Nl.298. ______ Samstag, 30. December 1899._______________Jahrgang 118. LMcher Leitung. V»«n»«,r«t vierteljährig . » » »0 » monatlich... 2 » llv » monatlich... I » 85 « Für die IustellunainsHauS für hiesig Abonnenten per Iahr2 Kronen. MW" Dle Pränumeratwns - Beträge wollen portofrei zllgesendet werden. Jg. v. Kleinmayr äe Fed. Hamberg. Amtlicher Theil. Seine l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchstem Handschreiben vom 27. December d. I. den Geheimen Rath und Minister a. D. Manfred Grafen Clary und Albringen zum Statthalter im Herzogthume Steiermarl allergnädigst zu ernennen geruht. Stummer m. p. Sline l. und l. Apostolische Majestät baben mit Allerhöchster Entschließung vom 27. December d. I. den Geheimen Rath und Minister a. D. Dr. Eduard Ritter von Kindinger zum Oberlandesgerichts-Präsidenten in Trieft allergnädigst zu ernennen geruht. __________ Schrott m.p. Seine l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 25. December d. I. den Sectionsrath Max Edlen von Leber zum Mini-sterialrathe im Eisenbahnministerium allergnadigst zu ernennen geruht. __________ Wittel m. p. Der Leiter des Ministeriums des Innern hat den Bezirkscommissär Philipp Freiherrn von Winkler zum Statthalterei.Secretär bei der Statthalterei in Trieft ernannt. __________ Den 28. December 1899 wurde in der t. l. Hof. und Staat«, druckerei das 6V. Stück des Relchsgesetzblattes in deutscher Aus» gäbe ausgegeben und versendet. Nach dem Amtsblatte zur «Wiener geitung> vom 28 De» cember 18U9 (Nr. 295) wurde die Weiterverbreit«««, folgender Presserzeugnisse verboten: Nr. 3bU «Ostdeutsche Runbschau> vom 20. December 1899. Nr. 72 »Wiener Vollsolalt» vom 1». November 1899. Nr. 16 «Neue Vollstribüne» vom 21. December 1899. Nr. «1 «Deutsches Vollsthum» vom 20. December 189». Nichtamtlicher Theil. Das Uebungsgeschwader der l. und l. Marine in Malta. Der Empfang, der dem Uebungsgeschwaber der österreichisch-ungarischen Marine während seines viertägigen Aufenthaltes in Malta bereitet wurde, trug den Charakter außerordentlicher Herzlichkeit. Dies be« kündete sich in erster Linie in dem bereits mitgetheilten Programm der Festlichkeiten, das von einer Reich» haltigteit war, wie sie bei solchen Anlässen nur selten vorgekommen ist, sowie auch in dem Verhalten der Bevölkerung. Sehr beredten Ausdruck fanden die freund» fchastlichen Empfindungen dcr englischen Seeofficiere für ihre Gäste in einem bemerkenswerten Toaste des Admirals Sir John Fisher bei dem zu Ehren der österreichisch-ungarischen Sreofficiere gegebenen großen Bankett. Der Admiral trank auf die Gesundheit des Oberbefehlshabers, der Capitäne, der Officiere und der Mannschaft des in Malta befindlichen österreichisch-ungarischen Geschwaders. Indem er der herzlichsten Wertschätzung dieses Besuches Worte leihe — so fuhr der Admiral fort — spreche er die Empfindungen aller Anwesenden sowie aller derjenigen aus, welche durch die letzteren repräsentiert werden. Seit den längsten Zeiten bestanden stets die freundschaftlichsten Gefühle zwischen den beiden Marinen, Gefühle, welche zu den Traditionen der britischen Marine gehören. Diese« freundliche Verhältnis zwischen den beiden Staaten, dessen auch der österreichisch-ungarische Minister des Aeußern kürzlich in einer Kundgebung gedacht habe, manifestiere sich nun in dem Besuche des eminenten und genialen Admirals, der bei Lissa unter Tegetthoff, dem Nelson der österreichischen Marine, gelämpfl hat und mit seinen trefflichen Officieren die österreichischungarische Flotte so würdig vertrete. Dieser Trinkspruch erhielt durch den Umstand eine besonder« festliche Bedeutung, als auf Anordnung des Admirals weitere Toaste unterblieben. Als Symptom der Gesinnungen, mit welchen der Besuch des österreichisch-ungarischen Geschwaders außerhalb der Marine- und der amtlichen Kreise aufgenommen wurde, sei ein Artikel der «Gaz« zetta di Malta» erwähnt, welcher den diesem Geschwader bereiteten Empfang eine Freundschaftsdemonstration der beiden Staaten nennt. Das Blatt hebt mit Befriedigung hervor, dass der k. u. k. Eontreadmiral Graf Monte-cuccoli dem Erzbischof von Malta einen officiellen Besuch abgestattet hat, der von dem Kirchenfürsten ungesäumt an Bord des Schiffes «Monarch» erwidert Feuilleton. Neue Poesien. (Schluss.) ^. Nachstehende Uebersetzungsproben mögen die Kunst Aslerc' illustrieren: «lui> dem »agebuche eine» alten Pessimisten. O, halte ja dein Herz stets offen, schließ auf die Thüre angelweit! Und sei zu jedermanns Enipsange gastliebend Tag und Nacht bereit! Kommt ein Bekannter, lommt ein Fremder, dein Haus sei jedem cnisgethan, du sollst ins Heiligthum ihn führen und es erschlichen jedermann! lts man. dein lieber Gast sich alles an deiner Hand genau bcsehn; es mvgen die geheimen Kammern, die Winkel all' ihn, offen stehn . , . - So wird der gastlichen Behausung dein Gast bewahren Lieb' und Treu und seinen Schritt zum Heiligthume gar gerne lenken stets aufs neu. Er bringt vielleicht dann auch Begleiter, gar lustige Gesellen mit ... Nun ja — das Herz beut Interesse, in solches Heim ma» gerne sieht! Und sieh, vielleicht stets neue Gäste gelangen dann vor dein Gemach; sie werden sich die Klinke reichen, eintreten hübsch der Reihe nach . . . T>u aber musst sie selbst geleiten von Raum zu Raum, von Ecl zu Eck — enthülle jegliches Geheimnis, selbst dein discretestes Versteck! So werden die Besucher endlich in deinem Hause wohl vertraut und lassen sich gemüthlich nieder, als wäre es für sie erbaut . . . Nun siehst du freilich eines Tages den Boden ganz bespuckt, beschmutzt, merkst, dass nicht immer ihre Stiesel sie an der Schwelle abgeputzt . . . Gutmüth'ger, armer Thor, du dürftest dich überzeugen gar davon, dass die liebwerten Gäste üblen Tabak geraucht im Prachtsalon, Es mag — natürlich nur zum Scherze — dir manches auch verloren gehn: ein Zierat, ein verborgner Schmuckstem . . . Du wirst den Schmuck nicht wiedersehn I du merkst zum Schluss, dass manch Geheimnis schon längst besichtigt wird genau, dass nicht mit eben reinen Händen es vorgewiesen wird zur Schau . . . Doch du? Lass angelwrit die THU«, lass offen stehen Haus uub Flur, dann wirst du ins Gesicht gepriesen als — wahrhaft offen, Natur! — «icht