BWErarm»: m wpi MnrgR ^üm Amtliches Organ d«« *• Nr* 6, Firtirull 25.«7, 25-68, ^25-69. Ab 18.30 UlWIftt dlfe achHftIeiWrt| huf auf Fetnruf Nr. 28-67 crrelchbaf. UftyÄrtinÄtft Züschrlfttfl vrarden nicht rückcwandt. -* Bei AfiffÄten tt( da^ Rackpttfto blizülejtlü. — Postscheckkonto Wien Nr, 54.608. Stelrischon Heimatbundes Erech^lht wöchentlich sechsmal als Morgcnteitung (mit Auanahme der IJonn. nnd Feiertage). Be«ügspttis (im vöfaus rahlbar) monatlich RM 2.10 einschl. poatgc-bühr; bei Lieferung Im Streifband «uzflgl. PoHo; bei Abholeti in def Üeschiftiatelle KM 2.—, Altreich durch Post monatlich RM 2.10 zuzflgl. 36 Rpf. Zustellgebühr Ar. 00 Mtorturo-iDrott, lOonnirttag, o. 3I|>H( ig42 d2. da^rganfl 16 Handelsschiffe mit 104000 bil versenkt D*r II«M fTMM Irfolf wiMrär U400I» V6r d«r imtrikaniMllen und «frlkaniwlraii KUtl« AnoriffiMMtmchmiiM an dar OMfraitt wtrkunAiVQil foitgaiatst — lacht brliaithörlga nor* w*Qlicha SChiHa balm PiNthbruchivartMch von Schwadm nach Ingland v«michl*t FilllrefhöUptqual'tlÄr, 8. April. Da« OberkoffliTiiiAdö der Wehrmacht tft fort^^t^ten AfttfrifOfcn ge^efi die amerikaniiche und britische VersOl^fl«* schiftehrt ertleiten d^^he UnVite-bootfe neti6 ^roBe Erfolgt. Sie vers^iikteA 16 feindliche HandelBSchltfe mit iEUsatfi« men 104 000 brt| davon 13 vor der ante^ di« tibrlg^fl vOf d^ afl-lkä-nischen Kflit«, m-benatigriffe sch^ver itrttgenommenen Mo- torenfabrlk an. Ein anderer Luftangriff hatte In der gleichen Nacht eine Spreng-stoffabri'k im rückwärtigen Gebiet des südlichen t'rontabsclinltts zum Ziel. Hallen Und Lagerhäuser des Siprengstoffwcr-kes wurden ebenfalls duroli Bomben schweren Kaiibers getroffen, so daß anüerordentlich iieftige Explosionen und weithin die Nacht erhellende Brände im Abflug von den deutschen Besatzungen beobachtet wurden. 9OO.niiiiz0igali8diiu Ein Flakartillerieverband erzielte seinen 500. Flugzeugabschuft im Osten. Seit l3eginn des Feldzuges gegen die Bolschewisten hat dieser Verband mit seihen Batterien sowohl an der Abwehr feindlicher Flugzeugangriffe, wie auch im Erdkampf gestanden. Gerade in den letzten Wochen hat eine Einheit des erfolgreichen Flakverbandes im Rahmen einer Panzerdivision bei der Abwehr bolschewistischer Angriffe insgesamt 30 feindliche Panzern darunter drei 52-Ton-ner und 23 34-Tonncr, durch direkten Beschufi vernichtet. Die ntMIge Aitwort an Rnox D#r lliA-MatlnMlnitl^r stallt« ,•beträchtlich« Abnahme der U-Bööt-Aitgrlfte an der AtlantlkkUtle" fett Berlin, 8. April, Wiederufn sind sechzehn feindliche Handelsschiffe mit Insgesamt 104000 brt unseren Unterseebooten zum Opfer gefallen, davon allein dreizehn vor der amerikanischen Küste. Unsere U-Boot-Besatzungen, die unablässig am Feind sind und ihm Tag für Tag schwere Verluste zufügen, haben damit dem nordamerikanischen Marineminister Knox die richtige Antwort erteilt. Denn der als Marineminister amtierende Kavallerieoberst Knox, der sclion wiederholt bei seinen leichtsinnigen Attacken erhebliches Pech entwik-kelte, hat sich mit einer überaus gewagten Prophezeiung wieder einmal arg verritten. Nachdem er sich In einem Anflug von Ehrlichkeit zunächst zu dem Teilgeständnis durchgerungeij hatte, daß seit dem tintritt der USA In den Krieg 116 Schiffe an der Atlantik-Küste versenkt worden seien, stellte er die höchst unvorsichtige Behauptung auf, daß die Angriffe von U-Booten der Achse auf die Schiffahrt der Alliierten an der Atlantik-Küste de* Vereinigten Staaten während der letzten Woche beträchtlich abgenommen hätten. Er glaubte hinzufügen t\i können, daß die Abnahme wesentlich den neuesten Schutz- methoden zuzuschreiben sei, die von der nordamerikanischen Marine angewendet werden. 646 900 brt feindlichen Handelsschift's-raumes wurden im Monat März versenkt, wie der Bericht des Oberkommandus der Wehrmacht am 2. April melden konnte, und die heutige Meldung von weiteren 16. Schiffsversenkungen liefert den eindeutigen Beweis, daß der Kampf gegen die feindliche Versorgungsschiffahrt nach wie vor mit nicht nachlassender Schärfe fortgeführt wird. Die J:Vjh:.i!i;itiin-.* de« anierikn-nischen Marinen'-iister^ Knox, das cl'e angebliche »Vcrmlncleriingv Icr Scnifls-verlustte auf die neuen »Schutzmtfthoden« der nordamerikanischen Marine zurückzuführen sei, ist schon angesichts der am 3. April gemeldeten Versenkungen feintl-llclier Kriegsschiffe, unter denen sicli allein acht Zerstörer, drei Korvetten, vier Torpedo- und zwölf Motor-Torpedoboote, acht Bewachungsfahrzeuge und drei Untcrseebootjäger befanden, nur als das zu werten, was sie wirklich if|: nämlich als Wunsch, die schweren nordamerikanischen Tonnageverluste als bedeutungslos hinzustellen und die wachsende Unruhe im amerikanischen Volk zu beschwichtigen. Dentsclie Vorstfisse Im Donezbechen Sewiett ettwärts Charkow lurUckgedrängt besserung der deutschen Stellungen ergab. Die Bolschewisten verloren bei diesen Kämpfen mehrere hundert Tote und Gefangene, Die großen VeHuste der Bolschewisten. Zu den ini Wehrniachtbericht vom 4. April gemeldeten Materialverlusfen der Sowjets wird ergänzend mitgeteilt, daß die deutschen Truppen im ersten Vierteljahr 1942 weit über 6000 Maschinengewehre und Granatwerfer, sowie 300 Panzerbüchsen erbeulet haben. Ein großer Teil dieser I^eute wurde im März gemacht, in dem 2650 Maschinengewehre und Granatwerfer und 161 Panzerbüchsen in deutsche Hände fielen. Darüber hinaus Berlin, 8, April. Wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, brachten überraschend gefülirte deutsche Vorstöße am gestrigen Tage im Donezgebiet den Bolschewisten hohe Verluste. Mehrere feindliche Unterstände wurden gesprengt und zahlreiche Waffen als Beute eingebracht. Ostwärts Charkow warfen deutsche Truppen die Bolschewisten durch umfassenden Angriff in ein Waldgebiet zurück, wo der Feind zunächst Widerstand zu leisten versuchte. Nach hartem Kalnpf mußten sich die Bolschewisten noch weiter bis hinter einen Flußlauf zurückziehen, \^oraUs sich eine wesentliche Ver-j wurden 0300 Pferile cingebrachl. im lUis Japans Waffe gegen Coglands Herrschajt in Indien Im totalen Krieg sind alle Rohstoffe früher oder später kriegswichtig, nicht nur Petroleum, Kautschuk, Steinkohle oder Weizen. Der Pazifik-Krieg tritt in ein Stadium ein, in dem der Besitz über das Reisland Burma eine bedeutende Wendung herbeiführen kann. Reis ist der Grunilnahrungsstoff der asiatischen Volker, Kaum ein Bild hat so stark den Begriff China prägen helfen, wie der Bauer, der im überfluteten Reisfeld steht. China ist das erste Reisland der Welt. Die Produktion übertrifft die after arideren reisbauenden Länder. Man darf ohne weiteres zu dieser Schlußfolgerung gelangen, obwohl seit vielen Jahren kelnr; genauen Ziffern über die chinesischen Reisernten vorliegen. Nach Schätzungen, die allerdings schon wegen des Mangels an einheitlichen Messungen stark auseinanderlaufen, ernlet China in guten Jahren elwa 550 Millionen Doppelzentner iiti Jahr. Das Ergebnis für 1940/41 wird aber nur mit etwa 480 Millionen Doppelzentner abgeschätzt, was Hungersnot für viele Millionen Chinesen bedeutet, ohne daß die Welt Zeit hätte, darüber ein Wort zu verlieren. China ist trotz der gewaltigen Mengen Reis, die es in meist viermaliger Ernte pro Jahr hervorbringt, kein Ausfuhrland, im Gegenteil, difc Küstengebiete ergänzen ihren Bestand vielfach durch Einfuhr. Das zweitgrößte Reisland der l>de, Britisch-lndien, ist noch stärker von der Einfuhr abhängig, vor allem weil in dem letzten Jahrzehnt der Ertrag ständig zurückgegangen ist, obwohl das Land bisher nicht vom Krieg überzogen war. England hat auch in dieser Beziehung versagt. Nach Ziffern, die die Genfer Liga noch kurz vor ihrer endgültigen Einsargung herausgegeben hat, konnte sich Indien in» Jahresdurchschnitt von 1931'35 noch einer Ernte von etwa 480 Millionen Doppelzentner erfreuen, 1037/38 aber lediglich 408 Millionen und im Jahre H)38/3Q mir noch 365 Millionen Doppelzentner in die Scheuer bringen. Die Ernte für 1940 4J wurde in Genf, das gewiß der englischen Verwaltung nichts Schlechtes nachsagen wollte, aber nur auf 333 Millionen Doppelzentner geschätzt. Auch diese Ziffer enthüllt trotz des von London eingehalle-nen planvollen Verschweigens der schwierigen Ernährungslage, daß in der reichsten und größten englischen Kronkolonie im vorigen Jahr Hungersnot geherrscht hat und wohl heule noch herrscht. Schon in guten EnUejahren mußten Indien und Ceylon Reis einführen, Lieferant war Burma, das zwar nach Japan erst an vierter Stelle der rcisproduzierenden Länder steht, aber erheblich mehr ernlele, als seine Bevölkerung verbrauchte. Von einer Jahresernte, die ziemlich stabil um 80 Millionen Doppelzentner lag, wurde ungefähr ein Drittel ausgeführt — nach Indien und Ceylon. Daß sich die Sperre der Reichszufuhr zu einem Zeitpunkt vollzieht, der erstens einem Hungerjahr ein Ende machen sollte und zu dem sich zweitens die Inder für England opfern sollen, macht die Lage für die britischen Gewalthaber in Indien noch schlimmer. Darüber ist man sich in London klar, auch hat Tokio in Betrachtungen zur Gesamtlage iiereils deutlich darauf verwiesen, daß der Kampf um Burma in hohem Grade ein Kampf um den Reis sei. Das Ende der Reiseinfuhr nach Indien schafft in einem Lande, in dem eine Rationierung ebenso wenig möglich ist wie eine planmäßige Anbausteigerung oder ein Ausweichen auf andere l.ebcns-miltel, zwischen Briten und Indern einen auf die Daner unhaltbaren Zustand, Seite Ü t -»Marburger Zeltuns« 9. April \9AJ Nummer 99 Das Ende der Moskauer Wunschträume london gibt mit •in#m Zynismus sondergleichen seine Lügenpraxis lu — Sowjetsiege, die Zeitungsenten waren (j e 11 f, b. April. Monatelang hat Stalin die Massen hatb-ausgebildeter Sowjethorden gegen die > deutschen Winterstellungen anrennen fassen. Hunderttausende wnrden geopfert, ohne das Ziel zu erreichen. Die deutsche?! I'ruppen hielten stand. Und jetzt beginnt man sogar in England einzusehen, daß' die Hoffnungen auf einen Erfolg der Bol-schewistcn getrogen haben. So schreibt die »TimcK« zur La^;c an der Ostfront: >>Dcn Doutschcii war es iMöRlieh, alle strate^;iscli wichlijaiv'n Piinkte 7.U halten. Iis hat den Ansclicin, linß es den Deutschen durchaus gelungen ist, die sowjetische Offensive zum Still-.stanci zu bringen. Die deutschen Angriffe selbst werden hingegen iinnier heftiger und stärker«r. Die »Times« gesteht: »Furchtbare dcut-schc Angriffe ...