_______________________Mittwoch, 4. September 1901. Jahrgang 120. Macher Zeitung. ^°!»r,»l lll zuV u.^ N°r b!e Zustellung in« Hau« «anzjährt« , «, - I»s,r»i,»«>e»«rl F»l Nein» 5« k. ,rtz»l» pel ZeUt »» b: b»l «ftn,n U!«d»rh,Iun,tn p« Zelle » d. D»e «U«!»»chtl gellunz» ,r>ch'!nt liglich, mit ««»nahm, b« Könn- und Felerla«« «>'''' ^""r zahlreiche andere Theil-2' Ha>"'ll Uhr'ltmn, der von do.. Mitgliedern ^> >""8eoen , dc'.l dort weilenden fürstlich, ? ""« Ai^ '' ""ps'"'a in: Schlosse Amalien° ' '" b"u U° !!"« des VolkSznges, deren Wort- '."'^Mrm .^ ^'" Danf dafiir an.fprach, das. l>btt und .^" ?"bm Mehrheit des Volte, zu- ?!' ^ der' ,''Leidende.. ""Anblicke erkannt .^"itisch,, ' nstenuechsel nothwendig sei, wenn u"' fruclMme Weise ^'^ ""^rt fichrte der ^önig ungefähr ^" Nttonll,^' s ^'^ H""'"' die theilweise von ^ hat d ^)'nd un. "'"' su begrüßen, m.ch ^>'"denl,r lwf^/. ?'^. «"^«laggebende Be-^rbeit fiir da/^ !? ^ Einleitung z,. frucht-^ "ch hab/.n.;" ^"^ des Vaterlands bilden ^s> "'f h e^^^^'' "Wlier im vollen V' und ch. ^ ^""lUatett und Vaterlandsliebe ^ ?'" nicht g^"!''"' "berzel,gt bin, das. diefe. l""d"l wird, so kann auch ^"!" '"n ^ '"^'' Unterstützung nieinerseit. ^H^ ^' H. "'' ^lt darauf, das^ die grow ^3?">>'5 k .. ;u^."'?urch die Verufnng dies . ^ "'ch./w,^d''!^' "UUlt sieht,'nun durch ^''k'ch ''''nmnler «> !." .^ 'uclit nur versteht, seine ;''!ll !>'N'i«>loml"^/"'^"' d^r Opposition zu M? "5 derm . "'" '^'r ungleich schwereren ""ter der Negiernng. ^>>^a Miodm H ^!'.""" Angetretene Ver» >^/V^""lm ^ ^"'""l zmn Wohle nnd ^, F 'äl'chon G ^' linsen wird, bitte ich Sie, >8 b> Sie g '"""'. >>nen zl' .ntbietm, in '"' 'ä, n""^'n d,r ," ' U'n s.nd." Unter begeisterten "'" .i "5 br.chte d7r ^'" ,^^lossplat^e versannnel-. ^'^^ "uf da^.. "UN hieranf von, Ballone ^lt H . ^>n nachm .< '^" Vaterland and. "!' veranstalteten öch'nahle ^^u'f,^ ^V"'"'o Nede, in der er ^^^forin do >' ^""^'U'"'c' die Tnrch. ^^-----^^^ustlzluesen, ,nit de.n Jury. Systeme in politischen nnd communalen Sachen, die Einsehung einer Commission zur Regelnng des Per-ldeidigung^N'esens, die Ausbesserung der Gehalte der tleinen Beamten sowie eine durchgreifende Reform des Ttt'uerwese»>r. bezeichnete. Venezuela und Columbien. Der Conflict zwischen Venezuela und Colnmbien dürfte in der nächsten Zeit zu einem blutigen Zn sammenstosze führen. Die vrneznelanische Negiernng veröffentlicht ein an alle befrenndeten Staaten ge> richtete. Memorandnm über den Streit nnt Colum» bien, in welchein es heiszt, die Negierung glaube, aln Vorabende der l>e,indfeligleilen zn stehen. Von gröhlen, Interesse ist selbstverständlich die Haltung, welche die Vereinigten Staaten einnehmen werden, wenn e. zn einein Waffengange zwifchen den beiden südamerilanischen Republiken tonnnt. Von der englischen nnd dentscl)en Presse wird aus diesem Anlasse die „Monroe' Doctrin", welche seit mehr als einem halben Iahrhnnderte in den Vereinigten Staaten als politische Marime gilt, in Vesprechnng gezogen. Während der zweimaligen Präsidentschaft Monroe., welcher von 1^17 bis 1825 an der Spitze der Union stand, wnrde, von den Vereinigten Staaten die Un-abhängigleit der früheren spanisäM nnd portngiesi' schen Colonien anerkannt, wobei in der Hotschaft Monroes vom ^. Deceinber 1«2!i der Cntschluss aus-gesprochen wnrde, leine Einniischnng der europäischm Mächte in die inneren Angelegenheiten der amerifani-schen Staaten zu dnlden, feine Erweiterung oder Neil' begründnng europäisä)t'r Kolonien in Ainerita zu ge> statten und jeder liebertragung eliropäischer Regie» rnng.forlnen anf amerikanifche Staaten entgegen» zutreten. Von einem etwaigen Protectorate der Ver» einigten Stauten über irgendwelche südamerilanische Republiken ist also in der Monroe-Aotschaft leine Rede; e. wird nur in negativer Richtung die Ein« Mischung Europa, abgelehnt, ohne dass darum der Union die Befugnis beigelegt wird, ein positives Pro» tectorat fiir sich in Ansprnch zn nehmen. Ais nun ist daher auch in Washington nnr von der Wahrnehmung der amerikanischen Interessen die Rede gewesen, zu denen freilich in erster ^inie auch die Canalfrage ge-hört, welche im ^'aufe eine. kiampse. zwischen Vene» zncla und Colmnbien zn einem Eingreifen der Union die Veranlassung bieten lönnte. Marollo. Im Hinblicke auf die Nachricht, dass der Sultan von Marollo die Verlegung de. Hofes nach l>ez auf unbestimmte ^eit verschobeil l,at, gewinnen, wie man aus Paris schreibt, die nachstehenden Bemerkungen der „Reveil du Maroc" an Interesse: Die ungewölm< liche Verlängerung de. Aufenthalte, de. Hose. zu Maralesch bi. zum vorigen Jahre war dem Einflüsse deS verstorbenen Veziers Bi> Hained zuzuschreiben, der seit 18!>7 in Zeiträuinen von sechs zu fech. Monaten die Uebertragnng de. Hofhalte, nach ^>ez an» zuliindigen Pflegte, un, dann im letzten Allgenblicke unter allerlei Vorwänden die Abreise in. Unbestimmte zl» verschieben. Mit Hilfe de. Einflüsse, seine. Schwa« gers, des.«aid Ben Daued, war es dem Vezier ge» lungen. sich in Marakesch mit Beamten zu umgeben, die ihnl durchaus ergeben waren, und er zweifelte nicht, das. er die Erhebung von Marakesch zur ersten Hauptstadt des Bandes durchsetzen werde. Wenn nun die Reise de. Sultan, nach Fez zustande kommt, würde man den, Herrscher von Maroklo für diese Rück« tchr zn den der alten Verwaltung, den Sitten und den politisäM Anstanden am besten entsprechenden Ueberlieferungen nnr Danl wissen. Denn die Un« Zufriedenheit der Bevölkerung von l>ez gegen die Aus« dehnnng des Aufenthaltes des Hofe. in der südlichen Hauptstadt begann einen umso gefährlicherm Cha» rakter anznnehmen, al. sie nicht etwa von sentimen' talen Erwägungen au.gieng, sondern in materiellen Gründen deö örtlicheil Verkehrs ihre Ursache hat. Es erschien anS vielen Motiven schon seit langer Zeit em» pfehlenSwert, das. der Hof wieder einmal in Hez feinen Sitz anffchlage, vor allein wegen der all« gemeinen ^age des Bandes, dann wegen der Auf« fassung, welche die Bevölkerung von der Pflicht der Regierung hegt, abwechselnd im Norden und im Süden de. Reiche? zu residieren. Denn die Kand» bevöllernng hält nur dann frieden, wenn die Macht der Eentralregierung au. unmittelbarster Nähe fühl» bar wird. Politische Ueberftcht. Laibach, 3. September. Vlättermeldnngen zufolge soll der Reichsrath am 22. Ortober wieder zusammentreten. Die Herbst' session soll ununterbrochen bi. zn Weihnachten dauern. In erster kinie soll die parlamentarisch Erledigung aller bis jetzt nnf Grnnd de. 8 14 decr^ierten Staats« voranfchläge, inrlnfive jener fiir da. Jahr M>2, er» Feuilletons ^" «'ill«»!.in,. ^ziö?' '^h,,, . l"'l unsympathisch, die 'F^f^un^^igarettentasche. Mit einer "^ ''ich n'V^'u. N ' ^«lirtin ihre zarte ?'3l«n ^ mein Herr", >^''°n. E,^'U in I,, " Geständnis ablegen. ""<>l ' werden ^'"u N""'t, dort r.nlchen „Sie sind ein Gentleman", lobte sie, und dabei zog sie ein Eigarettenetui hervor. Da staunte ich nicht schlecht. Der Silberdeckel war mit Steinen besetzt, mit Brillanten, Saphiren, Topasen — mein Ring konnte gegen diesen Glanz nicht aufkommen. „Na, dann bitte fchön", nnd fie präsentierte mir das Etni. Ich wollte in das linke lvach greifen. „Bitte, da. rechte", wies fie mich znrecht, „da. find echte Russen. Link., glanbe ich, sind unechte Türken, die man mir zn fabel° haften Preifen aufgehal.t hat. Al. ^cinschmeckerin merkte ich zum Glück diesen Schwindel sofort." Ich nahm alfo die. erste Eigarette recht. — sie die zweite. „Bitte", sie reichte mir ein brennendes Streich» holz. „Danke", nnd da qnalmte ich anch schon los. „Ich ranche nur diese Sorte", meinte sie, „nnd ick' bin fest überzeugt davon, dass sie Ihnen schmecken wird. Der Tabak ist etwas parfümiert, aber gerade da. gibt den