autz endlosem Vlan«. Licht aus endlosem Raum! Du beschaust mich. strahlst mir lockend — woher? Ist's der Schein eines werbenden Sterne«, der aufs neu ward geboren im Weltall auf Gebot der gewaltigen Kraft, des allmächtigen, ewigen Brahma«, der das Leben entfachet, der wo immer, wann immer er willens, aus fich selber entstehen lässt Welten? Ist's der Abglanz des Lebens, das so stürmifch durchflutet nnd so üppig durchschaue« den unfasslichen Körper des Weltalls? Ist's das letzte Aufleuchten zerschellter und ins Chaos versunkener Schöpfung, ist's der Schein eines Kunstwerks, Organismus, dessen Dasein nun zwecklos geworden? Licht, was bist du? Wer sagt's! Ist's Gebühren? Ist's Leben? Ist es Tod? . . . Wie du strahlst, wie du leuchtest hell aus grundlosen Räumen! Doch trotz aller Untiefen bist zu mir du gekommen auf unendlichem Wege, bist zum Auge gelangt und zum Geiste, zu meinen Gefühlen . . . Licht, du bist mir ein Räthsel, und ich bin dir ein Räthsel! Und doch, sieh: wir sind beide nur — eines! Wir sind beide nur winzige Funken der unendlichen Flamme — des Lebens, der unmessbaren Kraft und der fteten unerschöpflichen Thatkraft des Kosmos , . . Laibacher Zeitung Nr. 298. 2388 30. December 1899. worden ist. Dieser Höflichleitsact sei von den Maltesern mit lebhaftem Beifall aufgenommen worden. «Daily Malta Chronicle» constatiert in einer Beschreibung des von den englischen Unterofficieren und der Mannschaft den Gleichgestellten vom österreichisch-ungarischen Geschwader in der «Royal Naval Canteen» gegebenen Festes, dass hiebei herzliche Freundschaft zu wärmstem Ausdrucke gelangt sei. Die Trinlsprüche auf die Königin Victoria und den Kaiser Franz Josef wurden mit stürmischer Begeisterung aufgenommen. Das Fest sei eine der glänzendsten Veranstaltungen gewesen, die je auf Malta stattgefunden haben. Politische Uebersicht. L «ll> ach, 29. Decnnb«. Die «WienerZeitung» veröffentlichte am 28. d.M. eine Kundmachung des Finanzministeriums vom 16ten December 1899, betreffend die Einführung eines neuen Stempelzeichens zu zehn Heller für Postbegleitadressen und Nachnahmescheine; eine Verordnung des Gesammtministeriums vom 20. December 1899, betreffend die Einführung der österreichischen Martenschutzgesetze bei dem t. und k. Consulargerichte in Tanger (Marokko) und die Ausdehnung der Gerichtsbarkeit des letzteren auf die selbständige Iudicatur über Vergehen gegen die erwähnten Gesetze; eine Verordnung des Justizministeriums vom 21. December 1899, womit dle vom 1. Jänner 1900 an geltenden Vorschriften der deutschen Civilprocessordnung über die Zwangsvollstreckung aus ausländischen Urtheilen und das Maß der durch diese Bestimmungen verbürgten Selbständigkeit belanntgemacht werden. Am Empfange des Königs Alexander von Serbien in Wien wird auch der neue Director der kaiserlichen Cabinetslanzlei und bisherige Gesandte in Gelgrad von Schiehl theilnehmen. Während der Anwesenheit des Königs in Wien dürfte der Zeitpunkt für die Ueberreichung des Abberufungsschreibens des Herrn von Schieß! festgestellt werden. Eine Meldung aus Paris versichert, dass der dortige Aufenthalt des französischen Bot« schafters am englischen Hofe, Herrn Eam-von, in leiner Weise mit Vermittelungsplünen be« züglich des englisch - transvaalischen Conflictes im Zu» sammenhange stehe. Ueberhaupt befinde man sich auf falscher Fährte, wenn man in der gegenwärtigen Phase an irgend einer diplomatischen Stelle die Absicht eines Mediationsversuches in welcher Form immer voraussetzt. Dies gelte auch bezüglich der französischen Regie-rung, die auS ihrer vom Anbeginn des südafrikanischen Krieges beobachteten Reserve nicht heraustrete und deren befriedigende Beziehungen zum Londoner Cabinet durch die Sprache eines nicht von den Geboten der Politik geleiteten, sondern nur von Gefühlsstrümungen getriebenen Theiles der französischen Presse nicht beeinflusst werden. Einer der «Pol. Corr.» aus Petersburg zugehenden Meldung zufolge ist die abermalige Nachricht eines dortigen Blattes, dass die Errichtung einer russischen diplomatischen Agentie in Kabul bevorstehe, um nichts besser begründet, als die frühere, bereits dementierte Ankündigung. Ein solcher Plan soll an den maßgebenden Stellen bisher überhaupt gar nicht erörtert worden sein. Aus Washington wird gemeldet: Hier wird nicht bezweifelt, dass Deutschland nie die Erwerbung der dänisch.we st indischen Inseln geplant habe und dass daher lein Anlass vorgelegen sei, dass die hiesige deutsche Botschaft nach Berlin Rathschläge gegen die Erwerbung auS dem Grunde hatte gelangen lassen, weil letztere von den Ver« einigten Staaten als ein unfreundlicher Act angesehen würoe. Tagesneuigleiten. — (Das Weihnachtsfest des Kaisers.) Ueber das Wethnachtsfest auf Schloss Wallsee werden nachträglich aus Wallsee noch folgende Einzelheiten berichtet: Der Kaifer hat die Feiertage im engsten Familienkreise auf dem Schlosse Wallsee verbracht, wo er in Begleitung des Grafen Paar am 23. d. M. eingetroffen war. Um 6 Uhr abends nahm am 24.d.M. die Christbaumfeier im Schlosse ihren Anfang. In der Mitte des Speisesaales stand ein mächtiger Weihnachtsbaum, um den im weitem Kreise die Geschenke für die Enkelkinder des Monarchen lagen, unter anderem ein Eisenbahnzug «n miniature, ein Wagen mit Gespann, Soldaten in blinkenden Uniformen. Um den prächtigen Baum waren der Kaiser, Erzherzog Franz Saloator und Erzherzogin Marie Valerie, die Erzherzogin Maria Immaculata Raineria, die Enkellinder Sr. Majestät, Elisabeth, Iranz Karl, Hubert und Hedwig, Kammervorsteher Baron Lederer und die Hofdamen grup» piert. Im Saale waren überdies das gesammte Hof-Personale, sämmtliche Beamte und Diener, 119 an der Zahl, versammelt. Der Kaiser, der beim Erscheinen mit der Volkshymne begrüßt wurde, führte die Kinder von Spielzeug zu Spielzeug; an der Freude der Kleinen, die fich oft in lauter Weise äußerte, nahm er regsten Antheil. Eine Stunde verweilte der Monarch im Saale und zog auch mehrere Persönlichkeiten ins Gespräch. Um 7 Uhr abends soupierte der Kaiser in engstem Kreise. — Am 25. d. M. morgens wohnte die kaiserliche Familie in der Schlosslapelle drei vom Pater Eugen Hraoec celebrierten Messen bei. Dem Diner um 1 Uhr nachmittags