Laibacher Zeitung. ^ SV« Mittwoch am R. December «8H« Dle Laibacher Zcilima" er,chs>'»t. mit ?l,l>,'!!.iftme der Sonn- nnd F.iertaqe, täglich. ,l»c> sottet mnimt t>en Äcilaqe» im Co m p tolr q an zjä l,rig ll ft.< halbjäbriss » ff. 3ft fr mit Kreuzband i»i (5u„wto>r .,a„zj.i h > i g 12,1.. s,a l bja hrl a l l'i ä h r > a 3« lr. mes»r z„ entricht». Vl i t d, r Po st por to-frei aa n l iä siria "»ter ,ssrc,i<,l'a»d und cicdrucktcr ?ldrcssl l5 fl.. hall',ahr,ss 7 ,1. 30 fr. — I» scrat l on Sq,b » s, r s,,r einc Si'alten^ile oder dc» Naum ^»sel^» s,',r ,»,-malia.' «inschalt»»./3 fr., für zw.'im ^ s'., ,ur dinmalisss 5 sr (5. M. Insfratc bis 12 Z„ln, kost." < ss, sin- » Mal, 50 s,-. fur 2 Mal >md ^0 fr. für 1 Mal ein.'uschalt,» ^u bilft» G.l'iihr'!! ist »ach dlm „prl'visorischrü Gcschs um» <». ^ovcuidcr «850 fur ^nscrt^ussiämprl" »l'ch 10 lr. fur .ine jedesmalige Eiufchallunss hinzu zu irchnen. Amtlicher Theil. Hildas k. k. General-Rechnnngsdirectorinm hat die daselbst in Erledigung gekommenen Hofcouciplsten-stellen dem Nechnnngsofficiale der k. k. Cameral-L>anptbuchhaltnng, Joseph Schönwald, und dem Rechnungsofficiale der k. k. nieder - österreichischen Staatsbnchhallnng, Johann Nepomnk W a tz e k, verliehen. Nichtamtlicher Theil. Laibach, ^. December Hente Morgens um 6 Uhr sind Seine k. k. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Ferdinand Maximilian im besten Wohlsein hier eingetroffen, und habe», mit dein hentigen Frühtrain die Reise nach'Wien fortgebt. Oesterreich ^ Wien, 27. November. Wie eine gestern Abends hter eingelanfene telegraphische Depesche meldet, ist die bekannte Motion des Unterhansmitalie-deö Villiers wiederholt vertagt worden. Wenn daS Unterhaus dadurch zu erkennen geben will, daß es nicht gewillt ist, die feindselige und mißtrauische Po-litik der principiellen uud systematischen Gegner des Cabinets zu unterstützen, sondern dieser Zeit gönnen will, seinen, zum Schutze und Schirme der ackerbautreibenden Classen entworfenen Plan darzulegen, so muß man diese Wendnng als eine vortheilhafte bezeichnen. Verstößt jener Plan, wie mnthmaßlich zu erwarten steht, nicht gegen das Princip der freien Concurreuz, so dürfte demselben ernste und gründliche Würdigung von Seite der Volksvertretung nicht ent-stehen, und wenigstens in dieser Beziehung die Zukunft des Cabinets als eine ziemlich gesicherte zu betrachten sein. Lord Palmerston hat den sich darbietenden Anlaß benutzt, um ein vermittelndes Amendement vom Stapel laufen zu lassen, dessen Inhalt laut einer uns zugekommenen speciellen Mittheilung in Folgendem besteht:. Der Lord erklärte sich persönlich mit dem Antrage Villiers einverstanden, sprach jedoch seine Meinung dahin ans, das; es uupolitisch wäre, den „neubekehrten Freihändlern" eine ihnen widerwärtige Fassung des Antrages aufzudringen. Seiue Formulirung lautet folgendermaßen: Es ist die Meinnng des Hauses, daß die verbesserte Lage des Landes, namentlich der gewerbtreibenden Classen, wesentlich ein Ergebniß der neneren Gesetzgebnng sei, welche das Princip der unbeschränkten Concurrenz aufgestellt, die Zölle zn prottctonistischen Zwecken abgeschafft, und dadurch die Hauptnahrnngsmittel des Volkes billiger und reichlicher gemacht hat; — daß fer-uer die Anfrechthaltung und Ausdehnung dieser Politik die Industrie des Landes in den Stand seht, 'e Staatslasten zn tragen und hierdurch die allge-s''^ Wohlfahrt und die Zufriedenheit im Volke be-mi/di'e's ^ "'dl'ch. daß das Hans bereitwillig jede ik«, ,., "' ^""dsatzen übereinstimmende Vorlage, die bff"U"g gemacht ^'". b" Thronrede enthaltenen Er-,volle. " werden dürfte, in Erwägung ziehen Dieser Antrag ist zwar nicht rein von jedem Mißtranen, die bekannte Elfersucht der absolnten Frei-handelsmänner verbirgt sich darin hinter glatten, di-. plomatisch berechneten Worten: Allein er hat wenigstens das Verdienst, für sich Nichts zu präjndiciren, Nichts zn überstürzen, nnd bietet dem MilzUHium »immerhin dle Möglichkeit, seine, auf d9s Wohl der Agricnlturclasseu berechneten Vorschläge darznlegen und hoffentlich auch durchzuführen. Die schätzbare, dem britischen Volke innewohnende Gabe der Besonnenheit ljmd sein patriotisches Gemeingefühl werden hoffentlich dazn beitragen, daß diö Klippe der parlamentarischen Debatte dießmal glücklich umschifft werde. Möge die Ueberzeugung allgemein werden, daß im gegenwärtigen Augenblicke sowohl England, als die übrige Welt, dort eines Cabinets bedürfen, welches die Grundsätze der Mäßi-gllng, der Gerechtigkeit, der Friedenollebe mit Ernst und Nachdruck vertritt. * Eine Verordnung der k. k. Ministerien der Justiz und der Finanzen, über daS zn