Nr. 155. Mittwoch, <0. Inli l^9. 105. Ial,ll,aM Oaibacher^ Zeitma. Pr»»n«er»tl,ch von O 10 bl»!« Nhl »ormltta,»,— Nn»r°»li«l«»l«tfl »«ben nicht «,n»°««tl, anb »t«»». MchtamMcher Gheil. Die tWtilchc N»!,m»!!!,«fta!,c, derunn 2. '1- "" ^"gneter Anlass bietet, diese For- ""d damit Verwahri.nq einznlegen a^gm die Veriähruna der britischen Occupation. Auch während der jiiugsteu Coutroverse zwischeu dem englischen und französischen Cabinete über die egyptische Conversion drohen die Verhandlungen ins Stocken zu gerathen, hat Sputter, getren dcn Üebcrliefcruugen des Amtes, an dessen Spitze er gegenwärtig steht, wiederum die indiscrete Aufrage nach London gerichtet, bis zu welchem Termine man dort die Truppen aus Egypteu zuriickzuziehcu und das Land wicdrr sich selbst zu überlassen gedeuke. Ja. es wird versichert, Frankreich habe geradeswegs seine eventuelle Zustimmung zu der Conversion von der Fixierung eines solchen Termins abhängig gemacht, und die ganze Transaction werde möglicherweise hieran scheitern. Letzteres hat sich noch nicht bestätigt, aber die Thatsache bleibt bestehen, dass mm: im Pariser Auswärtigen Amte wieder einmal die gute Gelegenheit benützt, um der Räumungsfrage wegen etlichen Stanb aufzuwirbeln und neuerdiugs zu con-staticrcn. dass dieselbe noch immer zu den unerledigteu internationalen Angelegenheiten zu rechnen sei. In London antwortet man auf solche Mahnungen auch heute genan so, wie zur Zeit. als Gladstone noch Premier war nnd Lord Grauville an der Spitze des Foreign Office gestanden, mit der Versicherung, die Räumung Egypteus werde erfolgen, sobald dies mog. lich sein werde, sobald man nämlich der cgyptischen Regierung unbedenklich die Vertheidigung chrrs Ge-bietes gegen innere und äußere Feinde überlassen könne. Diesmal ist Lord Salisbury im richtigen Augenblicke eine Bestätigung seiner Argumente sür d,c Fort. dauer der Occupation von einer Seite geworden, von der man sie nicht erwartet hatte ^- von Seite der «Derwische», der Streithaufeu der Mahdisteu. Die Vorgänge, welche sich in der vergangenen Woche am zweiten Nilkatarakte in der Nähe oou Wadi Halfa abgespielt haben, erhärten besser, als dies irgendwie in diplomatischen Noten oder in parlamentarischen Erklä-rungen hätte geschehen können, die Nothwendigkeit der vorläufigen Fortdauer der Occupation auf nnbestimmte Zeit. nämlich bis zu einer endgiltigen Klärung der verworrenen Verhältnisse im Sudan. So lange Egypteu mit einer Invasion ans dem Gebiete der Mahdistcn bedroht ist. liegt es nicht bloß im britischen Interesse, sondern auch im Interesse Europa's, dass nöthlgcnfalls auch eine stärkere Macht als die des Khedive zur Hand ist. um den Barbareneinbruch abzuwehreu. Die Derwische wurden diesmal vom Oberst Woodhouse in dem Treffen bei Arguin allerdings gründlich geschlagen, aber keineswegs in einer solchen Weise, dass ihnen die gelegentliche Wiederholung eines Eiubruchsvrrsuches dadurch völlig verleidet werden könnte. Aehnliche Siege haben die englisch«egyptischen Truppen im Laufe der letzten Jahre bei Suakin wieder» holt erfochten, ohne dass dieselben Osman Digma und seinen Leuten die Wiederlehr verleidet hätten. Die Derwische werden, so lange ihre Macht im Sudan selbst nicht gebrochen ist, auch am Nil die Versuche eines Einbruches erneuern und würden sich insbesondere hiezu aufgemuntert sehen, nachdem die Engländer das Land verlassen, weil sie dann auf Unterstützung bei den fauatisierten Massen der EgYPtcr rechneu könnten. Der Einbruch in Egypten und die Zerstörung der nach Ansicht der Glaubenseiferer im Sudan durchwegs ketzerischen, vom europäischen Geiste angekränkelten Herrschaft des Hauses Meh^ned Ali's gehört bekanntlich zu den ersten Programmpunkten der mahdistischen Bewe» gung Man fürchtete infolge dessen schon im ersten Jahre nach dem Falle Chariums einen Zug der Derwische in das altegyptische Gebiet und rüstete sich zu dessen Abwehr. Seither tauchte alle Semester wenigstens einmal das Gerücht auf, es sei eine große mahdistischc Armee im Anzüge, welche entweder Wadi-Halfa und die Befestigungen am Nil forcieren oder dieselben umgehen wolle, um in Alt-Egypten einzubrechen. E3 hieß. die Plüuderung des reichen Landes sei der letzte Preis, welchen der Mahdi und später dessen Nachfolger ihren Scharen für die blutigen, aber in Bezug der Beute nicht ergiebigen Kriegszüge im Sudan und in den Gebieten am oberen Nil verheißen habe. Die gcfürchtete Invasion nnterblieb aber. weil die Heere des Mahdi vollauf Beschäftigung im Kampfe mit den Abcfsynirrn fanden. Seit der großen Niederlage der letzteren bei Metemmeh, die dem Negus Johannes das Leben gekostet, erhielt der Khalif der Derwische freie Hand. und die Verwirklichung der alten Drohung eines Raub» und Eroberungszuges nach Egypten konnte nun ernster ins Auge gefasst werden. Vorläufig erfolgte nur der Vorstoß einer kleinen Schar von nicht ganz dreitausend Mann, und dieser wurde mit allem Nachdruck zurückgewiesen. Es steht aber keineswegs in den Sternen Feuilleton. Liebesheiraten, i. aucl, 2"^"' d°h"'n! Und es ist doch recht hübsch. V k.r^^"'" daheim zu sein. Freilich, die Opera-elt' V ^ ma" die Wirkung des Dahcimseins er-Un«.'« A 'He'mkehre,,., ist nicht ganz schmerzlos, mende„^Klopfe.', ""chcs man "°ch der überciusti,w gern n,,^ ^! ^" wandernden Müllcrbnrschen. Krie-stebend.n l.-c^^n in allen ihnen z»r Verfügung w er den N^'" pichten empfinden soll. wenn man dam, w° .^de" der Heimat betritt, verspüre ich nur einer A« "l./^ ""^ in diesem Momente des Besitzls als da« ^ ^°." ^'llarren bewnsst bin. die größer ist Un«"^ die ZMgesetze gestattete Minimum. vNnd.^?« " habe ,ch immer meine besonderen Ein-steüe N' l?"'" H s° '" Lmbach hiuter dem Karst berrli^ Wnernen Thore, das soeben hinter der En v 2 des Südens ins Schloss gefallen ist -I'" düngen denen selbst das Bewusstsein, dass ich Kram^ ^" '"genberühmteu Heimalsorte der großen 3ne. ^"bse befinde, wenig von ihrer Traurigkeit da n d^'7l Aber i,«m, zll Hause fühlt mau sich so l,r 3 ""der recht behaglich Man mag sich noch Wöt3. ^U"' sträuben, einem dieser Volks-Sprich. wnb MZs^ ?^ll die einem ihre geschwätzige Alte-lim, re,X^ c^° ^' s° «"fdringlich. so zur Ovvost-Msi.? vorschwatzen; man mag sich noch so s.hr nni b,s5^"' d°s Gegentheil von dem -Daheim ists 'nchls n.M. ""d sehnlichem zu empfiudeu - es hilft die O,M? ""d am Schlüsse beschämt merken, dass ""'"yle »ntcr schmählicher Verzichtleistung ans jede Bethätigung von Originalität das alte, ausgetretene Geleise verfolgen. Es ist auch zu fchön: man kann an irden, Abend sich mit dem behaglichen Gefühl zu Bette legen, dass man morgen einen herrlichen Sonnenaufgang ver-schlafen wird. Man steht am nächsten Morgen auf und ist nicht genöthigt, in der Sprache des Ariost oder in der des Homer ein reines Handtuch zu verlangen; man weiß ferner, dass man den ganzen Tag über sein freier Herr ist. dass man leine Oallerien, keme Kirchen, keine Palazzi «abzuarbeiten' verhalten ,st; man hat einen ganzen Tag vor sich, und man wird nicht verpflichtet sein. so und so oft ein Gefühl der We,hc, der Erhebung oder der Bewunderung zu empfinden: denn es ist im ganzen Umkreise weit und breit keme Palme vorhanden, übcr deren Wurzeln Goethe auf seiner italienischen Reise gestolpert wäre.' noch eine Osteria, in der er zn einem möglichst billigen Preise ein Frühstück in seinen olympischen Leib gefüllt hätte. Gefällt einem aber wirklich etwas, so kann man es jetzt tühnlich für schön halten, ohne dass man erst nöthig Hütte, in seinem Baedeker nachzuschauen, ob cs auch einen Stern hat. Und man kaun sich an dem Schönen auch ruhig erfreuen, denn es streckt stch >n seiner Nähe leine begehrlich geöffnete Hand aus; man taun geuichen. ohue während dcö Geuusscs feme Taschen nach Knpfcrmünzen für ein Tmikgeld durchsuchen zu müssen. Man kann thun uud lassen, was man w,ll. Mail brancht sich nicht von einem kurzaugebundencn EisenbahN'Fahrplau anordnen zu lassen, wam, man iraeudwo auzukmnmen oder von irgendwo abzureisen hät; man braucht sich nicht von einer schnippischen 'I':ll)w .'). 