'l?H* ^I N "^ "' balb«, N. » «o. ssilr b!« Z,lfi«Nun<, ,n« H.«>- il'i^tllili ll^ ^^ispittUti' 4 8«U«n „s.l,., «rohere ,er ge»« « lr , del «,t»«n IVV4. Amtlicher Theil. Se. t. und l. Apostolische Majestät geruhten allergnädigst nachstehendes Allerhöchstes Handschreiben zu erlassen: Lieber Herr Vetter Erzherzog Rainer! Die eben beendeten Manöver an der unteren March haben Mir Gelegenheit gegeben, Theile der Landwehr, in größere Heereskörpcr vereinigt, hinsichtlich ihter Ausbildung und Führung zu beurtheilen. Die Leistungen dieser Truppen sowie ihrer Commandanten und Officiere haben Mich in jeder Be» ziehuug sehr befriedigt, und anerkenne Ich mit beson> derer Freude die Fortschritte, welche bezüglich Festigung der Institution der Landwehr und kriegslüchliger Aus' bildung dieser Truppen erzielt worden sind. Mit Vergnügen benlltze Ich diese« Anlass, um Euer Liebden für die dem Institute der Landwehr unausgesetzt zugewendete Mühewaltung erneuert Meinen wärmsten Dank zu sagen, und beauftrage Sie. den an den Manövern betheiligten Commandanten, Officieren und Truppen Meine volle Anerkennung auszudrücke». Ebenthal am 13. September 1884. Franz Joseph m. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben das nachstehende Allerhöchste Handschreiben au den Minister« Präsidenten allergnädigst zu erlassen geruht: Lieber Graf Taaffe! Mit großer Befriedigung habe Ich Kenntnis erlangt, dass aus Anlass der diesjährigen großen Ma» növer an der unteren March die Behörden den von militärischer Seite gestellten Anforderungen in der zuvorkommendsten, raschesten Weise entsprachen, und dass die Bevölkerung nicht nur die militärischen Be< dürfuisse in uneigennütziger Weise bestens zu befriedigen trachtete, sonderu auch den Truppen des stehenden Heeres und der Landwehren mit großer Sympathie entgegenkam. Es ist Mir ein Bedürfnis, für diese loyalen patriotischen Kundgebungen Meine volle Anerkennung auszusprcchen, und haben Sie dies in geeigneter Weise zu verlautbaren. Ebenthal am 13. September 1884. Franz Joseph m. p. Nichtamtlicher Theil. Die Kaiser-Zusammenkunft in Sliernievice. Skier nievice, 16. September. Zwischen 10 und 11 Uhr machten die Minister Ihren Majestäten dem Kaiser von Oesterreich und dem deutschen Kaiser ihre Aufwartungen. Um 1 Uhr began» die große Parade über je ein Ba< laillon dcr hier siarnisoiiierenden zwei Regimenter Ihrer Majestäten. Die Bataillone rücklen bereits um halb 11 Uhr mi» Fahnen und llingendrm Spiele in den Park ein, wo sie in zwei langen Reihen zu beiden Seile,, des großen, mit einer Fontaine geschmückten Blumenparterres vor dem Schlosse Ausstellung nah. men. General Panjutin war an der Spitze des Ba' taillons Kaiser Franz Josef, welches links stand, und General Konarzewski an der Spitze des rechts stehenden Bataillons Kaiser Wilhelm. Gleichzeitig versam« melte sich die glänzende Suite, worunter die beiden Großfürsten, der Prinz von Sachsen-Allenburg. Fiust Bismarck in der Halberstädter Kürassier-Uniform mit leinen beiden Söhnen, Graf Kälnoly in Husaren» Uniform, die Generale Schweinitz, Werder und Klepsch und die russischen Herren vor dem Schlosse selbst. Um 11 Uhr entstand große Bewegung. Beide Vataillonsfahnen wurden unter den üblichen Ehien-bezwungen aus dem Schlosse hinausgetragen. Nun übernahm Generalgouverneur Gurko den Befehl. Seine Colnmat>d0'Rufe, von beiden Generalen wiederholt, pflanzten sich echoartig durch die langen Reihen fort. Sofort erschienen die drei Kaiser in russischen Ge-nerals-Umformen. der deutsche Kaiser in der Mitte. Kaiser Alexander rechts. Ku'scr Franz Josef links. Zuerst wurde das links stehende Bataillon Kaiser Franz Josef unter den Klängen der Volkshymne abgeschritten. Sodann gruppierten sich die Majestäten in folgender Weise: Kaiser Fvanz Josef in der Mitte, der deutsche Kaiser links. Kaiser Alexander rechts, und wurde das Bataillon Kaiser Wilhelm in derselben Weise abgeschritten. Kaiser Franz Josef führte hierauf sein Vata,llon vor, schritt dann auf General Gurko zu, welchem Allerhöchstdcrsrlbe warm die Hand drückte und die Nnelkennung aussprach. Der deutsche Kaiser, durch den raschen Marschschritt nicht im mindesten angestrengt, führte sodann sein Bataillon vor. Hinter ihm schritt Kaiser Alexander. Während der Vorführung beider Truppen, welche die strammste Haltung zeigten, traten die Monarchen zu der Kaiserin und der Großfürstin, welche unter der Einfahrt dem fesselnden Schauspiele beiwohnten. Der deutsche Kaiser drückte dem General Gurko in längerem Gespräche gleichsaüs seine Anerkennung aus. Die Parade, bei welcher auch Trommler, Pfeifer und zwei Musikkapellen erschienen waren, bot eine schöne militärische Scene. Auf einen Wink des Kaisers von Russland verstummte alles. Die Majestäten begaben sich auf die Terrasse, von wo sie den Abmarsch ansahen. Später fand ein Dejeuner und hierauf eine Jagd statt, an welcher zwölf Schützen theilnahmen, worunter die drei Majestäten, die Großfürsten Wladimir und Ni-kolaj. der Prinz von Sachsen-Nltenburg. die Generale Voronzov.Daökov, Monbel, Lehndorff, Schweinitz und Werder. Sliernievice, 16. September. Um 12 Uhr wurde das Dejeuner für die Majestäten und die Großfürsten im intimsten Kreife serviert. Sodann fuhren die Allerhöchsten Herrschaften nach dem in der Nähe gelegenen Thierparle zur Jagd auf Damwild. Die Kaiserin fuhr mit dem Kaiser Franz Josef, während Kaiser Alexander mit dem Kaiser Wilhelm suhr. Kaiser Franz Josef trug die russische Ve-nerals-Uniform, während Kaiser Wilhelm, Kaiser Alexander und die Großfürsten im Iagdgewande erschienen. Nach 4 Uhr kehrten die Allerhöchsten Herrschaften von der Jagd zurück, und zwar fuhr Kaiser Wilhelm an der Seite der Kaiserin, während Kaiser Franz Josef mit dem Kaiser Alexander fuhr. Mittler« weile war der Großfürst Michael Nilolajevii mit seinen Söhnen Michael und Georg aus Südrussland. wo dieselben den Truppenrevuen beigewohnt hatten, hier eingetroffen. Der Großfürst machte unmittelbar nach seiner Ankunft in österreichischer Uniform dem Kaiser Franz Josef und sodann in preußifcher Uniform dem Kaiser Wilhelm einen Besuch. Skiernievice, 17. September. Bei der gestrigen Aufführung des Ballettes erschienen im Theatersaale zuerst die Hofherren und Hofdamen, die Minister, die Generalität und die Suiten der Allerhöchsten Herrschaften; sodann traten Kaiser Wilhelm, die