Mtt Mög «-——s—= Erscheint wöchentlich zweimal: Donnerstag and Sonntag früh. —--------------==» Mrtftlritsie «*» SmMBHgi Attftmtsa »ltea Jh. ». X«!«4)Ho* *1. -lllliH(iigit werbet t* In 9«»afrt«o ?tpea billig»», •«btbtm »*tae ivateigentum», da« «in Grundpseiler der ganzen Zivilisation Europa» ist und da» auch unsere V.isassung garantiert, ist eine umstürzlerifche Maßnahme, die uralte, für unerschütterlich gehaltene Rechiszustäude mit eirem undeg»»'f-lich'u L-ichtstnne zerstör». Dxsrr Bo> schlag de>- Regierun?, der om 22. d. M. vaiminag« bekannt wurde, wirkie denn auch in politijch.n Kreisen wie »ine platzende Bombe. Große Mißstimmung rief insbesondere der Umstand hereor, daß die Regierung, wie schon einmal mit der Robot, den Versuch machte, in eine Vorlage, die bloß eine budgeläre Ermächtigung darstellt, RcchiSbestimmungen von weitgehendster, ja umstürzlcrischcr Wrikung ein-zulchmuggeln. Bezuchnend ist roch, daß die Vorlage den Mnisierra' passierte, ohne daß die P esse oder die Parteien davon Kenntnis gehabt hätten, ja sie Frage wurde nicht einmal in der Regierungepartei erörtert, geschveige denn, daß die Deutschen oder der Dschemie«, die die Regierung unterstützen, eine Ahnung davon gehabt hätten. Daher mußte dieser Schritt der Regierung im Deutschen Klub al» ein U bertölp-lungS« versuch empfunden werden, der auch mit der entspre-chendtn Entschlossenheit und Raschhcit in die Schranken gewiesen wurde. Llubobmann Dr. Stephan Straft erklärte vor der Sitzurg dc» Finanzausschusses dem Ich ergreife die Schreibmaschine und mein Hand-täschchen und taumle auf den Bahnsteig. Meine japanischen Freunde hallen mich lieben«-würdig on ihre Freunde empfohlen und schon wartet jemand auf mich, d.r mich tie Ui bekannte, in fein HauS führ». So beschützt und gehälschelt fahre ich, daß ich nur Traumbilder habe von dieser letzten Jap^nreUe. «ein Kawpf, k>in Suchen. Man h.bt mich in die Kuruma (Rrktha) und ladet mich vor einem Hause wieder ah. Noch nie haben Eurepäerfüße diese Räume entweiht. Ante,» sird d!e Klolozimmer von den Tokioern. Zwischen den Schrji sind schöne Schnitzereien de« jara-uischen Parodie! vcgst Hongwanji, d>ffen Oberhaupt „Pcpst d>« Osten«" gerannt wird - den Osihongwanji mit den alten Waidgiwälden und den zahllosen Tauben; dem Soki-ji, eirem Tempel der acht Sekten dc« Budd hiSmuS, der milten unter Föhien liegt und daneben den Schrein d«r Göttin Berzai hat, deren Dienertn die w iße Schlange ist m d die Liebende vereinigt. Da ist auch die große Tewpelstraße, wo Friede herrscht und Ten pelmauer an Tcmpelmauer grenzt, di« man außer» halb der Stadt im Maruhamopark steht und von den Hügeln auf Kiolo ntederschau«, auf da« Hokokutpo, das Grab des groben Teyolomi auf einem der Hügel Finaezminister und dem Agrarreformminister, daß diese Vorlage die Langmut der deutschen Partei auf die äußerste Probe stelle und daß der Klub im Falle die Bo>la^e zur Abstimmung käme, unbedingt dagegen stimmen würde. Diesem tatkräftigen Eingreifen de« deutschen KlubS ist e» zu verdanken, daß der Minister sür Agrarreform in der SamStagsitzung de« FinanzanS» schuffeS den Antrag zurückzog. Auf diese Weise ist e« unseren Vertretern in der Nationalversammlung durch entschlossen«» Handeln gelungen, einen Anschlag zu verhindern, der in seinen Folgen unabsehbar gewesen wäre. Wir können angesicht« diese« neuerlichen Versuches der Regierung, in leichtfertiger Wcise Grund-sätze über den Häufn zu werfen, die sie kürzlich selbst noch für unantastbar v:rküi dUe und auf denen das ganze Wi.tschaflSMem, da« die Regierung?-pntet selbst vertritt, ausgebaut ist. nur unserer tiefsten Eiiliäuschlii'g AnSd.nck geben. Es rst bedauerlich, daß eine verfüffitt'g'mißige. v rantwortliche Regierung für ihre eigene Würde und für die ihrer Staatsbürger so wenig Empfi >dcu ha', deiß sie sich zu solch n un-übe» legte« Streichet, herbeiläßt, welche sür sie nur zu einer Stirächu'g ihier Stellung im Parlamente führen lönnen. Nach solchen E sch »ngen muß man den Ernst und das LcrantwortlichkeitSgefÜhl der Regierung, welche doch die primitivsten Vorauss tzungen einer Täliejkeit sind, von der da» Wohl und Wehe einc» großen Lande« abhängig ist, ganz ernstlich in Zweisil ziehen und müßten eigentlich die Frage auswerfen: Lönnen wir eine solche Regierung roch weiter unter-stützen? - blickt und die vergangenen Jahrhunderte auferstehen sieh». Aber ich will kein Säaeker sein, nur waS ich am siäiksten empfunden, möchi« ich gerne weitergeben, um gleiche« Auiklingcn in den H.-rzen meiner Leser z« erziele». Auf einer der Höhen stand damals — vor ttrrauschten Jah-haalerten — ein Samurai im Dienste Oda NcbunigaS, deS mächtigster« Manne« der Zeit. Am Morgen hatte der heißblütige Oda ihn vor seinen L uten geohrfeigt und nun füllte er gegen die Aufständischen im Norden kämpfen. ES ist Abend. Der Samurai „klimmt allein die Höhen, steht lange; blickt nach Norden, schaut zurück auf da» fern« ftioio, wo im gießen Honnojitempet Oda Nobuaaga über« nachtet. Still, in orientalischer Ruhe, warten die Sol-daten den Entschluß deS Feldherrn ab. Da steigt der Mond her-uf hinter den Bergen Kioto«. Ohne Hast wendet der Samurai um und steigt zu den Reisigen nieder; zieht plötzlich das Schwert au« dem Gürtel und ruft mit lauter Stimme über di« Köpf« ber Harrenden hinweg: — „M in F«ins ist in Honnoji — — —" In der Nacht stirbt Oda Nobunaga, brennt Honniji nieder, doch der jweite Feldherr Nobunaga», Toyotomi Hidcolhi, macht