Nr. 236. Freitag, 13. Oktober 1909. 128. Jahrgang. Lmbacher Zeitung n« ^,5"/°"6p"lS: Mit PoNvcrlrnduna: ganzjähria 30«, halbjllhr,!, ,5 X, Im KmXorl aanMirin > 'inwialiriss 11 «, ssiir his Zustellung i»s Ha»« ganzjährig 2«. - Insertionsytbühr! ssnr llemc Inieratc l"« z» 4 Zeilen 50 k. «iVßere per ZeUe 12 k; be! öfteren Wiederholimnen per Zeile «I,. Dir »^aibachsl Zeitunn» erscheint täglich, mit ?l»enalinie i»er 3lm,>- »i,d ^eierlanr, Ti,- Albminittrniion befinde sich Millomöstrnße Nr L0: dir «ebaltion MiNoiiöftrnßs vir, li«. Sprechstunden drr Rebaltioü noi, « bi« w Uhr vormitwlls, Uniranliertc Briefe werden nickt anaenommen. Vianlislrivte nich? '»rüclaeftelll. Telephon-Nr. der Redalttsn 52. Amtlicher Teil'. Eeine k. und l. Apostolische Majestäl haben '''ll^ Allerhöchstem Handschreiben vom ll». Oktober ^- sur die Dauer der nächsten Session dee Reichs- ^'^ den Geheimen Rat Alfred Fürsten zu W i n - ''^..^rach zmn Präsidenten und die Gehei- ^ ' wle Mar Egon Fürsten zu F ü rstenbcrg ulo Alois Fiirsten von S ch ö n b u r g - H a r l c n - !>.,," äu Vizepräsidenteii des Herrenhauses des '"emirates allcrgnädigst zu ernennen geruht. V ienerth m. l'. , ^'>ne l. und t. Apostolische Majestäl haben Entschließung voin :i. Oktober Ni^' " Dozenten au der Lehrcrakademic des v"""lMmns in Wien und Kustos zweiter Klasse "r 'vofbibliothel Dr. Josef Mantuani den ^ , "ues Professors allergnädigst zu verleihen ^: .^'^ustizniinister h"t den dichter Dr. Franz d<>,/!< '" bottling nach Luttenberg versetzt und ^. , ^"llanlen Dr. Johann Hizelberger "un .liichl^, fiiv Mötlling ernannt. ^lln"!^ ^ ^ ^nndespräsident im Hcrzogtume m>,. ? l)at den, Pensionierten Amtsdiener des Kreis-^"U)tes iu Rudolsswerl Eduard S ch »l i d t die lN 7 i'" Allerhöchsten Handschreiben von, 1^. Au-in' ' ^ M'slistete Ehrenmedaille für 4l)jährigc "" Dienste zuerkannt. tobe^Ä«??" Nmtsbtlltte zur «Wiener Zeitung, vom 12. Ot» Prek,.,.,. V^. ^^5) wurde die Weiterverbreitung folgender "m^^'"sse verboten: ber i^ 'Der Österreichische Handelsangestellte, vom Okto. Nr, 2^ «liicl, vom 7, Ollober 1!X)i>. Nr, 1 «<^ll.«c»f)i8 polllcillov^llo i!t,ll,8ll^ l.!<^<1. vom !1, Oltolier 19 ><>. Nr,.', !)m» vom !1. Olwber 1 !»<)!>, Nr. 7!» «Vudwcisl'r Zriimic,. uom ^Oktober I!»Ol>. Nr. 2 .III:,» I.ülu» vom 7. Oltol'cr IWi), Nr. 40 <^>w5l;5k/ Ni-Ioill» uom «, Ottul'er 1<»(»!1. Nr. ^30 .Nruc Posslländischr Zcüuuq» vom 3. Olt. 1WU. Nr. 121 «wablouzrr ^.eitüiiq. vom <>!>, Nr, 229 «Morchcnslt'l'n Tmmwalbcr Nachrichten» vom li,Ot-tober 1UW. Nr. 229 .(Yablunzer Tagolatt. uom N Oktober 1W!1. Die in Oliinih bei B, Knechtl <^ Kons. s>rdrucltc und in Ncustift erschienene Aosichtslarle ,'1'ii ßnms)l'r^ti i):>«il«i<:i». Nr, t>5) «^Ioru,vi,li^ Vc>ill«>v. uoin li. Oltobcr 19l)9. Nr, «(» .Mu« I.icl'i. uom «> Nr. 26« .K«i-ollno f>wvs». uom 5, Oltobcr 190.^. Nr. 41 .I^vv'n I.mlu. vom «. Oltobcr 1W>. Nr. 1 'Xl>i-<»ian darf uichi übersehen, das', die heuligen englischen Peers in den seltensten Fällen von den land-wirtschaftlichen Erträgnissen ihrer Besitzungen leben. 3chon der Minenbesitz bedingl dies. ferner die auf ihren, (^rund uud Boden entstandenen industriellen Anlagen usw. Vertreter der englischen Industrie, die mil dein heutigen fiskalischen Tystem zufrieden sind, wird man aber vergeblich suchen. Man kann allerdings keine bestimmte Borhersage über den :'lu5fall der nächsten gros'.en Vahlen machen, denn niemand ist imstande zu wissen, wie sich der ausschlaggebende Faktor, die Arbeiter, in den einzelnen Wahlkreisen stellen würden. Der betreffende Gronindustriellc erwartet zwar uach feiner Kenntnis der eigenen ^eutc - die Arbeilerzahl der Firma beträgt 17.0A) Mann in einer einzigen ^liederlassung — daß sie ihren wahren Vorteil erkennen und für eine Änderung des Tarifregimes stimmen würden. Hier tomint allerdings der Sozialismus in Frage, aber der Tozialismus nach kontinentalem Muster hat in England durchaus nicht allgemein Wurzel gefaßt. Es könnte somit die Partei trotz ihres Kampfrufs „Tarifreform gegen Tozialismus" die Unterstützung der Mehrheit der großen MasM gewinnen. Telbst wenn der Kampf nur eine starte Verminderung der jetzigen Negierungsmehrhcit herbeiführen sollte, kann man zufrieden sein, denn man wird es bei den vielen starken Blößen derselben, nicht zum wenigsten auch Bezug aus die grobe Vernachlässigung der Entwicklung der Wehrkraft des Landes, dann iu der Hand haben, zu geeigneter ,'jeit den Tturz des Ka-binell5 herbeizuführen. Tann aber werde der endliche Tieg ein um so vollkommenerer sein. Mso ob jetzt, d. h. im '>l0vember oder Jänner, oder erst im Verlaus der nächsten Session, der Erfolg muß kommen, und zwci Dinge wird er im befolge haben, eine so außerordentliche Umwälzuna des fiskalischen Feuilleton. Dugsslcsby, der Lnftschiffer. Von Pilri^yclsi H». Mcst. s^urlschlmg.i dic^".^!"" ''lugenblick bog das Automobil in lMsäw, . ""' '"" Dugglesbli wohnte. Man konnte "'s,' " "cmcrkcn, daß seine 'Ängstlichkeit, nut der Milld't "irgeizigcn Pläne geheim hielt, wohl bc-besui'// "?"^ ^'"" ^""> ^ugglesby spähte gerade, di' ^ "?"' das lange Ausbleiben ihres Mannes, "lMc entlang. die ^5v" d"6 Automobil sah, rief sie, noch ehe To ^>M ^cit zum Äussteigen gehabt hätten: ' f.?, !"sl du also, komme sofort herein!" Tüfi.^^ck)' nieine Liebe. Darf ich dir zuerst "5 "n^s vorstellen?" das' n !^"^"^ Dugglesby hatte bereits bemerkt, btt/n/- e verletzt war, und ihr Zorn verwan-«tti cb !^'"" '" ^""^s Niitleid. Soeben noch lrie-'vullt.' ^."!""nt, lvurde sie jetzt weich uud gerührt, daü i.. '"lut ihren '.vinnn tragen, uud duldete nicht, Mci /> '^' ^"ll, Herrn Dugglesby ins Haus zu 'n, wo ste ihn sanft auf das Sofa bettete, 'chelien?'^"'^ 6'M^" stöhnte sie. „Was ist ge-'nicl n^,s"' bnt dir das getan? Warum hast du ,^"Ucht holen lassen? Erzählen Sie. Herr Doktor. ^ M'kommen ist!" illus^' s ^' ^ l'inen Augenblick Atein schöpfen Und diV s z!^^ bcrDoktur von demTramwayunfall, ^etail^ /'" Hcn-en konnten sich nicht genug in Tuqq cs^"'' ""? ^ ^'"lc M heraus, daß Frau ^lektris^^ r "-'^er eine Abneigung gegen die "^ lü' s^ts für allzu'gefährlich lprock^N'^ Ä'^ ^"' "lrzt sort, nachdem er ver-'''illei, n!? '. '^' "'" nächsten Tage wieder uach "U'cnten unizuschauen. Eine Woche lang halle Dugglesb» sehr zu leiden. Allerdings nichl so unter dem schmerzhaften Fuß, wie unter dem beständigen Hoffen und Bangen, ob er bis zur Preiswettfahrt wieder hergestellt sein würde. Dr. Briggs brachte ihm jeden Tag Neuigkeiten über seinen 5>leroplan, den Harström wieder aufbaute. Wenn es ihnen gelang, Frau Dugglesby unter einen« Vorwand aus dem Krantenzinnncr zu schil-ken, flüsterten sich die beiden so schnell wie möglich alles Wichtige zu: „Harström läßl sagen, daß er die Maschine in gutem Zustande hat. Aber er will Nüssen, ob er die vorderen Flügel aus Segeltuch inachen soll, oder aus jenem leichten Stoff, den er neulich auf Ihre 1'lnwcisung gekauft hat?" „Den leichten Stoff!" flüsterte Dugglesby. „Nur den leichten, er ist eigens für mich gemacht worden. Sehr leicht und start. Ist der Moior in Ordnung?" „Ja, aber er muß noch eine andere Propellerschraube machen. Die alte..." Die Rückkehr der (Gattin »nachte der Unterredung ein vorzeitiges Ende. Abgesehen von den Besuchen des Doktors mußte Herr Dugglesby seiue Tage ausschließlich in der Gesellschaft seiner Gattin zubringen. Sie war sehr besorgt um sein leibliches, aber auch um sein geistiges Heil. und nicht einmal die Zeitung durste er allein lesen, denn Frau Dugglesby fürchtete, daß er über irgend eiwas in Msreguug geraten und sich so sein Zustand verschlimmern könnte. Sie las ihm daher alles, was sie für wünschenswert hielt, vor. Hin und wieder machte sie dabei ihren '.'lnsichten über die Aeronaut it Lust. „Diese Idioten! Diefc Narren! Man sollte sie lieber" gleich hinrichten!" „Wen, meine Liebe?" „Diese Telbstmordlandidaten. diese verrücklen Lnftscl)iffermenschen!" „M'er, Liebchen..." iraute fich Tugglcsbi) zu sagen. „Hch was! Wie können erwachsene Menschen solche Narren aus sich machen! Und erst deren Frauen! Mir ist unverständlich, wie eine Frau ihrem Mann so etwas erlauben kann. Ich möchte mich mal sehen, wenn du auf solche Ideen kämest! Man sieht daran nur wieder, wie anders ich bin als andere Frauen. Ich denke viel zu viel an dich!" Frau Dugglesb!) las weiter vor. „Hier," sagte sie. „ist die Liste von den Wahnsinnigen, die an dem Preisfahren teilnehmen wollen: De Volte aus Frankreich, Zwei schütz, der Deutsche, dessen Dreistundenflüge kürzlich ganz Berlin in Aufregung versetzten, Lepperzt..." „Sind keine Amerikaner dabei?" frngle sie Dugglesby. „Ich hoffe. Amerikaner sind zu vernünftig, um solche Torheiten mitzumachen. Nein, da ist doch einer: William Smith. William Tinith ist einer unserer neuesten Aeronaut en. Amerika richtet seine Hoffnungen auf ihn. Und die Fremden fürchten scine Konkurrenz mehr als die eines anderen. Nun, ich weiß ja nicht viel von William Smith, aber ich denke, er muß verrückt sein. ES würde ihm ganz recht geschehen, wenn er ins Wasser fie.e und elendiglich ertränke!" Äm nächsten Tage drang Dugglesby in den Doktor, er möge ihm das Aufstehen erlauben. „Um Gotteswillcn," sagte er. .,es sind nur mehr zwei ^age bis zum Wettsahren. Harström hat den Aero-plan fertig, und ich muß ihn unbedingt versuchen! Finden Sie Mittel und Wege. mit mir nuszusahren. oder ich werde verrückt!" Der Doktor sagte also zu Frau Dugglesby. daß ihr Mann jetzt ausstehen und am Tjock gestützt in, Zimmer spazieren gehen könne. lSchluß solgt.) Laibacher ^ettuna Nr. 336. 