Kaiserin am Arme führend, Kaiser Franz Josef mit der Großfürstin Maria Pavlovna am Arme, Kaiser Alexander und die Großfürsten ein. Die Kaiserin nahm in der Mitte des ersten Ranges Platz, zur Rechten der Kaiserin Kaiser Franz Josef, zur Linken Kaiser Wilhelm. Neben Kaiser Franz Josef zur Rechten saßen die Großfürstin Maria Pavloona, Kaifer Alexander. die Hofdame Roslvorovska, Vraf Kälnoky, von Gier«, zur Linken Feuilleton. Die Marschallinnen der Mode. Ich weiß nicht, ob den Frauen zugleich mit dem Wahlrechte auch die Ehre zutheil werden wird, für das Vaterland streiten zn dürfen, und ob es uns gegönnt sein wird, unferen Blick an Regimentern von weiblichen Husaren und Dragonern, an Bataillonen schmucker Iägerinnen zu weiden, doch Weiß ich, dass die einzige weibliche Armee derzeit die brillante Armee der Mode ist, in welche alle Evastöchter unter den verschiedensten Titeln hineinzugerathen trachten. Das Hauptquartier der Mode-Armee ist Paris; ihre Lieferanten und Intendanten sind Berühmtheiten. deren Ruf von der französischen Metropole aus über °le ganze Welt sich verbreitet. Diese Armee ist ein unzählbar großes Heer von unermesslicher Stärke, eine unversiegbare Quelle der Reichthümer und gesellschaft- lck >" Wirkungen. Wo ihre sieggewohnten Fahnen er- 'Heinen. da hat sie auch schon triumphiert, und ihre ^lege sind nur Selbstzweck, denn sie befördern zugleich ^ Humanität. Diese Stoffgewebe, dieses zarte Spitzen- ?."k, diese wallenden Federsträuße, dieses Edelgestein, ^e er bunte Flitter ernährt Millionen ehrlicher Leute. «tet vielen Hnnderttausendeu die Möglichkeit zum ^roerb des täglichen Brotes. t>i- w, M°oe hat also ihre Existenzberechtigung — kl,.. /.a°nz ist zugleich Mildthätigkeit. Verdammen«. t " Nnd nur jene, die mit der Mode Missbrauch "is,en und. kein Maß kennend, sich an ihren Erzeug- M llewlssermahen berauschen. Wenn es Saufbolde schuld? ^" 6"^ Wein oder dcr Weinbauer die Das Geldausgeben ist von jeher eine Pflicht der Reichen gewesen, wie das Sparen eine Tugend der Armen. Es handelt sich nur darum, zu wissen, in welche der beiden Kategorien man gehört, welche Rolle uns vom Geschicke zugewiesen worden ist. Die Mode-Armee zählt unabsehbare Scharen von Soldaten, reizende Officiere, junge Generale, die nur eines günstigen Zufalles harren, um den sterngeschmück-ten — Mlnschallsstab zu erlangen; d,e Zahl ihrer Marschallinuen beträgt aber. alle Länder der Welt in Betracht gezogen, kaum zwei Dutzend. Im achtzehnten Jahrhundert gab es der Mode-marschallinnen manche, und wollten wir sie alle auszählen, so brauchten wir einen ganzen Band dazu und ganze Körbe voll Eigenschaftewörter. um diesen Sie-gerinnen die schmeichelhaftesten Epllheten gleich Blumen vor die Füße zu streuen. Da ziehen sie an unferen Augen vorbei in ihrem berückenden Staate, die Haare gepudert, die Stirne mit Fedcrstläußeu geziert, strahlende Diamanten in dn, Ohren, die zierliche Taille von Brocat umpanzert. Welches Lächeln um diese Livprn! Wclch' kühn?» Liebreiz, welche überschäumende Fülle von Geist und Phan. tasie, von Muth und Liebe! Wir sehen die Pompadour, die da« Scepter durch zwanzig Jahre in dni zarten Händchen hielt, durch ihren Geschmack herrschte, einen neuen Stil erfand, Sövres erschuf, eine Epoche abschloss und dann starb, der Nachwelt die tausenderlei Kleinigkeiten, den man« nichsachen nichtigen Tand überlassend, in welchen Geschmack und Caprice sich zu seltener Harmonie paaren. Von der Pompadour bis zur unaliicklichen Pn^-zessin von Lamballe. welche so "'anch/r h«bschc"^ ihren Namen lieh: so einem Schilf.rhu", emcm^ einer gestreiften Taffet-Robe: idyllische Gewänder, die die Heldin einer Tragödie angelegt — wie viele Ge« stalten müssen da nicht wieder ins Gedächtnis gerufen werden, um die Lücke zwischen diesen beiden so grundverschiedenen Frauen auszufüllen? Die Königin Marie Antoinette war von überwiegendem Einflasse auf die Mode ihrer Zeit, ja felbst auf jene unserer Tage. Der Madame de Genli« ver-danken wir den PamelaHut. Der Turban, der garstige Turban rührt von Frau von StaM her. Die Kaiserin Iosefine. ein Großmarschallin unter den Marschallinnen. sührte den Kaschmir und da« Spitzentuch ein. Die Prinzessin Borghese protegierte den Kothurn und die griechischen Tuniken, welche alles errathen ließen, was man nicht sehen durfte. Allein um ihrem Beispiel zn folgen, hätte jede einzelne Dame von Canova gemeißelt fein müssen. Kein Wunder, dass diese Mode keinen rechten Anklang finden konnte. Die Herzogin von Berry liebte die Hüte k Ik Gainsborough, die Puffärmsl und die Bäder zu Dieppe. Auch liebte sie den Hcldenmuth. Aber diefe letztere Mode halte ebenfalls nur wenige Nachahmer. Die Königin Marie Amclie. streng und ernst ver« anlagt, versuchte me. in der Mode den ^» «"^!e Zu dieser Zeii war überhaupt nur Mn-e ", ttr ""e" f°7 „°"F," U,.«a,m »on »ebm, °,N° «>>"'" ,^o,', m«,!'r,lch«Se>!c,«°r ,,ezwanzig Illhie °?/"7« A nach Fr°„lr»>ch »lüüh. Tit »Ol mjM»z> "ich mch! hilbsch »ewelen, »W im Vnwch Uo» zchn Laibacher Zeitung Nr. 216 1786 19. September 1834. des Kaisers Wilhelm die Gräfin Kotschubei. Fürst Bismarck, die Großfürsten und die Generalin Gurko. — Se. Majestät der Kaiser von Oesterreich verlieh - dem Generalgouverneur Gurto das Grohlreuz des Leopold-Ordens. — Gestern um 5 Uhr nachmittags staltete Fürst Bismarck nebst seinen Söhnen dem Ge-neralgouverneur Gurlo einen Besuch ab. Während die Monarchen auf der Jagd waren, hatten Fürst Bismarck, Graf Kälnoky und von Giers eine Conferenz, die etwa zwei Stunden dauerte. Später unternahm Fürst Bismarck eine Spazierfahrt durch den Part. Gelegentlich fanden sich die drei Minister im Freien bei dem Photographen wieder und ließen sich die von demselben gemachten Aufnahmen einzelner Scenen der Entrevue und der sie begleitenden Feste zeigen. Um 6'/, Uhr abends wurde Gras Kälnoly vom Kaiser Wilhelm empfangen. Um 7 Uhr fand Familiendiner im Schlosse und gleichzeitig Marschalls« tafel im Specialbahnhofe statt. Anwesend waren Ihre Majestäten die Kaiserin und die drei Kaiser, die hier anwesenden drei Großfürsten, Großfürstin Maria Pavlovna. Fürstin Kccubrj, die Damen der Käsern, Gräfin Npraxin und Fräulein Oserov, ferner Fmst Vismalck, Graf Kälnoky. Baron Mondel. Graf Wolken« stein, von Albedyll. Graf Lehndorff, Fill st Radziwil!, von Schweinih, General Werder, die Mmister