Frieden tm Norden, metzelt dir Feind« Nobunaga» nieder, wird selbst Führer und später Eroberer von Korea. Wer aber einen Feind im eigenen Kreis andeute» will, sagt heute noch in Japan: „Meia Feind ist in Honneji." Kioto hat seltsame Denkmäler. Unter einer Säule liegen di« Ohrrn, di« der tapfere Toyotomi daural« einigen Koreanern zum Scherz — so spielt man im Kriege — abgeschnitten halte; in der Nähe de» Ben» zaischrein« dagegen liegen die Haare des Kaiser» Gemi-zuno begraben, ohne daß man erführe, au» welchem Anlaß sein hochwerler Zepf eine eigene Grabstell« ver-dient «der — verschuldet habe. 2 Sillter Rettung Nummer 78 Politische Rundschau. Zntand. Aus dem Minifterrat«. Unter dem Borsitze Pasic' fcin> am 23. Sep tember ein« Sitzung d:« Ministerratc« statt, welche von Id bis 12 Uhr mittags dauerte. Es wurde über di« Luge der Regierung und die politische Stiu-a-lon gesprochen. Nach Annahme bes Budgeiprvvi-forium« werden di.' Sitzungen v:rtcgt werden. Dann wurde über Italien de»handelt. Es kursieren N ich. richten, daß ein flkwiffeS Einverständnis erzielt worden sei. Min erwarte! jetzt die Antwort Mussolini». Gesandter Lj. Nesiö berichtet« über die letzte» Unterhandlungen unsere« Gesandten in Rom, Antvnijev c, mit dem italienischen Außenminister. Sodann rese-rierte Innenminister vujiit^ über die öffnilche Sicherheit ln Mazedonien, welche derzeit gut sei und keinen Anlaß zu Auslegung!« biete, da Bulgarien mit seinen eigenen inneren Angelegenheiten beschäftigt sei. Schließlich wurden Rcssortangelegenheiten er« ledigt. Der Ministe>rat verhandelte am 25. S-plember über die Maßnahmen zum Schutze der öff/mlichen Sicherheit in Mazedonien. Der Justizminister teilte mit, daß wegen der Vorgänge in Mitrov ca aus dem Amselfeld die Untersuchung einzeleilet wurde. Aus der Nationalversammlung. Die Sitzung deS Parlamente« am 21. Scp te«b«r wurde mit großem Interesse erwartet, weil der Vertreter deS Außenministers Dr. Nniko Peric auf die Ansrage de« Abg. Grisogono wegen Fiume antworten sollte. Nach Verlesung de« Protokolls, wobei eS zwischen dem Piäsidenten Lj. Zovanovi« und de« Abg. Svetozar Pcib-öeO ( zu einem Konflikt kam, weil der letztere bemerkte, er höre nichiS und wahrsch«inlich wolle die Regierung etwas durch-schwärzen, wie sie die« immer mache, welche Be-merkung der Präsident energi'ch zurückwies, bean-tragt« Präsident Zovanovic eine Sympithie- und Teilnahm!kundgebung für Japan anläßlich der Erd-bebenkatastrophe, von der es betroffen wurde, was einstimmig angenommen wurde. Nach Verlesung der Petitionen teilte Präsident Jovanvviö mit, daß die Ansrage Davibovii' über Fiume als erste am nächsten JnterpellationStege w rde verhandelt werden. (Gofcer Lärm bei der Opposiiion.) Ibg D10 bjo c verlingt , daß die Interpellation nicht vertagt werde und daß mit Rücksicht aus die Wichtigkeit deS Gegenstandes der Ministerpräsident sie sofort beantworte. (Beifall link«.) Abg. v. Lazic (Land.) verlangt, daß di« Interpellation sofort verhandelt werde. Piäsident Jovanovii bleibt bei seiner Erklärung. Nachdem der Postminister eine Frage des Abg. Ajavvviö (Mus.) beantwortet hatte, ergreist da« Wort der Vertreter de« Außenminister« Dr. N. Per t, um auf die «n< frage de« Abg. Grisogono zu antworten, worüber wir an eigener Stelle berichten. Sodann wurde ein Llgliedriger Ausschuß für die Raiifi-k-tt'oir der Konventionen mit Oesterreich gewählt, von den deutschen Abgeordneten wurde in denselben Abg. Dr. Han« Mos.'r gewählt. Präs. Jovanov< erklärt, daß di« Tagesordnung erschöpft sei und er die Tagesordnung für die nächste Sitzung feststelle» werde. (Abg. Sv. Piibievic: kommen Sie zu fieb I ES gibt noch eine Int«,p«llaiion übet Fiume!) Minister Dr. Ninko Per c erklärt. eS fei am besten, diese Interpellation am nächsten JnierpellalionStage, am Donnerstag, zu verhandeln. (P'vteftcuse link».) Abg. Davidovi«! meidet sich zum Wo te, erhäl, eS aber nicht. Präsident Jovanovie ordnet die nächste Sitzung für Montag, den 24. d., 9 Uhr voimittag« an, Tagesordnung: Festsetzung »er Tagesordnung für die nächste Sitzung. Unter großer Unruhe wird die Sitzung um 18 Uhr 56 Minuten geschlossen. Nach der Sitzung begaben sich alle Abgeordnet,,, in ihre KlubS und auch die Regierung hielt eine Kon-ferenz. Di« Klubs beschlossen, Sitzungen abzuhalten. Im radikalen Klub enifpann sich eine lebhaft« DiS-tufsion über die Antwort Dr. Perl. Die Abgeord« rieten sind mit der Regierung zufrieden und interessieren sich weniger sür Fiume. Die Sitzung deS Parlamente« am 24. September verlief viel ruhiger al« man erwartet halte und ohne Zwischensülle. Die Sitzung wurde um 1V Uhr eröffnet. Nich Erledigung der Formalitäten legt der Justizminister den Richtergesetz-ntwurf vor. Abg. Dr. E. Luki-n^ (Dem.) stellt sist, daß P:ä-sident Jovanovic die Geschäftsordnung verletzt habe, als er Dav.dvv f nicht daS Wort erteilte. PräsiZent Jovanov t konstatiert, daß Daoidooiö da« Wjrt nicht zur Geschäftsordnung verlangte, in welchem Falle er ihm da« Wort hätte erteilen müssen. Dann l-gte der Finanzausschuß seinen Bericht über da« Budge provisorium vor. Minister deS Inneren vuj kiö erklärt, er werde aus die Inlet ptllation Davidov'k' über die Gemeindewahlen erst dann antwort«», wenn er dir nötigen Daten haben werde. Große Unruhe bei den Demokraten, wrlche verlangten, daß auf die Interpellation sofort geantwortet werde. Sodann antwortet der Janenmister' aus einzelne Anfragen, unter anderen auf eine