Nr. 41. —---- Montag, 2l. Februar 1910. 129. Jahrgang. Zeitung ^ ^> h«!biäbrin iV'k^^?' ^'' Pustversendünn: «ni^jährin .^0 «. tialliiährig >5 li. Im Nontlir: nanzjährig b!« ?^^ ^'^ Hüstrll»»« i»s Hans annzjährin ,, «rohere per Zelle !2 ti i bei öfteren Wiederholungei! per Zeile u d. Die acl>er Zeitung» ei!chei»t läsiNcti, mil Aüclnalüiie der Llinü-und ^eievlass«'. Die AduliinNr.^lion t>est»d»l sich Mil!ozi> strnnr !1iv 20^ dir Vrdnktil'n Ä1i!llu«i6sl!aüe Ätr, ^(». Cprec!,s!!l»dr<> der ^irdalno» lw» « liiü ll> Utzr vurmütagii, Unsranlicrte ^rieie werde» nicht angenommen, Manuskripte nicht zulüclgelteNt. Telcpho»°«r. der Redaltwn 52. Amtlicher Geil. bn>cl3? >?^' ^bruar 1lN0 wurde iu der t. l.Huf- und Ztaats-aesedbi«.. ^^ Stück der lioatischen AuSs,»be des Reichs-dn z °"^ °cs Iahrciungls IW9 sowie da^ IV. und IX. Ztüct gannsjj i?,^" Ausgabe des Meichsgesetzolattes des Jahr» u' lvw ausgegeben und versendet. biu,^.^"u Anitsdlatte zur «Wicuer Zeitmiss» ooi» 18 Fe-Prkt>>., l^lr. l-jg) wurdr die Weiterorrlireitung folgender " ""lNl'sse verboth: Nr «'^^ ' ^«la» vom 12. Februar 1^10. Nichtamtlicher Geil'. Die bosnische Verfassung. hat k' ^^' ^^ Verfassung für die annektierten Länder feierl^ ^"'^hsl^' Sanltwn erhalten. Damit wird die ban? ^"'lW erfüllt, welche durch die Allerhöchste Nosi' "^'" ^" ^' Oktober 1908 der Bevölkcrnng licl, I ^^ ^^!^ ^^ Hcrcegovina erteilt wnrde. Bekannt» Land'? ^^^ '" Aussicht genommene Gewährung einer Annrr ^"'^ "'^'" ^"' Wichtigsten Gründe für die gchalt ' ^"" '"'^ ^^^ ^"^^ ^^ Standpunkt ein° ^r v^l' ^'^ ^uährung einer Konstitution erfordere ^erl)äi?"^!' ^>> Klarstellung des völkerrechtlichen uuqaris!^^ ^ beiden Länder zur österreichisch» schell ti ^ ^iunarchie. In diesen« Sinne wurde zwi-nit,,^,^' ^iden Maßnahmen ein organischer Zusam» ^, ^ '^ hergestellt, der erste Alt mußte die Ausdeh» uuf'^:.^ ^^uveränität und der Thronfolgerordnung klania^ "^^^'erten Länder sein, dann konnte die Pro- Di7^7 Verfassung erfolgen. no"ks '^^ ""^ ^^ Grundlinien des Verfaffungs» ^l>8 wurden schun in dem Staatsalte vom 5. Oktober a„ 5,- ^' entwickelt. In der damaligen Proklamation «Um N ^"^^°l)ereegovinischc Bevölkerung hieß es: ^tusf ^,^'^^'^ und die Hercegovina auf eine höhere "tschloss ^^'^'lchen Lebens zu heben, haben Wir Uns l'chtun ' ^" beiden Ländern verfassungsmäßige <3in° weinet' ^^'^^ ^"'^'" Verhältnissen und den allge-so f,«^ ^uteresscu Rechnung tragen, zu gewähren und V^nscli ^'^'chc Grundlage für' die Vertretung ihrer reden liin'^ ^^ürfnisse 'zu schaffen. Ihr follt mit-^ltrn l5 ^"'. ^^"" sürderhin über die Angelegen-^'Ne a°^'?^ Heimat entschieden wird, die so wie bisher ^^!^"'^' Verwaltung haben soll." Gleichzeitig ersloß am 5. Oltober 1908 ein Aller-höchstes Handschreiben an den gemeinsamen Finanzmini» fter Freiherrn v. Burian, worin es hieß: „Durch, drungen von der Überzeugung, daß die Gewährung von verfassungsmäßigen Einrichtungen durch den tnlturellen Stand der Bevölkerung, durch das Bedürfnis einer wirksamen Gewährleistung der gesetzlich anerkannten und noch anzuerkennenden bürgerlichen Ncchtc dringend ge< fordert wird, ordne Ich hiermit an, daß den Bedürs» nissen der Bevölkerung nach einer angemessenen Teil° ncchme an der Besorgung der Landesangelcgenheiten durch eine Landesvertretnng in eim'T' die konfessionellen Verhältnisse sowie die altcrerbte soziale Schichtung der Vcwohner schonenden Form Genüge geschehe. Der zu schaffende Vertretungstörver, anfgebaul auf dem Grund» sah der Interessenvertretung, soll ciu möglichst getreues Abbild der iu deu beiden Ländern bestehenden nationalen, konfessionellen und politischen Zustände sein. Daher sollen die hervorragenden Würdenträger, die nach Vil> 5uug und Wohlstand Obenanskhenden, die Bewohner der Städte und jene der Landgemeinden in besonderen Kurien vertreten sein, und die Wähler in jeder Kurie nach Konfessionen getrennt abstimmen, um so nicht aliein die gute Eintracht zwischen den Glaubeusbekennt» nissen vor Störungen zu bewahren, sondern auch jeder derselben die ihr verhältnismäßig zukommende Anzahl von Vertretern zu sichern. Der Wirkungskreis des bos« uisch'hercegovinischcn Landtages wird, unbeschadet der gleichzeitig ins Leben zu rufenden Vezirksverlretuugen, die Gegenstände der Gesetzgebung uud Kontrolle zu um° fassen haben, welche die Verwaltung und Rechtspflege von Bosnien und der Hcreegovina allein betreffen." Diese Versprechen werden nunmehr eingelüst. Mit lebhafter Vesriedignng und mit innigem Dante wird dil Bevölkerung der angegliederten Provinzen ans der Hand des Monarchen die Verfassung entgegennehmen, die es ihr ermöglicht, ihre Wünsche und Beschwerden in gesetzmäßiger Form zur Geltung zu bringen, auf die Gesetzgebung den ihr gewährten Einfluß zu nehmen und die Kontrolle der Verwaltung zu üben. Die Er» inncrung schweift heute zurück in jene Zeit der Er» regung und der Unruhe, die der Annexion gefolgt war. Uud wir haben alle Ursache, Stolz darüber zu empfin» den, daß Österreich°Unaaru in jener krisenhaften Zeit durch feste, entschiedene Haltung, durch seine aklions--kräftige Armee und durch den festen Rückhalt des Bünd- nisses mit dem Deutschen Reiche imstande war, das drohende Unwetter zn beschwören. Die glänzendste Probe für die Festigkeit unserer Stellung in den angcglicder» ten Provinzen lag aber darin, daß inmitten der schärf» slcn Krise dir Ruhe in Bosnien und der Hercegovma niemals gestört wurde, daß alle großserbischen Umtriebe an der kalten Energie der öslerreichisch.ungarischen Administration, aber auch an der ablehnenden Hai» tling des größten Teiles der Bevölkerung gescheitert sind. Die Völker des Reiches aber begleiten nunmehr die Gewährung der Konstitution an die jüngsten Kinder 0cr Habsburgischen Völlersamilie mit den Herzlichsten Wünschen und in der vollen Zuversicht, daß Bosnien und die Herccgovina fest vereint mit der Gesamt» Monarchie unter dem Szepter Seiner Majestät des Kai» sers und Königs, einer Ära aussteigender Entwicklung, kultureller und wirtschaftlicher Blüte entgegengehen werden. Politische Uebersicht. Laibach, 19. Februar. Am 18. d. M. war das Präsidium des Polcnklubs beim Ministerpräsidenten Freiherrn von Aicnerth zu einer Konferenz versammelt, an welcher auch die Mini» ster Vilinski und Duleba teilnahmen nnd die von 3 Uhr bis halb 7 Uhr währte. Seitens des Präsidiums des Polenklubs wurde mit Rücksicht aus die dermalige poli» tische Situation anch die Frage einer Rekonstruktion des Kabinettes angeregt. Nach Durchführung einer Debatte über die gesamte politische Lage und über die Not» wlndigl'eit der Vereinbarung eines umfassenden Arbeits» programmes wurde zu diesem Zwecke die möglichste Ver» bieilerung der gegenwärtigen Mehrheit anerkannt. In Verfolgung "dieses Gedankens sprach der Ministerpräsi« dcnt die Absicht aus, zunächst mit allen Parteien des Hauses zum Zwecke einer Milderung der politischen Gegensätze und Schaffung der politischen Voraussetzun» gen für eine erweiterte Majoritätsbildung VerHand» luugen einzuleiten. Das Präsidinm des Polcnklnbs nahm diese Absichten des Ministerpräsidenten zur Kenntnis und erklärte, bei der bisherigen vom Polentlub ver-folgten Politik der freien Hand sowohl gegenüber der Regierung, als auch gegenüber den Parteien verbleiben zu wollen. FeuMewn. " Bekenntnisse der Madame Paquin. ^loden^Ä ^ck)k Zauberkünste erschaffen Sie die Nachen /"as sind die Geheimnisse Ihrer Kunst? Aus zu jenen «^"" Duellen schöpfen Sie die Ideen Paquin j "slwerken der Kleidung, die den Namen haben?« "' ^lhe der Moden so berühmt gemacht Nodeli^?"' ,""eder, so erzählt die führende Pariser lnan diese ?" '" ^"" englischen Wochenschrift, richtet ^!"idern k s ^ "" ^ und immer wieder muß sie lrine qellei ^"berkünste ihr fremd sind und daß es öu neuen ü" ^"ellen gibt, aus denen ihr die Ideen „Cie, Klonen b" Frauenkleidung gusliehen. ^" erfüll ^ r lächeln, wenn ich verrate, woher einige ^be. E.nV "^" Moden stammen, die ich eingeführt Ayuin. Sender kleiner Halskragcn", so verrät Mme. ' ku'su"^, 2'vei oder drei Saisons lang von den ^ Nepii- !