Amtsblatt zur LMchcr Zeltung. ^r. Isi. Donnerstag den 2. November 18.54, Z. 638. l,. K. k ausschließende Privileftien Auf Grundlage des a. h. Privilcgiengesetzes vom 15. August 1852 hat das Handelsministerium am 2U, Juli 1854, Z. 187, dem Heinrich Arend, bürgert. Schlosscrmeister in ^emberg, auf die Erfindung einer Getreide-Mähmaschine ein ausschließendes Privilegium für die Dauer von zwei Jahren verliehen. Die Privilegiumsbeschrcibung, deren Geheimhaltung nicht angesucht wurde, befindet sich im k- k, Privilegien-Archive zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat am 22. Juli I8"4, Z. l58U'^Il«9«<^l27l, das dem G. Sigl, Maschinen-Fabriksbesitzer in Wien, unte>.m 3'. August ,85, verliehene ausschließende Privile-d^2 ^ ff" Besserung einer Presse, wobei b"Dlu Mittelst Platten und Walzen bewirkt n.ck ' u d ^,^°"^ zur Runkelrüben-zucker. und Oel-Fabrikation anwendbar sei, auf d'e Dauer des vierten Jahres, mit Ausnahme der Wirksamkeit auf den Umfang des gesaunnten Reiches, verlängert. Auf Grundlage des a. H. Privilegiengesetzes vom 15. August 1^52 hat das Handelsministerium unterm 25 Juli d. I,, Z. lU158^!22l, dem Bernhard Badcl, Banquier in Paris, über Einschreiten seines Submandatars Anton Freiherr» v. Sonnen thai, Zivil-Ingenieurs in Wien (Wieden Nr. 5>«5), aus eine Verbesserung, bestehend i» der Anwendung eines besondern Mechanismus bei der Tastatur des elektrischen Telegrafen, «Schnecken-Apparat« (N.'Cl,. n^^l /7<^""""' "^ul-ch das Signal noch sichtbar bleibe, wenn bereits der ^,„/l^ Fmgers aufgehört hat, ein vilegium fur die Dauer Eines <^l -^ .- ^ Die Privilegiums-Be's3reicn7d^73^ Heimhaltung angesucht wurde, befindet sick <>„ k. k. Privilegien-Archive in ?lufbewahrung. , Auf Grundlage des a. h. Privilegiengcsetzes vom 15. August !852 hat das Handelsministerium am 2. August d I, Z. »6378^20«, dem Karl ^ randcnburg, unter der Firma: Heinrich Brandenburg, Pächter der gräflich Auer-sperg'schen Glashütte bei Hartenbcrg in Böhmen, auf die Erfindung eines Glasofens, dessen Feuerung sowohl mit Braun- oder Steinkohlen, als Mit Torf oder Holz bewerkstelligt, und womit bei Ersparung an Brennmateriale ein reineres und' schöneres Glas als in den bisher üblichen Glasöfen erzeugt werden könne, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer von sechs Iah-ren verliehen Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. H. Privilegiengesetzes vom 15. August 1852 hat das Handelsministerium am 5. August d. I,, Z ,7792jl3!3, dem Heinrich Völcker, Mechaniker aus Groß-Mölsen in Sachsen-Weimar, über Einschreiten seines Bevollmächtigten Ludwig Hardtmuth i/mio,' in Wien (Stadt Nr. UW), auf die Erfindung wasserdichter elastischer Perkussionszündhütchen, welche der Feuchtigkeit widerstehen, die Pulverladung des Gewehres vor deren Zutritt durch den Piston schützen und Verletzungen durch Weg-springcn der Hütchenreste nie befürchten lassen, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer Eines Jahres verlieben, Die Priuilegiumsbeschrcibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. h. Privilcgiengcsetzes vom !5.August 1852 hatdasHandelsministerium am 27. Juli d, I., Z. ,358, dem Joel Taußig, Buchhalter, und dem Gottlieb Taußig, Seifensiedergesellen in Wien (Wiedcn Nr,. !:<)), auf eine Erfindung und Verbesserung in der Erzeugung einer Waschseife, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer Eines Jahres verliehen. Dic Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k k -Pnvilegien-Archive in Aufbewahrung. d I^? hat am 4 August 0. ^,, Z, ,.!>l<^!32<», das dem Wilhelm Ram-pach, befugten Bronzearbeiter in W.en (3^-zischen Grund Nr. 33), cm, 2l,Iuli I«52 ",f eine Verbesserung in der Erzeugung gegossener und gepreßter Silberarbeit verliehene ausschließende Privilegium für die Dauer des dritten Jahres verlängert. Auf Grundlage des a H, Privilegiengesetzes vom »5. August »852 hat das Handelsministerium am 22. Juli d. I., Z. l«3M!207, dem Georg Maerkl, Bürger in Wien (Iosefstadt Nr. «5), auf eine Erfindung und Verbesserung in der Erzeugung von Steppdecken, die als" Bettdecken, Fußteppiche :c. sich verwenden, leicht zertrennen und reinigen lassen, ein ausschließendes Privilc-^"'"fur d.e Dauer Eines Jahres verliehen lialtu^' ^"'/^"msbeschreibung, deren Geheim- N^V« ?