Blätter für den flbteilungsunterricbL Laivach, im August 1908. (In den 2Iitjciflcteii werden nur Ankündigungen ausgenommen, die die Güte der Ware erwiesen haben. Es ist daher vor der Insertion entweder der Gegenstand selbst einzuscnden oder ein vertrauenswürdiges Zeugnis.) Aeurleikungen. 95.) Die Kögel des deutschen Waldes. (Verfasser: Dr. Kurt Floericke; Verlag: die Franckschc Verlagsbuchhandlung in Stuttgart; Preis 1 Mk.) — Ich habe das Buch auf dem Studicrtische eines Lehrers liegen gesehen. Nach der Inspektion habe ich geblättert und geblättert und mich hineingelesen, daß ich schier auf die Heimkehr vergessen hätte. Nun liegt das Büchlein vor mir. Es ist mir auf meinen Wanderfahrten ein lieber Freund geworden. Möge.es sich als solcher auch anderen an die Seite stellen! 96.) Schüllers Schultinle. In dem papierenen Zeitalter muß man sich wohl oder übel auch mit der Tintenfrage beschäftigen. Jnsonders in unseren Schulen bildet der diesbezügliche Kostenpunkt noch immer eine schwerwiegende Frage. Wohl mangelt es nicht an billigen Fabrikaten; allein es fehlt an billigen und zugleich „guten" Fabrikaten. Das eine bleibt ausgemacht: Mit dem Ankauf von flüssiger fertiger Tinte wird sich heute kein praktischer Schulmann befassen; es handelt sich demnach nur um den Extrakt. Ein neues Fabrikat von demselben ist vor mir; der Obmann eines Lehrervereines hat es mir vermittelt. Damit habe ich dem Fläschchen im voraus Vertrauen entgegengebracht. Nun hat der Versuch das bestätigt, was ich erhoffte: ergo ist es meine Pflicht, die Leser der „Blätter" auf dasselbe aufmerksam zu machen. Über Bezug und Zahlung spricht das einschlägige Inserat. — Hier sei nur noch eines festgestellt: Herr Schüller gibt für alle durch die „Blätter" angeregten Bestellungen 10»/» an das. „Südheim" ab. Ich ersuche daher, sich jedesmal auf die „Blätter" zu beziehen und mich gelegentlich von den Bestellungen in Kenntnis zu setzen. Die genaue Kontrolle hat Herr Fachlehrer Frank in Amstetten übernommen. 97.) Kcimatliunde des Herichtsvezirlies „Amgeliung Hraz". (9. Auflage. Verfasser: Fr. Monschein, Schulleiter in Tobelbad; Verlag: Bezirksschulrat Umgebung Graz. Preis 1 K.) — Steiermark scheint das Land der modernen Geographen zu sein. Vor Jahren rüttelte uns Trunks treffliches Buch über die Behandlung der Heimatkunde, dann kamen Maierls Schriften und nun bietet uns Herr Monschein, Schulleiter in Tobelbad bei Graz, einen Wegweiser für die Heimatkunde, der seinesgleichen sucht. Was der eine Vorläufer im allgemeinen begründet, der andere auf Österreich und Steiermark angewendet hat, weiß Monschein im engen Kreise des Bezirkes praktisch zu verwerten; er pflanzt die große Idee in den Boden seiner Tätigkeit und pflegt sie in sorglicher Weise, auf daß sie unmittelbar wirke, wirke aus dem Erdreich der engsten Heimat. Trunk mag an seinem geistvollen Schüler eine Freude haben, das Land Steiermark sich zu dem Dreigestirn beglücken. — Der Titel sagt, daß sich die Broschüre auf die „Umgebung Graz" bezieht. Das hindert nicht die allgemeine Verbreitung des Büchleins; denn eine Heimatkunde muß eben einen bestimmten Erdstrich betreffen, will sie nicht so allgemein werden, daß man keinen festen Kern fühlt. Gerade die Fixierung der besonderen Verhältnisse, die hier mit Bezug auf Mannigfaltigkeit (Stadt und Land!) glücklich gewählt sind, gestattet das sofortige Überleiten auf einen anderen Schulart; in den meisten Fällen wird fast durchgehends, soweit es sich um Bodengestalt, Erwerb u.dgl. handelt, nichts zu ändern sein als der Name. Wer die Schriften Tischendorfs, Trunks, Maierls und Walts besitzt, bei dem darf Monscheins Heimatkunde nicht fehlen. (Bezug auch durch die Buchhandlung Poet in Graz.) Die „Blätter" werden von jetztab aus Büchern, die epochemachend sind, an die Beurteilung Proben schließen, damit der Leser den Geist des Werkes kennen lerne und für den Wert eine konkrete Grundlage gewinne. Aus der oben genannten Heimatkunde finde dementsprechend ein.Abschnitt Platz. Die Fruchtbarkeit des Grazer Feldes. Besteigen wir einen der uns schon bekannten Berge, etwa den Rainerkogel, die Platte, den Buchkogel oder am besten den Schloßberg in Graz, so bietet sich uns ein herrlicher Anblick. Zu unseren Füßen liegt nun das Schöne Grazer Feld, im Osten und Westen von den uns schon bekannten Höhenzügen eingesäumt. Grüne, üppige Wiesen, wohlgepflegte Felder und Äcker bedecken Bei Einkäufen die in den „Blättern" angekündigten Linnen verückstchtigen und sich auf die „Blätter" vezietjen! Beschwerden über nicht entsprechende Hüte der in den „Blättern" angekündigten Waren direkt an die Schriftleitung! die Ebene, mit ausgedehnten Gartenanlagen abwechselnd. Schon dieser Anblick belehrt uns, daß wir einen wahrhaft gesegneten Landstrich vor uns haben, dessen Bewohner es verstanden haben, sich die Fruchtbarkeit des Bodens nutzbar zu machen. Noch besser können wir uns aber davon überzeugen, wenn wir in der Ebene, die guten, wohlangelegten Straßen benützend, einige Wanderungen unternehmen. Da gehen wir neben Feldern entlang, welche mit Korn, Weizen, Mais, Gerste, Rüben, Flachs und Buchweizen üppig bepflanzt sind. Die Wiesen sind mit saftigem Grase und fettem Klee bedeckt. Die zahlreichen Obstbäume, welche von sorgfältiger und verständnisvoller Pflege Zeugnis geben, vermehren den Schmuck der Gegend durch ihre Blütenpracht im Frühlinge und den Anblick, den sie im Herbste bieten. An den östlichen Abhängen der rechtsseitigen Bergkette gewahren wir stellenweise auch Weingärten. Zwischen den Feldern und an manchen Hügelgeländen sind Gärten angelegt, welche zumeist die Bewohner der Landeshauptstadt und der größeren Ortschaften mit allerlei Gemüse versorgen. Ein Teil der Ebene, am rechten Ufer der Mur, ist noch mit Wäldern bedeckt, in welchen sich Hasen, Rehe, Reb- und Haselhühner, Wachteln und Fasanen in großer Menge aufhalten und im Herbste und Winter der Gegenstand fröhlicher Jagden sind. Wie nützen die Bewohner die Fruchtbarkeit des Bodens aus? Der fruchtbare Boden begünstigt den Betrieb der Landwirtschaft. Zu derselben gehört die Pflege der Vieh- und Geflügelzucht. Die letztere ist besonders im Aufschwünge begriffen. Auch die Bienenzucht, welche durch die vielen Wiesen und Felder, namentlich durch den im Grazer Felde häufig vorkommenden Anbau des Buchweizens vorteilhaft beeinflußt wird, hat sich erhöhter Aufmerksamkeit zu erfreuen. Die Fruchtbarkeit des Bodens gestattet den Anbau aller Getreidearten und der verschiedensten Feldfrüchte. Aus den Kernen der Kürbisse und dem Leine wird Öl gewonnen. Die Versorgung der Stadtbewohner mit Milch, Obst, Gemüse und sonstigen Erzeugnissen der Landwirtschaft bildet einen wichtigen Erwerbszweig der Landwirte. Zum Schutze der Kulturen, besonders der Weingärten, wurden Wetterschießstationen errichtet. Die Mur und ihre Zuflüsse sind reich an Fischen, die auch oft in den Teichen gezüchtet werden. Die Seidenraupenzucht, welche früher in Gösting, Baierdorf und Grottendorf betrieben wurde, hat den Erwartungen nicht entsprochen, namentlich da das Klima für die Maulbeerbaumzucht zu rauh ist, und mußte deshalb wieder aufgegeben werden. Hranz Schüller in Amstetten liefert für SHpücn und große Ämter flüssige Siidcnc.itralUv zur sofortigen, bequemen, reinlichen »nd. billigen Selbsterzeugung von Tinte. Die Tintenextrakte find keine Surrogate zur bloßen Bereitung von sogenannter Schultinte, sondern echte Tinte in konzentriertem Zustande und brauchen bloß mit gewöhnlichem Wasser verdünnt z» werden. Sie lassen sich auch mit jeder anderen guten Tinte mischen. Tin Liter Extrakt Ztr. 2 kostet H K und gibt (0 -20 Liter schwarzer Tinte. Ein Liter. Tinte koste^ somit bloß 40 — 20 h. — Don 3 Flaschen an portofreie Zusendung. Der niederösterreichische LandesRhrerverein stellte am f. Juli >908 folgendes Zeugnis aus: ....Wir haben Ihre Tinten und flüssigen Tintenextrakte, die zur Bereitung von Schultinte dienen, geprüft und können Ihnen das beste Zeugnis ausstellen. Die rasche und bequeme Erzeugung der Tinte aus Ihren Extrakte» wird gewiß jeder Lehrer freudig begrüßen, der sich die Schultinte selbst bereiten muß. Für die Zentralleitung: Eduard Jordan, Mbmami. I. v. fjofinnnn, Schriftführer. Deutschösterreichischer Bürgerschulbund am 2. Juli 190s: .... Vom Standpunkte der Schule