Voroncov« Daskov, Tolstoj. von Giers und Vanovllij, General« gouverneur Gurlo, Fürst Lobanov. General Cerevin. — Um 9 Uhr fand Theatervorstellung stall. Sodann wurde der Thee serviert. Stiern» evice, l7. September. Die Abreise der deutschen Gäste erfolgte pünktlich um 8 Uhr morgens. Die glänzende Suite versammelte sich auf dem Perron, während die Allerhöchsten und höchsten Herrschaften in den weite«, Räumen des Specialbahnhofes sich in herzlichster Weise oerabschie« deten, Fünf Minuten vor Abgang des Zuge« traten diefelben auf den Perron hinaus: Kaiser Wilhelm, die Kaiserin, Kaiser Franz Josef, die Groß. fürstm führend, dann Kaiser Alexander und die Großfürsten, von welchen Großfürst Michael Nikola» jeviö mit zwei Söhnen und General Richter zur Theil« nähme an den Manövern am Rhein mitfuhren. Erneut Abschied nehmend, küsste Kaiser Wilhelm o?r Kaiserin erst den Mund, dann zweimal die Hand; die Augen des greisen Monarchen waren feucht von Thränen und auch die Kaiserin sichtlich ergriffen; hierauf lür mit Bestimmtheit annehmen können, ist, dass sie dem Frieden Europas zugute kommen werben. — Die erste, von autoritativer Seile ausgehende, sozusagen halb-officielle Kundgebung über die Drei «Kaiser-Begegnung wird uns aus Peterlburg signalisiert. Da« «Journal de St. Petersbourg". das anerkannte Organ des dortigen auswärtigen Amtes, spricht sich in einem längeren Communique über die Kaiserbeaeg/ nung aus und conftaliert, dasz es sich um die Nuf> rechlhaltung des europäischen 3wt,u» yuo, um eine Politik des Friedens und der Beruhigung handle. Nicht der Ausgangspunkt einer neuen Situation sti die Entrevue, sondern die Weihe eine« glücklicher Weife bereit« bestehenden Ginvernehmens in allen großen Fragen. Tauchen neue, außerhalb des gegenwärtigen 8tHw8 yuo liegende Fragen auf. so werden dieselben die Monarchen geeinigt finden, gemeinsam zu handeln, wo die Interessen übereinstimmen, und wo die Interessen divergieren, dieselben in Einklang zu bringen. (Deutschland.) Wie in Berlin offici« verlautet, wird demnächst im deutschen ..Reichsanzeiger" eine osficielle Darlegung derjenigen Ereignisse acten-mäßig zur Mittheilung gelangen, welche in den letzten Monaten an der Westküste Afrika« sich vollzogen haben. Ts sollen genaue Angaben über diejenigen Territorien, ihre geographische Lage. ihren Umfang, ihre handelspolitische Bedeutung u. s. w. gegeben werden, über welche das deutsche Reich durch Auspflanzung der deutfchen Flagge die Oberhoheit und den Schutz der dort lebenden Deutschen und ihres Eigenthums übernommen hat. Man glaubt, dass außer den bereits ge/ nannten Länderstrichen auch noch einige andere Territorien Westafrikas würden bezeichnet werden. welche unter den Schuh dei deutschen Flagge aufgenommen sind. Wie es heißt, würde Dr. Nachtigal zum obersten Vertreter Deutschland« für sämmtliche dort annectierlen Territorien ernannt werden. (Der französisch.chinesische Krieg) Aus Shanghai meldet Reuters Bureau unter dem 1?ltN d. M.: 2000 Mann französischer Truppen landet" am Kimpal.Passe, griffen die dortige chinesische Streitmacht an. schlugen dieselbe vollständig und brachten ihr große Verluste bei. Die chinesischen Truppen st«" in vollem Rückzüge begriffen. (Aus dem Sudan.) Der egyptische CorA sponbent der „Times" telegraphiert aus Kairo: »3" Jahren entwickelte sie sich zu einer Schönheit, dass man glaubte, sie müsse auch in ihrem Lenze entzückend gewesen sein. Die Seele willt eben auf das Antlitz zurück; d?r geistige und sittliche Gehalt schmelzen allmählich die Form um. Eine geistvolle Prinzessin ist immer hübsch, wenn sie es sein will. Die Fürstin Melternich begründete die Herrschaft des Geistes in der Mode. Sie führte auch die Charaden ein, die Wagner'sche Musik, die Lieder der Theresa, die Redoute-Nbende nach Wiener Muster, die Wohlthätig. keits«Bazare. Und was gar ihre Roben betrifft, so entlehnte sie deren Formen in unerschöpflicher Findigkeit den Trachten der Königinnen und Bäuerinnen, der Fabel und der Geschichte, den entlegensten Ländern und ältesten Zeiten, den Heldinnen der Nibelungen und den Feerien der Porte Saint.Martin, so dass es zu den Unmöglichleiten gehört, dieselben auch nur trocken auszuzählen. Die Prinzessin lenkte mit verhängten Zü« geln den Wagen der Phantasie, beschwingte Drachen waren ihr Gespann, das sie in kühnem Fluge in das Reich der Sterne enlfüh,te. Niemand wagte ihr zu widersprechen. In dem Aller der schönen Chimären und der jugendlichen Kühnheit darf man eben alles wagen. Heute beherrscht die schlichte Einfachheit ihre Toilette ebenso wie ihre Handlungen. Den Sommer ihre« Lebens charakterisieren Ruhe und Sanflmuth. welche schon im voraus Achtung für den kommenden Die^Gräfin von Pourlalö« ist seit Mme. de Recamier die meistgefeierte Schönheil in P°"«. Eine ssülle blonder Locken umrahmt ihr bezauberndes Ge« sichtchen. Die Zeit selbst wagt sich nicht an d,e Rosen dieser Wangen hinan, und sie entblättert dieselben nur durch Schmetterlingsflügelschläge. Die Gräfin war die «V«. d« bei Diner» die silbernen Candelaber auf dem Tische mit Rosen« und Veilchen-Guirlanben um« wand. Die zwei letzten Moden, die sie eingeführt, zeichnen sich durch militärifchen Schwung aus. Es ist dies eine große Perlenschnur, die quer Über die Brust läuft und an der Hüfte in einer Cocarde schließt: ein Abzeichen der Ehrenlegion für hübsche Frauen; dann ein Husarenleibchen au« silver farblgem Tuch. fehr eng ansitzend, am Halstheile und an den Manschetten mit purpurrothen Sammtbeschlägen und vergoldeten Knö« Pfen. Eine wahre Marfchallz.Uniform für eine Mode« siegerm, die die Fahne der französischen Grazie zu Triumphen geführt, die ein Austerlih hatte und niemals ein Waterloo haben wird. Die Prinzessin von Sagan, obschon aus der Finanzwelt hervorgegangen, hat ein ganz fürstliches Aussehen. Sie gibt alljährlich ein Fest in den Herr. lichen Sälen de« »Hotel« Seilliöre". Niemand, der ihren Costümball oder ihrem letzten Landseste an« gewohnt, wird je den Liebreiz und den Geschmack der schönen Dame vom Haufe vergessen können. Die Herzogin von Lugues ist Mode»Ma» schällin durch Geburt, durch Schönheit und durch ihre Leidenschaft für die Kunst, die Vicomtesse von Tre« dern ist es durch ihre bestrickende, klangvolle Stimme, die sie stet« mit Erfolg ertönen läfst, so oft vom Un> glück Betroffene der Hilfe