/ N'ttlcMn w^o<^ war nichts anderes als ^9'lneiits y^ Waffenrucklragcns eines österreichischen s wan m b" Bluse der deutschen Gepäckträger, . ."' enm'.,?"" ""l ^" deutschell Bahnhöfen sehen w b"s i' . ""e "üllig neue Art moderner Roben, ei ^ u's gehende Gewand der ägyptischen Fellahs Ieitia, '"""N ""es kaftanartigen Kostüms, das ^ m der Modewelt Furore machte." Mme. Paquin erzählt dann von ihren Reisen, die ihr zu einer Art riesigen Skizzenbuchs werden. Überall ist sie aus der Suche, uach Ideen. Dann kommt die langwierige Arbeit, die verschiedenartigen Anregungen zu neuen Modellen zu verarbeiten; bisweilen verstrei» chen Wochen ruhelosen Probierens, während deren die Mudelpnppe nicht zur Ruhe kommt, bis dann endlich die neue Schöpfung fertig dasteht. Unzähligemale müs» sen Form und Farbe verändert werden, bis endlich ein glücklicher Znfall jene Harmonie uud jenes Linienspiel erstehen läßt, das den Ehrgeiz der Modekünstlerin bc° friedigt. Doch nicht immer werden Geduld nnd Aus° dauer aus so harte Probcn gestellt) manchmal fügt es ein Wunder, daß schon bei dem ersten Versuch das Er° träumte gelingt. Es ist nicht die moderne Kleidung allein und das Gewand des Alltages, aus denen Mine. Paquin ihre Ideen schöpft. Sie erzählte, wie ihre Forschungsreisen sie durch die Gemäldegalerien führen, wie aus dem Faltenwurf alter Statuen Anregungen zu ihr über» strömen uoer wie aus alten unscheinbaren Gegenständen des Kunstgewebes bisweilen moderne Roben entstehen. „Die Kostüme der Vergangenheit interessieren mich leidenschaftlich, aber sie dienen mir nur dazu, meine Inspiration aufzustacheln, denn bei allem Interesse für vergangene Zcilen habe ich stets einen Ehrgeiz, neue Moden zu schaffen." Sie arbeitet an einem Kleide, wie ein Maler an einem Bilde und wie ein Bildhauer an seiner Statue. Aber statt des Meißels oder des Pinsels sind ihre einzi-gen Handwerksgerätc die Schere und die Stecknadel. „Zunächst skizziere ich die Idee an der Modellpuppe selbst. Ich gebrauche dabei weiche, zartfliehendc Stoffe, die sich leicht den Konturen anschmiegen, denn es gilt, die Linie zu studieren, zu verändern, zu verbessern. Dieser Teil meiner Arbeit erinnert mich immer an die Schasfensweise des Bildhauers. Dann kommt das Pro» blem der Farbe. Ich ,spiele' mit verschiedenem Material, mit Spitzen, mit Bändern und Stickerei und mit Fran» sen. Sie werden gefaltet und gerafft, gegeneinander ge° halten, getrennt, alle Möglichkeiten des Effektes müssen studiert werden. Nach und nach drängt sich mir dann das Richtige wie von selbst auf, der Zusammenklang des Liuienspicls mit der Farbenharmonie. Plötzlich steht vor meinem Ange eine neue Idee: das neue Modell." Eine besondere Freude bereitet es Mm. Paquin, Bühnenkünstlerinnen zu kleiden, denn in diesen Fällen gilt es nicht allein, die Kleidung mit der Persönlichkeit in Einklang zu setzen, sondern zugleich mit der Rolle. Die Schwierigkeit dieser Ausgabe reizt die Modeschöpfe» rin immer von neuem. „Ich muß dem besonderen Schönheitslyp der Schauspielerin folgen und doch zu-gleich die Farbe, den Charakter, die Tendenz des Stiil° kes berücksichtigen und vor allem die Nulle meiner Kundin. Das sind doppelte Hemmungen, die überwunden werden müssen nnd die dann überwunden zu haben, eine Freude und ein Genuß ist." Laibacher Zeitung Nr. 41. 358 21. Februar 1910. Aus Sarajevo wird gemeldet: Sofort uach der Verlautbarung der Verfassung für Nosnien und die Hercegouina werden die Landtagswahlcn ausgeschrieben und die Vorbereitungen gelrossen werden. Man rechnet damit, daß die Durchführung der Wahlen mehr als drei Monate benötigen werde. Infolgedessen würde der erste bosnische Landtag kaum vor der Zweiten Hälfte Juni zusammentreten. Die Nachrichten über den bevorstehenden offiziellen Empfang des Königs von Bulgarien am Petersburger Hofe macht auf die serbischen politischen Kreise einen tiefen Eindruck. Mau erwartet, daß Nußlaud nun anch die Frage des Besuches des Königs Peter von Serbien in Petersburg einer Erledigung zuführen werde, um nicht den Schein aufkommen zu lassen, daß die russische Negierung Bulgarien zum Nachteile Serbiens vorziehe, zumal Serbien eine solche Zurücksetzung nicht verdieut habe. Die persische Regierung hat das ihr von England und Nußland angebotene Vorschnßgeschäfl, die dafür die persische Finanzkontrolle übernehmen und die Gendar» mcrie in Nordpcrsicn von Nußland wollten organisieren lassen, abgelehnt. Aus Paris wird gemeldet: Eine offiziöse Mitteilung bestätigt, daß das Ministerium des Äußern au» gcsichts der Haltung Muley Hafids eine ganze Neihe von Maßnahmen ins Auge gesaßt hat, welche gegebenen» falls in allmählich fortschreitender Weise ergrissen wer« den sollen. Znnächsi wird Muley Hasid aufgefordert werden, die Antwort betreffs des jüngst von El Mokri unterzeichneten französisch-marokkanischen Abkommens zl> erteilen. Diese Aufforderung wird erst in einigen Tagen nach Fez gelangen. So wird man über die Ge» sinnung des Sultans erst ungefähr in zwei Wochen im klaren sein. Weuu Hasid dann noch Schweigen bc» obachten oder erklären sollte, daß er das Abkommen ablehne, so würde man zn gewissen Zwangsmaßrcgeln schreiten, die Beschlagnahme der Zullerträgnissc vornch-men und gleichzeitig die französische Kolonie in Fez in Sicherheit bringen. Selbstverständlich werden die srcm» dcn Mächte von den beschlossenen Maßnahmen noch vor deren Ausführung verständigt werden. Aber es scheint schr möglich, daß die Zustimmung Hasids in kurzem crsolgt und es dann überflüssig wird, zu Nepressalieu zu greifen. Tagesuemgleiten. — ^Schlangengift zur Heilung der Tuberkulose.) Dr. Thomas Mays'in Philadelphia hat das Schlangen-gift als Heilmittel gegen Tuberkulose verwendet und, wie ein Bericht darüber in der „Nevnc" ausführt, anscheinend mit Erfolg. Es handelt fich um das Crolalin, das Gift der amerikanischen Klapperschlange, das in getrocknetem Zustande außer bei Tuberkulose auch bei Krankheiten der Atmungsorganc gute Heilwirkung gc> habt haben soll. Seine Anwendung erfolgt in Form von Einspritznugen unter die Hanl, bei denen es nnr darauf anlommt, daß das Gift nicht in ein Blutgefäß eingespritzt wird. Die Kur besteht aus der Anwendung sehr vieler Einspritzungen nacheinander, deren jede dem Körper nur sehr weuig Gift zufuhrt. Die Behandlung zeitigt zuerst eiuige Nebeucrscheinnngen: der Arm M dem die Einspritzung meistens gemacht wird), schwillt ein wenig an, außerdem empfindet der Patient einen gc> ringen Schmerz; all diese Symptome, verschwindeil jedoch nach höchstens zwei Stunden. Husten uud Auswurf ver» schwinden bald im Lause der Behandlung- Dr. Mays fuhrt sogar einige sehr schwere Fälle an, die durch Elotalinbehanolung vollständig geheilt sein sollen. Außer bei Tnbertnlose Hal Dr. Mays diese Schlangengift» behandluug bei Bronchitis und Asthma erfolgreich an. gcwandt. — Es bleibt noch die Bestätigung dieser echt „amerikanischen" Sensation abzuwarten. — lDcr Eheromau eines Auswanderers.) Man schreibt aus Madrid: Vor ^ Jahren heiratete ein gc> wisser Manuel Fernandez in La Eoruua ciue schöne Zigarreuarbeileriu uameus Maria Nocme, verließ sie aber schon nach acht Monaten und wanderte nach Ame» rila aus, vou wo er nichts mehr von sich hören ließ. Nach Verlauf von fünf Jahren lnnpsle die verlassene Frau eiu Liebesverhältnis mit einem Arbeiter an, dem sie zwei Kinder gebar, und mit dem sie bis vor einigeil Jahren glücklich lebte. Da erhielt sie Plötzlich — nach i^u Jahren — Nachricht von ihrem Manne, der seine Nüctlehr aus Amerita ankündigte uno nm Verzeihung bat. Diese wurde gewährt umcr der Bedingung, dajj der Mann auch seiuer Frau ihren Fehltritt verzeihe. Der Totgeglaubte kam in seiner Heimal an, lebte mit seiner Gattin acht Tage zusammen und verschwand dann wieder nach Amerita. Zum zweileumale lehrte er kurz» licli zurück und vereinigte sich wieder mit seiuer Frau. Infolge der plötzlich bei ihm ausbrechenden Eifersucht wm es aber zu entsetzlichen Szenen, die schließlich in einer Katastrophe endigten. Der Mann ermordete nachts seine Frau und entleibte sich dann selbst. — lDaö erfte Verbot im Luftraum.) Dem Friedens» richler Morris H. Kammelohr in dem Städtchen Cedar Crove tNew'Iersey) gebührt der Ruhm, die Warnung „Unbefugtes Betreten des Grundstückes ist verboten!" als erster ans den Luftraum ubertragcu zu haben. In Eedar Eove hat ein junger Aviatiker einen MonoPlan gcbant nnd Flugversuche aus freiem Gelände in der Nähe des Hauses des Friedensrichters angekündigt. Die» ser ließ daraufhin an der Spitze der Fahnenstange vor >e:nem Hause folgendes Verbot iu Nieseulellcrn an» bringen: „Allen Aviatikern hiemit znr Warnuug: Das Fliegen über diesen« Hause ist bei Gefängnisstrafe ver» boten." Bei Anbrnch der Dunkelheit wird die Waruuugs» lasel durch Laternen beleuchtet. Man ist gespannt dar» alls, welche Folgen die Mißachtung der Warnung habeil wird, denn der junge Avialiter hat geäußert, es werde ihm ein besolideres Vergnügen sein, das Haus des Friedensrichters zu überfliegen.