waren auch die ältesten drei Enkelkinder zugezogen. Während des Tages unternahm der Kaiser eine kurze Promenade im Schlossparke. Auf Wunsch des Monarchen begaben sich abends Graf Paar und Baronin Vecsey in das Armenhaus und betheilten die Insassen mit Spenden. Die Schulkinder des Ortes wurden wie alljährlich vou der Erzherzogin Marie Valerie in munificenter Weise persönlich beschenkt. — (Schiller über das neunzehnteIahr-hundert.) Interessant ist, dass Schiller im Jahre 1801 das neue Jahrhundert begieng, und zwar mit einem seiner geschischtsphilosophisch merkwürdigsten Gedichte. Im Jahre 1801 erschien von ihm in einem Taschenbuche das Gedicht «Der Antritt des neuen Jahrhunderts», worin eS mit wieber actuellem Reiz heißt: «Seine Handelsflotten streckt der Vrite Gierig wie Polypenarme aus. Und das Reich der freien Amphitrit« Will er schließen, wie sein eignes Haus. Zu des Südpols nil erblickten Sternen Dringt sein rastlos ungehemmter Lauf, Alle Inseln spürt er, alle fernen Küsten — nur das Parabiel nicht auf.» — Vocal- und Provinzial-Nachrichten. Krainischer Landtag. Erste Sitzung am 29. December 1699. Vorsitzender: Landeshauptmann Otto von Detela. Regierungsvertreter: Seine Excellenz k. k. Landes» präsibent Victor Freiherr von Hei n und l. t. Regierungs-Secretär Wilhelm Haas. Schriftführer: Landschaftssecretär Josef Pfeifer. Landeshauptmann von Detela eröffnet die Sitzung mit einer Begrüßung an die Abgeordneten und an den Vertreter der Regierung, Seine Excellenz Freiherrn von hein. Er wirft anlässlich dieser Sitzung, die ihm als die letzte im laufenden Jahrhunderte von historischer Bedeutung erscheint, einen Rückblick auf die erste in diesem Jahrhunderte von der Landesvertretung abgehaltene Sitzung, die am 25. November 1801 unter den traurigsten Ver-Hältnissen einberufen wurde, um anlässlich der Franzosen-lriege eine erhöhte Contribution von über 260.000 si. zu bewilligen. Infolge der Einverleibung des Landes Kram in die Provinz Illyrien befand sich das Land bis 1818, in welchem Jahre Kaiser Franz dem Lande wieder eine ständische Verfassung verlieh, ohne Vertretung. Redner gedachte sodann des vom verstärkten ständischen Ausschusse einberufenen, in mehrsacher Ve-ziehung interessanten Landtages vom Jahre 1848, in welchen die Landesstände aus eigener Initiative sechs Vertreter der Bürgerschaft und drei Vertreter der Landgemeinden beriefen und von welchem in der Sitzung vom 6. April 1848 nachstehende Beschlüsse gefasst wurden: 1.) Anbahnung der Grundentlastung; 2.) Steuerermäßigung ^und Einführung einer Vermögenssteuer; 3.Meform der Oerichtspflege; 4.) Zurückerstattung des Pro-vinzialfondes; 5.) Vermehrung der Volksschulen; 6.) Bildung guter Schullehrer und Verbesserung ihrer Dotationen; 7.) Unterrichtsertheilung an Volksschulen in slooentscher, an Nocmalhlluptschulen in deutscher und slovcmscher Sprache; 8.) Bestellung der Landessprache vollkommen mächtiger Beamten; 9.) ämtliche Uebersehung aller Gesetze und Verordnungen in die slooenische Sprache und Gründung eines periodischen Amtsblattes in dieser Sprache; 10.) Errichtung einer Realschule in deutscher Sprache in Verbindung mit einem Lehrcurse für den niederen Gdwerbsmann in slo-venischer Sprache. — Mehr praktische Einrichtung des Unterrichtes an der bestehenden Landwirtschastsschule und Verpflichtung der Schulfträftaranden zum Vchlche derselben. — Prallische, ^nicht allein theoretische UnterrichtS-ertheilung an der Hufbeschlagschule; 11.) Herabsehung der Salzpreise; 12.) Befugnis der Stände, sich den Präsidenten aus ihrer Mitte selbst zu wählen. Vs seien nun zwar seit damals nicht alle Wünsche der Landesvertretung in Erfüllung gegangen, aber die Hoffnungen und Erwartungen, die das Land Krain allezeit in die Krone gesetzt, wurden Dank der Fürsorge unferes erhabenen Monarchen weit übertroffen, denn Se. Majestät Kaiser Franz Josef 1. hat immer, felbst in den schwierigsten Tagen, als ein leuchtendes Vorbild eines constitutionellen Monarchen das Panier der Verfassung unentwegt hochgehalten. Redner ladet daher den Landtag ein, auf Se. Majestät den Kaiser ein dreimalige« «Slava» und «Hoch» auszubringen. Die Versammlung leistete dieser Einladung mit Begeisterung Folge. Landeshauptmann von Detela widmete sodann dem verstorbenen Mitgliede des Landtages Johann Und wir beide sind nur Episoden im bewegten Romane, d« sich «Kosmos» betitelt, den seit ewigen Zeiten schreibt der grüßte der Künstler, unser größter Poet, der geniale Gott Brahma . . . Unergründliches Licht aus den Tiefen, das du magisch im Zauber der Nächte strahlst ins Auge, ins Herz: du bist meine ersehnte Gefährtin, du bist meine vielliebe Genossin! Zu dir regt meine Seele die Schwingen, zu dir schwebt sie mit lechzender Sehnsucht; dich begrüßt sie aufjauchzend und preiset dich in diesem bescheidenen Psalm! In den Katakomben. In den Katakomben . . . Mich geleitet ein Trapist — wohin? Ich weih e« nicht. Die verschlung'nen, schmalen Gänge werden fahl erhellt durch unsrer Kerzen Llcht. Grab an Grab in allen Felsennischen . . . Mich durchschauert's . . . Alles still und taub . , . Unser Iritt allein dringt durch das Schweigen und der heiligen Blutzeugen Staub. Einst erklangen heilig« Gebete, fromme Psalmen in der Gänge Nacht; Streiter glühten hier für Ideale, die vom Palmenland mau her gebracht . . . starre Wände! Was habt ihr gesehen, was in jener grauen Zeit gehört, als de« Nazareners neue Lehren hin nu< durften nxtten un««ftb«tl Neuer, freigeborener Gedanke! Nist du heute etwa besser dran? Musst dich flüchten an lichtlose Stätten, musst zum Proletariat dich retten, eh' zum Licht, zu — Menschen frei die Bahn l Vuddha in der Vibliothel der vrahmanen. Als einst vor Venares Prinz Buddha Gotama gepilgert erschien, empfiengen ihn alle Nrahmane» und mühten fich gastlich um ihn. Dicht schillerten Plätze und Gassen vom Nolle, als blühten so dicht in Beeten die prächtigsten Blumen . . . Welch Neugier auf jedem Gesicht! . — (Einführung der Kronenwährung.) Nach dem zweiten Absätze des § 2 de« III. Theiles der kaiserlichen Verordnung vom 21. September 1899, R. G. Vl. Nr. 176, bleiben die für die Zollbemessung und Zollzahlung bestehenden Vorschriften von der Anordnung der gefammten Verrechnung des Staates in Kronenwährung auch vom 1. Jänner 1900 an unberührt in Wirksamkett, d. h. Zollzahlungen werben auch weiterhin in Golbgulben, beziehungsweise in Silbergulden, mit dem jeweilig bestimmten Aufgelde zu leisten sein.