strenges Vorgelzen bei Verlei.-huiigcn der Befugnisse wenigstens einigermaßeu begegn »et iverden kailn. 8. Das hohe k. k. La!,desge>icht in La,bach gibt bctallnt, das; der Konkurs über das Verniögen des hieroitigeu Haudelsiilan^es Josef S t a re, wegei» mit den sämmtlichen gütlicher Ausgleichung, nut dem Beschlusse vom 28. Juni I. I. für aufgehoben erklärt wülden ist. — Dient zur Kenntniß. !). Der Stadimagistrat üaibacl) übersendet das Einschreiten der t. f. kiain. Landwirt!)schafc.^'el!schaft, ü^bst der dießbczüglichen Aellßerung d,r vornialiaen k. t. Bezirkshauptmaiiüschaft Laibach, betreffend die Ne< gulirung des fünf Jahrmärkte in Laibach, mit dem Ansinnen, daß dieser kommerzielle Gegenstand dem erwünschten Ziele entgegengeführt werde, — Nachdem die Kamm.'r diesen Gegenstandim ^iiine der k. t. La»d-wirthschaflg.'sellschaft bereits in den, für l«53 erschi^ nenen Jahresberichte zur Sprache gebracht, und es i», allgemeinen Interesse gelegn, ist, daß die hierortlgen Iahrmä' kte »ach de» gege » lu ä r t i g e n landivirlh-schastlichen »üd kommerzielle» Verhältnisse» mrdisi^irt u,>o geregell werde», beschließt die Kammer, dießsalls die erfordellicheil Schnitte bei der hohen k, t. Landesregierung zu lhun. lt). Erlaß der hohen k. k, Landesregierung mit Bekanntgabe der Vorschrift über einzelne Modalitäten bei Eiiihebung der Beiträge'für die Kosten der Kam» mer. — Wird zur Wissenschasc genommen. l l, Aus Anlaß eines vorgekommenen Falles, daß das Eomit»2 einer Konkursmasse , Vertretung, welches die Besorgung des Ausverkaufes der Wareu Bfhnfs der Ausgleichung der Gläubiger übernommen, »littler' weile durch Nachbestellungen »euer Waren die ünge-räumten Befugnisse zu überschreiten schien, wohegeu mehlere hiesige Handrlslenle eine Beschwerde mit der Bitte uni Abbestellung dieses M<ßbrauches bei der Kammer überreichten, — einiget sich dle Kmnmer »ach ''iner längeren Debatte in dem Beschlusse, daß sie nicht in der Lage ist,, ein/ defiu)i>V< Elüsch.'iduNg i„ dieser Angelegenheit abzugebe,,. " le seht beide Par. tc>en i» Kenntniß, bereit zu sein, im Sinne und auf Grundlage des hohen Orts genehmigte» Reglements, >i» Schiedsgericht aus ihrer Mine zu erwähle», so-bald die Parteie» slch damit einverstanden erklären. Falls jedoch die Heilen Beschwerdeführer in dem Vor« gchen des besaglen Comites eine förmllche Gewerbe« ilörm'g erblicke», so »vollen sie sich diiekte a» die po» litische Ortsbehörde wende», welche soda»n die weite-,en Verh'ndllmgen zu pßegen berufen ist. Schließlich >>'i,d beilierlt, daß der fragliche Konkurs »vegen der stattgehabten Au5g!eichung bsreiis vom k. k. Landes-gelichte ali'grhoben ivorden ist. 12. Mit Bezngnahlne anf die in einigen o'ffent» lichen Blättern enthaltene» Beschwerden, daß die Errichtung eioer Fi!ial-Eskon,te Ba»k für Krai» mit de»u Siße in l?aibach »icht n>it deu, eifordeillchen Eifer betrieben werde, beo.erkt dcr H,rr Präsident, das, die Kammer diesco Oege,,st>n,d be'.e,t) in ihielii Jahresberichte i"" »852 bei dcr hohen Neglerung in A». reau„g gebiacht. Nach helabg.langrer dießbezüglich^-Erledigaug wurde» die erforderliche» nmfassende» Vor. arbeiten gep,1oge», w?bei bie verehrliche Handelskammer lür Ober.O.'steireich i» Linz gefälligst die Hand bot. Nach Beendigung d.>>selben hat die Kammer am 2t>. .'lpril l. I. die einschlägigen Aesnche an daS h. k. k. Ministerium, und die Direktion der k, k, priv. österr. Naiionalbank im Wege dcr b- k. k, Landesregierung, ^ie sie ixn hochll.eneigte llnce,stützn,>g ersuchte, über-i cicht. Die Kammer siehc der Gewähru»g d,eser Bitte, 'ertraucnsl'oll entgegen, — Es »vird sodann beschloss >'e», sich voreist ülier den Slaild rieser Ai>ge>egeiil)eit iu kurzem Wege bei der h. k. k, Landesregierung zu erkundigen, und danu neuerdings die dringende Bitte >m baldige Gewahrmig des bittllchen Einschreitens hohen Orts zu überreife!,, 13. Vier Maaistiat<-Indoisate init Gesuchen im, Verleihungen r>on G.weibsbefu^'issen z»-.- Beachtung. — Bei zwei Gesuchen wi-d >» die Verleihui'N, hei zweien l'»< die Abweislillg eingeralhen/ .^?),^ ^'.i: ' Sepcirat Anträge stnd kei»t gestM'«vorda^ "' Ha y d>l s- n nh O ewr r d < to in m«r /ü r Lvair,. baib-.ch att» 22. August I855. L. G. Luckmaun, Präsident/' lD) ^. ^>-)'^ Sekretär.