1 ^5N Ift. IM 188ij. geschrieben, dass diese Schar nicht lediglich die Ve stimmilng hatte, den Weg zu rccognoscieren und für ein größeres Heer die Bahn zu ebnen. Aber selbst wenn dieses nicht der Fall ist, so erhärtet doch ihre Erscheinung vor Wadi-Halfa die Nothwendigkeit, bezüglich der militärischen Sicherstellung der Südgrcnzen Egyptens auf der Hut zu sein. Damit ist die Räumuugsfrage vorderhand wohl wieder vertagt. Uebrigms lü'gt es auch im Interesse derjenigen Nation, welche ein Anshö'rcn der englischen Occnpation am hartnäckigsten an der Tagesordnung erhalten und am conscquentesten die Forderung eines Endtermins für die britische Besetzung urgiert hat. dass Egypten nicht die Beute der raubgierigen Barbarenhorden aus dem Sudan werde. In Egypten sind sehr erhebliche Snmmen französischen Capitals investiert, und ein erklecklicher Theil der egyptischen Schuldtitel befindet sich in französischem Besitze. Dies alles wäre verloren, nnd der französische Handel nach Egypten wärc ruiniert in dem Zeitpunkte, in welchem die Derwische dem «Franken-Rcgimente in Kairo» ein Ende bereiten würden. Anstatt einer Conversion egyptischcl Schuldtitel würde dann eine Annullierung derselben eintreten. Die Vorgänge, welche sich dort in der Nähe von WadiHalfa während der verflossenen Woche abgespielt, zeigm, dass die Fixierung eines Termins für die Räumung derzeit in der That eine Unmöglichkeit ist und wohl a»ch so lange eine Unmöglichkeit bleibt, als eine barbarische Militärmacht, welche über Hundderttansende beutegieriger Krieger verfügen kann. nur auf den Augenblick lauert, um über Eqypten herzufallen. Erst wenn das Gemeinwesen der Derwische in sich zusammengebrochen ist und im Sndan an Stelle der Herrschaft eines eroberungsluftigen, verwilderten Fanatis' mils wieder geordnete, friedliche Zustände getreten sind, lässt sich erwägen, ob Egypten für sich selbst allein imstande sein wird, seine Grenzen mit Erfolg zn vertheidigen. Politische Uebersicht. (Die Reise des Kaisers nach Berlin.) Es wird die von uns bereits mitgetheilte Nachricht bestätigt, dass Kaiser-König Franz Josef am 11 ten August abends die Reis' nach Berlin antreten und am 12. in der deutschen Reichshanptstadt eintreffen wird. In Begleitung des Monarchen, der am 17. August nach Gastein zurückkehren wird. nm seinen Geburtstag im Familienkreise zuzubringen, wird sich auch der Mi« nister des Aeußern. Graf Kalnoky. befinden. (Die Landtagswahlen in Böhmen) haben, von deu noch zn vollziehenden Nachwahlen ab gesehen, dass Resultat ergeben, dass den Allczechen 21 und den Iungczcchen 10 Mandate zufielen. Nach einer Rechnung, die der «Hlas Naroda» anstellt, wür> den die Iungczechen für den Fall, als sie auch bei allen Nachwahlen durchdringen sollten, im neuen Landtage 47 Siye innchaben. Diesen stünden 5s) altczechischc und 70 Großgrundbcsitz-Stimmen. ferner 5 Virilstimmen gegenüber. Falls die Deutschen in den Landtag eintreten und in manchen Fragen mit den Iungczechen stimmen sollten, so wäre nach dem genannten czechischen Blatte dies noch immer nicht die Majorität, da die Deutschen, welche über 7s) Mandate verfügen, mit den Iungczechen zusammen nur 117 Stimmen zählen würden, während die Altczechen, Großgrundbesitzer und Virilstimmcn zusammen 124 Stimmen besitzen werden. (Aus den Delegationen.) Die Linke der österreichischen Delegation beschloss, eine Debatte über die auswärtige Lage zn unterlassen, infolge dessen wurde in der vorgestrigen Plenarsitzung der Voranschlag des Ministeriums des Acußern. ferner jener der Kriegs' marine und des Reichs - Fiuanzministerinms ohne Debatte genehmigt. Wegen der Sitzungen der ungarischen Delegation findet die nächste Sitzung Donnerstag statt. Fnitag findet die Schlusssitzung der österreichischen Delegation statt. (Zur Sannregnlierung.) Im oberen Sann-thale, und zwar bei Praßberg. entwickelt dic Bauabthei-lnng für die Sanmcgulicruug eine eifrige Thätigkeit. Bei dreihundert, zumeist heimische Arbeiter sind damit beschäftigt, zwischen Nazareth und Praßberg die pro-jectiertcn G?radelcguugen, Uferdammbautcn lc. durch» zuführen. Um den Transport des Matcriales zn erleichtern, sind mehrere fliegende Brücken geschlagen, über welche Eisenbahnschienen gelegt sind, über welche die mit großen Steinen beladencn Wägelchen lustig dahinrollen. Die Arbeit schreitet infolge der großen Zahl der beschäftigten Arbeiter einerseits, anderseits infolge des günstigen Wetters und dadurch bedingten minimalen Wasserstandes rasch vorwärts. (Galizien.) Im zweiten Wahlgange wurde vorgestern der Industrielle Michalski zum vierten Land-tagsabgeordneten der Stadt Lemberg gegen den Redacteur des «Kurjer Lwowski», Rewakowicz, gewählt. (Die Arbeiterpartei) beschloss anstatt der verbotenen «Gleichheit» ein nenes Blatt «Arbeitszeit» herauszugeben. Herallsgeber sind die Arbeiterführer Popp und Pokorny. Verantwortlicher Redacteur ist Nretschneider. (Aus Troppan.) Bei den Landtags - Ergänzungswahl im Landgemeinden-Wahlbezirke Troppau bc theiligten sich von 202 Wahlmännern 201. Der czechi-sche Candidat Dr. Stratil wurde mit 101 Stimmen gewählt, der deutsche Candidat Schindler erhielt 99 Stimmen. (Tirol.) Der Tiroler Großgrnndbesitz wählte die Comproinisslistc der liberalen Deutschen und Ita> liener. (Der Banns von Kroatien) ist von der Inspicierungsreise, welche er nach Karlstadt nnd Umgebung unternommen hatte, nach Agram zurückgekehrt. Er hat in der ganzen Gegend, die noch vor zwei Jahren ganz nnd gar dem Starcevicianismus verfallen war, eine begeisterte Aufuahme gefunden. (Zur römischen Frage) schreibt man dem Londoner «Standard»: Der Papst hat durch den Car-dinal-Staatssecretär eine Abschrift seiner kürzlich gehaltenen Allocution an alle Mächte senden lassen. Beigefügt ist eine Note. in welcher die Frage gestellt ist, ob die Mächte Interesse für die Lage des Papstes zeigen wollen oder nicht. Der Vatican wird keine Ent< scheidung treffen, bis die Antworten auf die Noten eingetroffen sind. Die italienische Regierung hat jedoch so viel Voraussicht gehabt und Schritte gethan, dass die Note t'ine erheblichen Wirkungen üben kann. Alle Nachrichten über die geplante Abreise des Papstes von Rom gehen vom Vatican aus. Es geschieht dies nur, um das Iuteresse