pikanten Geschmack, das prickelnde Aroma." „Ach ja", stimmte ich bei, „wir scheinen beide ein nnd denselben Glichmack zu besitzen. Das Ei-garettlein inacht sich vorzüglich, originell, dieses Parfüm aromatisch, angenehm . . . sehr cm—ge« nehm..." A»m ,hncluck. bemerkte ich hemüich. so 'wnb M hast du j schöpf! Wenn ich ihr jetzt erklären würde, dass ich wahnsinnig in sie verliebt sei ... Würde sie mich durch einen tterachtuna^vollm Vlilk vernichten — oder —- " Laibacher Zeitung Nr. 202. ____________________1668_________________ ________________4. Seplember^B^ folgen. Diese Budgets sollen unter einem gemeinsam, durchberathen werden, ferner soll die Fahrkartensteuer, das Gesetz, betreffend die landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften, und das Gesetz, betreffend die Altersversicherung der Privatbeamtm, durchborathen werden. Tie Negierung wird dem Hause ein neues Pressgesetz vorlegen, da') in der Aufhebung des Col» portageverbotes gipfelt, ferner wird sich die Negierung bemühen, den Ausgleich mit Ungarn im Hause verfassungsmäßig zustande zu bringen. Die Vertrauensmänner - Persammlung der jungczechif ch en Partei in Vöhmen findet am :!., die der radicalen Partei am tt. d. M. in Prag statt. Im Wahlaufrufe der deutschen ^ort» f ch r ittspartei in Vöhmen wird die Losung, das bisher von den Teutschen in Vöhmen einmüthig gestellte Verlangen nach nationaler Abgrenzung und Selbstverwaltung fallen zu lassen, aufs entschiedenste bedampft und das Programm dahin präcisiert, die Rechte des deutfchen Volksstammes in Böhmen jeder» zmt und insbesondere gegen czechische Uebergriffe und staatsrechtliche Tonderbestrebungen mit allem Nach» drucke zu vertheidigen; die Zugehörigkeit Vöhmens zum einheitlichen Reichsverbande zu betonen und jenen Anforderungen, welche unter steter Wahrung der berechtigten Stellung des deutschen Volkes der Staat an seine Theile in Bezug auf die Art und Sprache der Verwaltung naturnothwendig stellen muss, zu unanfechtbarer Geltung zu verhelfen; das Gewicht des deutschen Volksstammes in Böhmen in der Verwaltung des Landes und in der Verfügung über die Landesmittel zum gerechten Ausdrucke zu bringen; für die freiheitliche Weiterentwickelung und Ausgestaltung des Schulwesens kräftig einzutreten. Die Zusammenkunft des Zaren Nikolaus II. mit dem Baiser Wilhelm II. gibt dem „fremden« blatt" Anlafs, zwischen der französisch-russischen Alli« anz und der Kaiserbegegnung eine Parallele zu ziehen. Die französisch'russische Allianz habe sich in das Sy» slem der europäischen Gleichgewichtspolitil hinein» gefügt. Weil Zar Nikolaus es sorgfältig vermied, die-s^mVündnisse eine aggressiveSpitze zu geben, erscheine die .'»laiserzusammenkunft in Danzig als eine natür-liche Ergänzung des Zarenbefuches in Frankreich. Wäre Zar Nikolaus dem Kaiser Wilhelm aus dem Wege gegangen, dann hätte die Zarenreise nach Frank« reich in den Augen vieler den Charakter riner De° monstration annehmen können, der diesem Schritte des >taisers Nikolaus vollständig ferne liegt. Die Alli» anz des Zarenreiches mit der Republik schliche nicht den ungetrübten Fortbestand der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Teutschland und Russland aus. Diese für den Weltfrieden fo wichtige Thatsache werde durch die Entrevue in Tanzig und in Frankreich den Völkern ins Gedächtnis gerufen. Die Ereignisse im äus;ersten Osten haben auch dazu beigetragen, die Versuche für eine Annäherung zwischen dein deutschen Reiche und Frankreich aussichtsvoller zu gestalten. Vielleicht werde die Harmonie in der Politik auch einen Einklang in wirtschaftlicl^r Beziehung her» stellen. Wie, aus Athe n berichtet wird, hat der griechi-sche Gesandte in Constantinopel, Herr Mavro->, o r d a t o, einem Korrespondenten der „Akropolis" erklärt, dass die Frage einer Reise des Königs Georg nach (5 o nst a n t i n o p e I niemals ernst- , lich aufgeworfen worden ist und dass alle Mittheilun» gen über Schritte der griechischen Gesandtschaft zum Zwecke der Vorbereitung dieses Besuches durchaus unzutreffend find. Tie öffentliche Meinung in Griechenland hatte angesichts der Thatfache, dass wichtige Fragen zwischen Griechenland und der Türkei noch in Schwebe sind und die Pforte wenig Geneigtheit zu einer Beschleunigung der Lösung bekunde, die Zeit fiir die Verwirklichung eines solchen Planes für noch nicht gekommen. So werde auch der Abschluss eines Handelsvertrages nur durch die türkischen Vertreter unmäßig lange hinausgeschoben. Nach Mittheilungen aus Eonstantinopel sei die Geltung des bestehenden Zolltarifs neuerdings bis 1. Tecember verlängert worden. Man gibt sich in Athen der Hoffnung hin, dass bis zu diesem Termine die Verhandlungen zwi-schen den beiderseitigen Delegierten beendet sein werden und der Vertrag unterzeichnet werden wird. Für den entgegengesetzten Fall ist Griechenland eilt-schlössen, die Frage dem Schiedssprüche der Groß-mächte vorzulegen. Tagesneuigleiten. — (Licht als Heilmittel.) In Kopenhagen ist jetzt das Licht-Institut des Professors Finsen seiner Bestimmung übergeben worden. Finsen, ein noch jugendlicher dänischer Gelehrter, hat entdeckt, dass die belebend wiitende Kraft des Lichtes auf chemische Lichtelemente zurückzuführen ist. Auf die Kraft des chemischen Lichtes und auf dessen bao terientödtende Eigenschaft gründet Finsen seine Methode der Lichtbehandlung von Hautlranlheiten bacterieller Natur. (5r verwandelt das Licht in ein Heilmittel, indem er es durch Concentration verftäilt und gleichzeitig, um eine Verbrennung der Haut zu umgehen, die Wärme zurückhält. Praktisch «probt würd« seine Methode bei einem Falle von Lupus. Der Erfolg war glänzend, und nun wurde mit Hilfe zweier Kopenhagener Bürger die erste Lupus-Klinil eröffnet. Jetzt befinden sich bereits in 17 großen Städten Europas, Ameri-lasi und Afrilas Lupus-Hospitäler, so in Wien. Budapest, Berlin, Breslau, Hamburg, Köln. München, Paris usw. Von den in Kopenhagen bisher behandelten etwa 1000 Lupus-Kranken sind die allermeisten gänzlich geheilt worden. Il> der Erkenntnis der Bedeutung der Finsen'schen Heilmethode bewilligte der dänische Staat zur Errichtung eines neuen Licht-Institutes 240.000 Kronen. Aus diesen und hin-zrgelommenen privaten Mitteln ist nunmehr das neue Institut errichtet worden. — (G oe t hes K ö ch i n.) In dem soeben erschienenen 22. Bande der großen Weimarer Ausgabe von Goethes Bliesen ist das folgende eigenartige Dienstzeugnis Goethes über seine Köchin Hoyer enthalten, welches uns zeigt, dass auch einem Goethe die Sorgen des Haushaltes nicht erspart waren: «Charlotte Hoyer hat zwei Jahre in meinem Hause gedient. Für eine Köchin lann sie gelten und ist zu Zeiten folgsam, höflich, sogar einschmeichelnd. ANein durch die Ungleichheit ihres Betragens hat sie sich zuletzt ganz unerträglich gemacht. Gewöhnlich beliebt es ihr nur nach eigenem Willen zu handeln und zu lochen, sie zeigt sich widerspenstig, zudringlich, grob, und sucht diejenigen, die ihr zu befehlen haben, auf alle Weise zu ermüden. Unruhig und tückisch, verhetzt sie ihre Mitbienenden und macht ihnen, wenn sie nicht mit ihr halten, das Leben sauer. Auher anderen verwandten Untugenden hat sie noch die, dass sie an den Thüren horcht." — (Ein russischer Soldat.) Einen merkwürdigen Eharatterzug von einem russischen Soldaten erzählt das „Petit Journal": Es war bei der großen.Explosion eines Pulverthurms, die unlängst in Natum stattgefunden hat und zahlreiche Opfer forderte. Bei der Thür des Pulverthurmes stand ein Soldat Posten, Obwohl "^ an der Hand verletzt war, blieb er nach del ^ ^,B immer noch auf seinem Posten. Sein Oberst law y'"» ^ sagte zu ihm: „Was machst du da? Du siehst doch. °°'^ leider nichts mehr zu bewachen ist. Geh und lass °^„ binden." — „Herr Oberst," erwiderte dcr Soldat, ,,> ^< nicht. Mein Sergeant hat mich hier auf Poste» S, ^ „Aber dein Sergeant ist doch getödtet!" — "^^/^^ nichts an. Nur mein Sergeant und mein Kaiser ha ^ Necht. mich von meinem Posten furtzuschicken." ..