__________ — Mer das Modernste) wird dem „Tag" aus Paris geschrieben: Die Pariserin, die nach einer deut« schen Stadt kommt, bricht in ein großes Verwunder» »iid Erstaunen ans, wenn sie das erstemal Theater' besucherinnen begegnet, die im weilen Abendmanlel, ein ^llch ans dem Kopf, dem Thaliatempel znströmen. Ih^m Äuge ist dieser Anblick ein so ungewohnter, daß sie sajt etwas Unschickliches darin erblickt. In Modcbegrifss" gehen eben die Ansichten oft weit anseinander. Als lM nun mehr als Jahresfrist fast die sämtlichen Pariser Theater sich dafür entschieden, ihren weiblichen "^ sucheriunen das Tragen der Hüte im Zuschauerraum zu uutersageu, begann man Verständnis für die deutsch Frau zu empfinden. Die großen, Hüte wurden in eincr Weise, gemißhandeil uud lrugeu so deutliche Spuren ocr Garderoben, die Spiegcleinrichtnngen waren überall s^ mangelhaft, daß die elegante Fran schon nach kürzester Zeit erklärte, lieber hutlos ins Theater zu sahrett, als ihr kostbares Eigentum so rohen Händen aussetzen s" wollen. Natürlich fiel es »iemand ein, diese Drohung wahrzumacheu. Aber sie erfüllte ihreu Zweck, indem die Modisieu eifrig auf Nachhilfe fannen uud auch eim' solche faudeil. Sie schufen eine besonders für den Theaterbesuch geeignete und bestimmte Kopfbedeckung/ die zwar nach Form und Ausführung wechselt, der Ar< nach aber immer die gleiche bleibt. Besonders beachten"-' wcrt scheint mir die jetzt im vollsten Ausschwung befind-liche Mode, weil sie eine ganz nene Erscheiuung darstellt nnd auch sehr geeignet werden dürfte, die zwar praktischen, aber selten kleidsamen Kopftücher in Deutsch' land zu ersetzen. Zum Studium der Theatermützen eignen sich am meisten die großen Vorhallen uud Vesti' bille der eleganten Theater. Ihre Verschiedenartigleit kommt dort am besten zur Geltung, ebenso wie ihre Kleidsamkeit erkennbar wird. Alle sind wolkig u>'b duftig, mit einer Verschwendung von Seidenmusselin gearbeitet. Bald zeigen sie die Form riesiger, schmieg' sanier Kiepen, bald treten sie als große, runde Kapuzen auf, gleich denen, die als Begleiter der Dominos crschei« »en. Sie sind dann aus weicher Seide, aus gcrüschteM Tüll liiid Seidenmusselin, aus Spitzen nsw. Äls Zierat sieht man Mctallspitzen nnd Borten, Pclzuerbrämungen, Schleife!,, Agraffen und Blumen. Die hübschesten Ver' treter der neuen Mode sind aber zweifellos die so« genannten V5guins, kleine Mützen gewölbt dreieckiger Gestalt, gleich den Grelchenhnubcheu. Ich sah ein sol-chcs, dessen Grund gelbliche Applikationsspitzen über rosa Liberty war. Ein Duppelkranz vou rosa schattierten Flittern und aneinandergereihten blätterlosen Nösckien bildete den Übergang zu dem Viersache» ringsum lau° senden breiten Volcmt aus Seidenmusseliu und Appli-lation. Breite Viudebänder aus Liberty uud Seiden« mussclin wurdeu unter dem Kinn zn einer Schleife ver< einigt. — lDer Chantecler-Hnt als Verkehrshindernis.) Tic Ausstellung des Ehantecler-Hnles in einem Schau-finster in der Negenislreet in London verursachte einen solchen Auflauf von Damen, daß der Wagenverleb/ stockte und eine Abteiluug Schutzleute die Damenmena/ "''s. NM die Ordnung wiederherzu stelle^ Prometheusnaturcn. Roman vou U HinniuS Norden. (lii. Fortsetzung.) (Nachdruck verl'uts!!,) Hatten nicht nenlich zwei Augen in eiueiu stolzen Mädchcngesichl eine ganz andere Sprache zu ihm ge» redet, brachte ihm Lydia Eifert nicht gläubige Zuversicht enlgl'gen? Noch wußte er uicht, wie das verwöhnte, gefeierte Mädchen dachte, es war niemals ein Wort zwischen ihnen gewechselt, das den Gedauleu an ein tieferes Herzensemvsinden in sich schloß. Aber er wußte genau, daß der ehrgeizige Präsident seine Tochter nie einem Mann ohne Nang uud Titel zur Frau geben würde, selbst wenn ihre Znkunfl au seiner Seite ciue gesicherte, ja glänzende war. Aber der schaffende, rühm-gekraute Künstler, dessen Name weltbekannt war, uahm eine Ausnahmestellung ein, gleichberechtigt mit den Trägeru großer Namen und Würden, uud diesem Ziel wollte er zustreben, mochte es ein Kampf lverden auf Leben uud Tod. Seiner Nachbarin, die eben nmständlich ihr Enl» zücken über die neueste Sezession ausgesprochen, gab er zur Aulwort, daß er lauge nicht im Zoologischen Garten gewesen und deshalb die juugen Tiger noch nicht kenne. Die jnnge Dame, sah ihn erstannt an uud waudle sich danu achselzuckend und empört an den Herrn an ihrer anderen Scite. Jetzt klopfte der Brautvater an sein Glas. Hoch» rut war sein Gesicht, sein Chemisett bauschte sich wie ein Schneehügel über seiner stolzgeschwellten Männcr° brüst, und seine Krawatte war in der Anfrcgung ganz schief gerückt. Aber das waren alles Nebendinge, fo klein, daß sie vor der Hauptsache verschwanden. Eröffnete ihm doch heute der fürstliche Schwieger» söhn die Perspektive auf deu Kommerzieurat, dem viel» leicht der Geheime folgte, verbunden mit ciuigen Orden. Ja, in der Ferne winkle möglicheNocise der Adel. Das war das Leitmotiv, das sich wie cm roter Faden durch seinen Toast zog. Er sprach davon, wie jeder Mensch in seiner Brust ein höheres Streben habe, uud wie durch die Ehre, die heute seiuer Familie widerfahren, dieses höhere Streben zur Wirklichkeit geworden, daß es seinen Glanz auch auf die weiteren Zweige der Familie erstrahlen lasse und die schöne Alissicht eröffne, daß sich in ihr ein ähn» liches ehrenvolles Ereignis vorbereite, das sie ans der Stufenleiter der menschlichen Nangordnung hoch empor« hebe. Dabei kniff er mit verschmitztem Lächeln das linke Auge zu und zwinkerte bcoeutuugsvoll zu Felix Wallen-berg und Hanna hinüber. Die Fürstentruue und die Ireiherrnkrone wurdeu iu poetischer Form verherrlicht, und schließlich wurde er sentimental und sing an zu weinen. Der Fürst rückte ungcduldig mit seinem Stnhl hin und her, uud als Elly eine schüchterne Bemerkung wagle, vielleicht in der Erkenntnis der großen Takt» losigleit ihres Vaters, da erhielt sie eine schroffe Ant» Wort. Felix Wallenberg aber war bleich und wortkarg geworden, so wortkarg wie in den letzten Wochen, und verschwunden war der Zanber der eben dnrchleblen Stuilde. Als das Diller zu Ende war uud die Gäste sich zerstreut hatten, entfernte auch der Fürst sich uutcr irgendeinem Vorwande, nnd indem er das Colip6, das ihn vor dem Hause erwartete, fortschickte, ging er zu Fuß durch das Gewirr der belebten Straßen. Vor einem großen MietsHause machte er Halt, stieg die teppichbelegten Stufen bis znm dritten Stockwerk hinan und klingelte au eiuer Korridortür. Eine zierliche Zofe machte ihm auf und ließ ihn mit verständnisvollem Lächeln an sich vorüber. Aus dem Zimmer, dem er jetzt zuschritt, ertönten dic Klänge eines Klaviers uud einer Supranslimme. In dem mit aufdringlicher Eleganz möblierten Raum saß Wauda Warislawska am Flügel lind sang Solfeggieu. Ein loses, weißes Teekleid, von eincr Gold» schnür um dcn Leib gehalten, floß au ihrer ätherischen Gestalt herab, die Füße steckten in weißen Atlas» Pantoffeln, das blonde Haar war mit einem Perlen-kämm nachlässig ausgesteckt. Der Anzug war uicht gauz einwandfrei, aber für den oberflächlichen Beschauer hatto die ganze Erschei» nnng etwas Engelhaftes. Diesem Gefühl gab der Fürst Ausdruck, während er sich nachlässig in ein Fautcuil »liederlich und sich eine Zigarette ansteckte. „Wanda," sagte er, „jeder harmlose Mensch würdc Sie sür einen Eilgel hallen, wer Sie aber nnr etwas näher kennen lernt, der weiß, daß Sie ein Satan sind." Sie beendete ihre Übungen, in denen sie sich uich^ hatte stören lassen, mit einem hcrausgcschmetterlen Triller, dann legte sie lachend die Hände zusammen. „Sie macheil mir immer ?'