haben uns insbesondere Ihre flüssigen Tintenextrakte interessiert, die zur Bereitung von Schultinte dienen. Die Ver* diinnungs- und Schreibversuche mit denselben haben uns vollauf befriedigt und hat die schnelle und reinliche Selbstbereitung von Tinte alle angenehm überrascht. Einen nicht unwesentlichen Vorzug dieser selbstbereiteten Tinte, welche vollkommen satzfrei ist, erblicken wir darin, daß sie sich mit anderen Tinten mischen läßt. Für den Bund: Franz iöickl, Schriftführer. P^(‘X^(SX^Z(5X-yZC‘X^IvfX^J(*XvXC9CyJC‘X*/IC5^J(fXi)X(«X^X(‘X^ jgegT Mnentvehrtich für alle Eltern! €nt$cbuldiguiig$block. Vvn Ed. Jordan. In allen Papierhandlungen und durch die Verwaltung von „Schule und bjaiis". Wien, VIII. Iosess-gaffe, Lehrerhaus. Preis 10 h. « flnkimdlgungstaftl. « 1.) Kefte bei Eichmänu und Ko. in Arnau n. d. (S. (Besprechung 27.) — 2.) Schul-waudliarteu bei Freytag und Berndt, Wien, VII/i Schottenfcldgasse 62. (Besprechnng 11.) — 3.) Zur Vorvereituug auf den Auterricht — das Vorbereitungsbuch von Pichler. (Besprechnng 5.) — 4.) Radiergummi bei Günther Wagner in Wien. (Besprechnng 19.) — 5.) Hinte von Leonhardi in Bodenbach durch den Znnschcnhündler. (Besprechnng 26.) — 6.) Bleistifte.von Hardtmuth in Budweis. (Besprechung 29.) — 7.) Als Lesestoff für die Kleinen — „Österreichs deutsche Jugend" in Rcichenberg. (Besprechung 21.) — 8.) Aruäi-forten bei Pavlicek in Gottschce (Krain). — 9.) Lehr- und Lernmittel von, Lehrerhausvereine in Linz a. d. D. — 10.) Mustliinstrumenle von Trapp in Wildstei» und Klier in Steingrnb. (Besprechung 30.) — 11.) Methodische Wüstung mit MohauptS Schriften. (Vgl. die Ankündigung in den Folgen 48, 49, 501) — 12) Aarve» bei Schoenfeld in Düsseldorf. Alle anderen Musikinstrumente und Salten unter voller Garantie. Reparatur-Werkstätte. Preisliste frei. 14 Tage zur Probe sende ich an jeden Herrn Lehrer meine in Klinstlerkreisen rühmlichst bekannten Spezialitäten: Streichinstrumente, Zithern und Guitarren von unübertroffener Güte und Preis-würdigkeit. Empfehle gute Violinen zu K 5, 6, 8, 10, 12 und höher. Gute Violinen mit starkem Ton, Bogen, gefüttertem Holzetui, Reservesaiten, Stimmpfeife, Dämpfer, Kolophonium und Violinschulc franko. K 15 bis 20. reine Orchester-Violinen samt Zugehör, besser, K 25 bis 30. Kllnstlervlo-linen mit starker, edler Tonfülle, nach alten Modellen, mit feinem Ledertuch-Formetui, feinem Bogen und Zugehör K 40. SOLO-Viollnen, Violas und Celli K 50 bis 200. 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Vor vielen Jahrtausenden bedeckte das ganze Grazer Feld ein Meer, welches jedoch in späteren Zeiten immer mehr zurückwich. In dieses Meer mündeten Flüsse, welche von dem Ostabhange der Alpen kamen. Durch das Zurückweichen des Meeres entstanden trockene Stellen, durch welche diese Flüsse ihren Lauf nahmen. Sie ließen hier den aus den Alpen mitgeführten Schotter liegen, wodurch sich im Laufe der Zeit große Massen desselben ansammelten. Der Lehm bildet ebenfalls einen wichtigen Bodenbestandteil. Auch sein Vorkommen in diesem Gebiete kann durch das Vorhandensein eines Meeres erklärt werden, welches einst die ganze Oststeiermark bedeckte. Der Schlamm, welchen dasselbe absetzte, bildet die Grundlagen der meisten Hügelketten. Man findet heute noch in dem Tonboden Versteinerungen von Meerestieren. Das häufige Vorkommen der Lehmerde ist die Ursache, warum im Grazer Felde die Fabrikation von Ziegeln so stark betrieben wird, wovon wir bei der Besprechung der Industrie dieses Gebietes noch mehr hören werden. Kalk findet sich u. a. bei Wildon und Schloß Weißenegg. Er enthält oft versteinerte Muscheln und Austern. Man benützt den Kalkstein meistens zum Beschottern der Straßen. Basalt wird in der Nähe von Weitendorf bei Wildon gefunden. Er findet ebenfalls als Schottermaterial Anwendung und gibt Zeugnis einstiger vulkanischer Tätigkeit. Was ist über die Industrie dieses Gebietes zu sagen? Dieselbe steht auf einer sehr hohen Stufe, umfaßt die verschiedensten Zweige und ist im beständigen Fortschritte begriffen. Die reichlich vorkommende Lehmerde eignet sich vortrefflich zur Erzeugung von Ziegeln, welche namentlich durch die Anlage von Ringziegelöfen in den Gemeinden St. Peter, Andritz und Unterpremstätten in großem Maßstabe betrieben wird. Außerdem werden auch in anderen Gemeinden Ziegel hergestellt, z. B. in Wundschuh und Messendorf. (Im weiteren bespricht der Verfasser Papierfabriken, Bierbrauereien und das Kapitel „Bevölkerung“. D. Sch.) Anwendung. 1.) Nenne die bedeutendsten Industrieorte im Grazer Felde! 2.) Wodurch wird der Aufschwung der Industrie in diesem Gebiete begünstigt? 3.) Welche Pflanzen werden zur Bereitung des Bieres verwendet? 4.) Woraus wird das Glas erzeugt? 5.) Welche Eigenschaften besitzt die Tonerde? 6.) Worauf beruht das „Schwinden“ des Tones nach dem Brennen? 7.) Was versteht man unter Export von Waren ? Zur Anwendung und Konzentration. I.) Welche Erzeugnisse der Landwirtschaft werden in Graz eingeführt? 2.) Welche Waren werden von der Stadt auf das Land geführt? 3.) Weise nach, daß die Städter vielfach auf die Landbevölkerung und diese wieder auf die Stadtleute angewiesen sind! 4.) Suche zu erklären, warum so viele Leute das Land verlassen und den Industrieorten zuwandern? 5.) Welche Umstände können auf die Preise der landwirtschaftlichen Produkte einen Einfluß ausüben? Verkehrsmittel. Bevor wir unsere Wanderung beginnen, um die am rechten Murufer gelegenen Gemeinden kennen zu lernen, wollen wir vorher noch einen Blick auf die Verkehrsmittel dieses Gebietes werfen. Die Karte lehrt uns, daß das rechte Murufer reich an solchen ist. Woher mag das kommen? (Günstige Bodenverhältnisse, zahlreiche Ortschaften, dichte Bevölkerung, viel Industrie, Nähe der Landeshauptstadt.) Wie können wir die Verkehrsmittel einteilen? (In Straßen, Eisenbahnen und elektrische Bahnen.) 1.) Straßen. Von wem können die Straßen erhalten werden ? Was für Straßen gibt es demnach? Welche Reichsstraße lernten wir schon im nördlichen Teil des Bezirkes kennen ? a) Die Wien-Triesterstraße. Bis zu welcher Ortschaft verfolgten wir dieselbe? Bis zum Dorfe Weinzöttel an der Weinzöttelbrücke. An welchem Murufer zieht sie sich bis dort hin? Von hier an! Nachdem sie die Gemeinde Gösting und das Gebiet der Stadt Graz in südlicher Richtung durchzogen hat, begleitet sie die Mur am rechten Ufer und verläßt südlich von Werndorf den Bezirk. b) Nun wollen wir auch die wichtigsten Bezirksstraßen aufzählen. (Es folgen die Namen. D. Sch.) 2.) Wie viele Eisenbahnen haben wir auf Unserer Wanderung gesehen? Welche davon haben wir schon teilweise kennen gelernt? Wiederhole, was wir im Straßengier Gebiete über die a) Siidbahn gelernt haben. (Eintritt in den Bezirk, Murufer.) Bei welchem Orte verließen wir dieselbe? (Bei Judendorf-Straßengel.) Sie führt uns nun durch die Gemeinde Gösting, durch den Stadtbezirk Graz, in dem sich der Südbahnhof verbindet und begleitet nun in südlicher Richtung, parallel zur Triesterstraße, die Mur, worauf sie den Bezirk südlich von der Haltestelle Werndorf verläßt. An der Südbahn liegen innerhalb des Grazer Feldes folgende Stationen. (Es folgen die Namen. D. Sch.) Diese Eisenbahnstrecke wurde im Jahre 1846 eröffnet und ist im Besitze der „k. k. priv. Südbahngesellschaft“; b) die Graz-Köflacher-Bahn. Sie beginnt in Graz, hat bis Straßgang eine südliche und dann eine südwestliche Richtung. 3.) Mehrere Gemeinden dieses Gebietes sind mit der Landeshauptstadt durch elektrische Bahnen verbunden. Die Wagen dieser Bahn werden durch die elektrische Kraft, welche durch Drähte fortgeleitet wird, bewegt. (Der Lehrer versäume nicht, die Schüler auf die an den Säulen angebrachten Warnungen betreffend das Berühren herabhängender Drähte aufmerksam zu machen!) Welche Linien lernten wir bereits kennen? Übung und Anwendung. 1.) Zeichne das Straßennetz im Grazer Felde am rechten Murufer. 2.) Berechne die Länge dieser Straßen.) 3.) Gib von jeder Straße an: a) durch welche Gemeinden und Ortschaften sie zieht, b) welche Gemeinden sie verbindet. 4.) Zeichne das Eisenbahnnetz dieses Gebietes. 5.) Gib auch von jeder Eisenbahn an, durch welche Gemeinden und Ortschaften sie führt. 6.) Worin besteht die Wichtigkeit der Südbahn? (Ermöglicht billigere Zufuhr an Lebensmitteln, Brennstoff und Rohmaterialien für die Industrie.) 