2120 15. Oktober 1909. Systems, wie sic selbst nicht seinerzeit dnrch dle Aufhebung der Kornzölle bewirkt wurde, und eine großartige Vennchrung der Verteidigungsmittcl des Landes zum Schütze der Vorzugsvercinbarungen zwischen den einzelnen Neichsgliedern. Vian muß in dieser Beziehung alles Versäumte der letzten Ära nachholen, alle Fehler gutmachen, um der Welt wieder eine Flotte zu zeigen, welche die der beiden stärksten anderen Mächte zusammengenommen übertrifft, und die starrer ist als jede Koalition, mithin tatsächlich wieder die Meere beherrscht. Die Mittel für dies, wie für die inneren Reformen, deren Beschaffung jetzt als unmöglich erscheint, werden infolge der Ergebnisse des neuen fiskalischen Systems reichlich zur Verfügung steheil. England werde hieraus eine Einnahmequelle erwachsen, die von den Finanzleitungen aller anderen Staaten längst herangezogen worden sind. Politische Uebersicht. Laib ach, 14. Oktober. Wie man alls Belgrad schreibt, weilt dort gegenwärtig infolge einer Einladung der serbischen Regierung der Professor an der böhmischen Universität in Prag, Hofrat Dr. Ttollasa, um Ratschläge für die Neugestaltung der serbischen Voltswirtschaft, sowie für die Errichtung einer agronomischen Fakultät an der Belgrader Universität zu erteilen. Hofrat Stoklasa, der in Belgrad Gegenstand vieler Aufmerksamkeiten ist, hatte Besprechungen mit dein Ministerpräsidenten Novalovn', dem Handelsmini-stcr Prodanovi«' und dem >lultusministcr Stojano-vi<'. Am 10. d. M. fand eine Sitzung des Univcr-sitätssenats statt, in welcher Professor Stoklasa das Programm der serbischen agronomischen Fakultät und die Aufgaben der serbischen Landwirtschaft darlegte. Er erklärte, das; Serbien ein an Naturprodukten überaus reiches Land sei, dessen Volk nur der notwendigen Anleitung bedarf, um in kurzer Zeit zur wirtschaftlichen Höhe Dänemarks, Belgiens und Hollands zu gelangen. Das „Freindenblatt" äußert die Ansicht, das; die englische Regierung die Auflösung des Unterhauses' deshalb nicht betreibe, weil sie Neuwahlen fürchtet, vielleicht nicht zum wenigsten wegen der Haltung der Arbeiterpartei, die den Liberalen voraussichtlich stärkeren Abbruch tun würde, als den Konservativen. Deshalb erscheine auch die Nachricht der „Times" nicht ganz unglaubhaft, daß die liberale Regierung die Einführung des Referendums plane. Die Liberalen nennen die Verwerfung de« Budgets im Oberhause die Revolution der.konservativen' die Einführung des Referendums wäre dic Gegenrevolution der Demokraten, die sich von der altlibcralen Traditionen gänzlich lossagen. Der in Nantes abgehaltene Parteitag der französischen Radikalen hat sich für die Vertagung oe> Reform des Wahlrechtes und der Wahlkreiscintci lung ausgesprochen und damit, nach der Darstcllum der „Frankfurter Zeitung", vor dem Zusammen tritt des Parlaments die hauptsächliche Schwierig keit beseitigt, die zwischen Regierung und Kammer meyrheit bestand. In den Verhandlungen des Parteitages ist die Frage der Proportionalwahl, die von den vorhergegangenen radikalen Partcikongrcsscn in Dijon u. Nancy als wünschenswert angesehen wurde, nur noch flüchtig berührt worden, weil das Gefühl bestand, das; sie in der kurzen Zeit bis zu den Neuwahlen doch nicht gelöst werden kann. Die Debatte beschränkte sich auf den alten Vorschlag der radikalen Gruppen, die bisherige Einteilung der Wahlkreise nach Arrondisscments durch die Dcpartcmcntswahl mit Listenwahl zu ersetzen. Visher hat jedes Arron-dissemcnt Anspruch auf mindestens einen Abgeordneten; sobald ein Arrondissement die Zahl von 100.000 Einwohnern übersteigt, wird es in zwei, bci mehr als 900.000 Einwohnern in drei Wahlkreise geteilt usw. Eine Mitteilung aus Lissabon betont, das; die verschiedenartigen Gerüchte über Hciratsplänc des .Bönigs Mannet in keiner Weise aus Andeutnngcn von berufener Seite, sondern lediglich aufKombi-naiionen beruhen. Bisher hat noch keinerlei offizieller oder offiziöser Meinungsaustausch über einen solchen Plan stattgefunden. Aus Petersburg wird gemeldet: Finanzminister Kokovcev begibt sich mil Genehmigung des Kaisers nach dem fernen Osten. Die allgemeine Leitung des Finanzministeriums verbleibt in seinen Händen. Die Stellvertretung im Ministerrate und die Erledigung der laufenden Geschäfte während der Abwesenheit Kokovcevs wurde dem Gehilfen des Finanzministers, Weber, übertragen. Hie Sympathien der in Konstantinopel lebenden liberalen Perser für die Iungtürten haben in der letzten Zeit abgenommen. Die Perser erklären, das; die Jungtürken zugesagt hätten, die Grenznage, die unter dein früheren türkischen Regime künstlich geschaffen worden ist und auf die konstitutionelle Entwicklung in Persien sehr ungünstig zurückgewirkt hat, bald zu regeln. Dieses Versprechen sei aber unerfüllt gebliebeil, die ungerechtfertigte Besetzung persischen Gebiets durch türtische Truppen dauere all und erst jüngst sei die Verfolgung des aufständischen Stammes Hamavend im Vilajct Mossul über die Persische Greuze hinaus fortgesetzt worden. Infolge dieser und anderer Umstände tragen die Beziehungen zwischen liberalen Persern und den Jungtürken nicht mehr den früheren freundschaftlichen Eha-rakter. Tagesnemgteiten. — lCaruso in Vcrlin.j Caruso ist wiodcr in Berlin' was vorauszusehen war, trat ein: seine Popularität hat nicht in dein Maße abgenmnmen wie seine Leibes» fülle. ic eisteil Leute an, die mit der nötigen Ausrüstung vcr-sehen waren, die Nacht im Freien zu verbringen. U>» ^ Uhr früh betrug die ^ahl der Angestellten ungl'M lausend; rings standen verzweifelte Schutzleute, ^m ^aufe des Tages kam es nun unausgesetzt zu erbitterten dämpfen; interessant ist, daß unter den Enthusiast» hauptsächlich Damen sich befanden, die mit wahrn Todesverachtung nm ihren mühsam eroberten Platz ra»!» lend »m Hilfe. Unterdessen trieben die Agiolenre M Unwesen; machten dabei ein glänzendes Geschäsl, deim man bezahlte für eiueu Galeriestehplatz, der an m"'' malen Tagen 5<» Pfennig lostet, fünfzehn Marl! — lZcrfresssue Münzen.j In der englischen tt»' lmlie Uganda in ,'jenlralafrila gibt es Münzen, die «»? Kupfer nnd Aluminium hergestellt sind. Lange schl'» halle man sich darüber gewnndert, daß diese Münzc^ zerfressen waren. Die Untersuchung in einem chemischcii Lalwrawrinm ergab ei» eigentümliches Nefullal. W war es vorbehalten, festzustellen, daß der Schaden din'M die Einwirlung der Ausdünstung der Neger auf ^ Münzen entstanden war. Die Neger tragen das G^ nämlich in ihrem großen Porlemunnaie ill del» Lendentnche. Übrigens ist eine solche (iinwirlumi, >u^ bei allen Metallen festgestellt worden, su bleiben z»>" Beispiel die in Deulsch-Östasrita in Umlauf befindlich"» Silbermünzen bei gleicher Alifbeioahruuq unbeschädigt' — lAus dem „Far-Wcst".j In Kalifornien gcfiiln sich das Leben hie und da, in den Spuren Clwpc^ zn wandeln. Ein bißchen Lederstrnmps.Nomanlil >s> dorl noch übrig geblieben. So erregt jetzt eine Iudicmci'-geschichle Sensation in Amerila. Nei San Francis Icbte ein Mann namens Äoniface, der eine hnbschl' !8jährige Tochter halle, um deren Hand sich dcr Indianerhäuptling Villy-Noi) bewarb. Der Vater sch>»ss den Antrag des Indianers aus, worauf dieser mil emcr Schar von Genossen das Wohnhaus Bonifaces stürm", diesen lölete lind das Mädchen entführte. Als das M^-che» einen Fluchtversuch nnlernahm, schoß es der Haupt' ling nieder. Die Weißen rüsteten eine Expedition aüs, nm wenigstens die Leiche des Mädchens zu holen. Nilly' Voy halle sich mittlerweile auf einen, Verge verschal' uiw verteidigte sich gegen die Weiße». Die Expedits wurde zurückgeschlageu, fand aber später auf dem Wc^' die Leiche des Mädchens. Die Indianer, hegen die d>c Weißen jetzt mit einer verstärkten C'H,'vedilwn zu ^>'^' ziehen wollen, sind längst entlmnmen. — Mn neuer Maqcnspieqel.) Nei einer der j>l»!'>' sten Sitznnge» der British Medical Association win'd«' ein neuer Magenspieqel gezeigt, der, wie seine Erfinder, in paar Arzte des Londml.Hospitals, behaupten, "" Polllummenheil mit dem Helmhiiltzschen Augenspn'^' nnd dem Kehlkopfspiegel Garcias ans eine Stufe gcstcln werden kann. Der Magen ist dem Arzt, weil er oöllisi im Innern des Körpers liegt, für das Auge sehr schw^ zugäuglich; der Mageuspiegel besteht daher aus cim'l' schlundsondenähnlichen Röhre, die im Innern ein vc'l' wicteltes System von Spiegeln nnd an ihrem unterc», diehbaren Rande eine l'leine elektrische Lampe enthalt-Vlickl man nun in die obere Offnnng des Magenspicgl'l" hinein, so t'ann man durch Drehen vun außenher allc Teile des Magens ableuchte» und so den Sitz von l^'< schwüren, Krebsgeschwülsten nnd anderen l'ranll)af>l'," Veränderungen erkennen, die 'mist mühsam ans che»"' schen und Physisalischen Proben diagnostiziert werdc" müssen. Vorlälifist weuden die Arzte des Lond^ Zirkusleute. Noman von Karl Ntuusmann. Einzige autorisierte Übersehung. (25 FortsehMlg,) i^a^brilil verholen,) Plötzlich ertönte ein lauter Ruf: „Löscht das Gas!" Einen Augenblick später ging die Tonne über dem Orchester aus und die Musiler, die Plötzlich im Dunkel sas',en. wurden hierüber so überrascht, das; sie zu spielen aufhörten. Dies vergröberte die Panik, obgleich die elektrischen Lampen noch brannten. Hugo war sich jetzt klar über die Lage der Dinge. Wenn auch der Zirkus über seinem Kopf nieder brennen sollte, unter keiner Bedingung wollte er die Manege verlassen. Man sollte von ihm nicht sagen, daß er Furcht habe. Im Gegenteil! Die Gefahr feuerte seinen jungen Mut nur noch an, er fühlte sich wie ein Seckapitän auf einem Kriegsschiff in dem Augenblick, als die Schlacht beginnt. Er ließ sich quer auf den Pferderücken niederfallen und während er das erregte Tier peitschte und die Absätze in seine Seiten stieß, jagte er in wahnsinnigem Todesritt weiter. „Hei Hopp! Hei Hopp!" Das eine Mal auf das andere sprang er wieder hinauf. Wohl ein Dutzend Mal hatte er auf dem Pfcroerücken gestanden, aber obgleich der Atem ihm fast versagte,'fühlte er, daß er noch Kraft genug hatte, weiter zu reiten. Der Ritt dort unten, der immer wilder und wllder wurde, hatte schließlich das