« lias englische Blatt findet dieses Urteil auch in den letzten Berichten aus Moskau bestäti,ut lind spricht in seinen weiteren Ausfiihrungen von »furchtbaren deutschen Al^g^if^en''^ hebt den Einsatz der l^ift-waffe hervor und njcint schließlich, es sei bewiesen, daß die Deutschen »noch im-n'cr über ungeheure Kräfte verfügten«^. Mit einem Zynismus o.hnegleichen, der typisch für die britische Praxis ist, rückt si) nunmehr in immer deutlicheren Tonen die englische Presse von den bolschewistischen F-rfoIgmeldungen ab, die im Winter von Moskau aus in die Welt gesetzt wurden. Noch schärfer als die »Times« kritisiert z, die Londoner Wochenschrift »Sphcre« die sowjetisch-britischcn I.ügenmethoden. Scharfe Londoner Anklagen gegen britische Berichterstatter Die britische Wochenzeitung nimmt vor allem die Art und Weise unter die Lupe, in der sich die britischen Kriegsberichterstatter in Moskau ihrer Aufgabe einer »wahrheitsgetreuen« Berichterstattung entledigt hätten. Dabei wird unter anderem gesagt, daß man während tier gesamten bolschewistischen Winteroffensive das Bemühen der britischen Korrespondenten in den UdSSR,, in ihren Berichten das Kampfgeschehen zu übertreiben und günstig für die Sowjets darzustellen, habe beobachten können. Tag für Tag während der letzten Wochen halKii die englischen Korrespondenten »ganze Siegespläne« ausgearbeitet und nach Hause geschickt. Dann wiederum sei von ihnen ein eiit-.scheidender Durchbruch oder das nahe Lnde der einen oder anderen deutschen Armee in großen Worten verkündet worden. Wochenlang habe man in England vergeblich auf eine amtliche Bestätigung einer solchen Siegesmeldung gewartet. Ja, noch viel schlimn\er. Oft genug hätten sich die Tatsachen, von denen der eine oruhmreiche« Winteroffensive der Sowjets ist jetzt unter den wärmenden Strahlen der Frühlingssonne in ein nichts zeronnen. Daß London das jetzt jammernd zugibt, ist immerhin ein Zeichen dafür, wie übe! es dort den Leuten zumute ist. Leistungen der japanisdien Wehrmadil Frentfahrl der Militär- und LuftwaffenattacliAs erbracltt* lief« Eindrüclc* '1*0 kio .s. April. l):o von einer lk'siclitigun>:sialiri an die P'ront /Airückgekelirieii Militär- tjnd Lufiwaffcnatiaclics jiabeit bei einem In-lerviüw iiirer ncwundcrun.i; Au'Sdruck über die yläii/cnd an.i;e\\ andte i^trategic der japaiiisclicti Streitkräfte bei ilireiii lasclien \ormarsch in .Maluieii und Nic-deriäiidisch-fJstiiidieii. Die (irup-p,.; der Attacliüs setzte sich /usanniieii aus dem deiftschen Militär-und dem Luftwaffeuuttache, Oberst Kretscliiiier und Ober.st von (iroiiaii. dem iuilieirisclien Militär- und deni Luft-waffenatlaehe Oberst Bertoni und 0!)erst IJruiieiti und dem runKi-niseiien Luft\\af-leii- lind Murineattache Oberst U'adu-!e>cu. Prächtig durcligerührtc Überraschungsangriffe Über seine l"Jiidrücke befragt. su,i;lc Oberst Kretselnner, die japanische Stra-legie habe sich hauptsächlich auf die Tak-lik der ('berraschiingsangriffe gegründet, die an ailen Fronten wunderbar durcli-;.:efiihrt worden sei und durch die die leindliciien Streiik'räite fortwälireiiJ in Hewe^jimu iiehalten wurde. Aulk'rordcnt-licli beeindruckt sei er durch den lioch-stehenden Kainpfj^eisi der iapaniselien Tnippen. der sich bei der Niederriiigiin^ der alliierten Streitkräfte unter L'berwin-Jiing stärkster (ielände- und \>'ittermiss-"lindernisse gezeigt habe. Im Oek'ensal/ /.n den feindlichen Streitkräften habe jeder ein/elne japanische Soklat j^enau gc-'viiilt. für was er kämpfe. Die japanisclien I )schun'.,'e!känipfe und Landnnj^snpcratio-Mcn seien ni der Kriegsiicschichte bei- .vpiellcs. Die »unüberw indliclie« ,|itar-Liiiie und Singapur Oberst Brunetti wies darauf hin, daß die berülimie Jitar-Linie in Malaien, die .uis einer Reihe von Maschinengewehr-bniikern und anderen Befestigungswerken bestand, nach englischer .Annalime die Japaner weni;j:stens drei Monate lang hätte aufhalten srjllen. Mr könne die Bc-stür/.ung der Engländer sehr gut verstehen. als die japanisclien Streitkräfte »li'ese \'erteidigun);>ilinie in einer einzigen Nacht durclibraclien. vrlaube. daß die lapaner besonders bei der Ausführung \<"ni Überraschungsangriffen während der Nacht sehr stark seien. l">er iapanisehe Angriff gegen die Festung Singapur sei iedoch kein Überraschungsangriff gewesen. nn<] die Engländer könnt>cn also auch n cht die F.ntsclnildi«:un.? anführen. daB iie überrascht worden seien. An zwei Tanen im Indisdien Ozean iiiier 20 Scliifle versenkt Die iapanischen .Marincopcrationcn, die am .1. .•\pril morgens mit einem Angriff auf Colombo begannen, dauern an. Es verlautet, daß die bisherigen Vcrlu"?fe auf Seilen des Feindes bereits sehr beträcht-lu'h sind, .Anderseits schcint es. daß die Briten ihren l-loftenrückzug aus den indischen Gewässern angetreten haben. Die japanischen Einheilen führten daher jetzt Angrifl'soperationen gegen die feindlichen Marinesfreitkräfte durch. Auf japanischer Darin heißt es u. a., daß die starken japanischen U-Boot-Flotilien, die im Indischen Ozean Angriffsoperationen ausführen, wahrscheinlich den hastigen Rück-•/tig der Briten beschleunigen, inzwischen schwirrt (s auf Grund der zunehmenden 'I ätigkeit der japanischen Marine im Indischen Ozean in letzter Zeit im Äther vor. Scenotnieldimgen feindlicher Schiffe, in denen japanische werden. Die SOS-Rufe häufen sich besonders seit Angriffe gemeldet Seite sind hierbei, wie es weiter j ^unntag, als der Rundfunksender in Co-audi U-Booic eingesetzt worden. loinbo wiederholt durchgab: »Wir^verden Der Kriegsberichter der japanischen ,M;,n fing Secnotmcld:'i- Nachrichtena^entnr Doniei meldet, daß nn von'Schiffen, die unterwegs waren, Verlaufe der japanischen Alarineoperatio-, jspjtnische K-egsschiffe öeschioi ncn am 5. und 6. April im Indischen Ozean; und ^^Das Schilf ist-getroffen, über 20 feindliche Schiffe versenkt wur-|f.,; hrt-nni. Wir «"nken und mü.ssen o - den und fortgesetzte SOS-Rufe weiterer feindlicher Handelsdampfer zu hören seien. iin Äther schwirrt es von Scenot-nie'dungen Zu den japanischen AAartneoperalionen meldet Domei noch weitere l-jnzclheiten. Schiff \erlassLi''. Die Nr^tmelduni.- i wurden asi Montag noch häufiger, ih einige feindliche Schiffe funkten»Japanische Kriegsschiffe gesichtet. Schickt sof'irt ^;;ll■e!■• Ein anderes feindliches i j.?r.,'i ls?c.\!'" ira.'jK ;/Wo ist o.iU Sv.'li' 1' Ue' Grossangriff auf Malta Die inseifestung zelin Stunden unter dem Bombenliagel deutsclier Kampf- und Sturzicampfllupzeuq B e r 1 i n, 8. April. 1 Die schweren Luftangriffe der letzten j T.'ige auf die militärischen Anlagen der, liisU Malta steigerten sich Dienstag zu' eineni Großangriff, wie ihn AAalta wäh-j rend des Krieges bisher nicht erlebte. | Ihigi'iähr 10 Stunden lagen der Flotten-1 stiiizpunkt La \ alt tta und die Flugplätze im Innei'i, d^r Insei im Bombenangriff deiitsciicr Kampf- und Sturzkainpfflug-•/ciige. TreibstoffreservCn in Brand geworfen Bereits in den Morgenstunden wurden in den Munitionsdepots und .Arsenalen der Halbinsel Senglea Vauer eines Jahres si-chergesteüL Bis zu dem genannten Zeitpunkt betrugen die iaoanischen Verluste 845 Tctc und 1784 Verwundete. Feierlidie Zeremonie zu Blren iler Helden von Pearl Harboiir Zu fahren der neun Helden, die am 8. Dezembej- beim erfolgreichen Angriii japanischer Spezial-U-Bc/ote anf .Pearl jlarbotir in höchster Opferbereitschafi ihr Keben ließen, fand am Mittwoch mittag im Hibiyapark in Tokio eine feierliche Zeremonie dem Shintorltus entsprechend statt. Zwei Ehrenkompanien der kaiserlichen Marine erwiesen den toten Kameraden, die nach iapanischcr Sitte zu Nationallielden und Kriegsgöttern, erhoben wurden, durch Salut die let/.tc Khre, Ati der Zertjmontt; nahmen neben dem Ministerpräsidenten Tojo und dem Marineminister Sliimada die Adiiiiraliiät und (ieneralität sowie die Angehörigen der Gefallenen teil, dre als Gäste der japanischen A^arine in Tckio weilen. Anschiienend an die offizielle Feier .strömte die Bevölkerung Tokios an die W'cihestätte. um sich dort hi tiefer f""hr-lurcht vor den t€ten Helden zu verneigen. Die Kaiserin bedachte die Fanjilieii der gefallenen Helden mit (jescheiiken. Chile wOnsdit Freimdsdiall mit allen Slaalen Santiago de Chile, 8. April Der chilenische .Außenminister betonic bei seinem Empfang, den Staaspräsiden' bei },cincm Empfang, den Staatspräsideni Sondermission gab, die .Außenpolitik Chiles habe von jeher die Harmonie unter den Völkern gesucht, und in diesem Sinne erstrebte Chile die .Aufreehterhaltung der freundschaftlichen Verbindungen mit allen Staaten auf der unverrückbaren Grund-l;ige der unbedingten .\chtung seiner Rechte. In einem Interview das er der chilenischen Presse gab, erklärte Außenminister Barros, Chile wolle eine rein chilenische Politik einhalten, die geleitei werde von den chilenischen Gründen und den chilenischen Zielen und die wesentlich die Auffassung der chilenischen Volksmeinung widerspiegle. Vorpesdrabene Feimlsfelliinoen In Iler Ostcyrenaiiia gerSnml R 0 m, 8. April. Der italienische Wehrmachtbericht gibt bekannt: In der Ostcyrenaika räumte der Feind unter dem Druck unserer Abteilungen einige vorgeschobene Stellungen. Der Flottenstützpunkt Alexandria wurde in der Nacht zum 7. April von Flugzeugen der Achse heftig angegriffen. Zahlreiche' Bomben schwersten Kalibers wurden über dem Hafengebiet abgeworfen und verursachten beträchtliche Schäden an den militärischen und industriellen Anlagen, die zu wiederholten malen getroffen und in Brand gesetz-t wurden. II Omck und N'crlajs* Murburser und PrucketTl- Oc3, III. h. n. — Vcrlacsleiliint*: r.Ko« BnuiiiR:irtn»r* Hauptscliriftletlcr' Anton Ocrscli.ick: hIIc in Marhur," a, d. r»rau. tJndu.Tssc 6 Zur Zeil tüT Nnyelsen die Prcislisle Nr I \om I. luni l^O einiic, ilcr Lleferuni des niiiMes bi»( OcuaU oder Bftriehsslnrime pibl Kernci «u' kucktahluns des Bfzus.'seldeü Nummer 99 »Marb'unrer Zeitung:« 0, April 194? Seite 3 Das war Hauptmann Philipps Rei(oriltag ümr 100. Iuftsi«g — Fünf AbtchUsse an ein^m Tag — Sowjetisch« Ratas waidgerecht „matt* gesetzt Aus dem Leitwerk des Gegners flogen die Fetzen Jiindert Luftsiege! Ks ist ein .stolzer 'l'aji für Hauptmann Philipp, ein sto'.zßr Taji der iiesainten deutschen Jatrüfiie^er, /,u Jereii Besten Philipp gehört. Nach beinern 62. Luftsiejr erhielt er als 33. S'T'I-dat der deutschen W'ehnnaclit das l:i-chcitlaub, nach seinein 80. Luftsies als r.chitr das KichenUiuh mit Schwertern zum Ritterkreuz. Noch im Kleicheii Mo-^at schoß er seinen lüO. Gegner ab. rlauptmann Philipp ist der Typ des