.ur Komplimente, ohne es zu wollen, Boris, mit Absicht nie. Übrigens, wie kommen Sie dazu, heute, an Ihrem Verlubungstaa/, sich so früh von Ihrem weißen Lämmchen, oder sagen wir besser, uubeschriebeneu Blatt zu trennen?" „Schweigen Sie mir von unbeschriebenen Vlät' lern," rief er, indem er ärgerlich den Nest der Zigarette auf den Teppich schleuderte, „die siud mir von jeher eiu Greuel gewesen. Ich bin heute beinahe erstick in der Luft, die in dem protzenhaslcn Hause herrscht Erzählen Sie mir lieber etwas Pikantes, irgendeinen Skandal oder eine Bosheit, die Sie gegen einen lieben Mitmenschen in potto haben, daran fehlt's ja be> Ihnen niemals." Wanda zuckte gleichmütig die Achfelu, während sic in einem Stoß von Noten blätterte. „Vorläufig möchte ich Ihueu fagen, daß ich gar lein Mitleid mit Ihnen habe. Warum wähle» Sie sich UN' beschriebene Blätter als Lebensstudium, wozu existiert eigeullich Moute Carlo, oder das Wort: «ori-i«,'«' !" klirtuns?" „Wauda, Sie wissen genau, daß ich alle diese Phasen oft und mit vielem Pech durchgemacht habe, nun will ich endlich festen Boden unter den Füs!"' fühlen. Das unbeschriebene Blatt soll mich nicht weiter stören, und der Protzige Schwiegervater mit seinel lächerlichen Familie —" Er blies auf feine Handfläche, wie um ein Sta«"' körn zu entfernen. „Jedenfalls könnte sich für Sie manche angeneh^ Situation daraus ergebeu, wenn Sie nämlich wollen. „Olli !u «ü," sagte sie, während sie vor den Spieg^ getreten war, nm eine Locke, die sich gelöst, mit graziös^ Ärmbeweguug aufzustecken. lHortsetznng folgt.) ^cher Zeitung Nr. 41. 359 21. Februar 1910. London 1 ? ^'""" '"it dem Marmorqesicht.j Aus der in ^ ° beichtet: Ein eigenartiger Krankheitsfall, minc>t,m,,?'s ^""lenhaus f'U' Hautleidende in Bir» rnqW '/"imidclt wird, beschäftigt aufs lebhafteste die orr ^ sMwclt. Es handelt sich uni einen Patienten, erkrankt? >^^ "'^ ^'"^'^ luftigen Lnilgenentzündling ^lirdiiK'n s^7^ Genesnnqsprozeß lvar von einer merk-urränd., ?^""""g begleitet: die Hant des Palienteil ^r Vr>? ^'^ allmählich an den Händen, den Füßen, Aiihs^, ' ""d dein (Gesichte und gewann schließlich ein Tir 5 s "-' tänschend an weißen Marmor erinnerte. fiihlz^lUlngssähigleit der Hant ist verschiunnden, sie Äü d> /u "" ""d l^inahnt an die Hant eines Toten, su dak d ^"" ^"^'" ^^ ^'^' Hantgelvebe versteift, "n't ar s! '^^auke sich kaum noch bewegen kann; nur ufsttrn ^' ^!^lrengnng vernlag er den Mund zu d»rch en.^l ^<1^' s"chc" die rätselhaste Erscheinung driise,, ! ^ahmnng der Arterien und der Lymph» vi,,,^ 5"" "'klären, die'»wahrscheinlich von einer Stö» ''tc,d,., ^ - "'N'cnzentrnms ausgeheil. Das elektrische anqcni?^^ut. ^^ dem Nirminghamer Krankenhaus lind , !' - "t>, s"ll in den nächsten Tagen fertig sein, ^ranl.!, !^'t dnrch eleltrische Radinmbehandlnng dem Leide» s "' ^'" -Rainen Murgan Field sührs, sein «^^"chlern zu können. __________________ ^tal- und Prouinzial-Nnchrichten. Au alle Wcidmäuucr Österreichs! ^schl s""' ^'""ulee zur Errichtung des Tenkmalcs iu ^M«r.^ Majestät den Kaiser als Allerhöchsten !"Is»^ ^ "'' ^' Kärntnerstraße 36) erhalten wir >! 'wen Ausruf: unser .^' "^'^'ll ^!l> ""llcndet Seine Majestät sei, 8.) "'^"W Kaiser nnd König Franz Josef I. ^'."^ensjahr. Uicten^ ,,^'^baren Herzens und duller Bewnndernng -^aie,'<"i ' ^l.'ldmänner Österreichs auf zu Seiner >">'cht's!."!n ^''" bersten Iagdherrn, in seiner er-t'er w ^">"' den edelsten, weidgerechtesten Jäger 5"lt erblickend. Minen'? H"z^nZdcdürsnisse aller Mitglieder der d"uerude? V)' ""sp''^ ^'' diesen Festlag durch eiu "Uhalte,/ ^'uunent für immerwährende Zeiteu fest. vur nn, ^^' ^'" ^^^ '" luelchem Seine Majestät 5cs Nz^" ?"u edleu Weidwerke hnldigl, sull a,n Tage dir P^s ^^^ "u Monument enthüllt werden, welches Jagd ili '^?^ lM'M-u Schirlners und Veschiitzers der Da? '^"ch in seiner Iagdausrüslung darstellt. Untersch^^"'^ Vand, welches alle Iägerherzen ohne ^rlutii ^" ^"'^, Stand nnd Nationalität in alt-auch bei?^ Weidmannslrelie ulnschlingt, sull uns ^ahlsliri , ^'"l patriotischen Werke vereinigen. Des gedenk >,' " unseres Allerhöchsten Monarchen ein° Gaue» ^ "^"' l'ch alle Weidmänner aus Österreichs "'"ruins/" ^hmens fruchtbaren Gefilden bis zn der den Unoä,'!^"' ^^'^' Dalmatiens, von den schweigen-Vcrgen ^^ ^i" ^" Vnkmoina bis zu den firnbekränzten '"" beilra samme!lsinden; jeder sull sein Scherf-^errhruü ^"' "'" ^^ vereinten Kräften in dankbarer ""seres .^//'^„^'^ die Bausteine für das Denkmal ^llcl) 0^ f. ,^^üchsteu Iagdherrn zusammenzutragen, äcliie qrus ^' ^"^^' '^ willkommen. Nicht durch eiu» Spende «ll Ü"'^'n, sundern durch zahlreiche kleine an dic^ ^'^ä^r Österreichs wird Seiner Majestät Uef danlb/^'^"^ ^"' beweis erbracht werden, wie ^"sncchme. "l H^zens alle Jäger Österreichs ohne drills ^ ubcrsten Jagd» und Schuhherrn ge- Seincr'w"-'s^ukbuche, welches bei der EutlMung ^^" Iünc,',' ^ "berreicht wird, sull der Name eines ^'weis der 5" ^' H"bertus prangen, der als schlichten ^'lflein sii ^ ' I"' ^"' Allerhöchsten Iagdherrn sein Und sü s pulriotische Werk beigetragen hat. Atcrreichs d"^>^ "" .^"^' kaisertreue Weidmänner ^träges in i? »> '^' ^ürderl durch Zuwendung eines . fernen <^' ^ "'^ VM'stcrung die Durchführung ^"'^ Dmlkb^.'"^" '" ^'chl als Ausdruck der Ver-^"h"chsten ^ ^ ""b Weidmannstreue für unseren Josef 1. iagdherrn, Seine Majestät Kaiser Franz Weidmannsheil! Das Den kma l fu m i tee. Im Hochgebirge.* d ^"i ist >s 5?°" I"" Mun'talt. Ai^"N"' Nin.^'^^"""' s'"d wieder ergrünt nach 3? "'äo^ u^"^'"'u "nd Hcrde.l sind auf die ^"U'tt d'r S " ^"">'l "ud Schellengeläut. -dip' wirbelt S^ V"'^ 3"""" Wulkenheere heran» 'ct ve7' w"ße Z^ "^ei, uud es schneit nnd schne.t, ^ ^rma' ^"' tne gru.len Malten bedeckt. Nnr ^. >' oie Sunne den Schnee zu schmelzen und ^^er^e^ interessante Plm,dcrei der unt.r '°^ s«bu,^lamttm N°" "l Östreich. erschieuc,n'n N.m„ner """"cnt «Mger «Illustrierten Zeit«,.«., (Viertel- die bnnlen Blutenkelche wieder zn farbenfroher l^ebens° freude zu erschließen. Frierend steht das Vieh in den Ställen oder laust vor Huuger brüllend über die schneebedeckten Neiden. Tort drängt sich eine Schar Kälber, zitternd vur i»tälte, zusammen und stampft einen schwarzen Morastfleck in die weißliche Schneehütte. Wie bittend blicken die Tiere mit großen, traurigen Augen den Menschen an. Die lauteil ttlagelone schneiden Hirten und Sennen ins Herz. Sie tragen Futter ans den Tälern herbei auf die sonst saftgrün strotzenden Alpen, nm die bittere Nut der Tiere zu lindern. Su läßt der Winter noch weil in das Jahr hinein im Gebirge seine Gewalt verspüren und trägt Kamps und Tod in den blühenden Garten des Summers. Aber endlich siegt die Sommersonne. Hell klingen die Glocken wieder von den Alpen» weiden herab, frühlich ertönen die Jauchzer der Hirteu über die Berge und Täler, und während das Großvieh bedächtig über den guten Weideboden dahingrast, llel» lern die Ziegen übermütig an den Schruffen und Flnhen umher und rnpfen mit Kennermiene hoch oben am Berg die saftigsten Büschel. Des Abends jagt der Geißbub die muntere Gesell» schasl zu Tal; hell klirren die kleinen Glöckchen durcheinander, wenn der übermütige Zug ins Dors ein» rückt. Oben auf der Alp treiben die Hirten, wenn die Sunne sinkt, das Vieh znm Melken in die Ställe. Da tünt das volle Gelänl weil hinaus, und dazwischen gellen die Rufe der Mäuner, die Ordnung in den wirreu Haufen zu bringen suchen. Schweren Schrittes kommen und gehen die Sennen und Hirten mit umgebundenem Meltschemel. Die vollen >NibeI werden Stück um Stück ,n die großen Abrahmschüsseln oder in den mächtigen, bliycnden kupfernen Käskessel geleert. Bald ist 's duntel geworden, Stern aus Stern blitzt am Nachthimmel ans; dnrch die trüben Scheiben der Hütten scheinen spärliche Lichter, oder es lenchten rot züngelnde Herdfener aus dem rauchgeschwärzten Naume. Wenn die Arbeit getan ist, wird,es still dort oben auf der Alp; uur ab und zu ertönt eine Glucke, wenn eins der Tiere sich schwer erhebt uder langsam dahin schreitet, um sich einen nenen Htiiheplcch zn suchen. Durch die Nacht hört man ein großes Klingen, wie fernen Gcfang eines Niesenchurs. Alle die tansend Rinnsale, die mit hellem Klänge zu Tale springen, singen ihre Melodie; die großen Bäche weit iu der Nunde fallen mit kräftiger Stimme ein, und der krast» volle Bergstrom bringt den tiefen Grnndton in die Sinfonie. Aalo klingt das Singen »vie aus weiter Ferne, bald trägt ein Luftstrum die laut anschwellenden Klänge herbei, bis sie wieder leiser und leiser werden und in der Ferne verhallen. Am frühen Murgen ertönt überallher Jauchzen uud Jodeln; die Rinder brüllen gesnndheitsfruh dem Tageslicht entgegen. Nebenan plätschert der Bach vorwitzig nnd geschwätzig einher. Das Sunnenlicht weckt alle die leuchlendeu Farben des Summers. Weiche, grüne Nasenteppiche liegen schwellend