Publikum festgehalten. Man blieb auf den Treppen stehen Der Fcuerruf wurde nicht wiederholt. Man merkte keinen Brandgeruch. Gleichzeitig begann das Orchester wieder einen Galopp, den es auswendig spielen konnte. Allmählich beruhigte sich alles. Man lehrte beschämt auf seine Plätze zurück und tat selbstbewußt, als hätte lnan sich keinen Augenblick gefürchtet. Hugo setzte seinen tollen Ritt fort und jetzt lain der Erfolg. Der ganze Zirkus klatschte. Es war, als hagele eiil Unwetter über den jungen Jockei nieder und in den Veifall mischten sich -Bravorufe, bis eine kräftige Stimme von der Galerie rief: „Ter Jockei soll leben! Hoch, hoch, hoch!" Und während die Hochrufe das Haus erfüllten, sprengte Hugo die Mütze schwenkend aus der Manege. Hugo hatte seine Feuertaufe als Artist empfangen. Nachdem Hugo sich das eine Mal nach dem anderen dem begeisterten Publikum hatte zeigen müssen, stand er jetzt von den Zirkusmitgliedern umringt auf dem Sattelplatz. Alle drückten ihm die Hand und wünschten ihm Glück. Sein Gesicht strahlte von Freude über den ersten Erfolg. Plötzlich wich alles zur Seite. Es war die Fürstin, die schnell aus ihrer Loge trat und ge-radcnwegs auf den jungen Jockei losschritt. Sie nahm seinen Kopf zwischen ihre Hände und küßte ihn, während Hugo feuerrot vor Stolz, Schreck und Vcschämthcit wurde. „Du hast nicht nur gezeigt, daß du ein brauchbarer Artist bist, sondern hast dich auch als ganzer Mann bewährt. Wärest du nicht so entschlossen aufgetreten, hätte leicht ein großes Unglück geschehen können. Glücklicherweise scheint ja alles so ziemlich gut abgegangen zu sein. Folge mir in meine ^a^ dcrobe, ich möchte einige Worte mit dir spreche»^ Hugo stand wie vom Himmel gefallen da. ^ warf schnell den Mantel ab und folgte der Direl' torin. Die Fürstin ließ so leicht keinen ihrer M'^ glieder ill ihre Garderobe kommen, die im ZillU" fast wie ein Heiligtum betrachtet wurde. Nur dc'w Geschäftsführer und einzelnen Gästen war es gest^ tet, sie dort aufzusuchen. < Das Erstaunen des jungen Jockeis wuchs nom dadurch, daß die Fürstin, sich nicht damit begnüg ihn ill die erste Garderobe treten zu lassen, sondl'U ihn gleich in den zweiten Raum, das Allerheilia.!^' führte. Hugo betrat hinter ihr das kleine elegaw' Boudoir. Oft hatte er sich in seiner Phantasie a"^ gemalt, wie dies Heiligtum wohl aussehen möchw in Wirklichkeit übertraf es aber wesentlich das Vu^ das er sich gemacht hatte. „Setz dich," sagte die Fürstin. . ^ Hugo, dessen Körper noch ill Schweiß N"'^ war, nahm vorsichtig aus einem der feinen ^ ^^ Platz, während sein junges, hübsches Antlitz !^ noch röter färbte als es schon im voraus uwr u> seine blauen Augen erwartuugsvoll auf seiner so> > so strengen Direktorin ruhten. ,s:. Die Fürstin streifte ihn mit einem siMp""^ schen Vlick, während sie sagte: „Warte einen Augenblick." ^„ Darauf verschwand sie in der ersten Gar robe, während Hugo unbeweglich sitzen blieb " sich ganz erstaunt umschaute. sIortsetmna, folgt.) Laibacher Zeitima Nr. 230 2121 15. Ottobcr 1909. -Voipitales deii Mageilspiegel nur in der Narkose an. ^w glauben jedoch,'»venn die Technik der Anwendung nst weiter gediehen ist, die Narkose entbehren zn kön-nen. , — lDie neuesten Bonbons.> Wenn man allen Hcil» mUtelsabrikanten glauben sollte, die in England noch viel 1'cgesgetvisser und blumenreicher ihre Fabrikate an-preisn als im Polizeibehüteleu Deutschlaild, so müßte das alte Furchlgerippe Tod sich schon laugst den Reihen o?r Arbeitslosen angeschlossen haben. Das N'eneste ans me>em (Gebiete sind Schololadenbonbons, die garantiert ^' zehi, Millionen das Leben verlängernde Klei»,»vesen "nhalten. Professor Metschnikow, der bekannte Pariser ^alteriologe, hat in sanrer Milch einen Bazillns ent-^nl, der mit großer Kampfbegier den Fänlnisbazillen ^»lgegentritl, die in den menschlichen Eingeweiden lang->mn, aber sicher die Lebenskraft untergraben. Da der '^"»ß saurer Milch nun nicht nach jedermanns Ge° Ichmack ist, hat ein findiger Engländer die Nazillen in Halmes «erarbeitet, die'sie auf'lvuhlfchmeckendste Weise c>e», ^>lde ihrer kriegerischen Tätigkeit zuführen. Nach "ner Mitteilung des '„Daily Expreß" kann die in Vrigh. "u gelegene Fabrik nicht genug dieser Vunbons liesern-">s ieoe neue Lieferung' warten am Villoriabahnhos aulumobile, um fie schleniligst den Läden zuzuführeu; es >" cmzuuehmen, daß jede auf der Höhe der Zeit stehende w,tgeberin zu», Schluß des Mahles ungezählte Millio- N'N Bazille» auftischen »verde. Die Reklamen schildern M "nschanlich das Ringen der gnlen gegen die bösen "Wile»; fi,v Leute, die auf eine Erbschaft'warten, mag 2 ein Trost sein, daß nicht alle Kriegsberichte ans '"ner Wahrheil bernhen. . .— lDic Gcsprächsflaqqc Tteabs.j I»n Mowbray ^">e zu London, in demselben Gebäude, >vo sich das ">"fMa»»le „Bureau Julias" befindet, hielt kürzlich ^i Schriftsteller Stead seinen ersten Empfang für "U>'!"me ^i^ndoner" ab. Stead beabsichtigt, mit diesen ^N'psangen eine Bresche in die sprichwörtliche englische ->u',eroezn schlagen. Er »oil! beiden Geschlechter» Gele-" U)e,l g^h^,^ ,,'i^^j^sj ^^ ,,„d ungezwungen, also so '<"Ne»giisch" n,,ie ' möglich miteinander zn verkehre»,. ^- (^^'z ^l^.^ ^^j,„ lHii,lritl in die Räume eine U'»n> >eide»e flagge. Steckte er diese in sein Knopfloch vl'r a>,s die Bluse,' so bedeutete das: „Ich lasse »lit mir d ^', ^' l'" Stead erschienenen Gäste hallen alle lxn'< ^ ^hiß<, nnd insolgedefsen »vogte ein sehr leb-c>3 lnen. Diese wollen die Regel ein» !,.'?,.' "" Fähnchen beim Eintritt an den Gast zu "M)e„. Wer es trägt, gibt damit zu erkennen, daß ___"b" sie Gl'sellsclKis't an ihrem Ti,che »vünscht. LolllI- und Prouinzial-Nachrichten. Araimscher tandtag. Fünfzehnte Sitzung am 14. Oktober 1U09, 1,^» utlje, ,,,,., '^"deshauplmann.Stellvertreter Leopold Freiherr ^.'^chlenberg. ,^, j.^^u'ruugsderlreler^ I. k. Landespräsidenl Theodor ^lari^ r"" Schwarz nud k. l. Nezirkshauptmann '^ns ,<,, ü nigl. Schriftführer/ Lnndesselretär Fra») Ur ^ i <-. ''!>!..> Landeshauptmann erön'net die Sil-'""" >'"l 3 Uhr 20 Min. da c^v" ^"' Verlesnng des Protokolls wird abgesehen, '^, .."Mn ber Kürze der zur Verfügung gestandenen ' u.cht fertiggestellt werden konnte.' tlvtt ?^ ^ " " ^ ^ ^ l) aupt m a n n bringt ei»,e Peli-^,>,,< Gesellen Direktors des Landesspilals Dr. höliu ^'^l"' uon Marchthurn um gnadenweise Er» ^'ug ,eines Ruhegehaltes zur Kenntnis, ständi """ ^^' Dr. Lampe eingebrachter selb-ÜM,' ^"lrag, betreffend die Llusnü^ung der Wasser, «in ^??"^ ^rrichtuug der elektrischen Zentrale wird ^rrdei ^ ^^ Schung in Verhandlung gezogen s.»,^s7 ^-Dr. ^ilnis berichte» namens des Finanz» ll'aq"/"'ss '"'ber Personalaugelegenheiten und bean-lich..v <)n7.^'l' Zuerkennuug einer Personalzulage jähr-< li s, „ ^l^' l>"' Mnsealoireklor Dr. Josef M a n . ^leick/'^'^ !^'uchmige»d zur Keilntuis genommen. !>, d.,?. -!!'!) >">rd die Einreihnng dieser Personalzulage ^>uill , '.^'^'^ll uach dem Verhältnisse der Dienstzelt ,„ ^. ? ^-) Dem Ordinarius der Landesirrenanstall l'berl 5?<'"> ^'- ^^u'z G ö st ! , wird die Nachsicht des >>„ ^^Uenen Normalalter^ zwecks Desinitiostellung wirh ^! ^?'"'sU' ""uilligl. :z.) ^um qleicheil Zloecte ^rmn v' l ^'^'^ ?^ Normalalters dem Stenographen "Mer k ." c-"'"','<^ bewilligt. 4.) Der provisorische Helm .i>",'""^wirtschaftlichen Schule in Standen, Wil-Tchnl' " >'' "l "UN, wird zum desinilwen Leiter dieser ^arl 3^ !'"'"^' 5') Der Ruhegehalt des Primarius Dr. , Som ^,"" ^ i s ^liitter von T r st e n i ^ k i >vird ab 'uird ,n"s l' ^- "'s jährlich 4400 X erhöht. 6., Es ^"Va,, '^ blch den pensionierten Neamteu Joan b'c n, !^' ^ F""ä >'i aler und Ferdinand E ch u l z ^it ^weck^ m ^"' z"gebrachle provisorische Dienst-">'d ilnn',.^'^'"""""!! der Ruhebezüge eingerechuet ""» ^sm> ^ ' 'us^lgedessen »enbestimmten ^luhebezüge werdet ""'. ""scluiug in den ^iuhestaud angewiesen j^.'^ ^»genommen. ^'2 0 Iv zn besehen. 2.) Der Lehrer Aloi5 Sachs wird init den Bezügen der 7. Gehallstlasse oefi» niliv in den Landesdienst übernommen. — Der Antrag gelangt zur Annahme. Abg. Dr. Lampe berichtet uameus des Aus» schufses für Landesunternehmnugen über seinen Dring-lichleitsantrag, betreffend die Landeseleklrizitätsanlage. Der Ausschus; stellt den Antrag, dem Landesausschusse eiuen Kredit von 20.000 I< zwecks Versaffung der ein^ schlägigen generellen Projekte zur Verfügung zn stellen, wobei anch zn berücksichtigen wäre, ob nicht die Wasser' kraft des Laibachslnsseo vornehmlich zn Meliorations» zwecken anf dem Laibacher Moore herangezogen wer-den könnte. Wie Dr. Lampe bemerkt, liegeu bereits mehrere Projekte vor, die iudes einer Vervolllommnnng bedürfen. Erst daun werde der Landesausschuß in der Lage sein, mit konkreten Anträgen vor den Landlag zu treten. Abg. Freiherr von Eodelli erklärt, es habe ihm im Ausschüsse für Landesunternehmungen Haupt» sächlich vor Augen geschwebt, »vie das Grundwasser ans dem Moor, das dnrch oie Tieserlegung des Laibachslusses um zwei Meter sinken würde, am besten wieder aus eine Höhe gebracht werden könnte, die sür die land» wirtschastli'che Benützung des Moores den größten Vor-teil ergäbe. Die Hebung des Grundwasserspiegels könnte dadurch erreicht werde», daß man dort, wo sich die Laibach und der Grnberlanal teilen, Schleusen errich' tele. Indes wäre dies ein kostspieliges Unternehmen, das der Stadt Lnibach sehr gefährlich werden könnte. Die Laibach nnd anch der Grnberkanal würden nach deni bisherigen Projekte zwei Meter lieser liegen, als das Bell des Laibachslnsfes gegenwärtig liege; die Lai^ bach würde also in einen tieferen Graben dahinfließen nnd entweder bei Hochwasser in trüben Finten rapid ihr schlammiges Wasser abführen, oder zu normalen Zeiten nur einen »venige Zentimeter hohen Wafferftand haben. Ein großer Nbelstnnd, der aus der Tieferlegunq ohne