7.) Welche Naturprodukte bringt die Südbahn von Untersteiermark nach Graz? (Wein, Obst.) 8.) Weshalb ist die Graz-Köflacher Bahn für das Gebiet und die Stadt Graz sehr wichtig? (Verbindung mit Weststeiermark, Transport von Kohlen, Wein, Ziegeln und Holz.) 9.) Welchem Zwecke dienen meistens die elektrischen Bahnen? 10.) Erkläre die Ausdrücke: Verkehrsader, Verkehrswesen, Pulsader des Handels. 11.) Aufsatzübung: Eine Reise durch das Grazer Feld auf der Südbahn. Mitteilungen der Verwaltung. Jahrgang 1907 ist als Buch —- im Formate der „Blätter“ — 116 Seiten stark in eleganter Ausstattung erschienen. Geheftet 3 K, gebunden 4 K; Porto 10 h. Ausgelassen wurde nur die Schuireise (sie erscheint in einem eigenen Bändchen als Ganzes) und alles, was bloß zeitliches Interesse hat. Der vormals in den einzelnen Folgen stückweise abgelagerte Stoff ist nunmehr zusammengezogen und bildet abgeschlossene Kapitel. Am Schlüsse der Vorbemerkung heißt es: „Das Zeitungsblatt ist in der Regel ein undankbar Blatt. Man fliegt es einmal durch und legt es dann beiseite. Dem Jahrgange 1907 der „Blätter für den Abteilungsunterricht“ ward ein höheres Geschick beschieden: Er ist in jene Geistesprodukte eingereiht worden, die man vor sich hinlegt und immer wieder zur Hand nimmt. Das ist Lohn der reichlich lohnet; das ist aber auch der beste Beweis, wie sehr es an einem Berater fehlte für die treuen Genossen im Weltwinkel draußen. Herzlich grüßt sie heute mein Bote, der nun zum viertenmale mit Früchten reichbeladen durch die Täler schreitet. Wir laden alle, die den reichhaltigen Jahrgang 1907 noch nicht besitzen oder ihn als Buch in ihre Bibliothek einstellen möchten, zum Bezüge dieser 4. Auflage ein. — „F. W.: Sie sind mit 4 K 10 h im Rückstände. Schulleitung K. in Galizien: Wir haben wiederholt mitgeteilt, daß im Vorjahre keine gesonderte Juli-Folge ausgegeben wurde, da im Juni eine Doppelfolge erschien. — „236 praktische Rechenaufgaben, wie sie das Leben bietet und das Leben braucht.“ (Verfasser: Oberlehrer Rudolf Dengg; Preis 1 K; Schülerausgabe 20 h.) — Das Büchlein erscheint demnächst in unserem Verlage. Es ist von dem Herausgeber der „Blätter“ durchgesehen und mit einer Vorrede versehen worden. Zusendung ab 15. September d. J. Da die Höhe der Auflage von den Anmeldungen abhängt, so wird um ehemögliche Bestellung gebeten. Weitere Schriften unseres Verlages: a) Das Zeichnen nach der Natur in der Landschule. (2. Aufl.; geheftet 1 K 50 h, gebunden 2 K; Porto 10 h.) — b) Talaufwärts von Schule zu Schule. (2. Aufl. in Vorbereitung; 1. Aufl. 1 K.) — c) Lehre sparen 1 (Ein sozialpädagogisches Unterrichtsbeispiel. Preis 40 h; Porto 3 h. 2. Aufl.) — d) „Blätter für den Abteilungsunterricht.“ Jahrg. 1904 = 1 K; Jahrg. 1905 = 2 K; Jahrg. 1906 = 2 K; Jahrg. 1907 = 3 K (geb. 4 K); Jahrg. 1908 — 4 K. — e) Ausgeführte Prüfungsthemen und eine Anleitung bei der Ausarbeitung von Prüfungsaufgaben. 40 h. — f) Ansichtskarten „Unser Gold“. 10 Stück = 1 K; Porto 5 h. (Reingewinn für das Lehrerheim im Süden.) Wr Vorbestellung "MW für den II. Teil der Stundenbilder für modernes Zeichnen von Sterlike und Pischel nimmt bis 15. Juni entgegen Fachlehrer Sterlike, Rokitnitz. Karte genügt. Jetzt 4 K 90 h, später 6 K. — I. Teil, Preis 3 K 20 h, erscheint in zweiter Auflage. — Prof. Peerz und viele bewährte Schulmänner sprechen sich lobend darüber aus. Vom hohen k. k. Landesschulrate für Böhmen empfohlen. "Socl,t-■- vir Bienenkönigin und ihre Zucht. erschiene»! Von Kans Wfdincjcli. >" h Porto. 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Zu den besten österreichischen Jugendschriften zählen die vom Lehrerhausvereine für Oberösterreich herausgegebenen. Die Österreich., deutschen und schweizerischen Prüfungsausschüsse haben sie beinahe durchwegs zur Einführung empfohlen. Verzeichnisse stehen gratis und franko zur Verfügung. Der Erprobte Lehrgang für das moderne Zeichnen nach der Natur — Preis 18 K — ist ein von Fachmännern allgemein anerkanntes und empfohlenes Werk. Es sollte an keiner Schule fehlen. Bestellungen sind an das Lehrerhaus in Linz a. D. zu richten. Roch Österreich! frrrrr: Text von 21. Krall, Oberlehrer in Spielfeld, Steiermark. bochpoctifch, weihevoll, neu 1 Musik von 3- Steyskal und 21. Dietrich. Ju beziehen von 3> Steyskal, Graz, Luthergaffe 4. Klavierauszug 5 K, Liederheft 20 h, Textheft 20 h. Besonders zu bemerken: Schwungvolles Wiener Walzerlied, Hiezu zur Nitaufführung empfohlen: fllpcngriisse. «Eilt Liederspiel. Zu beziehen: Bosivorth 5c To., Musikverlag in Wien, 1. Wollzeile 39. Text von Ant. Krall- In zweiter Auflage neu”erschienen: Das Zeichnen nach der Natur in der Landschule. Verfasser: Der Herausgeber der „Blätter“. — Bezug durch die Verwaltung der „Blätter für den Abteilungsunterricht“ in Laibach. — Preis: I K 50 h. Porto 10 h. Inhalt: Vorbemerkung. — Vorrede zur zweiten Auflage. — I. Einleitung (Allgemeine Betrachtungen über den gegenwärtigen Stand der Neuerung). — II. Eine grundlegende Lehrprobe (Das Lineal). — a) Die praktische Durchführung derselben. — b) Begründende und erklärende Betrachtungen: 1. Sammeln von Teilvorstellungen eines Vorstellungskreises 2. Konzentration auf einen Teil des Vorstellungskreises. 3. Wiedererweckung und Musterung der Vorstellungen. 4. Entstehung des Gegenstandes. 5. Eigentliches Zeichnen. 6. Die Verbesserung durch den Lehrer. 7. Die Gruppierung. 8. Phantasiezeichnen. 9. Farbentreffübung. 10. Schattengebung. 11. Anschauungsperspektive. 12. Die Selbstverbesserung. 13. Das Gedächtniszeichnen. — c) Allgemeiner Unterrichtsplan. — d) Die grundlegende Lehrprobe mit Bezug auf die Landschule. 1. Anknüpfung und Besprechung. 2. Die Zeichenversuche. 3. Eigentliches Zeichnen. 4. Worauf soll gezeichnet werden? 5. Was liefert jede Abteilung ab? 6. Die Vorbereitung auf den Unterricht (Plan). III. Der Lehrplan. (Gegliedert nach Jahreszeiten und Unterrichtsganzen). — IV. Lehrstoffverteilung für Stadtschulen. — V. 10 Lehrproben. 1. Efeublätter (Anschluß an die Naturgeschichte). 2. Die Flasche (Anschluß an das Rechnen). 3. Wappen (Anschluß an die Geschichte). 4. Der Briefumschlag (Anschluß an die Geschäftsaufsätze). 5. Das Barometer (Anschluß an die Naturlehre). 6. Eine Bergform (Anschluß an die Heimatkunde). 7. Die Wegtafel (Anschluß an einen Lcrnausflug). 8. Die Buchstabenverschlingung (Für Mädchenschulen.) (Anschluß an das Lesen). 9. Die Leiter (Anschluß an das Turnen). 10. Die Orgel (Anschluß an das Singen). — Schlußbemerkung. — Anhang. (Beurteilung von Zeichenwerken und Requisiten.) Lehre sparen! (Ein sozialpädagogisches Unterrichtsbeispiel.) — Verfasser: Der Herausgeber der „Blätter“. — Bezug durch die Verwaltung der „Blätter für den Abteilungsunterricht“ in Laibach. — Preis 40 h, 3 h Porto. a) Einleitung. (Schilderung der sozialen Zustände in den untern Klassen der Bevölkerung.) — b) Entwicklung des Sparkassewesens in zehn Bildern. — c) Darstellung der Lektion durch eine Skizze. - d) Erklärungen zu dem Stundenbilde. — e) Ein Überblick über die Bedeutung desselben. Talaufwärts von Schule zu Schule. Eine lustige und lehrreiche Schulwanderung von Rud.E.Peerz in Laibach. Inhalt: 1. Ränzel und Stock. 2. Im Land, wo die Zitronen blüh’n. 3. Durch Fels und Klüfte. 4. Über Matten und Fluren. 5. Im Waldesrauschen. 6. Ein Blümchen auf dem Wiesenplan. 7. Im Lande der Lust und fröhlichen Lieder. 8. Bei der Fee im Sonnenglanz. 9. Auf den Trümmern einer begrabenen Welt. 10. In der Musterschule. 11. Über die Runse des Wildbachs. 12. Einsam im Hag. 13. Seitab, in ein Ziergärtlein. 14. Im Morgensonnenschein — bergauf. 15. Durch das Felsentor. 16. Heiter im heitern Kreise. 17. In der traulichen Laube. 18. Bei einem Wundermann. 19. Ein kranker Amtsbruder. 20. Stille Betrachtung. 21. Sonntagsmorgen im Alpdorfe. 22. Unter dem Volke der Senner. 23. Lieben oder leben? 24. Der am See und jener auf der Höh’. 25. Gerettet. 