^ ij! Soldat rührte sich nicht ... Der Epilog der 0M'^ nicht weniger merkwürdig. Man telegraphierte die ^» ^ an den Kriegsminister, der darüber dem Zare» . ^jli> Und der Zar ließ sofort telegraphieren, dass er den v ^ von seinem Posten befreie und ihm außerdem eine ^ ^ Medaille und einen Orden bewillige. Der 6° °^ ,iB vierzehn Stunden auf Posten gestanden: denn eis', ^„i ihm die Depesche des Zaren vorlas, willigte er cm. > Hospital bringen zu lassen. .,^.M — (Zwei Arüder.) Aus Paris wird ben^ ^ einer Strafgerichtslammer hatte sich vor einigen ' ^ silberhaariger Greis wegen eines geringfügigen ^ ^ del zu verantworten. „Haben Sie Angehörige?" s^. ^ ^i»< Vorsitzende bei der Aufnahme des Protokolles. "^ .s/e ^!, Herr Präsident", gab der Angeklagte kleinlaut s" " j,!? „Sehen Sie, mein Vater verheiratete sich sehr M's' ßB Jahren, und bekam in demselben Jahre '"^ ^^ ^ der gleich nach der Geburt starb. Nach dem MsaM ^,. ersten Frau verheiratete er sich mit 70 Jahren ""^^ und ich bin die Frucht dieses Bundes. Ich bin nun ^i 73 Jahre alt. Also bitte, rechnen Sie nach, ol> >ne" ^F Bruder nicht bor 130 Jahren gestorben ist." "^M^ blieb natürlich nichts übrig, als die seltsame Ty"' schämt anzuerkennen. te) ^ einem Berichte von Peckham hat die japanische «"^^F Nordamerika für die Benützung der drahtlosen ^ ^^ mehrere Inouctions-Apparate von ungeheuer,3"'^,,^ sionen ausführen lassen, die außerdem auf einer ^ Construction beruhen. Der Eisenkern der H°"^ Wi^ über zwei Centner, die zweite Spule ist mit 1b" -^ ft feinem, isoliertem Kupfeidrahte umwunden »wo ^ ^ sich einen Centner. Durch sorgfältige Abmessung ,F netischen Stromes ist bei dem verhältnismäßig ^ ^ ^ Wichte der zweiten Spule eine Funleiilcinge "" u^ Meter erzielt worden. In Verbindung mit einer ^ ^ einen Strom von 20 Ampöre und 25 Volt Ms ^e>^ die Maschine einen Funken von i'/a Meter LaM ^ F Spannung von mehreren hunderttausend 2^"' geheueres Funlenbündel erzeugt werden, das w>e » glühender Feberbusch erscheint. ^ ..„ hie ^, — (TiitowierteHunde.) Den H"" <,i„iol^„! zu tätowieren, ist die neueste Liebhaberei in ^° ", e^ einigen Monaten, erzählt der „Baltimore Am"'" ^ in Baltimore ein junger Mann. der dieses ^.'^ del, ^ er hatte, so lange er blieb, sehr viel zu thun. um ^ ,j!^ den. an denen die Operation vorgenommen >.^ ßt' hübscher kleiner Foxterrier, der Charles F- ^ e'^. und sich des Namens „Broze" erfreut, und "^ ,/her^ teirier von feiner Zucht. Beide Thiere tragen c" ' ^ U,, wo die Haare am dünnsten sind. die Namen ^ ^ ,, thinner. Die Zeitung fügt hinzu: Mtgege" > sch^ lichen Annahmen, dass die Operation a/cm''"'' fiihll'i!^ haft sei. behaupten diejenigen, die sie haben ">»! ßP dass die Thiere anscheinend nur eine sehr 3^ empfindung hallen." Alle Wetter, war das kalt geworden; eine Gänse» haut zog sich über meinen Rücken. Ich rieb mir die Augen. Es war duutel im Zinnner, ich schien geschlafen ,u haben. Mein Kopf war bleischwer, ein dumpfes Ge> tose dröhnte nur vor dem Ohre. Mit der größten An» strengung schleppte ich mich zum Feilster und zog die owrdine zurück. (55 war stockfinstere Nacht. Endlich fand iä, den Knopf der elektrischen Leitung: endlich Licht! Ich war allein im Zimmer. Nach wiederholtem käuten erschien endlich ein Kellner: „Wo ist meine Reisegefährtin?" forschte ich. ,,1'lch, die Tame mit dem blonden Haar", erinnerte er sich, „die ist so etwa vor drei oder vier Stunden weggegangen, sie hätte noch geschäftliche Angelegenheiten zu besorgen, erklärte sie. Auf alle Halle aber, fo bat sie flehentlich, darf mein Bruder, der durch die Seekrankheit furchtbar zu leiden gehabt hat, nicht ge-stört werden, lassen Sie ihn fchlafen, nur der Schlaf vermag ihn wieder gesund zu machen. Dieser Bitte bin ich nachgekommen und habe Sie ruhig schlafen lassen. Zurückgekehrt ist übrigens Ihr Fräulein Schwester noch nicht." Ich war sprachlos — ich ihr Bruder? Na, ent-weder war die Tame nicht so ganz klar, oder im Kopfe des Kellners war ein Sparren locker. Eins von bei» den . . . Alle Wetter, da fiel mein Blick auf meine Hand — An dein Dinger steckte auch nicht der wert-loseste Brillantring mehr. Nichts, gar nichts, die Hand wm- vollkommen unbmngt. Min Kleinod war futsch, MschMMn, Mohlen! Am nächsten Tage stand ich einem reumüthigen Sünder gleich vor meinem Vater. Ich erzählte ihm die ganze Wahrheit. Vor Scham und Wuth vergoss ich fast Thränen. Mein Vater läckMe ironisch, gieng an den Geld. schrank und entnahm dem Geheimfache ein Etui. „Hier hast du den berühmten Ring zurück", meinte er schmunzelnd, „deine reizende Unbekannte hat mir ihn schon gestern abends übergeben." „Also die hat mir den Ring gestohlen?" forschte ich weiter. „Na ja, wie man's nimmt", erklärte mir mein Vater. „Die Dame ist keine Diebin, sondern die An» gestellte eines Detectivbureaus. Tu solltest eine Lehre erhalten, die dir hoffentlich im Leben noch von Nutzen sein wird. Du warst deiner Sache ja so sicher, und nun . . .? Es gibt eben auf der Welt noch viel klügere Leute als fo ein junger Gernegrofj wie du ..." 5tuckuck auch . . . diefe Demüthigung hinunter-zuwürgen — da kam mir ein rettender Gedanke! „Es mag sein, wie ihm wolle," erklärte ich und fügte in belehrendem Tone hinzu: „Von deiner Seite war dieses Experiment aber trotzdem eine höchst ris-kante Saä)e. Ein solches Spiel treibt man nicht mit emenl Ninge, der so hohen Wert besitzt." „Mein guter Junge" — mein Vater klopfte mir auf die Schulter - ..du darfst mich nicht unterschätzen. Der Brillant in dem Ringe, den du mit auf die Reife genommen hast, war . . . Simili!" Der gläserne Pantoffels Criminal «Roman von Krnst r»»'^/ nicht überfahren wnrde," bemerttt' l^u " .^, ,l!'^ cial, „er ist eben, nachdem man ilin "'"^ ^>„>^ den Weg schleuderte, von einem dmi Wagen überfahren worden." „Ei, das wäre!" / „Bitte, fehen die Herren hierher'! ^ch"" / Sie thaten es alle, umringten don ^.^ ."'^ blickten auf die linle Bruftseite des ^' >fiB'' F Stelle, auf welche Wilmert mit dem ^' ,,i''^/ „Bemerken Sie hier einen längl'"^^ !>> ,.^ schnitt in dem seinen Tuche des »l""^ ,^>! , ,,^ Wilmert schob deu Ruck zur Seite ""0 >' ^n''/' Hemd - „und hier denselben EiM"" ' M/ ein scharfgeschliffenes Instrmm'nt, " . AV ein Stilet hervorzubringen imstande ./ d"^" , 5ie ^'/ „Nun, ja! Und was weiter? ^^. S''^') ja in den Sacheu gewesen sein, ehe ^ ^ gl ^. ^ fiel und überfahren wurde!" g"b ^ /sMt> rück, während der Staatsanwalts'S" ^ <^. ^ lich zu werden begann. .,,, '"^F., Jetzt lächelte der Official "b" <". s' // quetschte blutige Brust des ^"ch''^,„!vl ^,^^ zeigte er auf eine kleine Wunde, d'e ^o"'pf°ng abatis ? ""hoffen. Obschon ein officieller ,-?'"phboqe„ <. ' '""den war. verfammelte sich doch am ! " ^'ch'ieie d' gleiches Publicum. Seine laiserliche l s^en aus _.^"3"meister und den Dechanten durch " "' ' """bö fand eine allgemeine Beleuchtung > tt?^"^ihen^''"6.) Ceine Excellenz Herr Landes-' ^°n "nwohl f ,'?'!.''' '"lck'er ^ bereits seit eini^ !»!i..7 lDer T ' '^ ^ '^ °" ^n Masern erlranlt. ? ^lunc, der <„' ° ' ^ e r A ° v o c a l e "-) lliach einer °" .""'n d fi^^ie fresse" hat da/ l. l. Justiz ^lchtslwfe f' ^"^ d,e Advocate« beim Erscheinen ?""den Nll^ V°" ber Advocaten - .Uammer zu 3 °b!igaN""b namentlich vor dem Schwur-,3^^°n°.?^ ^^"gen des Talars verpflichtet! 2 Zeichnet lf «,?. ^ wird diese Meldunq als ber ! °>3'^ Augenbli^ ^ Entscheidung ist bis zum geqen^' MG.? is! 3c^^ "^lgt. obwohl es durchaus nicht -2i, "" °c uel v.7 ^l°r-Frage in der allernächste.. ^ ° ?''uslerium '^^" '"". Wenn bisher seitens des Entscheidung getroffen wurde.! ^m^^ttspleHe,."