Anstauung des Laibachslusses entstände, läge darin, daß die Schiffahrt anf dem Laibachflnsfe eben insolg? der Moraslentsumpfnngsarbeiten vollständig eingestellt werden müßte. Man habe zwar den Moorbewohnern die Erhaltnng der Schiffahrt versprochen, aber diese wäre mit großen Kosten verbunden, wenn man nicht Clraßenfchlensen bauen würde. Es gebe nämlich ziemlich seichte Stellen, die sonst mit großen dosten durch, geslocheu werden müßten. Solange die provisorischen Schleuse», au der Teilung der beiden Flüsse beständen, wäre es sehr leicht, die Fundamente für die ^urbineu» schleusen im Trockenen zu legen. Die Vorteile des Ein» baues der Schleuseu 0 Pserdekräfte und durch 75 Taye 3000 Pserdekräfte zur Verfüguug. — Die Anlage sei so ge-dacht, daß ungefähr N Turbme» 5, 500 Pferdelräste »acheinander an die Schleuseu augeschallet würde». Die Zahl der Tage, au deue» das Hochwasser so groß sei, daß man die Wasserkraft nicht ausnütze», könnte, variiere Uvischen 15 und 30; das seien die Tage, an denen man st'tzl das ganze Moor überschwemmt gesehen habe. Indes ließe sich auch an diesen Tagen das Minimalguanlum au Arbeil gewiunen. Die Baukosten stelllen sich rewliv^ minimal' man brauche nur das bisherige Geriuue dnrch zwei Schleuse» abzufperre». Die oeuützbare Wasserhöhe betrüge 4 Meter, das nutzbare Wasserc,»a»lum wurde zwischen 10 und 75 Kubikmeter per Sekunde bariiereu. Alle Arbeiten, die sür die Vertiefung des Flußbettes zu machen seien, leiste ohnehin schon der Morastlultur-ausschus;- es bliebe also nichts anderes übrig, als Osser. ten abzuverlangen, anf deren Grundlage fich die genaue Rentabilitätsberechnung durchführe» ließe. Um den er-zenglen elektrischen Strom dürfte sich anch die Stadt Laibach interessieren, die die Wasserkraft hiefür viel billiger habe» könnte, als fich hente der Kostenbetri^b ihres Elellrizitälswerkes stellt. — Am Schluffe feiner Ansführnngen beantragt Abg. Freiherr von Eodelli: Die Vorarbeiten des Projektes, betreffend die Regulie» rung des Wasserstandes am Laibacher Moore iu Ver> biudung mit der Schifsbarmachung des Laibachslusses und der Ausnützung der dabei zu czelviunendei. Waster, kraft, werden der Bauleitung für die Moraftentwässe' rung übertragen. sAllseitiger Beifall.) Abg. Dr. Triller begrüßt mit Freuden den Bericht des Ausschusses, der die letzten Bedenke» seiner Partei zerstreut habe, uud befürwortet die kräftigste Förderung des Projektes. Verichlerstalter Dr. Lampe lonstatierl mil Be» sriedigung die sympathische Aufnahme, die der Antrag itn Haufe gefunden. Eine folche Aufnahme fei ihm auch auf dem Lande zuteil gewordeu, was aus deu bisherigen Anmeldungen der Abnehmer lsür 3650 Pferdekräfle) hervorgehe. Der Antrag des Ausschusses sowie der des Ab» geordneten Freiherrn von Eodelli werden einstimmig angenommen. jBeifall.) Abg. Dr. 5l r e l berichtet namens des Finanzaus' schusses über eine Reihe von Petitionen, betreffend die CtndentenuuterstütMigsvereine an Gymnafien, au dec Realschule nnd a» der Lehrerbildungsaustalt in Krain, »veiters die slovenischen Studeulenunterstützimgsvereiue iu Graz, Prag und Wien sowie die Sludentenlüchen, und empfiehlt die Abtretung der Petitionen an den LandeSaiiSschuß behufs giinftiger Erledigung, zu welchem Zwecke dem LandesauSschusse eiu Credit von 5000 K zu bewilligen wäre. — Angenominen. Abg. G a » g l begrüii'del der Reihe »ach Dring, lichkeitsantrnge, betreffend den Gesetzentwurf über die Einführung der Hnltursteuer, betreffend den Gesetz, entwurf über die Regulierung der Lehrergehnlte, betref. fend die Feststelluug der Minimalemlommen der Lehrerschaft, betreffend die Dienstzeit nnd Einrechnung der Mililärdienstzeit der Lehrer in die Pension sowie betreffend die Sauieruug der Laudesfinanzen. Redner beleuchtet die große Bedeutung des Schulwesens. In ,^rain gebe es nach dem letzten amtliche» Berichte 896 Lehrkräfte, vo» denen an 39l öffentlichen nnd 29 Privalvollsschulen 80.201 Kinder unterrichtet würden; es entfielen also ans jede Lehrkraft durchschnittlich 100 Schulkinder. Der Bericht des Landesschulrates über die Uiiterrichtserfolge laute im allgemeinen günstig, die Unzukömmlichkeiten würden durch die vielen Vorzüge weit in den Hintergrund gerückt. Abg. Gangl beschäftigt sich eingehend mit den bisherigen auf die Lösung der Lehrergehalte gerichteten Bestrebungen sowie mit der höchst nngünstigen materiellen Lage der Lehrerschaft in >lrain. Mit Ausnahme von Galizien seien die Lehrer in ganz Österreich nicht so schlecht gezahlt wie in nnse» rem Lande, wo auf eine Lehrkraft durchschnittlich !300 K jährlich entfiele». Auch zitiert Abg. Gangl zahlreiche Daten, betreffend die materielle Lage der Lehrer u»d die daraus eutspringenden traurigen gesundheitliche» Verhältnisse der einzelne» Lehrkräfte. Die Bestrebungen der Lehrerschaft im allgemeinen fänden Verständnis auch bei de» agrarischen Parteien, »vie ans Äußerungen des böhmischen Agrariers Stanek hervorgehe. Die Auf. besserling der Lehrergehalte käme nicht nur der Lehrer» schasl selbst, sondern auch dem ganzen Lande und dem ganzen Staate zugute. Sie ließe sich zunächst durch Einführung einer Kulturfteuer auf die Reservefonds der Geldinstitute, daun durch Feststellung der Mimmal, eiu kommen der Lehrer analog den Bezügen der Staats» beamten von der 11. bis zur 8. Rangsllasse sowie dnrch Sanierung der Landesfinanzen > Hebung des Fremdenverkehres erschließen. — Nachdem Abgeordneter Gangl noch die Einrechnung der Militärdienstzeit sowie der provisorischen Dienst» jähre i» die Pension befürwortet hatte, empfiehlt er seine Dringlichleitsanträge znr Annahme. lNeifall bei den national.fortschrittlichen Abgeordneten.) Abg. Dr. 5 u st er 5 i 5! erklärt, daß alle diese Än-träge Gegenstäude betrafen, die schon lange iu Ver. Handlung ständen, bezw. ihrer Erledigung i» den Ausschüssen nnd im Landesausschusse harrten. Insbesondere letzterer müsse zuerst sein ProM vorlegen; dann könne erst über die eingebrachten Än-träge' debattiert werden. Die Partei deS Redners werde aljö gegen die Dringlichkeit der Anträge stimmen nnd sich auch nicht an der Debatte darüber beteiligen. Aba. Dr. Triller bezeichnet d,e Ausführungen des Aba Gangl als in ihrer Gänze den Tatsachen ent-sprechend. Abg. Dr. Küster,^ habe semerzeli selbst die Lösung der Frage der Lehrergehalte als dringend be-zeichnet; er bedauere, daß sich die Elovenische Volts. Partei heute den Forderungen der Lehrerschaft gegenüber ablehnend verhalte. Keine Partei dürfte einen' Stand aushungern »vollen, der in feiner überwiegenden Mehr. heil in polilifcher Beziehung nicht feinen Nacken beugen »volle. Redner beantragt schließlich die Zuerlennuna einer 35<» Volksschuleit, vom gleichen Tage allgefangen. Abg. Graf Margheri erklärt, daß sein ttlub jede Aktion, welche der Lehrerschaft eiue angemesse»»e Lebensweise ermöglicht, freudig begrüßen »verde. "- n i k berichtet namens des Finanz» nusfchusses über die Übernahme der Verpflegskosten für die im Tistriktsspilale in Adelsberg verpflegten fransen anf den Landesfonds. Er stellt folgenden Antrag! Der Landtag »volle beschließen, daß die Verpflegskosl,.'» für jene kranken, die in das Adelsberger Distriklsspital anfgenoinmen werden, solange dieses nicht das Tssenl» lichkeiisrecht erlangt, anf deil Landesfonds, jedoch nnr nnter der Bedinguug übernommen werden, daß dic verpflegten kranken in Krain z»lstäi»dig sind und die Nichleinbri»»glichseit der Versorgnngsloften iil der für össeittliche ^rankenhänser vorgeschriebenen Weise fest. gestellt wird. — Angenommen. Abg. Pov^e berichtet namens des VeNvaltuilgs» ausschnsses über die Petition der „Nmelska Zveza" sür den Bezirk Wippach lim Erwirknng des Eisenbahnbaues Heidenschafl°Wippach-St. Veit. Er stelll den Antrag: Tie Petition wird an den Landesausschuß mit der Wei» sung abgetreten, sie der Regierung zu übermitteln und bei dieser deren günstige Erledigung sowie die unver» zügliche Verfassung des Eisenbahnprojeltes zu erwirken. — Ter Antrag wird, nachdem ihn Abg. P e rhav e be» fürworlet und eine Resolution, betreffend die Verbi»»» dung der in Rede stehenden Vahn mit der Wippacher Bahu, eiugebracht hatte, angenommen. Abg. Navuik a r begründet seiueil selbstäildigeu Antrag, betreffend die .Nreierung einer Tierarzleusstelle für das Reka»Tal »lit denl Sitze in Dornegg. >Abgeord° neler Tr. Triller macht heftige Z»vischenr»!fe in dem Sinne, das; Abg. Ravnikar als Schulmann besser in der Debatte üoer die Lehrergehalte halte reden sollen. Unrnhe. Ter Landeshauptmann gibt das Glockenzeichen.! Ter Antrag wird sohin dem Verwaltungsausschusse zu» gewiesen. Abg. R a v n i l a r begründet schließlich seinen selbständigen Antrag, betreffend die Errichtung einer landwirtschaftlichen Schule für Ober» und Inncrlrain. — Ter Antrag wird den« Verwalttingsansschusse zu» gewieseu. Abg. Gangl begründet seineil Tringlichkeits» anirag, betreffend den Gesetzentwurf über die Wahl» reform für den krainischen Landtag im Sinne des all» gemeinen, gleichen und direkten Wahlrechtes nach dein Proporiionalsystem. Landeshanptnlaun»Stellvertreter Freih. v. L i e ch » lenberg übernimmt den Vorfitz. Abg. Dr. Novak befürluortet die Dringlichkeit des in Verhandlung stehenden Antrages namentlich da» durch, daß gegenwärtig die arbeitenden Klassen vom Wahlrechte ausgeschlossen seien. Die Slovenifche Volks» Partei habe seinerzeit mit Entschiedenheit das Prinzip des allgemeinen nnd gleichen Wahlrechtes auch für den krainischen Landtag vertreten' sie müsse auch jetzt sür die Dringlichkeit des Autrages Gangl stimmen, wenn sie nicht der Heuchelei bezichtigt werdeil wolle. lZwischen» rufe, Gelächter bei den Abgeordneten der Sloveinschen Volkspartei.) Die Dringlichkeit wird abgelehnt. Landeshauptmann von ^ nk! je übernimmt den Vorsitz. Abg. Freiherr von B o r n begründet unter Veifall einen Triuglichkeitsautrag, betreffend den Van eines Telephonnetzes und dessen internrbanen Anschluß in ganz 5traiu. Nachdem die Abg. I a r e nnd Dr. V i l -f a n den Antrag unterstützt hatten, wird dessen Dring» lichkeit und Meritum eiustiulmig angenommen. Abg. H ladnit begründet seinen selbständigen Antrag, betreffend die höhere Veitragsleistung Steler» marls zu den Erhaltungskostcn der Bürgerschule in Gnrkseld solvie die Entlastung der Bevölkerung des Gurkselder Bezirkes bezüglich dieser Schule. — Der Alttrag wird dem Schulausschusse, zugewiesen. Abg. Dr. Lampe begründet seinen selbständigen Antrag, betreffend die Ausnutzung von Wasserkräften, und beantragt dessen Zuweisung an den Verwaltungs» ausschuß. — Angenommen. Interpellationen werden eingebracht: betreffend den Van der Bezirlsstraßen im Seisen» berger Bezirke Mg. Iakliö)- betreffend die Umlegung von einigen Straßen» steilen in Weißlrain ; betreffend die Umlegung der Vezirksstraße an der ?