— Die Umrechnung in Kronenwährung 42 Goldgulden — 100 Kronen, beziebunasweiie 1 Silberaulden — 2 »«»-« Meuzatzr. Von «. «U. Die alten Vaumriesen vor der Mauer deS Schloss« garten« brachen fast unter der Last des Schnees. Wenn S stille stand und lauschte, gieng ein Knacken und lechzen durch die Neste, und ein- oder zweimal brach em morscher Hweia unter dem winterlichen Schmucke. , Ein wenig schloss ich die Augen. Sie thaten nm WH von dem unendlichen Weih. Dazu die athem- beklemmende todte Stille!---------^, ^ .. ,^ Ts litt mich nicht unter dem Banne der d.e Mone Crde in seinen riesigen Klammein hlelt. «men Schneellumpm ballte ich zur Kugel und schleuderte sie «ck in die beschneiten Neste des alten ttastamenbaumes. An leises Knirschen, ein Stauben, em W.rbeln, als wären ez tausend Npfelblüten... ^ . . Das lindische Spiel ergötzte mich. Immer uno lmmer wieder schleuderte ich Kugeln, und der Baum Mte sich wie in Blütenschnee. Die Fingerspitzen Kannten mich. Ich stellte meine Angriffe auf "e t°dte. gepuderte Festung ein und sah aufmerksam eme. Krühe nach, die ihren Flug über das weite Schneefeld richtete. 2 Da hatte ich eine seltsame Vision. Ein lang« ZU» kam über das Feld; er lenkte in die schmale Me ein. in welcher ich stand. An der Spitze em Manier Jüngling mit Frohsinn und Schwermuth m den Blicken. Knapp ihm zur Rechten, fest an sem ^wand geklammert, ein zarte», blondes Welb m fremd-"Uger, blauer Gewandung. Zur Linken hielt mtt dem unaufhörlich Vorwärtsschreitenden ein wüster Ge elle schritt. Aus dem hageren Gesichte glühten d« t.es. "egenden Augen wie in wilder Gier... Paarweise, zu dritt, vereinzelt oder in Knäueln folgte nun eine seltsame Schar, die ich mit Grauen erkannte: der Neid, mit gelbem, spitzem Gesichte, der HasS, in Lumpen, hohnlächelnd ein unscheinbares, blasses Kind zur Seite stoßend — die Nächstenliebe. — Sie taumelte heftig gegen eine Bretterwand und hinkte dann wieder lautlos dem Zuge nach. Die dürre, hämische Bosheit, Hand in Hand mit dem behäbigen Klatsche. Es lag beinahe Gutmüthigleit in seinen ver« schwommenen Zügen, hätten seine Augen nicht gar so verwandt mit der Bosheit geblickt. Grauenhaft klang da« Gelächter des Mordes und des Raubes durch die todte Natur. Mit blutigen Netzen die feisten Glieder behängen, grinsten sie auf em Weib, daS sie in ihre Mitte genommen — es war Ke Mutterliebe! ^ .^ . ,^ ^ ^ „ . Kaum vermochte lch m starrem Entsetzen all ,ene noch zu erkennen, die an mir vorüberzogen und die des Menschen böse Leidenschaft gebiert. Ein weißer Engel mit starrem, undurchdringlichem Gesichte streifte mich fast mit seinem schweren Flügel-icblaae Eisiges Frösteln rann mir durch die Glieder - es war der Engel des Todes. Weit hinter all denen, mit langsamen, müden Schritten als hätten sie einen weiten, weiten Weg binter sich wandelten die holde Liebe, die einfache Treue die Güte, die Ehrlichkeit und andere. Auch das Genie wankte einher. Noch war es mcht flügel. labm - aber Bosheit und Missgunst hatten »hm die sckönsten Federn ausgerissen und sie dem Dünkel, der aanz vorne lärmend einher stolzierte, hinter die langen M^Dll^Nächstenlisbe ^^ ^ ^^ ^ ^.^ stummen Kmse angeschlossen. Aber immer müoei wurde ihr Gang. An der Ihüre einer armseligen Bauern-late blieb sie stehen, zauderte ein wenig, dann trat sie ein. Ich wartete, allein sie kam nicht wieder. Eine unerklärliche Macht zwang mich, dem Zuge zu folgen. Vorbei an den Wohnungen der Menschen gieng 's. Und wo man Gläser klingen, frohe VtinMen hörte, lauschte der schöne Jüngling einen Augenblick. Und wenn bei einem besonders kräftigen «Prosit Neujahr!» ein frohes Lächeln über seine Züge flog, streichelte das blonde Weib sanft seine Hand. Aber der hagere Geselle an seiner Linken zog den Jüngling eilends vorwärts. Weiter und weiter gieng der Zug. Zum Städtchen hinaus über ein neues Schneefeld. Nach und nach verloren sich fast alle die Guten — und die Böse«! An den Straßenrändern, an Hausthüren oder ins Unendliche verloren sie sich. Am Horizont verschwanden die ersten drei. Allein zogen sie kräftigen, ruhelosen Schrittes ins Weltall. Der schöne Jüngling — das neue Jahr — und gleichen Schrittes mit ihm die nimmermüde, die be» seligende Hoffnung — und der hagere, hässliche Ge-selle — der Nationalitätenhader l. . . Meine Augen starrten in Weiß, ödes, brennendes, schmerzendes Weiß Rothe, gelbe, grüne Sonnen tanzten vor mir, kaum fand ich den Weg. . . Aus einem Hause schlug durch die eben geöffnete Thüre heißer Qualm, ein Dunst nach Wein und frischem Gebäcke. «Prosit Neujahr!» Die Gläser klangen aneinander. . . Müde wanderte ich heim, den schmalen, verwehten Weg. . . Die alten Bäume aber ließ ich in Ruhe. . . Laibacher Zeitung Nr. 296 2390 30. December 1899. ist interne Amtsangelegenheit. Angenommen werden nur nachstehende Geldsorten: ^. Goldmünzen: Oefter-reichische und ungarische Ducaten mit 4 fi. 74 kr. in Gold, Zwanzigtronen.Stücle k 8 fl. 40 kr., Zehnlronen - Stücke k 4 fi. 20 kr., österreichische und ungarische Achtgulden-Stücke, dann Iwanzigfrancs-Stücke französischen, belgischen, italienischen, schweizerischen, rumänischen und fürstlich Monaco'schen Gepräges mit 6 ft. Gold per Stück, vster-reichische und ungarische Viergulden»Stücke, Zehnfrancs« Stücke zu 4 fl., Flinffrancs-Ttücke z« 2 si.. gwanzigmarl-Stücke mit 9 fl. 88 kr., Zehnmark-Stücke mit 4 fi. 94 kr., Fünfmark'Stücke mit 2 si. 47 kr. ü. Silbermünzen mit Aufgeld an Stelle der Goldmünzen n« » 1 fl. ---2 Kronen. (^.Münzen der Kronenwährung: Nur insoweit es sich um Restbeträge unter einem Gulden ö. W. — zwei Kronen handelt. — (Ernennung.) Der k. k. Lanbespräfibent hat den provisorischen k. k. Vezirlsthierarzt Alois König in Gottfchee zum definitiven k. k. Vezirlsthierarzt unter Velassung auf feinem gegenwärtigen Dienftesposten ernannt. ,*, (Meldewesen.) Vom 1. Jänner 1900 an werben beim Stadtmagiftrate die Meldezettel für Anmeldungen im städtischen Polizeiamte nur gegen Vezahlung von einem Heller verausgabt werben. — (Laibacher Gemeinberath.) Nachtrag zur Tagesordnung der am 30. d. M. stattfindenden außerordentlichen Sitzung: Vericht der Vausection über die Regulierung des Trottoirniveaus am hause der Cäcilia Kavönil in der Vegagafse und an der Peters- und Rabehlystraße, sodann über die Umlegung eines Feldweges an der hinter dem Friedhofe befindlichen Tbnnies-schen Schottergrube; über den Recurs des Administrators Johann Pintar, betreffend die Pflasterung des Dachboden« im Haufe der Maria Noritnil an der Unterkrainer-Straße- über die Regulierung der Hopstraße von der Resselstraße bis zur Millosttstrahe; über die Vergebung der städtischen Fahrten für die Iahn 1900. 