beobachtende Verfahren, um den gewesenen GHuldnern einer gemeinschaftlichen Waisencasse, welche die bereits erfolgte Heilnzahlnng ihres Schuldcapitals behaupteu, die Er> lmignng oer «„gel.lich nicht erhaltenen Löschungsqnit-tnngen zn erleichtern, ist erstoss«.. Die wesentlichsten Bestimmungen derselben sind folgende: Wenn Schuldner, auf deren Gittern Capitalien „zu Guusten" zn Handen" einer cumulative!, Wai» sencasse eines Waisenamtes haften, die Löschung derselben aus dem Grunde bewirkeu wollen, weil diese Capitalien noch vor dem Eintritte der Wirksamkeit der k. k. Gerichte an die bestandenen obrigkeitlichen (oder städtischen) Waisenämter zurückgezahlt worden sind, ohne daß ihnen eine löschungsfähige Qnittung ausgestellt wurde, so haben sie unter Beibringung der allenfalls in ihren Händen befindlichen, die behauptete Capitalsrückzahlung darthuenden Urkunden, als z. B. den Orginalschuldscheinen, Cessionen, Rechnungsauszügen, Empfangsbestätigungen u. dgl-, zur Erwirkung der AnSstellung der erforderlichen Löschnngserklärung an das k. k. Bezirksgericht zu wenden, welches znr Ausübung der Psiegeschaft über das von dem gewe^ senen Patrimonialgerichtsherrn dieser gemeinschaftlichen Waisencasse übergebene Waisenvrrmögen bern-fen ist. Ertheilt die von dem Bezirksgerichte dießfalls einzuvernehmende Finanz-Bezirksbehörde eine znstim-mende Erklärung, so ist der gewesene Patrimonialge-richtcherr in gleicher Art um seine Erklärung mil dem ausdrücklichen Beisätze anzugeheu, daß, weuu derselbe binnen einer Frist von,30 Tagen, vom Zn-stellungstage an gerechnet, keine Einwendung gegen das gestellte Begehren vorbringen sollte, er damit als einverstanden angesehen, und dem Bittsteller die gegebene Löschnngserklärnng ausgefertigt werden würde. Die Ausfertigung dieser Urkunde hat auf einem clas senmäßigen Stämpel zn erfolgen, wenn eine Einwen-dnng des PatrimonialgerichtsherlN nicht erfolgt. Wird sie jedoch von seiner Seite oder der Finanzbehörde gegen die angesuchte Ausstellung der Lö-schungscrklärung erhoben, so ist der Schuldner von deren Inhalt zu verständigen und demselben anheim zn stellen, im geigneten Wege seineu Anspruch znr Erlangnng der Löschnngserklärung geltend zu machen. Dieses Verfahren fi»,det bei gruudbüchetlich versicherten Capitalien, welche auf den Namen bestimm- ter Personen lauten, ohne den Beisatz „zu Haudeu" „zu Gunsten" des Waisenamtes, oder einen gleich« bedeutenden Ausdruck zu enthalten, nicht Statt, es wäre denn, daß die nachgefolgte, obwohl grundbücher« lich nicht Ausgezeichnete Uebertragung der Post an^ das Waisenamt sich erweisen läßt, und Derjenige, auf dessen Nameu die Post gsundbücherlich lautet» keille Ansprüche darauf zu machen, beim BezjrfSge» richte oder sonst durch vollkommen rechtskräftige Urkunden erklärt. " Ans Anlaß einer in dem Hauptberichte der Prager Handelskammer für das Jahr 18ü1 gestellten Bitte, in Betreff einer bessern Handhabung der Forstgesetze, hat daS k. k. Ministerium fiir Landes» cultnr nud Bergwesen eröffnet, daß die Verhandlungen über ein zeitgemäßes Forstgeseh beretts Sr. Ma: jestät vorgelegt wurden, nnd daß sonach dem baldi« gen Erscheinen dieses Gesetzes entgegen gesehen werden könne. Wien. 27. November. Dem Vernehmen „ach hat Herr Graf v. Chambord gleichzeitig mit dem an das französische Volk gerichteten Protest ein Schrei« ben an die europäische« Großmächte gerichtet, in dem er um Vermittlung znr Wahrung seiner Rechte in Frankreich, gegenüber der im Entstehen begriffenen neuen Dynastie, das Ansuchen stellt. — Die Ve,aihnngeu der Zollcouferenz-Mitglil-der haben anch in dieser Woche beinahe t<^l,ch stattgefunden. Vis jetzt sind im Ganzen 24 Sißmige-l gehalten worden. — Man erfährt, daß von Seite.der h. Regie, rungsbehörden, gleich als die Nachricht l^on der Ausweisung der Mönche aus Lugano einlangte, die Wei-s'lng erging, jene, well-he sich nach der Lombardie flüchten sollten, bis die weiteren Verfügungen erfolgen, in Klöstern unterzubringen oder in sonst angemessener Weise für deren Eristenz Sorge zu tragen, auch sie zu unterstützen, wenn sie in Noth sein sollten. — Zwischen Oesterreich und Sachsen ist ein Uebereinkommen getroffen worden, nach welchem österr. Unterthanen, welche Pensionen, Unterstützungen u. dgl. aus öffentlichen Cassen beziehen, die Erlaubniß ertheilt wird, solche in gegenseitiger Freizügigkeit in Sachsen zn verzehren. — DaS Handelsministerium hat daS kais. österr. General - Consnlat, dann die kaiserlich österreichische General-Agentie in Dublin angewiesen, denjenigen Industriellen aus Oesterreich, welche die im k. I. zu Dublin veranstaltete Welt-Industrieausstellung zu beschicken