^^^ w,.,., zugleich dem We.chwerden des Randes vora? beugt werde, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer von zwei Jahren verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k, k. Privilegiums-Archive in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat am 29, Juli 1854, Z. >5l05jlI12, das dem Jacques Masse und Viktor Tribu ill et und Komp, zu Ncuilly bei Paris verliehene ausschließende Privilegium ddo. »4. Mai l8'>0, auf eine Erfindung und Verbesserung im Reinigen der fetten Körper, sowobl animalischen als vegetabilischen Ursprunges, zur industriellen Benützung mittelst eines eigenthümlichen Verfahrens und eigener Apparate, auf die Dauer des fünften Jahres verlängert. Auf Grundlage des a. H. Privilegiengesetzes vom l5. August »852 hlt das Handelsministerium am 26. Juli d. I,, Z. !U45^!2l7, dem Henri Elie Godefroi Fauvel zu Paris, über Ansuchen seines Bevollmächtigten Franz Lauer v. Derpowski in Wien (Iosefstadt Nr. 50), auf die Erfindung von Vorrichtungen in der Konstruktion der Roste für Feuerherde, Oefen u. dgl., i ein ausschließendes Privilegium für die Dauer > Eines Jahres verliehen. In Frankreich ist diese Erfindung seit 20. Juni >85l auf fünfzehn Jahre patentirt. Dic Prioilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung nicht angesucht wurde, befindet sich im k. k, Privilegien-Archive zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung, Auf Grundlage des a. h. Prioilegiengesetzes vom !5. August 1852 hat das Handelsministerium unterm 29. Juli d. I , Z, ,7l9^>282, dem Leopold Munding, Fournicrfabriks-Inhaber in Wien (Rennweg Nr. 5!>2), auf die Erfindung eines Motors für Wasserkraft unter derBenennung „schiefliegende Schraubenturbine,« ein ausschließendes Privilegium für die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Privilegiumsbcschreibung, deren Geheimhaltung nicht angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. H. Prioilegiengesetzes vom l5 August »85- hat das Handelsministerium am 29.,Juli d. I., Z. !6459j!222, dem Franz Reittcr, k. k. Oberingcnieur, und Samuel Winter, Inhaber einer Lithographie-Anstalt in Pcsth, auf die Erfindung der Anwendung der Hyalographie zur Umstaltung von Lampen-Glaskugeln in Erd- und Himmelsgloben und von Glasplatten zu Abzügen für Lithographie, Stahl- und Kupferstiche mit und ohne Farben, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer von fünf Jahren verliehen. Die Privilegiumsbeschrcibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a, H Privilegiengesetzes vom «5,. August >852 hat das Handelsministerium am 29. Juli d.I., Z. ,<545Hl2,8, dem Jakob Singer, Knopf- und Bandmachcr zu Karolinenthal bei Prag, auf eine Verbesserung in der Erzeugung der bei der k. k, Armee eingeführten Schabracken- und Husaren-Läbeltaschen-Borden, so wie der Uhlanen»Leibbinden, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer von diei Jahren verliehen. Die Privilegiums-Beschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befind.t !'ch >m k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. H, P^'^tzes num am 2, August d. ^ Krepmmacher ^W^Stadt'^^^ufeineVebesserung in"'r E^.guna der gepreßten Seiden- und 880 Everlastingsknöpfe (Patentknöpfc), darin bestehend, daß sie mit einem Oehr versehen sind, haltbarer seien, so wie langer benutzt werden können, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat am 3, August d. I., Z. 17909^1319, das dem Karl v. Nagy in Wien (Stadt Nr. 276), am 8. Juli ,846, auf die Verbesserung der Oelgasbrenner für Lampen verliehene ausschließende Privilegium, auf die Dauer des neunten Jahres verlängert. Auf Grundlage des a h. Privilegiengcsetzcs vom 15. August l852 hat das Handelsministerium unterm 29. Juli d. I., Z. 17400^1297, dem Eduard Clarence Shepard, Privatier in London, über Einschreiten seines Bevollmächtigten Jakob Franz Heinrich Hem