jun-.ijen Ja.ijdfHexers, der seine Erfolge niciit nur durch kühnes DrauiKÜngertuin und fa.iL;erisches Können, sondern mindestens ^.hciiso sehr durch iiberleffeiies taktisches henken und Handeln erzielt. Nur selten .keli't er .von einer felTidberuhrnnK ohne ^'^^<}l.l^smeldun}^ zurück, und wenn man seinen Schilderungen zuhört, wie er .seine CieKner im Luftkainpf erlediKt, dann liat man immer das Getühl, dali alle Möj?Iichkciten einberechnet waren und die ückHier schließlich waidiierecht »matt« xesetzt wurden. Der siCKrcIche JagdtHeger erzählt Lassen wir uns von Hauptmann Philipp bericliten, laßt uns hören von jenem Rekordta«, der im Raum von Leningrad drei Linsütze und fünf Abschüsse brachte: v>r)ie beiden ersten Abschüsse des heutigen Tages haben eine Vorgeschichte,« berichtet uns Philipp, »denn das waren zwei Ratiis, denen ich bereits früher ein mal begegnet war und die ich damals aus Mangel an .Benzin leider nicht mehr abschictlen konnte. Ich hatte damals grolJe Materialausladungen auf einem Bahnhof in der Nähe von Leningrad be obachtet, und da ich inicli schon auf dem Riickfhig befand und keine bolschewistischen Maschinen mehr in der Luft waren. verscholl ich meine Munition auf die dort stehenden Züge und Kolonnen. Da starteten plötzlich unten aus einer Waid-ecke htraus drei bolschewistische .lagd-einsitzer. Ich sah sie deutlich starten, aber da ich kaum noch Benzin und auch keine Munition mehr hatte, miilite ich leider nach Hause fliegen, ohne ihre nähere Bekanntschaft gemacht zu haben. ZusaminenstoB mit drei Ri»tas Als nun heute früh wieder freie Jagt für meine Staffel angesetzt war, flog ich wieder zu dem Bahnhof, scholi hinein und schon erschienen wieder die drei Ratas. Diesmal war ich fest entschlossen. sie nicht wieder nach Hause fliegen y.n lassen, und setzte mich hinter sie, bis sie ei-ne Linkskur\'e ansetzten. Da griff ich die annen fliegende Rata an und scholJ. Sofort flo'g das Leitwerk des Gegners fort und die Maschine zeigte eine Rauchfahne. Um nicht selbst von den umherfliegenden Brocken getroffen zu werden, überstieg ich die Rata und sah von oben, wie sie abstürzte und unten auf den» Boden verbrannte. Der sowjetische Pilot steigt aus Die beiden übrig gebliebenen Ratas flogen nun eine Kurve gegen die Sotnic. um mir zu entgehen. Aber ich setzte mich gleich wieder hinter sie und griff die rechts fliegende Maschhie an. Iit diesem Augenblick bemerkte mich der links fliegende Gegner. Aber er dachte gar nicht Ltaran. mich imn seinerseits anzugreifen. sondern verschwand in paniscliem 'l'ages,^ wiederum eine Rata, Sie wullie Schrecken nach unten. Der andere flog den Kainpfverband angreifen, bezahlte noch ehie Weile geradeaus, dann machte er eine Linkskurve und zeigte nur nun sein volles Profil. Auf diesen Augenblick hatte ich gewartet imd begann zu schic-lien. Meine Schüsse lagen sofort gut. deim ich sah. wie aus seinen Tragflächen und seinem Leitwerk die Fetzen herausflogen. Dann ging der bolschewistisclic Jäger in steilem (ileitihig nach imteii weg. Wenige Sekunden später öffnete sich die Kabine und der Mugzeugführev stieg mit dem Fallschirm aus. worauf die Maschine vollends abstürzte. Ich beobachtete dann noch, wie der Flugzeugführer nüt seinem Fallschirm in einen Se^) fiel, dermitten-in einem grCiCeren Snmpf-gebiet liegt. Dort wird er wohl nicht wieder lierausgekoimnen sein. Auch der dritte muß dran glauben Die dritte Rata hatte sich inzwischen aus dem Staube gemacht. Fjne Weile suchte ich noch nach ihr und flog nocli einige Angriffe auf die Fisenbahn. dann war es für inicll Zeit, nach Hause zu fliegen. Das war innnerliin eine erfolg-reiciie Morgenpirscli. W l'K. -\iiin;iluiic; Ki icasbcriclncr W tliciklon i dies aber sehr teuer. Die Maschine gin sofort nach Beschul,! in steilen ("ileiifUig über, fing sich zwar noch eimnal. schlug dann aber in die Bäume und verbrannte. Nr. 4 und 5 am Nachmittag SchlielHicIi startete ich am Nachmittag zum dritten Finsatz, wiederum Beglei-timg eines Jn SS-Verbandes, wobei ich den vierten und fünften Gegner dieses Tages abscliol.1. Auch dies waren wieder Rata-Jagdeinsitzer, die unseren Kampf-Verband angreifen wollten. Die erste Rata zeigte sofort zwei riesige Stichflammen aus beiden Tragflächen und das Leitwerk flog fort. In/wischen versuchte; Nachtiaudvcrband erzielte ileii 5(m. -\bsclinii ein anderer feindlicher .läger. mich anzugreifen. Als ich ihn bemerkte, jiiaclitc er schnell eine Keliitkiirve und flog dann einen groLien Kreis, um so wieder an mich heranzukommen. Ich hatte aber auch eine Kehrtkurve geuuicht und flog ihm entgegen. Da drehte der Gegner plötzlieh eine Rolle. Für Sekunden sah ich den heilgestrichenen Bauch der feindlichen Maschine und hielt sofort meine Waffen hinein. Aus der Rückenlage lier- Vier Stunden später startete ic'i w'ie-|'*"'^ [ Maschine darauihin ab der, um Kantpfflugzeuge zu be'j:leiten. | \ ■ Dabei gab es den dritten Abschuß dieses' Kricgsbericliter [1.-(jelim (PK) Liiiit OKW-Rcriclit ciTaiig HIilticUw cbcl (iiUliici- sL'iiicii !>is JS. iniJ ()l>erlc\itiuiiil /.II Lif)itc'-\\ L'ilJeiifi'ld seinen IS. Iiis Jl. Njclii-iiigdsie^'. liiii N.icliti;i'.idverlnituJ uiucr l'iili-niiiir von (Jcncriillcutniuit K;niiniliiiIi<.T ci-/iclte ilaniil seiiicit .Sdo. Miscliiil.1. l ii^cr liikl /eist (ic|icrulleiUnaiU K;jniinliiil)cr inul reclits ()lict leliiw clicl (jikliicr Kric;:Nhi.Tiv.liicr Oim/ Vom Feiiiüfiiii; eben zurück, wird die Maschine sofort getankt, um zu neuem hinsiit/ bereit /u sein Etwas von der Sowjetkiiclie PK.-.\iifiui1iiiic: Kriessbericlitcr Krncnckc (Wb.) Für >veniKC Tage im Stützpunkt Ms erster hcgrülJt der l^lotilleiichcf dus an-kdnnnendc IJ-Hoot uud seine Hesatzung, Das Reich der Hausfrau im Bolschewistenland stumpfes Vegetieren Die Sowjetküclie liegt hier im ersten Hauslialto Stock einer der Zwei-Parteien-Wohnun-gcn, \\ie sie üblicherweise in (.k'n meisten Hnlz- und SleinhänscM'n einer Sowjetstad? zu finden sind. Sie könnte aueh ebener Frde oder im vierten Stockwerk einer unverputzten bolselu'wisliselien A\ielk:iserne sein. Überall das gleiche Bild Der deutsche Soldat, der Inr knr/e oder längere Zeil in solcher W'ahnung leben nuiß, ist immer wieder über diese^; ll^^eh^t-maß an Unordnung, Unsauberkeil und Sehlatnperei erstiumt, das er in einer Küche, wohljj^emerkj, zn einem Zeiipnnkl, da sie ^ar nicht benutzt wird, voriiiulel. Seil einlegen Tagen wohnen bei der Familie W, deutsche Soldaten. Der .Mann war LagerverWalter, kein y;anz schlechter Beruf bei den Sowjets. Seine Woluumgs-einriclitung ist für hiesige Verhältnisse ansprechend. Wir wissen, (.iaß die Wasserleitungen der Stadt dnrel) die Kriegseinwirkungen des Sommers zerstört sind. Wasser muß oft weit her von Brnnnen geholt wertlen und isj kostbarer und sparsam zuybewirtschaftender Besitz. Wir wissen, das Heizmaterial dieses Landes, Holz, ist in den Städten ein seltener und gesuchter Artikel. Wk wissen auch, daß die Bevölkerung keinen Überfluß an Lebensmitteln hat, ja. daß sie sich sein' nach der Decke strecken nndV naehdem iliu bolschewistischen .Wachtliaber in sinnloser Weise die Vorräte zerstfin oder weggeschleppt haben. Ein Herd für drei Familien ,'\lles die wirkt sich natürlich auf eine Küche aus, mag der Linlliiß auch aul den ersten Blick noch nicht so deutlieh erkennbar sein. Aber ist es eine Begriin-ihnig für (.Üese unglaublichen Zustände':' teni, aufgeweichtem Zeitui)gsn;ipier. bii.*-tet es einen ekelerregenden .\nblick. Am Fenster ein Tisch mit einigen schnuit/i-gen, unanfgewasehcnen Ti'llern. Orobc^ SaLz steht ))l'fen in einer stauhigen (jlas-schale. Auf cinent Siulil ein nii ht ansgc -lecries. verbeultes Wa>cliheckeM. Der Frost iiai auch hier eine lüs^chirlii dar-übergc/ogcn. Aul einer Kisic. in der Kiir-loli'cln auflH'\\ alirt wcrtlcn, siclu ilci |-jnier mil Frisi-liwasser. Den kleinen. liier/uUnule üblichen Hi' eher ninnni die Fr.in vom flerd. zerschlägt t'.ie l-üsscliiclit im Was-sereinicr niui "^chitpfi in ein t'jsengefäß Dann stelli sie den Becher wieder in lien Dreck des Herdes zinlick. Keine Miene in ihrem tiesiclij verrät, il.il^ sie i.la< '"r-slannen in den Augen des /iisehenden Soldaten w ahrgeni)nHiien geschweige tienn hegriiien hat. Sie ist durch die lang-jährige Mangi'lzeit de^ S< iwiclregime^, das den Familien der Stäihe nnil Dmle' gewaltsam den Stempel der Priniilivilä > auf die mutlos; und gleichgültig gewordenen (je.sichler gepr.'igt hal. sinnipf ge w(n-den. Sie macht für sich und ihre Kin tier ein l^ilU-hen Fssen ztirechl. ind: in sie tlie Tiipl'e in d ieFenertmg der großen Kaclielt'ilen einstelii, die zur Behei/niiL; der Zimmer tlienen. Die gar drei Parteien, die sich in Frau in der Heimat. Fj isi seiner gan/eii emer Küche tummeln. Der Herd w irj we-j \ eranlagnng tmd F.r/iehnng nach andei.> gen Knappheit des Brennmaterials niclir ; gewöhnt. Zorn inul l'mnm steigen in ih!;i angeheizt. Fs ist nicht festzustellen, seil [auf, wenn er diese schnmt/.ige Schlampe-wie vielen Tagen hier kleine imd große liei siehi. Dieses Sichgohenla-Ncn de Schmutz, Schlani(>erei und «luclidem der Knmnuindant den Frfolg der steht ein einziger und gar nicht gro-Fcinüfuhrl ücmcldcl hat Hier Herd in dieser Küche, die lür zwei Faseiitöpie ini schniiitzigen Wasser- mul Speiseresten staubig und schmierig mn-herstehen. Fapierfet/en liegen dazwischen, Kiiocheiiresle. ein sclinml/.iges Wäseheseil, eine Schüsse! mit irgcmleiner trüben, gefrorenen Masse, eine winzige Teekanne I mit abgebrocheneiii Henke und dem Resi der vcrbrauchlen TeebläJler, Wie hier »gekocht« wird Daneben, niiU'r dem jelzt wasserlosen Hahn, ist das Abwaschbecken. Ver-sehlaimm uml verschnml/l, mit zerknüll- Sowietlran in ihrem Reich ist aber im /.u einem kleinen Teil die F^dge de Kriegsverhälmisse. L'nserc Soldaten wi-'-sen li.'is. Sie wissen. Cs ist d.ts laneiäh-rige Fehlen einer Frziehimg. die gerai.e für dieses Volk am notwend.igslen gewesen wäre. Sunt dessen frn'clerte il.i^ bol-scliew istische Regime ileii .Niedcrg.ani; ie der Zucht und (►riimmg Die einer K^im pelkaiimier gleichende SowielknJie is auch daiiir ein Beispiel. Kricgshcricliier Di". Franz .\iier (FK) PK.-.\uinalimc; Krivssbcricliier l,aiiiir\^ .i-sci o Iii .\itf üeni l insiit/liafeu einer Ju-S!S-K:intpi'Krii|)r>o an der Osn'ront So Sil!) eines Wdi-j^ens der Fhi.iji>l.