über das Gehänge gebreitet, uud bunte Blüten sind darüber ausgestreut. Ich liege oben ans dem Berge. Neben mir blicken dunkelblaue Enziane aus dem saftigen Grün, zarte Primeln schwanken leicht auf ihren biegsamen Sten» geln mit den rosig angehauchten Vlütenlöpfchen, trüf° tiger Eisenhut steht slrass gegen den lichtblauen Himmel, über den schneeweiße, leichte Wölkchen dahinziehen. Eine mächtige Arve reckt ihre knurrigen Äste in die klare Sommerlust; wunderbar kräftig duften die duullen Nadelbüschel und das harzreiche Holz nnler den warmen Sonnenstrahlen. Biene» lind Hnmmeln sum-men umher uud trinken den süßen Saft aus den leuch» tenden Vlütcutelcheu. Das Murmeltier grast eifrig auf den Bergwiefen; schrill erlönl sein Pfiff, wenn es Gefahr wittert; oben anf einem Steine macht es Männchen, dreht den Kupf nach dem Menschen, der seine Beschaulichkeit stört, nnd ist blitzschnell in seinem Bau verschwunden, sowie man näher zu kommen sucht. Bewegung, Leben und Farbe überall. Huch üben ragen die Felsen jäh emvur, schruffe Flühen aus klotzigen Kalken, bizarre Türme und ge° zackte Grate. Von den zerfurchten, hellen Kalkwänden bröckelt morsches Kallgerüll ab; durch die Nunsen uud Rinnen pultern die Blöcke, über die Wand pseist der Steinschlag, nnd bis tief hinab bedecken die grauen Trümmer den fruchtbaren Wcidebuden. Vun nnten her» anf aber klimmt das Pslanzenheer wieder empor; es klammert sich in die Nisse des Gesteins und erkämpft sich husfnungsfreudig den Sieg, den seine leuchtenden Farben weithin künden. Aber nicht lange dauert das Jubelfest des Lebens in den Alpen. Nur im kurzen Vergsommer ist der Sieg ein vuller, ust schwer erkämpfter. ^chun im September sendet der Winter seine Vor-lruppen, den Frost und den Neis. Das übermütige Hee°r der kleinen Rinnsale hoch oben am Berge wird stiller uno stiller, nur an warmen, hellen Sonnentagen lösen sich die eisigen Bande, die das Wasser gefesselt hat. Weiße Kappen decken schon die huhen Berge. An den Nergmähdern haben die Menschen in schwerer Arbeit das letzte Gras geschnitten. Auf den Alpen wird es still nnd öde. Hirten und Herden zogen zn Tal; durch die leeren Hütten und Ställe pfeift der Wind. Immer weiter treibt der Winter den Schnee in die Täler hinab, unaufhaltsam schiebt er Berg um Berg mit weißein Mantel als Vurpuslen vor. Mit eisigen Stürmen braust er über das Gebirge einher, bis er Alleinherrscher ist weit und breit. In Wetter und Sturm hält er seinen Einzug, nnd streng ist seine Hrrrschasl. Und doch ist's nicht die Ruhe des Tudes, die sei° nem Siege folgt. Er bändigt nur das Leben znm Rasten nach übermütigem, liebereichem Sommersonnendasein; er läßt die lebendige Kreatur sich auf sich selbst besinnen, in aller Stille Kräfte fammeln für neues Leben und Wachsen, für kommende Freude. In seinem Reich aber entfaltet der Winter hohe Pracht. Mit weicher, weißer Decke hüllt er die Matten; schwellende Echneepolster häuft er auf die Dächer der Hülteu. Die Tiefen der Mulden und Rinnsale füllt er mit Schnee und gibt den Hängen wellige Weichheit. Von den Bächen dringt nnr dumpfes Murmeln unter der Schneedecke hervor, sonst ist es ganz still geworden. Feierliche Rnhe liegt über der ganzen Nergwelt. Huch oben ragen Felsgipfel starr und dunlel über dem leuch-ienden Unterbau in die Lüfte. Fremd Land war einst all die Schönheit des Berg» winters den Menschen. Winterlicher Halbschlaf umfing die Bewohner der Alpendörfer. Da kamen die Städter aus den dumpfen Städten; erst einer, dann immer mehr. Der Zug schwoll an: alles Menschen, die es !l« Il«t', das Rciuerträgnis auf 5308 X 91 ll. Der vor drei Jahren ins Leben gernfcne Penfionsfunds beziffert sich ans 1974 X 81 I,'. Vom erzielten Reingewinn wurde der Pensionsfonds mit 600 X dotiert; 840 X sollen als Unterstütznugen an arme Gewerbetreibende verteilt uud 1774 X 84 1, dem Reservefonds zugewiesen werden, welcher nunmehr anf 132.947 X 38 l> angewachsen ist. Als Vereinssnbventioncn wnrden n. a. bewilligt: dein Eyrill» lind Melhodverein 40 lv, dem Gesellenvereine 40 X, dem Unterstütznngsvereine für slovenische Hochschüler in Wien 30 X, dem Stu-dentennilterstütznngsvereinc „Domovina" 30 X, der „Narodna ^ola" 20 X nnd dem Sluvenischen Alpen-vereine 20 X. Vei der Ergänzungswahl in den Ver. einsansschnß wnrden gewählt die Herreil: Ivan Au-na«, Josef Kozak , Anton P u t r i ch und Ivan Slubudnik. Als Rechnungsrevisoren wurden die Herren Franz Kandare, Anton Lentgeb und Josef Lokar bestellt, Über Antrag des Verei'nsobman-nes lonrden die Anteile der Genossenschafter von 400 auf 500 K erhöht. Schließlich wurde der Direktion für ihre ersprießliche Tätigkeit der Dauk der Hauptversamm» lung ausgesprochen. — lDer Wohltätigteitsverei» der Buchdrucker in Krain) hielt am Samstag abends in der Restauration des „Narodni Dom" uuter dem Vorsitze des Obmannes .Herr» O. Planine seine diesjährige Generalver» scnnmlung ab. Aus dem Berichte des Ausschusses über die Vereinstätigkeit wäre zu entnehmen, daß im Lanfe des Jahres eine Generalversamm!n»g abgehallen wurde und daß der Ausschuß die laufenden Geschäfte in achtzehn Sitzungen erledigte. Es sind 42 Gesuche um Unler->llltzuugen zugegangen, von denen 38 zugunsten der Bill» slcller erledigt wurden. Die übliche Weihnachtsfeier fand an, 19. Dezember statt nnd erreichte vollkommen ihren Zweck. Der Verein zählte am Schlüsse des Jahres 165 Mitglieder, davon 142 in Laibach. Der Rechnungs-abschlllß weist 1082 k 72 I, an Einnahmen nnd 1001 X 48 I, an Ausgaben, somit einen Überschuß von 6! X 24 ll aus, mit dem das Pereinsvermögen am Jahres» schlusse auf 2603 Iv 38 l, augewachsen ist. — Dem abtretenden Ausschüsse sowie alleil, die den Verein auf eine oder andere Weise unterstützt hallen, wnrde von der Generalversammlung der Dant ausgesprochen. — Bei den Wahlen wurden in den Ansschuß siir das Jahr 19l0 nachstehende Herren gewählt: Obmann O. Plan ine, Obmann-Stellvertreter I. Komar, Kassier A. 8 lrekelj, Schriftführer P. Ielo 5 nik, Ansschnhmitglicder F. Kra 5 ovie nnd I. Nabcr » nik, Ersatzmänner I. Lampi^ und I. Pezdir, Rechnungsprüfer S. Dra 5 il ulld F. I e z e r 5 e k. — lslus der Sijzung des Gemeindcausschusses von wottschee.) Von den Gege'nsländell, welche iu der Sitzung vom 17. d. M. zur Behandlung kamen, seien zwei wegen ihrer besonderen Wichtigkeit hervorgehoben: die Errich» timg einer Schotter- nnd Sandinühle und der Voranschlag des Wasser- und Elektrizitälswertes für das lonfende Jahr. Über die Ertragsfähigkeit einer anf Kosteil der Stadt Gottschee mit dem Wasfer- nnd Elek» trizitätswerk zn verbindenden Schotter» und Sandmiihle berichtete anf Grnnd eingehender Erhebungen Gemeinde» ansfchnßmitglied Herr VergveNvaller Josef S t ö ct l und »vies nach, daß eine angemessene Verzinsung des hiefür aufgewendeten Kapitales mit Sicherheit zu er-warten flehe. Für eine jährliche Erzeugung vou 1500 Kubilmeler Schotter nnd 1500 Kubikmeter Sand wnrde die Alilage Maschinen, Gebäude, Fracht, Montage usw.) mit l?.l00 K, der Betrieb lVruchstei»beschafsu»g, Stromverbrauch, Aediennng usw.) mit l 0.000 l< cm» genommen. Berechnet man den Verkaufspreis des Schot-ters mit 3:50 X, den des Sandes mit 8-50 X den Nubitmeter, so ergäbe sich eiu Reingewinn von rund 2000 X oder eine 11,7 ^ jährliche Verzinsung der An» lagekusten. Der Schulter, fast ausschließlich von Zigeu-lnrn erzengt, wnrde bisher meist in ungenügender Menge uud'schlechter Veschaffeuheil geliefert; der Sand, der aus dem l<) Kilometer entfernten Mosel zugeführt wcrden mußte, enthielt eine Menge erdiger Bestandteile, hatte aber trotzdem durch Vereinbarnng so hoch hinanf geschraubte Preise, daß er ein empfindliches Hindernis sür die Bautätigkeit bildete. Es verdient volle An» erlennung, daß allen diesen Ubelständen abgeholfen werden soll. Die fachmännischen Ausführungen des Herrn Vergverwallers Stöckl fanden deshalb ällgenie'' nen Beifall nnd der Antrag auf die Errichtimg cinel Schotter- und Sandmühle, die nur im Hochsommer, w» der Verbranch des elektrischen Stromes zu Beleuchtung zwecken ein sehr geringer ist, zu arbeiten hätte, wurde einstimmig angenommen. — Der Voranschlag ^ Wasser- nnd Eleklrizitatswerkcs für das laufende Ia^ lVerichterslatter Herr Major o. R. Albert Brauns kanu als günstig bezeichnet wecken. Das Erfordern»-für das Jahr 1910 beträgt 25.931 X, dem im Vor> jähre an Wafferzins 7256, an Stromzins 17,569 X