berger, Privat-geschäfts-Vermittlcr in Wien (Stadt Nr, 782), auf nachstehende zwei Erfindungen und Verbesserungen: I) einer clektro-magnctischen Maschine mit feststehenden Induktions-Spulcn und rotiren-dem Magnetsystcme, und 2) eines magneto-clek-irischen Rotations - Apparates mit rotirendcn Induktions-Spulen, ausschließende Privilegien für die Dauer von drei Jahren verliehen. Diese Erfindungen und Verbesserungen sind in Frankreich seit 10. Februar 1853 auf die Dauer von fünfzehn Jahren patentnt. Die Privilegiumsbeschreibungen, deren Ge-Heimhaltung nicht angesucht wurde, befinden sich im k. k. Privilegien-Archive zu Jedermanns Einficht in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. h. Privilegiengcsetzes vom 15. August »852 hat das Handelsministerium am 3 August d. I, Z. I7398jl295, dem Ludwig Bösend orfer in Wien (Iosefstadt Nr. 226), auf eine als Verbesserung angegebene Klaviermechanik mit dreifacher Auslöserbewegung, wodurch ein schnelleres Ansprechen, schnelleres Auslösen und ein sta'rkeier und klangvollerer Ton erzielt werde, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer von drei Jahren verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheim-Haltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a, H. Privilegiengesetzes dom >5. August 1852 hat das Handelsministerium am 4, August d, I., Z 17«0^>29>, dem John Piddington, Privatier in Brüssel, über Einschreiten seines Bevollmächtigten Jakob Franz Heinrich Hcmbcrger, Privatgeschäfts - Vermittler in Wien (Stadt Nr. ?S2), auf nachstehende zwei Verbesserungen, und zwar: !) in der Konstruktion telegraphischer Apparate, welche durch Magnete oder durch wie immer erzeugte Elektrizität in Thätigkeit gesetzt werden, und'2) in der Isolirung der Drähte oder Konduktoren dcr in freier Luft,angebrachten Telegraphenleitungen ausschließende Privilegien für die Dauer von drei Iihren verliehen. Die Privilcgiumsdeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat sich unterm 14 "«gust d. I,, Z. 17854^1317, bestimmt gefunden, das ausschließende Privilegium des hie-s'gen Klavicnnachers Georg Enslin, ddo. 4. a» M!27?, dem Franz Fraunh 0 fer, Zimmermeister in Lambach in Oberösterreich, auf eine Verbesserung in dcr Konstruktion der auf Flüssen und Seen verwendbaren Frachtschiffe, bestehend in der Anwendung einer künstlichen Küpfe, dann von Läden statt der gewöhnlichen Schiffssäume und Föhringe, ferner in der Zusammenfügung des Schiffobodens und dcr Schiffswande mit eisernen Nägeln bei Unterlegung einer verzinnten Eisenplatte, und endlich in dcr Verbindung der Schiffswände mit Querriegeln, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer von drei Jahren verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. h. Privilegicngesetzes vom !5. August 1852 hat das Handelsministerium am 1/. August d. I,, Z ,7!90jl275!, dem JosefPicko, Mechanikeri» Wien (Stadt Nr.60), auf die von ihm »immerwährende Kraftmaschine« benannte Erfindung, durch eine Verbindung und Wechselwirkung von Kugeln und Rädern aus sich selbst eine bedeutende Kraft zu entwickeln, welche anstatt Dampf, Wasser, Thiere oder Menschen verwendet werden könne, ein ausschließendes Pri-uilegium für die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. h. Piiuilegiengesetzes vom l5 August >852 hat das Handelsministerium am 10. August 0. I, Z, ,^2, de> Felizitas Hager, Beamtcnsgattin in Wien (Wicdcn Nr 458), auf die Erfindung einer animalischen Kraftpomade, unter der Benennung: »Elisen-Pomade,« zur Beförderung des Haarwuchses , ein ausschließendes Privilegium für die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht, wurde, befindet sich im k, k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. h. Privilegicngesetzes vom 15. August >852 hat das Handelsministerium am 12. Augustd. I, Z I8.'»'9l), auf nachstehende zwei Gegenstände, nämlich: l) auf die Erfindung einer Vorrichtung zum Formen und Reinigen des Zuckers, und 2) auf Verbesserungen an der Zentrifugalmaschine zum Ausziehen des Saftes aus Iuckerstoffcn und zur Zerreidung der Letzteren, ausschließende Privilegien für die Dauer von zwei Jahren verliehen. Diese Erfindung und diese Verbesserungen sind in Frankreich seit 20. Sept. l850 auf die Dauer von fünfzehn Jahren patentirt. Die Privilegiumsbeschrcibung, deren Geheimhaltung nicht angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. h. Priuilegiengesetzes vom 15. August 1852 hat das Handelsministerium am 12 August d. I , Z 17!l!