(tz aus. ,ils ilie Selmeescitniel/e liegonncn liatte. Ij.iia dar.iui kdimieii die deutschen Maschinen trot/.deni wieder starten mut ilire lionnH-u lemd- wärts tr.tjien , • Stite 4 -Murhurier ZtUuiiÄ« 9. Aprii Nunimer W) ► Id«« und Wirklichkciti, diase* Prohleni Jer Romantik, das noch in die l'rsrQßviitcr-taf{e der au «-It II inenden Biedermeierzeit hln-(irireiclite und ^einc «uk dem rt' •^iiiticreiule Spaniuin^ also wird itr.nier wieder deutlich, so oft lUHii es» unterniiumt. über Mf nvt ciiiern üherlf^eiieti I.fieliBln filnw»g-/uhifbreiten, svie e^ Spielleiter Dr, WarsUz VoUt und JiulUu Broifnnno dei lournaliilenkonoreisn m Vsnidig AiilkrordfintUcli Htarko HoMHiung »»'» /ahlr«lcli«n UliiHlorii /iiiii er^-icn MmIc in dtfr Oeichklite Jtr Prc>*»e wirtj in dt|i Taact) vom lu. IJ, Ai»ril in Nencdti; ein Journalisten- ---------------- - - tnihurt-n duioliKeiilhrt, der nklit orguni- Keiner Neuinszenierung' vnii JüliakespeHres >u(orisoht* Soiinnernnchtstrauinu vprsudite. - Hr. ^'onclern Jen känipfcri.^eheii tÜn^uU der | VVarKit^ dfini der SglilesINwIir deutsche TPr. Robert Wagner, der 4I.S Koinpnujst in (>4/ längst einen uuteii Namen liiit, schriph 'n diesem Riedfrmeier-Shakespeare eine im Meh)di>chen reizvolle Hiihnennnuik, die di^ Oefühlßinoniente sturk unlerslrlch und i«wi-8chen vScherü. Satire, fronie und tieferer HedeutunK^ eine uiusik«llsche Svnllieüe m simnncn unternainn, M-gs ihr in eiu^r subtilen Forme|)Kpr3che mit nioneh^rl&i SchHll<-hyftigkeit auch wirksamst ffclönii. Iias nülinenhild Paul Mpiinert.s inlj[lc d#r Tntentinn der j^pielleitiimK nllxiKetreu, dav»irde in konsequenter Tolge Verzicht ge-Ici.stet. Allerdinfts, die Ttutfe, oh Shukpspcarc ein Miirchenspiel oder ein Satyrspiel sglirieb, hat sein deutscher Übersetzer bereits Gnnsten des Märchenspicles entschieden. Unter den t)arstellern ragten fsclienbrii-cher als Oberon, Xilchf;r iils Titania Mud Adolds eselkopftrugeiider Weher Zettel hervor. Als Pitck (Jurfte sich Hr. Wsvsitic in der von ihm selbst geschaffenen Welt des Scheines be.sonders wohl fühlet). Nxture^ist Ressentiment, lieh er dem ülmkespenrisdien Wort plajitische Schärfe nnj koholOmtlaen Klans. feinen Sensutionserfolg er/ielie Im Schwur-spielhause Alexander Mareis '»Pas lel/te Ahnnteuer«, da« von journalistisclien fallen stark genährt. — der Autor ist Haupt^ .Schriftleiter des fiudwpester Pe^ti Hirlsn ~ ein an sich Bewichtizes Thema mit wirksa-inen Hnhnenmitteln /-nr f>ebntte stellt. Profi, ssor F^eterscn liebt Nora, seine Frau, auf seine Weise. I'r schafft ilir ein Lehen in R«g«i Graz«r Kunftleb«n ioiirnulisteii der jungen Völker /um Ver-liaiidlnnKstlieinu hat, ])le unlierordtütltllcli ■^turke Ikteiüiiiint; von viuleii hundert .iDuniuliMen uu^ /alilrckiis:» Ländern. darujiter Hedeutiniii wird aiiv;li dcir iiuüere Iv'uhtucii de^ Veiiedixer Jouriiulisten-Ivuriifies^cs entsiueelien. dessen nurclir liilniiiKtj in det Hand des FawchisLiscIieii Natinii.iisyndlkats der .loiiriiaii.sten Ita-iiens l.'i.i;, [)lc 'rauiiiiüNStättc selbst Ist der I)<)i;eniialasi ;uu Markusplut/.. Die leierliclie liröniuiiii; tiiidet im fcslKchen K'aliiiicii am l'reita;;. den 10. April, vor-niitta;^^s II l'hr, im ijrülien Ratliaii^saal des l)o;4en|)alasles statt. Naeli den Au-vpraelien de.s Präsidenten ^A-Oliersrnp-I oifiibrer Weil.i-Mcntscliland und des \ i7e|>rjis!denU M (iuirlielmotti-ltallen er-'irfuei der \ i/.e>t'kretar der l'asclii.sti-^elR■n l'artei lialieiis, Kuvusio, die Reilie Jer Vorlriicre. die der AbsteckmiiJ der s'eisti;it*M t'ronteii /wisciicn den .innren Völkern und den pnblizl.stiseben Vertretern einer i.mter;^'elienden Welt dienen. r>en M()liei)mikt des Kongresses bilden dann am J. Ta^re die Anspraclien iiam-liaflcr ciir[>i)äisclit'r Politiker, die den ^'clujldutiteil einer veraiitwortmijs's- imcl ■gewissenlosen Presse am Aushrneb des Krieges und dem 5^eliiek>ul ihrer \ölker enthüllen werden. Der Schlnlltui; iirin^'i wiederum im leieriiclien Rahmen eine Pe.st.sit?.un«. bei der neben dem WiniMer für Volkskuitnr, l'uvolini. der die Kesirede halten wird, l^eijli>i>resseclief hr. llieiricb und der Uesandte Sakunui-.Iai>an da> Wort nehmen vverden.^_ Neuerwerbungen UeK üttumuKemni Muz. Dil' Uerliner nihlhanerin Hfrih;i K'udtjlpb liai L'itien ltbi'nsj.'rolk'n Portra*"-kwpi ilfs liekannlen 1 iicralnrhihtorikers Dr. Tran/ Kmii. Jfr/eif Professor und Dekan iin der l 'niversitäi Heriiri. fiesehatien. Das iJiidwerli des (ieh-lirleii. der boKannt-iiL'li aus Olieiihmaii .slamint mul ans Alt-lianci j^ebürlit!: ist, knnnic ilank einer li- tlfr^tnt dit Totifewtiht« •ineui frtmden überlassen und mit kühlem Blute zu seiner f'r.rnehunß zuriickkahren. wlftiKC Norü Ifht'»' Mit Mclierem Qriif legte l-udwig Anderten seinen .Arzt. ChcRatten und Forscher Dr. Petersen an. nie drei t>pbären klangen in der Qestaltinig des seiner Mittel völlig gewissen Diirstcller}; zu einer befriedigenden Kinhett iiusampien. tiine Uattiri von iebeiidiger Cr-bcheinnng war Annemarie Faber du Faur, die der wenig dankbaren Rolle gegenüber sicli ledoch vor/üKlleh biell, Kin Nobenbuhler von belletristischer Wlrkuns war Peter Ottens Hr. Desfcnfeld, der auch für die se-pflefite WiederKabe dienes fesselnden liüh-nenwerkes uugarischer Proveuien-i: zeichnete. Mit der Neucinstudierunß der Operette ■ UlücUliche Reise«, von Eduard Künnecke wurde den üpurettenfreunden und wer würe dfis. nicht? — eine durch viel Beifall bedenkt« OstefilbcraschunB bereite*. l'^er ganze Apparat des Thuaters wurde aeschickl aufr üfct)oten. alle Effekte mit flumor geladen und teschmäcklörlHOh serviert, ein Verdienst Spielleiter Otto tangerti, der auch «In Reliiör biiroinhftber flauiMftnn ®cht uien«ri«cliei) ,Uapmr' in großer f'ahrt durch die Handlung sleuerte. AI« Heimkehrer aus dem Urwald gewannen Kiwann und KeppHn^er lücht nur die iler/en von Lonü (v. W)cl<) und Anny (Wolf), sondern auch die ihres Publikums. Der Urwald entsandte im entiückenden Tanzproloß seine tropischen BiUten n»cH Graz, die Marion iRUchi mit Ihrer Tanzgruppe im sraziösixelöstcn Qliederspiel verherrlichte. Hans HaniaimK Bühnenbilder lau* berten in bunter Folge eine launige Operett tenwelt auf die Bühne, die den T»ns«rhythmen Künnecke« die nötige Foll« Holten, Pie Tänsf« selbst studierte mit sicherer Nachempflndung der niuslkallbchen Intention Helgo Kolt ein. Arn Pult waltete als 5ipe«iol|st der nioder-nen Taiuop^rette Hanü Hnw«. pie stelrj.sche Landesbühne brachte irnt dem Schauspiel von Rudolf Ahl^rs stumpfe Schwert* Ü^as Opfer), ein Werk tJtif die Bühne, dessen hohes P-tho* als Anruf des I wacheü Uewissens \ofi allen empfunden wurde. ple Ostcrtast ver&chönte festlich' v.elhevolle AnffüHrwng vqn Richard Wagri^ri ^ParsHaN. der ehi Oastsplel d«ti Kummerr söngers der Müiichetier Staataoper. Hani» tlermann Nissen» als Atrifortas brachte. ^ Nis,sen war ein mit prüfun(1«jr Stimme uml \ orzügliclier pelilarnatlou beaabter leldge-bfugter. dennoch aber künigllcher führer de? Ciralsrlttei, dessen herrliches Organ den Wunsch erweckte, ihn auch als Wotan '/-u l'(iren. Erna Recka. eine in glanzvollen Tönen t^chwelsenclt. Kundry (/weiter Akt). Her- scme i r scnaiti nir eu. ucncn u. dünioni.sch wirkender K,lini;- l.uxus und Wol.Ulana, nlti« d,e Prall da- p|8„i,,her Ak^ntuitrunB. Alfred dnrch auch seelisch nu gewinnen. Per Preis . . . • Wünio de,, nr. iMers.,. d„.«r Kl da. Oi.fer '3' .............. .............................rÄni^irerd^e^'Ä,::;-"-^ irrririerii. lan/iellen heiliiitc des Diehleis Iluidrj l-r-|i)y knunnt der .lugendfreund, mit dem er 1das i e a " Fi^rh^r Aiii K-.rnenheyer von« .\U)senm des Linst seineinsaui arbeitete und will ihn ..ie- ^^-e.ten nberwmdenden ^'eieliSLi:anL'S Oherdonau an^ekantt wer- j(;;r Jer Forhchun«: ;;ewinnen. Nuüli \ ieleii tt'n. Aufti ilie (►rtsansirbtensanniilmiü des Irrwegen findet er diesen Weg. Wo je, pf"'N\a{nier i racjition. I.amlesinnsennis ist dureh eine beiner- doch für den Autor das Problem scheinbar [ Im üeikte Waeners gehalten svareii auch Ixfnsu-erte NLMieiwerhnni^ iiereiohert wur- endi.iit. hcKinnt es für den Ziiscliuuer erst j die beiden Norträue, die der Richard Warden, ein ni langes l'reinberg-Pano- v.icli /u entfalten. Dr. Petersen hat Nova j'•ei-'Bund deutscher Frauen veranstaltete, rania in Aijuarell von Josef Ldlbacher. wahrliaft gellebt, ,r~ Kann er nun io leichten Uofrat Max vofi Millenkovlch-Morold Wien DIE FRAU IM ANTILOPENMANTEL :!Sadk nach SääositM 0, Hilft ittr dlf bulMfllOheii ArNlUr la Pcutschland. Zur Ausbildung und Spezialisierung der bulgarischen Arbeiter ni Pcutschland «teilte das Köln*r Industrjehaus Ott.. Wqlff der bulgarischen Regierung 10(1 CM)U Relclismark zur Verflitfung. die vier .laliri' lang im Form von Stipendien an in Deutschland arbeitende bulgarische Arbeltöft Handwerker. Techniker. Kaufitute, Industrielle mw, Äur Veftcimng konmten, 0, Bulgtritn« sQilnlor Aufbuu. Im Rahmen des sozialen Aufbaues wurde am Montag m PUndiv der Orundsteln /u einem modernen Arbelterkrankenhaus gelegt. Ple Kosten des «leplanien Baues betrafen 80 Millionen Lewa, (f, ScHKrlite MaBnahnittti MKsn Volkssohüd* llifie In Orleehofilafid. Zu tebenslünglichem Kerker verurteilte das Oberste Volksgerjclu in Athen den Vgrsitjenden der örotvertei-junghkommisslon« w*eil er provijiorische Brotmarken an Gastwirte und Privatpersonen verkaufte. Sein dunkles Ncbengeschäti brachte ihm bereits eine Million Drachmen ein. Gegen mehrere MQlkarejbesItxer wurden schwere Strafen ausgesprochen, weil sie dit-vorgeschriebene Milchmenge zur Küselierei-tung nicht ablieferten. Ein Jude, der nunde-fleisch als Raucliflejsch verkaufte, wurdt festienonunen und s'elit seiner Bestrafuni; flHHiifttllllllllllllllinilllllMtHIIII^ sprach IfH Saal der Wirtschaftsoberschule über xRlehard Wagner als Künder deutschen VVcsens< und beleuchtete In seinem fe.sRelnd und temperamentvoll gebrachten Ausführungen vor allepi die Idee der Führerschaft, di.: Wagner in seinen Tondranien niedergelegt hat. Stets hat Wagner ein neues Führerethos angestrebt, um es schließlich in» elgenea Ton werk, vor allern Im Parslfal als teure > Erbe der Nachwelt zu hinterlassen. Den /weiten Abend brachte einen Voi-tiag der Kammeraängerln ProfeRsor Aun.i Bahr-Mildenbgrg über das Thenta »Muslim und Gebärde« und wurde datnit gleichzeitig 'in einer Begegnung wohl mit der prominentesten VVagnersängerln überhaupt. Ihrer faszinle-I enden Persönlichkeit geianx es in einem mehr als xwelelnbalbstündlgeni Vortrag, das Publikum völlig in de« Bann ihrer tiefschürfenden Ausführungen zu ziehen, und an Beispielen von einigen der wesentlichsten muslkdramatischen Augenblicke vor allem Wagnerischer Bühnengestalten, den Sinn der Entsprechung aufzuzeigen und zum Miterleben /u steigern. Jubel und Ctidc, von ult und jung dargebracht, war der Lohn für diese genußfrohen Stunden, in deren Dienst sich Kräfte der Opernschule des Stelr'schen MuBiksohulwerkes, sowie Dagmar Schtnedes, die Tochter t^rik Scbnie^ des und KapellnieiHter Albert Kopp (München) gestellt hatten, Kurt t"llldcbrand Mat/ak. -i VtrtivHieliung «Ifr NIcolni'Kon»^''!