?. ''/'^"n. dass sich bei den Advocatcn! 3^"'^3r V"^^" "er diese Frage ver^ ^'besonders ler'^ '""^"' ^^"" "'^ ^'^ ^' O °""ön',inisi!ri.'.'! ^/ t s - I „ st r u c < o r.) Das 5" ^e Verlegung des Amtssitzes! ' i''(^!7u .A'"!?" l" Steiermarl. tarnten.! / ^ ^^ a^rdnet"""" '°" ^""'bruck nach Graz' ^'V^em^^ In Weinih. politischer' ^ I^bienst erölf^ " ^' "" poftcombinierter ^3? bei'Obns^,"2-) Der in der Ziegelei Tunnies 'l' )" beide "^'chla beoienstete Polier Franz Mar-' '3tt>seppe"Ctibi "' ^'''f'l^en Ausfahlung dem' '«'"""ftiw ('-"'' der Umgebung von Udine H"' Eti il l)^i ^i ." ^" """ gebürenden Verdienst ' w'^lrage ^ ^ den ersten Personenzug. u,n mit H ^kndarm l /^''"^ su ent.vischen. dürfte aber. '^ntafel sofort die tele-^ ^""s "" ^7" der Veruntreuung zugieng. mitt- > ^'t^'" "ntn en ^ /,.' Verhandlungen.) '''ie ^2 Dr v<° . . l'be des Herrn l. l. Lanbes->b? ^atsanwaltMe'^ f"? Verhandlungen statt/ H"l Victor Ver.^ '« k ? "Ueheli3ü „ (Ä ^'^'e erst« betraf den 50 AMovitz aus Gunzen- "" b?°"e an," "'' " ""'bach seinerzeit das Schuhte" ^^lov, i^ ^ """' der Erdbebenlatastrophc' >!le> I Weihe ^ m ^""^ ^ seinem Gewerbe u n d > "'l ''" bei dr l '"s^"' Mechaniker und zuletzt' "''ich ?,eleuten «. ""Nen V^.^^ Es' tam' ^>>Ü^"''en.dieMtN^."'' ^"'nden häufig zu' ?^ 'der ^ach 'zelten m Prügeleien ausartete.,' b sie t>'."^ nächster ^ ' 2"'" ^"^ Äoslovih auf i /> 8es." ü^ sch°r w^.^' "evolvcrschiisie abfeuert.' > d^ b7 Pt "^'- ^°"°"^ ist seiner That' ^ ei,^. "len. E, "' 'el aber. er habe seine Frau nur ^'e Z'fttog 7.^^'f«nf Jahren chweren Kerlers l '°< '^1 "°" 205" '7„ ""d bur Zahlung ei.„ >' ^ ."l)c>ndlunc, ».^ > ^"" 3rau verurtheilt. - >la^'"beiter'^°"e gegen den 35 Jahre alten, in Iosefsthal wegen °"den ^. I"li l. I. ^'^"" sei,e ' " d'e Papxrfabril in Josefs-"------ ^'"e,t aufzunenmkn ^ ih„ der Aufseher Franz Kemec der Trunkenheit wegen zur Redt stellte, gerieth Aulovi?, in Wuth. ergriff einen schweren Wal-ger und schlug dem Auffeher damit auf den Kopf. so dass Nemec sofort zu Boden stürzte. Nun versetzte ihm Nu-lovis- noch zwei Schläge auf den Kopf und hernach auf die Schulter, bis endlich drei Arbeiter hinzusprangen und ihm df'i Walger aus der Hand rissen. Remec starb sogleich. Nu-ll'vis- verantwortet sich. er hätte Remec nicht todten, fondcrn nur beschädigen wollen. — Das Urtheil lautete auf vier Jahre schweren Kerkers mit einem Fasttage monatlich und einsamer Absperrung in duntler Zelle sowie mit hartem Lager am 29. Juli einetz jeden Strafjahres. —!. — (Neue Ansichtstalten.) Die hiesige Ver-lagsbuchhanblung Jg. v. Kleinmayr H Fed. Äa.nberg hat wieder eine Serie von Ansichtslarten herausgegeben, welche gleich den vorangegangenen im Dreifarbendrucke hergestellt wurden und sich sowohl durch die vorgeführten Ansichten als auch durch die technisch vollendete Reproduction derselben auszeichnen. Man sieht da ein Flussbild von Laibach, ein Totalbild von ilrainburg. ein Motiv aus der gleichen Stadt, ein Vilb von ttronau mit den Vergriesen im Hintergrunde, l ein Äild der .Mrche in Brezje sammt der Triglavgruppe, ein ^ reizendes Bild von Nadmcmnsdorf und endlich ein färben-! prächtiges Äilb des wilden Malulilgrabrns bei .ttionau/ Die karten, sowohl mit deutsche,» als mit slovenischem Terle. sind alle nach Aquarellen von M. Muppe ausgeführt und um 10 il per Stück erhältlich. " (Vereinsbildung.) Der Nechtsschuh-Verein der Militärllertificatisten für Oesterreich hat. wie man uns! mittheilte, durch Dr. Albert Eder, Hof- und Gerichts-' cdvrcaten in Wien, die Nildung einer Ortsgruppe des genannten Vereines für Laibach bei der competenten Landes-1 stelle angezeigt. Als wirkliche Mitglieder können dem Vereim ^ imr ehemalige mit Anspruchäberechtigungs - Cerlificat betheilt gewesene Unterofficiere beiireten. Bei Gründung des Vereines können alle Certificaliften ohne Rücksicht auf das, filter beitreten. Nach Ablauf eines Jahres nimmt der Verein! nur folche Mitglieder auf, die das 45. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. —r. — (Der Deutsche und Oefteireichifche Alpenverein) zählt derzeit 49.549 Mitglieder (um' ^4'.X) mehr als im Vorjahre), besitzt 205 Schuhhäuser und! üdt die Aufsicht über 1209 Vcrgführer aus. Der Voranschlag' für das Jahr 1902 beziffert sich bezüglich der Einnahmen und Ausgaben mit 319.700 Marl. ^ " (O Pfe r be r V e r ge.) Am Ü0. v. M. nachmittags -st. wie man uns aus Radmannsdolf mittheilt, der 56 Jahre c,!le, verheiratete Besitzer Johann Resmcm vulgo Starul<-aui Vigaun auf der Acgunköica - Alpe beim Mähen an einer sehr steilen Stelle ausgerutscht und etwa 200 Meter in die Tiefe gestürzt, wo er den Tod fand. Die Leiche wurde noch am selben Tage nach Vigaun gebracht. —r. — (Vom Prisang in den Kronauer Vergen.) Auf eine etwas abenteuerliche Weise machte kürzlich ein Hochtourist aus Deutschland mit zwei Tiroler Führern den Abstieg vom Prisang direct zur Vosshütte. llngefähr 300 Meter unter dem Gipfel befindet sich ein prachtvolles, halb mit Schnee angefülltes Felsthor, das sogenannte Priscmgfenster. welches sich in der Form eines um-gelehrten Herzens gegen den westlichen Zweig des großen Pischenzalhales öffnet: e« fällt nach Norden jäh. fast senl recht ab. in schwindelnder Tiefe ist der grüne Thalgrund der Pischenza sichtbar. Hier hinunter kletterten nun die Wage-Hälse und gelangten heil und unversehrt bei der Vosshülte an. Zwei Seile mussten sie allerdings in dem Feleloche zurücklassen. — Es ist diti die erste touristische Durch-tlelterung dieses Felsthores. — (Nach Ameril a.) Im Monate August haben sich aus dem Verwaltungsbezirke Littai insgesammt 26 Personen, barunter drei «inoer. nach Amerika begeben, bezw. wurden soviel Personen behördliche Reisepässe ausgestellt. ____________________ ^ll- — (Concert,) Morgen um 8 Uhr abends findet in Hasners Bierhalle ein Concert der Laibacher bürgerlichen Musikkapelle statt. Eintritt 40 l,. * (Schadenfeuer durch Blitzschlag.) »m 2:). v. M. gegen 4 Uhr früh brannte infolge Blitzschlages das Haus des Grundbesitzers Michael La5i<"' in Altlinden Politischer Äezirl Tschernembl. sammt dei Stallung sowi, allen Kleidungsstücken. Lebens und Fntlervorräthen nieder. Der Schaden beträgt 800 K. di« Versicherunqssumme 260 lv. ' __l. " (Beim Wetter schießen verunglückt.) Nie man uns aus Abelsberg mittheilt, haben am 27. v. M. beim Wetterschießen nächst Limovec. Gemeinde Elzelj. infolge Explosion eines Poliers der Besitzerssohn Josef Kobal lldensgefährliche. der Knecht Franz Urzi,"- schwere Brand-»runden erlitten. —^. -(Verunglückt.) Am 31. v. M. abends wollte der Besitzer Lucas Nutar au« Vrbobo mit seinem 22jährigen Sohne auf einem leeren Leiterwagen aus Illynsch-Feistritz. wohin die beiden Brennholz zum Verlaufe gebracht hatten, nach Hause fahren. Da bat sie der 81 Jahre alte Michael Prosen aus Vrbica um die Bewilligung, bis Vrbvvo mit fahren z» dürfen. Als ihm dies erlaubt wurde, kletterte er von lückwärls auf den Leiterwagen, kalte sich aber noch nicht ganz gesetzt, als die Pferde plötzlich anzogen. Der alte Mann stürzte vom Wagen auf den Kopf und blieb bewusstlos liegen. Er wurde nach Hause transportiert, woselbst er eine halbe Stunde darauf starb. —I. — (Ein weiblicher Leichnam aufgefun» den.) Am 29. v. M. wurde am linken Saveufer nächst Tolmasevo eine Leiche weiblichen Geschlechtes aufgefunden. Dieselbe ist mit jener der am 26. v. M. verschwundenen Kaischlerstochter Marianna Bon^-a aus Unterpirnitsch iden-t'sch. -l. — (E r t r u n l e n.) Aus ^nesach in Kärnten wird berichtet: Der hier wohnhafte, 25jährige, nach Möschnach in Krain zuständige Taglöhner Josef Deiman hatte am 