Anfrage de« Abgeordneten Dr. Kumanudi (Dem.) über unsere Emigranten in Bulgarien, die er in zwei Gruppen teilte: in solche, welche ihter N itionalität abgesagt hätten, und in solche, die das nicht taten. Um die ersteren kümmere er sich nicht weiter, den l tzleren werde er die Rück, kehr ermöglichen, auch mit materieller Unterstützung der Aeimeren. Aus die Ansrage dcS Abg.Dr. Sekerov (Dem.) über die Enih^bung detkvkratischer Gemeinde-auSschußinitglieder, antwortet der Minist«r, et fei im Smne des Gcs-tz s vorgegangen. Präsident Lj. Jovinooiö geht zur Tagesordnung über, zur Fest-st flnna der Tag «Ordnung für die nächste Sitzung. Hierauf wurde die Sitzung um l 1 Uhr 40 Minuten geschlossen. Zn der Sitzung der Nationalversammlung am 25 September, begann die Generaldebatte über daS Budge'pronisoriuw für Oktoder-Dezember. Bor Ueber-gang zur Tagesordnung antworteten mehrere Mi-nister auf an sie gestellte Aufragen. Dabei hm (8 zu einem Zusammenstoße zwischen dem KultuSmi-nister Dr. Ianj ö und den Muselmanen wegen dessen Antwort auf eine Interpellation wegen Ent-senvung der Huldigung«v,putaiion an den Kalifen. Minister D'. Janjit erklärte, die Entsendung dieser Deputation wne,spreche weder der Verfassung noch dem Gesetze, und die Regierung habe j>ne Peisonen ausgesucht, die ihr am besten koavenieren. Die Muselmanen piotestieren heftig. Abg. Dr. Spaho erklärt, daß da« religiöse Ob»> Haupt der bosnischen Mafel-manen nicht einmal soviel Rechte habe wie ein Schwärzer. Die Dipttalion habe dtm Kalifen im Nam-n Paßt' gehuldigt, aber nicht im Namen der Muselmanen. (Gioßer Lärm.) Sodann ersolgt« der Uebergang zur Tagesordnung. Nach Berlesung de« Bericht,« deS Finanzausschusses ergreift das Wort Fina» z»inister Dr. Siojadinoviö, welcher die Gtünd« »arlegt«. warum da« Budget nicht rechtzeitig fertig-xestellt werden konnt«, und an alle Parteien appel-lieite, für die Bv'lage zu stimmen, wenn ihnen daran liege, daß die Beamten und Offiziere die erhöhten Gehälter erhalten. Der Minister erklärte weiter, daß die Bedeckung der M«hrauSlag«n gesichert fei und c« würde auch mit d«r Zahlung der AoSland!chuld«n begonnen werden können, was «in Beweis der Bes-ferung unserer finanziellen Lage sei. Nichdem die Sbg. v. Laz c (Landw.) und Pustnjak (Klcr.) gegen die vorlag« gesprochen hatet, würd« dt« Sitzung g«schloss«n. Die Anfrage der Demokraten in der Fiumaner Frage und dt« Antwort de» Ministers. Der Demokratische Klub hielt eine Sitzung ab, in welcher beschlossen wmde, daß im Parlament der Klub eine dringerd« Interpellation über die Fiumaner Frage an die Regierung richte. Mit dieser Ausgabe wurden Dr. Prvislav Grisogono, ^.imenkov ö und Dr. Henrik Knzman betraut. Diese Jntrrp llalion besteht au« solgenden Fragen: 1. Ist die königliche Regieiung tee Ansicht, daß der jüngst« GewaltSaki in Fium-, d. H. Ht Ucbernohme der gesamten Macht seitens Z alten« durch einen h ezu besonder« ernannten Gouverneur, den Senator und General Giardino in Uebereinstimmung mit dem Rapall «vertrage und den Konventionen von St. Margherita sind? L. War die königliche Regierung vorher von der Regierung deS Königreiche» Italien über die beabsichtigte v.rän-derung in Fiume benachrichtigt worden? 3. Wenn die« der Fall war, wa« hat die königliche Negierung unternommen, um diesen Gewaltakt zu verhindern? 4. In welchem Verhältnisse steht diese Gewalttat der italienischen Regierung zu den BerhanUnngcn, die j-tzl zwischen unserer und der italienischen R'gierung geführt werden? 5. Wird die königliche Regierung zweckentsprechend und entschiedene Schritte unier-nehmen, d>imit die internationaln Verträge bezüglich der Unabhängigkeit dc« Staates Fiume und nn In-ter-ss« der Ehre unsere« Landrö geachtet und durch, gesüh't werden? Aus diele Fragen bitten wir dringende mündliche Anlwort im Parlamente. In der Sitzung dcr Nationalversammlung am 21. September beant-wartete nun Justizminister Dr. Ninko Pcrii als Vertreter dc« Außenministers auf dies« Anfrage. Er erklärte, daß die Regierung durch eine Delegation in der ParitätSkommission mit Italien verhandelte, deren Ausgab« es war, den Vertrag von Rapallo und die Konventionen von Santa Margherita im G-iste der beiderseitigen Interessen durchzusühreo. Die Ver-Handlung«« halt«« keinen Erfolg und infolgedessen orbiiet« di« Regierung die Registrierung deS Vertrage« von Rapallo bei« Völkerbund« an, wozu auch Italien zustimmte. Diese Registrierung ist di« Erfüllung einer Bei pflichtung, di« jeder Staat, der dem Völkerbund angehört, erfüllen muß, u« den LölkerbundSpakt für sich in Anspruch nehmen zu können. Dem Wunsche entsprechend, die Frage sreundichasilich zu regeln, hat sich die Regierung bereit erklärt, die Verhandlungen direkt fortzusetzen. Unterdessen hat aber Italien den General Giardino zum Gouverneur von Fmme ein-gefetzt, j.doch sofort erklärt, daß dieser Schritt keine Aenderung der Rechtslage bedeute. (Ein Ruf link«: Giardino ist auch Senator? Er ist eine politische Persönlichkeit!) Da die Verhandlungen nicht abge-Kröche» wurden, haben wir e« nickt für notwendig gesunden, weitere Schritte zu unternehmen, welche die n? m rle Lösung der Frage stören könnten. Die Re-gierung glaubt, daß sie so die Interessen des Lindes und de« Volke« am besten wayrt. (Ras link«: Sie sind nicht gewahrt I) Sie wird diesen Interessen auch Weiler ihre Sorge zuwenden, damit ta« Volk die Früchte de« siegreichen Kriege« genießen könne. Der Minister schließt damit, daß über diese Angelegenheit auch eine Interpellation eingebracht worden sei und bei dieser Gelegenheit werde die Nationalversammlung genau über den Stand der Angelegenheit «interrichtet werden. (Große Unruhe link«. — Rufe: DaS wisse» wir schon all « au« den Zeitungen!) Abg. Grisogono erk.