Nr. 178. PlH«»mll»llon»p,«i«: I» «lomptoll »anzj. st. 11, h2»»l- ft- 2'50. ylll dlt g»fi«Uun, ln» H«u» haldj. «u lt, l«ll ber Pnft g«n,z, sl.,5. halbl-si-7'»<> Freitag, 7.Aussust. 4 8tlltN !«5li., giößtre yt« gtll« e lr,, tti «""""aedenk °" Mahnung: „Was dich nicht brick? ! l^e nicht l" Nur in eigener Sache ge-Gn?»f>. ? ""2 meist an der nöthigen Einsicht, wie «ye lo treffend ausgesprochen: b!t UM'' "" TW siir sich. für a„b'rc ,lug, V°t Hath sur jedermann, mir nicht fiir sich! deren f,b,.°" U.""" Rath für andere und von an-dami» i^ '^ allgemeinen nicht, wenn man nur er auck n?." ^"den sein könnte; aber leider wird statt »u ^'« l «ine Welse ertheil», das« er wehe thut. nannt 5,3^"' ^""n allerdings kann er theuer ge-bittere K. ü' ^"" er den so gut Berathenen eine °rm k«M,"^ °^" gar eine heiße Thräne kostet -"Me UaM"^"la'lt ^ ^ ^^ ^h. den da« ""z zu b,e,en vermag. Rücksichtslosigkeit, un- bewusster Hochmuth, Gedankenlosigkeit dictieren ja oft Rathschläge, die an sich ganz vernünftig, unter ge< wissen Verhältnissen schwer, wenn nicht unmöglich zu befolgen sind. Je glllcklicher situiert der Mensch ist, desto we« niger trägt er der Lage anderer Rechnung; er verliert den Maßstab der Beurtheilung minder Glück» lichen gegenüber und begeht aus diesem Grunde die größten Thorheiten. So vergesse ich nie den schmerz, erfüllten Blick einer armen Frau auf ihr schwaches kränkliches Kind, als ihr eine reiche Dame, ihren traft, strotzenden Knaben an der Hand, den Rath ertheilte, das Bad zu besuchen, das ihr Kind vom nahezu gewissen Tode errettete. Es war eines der kostspieligsten Bäder, und die Frau war so arm, dass sie ihr Häuf« lein Kinder kaum ernähren konnte! Und die reiche Dame war eine gute Frau und eine gute Mutter, aber die Qual eines andere» Multerherzens bei der Erwägung, wie leicht dem Lieblinge geholfen werden könnte und es dennoch fo unmöglich sei, ihm zu helfen, diese Oual zu ermessen war sie doch nicht gut oder klug genug. War das nicht ein theuerer Rath? Aber auch in jelmi Fällen, wo wir um unseren Rath befragt werden, müssen wir vorsichtig, in mehr als einer Beziehung vorsichtig sein. Vor allem müssen wir die Leute kennen, die uns mit solcher Bitte beehren. Da sind zwei Hauplkategorien zu unter, scheiden. Die erste besteht aus Personen, die bei jeder Lappalie sämmtliche Bekannte und Verwandte in Mitleidenschaft ziehen, indem sie sie um ihren gütigen Rath bestürmen und schließlich dennoch thun, was ihnen ihre augenblickliche Laune eingibt. Solche Menschen, die immer «auf dem Berge stehen", sind nicht ernst zu nehmen; man braucht seine Worte nicht zu genau abzuwägen, am klügsten thut man, wenn man sie mit einer ganzen Menge guter Vorschläge ilberschüttet, wenigstens ist man jeder Verantwortung ledig, falls es ihrer Laune beliebt, einen ober den andern zu befolgen. Wenn sich jedoch jemand aus der zweiten Ka« tegorie an uns wendet, von dem wir nämlich wissen, dass er nur in dringenden Fällen und dann auch nur unseren Rath begehrt, dann müssen wir seine Angelegenheit ernst erwägen. Wir sind dann verpflichtet, seine Verhältnisse genau zu Prüfen, wir milssen uns streng im Bewusstsein erhalten, wie groß die Ver» antwortung >st, die wir übernommen, und nicht am wenigsten auch müssen wir seine Individualität ins Auge fasfen, um ihm den Rath auch in jener Form zu ertheilen, die ihm die Annahme deLselben er« leichtert. Dem Bescheidenen gegenüber hat man leichtes Spiel; man beleuchtet seine Angelegenheit von allen Seiten, erwägt alles Für und Wider und saat schlich, lich in einfachen, klaren, aber fws "'lckszchlöuollen Worten, was man in diesem Fülle fiir das Aeste halt. Wird der Rath nicht befolgt, so darf man darüber keine Empfindlichst zeiaen. es wäre auch unklug welche zu heaen man darf nie ver«csftn, dass em Rath lem Befehl ist. noch jemals fein darf. Fordern aber recht hochmüthige. eigensinnige Personen, unfere „Meinung" zu hören (da« Wort Rath Laibacher Zeitung Nr. 178 144« 7. August 1885. Fabriksarbeiter, der Handwerker Frankreichs sehnt sich gar nicht danach, dass seinem Sohne, dessen junge Arme er bei Saat und Ernte oder in der Werkstatt braucht, die Knochen zerschmettert werden um des rein idealen, ihn materiell um keinen Centime fördernden Wiedergewinns Elsass - Lothringens willen. Es ist wahr: hinter dem leidenschaftlichen Kampfe, den Clc-mencean nmnens der Radical,» gegen die französische Colonialftolilik führt, steckt die Nevanche-Idee; die militärischen Kräfte der Republik sollen nicht jenseits der Oceane gefisselt werden, damit sie, unzersplittert, durch die Bresche in den Vogesen bringn könnten. Nbcr der Wahlsieg der Radicalen von Clcmenceaus Färbung und ein Ministerium Clcinenceau sind nicht abzusehen, und auch dieses könnle und wollte die ein° mal eroberten Colomen nicht aufleben und könnte und wollte den Krieg gegen Deutschland nicht beginnen, so lange letzteres Alliierte, Frankreich jedoch keinen Bundesgenossen hat. Die Hinwendung Deutschlands zur Republik ist erfolgt, als das Ministerium Gladstone seine Feindseligkeit gegen die deutsche Colonialpolilik nicht einstellen wollte. Diese Phase der englischen Politik ist übe, wunden, das conservative englische Cabinet sucht den Anschluss an Mitteleuropa, welcher erfolgen wird, wenn die nächsten Wahlen im vereinigten Königreich einen Triumph der Conservativen ergeben. Aber zu< nächst ist es doch nicht weise, um der möglichen englischen Freundschaft willen die bestehenden guten Beziehungen zu Frankreich hinzugeben, und dann verlieren diese Beziehungen nichts an Wert, wenn das einst treibende Motiv forlgefallen ist. Ein Freund mehr oder doch ein Feind weniger kann auch der ge« waltigsten Macht nicht gleichgiltig fein. Die