Europa's zu erwecken. Unter gewissen Umständen aber möchte sich der Papst dennoch entschließen, Rom zn verlassen. (Zur Lage auf dem Balkan.) Nachrichten aus Constantinopel zufolge vermuthet man in dortigen diplomatischen Kreisen, dass die stetigen Alarmgerüchte der jüngsten Zeit, dnrch welche die Bevölkerung del Balkan-Halbinsel in fortdauernder Erregung erhalten wird, nur den Zweck haben, die politischen Pläne del Russen zil unterstützen. Die rnssische Diplomatie sei wieder einmal lebhaft an der Arbeit, den einmal be< reits gescheiterten Versuch, die Pforte zu einem Bund-nis oder Neutralitäts-Vertrag für den Kriegsfall zu bestimmen, wieder aufzunehmen. Um den Sultan hie-für günstig zu stimmen, werden ihm allerlei Gerüchte zugetragen, die geeignet sind, OesterreichUngarn und Deutschland in seinen Augen zn verlenmden. Bisher hatten diese Bemühungen noch keinen Erfolg, sie wer-den aber dessennngeachtet mit großem Eifer fortgesetzt, (Deutschland und Ostafrika.) Wie aus Berlin gemeldet wird, erwartet man von den militärischen Erfolgen Wihmanns in Ostafrika einen uenen Aufschwung der deutschen Colonialpolitit. Der Bau der Cuugobahn und der englisch-portugiesische Interessen-streit dürften einen an maßgebender Stelle schon lange gehegten Vursatz beschleunigen helfen, nämlich den Vor« satz, bald nach hergestellter Ruhe und Ordnung ini Küstengebiete Schienenwege in das Innere zu legen, um nicht im großen Wcttkampfe der Erschließnng des afrikanischen Continentes von den belgischen nnd engli-schrn Concnrrenten überflügelt zu werden. (Der Process Bon langer.) Vorgestern trat in Paris der Untersuchungs-Ausschuss des Senats gerichtbhofes zum erstenmale als Anklagekammer zu-sammen. um die Anklageschrift des Oberstaaatsanwaltes entgl'gcnzumhmen. Man berechnet, dass der Process etwa am 23. Angnst beendet sein wird; die öffentlichen Verhandlungen dauern voraussichtlich vier Tage, da neunzig Zeugenaussagen und eine große Anzahl von Schriftstücken vorzutragen sind. Rochefort und Dillon werden mit Buulanger gemeinsam verfolgt. Die Verurteilung Aoulangers soll nicht zweifelhaft sein. (Der schweizerische Bundesrath) schloss in seiner vorgestrigen Sitznng mit einer schweizerischen Bankgruppe eine 3'/«procentige Anleihe von 20 Millionen Francs ab. deren Ertrag zumeist für KleinkalM Gewehre bestimmt ist. (Costarica) verlangt von Nicaragua eine neue Grenzregulierung, so dass der Nicaragua-Canal größten-theils auf das Gebiet Costarica's zü liegen käme. Für den Fall, dass Nicaragua sich weigern sollte, daranf einzugehen, droht Costarica mit dem sofortigen EiN' marsch in Nicaragua. Man befürchtet ernste Verwicklungen. (Der Schach) verließ vorgestern London, u»N uach ''intägia/m Besuche bei Salisbury in Halsield eine Rundreise durch England nnd Schottland aN' zutreten. Genugthuung, dass der Himmel seines süßlichen Frühlingslächelns endlich einmal müde geworden ist. Weiße Wasserdämpfe senken sich hernieder nnd steigen heranf. Es sieht in unserem Thale aus, als wäre der jüngste Waschtag hereingebrochen... So! Schon sitze ich wieder am Schreibtisch! Und nun vorwärts! Freilich, über meine Reise-Erlebnisse Ihnen zu schreiben, wie Sie es wünschen, Herr Redacteur, das wird nicht angehen. Denn die uninteressanten will ich Ihnen nicht erzählen, die interessanten aber kann ich Ihnen nicht erzählen. Auf der andern Seite aber fühle ich srhr wohl die Nothwendigkeit, irgend etwas zu schreiben. Zunächst gebe ich die feierliche Versicherung ab, dass ich mich gegenwärtig so wohl, so vergnügt und so unverheiratet befinde, wie nur je zuvor. Jawohl, nnverheiratet! Und das ist von all den drei letzterwähnten Leistungen diejenige, auf die ich am stolzesten bin. Es will etwas heißen für einen ledigen Mann, den Monat Mai uud dazu noch den Juni zu überleben und am 1. Juli morgens zu erwachen, ohne auch nur die geringste Spur eines Trauringes an seiner Hand zu entdecken. Den Monat Mai, wo alle Leute von einem Raufche befallen werden und nichts Besseres zil thnn wissen, als einander zu heiraten. Es hat zwar heuer mehrfach in meiner nächsten Nähe eingeschlagen. Aber wenn man, wie ich, ein Princip als Blitzableiter aufstecken kann. braucht man sich nicht zn fürchten. Das Wort ^Princip» wird Sie stutzig machen, ich weiß das. Ich habe es oft erfahren, dass Frauen gegen allrs. was sich Princip ncnnt, aus Princip eine gcwisse scheue Abneigung empfinden; es mag dies psychologisch mit dem instinctiven Fnrcht-glsühl zu erklären sein. welches das Unbekannte so oft in nns Menschen erregt. Sie werden mir aber, wie ich überzeugt bin, nicht die unritterliche Kampfesweise zu- trauen, dass ich jemanden in ein angelegentliches Gespräch verwickle, um plötzlich ein im Gewände verborgenes Princip hervorzuholen nnd den Ahnungslosen damit niederzustoßen. Schließlich richtet sich auch mein Princip gar nicht gegen die Frauen. Es richtet sich lediglich gegen das Heiraten. Ich will Ihnen das in aller Kürze begründen, meine Damen, und ich bin überzeugt, dass Sie mir, logisch und unparteiisch, wie Sie sind, wenigstens in, stillen recht geben werden. Schauen wir uns die Sache zunächst nur einmal ganz in al)«ti-ac:!o au. Da ist ein Mensch. Und zu dem tritt eines schönen Tages die Gesellschaftsordnung heran (mit der Gesellschaftsordnung und dem einzelnen Menschen geht es umgekehrt, wie mit Mohamed nnd dem Berge: kommt der Einzelne nicht zur Gesellschaftsurdnnng. so kommt sie zu ihm), tritt also die Gesellschaftsordnung heran und sagt ihm: «Sie, das geht nicht so weiter!» — «Ja. was denn?» — «Nun, cs ist doch bekanntlich nicht gut, dass der Mensch allein sei.» «Ja, aber ich bin gar nicht allein: ich habe meine Freunde und Bekannten; habe dreimal in der Woche meine Tarok- und zweimal meine Kegelpartie; bin ordentliches Mitglied von unzähligen Clnbs und Vereinen und außerordentliches Mitglied von doppelt so vielen; bin sogar bereits einmal in einer Ballcomitc-Sitzung znr Orduuug gerufen word n. Ich bin das geselligste Wesen von der Welt, ein typischer Fall zener ^is^oi-iou^ne.^ «f mankind»; ich trete überhaupt immer nur in Nudeln auf, gleichwie ein Operetten-Librettist. > «Mag sein! Aber trotz alledcm, Sie sind allein. Verehrtester! Und bekanntlich ist es nicht gnt...» ^ «Dass der Mensch allein sti. jawohl, das weiß ich jetzt. Aber, wenn ich schon zugeben muss, dass diese Geselligkeit ein Alleinsein ist, so kann ich doch nicht finde», dass dieses gesellige Alleinsein nicht gut sei; ich für meinen Theil befinde mich ganz vortrefflich dabei.» «Das ist nichts. Wenn ich. die Gesellschaftsordnung, decretiere, dass das Alleinsein nicht gut ist, so ist es nicht gut. Der Einzelne hat sich darein zu fügen. Die Gesellschaft besteht zwar nur aus Einzelnen. Aber es ist hier nicht wie beim gewöhnlichen Addieren, wo matt zum Änsplel vier Einheiten zusammenthut lind als Snmme beim besten Willen nicht mehr und nichts anderes erhält als das, was diese vier Einheiten zusammen betragen. Thun sich nämlich so und so viel Mctt' schen-Einheiten zusammen, so kommt als Summe etwas heraus, was bedeutend mehr und auch etwas ganz anderes ist, als jede einzelne von ihnen und auch sie