wünschen, den nöthigen Schul) und Unter, stütznng zu gewähren. — DaS Gremium der hies. Wundärzte hat ein Gesuch an Se. Maj. den Kaiser überreicht, in welchem um Wiedereinführung des niederen chirurgischen Studiums in Wien gebeten wird. — Das Ministerium für Cultus und Unterricht hat für Snpplenten und LehramtS-Candidaten cms Ungarn, zum Behufe der Vorbereitung für Ablegung der Lehramtsprüfung in Wien, Semestralstipendien bestimmt, deren Verleihung über Vortrag der Schulbehörde erfolgt. — Die kürzlich erflossenen Bestimmungen in Betreff der Regelung des Geschäftsbetriebe« der wan, derndeu Agenten werden anch bei Regelung des Agen« tenwesenS, in so ferne «4 sich auf ansässige Handelsagenten bezieht, masgebend sein. An die Stelle der Tare, welcher die Handelsreisenden untetlieg«,, tritt 118ft die Erwerbsteuer, und an die Stelle der periodischen Licenzen ein ordentliches Befngniß für den Geschäft -^,D«r.,Handelsstand von Kronstadt hat ein Gesnch überreicht, in welchem um Errichtung einer Filial-Escomtebauk daselbst angesucht wird. < ,.^ i -^ Ein Brief aus Sant Juan, vom 29. Oct., berichtet, daß das Land unerschöpfliche Gold- , Sil-her«,, Platina-, Kupfer- und Eisenbergwerke besipe. Bei San Salvador entdeckte man erst kürzlich die vortrefflichsten Steinkohlenlager. Am Indian Niver sind außerdem Diamanten, Opale und andere Edelsteine von unschäftbarem Werth gefunden worden, nnd fast überall begegnet man Gesellschafteu »on Vankees, welche „mineralogisiren" gehen. — Die von der „A. A. Z." gebrachte Notiz, dasi die Beilage der „Wiener Ztg." von Neujahr ab wegfallt, ist unrichtig. Diese Beilage wird im Gegentheile nach einem neuen Programm im größeren Style fortgesetzt, und die „Wiener Ztg." außerdem durch ein taglich dem Morgenblatte beigegebeues Lo- ^calblatt vermehrt werden. ^ —- Ueber den Mnseumsdiebstahl in Cassel erfahrt man jeßt, daß der Museumsinspector Appel am 22. h., überwältigeuden Indizien gegenüber, das Verbrechen eingestanden hat. Nicht allein der Goldarbeiter Proll, sondern auch ein College von ihm und ein Händler mit dergleichen Dingen haben anSgesagt, daß sie von dem Mnsenmsinspector Gold gekauft. Vei einem derselben ist die Bedingnng gemacht worden, daß die gemünzten Stücke, die als Doubletten des Museums verwerthet werden, aber ihrer Seltenheit wegen nicht in andere Hände gelangen sollten, alsbald eingeschmolzen würden. Der Betrieger soll sich in das Vertrauen, welches er als ein Diener deo Hofes besiljt, so zn kleiden gewußt haben, daß Niemand yon den Verkaufen zn sprechen wagte. Der erste Verkanf hat schon im März d. I. stattgefunden, und ist im Angnst an derselben Stelle wiederholt worden, ein Umstand, der für die Museumdiri-genten von Uuauushmlichkeit ist, falls dieselben zu einer öftern Inspection iustructiousmäßig verpflichtet waren. In leyter Zeit hat sich Appel auch einen Schmelztiegel gekauft, um das Geschäft der Schmelzung selbst besorgen zu können. Der ganze Werth der gestohlenen Sachen ist nicht verloren. Nachdem Appel gestanden, hat er auch die geheimen Winkel bezeichnet, in,denen er sein Gold anfhebt. So sind noch mehr als 3« Pfnnd in einer Pi<>ce des Museums gefunden worden, welche die Eiersammlung enthält. Aber ganz hat man die Denkmünzen nicht wieder erhalten, sondern nur die Stücke. Theilweise sind die Medaillen durchsagt. Auch eine sonoe'ba,' Liebhaberei für einen Kunstverständigen, und zur Knnstpflege bernfenen Museumsinspector! In der Wohuuug Appel's hat mau noch einen hübscheu Fang gethan, indem sich daselbst 4000 Thaler, oder wie Andere wollen, sogar 8000 Thaler bar vorfanden. Sie sind vom Gericht eingezogen worden. — Aus Sau Francisco sind folgende Nachrichten eingetroffen, die bis zum 16. October reiche«: Die Goldgräber fahren fort, glanzende Geschäfte zn machen, Indianer wie Nothwild zn jagen, und gelegentlich sich durch mörderische Duelle Zelt und Leben zu verkürzen. So fochteu bei Gilroy's Ranch zwei Hazardspieler, eiu Mericaner und ein eingeborner California, mit Colt'scheu Repetirpistolen, nnd hatten das Glück, nach 9 Schüssen beiderseits die Welt von ihrer Gegenwart zn erlösen. Der Califoruier war durch vier Kugeln tödclich verwundet, als er auf Handen und Knien zu seinem Gegner hinkroch, nud ihm eiue Kugel dnrch den Unterleib und eine andere dur^'s Herz jagte. „El Dorado News" veröffentlicht die Statuten, welche die Gesellschaft der Goldgräber von Mouut Spring augeuommen hat. Nach einem Paragraph derselben läßt die Gesellschaft Niemanden auf eigene Rechnung graben, der nicht uatu^ ralisirter Bürger ist, oder wcuigstens gelobt hat, sich naturalisiren zu lassen. — Die Einwandernug nach Oregon