®. Wegen technischen Schwierigkeiten mußten die NicolalrKonjerte unter Leitung voii Dr. Furtwüngler, die vom 18. bia 3L Apnl aus Anlftß der JabrlutnUertfeier der Wie ner Philharmoniker stattfinden sollten, auf den 21. bis 24. April verBclioben wer den. Vtn ar*' bii I" Uhr i^ dringenden Aufforderung und fuhr dann zum Trokadero In der Hoffnuni», jelenM dort anzutreffen oder m erfahren, wo sie steh aufhielt. Aber im Trokadero wuRte man nichts, denn die Nachricht \on Je-I llüM-rx \oi» lUlLNNIIILmr lilTi MÄNN'lM<--n;4 Leskoys Verbaftunj;' war noeh niebt ■ II I 11 einp.etroffen. ,1.1 ;n, t.y \rri.,g I nn & Mir)!» Konimaiijii- | Ht'rberl mußte sicli in scinem Uüro ent- ^elmldigen, wußte lallte nicht, was er V^in.'ltin ly.iO (,')() j SL IIUlUI^CII, \\ IIIJIC inline llltlll. \\ LI I urisfizung) t sollte, dann rief er nach eini|hpw .re«;iof fiMrt (Irnnilp hielt er die ancenbllekllehe (1 /war einigLMMnaßen, ktjnnte sich alKr .iiii-h in dieser Sprache nicht riclitig aus-ilrui'ken. Ihri-n Andentungen entnahm er, daß sie beftlrehtele, etwas Schrekliclies sei mit dem ■^Tüchterthenv< geschehen, ,i;uf dieses fJesprüches auch gesagt, düß, Grunde hielt er die angenbllekllehe sein Vater schon yegen Mittag dort auf verwirrende Situation aulrecht. Seine Lr^ deni Präsidium gewesen sei, und duD er fahrung sollte ihm reeht geben. ndt der Absicht fortgegangen wJlre, dun Allerdings tat Dr. Köster damit gerade ■ wegen dieser Sache, wegen Jelena das, wogegen Herbert (lontnrd s.cli so sie sei gleich am Morgen fortgegangen,; l-eskny, jtu sprechen. j leidenschaftl^'h gewehrt iMtte: l;r setzte ohne ihr, der Alten, zu sagen, wohin, | Wie gern w iire Herbert bereit gewesen, anstatt der Paragraphen die Herfen der 'iontard eninahm diren VS'orten weiter,' alles für Jelena zu tun! .Aber er war rat-;iaß auch Oblonsky noch in der Nncht los. Um sie 'zit entlasten, was ja in diesem ' . , «< m*. Iii« t .. A __________Ii ^ hier gewesen sei, und das Jelenas En!« seliluli, wL'li'hrr Art innner er sein imn'hle, mit dieser Unterredung zusant-menhing. Herben mai'hte sicli suiurl auf die Suche nach rjodui Dblunsky, er fragte nach ihm im llokl, abe; ir war nicht dort gewesen, l.r binterliel^ Nachricht für ihn, sieh >in-t'.rl an ilin. (iniiiar.l. /w wiMulen, falls die l'alle seine erste Aufgabe gewesen wäre, hätte er auf einen anderen Schuldigen bin- .Wen.schcn in seine Überlegung ein. Er kannte die OefJlhrlichkelt seines Vorgehens, aber er glaubte andererseits die Lage gut genug zu überschauen,' um es weisen müssen, aber weil er Ubemeugt 1 wagen /.u dürfen. Es gab keine andere davon war, daß sein Vater geschossen ............ c!.. !-., n-n.. hatte, würde es ihm unmöglicb sein. Je-ena zu helfen. Lr war verzweifelt. Er Möglichkeit, die Lösung 'zu finden. Meide Schüsse gleichen Kalibers konnten, der .v..„ ..... ____________________Obduktion jiufoige, die auch die zweite hjitte zu gern die Schtdd auf sicli genom-1 Patrone zu Tage gefördert hatte, aus Jemen, ia es würe ihm wie eine Erlösung 1 der der beiden Waffen abgegeben worden erscliictien. alles für die beiden geliebten' sein, pies let/Jere hatte er allcrilings ller- Ho schau ihn riii'iiliea miIIu' Dann ging t AU-nhcheii an» sich /.u nehmen. Aber Je-|lH'rl (loiltard ln'i diesem zweiten Tclc- ■I M. ■ 1 ■ I'-- ):i /ili'ii, \ 'r,!)-/!!.' rinni /iMic iili.TU'b nncli IHK dir ''IcAti'Ji !ena hatte sii'h selb'.t bczti'htinl wuidf ilun (il.niiu'n si lienUen W'f'r plunigespriich, ilai> am N'.uhml gel'imden, w isscu lassen. lg slatl- Nach langem Irren und Umherlaufen war Herbert endlich in seine Wohnung zurückgekqmmen, auch jut/l wußte er noch nicht, was m geschehen liatte. Aber er war nun entschlossen, offen niit dem Vater ^n sprechen, Es mußte sein. Als der Staatsanwalt an der Wohnung''-tür läutete, erhob sich Herbert, um zu öffnen, l-r hatte auf der Chaiselongue gelegen und sich in einer .Art Betäubung^-zustand befunden, der sich als Reaktion auf die Stunden verzweifelter Aufregung mid iniulgv körperlicher Urschüpfung l)ci ihm elnaestcllt hatte, und ata ihn nun das Klingeln aufschreckte, sagte er steh, daß es nur der Vater oder Oblonsky sein konnte, iir sprang sofort auf. Es war aber nicht nur der Vater. Zu seiner tiefsten Verwunderung stand auch Erau Barrat vor der Tür, Sie war die einzige gewesen, die er den ganzen Tag über gern uen'i'öchen btitte, aber er hatte nicht gewußt, wo sie zu finden gewesen war. Wortlos führte er seine Qttste Ins Zimmer nnd machte Licht. Sein Gesicht, der stumpf verzweifelte Blick seiner Augen, verriet den beiden Ankomntenden sofori, daß er alles wußte. Der Vater trat auf ihn ZI! und nahm seine Hand, »Endlich«, sagte er, »treffe icli dich! Höre, Herbert ^ hier, Frau Barrat, die die große Güte hatte, mir In diesen Stmuleii beizustehen, hat mir alles gesagt. Wir müssen nun sehen, was /.u geschelien iiat, mein Jun|.»e. Müssen gemeinsam versn-eben, die V.'a!n"lu'it '/ii linden! Unter v«"' nns ist j.i liereil Nummer 00 ./4as Stadt und £aHd üiwrall lauert das Unaiüdi Ulli altes Sprichwort lautet: »Man weil^j nicjit, wie man von der Well kommiu Würa es nldit angebröcht, mehr über diese ernstt^n Worte nat'hxiitlenken. Täglich lesen wir von Unfällen, tlie nicht nur auf der Arbeltsstelle oder durch Nichtbeachtung der Verkehrsvorschriften auf der Straß«! passieren, auch in der eigenen Wohnung lauern die Unfallgefahrcn auf uns. l>y iitnke ich yii meine Nachbpriii, die eifrig dönjit besohüftiut war, die neuen CiarUnun an den renstern aufzuhängen. Vor lauter Frülilingsfrcude pfiff sie bei lier Arbeit Ihr Liedchen und beachtete nicht, daß ihr kleine« Töchterchen, das nun eben »zu Mutti« wollte, sich an der Leiter zu schaffen machte. Sie sUirzte um und ÄU allem Gllick kam die Trau mit einem schweren Schenkelbruch davon. Und warum mußte dies ßencheheiij' Well man die einfachsten Voriiichtismaßiiahtnen außer Acht Heß. Herr Mtlller, der Mieter über mir, ist der kleine Melsier Hämnierleln, Wo es nur etwas zu basteln gibt, ist er da — ^en Handwerker Ini Haus Kennt er nicht — was ja auch nicht immer der sichtige Standipunkt ist. Nun. gestern abernls trat eine Lichtpaime ein. Trotz neuer SlehermiKen wo'llte der Struni-kreia nicht funktionieren. Wieder sah Herr Müller seine öerufuna, mit seinen Latenkenntnissen einschreiten zu müssen. Begierig suchte er die Leitunfi ah. ' blerte hier, probierte da. fand auch die sclia4haftc Stelle, der er mit seinen! Schraubenschlüssel, der ihm irleichzoitijr als Han^werkszeus für alles dient, zu Leihe rückte. I^Uitzlich erhült er einen elöktrlKchen Schla«, sinkt zusammen und muß ohnmUchtlg: ins Krankenhaus eingeliefert werden. Und warum — fragen wlrV — well dieser Herr Müller eben ein Alleskönner, ehi Tausendsassa, sein möchte. Oerade well er als Nichttach-mann diese Arbeiten ausführte, kümmerte er .sich recht weiii« darum, ob die LeitunR stromlos war. und schon war das Unglück geschehen. Wir fraßen uns, hilft llmi nun das so bekannte Wort vhütte ich 4och?«- Viele Wochen, ja Monate gebt er jetzt als wertvoller Schaffender der deutschön Volksuemehischaft verlo» reii, ganz abgesehen davon, daß er ein «anases Ueben lang schwere Schaden an der Gesundheit davontragen kann. Also — auch diese Hausfrauenarbeiten und Meister Hünmierleni-Oesciiaftc« unter dem Gesichtspunkt »Überall lauert das Unglück';^ betrachten, und man wird ihni in vielen Fälen aus dem Wege gehen können. Mit der gebotenen Vorsicht dienen wir nicht nur uns. sondern auch der Volksgemeinschaft. m. Todesfälle. In seinem Heim in Marburg, tangergasse 21, verschied der 60-iührlge Steuerbeamte 1. H, Max Mertschun. In Hast ist der Oendarmerlebeamte i. R. l'ranz Hansclitsch gestorben, — In Pettau starb im schöpHien Alter von 30 Jahren der Kaufmann und Ortsamtsleiter Josef Kut^ler, — In Saldenhofen vcrschicd der Arzt Dr. Max Pregl. >;.Marbnrjrer Zeftuns« 9. Apnl 1012 Seite 5 Die Untersteiermark im Flaggenschmuck Pttisr d«s •rtUn Jahr«fUg»t der Befreiung Bfi der GroSkundgebunK in Marburg spricht der Gauleiter Festkonzorte In ailen Kreisstädten — Erste Berufung provisorischer Mitglieder des Steirischen Heimatbundes zu endgültigen 10,.10 Uhr fingi'imimnfii /:u iiulu^ii. du du' Siialtürcu dann gesperrt ulmiIcii has Kon/cri beginnt pimki UO Uhr. .•\ni Sonntag liihrtMi vier .Wusik^iine lic'i' Uic crMc Wiederkehr des Hefreiungs. | sind Chor und Orchester dts .Wniburgjr ,äges wird In der gesamten l'ntersteicrv SiadttheaterK. d-^r gemischte Clior d.vi mark festlich begangen. Den lltthepunki iWarburger .Wänneruesiingvcrciiies und der I'ciern bildet In Marburg die Sonnlag,'und eine Strcichcrableilimg des A\usik- den 12. April statlfindende Oroßkundge-biing am Adolf-Hitler-Plati:, bei der Gauleiter und Reichsstatthalter Dr. Siegfried U' i b e r r e i t h e r zur unicrsfeirischen Bevölkerung sprechen wird. Die Belreiungsfeler wird am Sanistag,| nie vcm den II. April in .Marburg mit einem halbstündigen Turmblasen, ausgeführt von einem Miisikzug der VVehrmanflschaft, anf der Dachterrasse des Hotel Adler uni 19 Uhr erftffncl. Ani Abend findet im Versamnilungssii'i /uges ilcr Wehrmannscliall Marburg-Stadt. .'\ls Soli.il tritt Konzcrimcister Arthur .Wiehl (Ora/) auf, Zur .\uiiidiriing gelangen Riehard Wagners Vorspiel zur Oper »Rien/i«, vier Säl/e der 5. Syniplm-Ludwig van Hcelliuven, Mjx |->ruchs Violinkonzert (Solist: Konzertmeister Arthur Michh und zum Abschluß »Wach auf«, Cliur mit Oreliester aus der Uper «Die Meistersinger von NMirnberg-' von Ricliard Wagner. Der Kartenvorverkaui hat in der Dienst- det: Steirischen Heimatbundes ein Teft,! stelle des Amtes \'(>lkbildnng bereits bo-konzert statt, Atiisikaiiseher Leiter int | gönnen. Sändlielie Fcstkon/ertteilnehmer Prof, Hermann l'risch, A\itwirkend'j| werden ersucht, ihre Plätze bis spälcslens DER CHIF DER ZI VIL VER W A LT UN O _Abtoilmig Itir Volkgaufklärung und Pronagand» Dif Bttvölkaruiig d«r Untersteiermark wird anfiiefordort, anlMUlich d»r Befreiiingsf«l«r am 11. und 12. April Ihre Häuser zu beflaKgou und i&s(iloH /u »ohmücken. nie Btllaggung wird von Samstag, d^n Ii. April, IJ Uhr niittuK. .bis Sonntag, den 12, April, abends, durchgeführt. Wehrniunnsehatt und die Sinj;seharen der Deutschen Jugend des Steirisehen lloinidi-biuules von sieiien bis aihl l lir ein .