alle zusammen. So und so viel einzelne Menschen bilden nämlich zusammen die Gesellschaft. Und die Gesellschaft das ist ein Ding für sich, mehr als der einzelne Mensch, mehr als alle einzelnen Menschen) zusammen und auch etwas ganz anderes als sie. Die Gesellschaft gibt allen einzelnen Menschen Gesetze und berücksichtigt dabei nichts weniger, als die Anschauungen und Interessen der einzelnen Menschen. Und diese müssen diese» Gesehen folgen, ohne Opposition, ohne Heranslehren der Individualität. Denn tiie Gesellschaft ist nicht con stl'tutioncll organisiert, sondern absolut. l^rmsuL- Wenll die Gesellschaftsordnung sagt, das Alleinsein ist nicht gut, so ist es nicht gut.» «Um Himmelswillen! Mir wird angst! Ich bi" schon ganz folgsam. Aber was in aller Welt kann ick thnn, um nicht mehr allein zu sein?» — 'Bitte!' sagt die Gesellschaftsordnung, streckt ihren Arm aus. der iiber die Länder reicht, und holt aus einem versteckten Erdenwinkel etwas heraus, das sich, am Orte MdalW ZcltlMll Nr. ,55._____________ _______________I335_________________________ ^, ^ 16^. Tagesnemgleiten. «^ .^Majestät der Kaiser haben, wie das «Prager Abendblatt' meldet, zur Linderung der Nothlaqe der durch emen Wolkenbrnch geschädigten Bewohner von Häsinn, Hirschfeld mit Lindau und Romersrcuth 800 fl. zu spenden gcrnht. Se. Majestät dcr Kaiser haben, wie die «Trop^ pamrZtg.» meldet, der freiwilligen Feuerwehr in Olbers-dorf. erncr der Gemeinde Orlan zur Anschaffung einer Feuerspritze je 60 fl. zu spenden geruht. — (Posidebit-Entziehung,) Die «Wiener Leitung, pnbliciert die Postdcbit-Entziehung, welche über dle ln Belgrad in serbischer Sprache erscheinende Ieitung «Nalo noviuc. verhängt worden ist. Die Maßregel trifft diesmal mit vollstem Rechte jenes berüchtigte Hetzblatt. Welches seit seinem Vestande nicht allein die östrrrrichisch-ungarische Monarchie unnntcrbrochen in der sanalischestcn und gehässigsten Weise angreift, sondern anch der eigenen Regentschaft nnd Regierung die peinlichsten Verlegenheiten bereitet. — (Das Glückskind des Lotto.) Wir haben die sensationelle Meldung unserer gestrigen Nummer, wonach ein unbclannter Mann in der Lotterie Palet ln Wien auf die Nummern 44 50 86 in der Temes-varer Ziehung 144.000 fl. gewonnen, heute dahin zu ergänzen, dass derselbe glückliche Gewinner nicht nur an der angegebenen Stelle, sondern auch bei verschiedenen anderen Eollectanten dieselben Nnmmern unter der glei-' chen Modalität gesetzt und bedeutende Beträge gewonnen hat. Da für den Terno-Sccco-Einsatz 4800mal Gewinst ausbezahlt wird, so hat der glückliche Gewinner 480 000 Gulden e.ngeheimst. Jeder einzelne der 10 Terno-Secco-Zettel wurde ,hm mit 48.000 fl. bezahlt. Der Abzug an Stempelsteuer beträgt nur 700 bis 800 fl. Der aMte Gewinn, welcher bisher in Oesterreich von einem Ge-WM0"fl "° °°""^ ""'be. beträgt ungefähr >!.. ^ ^'" I/biläum.) Im nächsten Jahre feiert Nr7?s^ """dings erst in den letzten ünf. ^Jahren Verbreitung gchmden hat. sein 300jäh iges I bilaum. Im Jahre 1590 erfanden Hans und gacha-C rcZÄ'n in Middelburg das Mikroskop/Zas näcks n ?! .'" Antwerpen wird infolge dessen ini dem"^^ an seine Ausstellung auf Industrie^,'', n ^"nzengeographie. der Handels- uud Wlten K °be ^".""rolkopische Ausstellung veran-historische Au stM n« '^' ^ ^eile zerfallen: 1.) eine bis in die neu ^ °"s ^r ältesten skopen und m r^.^ eine Ausstellung von Milro- dem St. Maur!e^^lück.) Am 22. Juni stürzte auf über den «^ ^, ^ '" ^"lada ein Pampfsährboot entfernt n Hs^^en von der Stadt der drei Flüsse N d W.,V'^ 100 Fuß tief hinunter. Alle an schaft ert^ Z,^'^^ und 5 von der Mann- en ae^"^'. ^as Wetter war so stürmisch, dasö nur F ü s ,u s^ «3^en konnten, auf der Fähre über den Bossen sich dazu. Als da« ^" m.tten lm^lussewar. aerietb die Malckine in U». ordnung, und der Dampfer wurde von der reißenden Strömung in die Wasserfalle cMiclxn, ohne dass die Besatzung und die am Ufer Stehenden etwas dagegen zu thun vermochten, — (Ein bewegtes Leben.) Wie aus Con-stantinopel berichtet wird, ist dort der Brigadier Fejzi Pascha gestorben. Er hieß ursprünglich Josef Koll-manu und nahm als General Antheil an dem 1848 49er FreiheitKkamvse. Nach demselben trat er in türkische Dienste, ward Muselman und brachle es in der Armee bis zum Range eincs Feril. Er erreichte ein Alter von 81 Jahren; er wurde in dem großartigen , Friedhose in Slutari begraben. Fejzi Pascha hat einen ^Sohn, der Beamter im Krirgsministerium ist. und eine Tochter hinterlassen. Einer seiner Nrfscn lel't in Fünfkirchen. — (Wäsche. Erzen gnng) Das Ministerium des Innern hat kürzlich anlässlich eines speciellen Re-cursfalles entschieden, dass die Berechtigung zum Handel mit Wäsche Artilcln nicht auch das Recht zur gcwerbs- l mäßigen Erzeugung derselben in sich schließt, daher Wäschehandlungen, welche die fraglichen Artikel auch gewerbsmäßig erzeugen, zur Anmeldung dieser gewerbsmäßigen Erzeugung verpflichtet sind. und zwar in Erwägung dessen, dass Wäschchändlern nur das AnsertigenlasslN der Gegenstände ihres Handelsbetriebes, sofernc dies durch befugte (separat besteuerte) Wäsche-Erzeuger geschieht, nicht verwehrt werden kann. dass die Hersirllung derartiger Gegenstände durch die gewcrbcrechtlich hiezu nicht besonders befugten Wäschehändler oder durch von ihnen unmittelbar und daher unbefugt beschäftigte gewerbliche Hilfsarbeiter unstatthaft ist. — (Alexander von Vattenberg.) Prinz Alexander von Valtenberg, der nunmehrige Graf von Harten au. der sich nach seiner Vermählung mit Fräulein Loisinger in Graz niedergelassen, hat dort die Villa des Freiherrn von Vruselle, Lecchgasse Nr. 20, käuflich erworben. -- (Selbstmord mittels Kanone.) Aus Flcnsburg in Schleswig-Holstein wird gemeldet: Vorgestern machte dcr Maurer Karl Mekel bürg häuslicher Iwistigleilcn halber durch einen selbst abgefeuerten Kanonenschuss scinrm Leben ein Ende. Derselbe hatte die Kanone unter altem Eisen entdeckt, in seine Wohnung geschafft, hier selbst geladen und gegen die Blust abgefeuert. Das furchtbare Getöse, durch welches das ganze Haus erbebte und sämmtliche Fensterscheiben zersprangen, rief die ganze Bewohnerschaft herbei, der sich ein entsetzlicher Anblick darbot. Der Selbstmörder war in mehrere Stücke zerrissen worden, die in der Wohnung verstreut lagen, Blut und Fleischtheile hafteten rings umher an den Wänden. — (Uusternzucht in T r i e st.) Um die Austern, zncht in rationeller Weise zu versuchen, hat sich in Trieft ein Consortium mit einem Gründungscapitale von 4000 Gulden gebildet. Dasselbe hat in den ersten Tagen deS Monates Mai l. I. die betreffenden Arbeiten in Angriff genommen und zur Aufstellung der Austernzuchtanlage eine Localität bei Zaule gewählt. Das adoptierte System ist das auch in Frankreich gebrauchliche, wobci jedoch einige Aenderungen eingeführt wurden, welche für die Triester Gewässer zweckentsprechender befunden wurden. Ein solid construiertes. viereckige« Pfahlwerk, an dessen äußeren Flanken mit Faschinen verflochtene eiserne Rah- men angebracht sind, umschließt die ganze Anlage, worin 24 hölzerne und andere aus Ziegeln bestehende Austern-fammler im Wasser liegen. In