bedürfen. Die Gräfin Potocta, geborene Prinzessin Pig. natelli. ist eine braune Schönheit mit antiken Ge, sichtszügen. Sie sprudelt von Thatkraft und Thaten« lust, die sie nicht würdig anzuwenden vermag. Um dennoch "was zuthu«, geht sie zu Fuß von Pari« nach Verfmlles, besucht jede Sitzung der Kamme? und der Akademie, jedes Concert, jeden B°ll. jeden Wohl« thätigkelts.Vazar, jeden Theaterabend; sie erscheint täglich unter den Akazien, bestellt Roben um hundert. tausend Francs, die sie aber gar nie anlegt; sie reist beständig, kommt zuweilen unerwartet zum Vorsche«"' um ebenso unvermuthet wieder zu verschwinden. A'° Diana, deren Profil sie hat, glaubt sie sich im v« sitze der Gabe. durch 24 Stunden täglich ihren VergH gungen zu leben, ohne sich auch nur einen Augend"" der Ruhe zu gönnen. . , Diese Damen sind e». die im Hauptquartiere 0" Mode-Armee als Oberbefehlshaberinnen gelten. ^ dessen ein üppiger Nachwuchs an reizenden und s schmackvollen Frauen bildet sich gegenwärtig her«' denen es wahrhaftig nicht an Ehrgeiz fehlt. M '^ gegebenen Augenblicke in die vielgefeierte Reihe v höchsten Würdenträgerinnen der Mode empoischw'"^ zu wollen. Denn auch in dieser Armee gilt der OlUn sah: Jeder Soldat trägt den Marschallsstab im A" nister. _______ l' Jean Loup, ier Irrsinnige von Mareille. stoman nach Emile Rlcheboura von Maz von Neißenthurn. (124, Fortsetzung.) 32, Kapitel. 3er Morgen nach schrecklicher Aachl. Clemence war, als sie von dem Bruder Absch« nahm, in die Knie gesunken. , . ...„, ^ Bei dem Pistolenschuß flog sie wie eleltr'igkeilen zur Er« teichung Chartums geringschätzen, erwarten andere fortgesetzte Kämpfe, erachten 10000 Mann für unzu< reichend u»d die Schwierigkeiten des Tvautports einer größeren Anzahl von Truppen für unüberwindlich, und erklären warnend, dafs Egypten das Grab großen Ruhmes fei. Nur wenige dieser Kritiker besitzen sowohl militärische Erfahrung wie auch eine Kennlnis des Landes; aber Co et logen Pascha, ein Oberst im Ttabe des Generals Hicks nnd der letzte Ankömmling aus Chartum, dessen Dienste angeboten, aber von den Behörden abgelehnt wurden, besitzt beide Eigenschaften. Seine Meinung geht dahin, dass diese Expedition Wolfe leys selber einer Entsatz-Expedition bedürfen werde." Tagesneuigkeiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die „Adria" mittheilt, der Kirchrnverwaltung zu St. Thomas zur Erbauung einer neuen Kirche 300 fl., ferner, wie das ..Prager Abendblatt" meldet, zur Bestreitung der Kosten des Neubaues der Schule in Falkenau 400 fl. zu spenden geruht. __________ — (Hans Makart.) Das Befinden des Künstlers hat sich, wie man uns aus Wien schreibt, in den letzten Tagen so Welt gebessert, dass die ärztliche Vor schrift von gänzlicher Arbeitsenthaltung schon nicht mehr ganz zu Necht besteht. Jedenfalls lässt Pros, Makart. der seit mehreren Tagen seinen Aufenthalt wieder in Wien genommen hat, sich nicht abhalten. täglich künst« lerisch zu schaffen, wenn er sich auch jetzt noch schonen muss. Die Befürchtung eines dauernden bedenklichen Leidens besteht gegenwärtig weder ärztlicherseits, noch bei der Umgebung Malartö mehr. — (Zur Entdeckung der anarchistischen Geheimpresse.) Pi«' polizeilichen Vorerhebungen in Angelegenheit der in Wien entdeckten anarchistischen Geheimpresse in Neulerchenfeld sind nahezu zu Ende geführt. Der Zimmermaler Willibald Nnchmann, dessen Gattin Anna Buchmann, der Schriftsetzer Ferdinand Hübncr, der Schuhmacher Anton Tiehl und der Metall» arbciter Leopold Springer sowie noch vier weitere Mit», glieder der Vuchmanu'schen Gruppe, sind dem Lande«» gerichte überantwortet worden. Die übrigen Mitglieder und Theilnehmer an dieser Hochverrätherischen Propaganda — ungefähr N Individuen — die theils autz Wien, theils außerhalb Wienö über Auftrag des Sicher« heitS'Bureaus der Polizei.Direction verhaftet worden sind, werden in den nächsten Tagen dem Strafgerichte abgetreten werden. — (Die Propaganda für das Hosentragen der Frauen.) Manschreibt aus Montreal: Vor eini. gen Tagen ist eine Vorlämpserin des Hosentragcns der Frauen, MrS. E. M. King. Ehrensccretärin der „Gesell schaft sür vernünftige Bekleidung" in London, auf einer Belehrungsreise begriffen, hier angekommen, Diese Dame, welche jetzt im reifen Alter von 52 Jahren steht, auch Mutter mehrerer Kinder ist. hat die Absicht, ganz Canada und die Vereinigten Staaten im Interesse ihrer Kleiber« Neformioeen zu bereisen. Sie selbst trägt Beinkleider aus dem nämlichen Stoff wie derjenige des über dieselben herunterhängenden Nocks. Uoterröcke erklärt sie für Hindernisse der freien Bewegung und kräftigen Entwicklung, Früher wirkte Mrs. King mit Lady Haberton zusammen, aber sie trennte sich von ihr. weil die Lady zu zimperlich war und nur von „Gliedern" sprechen wollte, wo Mrs. King einfach ..Beine" sagt; auch konnte sich Lady Haberton nicht entschließen, das Wort „Hosen" für die neue Bekleidung des Frauenpedals zu gebrauchen, sondern wollte dofür den Ausdrnck „der zetheilte Unter« rock" fetzen. So trennten sich denn die beiden Reform ftredigerinnen. und Mrs. King, nicht mehr gehindert durch die zarten Bedenken ihrer Collegin. spricht die kühne Erwartung a»5, dass die Frauen der nächsten Generation nur Nucke bis ans Knie tragen und so das Hoscntragen sehr erkennbar machen werden, wenn bis dorthin das Auge sich allmählich an die weibliche Hoscntracht werde gewöhnt haben. Bei richtiger Gestaltung derselben könne nicht nur die Gesundheit und Bequemlichkeit, sondern auch die Schönheit del Damen dnrch diese Tracht nur gewinnen. Während der Ueberfahrt von England her hielt Mrs. King den Damen auf dem Schiff Vortrage über das Hosencostüm und zeigte sich ihnen in einem solchen, gesteht aber. dass dies mehr Entsetzen als Beifall bei den Zuhürerinnen und Zuschauerinnen hervor» gerufen habe. Schon besitzt die Dame übrigens An« hängerinnen und Correspondentinnen in den Vereinigten Staaten, welche noch diesen Herbst in San Francisco eine Kleiderauöstelluna, veranstalten, — (Ein weiser Cull usm i nist er) Die chinesische Armee kannte bis zur neuesten Zeit gar keine Uniform, und als Unterscheidungszeichen trug der Soldat bloß ein viereckiges Täfelchen auf der Blust, auf d-m daö Wort ..Ping" (Krieger) geschrieben stand. Auch der Kriegsgott der Chinesen, dessen martialische Figur im Ta,Kien.Tempel zu Peking