deutsch-französische Annäherung hatte der ganzen civilisierten Menschheit einen Alp von der Brust grwälzt, weil sie den Zusammenstoß Mischen Culturnationen, deren Lei« stungen im Dienste des Furtschrittes einander durch Jahrhunderte ergänzt haben, in unabsehbare Ferne rückte. Wer diese Annäherung ohne zwingende Grilnde rückgängig macht, der versündigt sich an ganz Europa. Und weder in Frankreich noch in Deutschland ver< mögen wir solche Gründe zu entdecken. Inland. (Kaiser- Entrevue n.) Gestern begab sich das Kaiserpaar von Ischl zum Besuche des deutschen Kaisers nach Gastem. Der Telegraph berichtet von großartigen festlichen Vorbereitungen, welche an meh» reren Orten und insbesondere auch in Aad-Gastein selbst zum Empfange des Kaiserpaares getroffen werden, obgleich sich dasselbe feierliche Empfänge im voraus verbeten hatte Die dortige Bevölkerung läfst es sich jedoch nicht nehmen, das Kaiferpaar in ebenfo folenner wie herzlicher Weise zu begrüßen. — Ueber die zweite bevorstehende Kaiserbegegnung, jener unseres Kaisers mit dem Zaren Alexander von Nussland, haben wir gestern eine telegraphische Meldung veröffentlicht. Nach derselben würde diese Entrevue nicht, wie es bisher geheißen, in der zweiten Halste des September, sondern noch im laufenden Monat, und zwar am 24., 25i. und 26. August in Kremsier stattfinden. Wichtiger als diese Meldungen über Zeit und Schauplatz der Begegnung sind dir von der „Presse" gebrachten über die Theilnahme der beiden Kaiserinnen und wahrscheinlich auch unseres Kronprinzen an der Entrevue, der, wie hinzugefügt wird. auch die beider- seitigen Minister des Auswärtigen und Graf Taaffe beiwohnen werden. Dadurch wird die Zufammenkunft an Glanz und Bedeutung ungemein gewinnen; sollte nicht ein Vertreter Deutschlands zugegen sein — derjenigen Macht, welche Oesterreich und Russland zu« sammengcsühlt hat — fo ist wohl vorauszusetzen, dass Graf Kalnoly vorher Gelegenheit haben wird, mit dem Fürsten Bismarck Persönlich zu verkehren. (Der Landesausschuss in Vorarlberg) hat beschlossen, au« Anlass der bevorstehenden Anwesenheit Sr. Majestät des Kaisers in Innsbruck eine Huldignngs-Deputation nnler Führung des Landes' hauptnwnnes Grafen Belrupt an das Allerhöchst!» Hoslager zu entsenden. (Das „katholische Centrum") lässt die Blätter noch immer nicht zur Ruhe kommen. Neue« stcns bringt das Organ der one» österreichischen Cun» fervativen in die Discussion eine neue Variante, indem es findet, dass im Grunde genommen ein katholisches Centrum deutscher Färbung bereits vorhandrn ist. Di? taktische Schwenkung, schreibt das genaunle Blatt, welche Fürst Liechtenstein mit der Constituierung des Centrumclubs vollzogen, hab? ihre reale Begründung aehabt. Man möge was immer einwenden, so könne doch nicht geleugnet werden, dass aus dus Epilhrwn „katholisch" nur der CentrumLclub Anspruch erheben kann. Der Czechen- und der Polenclub beruheu ganz wesentlich auf nationaler Grundlage, und beide bergen neben entschiedenen Katholiken Element? in sich, von deneu Religion und Kirche wrnig zu hoffen hätten, wenn dieselben auf der parlamentarischen Arena den Ausschlag geben würden. Unter deu gegenwärtigen Verhältnissen erscheine eiu numerisch stärkerer katholischer Centrumsclub wünschenswert, der nicht das „Zünglein an der Wage" zu sein braucht, sondern der im Führer-rathe der conservativen Majorität mit größerem Nachdrucke als bisher seinen Bestrebungen Geltung verschaffen könnte. (Ungarn.) Nach einer Meldung aus Budapest betragen die ungarischen Staatseinnahmen im zweiten Quartal d. I. 62 458 270 fl., gegen das Vorjahr um 1461826 st. mehr. Die Ausgaben betragen 77 242473 st, gegen das Vorjahr um 6 637 492 st. mehr. (Kroatien.) Die der Stroßmayer'schen Partei angehörigen kroatischen Abgeordneten richteten durch den Abgeordneten Mazzura eine eigene Eingabe an den Landtags - Präsidenten, in welcher dieselben um Einberufung des Landtages zu einer außerordentlichen Sitzung anläsilich der Affaire mit den Camcral'Actcn ersuchen. In der Eingabe ist keine Anklage gegen den Vanus ausgesprochen, sondern es wird nur die Noth« wendigkeit der Verhandlung durch den Landlag bezüg-lich des Eigenlhumsrechtes betont. Die Star^vic'. Partei war bisher nicht in der Lage, die erforderlichen zwanzig Unterschriften für ihren Anklagebeschluss. Antrag und Ausforderung zur Einberufung einer außerordentlichen Sitzung des Landtages zufammenzu» bringen. — Nach einem Telegramme unferer gestrigen Nummer sind die Cameral«Acten bekanntlich fchon nach Pest gefchickt worden. Ausland. (Internationaler Telegraphen ^Congress.) Für den am 10. d. M. in Berlin zusammeu-tretenden internationalen Telegraphen«Congress find von Seite Oesterreich.Ungarns folgende Delegierte in Aussicht genommen: für Oesterreich Hofrath Vruliner von Watlenwyl und Sectionsrath Wolfchitz, für Ungarn der Generaldireclor des Telegraphenmesens Ministe, ialralh von Koller und Ministerialsecretä'r Molry, für Bosnien und die Herzegovina der Chef des bosnischen Telegrapheuwesens Oberstlieutenant Parmann. Auf dem Cl'ngress? soll zunächst der Vorschlag, betreffend die Aufstellung eines für ganz Europa geltenden gleichartigen Tarifs mit der Grundtar.»: von 40 Pfennig, discutiert werden. Außerdem liegen mehrere Vorschläge, betreffend die Einführung von Reformen ltN Sinne einer Abänderung der bestehenden Worttaxe, vor. ( Die französische Kam,nersessi 0 n) liegt in d?n letzten Zügen. Der Senat hat das Budget so bloL angenommen uud dasselbe unverzüglich wieder an die D/pulierlcnkammer zurückgeleitet, die nut demselben nun ehebaldigst aufräumen wird. In der vorgestrigen Kammersitzuna. gelangte eine ganze Zahl von Vorlagen fast debattelos zur Erledigung. (Zur