1901 und 1902; über die Vergebung des Vauholzes, der Spenglerarbeiten und des Ausschotterimgsmateriales für die Zeit von 1900 bis 1902 (Referenten Sujet und Turk). — (Für die Armen.) Der Dom-Conferenz des Nincenzvereines ist seitens des Herrn A. Samassa an« lässlich der Feiertage eine Spende von 20 fi. für die Armen zugekommen. Per Verein bringt dies dankend zur Kenntnis und appelliert gleichzeitig an edle Wohlthäter, der Armen des Vincenzvereines auch fernerhin gedenken zu wollen. Nllfällige Gaben (auch in Naturalien) bittet man an den Prüfes des Vereines, Herrn Kaufmann Ioh. N. Roeger, hier, gelangen zu lassen. — (Todesfälle.) Heute nachts ist hier der l. l. Oberpostverwalter i. R. und Hausbesitzer Herr Josef Nuzii in hohem Alter gestorben. — Kürzlich starb in Nassenfuß der pensionierte l. t. Steuereinnehmer Herr I. Ziehrer nach längerer Krankheit i« 67. Lebensjahre. — (Für die Schneesäuberüng in den Gassen und Straßen in Laibach) wurden von der Stadtcasse für die Zeit vom 17. bis inclusive 23. d.M. an Arbeiter und Fuhrwerke 116? fl. 34 lr. bezahlt. f — (Thauwetter.) Vom Donnerstag auf Freitag ist die Temperatur von —4" auf -j-4°k gestiegen. Gestern trat Thauwetter ein, und es sieng auch zu regnen an. Die Passagen sind hie und da sehr misslich. f — (Der Laibacher «Sokol») veranstaltet morgen um 6 Uhr abend« im «Narodni Dom» eine Eylvesterfeier, an welcher die Militärkapelle, der slovenische kaufmännische Gesangverein und die Herren Inemann und Housa mitwirken werden. Nach Mitternacht Tanz. Entree für NichtMitglieder 1 L. — (DerLaibacherdeutscheTurnverein) veranstaltet morgen im Tafino unter Mitwirkung seiner Gängerrunde und der Militärkapelle eine Iahrwendfeier mit reichhaltigem Programme. — (Centralcommission für Kunst- und historische Denkmale.) Aus der Sitzung vom 24. November: Der Pfarrer von St. Georgen bei Krain« burg Anton Kulelj theilt mit, dass er an die Reftau-rierung des Frescogemäldes im Kupvelgewblbe der Pfarrkirche gehen will, und ersucht, einen Veitrag von 500 fi. zu den mit 1000 fi. veranschlagten Reftaurierungslosten erwirken zu wollen; die Centralcommission beschloss, das weitere zu veranlassen. (Referent Regierungsrath S ch a e f f e r.) — (Belehrung über die Peftlranlheit.) Im Nachhange zu der diesbezüglichen, in der Nr. 272 registrierten Notiz geht uns die Mittheilung zu. dass die Belehrung über die Pest und die sanitären Maßnahmen zur Verhütung und Tilgung derselben von der l. l. Landesregierung in slovenischer Sprache in zahlreichen Exemplaren an die unterstehenoen Nezirlsbehörden zu dem Zwecke gesendet wurden, um dieselben im Falle einer Pestgefahr an die Gemeinden «. zu vertheilen. Diese Belehrung «?ouöilo o kugi» ist auch w der Buch« druckerei Klein 5 Eomp. in Laibach zum Preis« von b kr. erhältlich. —v. — (Hochherzige Spende.) Man schreibt der «Tagespost» aus Videm: Da die Zahl der schulpflichtigen Kinder in der hiesigen Schulgemeinbe von Jahr zu Jahr steigt und die gegenwärtig benutzten Schulräume in päda« gogisch-sanitärer Beziehung den gesetzlichen Anforderungen nicht mehr entsprechen, entschloss sich der Ortsschulrath, ein neues, den modernen Anforderungen entsprechendes Echulgebäude aufzuführen und hat bereits zu diesem Zwecke von der Frau Karoline Podjed, Realitätenbesitzerin in Videm, ein schbn gelegenes Grundstück im Werte von 4000 fl. käuflich erworben. Dies wurde jedoch dem Ortsschulrathe bei der heutigen, nichts weniger denn günstigen wirtschaftlichen Lage der Bevölkerung nur dadurch ermöglicht, dass er in der in allen Kreisen bekannten und hochgeachteten Frau Iosefine Hotschevar in Gurlfeld eine wahrhaft edle und schulfreundliche Wohlthäterin gefunden hat. Sie spendete nämlich dem Ortsschulrathe zur Erwerbung des Baugrundes in edelmüthiger Weise den Betrag von 3500 st. und hat sich hiedurch die ganze Schulgemeinde zu großem Danke verpflichtet. — (Gemeindewahl inWlppach.) Man schreibt uns aus Wippach: Bei der am 28. d. M. vor-genommenen Neuwahl des Gemeindeausschusses in Wippach siegte w der I. und II. Wählerclasse die liberale, in der III. Wählerclasse die clericale Partei. x. — (Aus Stein) erhalten wir die Einladung zu einer am 31. d. M. im Tursalon stattfindenden Sylvester-feier, welch« unter Mitwirkung verschiedener artistischer Specialitäten und des Steiner Salonorchesters veranstaltet wird. Anfang 8 Uhr abends. — Entrk 30 lr. — (Der slovenischeLeseverein in Treffen) hielt am 28. d. M. seine diesjährige Generalversammlung ab. Der Verein zählte in diesem Jahre 19 heimische und 2 auswärtige Mitglieder, denen 13 Zeitschriften zur Verfügung standen. In den ne»en Ausschuss wurden gewählt die Herren: I. Ruprecht zum Vorsitzenden; F. Pehani zum Casfier; zu Ausschussmitgliedern A. Ierse, W. Tomic und I. Verbtt; zu deren Stellvertretern I. Vuchta und I. Mlalar. — Am Sylvesterabend veranstaltet der Verein eine Unterhaltung mit Gesang und Tanzlränzchen. 