EM< nahmen gegenüberstanden. Der Fehlbetrag von 1l06 ^ wird bei den« gesteigerten Bedarf an Strom, dem lN der letzten Zeit wegen zn geringer Leistnngsfähigleit do. Elektromotors nicht mehr entsprochen werden sun»l^ durch Aufstelluug einer nenen Dv,namomaschine lc'iä)' hereingebracht nnd das Wasser» nnd Elel'trizitätslvcn in die Lage versetzt werden, sich selbst zn erhallen. Del alte Elektromotor soll als Anlriebmaschine znr Schotts mühle die geeignetste Verwendnng finden. Die Ausfm)' rnngen des Berichterstatters wurden mit Befriedign^ znr Kenntnis gcnomme». — ^Jubilierende Tropfen.j In unserer Zeit der Jubiläen und Gedenktage täte man nnrecht, achtle an einem Datnm vorüberzugehen, das für die populär»' Medizin und die Geschichte der Hansmittel nnd Haus' millelchen von wesentlichem Belang ist. Am 19. d. M-vor 250 Jahren erblickte jener Doktor und Profess^' Friedrich Hoffmann in Halle das Licht der Welt, dessc» Name noch henle so wie vor 100, 150 und 200 Jahre" täglich lallsendsältig genannt wird — er war der El' finder der Hosfmannschen Tropfen. Diese Mischung, ^ den wissenschaftlichen Namen Liqnor anonymus min^' ralis führt, ist wohl eines der ältesten Hausmittel gege» Übelkeiten, Magenznstände usw., und wenn mall in urallen vergilbten Biicheril nachlieft, in Romanen »nd Theaterstücken, wie oft ist da von diesem Mittel dic Rede, von seiner beruhigenden Augenblickswirkung, vot' seiner lindernden Kraft! Hoffmann war eine Zeitlang Leibarzt des ersten preußischen Königs Friedrich. — lSchadcnfeuer.j Am l6. d. M. nachts brach i" einer dem Manrermeister Valentin Gregore gehörenden, anf dem Felde isoliert stehenden Harfe in Mannsburg ei» Fener ans, wudnrch die Harfe nnd einige Fuller' Vorräte suwie Gerätschaften vernichtet wnrden. —i^ * lUnfnll.j AIs Samstag gegen 7 Uhr abends <»!' elektrischer Straßenbahnwagen iilier die Wiener Strahl fnhr, railnte der Anshilfsdiener Antun Po5.enelj in be-ralischtem Zustande in den Vorderteil des Wagens, zel' lriinimerte die Lalernscheibe nnd fiel zu Vodeu. D^ Wagenführer hatte die Geistesgegenwart, sofort intt solcher Krast zu bremseil, daß der Wagen angenblicklich stehen blieb. Po/.enelj, der start ans der Nase blutete, aber sousi keine anderen äußerlichen Verletzungen erlitten halte, wurde über Anordnung des Polizeiarzles mit dclN Rettungswagen ins Krankenhaus überführt. " ^Verhaftung eines steckbrieflich verfolgten Schuc'' dcrs.j Sanistag nachtnittags verhaftete ans dem DoM' Platze ein Detektive den 20jährigen Schneidergehilfel' Anton Iak^e ans Hrastje, Bezirk Rlidolssluerl, der wegen Schuhdiebstahles und betrügerischer Schulden il' der Höhe von 103 X steckbrieflich verfolgt wurde. M" lieferte Ial>e dem Landesgerichle ein. ^ Mncn Milchwagen nmgeluorfen.j Vorgestern sl.hr ein Fleischer mit seinem Wagen so unvorsichtig über den Rathausplatz, daß er einen Milchwagen uw' warf. Die Vänerin stürzte zn Boden und erlitt a>" rechten Arm mehrere Hautabschürfungen. * (Wegen verbotener Rückkehr verhnftct.j Gestern abends verhaftete die Sicherheilswache den 38jähria.eN äußerst gefährlichen Einbrecher Johann Hinek aus Nassenfnß nnd die 40jährige Marie Virant ans ^^ limjje. Das Paar wnrde dem Bezirksgerichte eingeliefert- * lÄoshaftc Beschädigung.) Samstag nach'Mittel' nacht hat jemand in der'Schießstältgaffe ein Zimmer feilster mit einem Eisstück eiugeschlagen nnd drei Fenstel' scheiben zertrümmert. * (Verloren.) Ein Geldtäschchen mit 28 X, zw" goldene Ohrgehänge nnd eine Zehnlronennote. * lGcfnndcn.j Ei,l Palet, enthaltend Sargverzic' rlingen ans Papier. ' — Wetterbericht.) Die Witterung der letzten ^ Tage wies den typischen Eharalter unseres heurige" Winters auf. Auf den kalten Freitag folgte eiu mildel und trüber Samstag mit zeitweise auftretenden mäßis!^ Rcgenfällen. Das Südwestwetter hielt anch noch gesteh den ganzeil Tag an- bis hente früh ist keine wesentlich Änderung des Wilterungscharakters zu verzeichuen. ^'. Temperatur hielt sich beide Tage 2 bis 3 Grad "dc' Null- heule i» der Früh w»rden im Freien bei leicht Nlbelbildnng nild teilioeise bedecktem Himmel 2,5 Olao Eelsins abgelesen. Die warmen Luftschichten lrllg/' wesentlich znr Schneeschmelze bei. Der Luftdruck M eine langsam steigende Tendenz. Voraussichtliches Wette^ in der nächsten Zeit für Laibach: Veränderlich, Neigu^ zn Niederschlägen, mäßige Temperatnr. Thcatrr, Kunst und Literatur. — Movenischcs Theater.) Verdis ,/lrudacwr" '! in Ehre» nahezu 60 Jahre alt geworden und hat t^p dieser ansehnlichen Lebensdauer bis auf den heut«^ Tag seine volle Ingendsrische bewahrt. Ja, er wl^ mil'nnler durch seine gesunde, aus echter Empfindtt"" rauschende, dramatisch durchsetzte Melodik wie ein ^av. trunk nach so manchen Absynlhgenüssen der moder" ^Hr Zeitung Nr. 41. 361 21. Februar 1910. net ^!Ä""^" Opern. Am swvrnischc'n Thmtcr b^ieg-nähme...!k ^islcwM seit j.hcr der beifälliOen Anf-Näum.n ^"'"wcht^' nnch vl,n^'slern das Hm,s in allen le>' O>, ^' ^"^'"' <^"""l sic znln Vorteile des qeschäl^ '»an ^l"!"wrs -Herrn Fial a qesscben wnrde nnd dum i^?"^ ^'"l Anstrelen des'eisten Variwnisten vi« l'^heater in A^ram, 5,errn Marw Vn^ko» die ^ ^ltes Interesse entgegenbrachte. Die Vmziige, Eiaen ^"lc, als Sänger nnd Darsteller sein NMü^""""' wurden schon so oft nach Gebühr tl'il s s ^'j ^^ uns füglich der Nutwendig-bl'tick ^^" dünken, darüber des weitere», zu iu N^' ^'"^' leichte Indisposition, die sich ihm dtt m,,..^'/uar als Graf ^nna oon brillanter Wirkung. Er ^ch m -?"lf"ch nn Josef Nolli, der diese ssignr seiner-sc,^^ !luvenischeu Theater kreiert halte' nur klaug 2chm^ ""^' ^"" tenuralem Tilnbre nnd jugendfrischem tuchlin ^'"^ '"" einiges »ueicher nnd toller. Durch ^e an ^^'ilniig und' edlen Vorlrag, dnrch Glut in schast z "'^. Spiel begeisterte der Gast die Zuhörer" jch^^' huschenden Veifallskundgebungen, die sich nach ^Nau P ^^lsse sowie bei offener S^ene erneuerten. slN'ila,! "^^Narlo^a meisterte troh mehrfacher An-mit js,^^ ^"' jüngsten Tage, die zu großem Teile Verbind Gastspiel ant Landestheater in Agram in "cndrr M^W^'"' ^^ ^^olle der sonore in cM'in-für r?!^ «^' ^lnd konnte anch zu wiederholten Malen als ^? Anerkennung danken. .Herr Pato 5 la stellte Spiel ^""^ "'" lnarkige ^ignr. fest in Gesang nnd da si/ ?^"ulein Per 5 lova verdiente doppelten Dank, ei'ndn., ?^ 'lMs leidenden Zustandes die Azueena zu kräftia?uch" Wirkung erhob. Der (5hor war von Sitl, 'V^. H"llnng und von tadelloser musikalischen Navel!« 's ^'" Dirigeutenpnlt »vallete diesmal Herr als c""'">lcr T a l i ch seines Amtes. Hatte er bisher schellt "d^ .u'ichtslalternden Operette seinen Mann auch fi^"^ ^^l'lle er vorgestern seine eminent? Eignung Hervurf l ^"llische Oper nnd stattete unter feuriger !'l«!ur" .""s! seines reichen Temperamentes den ,/lru- ^ Nnl einem Stich ins Großzügige ans. —«— Kolnm^ lPhilharmoniiche Gesellschnft^j Der dritte Mitleid ^'''labend, der am 19. d. M. stattfand, vcr» ^nw»s,'< " Publikum die Bekailntschaft einer neuen Sonate ^"" Mnfikdireklor Josef Z ö h r e r , der freunde^'' ^^ '" 1'^"' für Klavier nnd Viola. Die ^biecwns" Olimen ^nnst nahmen das schöne Werk voll Albeii ?" "'^ Klarheit, eine geistvoll thematifche Bauer ^""lfl'ch ausgeführt von Frau Natalie slll,,,^ °^echncr nnd dem Komponisten, mit Negei-el'enfa'^ ')', ^^ weiteren Programmnnmmern fanden ^lsste dn? - wärmste Anerlennnng. Gestern abends Pillen s ^"'^ Mitgliederkonzert, das bis anfs lehle just nicht l^ ^"^' wci-' inan voui ^ammermusikabende war „ij^ hupten konnte. Das besondere Interesse ^usllcrin ^ ^'^' Mitwirknng der genaiuilen Viola- Mueckt »„ "'^ ^"' Harsenvirtnosin ^rau N a b e nalt scheint dä^3"'' ^'^ der ranschende Beifall belvies, zu sein l5'^"^km" in hohem Maße befriedigt gewesen Ehrten ihrer s^'? ^""^' ^"rlo gemeldet wird, am 19. d. l ^ l^^'anfführung großen Erfolg. "" Nach K?"' .'n Iapan.j Das Freie Theater in Tokio ^"N qesl'k! "lv^"'" """ auch Ibsen ans seinen Spiel» ^urt au c,,,'s ^'^lich wnrde „John Gabriel Vorkman" ^"usfti'.l "s ' Direktor Osanai sncht so die japanische uvncn V ' '^ ä" modernisieren. Trachten und Delora» ""Wnein s?,'^"ä "irupäisch. Sadanji Ichikanar, ein "ner Art ^'"'ler Tarsteller, gab die Hauptrolle in ^" aus D.Ä?l°^"^, ein wenig sinnvoller Gebrauch, ^.^ "^ ui,a)land un.li dem fernen Osten wanderte. ^,, Telegramme ^. Vürncrmcister Dr. Lnesscr. ^is, lP^che ">'d verlas das kaiserliche ' ^ drä1^''.