eigens conftruierten Kä' figci, aus Elsendraht befindet sich eine Unzahl von dreijährigen Mutteraustern. Das Consortium beabsichtigt in der Anlage selbst auch die Aufzucht mittels eigens kin-gerichteter Kisten zu versuchen, und hat sich auf Grund des Statuts eine dreijährige Frist zu der Entscheidung bedungen, ob das Unternehmen in ein großes, indu» strielles umgewandelt werden soll oder nicht. — (Ein Schatz.) In Siebenbürgen, in Szilagy. somlyo, hat man einen Schatz von ungewöhnlicher Wichtigkeit gesunden, eine Menge von Schüsseln, Grfähen ». s. w. aus Gold und von hochbedeulendem künstlerischen Werte; man schätzt den Gcsammlwcrt des Fundes auf zwei Millionen FrancS. Es ist dies genau dieselbe Oert-lichtcit, wo im Jahre 1794 der sogenannte «Schatz deS Atlila» gefunden wurde, der jetzt in der kaiserlichen Schatzkammer zu Wien einen der Hauptanziehungspunkte bildet. — (Die ersteGrazer Actien-Brauerei,) vormals Franz Schreiners Söhne, hat die Brauerei der Herren Franz Holds Erben in Puntigam mit alle» dazu gehörigen Realitäten, Einrichtungen und Vorrälhen um den Grsammtlaufprris von 1,820.000 fl,, wovon «20,000 fl. auf Vorräthe und Außenstände entfallen, vom Herbste ab käuflich erworben. Die Brauer.ien haben eine Leistungsfähigkeit von 300,000 Hektolitern bri einem FassungSraume der Lagerleller von 135.000 Hektolitern. — (Papierflaschen,) welche seit einiger Zeit auf den amerikanischen Markt kommen, sollen nächstens auch in England sabriciert werden. Wegen ihres geringen Gewichtes eignen sie sich zum Versenden und Transpor» lieren ganz besonders. Der Stoss dieser Flaschen ist von solcher Beschaffenheit, dass er von scharfen Getränken nicht angegriffen oder zerstört werben kann. — (Versteigerung von Kunstwerken.) Die Versteigerung der Kunstsammlung deS Herrn Se« cretan in Paris, bei welcher auch Millets Gemälde «Angelus» für den Staat um 553.000 Franc« erworben wurde, hat in drei Tagen sechs Millionen FrancS ergeben. — (Zu zartfühlend.) Gast: «Herr Wirt. die Portionen bei Ihnen sind ziemlich Nein.» — Wirt: «Ja, lieber Mann, ich kann doch nicht Ihnen zu Liebe meine Kellner zu Lastträgern ausbilden!» Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Auszeichnungen.) Se. Majestät dcr Kaiser hat dem Director der Finanz-LandeS-Direction in Trieft, Hofrath Georg Freiherrn von Plenler. den Orden der eisernen Klone zweiter Classe, dem Großindustriellen Max Ritter von Moro in Viltring das Comthurlreuz deS Franz'Iosef'Orbens verliehen. — (Landtags wählen in Laib ach.) Bei der gestern vorgenommenen engeren Wahl zwischen den Herren Dr. Alfons Moschc und Ivan Hribar wurden 674 Stimmen abgegeben; auf Dr. Mosche entfielen 322, auf Ivan Hribar 351 Stimmen, und erscheint somit der letztere zum Landtagsabgeordneten der Sladt Laibach gewählt. Ein Stimmzettel wurde von der Wahlcommission als ungiltig erklärt. — Dcr neugewählte Abgeordnete hat Wesen «w^""V "'g"migt. «'s ein zweites Lebe-°eM erweist. «Nun. gefällt Ihnen das. Verehrtester?. «Na d«« :^Vc.^' l"""le mir schon gefallen.» -schöv'f d«5 U^' Alfo scheu Sie das st ein Ge-Vr wi^e^'" " N".e.'.. "^ "»er säst a^"'^ ""sach: Dieser zweite Mensch schreibt mascl.^/??^°phisch; hat noch nie eine Hollen- spielt Clavie?(soqar mit beiden es. mit der linken Hand zu essen; nN^'^''5 "ah "nem bestimmten Zeitranme geles all^iV ^" "^"""' '"'"' ^ den Faust "°" Zeiten Theil nicht alles) nnd absolut ni^^'! ""^ Nagels aus einer Schiefertafel vertragen. Sie glauben mir nicht? Oh. Men^. l ""l em Gespräch mit jenem andern <i uäclMn abstracteu Aaum erklettern und sich in dessen Acstcn angstvoll vrrtricchen würde. - - - Zur Konnenrvenöe. Eine Hochlanbsgeschichte von I. C. Maurer. (1. Fortsetzung.) «Sei nicht kindisch. Dirndl,, unterbrach sie der Fischer. bemerkte Toni lachend, 'dass du seine Liebe verschmäht hast.- «Dn hast gut spaßeu.» erwiderte das Mädchen darauf. «Du weißt ja nicht alles, was mit dem Mathias daheim bei uns vorgefallen; vielleicht würdest du die Sache soust auch ernster nehmen. Ich hab bir's auch nie erzählen mögen, deun uns, seine» nächsten Perwaudteu, kann seine Aufführung durchaus leine Ehre bringen. Was könnte dcr Mathia« heute für ein angeschener, wohlhabender Meusch sein," rief sie aus, «weun er hätte gut thuu wollen!« »War er deuu uicht vuu jeher ein Nichtsnutz?» fragte Toni. «Freilich ist er immer ein leichtfertiges Tuch ge-weseu.» bemerkt«? Nesl. «aber so lang seine Elter» ge-lrbt haben, hat man ihm wenigstens gerad nichts Strafbares nachsagen können. Seine Mutt r, die Schwr ster von tmiucnl Vater, ist au den Glockengießer in Iimbach verheiratet gewrscu, und so hätt uuch der Mathias einmal Glockengießer wc>d»n sollen. Sein Vater, bei dem er die Knust gelernt, war ein strenger Mann. aber die nachsichtige Mutter hat den Auben so ver« zogen, dass eK in der Fremde mit ihm nirqeM lange gut gethan hat. nnd endlich ist er als ein Taugenichts vieder hmngrlomnmi. In demselben Winter sind seine Lllldachei Zeitung Nr. 155. I ^0 1U. Juli 1t>«8. für Samstag den 13. Juli in den Localitäten der Ci-taluica-Restauration eine Wählerversammlung einberufen, in welcher er sein Programm entwickeln will. — (Letzter Termin für die Einlösung der alten Tausender-Banknoten.) Die mit der Kundmachung der österreichisch-ungarischen Vanl vom 17. August 1882 einberufenen Banknoten zu 1000 fl. österreichischer Währung mit dem Datum vom 1. März 1858 werden nur mehr bis 31. August 1889 von den beiden Hauftlanftalten in Wien und Budapest zur Verwechslung angenommen. Die Vergütung für solche Bank nolen bei den Zweiganstalten wird über besonderes Ansuchen nur mit Bewilligung des Generalrathes der ösler-reichisch-ungarischrn Bank geleistet. Nach dem 31. August 1889 werden die einberufenen Banllwtcn zu 1000 fl. österr. Währ. vom 1. März 1858 von der österreichisch-ungarischen Bank weder eingelöst noch umgewechselt. — (Herr Dr. Mosche) hat mit dem gestrigen Tage sein Mandat im Gemeinderalhe der Landeshauptstadt Laibach niedergelegt. — (Spende.) Der l. k. Hofglockengießer Herr Albert Samassa hat für den neuen kunstvollen Altar der Marienkirche auf dem Nosenbacherberge N prachtvolle Metall-Altarleuchter gespendet, wodurch die Kirche eine neue schöne Zierde erhalten hat. Die Pfarrvorstehung fühlt sich verpflichtet, dem edlen Spender den herzlichsten Dank auszusprechen. — («Glasbena Matica».) Die Schlussprü-fungen in der Musikschule der «Glasbena Matica» fanden am 6, 7., 8. und 9. d. M. statt. Wie wir schon wieder, holt zu bemerken Gelegenheit hatten, nimmt die Schule unter dem jetzigen Lehrp^rsonale einen erfreulichen Aufschwung und berechtigt zu den schönsten Hoffnungen für die Zukunft. War bisb/r das Clavierlehrfach trefflich besetzt und erfreute sich infolge dessen durch Jahre eines großen Zuspruches seitens lernbegieriger und talentierter Schüler, so zeigt nunmehr auch die Schule für Gesang. Theorie, Violine und Vlasinstrumente einen bedeutenden, erfreulichen Fortschritt. Bei der großen Anzahl der Schüler können wir uns leider nicht ins Detail über die Leistungen Einzelner auslassen. Wir constatierten im allgemeinen, dass die Vorträge vielfach die Leistung von Dilettanten