steht, trug daher nur die einfache bürgerliche Tracht. Jetzt aber werden doch die europäischen Uniformen auch in der chinesischen Armee eingeführt, und jede Truppengattung derselben erhält ihre eigene Tracht. Bei der Prieficrschaft des genannlen Tempels entstand nun die Frage, welche Uniform man eigentlich dem Kriegsgotte anlegen follte. und sie wandte ! sich daher an den Cultusminister um Bescheid. In seinem Nescripte an die Pricsterschaft verordnet nun dieser, dass der Kriegsgult die alte Tracht noch weiter beibehalten solle, nuc möge man in dessen Tempel auch die neuen Uniformen aufhänge» und es ihm so überlassen, welche derselben immer zu tragen. — (Zn rasch gelebt.) A.: „Au welcher Krankheit ist denn Fran V. gestorben?" — B: „Genau weiß man's nicht; vielleicht weil sie zu rasch gelebt." — A: „Wieso denn?" — B.: „Bei ihrer Verheiratung nmr sie nach ihrer Aussage drei Jahre jünger als ihr Mann. »nd nach ihre.m Tode war sie laut Tauf- und Todtenschem neun Jahre ältei als derselbe!" Local- und Provmzial-Nachrichten. Der K. k. Kandesschnlrath für Kram hielt um 3 September l. I. eine ordentliche Sitzung ab. Dem S'tzungsprotokulle entnehmen wir Folgendes: Nach Elöffaung der Sitzung durch den Herrn Vorsitzenden trägt der Schriftführer die seit der letzten Sitzung erledigten Geschäftsstücke vor. Dies wird zur Kenntnis genommeu und sohin zur Taglsoldnung übergegangen. U,b r den Beicht des Stadtschulrathes Laibach inbetreff drs städtischen Schulfondes werden dem lrai-n'schcn LandcKauöschusse Mittheilungen gemacht. Ii> einem Ditciplinaifalle gegen einen Volls< schulllhr,r werden Vcs llüss? gefasst. Die Erweiti'iung ber einclassigen Volksschule in Viguni: (im Scknlbczilke Loitsch) zur zweiclassia/n wurde nach gepflogemm Einvernehmen mit d>m lrai-nischen Landesausschusse bewilligt und der Vehalt für die Oberlehrerstelle mit 500 fl., für die zweile Lehrstelle aber mit 400 fl. bestimmt. Die Acten betreffs Errichtung einer einclassigen Volksschule in Babenfeld wurden mit den entsprechenden Anträgen an den krainischen Landesauischuss geleitet. Die Einführung dcs Halbtagsunterrichtrs an den Volksschulen in Wriniz nnd in Semitsch wird bewilligt. Der Recurs einer Schulgemeinde wider die Anordnungen des beticffcndkN BeKtsschulrathes Hinsicht-lich der Aoaptierung eines Haujes sür Schulzwecke wird aba/wiesen. Mehrte Lehrstellen an Volksschulen wurden definitiv beschi und betreffs provisorischer Besetzung einige, Lehrstellen an die betreffenden Bezirlsschulräthe entsprechende Aufträge ertheilt. Inbetreff der Besetzung der an einer Mittelschule erledigten Lehrstelle wird höheren Orts Bericht erstattet. Ein Mitielschullehrer wurde in seinem Lehramte definitiv erklärt und demselben der Titel «Professor" verliehen. Einem Gymnasialprofessor wird die dritte Quin-quennalzulage zuerkannt. Das Gesuch eines Mittelschulleh'Ns um Ernen-imng zum wirklichen Lehrer wurde an das hohe Ministerium für Cultus und Unterricht geleitet. Mchrrre Gesuche um Zulassung zur Wieder» holungsprüfung wurden erledigt. Ueber mehrere Recurs? und Slrafnachsichtsgesuche in SchulvclsäumniöMen wulde entschieden. Mehrere Remilnerationk- und Veldaushilfsgesuche wurden erledigt. — (Prämien.) Das hohe l. l. Ministerium des Innern hat für eifrige Leistungen während der letzten Impfperiode die erste Impfprämie im Betrage von 63 st. dem Bezirlswnndarzte Eduard Globoknik in Zirklach, die zweite im Betrage von 52 fl. dem Bezirks« Wundärzte Fianz Vachmann in Illyrisch'Fristriz und die dritte im Betrage von 42 st. dem Nezirlswundorzte Karl Peternel in Brunndorf verliehen. — (Ernennung.) Der k. k, Landesschulrath für Krain hat den provisorischen Lehrer in Ober-tuchein Josef Bizil zum definitiven Lehrer an der einclassigen Volksschule daselbst und den provisorischen Lehrer m St. Martin bei Littai, Anton Funtel. zum definitiven Lehrer für die zweite Lehrstelle an der vierclassigen Volksschule in St. Veit ernannt — (EinFestderLaibacherNohrschlihen. Gesellschaft.) Am 28, o. M. wirb die Laivacher Nohrschühengesellschaft, der älteste Verein des Landes, ein seltenes Fest begehen. Es sind nämlich 25 Iahie verflossen, seitdem der allgemein hochgeachtete Oberschützen» meister Herr Negierungsrath und Landes-Sanitätsreferent Emil Ritter v. Stückl, dieser wackeren Gilbe ununter-blochen vorsteht. Wer die Geschichte der Laibacher Sie rang verzweiflungsvoll die Hände. „Alles ist dahin, keine Hoffnung, leine Zukunft, nichts mehr! Wir sind alle verflucht! Auch mir erübrigt nichts mehr als der Tod!" Und die arme Verzweifelte stürzte einer Irren gleich aus dem Haufe. Sie kannte den Weg nach der Seine; dorthin wollte sie. Ihr Bruder halte sich nicht getäuscht. Sie stürzte die Treppe hinab, schlüpfte ungesehen aus dem Hause und eilte durch die Avenue der Champs Elysees immer weiter und weiter. Schon standen einige Neugierige vor dem Palais Simaise, aber sie befragten den Portier wegen des Schusses und achteten nicht der einsamen Mädchengestalt, welche im Schatten der Bäume dahinfloh. Der Marquis von Chamarande, Jean, Raoul und die anderen suchten Clemeuce vergeblich bis zum Morgengrauen. Vergebens befragten sie alle, welche ihren Pfad Duzten; niemand hatte das junge Mädchen ge->ehen. Was war aus Clemeuce geworden? Der Marquis hoffte, dass das junge Mädchen, "elches Paris nicht kannte, eine der Seine entgegen« Uesehle Richtung eingefchlagen habe. Sein Sohn und sein Neffe theilten diese Hoff. '"na nicht; sie brüteten in dumpfer Verzweiflung Klüver nach, wo Clemence am wahrscheinlichsten zu '"den sein werde. lh Ual'dry äußerte nichts, aber aus jedem seiner Züge '""H Angst und Bestürzung. Als der Morgen zu grauen begann, erklärte der Marquis, es sei unnütz, weiter zu suchen, man solle heimkehren. Jean musste mit Gewalt hinweggezogen werden. Es war, als könne er sich nicht von dem Ufer des Flusses trennen; fürchtete er ja doch immer, dass dieser ihm sein Liebstes verschlungen habe. Raoul und Landry kchrlen zu Fuß in das Palais Simaise zurück, wahrend der Marquis und sein Sohn einen der beiden Wagen benutzten. Die Ma,quise war bei Herrn von Violaine zurückgeblieben, welcher ihr sofort ein Schlafzimmer zur Verfügung stellen ließ; da aber Susanne erklärte, sie werde sich nicht zur Ruhe begeben, so zog die Marquise von Chamarande es vor, mit dem jungen Mädchen zu wachen. Der Marquis war nicht überrascht, als er bei der Heimkehr in das Haus, welches er selbst am Boulevard de Straßbourg bewohnte, seine Frau nicht fand. Er begriff sofort, dass — bei so später Nacht-stunde — Herr von Violaine es vorgezogen, die Dame bei sich zu behalten. Obschon der Marquis und sein Sohn von Müdigkeit erschöpft waren, so dachteu doch beide nicht daran, sich zur Ruhe zu begeben. EL wäre ihnen vollständig unmöglich gewesen. zu schlafen. Nachdem sie eine Stälkung zu sich genommen, fuhren beide zu Henn von Violaine. Diefer empfieng sie in höchster Unruhe. Er hatte die Malquise Wedel, sich eine s«^ Zeit Hinduich Ruhe zu gönnen. Susanne befano ,.