uimmt überHand, und die Behörden haben Anstalten getroffen, nm die Pilgrime auf der Steppenreise vor Noch zn schüyeii. * Wien, 28. November. Eiue Art Winkelbörse, dle dem bestehenden Verbot« zuwider in einem Kassel), hause gehalten wurde, ist heute Vormittags aufgehoben worden. * Der zweite Band von deS Grafen Ficquel-mout's Buche: „Lord Palmerston, England und der Continent" ist in deutscher Originalaustage so ebcu bei Fr. Mauz erschiene». Anhaltendes Unwohlsein welches den Hrn. Verfasser während dieses Sommers verhinderte, an die Vollendnng des zweiten Vaudes seiues Werkes die leltte Hand zu legeu, ist der Grund des verzögerten Erscheinens des in Rede stehenden Theiles. Wie die Verlagsbuchhandlung versichert, sind bereits alle Anstalten getroffen, um den Schluß des Werkes, der sich mit den seit dem Troppauer Cou-gresse aufgetauchten großen politischen Fragen beschäftigen wird, in einem 3. Bande ehestens zu veröffentliche». " Wie wir aus Galizieu vernehmen, findeu Zufuhren von Getreide aus Nusilaud in bedeutenden Quantitäten Statt, da sich für selbes bei den in Rußland noch vorhandenen bedeuteuden Vorrathen, in Galizieu eiu besserer Markt darbietet. ^HHriilln, im November. Se. Ercellenz der hochw. Herr Bischof hat folgendes Schreiben au den Clerus erlasseu: Unterm 13. v. M. hat der hochwürdigste Herr Bischof von Nikopolis, apostolischer Administrator der Walachei uud Bulgarei, eiu Schreibeu an uns gerichtet, worin dieser hochverdiente Oberhirt uns bekannt gibt, daß Se. k. k. apostolische Majestät am 9. v. M. die Aeraustaltung einer Sammlung zum Behufe des Auf-baueS katholischer Kirchen zu Orcsch uud Larenl in der Bulgarei iu Höchstihreu Erbstaateu allergnädigst bewll-ligt haben. Es ward daher das Ersucheu an nns gestellt, wir möchten dem frommen Werke auch in unserer Diöcese die möglichste Förderung angedeihen lassen. Uud iu der That können wir nicht umhin, uuser Wort bittend mit dem des hochwürdigste», Oberhirten zu ver-eiuigeu. dessen Sprengel sich ja auch über die Nachkommen jeneS Volkes erstreckt, bei welchem der heil. Methudius, uuser gefeierter LandeSpatron, gewisser-mafieu die Vorschule seiner apostolischen Arbeiten gemacht. Wie mag das ueubekehrte Volk der Bulgareu glühende Gebete zu Gott aufgeschickt, wie vielleicht auch zu so maucheu materiellen Opfern sich erboten haben, da ihm die Kunde ward, der h. Methudius rüste sich zum Werke der Bekehrung dcr damals weithin bekannten, aber größtentheils noch heidnischen Mährer! Gewiß war die Wiedergeburt unserer Väter aus dein Wasser uud ans dem l'. Geiste eiu Anliegen, dem das Bulgareuvolk die lebhafteste Theilnahme zuwandte; und nun handelt es sich darum, daß auch wir deu faiholisch gebliebenen Resten dieses Volkes uusere Theilnahme zuwenden und nicht gleichgiltig bleiben, ob deu uuter eiue fast tauseud Mal größere Vevölkeruug von Andersgläubigen hingestreuteu bulgarischen Katholiken das Brot deS Lebens gebrochen werde oder uicl't, ob sie noch wissen, daß sie Katholiken sind oder nicht, ob sie ohne Kirchen uud geistliche Führer seieu oder uicht, ob dem schismatischem Theile der Veoölkeruug die Möglichkeit einer Zurückführung in die katholische Einheit, iu die Kirche der Väter, durch sie geboten sei oder nicht. Die Bulgarei zählt auf eiuem Flacheuraume vou 1740 Quadraemeileu eiuc Bevölkerung, die nahe an zwei Millionen reicht, darunter jedoch nicht mchr als etwa 2000 römisch-katholischen Glaubens. Die Sou-veraiuetät der Türken uud daS russische Protectorat lasseu geuugsam schließen, wie bedrängt die Lage dieses seinem alten Glauben treu gebliebeneu Häufleins sei, und wie erwünscht ihm jede Hilfe seiner glücklicher gestellte», Brüder kommeu müsse. Möge daher Clerus nud Volk unserer Diöcese dem Fürworte, das wir zu Gnusten der katholischen Bulgaren hiermit angelegentlichst erheben, dieselbe liebevolle Beherziguug scheukeu, dereu wir bei ähnlichen Anlässen so oft scheu uns erfreuen dnrfteu. DaS Wort, das der Apostel zur Empfehlung der Liebesgaben für die Muttergemeinde vou Jerusalem gebraucht, läsit g^riß auch zu Gunsten des Almoseuü für unsere armen Mitbrüder iu Bulgarien sich anwenden. Der Dieust dieser Liebespflicht hilft nicht nnr dem ab, was deu Heiligen maugelt, sonderu briugt auch reiche Frucht durch die Dauksaguug im Herrn. Belgien. Vrüssel, 23. November. Die Commission, welche durch den Minister der Finanzen zusammeuberufen war, um ihre Ansicht über die Umwandlung der '»procentigen Rente abzugeben, hat einstimmig der Regierung gerathen, diese große finanzielle Maßregel so bald als möglich auszuführeu. Nach einer reiflichen Uuter« suchuug über das System, welchem der Vorzug zn gebeu sei, verwarf mau die Idee, sie iu 3- oder 4procentige umzuwandeln u»d blieb dabei stehen, den Austausch der 6proceutigen Schuldscheine in neue 4'/,proceutige auznempfehleu. Der dieser Versammlung beiwohnende Minister der Finanzen folgte aufmerksam der Discussion, hielt sich iudeß zurück, seine Meinung oder die der Regierung auSzusprechen. F r a n k r e i ch. Paris, 23. November. Das definitive Resultat der Abstimmung im Seine-Departement ist folgendes: Eingeschriebene Wähler 316.601, Zahl der Abstimmungen 270.710. Ja 208.01.'