>^1291, dem Salomon Schlesinger, Maschinenfabrikanten in Wien (Stadt Nr, 949), und dem Anton Kolb, Mechaniker in Wien, auf eine Verbesserung an den lithographischen Hand- u. Schnellpressen, wodurch mit größerer Oekonomie und Leichtigkeit schöne und reine Abdrücke erzielt werden können, ein ausschließendes Privilegium für die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Privilegiumsbcschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Z. ^3) Nr?s2733. Kundmachung. Mit Beginne des Studienjahres 1855 ist bei der vom Thomas Erlach, gewesenen Pfairer von Möschnach, laut Testamentes vom 9 Juni 1756 errichteteten Stiftung der 2, Platz jähilicher 124fl. K. M. in Erledigung gekommen und wieder zu besehe». Diese Stiftung ist bloß für gut studierende Anverwandte des Stifters bestimmt, kann jedoch auch schon in den Normalschulen genossen werden. Das Verleihungsrechi steht del Lantesregiciung zu» Diejenigen, welche sich um diesen T'tiftungs-platz bewerben wollen, habe» ihre mit dem 2auf< scheine , dem Impflings - und Almuthszeugniss/, dann mit den Tchulzcugnissen von beiden Feme-stern des verflossenen Schuljahres l8^, in'd mit den die Anvnwandtschaft mit dem Stifts nachweisenden Dokumenten belegten Gesuche vulch ihre Bchuluorsteher bis 20, November d. 2-bei dcr k. k. Landesregierung zu übeireicheu. Von der k. k Landes, eqierung für Kram. Laibach am 2 4, Oktober 1854, Z. «5l. c> (^^^ N^I28I^ H 0 n k u l s - V e r l a u t b a r u n g. Zur Nicderbesetzung einer in Erledigung ge-kommenen Bezirksamts - Aktuars - Stelle im Kü°-stenlande, mit welch.r ein Iahlesgehalt von 400 st» mit dem Von ücklingsrechte in die höhere Gehalts« stufe uun 500 st velbunoen ist, wild der Kon» kurs bis 25 k M. November ausgeschli»'l"n. Die Bewerber lim diese Dienstesstelle habe« ihre gehörig belegten, an die k, k. 3>,»dcsk°m° Mission für die P.rson.ilangelegenyeicen dcc gc-gMnschten Bezn keämter i» T,i.st gerichteten Ge-suche >m Wege >hrer vorgesetzten Beho.de binnen otiig.r Frist bei der k. k. Klcisbehörde in Görj einzubringen und hiebe» Geburtsort und Geburtsland , Alter, Nl'ligi^i, Bland (ob ledig, verch-licht oder Witwer) nebst der Anzahl Kinder, Studien uud sonstige» Befähigung, mit Rücksicht auf den §, 13 der allerhöchsten Best,mmunge» über die Einrichtung u>,d Amtswirksamkeit der Bezirksämter vom 14, September I85i. 2prachkennt' nisse, bisherige Dienstleistung und sonstige allfä'llige Veldienste durch glaubwürdige Dokumente nachzu' weisen und anzugeben, ob und in welchem Grade sie mit den Angestellten bei den Bezilkaämteru de6 Küstenlandes verwandt oder verschwägert si»d. t!andcskomm!ssion für die Personalangelegen« heiten der gemischten Bezirksämter. Tiicst am 19. Oktober l854. Z, 648. i, (3) Nr7 1^35 — 0. ^ ^' Konkurs» Verlautbarung. In Folge des vom hohen k k Minist"''«" des Innern einverständlich mit jenem der Ixst'i erlassenen Auftrages vom 20. u. M., Z- >0?63, wird die Besetzung einer Bezirks - Vorstch"s' stelle im Küstcnlande, mit welcher der Iah«s-gehalt von liOO fl. und euei'tuel von 1000 st, dann Naturalwohnung oder Quartielgelo velbun-den ist, dcr Konkurs bis 15. k. M. November ausgeschrieben. 881 Die Bewehr um diese Dicnstesstelle haben ihre gehörig belegten Gesuche in Wege ihrer vorgesetzten Behörden binnen obiger Frist bei der k, k. 5,'andes-Kommission für die Personal Angelegenheiten der gemischten Bezirksämter in Tuest einzubringen, und l)!e!)