8. — (Klndesweglegung.) Am 28. d. M. abends fand ein von der Station Treffen auf dem Heimwege begriffener Mann in der Nähe von Rodein am Wege im Schnee einen in ein Schnürmieder gehüllten Gegenstand. Bei näherer Untersuchung fand er darin ein todtes Kind, das er nach Gomila brachte. Dort legte er dasselbe neben einem Wohngebäude in den Schnee und rief die Inwohner an. Doch wollte man aus abergläubischer Furcht den kleinen Leichnam nicht ins Haus nehmen, und so blieb derselbe bis zur Ankunft der inzwischen avisierten Gendarmerie im Schnee liegen. Das Kind war (wahrscheinlich durch Hunde) so verstümmelt worden, dass es nicht möglich war, sein Geschlecht zu con-statieren; auch fehlte ih« ein Fuß gänzlich. Ueber Anordnung der Gendarmerie wurde das Kind in die Tobten-lammer nach St. Helena bei Neudegg geschafft. — Der Verdacht der Thäterschaft fällt auf ein junges Mädchen mittlerer Statur, mit hübschen Gesichtszügen, welches halbftäbtisch gelleibet war, über die Schultern eine graue Pelerine trug und am ersten Weihnachtsfeiertag in ein Vauernhaus in Rodein gekommen war, woselbst sie die Frau bat, sich am Ofen wärmen zu dürfen. Nach ertheilter Bewilligung fetzte sich die Fremde auf die Ofenbank und legte neben sich ein umsangreiches Paket nieder. Auf die Frage, woher sie käme, sagte sie, sie wäre au« Rudolfswert gekommen, wo sie im Dienste gestanden wäre, und fügte hinzu, sie stehe im Begriffe, sich in ihren Heimatsort Ratschach zu begeben. Auf weiteres Befragen über den Inhalt des Paketes antwortete sie ausweichend und entfernte sich alsbald. — Die seitens der Gendarmerie eifrig gepflogenen Erhebungen werden hoffentlich Licht in diese mysteriöse Angelegenheit bringen. 8. — (Zum NuSwanderungs-Unwesen.) Im Laufe des heurigen Jahres find aus den politischen Bezirken Tschernembl, Gottschee. Rudolfswert und Gurlfeld 730 Personen nach Amerila ausgewandert. Die Mehrzahl hievon war durch gewissenlose Agenten zur Auswanderung bewogen worden. -f — (Eine Sträflingsrevolte.) Wie die gestrige «Neue Freie Presse» meldet, verweigerten vorgestern sämmtliche Sträflinge im Strafhaufe von Capo d'Iftrla jede Arbeitsleistung, weil sie zu Weihnachten nicht wie in früheren Jahren eine bessere Kost erhalten hatten. Während sie vorgestern nur passiven Widerstand leisteten, scheint die Bewegung gestern ernster geworden zu sein, da vormittags von Trieft eine Compagnie Soldaten abgieng und Slaatsanwalt Chersich mit drei Beamten sich nach Capo d'Istria begab. — (Abgabe von Waldpflanzen in Vteiermarl.) Für Zwecke der Forstcultur gelangt aus dem ärarischen Forstgarten in Cilli eine Million verschiedener Arten von Nadelholzpftanzen zu nachfolgenden Preisen zur Abgabe, und zwar losten tausend Stück: dreijährige Fichten 2 fl., zweijährige Lärchen 2 fl., zweijährige Weihkiefern 1 fl. 50 lr., zweijährige Schwarzliefern 1 fl. 50 lr. Anmeldungen zum Bezüge obiger Waldpflanzen werden bei der l. l. Bezirks - Forst-inspection in Tilli und der l. l. Landes-Forstinspection in Oraz, und zwar für die Irühjahrscultur bis Ib. Jänner und für die Herbstcultur bis 15. September jeden Jahres entgegengenommen. An unbemittelte Besitzer werden die Waldpflanzen unentgeltlich, b. h. nur gegen Vergütung der Aushebungs-, Emballage- und Transportspesen, abgegeben. Auf den stempelfreien Gesuchen ist bei mittellosen Besitzern deren Mittellosigkeit ausdrücklich gemeindeämtlich zu bestätigen. Die Zahl und Art der gewünschten Pflanzen sowie die Adresse des Bittstellers (Post- oder Bahnstation), unter der die Pflanzensendung erfolgen soll, müssen genau angegeben werden. —o. — (Maßregeln gegen die Verbreitung der Reblaus.) Die l. l. Bezirkshauptmannschast in Cilli hat gemäß §4 des Gesetzes vom 3. April 1875, N.G.Bl. Nr. 61, die Ausfuhr von Reben, dann von solchen Pflanzen, Pflanzentheilen und Gegenständen, die als Träger der Reblaus bekannt sind, aus dem ganzen Gebiete der Gemeinde Hochenegg des Gerichtsbezirkes Cilli verboten, weil die Rebenpflanzungen dieser Gemeinde infolge der Einfuhr von Reben aus reblausverseuchter Gegend, seuchenverdächtig find. Für den Verlehr und den Handel mit Reben sind die Bestimmungen der Ministerialverordnung vom 1. März 1890, Nr. 34 R. G. Bl.. 1. December 1890. Nr. 210 R. G. Bl.. und 6. Juni 1893. Nr. 100 R. G. Nl.. maßgebend. Hinsichtlich des Verkehres mit dem Auslande gelten die Bestimmungen der internationalen Convention vom 3. November 1881, Nr. 105 R. G. Bl. ox 1832, sowie der Ministerialverordnung vom 15. Juli 1882, Nr. 107 R. G. Bl.. und vom I.Mai 1383, Nr. 53 R. G.Bl. Uebertretungen dieser Vorschriften werden gemäß § 17 des eingangs bezogenen Gesetzes mit Geldstrafen bis zu 300 fi.. eventuell mit Arrest bis zu 60 Tagen bestraft. —o. Mn«l0R »»or» in der JornkirHe. Sonntag den 3 1. December 1899 (Hell. Sylvester) Hochamt um 10 Uhr: Cäcilienmesse von Adolf Kaim, Graduate Choral, Offertorium von A. Foerster. Montag den 1. Jänner 19<)l) um Mitternacht zum Anfange des Jubeljahres als des letzten ini Jahrhunderte Pontificalamt: Messe von Wenzel Horal, Graduate von Z. Sluhersky. nach dem Offertorium ^u dilnto von Caspar Niblinger. Um 10 Uhr Pontificalamt: Herz Jesu-Instrumentalmesse von Jg. Mitterer, Graduate von I. Skuhersky, nach dem Offertorium H.cle»w liävlo». Zn der Atadtpfarrkirche Kl. Zaüob. Vonntag den 31. December um 9 Uhr Hochamt: Preismesse in I) äur von G. E. Stehle, Graduate «lloos »ki-oi-äu!,» von Ant. Foerster, Offertorlum «^luvoni vttviä» von Ioh. V. Trefch. Am Sylvester.Abend um Mitternacht. Lateinische Messe in ^.moll zu Ehren des heil. Antonius von Padua von I. G. Iangl, Graduate «Viäorunl. onino« 6nas torrao» von Ant. Foerster, Offertorium «I'm »unt o!i» von G. E. Stehle. Am 1. Jänner 1900 um 9 Uhr Hochamt: Instrumentalmesse in I) - moil von W. E. Horal, Graduate und Offertorium wie vorher bei der Messe um Mitternacht. Ausweis über den Stand der Thiersenchen in Krain fül die Zeit vo« 18. bi« 27. December 18W. «s herrschen: die Tchaspocken im Vezirle Tschernembl in der Wemeiude Ober? (2 H.)