^"f"ssuugsgeseize sanktioniert wer-^ cin Huch auf den Kaiser aus, wobei eine Ehrenkompanie die Generaldecharge abgab, die Musik die Voltshymne intonierte nnd die gelbe Bastion 21 Kanonenschüsse abfeuerte. Allenthalben herrscht ge° hobene Stimmung. Gleichzeitig wurde die Proklamation im ganzen ^ande bekannt gegeben. Besuch des serbischen und des bulgarischen Krou-prinzcn in Petersburg. Belgrad, 20. Februar. Wie „Dncvni List" meldet, »mrden zwischen Petersburg, Belgrad uud Sofia Unter» Handlungen bezüglich eines gleichzeitigen Vefuches des serbischen nnd des bulgarischen Kronprinzen in Peters« bnrg gepflogen. Türkei. Konstantinopel, 20. Febrnar. Ein besonderer Ministerrat beriet gestern über die Verstärknng oer Marine gemäß den Vorschlägen des Flotlenvereines. Der „Sabah" znfolge nahm der Ministerral den Kaufpreis, der auf den deutschen Werften lieferungsfertig befindlichen vier Torpedobootzerstörer an, welche zirka 410.000 Pfund kosten. Dem „Itdam" zufolge hängt dieser Beschluß mit oen Ereignissen in Griechenland zusammen, dereu mögliche Konsequenzen ans oas Gleichgewicht an» Balkan der Ministerrat erörterte. Kämpfe in Nicaragua. Aluefields (Nicaragua), 20. Februar. Nach einer Meldung des Generals Mena wnrde gestern bei St. Vineenl zehn Stnnden gctämpsl. Die Negiernngs-trnppen erlitten dnrch das Fener der feindlichen Artillerie starke Verlnste und mußten zurückgehen. Eine Verschwörung in Venezuela. Ncwyork, 20. Febrnar. Wie aus Caracas gemeldet wird, wurde daselbst eine neu gegen die Regierung ge> richtete Verschwörung entdeckt, die im Interesse des früheren Präsidenten Eastro angezettelt wnrde. Viele hervorragende Persönlichkeiten wnroen verhaftet. Erdbeben. Sofia, 20. Februar. Gestern nm 9 Uhr 6 Minulen abends wnrde hier ein Erdbeben vierten Grades wahr» genommen. Hellte wurde ein zweites Erdbeben dritten Grades verspürt. Der Herd der Erdbeben ist die Um» gebuug von Sofia. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtet. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Am 17. Februar. Thuml, Ing. im Eisenbahnmini» sterium i Angel, städt. ObrrmisselM; Groß, Nudin, Fischer, Fih. Nuseuzwl'iss. Kflte.; Kmiia, Müller. Lichtenegger, Pöllinger, Nasfter. Kuh, Felder, Fischer, Etzrlt, Rsde,, Wirii. — Lichten-stein. Rsd.. Berlin. Bier, Voro, Nsdc., Frankfurt a. M. — Dr HiU'cr. l. t. Stabsarzt; Dr, Willl-sly; Kmschouift, Ksm.; MüNcr, Nsd,. Graz. — Peis, Kfül,, Leobrn. — Moicti, Kfm., Trieft. — Maulwurf, Kfm., Varcs. - Zlidar, Kfm., Ärain» burss, — itohu, Rsd,, Ärüx. — Nclrepft, Äansekretär, Pillach. — Spansstireo, Gastwirt, Rnda, — Hofinan, Priu., Oottschee. Am 18. Februar. Lechucr, Pnli. - Schopper, ütfm.; Heitzuer. ttrepelta. Hcrzoq, Pölliiisscr, ^nl)an, Lecker, Martin, Kaiser, itulb. Adler, Njde,. Wien. - Grüll ch, Nsdr., Berlin. - Lubich, Rsdr.; Breda, Bahndeamtcr, Trilst. — Starko, Priu, Prag, — HladniM l. u. t, Leutnant, Gottschee, — Dr. Äiecha Staatöbenulter, Po!a, — Schmidlin, Kfm,, Agram. -- Teleli, itsm,, Budapest. Dr. Slauc. Gutsbesitzer mit Frau, Nudolfswert. ^ Myliue. Prin,, mit Schwester. Neu-inarltl. -ttuhelnig, Gutsbesitzer, mit Sohn, Secbach b, Villach. — Odorizzi, Vertreter. Trient. — Bittuer, Nfdr., Vöcklabrucl. ^ Liebich, 3lsdr.. Klagenfurt — Dulet, Nfdr., Garios, — Kohu, Nsdr,, Co.lma. — Blayer, Njdr.. Weipert. Am lii. Februar. Tschura, heulbniu. Weiß, Nomuger, Polnauer, Engl, Nofenzwei^, Weinhl'ld, Nsde,; Heim, Student, Wien. — Hcnin'nunm. ztfm., Berlin. — Nuwitzty. ,ttfm,, Brunn, — .ssauh, t. u. t, Majur. Karlstadt. - Ritter v. Dettcla. l. k, Gendarmeric-Niltmeister. s. Frau, Cilli. Dcu, l. k. Richter, («onobitz. — Iüsoin, Rjdr., Graz. - Oblack, Rsdr,. Linz. — CtMen, Professor; Nehnd, Arluben. Trieft. - Kisch. Ridr., Trautenau. — Doms, Rsdr., Mullein. — Leniet, Notar, Bischoflack. — Dr. Vol.ic. Advokat, Rudotftwert, — Keß von. Sp^rtassemgenieur, Gottschee. — Pepftertorn, Monteur. Kraiu« bürg. ^ Oucmdist, Priv.; Farsty, Student; Felder, Händlers» söhn, Marburg. Am 20, Februar. Otrugit, l.l. Seltiouschef mit Frau; Millcmeir, Liftes, Bernstein, Kflte,; Stackler. Ragersdorfer, Witeschnik. Lindner, Grünwald, Hermann, Schimtschel, Nud, inauu, Nsde. Wien. — Grigkar, l. u. l. Oberleutnant, Oörz. — Nudolif. Banttoinmissär. Nudol!>wert. — Kohn, Rst,r,, Brüx. Schreiber, Rsdr.. Proßnitz, — Egger, Industrieller, Eisner,,. Heger, Fachlehrer, Mähr-Trübau. — Eech, Zimmermeister, Salona. Lindrgger, Tischlermeister. Lussiupiccolo. — v. Reuer, l. k, Gendarmerie Oberleutnant, Gottschee. — Loiuilar, Priu, Waitsch, Baron Gas>ern, Priu,, Molril). ' Verstorbene. Am 18. Fcbrnar. Max Sustersic, Fiakerssohn, 1 M., ^lllli^« 'I'l;re/i^o cvätu, 11. Am Ii). Februar. Franz Hnidarsic, Tischlergehilfe, 30 I>, IvarlavLllll, ««»tu, 30, Im Zivilspitale: Am 16, Februar. Konrad Zaff, Geometer, 59 I. -Maria Rokaoc, Inwohnerin, lii I. Lottozichungcn am 19. Februar 19lO. Graz: 35 20 45 76 23 Wien: 6 7'1 63 75 87 Landestheatcr in Laibach. 65, Vorstellung. Ungerader Tag. Heute Montag den 21. Februar Her Rastelbinder. Operette in einem Vorspiel und zwei Alten rwu Viktor Leon. — Musik uon Franz Lehär. — Uraufführung am k, l. priv. Carl.Theatcr in Wien am ^0. Dezember 1W2 Anfang nm halb 8 Uhr. Ende um 10 Uhr. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Scehöhe 306 2 m Mittl. Luftdruck 73l!'O mm. i Ä Z.^ M WM» des'Vn'.e.« k:z ".. "H^Ü73^ 736^^"?"SW7"schwäch'1 Regen"^ ^ 9U. Ab^735'9 4 7 »_______bewölkt 7 U F7 734 4 5 3 » , . i^0 2 UN. 735 6 7 8 . . 20 9^Ab^36^ 5 0 SW. mäßig___. iii.l 7 U. F. ! 737 3s 33 SO. schwach ,"" Nebel j'^ö Das Tagesmittel der Temperatur vom Samstag beträgt 3 9°, Normale 0 ^°, vom Sonntag 6 0°, Normale 0 3» Seismische Berichte nnd Beobachtungen der Lailiachcr Erdbebenwarte (Ns<1l»,,bi'l dun dir Nlni,u>chl'!! Hparlaljl' >«!-F HI K? ZL^ HA y Z______./?s?„ ^» ^" ^ V"^. ^ liM II M 8 1> M 8 l> IN « l> M N l> M ^ H r i <- st: 18. 1300 06 12 28---------------.-------06 15 54 06 38 N ! (45) Bebcnberichle: Am 10. Februar gegen 6 Uhr 15 Minuten Beben in Korc'ula (Dalmatien). — Am 12, Februar gegen 3 Uhr 16 Minuten wird ein Beben in Smokuuic bei Zara gefühlt. — Am 16, Februar gegen 12 Uhr 45 Minuten schwache Aufzeichnung in Catania nnd Messina. Am 17. Februar gegen 4 Uhr 43 Minuten starkes Erdbeben in Innsbruck und gegen 14 Uhr*- 30 Minuten Nahbebcnauf-zeichnung an allen Warten Italiens. -^ Am 16, Februar gegen 6 Uhr 15 Minuten Aufzeichnung an allen italienischen Warten. An, felbeu Tage uerzeichnen Beben: Sofia um 7 Uhr 11 Mi» nuten und ttanea, woselbst es sich in heftiger Weise äußerte. Bodenunruhe: Mähig stark***. * Es bldemc!: k — drrisachss HulizuiitalMidcl l>o» Rrbeur-Ehl«, V — MilsussiöMlinrapli Picr>,!i,ii, W ^ Wi,ch<>! Venbel. *^ Dii' >iri!a,!>,»l"',! bcii'l!^» sich n»s miül'll'uruMische Zeit mid worden vo» Millernach! l>ie Willcumch! o Nyr l>iö 24 Ul»' «rzählt, »" Die B od»'» » ,> r» !>>' wird i„ lul^üd,'» ölärlrnrndr,! llaMzicrt: !)!u«!chI>iN!' l>>« ^» > Wi!l!!!»'!!>i »ii'l» ichwnch», vc>„ 1 l'is ^ MiNimcter «ichiuach», liu„ 2 bis 4 ^iilliüü'N's» »>,»is!i„ skn'l., uu,< 4 t>i« 7 Mllimrll'ri» 'slins'. »n>„ 7 I'iö >0 Miüixü'll'r,! ^,'1,, slarl» »,'r «n»s,erc l.'r!>l',r>ich slarl», .Miss,'»»>!,»' But>,',,,,,,,,,!,,'» !»'d>',,l>'! „lrich^'iii,, «,,!>><'>!',>d- Wie wird der Umsatz eines Gesohäftes vergrößert? Diese Frage mag ho manchem Geschäftsmanne, der vorwärtskommen will, Kopfzerbrechen verursachen. Und eigentlich ist die Antwort eiuo einfache: durch zielbewußte, energisch betriebene Reklame ! Dio Annoncen-Expedition M. Dukes Nachf., Wien, I., Wollzoile 9, eine der besten und angesehensten dor Branche, ist in der Lage den vorhandenen Mitteln, resp. Budgets anpassende fachmännische Vorschläge zu unterbroiton. Man wende sich nur vertrauensvoll an diese Firma, die vormöge erstklassiger Verbindungen mit den meisten Zeitungen der Mon-arcliio und des Auslandes allen Anforderungen entsprechen kann. (fiöö a) vy m wurde gestern im Saale der ¦ I A 1/1 I AV1A11 Philharmonischen Gesellschaft II i^ I III f H I I oino acnöuo eohte schwarze Vlll 11 f I IJ I I SPitzenecliarPe" Trotz 80-* V/X X\J M. vli fortigem Suchen war sie unauf-iindbar und wurde auch nicht in der Garderobe abgegeben. Ersuchn dringend dio Dame oder den Herrn, der dieselbe vom Boden aufhob, wie abzugeben- Mikloslöatraße Nr. 22, I. Stook, oder beim Diener der Philharmonischen Gesellschaft. (fi60) Danksagung. Für die innigen mündlichen und schriftlichen wohltuenden, tröstlichen Beweise der überaus groben Ante limhinc anläßlich des schweren Tchiclsalschlages, der mich durch das Ableben meines uuuergchlichen Gatten Aonrad Zaff behördlich autorisierter Zivilgeomcter betroffen hat. für die Blumensprndcn und für die zahlreiche ehrende Beteiligung an dem Leich.n. begängnisse sage ich allen meinen innigsten Danl. Laibach, am 21, Februar I 9? 