Nr. 449. X. 1877. Kirchliches Verordnungs-Blatt fiir die Lava,iter Diöcele. /MK-W l'KAi Inhalt r I. Fragen fiir die Pastoral-Conferenzen im Jahre 1877. II. Fragen fiir die theologischen Elaborate im Jahre 1877. III. Bestimmung der PfarrconcurS-PrUfungen im Jahre 1877. IV. Abholung der Hl. Oelc am Griindonnerdtage. V. Verordnung betreffend die Ausstellung von Matriken-Anszügen von Gebnrts-, Trauungs- und Todesfällen schweizerischer Staatsangehörigen. VI. Anempfehlung der „Linzer Quartalschrift" und der „Neuen Weckstimmen". VII. Kna-benseminars-Rechnnng vom Solarjahre 1876. VIII. Anempfehlung de« Werkes; „Geschichte der Pest in Steiermark." IX Diözesan-Nachrichten. I. Im Laufe des Jahres 1877 haben die Pastoral-Conferenzen in der vorgeschriebe,, und bisher üblichen Weise unter Vorsitz und Leitung des Herrn Dcchantcs des Confcrenz-Ortcs, an den nachfolgenden Stationen abgehalten zu werden: 1. Zu Altcnmarkt, für die Dekanate Altcmnarkt und Schallthal; 2. Zu (filli, für die Dekanate (filli, Neukirchen und Tüffer; 3. Zn Drachenbnrg, für dieses Dekanat; 4. Zu Fraßlau, für dieses Dekanat; 5. Zu St. Georgen an der Stainz, für dieses Dekanat. 6. Zu Gonobiz, für die Dekanate Gonobiz und Windifchfcistriz; 7. Zu Kölsch, für die Dekanate Dranfeld und Marburg R. D. U. ; 8. Zu St. Leonhard in W. B. für dieses Dekanat; 9. Zn Oberburg für dieses Dekanat; 10. Zu Pcttau, für die Dekanate Pettau, Großfonutag und Sanritfch; 11. Zu Rann, für dieses Dekanat. 12. Zu St. Marchi, für die Dekanate St. Marcii, und Rohitsch; 13. Zu Mahrenberg, für die Dekanate Mahreubcrg und Saldenhofeu. 14. Zu Marburg, für die Dekanate Marburg L. D. lt. und Jaring. In Marburg wird die Konferenz in der fürstbischöflichcn Residenz am 3. Oktober stattfindcn; für jede der anderen Stationen hat der Dechant des Coufcrenz-Ortes den Tag zu bestimmen und solchen rechtzeitig den betreffenden Seelsorgern bekannt zu geben und unter Einem auch dem Ordinariate anzuzcigen ; jedoch wird bemerkt, daß die Conferenze,, in dem Zeiträume vom 1. Mai bis Ende Juli abzuhalten und die betreffenden Protokolle dem Ordinariate bis Ende August in Vorlage zu bringen find. Den Gegenstand der Besprechung an den vorgenannten Stationen bilden folgende Conferenzfragcn: 1. Wann ist bei einem schwer Krankei, mit Grund anzunehmen, daß er den Empfang der Hl. Sakramente vor seinem wirklich e r f o l g t c n T o d e verweigert habe, wcßhalb ihm das kirchliche Begräbniß versagt werden müßte? Was ist zur Constatirung der T h a t s a ch e oberwähnter Verweigerung erforderlich und demnach in einem solchen traurigen Falle vorzukehren,? 2. Darf der Pfarrer (Kurat) aus eigener Machtvollkommenheit Messenstiftungen aus Bcsorgniß, durch dieselben eine Schmälerung seines Einkommens zu erleiden, zurückweifeu, oder das offerirle Stiftungskapital auf Currentmessen verwenden? — Welche Mittel stehen ihm zu Gebote, um diesbezüglich sich und seine Amtsnachfolger vor einer Beeinträchtigung des Einkommens zu bewahren? — ~~T, .. , i 1 /!