- Vie Vchweln«pest im Nezirle Lschernembl in den Gemeinden Podzemelj (1 h.), Raoenze (1 H.), Tschernembl ft H.) u„t> Lola (1 h.). Erloschen: di« Schweinepest im Nezirle Tschernembl in der Gemeinde Keischdorf (2 H.). Theater, Kunst und Literatur. *(DeutscheNühne.)An Stelle der geplante» Operette wurde gestern der Schwan! «Die Lüwenbraut» wiederholt. Es war daher nicht zu wundern, dass das H«us sehr schwach besucht war. ^. — (Deutscher Kalender für Krain für das Gemeinjahr 1900.) Im Verlage von Jg. von Kleinmayr «k Fed. Vamberg ist diesertage der 13. Jahrgang des bekannten «Deutschen Kalenders für Krain» erschienen. Seinem Zwecke entsprechend, enthält derselbe ein vollständiges Kalendarium, an welches sich sodann in den» der Unterhaltung gewidmeten Theile Erzählungen, Gedichte, belehrende Aufsätze, alle reich illustriert, anschließen. In der Rubrik «Gemeinnütziges < finden sich PostVorschriften, Jahrmärkte in den österreichischen Alpenländern «., und den Abschluss des Kalenders bildet ein nach authentischen Quellen verfasstes Adressbuch, i>« welchem sämmtliche Behörden, alle Institute, Verkehrs-anftalten u. s. w. genaueste Berücksichtigung finden. -^ Der Kalender wurde bekanntlich von dem nunmehrigen l. l. Landesschulinspector W. Linhart begründet u"d wird seit 1893 vom Werlsbirector S. Rieger in St. Anna bei Neumarlll fortgeführt. Der Reinertrag des Unternehmens ist der Errichtung ewes Studentenheims Laibacher Zeitung Nr. 298. _______________2391__________________ 39 December 18W. in der Stadt Gotlschee bestimmt und hat gegenwärtig bereits die Höhe von 2719 fl. 50 kr. erreicht. — Preis des Kalenders 1 Krone. — («Slovenski Pravnik»), herausgegeben vom Vereine «Pravnik', redigiert von Dr. D. Maja r 0 n, Weist im letzten diesjährigen Heste folgenden Inhalt aus: Ueber die Anwendbarkeit des § 887 a. b. G. B. auf Handelsgeschäfte. Von Dr. M. Slerlj. — In welchen Fällen ist der Richter befugt, die Frage der Nothwendig, keit advocatorifcher Vertretung zu prüfen? Von X. — Gerichtsärztliche Gutachten VII. Von Dr. P. Des ran. ceSchi. — Zwei Behörden als Parteien. Von Dr. I. Z. -- Oberstgerichtliche Entscheidungen zur Civilprocess« und Exccutionsordnung. — Cwilrcchtsfälle: ») die Gemeinde hat jene Dienstleistungen zu verrichten, zu denen sie sich rechtlich verpflichtet hat. d) Ueber die Ersatzpflicht der durch Advocatenvertretung entstandenen Kosten (fünf Entscheidungen). 0) Die rechtliche Bedeutung der Ueber-weifung einer Forderung zur Einziehung im Processe des betreibenden Gläubigers gegen den Drittschuldner (§ 306 E-O.). ch Ist die Rechnung der Gegenpartei behufs Bemängelung ordnungsmäßig zugestellt worden, so kann deren Richtigkeit nur im Processwege festgestellt werden. «) Ist die mit dem Tode fällige Versicherungssumme in den Verlass des Versicherten einzubeziehen? — Strafrechtsfälle: u) Der Entführer handelt mit List gegen die Eltern der entführten Perfon auch in dem Falle, wenn den Eltern der Aufenthalt des Kindes nicht bekannt war. d) Ueber den Anspruch des Advocaten als Partei auf Erfatz der Strafprocesskosten. — Literarifche Notizen. — Miscellen. — Mit 1. Jänner beginnt auf den X VI. Jahrgang ein neues Abonne-went, welches ganzjährig 8 X, halbjährig 4 X beträgt. Die Abonnementsgelder übernimmt der Vercinscasfier Herr Ivan Gogola, k.l. Notar in Laibach (Valvasor-plah Nr. ?). — («Ivonkek.») Wie fchon gelegentlich mit-getheilt, wird unter dem Titel «Zvontek» von Neujahr an eine neue Iugendmonatsfchrift mit Illustrationen zu erscheinen beginnen. Das erste Heft derfclben liegt uns bereits vor. Es enthält verfchiedene Gedichte und Aufsähe erzählenden Inhaltes sowie eine Spielecke für die Kleinen. Die Illustrationen sind nett, nur das Titelbild entfftricht nicht unserem Geschmacke. ^ (Der Componist Karl Millöcker). der seit October in Baden weilt, erhielt gestern einen Schlaganfall, der eine rechtsseitige Lähmung zur Folge hatte. Der Zustand des Eomponisten, der im 58. Jahre steht, ist sehr besorgniserregend. Nlle in dieser Rubrik besprochenen literarischen Erscheinungen sind durch die Buchhandlung Jg. v. Klein« mayr . t. ^^t>oi»n^iK^<3ii der «Kaibacher Zeitung», bei welchen das Abonnement mit diesem Monate endet, werden höflichst ersucht, die weitere Prä-numeration t>l^1<1i«?»^ zu erneuern, um die Expedition ununterbrochen veranlassen zu können. Meteorologische Beobachtungen in Kaibach. Scehöhe 306-2 m. Miltl. Luftdruck 736-0 mm. yq 2U.N. 7285 6 6 W. schwach , bewölft ! " ^ . M. 727-3 4 b'W.zml. stark 1 Regen ! 30 l 711. Mg. l 731 2 4 8 NNO. schwach > halb bewvllt j 1b 6 Das Tagesmiticl der gestrigen Temperatur 5 4«, Nor» male: -26". Verantwvltllch« Nedacteu«: Anton ssuntel. ft Verdauungsstörungen, 11 Magenkatarrh, Dyspepsie, Appetitlosigkeit, Sodbren- a S" nen etc. sowie die Ja. Katarrhe der Luftwege, „'S Versohleimung, Husten, Heiserkeit sind diejenigen || (III.) Krankheiten, in welchen (258) 6 |s28 ^^_^^ W---------^ 6A\3ETWa^ViBW E § nach den Aussprüchen medicinischer Autoritäten E a mit besonderem Erfolg angewendet wird. In Laibach zu be/.ichon durch alle Apotheken, grössere Spezerei-, Wein-uml DelicatcBsen-Handlungcn etc. MU^ Meilage. "W> (5064) Der Gesaillmtaustage unserer hcutigen Nummer liegt ei« Prospect der Firma V. Modes Verlag über empfehlenswerte Schriften bei und ist eine Durchsicht desselben besonders zu empfehlen. HMIlßwl'illllllllz^lMlll'zÄüllln. Lio 5>nä äl^8 l)L3l.e VorlioussSmillLl ße^ei» :llin!icl,e Hn- ptl88liel,lcsiten in ä«r rauben ^nro826il. ^<« Lin t'ttltun 10 lcr. »»— ^2ek auLivilrt» ^verüen liinl ^»rtons mit 50 kr. lraneo, ^e^en VorllU8»en6unß 6«8 Letraße8 in Lrielmllrken oüer (4W3) mit I'o8t2nwei»unß, ver^enäel. 10—2 Tiefbetri'lbt geben die Gefertigten die traurige Nachricht von dem schmerzlichen Verluste der innigst-geliebten Mutter, Schwieg«», Groß«, Urgroßmutter und Tante, der Frau Adele Rack Mvocatenswitwe welche tMte nachmittag» um 3 Uhr nach langem schweren Leiden, vcrscym mit den he»l. Sterbe-acramcntcn. in ihrem 84. Lebensjahre sanft m dem 5crrn entschlummert ist. . Das Leichenbegängnis ynbet am 31. December um 2 UI,r nachniittags vom Sterbehause Schischla 3 61 aus anf den Friedhof zu St. Christoph statt. ' Die heil. Seelemnesseu werben m der Kirche «> Schischta gelesen luerden. Die Dahingeschiedene wird dem frommen Andenken empfohlen. Schischla am 29. December 1899. W stille» Keiltid wird gebeten. «n,^- 5,r «„ton Rack, Med. Dr. Nmand «a Josef Buftö ! W Ritter des lais. österr. Frauz Iosef'Orbens, des > M egyptischen Medschidie-OrdenS und Vesiher der > M Iubiläums.Mebaille > ^ welcher nach langer, schwerer Krankheit, versehen mit R den heil. Sterbesacramenten, im 72. Lebensjahre W W heute um 2 Uhr nachts selig im Herrn entschlief. W W Die irdische Hülle des theuren Verblichenen wird > W Montag, den 1. Jänner 1800, um 2 Uhr nachmittags » W im Trauerhause Römerstr'aße Nr. 2 feierlichst ein- W ^ gesegnet und sodann auf dem Friedhose zu St. Chri» > W stoph im Familiengrabe zur letzten Ruhe beigesetzt. > W Die heil. Seelenmessen werden in der Pfarr» W ^» lirche