afghanischen Frage.) Im englischen Parlamente, welches in den nächsten Tagen geschlossen umd, hat vorgestern der Premier Marquis von Salisbury einige wichtige Mittheilungen über den Stand der englisch-russischen Verhandlungen und die militärischen Vorkehrungen gemacht, welche die englische Rs-M'rung zum Schuhe der indischen Gnnze für nöthig hält. Es geht daraus hervor, dass es zwischen de" Cabinelten von London und St. Petersburg zu einer Einigung über dcn dem Emir von Afghanistan angeb' lich mit Zustimmung Rufslands zugesagten Zulfilal-Pass noch nicht gekommen ist. England halte sich und Russlaud an diese Zusage gebunden, bemerkte Lord Salisbury. Er könne nicht sagen, wie Nussland hieliibe/ denke, allein das könne er sagen, dass Russland dtt Anschauungen Englands in dieser Beziehung niA theile. England fahre eifrigst fort, die indifche Grenze zu velstärken, und lass- sich hierin nicht durch vorübergehende Relationen bestimmen. Die Regierung beabsich' le „Vrünner Zeitung" meldet, den freiwilligen Fe"^ wehrvereiuen in Pohl. Vorstendorf, Bogenau, Pl0' kopsdorf, Rychtaiaw uud Prisnek, dann der Gemein^ perhorrescieren sie als eine Herabwürdigung ihres Selbstliewusstseins), und stehen sie uns in irgendeiner Weise nahe, so dass wir von dem innigsten Wunsche beseelt sind, sie zn dem zu bestimmen, was wir für ihr eigenes Wohl am wünschenswertesten halten, da heißt e5. behutsam zu Werke gehen. Meistens wirkl bei solchen Charakteren derjenige Ralh am besten, den man nur leise und verblümt auBspricht; in bestimmten Worten ausgedrückt, erregt der beste Rath den Wider, spruch solcher Trotzlöpfe, und sie thun oft das stritte Gegentheil davon, um nur ja nicht nachgiebig zn scheinen oder die Klngheit anderer nnerkennen zu müssen. Was uns also am klügsten und richtigsten dünkt, da« müssen wir in eine ganz unbedeutend klin» gende Phrase einkleiden, nur so flüchtig hinweisen, ge wissermaßen als nn Samenkorn, das sich in seinem Geiste weiter entwickeln mag. Es klingt dies wohl ein wenig jesuitisch, noch mehr die Entschuldigung dnfür, dass der „Zweck die Mittel heiligt", aber es geht hier, wie so hänsig, mau muss die Mauer umgehm, die man »icht duichbrechen kann. Andere nach ihren Eigenthümlichkeiten und Schwächen behandeln, „icht zu unserem, sondern zu ihrem eiaenen Nutz und Frommen, ist keine Heuchelei, sondern eine Pft'cht, die leider zu wenig geübt wird, und um so seltener, je schwerer sie ist. W.r vergessen zu gerne, dass wir uur biegsame Kmdcrseelen noch erziehen können; Erwachsene ummodeln zu wollen, ,st ei,, thörichtes Beainnen, wir müssen nnt lyreu nn-ebenheite,, und Missgrstaltungen »echnen, Mlissen f,e n hmrn wie sie sind, nicht wie sie sein solle". ", > > Wir können demnach als Berather nie zu rück« sichtsvoll uud bescheiden sein ; auch dürfen wir nns la nichl schämen, es einzugestehen. wenn wir von der Angelegenheit zu wenig zn verstehen glauben, um die-jelt,? richtig beurlheilen zu können. Wo wir selbst ralu bedürftig sind. überlegen wir erst reiflich, ob wir nickt nut nnserem eiaenen Verstände d^ Neste herausfinden b'vor w,r die Geheimnisse unseres Interieurs fremden Augcu prciHgfhen. denn geschenktes Vertrauen lässt sich mcht wieder zu.ücknehmen. N. v. S. Manuela. Rumcn, von Max von Wclßcnthurn. (N, ForlschlMll-) ..Mein Kmd. sichst du bl'ini Madame von Wuldau nlchl?" wehrte Lord Noseag sanft ab. Manuela hatte die ihr fo wenig sympachischr Frau bis zu diesem Mnmcnl thatsächlich nicht ai. sehen; einzig von ihrem Gliicksemvsi»den beseelt, halte sie den Gast ihres Vaters völlig vergessen, und s^ wandte sich deshalb jetzt mit umdüsterlec Miene d?c Dame zu. welche sie mit lebhafter Rede begrüßte. ^ «Liebste Lady Manuela, wie gut, wie blilhe^ Sie heute aussehen! Sagen Sie selbst, Mylord. wiirv' man annehmen, dass dieses Kind gestern den g""^,' Abilld hindurch unausgesetzt getanzt hat? Ach, "" beneidenswert eK doch ist, erst siebenzehu Frühlinge i" zählen!" ° Und Madame von Waloau machte Miene, t><" junge Mädchen zu küssen, doch Manuela, die ^ schminkten Wangen, die roth gefärbten Lippen seh"'' wich unwillkürlich zurück. „Wie," lachte Madame von Waloau gezniMt' auf. „Sie wollen mich nicht küssen, Sie stolzes klei'^ Mädchen? O, wir werden doch noch die besten FreU"^ werden, schon um Ihrer Mutter nullen!" ,^ „Um meiner Muller willen? Haben Sie nie» Mutter gekannt?" „Sehr genau! Ich kann sagen, dass ich ihtt >^ timste Freundin gewesen bin, und Sie sind ihr sehr ähnlich, im Gesicht, in der Stimme, im ^v^ ' Ich würde Sie gewiss ohnehin gern gehabt li^ ' aber da Sie Ihrer Mutler so sprechend ahnlich s^ so ist e« die wärmste Sympathie sür Sie, welche '"'" unwiderstehlich zu Ihnen hinzieht!" . ^ Und mit unnachahmlicher Grazie »ahm die !^ ^ Intrigantin dcn Arm des jungen Mädchens, un« 1 an den Frühstückslisch beide mit wachsender Sorge beobachtete. W^s I^ .g diese Frau im Schilde? Der Blick, der ihn traf, " sie sich neben Manuela iu die Polster eines »"" ^albacher Zeitung Nr. 178 1447 7. August 1885. N ä" Feueiwchrzwecken. endlich den Militär-^ anen^re,.,en in Pirnitz, Kunewald und T.onbek "N'elswh.muen von je 50 fl, zu spenden geruht. br..^ ^°"' Vundesschießen in Inns- lck!