>eßnltz !Abg. ^ abr e l). Die erste Interpellation wird vom Landes» tiauptmaun dahin beantwortet, daß diese Straßen lm kommenoen ^ahre in Angriff ae.wmme» »verden sollen. Tie eingelanfenen Petitionen lverden den betreff feilden Ausschüfsen zugeiviesen. Schluß der Sitzung um 7 Uhr 35 Miiiliten. — flachste Sitzung am 15. Ollober nm !) Uhr vormittags. — ue>iu dieser eiu Werktag ist, nachmittags von 2 bis 4 Uhr für S ch üIer , uneutgelt ! i ch. ^ällt auf dieseu Tag eill Festtag, siud die Sammttmgen fiir Schüler vormittags von !<1 bis 12 Uhr zugäuglich. 3.) Ail jedem Werktage vou 8 Uhr vormittags bis 4 Uhr nachmittags, an ^esllagen von !<) bis 12 Uhr vormittags sür korporative Besuche von Schulen uud Vereinen unter Begleitung der Direktoren, Profefforen, Lehrer, Lehrerinnen, Vorstände oder Aufsichlsorgane, n n eul » geltli ch, gegen eine mindestens 24 Stunden vorher erfolgte Anmeldung au die Direktion. 4.) In anderen fällen gegeii eiue Einlritlsgebühr von W !> per Perfoni auSgeuomnle» siud die Nachmittage der Sonn» »nd ^-est» tage, an denen das Museum geschlossen bleibt. " lsl'ls dem Vottsschuldieilstc.l Der l. l. Bezirksschulrat Laibach Umgebung hat die gewesene Snpplentin in- Mariafeld ^ränlein Rosa Svelli<" zur proviso» rischen Lehrerin ail oer anf drei Massen erweiterten Volksschule iu Iexiea ernannt nild aii Stelle des be» urlaubten Lehrers Herrn ^ranz Marin<"ek die ge» ivesene Snpplenlin in St. Leonhard Fräulein Rosa I o v a n zur Snppleiltin an der Volksschule ill St. Neil ob Laibach bestellt. ->-. — sVrnennung.j Herr Ignaz R »s, l. n. k. Rech» »nngsnnterosfizier erster Klasse im 4. /feslnngsartillerie» regimente in Pola, »vurde zlim k. k. Stalthalterei» kauzlisteil bei der Bezirkshauptmannschaft in Parenzo erilannl. — sNeuwahl deö Tanitätsdistriticallöschllsseo in Arch.) Gewählt wurden Herr ^ranz D r n o v ,^ e t alis Arch zum Obmanne und Herr Alois Humek ans Gradi^e z>l deffen Stellvertreter. —^. — iWildschüftcnkniffc.j Der Wild» und Ranbschütze bläst dem Jäger manchen Braten vor dem Muud ab, aler dies ist — wie, uus nachstehender Vorfall zeigl — kein Wunder. Vor etlichen Wochen traf ein Iagdhüler in Mala Gora ober Slrng im Bezirke Goltschee alls seiner Slreifnng eineil Wildschützeil, den er alls Neu» gierde ailsangs nnr still beobachtete. Eben verfolgte der Hund einen Hasen. Der Wildschütze saß anf einem Nnchenbaum auf einem Ast mit fertiggestelltem Gewehr. ,^au!n war der Hase Herbeigelanfell, erscholl ein schril° ler Pfiff, der Hase blieb stehen, das Gewehr krachte und der Löffler fiel, vom Schuß getroffen, tot zu Vodeu. Der Iagdhüter verfolgle dann im Laufschritte den Wilddieb, aber ohne Erfolg. Eine wichtige Rolle spielt bei diesen Wildschützen anßerdem auch die „Schlinge". Mittelst dieser werden Hasen, Rebhühner nnd dergleichen Wild gefangen. 5taum beginnt oas Morgengrauen, ist der Raubschütz schon im Walde ans seinem verstockten, aber schußsicheren Stand. x. " sIndustrielleo.j Über Ansuchen der k. k. Bezirks» hanptmannschast in Gottschee findel am 19. d. M. um 1! Uhr vormittags die Kollandicrung des von der Firma Benjamin M u z z o l i n i in Gottschee errichteten Zu» banes zu ihrem Riugofen durch einen Slaatsban» lechniler der f. k. Landesregierung an Ort und Stelle statt. ' -''. — ^jur Gauorqanisation der slovcnischcn Gesangs» vereine.) Die diesbezügliche Hauptversammlung sür die Gesangsvereine Laibach nnd Laibach Umgebung sindel Sonntag, den 17. d. M., lim M Uhr vormittags im großen Saale der „Glasbena Maliea", Vegagasse, slalt. Den Hauptpunkt bildet die Vornahme der Wahlen. Zur Versammlung haben »licht nnr die Delegierten der ein» zelnen Gesangsvereine, sondern auch deren sämtliche Mitglieder Zutritt. Das Di^kussionsrechl steht samt» lichen Mitgliedern zu, nnr das Stimmrecht ist den Delegierten reserviert. — lDic Hauptallce unter Tivolij soll uun mit Auer» Licht beleuchtet werden. Diese Woche wnrde daselbst mit der Montiernng oer Gaskandelaber begonnen. Von der Vleiweisstraße bis zur Mitte sind die Gaslampen be» reits in ^unltion. Die parallel mil der Hauptallee lau» feude Alleestraße erhielt im heurigen Herbst eilte ent» sprechende Anzahl von elektrischen Glühlampen. x. — lDic „Grüne Grube"j ist infolge fortgesetzter Verschüttung läugs des Bahndammes im Schwinden begriffen. Eine, große Fläche dieser berüchliglen „Un-gezieferhöhle" ist bereits geebnet. Sie wird binnen Jahresfrist als Nahngrund zur Legung der verlänger» teil Geleise hergestellt. Die „Xc^imln Mmn" galt einst als ausgiebige Schutlergrube. Nun erfährt der Platz lind die nächste Umgebung infolge des Fabrilsbanes nnd des Eiseubahnviadultes eine gründliche Umgestaltung. Die ueueii Häuser rücke» immer näher an die Stadt» mauern lind Grenzen. x. — sslus den Jagdrevieren.j In dein znr Gemeinde Mav^-n-e gehörigen Jagdreviere längs der Savenser zählt mail hener trotz des langanoauernden vorjährigen Winters einen zahlreichen Nachwnchs au Feldhühnern, Fasanen lind Hasen. Der Pachtzins erreichte in dieser Gemeinde heuer die Höhe von IW<> K. x. — lDas heurige !)bstjahrj hat fiir deil Landwirt von Unter» und Ob'erlrain — wir weisen insbesondere auf die Obflgegenden von Gurtfeld, Rudolfswert, Littai und Nrainbnrg hin — eine gute Folge: die Meuge Birnen uud Gipfel, die nicht auf den Markt gebracht werden, wird der Obstmoslpresse übergeben, ^m vorigen ^ahre gediehen die Äpfel, hener gerieten sehr g»> d>c Birnen^ Der ge>voil>lene Obstmost - im Turchschmti gelvinnt ein Obstzlichter 5 bis 20 Hektoliter — ist em beliebtes Getränk sür die Bauerufamilieu sowohl a>5 auch für die Feldarbeiter. In diesen Tagen wird i» vielen Ortschaften das Obst eben gepreßt. ^- ^ lDer hygienische Wert des Obstes.j Im Herbst, ivo »vir nns an den Obstschätzen unjerer Breitegrade laben können, ist es wohl angebracht, deren wohltätigr Wirkung anf nnseren Körper solvie auch die Schädigt»»' geu, »velclie durch Uumäßigkeil beim Geuuß eiiizelue^ ilbstarleil veranlaß» werden föuuen, zu besprechen. Dic Zitr o u e ist die Perle nuter dem Obst. Sie reiM das Blut, sie durchdringt und reinigt alle Schleimhaut nnd Drüsen des Nörpers. Andanernd uuo »uäßig ^e» braucht, belebt der Saft selbst abgestorbene lgralle! Stelle»» iil der Schleimhaut. Dies läßt sich z. Ä. >'» .Halse beobachten. Sie löst Steinbildnngen, gichlische »nt' rheumatische Ablagerungen, lötet Pilzbildnngen lDiph' lherie). Die Blutgefäße zieht sie zusammen, »vorauf ih" blutstillende 5lrasl uud die Rückbildung von Venenerlvel» teruug beruhen. F e i g e u nnd Datteln siud vor» zügliche Nahrungsmittel, ihre besondere Wirkung büßcu sie teilweise durch das Dörren ein. Frisch sino die zc»' kante»» Feigenlörnchen gesund, getrocknet stopfen sie leichl Nieren und Leberkailälcheu. Apfelsine»» »virken »nilder^ anch diese dnrchdringen die Schleimhäull', doch elektrisiere» sie mehr. Die Schalen von Zilroi'e» und Apfelsine» enthalte»» dieselben elellrisiereM'» Bitterstoffe »vie Pfirsiche, »nr bedeutend koiizentrierler u»d erzielen, sparsam gebraucht, dieselbe Wirkung. D^' Apfel, eiue der edelsten Obstgattungen, enthält viel Eisen »ud empfiehlt sich daher bei Bleichsucht zur Unlel' stütznng der Nlntbildung. Er ist reich an Sauerstoil, den er an das Blut abgibt, wodurch er die Lungen täligkeit bei asthmatischen Zuständen erleichtert. V»il' allein aber ernährt er die Milz nnd durch diese das Gehirn. Daher koinmen die glänzenden Erfolge, welche durch eiue 5tosl aus Schrotbrot »nd Hpseln bei Nerve»' liankheite»' erzielt >v»»rden. Auch gilt der Apfel als M'» rnhigniigs' und Schlafmittel n»s gleichem Gr»»»^'-Sollten sich beim Genusse des Apfels Gase bilden, s" sind diese wohl »licht so der Gärung der Frnchl, als vielmehr der Reinigung des Verdannngslauals M»' schreibe». Die B i r n e ist sehr nahrhaft, enthält vie> ,^alk für die Knochenbildung; sie wird hauplsächlich durch oen Speichel gelöst und durch die Nerve» axsgeschiede»' Darum treibt sie stärker Har» als alles andere OW» belästigt aber, schlecht gekaut, deu Magen »nd Darm, verstopft nicht >»ur dieseu, sonder» bei schwacher Nn'le auch die feinen Harnkanälchen. P f l a u m e u lZu'els^' kenj nähreu sehr; sie wirken starktreibend auf deil DarM, daher bei Reizbarkeit desselbeu oder durch Unmäßiglelt Diarrhöe,! entsteheil. Sie reinigen die Darmfalten. D" die Schale»» leicht gären, veranlasse» sie Blähungen, Aus' getriebenheil des Leibes. Bei schwachem Darin sollte» daher die Pslanmen geschält werden. Pfirsiche n»o Aprikosen beleben die Magenwände, rege» dn' Lunge an und vor allem die Leber zur Gallenabs"»' deriiug. Die Schale ist besonders wertvoll. We>»' l r a n v e n lösen und reinigeil das Blut, Lunge, Leber nnd Unterleib. Die Schalen enthalten anregenden Gerd» stosf; fie werden im Magen ausgelangt. Erdbeere» sind reich a» Phosphor, daher vorzügliche Nervenwil. Viel genossen, erregen sie das Blut bis zum Fieber-lNesselfieber durch Erdbeergeuuß.) Die T, o m a t l' «Paradiesapfel) slehl zwischen Obst und Gemüse; sie g")' durch Nieren und Milz und reinigt das Blut u»? Nerveil. Bei Flechleu. Ansschlägen, Ausflüssen uud alle» Art von Blnlverderbnis überlrissl sie beiweitem dc^ Obst. Nüsse geben Nervenfett, besonders die ,Mws' »uß n»d Kokosmilch, wen» beide reif sind. Leioer w^' de»» reise Früchte »»icht versandt. Mandeln u»d Wln' nüsse enthalte»» Blausäure in ihren Schalen, darM» belegen auch letzlere so leicht Hals» und Sliullnbäudc'l nnd veranlassen Heiserkeit, Haselnüsse sind die seiusu'" lind znlräglichsten. Ihnen nahe kommen die Buchecker»- — lTrauun.q.j Am 12. d. M. sand hier t"/' Tranni»g des Herrn Oberleniuanls Leo Pak!