ärt in seinem und seiner Freunde Namen, daß er mit der Antwort deS Ministers nicht zusriedea fei. denn er sei der tiessteu Ueberzeugung, daß «« niemanden gebe, der sagen könnte, daß der Bertrag von Rapallo nicht verletzt worden sei. Unsere ganze Presse, aber auch die europäische kann diesen Akt Italiens nicht recqifertigen, nur selten« unserer Regierung wird er gerechtfertigt. (Sbg. Prib^ev-c: DaS ist eine Schande! — Präsident Jovanoviö: Ich bitte Herrn Pribif viö. zu sich zn kommen! — Beifall recht«. — Abg. Sv«t. Pribiitv t: Kommen Si« zu sich! — Ans etwas müsse aufmerksam gemacht werden. Während der italienische Del-g-ert« Saloja in Gens Erklärung«« abgibt, welche neue Theorien über den Baroschhafe» und da« Delta ausstellen, gibt unser Gesandter in Pari« eine LertrauenSkundgebung für Mussolini ab. Der Vertrag von Rapallo wurde am 15. September von unS beim Völkerbund registriert, damit wir un« auf ihn berufen können. E« ist zu Unstimmigkeiten gekommen, aber unsere Regierung hat nicht« getan, um den Vertrag zu schützen. Die Besitzung Fiume« hat den Charakter einer Verletzung de« Vertrage«, aber die Italiener verteidigen sich damit, da« wir unsere Zustimmung gegeben haben, und berufen sich darauf, daß wir eine Inzerenz Italien« anerkannt, für uuS aber, wegen de« italienischen Element«« in Fium«, abgelehnt hätten. Und dazu kommt, daß dieser schreckliche Ueber fall, der nirgend« einen Verleidiger finden konnte, bei unseren amtlichen Kreisen (Redner weist mit der Hand aus die Ministerdank) einen solchen fand. Er verlangt, daß über »te Antwort de« Ministe»« die Debatte eröffnet werde, damit da« guigemacht werde, wa« noch gutzumachen ist. (Großer Beifall bei den Klerikalen und Demokraten.) Au» dem Finanzausschüsse. In der S tzung de« Finanzausschusses a» 21. September kam e« zu stürmischen Szenen. Bei Verhandlung der Kredit« deS Baulenministerium« erhob sich ein furchtbarer, satt noch nie dagewesener Sturm. E« herrschte ein furchtbarer Lärm, man stieß die schärfsten Drohungen au«, schlug auf die Bänke, warf Sessel um und schon schien e«, als sollte e« zu einem handgreiflichen Tumult kommen. Di« Ursache bot die Robotsrage. Abg. Dr. Secero» (Dem.) nahm da« Wort, um die Woiwodina von der Robot zu besreien. Die Woiwodina zahle 40 Prozent aller Staatseinnahmen und dürfe nicht mit der Robot belastet w«rd«n, da mit diesem Geld« alle Reparaturen besorgt werden können wi« in anderen Kulturstaaten. Die Abg. Z?bot und Pus/njak (kler.) sekundierten ihm betnsfS Slowenien«. Die Sloweneti zahlen 150 Prozent Zuschlag und wollen nicht ro» boten. Kein einzige« der neuangeschlossenen Gebiete könne diese reakiionäre Anordnung annehmen. Abg. Pu^enjak drohte, er werde von Dois zu Dorf gehen und da« Volk gegen die Robot aufhetzen, wob«i Abg. Zebot zufügte, mit der Einführung der Robot werde eine Revolution und volle Anarchie im Volke eintreten. Auf daS hin rief der Abg. Grgin (Rad.), auf die slowenischen Abgeordneten müßte daS Gesetz zu» Sch»tze de« Staate« angewendet und sie au« dem Parlament hinausgeworfen werden. Minister Dr. Jankovii rief, die Serben hätten mit ihre» Kummer 78 CHliet Zeitung Seite 8 Blute die Steuern für die anderen gezahlt. Daraus-hin entstand ein derartiger Tumult, daß die Sitzung abgebrochen und ihre Fortsetzung auf Nachmittag anberaumt werde» mußt,. I» »er Nachmittagsitzung verlangte Abg. Grgin (Rad.), daß alle vormittags selten» der Slowenen gefallenen Bemerkungen in daS Protokoll ausger.oinmen werden, waS einen neuerlichen Ausbruch de« Sturmes zur Folge Halle. Den wüsten Szenen konnte der Vorsitz-»»« nicht ander» ein Ende machen, als daß er die Abstimmung über den § 22 anordnete, welcher mit 15 gegen 14 Stimmen angenommen wurde. DirslS Abstim mungSre uliat war nur dadurch möglich, daß der Vertreter deS Teutschen KlubS im Autfchnffe der Beihandlung fern geblieben war. Dir» .hatte aber, abgesehen von der ablehnenden Stelluna, «reiche die deutschen Abgeordneten schon im Juni gegen die Robot eingenommen ballen, noch einen besonderen G.und. Zum § 27 halte nämlich der Minister für Agrarreform d?« Amendement eingebracht, welches wir in unserem L ilaufsatze besprechen. G.gen dieses Amendement erhoben die teutschen Abgeordneten den schärfsten Widerspruch, da sie der Ueberzeugung waren, daß eS in erst» Linie gegen die Deutschen und Magy-ren g rich'et sei. Wie die ,Pra»>a* meldet, erklärten sie, .gegen da« Budgetproviso.ium stimmen zu wollen, wenn diese« Amendement ange nommen würde, wo» zur Folge gehabt hätte, daß die Regierung in der Miro itftt geblieben wäre. I» der SamStagfitzu^g zog nun Agrarminister Milan Si« monov'ö da« Amendement zurück, so daß die Situation in dieser Frage wenigsten» wieder eine vor« male ist. Au» dem Deutschen Klub. Der Deutsche Klub hielt eine Sitzung. Der Klub ist mit der Politik der Regierung nicht zufrieden und stillte fest, daß auch da« Gros der Wähler die Haltung der Regierung nicht gutheißt. Wenn die Regierung ihr« Politik in der Woiwodina nicht ändert, werde e« Uebenalchungen geben, da dann die Radis» pattei die nationalen Minoritäten gewinnen könnte. Austand. Di« Proklamation über die Einstellung des stillen