25. v. M. in betnmlexem Zustande einen Streit mit einem Knechte und wurde von diesem durch Faustschläge leicht verletzt. Desman sprang sodann in den hiesigen Stadtgraben rnd ertrank. — (Wasser st and der Save.) Die im Laufe beö Monates August am Pegel der Littaier Savebrü'cke vorgenommenen Messungen des Wasserstandes der Save ergaben den höchsten Wasserstand am 28. August mit 167 < m und den niedrigsten am 26. August mit 20 cm ober Null. Die höchste Wassertemperatul gab es im verflossenen Monate am 2. mit ^ 17 Grad Celsius und die niedrigste am 28. mit ^ ^ 12'1 Grad Celsius, beidesmal bei bewölktem Himmel. — Die ombrometrische Beobachtungsstation in Littai hatte im Monate August ü> Regentage zu verzeichnen. Den größten Niederschlag gab es am 26. August mit 36 8 mm, den geringsten an neun Tagen des Monates mit 0 1 mm. Die ^ höchste Lufttemperatur wurde am 1. August mit > 28 2 Grab Celsius, die niedrigste am 27. August mit > 119 Grad , Celsius, beidesmal um 2 Uhr nachmittags beobachtet. Ge- ^ Witter gab es vier, davon eines in Verbindung mit Hagelwetter. —ik. — (Der Rauch als N e t < e r P r o p h e t.) Es ist l'llbelannt. dass der aus den Schornsteinen von Wohnhäusern und Fabriken aufsteigende Rauch als Wetteranzeichen zu l brachten ist. und jeder weih, dass eine gerade aufsteigende Rauchsäule auf gutes Wetter beulet, das Niebeisteigen des ! Rmiches auf fchlechtes. Ein englifcher Beobachter hat diefe Lehre noch erweitert. Er hat nämlich beobachtet, dass ein Witierungsumschlag zum Schlechten immer eintritt, wenn der Rauch cine Zeitlang in einer Richtung aufsteigt und bann plötzlich die entgegengesetzte einschlägt, so dass seine Säule oftmals wie ein großes Fragezeichen aussieht. — (Cu r l i st e.) In der Landes-Curanstalt Neuhaus bei Cilli sind in der Zeit vom 13. bis 22. v. M. 89 Per-fcnen zum Curgebrauche eingetroffen. '.^ !"h.n st, "ll3"' ^"schnittnr im Hrmd und ,. .'»N' "'""sin^H !t u "'"ich a.zwmMnor- 'bl^^/^'"..^ "7!7"' ", "d«s will mich mir ''Nthchi'^u..., ', "°rdm wm-r! Wol.,,, doch 5,^'"' 'N'r"i^ m.s dor Tasch. .md ' "l.. ^'t.," Arzt r, ./ ^"' Untcrsuchuna N'ar 'N , ^l), " / das, ,^ ^ a >n^t nllrrdin^' dic V^ ^>^t , "' Wn!" "^"' lp'A'5 ^nstrum^t au-^d^^ sich, der ..... ""^"^.^ a "chfali.. ^'H" Niistt.rtt'„ in ihrer '" ^l^7ort^ 'n Nrantmträg.r m^ ^ "^"öj„> H'",n ül^chuiltiil aus ihre l-rslochru oder überflihre!, hatte, oa6 fmn doch auf eiuc. heran-., da der Manu doch jedenfalls todt war! Eine nervöse Unrnhe hatte sich Victor Wiliueric bemnchtial. Zu ^ehrinii «ewandt, sprach er die Bitte a„5, iu Äea.leitu,ll! dec' Couimissärc' und der beiden Arbeiter sich an Ort und Stelle begeben zu diirseu. wo der Todte «esimde» worden war; zuvörderst aber wolle nun. eine genaue Nutersuchung der Meider deo ^eichnan.5 anstellen. , , . Diese Untersuch»...«, so genau s.e auch unter der Aussicht Wilmert5 aosiihrt ward, ergab nichte von Belan«. Ein Sacktuch, eine abgei.ü'kie Geldtasche .nil weniqeu .^upfernuiuzen — dac, war alleo, niac- ae-funden ward. Wilmert hatte aehofst, ein Notizbuch, eine Vriestasche, wie solche die meisten Keute bei sich fi liren, N'erde sich uorsindei,. Ta seine VoranHsrwma. getauscht >oard, schiele er sich umso eifriger zu dem von ihüi vor^efthUineneu Gcinqe an, Ter Wirt schasste zwei Stallateiuei. herbei, uud die Gesellschaft machte sich auf deu We«. ...,,., ^elnin^ lvä're nc'ru zuruckqebl.eben, doch wollte er nicht, daft' es dei. Auscheiu habe, nl5 vernachlässige er seine Pflicht: so besticq er dein, gleich Wiln.ert den iluer draußen harrenden Wagen. Erst nach Verlaus von einer Stunde kehrten die Männer zuriicl, der Staatönnwaltt'-Substitut in sehr lirgerlis1>er Stin.nnmg, der Commissar gleichfalls durchfroren und erschöpft. Eo war gut, daft- Doctor Splitter den tresslichen Einfall gehabt hatte, das neben der TäMfstubc gelegene Cabinet heizen zu lassen Auch war heikeö Wasser und Rum bereit, und o vermochten die Herren von. Gerichte sich wenigstens ein Gla5 Grog zu brauen, der gar nicht zu schlecht war. Der Commissar that dn5 gleiche, während die beiden Arbeiter der Schnapsflasche eifrig zusprachen. Die Nuterhaltung sowohl in der Schentstube wie in den. anstofzenden Cabinette drehte sich um eine., und denselben (Gegenstandi die Nesultaie der stati« gehabten Untersuchung. Dieselben waren sehr gering; sie wären gleich Null gewesen, wenn Virior Wilmert, der mil unendlicher Nusdauer den schmnhigen ^ahr» weg nach ^nft' nnd Nadspuren untersucht, nicht die Vemerlung ge.nacht hätte. das5 an der Stelle, wo man den Verunglückten fand, ein Wagen mit fchmaler Spur gewendet und den Weg, den er gelommen ^ wie die Nadspuren zeigten — znriickgemacht habe. War die5 der Wagen gewesen, dessen Nnder nber den ^eib dec> Todten oder Sterbenden hinweggegan-gen, nnd hatte der Kutscher oder die InsM'" der Cauipage, uachdem sie die Beiner!umi, gemacht, das<< weben ein Mensch überfahre», worden sei. n. Schreck nnd Angst dn5 Weite gesucht? Abn U'armn war als. dann umgelentl N'orden? Ebensogut hätten diese ^eute ja dann schnell ihren. eigentlichenVestimmnngö-orte zueilen tönuen, denn eo .vnr nicht gut anznneh» >..en, dasc' ec- nnr ans eine Spazierfahrt aus der dun» Neu, schmutzigen Straße bib zur Maschinenschlosserei abgesehen war? Wilmert argwöhnte einen geheimen Zusammen!mng zwischen dein Ermordeten und den Insassen jene» schinalspnrigen Wagens. v»lnn schweb^ ten die Aussagen der Mutter Eva vor von der Eciui» page, die so rasch vorbeigefahren sei und fein Licht in ihren Laternen gehabt habe (ssorisetzung solgl^ Laibacher Zeitung Nr. 202. 1670 4. Sepien^i^ — sEinConditortagin Graz.) Am 24. und 25. d. M. wird in Graz der zweite österreichische Conditor-tag stattfinden, auf dessen Tagesordnung unter anderem eine Besprechung der Lage des Zuckerbäckergewerbes, und ein Antrag auf Errichtung von Fachgenossenschaften und Fach-verbänden stehen. — iFußballsport.) Vei dem am vergangenen Sonntag zwischen dem Laibacher Sportvereine nnd der Mannschaft des Laibacher deutschen Turnvereines stattgefnn-denen Wettspiele siegte die Sportvereinsmamlschaft mit 4 : c>. — ^Wallfahrer ans Trieft.) Morgen früh werden Wallfahrer aus Trieft in Ärezje eintreffen und sodann einen Ausflng nach Veldes nnternehmen. Die Rückfahrt von Otoce ans erfolgt um kir6l< ^'ära in Budapest erscheinen. Doczi hat seine Sommerferien dazu verwendet, das schwierige Wert zu vollbringen. Bisher sind sämmtliche Balladen, eine Anzahl lyrischer Stücke, die Räthsel, Parabeln usw. fertiggestellt, und jene wenigen, denen Gelegenheit geboten war, eine oder die andere der Umdichtungen zu hören, äußern sich voll Bewunderung über die Meisterschaft, mit der Doczi die zahllosen Schwierigleiten seines Unternehmens bewältigt hat. Der ausgezeichnete Poet, der in so glänzender Weise Goethes „Faust" dem ungarischen Pudlicum zugänglich gemacht, wirb seiner Schiller-Uebersehung als Einleitung einen Essay rocausschicken. — (Der schwedische Dichter Karl Graf Enoil sly) feiert am 8. d. M. seinen 60. Geburtstag. Interessant ist die Mittheilung des „Ljubljansli Zvon", dass die Familie dieses Dichters slovenischer Abkunft sei und aus Laibach stamme. Die Vorfahren Snoilslys sollen sich inl 1<>. Jahrhunderte aus Kram geflüchtet haben, weil sie zur Zeit der Gegenreformation dem protestantischen Glauben nicht abschwören wollten. — („Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Nil d.") Inhalt der 379. Lieferung (Ungarn): 1.) Das Maros-Tordaer Comitat, von Johann Nebühäzi. 