vergessen ließen und insbesondere einzelne Clavier- und Gesangspiccen wahrhast lünstlerichen Genuss boten. Im Clavierspiele zeigten die Zöglinge größtentheils einen festen und sicheren Anschlag und hübsche Phrasierung; die Violinschüler zeichneten sich durch reines Spiel und correct« Vogenführung aus. Die Vläserschule wies trotz der sehr mangelhaften Instrumente höchst achtungswctte Leistungen aus. Dass die Solo- und Chorgesänge trefflich waren, dafür bürgt der Name des bewährten Lehrers und Dirigenten Hcrrn ss. Gerbie. Im Nachstehenden seien seine Schüler benannt, die sich durch besonders schönen Vortrag und ausgebildete Technik auszeichneten. Im Violinspiele: Gabriel Pertel (Lehrer Herr Moser); Vlasinstrumente, und zwar Flöte: Kos und Theuerschuh (Lehrer Hcrr Stiaral); im Elavierspiele: E. Siltig und M. Schuman (Lehrerin Fräulein L. Schuhman); Meden. Iamsrt und Göhl (Lehrer Herr Gerbic); Celeönik, Dams. Mileinsli. Ravnihar. Sarl, die Schwestern Lutman und Moos, Prelesnik, Tomec, Seunig, Pfeifer, Selislar und Bucar (Lehrer Herr Ritter von Ianuschowsky); im Sologesänge die Zöglinge: I. Vucar, F. Macak, Verhunec, T. Nucar u»d Seunig (Lehrer Herr F. Gerbic). Das Auftreten der Schüler zeigte von guter Ordnung und Disciplin. Nach beendigtem Programme wurde von sämmtlichen Schülern die Volkshymne gesungen und mit einer kurzen Ansprache des Vereinsvorslandes die schöne Feier geschlossen. — (Maturitätsprüfung.) Die mündliche Maturitätsprüfung an der Laibacher Oberrealschule wurde gestern unter dem Vorsitze des Herrn Landes-Schul-inspectors Jakob Smolej abgehalten und wurde durch die Anwesenheit des Herrn Landespiäsidenten Baron Wiuller ausgezeichnet. Von den sieben Abiturienten, welche sich zur Maturitätsprüfung meldeten, erhielten sechs das Zeugnis der Reife, einer das Zeugnis der Reife mit Auszeichnung, — (Der Lottogewinn von 480.000 ft.) Der glückliche Gewinner der zehn Terno - Seccos, deren jeder einzelne ihm das nette Sümmchen von 48.000 fl. einträgt, ist bereits bekannt. Er heißt Melchior Farkas und wohnt seit einigen Tagen im «Hotel de France» in Wien, wo er als Gutsbesitzer aus Pest eingetragen ist. Hcrr Farlas ist verheiratet und Vater von zwei Kindern, sein Schwiegervater ist der Advocat Bogdansy in Arad. Mit der Eincassicrung der gewonnenen Summe hat Herr Farkas mehrere Bankhäuser betraut. — (Kunst nach richt.) Verschiedenen, uns vorliegenden Leipziger Zeitungen entnehmen wir, dass unser Landsmann Pianist Herr Anton Fo erster in der abgelaufenen Concertsaison dortselbst wiederholt öffentlich auftrat, wobei er bedeutende Composilionen vortrug und für sein schönes Spiel von der Kritik mit schmeichelhaften Lobesaussprüchen ausgezeichnet wurde. Die Blätter ins« gesammt loben die schön entwickelte Technik des juugen Pianisten und dessen geisteslräftige Auffassung der Werke. Aus Anlass einer Concertaufsührung, wobei Herr Foerster mitwirkte, sagt das «Leipziger Tageblatt»: «... während Herr Foerster durch eine allerliebste neue Gavotte von Sitt und eine Tarantelle von Moszkovsly das Publicum elektrisierte.» Auch in anderen Blättern lesen wir ähnliche Bemerkungen, welche beweisen, dass Herr Foerster gute Schule macht und seinem Ziele als Künstler immer näher rückt. — (Aus Töplitz in Unterkrain) berichtet man uns: Bei der am 7. Juli in Töplih stattgefundenen Wahl des Gemeindevorstandes wurde Herr August K u-lovic. Aade-Arzt und Realitätenbesitzer, einstimmig zum Gemeindevorsteher wiedergewählt; weilers wurden gewählt : zum ersten Gemeinderath und Stellvertreter Franz Kulovec aus Obersuschitz, zum zweiten Gemcinderath Anton Nardin aus Sela, zum dritten Gemeinderath Franz Klinc aus Oberfeld, zum vierten Gemeinderath Franz Zamida aus Ursnasela und zum fünften Gemeinderath Andreas Poglajen aus Rigl. — (Bewegung der Bevölkerung.) In der Zeit vom 30. Juni bis 7. Juli find in Laibach 17 Personen (8 männlichen und 9 weiblichen Geschlechtes) gestorben. In der gleichen Periode wurden 9 Knaben und 8 Mädchen, somit zusammen 17 Kinder geboren. — (Curliste.) Im Kaiser Franz - Josef - Bade Tüffer sind bis 29. v. M. 230 Parteien mit 460 Personen zum Curgcbrauche und 16 Passanten eingetroffen. — (Ein Gendarmerie-Abtheilungs« Commando) wurde in Eilli unter der Vorstehung eines Gcndarmeric-Licutenaxts am 1. d. M. errichtet. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibachcr Ztg.' Wien, 9. Illli. Dem Vernehmen nach tritt der Statthalter von Obcrösterreich. Baron Weber, in den dauernden Ruhestand; sein Nachfolger soll der t»rl< zeitige Laudespräsident von Schlesien, Graf Merveldt, werden. Dem Landespräsidenten von Kärnten, Baron Schmidt-Zabi<5row, nnd dem LandeKhcniptmann voll Schlesien. Grafen Larisch, wurde die Geheimralhswüide verliehen. — Die nngarische Delegation iwhm in dtt heutigen Plenarsitznng nach knrzer Debatte das Bnoa/t des Äeußern an. Prass, 9. Illli. Die hiesig Handels- und Oe-werbelamnur wählte einstimmig zil Landtagsabgeold< neiVn: Vondy. Nelvasil. Nemec und Seoläk, welche durchwegs der altezechischen Partei angehören. Dtt dentschen Kammermitglieoer enthielten sich der Wahl. Iägmidoif, 9. Juli. Die Streikbewegnng ist im wrsentlicheil unverändert. Die Fabrikanten weigern sich. mit den Fachoereinen der Manufactnrarbeiler zn ver« handeln, »nd wollen nnr direct »lit den bei ihnen b> schästigteu Arbeitern der Textilindustrie verhandel». Die Arbeitnehmer dagegen beharren anf der gemein samen Austragung der Differenzen. Die Behörde traf für die Daner des Streits ausgedehnte Sicherheils< Vorkehrungen. Die Grenze ist militärisch besetzt, »l« j.de Beeinflussung seitens eventuell zur Aufnahme der Arbeit geneigter deutscher Arbeiter hintlmzuhalten. Vis' ! her ergab sich kein Anlass, welcher die Intervention der Behörde erfordert hätte. Paris, 9. Inli. Einer genaum Zusammenstellung zufolge gab es beim Grubenunglück in Sainl Etiennt 20« Todte. Paris, 9. Inli. Die Sonntag nnd Montag nnter« nummene Reise Lagnerre's nnd De'roulede's in das Departement Dordogne hat zn verschiedenaltiqen Ma< nifestationen Anlass gegeben. Gestern fanden in Montrott Händel zwischen den Bolllangisten ,md Anti-Vonlana> sten statt. Madrid, 9. Inli. Der Senat genehmigte endgiltig das Project der PyrenäeN'Eisenbahn zwischen Foix und Lerida. Arlgrad, 9. Juli. Der König ist heute hier ei> getroffen nnd wurde enthusiastisch begrüßt. > Coustnlitinopcl, 9. Inll. Nachdem der türkische Bevollmächtigte Mahmud Pascha die Forderungen del nuzufriedeueu Partei anf Kreta zurückgewiesen' hatte verweigerten die Banern der westlichen Districte, B Zeh nt zu bezahlen. Die Truppen und die Gendarmerie, wllche bei der Einsammlnng des Zehents iutervenierell sollten, mussten sich vor der Bevölkerung zurückziehen, llln Blutvergießen zu vermeiden. Corrcspondenz der Redaction. G. F. hier: Wie alls unsere», Berichte ilber das Kindel« Gartenfest elsichtlich, wurde dir gelungene Kochlunst'Allsstclluns wm Siidbahn Nestcnlralcur Herrn R. N ö n,' a. arrangiert. ! „Hcrzendblume", hier: Sie leidrn an hocharadigel j Dichteritis. Wir mache» Sie aufmerlsam, dass, wrnu die Tagt ' so heis; und lang sind wie jetzt, Ihre Krankheit ganz besonders