> LO j AU! YISOKOSOLSKü IN ŠTUDIJSKA KNJIŽNICA 1 1 MAR1B q_R„ l t? -ms/ Ist die Anlage von Stiftungskapilalien in einer Weise möglich und zulästig, dast dadurch zugleich das Pfründen-Einkommen verbessert wird, und welche Formalitäten sind hiebei zu beobachten? Dürfen einmal festgesetzte Stistungsverbindlichkeitcn wieder abgeändert werden, und im bejahenden Falte, unter welchen Bedingungen? 3. Die Revision der mit dem Patente vom 13. Dezember 1774 für Steiermark eingeführten, den gegenwärtigen Verhältnissen nicht mehr entsprechenden Stoltaxordnung ist in Aussicht gestellt. Welche geistliche Funktionen wären in der neuen Stoltaxordnung der Tarifsirnng zu unterziehen? Wäre zur Bemessung der Stoltaxen die Eintheilung nach Ständen und Alter bcizubehalten, oder aber ein gleiches Ausmaß der Gebühren für Alle ohne Unterschied des Standes und Alters empfehlenswerther? Wären die bisherigen Stolgebührcn zu erhöhen oder hcrabzusetzen? Nach welchem Maststabc wären die Vergütungen für auf Verlangen der Partheien vorzunchmende — nicht streng nothwendige Verrichtungen und Ceremonien festzustellen — oder wäre es angezeigter, dieselben der freien Vereinbarung zu überlassen? II. Im Jahre 1877 sind von den zur Ausarbeitung verpflichteten Diözcsanpriestern nachstehende theologische Fragen schriftlich zu beantworten und sind die Elaborate zeitrecht an das betreffende F. B. Dekanalamt einzuschicken: 1. Qui sunt isti, qui sibi arrogant nomen „ Antiqui-Catholici“, et quare hoc faciunt? Quid de illis valet in praesenti in imperio austriaco? 2. Worin besteht das trennende Ehehindernist (impedimentum dirimens) ber „R e l i g i o n s ve rsch i e- benheit" nach dem kirchlichen und nach dem bürgerlichen Eherechte? Welche Gründe sprechen für die strikte Aufrechthaltung dieses Ehehindernißes? 3. Quis dicitur possessor „bonae fideiquis possessor „malae fidei“? Ad qualem restitutionem obligatur unus alterve horum possessorum ? 4. Predigt über Nathaeus Cap. V, vers. 44 von der F «fin d ,e sli e b c. Erster TH eil: Erklärung dieser christlichen Pflicht; Mrdienstlichkcit ihrer Erfüllung.., Zw eit er Th eil: Wodurch wird gewöhnlich gegen diese Pflicht gesündiget? Anmerkung. Der erste Theil ist vollstiindig auszuarbeiten; bas Uebrige bloß zu stizzire». III Die allgemeine Pfarrconcurs-Prüfung wird auch im laufenden Jahre in der fürstbifchöflichen Residenz zu Marburg abgehalten werden und zwar: am 1., 2., 3. Mai und am 4„ 5., 6. September. Die Gesuche um Zulassung zur Concursprüfung sind durch das betreffende F. B. Dekanalamt wenigstens 14 Tage früher anher einzusenden. IV. Die Abholung der heil. Dete hat wie alljährlich, am Gründonnerstag in der F. B. Ordinariats-Kanzlei allhier zu geschehen. Für die Reinigung der Oelgefässe ist die erforderliche Sorgfalt zu tragen. V. Der Herr k. k. Statthalter hat ddo. Graz am 25. Jänner 1877, Nr. 471 das Nachfolgende anher eröffnet: Zufolge des, mkter Hinweis auf Artikel 8 des zwischen der österreich-ungarischen Monarchie und der Schweiz abgeschlossenen Staatsvertrages vom 7. Dezember 1875, R.-G.