^ ^ - ^^sleru um l 1 Uhr wurde das Bundes. lenN < '" I""sbluck feierlich eröffnet. Arthur Wol- bal "'psü"g die Ehrengäste, darunter den Statt. knn» ' ^' liandeshauptmanu und den Corpscomman- °^'! wuchert. Zahlreiche Schlitze» ans dem Inland «>° Ausland und viele Zuschauer wohnten der Eröffnung ' Ver Landeshauptmann Napp gab den ersten Schuss ".woraus unter Kauonendonner und den Klängen der ««' erhymne das Schießen begann, Trotz des NegM' Di- m ^'"" ^^ Schießplatz einen prächtigen Anblick, e Vethelligulig a» dem Schießen ist ä'nherst lebhaft, o! c^'^"'^ ^^"l?e Delenv aus Düsseldorf und der "ki>chühenmeisler Neapels sind hier eingetroffen. . ^(Filns Menfchen vom Blitze erschla-Ell> l -^ H'llenluaben. die in der Nähe von Ogulin ^°ie hüteten, wurde» vergangenen Sonntag vom strü-,^""" lttegen im Freien ereilt nnd drückten sich nnter liei" ^^knschirm, während der sechste zu den Schafen ^'- «aum entfernte sich dieser, als der Blitz in den "egenschirm einschlug und alle fiinf Knaben tildtete. m.,, "7 (^lerztliche Slu dienrc i fe,) Nach einer llymung der „Wiener Abendpost" reist der Che-''"" Dr. W. Hildwein, welcher schon im Jahre tllll? !""" E'genschaft als Mitglied des ,.üsterrei< ^'icyen Hilfscomitö" in Böhmen Gelegenheit hatte, die unt l? ^" sludieren. da er fich nahezu zwei Monate Hl? .^leratranken bewezte. in Begleitung eineS j>,ugen ztes ,n wenigen Tagen nach Spanien, um dort wei, ". namentlich milrostopische Versuche anzustellen. . ^ (Wieder ein Opfer der Spielhölle »""tonte Carlo) In Nizza machte am vorigen ""'tag Prinz Michael Alexander Gagarin einen Mmordverfuch. Der Prinz ist «7 Jahre alt. Er >ay ein Vermögen von mch, als drei Millionen Rubel, derl ^ "^ beinahe bis zum letzten Sou im Spiele di/3"' ^ ^" bm letzten Tagen wendete er sich an ein ,, "'lustration der Spielbank in Monte Carlo um «e Unterstützung, damit er die Rückreise nach St. Peters-'"« antreten könne. Allein seinem Wunsche scheint nicht "IProchcn worden zu sein. und so beschloss der alte. er l ^ ^ gebrechliche Mann. sich zu erschießen. Da liin ^ bloß verwundete, versuchte er sich auf die Straße ^°Ms<"rzen. Durch starken Blutverlust geschwächt, ob!. . ^" ^'"^ Kräfte, und er brach am Fenster inmcichti, zusammen. Er wurde, lebensgefährlich verendet. <„ das Spital gebracht, c ^ (Der Uebel größtes.) Der Besucher eines ^Plenten Aussichtspunktes hatte in das daselbst aufwende Fremdenbuch die Verse eingetragen: Das ^ebcn ist der Mter höchstes nicht, Der Uebel größtes aber sind dir Schnlden. Da schrieb ein anderer darunter: Die Schulden sind der Uebel »röhles nicht. Das größte Uebel ist die Zahlmiaspflicht. ein m^" auch diese Worte faudeu ihren Kritiker, denn "achster schrieb: Auch diese ist der Uebel größtes nicht, ^enn übler «st noch der dnran. "Uer zahlen soll und nicht bezahlen lann. "azu bemerkte ein Vierter: Du irrst dich. Freund, nicht schlecht, "vu lennst des Uelicns Noth nicht recht: Den Schuldner flimmern Schulden nicht, Er lacht dem Olänli'ger ins Gesicht, vlm schlimmsten geht eö diesem oft, Weil er ninsonsl ans ^alilnng hofft. — (Große Hitze.) In den Nordwest-Staaten Nordamerikas hat in letzter Zeit intensive Hitze geherrscht; an manche» Orten stieg das Quecksilber über 100 Grad Fahrenheit In Chicago wurden 102 Grad verzeichnet. Es ereigneten sich mehrere Todesfälle infolge von Sonnenstich. — (Ein furchtbarer Wirbel stürm) deckte am Montag in Philadelphia 00l) Hänfer ab und ver» Wilstete viele derselben. Zwölf Personen blieben todt. über hundert sind mehr oder weniger schwer verletzt. — (Bei der Hitze) Sie: „Sag', Geliebter, bist du mir nicht mehr gut? Du betrachtest mich mit so kalten Blicken? — Er: „Ist dir das nicht an« genehm — bei der Hitze?" Local- und Prouillzial-Mchrichten. — (Reichsrathswahl.) Bei der gestern vorgenommenen Wahl eines Neichsraths.Abgeordneten für die oberlrainischen Landgemeinden wurde Se. Durch» taucht Fürst Ernst W i u d isch ° G ra eh nahezu einstimmig gewählt. Von 191! abgegebenen Stimmen erhielt nämlich Se Durchlaucht Fiirst W ind i sch. G ra r h 19 l. Dr. Ritter v. B le iwe i S ° Trsten i ö ki 2 Stimmen, — (A ch t h u n d e r t j ä h r i g e s I u b i l ä u m ) Die Pfarre St. Veit ob Laibach wird im kommenden Monate das 800jährige Jubiläum ihres Bestehens in feier< licher Weise begehen. — (Uuiversität 8 - Stipendic n.) Im nächsten Studienjahre 1885/80 werde» au den Universitäten zu Wien, Budapest und Czernowitz je zwei. dann an jenen zu Graz und Agram je eines der filr dürstige und wiirdige Hörer der vier Facultäten gestifteten Franz-Iofef'Elifabelh.Gold.Stipendien im Iahresansmaße von 300 sl, in Gold zur Verleihung kommen. Bewerber um eines dieser Stipendien huben ihr eigenhändig geschriebenes, an Se. Mujestät den Kaiser gerichtetes Gesuch bis längstens 31. August 1885 bei der Direction der kaiser-lichen Privat» und Familienfonds in Wien (Hofburg) einzureicheu. Näheres ist aus dem Amtsblatte der heutigen Nummer ersichtlich. — (Das Chamotte - Pslaster) Wir erhalten folgende Zuschrift: Das Chamotte-Psiaster wurde bisher in keiner Beziehung von irgend einer anderen Pslaster-gattung übertroff.'n; die Art jedoch, wie felbes am Congless-Platze in Laibach gelegt wird, d. i. mit den Stoßfugen parallel^ zu den Bordsteinen, entspricht nicht den in Prag gemachten Erfahrungen. Durch die parallele Lage mit den Borden schneiden die Fugeulinien die gewöhnlich nicht parallelen und geraden Häuserstuchten unter sehr kleinen, ungleichen Winkeln und verursachen einen schwierigen, unhübscheu Anschluss; anßerdem ist es absolut unmöglich, die langgestreckten Linien ganz gerade zu halten. Uebrigens ermüden und beirren dieselben das Auge aus das empfindlichste. Es empfiehlt sich debhalb aus ästhetischen und praktischen Rücksichten die diagonale Lage der Pflastelplalten. Wie selbe bei den Prager Neupflasterungen ohne Ausnahme angewendet wird. Weiters wären auch anstatt der Cemenlborten wirkliche grob' körnige Leisten st e i n e z» empfehlen, denn es bewährt sich der CementgusS in hiesigem Klima als Pflasterstein nicht, wie kariiber mehrere Neubauten in Laibach den Beweis liefern. — (Militärisches) Das Infanterieregiment Alexander III. Kaiser von Rnssland Nr. 6l ist gestern früh 4 Uhr von Trieft zur