«^ bei dem Vater. Die Baronin von Simaise allein ahnte von allem Vorgefallenen nichts und weilte noch ruhig und ungestört in ihrem Zimmer. Der Marquis setzte Herrn von Violaine rasch von den entschllchen Vorgängen der Nacht in Kenntnis, und man kam darin übereil», das Verschwinden des jungen Mädcheos bei der Polizei-Präfectur anzu-zeigen. Der Marquis von Chamarande fuhr nach dem betreffenden Bureau. Eine Viertelstunde später meldete ein Diener, dass ein Greis Fräulein von Violaine zu sprechen veilalige. In biennender Erwartung eilte Susanne in den Salon. «Ich habe Fräulein Clemen« gesehen," empsieng sie der O^eis, der kein andrrcr als Vater La Bique war, „über nicht im Palais Simaise, wo der Portier mir die Thür vor der Nase zugcwoifen hat!" „Wo denn foust?" fragte Susanne, vor Erregung zitternd. ..In den Champs Elysecs! In der letzten Nacht haben sich im Palais Simaise entsetzliche Dinge ^ getragen. Drr Herr Baron und sein Sohn 0aben ,,?, gltödttt. F.öulein Clemen« ist aus dem H"^ " flohen; sie eilte dem Fl"/s' ?"^ h<,< sich "/"ntt,^" „McinVolt, „Nein. mein 3'äu/,«", " >' „,i,, d»« U',„,, »u! dem «°>>!l«»id ^F°"««ie.e.,« Laibacher Zeitung Nr. 216 1788 19. September 1934. Schlltzengesellschaft, die unter dem Protectorate Seiner kaiserl. Hoheit des durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Ernst steht, kennt, dem ist es bekannt, welch erfreu« lichen Aufschwung dieser Verein gerade im letzten Vier« teljahrhundert genommen. Mit großem Kostenaufwande wurde ein neuer k. l. prio. Hauptschiehstand errichtet, die Gesellschaft hatte wiederholt Gelegenheit, sich als eine eminent patriotische zu erweisen, und immer, wenn es galt. ein für die Völker Oesterreichs freudiges Fest zu begehen, war die Schühengesellschast ollen Vereinen voraus. Die außerordentliche Huld, mit welcher Se. Ma< jestät der Kaiser bei Allerhöchstsemem Besuche im vorigen Jahre die Laibacher Schützeilgesellschaft beglückte, ist noch in Erinnerung aller. Das Programm des fchö« nen Festes wurde in nachstehender Weise festgesetzt: Um 7 Uhr früh Iufammenkunst auf dem Haufttschießftande. hierauf Messe in Oberrosenbach; 9 Uhr feierliche Ve. grühung des Jubilars, hierauf Begmn des Frstschietzens; 12 Uhr Festbankett. 3 Uhr Fortsetzung des Schießens; halb 7 Uhr Schlusöfeier und Oertheilnng der Beste. Die Feier selbst wird als eine interne betrachtet, und nehmen an derselben die Mitglieder der Gesellschaft und Freunde des Jubilars theil. Juni Besuche der Schieß' statte an diesem Tage sind, wie man uns ersucht mit> zutheilen, selbstverständlich alle Freunde der Gesellschaft freundlichst eingeladen. — (Die Volksschule in St. Veit bei Laibach) wurde — wie man uns mittheilt — Dank dem energischen Einschreiten des hochverdienten Herr» Vezirkshaufttmanns Mahlot in eine vierclassige erweitert. Sonntag, den 21. d. M. um 3 Uhr nachmittags werden die neuadaptierten Räumlichkeit?» vom hochwürdigen Herrn Dompfarrer und Districts'Dechant Urbas feierlich eingesegnet, und wird vorläufig die dritte Classe eröffnet werden Als Lehrkräfte fungieren: Oberlehrer Kermavner, Lehrer Bregar. Lehrerin Lvek und Katechet Mareili — (Obst Hände l.) In Südsteiermarl wird schon seit einigen Jahren ein sehr lebhafter Handel mit Nepfeln nach Deulschland betrieben, Auch die heurige reichliche Obsternte hat wieder die deutschen Käufer angelockt, und ganze Waggonladungen, vollgefüllt mit Aepfeln. gehen nach Berlin und Württemberg. Die Ver^ käufer follen ganz gute Geschäfte machen, da sie selbst ihr Nbfallobst an Mann bringen, und zwar. wie ma„ hört, mit 3 kr. per Kilo, und abgenommenes Obst um noch höhere Preise. — Auch in Graz hat sich über Anregung des Grafen Attems ein Comite zur Ver» Wertung ftinerer Obstsorte» gebildet und nimmt aus allen Gegenden Offerte an. Für makelfreie Aepfel be« zahlt das Comite' nach vorheriger Mufterversendung 8 kr. per Kilo, exclusive Fracht und Emballage. Es dürfte sich damit auch für unsere zahlreichen krainischen Obst» zilchter gewiss eine vortheilhafte Absatzquelle eröff„en. — (Verhaftet.) Diesertage wurde durch die hiesige Polizei Georg Rastinsti, gebürtig in Banja bei Karlstadt, Landwehrmann, verhaftet. Derselbe hat seinem Dienstgeber Dr. Vladimir v, Niloli^ in Agram in der Zeit vom 5. bis 15. August l. I. Kleidungsstücke im Werte von 117 st. und eine Cassette mit einer Barschaft von 50 st. entwendet. Auf Rastlnsk, fällt auch der be-grünbete Verdacht, dass er zur selben Ieit zum Nach. theile des Obersten Gabor in Agram aus der versperrten Wohnung einen Betrag von 860 fl. baren GeldeS entwendet habe. Rastinski. der sich in Untersteiermarl und Krain längere Zeit herumgetrieben hat, kam. aller Barschaft ledig, nach Laibach. Er wurde dem t. k, Landesgerichte übergeben, von wo er nach Agram ein» geliefert werden wird. — (Boshafte Neschädigung.) Am 13. d. schleuderte ein nnbekanntes Individuum auf den zwischen den Stationen Lack und Iwischenwässern fahrenden Postzug einen Stein und zertrümmerte bei einem Wagen dritter Classe eine Fensterscheibe, ohne weiteren Schaden zu verursachen. — (Rauferei.) Am 14. d. M, gegen 11 Uhr nachts hat der bekannte Raufbold Anton Lipovec. Vesiherssohn in Moste, vor seiner Wohnung auf der Reichsstraße in Moste den beim Besitzer Johann Aop vediensteten Knecht Johann Habjan aus Stirpnik, Gemeinde Eelzach, ohne eine Veranlassung angefallen und ihm einige Ohrfeigen verseht, worauf der angefallene Habjan die Flucht ergriff, aber von Lipovec. welcher sich mit einem Holzknüttel bewaffnet hatte, verfolgt und anch bald eingeholt wurde. Als Lipovec ihm wieder einige Hiebe versetzte, zog Habjan ein Messer und versetzte dem Verfolger drei Messerstiche, worauf Lipovec. tödtlich