26. Gold und Silber. \att 1908 (August). •2> für den (5. Jahr.) Jolge 56. JUmilungsuimrricbt Monatschrift zur Förderung des österreichischen Lan-schulwesens. VczugSgebühr 4 K jährlich. Einzelnummer 40 h. Postsparkassenscheck-Konto Nr. 58.213. Herausgeber: Rudolf L. Peer) in Laibach. Geschäftliches ausschließlich an die „Verwaltung der Blätter für den Slbtetlungü-unterrtcht in Laibach". Inhalt: 1.) Der König des Dorfes. — 2.) Der Frohsinn in der Schule. — 3.) Ratschläge für die Vorbereitung zur Bürgerschullehrerprüfung. — 4.) Konferenzthemen. — 5.) Eine Stunde Zeichnen nach der Natur in der Einklassigcn. — 6.) Plaudereien eine-eifrigen „Blätter"-Lesers. — 7.) Bodenständiger Unterricht. — 8.) Randbemerkungen zur Folge 53. — 9.) Beispiele von freien Aufsätzen. — 10.) Monatöbtlder. — 11.) Vorbereltungsskizzen. — 12.) Lose Gedanken. — 18.) Sprachunrichtigkeiten. — 14.) Ein weiterer Beitrag zur Methodik des AufsatzunterrtchteS. — 15.) Aus dem Tagebuche eines ÜbungSfchullehrerS. — 16.) Der kranke Lehrer. — ,17.) Gedenktage. — 18.) Aus dem Lehreralbum. — 19.) Fünf eingeschickte Fragen. — 20.) Die Wechselrede. — 21.) Für das Lehrerheim im Süden. — 22.) Kleine Mitteilungen. — 23.) Briefkasten. — 24.) An der Reichsgrenze von Schule zu Schule. Ein Album ist des Menschen reines Leben, das auf bewahrt in Gottes Händen bleibt; ein leeres Blatt wird jeglichem gegeben, und jeder ist nur, was er darauf schreibt. Feuchtersieben. Der Miüg des Dorfe« Auch in das einsame Cal war der politische Wirbel gedrungen. reiaausfchrciöe». Der Deutschösterreichische Lehrerbund (20.000 Mitglieder) beabsichtigt, an der Adria ein Erholungsheim zu errichten. Zur Stärkung des diesbezüglichen Fonds soll eine Schutzmarke ausgegeben werden. Für Entwürfe zu derselben wurden drei Preise und zwar mit 100, 60 und 40 K bestimmt. Außer den „sinngemäßen" Emblemen soll die Marke die Aufschrift „Deutschösterr. Lehrerbnnd" und „Südheim" oder „Lehrerheim im Süden" enthalten. ES sind zwei Entwürfe vorzulegen: a) in der Größe einer Ansichtskarte, b) in der Größe der gedachten Schutzmarke. Die rekommandiert verschickten Preisarbeiten werden bis 25. Oktober l. I. von dem k. k. Professor Rudolf E. Peerz in Laibach entgegengenommen. Denselben ist ein verschlossener Briefumschlag, der innen den Namen des Einsenders, außen ein Kennwort enthält, beizugeben. Für gediegene Arbeiten, die keinen Preis erhalten, werden besondere Anerkennungsschreiben ausgefertigt werden. b) Beiträge? 124.) Kchrerlag in Linz: a) Sammlung bei der Bundesausschuß sitzung und Abgeordnetenversammlung K 58-12, b) Im „Winzerhäusl" durch den Amtsbruder Fischer in Frankenmarkt K 22-38, c) Vom Mährer Lchrertisch K 2 —, d) Sammelergebnis bei der Hauptversammlung K 206 04, e) Marke zur Rettung eines Kollegen K —10, f) Von der Zusammenkunft der Linzer Maturanten (1893), übergeben durch Lehrer Detzl-hofer (Schladming) K 10—, g) Sammlung des Primarius Dr. Brenner K 160, h) Von dem Herrn Fischer in Fran- 1 Alle hier verzeichneten Beiträge werden auch in der Deutsch-österr. Lehrerzeitung veröffentlicht. kenmarkt mit dem Vermerke „Der Bohrmaschine letzter Bohr-versuch ans dem Lehrertage in Linz" (Winzerhaus) K 4'— . 125.) Übungsschullehrer R. Berndl in Linz a) Griinderkrone, b) Iuvikänmsftrone........................................................ 126.) W. Hriber sendet Sammelergcbnis und Gründerkrone für Franz Zeder, Wilh. Thier, Wilh. Hriber, Frl. A. Heiß, Frl. Pepi Kosoll und Frl. K. Kunz, alle in Frieda» (Steiermark) 127.) Oppenberger Sammelergebnis, übermittelt vom Schulleiter Pichler in Oppenberg................................................... 128.) Von der Acyrcrrunde in Schivarzenthal, übermittelt vom Oberlehrer K. Rose..................................................... 129.) I. Vcrger in Zittnai als Postersparnis beim Vertriebe des Lehrerkalenders........................................................ 130.) Jubiläumskronen von I. Reiner in Zlan und L. Jllitsch in Kammering, Kärnten.................................................. 131.) Statt einer Kranzspende von A. Kokotek in Klcdering . . 132.) Statt eines Kranzes für K. Markus vom Lehrervereine Lavanttal ................................................................... 133.) Von den L. V. Oberdrautal und Oberniölltal, eingesendet durch Schulleiter I. Gatternig in Rottenstcin.......................... 134.) Statt einer Kranzspende vom Lehrkörper der Schule Schönborn 135.) L. Maggauer in Kraßnitz, Sammlung beim Lehrervereine Gurktal................................................................ 136.) A. Mosser in St. Oswald, Kärnten, Sammlung bei der Mezirftskchrcrftonfcrenz in Spittal a. d. Drau......................... 137.) M. Riedl in Kurtasch, Tirol: a) Sammlung bei einem Ausfluge (Frl. Ortner 1, Frl. Canisia 1, M. Aichholzer 1, B. Tscholl (glücklich bestandene Befähigungsprüfung) 2, R. Hofer 1, I. Sprinz 1, U. Rabauser 1, G. Schraffl, Besitzer, 2, M. Riedl 2. b) Vom Schwager Varesco in Italien (Herbei mit den Verwandten und Acftannten!) 1...................................... 138.) I. Peschke, Oberlehrer in Höflein bei Bruck a. d. L., Sammlung bei einem Unterhaltungsabende..................................... 139.) A. Koller, Oberlehrer in Bleiberg, Kärnten, vom Lehrkörper für die chratissahrt zur Bezirkslehrerkonferenz........................ 140.) L. Killer, Lehrer in Nickl bei Zwittau, Sammlung im Leito-mischler Lehrervereine................................................. 141.) Von der Alezirftskehrerftonserenz in Gonobitz, Steiermark 142.) Frl. M. Tschcbull (Südheimreferentin) in St. Paul, Kärnten, auf die Anregung des ft. ft. Nezirftsschnlinspefttors Steyrer bei der Konferenz gesammelt............................................ 143.) St. Altmann, Oberlehrer in Hafnerberg, Bez. Baden, N.-Ö., Erträgnis einer vom /cyrerquarlcllc Altmann-Bauer-Plaschke-Schulitsch veranstalteten musikalischen Aufführung .... 144.) Vom Lehrervereine Litschau (ständige Hinsammkung) . . . 145.) Frl. Th. Zelenka, Lehrerin in Gutenstein, N.-Ö.................... 146.) K. Hohla, Oberlehrer in Königstetten, N.-Ö., Ankauf der an die „Blätter" zur Beurteilung kostenlos geschickten Rechenlciter 304-24 2 — 14— 12 — 1-76 2 — 10 — 10 — 10 — 7'- 11 — bl- itz- 3 — 4 — 310 12-93 40 — 120 —•40 15 — Endsumme in Folge 54 K 587-63 „ 3620 51 Bisher in den „Blättern" verzeichnet K 4208 14 Köhe des Südheimsonds rund 43.000 Kronen. Kleine Mitteilungen. 124.) Rufzeichen oder Zielstrich 2 Die Frage bezieht sich aus die Anrede in Briefen. Hermann Dünger stellt sich hiefür folgende Regel auf: 1.) I» Höflichkeitsbriefen bleibt das Rufzeichen. — 2.) In Freundschaftsbriefen kann man den Beistrich anbringen und hernach die Anrede gleich in den Brief einstechten. — Auf Postkarten bleibt jedwede Anrede weg. — Freunde sollen sich ungezwungen schreiben, so, als ob sie miteinander sprächen. 125.) Schule und Anviläumsjayr. Darüber äußert sich die „Österr. Volkszeitung": „Zu Beginn des laufenden Jahres kam die offizielle Nachricht, es sei der ausdrückliche Wunsch unseres Kaisers, sein Regierungsjubiläum möge nicht durch kostspielige, prunkende Festlichkeiten, sondern durch Werke der Humanität, wohltätige Stiftungen von bleibendem Werte gefeiert werden. So begannen die Bestrebungen zur Kinder-fürsorge. Gemeinden, Sparkassen und Private leisteten in der Richtung bereits ansehnliche Beiträge und im Ministerium des Innern wurde eine Enquete einberufen aus hervorragenden Beamten, Ärzten, Hygienikern und Schulmännern, welche Beratungen in der Richtung pflegen soll. Es wäre nur geboten gewesen, daß man hiebei auch die Volks- und Bürgerschullehrer gehört hätte. Die Regierung wäre dadurch in die Lage gekommen, aus der Quelle selbst zu schöpfen und von aktiven Lehrern zu erfahren, was auf dem Gebiete der Kinderwohlfahrtspflege unserer Jugend nottut. — Für normal veranlagte Kinder wäre die Aufmerksamkeit zunächst bei sehr armen Kindern auf Nahrung, Kleidung und Wohnung zu richten. Die meisten der heute bestehenden Suppenanstalten für Schüler auf dem Lande bedürfen dringend einer Ausgestaltung im Sinne einer besseren Ernährung der Jugend. In den Monaten Dezember, Jänner, Februar, an manchen Orten vom 1. November bis 1. April bekommen arme Schüler mittags eine lautere oder eine eingekochte Rindsuppe auf Kosten wohltätiger Fonds. Weil wenig Fleisch hiezu genommen wird, ist die Suppe arm an Nährstoffen; zudem sind den Kindern Milch- und Mehlspeisen weit lieber und zuträglicher, wie solche in manchen Gemeinden Böhmens bereits verabreicht werden. Milchreis, Gries, Hirse in Milch gekocht, ab und zu eine Mehlspeise mit Gemüse kommt nicht teuer. Ferner wären die Winterkleider an arme Kinder