2.) Das Csiler Comitat, von Wilhelm HantV). — Illustrationen von Julius Hüry, ^tcirl Cserna, Vincenz Mella und Theodor Dörre. — (I^i' ud 1 ^j n n « k i Xvn n.) Die Septembernummer dieser Monatsrevue enthält Gedichte von A. A 5 -lerc. Stanlo S t a n i i-, V. E. Fedorov , -j- Alel -sandrov und Bran to, erzählende Beiträge von Fr. Serafin („Opfer") und Ivan Prijatelj („Monolog an einem Frühlingsabende"), die dramatische Studie „Kalhas" von A. (! e h o v , aus dem Russischen überseht von Peter Mitlavec - Pobrabsli. dann die Artilel „Neuere kroatische Dichter" von Milan Marjanovi 5 „Russische Poesie" von A. L. Volynslij (aus dem Russischen übersetzt von A. A « lerc). „Die Tendenziosität in den Dramen Ibsens" von E. K. und „Vollsbibliothelen" von A. Aülerc. In den Rubriken „Vücherneuheiten", „Unter den Revuen", „Unser Horizont", „Allgemeine Rundschau" finden sich längere und kürzere Notizen von A. A K -terc. Dr. Fr. Ilezii», I. W e st e r , Fr. S v e t i <> und andere. — (v 0 ui in 8v o t.) Die 9. Nummer dieser illu^ strierten Familienzeitschrift enthält Gedichte von Anton Medved, Ljudmila und Leo L e v i <', erzählende Aussätze von Podgorica n („Von Haus zu Haus"), Fr. S. FinSgar („Orangen und Citronen"), F. S. Pavlötov (Contouren") und I. M. D o v i <" („Eine verunglückte Existenz") und endlich die populär-wifsenschaft^ lichen, beziehungsweise belehrenden Artikel Dr. Johann Gregorius Dolni^ar (Thalnitscher de Thalberg) von Victor Stesla, „Marko Maruliö von Prof. Ivan S t e l I a s a. , Mikroskop und Mikrokosmus" vo>i Canonicus Ivan S u 5-n i t, „An den äußersten Grenzen der Hitze und der Kälte" von Prof. Dr. S. Hubic und „Ueber das Schachspiel" von E. L. Hieran schließen sick Literaturberichte (darunter ein Artikel von Pros Dr. Karl H t r e l e l j) und verschiedene Notizen. Unter den Illustrationen nennen wir eine Autotypie des Thalnitscher nach dem Kupferstiche im Landesmuseum, ein weibliches Porträt von A. K o H e l j, den Schutzengel von Iv. Z a j c, die Schmückung der Braut von A. Ko^elj sl.wie die Vodnithütte auf Velo Polje nach einer Photographie Lergetporers. — (In der Allgemeinen National-Vibliotliet), C. Daberlows Verlag, Wien V1I/1. ist jetzt eine Arbeit zu Ende geführt worden, die biographisch einen der größten österreichischen Dichter beleuchtet: Wir meinen den vierten Theil der „Ungedruckten Briefe von Robert Hamerling", der einen großen ersten Band abschließt. Die Arbeit, eine der datenreichsten über Robert Hamerling entyalt eine Fülle persönlicher Züge, welche den Menschen enthüllen, seine bescheidenen Freuden und seine großen Leiden. Alle vier Theile dieser Briefe, welche seit 18^7 erschienen sind. wurden auch in geschmackvollem Original-embande zum Preise von <^ Iv in den Buchhandel gebrach» m.d eignen sich für literaturfreundliche Kreise als treffliches Weihnachtsgeschenk. Der Band ist 1000 Seiten stark, enthält ccht Abbildungen und drei Facsimiles. Der vierte Theil der Briefe umfasst die Nummern 270/28« der National-Biblio thel (u 20 Heller). — Außer diesem Bändchen erschien noch die gemüthliche und heitere Familiengeschichte der Roberer run Adalb. Stifter: „Nachkommenschaften" (Nr. 287/288) — In C. Daberlows Verlag erschien als Nr. 144 der National Vidliolhet früher schon die Ncm?lle von Robert Hanmlil'g „VtMnus" (N Hellfr). — („E in kleiner Roman aus Opern-titeln") findet sich in der soeben erschienenen Ausgabe des „Artist'. .Wilhelm Tell". „Der Freischütz", einer vo'.i denen, die man „Flotte Burschen" bezeichnet, galt für einen „Don Juan" und manche Damen nannten ihn sogar „Robert der Teufel". Wenn es sich um einen „Raub derSabinerinnen" handelte, machte er den „Postillon von Lonjumeau". er setzte sich auf „Das eherne Pferd" und sprengte mit „Norma", „A'ida", „Martha", „Undine", „Semiramis", „Carmen" und wie „Die lustigen Weiber von Windsor" alle heißen mögen, davon. Auch eine „Vestalin", die nachher seine „Favorite" geworden, soll dabei gewesen sein. Eines Tages verliebte er sich wie „Der Blitz" in „Die Jüdin", „Königin von Saba". nach ihrer Aussage. Bah! — „Hofsmanns Erzählungen" — sie war weiter nichts, wie eine „Regimentstochter", deren Mutter „Preciosa, ein Zigeunermädchen" den Beinamen „Die diebische Elster" führte. Er hatte sie auf „Figaros Hochzeit" mit „Lucia di Lammermoor" kennen gelernt, und fie später auf einem „Maskenball" wiedergesehen. „Der schwarze Domino" kleidete sie reizend. Bald brachte er ihr als „Troubadour" die schönsten Serenaden, gab ihr „'s Versprechen hinterm Herd", „Fidelio" zu bleiben. Nach einer kurzen „Verlobung bei der Laterne" lieh sie sich sogar über-reden, „Die heimliche Eye" mit ihm einzugehen. — (FranzösischeDiamatileruntersich.) Vor kurzem wurde cin Gespräch des Kritikers Alan Dale von' „Newyorler Journal" mit Victorien Sarbou berichtet, worin Sardou Ibsen kurzerhand für schwachsinnig erklärte. Der Kritiker ist nun weiter gegangen und hat sich schüchtern oei Catulle Mend<-s erkundigt, wie es mit Sardou eigentlich stünde. „Sarbou ist schwachsinnig", lautete die im bestimmtesten Tone gegebene Antwort. „Ich wiederhole: schwachsinnig!" fuhr Mendüs fort. „Wenn er stirbt, wird sein Name mit D'Ennerys in eine Reihe gestellt werden. Er kennt d'< Theaterlniffe — das ist alles . . ." Aber auch Edmond Rcstand findet in den Augen des gestrengen Eatulle Mend«'s nicht Gnade. Mit Respect, mit hoher Bewunderung sprach Mendl's nur von — — — sich und einem Trauerspiel .Heilige Therese", das er eben vollendet hat. Alle in dieser Rubrik besprochenen literarischen Erscheinungen sind durch die Buchhandlung Jg. v. Klein-mayr H Feb. Aamberg in Laibach zu beziehen. Geschäftszeitung. — (Postsparca sse.) Im Monate August betrugen in Krain die Einlagen im Sparverlehre 01.201 02 X. im Chcckverlehre 4,187.211 14 K, die Rückzahlungen im Spar-verlehre 48.213 10 Iv. im Checkverlehre 1.415.W5-«9 l(. Telegramme des k. k. Telegraphen'Eorresp -Zureaus. Ungarischer Reichstag. Budapest, 8. September. Das Abgeordnetenhaus ist heute wieder zusammengetreten. Der Antrag des Abg. Ratlowsky auf dringliche Behandlung der Petition wegen der Versetzung Banffys in den Anklagestand wird, nachdem Ministerpräsident von Szell da» gegen gesprochen, abgelehnt. Der Ministerpräsident theilt mit, die Reichstagssession werde am 9. d. M. mit einer Thronrede durch Se. Majestät den Kaiser geschlossen werden. Der französisch-türkische Conflict. Paris, 3. September. Privatdep-schen des «Matin» aus Constantinopel wollen wssen, der Sultan hätte durch eine Großmacht eine Ermunterung in dem Conflicte mit Frankreich durch die Versicherung erhalten, dass keine Gewalt angewendet werden würde, und soll infolgedefsen weniger denn je zu Zugeständnissen geneigt sein. Der «Matin» fügt dieser Meldung hinzu, der Sultan werde wohl bald gewahr werden, dass er sich in einem schweren Irrthume befinde. Paris, 3. September. Im Ministerrathe hielt der Minister des Aeuhern Delcasse' ein Expose" über den französisch türkischen Zwischenfall. Im Anschlüsse an diese Meldung heißt es in einer Note der »Agence Havas»: Da trotz des gegebenen Wortes keine der übernommenen Verpflichtungen eingehalten worden ist, erhielt der französische Botschafter in Constantinopel den Auftrag, Constantinopel zu verlassen, und der türkische Botschafter in Paris wurde verständigt, dafs feine Anwesenheit in Paris zwecklos sei. Die chinesische Siihnemission. Potsdam, 3. September. Prinz Tsun ist heute nachmittags mittelst Sontcrzuges hier eingetroffen und auf dem Bahnhofe vom Stadtcommandanten und dem Polizeidirector empfangen worden. Der Prinz fuhr in das Orangeriegebäude im Parke von Sanisouci. Wie verlautet, wird der Prinz morgen mittag« vom Kaifer im Neuen Palais empfangen werden. Paris. 3. September. Nach hier eingelaufenen, der Bestätigung noch bedürftigen Privalmeloungen dürfte Prinz Tsun Ende dieser Woche Berlin vrr« lassen und auf zwei bis drei Tage nach Paris kommen. ---------------- , Schiffsunglück. Constantinopel. 