<"»"' Fräulein Allna T, r e o , Tochler des Herrn Vaumeistl''-Wilhelm Treo, statt. sPesitzwechscl.j Der hiesige Handelsmann H^^ Josef Iela^in hat sei» Halls samt de» dazn gehörig. Grundslücteil iil Rudnik dem Viehhäudler Herrn I^I^l Popuvi^- um 7<».<»<»l) 1v verlauft. ^'- — lTodcsfall.j Ende Seplember ist in Neunlirch"' de» pensionierte Oberlehrer .Herr Julius P l h a k »» hohen Aller gestorben. Er »var durch nahezu 4<» I"')U au der Volksschule zu Töplitz.Sagor i» .^lraii» bedieüst^' '' lWehrerhöhuna. im Lailiachflusse in Iosefstal! Über Ansuchen der Direktion der Iojesslaler Plipn ^ fabrikell um die uachlrägliche Geuehuiigung der A^'eYl' erhöhuug im Laibachslusse in Jusefslal findet "" 19. d. M. llm 9 Uhr vormittags die lommissw"^ Lolalverhandliiug »inter Intervention eines Staal-' lcchüikerS der La»,desregier»ing an Ort uud Stelle st"! - — lHundekontumaz.j Man berichtet u»s ^.'^ Tscheruembl: Die .Huudekoittumaz im politische» ^' zirke Tschernembl »vurde lau< Erlaß der k. k. ^"»^'-'' regiernng ausgehobe» u»>d bleibt nnr mehr in der ^' ' meinde Tiihor bis zum !5. November l. I. in Gett»"1'' In» Zeilralüne vom 15. April bis 15. ^Oktober >- ^' »vurdeu im ganzen politische» Bezirke Tschernembl »^ 400 Hunde teils vom Wasenmeisler, teils von de» ^'^' tünier» selbst vertilgt. ,.,, n kranke iind erholungsbedürftige Nerufsjäger be> !c)w„en, »^osiir bereits durch die Mithilfe .zahlreicher ^mmer und seiner Mitglieder ein Fonds geschaffen wlnde il», sl'iii^i hnmanilären Bestrebnilgell schon jetzt, y- bls zur endgültigen Erbauung dieses projellierlen «ur. und Relouvaleszenlenheimes i» größerem Uni-iciiige gerecht zn »oerde», hat der Ausschus; des Vereines "IsYIosje», mehrere Freiplätze in zur Behebung nnd ^uung ^^, Bernssjägerlranlheilen geeignete,^ Kur» ^'" c,u "richten, nnd zwar wurden bisher selche Frei» AM nn knrurte Karlsbad nnd im Kurorte Pistlian ^'M).,„, Ungaril, ^schasse». Nähere Anskünsle lMNid^ erleill das Sekretariat des Vereines „Grünes "Ul!,', , Ni,',^ I ^ Singerslraße 18. ^i ^ <^M"tlicher Vortrag.j Gestern abends eröffnete ^ Vmldelsverei» „Merkur" den 'Mlus seiner dies-A, V?"' ^'"Uervorlräge. Vor einem sehr zahlreicl,en "',"'""» sprach der Er'Porlakadeuliler Herr Melchior s^,.."'' l'b"- Amerika nnd dessen Bedeulnng für die "Uw'ttlmlq der Welt-Vollswirlschast. Er faßte mit wi, < -'" ^''Ü "lle sür das Handelslvese» wichtigen s ' "'"'lllchen nnd Verlehrsmomente Südainerikas zu» rssm,.'^ '"'^ ^'"^ s^aun, nachdem er nicht nninter» ,!'Nl^ »alionalökonomische Frage» a» den bevorstehen» ..,, H'!">,bruch des Panama» Isthmus geknüpft hatte, ^ ^iprechnnq Nordainerikas über. Tiefes Land nnd ^s .^>!"u»äßi^ so buntverschiedeilen nnd ökonomisch seil > " ^ "^ geeinten Menschenschichten sind nicht nnr 1 lcwqen Dezennien her das Reiseendziel um, Taufen-^'"".!"l!r Landslente, die dorl ein wohlsilnierles ll'inp' '^f'^ ^'!»noen haben, sonder» es liegt nns anch ^„1, "^Ul'Nvähnlen »virlschafllichen nnd ' nationalen Der < ' ^ ^'"^'" bedeutend näher als Südamerika, schuf,^?^ ^"rlragende wies znm Schlüsse auf das wirt-!n, ^-^' ""l»l"<>o des Ameritaners hin, das auf Hofs-MH.lN'udiqer Arbeilsbelälignng und der pünktlichsten > illernillun^ bernhe nnd deui jeqlicher Pessimismus ün! ^, ^^'!"' l^'<>"e Umstand sei im Hinblick ans die ebeil unter kleinlicher Mut» ^ll t / .""^'l an Initiative, Unternehmungsgeist und brlil^' "^ ^'^ ^' leiden haben, ganz besonders zu ^"rzlqru ~~ Der Vorlrag fand reichlichen Beifall, der '^, ^s H^udelssaunnersesretär Dr. W indis ch e r , writ.!.!' «i ,^s"'lng des Vortragszyklus den von seinen Mus." ^'lsu riiclgelehrteu .Herri, Vortragenden be-das/d ^''""' ^'^'"^^ dariiber Ausdruck gegeben hatte, Vlics,^" ^^"inden des Handelswesens ein nicht anf La,,d' s?s'^'^ s""bern ans selbsterlebte, praktisch im The»« < ^esainmelle Ersahrnngen sich gründendes Nemiili ' ^'" ""be, dankte Herrn Tome für feine N" c,I' l"^''^ ""d !i"b der Hoffnung ^'aum, er werde ''^MM ^hema noch weitere Vorträge folgen lassen, schaft > ^"vicrluro in «aibach.j Von der «euossen-Dittcil, ^"^"ull' >" ^aibach erhallen wir folgende in t>.',. ^,- Die Teilnahlne am Servierknrse, welcher gehalt?., > ^"" '^' November bis 13. Dezember ab» erster ^"^'" "'^' '!'< vollkommen unentgeltlich, ^n wiNe^"^' .U'"den Mitglieder der ^aibacher Gast. K'wie Töchter nnd Söhne dieser Mit-Ho^i, "'"I'chligl. Ausgenommen iverden etwa vierzig lü' s,)'^' ^" oeiu allgemeinen >lnrse, »oelcher aiu hndei, ^ "' bc^'nnt und bis 18. Dezember dauert, ''berbmn, '?' ""^ ^"'l)ler von lraiuischeu (^aslnnrten diej<>,,j'!' V>"^!,"' ^ >"ud l<'d>.ch in erster ^inie auf leilc; j,, ' 'uicksiclil genomiue» werden, welche sich be-NKilw.'i' , ""' Jahre gemeldet hallen, jeooch ob Nauin-"i '^U"esen lverden mnszlen. Nähere Ausliinsle ^rcidi^ ^.^^l"s>"lsch"sl der Gaslwirte in ^aibach, dl'r s^/^^'l^'l-! Wie bereits gemeldet, veranslallel 17. 5 !"",che Musikvereiu „Ljubljana" Sonntag, den der Äilii '"" ^ ^^ abends zu Ehren der (Gründer ^olf.-s!,"'"''schall Vollspnrlei im Hotel „Union" ein belts', ' '" ^"'bindung mit Konzerten nuo Volks-^l"de„,s'!'^'"' '"oral, das vollständige Orchester der ^apeün, ?' ^l)ilharmonie unter ^eitnng der »erren N'i(> ,v' "! s „? " ! ' l<) "nd M a r k n z z i ^ Weilers meh. de„ Ps,,',) ^l^e solvie (hefaugsvereine iniln.'irken. "i»n !^cl,l l ^'"^ '""den die ^äste von Damen in Mtional-IMi^s., <""!' lverden. Der ^ieinertrag ist dem l^e-der .1 . ,'' ^"' ..^"bljana" geividmet.' — Augefichls "^iilbl . "" ^"'""slalliing >)"> s'ch der Musitverein N"vl'»d,l , "" ""schu'deue Wohltäler mit der Bilte ^'l'den l/ '/'" ""^ hener Ge>vinsle zuzuwenden. Diese ^daf.,'.."^' ""d "lorgen von 6 bis 8 Uhr abends in der "^"genm„m?.. "^'"'"'"'"' ""p'tcngasse ^', III, enl- ^ ^b!^in.^'°""' ^" »Tlovcnsta Matica") für ^lier s.'n- ,!7 >'"d ""hezn fertiggeflelll nnd gelangen ^'<'derb^»" ^'"' ^"!"'dnng. '.'l'ocl, anssländige Mil-'""dr,, ^"^ wulleil daher niöglichsl rasch eingesendel ^M'en ^..'^"'''^llich der Landkarte >oird bekannt-"''''Ndmm ',".''/^'ltt'll>,nge>> ohne gleichzeitige (^elo- ^ l^ ^ -n»ctsichl genommen werden kann. ^"riqen ^5 '^""beloucrcin „Mertnr"» >vird anch in, 8^'l1>,en' "d. ^.'""^ Unterricl,ts!urse aktivieren, derei' ^u deil n.i,, "'''lUN'dern unentgeltlich freistehe» wird italienisch"V" ^igen gelange» der Unterrichlsknrs f,n ^'sonderer Nr,"/> / ' ^" l"^ »»lsc'ren >tansmann vo» ?'"klisch,' N,, .?',?'"' '>'< >"wie iiber theoretische nnc '"'ss"'fchaft ''/-'''''.')' ^ Essentiale der .^lau n.anns, 'l „ul Erossuling. Speziell der Lehrturo sin ilalienische Sprache »vird Montag, den !8. d. M., n»i 9 Uhr abends im Vereinslokale im „Narodni Dom" eröffnet werden nnd wird wöchentlich zwei Unterrichts» stunden Montag und Donnerstag) umfassen. " iTanitärco.j Wie uns berichtet »vird, siud Au» sang September in den Ortschaften Mrlvice, Ober» Skopiee nno Vihre, Gemeinde (5erklje, politischer Ve» zirk Gurlfeld, acht Personen nnd vor lnrzein in der Ortschaft Kolrit/., Gemeinde Predassel, volitischer Vezirl >lrainbnrg, ein Mann an Typhns erkrai^ll. letzterer ivurde in das hiesige ^andesspital zur ärztlichen Ve» Handlung abgegeben. Von den im Bezirke Gnrkseld Erkrankten sind bereits fünf Personell wieder genesen nnd drei verblieben noch unter ärztlicher Aufsicht in häuslicher Pflege. Behufs Hintanhallung der Weiter» Verbreitung der Krankheit wurden sanitätspolizeiliche Vorkehrungen getroffen. — Wie man uus mitteilt, ist die in den Ortschaften Ober. nnd Unter-Tenelische, ^rslenik und Pangr^ica, Gemeinde Höslei», politischer Bezirk Krainbnrg, herrschend gewesene TWhusepidemie vollkommen erloschen. Erkrankt waren im ganzen A6 Personen' hievon sind 8<> Personen vollkommen ge» nesen, eine ^rau uud vier Kinder befinden sich in vorgefchritlener Nekonvaleszenz. Das Genesnngsprozenl belrägl demnach 97,2^'; ein Mann isl aeslorben ^2,77^. _,. — Am 8. Seplember !. I. früh »vurde nn der Straße bei ^koflje im politischen Bezirke Eescma i»i Kiisleulaude die deiche eines unbekaunteu Selbstmörders ausgefunden, der sich durch eiuen Revolverschuß in oie liiike Schläfe entleibt hatte. Der Selbstmörder, in dessen Besitze leine Dokumente vorgesunden wurden, war zirka 35 Jahre alt, 17«) Zentimeter hoch, stark ent-wickelt, hatte schwarze Hmire, brauneu stnrkeu Schnurr» barl, am rechten Unterarme eine in der ^ängsrichlnng vom Handgelenke beginnende acht ^entimeter lange Narbe, an der Innenseite des Vorderarmes zwei erbfen. große eingezogene Narben. Die rechte Hand war im Handgelenke derart verrenk», daß der Knöchel des Ellen» beines Heransstand nnd die Hmid „ach innen verbogen erschien. Er trug eiuen nenen schwarzen Sloffanzug nnd schwarzen weichen Hut. Seine Wasche lrug die Märke !