-B. Nr. 70 ex 1876, herabgelangtcn hohen Ministerial-Erlasses vom 4. Jänner 1877, Z. 17535, ersuche ich die geeignete Verfügung treffen zu wollen, damit von Seite der mit der Matrikenführnug betrauten Funktionäre in allen in ihrem Sprengel vorkoimncnden Geburts-, Trauungs- und Todesfällen schweizerischer Staatsangehörigen die in der deutschen oder lateinischen Sprache ausgestellten, oder mit einer lateinischen Uebersctznng begleiteten und kostenfrei ausgcsertigten Geburts-, Trauungs- und Todtenscheine ohne Verzug, ohne einer weiteren Aufforderung von Fall zu Fall an die politischen Behörden I. Instanz, welche die Beglaubigung dieser Matrikenauszüge zu vollziehen haben, zur weiteren Vorlage an mich cinge-sendet werden. Hievon werden die Wohlchrwürdigcn F. B. Pfarr- (Kuratial-) 9terntet zur genauen Darnach-achtung verständiget. VI. Dein Hochwürdigen Diözcsan-Clerus wird die in Linz erscheinende „Theologisch-praktische Quartal-Schrift" — heransgcgeben von den Professoren der dortigen bischöflich-theologische» Diözesan-Lehranstalt, bestens empfohlen. Von dieser Zeitschrift erscheint vierteljährig ein Heft von 8—9 Druckbogen in Oktav. Die Ausgabe geschieht regelmässig am 15. Jänner, 15. April, 15. Juli und 15. Oktober. Darauf zu prännmeriren ist am einfachsten mit Postanweisung unter der Adresse: „An die Redaktion der Qnartalschrift in Linz, Harrachsstraße Nr. 9." Der Preis für den Jahrgang ist mit direkter Zusendung durch die Post 3 fl. 50 kr. öfter. Währ. Auch wird auf die vom Jahre 1877 an unter dem Titel „Neue Wcckstimmen" in Wien erscheinende katholische Monatschrift aufmerksam gemacht. Der Pränumerationspreis beträgt für den ganzen Jahrgang (12 Hefte) mit Postzusendung 1 fl. österr. Währ. ; zu prännmeriren ist unter der Adresse: Administration der „Neuen Weckstimmen", Wien, Postgasse Nr. 2. \TTT. R c ch u n n a über die Empfänge und A n s g a b c n des F. B. Knabenseminars „M a xi m i l i a n u m" vom 1. Jänner bis Ende Dezember 1876. Post- Nr. Y . ' ; . ' [•; ; ■ ; . '' ; ' Kapitalien In Barem fl- kr. fl. kr. 1 Empfänge: A. Kassastand am Ende des Solarjahres 1675. Laut vorjähriger Rechnung war der 9lktivstand mit Ende Dzb. 1875 : An Capitalien 49.904 -•'•A - 95 2 An Barschaft • — — 254 98 »/s 3 B. Neue Empfänge: Interessen von 9lktiv-Capitalicn ...... 1649 39 4 Agio — — 3 27 5 Das Legat des Hochw. Herrn Nikolaus Bratuša, pens. Pfarrers von St. Lorenzen am Draufelde ...... 26 33 6 Für die in Verlosung gekommene Obligation Ser.-Nr. 18.136 pr. 100 fl. — — 116 — 7 Zurückgezahlte Capitalien ....... — — 3800 — 8 Zuwachs an Capitalien ........ 4400 — — — Summa der Empfänge 54.304 95 5849 97Vs Post- Nr. C a pitalien I n Barem fl. kr. fl. kr. Ausgaben: 1 Für außerordentliche Unterstützungen — — 6 — 2 Für die Reinigung der vorräthigeu Wäsche des Maximtlianum — — 3 — 3 Für Stempel, Porto und Sparkassabücheln ..... — — 4 06 4 Zum Ankauf des Bauplatzes für ein Kuabensemiuars-Gcbäude um beit Kaufschilling von 7000 ft.: a) Vier Sparkassadücheln mit dein Kapitale Pr. ... 6100 — — — b) Die Interessen hievon, welche unter den Interessen von Aktiv- Capitalien in den obigen Empfängen eingerechnet sind . — 171 07 e) Baar .......... — 728 93 5 Capitalisirt .......... — — 4400 6 Die verloste Obligation Ser.-Nr. 18.136 kommt in Abfall pr. 100 — — 7 Die zurückgezahlten Capitatici! kommen bei den Capitalien in Ausgabe pr. 3800 — — 8 Ein uneinbringlicher Kapitalsbetrag kommt in Abfall pr. 158 19 — Summe der Ausgaben . 