>i Geburlsort und Geburls' land, Alter, Religion, Stand (ob ledig, ver^ ehelicht, oderVitwer) nebst der Anzahl der Kin der, ihre Studien und sonstige Befähigung mit Rücksicht auf den §. »3 der allerhöchsten Be^ slirnmungm über die Einrichtung und Wirksamkeit der Bezirksämter vom l4 September 1852, die Sprachkenntnisse, bisherigen Dienstleistungen und sonstig? allfällige Verdienste durch glaubwürdige Dokumente nachzuweisen und anzugeben, ob und in welchem Grade sie mit den Angestellten bei dcn Bezirksbchörden des Küstenlandes verwandt oder verschwägert sind. Von der k, k. küsienl. Organisirungs Landctz-Kommission in Triest am 8 Oktober »854. 3. «5U. l> (3) Nr. I275U Kundmachung wegen Herstellung der Stationsbauten zu Franzdorf. In Folge hohen Ministerial-Erlasses vom '^' Member ,8k.il, Zahl '^"^, . wird die Erstellung der Hochbauten am Vialionsplatze zu Franzdorf auf der k. k, südlichen Staats-Elseiibsshn im Wege der öffentlichen Concurrenz dlnch Überreichung schrifilicher Offerte an den Miiioestfül'dcrndcn überlassen. Denjenigen, welche diese Bauführung zu übcr^ Nehmen beabsichtige», wild Folgendes zur Richt' schnür bekannt gegeben: 1. Es sind die Kosten für oiese Bauherstcl-lungen mit nachstehenden Beträgen veranschlagt worden, und zwar: u) für das Aufnahmsg'bäude !!>^li»,^v<: der Schie-ferdeckerarbeiten mit . . '^U,^4 l si »li kr, ^) das Heitzhaus sammt Urbar, gleichfalls nach Ausschluß der Schicferdeckerarbeiten mit . 42.635) » ^'» » <^) zwei Feueraoswurfkaüäle mit I«!jl » 38 » 9 » e) Aeisickerungskanäle . . 5l«»2« t) gemauerte Aborte . 7^ 3 8)Kranichfundirung . . ' ,^/l>" li) D'ehscheibenuntermauerung 1<;38 ," 2 I j) zwei Schilderhäuser . . 305 „ 4 li) Staketten.- „ 5U ^ daher zusamnien mit ,5«3fl, - kr. 2. Die auf einen l5 kr. Stempel ausgefertigten Offerte müssen längstens bis 25,. November 1854 Mittags um 12 Uhr versiegelt und mit der Aufschlift: »Anbot zur Herstellung der Hochbauten auf dem Stationsplatze Franzdorf" versehen, bei der k. k. Central Direction für Eisen dahnbauten in Wien, Wollzeil Nr. 867, eingebracht werden. 3 Jedes Offert muß den Vor. und Zunamen deö Offerenten, und die Angabe seines Wohnortes enthalten. Der Nachlaß an den Einheitspreisen ist in « I?7 ' ""b 5'"" sowohl mit Ziffern als Buchstaben anzugeben. Offerte, welche diesen Bedingungen >ucht entspreche.,, oder andere Bedingungen enthalten, können nicht beachtet werden 4. Der Offerent, welcher seine persönliche Fähigkeit z»r Ausführung von derlei Bauten bei den Etaatöeisenbahüen nicht bereits dargethan hat, muß diese Fähigkeit auf eine glaub würdige Art nachweisen. Ferner hat derselbe aus. drücklich zu clklären, daß er die auf den Gegenstand dieser Kundmachung Bezug nehmenden Pläne, Vorausmaße, Kostenüberschlage, Prris-tabcllen allgemeinen und besonderen Baubeding-nisse und die Baubeschreibung eingesehen, selbe wohl verstanden habe, und sich genau darnach benehmen wolle, zu welchem Behufe er die erwähnten Dokumente »och vor der Uebcrreichung des Offertes unterschriebt» habe. Die gedachten Behelfe werben bei der k, k. Zen-tral-Direktion für Eisenbahnbauten zu Wien in den vormittägigen Amtsstunden von 8 bis 2 Uhr, dann oei der k. k. Bauleitung in Laibach zur Einsicht für die Offerenten bereit gehalten. 5. Dem Offerte ist auch der Erlagschein über das bei dem k, k. Universal-Kamera! - Zahlamte, als Staatseisenbahn-Hauptkasse, in Wien, oder bei einer Landes ° Hauptkasse außer W,en erlegte Vadium mit 5 Percent von der annäherungsweise ausgemittelten Bausumme beizuschließen. Das Vadium kann übrigens in Barem oder in hierzu gesetzlich geeigneten österreichischen 2taats-papieren nach dem Börsenwerthe des, dem Erlags-tage vorausgehenden Tages (mit Ausnahme der nur im Nennwerthe annehmbaren Obligationen der Verlosnngs-Anlehen von den Jahren 1834 und »83!)) erlegt werden. Auch können zu diesem Behufe gehörig nach dem Paragraphe 1374 des a. b. G. B, versicherte hypothekarische Vertreibungen, welche jedoch vorher in Beziehung auf ihre Annehmbarkeit von dem Rechtskonsulenten dieser k. k. Zentral-Direttion, ooer einer k. k. Finanz - Prukuratur geprüft und anstandslos befunden worden sein müssen, beigebracht werden. 