!, Nein 63.017. Der „Mouiteur" stellt eiue vergleichende Tabelle der Abstimmungen der Stadt Paris zusammeu. Dieselbe umfaßt die Vota vom 10. December 184«, vom 20. December 1861 uud vom 22. November 1862: 10. December 1848 198.484Ja, 143.711 Nein, 20. December 1861 197.091 „ W.611 „ 22. November 1862 208.061 „ 63.617 „ Der „Moniteur" meldet: Auf die Eisenbahn von Lyon bis znr Gränze bezügliche Inserate iu einigen Vlätteru gabeu zur Vermuthung Veraulassu»«, das; die Regierung die Concession dieser Liuie bis an die Gränze von Savoyeu und der Schweiz zugestanden habe, und daß die Vedmau»acu dieser Concession geregelt worden seieu. Diese Auuahnie ist falsch, sso ist wahr, daß die wichtigen, sich an diese Linie knüpfenden Fragen gegenwärtig von der Negierung erwogeu werden, aber es wurde noch kein hierauf bezüglicher Beschluß gefaßt, w»'ßhall) auch uoch kein Vertrag mit irgend einer Compagnie abgeschlossen werden konnte. Abd-el-Kader hat einen neuen Beweis seiner Dankbarkeit und Ergebenheit gegeu den Prinz-Präsidenten geben wollen, indem er verlangte, an de,n Scrutiuium über das Kaiserreich theiluchmeu zu dürfen. Er richtete au den Maire von Amboise folgendes Schreibeu : „Lob Gott dem Herrn in nneudlichem Maße für seine endlosen Gnaden. An den ersten Beamten der Stadt; Gruß dem Herrn Trouo«', Maire von Ämboise. (Der Emir) Sid-el-Hadj Abd-el-Kader hat die Ehre, Sie um Erlaubniß zu bitten, das Recht eines französischen Staatsbürgers behufs der Erueuuung des Sultans ausüben zu dürfen, deun wir müssen uns heute iu Folge der Freundschaft uud Liebe, die man uus erweist, uud der guten Vehandlnng, die man uuS zu Theil werdeu läßt. als Franzosen betrachten. Unsere Kinder erblickten in Frankreich das Licht des Tages; Eure Töchter haben sie gesäugt; unsere in Enrem Lanoe gestorbenen Genossen ruheu unter Euch, nnd Se. kaiserliche Hoheit der Sultan, der Gerechte unter den Gerechten, der Großmüthige unter den Großmüthigen, hat uns zn seinen Kindern gezählt, hat uus zu seinen Soldaten gemacht, indem er mich würdigte, mir mit seinen kaiserlichen Handen einen Säbel zu übergeben. Gott schüye den Prinzen, er möge seine Macht, seiue Größe und seinen Ruhm verewigen! Amen! — Geschrieben von El-Hadj-Mustapha-ben-Ahmed-beu-El, am 9. des Safar 12bte dem Wunsche des EmirS uachkommeu zu „n>ss"' und em» psing in einer besondern Urne sein Volum und das seiner Offiziere. Groljl'ritllttnicn und Irlnnd. Uundu.,, 22. November. Vor dem Queen's Vench-Gericht kam der Newiuau-Achill i-Prozeß wieder zur Verhaudluug. Sir A. Cockburn, Newman's Vertheidiger, erwirkte die Wiederaufnahme des Pro-zesseo, anf den Grund hin, daß das Verdict der Jury nicht auf den Inhalt der Zeugenaussage gegrüudet II81 war. Der hochw. Dr. Newman hat demnach Aussicht auf völlige Freisprechung. OomlNlijchcs Ncich. " (Tonslantinopel, l^. Nov. Der griechische Patriarch AnthimoS ist anläßlich seiner Haltung in der Frage der Stätten des heiligen Grabes von seinem Posten enthoben worden. Am 18. versammelten sich die Notabilitäten der griechischen Gemeinde, um zu einer Neuwahl zn schreiten, die im Beisein des Said Effendi, Secretär im Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten, als Pfortencommissär. Statt fand. und ans den vormaligen Patriarchen Germanos fiel. Diese Wahl ist bereits der großherrlichen Vestätignng unterbreitet worden- — Ein Aufruhrcomplott lst laut Briefen aus Aleppo zu Ajutab im Keime erstickt worden. Neues ttttd Neuestes. Telegraphische Depeschen. — Berlin, 2!). November. Hente Mittags fand die Eröffnung der Kammern Statt. Der Ministerpräsident hielt die Erdffnnngsrede; der Finanzetat sei befriedigend geregelt. Leider sei der Septem-berveroertrag bis jeltt ohne allseitigen Anschluß, aber die Negiernug sei der Zustimmung des LandeS in Betreff der diesifalls befolgten Politik gewiß. Bezüglich der Verfassnngsmodisicationen wird bemerkt, die Negierung solle unabhängig von Parteibestrebun-gen, die gesetzliche Freiheit nnangetastet bleiben. Der legale Weg der Entwictluug der Verfassung biete in dieser Hinsicht die meiste Sicherheit und dauernden Erfolg. — Fluren;, 