Waffenlibu.lg nach Adelsberg abmarfchiert. — (Vorsichtsmaßregeln gegen die Cholera.) Das k. k. Ministerium des Innern hat an die Landesstellen einen Erlass gerichtet, worin diesen auf« getragen wird. mit Rücksicht auf das Auftreten der Eho« lcra in Spanien die im Vorjahre angeordneten Maß« regeln wieder in Kraft treten zu lassen. Insbesondere wird mit Rücksicht anf den Umstand, dass in Marseille befindliche Geschäftsleute und Arbeiter aus Oesterreich diese Stadt verlassen und in die Heimat zurückkehren werden, angeordnet, dass die Passagiere aus Spanien und Südfrankreich einer besonderen Ueberwachung unterzogen werden sollen. Es sind daher alle Hoteliers, Oasthof und Herbcrgbesitzer verpflichtet, von der Ankunft eines folchen Passagiers die Ortspolizei unverzüglich zu verständigen, damit ditse durch einen zu bestellenden Arzt dessen Gesundheitszustand untersuchen und ihn auch durch mehrere Tage beobachten lasje, Falls sich bedenkliche Krankheitbsymptome zeigen sollten, ist sofort die nöthige Isolierung zu veranlassen, und sind die anderen vorgeschriebenen Vorsichtsmaßregeln zu beachten. Anßerdem wurde die Beiordnung inbetreff der Assanierung der Städte und der Abstellung von sanitären Gebrechen neuerlich in Erinnerung gebracht — (Georg Freiherr vonVega.) Aus Obertrain erhalten wir folgende Zuschrift: Ueber Freiherrn von Vega circullerte in den ersten Decennien unferes Jahrhunderts in Wien das Gerilcht. derselbe sei von einem Müller aus Rache ermordet worden, weil infolge Vegas Berechnungen alte, unrichtige Müllermaßeln abgeschafft und dafiir neue, kleinere augeordnet wurden. Dieses Gerilcht behauptete sich ganz sest. In Nr. 173 der „Laibacher Zeituug" beruft sich ein Correspondent auf die „Vaterländischen Blätter" vom 9 März 1811. in welchen die Nachricht, Vega sei ermordet worden, als ein Märchen bezeichnet wurde. Allein die Angabe des Dr. Wretschko dürfte auf Wahrheit beruhen, da ja erst im Jahre 1811. also nach dem 9. Miirz 1811. der Mörder Vegas eruiert wurde. Um in diefe noch dunkle. Affaire etwas mehr Licht zu bringen, wäre es der Mühe wert. beim t. k, Wiener Landesgerichte anzufragen, ob jemand ob des Mordes an Vega festgenommen, eventuell verurtheilt wurde. — Es wäre wünschenswert, dass unserem Landsmanne, der seinerzeit als der größte euro« päische Mathematiker galt und bis heute unübertroffen dasteht, ein würdiges Denkmal errichtet würde. — (Manöver und Landes-AuLstelluna, in Kärnten) Zu Anfang des kommenden Monats werden große Manöver des dritten Corps in Unter» tarnten stattfinden. Zu denselben treffen Feldmarschall Erzherzog Albrecht und General-Artillerie Inlvector Erzherzog Wilhelm in Klagenfurt am 8. September ein und werden bis zum 11. September dort verweilen. Auch Se. Majestät der Kaiser wird, und zwar. wie man hofft, in Begleitung des Kronprinzen, in denselben Tagen nach Kärnten kommen und in der landschaftlichen Burg zu Klagenfurt residieren. — Vorgestern ist das General - Preisgericht der Landes < Ausstellung zusammengetreten, zu dessen Obmann nach dem vom Handelsministerium für Ausstellungen erlassenen Etatut Herr Kammer-Priisident Karl Ritter von Hillinger vom Landes Präsidenten ernannt worden ist. Als Ob« mann'Stelluertreter fungiert der Reicheraths.Ubgeocdnete Leopold Ritter von Moro, zum General-Referenten sloft n'edersinlen ließ, machte ihn wie im Schüttelst, '^» ins tiefste Herz erbeben. Es war ein Blick. Lüw«3,« 'd 5 ?b'ä damit beschäftigt gewesrn. dem Thun »edränl! " d" Frau. welche sich ihm als Vast ans. ei„°" 31,' ""^"lpilren. dass er seiner Tochter kaum '' ^l,ck geschenkt halte. bare»^ - ^" """ ausnehmend schweigsam; in nff^n» und „, ""?en versunken saß sie da. Ja. sie träumte, 'hrer ^'?l ^ ^'"l ^aire wav es, dessen Bild Wi>ll-v« ^. ?°rschweble wie ein lmchtenw Stern am "ernachtshimmel. halte'n^" " ausgesehen, wie edel er gesprochen W°iea/,. ,7 b""e wähnen können, der Erbin vo„ "ach m, """"'d'a zu sein. — er — den zu erringe,, slol. se «"."^ Dafürhallen eine Königstochter hätte m,, wnnen? ""'t Zufriedenheit «nd Glück erfüllte sie der Ge- danke, ihm alles geben zu können, was sie selbst besah, und so in jeder Hinsicht die gute Fee seines Lebens zu werden. Madame von Waldau. selbst plaudernd, richtete wiederholt Fragen au das jimge Mädchen, ohne dass diese auch nur darauf geachtet hätte. Elst als Madame von Waldau zum dritlemnale eine Frage wiederholte, hob sie den Blick empor und stammelte eine verwirrte Antwort. Ein triumphieren-der Blick aus den Auge» der listigen Intliguanlin traf den Lord, und ungeduldig erhob er sich von seinem Sessel, indem er, zu seiner Tochter gewendet, sprach: „Manuela, ich habe mit dir zu reden; willst du so freundlich sein, mich zu begleiten?" „Mit mir zu reden, Papa?" wiederholte Manuela, indnn sie zum erstenmal in ihvcm Leben eine gewisse unerklärliche Scheu empfand. „Ja!" entgegnete der Üord, ihr den Arm bietend, während er finsterer d»einsah, als sie es je an ihm bemerkt hatte. „Madume von Waldan wird schon Mittel und Wege finden, sich eine Weile allein zu unterhalten," wandle er sich wie entschuldigend gegen diese. „Wagen und Pferde stehen zu Ihrer Ver« siigung." Und die Thür öffnend, verließ er mit feiner Tochter das Zimmer. Madame von Waldau blckte beiden höhnisch nach. „Wagen und Pfe>de stehen zu meiner Verfügung," mlnmelle sie, „aber mit der stolzen Tochln so« ich nicht iu Berührung kommen! O, welche Charakter« ähnlichkeit sie mit der Mutter hat, und wahrlich, nichts kann mich lebhafter an all die Beleidigungen und Demüthigungen erinnern, welche jene mir zugefügt!" DaS Arbeitszimmer Lord Roseqgs war im Erd-gefchofs gelegen und ein wohnlicher, heller Raum; der Baron führte seine Tochter an einen Fauteui!, und