3. September. Das Schiff «Noran Moere» kr Nntryerpener Belgian maritime . Compagnie (Capitä'n Nelfvn 35)00 Tom'").^ mit einer Ladung Petroleum von Batum ^W^ bay ausgelaufen war, lenlcrle im Schwas ^. Die ganze Bemcmnui'g, mit Ausnahme euie» gischen Matrosen, ist ertrunken. ^^-^ Neuigkeiten uom Büchermärkte Rebec Th., Mnstsr..UnterslilhilNg^assc", ^ ,„^ Nebec Th., Katechismus der registrierten Hll!i'"'' ^ reich, X 1 80. - Sgalitzer, Dr. Iul. und ^""^,!"' Gesetzentwurf einer unganschen Civilprocrssoldnu»«. ^,/> V i t l o r e l l i. Dr. P. u.. ss i s ch b d cl. Dr. H-»"," ,,„v P > Dr. I., Zusammenstelluug der anweisenden "^ ,,„>M^' zahlenden Easscn in» Sinne de5 tz 2.>b der 6M ^!" X 3-. - Andree 3t,, Brauuschw.iger ^"'/s'" ^',!chB - Nuhland. Dr. G.. Die internationale »^ ^ ^' Concurrenz ein capitalistisches Problem, X > , ^, metzli, Dr. Ueberwindung der - Njemehli. Dr., Die IudiiM'Iisierung dcr ^ ^ .5 K I >b0. — Ernst Ial., Sommersrischc und Gröl!'" ^. - He.dejich. Dr. I. Hein.. Das WachM" ^ k l-44. — Loewen stamm Aug,, Emm!"^''" ^ X 4 Ä). — Firing. Dr. O., Dn> sociale ""^ M Prmcp der Solidantät, k 4-2U. - ^alm" ^,j' marlt und Hcmdeltverlrägr, K 1 08. — ltp!" >. ,^ ^, Die (wln'rbsthätigleit der Fran in der I>""' l„.B, socialhygicnische Bedeutung, «-^6. "^, !(l^ Nich. O'laf du, Englands Politil und die MacY>' W«» Bauer E. VlnWche Ttudenten, ein ^"^,,,, K',,, der revolmioniiren Vewegu«« in W"'^",M ^ - Cliwoljon, Dr. D., Die Älulanllage '"^ ' ^ ^" alterlichc Vlschuldigungeil der Iudr», i< 2'^' i(!>^i der Wirljchaftslunde Deulschlano^, ^lch'Niüg ^' a.gl!< , Pastor W,. Im Geiste Frchncrö. li ^'^. ^ ^ ^, Vllddha, Mohammed, Christus, i/2, 5 I( 'i ""' ^. ^, mann O.. Änlimoralisches Vilderbuch, ^, .^ ^^'i mann G., Zliratliustra-Commeiitllr, lV., lv ^, ,,„,^^^ in ann <.«,. Oe-chlecht und Kunst, li. ^'^. ^^,.>>M< Wiederlunft. K -'W. - Llnducr Ty,, G.l")'^ .^, l< 4 80. — Tschirn O., ^lltenlriilliscluilg Hgo^ Payot I,, Die Erziehung des Willens, ^.'^ i ,l X 3 «0. - Hoppe Edm., »iawr und cst"^ ^ - Freysoldt Qst,. Die dissiyarische Nrdnlsm H ^ - Harder Herm. Calculirren an Maschun'» ' ^ ^l> theilen. X 4'«0. - Weis bach. Dr. I.. "^^M genieul' und Äiaschineumrchanit. lll. die Mecha'>" ^ lü.d Albeitstnaschlne», lv:lü 40. — Goeße V-, ^ sührung sür dao Bauwesen, k ^40. .^ . ,,,,M^ ' Ullo. Dr., Die FlageNomanie. ihre Eriche''"'^ ^ Anwendung dcr Straf, und ElzichungO'l'll'"/.,^!ift<""^ Flesch. Prof. Dr. M., Prostitution u»d A« ^ X 2-1«. - Siebold Ed. Casp. Ial, v.,.«"N, ^i schichte der Geburtshilfe, k 8-40.— Mrace < ^,„^^ Handbuch der Hauttranthcitcn I., li 6 — -Vel)"^^<^,! Ophthalmologische Operationslehre I., K 2 «o,--' ,^ » ^ «llgrmeine Physiologie. X 1«--. - Da>'"e" ^l, Van, Einrichtung und Organisation p'"ch""7il>> ilV,ft li 4-80.—Erdmanu Ä. L.. Die Älloholf"ge ^,„F^ hange mit der gesellschas,lichen ÄcdlAtung ° ,^M/K li 4-32. — Heim, Prof. Dr. Alb., DaS ^ B ?/> Menschen. K -'«0. - Wyss, Pros. Dr. A^e<^jz deö außerehelichen Ocschlcchtsverlehrs. k "-'^^„is, ^Fs< Dr. R., Die enlziindlichen E.lranlnngen des ^lHe!> Vs> - Cassirer, Dr. R,. Dle vasomotonsch-troM ,,,M,'., X 16-80. - Oppenheim. Pros. Dr. V-. " V"«„/ Paralyse, lv 7-20. — K'erbner, Dr. ^o^a"'^ Fortbildungswesen. K1 80. — MiluliczI-"-,"' li,i!> ^,,^ Mittheilungen aus den Ganzgebieten der Mco^ ^„ "^ Vlll. 1/2, complet li 30-. - Hoflne'>^ ^. ,^ zur chemischen Physiologie und Palhulog'c. ' ,„f',^. X 18 —. — Eamerer. Dr.. Der OeyaN ^acl>^^ Urins an stickstoffhaltigen M.pern, li ^ ^'^Hi>"'>'i^ ? und Paunwih, Dr. G., Entstehung ">'° Pel^/^ Lungentuberciiloje. l< 12—.— Aierordt V" « j,, Auscultatwn, X 2-40. — Thudichu"', ^',. ^,,^ chnnische Constitution de« lijch.rus des Me«!^',„^'!' ^ Heim. Dr. M., Die tüustlichen Mhrprapalm ^ßi ,^ lnitt^ l, X ll - -. - Niethammer, Dr- ^^^ I. ,,^ ! ^ K 2-88. - Oocht, Dr. H.. Onhopa0i,che ^ "^i, "Fl',> Tillmauns, Dr. H., Lehrbuch dcr ""l! -.^0^^^'l lv 21-12. - Ooldscheider. Dr. A. u"°^ ll «/ ,, Handbuch der physitalischeu Therapie, ^.igscil^f'/', Müller. Dr. Joy.. Der Bau und die ^> W" /j.' lichen itürpers, K 3t>0. - Sciffcr. ^'^'M'", «^, ^ bilnätoscheiua sür die Segnicilldlaglios»: dsl ^^ll?z^ i! ^ , heiten, lv 1-44' - Doflcin, Dr. ss. D.e ^^.^, ^ ^. rasilen und K'ranlheilSerreger, X « ^/'^,,,!>'g ,>H '>> Gesundheit und Nranlheit in der Anscha" ,H,edc> .,,,» ^, li 4 80. - Gutzmaun, Dr. H.. Von dc» "^ g»cX" ,, > deö Näseln«, Ii 180. — Liebesmeistel v., , inneren Medicin, li 12 - -. . ^,1»", ., Freytag D., Krieg «nb Frieden M^,,^ land, X —72. - Delfsl', Dr. O-, ^cho > H,!^ als Groß- und Weltmacht. X 120. ^, Wg>a''« .l odrr erräubert? , nahm; ein Seitenstücl znm Äurenttieg. ^,.,a!ll''^°''^, ' Dr. Fr., «nliles «öllerrecht. X 1 "L ^^,,^""M' . und Untersuchungen zur Geschichte des HW'"V 3»^ ^^ ^ Verfolgung. X I4-4U. — Frcyioldl " ^., ^„,H, , Albciismethodc, X -j 60. — Rcinyold " ,^ ,^s^, Griftes in den Gewerben. X 7 !)2. '^ Ho-^'«^!' > ' Ausführung von Wasserletiunae" ""°^ ^/ll^^,' ', WaNerverlorgung in Städte», X /4 ..„^ ^ ^! '-Dr. O., D°s öfstniliche Müller U.V., Die W.rleu in Eh'"", '»' , B'M dolffi, Dr. Ios.. Die B.a>.d!i>lch""k,^,„a»"^, ,1^ ^ Standpunkt aus betrachtet, X 2 40. — V' ^z.^^ !l"^ ^ Das Verhältnis Oesterrrichs zu Ungarn, ^til)-^!/) Dr. i».. Das ijsterrllchijchc PalentgeseV.. , d^ >sc", . beet. Dr. L.. Das Ulhrbcrncht au W" ^^ l ^ Tonlunst. X'.»l!0. -LelUlUl D.. D.c ^.,,',1,.'^^'/^ lirwegnng uud ch>e winjchafll'chcu '"' ,S!l'°, li^^. Roggcnlämper E., Unterrichtsbriefe ^,lii>>'^,«l l weil.belr.tbes. !., X 2-40. - i«oggc ',,l.!^^ ^ richtsdüefe zum Studium deS burgnllcyl'^^e ^ gewerblichen R.chncnS, l., K 2 40. ^ ________________________________________^________________________________________ 4. September 190'. ">l< ,«.°"per E n.,. "^tzen und Brie en, «2-40. ^3u. gelten Vu^ Studium der ^2 ^°Wns/ic W der Wechselordnung unb ^°"i ^"°lb°h>>? li ^'^7 Hoffmann ss., Wie bauen "-H°le. Der »t ,>Ä^^^ Dr, A., Die ?^s'i?^Wie dcö S^r"- ^ Bernstein Ed.. Zur ^izh Ed., U^ ist w?' "'"^' ^flg ^ li —-24 — ^°n^?°^lus '^""K"s Nchn des ?l',.^ ' ^' ^ Coudenhove, ^ in K.^' ^M,chv?,.^"'W,tismus. X 6 60. - No ^ " ° ttr^° I und'V^ ?°l)lf°hrtspflege und Schuh. Angelommcne ^emdc. ^ ^,d ^" 2. E ^°^ ^efant. ^^'tM^r!^^ Heriz. Buchhalter; Limenla. 3' '3 3. ^^eiglstocl V' Ä>"'" Einsiedeln. - Pollal. >>3 '5^, «ß'^' Nln. Marschi. - Urbach. Heu^ """ ,'is^. Trieft. ^"'."f'n.. Idria. - Mautner. , '!>,?^°p°svar. ^. /"""/ Am-, Groß-Kanizsa. -^°'«b i^°un Pola i . verstorbene. ^??3 ^"b'chwugen ^'if.iwh^ ^^ ßkl ^"«......""^ß ' ,. l,, ! il3 7^^7^—^>st,ll Regen ^ ''^ l« >«Mit.. ../' ."'ndstill I^ewltter' ,'iss 0 ^H>^------__—_____ >ill," N'' der ebH",1 '?°Us Franzbrant-i<'"""9 w""b'n als 2 "" lch'»erzstill/nbe Ein- "'uslcl. und nervenstär. ^.?°burch "'IlascheM^u ^ ,c. mit Erfolg i' M)'°u?e..^"heler ?l M "i,^l^" ^rsandt gegeü ^"lch Nl°l ?« d n P v^ ^ ""d°t- Hof'Lieferant. ^>ft. ^'lls P^ ^epos der Provinz verlange ^— ^«r«i unt dessen Schuhmarle und (146) 6—8 Gelfarllen tn Dlechdosen flirWiederverlaufer unb zum Selbstgebrauch. Zu haben bei «rüder «berl, velsarben., Lack« und Klrnisse.Handlnu«. Laibach, Kranciscanergafie. Nach auswärts mit Nach. nähme. (922) 11—6 Soeben beginnt EüielliOFüsallii.PiOiüWliotlißt den XVIII. Jahrgang mit dem hervorragenden Romane Die blonde Sünderin von Ernst von Wolzogen. 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Dec. 1809 > 38.010 71 PaMlvft : Antheile.......... > 23.914 • - Reservefond............ > 55.930-80 Pensionssond............ » 3.250 99 Kinlagen.............. » 3,143.637-59 Passivzinsen............ » 9.29239 Geldumsatz............ > 7,933.708-28 Verwaltete Bumme........ > 3,303.812-46 \LrfrišQhuna$'Bttr*(ik (JnubsftrdftonfoitwiMW. J. ! Vertreter für Krain: Michael Kastner, Laibach. | s ~ Bewälirte MeloasiflB-GBSiclitssaltiB wirkt sicher gegen alle Gesichts- und Hautunreinigkeiten Vollkommen unschädlich. Ein Tiegel 35 kr. Medio, hyglan. M«lousine - S«lf• dazu ein Stück 35 kr. - AHein-Depöl: (1716) 18 „Maria Hilf-Apotheke" des M. Leostek in Laibach. 1 Täglich zweimaliger Postvorsandt. Deutsches jFräulein welches Lust hätte, sich allmählich zur Stütze der Hausfrau heranzubilden, wird zu zwei Kindern von drei und fünf Jahren gesucht. Antritt 16. September. Villa WettftOh, II. Stook. (311lJj 3-2 Seit vielen Jahren ! bewährte Hausmittel von Franz Wilhelm Apotheker Markenschuf" v&ftcv* ^u^ Ausstellungen in iK^ä|b. niit goldenen 3c. -u-ixd. 3c. üoflleferaint in Neunkirohen, Niederösterreioh. Franz Wilhelms abführender Thee 1 Paket K 2 -. Post-Colli = lsi Pakete K 24-—. Wilhelms Kräutersaft 1 Flasche K 2-5U. Post-Colli = (> Flaschen K 10-—. K. k. priv. Wilhelms flussige Einreibung „Bassorin" 1 Plützerl K 2- -. Post-Colli = 15 Stück K 21 —. Wilhelms Pflaster 1 Schachtel HÜ h. 1 Dutzend Schachteln K 7-—. 5 Dutzend Schachteln K 30—. „ Post-Colli franco Packung in jede üsterr.-ungar. Poststation. f.4139) —1 Zu haben in vielen Apotheken in den bekannten Original - Packungen, wo nicht erhältlich, directer Versandt. Course an der Wiener Börse vom 3. September 1901. »°«l.«« .Pclellen lourebl««« ^le n,!!e XioXerun« <»««tllch« «ctien m»b der «Dl»erl»n Uo>»» »«rstfh ftch pn Vlü«l. „^V,.,^«"«... MD^... ^^"bttbbllhn «» ,. ,000 «. «.»'» " w°/,......li, 7» »!»btthb«hn. 4«, ». »«» «. ,77-bN N»r,.^- (»8«,; .... »« ««> »»ld »«« ßs»«dbrl»s» ,ll. V»b«. »ll«.est. «n503.v«l.<»/, »4 «5 95»» «,.«sttrr.««nbt«.Hyp..«nst.»'/. »7— 98- 4«/.......... 99 - ,00 - »t«. bt«. »0«tzl. »«l. 4»/. . 99 - ,00 - «>««»<»e,l.»st..6«I.,«rl.«»/. 9»« 99«» Gl«°lbbahn »» >»«« 99 »5 »«1 il>> 0tst«ll. «o^d»,ftb»hn . . . «0«uo,li7«» «t»»Ub»bn i...... «» - «<> Sübbahn ^ »°/, derz. I«n«.>IuI« »4» - »4« — bt». k »'/,...... <»l> «n l« »» Nn, ><»I!« !t!»«n..... »c« — »o« 70 4»/, Ilnt«tl«lu»l V»h»« . . —'»» —- >t«rs» «,s» (per Stück). ,»r»»»»l«ch, »^«. P>/. «,bnltr«b»t.«»Ie »». «»«» <« - «ü« - i«, „ «».»«,9 «4 .«^«- 4°/>l,n°ü.D°«pf1ch, »Ms». - - »W-.. b« - »«/. »on»u.«»9Ul..U°!< - - - »b« - «»U - «nb»P->U»stl!c» (»,»»«) » fl. »5 »u «« «o «ndMo,« l00N, - - ' ' »"-"'' »«lM»<»»lt 4l> l>, ««>l. . . « "» - »,9 - 3Itll°»r^.0tst.»^..».«°N. «- 49- ,, »«. „ „ »ft. »4— »5-— «»l»,lph«L»Il »U st..... « - «, - «"«^7,. 4° st...... «i - «» - Vt..»»n»l».««se 40 fi. . . . ««? »7? - ««U>st«»n.tl«Il »oft..... »9S,ü,9« »i d^W?nc«bltÄl..^l«9 »5- «6- «etie». Zr«n»p,sl'Pnt»l» »»hwnng»». «nw^lepl. »«en». »00 sl. . »aot>- >0l0' «a». u. ve»r!lbb«ll. ,. »«bl. Vtlllßenb. !n «Icn U». ^ . »40 — »4l - »t«. b«o. dt°. M. « . . »«d-«?- »»»«. »lordbahn l»U ft. . , ««7 - 4tt« > vnlchttlbraber . «x, ll. «Vt. »«^i >,»llt> bt°. Kto. !Ut. ll) ,l)0 ss. . »0l< ,0,7 Donau. »<»«pslch!ff«hrt« . »,!. 0tst,rr., b V»dn«l»b. «lrb..«. wo ll.««. >?? l.« «! bl» rll v«lb«t 4» — «» - N»«'»»ftl.(««>at>»ra,)»c,.^»«,. - - -- ß»nk»>. »n,lo^)est. Vnnl »»0 fi. . ««7 — »»5 — V»nlv«t«n, «<,nn, »00 »l. . 44, H0 444 t>0 vobcr..»nst., lDlst., l»0 ft. V. »4V - «bb «rbl.^lnst.,. Hand. ».»>»» ft.--------------- bt«, dl«. per Ulti«, . . S»» bv !»» 50 «nbltbanl. «ll„, un,.. »00 »l. , ?»? —«»8 50 Depofittnbanl, «ll«,, »00 sl , 4l4 - 4»« - ««»pt».»»I., ßtbillfi., 5« N 507 — bO7 50 »K».».»,sslu«> ,«<»«, «X»!l 4«) - 4W HtzXttztN.otß.zoosl.lo««« l>»i50l». ««nbtrbanl, vest,, llOO ll, . . 4»l» bv «Nl - Olfterr,»un,»r. V«nl, S t,0 »erlehr«b»»l. «ll«. «40 ft. . No ,i4 - l»d«llsl»'D»l»l' Vaugef., «ll«. »fl., l00 fl. . . «,»- . ,4« -««Yb!er »üen. und Vtahl.Inb. !n Wlen lUU sl..... »l» - »l>« — «Ilubowtto »Uelhg.Vrfif, l !icx! j'. l>4l> — i!l,l» - „Vttyltlm,^. P»p!,rl, u, «>«. »>»'— »»«'— lril»)' «««» »l. V«»«»!,lllch°ft »00 »l. . . «44 - «4? - »«»«ber^l fi<»„l<»s«»»^»,I «00- «»0 — >N»ls«. »»r,» eicht». »«V«t>»»....... l97 4bi»7«b Deutlch» l»»»f...... l,7 OH !17 >w V«,d»n........ »9 »» »»» 4ü «,li<......... »4 »» »b 0» Vl, Of»tr»b«»..... —'- - . »»lnl«. Du« . . . »t l» 9l »0 3»», »>b4 Privi»t-l><»p<»U* (SHfH-DeponiU ; Vinliaii hi Ur-Lliltflti I« Oit>-Ot>fMt- ** ut OfM—»•• • Laibacher geitung Nr. 202. 1672 4. SeplembH Otvoritev luestne nižje realke v Idriji. (3097) 3—3 Vsprejemni izpiti za vstop v I. razred solskega leta 1901./1902. bodo dne 16. septembra, in se prièno ob 8. url dopoludne. Uèenci, ki želijo delati ta izpit, naj se v spremstvu svojih stariSev ali njih na-mestnikov oglase dne 8. septembra med 8. in 12. uro, pri ravnateljstvu ter s seboj prineso krstni list in obiskovalno iz-prièevalo. Pristojbine ni nobene plaèati, kakor je tudi pouk brezplaèen. Vnanji uèenci se k vsprejemnim iz-pitom lahko oglase tudi plimeno, ako pravoèasno poäljejo gori navedeni listini. V Idriji, dne 14. avgusta 1901. Ravnateljstvo mestne niije realke. Ein Fräulein, welches den Handelscurs absolviert hat, wünscht in einem Comptoir unterzukommen, eventuell vorläufig prakticieren zu können. Anträge unter «Oomptolrlatln» postlagernd Laibach. (3060) 3-3 Möbliertes Monatzimmer ist sogleich Rb'mentraue Nr. 9, I. Stock (Wohnung 12) zu vergeben. (3107) :i—3 Studenten aus gutem Hause, werden in liebevolle ganze Verpflegung genommen: Alter Markt Nr. 1, II. Stock rechts. (3071) 3-a Ka&ee- Specialoescbäft Edmund Kavcic Laibach, Preäerengasse gegenüber der Hauptpost exnpfielxlt (2074) 77 guten reinschmeckenden Santos - Kaffee fl. !•— per Kilo, hocharomatischen Nellgherry - Kaffee fl. 1-40 per Kilo, echt arabischen Moooa, fl. 100 per Kilo Postsendungen von 5 Ello franoo. Concnrrenz-Aasschrelbung. Behufs Zubaues zum Pfarrhofe in Assling in Oberkrain mit den präliminierten Gesammtkosten per 19.152 K 58 h wird die mündliche Concurrenzverhandlung auf den 8. September d. J. um 4 Uhr nachmittags bei dem unterzeichneten Obmanne des Bauausschusses ausgeschrieben. (3103) 3—8 Die Pläne sowie der genaue Voranschlag liegen beim Gefertigten zur Einsicht auf. Die Offerenteo haben vor Beginn der Verhandlung ein fünfprocentiges Vadium der präliminierten Baukostensumme zu erlegen. Assling (Oberkrain), 30. August 1901. Anton Trevn Obmann des Bauausschusses. OlmAtaer •JLu_»-E-ge>l (Bierkäse). Die erste Olmützer Quargelkäse - Erzeugung von (2403) 13—10 i . HAns/, Olmütz (Mähren) offeriert feinste Olmützer Quargel ab Olmütz (Nachnahme): Nr. II 64 h, 111 96 h, IV K 120, V K 160 per Schock. Ein Postkistel von ca. 5 Kilo franco jeder Poststation Oesterreich-Ungarns K 3-80. Da wir uns bei der Abreise von Gott-schee nicht überall persönlich verabschieden konnten, so sagen wir hiemit allen unseren Freunden und Bekannten ein (3144) herzlichstes Lebevohl! Laibach, 2. September 1901. Familie Überofücial Mlllauz. Eine Frau, früher dem Lehrfache angehörig, wünscht Mädchen in Kost und Wohnung zu nehmen. Anzufragen Maria Therealen-Strasie Nr. 12, Parterre llnki. (3149) 3-1 v_____________________ Ein Salon-Stutzflügel in gutem Zustande lit billig zu verkaufen. — Adresse in der Administration dieser Zeitung. (3113) 3—1 J-an&er t\icl_t igrer Commis der Tuchbranche Christ, findet in einem grösseren Hause dauernde Stellung ! Bewerber mit Sprachenkenntnissen bevorzugt. (3142) 2—1 Offerten mit Angabe der bisherigen Thätigkeit unter Chiffre : cA. B. 1fr. 1OO> an Rudolf Hone , Wien, I., Seilerstätte 2. Tische, Sessel, Möbel, Matratzen etc. alles schon gebraucht, werden sofort gekauft. (3152) Unter «Einrichtung» poste restante Laibach. Nur gegen Schein. Dame, in der nächsten Nähe der Knabenvolksschule am Graben sowie der Mädchenschule und der Fachschule zu St. Jakob wohnhaft, nimmt ein oder zwei (3160) 4—1 Schulkinder auf. Beste Referenzen zur Verfügung. 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