nicht erst zu Weihnachten, sondern mit Eintritt der kalten Jahreszeit zu verteilen. Die Wohnungsfrage der armen Kinder kann der Staat nur durch eine ausgiebige Herabsetzung der Hauszins- und Hausklassensteuer lösen, wodurch die bauliche Entwicklung der Gemeinde gefördert würde. Human fühlende Menschen muß es befriedigen, wenn sie in manchen Orten von der Errichtung eines Kindergartens, eines Kinderspielplatzes :c. hören. Das sind vielfach notwendige, wohltuende Einrichtungen. Dagegen kann die Nachahmung des Wiener Festzuges in kleineren Städten und Märkten weniger gebilligt werden, weil diese Gemeinden nicht über die finanziellen Hilfsmittel verfügen wie eine Großstadt und weil der Wiener Festzug mit seinem patriotischen, nationalen und historischen Werte gegenwärtig bereits durch Kinemato-graphen, gute illustrierte Zeitschriften :c. den breitesten Kreisen der Bevölkerung zugänglich, beziehungsweise veranschaulicht wird." 126.) Sie Landeskchrerkonscrenz für Röhmeit. Anfang des nächsten Schuljahres findet in Prag die fünfte Landeslehrerkonferenz in Böhmen statt. Verhandlungsgegenstäude sind: 1.) Gutachten über die Gesichtspunkte für die Abänderung der Lehrpläne an den allgemeinen Volksschulen in Böhmen. (Unsere 6. Frage beginnt also zu wirken.) 2.) Gutachten über die Ergebnisse der Reformbewegung im deutschen Sprachunterrichte. (Da wird es besonders dem Aussatzuntcrrichte an den Leib gehen!) 3.) Gutachten über die Grundzüge eines Lehrplanes für das gegenständliche Zeichnen auf Grund der bisher gemachten Erfahrungen. (Vergaloppiert!) 4.) Welche Maßnahme kann die Schule treffen, um die Bestrebungen für Kinderschuh und Jugendfürsorge wirksam zu fördern? In der zur selben Zeit tagenden besonderen Konferenz der Bürgerschullehrer gelangen folgende Punkte zur Beratung: 1.) Gutachten über den Ausbau der Bürgerschule. 2.) Schaffende Arbeit als Erziehungsmittel im Unterrichtsbetriebc der Bürgerschule. 127.) (f ine außerordentliche Vorrückung. Der provisorische Hauptlchrer an der Lehrerbildungsanstalt in Komotau Franz Ludwig wurde zum definitiven Hauptlchrer extra staturn an dieser Anstalt ernannt. Herr Ludwig ist der Verfasser der in den „Blättern" wiederholt empfohlenen „Mathematischen und physikalischen Unterrichtsbriefe". 128.) Wcht rasten! Der Teplitzer Lehrerverein hielt eine gut besuchte Versammlung ab, in welcher in längerer Debatte die gegenwärtige Notlage der Lehrerschaft erörtert und stimmeneinhellig eine Entschließung gefaßt wurde, die besagt, daß die jetzigen Gehaltsverhältnisse gänzlich unzureichend sind und dringend einer Abhilfe bedürfen, da der Lehrerstand immer mehr und mehr in Verschuldung gerate. Landeslehrerverein und Lehrerbuud mögen vor allem ändern entschiedene Schritte tun, damit den gerechten Ansprüchen des Lehrerstandes baldigst Rechnung getragen werde. Wenn nur ähnliche Entschließungen auch einmal aus dem Volke kämen! 129.) Landwirtschaftliche Kurse für Lehrer. Darüber berichtet die „Pädagogische Rundschau" der „Österreichischen Volkszeitung": „Gegenwärtig findet in Steiermark unweit von Graz ein vom Staate für die Teilnehmer mit Stipendien und Rcisespcscn dotierter landwirtschaftlicher Kurs in der Dauer von vier Wochen statt. Es solle» daran 70 Lehrer ans den einzelnen Ländern diesseits der Leitha teil- nehmen und wird besonders der Alpcnwirtschaft entsprechende Aufmerksamkeit gewidmet. Offenbar beabsichtigt man von Seite der Regierung, die wenigen bestehenden landwirtschaftlichen Fortbildungsschulen zu vermehren und auf eine wirkungsvollere Grundlage zu stellen. Die heute bestehenden landwirtschaftlichen Fortbildungsschulen für Knaben der oberen Schuljahre oder für solche, welche bereits der Schulpflicht entwachsen sind, haben einen viel zu theoretischen Charakter. Es meldet sich zur Teilnahme, wer will; von den nun eingeschriebenen Schülern bleiben viele während des Kurses weg, sobald der Reiz der Neuheit für sie erloschen ist. Der Unterricht findet fast ausnahmslos im Winterhalbjahr in der Schulstube statt; im Sommerhalbjnhr, wo cs in Feld und Wald, Wiese und Garten am meisten zu beobachten, praktisch zu üben gäbe, ist schulfrei. Der Schwerpunkt der modernen Landwirtschaft, die Viehzucht, ist in der Fortbildungsschule ans theoretische Belehrungen nach Büchern und Bildern beschränkt. Es fehlen die Beziehungen zum praktischen Wirtschaftsleben, zu den örtlichen Verhältnissen. Dem Volksschullehrcr stehen zwar positive Kenntnisse über Landwirtschaft zur Verfügung; allein er ist in den allermeisten Fällen nicht Viehzüchter, nicht Landwirt, nicht Pomolog und dergleichen. Der Volksschullehrcr kann in einer landwirtschaftlichen Fortbildungsschule den allgemeinen Bildungsgang und das methodische Lehrverfahren vertreten. Zu erfolgreicher Mitwirkung sollten aber dort, wo die örtlichen Verhältnisse cs ermöglichen, tüchtige Wirtschaftsbeamte mit herangezogen werden. Die Fortbildungsschule hätte auch im Sommerhalbjahre zu wirken und die Schüler sollten dabei das meiste im Wirtschastshofe, in Feld und Garten, Wald und Weinberg durch praktische Selbstbetätigung lernen." 130.) Weg mit der WaffenüSung! Endlich haben es einige Abgeordnete gewagt, den Herrn Landcsver-teidigungsminister auf das Unnötige und Unangenehme der vierwöchigen Wasfenübnngen für Volksschnl-lehrcr aufmerksam zu machen. Mau kann es schließlich einsehen, daß der feste Kern des Heeres die gründliche Schulung braucht; wozn aber das letzte Aufgebot in der Freizeit herumgejagt werden soll, leuchtet nicht immer ein. Hoffentlich bringen wiederholte Interpellationen dem Lchrersoldatcu wenigstens eine kleine Entlastung. — 131.) Sem ewig Getäuschten ins Stammvnch: Er pochte an manche Herzenstür, und drinnen rief's: Herein! Er bat um einen Bissen Brot; man gab ihm einen Stein. Und so bekam er Stein für Stein, er trug sie heimatwärts und baute sich ein Maucrwerk rings um sein cig'nes Herz. F. K. Ginzlcy. Briefkasten. Da ich am 24. August meine Thüringerreise antrete, so bitte ich im voraus um Entschuldigung, wenn nllfällige Zuschriften nicht postwendend beantwortet werden. Die Post läuft indes nach; Bescheid kommt also ans jeden Fall. HGl. II. Z. in St., ^ofl St. G. (Kärnten): Die Verwaltung wurde angewiesen, Ihnen die Werbenummern zuzusenden. Wir brauchen Wirkung, denn der Stoff wächst und mit ihm die Bedeutung der „Blätter". chbl. A. S. in ZK. (Nähmen): Ihre Schulschnurren sind nur für diskrete Herrenabende; ich kann sie daher leider nicht mitteilen. Das angescblosscne Material habe ich bereits zum Teil u. zw. mit großem Interesse gelesen. — Schilt. I. K. in 28. (Aöhmen) r Ich will Ihr Lehrmittel gerne studieren und dann gegebenenfalls empfehlen, muß cs aber zunächst in natura zur Hand haben. — Kernt Htndols Witsch, Schulleiter in Tramin (Tirol): Es wurde mitgeteilt, daß Sie den traurigen Mut besaßen, sich über das Lehrerheim im Süden lustig zu machen, nachdem Sie als der mit Gütern Gesegnete seiner nicht bedürfe». Hätte man mir es auch nicht geschrieben, ich würde es erraten haben, daß Sie ursprünglich nicht „Lehrer" waren. Daß Sic es in des Wortes wahrer Bedeutung nicht sind, beweist Ihr unkollegiales Vorgehen. Aachl. 2. i» R. Gei A.: Die Verleger wissen eben, daß derartige Bücher in Fülle bestehen; ein neues Buch brächte wenig Gewinn und käme es aus dem siebenten Himmel. Gedichte? Ich bin ein Feind der Reimerei. Aber senden Sie mir trotzdem einige Proben! Arbeiten über die Naturwisseu-schaftcn, das Turnen, Wirtschaftslchre und Arbcitsknirde wären mir willkommen. — Lehrer K. h). in T. (H.-ch.): 1.) Zur Einführung in die Physiologie genügt jedes größere Lehrbuch der Somätologic. — 2.) Die Staatsbürgerkunde von Krautmann ersetzt die von mir empfohlene. — 3.) Regeners „Geschichte der Pädagogik" ist vorzüglich. — Verein der And»striaklelsrcrinnc» MäKrens: Der Bericht über die Briinncr Ausstellung erscheint in Folge 57. — Kcrr Schulleiter Karl Schmidt in St. Kathrcin am Kauenstein (Steiermark) hat die Ansichtskarte „Unser Gold" in Holz geschnitten und als Geschenk an die Schriftlei-tnng geschickt. Hiefür schönen Dank! Zugleich sei aber ans die eigenartige Schnitzarbeit, die eine Zierde des Lehrerstübchens bildet, aufmerksam gemacht, zumal als Herr Schmidt einen Teil des Erträgnisses dem Südheim zur Verfügung stellt. — Lehrer H. Hz. in W. (Kchlesten): Die Verwaltung wurde angewiesen, den Rückstand bis zum Ende des Jahres zu stunden. — Hvl. W. 3). in K. (Salzburg): Sie schreiben, daß im Salzburgischen die Begeisterung für die „Blätter" wächst, nicht aber die Abnehmerzahl, da man die Zeitschrift kursieren läßt. Na, ich glaube, cs fehlt doch an der „wahren Liebe"; denn wer sie fühlt, wird ein Vierkroncnblatt nicht lesen und meitergeben, sondern als Eigen behalten. — W. St. im S.