gefährlich werden lann. ss. S. in L.: Mit Danl acceptiert. Wir bitten um »«»' trrc Beitrüge. beiden Eltern gestorben, und Haus und Hof, Feld und Wald, ein gutes, eiuträgliches Geschäft und eiu schöner Kreuzer Geld noch obendrein, das alles ist mm sein eigen gewesen. Aber er hat nicht verstanden, was die Alten für ihn erworben, zusammenzuhalten. Liederliche Kameradschaften, Trunk, Spiel und Müßiggang haben ihn binnen ein paar Jahren so herunterg« bracht, dass all sein Hab lwd Gut in fremde Hände gekommen ist und er bettelarm von Haus und Hof hat fortwaudern müssen. So hat sich mein Vater seiner erbarmt und ihn als Bauerknecht in unser Haus aufgenommen. Man hätte denken mögen, dass ihn seine bitteren Erfahrungen gewitzigt hätten, aber dem ist lange nicht so gewesen. Anfangs, wie er gekommen, hat er sich allerdings den Anschein zn geben gemusst, als wenn er wirklich ein anderer Mensck werden wollte, bald alier ist er wieder in die alte Liederlichkeit verfallen mit den« Trinken, Spielen und Nachtschwärmen, und da hierzu sein Lohn bald genng nicht mehr ausgereicht, hat er sich das Geld auf eiue andere unredliche Weise zu verschaffen gesucht.» Toni sah das Mädchen brtroffen an. «Er hat sichs selbst genommen?» «Es ist gerade drei Tage nach Medardi gewesen,» fuhr sie. seimr Frage ausweichend, fort, «am Abend, eh ich auf die Alm gefahren bin, der Mathias war ausgegangen, der andere Knecht noch nicht aus dem Holz heimgekommen, da haben ich und die Dirn, die alte Gedl. beim Rosenlranzbelen oberhalb der Stube auf einmal schleichende Tritte gehört. Wir haben ge-wusst, dass anßer uns und dem alten Vater niemaild im Haus sei, uud sind deshalb nicht wenig erschrocken darüber. «Vater.» ruf ich gleich, während dieser eben mit der Litanei beginnen will, «es ist jemand in Eurer Kammer droben.» «Die ist versperrt.» gibt erznrAnt-wort. Indessen wiederholt sich das Schleichen nochmals. Jetzt, wie er das hört, ist er schnell hinauf und wir mit einem Licht hinter ihm drein. Da finden wir die Kammerthür weit offen, und drinnen steht der Mathias vor dem erbrochenen Wandtastlein, drin der Vater das Geld zu verwahren pflegt!» «Und trotzdem hat er den Lumpen nicht ins Zuchthaus steckeu lassen?» sprach mit sichtlicher Entrüstung der juuge Fischer. «Freilich hätt ihm das gebürt,» versetzte Rest, «aber er ist ja doch der Sohn von des Vaters Schwe> ster. und deshalb hat er ih» nicht noch tiefer ins Unglück stürze,! wollen und hat ihn nur kurzweg ans dem Haus gejagt. Wo der Mathias dann hingegangen, wisfen wir nicht; wir haben seit jener Zeit auch nichts mehr von ihm gehört.» Hier brach die Sennerin ihre Erzählung ab nnd blickte schweigend ,'u die knisternde Herdflamme. Mittlerweile war draußen das Hochgewitter iiber das Falzthurmthal hereingezogen. Blitz um Blitz leuch-tete mit roth?m Schellt durch die blinden Scheiben des Hüttenfensters, dann trachte wieder der Donner, und der prasselnde Regen schlug auf die Schindeln nieder. «Hörst, Toni. wies wettert?» sprach das Mäd chen aufhorchend. «Lafs es wettern.» meinte er. »heut ist ja Sonnenwende, nnd Donner nm Sonnenwende soll ein gutes Vorzeichen fürs tummende Jahr, srin. Vielleicht ist'auch uns beiden ein nahes Glück b^chich.'u!» Resl schüttelte traurig das bloude Köpfchen. (Fortsetzung fnlgt) Angekommene Fremde. Am !>. Juli. Hotel Stadt WitN. Ritter uou Lichtnagl. l. l. Statthalters rath, Wien. — Ritter von Gultmansthal, Graz. ^ (Yolol'ic, Pfarrer. Zirllach. — Reicht und Maylus. Wien, -- Nichtel. Dresden. — Antonia Iancar, St. Lorenz. — lArohman", Wien. — Negus, Rümerbad. — Manlinclli, Trieft. — Schm^ ger, Schönseld. ^ Hotel Elefant, Forcsti. Schisftcapitän, und Gatti, Trieft. -^ s Volchil, sillstlich Windisch Wrach'scher Küchenchef. Haasbel«' — Ritter von ssranle», l. l. Steuereinnehmer, Idria. Hotel Sil'dl>al)lll)llf. Valeres. Budapest. — Koniö. Trieft. ^ Raal,, Ärünn. Gastlillf «aiser von Oesterreich. Grazer. Frieda«. — Poplet. Msscufusz. Verstorbene. Den «. Juli. Peter Gorsic, Arbeiter^Sohn, 10 Tage, Petersstrasze 74, Fraisen. Im Tvitalr: Dc „ 7. Juli. Lwpuld Tomic, Hnlmacher, :l5 I.. I"' berclilosl>. Meteorologische Beobachtungen in ^aibach. 7 n. M^N^I ,5^2^ ivinM Nel.el " '.,, ij.N. ?:!?'?! 87-l) SM. schwach heiter <» "" , !> . A, ?:l. Ilnli 188!>. «,»<»d»,°««l.°»«°„r«l,°„, Geld ! Wai, Staats-Aulehcn. 5"/„ eilcheitllche Mule in Note» »:< «0 84'- Tilberrente.......«4'7(,< 84'»« >»!»ler 4"/„ Elaalslose , 85» sl. l»:, 25 134 - l«ill>cr l."/n » «anzc l»UN sl, 14125 41,5 i«!l»er » » ssiinslel 1»0 sl. I«!» 75 14«! 25 l«!!4er Slaaleiose , . 1»0 si. ,7» - ,74 - , » , . 50st. 17»—1?^.. 5«/<, Dom, Psbbr. k 120 si, . . 150 75 15125 4°/« Ocsl, VlUdreiite. slcm-rjrri , l«l» 8u 1,0 -Oesterr. Nolenre»!^ slenrrsrei . W 8» lM» -- Oaraulltltt lklscnbahn' Vchuldvlrschlclbungen. !! <« G, sleucrfrei . ,24 2<, 125- ss'nnz I,,s>'pli Va>„, i» S«ber , l!5 - 115, «0 Vnrarlberqcr «,!al,n in Silber l»2 20 1«:« — ltlllubcllibcih!! »»<» s>, CM. . . 284 -^ ?3U - drill, Li»z Viidwc'is 20» sl, ü. W.---------------- belli, Lalzb, Tirol li<>» st, Ü. W. !«<,? — »0» - ^lilab!>!l,bal)» für 200 Marl . »14 — I14'5<> del«« snr 20» Marl 4"/,,, . , II!» 4» Em. I««4 . »»»— «« 55> llurnrlbern« Bahn «tmlsl, 1884 l»5-- — - U»», Ooldrente 4"/„ . . , . !>!> »5, lUO^s, brllu Papierrente 5°/„ - , , !»5- »5«'» UN<,,ltiW>l!, ?lNl,,2»si,Ü,W,E, lil !»0 IN. 4<> d!o, dlo, s»»»»!, SXilfs , , !»«" "üiC Klo. Osll'ü!),, Prlurllnle» , . ,00 - lOl, «><> d!u, Elanls Obligat, », I, !»?. ilK'st. »9 75 100 25 t>»u. Pram. Vlnl, k '00 sl. ü. W. l'll-75 l42 25 dt. dlo. k 50st.ü, W. 14l 50 ,42- - theih.Nra.Lole 4°/» 1lX> st. 12« ? »27-25 Veld Ware Grlmdmtl.-Oliliglltiollcn (für 100 si, III» 5<> 5"/« sleirilche...... —- - —-— 5"/,, lroalischc «„d slavonische , ^105 — ION-- 5"/,, su'di'iiburqilchl' . , . . ! ,04 !»0 1O5'.>»0 5"/„ Temeser Äaua! . . . , 1»4'!>»!lO5.'«» 5'V„ »»»arijchc...... ^lX'ü^ioi,-»» Audcrc öffcntl. Aulchc«. Dunau Nl„, liuss 5"/„ 100 si. , l22 25, >2!l 2l. dlo, Nnleche l«7N . . I!'« 25, '- - «nlehen bcr Eladl «ür» . . - - —- ~ Nnlty»'!! d, Stablgcmrilii'!' W 75 Präm, «ül b. Etadlnem, Wirn l4!!25 iüi'75 VörjcnI'Nl, Vlnlchrn verlo«, 5"/„ üü 75 !», » 4>/,"/„ . , , lNl>'?0INI 8l» dll>, » 4"/« , , . !'««l, <. Pläm,'3ch!l!dvsr!chr, 8"/u >«!» 25 K'!> '/5 Orst, Hypolhclcnbanl 1«>j, 50"/^ »<>«'— l»2 -- vest, »!>n, Vanl vcrl, 4>/,"/l> . 1<>2 - «»2 4» dl>!tl> » 4"/„ . . IW'l.l» 1»! - bl'lto 5»jlchr, » 4"/n . , in»l>l>>»< — Priorltlits Obligationen «ill w« si.), ss,ldi»a!!t>« Nmdvahü I«8« 1W75 l«I »s, OaXzllchs llarl Ludw'N'siahn «m, 1»»I »««» st. L, 4>/,"/n . 10l" >N< KO ! »cld Ware Orstrrr, Nurdwrstbahn . . . lu8'2U l»x ^<> Llaalsbllhn.......1I»«> - l!>x - Lildbah» k >"/„.....l4s,'—>47 - » i^ 5°/,......l!8 70 Xü »» U»g,allliz, Val,n.....1A» »5 lNl — ! Diverse Lose I (prr Elüif), «l^dilloll !»<> si...... ,^g„ ,«» <.,. ll!aN>Lo!l' 4» si , , U,. N2- 4",,, Dm,«» Dampslch ,<,<, s,, , „z _. ,z; ^ ^ailinchrr Prüm, ««irh, 2!» N, »4>— «l, . »H^V. - - - - «^'' «l" !V»'?si^ :^!!.".3 Sal». Loft 4« st. . , - !«,^ " ^ S,, »i«.„..i^ !il>,^ 40 si, ' «« .'.! "'< 2'. Wi»t>!,ch Graft «°,f «.