Widerstandes. Die vom deutschen Reichspräsidenten und von sämtlichen Mitgliedern de« Kabinett« unterzeichnete Proklamation ly Mais stellt fest, duß da» Leben wieser in daS gewohnte Geleise zurückkehre. Die Soldaten habe» die Erlaubnis, die Kasernen zu v-riassen und begeben sich ungehindert in die Stadt. Kurze Wachrichten. Eine aus sechs Kreuzern und 12 Zerstörern bestehende spanische Flotte begann die Hügel bei AlhucemaS zu schießen. — Der Stadiverwaltung Essen ist von den sranzösischeu Besatzung«behör«eii mündlich mitg-t ilt worden, daß man dem Stadt-und Landkreis Essen täglich eine Kontribution von achtzentau'end Franken auferlegen wtll; min will bei B Zahlung der Kontribution von allen Beseblag-nahmungen absehen; die Stadt Esse» hat diese» Ansinnen s?ldstver Be-willigung Gebrauch zu machen. Damit im kommen-den Schuljahre nicht ähnlche Schwierigkeiten aus tauchen, mach-n wir die Eltern schon jetzt ausmerk- •rite 4 füllet Zeitung Nummer 78 sa«. ihr« Kinder rechtzeitig, b. i. schon im Sommer* tetmin, zur Einschreibung anzumelden. Den näheren Einschreibtermin werden wir rechlzeillg bekannt geben. Vortrag in der evangelischen Christuskirche. Fräulein Pfarrer Heb Big Wols, Lehierin am DiakoniffeuhauS in Novi BrbaS In der Batschka. wird über die christliche Liebestätigkeit in Jugoslawien und insbesondere über die Aufgaben und da» Werk fee£ Protestantischen DiakonievereineS einen Bortrag halten, der am Montag, den l. Oktober, um 3 Uhr abend« in der EhristuSkirche stattfindet. Jedermann ist herzlich dazu eingeladen. Der Eintritt ist frei. Violinkonzert. Donnerstag, den 4. Oktober, gibt Herr Musikdirektor Karl Tan ein im kleinen Saale bei Hotels Union ein Violinkonzert. Der Künstler ist uns vom Zikaquartett her in bester Erinnerung. Nunmehr werden wir ihn als Solisten kann«» lernen. Der Abend erreg! großes Interesse, zumal der Künstler von seiner Frau, Mir;« Gancio, einer ausgezeichneten Pianistin, begleitet wird. Die vortragtordnung wird demnächst bekanntgegeben werden, ver Kartenvoiverkauf findet vom 29. Sep« tember an in der Tabaktrafik der Frau Kvvac, Rleksandrova ulica, statt. Gründung des Philatelistenvereines ».Orient". Am Freitag, den 21.Eeptemb:r. wurde in Selje unter zahlreicher Beteiligung heimischer und auswärtiger Bettsmarkensammler der Internationale Philatelistenverein .Orient" gegrüdet. Zum Bor« sitzenden wurde Herr F. Sorman, zu seinem Stell-Vertreter Herr R. Bvlovtkk, zum Sekretär Herr L. Zopuset und zum Tauschodmann Herr A. P,pernik gewählt. Der Verein ve> spricht einer der weitver. zweigtesten Philatelistenvereine Jugoslawiens zu werden, da er einen internationalen Charakter trägt u»d durch die Vorarbeiten seiner Mitglieder schon vor seiner eigentlichen Gründung im Auslande be-sannt war. Diese Tatsache beweist am besten die große Anzahl ausländischer Mitglieder, die sich bereits beim verein angemetdet haben. Rücktritt des Bürgermeisters von Ptuj. E« wird berichtet: In der Sitzung des Pettauer Gemein der alt». die Dienstag, den 2S. d. M., stattfand, gab Bürgermeister Thomas Lostnscheg seine Demission. Den Anlaß dazu bildete die neuer-lich« Verpachtung de» Sladttheater» an den slowe-nischen Dramatischen Berein. Der Bürgermeister widersetzt« sich dieser für 10 Jahre geltenden ver» Pachtung, da sie für den ohnehin schwerbelasteten Gemeindesäckel nur »in neuerlicher Schaden ist. Die Gemeinde ist nämlich nach diesem vertrage zur Tra-gung der SrhallungSkosten verpflichtet, während sie vom Dramatt>ch«u Verein nur 10 Prozent des Reingewinne» erhält, der obet in der Regel nicht vor-hauden ist. Da sich auch in der eigenen Partei eint gewisse Strömung gegen den Bürgermeister bemerk-dar machte, verzichtete er aus diese nicht gerade an-genehme Würde. Außerordentliche Generalversamm-lung der Wariborer Freiwilligen Feuer-wehr. Die Freiwillige Feuerwehr und deren Vt«>ung»abteilung in Maridor hielten eine außer-ordentliche Generalversammlung ab, da der bis-herige bewährte Wehrhauptmann, Herr Karl RobauS, infolge Krankheit und Ueberbürdung im eigenen Be-trieb« sich außerstand« erklärte, den verantwortungsvollen Posten welter zu behalten. Für seine vierein-halbjährige», ersprießlichen Dienste in der Wehr, be-sonder« für die Instandsetzung der Autoturbinen-spritze wurde Herr Karl Robau» von der Generalversammlung einstimmig zum Ehrenmitgliebe ernannt unb ihm der herzlichste Dank für die unermüdliche, aufopferungsvolle Leitung der Wehr im Dienste der Allgemeinheit ausgesprochen. An seiner Stelle wurde Herr Hans Böller, Realuälenbesitzer und Wrin^roß« Händler, zu» Wehrhauptmann, seiner zum Zeug-wart Herr Josef Kampitz, Angestellter du Südbahn, und zum Verwalter der Rettuogtabteilui'g Herr Hardinta, stäbt. Beamter, neu gewählt. Blitzschlag. Au» Slooenika Bistrica wird berichtet: «m Mittwoch, den 19. S-plewber, ging über die Gegend von Slovei>«ta Bistrica ein schwc re» Unweiter nieder. Blitz aus Blitz folgte, von un« Mittelbarem Donner begleitet. Ein Blitzschlag traf die Haipfe der Frau Anna Rastelger, Äastwirlin in Eloveutka Bistrica, und legte sie in Asche. Frau Rasttiger «lleidet dadurch einen g-oßen Schaden, da dadurch auch ihr« ganz« H-uernt« den Flamme» zum Opfer gefallen ist und außerdem einige Wagen, die sich in der Harpfe befanden, verbrannt sind. Der Brand, der gleichfalls durch einen Blitzstrahl im Heumagazin de« Herrn Andrea» Kralj entstanden war, konnte jedoch noch rech!zeitig gelöscht werden. Gonobitzer