10.158 19 5313 06 Wird von der Einpfangssumme pr. 54.304 95 5849 97 V* Die Ausgabssumme abgezogen pr. 10.158 19 5313 06 so ergibt sich am Schluße des Solarjahres 1876 der Stand der Capitalien mit ........ 44.146 76 — — itttn ottn* nftIinvirfitiff hott 536 Ql */„ UHU tUlC vJUffUUUlfUjUfl UUll »»»»»» iJ I / 2 Stammveriiiögen des Maximiliattnm. 1 Private Schuldbriefe ........ 19.846 76 — 2 Staatsschuldverschreibungen: a) Nr. 9762 ddo. 1. April 1870 (Silberrente) 3000 fl. — kr. b) Nr. 5680 ddo. 1. Jänner 1870 (Silbcrrente) 200 „ — „ e) Nr. 537 ddo. 1. Novbr. 1869 (Papierreute) 3600 „ — „ d) Lose vom Jahre 1860 .... 500 „ — „ e) Sieben Staatsschuldverschreibungcnä 100 fl. (Papierrente) (nicht vinkulirt) . . . 700 „ — „ 1 y Zusammen . 8000 — — — 3 Krainerische Grundentlastungs-Obligation 100 — — 4 Sparkassabücheln ......... 12.600 — — — 5 Grazer-Versatzamts-Schuldscheine 3600 — — — Summe 44.146 76 — Rechn u n g über die Empfänge und Ausgaben des F. B. KnabenseminarS „SSiftorinum", vom 1. Jänner bis Ende Dezember 1876. Post- Nr. Capitalien In Barem fl. kr. fl. kr. Empfänge: A. Kassastand am Ende des Solarjahres 1875. Laut vorjähriger Rechnung war der Aktivstand mit EndeDezbr. 1875: 1 An Kapitalien ........ 26.449 73 — — 2 Im Baaren — — — — B. Neue Empfänge: 3 Interessen von Aktiv-Capitalien ...... — — 987 70 4 . Agio vom Silber ......... — — 3 30 5 Miethzins vom Viktorinum-Hause in Marburg .... — — 500 — 6 Erträgniß der Fechsung im Weingarten zu Allerheiligen . — — 310 — 7 Das Legat des Hochw. Herrn Nikolaus Bratuša, pcns. Pfarres von St. Lorenzen am Draufelde ...... — — 26 33 Summe der Empfänge 26.449 73 1827 , 33 Ausgaben: 1 Das Deficit vom Solar-Jahre 1875 ...... — — 1 22 2 Für den in Marburg studierenden Zögling Peter čiček die Interessen des Elisabeth Senekoviö’fchcn Knabenseminar-Kapitales für das Studienjahr 1875/76 . . . 94 fl. — kr. 1 und fürJahr des Studienjahres 1876/77 23 „ 50 „ I — — 117 50 3 Für den in Pcttau studierenden Zögling Math. Hvalec die Interessen des Pfarrer Weichscl'schcn Knabcnscminar-Kapitales für die 2. Hälfte des Studienjahres 1875/76 und die erste des Jahres 1876/77 . . — — 90 — 4 Sustcntationsbeitrag für einen die Theologie stndirenden Einjährig-Frei- willigen . . . • . — — 105 — 5 Kosten der Bearbeitung des Weingartens in Allerheiligen sammt den Steuern pro 1876 ........ — — 160 — 6 Kosten der Bearbeitung des Weingartens in Polenšak sammt den Steuern pro 1876 ........ — — 30 — 7 Steuern vom Weingarten in der Kollos pro 1876 — — 16 78V- 8 Stenern vom Victorinum-Hause in Marburg pro 1876 . — — 107 47 9 Assecuranz pro 1876 . — — 1 36 10 Das Gebühren-Aequivalent vom Victorinnm-Hause pro 1876 . — — 37 50 11 dto. dto. vom Weingarten in der Kollos pro 1876 — — 7 80 12 dto. dto. vom Weingarten inPolenšak pro 1875/76 — — 8 91 Fürtrag — — 683 54 V- ! Post-Nr. (Kapitalien Im Barem fl. kr. fl. kr. 13 i 14 i Üebertrag Die Uebertraguugsgebühr vom Pfarrer Glavnik’fdhcn Verlasse Eine Schuld aus dem Pfarrer Glavnik'fchcit Verlas; an die Erben — — 683 727 54 V, 76 15 16 des Herrn Pfarrer Georg Stukee in Polenšak Prozeß-Kosten aus dem Pfarrer Flucher’fchen Verlasse . Stempel, Postporto etc. ........ — — 71 50 6 10 93 53 Summe der Ausgaben — — 1539 86‘/s Wird von der Empfangssumme per ..... die Ausgabssumme abgezogen per .... 26.449 73 1827 1539 CO O CO 00 so ergibt sich am Schliche des Jahres 1876 der Stand der Capitalien mit ........ und eine Cassabarschaft von ..... 26.449 73 287 46 Vb f.r-'Av. r‘ 1 Stammvermögen des Bictorimim: 1 2 Privat-Schuldbricfe Staatsschuldverschreibuugcii: 1536 93 — — a) Nr. 9763 ddo. 1. April 1870 (Silberrente) 1900 fl. b) Drei Theilschuldverschreibungen à 10 fl. 30 „ c) Nr. 8602 ddo. 1 Oktb. 1869 (Silberrente) 1250 „ d) Nr. 25678 ddo. l. Febr. 1870 (Papicrreute) 9400 „ e) Nr. 538 ddo. 1. Nov. 1869 (Papierrcnte) 1000 „ f) Lose vom Jahre 1860 . . . 5600 „ g) Sieben Stück à 100 fl. nicht vinknlirter Staatsschuldverschreibungen .... 700 „ 3 4 5 Zusammen Stcierm. Grundcutlastungs-Obligationen Sparkassebüchleiu .... v ... . Zwei Schuldbriefe des Grazer-Versatzamtes .... 19.880 1000 3432 600 80 — — Summe 26.449 73 — — 6 Au Realitäten: a) Weingarten in der Kollos, Pfarre Hl. Dreifaltigkeit b) „ in Polenšak c) „ in Allerheiligen bei Michalofzcn d) Ein Haus in Marburg. Anmerkung. Im Herbste 1876 war das Ertriigniß im Weingarten zn Po-lenšak Ei» Eimer und in jenem z» hl. Dreifaltigkeit in der Kollos 1 Halbstartin Wein. Der Erlös von Einem Eimer mit 7 fl. 40 kr und von Einem Halbstartin mit 35 fl. verblieb den Titl. Herren Prokuratorcn gegen Verrechnung zur theilweifen Deckung der Bearbeitnngskosten. 1 Vili. Das Werk: „Geschichte der Pest in Steiermark", von vr. Richard Peinlich wird der Hochwürdige» Diözesan-Gcistlichkeit zur Abnahme anempfohlen. Der Reinertrag dieses Werkes ist für die Restauration der Grazer Stadtpfarrkirche zum Hl. Blut gewidmet. Für jeden Diözesanpriester folgt Ein Exemplar der bezüglichen * Einladung mit. •/. IV. Diöcesan-Nachrichten. Pfründen-Verleihungen. Dem Herrn Anton Balon ist die Pfarre zn St. Michael in Franz — und dein Herrn Alois Dečko die Pfarre St. Rochus an der Sotl verliehen worden. Provisors-Bestellung. Herr Martin Sket wurde als Provisor der Pfarre St. Margarethen bei Heilenstein bestellt. Uebersetzt wurden die Herren Kapläne: Paul Hrovat »ach St. Jakob in Dol; Lorenz Obran nach St. Hemma; Josef Valenčak nach Trifail als 2.; Mathias Karba nach Doberna. (Der Kaplansposten zu St. Johann am Draufelde bleibt unbesetzt.) Herr Franz Pole, gewesener Pfarrprovisor in Franz, erhielt die Anstellung als I. Kaplan an dieser Pfarre, und Herr Franz Polak, gewesener Kaplan zu Trifail, die Anstellung als Militiir-Kaplan II. Klasse in Agram. Gestorben sind die Herren: P. Leopold Petanjek, Minoriten-Ordenspricstcr, Kaplan an der windischen Pfarre St. Peter und Paul in Pettau, am 10. Dezember 1876, und Andreas Ferlan, Kaplan zu St. Lorenzen am Draufelde, am 19. Jiinner 1877. J. A. Lavanter Grdinariat zu Marburg, am 28. Februar 1877. Dah ob ijlaxiutiliau, Fürstbischof. 3. M. Pajk'« Buckdruckerei in Marburq / , ir »'/il; - rüi:| .Ji: I;,:. Y nd " *1 • .is *«t «»vii .«o> 1 ' I J'. .! sir, mrli, -k . ni ‘l JI Ildlijv; i « ■ ■ * » ,ličili m i S ji* V B O II ;j 1i. , 'jt.: . ■