\\(»r-genwecken duicii. L'ni neun l'hr legt tiauleiier iiiul Reuli>-Statthalter Dr. l'ilierreither an den tiiiit (jrabern der beim Linmarseli gefallenen Si)Iiliiteii am Draiivveiler l"riedhiil Kran/.*-nieder. Die (irulll^iinilgehnng am liislnrisclieii .•\d()lf-l litler-Platz um 11 l 'hr hiklet ilen IRihepunkt der liefreiungsfeiern. 1> sprielit der (iaidciter. (ian/ .N\arb'trg wird .sieh an ilieser l"eier beleiligen. LMe liexr.!-keriing wird aufmerksam gemaelit. d;ii'. die (irnrikiiiid^ebiing nicht wie am den Plakaten angekündigt am Sopliieiiplai/: stattfindet, .\iih teehiiiseiieii Ciriiiuteii wurde sie am den .\ilnIi-Uiiler-Plal/ \e:" legt. .■\m .Abend linden in saniiliclieii (Jri--uruppen iles Sieirischen Heimalbunde^ Appelle statt, bei denen den zu eiul^iilii gen Mitgliedern berufenen provisKriselieii Mitgliedern die role .Witgliedskarie in feierlicher l'orni überreicht wird. Frauen und Mädel lernen kochen f-ez. Treml ______ Freiwillige fOr die Waflen'SS Die Waffen-^f stellt für Ihre vollmotorisierten Divisionen laufend i-reiwillige eiu, und zwar für Infanterie, Kavallerie, Artillerie, Panzer, Panzerjager, Pionieic, Kradschützen, i-|ak, Qcbirgs-, .Nachrichten- und Sanitiüstruppen. I^s können sieb nielden: A. Freiwillige auf Kriegszeit (ohne Dienstzeitverpflichtung) vom vollendeten 17. bis zum vollendeten 45. Lebensjahr, vom 17. bis zum vollendeten 25. Lebensjahr nur für Infanterie, Panzer und Nachrichtentruppe (Punker). B. Freiwillige tnit DienstzeitverpHich-tung (viereinhalb Jahre) vom vollendeten 17. bis zum vollendeten 35. I.ebensjahr, U. Preiwiliiige mit Dienstzeitverpflich-tuiig (zwölf Jahre) vom vollendeten 17. bis '/um vollendeten 23. Lebensjahr. Der Dienst In der Waffen-ist Wehrdienst, Den i-relwilligen stehen bei Bewahrung die Unterführer- und I'ührerlauf-bahn sowie verschiedene Sonderlaufbah-neii offen. Die l'ürsorgc und Versorgung ist gesetzlich geregelt. Die Hinstellungsbedingiingen sind 'iw ersehen aus einem ausführlichen Merkblatt, das anzufordern Ist bei allen Dienststellen der allgemeinen ff, der Polizei, der Üendarmerle und Insbesondere bei der zuständigen lürgänzungsstelk* der Waffen-die Meldungen von Bewerbern mündlich oder schriftlich entgegennimmt. B«i d«n Kur/kuclikursen >\ iele Köche verderben den Urci> i^l ein bekanntes Sprichwort, Iis heiüi aber auch; »Ausnahmen bestiUigcii die Regel.« Und da nnill man gleich feststellen, dal] die jungen Köchinnen, die in dem vom Mädelwerk im Zusammenarbeiten mit dem Amt l'rauen veran.stalleten Kocli-kursen ihre laufend erworbene Kmi-^t ausüben, zu diesen Aiisiiahmen /.ählen. Kin ßesucli des Kochkurses In der Vik-tringhofgasse in Marbur:.? kami darüber belehren. W ie bei den Heinzelmännclieii war dieses Schaffen. Noch wäret» keine zwei Stunden vergangen und die Mahlzeit vereinigte schon alle an dem freundlich gedeckten Tisch. Kin launiger Sprucli ging dem fassen voran, und dann lielicti die jungen Köchinnen sich ihre lir/.euvi-iiisse gut schmecken. Hierauf begann das grofie Reinemachen, f'rohe IJeder begleiteten diese Arbeit, die flink von Händen ging, Man lernt nie uu^ rene Hausfrau nicht. von der Ortsgruppe _______________ Kurz'kochkurs hinreichend Aufschlul.'«. PJ-ner Anregmig der Leiterin dieses Kurse^ cntsprecltend wird an fland von Anschauungsmaterial damit den Teilnehmerinnen der Nähr- und Aufbauvvert den verschiedenen Nahnm^smUlel in anschaulicher Weise illustriert. Der von der Leiterin abgehaltene, zum Teil mit hu-tnorvollen lienierkungen gewürzte Vor- auch die eriali-Üarüber gab ein 11- veranstalteter und beim Mäd<}hvcrk tra;; war inhult^reicll und liell keinen Ratschlag auüer Aclit. mii die l""raueii in ein zeitgemäl.lc.s Kochen im Raliiiien der vorgesviiriebeiicn Rativ/iicn ein/jifillireii. Während der .Arbeit. I)ei der die Lei-leri]i uininleriiroclien d^i und dort erklärend. Iielfeiid, \ortiilirciiJ an die Hand gitig. rloclit^ sie aucfi kleine nüt/.liclie Winke ein. So den Vorteil von aus allerlei Resten verferilgteii wollenen l'opi-lappen. um das oft so leichtsiiutig \er-ursachte Verbrennen der kostbaren Kü-cheptücher oder Schürzen /u vermeiden. Da die Kur/.koclikurse für jede Teilnehmerin nur im Rahmen eines Ai)ends stattfinden, wurden verliälinismäl.!ig viele tierichte prakti.»ich vorgeführt. Die l'raueii waren mit liegei.sterung an der •Arbeit. Wie eine Oetker-Reklame, ><> appetitlich präsentierten sicli die fertigen Kuchen und Mehlspeisen. Und daß sie auch vorzüglich mundeten, bewiesen dte nachfolgenden Kostproben an dem iier. und appetitlich gedecktem Tisch. IKm Si)ruch fand .seine beste Deutung: (ienielie troli, was ihr lieseliieileii. I'aithehre tfcrii. w.rs du iiielit liastl Wir sind im Krict; und iiielit iiu l'rieJvti. Ijedciike das, verehrter (iastl •Alles in allem: die Kochkur>e. die überall in den Ort.sgrnppen des Steiri-•schcn Heimathimdes stattfinden, kihmcii den i'rauen wie den .Mädels niclit genii'.; empfohlen werden. iMarianne v. Haclio-\esteiiccl^ Der Traum Vuii Hans Buresch iJer i^chwarzhuber Karl hat einen Traum, l:inen Traum, .so schön, wie ihn nur ein Solciut haben kann, der lausend Kilometer fern der Heimat auf treuer Wacht steht. Ja. und so träumt der Schwarzhubur Karl: per Herr Leutnant konnnt zu ihm und .sagt: ^>Was ist, Schwarzlml>ery Willst du nicht auf Urlaub fahren zu deiner .Annerl?« Der Schwarzhuber Karl reiht sich auf: ^.Iawohl, Herr Leutnant!« Und schlägt die Absätze zusaimnen, dafi der ganze Unterstand wackelt! Denn der Schwarzhuber Karl ist ein guter Soldat! Auch wenn er träumt! »(iut!« sagt der Herr Leutnant, dann fahr! 10 Tage Heimaturlaub!'«^ per Scliwarzliuber Karl packt seine Sachen zusannnen und marschiert ab! Richtung Heimat! •Ach. CS ist ein schöner Traum! Zwei Stunden nniL! er gehen, der Schwarzhuber Karl, bis er zum Hahnhof kotimit! Was siud schon zwei Stutiden im Traum? Auf dem l3ahnhot stehen zwei Züge. Der eine ist ein Dersonetiziig der andere ein D-Zug! Der Sehwar/Im-bcr Karl fragt wann .Abfaltrt ist. Der l'er.sonen/ug fährt in fünf .Winuten. der D-Zug in einer halben Stunde! Der Schwarzhuber Kar! überlegt: »Wenn er mit deni D-Zug fährt.,, (oho! Im Traum kann er auch mit einem D-Zug fahren!), wenn er also mit dem D-Zug führt, dann nmU er zwar liier eine Iiattie Stunde warten, aber er kontmt trotzdem um gute fünf Minuten früher zu seinem Annerl! Also fährt er natürlich mit dem D-^Zug, Und dann überlegt er wieder, der Schwai'zhubcr Karl! Wenn er jetzt da eine halbe Stunde wartet, dann überlegt CS sjch der Herr Leutnant wieder — im Traum ist schließlich alles möglich! -und dann kann er überhaupt nicht fahren! Und der Personenzug geht in fünf .Winuten ab! Der Schwarzhuber Karl steigt ent. In den l^er.sonenzug! Und dann fährt er los! Pährt und fährt und fährt.,.! Und dann , , endlich ist es so weill Noch eine halbe Stunde... noch eine Viertel-Munde... und dann nuil.1 er aussteigen! Und dium ist er am Ziel! Und gerade, wie er sich zum aussteigen fertig macht, der Schwarzhuber Karl. — wacht er auf! Aus Ist der Traum! ■An dem Tag geht der Scliwurzhnber Karl um. wie das bekunnte Kind, dem d'io Hühner das ürot aus der Hand gefressen haben! Sein Preund, der \"ierlin-ger Toni, will ihn tn'isten: «Schau Karl!« sagt er, »darf.'^t dich niclit ärgern... es war halt ein Traum...!« Aber der Schwarzhuber Karl will nichts hören: l.iiLl mich in Ruh!> sagt er nur. es ist ja nicht wegen dem Traum ... »Wegen was denn?« will der N icrlin-ger Toni wissen. lüne Weile .schluckt und druckt der Schwarzhuber Karl herum, aber daim platzt er doch heraus: »Weilit du. Toni<', sagt er, dch ärgere nn'ch ia mir über meine eigene Dummheit! Wie denn das?^< ».la, weißt, ich denk mir iiali. wenn ich i doch lieber die halbe Stund' am dem Hahnhof gewart't hätt' und wenn ich dann mit dem D-Zug geialireii wäre, dami,. »Was dann?« »Ja, datni war' ich vielleicht doch /u meinem Atmerl gekommen. he\or icli -aufgewacht bin!v — — Krach um Jolanthe Zur Erstaufführung im Marburger Stadt-tlicater Spät, aber rechtzeili.n genug erlebte auch unser Schauspielpublikuin die »Swinskomödie.. des niederdeutschen Dichters .August Minrichs ii^elncr Aufführung, die sich in jeder Hinsicht sehen ließ, »Krach um Jolanthe« ist schon sozusagen ein I3egriff geworden, das Sclnvein, um das Her l'iskus »bemogelt« wurde, Ist im übrigen auch sehim über die Tonfilmlein-wnnd gelaufen und hat durch seinen Anblick die Zwerchfelle iler Zuschatier erschüttert. I'.s erübrigt sich »taher, Stoft und Handlung einer näheren l>etrachtung zu unterziehen. Daß aber -'Krach um Ju-lanthe« einer der besten Rauernkoni v i bc wegte sich als etwas ged.aidaMiscliwac':.' A\agd Resl so ziemhch an der .'iiißersien Grenze der Karikatur, idnie dadiircli sin reiul zu wirken. Selbstverständlich hall-' sie die Lacher auf Huer Seite. Den Lehrer Walter Braun, einen schüchtern verLeb tcn phih)S()pliierenden Poeten, dem da^^ >elte 6 »Marburjter Zeituirg« 9. April 19i? Nummer DmI an Sonalag speadei vir rehmiicli Hin WHW 20 deutsche t1e]h>ftanzen als Abzeichen bei der 7. Reichssfraliensammhins am II. und 12. April \'ie]cn von uns ist es sicherlich noch nicht sanz klar, wclchc -l^ilanzcii als Heilpflanzen anzusehen sind. Zweifellos sind es sehr viel, mehr als wir im allgemeinen aufzählen können. Im Vorjahr hatten wir bei der letzten Reiclisstraßen-sannnlunK im Winterhiifswerk (ielcgenhcit, ?0 solche Meilpflanzen in ^orm von prächtig seiunsrenen Nachahmungen kennenzulernen. Das waren aber noch lange nicht alle, die in h'eld. Wald imd Plur für ims wachsen. Kino weitere Reihe dieser grünen und blühenden Heilbringcr werden wir am 11. und IJ. April d. .1. anlüR-lich der 7. Reichsstratiensannnluiig des Kriegswinterhilfswerkes in unser botani-| •^ches Wissen aufneliiiien können. Da wir nicht gerne in Unkenntnis glänzen wollen. werden wir beniülit sein, ihre Namen und ihre Anwendung sclmell und gründlich uns anzueignen. Dies geschieht am einfachsten, indem wir uns alle 20 Stück anschaffen. Das bedeutet für uns kaum ein Opfer, demi die Pflanzen sind, jede einzeln für sich, ganz entzückend, so daß man wahre h'reude daran haben kann, Sie heilicn: Augentrost, Breitwegericli. Khrenpreis, Oänsefingerkraut, (jauchlieil, (iinster. (jundermann, Hauhechel, Heidekraut, Johanniskraut. Himbeere, Lungen-kraul. Mistel, Odermennig. I^otklee, Schlehenblüte und