26. Nov. Ihre k. k. Hoheit die Frau Großherzogin gebar in verflossener Nacht einen Prinzen. Das frohe Ereigniß ward der Vevölkernng durch Salven verkündet. Die hohe Wöchnerin befindet sich wohl. — Turin, 27. November. Die Debatten über die Fmanzcredite des Jahres 18^1 winden geschlossen, wegen nnbeschlüßfthiger Anzahl der Abgeordneten konnte indeß über das Ganze nicht abgestimmt werden. Die „Gazzetta piemoutese" veröffentlicht hente die Namen der abwesenden Mitglieder. Dem Vernehmen nach wird der Ministerpräsident am Montage den Kammern ausführlichen Vortrag über die Finanzlage des Landes erstatten. — Nom, 24. November. Die französische Garnison hat beinahe einstimmig für das Kaiserthnm mit Ja gestimmt. — Chambery, 2!l. November. Der französische Flüchtling Varral ist hier verhaftet worden. Er führte K Kisten mit Schießpulver und 2000 Crem-plare der Schrift „i>'l>i«»Ios»l I<^ l»< lil" mit sich. Feuilleton. Wanderungen dnrch Istricn, v o !! 1)l-. Rudolph Puff. l. Fordert Dichtimq nicht imd Licdcr, Nlir Orl>btc6 gcb' ich wieder. ^«-och rauschten die Klänge der Musik in meine Träume, uoch wechselte die heitere Fatamorgana der tanzenden Paare vor numer Seele, uoch strahlten Vapore nnd Molo in weiß und rothem bengalischen Feenlichte vor mir, als der geschäftige Cameriere mich wohl bereits zum dritten Male erinnerte, daß die Stunde, in welcher er mich wecken sollte, längst vorüber sei. Ich entschlüpfte dem Lager, aber nicht Meinen Träumen, denn wer an einem Sonntage die nachmittägige Luftfahrt auf den zum köstlichsten Sa-lou ungezwungenen Frohsinns umgeschaffenen Dam-vfer von Triest nach Duino mitgemacht, oder richti-?"' "" Arion auf dcm Delphin hin- und zurückge-T^'.a '^' ^'"' ^ gesehen die lieblichen Töchter der ibrm Ä'' .^ lngendlichen Königin der Adria. wer Schildert ^ ^""^" ' insbesondere ihrer beredten Ei"e eiu/i?/f'^7^''^' ^r die gttreue Stadt als würdigsten Schmucke vor dem ritterlichen Kaiser zu zeigen; der träumt wohl uoch lange vom Gehörten nnd den rosigen Lippen, die es erzählten. Aber vor mir stand mein Entschluß: Istrien der Küste entlang und dnrch das Innere der Halbinsel znrück zu Fuß allein mit meiner Mappe zu durchwanderu; vor mir dämmerten die Schattenbilder des Gelesenen über die in's fabelhafte Land von Jason's Heimfahrt bis zur Eroberung des feindlichen Vragozzo vor dem Hafen von Fappano im März 1848, von dem versunkenen Linienschiffe, anf dessen Rippen der Molo von St. Carlo sich erhebt, bis zu dessen feenhaften Gärten am Monte maggiore uud den infernalischen Schwefelbädern zu S. Stefano; und so sehr Triest mich hielt und fesselte, ein Mal mußte der Pilgerstock zur Hand. Ich schied, vielleicht zum zehnten Male in meinem Leben, von Mitteleuropa's wichtigstem Emporio der Zukuuft, aber nie hatte ich in wenig Tagen den Labebccher der Gegenwart und Vergangenheit in volleren Zügen geleert. Noch klangen mir die, selbst im Patois melodischen Worte der Ciceronessa im Castelle zu Dnino wieder, die mit vieler Sal-bimg nns die Bilder der vier jnngen Grafen della Torre zeigte, welche der harte Vater, weil sie nicht seinen herrischen Sinn hegten, an eben so viele Pferde gebundeu, aus der Veste über die Felsen hinab bis zum mythischen Timao, zu Tode schleifen ließ; — nur der eine war kräftig genug, sich vom Boden a»f den Rücken deS Pferdes zu schwiugen und zn flüchten, um später der Stammhalter des uoch blühenden Hauses zn werden. Noch labte ich mich im Geiste an der tiesheiligen, kanm dnrch das Nanschen der Zypressen unterbrochenen Nnhe, welche am antiken Cainpo sauto nächst dem altehrwürdigen Dome von St. Just das schöne Denkmal Winkelmann's — den einzigen Beweis deutscher Einheit. — freilich au einem Sarkophage dnrch den Italiener Rosetti geliefert — zum herrlichste», Wanderziele macht. Daß der Name des Mörders des größten deut» schen Forschers, des wärmsten Verehrers, der je den Genius dc.' Nllen erf.ißte — richtiger erfaßte als Göthe, daß der Name jenes unseligen A.cm.gelo aus Pistoja, der am 6. Inui 17«8 dem deutschen Bieder-mauue ans Habsucht den Dolch in das Herz stieß, um selbst 40 Tage später am Rade zn büßen — auch neben Winkelmann genannt wird, rügte ein rigoroser Engländer, nnd doch ist das so natürlich, als daß man die Nacht neben den Sternen bemerkt. Trotz dem schon hohen Stande der Sonne mnßte ich noch ein Mal Tricst vom Cassette aus begrüßen, meinen guten Morgen bringen, und nun rasch hinab an der 1680 vollendeten St. Veitsschanze, noch einen Blick anf die 1813 von den Oesterreichern wieder gewonnenen Veste, einen zweiten auf die stattliche ljii-r. ,-il<, des alleu Fremden von San Polo in Venedig und von Vicenza