sie sank auf denselben nieder, als sei sie froh, der Anstrengung des Stehen« überhoben zu sei». Furcht war eine Schwäche, welche das junge Mädchen bisher niemals empfunden hatte. Heute aber zitterte sie, und zwar »ach echter Frauenart weit mehr für den Geliebten als für sich selbst. „Manuela." hob der Baron nach einer kurzen Pause des Schweigens an, „Sir Emil hat gestern um dich angehalten?" Manuela blickte überrascht empor. Nichls lag im gegenwärtigen Moment ihrem Sinn ferner, als der Gedanke an ihres Vetters Werbung. „Sir Emil — ach ja, Papa!" wiederholte sie, lief aufathmend. „Ich hatte es vollständig vergessen!" „Hm, sehr schmeichelhaft für Sir Emil. Ich brauche darauf hin wohl kaum die Frage zu stellen, ob du ihn abgcwiefen hast?" „Gewiss that ich das!" entgegnete Manuela mit neu erwachtem Muthe. „Die gegenseitige Erklärung endete fogar mit einem heftigen Streite. I4 '"s" ihm Worle. welche besser m.ausaesprochen aeblleven wären, denn er wird die Beleidiaumi. welche 'ch 'hm „ach seiner Meinung damit zufügte, memals vergeben oder ^erglsftn^ ^^ war fahler und bestürzter geworden, je weiter sie sprach. (Fortsetzung folgt.) Lalbacher Zeitung Nr. 178 ^48 7. August 1885. wurde Handelskammer - Secretär Leudegar Ca naval gewählt. Dem Preisgerichte stehen an Preisen zur Verfügung: 80 silberne und 80 bronzene Staats-Medaillen, 100 silberne und 100 bronzene Ausslellnngs.Medaillen. ferner AnerkennnngS - Diplome und Geldpreise. Dem Range nach reihen sich die Preise, worauf hier ganz besonders aufmerksam gemacht werden mag, in folgender Weise: I.) silberner StaatNpreis; 2,) bronzener Staats» preis; 3.) silberne Ansslellungs Medaille; 4.) bronzene Ausstellung« ° Medaille; 5,) Vlnelleunnngs < Diplonu ; li.) Geldpreise. — Sonntag, den 23. d. M,, findet in Klagenfult eine Versammlung der Delegierten verschiedener Fremdenverkehlö- unk Verschlwernngs - Vereine statt, au die sich Aukflilge zum Würther«See sowie die Besichtigung der Landrs-Anöslellung und der Klagen» furter Museen knilpfeu sollen. Auf dem Programm der Versammlung steht der Bericht iiber die Ausfilhrung über die Beschlüsse des letzten Dclegierlen'ages in Gruz, die Berathung des Statuts für den Verband der Frem« denverkshrs,ch Gautier würden die Klyptomai'ne in dem Momente ent stehen, in welchem die in den Schwämmen enthaltene» Alliuminoide unter dem Einfluss von Bacterien sich zu zersetzen anfangen; insbesondere in dem reichen Gehalt an Stickstoffen, der die Pilze auszeichnet und in ähn lichen Werten nur noch in animalischen Substanzen vor kommt, wäre die Erklärung für die Heftigkeit vo» Ver< glfwngserscheinungen in gewissen, noch nicht näher bestimmten Fällen zu suchen. Jedenfalls lässt die Ent deckung der Herren Noux und Houdc darüber keine» Zweifel, dass auch die besten Schwämme gefährlich werden können, wenn sie das Stadium der Frische überschritten haben. — (Der Einsiedler von Medvedgrad.) Wie gemeldet wird. ist der Mann, der den eigenthümlichen EutschlusS gefasst hat, ans der Burgruine Med« vedgrad ein Einsiedlerleben zu sühren. mit dem an« dem Ngramer Franciscanerlloster vor kurzem anSgetreteuen ssrater Ignatiu» (Karl Pello) identisch Pelko war bereits 20 Jahre im Kloster, wo er sich durch seinen Fleiß und sein williges und dienstgesälliges Benehmen die Zufriedenheit feiner Vorgesetzten erwarb. Auch Im Kloster zeigte Pelko einen Hang zu mystischen Dingen, baute sich kleine Altäre und beklebte sie mit Heiligenbildern. Nach dem jüngst erfolgten Tode des Paters Peter Pichler, zu dessen Bedienung Pelko zugetheilt war, wurde er plötzlich schwermüthig uud hatte keinen Hall mehr im Kloster. Gegen Ende des vergangenen Mo nates trat er plötzlich vor den Guardian mit der Erklärung, das Klosterleben freue ihn nicht mehr, er wolle folt. Am selben Tage verließ er das Kloster, ohne sich von den Ordensbrüdern zu verabschieden, uud gieug ins Gebirge, um sein Einsiedlerleben zu beginnen. Im Ge l'irge hat mcm ihn letzter Tage nicht gesehen, weöhalb die allgemein verbreitete Vermuthung. Pelko habe sich verirrt und sei verunglückt. Glauben findet. — (Die k. t. Pi onnier-Cadet ten schule zu Ha in bürg bei Wien) nimmt, wie alljährlich, so auch heuer wieder mit Beginn des nächsten Studienjahres, anfangs September d. 1. 40 Studierende der Eiliil» Neal- und Gymnasialschulcn auf, welche min-drstens die fünfte Classe befriedigend absolvierten. Auf nahmsgesuche sind, wie uns vom Schulcommando mitgetheilt Wird, bis längstens 20 August 1885) an das Schulcommando zu fenden. Anfragen, worin angegeben Wird. welche Vorstudien der Bewerber hinter sich hat. beantwortet das Schulcommando sofort. — (Frequenz der Curorte.) Dle letzten Curlisten weisen folgende Frequenz auf: Nussee 3835. NranzenSbad 6416, Gleichender« 3467, Gmunde« 5)398. H? 822 Ischl 7245 Karlsbad 20502. Krapina. Teplitz 1195 Lipik 74,. Marienbad 9712, Neuhau« 7.l0. Norderney 4873. Pörtschach 943. Nömelbad 730, Tiefer «20. Velden 694. Wildbad Gastein 2889 Per- Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Bad Gasten», 6. August. Gastei» legt die letz!.' Hand au die Volbereitungen für dm Empfang dc» Majestäten m>d bietet im Festschmucke ein doppelt ein. ladendes Bild. Ueberall begegnet man dem regste» Wetteifer, die glänzendste S>>ile hervorzukehren. Z,vi> schen Hof-Gastein und Wildbad. Gasteiil sind vier Tliumphpsoiten errichtet, deren Inneres mit eine, schwarz'gell'cn Kvone geschmückt ist. Ueberall wehen schwarz-gelbe, blau-weiße nnd voll) weiße Fahüen, aus dem Vadschlosse — die Wohnung des deutschen Kaisers — auch eine schwarz-weiße. Das Badschloss, dal Holel „Stranbinger" und die anderen Hotels sind aus das malerischeste nnd geschmackvollste decmiert. Gastcin, 6. Unlust. Der