-S.: Sie wünschen mir Erholung in den Ferien. Mein Lieber, für unsereinen gibt es weder Ferien noch Feiertage. Wer sich vorwagt, muß auf alles verzichten, was Menschen sonst beglückt. — Krl. ZM). W. in H. (Vorarlberg): Ihre Beiträge sind mir lieb; aber sie wären mir lieber, wenn sie nicht immer Strafporto brächten. Daß das schöne Geschlecht doch immer Opfer heischt! — Lehrer K. H». in L. (Lirol): Die eingeschickten umfangreichen Vorträge zeugen wohl von Sammelfleiß, eignen sich jedoch nicht zur Wiedergabe in den „Blättern". Ich bitte um die Marken zur Rücksendung. — Krau I. W. in K.: Für unfern lieben Vater Polack habe ich nun schier ein Ränzlein voll Grüße mitzunehmen. Die Ihrigen sollen zu oberst liegen. Auf der Rückfahrt steige ich vor Ihrem Heini aus und plaudern von den Erlebnissen und Ergebnissen in den Thüringer Landen. — Hbmann K. H. in St. M. (ZLöhmen) und anderen: Demnächst werden in der „D. ö. Lztg." die Spenden für das Südheim und alle Ankäufe des Kaiserbüchleins veröffentlicht werden. — Lehrer K. A. L. in Kt. V- (Steiermark); Sie stenographieren zwar sehr hübsch, lieber wäre es mir jedoch, wenn Sie in Kurrent sprächen. Ihr Wunsch wurde erfüllt. — Hvl. A. Zenz zn Straß im Attergau ist der Verfasser des 29. Urteiles für die 9. Frage. — Lehrer It. C. in ZS. (Mähren): Sie fragen: „1.) Wie sollen Vorträge und Referate beschaffen sein? (Antwort: kurz, rein sachlich, logisch gegliedert.) 2.) Wie macht man sie? (Antwort: Man sammelt zunächst Stoff, stellt eine Gliederung auf und ordnet alles entsprechend ein.) 3.) Wie lernt man am beste»? Soll man den Kopf mit den Händen stützen, die Ohren verstopfen und büffeln? (Antwort: Nein, nein, nein!) 4.) Soll man exzerpieren? (Antwort: Ja, ja, ja!) 5.) Soll man lesen und das Gelesene im freien Vortrage herznsagen versuchen? (Antwort: Überdcnkcn, gliedern und zusammenhängend vorsprechcn.) Und die Hauptsache: 6.) Wie bekommt man Ausdauer beim Lernen? (Antwort: Man setze sich ein bestimmtes Ziel und sage sich: „Wenn andere es erreichen konnten, warum soll ich es nicht erreichen?" Langsam schreiten, aber beharrlich und sich selbst ein strenger Richter sein!) 7.) Soll man einen Gegenstand ganz abtun und dann den nächsten vornehmen oder soll man mehrere Eisen auf einmal im Feuer haben? (Antwort: Wie in der Schule. Man muß mit sich selbst Methode treiben.) 8.) Bekommt man leicht Urlaub behufs Vorbereitung zur Bürgerschulprüfung? (Antwort: Wenn man sich den Supplenten zahlt und in der Schule Tüchtiges geleistet hat, — ja.) — Schll't. W. in M. (Steiermark): Eduard, alles verziehen. Kehre zurück in die Arme Deiner „Blätter"! — Lehrer H. M. in K. (Tl.-ch.): In Ihnen schlummert ein Erzählertalent. Lassen Sie es sprühen! — H»rnßkarten kamen aus Helgoland („tadellose Luft und Damenkapelle". O dieser Goldonkell), Gutenstei», N.-Ö. (Glückwunsch zur Reise), Graz (vom Vater Petz) Fischbach in Steiermark („vom Kollegenbesuche im Jokllande", 18 Unterschriften), Nesselthal in Krain („die Karte wurde auf 9 K lizitierl", 22 Unterschriften), Linz (Ferialkurs), Julbach (mit einem dichterischen Zurufe), Hinterstoder (Ausflug der Linzer Hochschüler), St. Andrä i. L. (Rast eines Obmannes), Grün au („von einer Wanderfahrt"), Rum bürg (Lehrerausflug), Attergau (Zur Erzählung „Ein Rös-lein im Reff'": „Nicht bloß Blümchen bewundern, sondern endlich auch eines pflücken!" Antwort: „Ist mir leid darum."), Abbazia (Schüleraufführung), Gmünd, N.-Ö. (von der Bezirkslehrerkonferenz, 31 Unterschriften). M der Reichsgreiye von Schule ;u Schule. (Hine Schulreife durch Kärnten, Tirol, Vorarkvcrg, die Schweiz, ZSaden, Mürttemvcrg, die Koyenzotlern- kande und Zlaycrn.) 6. Recken des Rochgeblrgs. Sie waren von den Hängen, ja von den höchsten Alinen herabgezvgen und ans ihren einsamen Tälern gekommen, den pädagogischen Wanderer zu hören, sein Ränzlein zu füllen, ihn zu grüßen und seine Zehrung zu mustern. Bärtige, stämmige Gestalten, Schulmänner vom alten Schlag, wie sie die Vorzeit inalt. Mir schien es, als umstünde mich ein Wald voll knorriger Eichen. Dazwischen schaß manch junges Stäminchen keck empor, blühte manch zartes Blümlein, beschattet von den breitästigen Hünen des Waldes. In der Tat: ein buntes pädagogisches Völkchen in der Nobelstube des altertümlichen Gasthofes! — Ans der Vorbesprechung hatte ich entnommen, daß man insonders im modernen Zeichnen und im Rechnen Klarheit wünschte und sie von dem angekündigten freien Vortrage erwartete. Also schritt ich rasch in die dunkeln Vorstellungsmassen, nachdem ich zum Leitmotiv die Naturgemäßheit und den praktischen Zug des Unterrichtes genommen hatte. „Wir müssen", so begann ich, „uns in die Lage versetzen, als wären wir durch den Zufall in ein Farm geworfen und beauftragt, die Schüler in kurzer Frist mit dem auszurüsten, was sie für das Leben brauchen. Niemand ist da, der uns die Methode diktiert, niemand, der sie kontrolliert; wir wirken frei, ungezwungen, nach eigenem Gutdünken mit dein Blick auf das unverrückbar gesteckte Ziel. Wie werben wir da im Rechnen beginnen? Welche Mittel werden wir verwenden? Das Aneinanderreihen von Einheiten derselben Art wird uns zur Zahlenreihe führen. Nachdem wir Gruppen von Einheiten mit einem Blick höchstens in der Zahl von vier erfassen können, so müssen wir auf ein Mittel sinnen, für die Zahl eine Hilfe zu schaffen. Es liegt in der Zahlenreihe, in dem Nebeneinanderstellen von Einheiten. Was wird der Farmer von seinem Kinde in erster Linie verlangen? Doch wohl das, daß es ihm sagen kann, wieviel Fische gefangen wurden, wieviel Schiffe den Fluß passiert haben, wieviel Menschen gelandet sind. Der kleine Präriebürger soll also zunächst zählen lernen. Die Grundlage dafür ist aber zweifellos die Zahlenreihe; denn Zählen ohne Anschauung ist leeres Gerede. Wie schafft man nun diese Grundlage? Sehr einfach! Man wählt einen Gegenstand, der als festes Gefüge die Zahlenreihe stützt, für sie die Grundan-schaunng und hernach die Grundvorstellung bietet. Würde man mir die Ziffern nacheinander aufschreiben, so ergäbe sich ja auch ein Halt, ja — doch ein Halt ohne logische Verkittung und ohne den bestimmten Abstand der Einheiten. Sobald ich nun unter die Zahl den Punkt setze ober das Strichlein ziehe, habe ich schon ein Hilfsmittel geschaffen, eine Punktreihe ober eine Reihe von Staffeln, eine Leiter. Will ich das Thema auf ein Konkretum zurückführen, so komme ich tatsächlich zu dem Gerät, das unsere Kinder bezüglich Entstehung und Gebrauch schon in den ersten Lebensjahren kennen und daher ohneweiters in den Vorstellmigskreis überführen werden. Wozu aber rückläufig zur „Leiter" gelangen, wenn sie als handliches Objekt vor uns liegt und uns schnurstracks in das Wesen der Zahlenreihe führen kann? Wir greifen sie aus dem Anschauungsunterrichte heraus und stellen sie in den Rechenunterricht hinein. Dort steht sie als aufwärtssteigende Zahlenreihe, denn in der Höhe zeigt sich die Große; dort zählt das Kind, haspelnd auf den Sprossen, hinauf und herunter. Jede Zahl hat den bestimmten Platz, jede Zahl ihre Anschauung. Fragt der Vater daheim: Was ist mehr 7 oder 4, so gibt es keinen Zweifel, denn 7 ist ja höher droben, 7 thront über 4. Damit ist der Zweck des Anschauungsmittels gekennzeichnet: Es soll nicht allein die Zahlenreihe schaffen und festnieten, sondern auch die Rangordnung, die Größe bestimmen. Und wie einfach ist das Objekt beschafft! Vor den Augen der Kinder kann es entstehen, oor den Augen der Kinder wachsen und von zehn zu zehn verknüpft werden. Kein Patent greift in den Säckel des Ortsschnlrates; kein Ringelchen, kein Scharnierchen lenkt den Sinn ab: Aus dem Leben genommen, wirkt das Lehrmittel auf das Leben zurück. — Der Farmer will, daß sein Bnb Größen zusammenzählen und abzählen könne. In den Worten liegt schon die Methode. Es soll in der Zahlenreihe, auf der Leiter, aufwärts und abwärts gestiegen werden. Ist die wirkliche Leiter nicht da, so entwirft sich der kleine Bürger rasch eine Zeichnung oder er stellt eine Hand über die andere und klettert auf der Fingerleiter auf und nieder. 