^. M. Am Vorabende der Tat sprach er in Hfoslje slovenisch. Nach den Händen zu schließen, dürfte er Schlosser oder elwas ähnliches gewesen sein. Elwaige zweckdienliche Milleilungen über diesen Unbekannten siud beim hiesigen Sladlmagislrale vorznbringe». k< ^ . — <3otschln.q.j Anläßlich eines am 6. d. M. beim Besitzer ^rauz Vidie in Dratschdors, Gemeinde Seise»' berg, abgehaltenen Hochzeitssestes entstand zivischen mehreren Burschen eine Rauferei. Hiebei versetzte der 21 Jahre alte Keuschlerssohn Johann Mehle dem 24 Jahre allen Aesitzerssohne Michael Merlin einen Messerstich in die rechte Haloseite, wodurch er ihm die Schlagader durchschnitt. Merlin blieb an Ort nnd Stelle bewußtlos liegen und starb an Verblutuug i» einigen Minuten. Der Täter wurde dem Gerichte eingeliefert. ll. " sDrei steckbrieflich verfolgte Personen verhaftet.! Dieserlage forschte die Polizei drei steckbrieflich ver-folgte Personen ans, und zwar den 23jährigen, vom hiesigen ü^andesgerichte wegeu Verbrechens der schweren körperlichen Beschädigung verfolgten Alois Simom-n-aus Dolirova, Bezirk Gurkseld, der im Grnberschen Kaua! beschäftigt »var, »veiters den vom hiesigen Bezirks» gerichte wegen Übertretung des Tiebslahles verfolgten 32jährigen Mäher Primus Preset«ik ans St. Martin nnd den 2lljährigen Mäher Matthias Tekav5-i«'' aus Moräutsch. " sslnstatt nach Amerika in den j,!erler>> Dieserlage hielt ein Sicherheilswachmann ans der Südbahnstation einen jungen Burschen an und verhielt ihn znr Aus» weisleiflung. Der Angehaltene, Peter Iskra, geboren in ^abi»'e, Bezirk Volosta, zeigte ein Arbeitsbuch vor, in welchem er die Geburtsdaten geändert halle. Der Ver» haftele, der nach Amerika abreisen wollle, wurde dem ^andesgerichte eingeliefert. " sVerlorenj »vnrde: eine ^wanziglronennote, ein schlvarzseidener Regenschirm, ein goldener Ohrring, eine seidene Pompadonrlasche, ein Geldtäschchen mit N< K Geld nnd ein Geldläschchen mit 8 lv Geld. ^ lGesnndenj »ourde- ei» grauer Hui, ein Regen» schirm, eine Kravatlennadel mit Buchstaben M. P.. eine Pompadourlasche, eine goldeile Brosche nnd ei» Geld-läjchchen mit >8 l< Geld. Theater, Kunst und Literatur. — lIus der deutschen Theatcrtanzlci.j Henle ge» lailgl znnl erstenmale die dreiaktige Komödie „Israel" von Henry Bernstein znr Darstellung. Bernstein, der vielgespielie Aulor der Koniödien „Der Dieb", „Balka-rat" lind „Timson" hat für fein nenesteo Werk einen höchst spannenden Vorwurs gewählt nud iu drei Auf» zügen zn packender Wirkung gebracht. In Paris, Berlin nnd in Wien erzielte das effektvolle Stüct- sensationellen Beifall. Inszeniert wurde das Werk vom Spielleiter Earlo ^elda nnd »eben diesem teilen sich in die Haupt-rolle» Fräulein Bella» nnd Herr Hohenau. '^ lDcutsche Bühne.j Die^ reizvolle Operette „Dic geschiedene ?iran" von !^eo ^all bewährte anch vor» gestern bei der drilleil Ausführung ihre ^ngkras!. Dae Hans »oar ausgezeichnet besucht und die Glanznummern schlngen zündend ei». Es gab viele» nnd herzlichen Bei» fall, Hervorrufe und Wiederholungen. "" ,!>" vou Flers «nd Caillavet zum ziveilenmale gespielt »oerden. — Sonntag nachmittag? führt der Verein „1..iu^Ki ocloi-" zum erstenmale Anton Medveds Originaldrama „(ii-nu^l<>radisch, !4. Oktober. Von dem gchrigen 'jiige Nr 27«0 sind im Kilometer 107 in der Strecke Popowit'.—.^ralschowitz der Linie Vrnnn—Vlarapaß die Loköinotive mit dein Tender und dreizehn Wage» entgleist. Ein Lokomotivführer und ein Heizer wurden gelölel, der ^ugssührer »nd ein Manipnlant verlel'.l. An der Unfallstelle »vird uingestiegen. Die Post. und Eilgüter werden übertrage». Die Nerguugsnrbetten haben die Nacht hindurch gedauert. Der Vertehr wird heute mittags im vollen Umfange wieder ausgenommen Budapest, 14. Oktober. Nach einem Kommunique der königlichen ^laalsbahndiretlion ist gestern abends be, der Statwn Vecses der von Klausenburg lcmime,,^ Uaibacker Neituna Nr. 236. 2124 15. Oktober 1909. Tchncllzuq 3ir. 511 mit der Lok^nwtwc des Nanqicr-lastzuqes Nr. 6545 zusannncnqcswßen. Zwei Plistbcdu'n. stcte wurdcl, schwer, vier Postaiu^stellte und vier Rei. sende leicht verletzt. Beide ^konwtiocn, drei Pcictwaqen, ,',wei Pc>st>uaqen nnd ein Personenwaqen enlqleisten und wurden deschädiqt. Tcr Perslineiwerlehr wurde die Nacht hindurch durch Umsteiqeu cinsrechterhallen. Um halb I Uhr früh war die Strecke wieder Ulillkmnmen frei. Der Zusammenstoß ist durch om^eiliqev ^ahrtsiqnal und Nichtdeachtunq der ;1tanqierUl)rschriften verursacht wor. den. Der schuldiqe dieilsthabende Beamte und der ZuqZ» führer wurden üum Dienste suspendiert. Tarajcvo, t4. Oktuber. Nach einer Meldung der Direktion der bosnisch.herccquuinischen Staatsbahnen ist qestern früh der rwn Bosnisch.Nrod abgeqanqene Militärzug aus bisher unbelauuler Ursache vvr Lupu° janiea mit sieben Waqeu entgleist. Hiebei wurde eiu ^nfallterist des 57. Infanterieregiments, der mit drei Kameraden aus einem entgleisten Wagen heraussprang, durch das Umstürzen des uachfolgeudeu Wagens ge-lötet, die übrigeu leicht verletzt. Der Zugsvertehr erlitt durch den Unfall nur eine kleine Unterbrechung. Erdbeben. Äclqrad, 14. Oktober. Um halb 4 Uhr früh wurde hier ein heftiges wellenförmiges Erdbeben verfpürl. ">n Barcelona wurde am l3. d. M. der Buchhänd« ler Ferrer hingerichtet. Die Anklage gegen ihn hatte auf Anstiftung der anarchistischen Altwn in Vareeluua qe» lautet. Der Angeklagte erklärte, daß er dem Anarchis-luus gäuzlich ferustehe nnd daß seine Anwesenheil in Bareelona keinerlei politischen, sondern lediglich geschäst. lichen Zwecken gegolten habe. Doch soll aus seiner sai-sicrten Korrespondenz hervorgegangen sein, daß er mit den Führern der Propaganda der Tat in Verbindung stand und maßgebenden (Hinfluß übte, wie er auch fchon nach dem Attentat, das auf das Künigspaar beim Hoch» zcilszug verübt wurde, iu eine Untersuchung gezogen wurden war, bei der allerdings leine Beweise gegen ihn erbracht werden konnten. — Ans Anlaß der Hinrichtung lau» es, wie die uns vorliegenden telegraphischen Meldungen besagen, in verschiedenen Städten in Frankreich sowie in Italien zu großen Kundgebungen und Arbeits» einstellungen. In Trieft wurde gestern für einen halben Tag der Generalstreik proklamiert. Alle öffentlichen lokale und Geschäfte wurden geschlossen. Die Demon» stranten zertrümmerteil in verschiedenen Stadtteilen die Fensterscheiben. Es kam zu Zusammenstößen mit der Wache, die auch mit Steinen beworfcn wurde. Hie» durch wurde ein Nachmann schwer verletzt. Im ganzen erfolgten 54 Verhaftungen. Vecantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Blutarmut. Beheben Sic diese hartnäckige Krankheit mit SCOTTS EMULSION, ehe sie zu weit gegangen ist. Wer SCOTTS EMULSION zum ersten Male nimmt, wird überrascht Bein, wie schnell die Wangen wieder rosig und voll werden und wie rasch sich neuer Mut und frische Lebenslust bemerkbar machen. Ausschließlich die reinsten Bestandteile kommen in (aän)*-! Scotts Emulsion fzur Verwendung und durch das eigenartige SCOTT'schc Zubereitungsverfahren werden diese zu einer wohlschmeckenden und leichtverdaulichen Emulsion verarbeitet. — Dies ist das Geheimnis der unzähligen Krfolgc, die mit SCOTTS EMULSION weit und breit erzielt worden, wo diese gegen Blutarmiit genommen wird. SCOTTS EMULSION hat sich mit Recht den Ruf einer unüber-Ecbt nur mit dieicr trefflichen Mustcromulsiou erworben. Alarke— dem Fischer -alsGarantiezeichen prßjS faf OFJQIRalftBSCliE Z H 5D lt. deBKCOTTschenVfir- sahro.iiR! In allen Apotheken käuflich. WM Mitdenveilagen:M H )V Monatlich2hefte! . 6i" ^".. Ä W ^I «ompletter Jahr- «frauenwe . MMMgang Mar, 7.2ft. A„3 der 3eit ^UM vurch alle vuch- fur die Ze.t. >WWW Handlungen und Ver Naturfreund. poftanftalten zu vüchertisch. W^W beziehen. """^ MDM ^^^^" 2^u beziehen clurck lg. V. IKleinmMs ^ 5e»^ >venn das Husten. Räuspenl. Nicszcn und Stöhnen in» » » Xfonzcrtsaal lind im Theater c,ar lein Ende mhmett ^^» will. Wer crlältet ist. der sollte darum immer FaYK ,^> echte Sodcuec Mineral - Pastillen mitnehmen und ge« >^^ brauchen, statt der Bonbons, die meist nur den vm» ^^ reizen, ssays echte Sodencr heben jeden R«z ichneu ^^> auf. tun den Schleimhäuten wohl. wirken auch vor» züsslich auf die MaaMnrrveu, lösen und lassen leine« ^>«M Natarrh auslonnuen, ssays echte Sodeuer find sur W , üronzert. und Theaterbesucher unentbehrlich. Man »^» tauft sie sin X l 2b die Schachtel in aNcu Ävothelen, ^^ Drosscrien und Mincralwasserhandlunsseu. Genera!« » » refträsenianz für Österreich-Unnarn: W. Th. ^«"0"!' » » Wien, IV/1, Grohe Ncu«asse 17, ^5058) ^-1 Verstorbene. Am 1!l. Oltober. Maria Vonciua, Dienftmädchc«^ 24 I,. Millositstrasze 17. Am 14. Oltobe r. Andreas Medvcdie, Knecht. l>5 ,f^ NadejMtraßc 11. — Gertrud Gerse. Inwohnerin. 7.l ^ Radehkustraßc 11. Frau, Oerm,-, Noudultcurssohu, ' ^ Nauinlarssasse 12, ImZivilspitalc: Am 12. Oktober. Oslar Vergant, ssialer. '0 I Landcstheater in Laibach. 7. Vorstellung, Ungerader !"5 Heute Freitag den 15. Dltober WM' Teusatiouönovität! -W» Zimi rrstcumllle: Israel. Komödie iu drei Auszüge,, von Henry Vernstein, Ansang halb 8 Uhr. (5ndc nach 10 Uhr. Meteorologische Beobachtungen in klaibach Sechiihe 30« 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 ium. ,< 2 u. N. 73K-1 ! t? ü! SSO. mäßiss! halb'wv^ '^ « U. Ab. 73« s,! 12 0, SO. schwach ! bewvllt __^ !b.> 7 U. F. 73U-7 ! U-0 NNO,schwach Nebel l)0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur betragt l3'7°, Normale 10 8°. ^ marl, Kälnten und K rc, i n: Wechselnd bewöllt. mähige W'»de, tühl. stellenweise Murgenuebel. schönes Wetter; für das MsteN' laud: Schönes Wetter, mäßige Winde, vorerst uocl, 'chlc^ allmähliche Besserung. Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Kursblattej vom 14. Oktober 1909. Die notierten Kurse verstellen sicb in Krmieüwäliruna Die Nutieruna lämtlicher Ält>!>» »üb der ..Diverlen i!o!c" verNcl)l Ncti uer Ntüll. «c!d Ware NUgemeine Staats« schuld. «inheitliche Ncxte: »«, lonvcr. steuerfrei, Kronen (Mai-Nov.) per Kaile . . 84 «<1 SL — dttto (IHnn.-Iuli) p«r Kasse S4 7b »5 9b »'««/, ü. W. Noten (Febr.-Nug.) per »assc......»8 0b s« 2b !