25 186<>cr Staatslose 500 fl. 4°/„ ,71-75 175 75 18Wer „ 100 sl. 4«/„ 245 50 251 i'« l»!>4cr ,. 100 fl. . . /,"/» «5 30 8b 5« Eisenbahn' Ltaatiischulduerschrribunnen. Elisabeth Bahn i O., steuerfrei, zn <«',0U0 fl.....4"/„ — — —-- Franz Ioseph-Aahn, in Silber (biv. St.) . . . 5'///« II» 85 119 85 Galizische Karl Lubwig-Hwhn (biv. St,) Krone», , 4"/„ 9475 90'?!, «udolf-Vahn, i» Kronenwähr. fteiieisrei, (div. St.) 4"/« 94 85 95 85 Burarlberger Bahn, stencrfrei, 400 und 20N0 Kronen 4"/„ 84 85 9585 Z« Ztaatöschulduerschrei. bnngen ab„rste>»vcltc Eisen« bahn.Ältie«. Elisabeth-Äahn, 200 fl. K.-M. b'/<"/„ vo» 40« Kronen . 456'- 4b8 detto Linz-Andweis 200 sl. ö. W. in silver, 5>/<"/„ . 430-—432-detto Salzburg-Tirul 200 fl. ö. W, in Silber, 5"/» . . «1 — 422-Kremstal-Vahn 200 u»d 2000 Kronen, 4"/„.....91 — 182 — Geld Ware Vm» Staate znr Zahlung illiernmnlücnr (sisenbah»» Plioritiito'Oblillationcn. Äöhm, Westdal», Em, 18!»5. 40», ^000 u, 10,000 Kronen 4"/„ 95'?0 96'!i»> lzlisadeth-Aaho 600 u, 3000 M. 4 av l......II? 25 118 2l Vlilabelli-Uahn 40« u. 2000 M. 4"/n........N5 bo 118 bO Ferdinands-Norbbahn Em.l««6 96 «o' ft? l>0 bctlo Em. l!»04 97 - «8 — ssranz Iuseph-Bahn Vin,l«84 (div, 2t,,, Silber, 4'V,, , 96'— 97'-Gnlizische Karl Ludwig-Äahn ^div, Sl,), Silber. 4"/„ , 95SU !»'!60 Uim-Galiz, Vah» ^0» fl, S, 5° <> 105-- u>6 — drüo 400 ». 5U!)<> Iv 3>/?"/<> s?^'' »k'ük Vorarlberger Val,» Ein, 1884 (div. St,), Silber. 4"/» . 9540 9« 40 Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4»/„ unss, Ooldrenie per Nasse . «NO'45 wo «',5 4«/» drt!» per Ultimo 114»5 114 2.'> 4«/n ung, Rente in Kronenwähr,, steuerfrei, per Kasse , . 8265 9285 4"/„ dettu per Ultimo 92 s^! <>!» «s> U'/,"/n dello per Kasse . 88 7 «^ 8!iW Ung. Prämienanleihe il 100 fl. ui,'>'75 22!"?5 detto k 50 fl. 815 75 821 75 Thcis,,-Rea,,-Lose 4°/,., , . . 154 ?b isa 75 4"/n Miss, Ornnd 'tl.-Obliss, . !<3 50 94 K(1 4"/u lruat. n, slav. Orundentl. Obligationen . . . . 94^. 9h.» Andere öffentl. Anlchen. lüusii. llüdesanlehen (diu.> 4°/„ 92 35 93 35 !i;^u. »ceg, Ei send,-Landes- Vlnlehen idiu.) 4'/,^"/« , . »9 7« luo ?u 5°/„ Do!!au-Reg,-Anlehen 187« ><>!' ^ —-- Wiener Verlehrsanlehen 4"/» . 95 <'>l> 96 6? dettu llXio 4«/n 95-60 !16 '!0 Änlehen der Stadt Wien . . >im 25 IN2-^5 detto (S, ober G.) 1874 12! unii^en detto (1894).....93 35 9485 detto (Oaö) v, 1,1»!>» . 90'ß:> 96 oa drttu (Eleltr,^ v. I, 1900 95 U0 >»6 3" detto (Inu,?l,l v. I, 1902 96 90 97 9U drtto t>', I, 19N« , . , »5 80 ÜLÜ0 Vörsenbau-Änlehen verlosh, 4"/„ »590 W?^ Russische Ztaatsanl. v. I. 190» f. 100 li per Kasse . 5"/n -— — -drtto per Ultimo 5"/„ 102— 103" Änlq, Staats-Hypothelaranlehcu 1«9li......6"/n 122 ' 123 — Geld , Ware lNulg. Staat« GlildaiUeihe 1907 f, 100 Kronen. , 4'/i,"/n !»3"/b 94t>»' Pfandbriefe usw. Aodrolrrdil, allg, üsterr,, in 50 Jahren venu^ar . 4°/y 94-80 95 «l> Vöhm, HNpotYclcnb,, Verl. 4°/„ 97- 9? 6« Zentral,.V«d,-Kred.'>vl.,üsleir., 45 Jahre verl. , 4>/l"/<, 9b 4« U640 detto 65 I, Verl. . , 4°/„ 96 - 9^'— jlred,-N!!sl..usl, üsfentl, Alb, VlOt,^ 4 N, üsterr,La!idcö-H!ip,-A!,s!4«/„ Ü625 97 25,^ dello lull, 2"/nVr, verl, 3'/2"/n 90' - --- dettu K.-Schuldsch, verl. UV,"/« 87 50 88 50 detlu verl.....4"/« 96'- 97— Oesterr. uug. Vanl. 50 Jahre verl., 4°/„ ö, W, , . . 98'üo 9950 dcüo 4°/„ Kroneu-W. , . 9« 75 9!»75 Sparl, Erste0st.,(>uI, verl. 4-/» »9 l» 100 ,0 Eisenbahn-Prioritäts-Oliligationen. Ocslerr, «ordwest bahn 200 fl. S. 10450 i«5'5s> Slaawbahü 500 Fr..... 86»' 402' Siidbahn -l 3"/« Jänner Juli 500 Fr. (per St.) , . - 27ü'lb 277-15 Südbahn ü 5"/,. 20" fl, S, u, <Ä. —- - - Diverse Lose. «Per Sliicl.) Verzinsliche linse. 3"/« Aodenlredit-Ll'ie En>, 1880 2lm 75 29675 detto Em. 1»«« 275 ^'2«< 5'/> Donau Reg»!,.Lose 100 sl. 2«0 75 86 75 Tero.Präm..«lnl.v.1UU Fr.«"/» 104 2', 110 2h Unverzinsliche Lose. Äudap. Basilika (Domban, 5 fl, 26'50 3050 »lreditluse 100 fl...... 58!— 541- Llarli-Lose iN fl. K,-M. . . 236— 246— Ofeurr Lose 40 jl...... —— --— Palsfy-Lose 40 sl, K,-M, . . 243- 245— Rote« Kreuz, ost, Oej, v,, 10 fl, — 560— Oew.-Sch, d.3"/„Pläm,-Sch , d, Bvdei,lr,.«nst, Lm. 1889 <,8— 102— Aktien. TranöPurlnntcrnclMUllgtn. '.'lussii, TepliiM- «Liseüb. 500 si. 2I25 — 2177— Äohmiiche N.rdbahn 150 fl. . , — - — Busch!u'hrader Eisb.bl« sI,K.-M. 2590 —l2«N0^ beüo >Iit, K) 2U0 sl, per Ult. 959—- 95950 Tonau-Tampilchij'alirtl! Ges.,1., !, l. priv., 500 fl, K.-M. . IU82 - Wx7 D»x Bodeubacher (z0Kr. «37'- 642- Ferdinands-Nordb. >d, ästerr., 400 Nronen . . b64 - 566' Oesterr. Nmdwes>balm,2«!0sI.S. .. — - — detlo(!it, l!)200ft.S. P.UIt, - - —- Pran-Nuxer Eisrnb. lUU fl.llbnst. 227 50 2«8:0 Staats, iieub. 200 fl. S. per Ult, 757— 758— Südbah» 2»(» fl, S. per Ultimo 122 00 123 50 Nüdiwrddeuischc Verbiudungeb- 200 sl !».-M..... —— - — Transpl'rlnelillsclmst, internat., «.-(«., 200 Krunen , . . 95'- 115 — Uügar, Westbahn (Naab-Graz) 200 fl, S...... 408— 412 — Wie„er«olaIb.-?llt.-Ges, 2N0fI. 220'— 23»- VmUen. Anglo Oesterr, Ban!, !20 fl, , 316'Lü 31«'^5 Äanlucrein, Wiener, per Ka>sc — '— -^' dello per Ullimo 55« 3" 55l'W Bcde»lr,-A»st,,alln,üst.,30<'>«. 1174'— 1181 — Ze„!l, Bud,-KTedbt,,öst, ^0Usl, l>78—> 581-Krediwnslalt für Handel und Gew,, 320 tn.. per Kasse . 674'50 t>75's,o detto per Ultimo 67585 676"^ nredilbaul, nng. all« , 200 Kr. 8!2— 8>8 - Deposileubaul. all«,, 20« fl, . 47»— 4«0'8« Eslompte - Oesclllchaft. nieder. österreichische, 400 Kronen 6«5— 688'- Giro- u, Kassenv,, Wr.. 200 fl. 466— 46«— HNPuthelrnbl,. üst.. 200 Kr, 5>"/„ 340 — 342- Landerbanl, üst , 200 fl., p, Kasse — - detto per Ultimo bUb'50 50« 5« «Merlur.. Wechselstul'.-Altien- Gesellschaft, 200 fl. . . . «47— <'>51' Oosteri,!»,^,Baut, 1400Kronen '773'- 1783- Uniunbanl, 20« sl..... 605 50 >!065<> Unionbani, böhmische, 1»N fl. . 25750 25«'0 Verlehrebanl. all«., 140 fl. . »57 75! 35875, , Gel» M" Indnstiieunternclimilnncn. Baunrsellschast, aNgem, österr., ^,, 100 sl........ 225 - l^l' Briixei Kohlenbergbau' Gescllsch. 100 fl........ 794'l'0 79»^ Eisenbahiwerlehrs-slnst., österr. lUl'sl........ 456' 4«i0'7 Eüeubalmw.LeNil,., erste, invsl, 197 50 1s?' «Vlbemühl», Papicifabril und Vcrl.-Geselliciaft, l«0 sl, . ,88— ls«' LleNr -We,., nllq, ijslerr,, .'00 fl, 414— 4<« "" Eleltr. («ej , inter».. 2<>0 fl. . .— -^ 7! El/tlr -Allien-Oe,., vereinigte , 249 — 2b"" Hinterberger Patr.-, Ziiudh,- u Met-Fabril, 400 Kronen . 1123 »ls«" Liesing,r Brauerei lU0 sl, . 216- ^'^ Montan Ges.. ösl alpine, 100 N 741 2b 7^«' .Poldi Hlltie.. TieaclguMahl. ^ ss.-VIlt.ojeseNschas!, 200 fl. 50500 b>^ ^ Präger Eiseoindustriegesellschast 20« sl........ 2603 2tt»s^ Nima - Miiranh-Salgo-Tarjancr , Eisenw, 10» sl..... 65875 65^ Salgu Tarj. Eteinlohlen I00fl. «29- «sli''" «Schlügelmüh!'.Papiers.. 200 fl. — — ^" «Schobüiza», sl.O, für Petrol,- Industrie, 500 Nrouen . . 540 - bib'^ ^Stcnrer.nuh!', Papicrfabril u, VerlanM'lellschast , . . 4ÜN— -<^" Trisailer nohleuw.-Ges, 70 fl. 3>>4'/>0 30?'" lüti. Tabalrcgicgcs. 200 Fr, per Kasse........ -- -I'" detto per Ultimo 370— 3<" Wassens.Gcs,, österr. K>0fl. . 712- 7^'" Wiener Vaugesellschaft, 100 sl. 187 - ilX' ' Wienerberger Ziegclf,-Alt,-Ges, 794— «0<>"" Devisen. Nurze Sichten nnd Schecks. Amsterdam....... 198— 19»'^ Teutsche Vaülplähe , , . . 117 50 1>?^ Italienische Baülplä!.,e . . . 94 98 l'5^ London........ 24U'3l> 240^ Pari«......... !)5'5>0 95<>° St. Petersburg......j254'5" 2b!'»' Zürich und Basel.....> 9^-27» 35" Valnte«. Dnlaten........ II 3» 11^ 20 Franlen-Stücle..... 19N 19'l^ 20-Marl Stticlc...... 2351 L»°^ Dentsche Reichsbantnotcn , . 11? 47 11?"' Italienische ^anluvten , , . 949,', 9b'>° Rubel-Nutel!....... 2-54 2'd» Ein- und Verkauf von Renten, Pfandbriefen, Prioritäten, Aktien, Losen etc., Devisen und Valuten. ________ Uoa-Verstcherung._________ J. C Mayer Banlc- tiiicl "Wechslergeschäft ^ Privat-Depots (Safe-Deposits) * unter eigenem VerschluO der Partei. Verzlmvno van SirelRlipen Im Nanto-fforreat and aas Giro-Matitr