Nachrichten. Au» Stonjic« wird berichtet: Am Dienstag, den 24. b. M., entsandte die hiesige BezirkShauptmannschast eine Kommission zur Untersuchung der hiesigen Gasthäuser auf ihre sanitären Verhältnisse. Merkwürdigerweise gehörte dieser Kommission nicht der Amtsarzt. sondern der BrzirkStierarzt an. Ein Ergebnis dieser hochnoipkin-liehen Untersuchung war die Beanstandung eines Zimmers in einem hiesigen deutschen Gasthause, da» durch Jahre hindurch den Beamten der hiesigen Be» HSrden alS Speisezimmer »iente, wegen — zu geringer Luftzusiihrl Selbstverständlich wmden auch Tafeln und Gläser mit deutschen Ausschriften beanstandet. Kurse für Maschinenschreiben, Stenographie und Buchhaltung an der Privatlehranstalt Legat in RZaribor. Maschinen-schreiben wird nach dem Zehnsinger-System unter-richtet, ferner finden Kurse für slowenische Steno-graphie, deutsche Stenographie und Einzelunterricht aus einfacher, dopp-lter und amerikanischer Buch Haltung statt. Die Kurse beginnen am l. Oktober und dauern 4 Monate. Die Privat Lehranstalt Legat genießt inso'ge Ihrer guten UntrrrichiScr folge ein vorzügliches Renommee. Einschreibungen und nähere Auskünfte im Schreibmaschinengeschäfte Legat, Maribor, Slov:v«ka ulicr 7. Telephon 100. Kerichtssaat. Der Doppelnwrd in Ljutomer. Au» Maribor wird berichtet: Der wegen MortzeS an der 26jährigen JngenieurSgattw Julie Ganusov und ihrem dreijährigen Kinde RostiSlav angeklagte Diener Vasili Cernjenko hatte sich am 19. d. M. vor den Geschworenen zu velantworten. Beider Behandlung negierte der Angeklagte, den Mord vollführt zu haben, behauptete aber, baß die Ermordete mit dem Kapitän Ovcarov ein mtime» Verhältnis unterhalten hätte und daß ihm auch Jng. Ganusov beauftragt hätte, seine Frau während seiner Abwesenheit zu be-aussichtigen und daß schließlich Ovcarvv am kritischen Tag« srin« Dienstgeberin besucht habe. Während der Verhandlung sind die Behauptungen Sernjenko'S durch Aussagen der Zmgen wiederlegt worden. Sernjenk» sagte auch au», daß er am kritischem 6bind den Hund der Frau Ganusov in der russischen Messe tjefucht hätte und daß die Köchin einem anderen Russen gesagt hätte, daß sie Frau Ganusov versteckt habe. Als die Köchin AgneS Budjak ^'««bezüg-lich mit den Angetlaglen konfrontiert wur»e. sagte sie mit Bestimmtheit, daß sie Frau Ganusov nicht einmal gekannt habe und daher sie auch nicht oer-stecken konnte. Die Aerzte als Sachverständige, be-sonders Dr. Heric aus Ljutomer, klärten die Ge-jchworenen auf, wie dieser Mord vor sich gegangen sein mußte, und behaupteten, daß die Ermordete im Bette überfallen wurde und sie sich sehr gewehrt haben mußte, weil ihre Haare im Hemd oe» Angeklagten vorgefunden wurden und bei diesem auch Kratzwunden konstatiert werden konnten; hingegen konnten beim vom Eernjeuko verdächtigten Kapitän Oviarov keine wie immer gearteten Wunden s,st gestellt werden. Trotz aller dieser gewichtigen Be-weiSgründe leugnete der Angeklagte, am Morde be-teillgt gewesen zu sein. Der Gerichtshof Hellte nur eine einzige Frage äuf Mord, die die Geschworenen einstimmig bejahten, woraus Sernjenko vom Gericht»-hose zum Tod« durch den Strang verurteilt wurde. AI« dem Angeklagten das Urteil verkündet wurde, brach er in Schluchzen und Weinen vu» und sagte: „Ich habe sie doch nicht getötet." Der Verteidiger meldete die Nichtigkeitsbeschwerde an. Aus aller Welt. Di« AutoKatastrophe bsi Lourde». Ueber die kurz gemeldete Autokaiastrophe von LourSeS-P lgern bei Samt Sauveur In Eüdfraokreich werden folgende Einzelheiten gemeldet: 22 holländische Touristen und ihr Führer, -die alle in einem Hotel in Lourde« abgestiegen waren, wollten in einem Automobil einen Autflug nach Gavarni machen. Da« Automobil wurde vsn dem Ehausfrnr Auge, einem s>hr tüchtigen unb nüchternen Manne, gesuhlt. Die Hinfahrt ging ohne Zwlschensall vor sich. Abends gegen b Uhr, als das Automobil gegen Saint G>dre und Saint Sauveur hinfuhr, winde der Chauffeur plötzlich von der Sonne stark geblendet. Er sah, wie versichert wird, baß er im Begriffe war, eine Frau aus bcr Straße zu übersah, en. Er hielt so plötzlich an, baß der Wagen rückwärt» geschleudert würbe. Da« Straßengeländer wurde eing'drückt und das Automobil wurde mit den Reisenden in den Abgrund geworfen. Das Bach-bett ist an dieser Stelle 80 Meier tief. Da« Gibiri ist stark von Felsen zerklüftet. Ein junger Mann bot sich an, zu versuchen, ben Verunglückten Hilse zu bringen unb sich über bie Beschaffenheit der Un» glückSstelle zu orientieren. Er versah sich mit einem Liter Rum. um den Verwundeten eine Stärkung bringen zu können. So begab er sich an einem 100 Meter langen Seil in ben gefährlichen Abgrunb. Bevor er auf den Grund der Schlucht ^kommen war, sah er, an einem vo.sprung angeklammert, eine« der Opfer, einen etwa 22 Jahre alten Mann, der schreckliche Schreie» ausfließ. Er konnte jedoch den Unglücklich-» nicht an seinem Seil befestigen. Denn dieser hatte beide Beine gebrochen; außeidem war ihmd.r Brustkorb eingedrückt. 