6. Die Entscheidung über das Ergebniß der Concurrenz - Verhandlung wird von dem hohen Ministerium für Handel, Gewerbe und öffent liche Bauten nach Maßgabe der Annehmbarkeit der Offerte und der Vertrauungswürdigkeit des Offerenten erfolgen. Bis zu dieser Entscheidung bleibt jeder Offerent, vom Tage des überreichten Anbotes, an dasselbe gebunden und verpflichtet, im Falle sein Anbot angenommen wird, den Vertrag hiernach ab zuschließen. 7. Das Vadium des angenommenen Anbotes wird als Kaution zurückbehalten werden, wenn der Unternehmer nicht etwa (was ihm gegen besonderes Einschreiten freisteht) die Kaution in anderer gesetzlich zulässiger Art bestellen will. Die Vadien der nicht angenommenen Anbote werden sogleich den Offerenten zurückgestellt werden. Von der k. k. Zentral-Direktion fuc Äisen bahnbauten. Wien am 30. September »855. Z. «3», ä (3) Nr. 12135 Kundmachung. Von dem k, k. Handelsministerium in die Kenntniß gesetzt, daß eb e,n Zentral - Komile für d.n unmittelbaren Verkehr mit der kaiserlich' französischen Ausstcllungs-Kommission ln allen die Betheiligung der österr ichischen Industrie an qcc im Jahre »855 zu Paris stattfindenden allgemeinen Industrie- und Kunstausstellung be' treffenden Ana/legenheiten aufgestellt hat, hat daS Untellichtsmunstcrium eo fm angemessen befunden, ^ <7mtt > "^'^ "^ fur den unmittelbaren Aert hl mit der genannten Kommiss.on in Pa.iS >n allen die o,erreich>sche Hünsn^ch„l. '^ becresse»den Angelegenheiten zu benutze», ,„oem hiedurch M diesem Verkehr eine denselben erleichternde Einheit gebracht, und überdies) die Meich artigkeit in dem Wirken der als österr. ^pezial-Komile's für die Betheiligung österr. Künstler an der benannten Ausstellung bestellten Kunstaka demieii ,n Wien, Mailand und Bcnedig am be,len sichergestellt wird. Zu diesem Behufe wurde dem erwähnten Zentral - Komite nach erlangter Zustimmung oeö k, k. Handelsministeriums zu der berührten Maßregel der Referent in Kunstangelegenheiten bei dem Unterrichtsministerium, Franz Graf Thu», als Mitglied für die Kunstangelegeuheiten deigegeben. Hierdurch triit in dec den Kunstakademien ube.tragencn, oie Prüfung und Wahl der für die ^'/"' Kunstausstellung bestimmten Werke ösier. ch scher Kun.Uer bet.essenden Wirksamkeit te.ne des?öh^??^^ ,,h "°^" l, k. Ministeriums für Kultus und Unterr.cht oom ?. Oktober d. I. , Z, »467? h'em.t zur allgemeinen Kenntniß gebracht. Laidach am »4. Oktober 1854. >Z. '535- (I) Nr.^4» Lizitations-Kundmachung Zu Folge des dießstäotischen Magistratsbeschlusses 5u!) Nr. 3»1l wird das ausschließliche Fleisch'Ausschrottungsrecht im Bereiche der Stadt Warasdin im Wege der am 10. November l. I. Vormittags IU Uhr Früh im städtischen Rath-Hause abzuhaltenden Lizitation vom III, November d. I. angefangen bis Ende Oktober 1855 an den Meistbietenden in Pacht gegeben werden. Jeder Lizitant ist verpflichtet, ein Aadium von 25UU fl, C. M,, der Ersteher aber sogleich bei Unterfertigung des ^izitationsprotokolls eine Kau-" tion von 5MW fl L. M, zu erlegen. Versiegelte schriftlicheOsferte, mit dem bestimmten Vadium versehen, werden nur bis 9. November l. I, 6 Uhr Abends angenommen. Die näheren Lizitationsdedingnisse können während den gewöhnlichen Anusstunoen einge« sehen werden, Warasoin am 24 Oktober 1854-Bürgermeister ? il u l X a v l» 6. Z. l«65. (I) Nr. 5598. Edikt. Von dem k. k. BszilfKgtlichlc Planma wird hiermit bekannt gemacht: Es sei von viesem Gerichte übel Ansuche« des Johann Kremenschek von Läse, gegen Georg K»sch!a» uon Il>kobuw!tz, wegen aus dem Uriheile vnm 28. Jänner !8Z2, Z 538, schiUdiqen 225 fl. M. M. c. 5. c., >,< tie clekuü've öffentliche Hjetstcigerung Der, Dem L.tzlern gehörige»,, im Glüüdbuche der Hcli' schaft Haasverg sul, Reklil - Nr. 162 vorkommenDen ^ Hul'e in >atl!dvr>!tz, im gerichtlich erhobenen Schäz.-zungswetthe von I6t»8 si. M, M, gcwilliget, und zur Vernähme dirscll'en im Gerichlssitze die Feil-l)iciu,!gs'Tags«tzul!gen auf den 3! August, auf den 30, s rptenider u»d auf dcn 3. Nov,ml,'ei l, I,, jedesmal Vormittags !N —12 Uhr mit dem Anh^nqe bestimmt werden, daß die Realiläl nur bei der lctzlen auf den 7. Novcmdcr l. I. angedeutcttn Feill'ietu„g dci allrnfnlls »ich! erzieltem over überd»' lenln S^atzüngsweilhe auch until demselben an dcn Meistbietende» hintangcgebcii werde. Die Lizüalwnsbedingmsse, »a« Tchätzungspro-tokoll und der Grundbuchsertraft fönncn b»i oicsem Gerichte in dcn a/wöhnüchen AlNlsstunden eingesehen wirren. K. k -ürzirtsgericht P!anin>, am 20. Mai «854. Nr. l06S8. Äuck bei den, zweiten Termine hat sich ke>« Kouflustiaes a,,'Mlld,l. K k. Nezirtsgerichl Planil'a am 30. September «854. 