4 + 3 ist gar rasch gelöst und 9—5 macht mich nicht sonderlich Beschwer. Das 1X2 ergibt sich aus dem Steigen mit jedesmaligem Überspringen einer Sprosse, das Enthaltensein ans dem Auflegen der kurzen Leiter auf die lange. Da braucht es keine künstlich konstruierte Abstraktion aus einem Dutzend Lehrmitteln, kein Klügeln und Zerfasern: von selbst geht im Laufe der Zeit das Anschauungsmittel in die Vorstellung über, bis es zum Schluffe zur letzten Verdichtungsstufe, zum Begriffe, gelangt. Sie merken, welche Vorteile sich hiebei ergeben: Zeitersparnis und doch eine gründliche Sicherung der Elemente. Die bisherige Methode war kompliziert, unnatürlich und zeitraubend. Sie war aus dein Katheder des Professors gewachsen und konnte nur in Glashäusern der Mc-thodik am Leben erhalten werden. Solche Pflänzchen können in der rauhen Landlnft nicht gedeihen; wir müssen sie durch jene ersetzen, die der heimatliche Boden hervvrbrachte, die in Gottes freier Natur wachsen und ohne sonderliche Pflege Früchte bringen? — Das Zeichnen nach der NaturI Unser Farmer kennt die neue Strömung nicht, aber er kennt das Leben und fordert nichts anderes, als daß der Junge das, was des Sehens wert ist, im Bilde fest halten, daß er alles, was er zusammenstellen soll, in der Zeichnung entwerfen und sein Heim nach seinem Sinne schmücken könne. Der Wunsch führt uns in die Natur. Dort liegen all die Reize ausgebreitet, die des Menschen Brust mit Wonne erfüllen. Der bunte Schmetterling wiegt sich heute noch von Blume zu Blume, morgen ist er tot. Soll ihn nun der stille Beobachter, der sich an seiner Pracht, an seinem Tändelleben erquickt hat, als Kadaver auf die Nadel spießen und in die Kampferlade stecken? Pfui, die Schreckgestalt des einst so lieblichen Falters! Hier steht das Blümchen in reichem Schmuck, das des Buntrvcks Einkehr war. Noch spreitet es stolz seine Blättchen, noch strömt es süßen Odem aus; doch allgemach senkt es das Köpfchen, wird bleich und stirbt. Das Kind sieht mit Wehmut sein Liebchen vergehen. Wie soll es das Gedenken im Herzen bewahren? Etwa dadurch, daß es sein Herzensblümchen grausam unter die Presse steckt und seine fahlen Züge, über die der Moder schleicht, ab und zu betrachtet? Nein, nein! Unser Büblein kommt mit Brett und Palette zum Rüstern ans der Au und kleckst die Wangen rot, die lieben Äuglein, die Blättlein grün auf die weiße Fläche. Ist das Bild vollendet, so vergleicht der kritische Sinn Natur und Gemälde und es jauchzt die Seele vor Entzücken, wenn eines sich mit dem ändern deckt. Und so speichert sich der kleine Farmer all die schönen Bilder auf, die sein Inneres mit der Außenwelt, mit der Natur verbinden. Alles, ivas durch seine Hand entsteht, führt Gefühle mit, alles springt als verarbeitete Vorstellung auf die Papierfläche über, alles drängt nach Gestaltung, nach selbstgeschaffener Erinnerung. Was liegt näher als der Gedanke, die Lieblingsbilder in geschmackvoller Anordnung auf die Wände des eigenen Heimes, auf Bücher, Hefte, auf Gegenstände des häuslichen Gebrauches, auf die Leinen und die Schmuckwäsche zu bringen! Man will doch immer an Stunden seligen Genießens, an die Pracht des Lenzes erinnert werden, wenn draußen die Stürme um das Häuschen brausen. Hoffnung spricht in den aus der Seele gehobenen Bildern von den Wänden herab und läßt die Unbill des Winters und nicht minder jene des Lebens in der Zuversicht ertragen, daß uns die Natur balde, gar balde das wieder in Wirklichkeit beut, was wir als Zier über die Fläche gezogen. — Und der praktische Sinn des Farmers, das Skizzieren des Gegenstandes, den man sich schaffen will: Liegt nicht auch Poesie in dem Gedanken? Da zaubert sich der Junge seine Mühle auf das Blatt; dann geht er hinab und steckt die Späne in die Kurbel, wie es die Zeichnung zeigt. Bald ist das Kunstwerk fertig, bald regt es sich im Wellenschlag des Bächleins; es wird lebendig, was als Zeichnung unter seiner Hand entstand. Alles, alles, was vormals tot vor uns lag, gedankenlos nachgenialt wurde, ist nun frisch, sprudelt aus der Seele und spiegelt sich als Bild des Innern in der Zeichnung wieder. Es ist ein großer Gedanke, der da die Welt ersaßt hat, aber er ist nicht zu groß, um auch in das kleinste SchulhauS Einzug zu halten und es mit Poesie zu erfüllen? — (Fortsetzung folgt.) 1 Näheres über das Rechnen mit der Leiter in meiner Studie „Ter kürzeste und sicherste Weg im Rechenunterrichte". 2 Vgl. hiezu als Ergänzung „Das Zeichnen nach der Natur in der Landschule". (Verlag der „Blätter für den Abteilungsuntcrricht" in Laibach. Preis 1 K 50 li.) Herausgeber und verantwortlicher Schriftleiter: Rudolf E. Peer;. — Druck von Josef Pavlicek in Gottfchee. Getzte Heiligkeiten aus dem Verlage von A. Pichlers Witwe & Sohn in Wien. v Des Gehrers Beschwerderecht. ‘S S ®«S'. Verhältnisse des Lehrerstandes und über den Administrativprozeß in (Österreich. Seinen Berufs-, Rumpf- und Leidensgenossen gewidmet von TrdllZ biimmcrscbmid in Trübendorf. 88 Seiten. Geheftet K f50. Dringende Verhältnisse zwingen uns, hier ein Buch zu besprechen, welches soeben bei Pichler in Wien erschienen ist. Unsere Leser mögen Namen und Dicnstort des Autors im Schematismus nicht suchen, beide sind trügerisch. (Echt, wahr und verläßlich ist nur, was in dem Buche steht. Sein Titel: „Des Lehrers Beschwerderecht." (Es dürfte wohl keinen Lehrer geben, der das Buch nicht wird besitzen wollen, obwohl leider gesagt werden muß, daß es 90°/o Lehrer gibt, die ihre Rechte nicht kennen und auch nicht kennen wollen. Das muß aber und wird auch anders werden, denn ein rechtloser Lehrer ist niemals ein ganzer Lehrer, und ein Lehrer, der seine Rechte nicht kennt und nicht schätzt, ist nicht einmal ein halber Lehrer und erzieht gewiß niemals ganze Staatsbürger. Der Inhalt des Buches zerfällt in zwei Teile, der erste bietet st verschiedene prinzipiell wichtige (Einzel-sälle von Rechtskämpfen der Lehrer gegen die Behörden, die mit dem Siege der Lehrer beim Verwaltungsgerichtshofe oder beim Reichsgerichte geendet haben. Der zweite Teil bringt (Erörterungen über das Beschwerderecht im Zusammenhang mit den allgemeinen Menschenrechten und Staatsbürgerrechten (Historisch entwickelt), über die Beschwerdefristen und Beschwerdestellen, über die Behandlung von Beschwerden und Ausprnchseingaben durch die Administrqtivbehörden und über die Rechtsprechung durch die Administrativgerichte. Zum Schluffe bringt der Verfasser eine kurze Anleitung zur Abfassung aller einschlägige» (Eingaben, ein Behelf, den gewiß alle Lehrer mit Freude begrüßen werden. Msterr. Schulzeitung *908, (Nr. 8 vom 16. Mürz 1908). fl(7lt7itchri<7F(7 an ^ctt jungen Lehrer beim verlassen der Lehrerbildungsanstalt VJvlvlioUl Ivlvj und beim Eintritte in sein Amt gerichtet, von einem älteren wohlwollenden freunde. 62 Seiten. Geheftet \ K. Aus jahrzehntelangen Beobachtungen und Wahrnehmungen im Lehrerleben entsprungen, soll die vorliegende Schrift dem ersten Auftreten des angehenden Lehrers jene Sicherheit und Fertigkeit geben, welche im Hinblicke auf die Bedeutung, das Ansehen und die Würde des Lehrerstandes wünschenswert ist. Der junge Lehrer soll durch die Anleitungen, Weisungen »nd Ratschläge der „Geleits- briefe" von unüberlegten Schritten zurückgehalten, vor Irrungen und Unannehmlichkeiten bewahrt und angeeifert werden, durch Hingabe an seinen Beruf und unausgesetzte Weiterbildung seiner Persönlichkeit seine Wirksamkeit so einzurichten, daß durch dieselbe das Werk der Iugendbildnng und (Erziehung auf die erfolgreichste Art gefördert werde. CLnt"<7rin Irin Deutsche Sprechlehre in der Volksschule. (Ein Handbuch für O [JI vU II vl ll v. Lehrer. Von Honrad Eindeittbaltr, k. k. Übungsschullehrer in Salzburg. I. und II. Stufe. 