> st, ' ^7-^ b«'- ^w,'3ch,d,3.v„Pram.3ch„,d^ »erlch d, «Miü.rdil.inftc», , „^ ,8- Vm,l«lcticn (prr sNill) Anssll» 0rs<, Äanl 2«»<» si «>n/ z ^n ?.'. 121 2k «,d..cr ?l,.s,, «s<, 8.^. si 2 ^^/ '^.. ^l. ,,<. «red, baxl. «u«, ,„,.,, ^»,. „ " ^^ .. „5 5,. Drpc.M!>„i,a»,. VlN«, 2»» f, ,^4 _ i«5 -^rmnplr M, .Nbrüsl, i„«. ft jz.!. ^ 55, - G<>ll> War, Ländrrbanl, ösl, 20» sl, O, . . 227 - 227 25 0ss ,:.!' 50 Acticn von Lransport-Unlernehmnngen. (prr 3tiill). ^ «lbrcch! Val>» 2»» si, Silber , 54 «»! 55 — «Ilöld ssillman, »t«ahn 2rbbll!,» >l>0si , , ,2!«— 2l«'- » Weslbah» 2<»> si, . . . 32« — »24 - V»!chtirl!rl>t>sl Eis, 50» fl, «V, »8» . . »lw'— dll», (lit, ll,)2l»«fl. . 35<>''^35K - Doiia« Da„ipsschiffsabr! Oks,, l 0»ftrrl. 5!»!» st CM. , . . »76 — »7l»'— Dra» ltij, (V, Iü'.'Z,)2"<>N,V.----------------- Du, Vobsüb, «»!> 854» Mlllarli/udw, Ä, 2<»»fl,<2 ^ l^!i-»» Us>»l>, llzeriiow, Iassy si>lina,,Ir!>st5»<»»fI,2M, «»! - 30» - Oesterr, Norow» slb, 2»» fl, Kiib, ,8« 2! l«y 75 dlc> (III, ll,> 2l«>fl K, , , 2ll 5?«l1'75 Pra„ Dillvr Eüenl,, ,5» si, S!lb, 54 — 54 «' !«»bulpl, Valin 20» st. Silbrr .---------------- ZllllllKl'ist'libah» 20» si silber 22:<-- «» <«! 75. Nlil' Nordb^er!,, Ä, 200 st,«M, ,6« .-,<,« Tramwal, Gss,,Wr ,,70fl,b. W, 229 2522« ,'!> i,e>ls Mr.. Priorllät«. Nctieu »lb,2»<»fi. 2!lb« ,l«0 5.' ll,^ - j «eld. Wo» U»g Aortwllliali» !«X) st, H!Ib,l il»7 ^ l»7 25 Ung.Weftb sN°ab»r»,)20<»fl,E. !188 — l«S - Industrie-Aclicn ,^ (pfl Vtüll), ! «llUYls. «llg, 0esl, 100 fi . »«-53 «7-5N ltahdirr !iii>>! und Slahl Ind. in Wif» ,»»fl...... 74-— ?7>,.. ltiOnbahnn, L,'ihq,, erste, »»fl.-------90 — «lZlbenilch!», Papiers, u, !lj, G. ?>^'.. Ü5 - Lilsiiisssr Vrallrrri ><»» st, , , ,,»!«l» Praue,- ltije» ^nb, Oe^, 2»» fl »i.» — 8 — ^>u — «Nchlöglmühl», Papiers, »»0 st, l!t>7 - «,,z» . '3!el»rermül,l»,Papiers,»,».'«, 1»2 K» l»3 - lrisuiler «ohlenw Ves, 7» fi, , 105 50 l<»7 A>asseus, V.,0cst lnWieü Iftost, 4,0 - 4»5 -Wllgssmi Leihansl,, NU«, in Pest «<»fl..... . , . ?«'-> ?<»».- Wr, V»u„elell!chaft ,00 st. . . —' > ------ wicuerbi-rger Ziegel Äc«ien«,s, lwl'N l«?»H» Devise«. D,u»!lbe Plähf.....b»'25 5«-5<' London , , l,»4» ,,l»75 Pari< 4?b?z 47 45. »Ullluten. Dillalen........! 5'ß» 5 llv 2» ssranr« Nllillt.....»"!,, „47. D!< 45 Papier «ude!...... l ü> l »«,., Ilullemsche >U«!!f»o»en («0» L.) 47 l5 47lü< Musik - Programm für das Militär Concert im Schweizerhause heute Mittwoch den 10. Juli: 1.) Marsch. 2.) Ouvortnre zur Oper «König von Lahore» von Massenot. ¦J.) Maiinscripte, Walzer von Stranss. 4.) 1 hantaaie aus der Oper «Die Huge-notten» von Meyerbeer. 6.) Duett aus der Oper Der Hos: hen, Wisimnr1'- 1?>) Sieben Schwa-20.) Simple Kni' *V Glü<*sri^ A. Köler-iJUa' * ' Ouverlure von Strauag. ' Polka schnel1 vo„ I. Wippacher ftejiter-Cenossenschaft t. Uhr nachmittaga. (2820) 8 Heute nnd rtie ft.lg.n.1«, Tage: ¦"«rillen ft Kilogr. 32 kr! ihtouinB,. von 5 Kgr an ia 2a fcrj rjr Wiohtig für Haus-frauen am Lande, ^q porto"^Sn,?911' ''•""'"'Äila^ui fert. I Co,, ' Om l »• Bl> >"•• K«He- ««•«.äofe1! £•? •»* ,ob,t- ~~—-----~~Z^L ln Laibach zu richten. ^ <«9) 3^.3 --------------------- Nr 3965 Mai 1889^"^"'^ ^"^' °'n '«ten Ein Verkaufs-Gewölhe 5? f« ' J5 i!er "n(1 »r0SBGr Holzlege ml f Michaeli d. J. billigst zu ver-?«JJ\ sragf): Florian8gas«e Nr. 18, IJJtook.___ ^ {2HX>) X-.-2 «,-^Uf dem **uto Gairau beÜLaiba^h wird ein verheirateter, «tarker Mann, der einiges von Wald- und Obslculfur versteht, als Förster sogleich aufgenommen. (Irundlifidiiigiinß: Ehrliohkeit und Energie. Ausgedient« Mililiir.s halten den Vorzug. Anfrage hei Dr. Carl Ahazhlzh in Lalbaoh. (a«Mi) 8—1 (2^04) 3-3 Nr. 21li9. Curatorsbestellung. Den linbekannt wo befindlichen Ma» thias, Hllrua, Katharina nnd Johanna Prlmruv und Theresia Cic und drrrn Rl'chtKlmchfolqern wird b'kanutstegebln, dass q9, wegen Löschling von Forderungen Hiergerichts eingibracht habe, dass über die Klage die Tagsahung im Snmmal-verfahrcn al»f den 27. August 1889 Hiergerichts flüh 9 Uhr mit dem Anhange des 8 18 S. O. angrorduet wor« den ist und dafs den Geklagten Mat. thäus Milhaieic von Hruöevje zum Cn« rator lul ac-luin bestellt worden ist. K. l. Bezirksgericht Senoselfch. an, 23. Mai 1889. (27s;0)^8^3 Nr. 4249. Curatorsbestellunff. Im Nachhange zum dieögcrichtlichen Edicte vom 29. April 1889. Z 3193. wird den uubetanntcn Erben und Rechts» Nachfolgern der Tabnlargläub'ger Bern» hard, Margaretha und Elisabeth l^erne von Oblagoriea hiemit erinnert, dass ihm n znr Wahrung der Tabularrechte bei d>r execiltiveu iUersteigerung der Realilät Orondbüchs Eiulage Z. 15 der Catastral-gemeinde Irschenberg Herr Lucas Svetcc. t. k. Notar in Littai. unter Vehäudigunq der dlesv>'Mlichen Real feilbielungtbl scheide aufgestellt wo» den ist. K. k. Bezirksgericht Liltai, am 0len Juni 1889. "'?.i'.b3Ntt^ "'""'" b. Tr..,«..zh. .andsch°s.« UM^tresslich fiir Zahne Wien: Apothclr drö Nicior v. Trnlüezh ..u,m heil. Fr»n° <„ <,??<) i ciscliü" «n H ^^W«l >^Ä> üblen V«uch aus dem Mxibc. I giohe» I^I^^^^l "-W^ D^^^^I am Vager und versende» ta«liK Per Pos! bie ^^^^^^^ «....«. «' . ^^"-"-^ - >W-^,edcm in der «polhelt In,l<»cz>, «e» Wien» Apolhcle drs IulNlö v. Trnloczh „zum noldencn laullcn 0rlninal'8»l,cyl.MundwaNer „üb ^'wci,' VN! , ^olcIN>itlc>sll>is!c Nr,»<>: Valicyl.Zahnpulver >N ',',- «,'«!tlirll dcs Dr. Diio v. Trnlöczy ..zum mad^ly". »bh^ndl^^^ - '..« Nord -Amerika. Nach WINNIPEG in Manitoba und nach arideren Plätzen in Canada sowie nach den westliohen Staaten führt der kürsBOMto und t>llli£-wttt Wrg über Quebec. Fahrpreise von Hamburg nach Onebeo und Montreal. . M. 98— nach Winnipeg.........M. 148-30 » Chicago...........» 146-20 » Regina. N. W. T......» 17.V6Ü » gt. Paul, Minnesota .... » 161-— » Ban Franolsoo......» 307 (lü Personen, welc)ie zu reisen beabsichtigen, werden in ihrem eigenen Interesse angiiwiosen, sich zu wenden an die O»n»cli«ehe I*oHtda.mpfscliislH-Cjresell»cliaft Allan Brothers & Co. 19, James Street, LIVERPOOL oder deren Verl ret er SpisO 8t C O. concessionierle Schiffs-Expedienten (7 Hi) 20-21______________________8, Delohthor»tra««e, HAMBURG. [ Ich Anna Csillag | mit meinem 185 Centimeter langen Riesen I Loreley-Haare, welches ich infolge 14-rnoiiatlic.hen I Gebrauclies meiner selhstersundenen Pomade erhielt, ist ¦ das einzige Mittel gegen Ausfallen der Haare, I zur Förderung des Wachsthums derselben, zurl Stärkung des Haarbodens, sie befördert bei Herren I einen vollen, kräftigen Bart'wuohs und verleiht schon I nach kurzem Gebrauche sowohl den Kopf- als auch ¦ Barthaaren einen natürlichen Glanz um\ Fülle I und bewahrt dieselben vor frühzeitigem Ergrauen I bis in das höchste Alter. Preis eines Tiegels 2 tl. Post- H versandt läglich bei Voreinsendung des Hetrages oder I mittelst Postnachnahme nach der ganzen Welt. ¦ Csillag d; Gomp. I Budapest, Königsgassel wohin alle Bestellungen zu riohten sind. ¦ Zu haben in Lalbaoh hei J. O. Karing« ¦ Rathhausplatz. (1410) ^J-^B ieisco,,ranls ,lC|JSt Zuhlungsbodinguisscn für k. k. Staatsbeamte über watformkleider und Uniformsorten IT, •!. . versendet franco die «loriz TiHer & Co. fP k. k. Hoflieferanten i^^s««^^^,1^^Wlen> vn., Mariahllferstrasse 22. (»»»») l:-i