91« zum Einbruch der Nacht konnte man nur sechs Leichen bergen, die von der Sirörniing abwärt« g'triebeu worden waren. Der Automobilbesitzer ist mit einir Million versichert. Die Namen der Verunglückten sind noch nicht bekannt. Der Führer der Gesellschaft, der sich unter den Toten bisiudet, Halle cs unterlassen, die Namen seiner Begleiter in daS Fremdenbuch des HotelS eintragen zu lassen. Ein fünfjähriger Selbstmörder. In Spanien wird der Selbstmord eines fünfjährigen Knaben lebhaft blsprocheir und die Bläue? bringen über diesen abssnb-rlichen Fall lange Berichte. Da« Kind hat sich auS gekränktem Ehrgefühl umgebracht. Der kleine S lbstmörder, Mouroy. war der Sohn eine» Pächter» au« Traiguera. Der kleine Junge halte sich in ein Nachbargut emgeschlichin und dort Obst gestohlen. Sein Bater, der ihn erwischte, schalt ihn heslig au«. Aus Kränkung über diese väterliche Zurechtweisung hängte sich der fünfjährige Knabe an einem Laume auf. Es dürfte die« der jüngste Selbstmörder sein, den man bisher kennt. Sport. Wettspiel. Sonntag, den 30. September, um 4 Uhr nachmittag« siitet am Sportplatz beim Fclienkeller ein Freundschaftsspiel te» Sportklub« HermeS, Ljublana, gegen den Athletiksponklub Celje statt. Diese» Lpiel verspricht sportlich sehr interessant zu werden, da der Sportklub HermeS im Kreise Ljubijana in der ersten Klasse an zweit» Stelle steht und in den letzten Meisterschaft?- und Freundschaftsspielen dem Sportklub Jlirija immer einen harten Gegner ab-gab. Der Athletiksportklub wird gewiß alle« daran-setzen müssen, um der Mansschaft d?« Sportklub HermcS einen ebenbürtigen Geaner abzugeben. Meisterschaftsspiele 1923/24. Sonntag, den 23. September wurde das letz'.e Meisterschaft», spiel der Herdstsaison auögetrogen. Der Sportklub „Red Star" konnte nach anfvpserndem Kamps gegen Sportklub„Zora" Trdov'.je mit 4:2 gewinnen und steht nun an erster Stelle mit süns Punkten in der zwei'en Klasse. Sportklub Soätattj konnte sich vier Punkte erkämpfen und steht an zweiter Stelle, Sportkub Trkölje mit br« Punkten an dritter hui »Zora" Trbovlje an lctz er Stelle. — Nach dem Meisterschaftsspiele traten die hiesigen Athletiker im FreundschaslSspiele gegen die Z leznica'jl Zagreb an und gewannen leicht mit 11 : 1 (ö : 0). Die Zagreb» verfügen üdcr eine gut ausgeglichene Mann-tchast, welche aber insolge mangelnder Kombination den Heimischen nie recht gefährlich werden konnte. Die Athletiker hatten durch Einstellung zweier neuer Spieler in dem linken Flügel und dem Zenterhalf eine Mannschaft zusammengestellt, welche ein schöne« und wohldurchdachte« Kombinationsspiel vorführte. Besonder« gefiel der Mitteldecker, welcher ein ruhige« und technisch vollendete« Spiel zeigte. Die ganze Mannschaft war bi« auf Janeschitz gnt, welcher noch zuwenig HSrle besitzt, um einen von ihm selbst ein-geleiteten Angriff zu ovllenden. Dürschmied glänzte, da jeder von ihm geschossene Ball sein Ziel errrichle. Schiedsrichter H rr Och» war gut, e» gaben ihm die undisziplinierten Zigreder wie gewöhnlich genügend zu schaffen. Die zwei kommenden Sonntage weiden eceigniSvolle Lp'e!e bringen; es soll d»r Sportklub Primorje sowie "er Meister von Slowenien, der Sportklub Jlirija, nach Eelje kommen. Fustballwettspiel „Jadran"- Reserve gegen Slovcnski sportni Klub Vreiice 1 : 2, (Lckru 5 : 2. Au« B >» c; wird berichtet: „Jadran' trat mit wrnlg SuSsicht aus Erfolg an, da der S. o. K. Brez ce seine Rahea durch fremde Spieler merk.ich v-rstarki hatte, und zwar stellte den Tormann und die B.rle»diguirg der Akademische Sportklub „Oft!" aus ©amo'.or, Eenterhals und tt.'nterfor der S. St. .Eonkoidia" aus Zagreb. Di« Reserve dc« S. K. „Jadran" ist techniich und tak-tisch gut geschult, Hals- und Siurmre-he verfügt über gute Läuser, die sich aber vor dem feindlichen stummer 78 t > I Her Zellv ah O?itt 5 Tore in Hyverko«binationcn einlassen und so manche schöne Posilion unauSgenittzt bleibt. Um 4 Uhr Spiel-beginn. S. L S. BrrZice «reist an und erzielt in der 8 Minute durch einen llM-ter-TtrafIch»b sein rrstr« Tor. „Jadran* überträft daS Spiel in« gegnerische Feld und belagert da« Tor bi» jur Halbzeit, jedoch erfolglos, da der Schiedsrichter j d- gkfthrlichc Position al« „Offsi-de" abpfeift. Zu der zweiten Spiclhälste leichte Erregbarkeit bei den Jadranltulen, die olle« ausbieten, um auszugleichen. Schöne Kombinationen, die zumeist am linken Flügel, der schwäch-sten Seite de« S. <§. Ä. B.. durchbr^chm. können keine Erfolge zeitigen, denn vor dem Tore pfeift der Schiedirichier stet« ab. In der 67. Minute gleicht der linke Flügel durch eine glänzende Soloaktion auii. Nun entsteht ein Wortwechsel, der mit dem Ausschluß zweier Jadranl-uti endet. In der 36. Mi-nute schieß» S. €. St B. da« zweite Tor au» offen-sichtlichem Offjude, da« aber der Schiedsrichter über» si—(4360-—) 16-84 (16-78; —— (263-75) 2117—(2117 —) 0 0080 (00080| —(0125) — — Zürich — — j —• -(1578-51)) 12.570 (12-560) d.25 S«pt. Bkvzrad 6 40, Bertin 0 000004, London 25-40, Mailand 25-85, Newy rt 057 25, Pari« »5 40. Prag 16-80, Wien 0-00795. LZ) (Nachdruck verboten.) Das Geheimnis des Schränkchens. Roman von Burton E. Stevenson. „Dafür liegt die Erklärung nicht so einsach. Wahrscheinlich Hai auch die Unbekannte in der Än-gelegmheit d«S Lchränkchen« vorgelpiochen. Auch sie wollte da« Geb?imf.ich öffnen, um sich seines In-Halles zu versichern. DaS kann man mit ziemlicher Sicherheit aus ihrer Verbindung mit dem ersten Besucher schließen." »Glaubst du immer noch, daß eS ihr Bild war, t>aS der Manu in seiner Uhr bei sich trug?' „Ich bin überzeugt davon. Aber wie kam eS. daß es Vanlinr war, der erwordkt wurde? Hat da« Weib, durch daS Schicksal deS Manne« gewarnt, Banline absichtlich veranlaßt. daS Fach zu öffnen, um sich selbst nicht in Gefahr zu begeben? Ober wuß c sie auch nicht« über D-n Mechanismus? Und außerdem: gelang e« ihr, den Inhalt deS Fach« teiseitezubringen?" „WaS