SlraulnnMplah mal schon 2 Stunden vor Auluüft der Majestäten mil einer dichten Menschennlenge «.rsiillt; die ssenerwehr und die Bergknappen bildeten Spalie,; fast aUe Oester-reicher trugen kleine AmMelS aus lchwa»Mib''n Stroh blumen im Klwftfloche, viele Deutsche Kurnblumen-boliqnets; alle Fenster der Hotels und des Vade-schlossrs waren dicht befcht. AUe Dignitäse e» schienen im Frack, uur der Statthaller Thu» trug die Gala» uniform. Am Hotrleingange envavtrle der Cardinal Fürstenberg Ihre Majestäten, welche Punkt « Uhr unter enthusiastischen Hochrufen der dichtgedrängten Menge mittest Wagen rinlrafen. Drr Kaiser trug dk preußische Uniform, die Kaiserin ei» einfaches Neise-lleid. Der deutsche Kaiser erwartete die Majestäten am Eingänge des Äadrschlossts. Kaiser Wilhelm, welcher die österreichische Uniform lvug, küfsle der Kaiserin die Hand, liissle den Kaiser dreimal und drückte in herzlichsten Worten die Freude des Wicd«, sehen« aus. Hierauf begaben sich Ihie Majchä»e,! in die Wohnung des deutschen Kaisers, woselbst sie 17 Minuten ver blieben. Graz, 6. August. Als Landekausschuss'Depntaüon begeben sich zum Leichenbegängnis der Gräfin von Meran der Landeshauptmann Eras Wurmbrand, Graf Atlems und Baron Berg. Vom Ioanneum weht die Trauerfahne. — Durch Hagel wurdr» b,i Ehrenhausen und Kainach Obst und F^ldfriichte total vernichtet. Der Schaden ist sehr bedeutend. Die Reben sind fill Jahre hinaus beschädigt. Innsbruck, 6. NnMt. Oberschützenmeister Emerich Mayer hat unter den Laibaches Schützen heule früh um 9 Uhr den ersten Vecher erschossen; nachmillagi schoss derselbe auf der Kreis'ingscheibc in drei Schuss 17, 20 nnd 20 Ringe. Ein Vest ist ihm gewiss. Große Freude unter den Lainacher Schlitzen. Agram, 6. August. ZumÄiisgermeisw' von Agram wurde heute Hofialh Nikolaus Badovinac, ge wesener Finanzrath und Chef der inneren Verwaltung von Bosnien, gewählt. Badovinac gehört keiner Partei an; er schloss sich im Landtage den Wilden an. Petersburg, 6, August. Das Kaiserpaar ist gestern in Wilmanstrand angelangt und begab sich in das Lager. Die sinnischen Truppen emftfiengen das Kaiserpaar allenthalben enthusiastisch. Marseille. 0. August. Von gestern 5 Uhr bis zur selben Stunde des heutigen Tages wurden bei dem Civilstandsregister 35 Todesfälle infolge von Cholera zur Anmeldung gebracht. Saatcnstauds- und Ernleln'richt des l. l. Aclerbauministeriums nach dem Stande zu Ende Juli 1885. Die Witternngsverhältnisse ware» in der zweiten Halste des Monates Juli in den verschiedeneu lUegeuden der diesseitigen Neichshälsle sehr nugleich. Während aus den Alpeuländern Tirol, Sleiermarl, Kärnten nnd Krnin über anhaltende Trockenheit gellagt wird, welche sasi nlle» Culturen, insbesoll^ dere den Wirseu, Klee- nnd Maisfelderu nnd selbst auch den Obstbäniuen uud Reben z>»u Nachtheile gerelchle, und au manchen Orten Südtirols cS ge>adezu au drin nöthigen Nasser für dm Haus^ uud Viehbedars zu Nlangeln begann, liessen anS Oalizieu, Schlrsiru uud der Aulowiua säst ulicrnuslimillcude Wl'lduulinl über auhnltcude NcaensäNe vor, als dnru uiiss» liche Folssc riuc nllsscineiue Stockuug drr im voNeu ^uge be« siudlicheu (irule^ Arbeiten uud das Auöwnchseu der lchou gc schuillcueu uud noch aus dem Frlde bcsiudlichcn Halmfrüchtl» l'sf>n der Neizr» die liesriedMudsle, uämlich e!ue mittel-N,ule ElUte- der lliocz^ru nab im allqemeium eiu qualitativ Nutes, quantitativ aber viel schwächeres ElMbuis alö der Wciieu-be> der irrste wird die Erute als eiue sehr uugleiche — zwischeii a,u>, ulillelmäßiss uud schlecht schwauteud ~ bezeichnet. Der Schuiü des Irühhaserö ist iu deu Läuderu der mittleren >jone bereits iu Aua.risf sseuommeu worden, uud ma» verspricht" sich vuu dieser Frucht im nllgemeiueu ein aunäherud Ulittelautes Erlrügnis, T»ic Nnpsernte ist nach deu vorlienendeu Meldnu-m Durchschnitte als eiue miltelmäsn'qe zu be^eichuen Der Ilmlnuch der Stopprlscldrv und die A»lnat der Stupvelsrü.hte hat vielfach bereits stattqesuude» ; aus deu oberwähuten Alpe»' ländern lieben mehrsache «Insseu vor über das schlechte «lus. leiineu der Saal insolae der Trockenheit. ' ^ Die Aussichten sür die zweite Wiesen- und «leemahd sind uualeich, In Tirol, wo die Grummetscchsuua schon im 'iuae und theüweise beendet ist, wird deren Ettrnqms als rin mü". leres liezeichuel; in den meisten übrigen Alftenländsrn welche onrch Trosleuheit zu leide» halte», sind die Aussichten' sür die Gl'UMlnelsechsulia. wenig, ersreulich, und es wird dortselbst in mehreren Gegenden der Eintritt einer Futternoth besorgt. In den linderen Ländern der Reichshälfte sind die Erwartuüste» sür die zweite Wiesen« und Kleemaht» verschieden, je nach be» Menge der eingetretenen Niederschlage! im allssemeine» ^ spricht »nan sick jedoch von den» zweiten Schnitte ein bessere» ^rliil iuis als vom ersten. Die Hackfrüchte habe» sich dort, wo dem Boden lang en^ behrte Feuchtiqleit zutheil wurde, im allgemeinen gut erho» uud zeigen eiuen wesentlich gebesserten Stand, nur bei dcn >iartosselu luird vielfach iiber cine unbefriedigende Kuolle»' eutwicllnug geklagt, Mais steht fast überall gut. Die Aussichten aus die Obsternte sind iu den meisten Ot' genden herabaemindert worden, nachdem das Abfallen de> ssrucht noch immer andauerte; tin allgemeine» dürslen ÄeP!^ llüd Birneu noch immer gute, Zwelschlen jedoch eine mi»dcn Ernte geben. Die Weintrauben sind iu MedelMerreich »N^ Steinmarf schon bis znr vollen Veereugröße entwickelte >^ Südlirol hat bereits die Versendung von Frühlranben ^' gönnen. Die nn die Weinlese geluüpsten Eriuartuuge» sind ii^ nllgemeiueu »och immer günstige, wenngleich in mehrere» O^ bieten der mittleren Zoue schädliche Dürre und theilweise slal' seres Austreten der 1'«r<»m,,^»nru zu Klage» Aulass gäbe». . Der Hopsen litt i» mehreren legende» Böhmens du>^ eingetretene kältere Temperatur, welche die Do!deueulw!cllu»l! beinträchtigle, während über dessen Stand ans anderen i!li!