-»" „ «. W, Silber («pril Olt.) per Kasse......Sü lö 98 35 l8»Ner Ttaatslose 5 Staatsschuld d. i. «eichs. rate vertretene» König» reiche nnd Länder. ^sterr. «uldrentc fteuersr,, G old per «asse . . . , 4°/„ N« 4b ,,««!> Oslerr. Rente in Kronenw, stfr.. per Kasse.....4"/, 94 »l> 9b-- detto per Ultimo , . . 4"/„ S4 60 »b--«dst, Investition«.Nente. stfr.. l»r. p«r Kasse . . ,'/,»/, «4 zz yz.zz ollsch«1tnn,en. ilisabcth-Vahn i. G.. stcuerfr,. zu1U0U0fl.....4«/„ —'- —-- !^ranz Ioseph-Vahn in Silber (div. St.) . . , . 5'/4»/„ Hl» 4«, 19-40 «aliz. Karl Ludwig-Bahn (div. Stulle) »lonen . . , 4«/<> 94 7b vb 75 »iudolf-Vahn in Kronenwähr. fteuerfr. (div. St.) . . 4"/« 94 so 9b S« «orarlberger «ahn. stfr,, 400 und 2000 Kronen . . 4°/„ 9l 9k> 9b Sl ^n lt»»t»schuldntlschrtibnngln «»geftlnlplltt GlsnlillhN'A^tiln tlilabeth-V. 200 fl. KM. b'/<°/„ von 400 Kr.....4t>« " «4 - detlo einz Vudwei« 20« fl. «, W. T, 5>/^/„ .... 42« - 428 -detto Lal>b»rg lirol 200 fl, °. «i. S. 5°/„ ... .420 — 422'-prem«al Nahn «na u. 2000 Kr. ^/" ......191 — 192 - ! Geld Ware D»» zlaale zu» Zahlung übn» n«»n>ln» »llt»b»HN'Pt<»lltät»- Gbllgallontu. «öhm. Nestbahn, «m. I8»b. 400. 2000 u. 10.000 Kr. 4°/n 95, 4b «S 4b «tlisabeth Nahn S00 „. 3000 Vl. 4 ab 10«/„......,16 0.°, «17 05 Elisabeth-Nahn 400 u, 2000 V?. 4"/„........N5> 7b NL'75 Ferdinands-Norbbahn detto Vm, 1804 Sb-ob 9« «b Franz Ioseph-Vahn Vm 1884 (biv. St.) Silb. 4"/„. . . 9ö 6« 9« ec> Galizische Karl Liidwia - Aaln, (div. Et.) Silb. 4"/^. . . 949« 9b U« Ung.-galiz. Vahn 200 fl. S, 5"/„ <0'U!,-40 detfu 400 u. 5000 Nr. «>/,"/„ 8« 10 8?'10 «8°rarlberger Vahn — li5'2U 4°/„ dettu per Ultimo I>3>—>,3 20 4"/„ ungar. Rente in Kronen- wühr. stfr. per Kasse . . 91 so 92 -4°/« detto per Ultimo 91 ?b 91 l>b b'/,"/« dettu per Kasse 82-1« 82 3>' Ungar. Prämien.Nnl. i^ 100 fl. 210 b'i214 bO txtto ^ 50 fl 2!0b0«,4l>c Iheih-«ea.-«o!e 4"^, . . . . 14b 25 l49 2k> 4",„ unaar, Erundentl.'Oblig. 91 95 9295 4"/« trollt, u, slav, Vrdentl,-Obl. 94 — 9b — Andere öffentliche Nnleyen. Bosn. Lanbes>Anl. (div.) 4°/» »l>!>c> 9290 Bo«,!..b,ercea, itisenb. -Lande«- Nnlehen /,°/„ . . »9 35 100-35 5"/„ Lonau-Neg.-Nnleche 1878 10«-- --— Wiener Verlehrs-Nnl. . , 4"/„ 94 80 9b 80 bett« im« 4°/, 94 ec: 9b «0 «lnlehen der Stadt Wien . . ly,'4010240 detto (3. oder G.) 1874 120-— ,21^— detto (1894).....«».,<, «4,o detto («a«) U. I. ,898 . »5-25 9« 2b detto (Vleltr.) v. I. I90N 95bb »«bb detto (Inu.-Ll.) v.J.1902 9«-4<, 9?-3b Vürsebau-Nnlehen verloib. 4"/„ 9«-?b 97 ?b Russische Etaatsanl. v. I. »90S f. 100 Kr. p. K. . . 5»/» — . ---bettn per Ultimo .. 5«/, 100 2k> 100'?b Vulg. Staat« -Hypothelar Änl. 1892......«"/n 123 2b 12» 50 Veld Ware Äulg. Siaatl - Woldanleihe 1907 !. 100 Kr. . , 4','Vl, 93- 94- Pfandbriefe usw. Vobenlr.,alla.I.vl.4"/„ 94 7k> 9b 75 Bühm. Hypothelenb. veil, 4"/„ 9710 97-80 Nentrnl-Aod.-Kred.-Bl., österr., i5 I. verl.....4>/,"/„ lm-bo I0i!bo detto «5 I, verl. , . . 4"/„ 96'7b 97-?b Krcd.-Inst.. österr,. f,Vrrl.-Unt. u. össcntl, «ib. Kat. ^,, 4"/« 93 2o 94-b« Landeib, d, Kön, Valiju-n und Lodom. 57>/, I. rüclz. 4°/„ 94 4n 9b'4O Mähr. Hypotheken», verl. 4°/^ 9« 4^ 9?'— N.-oslerr. Landes-Hhp.-Änst. 4«/» 9U'5« 97-50 detlo inl!, 2«/s, Pr. vcrl. »>/,"/,, 8?bN ««-b« detto K, Schuldsch. verl. 3>/,"/<> 8?b>! 8«-b« detto verl......4"/» 96 2b 97-üü Osterr.-ungar. »lwül 50 Jahre vcrl. 4°/l> ö. W..... 98-l5> 9»' Vodenlreblt-Lose Em. I8«0 252 7b 2«» 2b delto lim, 1889 269-- 27b — 5°/n Lonau-Neg.ll,-Lose 100 fl, 2S!!-2b 27b-25 Serb. Präm.-Anl.p, 100Fr.»«/„ 9b'b«i I01-b0 Pnotrzw»llchk f»se. Vudap.-Basilila (Tombau) 5> sl. 22 «0 24-«^ Kreditlose 100 fl...... 512'- b22-- Clary-Lose 40 fl, KM, . . . 175'— 185'- oiener Lose 40 '— Palffy-Lose 40 fl. KM. . . . 220— 230'- Roten Nrcuz, öst, Ges. u, 10 fl, b»>-5l> SUbO Roten Kreuz, ung. Ges, v. 5 fl, 3b'— 39'- «ubolf-Lose 10 fl...... «7>b0 7»-b0 LalmLosc 40 fl, KM , , , 2?b— 2t">-lurl, E.-Ä.-Anl.PrHm.-Oblig, 400 Fr, per Kossc , . , —'- -'— detto per Medio . . . 20l!'7l> 203 ?b Geld Ware Wiener Komm.-Lose v. I. 1874 b37-- b47 — Vew.-Sch. d. 8"/„ Präm.-Schuld d. «odenlr.-Nnst. Vm. 1889 87-— 91 — Aktien. Illln»por<'zlnlernl!i«nnztn. «ussia-Tepliyer «Lisenb. 500 sl. 2220-— «240-- Äühmische Norbbahn 150 sl. . —-— - -— Vuschtiehrader — Donau - Tampfschiffahrts - Ges., 1.. l. l. priv., 500 fl. KM. 1N34-- 1041'- D„x Bodenbacher " Kaschau - Oderberger Eisenbahn 200fl. S....... ,62'— »64-. Lcmb. - L^ern,- Jassy-Tisenbahn- Gesellschaft. 200 fl. O. . . bb9-- b6t-- loyb, üst.. Trieft, 500 fl.. KM. b42 > - b48--> Oslcrr. Nordwestbahu 200 sl. S. - - —-- detto (lit. IY 20»sl, L.p. Ult. —-- —— Prag-D»ler '247b Lüdnorddeutsche Verb- —-— betto per Ultimo b»9 60 540 «a «Uodenlr. Anst. üst., »00 K^. . 1170- ll?3-^ Zentr.-Bod.-Kredbi. öst., 200 fl. b7?>— b?9>-Kreditanstalt für Handel und Vewerbe, 320 Kr., per Nasse —-- -'- dettu per Ultimo 6«l» 2b 663'2b Nreditbanl, ung. allg., 200 fl. 767-— 7Y«'- Lepositenbanl, alla., 200 fl. . 4«3 - - 4«e- Eilompte - Gesellschaft, nieder- österr.. 400 Kr..... «2»— «3o 70 Giro- u, Kassenverei», Wiener, 200 sl........ 4«4-, . 4«?'— Hhpothelenbanl. üst. 20«»r. b"/n 30b-- 308--Kändeibanl, vsterr.. 200 s!.. per Kasse....... --— —-- detto per Ultimo 492— 493-„Merlur". Wechselstub.-Ultien- Gesellschaft. 200 fl. . . . s>27— S3i — Ofteir..ungar. Banl 1400 «lr. 1770-— »780 — Unionbaill 20« jl...... b7s5l> .^?» ^? Uilionbanl. böhmische 10« 1l. . L48'bl> ^^^ Verlehrsbanl, allg., 14« fl.. . »4« t»0 ^'^ znlulsttlk.f.nltruthmnn,«. Bauaesellsch., allg. üst.. 100 fl. 2»2 — «os'^ Bnix.cr Kohlcnbergb. Ges. 100fl. 7b4-- 7c>s— lti!e!!bah!werlchr«.«ns3' ltlb°" Moula»-Oes., «st. alpine 100 fl. 732 — 753" „Poldi-Hiitle". Ticaelgnhstahl- F.-A.-O, «00 fl..... bv4-- b""' PraaerEifen-Industrie-Veselllch. ._ ^. 20« sl........ 2857'- s»«7 Rima- Murant, - Salgo-Iarjaner .. ,^n «kisenw, 100 fl..... e»0bo eu<^ Lalgo-Tarj. Steinkohlen 100 fl. rerm >^,^z Dtutsche Banlplähe .... 117-55 '" <, Italienische BankplHhe . . , 94-90 «^». iionbon........ 2"^"il.«0 Pari»......... 9l> 4?> "7h Zt. Petersburg...... 25b - -^.^ Zürich »nd Basel..... 9535 »° Valute«. ., Dukaten........ »1»? '«!ss 20.Flll»lcn-Stü '. ^ Deutsche Reichebanlnoten . , H?'b5 >' .^z Italienische Banknoten . . . »b"' ^e I AVt7«R*Ct"*il^"t*"*to'l*^""fprlorlt*ten' 0 J* ^- Mayer 0 Privat-Depots (Safe-Deposits) I I ' l"« -vtC" —Vlaen und v"lut^- f Bank- und Wechsler^schAft f unter eigen.m VihcKIu. der Ptrt»" I fc^___________ I^nlbnch, StritnrcMKH«'.___________**_____Vtr/Intunj ni Blf6iill|ii ;¦ luti lirrnt ntf nf lln l»it». ^J Laibacher ^eituna Nr. 236. 2125 15. Oktober 1909. Ausweis über den Stand der Tierseuchen in strain für die Zeit vom 2. bis 9. Oltober 190L Es herrscht: der «otlauf der Tchweine im Nezirle Guttschee in den Gemeinden Mitterdorf (1 Geh), Reifnitz (1 Geh.). Sober« Ichltz (2 Geh.); im Vczirle Laibach Umgebnna. in der Gc> memde Verbljene (I Geh.); inl Vezirle Littai in der Gemeinde Schalna (1 Geh.); im Nezirle Rndolfswert in den Gemeinden Dübernil (1 Geh.), Groftlacl (2 Geh.), Seifenberg (1 Geh.); °'e Schweinepest im Vczirtc Gottschce in den Gcineinden Äiittcrdors (!l Geh.), Nesfclthal (l Geh.), Nicderdorf (? Geh.); 'm Pezirle Gurlfeld in den Gemeinden Grohbolina (12 Geh.). ^urtfeld (9 Geh.). Hciligenlrenz (1t! Geh.), Eatez (2 Geh.), Zirkle (30 Geh.); iin Vezirle Krainburg in den Geincinden -VeUlgenlrenz (2 Geh.). Predasscl (4 Geh.), St. Georgen l? Geh.), It. Iodoci (l Geh). Winllcrn (1 Geh.); im Äe« ^"le «ittai in den Gemeinden Dob (1 Geh.), Kreuzdorf (1 Geh.); im Vezirle Radmanusdorf in der Gemeinde Vor. Mllrlt (2 Geh.); im Vezirle Nndolfswert in den Gemeinden -vubermt (1 Geh.), Haidowih (I Geh.); im Vczirle Tjcher. nembl m den Gemeinden Altenmarlt (1 Geh.), Mötlling ^ "'eh.), Tscherncmbl (3 Geh.), Thal (1 Geh.). Erloschen ist: der Milzbrand i,„ Nezirle Gottschee in der Gemeinde Nie» derdorf li Geh.); der Notlauf der Schweine im Vezirle Adclsbcrg in den Gemeinden Adclsberg (1 Geh.). Gote (l Geh.). Hrenowih (1 Geh.). Sluft (1 Geh.); im Vezirtc Gottschce in den Ge-mcinden Niedcrbors (3 Geh.), Soderschitz (2 Geh.); im Ve» zirle Gurlfeld in der Gemeinde Nasscnfuh (2 Geh.); im Nc» zirle Krainlmrg in den Gemeinden Hrastje (1 Geh), Prrdasjel (1 Geh.); im Vezirle Laibach Stadt (1 Geh.); im Bezirke Laibach Ilma.cbnna. in der Gemeinde Horjul (9 Angckonlmcnc Fremde. Grnnb Hotel Union. Am 10. Oltober. Henle. l. u. t. Fregattenlapitnn; Liebe, l. u. l. Frcgattcnleutnant, Pola. ^ Schnidhammcr, Direktor, 3trritl>en, Treo, Ves,. itleindorf. - Fon, Gerichtsrat; Pavsic, Veamter, Gürz. — Zbusnil, Pfarrer, Hinje. — Nm-brozit, Pno., Mojstrana. — Matafic, Pfarrer. Grizaoe. — Coetlo, Kanonilus, Nooi. — Dr. Kaisersberger, Arzt, Teplitz. — Dr. Arejc, Advokat, Nlagenfurt, — Geröal, Ing.; Simomic, Priv.. Fricdau. - Marjola, Fabrilsleiter. Naitschly. — Poboi, Pfarrer. Tnbalj. - Ivantic, Bes., Zwischenwassern. — Pevc, Kfm., Gottfchec. — Schenl. Wolfram. Kslte.; «oller. Huhserl, Blumenthal. Steiner. Spieql. Schwarz. Fischer, Breuer, Milsch. Pelarel, Feilhnber. Njde., Wien. — Kranberger, Rjdr., Linz. - Dotter. Rsdr. Marburg. — Schlcnzig. Rsdr., ttarbitz. - Pazossly, Rsdr., Graz. Am 11. Oltober. Dr. Polmsel, Richter, Ratschach. Hladnil, Pfarrer, Treffen. — Kosak, Vesitzer. Grohlupp. - Pavlica, Oberlehrer, Reichenberg. — Ujevic. Pfarrer, Za> stvozd. — Kulic, itanonilus. Omis ^Dalmatirn). — Rigoni, Pfarrer. Delnice. — Muracit, Pfarrer, Lolve. - Naminger. Architekt, Straßburg, — Giahin, Kfm., Dignano. — Corenty. Ungar, Meller. itflte., Trieft. — Badacht. Ing.; itlchne. Kfm.; Rubel. Leßner. Tulöf, Weiler, gelinger. Rödlich, Rosen» blatt, Hiibner, .Nredons, Reiner, Rsd,, Wien. — Neumann, Sylora, Rsdc., Prag. - Christof. Rsdr.. Haida. — Loch, Rsdr.. Graz. — Hermann, Vurenuchef, Zwischenwässern, - Navnilai, Bautechnilcr, Domschale. — Srsen, Baumeister, Radomlje. — Kern, Rsbr.. Trieft.