aus bekannten deutschen Bräuers au der Fiumaucr Straße, einen dritten anf die den Adlern befreundete Pyramide am Opöma-Berge, und schon kündeten kühlere Lüfte der pocheu-den Brust, das; die Stadt ihre steinernen Rechte Schritt für Schritt der ländlichen Umgebung abtrete. Es war am Maria Geburtstage, also am 8ten September, des Hoffnungsjahres 18«0; ein Stück Vora, das mich am Schneeberge, am Zirkniyer See, dann vor dem Besuche der Grotte von Planina gelabt, bei Scno«e<> aber am Gabrik fast bis auf die Knochen gequält, und mir das starre Beinhans der erstorbenen Vorwelt am Karst uoch schauriger gemacht, blies auch heute, in frischen Zügen, erlag aber bald besiegt den milderen Strahlen der Sonne. Anch Triest mit seiner nächsten Umgebung dürfte man mit gutem Rechte un ^xxo <1.>I ci<>Iu cmlulo i» I"-,'!, nennen, dabei aber nicht vergessen, daß Menschenfleiß und Arbeit dieses Slück zwischen der wilden See und dcm nnwirchlichen Felsenboden geschaffen haben. Mit dem ersten Schritte auS Triest auf der Straße, die im linken Arme nach Fiume, in der rechten Verästnng in das H^z und an die Küsten von Istrien führt, begegne,, uus schon die mannigfaltigen Trachten, durch welche die Bewohner der Halbinsel vor allen andern Völkern anffallen. Die Männer tragen blaue oder braune Jacken, Westen mit flachen, hellen, handbreiten Metallkndpfen. weite, bis an die Knie reichende Hosen von dunklem Zeuge, weiße Strümpfe mit Niedelschuhen, nnd am Kopfe eine gewaltige Müfte von Marder-, Wolfs., Fnchss-oder Lammfellen, die mit ihrem halbkreisförmigen Einschnitte so ziemlich einem angeschnittenen Knchen ähnlich sieht. Die Tracht ist kleidsam uud zweckmäßig, seiner Mode bedürftig, die Haltung der Männer fest und stattlich. Man könnte bei ihrem Anblicke den Logo» griph machen: Vom Wirken unsrer Schneider, Erborgt sich nur der Schein, Drum tauschen Viele Neider, Statt trener Diener ein. Weiber und Mädchen tragen ein feines Kopftuch, sehr feine faltige Hemden mit zwei Knöpfchen von Bronze oder Silber am Halse, dunkle Nöcle und Schürzen, eine weiße Jacke von militärischem Kollerschnitte. mit grünen, rothen oder schwarzen Aufschlägen nnd Reversen. Die Gesichter erfrenen sich einer feinen, fast antiken Form. In endlosen leihen schleppen Esel ihre Reiterinnen oder Verkaufs-gegenstände in blan nnd grün gestreiften Säcken gegen die Zolllinie, vor welcher es wimmelt von Einspännern, die um nicht uubillige Preise ihre Fuhrwerke nach allen Landesrichtnngen. besonders aber nach Capo d'Istria anbieten. Wir haben ;nr Linken die schönen Friedhöfe der Katholiken, Protestanten. Israelite» und Griechen vom Civile; jener für das Militär ist in dem Thale. das nordlich vom Castelle llegt. An einem Eingänge des einen Gottesackers steht die Inschrift: I» Domimi s<>s,tiliux; <,m zweiten: N«!nl> morlui, z>M<:li sl>>„, s»t»i<>. runl; am dritten: K^m-'^lm-ix! Nicht leicht dürf, ten Aufschriften den Epigrammen der Alten, von denen Klop stock sagt: „sie waren Strahlen zum Erleuchten, nicht znm Brennen" näherkommen. Die SäulengaUerien. Steinkreuze und Lanzengitter ma, chen einen ebenso imposanten, als die Pinien und Cypressen anf den Gräbern freundlichen Eindruck. E.ne schöne ^apelle schmückt den griechische,, Friedhof Ich gehöre in Bezog anf die Re.sebegleitnna zn den Neus.nntagskindern; meinem Grm.dscMe v me.neu ersten Ausflügen blieb ich st,ts tre.. «52. Amsterdam, für 100 Thaler Cürrmt. Nthl. Issl G. 2 Monat. Äugsl'ur«, ,»r l«U (dulden («ur., G,l!d. 116 1/8 Ufo. Fi-anssurt a.M., (fürlÄOsl. südd. Vtl ) e!»s-Währ. >!»24 l/2 ff. F»sj, Guld.) l < 5 1/2 Vf. 3 Monat. Hnmburss, fur l<»0 Thaler Banco, Rthl. 172 ll Monat, ^ivorno, für 300 Toscanische lire, Guld. l 13 l Mona^. London, für 1 Pfund Slerli... Gulden j ^ l 27 Vf.. 2 Monat. Mailand, für 300 Oesterreich. Lire, Guld. 1 < 5 3/4 Vf. 2 Monat. Marseille, sür 300 Franken. . Gold. 136 Vf. 2 Mount. ^ariS, für 300 Fraufs» . . wuld. 136 l/t Vf. 2 Monat. Gold- und SU be r-Course von, 2 !>?'^'.'A ' Napoleonsd'or's „ . . . . — 9.11 Souveraiusd'or's , ,, . „. . . — 16 5 Nuß. I.nverlÄl ^»' ^ -'< : . . — 9 28 Fricdr ich.'d'or's ^ ^ , ,,^ -? ''.' . ^ ^ — 9.3."j Eugl. Suucraings ^/»^» .... — 11.31 Silueragio .' . „ .... __ 151/4 Fremden-Zluleige ^ der hier Augekommenen «nd Abgereisten. Den 29. November 1852. Hr. Graf Szapari, Gutsbesitzer; __ Fil. Sch'ff-malu,, Private; — Fr. Harr«-, Beamteosivitwe; — Hr. Kleseiiz, Professor; — Hr. Mendt, HandelS. mal,», — und Hr. Boiiet, franz. Bürger, alle K von Wien nach Trieft. — Hr. Heilmger, Beamte, von Gral) nach Trieft. Dcn 30. Hr. Brendl, preuß. Lieutenaüt; — Hr. Dewfted, eoql. Staatsatigehöiigei', — und Hl'. Co-vaoich, Haildelsagelit, alle 3 von Tl iest nach Wien.