3. 1666. (l) Nl. 6234. Edikt. Von dem k. k. Bezirksgerichte Planina wird hicrmi! bekam,! gemacht: tzs sei von diesem Guckte über das Ansuchen d>s Gregor Sch^Y von Melule, gegen M»l!häus Hermann von Sectors, wegen aus dem Vergltiche vom !0. Ium' l85,-;, ^,4906. sckuldigm 38si!7kr M M. c ! c., >" die crekutiue össlNlliche Versteigerung der, dem i!etztern gehörigen, im Glundduche auf der Herrschaft Haaßl'crg zul) Nctlf. Nl. 63i v°rkomme»rc!, l/g Hübe in S»et>0sf, im gerichtlich nholienln Schaz zungswerlhe von 760 fl, M M. gewilligtt, u„0 i"r Vornah,ne derselben im Gericdtssitze lie Feilbic. lU"gs!,'gs»tzi,ngrn auf den !. Siptemder, auf den 2 Oltodcr u»o auf d.n 2. November l, I.. jedes-malVulmmags von l0 bis 12 Ut,rmit dem ^l"l,nnqe bestimmt woreen, „aß oie Nealit.it nur bei der Ichte» auf den 2. November l. I. angedeuteten Feilbie-tm,g bei all.nfaUs nicht erzieltem oder überbotenen Vchatzungswerihe auch unter demselben an den Meistbietenden hinia'igegeben werde. Die Lizitatil'nsbedingn.sse, das Schätzungspro-tokoll und der Grundbuchsertlakl könncn bei diesem Gerichte in den gewöhnlichen Anusstundtn eingesehen werden. Ä, k. Bezirksgelicht Planina am 9. Juni 1854. Nr. 10748. Auch bei dem zweiten Termine erfolgte tein Anbot. K. k. Bezirksgericht Planina am 4. Oktober 1854. 6, l695. (3) Nr. !0Sls. Edikt. Das k k. Bezirksgericht Planma macht be. kannt. daß^ die wider den Hüblel I°scs P"'?"" Z. I?«9. (2) Nr, 4598. C d i s t. Von dem k. k Landesgcrichte inLaibach wird hiemit bekannt gemacht: Es sei auf Anlangen des Herrn Johann Perles, Hausbesitzers in Laibach, in die Einleitung der Amortisirung des an diesen lautenden, von der k. k. Landeehauptkaffe in Laibach ausgestellten Anlehenszeitifikates 6 prae«. 22. September 1854, Z. 6224, die Klage pto, Anerkennung des Eigenthumes des im Gruntbuche Herrschaft Wippach unter Post.-Nr. 128, Urb. Fol, 89, k. Z. 79 eingetragenen Wohnhauses in Wippach, Consc. Nr, ,67 alle, sammt i Stalluna, u»d des in eben diesem Gruodl'uche sub llrb. Fol. l>? u„r Post Nr, 86 vorkommend.'» Oe-Meinantheils na novim pulji, aus dem Titel der! Ersitzung hiergerichts eingebracht und um richterliche Hilfe gebeten, worüber die Tagsatzung zur Verhandlung mündlicher Nothdurften, auf ten 6. Februar I8Z5, Vormittags um 9 Uhr mil dem Anhange des §. 29 a. H. O. anberaumt und ihnen — ^e-klagten — der <^ura or gcj gctuni in der Person des Jakob Urschizh von Wippach, auf ihre Gefahr und Kosten bngegeden winde, mit welchem vor, liegende Streitsache nach Vorschritt der a. G, O, verhandelt uno entschieden werden wird. Dlssen werden die Geklagten zu dem Ende erinnert, daß sie zur obige,, Hagsatzung selbst zu erscheinen, oder dem ihnen aufgestcUten Kurator ihre Behelfe mitzutheilen, oder auch sich einen andern Sachwalter zu bestellen, widrigcns sie die aus ihrer Acrabsaumung allenfalls entspringenden nach-theiligcn Folgen nur sich ftlbst zuzuschreiben haben würden. K. k. Bezirksgericht Wippach am 22. September 1854. 3- '596. (3) ^ Nr. 5587^ Edikt, Von dem k. k. Bezirksgerichte Fcistritz wird hlemit kund gemacht: Es sei über Einschreiten des Herrn Anton Schniderschitz von Feistritz, in »ie exekutive Feilbie-tung der, dem Michael Tomschizh von Buzh gehö< rigeii, im Grundbuche der Herrschaft Prem sub Urb. Nr. 5 vorkommenden, gerichtlich auf 1275 fl. 30 kr. bcwerlhelen Viertelhube, wegen schuldigen !I4 fi, 43 kc. c 5. r., gewilliget, und es seien hiezu die T>>gsatzung«m au, den 20. November, au> den 20. Dezember 1854 und anf den 20, Jänner 1855, jedesmal Vormittags von 9 bis 12 Uhr i» der Gcrichtstanzlci mit dem Beisätze angeordnet worden, daß die Realität, wenn solche beiden zwei ersten Feildictuiigen nichi