Maria Verkündigung gelesen werden. W W Laibach am 30. December 1893. I W Anna Nuftü geb «iedl Edle v. »aitenfel», > ^ Gattin. — Florian Nufib, Maldirector der Grazer W M Nctien'Nrauerei in Nlexanbrien, Nlexander Vnfts, > W I. l. Forft.Rechnungsosficial in Omunden, Söhne. — W M Gugh Vufiü geb. Vojboda, Schwiegertochter. — » W Nlexander Vnfiü, Enkel — Maria «iedl > W Edle v. «aitenselS, Stiftsdame, Schwägerin. > M Im Namen aller leider auswärts befindlichen » M Verwandten gibt der Gefertigte, vom tiefsten Schmerze > M erfüllt, die betrübende Nachricht von dem Hinscheiden > M der besten, unvergefslichcn Mutter, Schwester, Tante, > ^^R Großtante «., Frau W » Friederike Tscheleschnik > W geb. Knobloch » W l. l. Gerichtsofficials Witwe W W welche am 29. December, nachmittags 12'/< Uhr, mit R ^W den heil. Sterbesakramenten versehen, nach längerem W ^ Leiden im 66. Lebensjahre selig im Herrn ent» W ^ schlafen ist. > M Die irdische Hülle wird Gonntag den 31. De» > M cember um 3 Uhr nachmittaatz im Trauerhause > M Vegagasse Nr. 8 gehoben und aus dem Friedhost zu > ^ St. Christoph im eigenen Grabe beigesetzt. > ^ Die heil. Seelenmessen werden in der Pfarrkirche > ^ zu Maria Verkündigung und in der deutschen Ordens- > lirche gelesen. W W Laib ach am 29. December 1899. ^ W Kranz «itter »nobls« von «üdseld, l. l Oberst, l» ^ Vruber. > W Danksagung. W Auf diesem Wege sagen wir unseren besten Dank M allen, die unsere innigst geliebte, unuergessliche Gattin, M beziehungsweise Ziehmutter, Schwester, Schwägerin M und Tante, die wohlgeborene Frau » Barbara Bolle W zur letzten Ruhestätte begleitet haben. Insbesondere M danken wir dem hochgeehrten Herrn Pfarrer Iaquemar M für die vielen trostreichen Besuche während der W jahrelangen Krankheit als auch für die ergreifende M Grabrede sowie auch allen, die während des langen M Leidens sie getröstet haben und allen Lieben für die W schönen Kranzspenden. W Die trauernden Hinterbliebenen. i88 k!i. ll'- II. ^nzlllt iil ^illäüjl «l I,te« U«»lil!l«»! Dur»««!!! I^edei tlli»»» von »nz«nvlim«ln Uv»ekm«lclle, l'll,<«,!»< .,Vi««^»lv«", b«8t« ^l»skv, Upi^iottizl^llilixlll ^«l>>». >1. pkllrmllreutinclien l^s»p»s^t«, in- n»dc Anstrich b» werlstelligen lann, Allcinvnlaus für .wcm, bei Brilder Eberl, Laibach, Franciscaueraaffl'. Muster ans Nerlallgeu aratis. Nach auswärts mit Nachnaliine. («68) li-10 flaschenbier - .... aem Brauhanse Perles. Eine Kiste mit 25 Halbliterflaschen fl. 2-— Bestellungen und Einz "Iverkaus: (3736)15 Preserengasse 7 im Vorhause. H Die Adler-Apotheke CQ Laibach (Stadt), Jurèièplatz SQ (Mr. Ph. 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[(eine []ausfrau~ wird einen Versuch mit Schichts neuer (8523) 17-17 JLSloicliMeifo bereuen. A Sie ist ein vollkommenes, mW keiner Zusätze bedürfen- ^^-^^gs^^ des Wasch- und Bleich-^Wscfilj&Yr mittel; vereinigt außer-J^VŠgjŠ )\^ ordentliche Reinigungs-jjŽJg*sjQŽfl|^. kraft mit größter Aus-VW ^^^ giebigkeit und ist voll-8chutz- ]W marke* kommen unschädlich für ~ Wäsche und Hände. Course an der Wiener Kürse vom 29. December 1899. «««d«« °lficellen Kursblatt«. Slaatn.Anlthtn. »»/, «inhsüliche N^nt« in ?l°t«n v«rz, Wai-Nnueinber , . . 9» 40 93 s< wÄlule» oer^, ^«drnarNunus! »« »« 9« o» „Silber «lj. Iä>!»tr-,1»Ii »8 Lü »»<>» „ „ .. »vril'Oclubrr 9-'3l! ös b« l»« «<> »»/, v«ft«r. «Vldnnte. stturrf«» ,»«X> 9« ü» 4»/» dto Ncnte in KionenwHhr.» sttuerfrti füi ilx» ttiontn No». 9»«>1 9s'- dto, dt«, p^i Ultimo . . U8 80 99 -»V»'/» »tt'nr In««ition«.«enl» filr »OU »rontn Vtom. , . »« »(, 8K!i!> «senbalM.ytaatsschnlX««» schlllbungen. 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Vt. . . . bi 90 «öl«! «lilllbethbalin, 40« ». »000 Vl. »00 M. 4°/,...... 99 40 99 «0 Yrt». bto. per Ultimo .... 9s?b s< »< »«», Rente tn NronrnwHlir., 4«/^ fttueiirti tul^O^riinfn N»». 94 4b 94 «< 4»/„ bt», bt». per Ultim, . . g» 4b »4 b0 bt« kt« «l.V°ld,U<)fl..4»/,°^ «»-«, »»?^> dt«, bl«, Eilbei 100 /,"/„Tcha!,ll,'!ic!s ?lbl,-vbl, »g-«« «» «', bto. Piäm N»l, k »»>!l 108'- 1^3'il «lnlehen d. ßtadi^eulelnde Wie» (Silber oder Huld) . . . , 101 75 » — PrämienNnl ». LtadtM. Wien »»40 S4I0 Vorjeb«U'«nlehm. oerloso, ü"/^, 9» »0 10^/»0 «»/, «rain« ilanbt«^«nlch-n . —>— «s'5i Pftndbrlkft (für IM fl.). «odcr. llllg,Os»,ln5NI verl,4»/, »«->. 97.,. dto. Prim.Schlbv, »"/„, I, «m. —-— ».-^ bto. dtu. »"/», ll «m, >.— -^ N-ssterr, LanI>s»'Hl,f>,-N'lft.4«/, 98-. - 9g — oeN.'Uü«. Va»l verl, 4°/« . . 98'Vü 99 7d bto. bto. bojichr „ 4"/, . . 9«.?z ^,.75 «parcass«. 1.üst., 30 I. ü'/,°/. vl. 99-iö ,00 1^ Pri0lllät«° 9»»l> t>ts Ltan!3bahn»"/n^Frc« 5<»NhVt, ^ ^) - --Ludbali» »"/„ ^ Fr", üuo p, 3l, «^80 t«8 ^0 bto. t>"/«kll(,05 «» ?i «aülverein. «Üicnfr, 1U0 fl, lL» 2k «5« ?b N°dcr..«nst,.Oesl .!i00fl,S,^N"/. »44 50 ««'»<' «rbt'llnst, f, Hand >!,«, 1'!>ft —— --'— dt«, bto, per Ultimo Ssptbr »»» 30 »^ «1 Irebitbanl. «llg, un«.. liW ll. . l«?'5N i««- Dep<,stl«!l,lli!l, All«,,. 20« sl ll« 5« 111'- ««comvle Vel,, Nbröst,, .»»Nv «1 - AM« «n Zf«n«p»ft« ßnternthm»ng»» (per »tüch. «Iufft«.left«, «ti^en!,. 800 fl, . »l« 4> <»0 -Vüb« «»rdbah« lb« fl , . l54-- - 1.^5 -«»schtiehrllder ««. «X» fl, «N, 3l0- »llt — dt«, dt«, Mt, ll) ,nn fl. . 354 - 306-V»u«> . Da«pf1chiff»hrt« ««<., oesterr.. 500 sl IM . . »973 70 ?>' Dul'Vobenbacher !» sl G, >»« 7° «8» ?e Y»rbin«,nd«'«oldb lnoos, C«l. >!s9 - «a-Lemb »Czern,»,. Iasst, ° Mlenb.» «esslljchafl , «!°yd. Oest , Triest, üny fll«, »0 8'-vesterr, Norbwtstb !«»<» fl, 3. N»>?li l»N »5. dt,, bto, Pr»,, Dul" «senb. 1ö« fl. O. . 9»-- 93 », SlaalslisenbatD »oa ff. 8. <«4 — «>»4 »<, Küdbahn «X» fl. S.....lb'90 »S «0 Küdnordd, Verb,»«. «X> fl. ?<>fl,»,«, —'— — — dt,, Em, l«»?, l!NN fl, . , —>— —— Iillm»au «es., Neile Nr,. Pri». ritil» «c!i,n lW fl, , , ll»'—11Z'. UnnHoliz «üenb ,»<»fl, Oilb« l,<4 - l<»ü — Nn« W,stb,sVlaao.«raz)Ä0<»sl G l0«'— l0?'-»icner L«albahnen. «tl,<»«<. -- —»- z»duftrle'Altltn (pfi Stillt). »«u<^f,. «II«. »ft.. «X, sl. . . " lv l«,'-««ybier Eis«, und Otal,l°I»d. m Wien 100 sl.....9».. 9« HO Vlen!»l,n«,>Leihg,, «rste, «<>», »?«-— l/» — ..«lbemichl'. 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DexÜche Nfich^baülnoien . . »«-»o»»«"» Ilalieoüch, Ba>,l»oten . . ------ - '^ V»o!«.!«ub«!...... « d«, l 00»