war sein Inh^l:?" fragte ich. ^Ach. wenn wir da« nur wüßten!' „vielleicht hatte daS W ib nicht« damit zu tun. Bantine sagte mir selbst, er werde daS Schränkchen forgfälliiz unteisuchen. Zweisello« war er gerade damit beschäftigt, al« ihn die Ankunft deS Weibe« dabei unterbrach. Vielleicht hüt er sie selbst hinaus-geführt und ist er dann nach feiner Rückkehr in« Zimmer auf da« Geheimnis gestoßen." „Gewiß — da« ist auch möglich. Auf alle Fälle — du bist der gleichen Meinung, daß beide auf eine Weife getötet worden sind, wie ich sie etwa beschrie-ben hab«?' .Ich bin ganz deiner Meinung. Ich glaube, daß daran nicht z>t zweiseln ist." „Man könnte Einwände machen — gewichtige Einwände. Die Theorie erklärt die beiden Todesfälle, die Aehnlichkeit der Verletzungen, sie erklär», warum beide Wunden sich an dem rechten H-n»rückm gerade über den Knöcheln befinden und warum beide SMch-name am selben Platz- sich sanden, indem beide Männer Hilse holen wolllen. Ader ersten«: wenn der Franzose Die S^ieblade ausmacht«, wer hat sie wieder geschlossen?' „Vielleicht hat sie sich sclost ätig wieder ge> schloffen, alS er sie losließ." .Und sich wiederum geschlossen, nachdem Ban-tine sie ausgemacht hatte?" .Ja.' -.Daz nö ig." »Aber da« ist doch imweihi« möglich." warf ich ein. „G w'ß ist e« möglich. Und wir müssen j, auch daran denken, daß die Giflmörder j'ner Z ü sehr eisinderiich waren. Es war ja die Glanzzeit der La Loisin. der Mmqaise von Brinoillier«. ElxiS und der Himmel weiß welcher anderer Fachleute aus diesem Gebi.te. die der Katharina von Medici folgten. Also ist alleS wohl möglich. Aber e»ne« ist nicht möglich, und daS ist sollender Umstand: ein G st, da« wirken sollt«, wie wir e« »k« vorstellen, muß flüssig sein. Ui>d daß diese« flüssige Gft in dem Schränkchen sich wähnnd dreihundert Jahren frlich und gebrauchsfertig «rbält — daS ist nicht möglich. ES würd« schon vor Jahrhunderten eiugetiock.iet sein. Auch würde der Mechanismus nohl nicht fo lange funktiorSjähig bleiben. B ide« muß ve> wickelt und fein )azu wäre ein sehr geschick er M chaniSmuS konstiulert sein. Daher muß eS von Zeit zu Zeit grölt und untersacht werden. Wenn e« mit einer Feder arbeitet — und ich kann mir eine andere Konstruktion gar nicht denken —, müßt« die Feder erneuert und wieder ausgezogen werden." „Und?" srag'e ich als er eine Pau'e machte. „Nan,' meinte er, „es ist klar, daß die Schieb« lade elwaS N ueceS enthalten muß, als die Liebeß-briefe Ludwigs deS Bierzehnten. Sie muß eist neuer» dings wieder instand gesetzt worden sein, um wieber funktionieren zu können. Aber durch wen und zu welchem Zweckt? DaS ist daS Geheimnis, daS wir zu lösen haben — und eS ist wahrlich eine harte Nuß zum Anecken. Und dann noch ein Einwand/ fügte er hin,u. „Dieser Franzo'e hatte von de» Vorhanden>ein der geheimen Schieblad« Kenntnis, w:il er sie ja. nach unserer Theorie, öffnete und dabei getötet wurde. Wie kommt i« nun, daß er nicht auch vom Gift etwa« wußte?" DaS war ein Einwand, gewiß, und je mehr ich darüber nachdachte, desto gewichtiger erschien eS mir. „ES ist möglich," sagte Godfrey schließlich, .daß d'ilurelle auf eigene Faust handelte, daß er sich »it der Bande überwarfen hatte —" .Mit der Bande?" unterbrach ich ihn. .Natürlich handelt eS sich um eine Bande. Diese Sache ist sorgfältig auSgedachl und nach genauer Verabredung ,n Szene gesetzt worden. U >d der Führer der Bande ist ei* Genie I Ich weiß nicht, ob du dir bewußt bist, waS für ein Genie! Bedenke doch: er kennt das Geheimnis deS SchiebjachS am Schränkchen der Madame de Montetpan; aber außerdem kenn? er auch da» Geheimnis de« Giste« — des Giftet der Medici! Weißt du, was da« bedeutet, Lester?" „Wa« bedeutet cfi denn, Godfny? fragte ich, da ich melkte, daß ich Godfny nicht mehr folgte. (Fortsetzung folgt ) Slovenisch,Serbokroatisch Italienisch, Französisch, Spanisch und Schwedisch unterrichtet Viktor Kovaö, Maribor, Loika ulica 14. Schöner, moderner Damen-Wiutermaiitel zu verkaufen. Gelegenheit»kauf! Anzufragen PreSernova ul. 3, 1. Stock rückwärts. Hans Baumann gibt im eigenen Namen wie im Namen seiner Schwester Katharina Satter vom tiefen Schmerze erfüllt allen Verwandten, Freunden und Bekannten die Trauernachricht von dem Ableben seiner innigstgeliebten Schwester, des Fräuleins Thcrcsc Baumann welche am Donnerstag, den 27. September, um 4 Uhr nachmittags nach kurzem Leiden im 60. Lebensjahre sanft verschieden ist. Die entseelte Ilülle der teuren Verblichenen wird am Samstag, den 29. d. M., um 4 Uhr nachmittags auf dem Ortsfriedhofe zu 8t. Anna zur letzten Ruhe beigesetzt. Die heilige Seelenmesse wird Montag, den 1. Oktober, um 8 Uhr früh in der Hauptpfarrkirche zu Konjice gelesen werden. Konjice, am 27. September 1923. OSRAM muß auf der Glasglocke »MwrJ Miv OSRAM NITRA Wer gutes Licht will, scheue die Kosten nicht; 5 N Damenschneiderin empfiehlt sich für Haus und ausser Haus. Adresse in der Verwaltung des Blattes. 29252 Maschinschreibunterricht nach dem Zehnfingersystem, in Slo wenisch und Deutsch, erteilt Fra*. Fanny Blechinger, Levstikova ul. 1. «rite 6 Citlict Zeitung tftinaet 78 Tüchtiger und vollkommen selbstständiger Verzinker mit besten Fachkenntnissen und Erfahrungen wird sofort aufgenommen. Angebote sind an die Cillier Zeitung unter Chiffre .Tüchtiger Yeriinker 29260* m richt« ten. Lehrer für slovenisehe Sprache wird gesucht. Gefi. 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