3\6 Seiten; mit 7 Abbildungen im Text. Geheftet K 3‘50, in Leinen gebunden ^ K. Ich habe im voranstehenden meiner persönlichen Meinung, die nur in pädagogischer Überzeugung ihre Begründung finden kann, >» i t wahrer F r e » d e A u s d r u ck gegeben und komme zu den» Schluffe: Das vorliegende Werk Lindenthalers verdient wegen seiner genetischen Betrachtungs-iv e i s c volle Anerkennung und A n e m p-fehlung. (Es bietet eine erwünschte Grundlage zu weiteren versuchen, eine Grundlage, die geschaffen »vurde, um über allgemeine Ansichten und theoretische (Erwägungen in das Gebiet des praktisch Ausführbare» zu kommen, und darum freudig zu begrüßen ist. Linz. Dr. IVichclm Zenz, f. f. Canbesschulinspcftor. Zeitschrift für Lehrmittelwesen und pädagogische Literatur. Das vorliegende Buch zeigt, iv a s in der Volksschule an d i e S t e l l e des öden f o r-m a l i st i s ch e n G r a m matik unterrichte s treten sollte: die lebe»»dige Sprache. Mit außerordentlichen» Fleiße hat der Verfasser eine reiche Menge von Übungen zusammengestellt, die anknüpfend an den Gedankenkreis und das Sprachgnt der Rinder die Sprechfertigkeit ansbilden und gleichzeitig ohne grammatische Nomenklatur jene (Erkenntnisse vermitteln sollen, die der bisherige Graminatik-nnterricht ans ermüdendem theoretischen Wege nicht vermitteln konnte. Das Buch ist eine Fundgrube von Übnngsstoff für die untern Klaffen und kann bestens empfohlen werden. ^reie CeHrerflimnie. Uorbmlttmgsbiicb an ein- Ornei- und drei-) lilnfligrn Volksschulen. Vom Schulleiter K. H'ichl'er, Post Rottenmann (Steiermark). Selbstverlag. — Preis K 5 30. Inhalt: 1.) Präparationen für den Anschauungsunterricht in der Elementarklasse. 2.) Präparatioueu für den Realienuuterricht. Mittel- und Oberstufe (jwei Turnusse). 3.) Schülermerkstoffe. 4.) Tagesdispo-sitioncn für die ersten Wochen der Elemeutarklasse. 6.) Lektionsplan (Wocheubuch fiir alle Fächer). Anhang: Schulordnung, Repertorium der jährlichen Schulamtseingaben. — Prof. R. E. Peerz: „Welche Fülle wertvoller Beiträge für den Äbteilungsunter-richt ist da aufgestapelt! Schon die Anlage allein niuß auf den Leser vorteilhaft wirken; um so mehr der Inhalt als solcher. Wer dieses Buch auf den Tisch legt, kann sich täglich eine halbe Stunde ersparen." — Prof. E. Burger: „Das Buch hat mich vom Anfang bis zum Ende entzückt." — Schulleiter A. Blümel: „Vorzüglich und preiswürdig." Die „Kaffee-Mohne" dies edle Gewächs, hat eine Aonkurrentin bekommen, die sie zwar weder verdrängen wird, noch will, dieaberjenenVielen, die aus irgend einem Grunde Bohnenkaffee nicht genießen sollen oder wollen, das Scheiden und Meiden von Bohnenkaffee weniger schwer empfinden läßt als vordem.—Wie sie heißt?—„Franck's" porlroggen, Marke „perlro"! Diese Aorn-Spezialität bietet einen so köstlichen Geschmack, daß selbst der heikelste Aaffeetrinker sich damit befreunden könnte: man möchte beim Berkosten kaum glauben, daß das Mehl aus diesen schönen, auf unseren heimischen Feldern gewachsenen, nach einem besonderen Verfahren gerösteten, braunen Perlenkörnern keinen Bohnenkaffee enthalte, so täuschend ähnlich schmeckt der Absud. - Das angenehme Bitter des „perlro" bringt es mit sich, daß dieser je länger, je lieber getrunken wird. £s fehlt ihm jener süßliche, nach längerem Gebrauche sehr oft entleibende Beigeschmack des Gerstenkaffees, das ist sein besonderer Vorzug. — Durch Zugabe einer Messerspitze des bekannten u. beliebten „Franc!" Aaffee-Zusatzes in Aisteln oder in Packeln erhält man einen noch volleren Geschmack und eine goldbraune, gustiöse Farbe. Verlag von G. Frey tag & Berndt Wien, VIl/i Schottenfeldg. 62. Rotbaugs Scbulwandkarlen Sämt. Karten für alle Schulkategorien approbiert: Preis jeder Ausgabe a. Lwd. i. Mappe oder m. Stilb. Österreich-Ungarn I : 900.000, 160: 226 . . . . K 24 kleine Ausgabe I : 900.000, 140 : 190 .........„16 Osterr. Alpenländer 1 : 300.000, 180 : 205 . . . „24 Sudetenländer 1 : 300.000, 130 : 190 „20 Karstländer 1 : 300.000, 170 : 195 „24 Nieder-Österreich (Nur phys.) 1 : 150.000, 140 : 180 „ 22 Deutsches Reich 1 : 800.000, 180 : 200 .......... 26 Europa 1 : 3 Millionen, 170 : 195 22 Asien 1 : 6 Millionen 190 : 205 22 Afrika 1 : 6 Millionen, 170 : 200 ...............,22 Nordamerika 1 : 6 Millionen, 170 : 200 . . . . „22 Südamerika 1 : 6 Millionen, 185 : 170 .... „22 Australien 1 : 6 Millionen, 170 : 200 ...........„22 Östliche Erdhälfte 1:14 Millionen, 200 : 180 . „ 18 Westliche Erdhälfte I : 14 Millionen, 200 : 180 . „ 18 Beide Planigloben auf einmal genommen.............34 Palästina (Nur phys.) 1 : 250.000, 170 : 115 . . „14 Prof. Cicalek & Rothaug, Kolonials- u. Weltverkehrskarte (Nur pol.) Aequ.-Maßst. 1 : 25 Millionen. In Mcrkators Projektion 160 : 210 . . „27 Jede Karte, bei der nicht anders angegeben, ist politisch sowie physich zu haben; wir bitten daher bei Bestellung um genaue Bezeichnung der gewünschten Ausgabe und Ausstattung. Rothaugs Schulatlanten und Schulwandkarten ergänzen sich in vollkommenster Weise. Die Karten der Atlasse sind getreue Abbildungen der Wandkarten und umgekehrt. Zur Beschaffung von wo immer angezeigten Lehrmitteln hält sich bestens empfohlen die Geographische Lehrmittel-Anstalt von G. Freytag & Berndt, Wien VIII, Schottenfeldg. 62. Wichtig für Lehrer! Urne Gesetze und Verordnungen auf dem Gebiete der Volksschule in Steiermark. 1.) Lehrer-Kehaktsgeseh (p». Sept. (899) 10 h. 2.) Snöstitutionsnormake (2?. Nov. (902) 10 h. 3.) Lehrer-Aiszipkinargefetz (26. Aug. (90-Y 10 h. 4.) Menstonsgefeh für ffandarbeitslehrerinuen (25. Jlttt (905) 10 hl Schriften junt modernen Zeichenunterricht. 5.) Lehrgang für dos moderne Zeichnen anVollis-11116 Anrgerlchnl'en. Mit tunlichster BetAcksich-tignng der bestehenden Vorschriften. Vorgelegt in der VII. steienn. Laudeslehrerkonferenz von Ad. v. Lalisto. 10 h. G.) Jas Zeichnen nach Akachmodell'en in der Mol'lisfchnl'e. Mit acht Tafeln auf Kunstdruck-papier. Von Prof. Anton Vesely. 60 h. „Die in dem Vortrage gegebenen methodischen tViuke sind erprobt gute. Die Beispiele, die besprochen werden, sind: (Quadratisches pakek, Palette, Blatt der Haselwurz; Schilde, Axt, Blattformen (Klee, Erdbeere), Eichenzweig. Letztere sind als Uebungsfonnen für „freies Pinzelzeichnen" gewählt. Der Vortrag ist lesenswert." Fr. IViittfche, in der „Freien Schnlzeitung". Bei der Verwaltung der „Pädag. Zeitschrift", Graz, Morellenfeldgasse (0, auch gegen Einsendung des Betrages in Briefmarken. Für ein Stück 3 h Postgebühr beilegen I Mehrere Stücke werden post-frei gesandt. M5T Bestellungen, denen der entfallende Betrag in Briefmarken nicht beiliegt, werden nicht ansgeführt. "SKI einem alten österreichischen Industriezweige! p. T. Seit längerer Zeit schon ist es das äußerste Bestreben der ausländischen Konkurrenz, unser Fabrikat durch ganz gering qualitative Falsifikate zu verdrängen. Bei dem Umstande nun, daß der Schüler hiedurch infoferne bedeutend benachteiligt erscheint, als derselbe solche minderwertige Ware nicht billiger erhält, sondern denselben preis für diese, wie für unser tadelloses bestes Fabrikat bezahlen muß, so ergibt sich die Notwendigkeit, darauf zu achten, daß die im Gebrauch stehenden Bleististe auch genau unsere Firma-Aufschrift: „L. & <£. Hardtmuch" tragen. wenn wir »ns gegen den erwähnten Mißbrauch die gütige Unterstützung der p. T. Lehrerschaft erbitte», so involviert dieselbe gleichzeitig einen Appell zum Schutze dieses alten österreichischen Industriezweiges. Hochachtungsvoll cBcgrfmbet ,-Y°. £ & (£. HardtMlÜh. ZeicbenuimrricM$=Briefe „Wegweiser für einen zeit- und naturgemäßen Betrieb des elementaren Zeichenunterrichtes“. Von Franz L. Rodt, Prof. an der Lehrerbildungsanstalt in Komotau. Stehe die Beurteilung des V Heftes in der Mai-Nummer der „Blätter für den Abteilung sunt erricht"! pros. Ant. Hcrget bringt Besprechungen des V Briefes in der April-Nmnmer und des 2. Briefes in der Juni-Nummer der „Laibacher Schulzeituug". Die „Deutschen Blätter für Zeichen- und Kunstunterricht" (Berlin-Köln) schreiben in ihrem Iuni-Hest: „Das IDerf ist berufen, unberechenbaren Nutzen zu stiften, es sei deshalb allen Kollegen aufs wärmste empfohlen." Zur Versendung gelangen bereits die Hefte f bis 6. preis per Heft \ K. Bezug durch die Buchhandlung w.Lenker in Komotau. Die in den Kreisen der Lehrer bestbekannte jirnta U/IaI# Uhrmacher und /lUvIT JlrKa Juwelier««««« Krummau a. d. Moldau versendet ohne eine Anzahlung gegen zehn Monatsraten nur beste Sorten llljrctt, Gold-, Silber- ». optische Waren. Aus verlangen lasse ich Auswahlsendungen zukommen. iLigeue tJSerliftätte fiir 21 e-paratnren und 2Tenar('u’i(en. 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