Schlelienfruclit. Tausendgüldenkraut, TüHkirsche und Wacholder, Diese letzte Sanmilung im Kriegswin-terliilfswerk 1941/4J ^vird einen gewaltigen firfolg bringen, einen triumphalen Ausdruck der Kraft un>erer Heinuit. \\'ir werden durch unser [3ekeuntnis /.um Opfer allen (legnern beweisen, daß r)cutschland nicht — wie sie es möchten — schwächer, scndern noch stärker geworden ist. Im Anfang war die Tat! Aucb in der Llntersteiermark wird der Reichsarbeitsdienst einxeführt Me Iveend des Unterlandes — treue Gelolgsdialt des Führers Große Erfolge der Fuhrcrsthule der Deutschen Jugend in Windenau l.me der wesentlichsten Auf^^abcij der liifler-Ju^cnd imd damit auch der iloiit-si'hen Juj^end itn Steirischcn Heimathund ist die l'urtlaufende Pührerausbildung, das heißt die Ausrichtung und Schulunj^ sämtlicher Jugendführcr nach nationalsozialistischen (jrundsät/en. Bei der Hröffnung iler l-ülirerschiilc der Deutsehen Jugend in Windenau im Juni vorif2;en Jahres, die iiuntlesführer Steiiidl voinahni, versprach der Schulführcr aus der Führersehule der Deutschen Jugend eine nationalsozialistische F.rzielumgs-stätte zu formen, die ihre Aufgabe in der nationalsozialistischen Krziehung der nn-tersteirischen Jugendführer sieht. Dieses X'ersprechen wurde gehalten. Diese Führerschule arbeitet seil Jimi 1941. Hier fanden bis ictzl 13 .Norniallehr-gänge (14 Tage), ein Schießwarte-, ein Sportwarle-, ein Leistungsgruppen- imd rin HJK-Lehrgang mit insgesamt 547 Teilnehmern statt. In den Sommerumnaten allein wurden von 84 Teilnehmern die Be- in Hammerstein in Ponmvern, hart au der ehemals deutscii-polmschön Grenze, stellt auf dem Marktplatz ein großer Stein, in der^ die Worte hineiniicincißcit sind: IM ANFANG WAR DIE TAT! 1937 wurde er Uort in Gegenwart des Reichsarbeitsführers Hierl gesetzt als ein bleibendes Rrinnerungszeiclien an eine kampfreiclic, zukunftsträchtige Arbeit. Im Winter 1931 auf 193i entstand .'u diesem Städtchen das erste Lager des nationalsozialistischen Arbeitsdienstes, befehdet von allen Seiten,^ angegriffen besonders von den verscliiedenen anderen Tragern der Arbeitsdienstlager, den Toten. schwarzen und reaktionären, liberalen. die seit 1931 unter dem Schutz der roten Regierung und unter dem Deck-nuintel des Arbeitsdienstes ihre politische Propagandatätigkeit entfalteten. Außer diesem Ziel gab es für sie nur noch die Meinung: Her Arbeitsdienst ist eine Möglichkeit zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Aber schon wuchs das Neue und f.nt-scheidende heran. Die Männer in Ham-merstein arbeiteten nach Richtlinien, die Konstanthi Hierl ihnen gegeben und die der Führer für gut befunden hatte. Sie enthielten folgende Forderungen: I. Die Arbeit, die im Arbeitsdienst geleistet wird, nniß gemeinnützig sein. 2- Im Arbeitsdienst soll der junge Deutsche zur gebührenden Achtung der Handarbeit und zur Volksgemeinschaft erzogen werden. 3. Arbeitsdienst muß Pflicht für jeden deutschen Menschen werden. Nach der Machtergreifung durch den Fntirer am .3t]. Jäinier 1933 wurden diese Richtlinien maßgebend für den Aurbau des gesamten Arbeitsdienstes, In kürze- ster Zeit mußten die Erscheinungen der Vergangenheit beseitigt werden. Schon am Reichsparteitag 1934 hatte sich der Arbeitsdienst so durchgesetzt, daß der Führer den vor ihm angetretenen Ar-beitsmannern zurufen konnte: »Durch Eure Schule wird die ganze Nation gehen!« Am 26. Juni 1935 krönte er alle Leistung durch die Verkündigung des Gesetzes der Arbeitsdienstpflicht. Dieses Gesetz wurde nun auch für die weibliche Jugend bedeutend, enthielt es doch den entscheidenden Satz; »Alle jungen Deutschen beiderlei Geschlechtes sind verpflichtet ihrem Volke im Reichs-arbeitsdienst zu dienen.« Noch standen der Durchführjiig der weiblichen Ar-beitsdienstpfhcht etliche Hindernisse im Wege. Länger als die Katneraden vom männlichen Arbeitsdienst hatten die Führerinnen utid Arbeitsdienstwilligen — so hießen die Arbeitsmaiden früher — um ihre Anerkennung zu kämpfen. Nun wurde sie ihnen zuteil. Der Weg war klar vorgezeichnet; das Ziel wurde in einetn Augenblick erreicht, als es kaum einer zu hoffen wagte: Ant 4. ^September 1939 verkündete Herntami Oöring in seiner Eigenschaft als Präsident des Reichsverteidigungsrates die Durchführung der Arbeitsdienstpflicht für die weibliche Jugend. Das bedeutete Ancr1. AprM 1042 5?ttc ^ Wirtmc^fi Hochwertiges Vollmehl statt Aoszogsmetil Gutes, sesundcs Brot und cinv^andfrcic Backwaren Vom I. April ah werden Weizen utal Ros-1 siigt la deutlich, daß es sich bei iltni nur um .v opq III. AuHiebunK von Verkchrsbesclvrän-kiinKen für Nutzvieti, Im licuiij^cii Anzci-•4cnteil erscheint eine BckaiiiitinachLuiK. nach der auf dein (Jebiele der Stadt Mar-hiiTÄ und de.s Landkreises Marburg alle \'erkclirsbescliränkuii>ien mit Klaucntie-rcn anlkr Kraft «esiitzt sind, während Jic Vorschriften über die Uescliaii v Klauenticren bei dtir Verladun,y: und Aus-laduiisc bei Versenduiijjen im Eisenbahnverkehr aufrecht erhalten bleiben. Uleicli- ijcii von den deutsclieii üelreideniülilen liöher iTsjiemahlen und dein/.ufolKc werJon ^.\\>^ liäcker iinü Brotfabriken, aber auch die Hausfrauen, dunkleres Mclil als bisher iie-konntien. Durch die [lanptvcreiniKuiij; der deutsciien (ietrcidew irtschaft sind die iiiefiir erforderiiclieti Vorscliriften erhissen und die ßestimmuniien der Mehl- und liackwuren-marktordnnnc: Keändert werden. Diese Ati-ordniiniLi sor'^t dafür, dali die \erliraucher auch weiterhin hochwertijjes Weiil, RUtes. I >;esimdes Brot und einwandfreie IJaci;'.vareii erhalten. Warum ist das Voilmehl dunkler und • gesünder? Den Müllereien wird «ctian vori^esclirie-ben, welche Mehlsorten sie noch herstellen dürfen und welchen Bedinsiuns^cn diese Melil-lypen entsprechen müssen. Sie werden sich wie bisher nnt faclmiännisclieni Können dafür einsetzen, dali die l'mstelliniii des Mahl-vorKannes auf die höhere AusmarilunK klappt und auch das dunkle Mehl alle Ansprüche befriedigt, die der Verbraucher im Kricse billiRerweise stellen kamt. Die dunklere Kär-iuin«: des Meliles ist ein '/eichen dafür, dali in ilmi auch die Raiidschichten des üetreide-kornes weitKchend niitenthalten sind, die dem weißen Mehl, besonders dem Aus/uus-ii'ehl, fehlen. Sclion der Name AuszuKsniehl« einen Auszuk aus dem Getreidekorti handelt — und zwar utp einen Aus/uk, der /.war scitön aussieht, dem aber alle Vitatiiinc und Mineralstoffe, die der Körper dringend braucht, fehlen. Diese Vitamine. Mineral-stoffe und Nährsalze sind aber iu dem jet/t herucstelltcn dunkleren Melil. das also ein \()llnielil ist. enthalten. Dieses vollere Mehl ist für die \'olksernühruns wertvoller als das frühere liel'ere. .letzt zelKt sich das Können unserer Bäcker Viele Backversuclie haben einwandfrei er-iiebcn. daL) die manchmal KeiiuRertcn Be-fürclituni^en. das dunkle Mehl sei niclii niiKeiiJ hackfalii)4. unbegründet sei. Die Or-aanisatinnen der Brotfabriken. Biicker und Zuckcrbückcr tun ein übrij^cs und beraten ihre Mitglieder, wie sie die neuen Mehlsorten /u einwandfreien und wohlsclmieckenden Bückwaren verarbeiten können. Im übrißen schreiben die neuen Vorscfiriften der Haupt-xereinii^un.y; der deutschen Getreidewiri-schait jienau vor. wie die verschiedenen Brotsorten her/.uslellen sind und aus wel-olien Mehltvpcn und in welchen Mischunsjen Kleiniicbäck. Keiiihackwaren, Zwieback usw. Iier/.nstellen sind. So sind alle Vorausscl-xuniicn dafür Rcscliaffen. daß es dem \er-hranclier atich in Zukmn't niclit an hnchwer tiKcni Mehl, Brot und Backwaren feiilt. Spoet und Jmouh Vienna wird Fussballmeislcr Mit der Niederlage des TC Wien diircii den Moridsdorfer AC am zweiten Oster-ta.« ist die rubballmeisterscliaft dcs lie-reiches Donau-Alpenland praktisch entschieden. Die Vienna hat nun 2^:1 i^nnkt..' erreicht und benoti:.;t /.ur Meister>cliaft ans den noch aussiehcnden Spielen >je-;:en .Adniira imd Wacker nur noch einen l'unkt. An zweiter Stelle fol^t VC \\'ien. der mit Austria und dem V>'iener Sportklub noch zwei schwere (iegner \or sich hat. Der j;euenwärti;ic Stand laulet: viehmärkte und Schweinetnärkte iu Mar-liurs hiingewicseji, die nunmehr wieder rejjelmaßiii stattfinden. m. Beinbruch auf der Stralie. Der 41- Indiens Rilslungsinduslrie aul einem Bein Je mehr sieh der Krieg huliefi nähert, um '.eitlg wird auf die monatlichen Nutz- so nev'iser werden die Engländer. Zwar hat die britische Propaganda nicht versäumt, von den lang vorbereiteten Plänen zu sprechen, nach denen die indische Rüslunßsindu-sU'ie ansgebaiU werden soll. So soll ein Mou-, ,,, .... . tagewe''k für amerikanische Automobile, ein lahrige, m emer Marburger 1 extillarbrik Hii,rr/^euc:werk und eine Schiffswerft errichtet iieschäftigte Arbei^ier. i'ranz Michelitsch i,,id die i:rzciigtmg von i-lieger- und Aulo-.lus Brunndorf, Felix-Üahn-Üassc 14, glitt mobilbenzin sowie Aluminiumblech gesteigert .luf dem Heimwege von der Arbeitsstelle werden. Aber selbst wenn diese Psäne ver-■ lui' der Straße so unglücklich aus, daf5 er^^^j''^'j^'l^ wurden, wäie es niit der [.eislimgs-,ich einen Brucl, des rechten Un.erschen- kels zuzog. Das herbeigerukne Deutsche und Kohlenbergbau, als auch diei I-^ülc Kreuz überführte den Verunglückten Kisen- nnd Stahlindustrie, die ja das l?iicl;- Marburger Krankenhaus. grat jeder Rüstimfjswirtschaft darstellen, sing ^ ' ut. t \v noch verhältnismäßig unentwickelt. ni. Der Kreis Mureck berictitet. \V le ^ ^ehr der 6. April als 'l"ag der Befreiung An Eisenerz wurden iO.^K nur 2,») null. s. .1.