getroffen, zusammenstürzte und nach einigen Minuten starb. — (Unglücks fall) Die 68 Jahre alte Witwe Helena Vavken aus Hotederschiz. welche am 16. d. M. ihrem Enkel Johann Vavken auf einer Leiter nachsteigen wollte, ist infolge Uebergewichtes zwei Klafter tief herabgestürzt und hat fofort ihren Geist aufgegeben, — (Brand in Weixelburg) Vergan. aenen Dienstag gerieth auf bisher unbekannte Weife das Dach der Pfarrkirche in Weixelburg in Brand. Nur der umsichtigen Leitung der Löscharbeiten ist eS zu danken, dass der Brand in kurzer Zeit bewältigt und ein größeres Unglück verhütet werden konnte. Die Hälfte de» Kirchendaches ist abgebrannt. Der Schade konnte noch nicht ermittelt werden. — (Staub wie im Hochsommer.) Wer hätte sich gedacht, dass die letzten Tage des Monates September uns Veranlassung geben werden, sich vollends in den Hochsommer versetzt zu denken. Wir haben gewiss nichts gegen eine weitere Neihe von schönen Tagen ein» zuwenden und würden dieselben auch gerne ertragen, wenn nicht ein Uebelftand damit verbunden wäre. der sich zwar ebenso lleicht im Herbste abschaffen lässt, wie man dies im Hochsommer in der Regel zu thun pflegt. Wir meinen den entsetzlichen Stimb, der in den lrtzten Tagen einzelne Straßen unserer Stadt, vor allem die Wlenerstraße. in eine thatsächliche Wüste verwandelte. Trotz des prächtigen Herbstwetters darf man es nicht wagen, die Fenster zu öffnen, man setzt sich dann der Unannehmlichkeit aus. diesem lästigen Patron eine aus> giebige Ablagerungsstätte einzuräumen. Und wie leicht wäre dem abgeholfen! Oder besteht denn eine Norm, dass die städtischen Wasserwagen nur im Hochsommer functionieren dürfen und das Publicum im Herbste in dieser Beziehung nur auf einen Segen von Oben hoffen darf, der dem Uebelstande endlich abhilft? — (Der krainische Hugo Schenk.) Am 8ten Juli d. I. wurde im Media Bache bei Izlak. Bezirk Littai, der Leichnam einer Frauensperson vorgefunden, welcher als identisch mit der selt 26. Juni vermissten Mica Boziö befunden wurde. Die gerichtsärztliche Com« mission conftatierte, dass dieselbe eines gewaltsamen Todes starb, und zwar an Stickfluss infolge Würgens am Halse. Der Verdacht, den Mord verübt zu haben, fiel auf dc» 24jährigen Schuhmachergehilfen Franz Vozel ausPrhavc, Die Gendarmerie verhaftete ihn, überbrachte ihn nach Littai. und beim dortigen Bezirksgerichte legte der Mörder das Geständnis ab. dass er am 26. Juni die gegen 40 Jahre alte Mica Boziö, mit welcher er ein Liebesverhältnis unterhielt, begleitete. Dieselbe gab ihm ihr Geld. bestehend aus 300 st. und einem Thaler, zur Auf' bewahrung, weil sie keinen Sack halte, und sprach dann zu ihm: „Nun hast du mein Geld. wirf mich in den Bach und nimm dir dann eine Jüngere." D>»rch diese Worte sei er anf den Gedanken gekommen, den Mord auszuüben. Er fasste sie mit der einen Hand beim Halse, mit der anderen bei den Händen und schleuderte sie in den Bach. Marie Bozic kam am Rücken zu liegen. wo> rauf Vozel mit der einen Hand sie festhielt und mit der anderen so lange würgte, bis das Wasser vollends über ihren Mund floss und sie ihre Extremitäten nicht mehr bewegte. Diese Procedur dürste drei Minuten gedauert haben. Der Leichnam wurde vom Bache weitergeschwemmt, und Vozel verließ den Ort der Schauderthat. Von dem Gelde verbrauchte er bis zu seiner Arretierung !)0 fl. Gestern hatte der Angeklagte vor dem hiesigen Schwurgerichte (Vorsitzender: Landesgerichts-Prä'sident Kapretz) sich wegen Verbrechens des Raubmordes zu verantworten. Vozel legte kein so umfassendes Ge« ständnis wie in Littai ab, schließlich erklärte er doch. dass seine Aussagen in Littai die richtigen wären. Die Zeugen bestätigten, dass Mica Bozic ein Vermögen von ungefähr 450 fl. besaß und dass sie das Geld immer verborgen bei sich trug. Auch als sehr liebeLsüchtig. jedoch ohne besondere Reize, wurde die Ermordete geschildert. Vozel blieb bei seiner Aussage, dass er das Geld nicht gewaltsam genommen, sondern zum Aufbewahren erhielt. Der Gerichtshof stellte an die Geschwornen drei Hauptfragen, und zwar: ob der Angeklagte des Raubmordes , und im Falle dies verneint wird. ob er des gemeinen Mordes und der Veruntreuung schuldig sei oder nicht? Die erste Hauptfrage verneinten die Ge. schwornen mit 9 gegen 3 Stimmen, die beiden anderen Fragen wurden einstimmig bejaht. Auf Grund dieses Wahrspruches wurde Franz Vozel wegen Verbrechens des gemeinen Mordes und der Veruntreuung zum Tode durch den Strang verurtheilt. Im Laufe der Verhandlung erklärte der Angeklagte wiederholt, dass er, sobald er seine Strafe abgesessen haben wird. sich bessern werde. — (Die Rinderräude) in Klingenfels. Gemeinde St. Margarethen, ist als erloschen erklärt worden. — (Aus den Eur orten.) Nach den uns zu> gekommenen neuesten Curlisten sind im Kaiser»Franz« Iosef.Bad Tüffer 883 und in Krapina-Töpliz 1721 Curgäste eingetroffen. — (U n b e st e l l b a r e B r i e f p o st i e n d u n g e n ) Vom 7. September 1884 erliegen beim hiesigen l, k. Post. amte nachstehende unbestellbare Briefpostsendungen, über welche die Aufgeber verfügen können, und zwar an: Constantin Luigi in Portole, Konutz R. in Klagenfurt. Märn Josef in Senozek. Osrehkar Jakob in Berhove Turm. Doberlet August. Eisenbahnconducteur in Prag; Schweiger Johann. Schneidermeister in Egg; Zelnisel in Cilli. Lindner Sebastian in Sachendorf. Cerman Josef vulgo Elkoles (Herkules?). Fleischhauer in Graz; Alois Johann in Laibach. Modejournal Zeitung in Wlen Rebitsch Paul in Wien. Kostalu Siegfried in ml!« ^°lamon Vincenz '" Leoben. de Maglitsch in VeldeS . Fr. Boni Kalanmta in Ivans!« , Kermavner Marla m Kozarle. Giudoli Adolf i» Laibach, Hubinaer Hermine in Laibach. Krusmau» Elisabeth in Laibach Morgenroth 27 in Sessana. Ugolini Angelo in Graz' Viviani Giuseppe in Nagy>Cabo, Linossi Giouani in Sipten. KriZnar Franziska in Trieft, Belik Karl in Leoben, Alleinstehend 1273 l>. r.) in Wien. Zeleznl Felix in Trieft. Mlaz Katharina in Trieft. Marwkli Lorenz in Trieft. Iagodiz Helena in Trieft, Wabara Gertraud in Görz. Marinschel Carolina in Bad Neuhaus. Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Wien, 18. September. Se. Majestät der Kaiser sind um Mitternacht von Skiernievice wohlbehalten in Schönbrmm eingetroffen und reisen heute abends zur Eröffnung der Arlbergbahn ab. Agram, 18. September. In Iasla, woselbst der Unabhängige Kamenar gegen den Slatkevicianer Kuias gewählt wurde, überfielen die Anhänger des letzteren die gegnerische Partei sowie die eingreifende Gendarmerie mit Steinwllrfen. Es entwickelte sich ein ernstes Handgemenge, wobei zwei Excedenten getödtet und einer verwundet wurde. Nach Vornahme mehrerer Verhaftungen wurde die Ruhe schließlich hergestellt. Agram, 18. September. Bisher wurden 59 Anhänger der Regierungspaltei. 20Staröeviiianer, 12 ^^ abhängige und 2 Parteilose gewählt. Eine Stichwahl ist erforderlich. Neapel, 18. September. Von gestern Mitternacht bis heute Mitternacht kamen 510 Erkrankungen und 239 Todesfälle an Cholera vor. Neapel, 18. September. Von gestern um 4 Uhr abends bis heute zur selben Zeit sind 422 Erkrankungen und 188 Todesfälle vorgekommen; in Rom lew Cholerafall. Briisscl, 18. September. Gestern abends durch' zogen Volkshaufen, die mehrere tausend Mann stall waren, pfeifend und lärmend und die Marseilla>^ Korn . 5 ^ 5 W (zier pr. Stiick . . — 2j ^ ^ Gerste , 4 55 5 28 Milch pr. «itcr . -i s ^ Hafer . 2 93 3^ 5 Nindfleisch pr.Kllo — 64 ^. ßalbfrucht .-------l> 30 ssalbflelsch , —64^^ Heiden ,-------5,52 Schweinefleisch „ — 06^ Hirse . 4 «7 5,53 Zchöpsenfleisch ,, — 30^^. Kuluruz , 5 20 b 41 hiihnbel pr. Stucl — 40 ^ ^ Erdäpfel 100 Kilo 2 67-------Tauben , _ I? ^ ^ Linsen pr. Heltoli». 8-----------heu 100 Kilo . . 16«"^ Erbsen , 8---------- Stroh „ . . 151 ^ Fisolen . 8 50 Holz. harles, pr. „^ ^ NindSschmalz ilil.- - 96------- Klafter 7 5"^^ Schweineschmalz „ -82-------— weiches, „ ^ ^" ^I ^- Vpccl. frisch . -70-------Wcin. roth., WWit. - ^ A ^ — aeräuchert. —74— —Weiher . "^>-« Verstorbene. ...,», Den 15. September. Vlnacla Uraniö. Schlo»" tochtcr. 1 I.. Polaiiastrasie Nr. 18. Auszehrung. ,...^ Den I 8. ScPtcmber, Maria ssusar, hausbeM gattin, 46 I, Vahnhofgassc Nr, 33, äz>0i>I«xi» oorudn.___^. Lottoziehung vom 17. September: Prag: 38 61 48 20 27^_____ Meteoroloqischc Bcubachtuusscll in Laib«n^^ ?Ü7Mg.l 743.«8 ^-11,4 windstill Nebel ^ 18 2 „ N. ! 741.60 -s-21.6 SW. schwach heiter 9 „ Ab., 741.72 >16.0 windstill heiter Morgens Nebel, dann hritcr; Abendrot!); '!">'" ^r Nacht. Das Tagcsmlttel der Wärme ^ 16.3«. ",n 2/, dem Normale. ^^_—-^- Vecanuöörtlicher Redacteur: I. Nagll 5 1789 Course an der Wiener sorse vom 18. September Ui84. l^« b«« 0^°«, 2°«««°««.) Geld War, StaatsNnleheu. ^°«e,i«Nt,.......80'Sb 8NN5 »lldertcute.......81 85> 8i- — l<54sl <"/, Vtaat«lose . L!>u ft. I«4 25 I»s. — »««0« 0^ aanze «0« , l»4 l«'i»< 5N 1!»0r, 5>/o Mnstel ION „ 143 — 14!! s,0 1»«t« Staa<«l»>« . . 1«, , l 71 60 171 ?5 »«»4'l , . . 50 . I7<< - 1/1 — lomoMentenschewe . perVt. «i> - 43- 4°/« Oeft. «oldrenl«, ftlnnsiel . 104-K5 105 10 l^lstnr. Notenrexte, steuerfrei . 95 L5 «6'— llu«. ^olbrent« «°/, .... iz» ?o 122 9c , » 4«/« .... 92 ?5. 02 »o , P^pierrentc »"/» .... 8N'h(> 8895, , !5isenb.««nl. lüoftö.W.S. ,«2 5.0 i,.< ». , Ostbahn'Prioritate»' . . c,5>eu 9« 2l> , Staat«.»»!. (Una. Ostb.) —— — . ' ...'».. "°^ 3 »^" IN l-0 lc,z «« , Hl«Ni«N»«Nl. k looff.ö.lw. 11«.— lit 5« Ihel^«««..i!l!se 4»/° 1lX> fi. . . 115 10 115 4» Glnudeutl.. vbligutionen (für 100 fl. L.,Vt.). »"/^ böhmische.......lyg.zn _.^ ü"/b «alizllch«:.......1W 4« 1«0 »0 »"/<> mührlsche.......105.75 _.__ 5°/<> niedclöfterrllchlsche. . . . 105 — log^^ K°/, Vblröfterreichijchl . . . . 10450 1W - »°/, ftelrlsche.......l«,^_ ,__ l°/o koatisch, und slavonisch«: . I«».— igz». l°/, ftcb«nd«lg«ch« .... «U Vb 101 l5 ^^'"^^ .Ve»»' Wave «»/»le«e»va» unaalische......I0l» 80 lci l!0 Nnbere öffeutl. Nnlehen. Donn„"!«ea.»z!ose 5°/° 100ft. , »15—1,5 50 bto. Nnleihe 1878, steuerfrei , ioe> .------- «nleb2l — izl s.ii bto. ln 50 , , 4»/,°/,, <"!(» 8? , , 4°/, . <>z üc 9» — bto, PiümieniSchulbvelschr.3»/« <,?'— h'/^.n Oefi, hypotbetenbanl loj. »>/»°/° - - - - — 0lft..uug. «an« v«l. ü°/, . . 10170'01 »o bto. , 4'/,°/^. . '0!.'.5l00 4l> bto. » 4°/, . . 9475 95.^. Nng. »Ug.«°beu«ebit.«ctienll«l. in Pest in 3«I.v«l. 5'/,«/« , 101 ,0 105'^ Prioritäts. Obligationen (für 100 fl.1. «lisabcth'Weübahn 1. «misfton 108 75 — — NerbinandS.Nordbahn ln Gilb. io5 50 ic,ß — Fran».Iosef.Vahn.....,o_ c,<,.z<> Hnüzische Karl»Ludwig«U»hn «m, 1»»> .'«no N. V. «'/,'/« . . »» ?o 1l><» i<, Oeflerr. ««rbwlftbahn .... i«z«l, 10» z ^7.5,, Vtllatsbahi, I. «mission . . . 18« — lS6 75 Güdbahn k »^7,......i«z il> 1<4 «5 , k»°/,......„3^ 1^5« Nug..,allz. «ayn . . . , »»3V »»70 Diverse L,amv 50 l,« -?aL>-se waldstcii-.rose zc> „, ' ^8 - 2»<.'< Wludil!hg:.iO.>?i ft, . . , z, — 382^ »llnl. Nctlen «nnlo'Destn,. Vanl zoo st. . . ,<>» zo '0» ßb Ä«nl.Oe,cUsch»ft, Wiener «no N. -._____- «onlvttew, Wiener, ioo«, . , ,<,I.7K '(,<' -»bncr..Unft.,0eft.woll. S.40"V »2» 2^2« — Crbt.'^uft. l-Hand u. G. i«o ss, z«7 »c, l«» 20 5ü »«7 — Dcpoftteilb^, »lll!'.,^l» ft, . . . «», ,5 »04 55 ü^compte.Vcl., Ni»:bc>öst. zaofi. «z,— »«3 — Hyvothelenb., öfi.zno ff. »5,«/„ «. —---l — — r^uderbllul öst. ^l,u ,l. 'fterr,>Nnn. «anl.....55i - «55 — linionbaul lUU ft......,0 . 90 «s, V,!llcd«banl All^. ,4« N. . 148' 148 i(» «e!b War« Nctien von Transhort» Nnternehmnnge» (per Gtlxl), «lbrecht«»ahn »«« N, S!lb« . s»- . «5 — «If?lb.ffl,!l7l^!«.«>il,n»noss.VU». l?8'—,>7»'5O »usfisi..^epI.Eisi nb, «oo ss, >lVi,------! — — Vöhm. »iorbbabn il» 196'»s< sserdinanbs'Nordb. 1000 fi. lM. «37, 23k<) lfran^Voses-lvahn »N0 st. Gilb zy? «e> iN7"<5 ssünf!ircheu.NlltcfelHls,ü00si.V, - _ —-. «al,.»arl.«ubwi!,<Ä,«aoN. «vt. ,«8 5» z«h .. «la,.«öftacher__ «.. »ahltnbna.ltisenb, 200 N. . . «3> » 34 — ltasch<,U'0btrb. lt«e:,b. ««ofi. «, ,43- - i»K « Lember^»Hzlll»w.«IaNv Lisen- bahn'Vefell. »00fl. 8.W. . . ivl, 5l> lbi — «lovb, °st,»ung.,TrieN5U0ss,HV.', zs.z — L5i -Oefterr. «orbwcNb. »00 fl. Silb. i?8 — 17« 52 bto. (Ul. «> ltOO ft. Silver , 17? 5Ü :18 — Prag'Duf« «llsenb. ibo«.silb. 3» 75 4°l!l «ubolf» «»hn «0l> fi. Silber . ,80'bu IS» 75 Siebeudürger «iselib. »on ff. «2, 17»-— 17« »s. Vtnatüei^übob» :<(»!> «, «. !<». . »03 l»0 504 1L ^------------------------------Ä«,» ».« TNbbnhn »00 ss. Gll?« 149 ^5 149 51 «Nb.«"?bb. «»fi.«, ,,l ^5 17175 Inbnftrie'Netieu (per Vt»«). ^ssvbl unb tNndber«, «Isen. nnb Vtllhl^Ind. in «v,en 100 fl. . b<» - 9« — Devise». Dents«»« Vl«tze......59« «»u L?nbol».........!»1 ?« >« 80 «art».........«»5 ti»40 Peter«bul«......— — — — Valnte». 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