wenigstens um den Schalzungswerth an Mann gebracht werden tonnte, bei der dritten Fcilbietung auch unter dem Schal-zungswerthe hintangeglben werden wird, Der Grundbuchsextrakt, das Schatzungsproto-koll und die l!izitationsbeding„isse, liegen de» Kauf-lustigen zur Einsicht hicrgerichis offen. Feistritz am 12. September »854. Z. 1669. (3) Nr. 95,6. Edikt Vom k, k. Bezirksgerichte Laas wird hiermit bekannt gemacht: Man l,l>be >„ der Exekutionssachc des Fiäuleins N!a!l)ilde Schvajgar von 'Alle»u,alit, gegen Fra,,» l!al) vo,'. Plari^blat, die crckutivc Fellb>ctu„g der, > dem üctztclN !;chöri>jen , im vormaligen Grundbuche der Herrsch, fc Schnecb.rg 5ul> Urb, Nr. 2«l, R>kt, Nr. 25,? vorconnnenden, im Prolokolle vom 22. August d, I., Nr. 8054, auf 667 fi. 20 kr. b«.'. wertheteten Realität, wegen schuldiger 56 fi 45 kr. c 5, c. bewilliget, und zu deren Vornahme die Tag» satzungen auf den 27. November, auf den 27. Dezember 1854 und auf den 27. Jänner 1855, jedesmal Vormittags von 9 bis >2 Uhr im WohN' orte des Erckuten mit dem Beisätze angeordnet, daß diese Realität nur bei der dritten Tagsatzung nöthigenfc'lls auch unter dem Schätzungswerthe ver> äußert werden würde. , Das Schätzungsprotokoll, der Grundbuchsex-trakt und die lüzitalionsbedmgnissc erliegen hierge-richts zur beliebigen Einsichtnahme. Laas am 6, Oktober 1854. Der k, k. Bezirksrichtcr: K o s ch i e r. Z. 1670. (3) Nr. 9520. Edikt. Vom k. k, Bezirksgerichte liaas wird mit Be- ' zug auf das dießgeuchlliche Edikt vom 16, August d, I,, Nr. 7780, bekannt gemacht, daß die zur Vornahme der, in der Eret'utionssache des Mathias Grebenz von Großlaschitz, gegen Matthäus Anselz von Bloschkapoliza, pcto. 38 fi. 54 kl. e. «. c. bewilligten RealfeilbieNing auf den 9. Oktober d. I. angeordnete erste Tags,!tzung mit dem als abge« halten ana/sehe» wird, daß es bei den weitern, auf auf den 9, November und 9. Dezember d. I. an» beraumten zweiten und dritten Termine uuuerän-reit zu verbleiben habe. Laas am 7, Oktober ,854, Der k. k. Bezirksrichter: K o s ch i c r. Z. 17^0. (2) Kundmachung. Im Hause Nr. 3l<> am H^uptplatz, nächst dem Bischofhuf, werden unter der gefeltiatel! HandlungShauö> D'ta, im Keller üb^r die Gasse: gute, reinc siei.rischc Weine, pr. Maß i, 2ft, 24 u,.d 28 ki,; gute, reine Ecxader-Weine, pr. Maß » 28 kr.; gute, reine llutcvkrmncr-Wcine, pr. Maß u I« kl ; «ute, nine Tchilcher-Weine, p>'- Maß " 20 kr. vukauft, nnl) eint«! geneigten Zuspruch empfohlen, Laidach am 2«, Oktober »654. Vincciy Newenberg. Z. 1757. (2) Zur gefälligen Nachricht. Die Kommunen von Wien, Prag, Gra; und anderen Städten haben in neuester Zeit Unternehmer auffordert, welche die Milttär. Einquart-rung aller Transenal-Mannschaft und Offnere nlchst Pferden um den lnlllgnen 'prcis übernehmen wodurch daS Milttär clnen sichern Sammelplalz, die Hausbesitzer eine kleine Assckuranzgeoühr und die Unternehmer lhrc Zahlung pünktlich bel den Concretal-Kassen erleqen. Da dlese Unterd^nolunqen früher oder später auch in L^ibach eintreten werden, so dabe ich schon roriges Jahr nur eine halbjährige Vorauszahlung cingehoden, und für das weitere Halde Jahr den Wechselbelrag unter-Ichrelben lassen; ebenso bitte lch bei Einkasslrung am 1,. November d. I. die Wechsel, welche am 1. Ma' 48ZZ sallla werden, gütiast zu unterschreiben. _. ^^"' ^.^^, ^«ZZ angefangen, verlange ich für die Uebernahme eines Mannes für cm halbes Jahr nur 2 fl , und nn die Berettschafthattung eines meubilrten Offlzierzlmmers sammt Service-Bestellung halb-lahrig vorhmem nur 1^ fi. n ^ z > , » / Jos« Beiacdifct Withalm. Coliseums-Inhaber. 3- 1758. (1) Das neu eröffnete HAUPT-TRANSITO-DEPOT i i der k. k. privilegirt. Ebenfurther Gersten-Roll-Fabrik in den neu hiefür hergerichteten Lokalitäten vor der Taborlinie im Bach may r'schen Hause empßehlt ihr stetes Lager von • ^raupeia, jrielilj Kleie und {ichrott zu den billigst festgesetzten Preisen, und werden alle kleinen wie grossen Bestellungen auf das Prompteste effektuirt. Gelällig-e Aufträge zu adressiron an Leotßoid Hachmuyr & Jftath. JH. Fanta in Wien. 882