^. p iin.1 r.Mfuiir in ilrr Rfv/il ^n Maugauer/ i.l Mill. t. an Kohle etw i .US bed ohung und Oetahr Bc\( - ^ l.frung des unteren Murtales »ortk'b , hat^ ^ ßefördert^-- Mengen, die alier nicht der erste Jahrestag bewiesen. Wohl 1 ausreichen, um eine große Rüstnugsinduslrie iTiand, der nicht der damals durchlebten imt/.uzielien. Tatsächlich war den lüigländern ernsten Stunden und des erlösenden Uin-ider Aufbau einer indischen Rüstungsindustrie >alzes unserer Wehrmacht in Dankbarkeit I auch unerwünscht, und dies ist auch der :;L-dachte. Der Dank an die vier Opfer des/irtmd, warum die hisen- und Stahhndustne hier begonneiren Ka.npfcs in reg^m IIndn,,™ Bestich der tnit Irischen Bliinien ge Weltkrieges, aber nodi bis kurz vor schmückten Grabstätten sinnvollen Aus- Ausbruch des zweiten Weltkrieges wurde die -iruck, .Mancher Blumenstrauß, der in Ge- indische Schwerindustrie nur zögernd ent-daiiken auch der in ferner I'>de ruhenden j wickelt und überwiegend auf die Roheitwn-(iefallenen galt, wurde so zum tröstenden erzeugung beschränkt. Der Auibau emer Mittler für die dem Schicksal in stolzer. <'!sem;erarbenaiden Industrie, d.e erst enie ... . ,n-jc Vielseitige Entwicklung der Schwermdustne I raner ergebenen Aiit^thoriöCn. , ermöglicht haben würde, wurde von Bir- Standesaint Mureck meldet ycr-(jebur- ,,^^1 Sheffield immer 'wieder zii ten. Getraut wurden: Der Bäckergehilte nnterhinden gesucin, ebenso wie die benö-Rochus Zwalh mit Wirtschafterin Anna'(igten Maschinen nicht im Lande hergestellt Dobaj Miireck. Gestorben sind: Theresia, werden konnten, sondern inest eingeführt Kern. Besitzerin in Untcrrakitsch, Josefine werden nmRteu Die indi.sche Rüstungs-\ Mii'l-\plKfliirf mdustric steht also aul einen! Rem. Diese Politik, die Indiens Schwerindusirie in Abhängigkeit von England hallen sollte, rächt sich jet/l in der Gesatit der geringen Erzeugungs/tahlen. Die ganze indische Erzeugimg belief sich lUliS auf nur rund 1,7 Mill. 1 Roheisen, 0,1> ^\ill t Flußstahl und O.H ^\ill. t ."Walzw erkserzeugnisse —Mengen, wie sie selbst von einzelnen nur mittelgroßen deutschen Konzernen der Schwerindustrie weit überschritten werden. Zwar hat hidien vor dem Kriege ti30(j0() t Roheisen und f>S()0() t Schrott und etwa Ii.®! (.)()() t Stahl- und VValz-werkserzugnisse ausgeführt. Die .Ausfuhren waren aber nur möglich, weil gleichzeitig 38t<0(M) t Walzwerks- und Eisenerzeugnisse eingeführt wurden. Diese lünfuhren fallen heute weilgellend fort. Indiens Schwerindustrie ist auf sich und seine ungenügende Leistungskrafi angewiesen. Diese Leistung5-kratft kann aber ungeachtet aller schönen Pläne nur in jahrelanger Arbeit gesteigert werden. Die schönen englischen Reden von der starken indischen Riistungswirtschalt sind eben nichts anderes als Bluff. X Der Anbau von Heil-t Gewürz- und Duft- pflanzen 1941. Das jetzt vorliegende Ergebnis der Soiidererlu'bung des Statistischen Reichsamtes über den Anbau von Heil-, Gewürz-imd I )uftpflan/.en 1?41 zeigt wiederum eii'ie weitere Ziinalune der Anbauflächen. 1041 wurden insgesamt im Reich 10374 ha imt verschiedenen Pflanzenarten bestelll. Besonders wurde der Anbau von Kümmel (um 20"/«). Maioraii (um Dill (um F^etersilie (um 45"'n) und Fenchel (um 7n" 0) ausgedehnt. Bei dem steipfenden Fiedarf an Heil- und (jewürxpflanzen ist auch im heurigen Jahre zu erwarten, daß der Anbaj weiterhin so entwickelt wird, wie es der Bedeutung dieser Pflanzenarten entspricht. 1. Vieima H) 11 > 7 J. FC Wien \5 4 44: JJ Jti:lf> .L Austria ir-) 7 5 4 4! :J4 10:1.^ 4. Rapid if) s 5 45 :M) 19:1,^ \Vacker I.S s 4(rjh 1S:1J f). Wiener SC H> 7 () öl:.^.5 17:1.=^ 7. FAC lf> (i 7 Ir 17 8. Adinira U) 5 S 41 ;.is 1,^.10 9- Sturm (ir. IJ 0 i) l():4n r);is II), Po.st SO U) 1 u 15 11:7(. Deulsciiiands Fussbalieif gegen Spanien Die \'orbt?rcitimgen für das Läiidcr->pie! .gegen Spanien am \~. d. in Berlin suid beendet. Nach Ahsclilul.) des Lehrganges in Wuppertal wurden die 1.=^ Spieler bestimmt, die für die .Aufstellung der dcui.schcn Nationalmannscliatt in engerer Wahl stehen. Ks .sind dies: 'l'or: .lalm (Berliner SV 9J) und r)evhlc (Stuttgarter Kickers): Verteidiger: .laiie^ (SV Wilhelmshaven 1)3), Immig (Sl. Kickers) uiul Miller (LSV Berlin): Läufer: Schmeiliei' (SV Dessau üö). Kitzinger th'C Scliwcin-furt 05), Rohdc (("jmsbütteler ZS\'). Sing (St- Kickers): Stürmer: Dorfel (Hamburger SV). Dccker (Vienna, Wien). Conen (St. Kickers). Willimow ski f( »rdming>pi)-iizci Chemnitz). Walter (l"C Kaiserslautern), Durek (l'"C Wien). : Marburgs Reichsbahner nacii Leibnitz. Die Marburger Sportgemeinschaft entsendet am kommenden Sonntag die ,^bteilllng Krankenfalirstühle dürfen, soweit sie Reichsbahn nach Leibnitz, wo iliesc ein durch Muskelkraft bewegt werden, auf 1 Freundschaftsspiel gegen die t'irSCj Lcih-Gehwegen gefaliren werden. | nitz austragen wird. Sommer, Landwirtcnskind, Mielielsdorf und Josef Kosedner, Landwirt und Zimmermann, Gosdorf-Au. Mm 'Stukas«! in einem der größten Kinos in Lissabon zur ersten Aufführung. l)er Film hat allgemein einen starken Eindruck hinterlassen, was auch in^ der Zei-timgskritik zum Ausdruck kommt. So schreibt Diario de Lisboa<', "daß man ohne Übertreibung sagen könne, Stukas." sei einer der außergew iihnlichen iMlme dieses Krieges. Der Film sei gleichzeitig ein wertvoller dokumentarischer Bericht vom Feldzug im Westen Die Darstellung des Films finde darin fhr höchstes Lob, daß s'c das Publikum von der Wahrheit, die es sehe, überzeuge. Fenster-Fahnen und ,0,9 Führer-Bilder b«i HERMANN HÖFER, VIktrInghofgafs 20 D 1 gehör \ in lüde fmmilim dmB UntQrlmndms I 7, üeutsrh« Reichs loi^eri e Reidule Gewinne .'.SOOOOO .1300000 .1200000 lü lOOOOO esrf totsvadfr« vlrlc kAmmmm euvii Sie frvl«««« PROKOPP l.ottpf Ir•KlenektMe U ii>n VI, Muriahilfrritr. 29 Rrlnli*a*rk Klutr 3.- ■/.. «i.- V. a«. • I /irbnn^ 17, unH 18. April Ii: tiefer Trauer geben wir "die Nüchriclu. dal.l mi.ser (iattc, \'aicr, Schw io^-crvaicr, (jroli\ alcr iiiul Urgrul,)'< aier, Morr Kaspar Jerauscli Besitzer itn 94. Lcbctisjahre am Mittwoch, den S. .\|)ril iJiKs für iiiiiiicr \-crkLSseii hat. I^ic !>cisct/:iing des iin\ergcl.ilichcn \crstor-bciiCH rindet am Treitag, den 10. April I94„\ am .'VUigdalciien-Priedliof in DraLiweiler statt. ,^1 lo Drauweiier, arn 8. April I94J. Max und Johann Söhne lesefine Jerauscli Gaitin Josefine und Emma Schwiegertöchter im Namen aller iibrigen \'c« aiidtcti Seite 8 »Mai^wter Zftthmt« t^2' Nüflrmer 99 Stadttheat«r Marburg/Drau llrule, l)onaertta|K, dpn 9. April, 20 Lhr Cavalleria rusttcana Oper in einem Aufius; von P. Maacignl OER BAJAZZO Miislkdrajna in einem Prolog und ewei Akte« %'OD R. LpoDcaTsIlfl Morjtcn. Frrltaf;. tirn 10. April, 20 •L'hr (i;isfs|iitl des Steirisclieii Landesflieatcrs Das Liebespaar ^ l.tiAHpir) in Alitc« \dn t". !)chreyvo)[l 3 I Amtliche Bekanntmachungen Dpr Foll/pitlireklor In Miirburg/Draii Der l.aiKirut dt's Kreise» NtarLiirg'^Druu — Vpt«riliiiriitMt Zt: Mkl. .'{ iiil. ' * Marburg/Druii, am 8. 4. 1942. Viehseuchenpolizeiliche Anordnung Mit Hiick^it'lil Hilf clm ErlÖÄC'lirn der Matil». nnd Klaunl-»»•urliri auf drill Crliiftf drr Stadl Miirlnirg/Üraii iind dw Land-krcjM-. 'MHrhurn'Driiii wpidpn mit noforligPr Wirkit alle N < rkplireiliPM lirankitiipfn mit KlanentifTcn nuBfr Kraft gesetat' DIp \'or«rliriftrn ülipr dift T)cM lelihiarktP» in IHarbiirg/Draii für t'ffcdo iiihi Itiiidrr fiiidni jrdcii 2. und 4. Dienstag statt. Die liivciiKMiiiirklr ItlriliPii writrr gofprrrt. Nüclmter Vieiimarkl II. Apiil l'MUi Die z(i Mutki p;fh)'a«'hleii Tiere inilsiClt mit I r«|iniii}i*/(iinui?*ru |icclockt leiu. In Vorttfctuug: gpz. Dr. Fried!. Nochen erschienen; Verordnungs- utttl Amlstlatt tlcs ClicFs der Zivilvcrwalttiiig in der Untcrstelcrmark Nr. 76 vom S. April 1942 l>HALT: \ rrnrdiiuiig Ulicr die GclirlrmigiitigitpflJcht d«« ülumie« trM .Sc liiitsaiigchririgrii in der Untcrsteiemark vom 27i MMm 1942. ^ rrordniiiiir llltrr dir Ufscliürtlftiiiig von Frauen vor iind oacli ilcr Mcdcrkiiiift vom 21. März 19112. ^ <>rurdiiim)£ zur Hcf{eliirift der llauwirtäcliaft vom 28. Marz 1912. Aiiordhiinf: iilirr den Aiilhuii der Trclitiisflini iSotliilfc i« der Ijütcrstoiennark vom 31. März J912. Verorclmtnji iilirr die Liiifülining von Talii»kveri;ehleißvorsclirir> len in der Utiter-tfioriiiark \oiu 28. Märe 1942. Piirrlirühnitigsheoltniiniitigen i^iir Verordnung Uber die Eitiftlli-ninp ^ fui 'I a]iiik\erücliIciUvorschrirten in der Lntersteiermark vom 2H. iMur/ J*iirandveriior)(i(ng in der 1 fitcrslcicniiiirk im Koiilenwirinchaftüjahr J942'lH voitt :U. Mär/ 1912. 1. llrkiiniitiiiacliiMi;: /nr \ crordiiiin}; iilier Geld- inid Kredit-iiistiinte Vüiii i'>. Mai 1911 vcmi 31. März 1912. I'iinzclprci^ 13 Hpf. (irhUltlich beim Schatfcr der Marbursrer Verlas j* u. Orifckere/-Ges. m. b. H. Marburg, Drau, Badgasse 6 hei den Ciescliafts.stellen der »Marliurjrcr Zeitungt IN C'ILLI, Adolf-1 lillcr-Ptalz 17, Bucliliaiidlung der Cillier Dnickerei IN PKITAU, Herr üeorjj l^ichler, Ungartorgasse und l)t'i den .sotistigen \ eikaitfsstcl!cti. Hezugsprcis: Monritlicli HM 1.25 (stets ini voraus zahlbar). HeziliKsbestclIiitmcn werden bei den (iescliüftsstellen der Marburser /^eitune« und im \erlag, jMarburg-Draii, ßaü- ^'assc <). an.yenommen. i?p|. rot bMidin »OB . AnzelceS.ÄfttthlMletlDlt AM Tll» f«r CrstMIH«« H lAr Ante Itti« «er4tt aar twrt« Vqrtlaitiilni #M BttrfiM (atch t* ^Ulren Qrtl>fmiir»gn1 *1t W» L Mf«dM Worl kmtat 10 Stt t du fettKWlrackt« Wort P Pp< Der WortDTtlt ctltbli M Pn^suMt w Wart. »iR^wfcMf If»tn#«!«» W bei f? Kt««wortt)rt«taii wtrd«t 80 Rjrf Porto bcrecHnet firstMlh«« ra (Ar «Kltm IftiBfUtäffTtt Ahnenpaß-Aaftfertigungtn Tfir AriernachwclBc Familieilfor-scIturtRfl-InBtltitt, Graz, OrifeR-kal 60, Ruf 67-95. 22B8-1 Wohnungstausch üfaz—Marburg, Tausche meine Einzimmerwohnung mit Küche, Vorzimmer und Bad, im Neubau, K^gen gleichwertige, ev. Zweizimmerwohnung in Marburg. Anträge unter »Sofort oder Rpäter* an die Verw^ 2045-1 ptsmU Motorrad 200 bis 250 ccm, gut erhalten, sofort iu xöu-fen gesucht. 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Reiserstraße Nr, 16, 1. Stock. 3072-8 Danksagung rnr die innige Anteilnahme, das liebevolle (Jeloitc und die vielen Kranz- iiiid BlLiiiicnsfJcndcii anläßlich des liclniganges li'iserer innijiist.ireliebten Mutter, ürüßmuttcr itnd Tante brln-'^cn wir auf diesem Wej^T niiseren lierzlichsten Dank zum Ausdruck. (iau/. besonders danken wir den \'erwandten und Bekannten, sowie den Beamten, Aiitjestellten und der Arbeiter-.scliafl des IJcqensetiaftsamtcs. .Marburs^Drau, am 9. April 1942. 3070 Die Tkftrauernden: Iranz Miiiiaritsch, Gatte; Marie, Franz. August, Kinder. Suche 7.ur selbständigen Ftlh-rung eines Haushaltes öltere Ffan (Mftdcliett) und kräftiges Pflichtjahrtnitdchen. Zuschriften tmter »Pflichttreu« an die Verwaltung. 3086-(l Wir stteheti tflelitljfe Schlellliolzelnkänier Zuschriften tinter „Drautal" an die Ver-'walttlrt^* 306:^ atin/ 4 Oblif*nliiM«ln......«M --.62 • OB ....... 1.19 34 Oblifenttspsatn •••••• ^ S.— • $u00Oftll0rlftn........ 1.74 10 N«ekrallii«HSfi....... M..63 liantli, im Nllfl U\ tunilrnil vifMililllilr Aft. __ _ A^rt>aii«n arttijlMjthl______ Q358 Unsdr herzensguter (Jatte und Vater, Herr Dr. Max Pregl Ar2t hat uns heiitö für immer verlassen. Den teuren Verstorbenen betten wir am Donnerstag, den 9. April 194^, um 17 Uhr, auf dem Ortsfriedhofe in Saldeiilioien zur letzten Ruhe. Saldcnhofen, am 7. April 1942. 3097 In tiefer Trauer; Mathilde, Qattln, Quido, Sohn.