—. Hr. Buchleinei-, — und Hr. Welhorska, beide Han-delsleute, vol, Wien „ach Trieft. — Hr. Klein, Han delsmann, vol, Galzburg nach Trieft. ,. ____ , ^ ^ ________ »>t , z,/',,^'«. /< ^ ^) Ankündigung. Ganz neu afsortirtes Lager von feinsten und neuesten Gattungen der Kinder-Spielwaren sind beim Gefertigten um die billigsten Preise zu haben. Das Vcrkaufslocal b.findct sich Vl8-ü.vl5 dem (Zasino, im Herrn l),-. Rudol f'schen Hause. Anton Stockt. Z. 1690. (I) 8««K'«R' ««? «»»»«, „zum Chinesen^ empfehlen sich mit einer grotzen Auswahl 0er neuesten Oalanterle« Gegenstande uno feinen Splelwaren z»l Nikolai-Geschenken. Z, l69i. (l) Die berühmte Erath'sche Stiefelwichse ohne Beimischung oes scharfen Vitriol« öls/ von welcher das Leder nie hart wird uno nicht springt, sondern immer weich uno geschmeidig sich erhält. In Schachteln zu »kr., Z kr., ä kr., das Pfund zu 24 kr,, zu haben bei ^'ee.^es' N «M^zfF in ^aioach. Z. »695. (!) Vorstch'- Hund. Ein guter Volstel)'-pund wild zu kaufen gesucht. Das Nähere ist im Zeitm gv Comptoir zu erfragen. Wrot-u. Fleisch-Tariffin dcr S'tadtLailmch sur den Monat December IN52. Gewicht iPreiö Gewicht Preis Gattung der Feilschaft ^s Gebäckes Gattung der Feilschaft ^, Fleischgattung > Rmdsieisch ohiie Zluvage vo» Mast.-Brot. Ochsen...... , — — 9 dto vo» Zugochsen, Stiere!, u» Kühen l — — 9 Mundsemmel : l' ' - ' ^ ? !'^ , '^ '"ndflcisch vom Lande..... , _ _ 7 > ''^<^ i'»,Hj»/ ,» , !, , ^', " Vei einer Fleischnbnnhme Uütcr .1 Pfund l,at keine Zuqab» vom . 1 v ,, » — ^ 1 '/«, Hinlereopfe. Ol'erfübe» . Ätiercn und dcn v?r<ä>i,denen bei bti OrdlN. Semmeln ^?4 l .'l sino die Flvücher bercchligcl, In^ruo» N ^c>tl,. üüd bci 5 bi«« Pfilny Komnielfeia! __ 2« 2 s» "'" d^ll'es Pwnd. und sofort verhaltoißmäsna zilzuiv^qen; doch W^'/ltN ' 23l0t "^"""^»^»^ "^ ^ " wird aiisdrücküch verbüt^,, sil) bei dicsrl Zliwciqe freiübartiqrr^leisch. " ' ' aus ordlN. ^ — 19 2 3 thcile, als: Kalb-. Ichaf«, Schwein, Fleisch u,dql. zu bedienen. Eemmelteia! l 7 — <> Wcr immer eine ffciüchast nicht nach dem t,>rmäs,isten Preis, Oe« l N^l '. ^ wicl't , oder in einer schlechteren oder andern Qualität < a's durch Wn^,, . M»>«, ^' ^4 ^^'l .,7 «i/ , die T<>re vorgeschrieben ist, uers.nift, wirb nach den bestehent'en ^,l>«e»l.OI0I ,, ^ l 23 i 6 d«,ü raufende Pu»l>ku,n aufgefordert wird, f>» dieser !a-^ornmeyl ^ l,,,^, ,„t,i„ltc»e!> Seilschaften auf keine Weise mehr, aie die Oblasibrot ails Nach«. . , . — Iy I sj B» >>l2 ge»a»üt l. » ' » i ^<1 ^l li erlauben sollte, sogleich dem Magistrale zur gesetzlichen Neslra, fi!„g aazuzeissen, 3. «672. Geschmackvollste Musterzeiwng. ^ ,< .".M Das bei Ferdinand Iansen in Weimar seit !> Jahren erscheinende Iournalsürmoderne-3tickerei^ Mode und weibliche Handarbeiten, herauössessebcn von Ätatalie v„n H^'^^^'s bringt in monatlichen Heften in elegantester Ausstattung: 1) ein sauber colonrtcs Muster für iü u „ t st i Herei; 2) ein in Kupfer gestochenes Pariser Mode bild; 3) einen großen Bogen mit Mustern für Weißstlckerei, Pu tz g eg e n st ä nd e aller Art, Schnittmustern (Patronen), Möbel, Dekorationen ?c.; 4) einen Halden Elogen mit erklärendem Tcxt zu den Mustern und neuen wei d l ich c n Ha nd a rbei ten. 5) ein Feuilleton mit Novellen, dem neuesten Pariser Mudckericht u»d »Mosaik« aus der Zeitgeschichte; 6) sehr häufig in Ertra. B c iIa gen m u si k a l i sch e (5 0 m p 0 si t i 0 n e n lür Claviel und Gesang, colorirte Möbel- und D r a p e r i e. Mu st er und andere practische Gegenstände, kostet a»f ein Quartal nur > fi. H» kr. und es werden vom l. Jänner »«5:; an (sowie auch auf die früher erschienenen Quartale u»d Jahrgänge seit 1844) von allen Buchhandlungen Befiel? l u n-g«n angenommen und prompt ausgeführt. In Laibach bei UK>» v. 141«»,»«»^» ««? W««R«» «»«»»»«>«. ' ' * HSV-'- ..... , . _ . . I ¦ a. ,«jö*> Ferner ist bei Obigen zu haben: HlZfUä z 1 a g a n j e kersanskiga katoljskiga nauka, s p i s a 1 AiitlreJ Alhrelii* 2XUe 3 SBanbe m Umschlag geastet V r e i ö 5 fl. Duhövna Vöj.ska. (S p i s a 1 u' I a 1 h k i m j e s i k u b o g a b o j c z b i o z b e li*i iireiiz Sk IB pis I i. nakdaj minih reda svciiga K.«'»j. 5O fr., steif Qebtmben 1 ff. Klun, »,-. V F, Neise auf dem weißen Nil. Aus den Original-Manuscript ten des General-Vicars von Ecnttal-Afrika l),-. Ignaz Knob lecher bearbeitet. Gefalzt »5 kr. Kcü IV«;ki. l»o i/virnim rokopisn vcliki^a vikarja smlrijr Alrik«, |^»/»- l^naui« K n o I) I o li v. i- j " /' clal. 10 kr. Sackkaleuder für das Jahr R55:e. Gefalzt 7 tr, , in Sckuder l<) kr. €ieMeliänNkaleii€ler «ir tlttN «lailir i*5». ^ufcacl)ti:t 12 fr.