>' dern volllommen günstige Berichte vorliegen und z Ä->" Steiennarl' der nugeiuöhulich starte Doldeuausah beim Sp<" hopsen besonders gelobt wird. Laibach, 5 Augnst. Aus dem wüigeu M.nlle l»'^ ers.hicueu! 1^ Wage» >uit lÄetreid«-, "< Wage» mit Heu "" Stroh und 16 Wageu n«it Holz. Durchschnitts-Prelle, Mlt,. Ml,,.- Msl.. «M-Njli, si, lr, n' ll. N^I»' Welzf» l'r,^ssl.'l!! li 5l) ? 5U, Nutte» Pr, ssllo .-85-'!'' Kovn ^ 4 8? 5 !>« Eier pr, Sliick . . - 2 " "" Oslsl, .. 423 b ?! Milch pr.Uitrr , 8'^ haser . 3 25 ^l 22 Nindslellch pr.Mo 64 ' ^ hall'srilcht . —^— 6 28, Kalbfleisch ^ - 54 ' "" helds» ^ 4 8? b,5i:i,Schwe!neslr!lch ^ - 66 ^^ Hirse ^ 585 5«0,Schöpscüsllisch ^ -36^^ Kuluruz „ 5 40 b 40^ Hähndsl pv Nlu»< — 28 " Eldiips,! 100 Kilo 3-----------Taube» , - 17 ^ ^ Linsen ftr .^ekiull», 8---------- Heu 100 ssilo . I «9 "" Erbsen . 8 ^Strol, « . . I 6ft ^ l^isoll-n , «50 >Holz, lilnlcs, pl, ^^ Niüdsschmnlz ^ll,' 94 - Nlastc» 7 50-" Kchwein,'sch,n<,Iz „ ^82- welchc«!. „ 5 20^-^ '-'psss. fnsch ^, 54-..... Wm>, n>l!i,! Gafthos Kaiser von Oesterreich Mayer. Juris!! Krall """ Michel. Sludeule». Wien, - Schliß, Student. Lees. .,, Gafthof Sternwarte. Montauelli. Beamter, s Familie. T^' — Basqum-, Privat, s. Frau, Seiseuberg. — Kova«', Lehl"' Sittich, Verstorbene. D e n 4, A u a u st, Matthäus Slerl. Ha us besitz er, b2 ii' Zieaelstrafte 9,'r. 8, Lungeuluberculose. ,,. ^eu5> August, Franeisea Nuftersel. EigarrenfabN, A,beilerin, 17 I, Stadtwaldftrasze Nr, :5. LungentubercM - Ulsula ^.ustar. Arbeiterin. 2ti I. Kuhthal Nr, 8. Ll'M" lllberenlose. ^ Meteorologische Beobachtungen in Laibach> ff I^ Z. " . 3sH 7Ü.Mg 737.48 16.7 NO. schwach heiter ^M «. 2 ^ N, 7.W.55 26,9 O. mnhig fast heiter 0.M 9 . Ab. 73ti.1!i 21.7 windstill heiter « Schlvacher Morgennebel, herrlicher Tag, heiter, lei^W Gewölle längs der Alpen. DaS TageSmittel der Wärme 2»M um 2,0" über dem Normale. ^ Verantwortlicher Redacteur: I. Naglii.^ ^-? Nein seidene Stoffe 75 kr. per Meter > sowie il fl. 1.05 und sl. l.M bis 5.90 (farbig, gestreif" "^ carrierte Dessins) versendet in einzelnen Robe» und tt^A,, Stücken zollfrei ins Haus das Seiden»Fabril^Depot von O» A,z, nebcrg (tonigl. Hoslieferant) in IUrich. Muster umsseh" Briefe nach der Schweiz losten 10 lr. (156) 9-^- Eingesendet. ,^, B ü ch e r zn bedeutend h era l» g eseh < en Preise» M die vortheilhast bekannte, in Wien nnd in der Provinz s'". ,z,., «s. l«Wcr '^ >,/ > ,^')'^' ^'"" " ^° "n "o »0 "°", 'lschelne . per St. 43 - 45- oest^"^.""""^' l» »«frei , 1U89° 10» i« ' °"' «otenrenle. ft, ersrei , »»5». 99 «5 O^??,"H"°"talcn , , 9820 9860 ?°>!.'l»eg,°i!o,e 4«/^ ,(>« ft , ,20 i? ill» «„ ungarijch^......,N» ül< 104 »5 Andere öfsentl. Nnlehen. Dl'NlN! «eg-Vose 5."/» I0U ft, . Il«'2c> IIS ?s. dt^', ?l»le>bc ik?«, steu«srei . 104-50 — — Anlehe» d, «^ladtgcmeinb^ Wien 103-50 10380 Aulehen d, Stabl^cmeinde Wien (Silbn und Gold) .... —-— — — Piämien.Anl.d. Stadtgcm.Wlei, 128 25 12« 50 Pfandbriefe oik 100 ft,) Vobencl, aUg,öslevl-.< >//^,Gott, 12/,«/» 101— — — Ocft.ung, Baill Verl. 5°/« . , 102 75 1/,«,<> , 101 8« I02IN blo. ,, 4 °/„ . . 00-10 eu-4U Nng, allg. Äodencrebtt'Nclienges. iu Pcft in 1.1839 verl.5 >/,°/° "275 103«0 Prioritäts Obligationen (für 100 st.) Klisabelh-Wellbahn l. Emission iib-10 1,5 üo stcrdiuande-Noldbahn in Silb. lllozlo 10785 ssrauz-Iosef.Äahn.....»3 —> l»!l 5l> Oalizische Karl - VubU,ig»ÄahN ! Lm. I88I 3U0 fl. S. < >/,"/» . I00'«0 101 — Oesterr. ^lorwestbahn .... 103»» 104 10 Si>:benbürgel......»» — »»'50 Oeld Ware Slnatöbahn 1, «Lmisfio» . . , 1»S5O1»?'»0 Slldbayn il ^!"/„...... 1b»-?5 154-85 ,, i^ s>«"...... 128 25 1Ü8 ?i Nng -galiz. Nahn..... 99'bS 99 90 Diverse iiose (per Slilck) ^vcdillose 100 fl...... 17775 I?6-2b lllary'Lose 40 fl...... 41— 42-— 4»/„ T>onaU'T)amps» Wallsl,'!N^'ose ^»» s>..... 2?s,0 28-,',» Windischgrätz.Loje 2u fi. . . . »8 ?5 3875 Äanl-Actien (per Stiil«) llnglo-Ocfterr. VanI !iU0 fi. . . »8-25 9« 75 «anlveiei», wiener, iW fi, . . iNll-75 101-— Bdncr..Ä»st., O^st.liaust.2. «u"/» 224- - 225 — Vrbt.-Anst. s, Hand. », G. i«uft. 2^50 282-8» ' bitbanl, Alla. Ung, 200 fi. . 2o« st. b»L— uuu — Hypolheienb,, ost, i!0» fi. »5°/° Narr Nctien von Transport» Nnternrhmungrn. (per Stück) Älbrechl-Nahn «0» ft, Silber . gz.— ««>— Alsölb-ssiüM'Vabn 2N« st- Silb. i«4ü0 185, — Ausslq Tcp, Eisenb, llM! ft. CM.----------------- Vöhm. Norddnl,» 15« fi, . . . —'—------- „ Westbahn 200 fi. , . .----------------- «uschtiehrabn «isb, 5NU fl, ,-Tirl'I,riI,E,l«?320«fl.S, 202,— 20» 50 fferdinaiids^Nordd, wao fi. CM. 232a x3«5 ssraM'Iosei Äah» 20« st, Cill,, 2li 2(1 xll ?u ssllnflirchc!!'Varcser!lis.2nust.O. —— — — Gal^ssarl ^l!dwi>^V.z(X»st, ÜM. »42 75 «48 2s> ^ra»-«ö,Il>cher E.-V. «ooss.ö.W, —-— . --. Kahlenberss-Cisenb, in« st. , . -—------- ttaschau-Oderb. Eisenb. »n<» ft.k. 149-75 15050 i.'cmbera-(5zcrnow.-Iassv Vilcn babN'Wesell. 2U0 8. W. . . »27 — 287-50 Lloyb, ost-una., Trieft 5U«»fl.CM. 55» — b«2 — Oesterr. Nordwestb. 200 fl. Silb. IS4 5n is« 50 dlo. (llt. «) «00 fl. Silber . i5»-5u i«u — Pran'Dnrcr Tisenb. I50fl. Gilb. —-— - — «ubol>Vahn 2N» st. Silber . . 185 75 18«---SicbcnbUrner Hiscnb. «<>0 st. . 183 50 184 — G»aa<>'!'N>!n!'abn »<»0 fl. », W. . 297 kr 2»8 — Gtlb W a« Vildbabn 2NN fl. Silber . . , 188-25 1»3?l» Si!d^lc'rdb,-.Verb..».zo0ft. 17>< 75 Nng.Westb sM und Stahl,-3nb. in Wien 100 fl, . —— _.„_ Eiscnbabnw.-kcib«. 1.8u«.«U°/<> — — ^,__ ,.bcmUb>". Papiers, u, V,.G, «<-. »5 «u 5n Ä'lontan'Oesellsch, öftenvalpinc »«-75 8? «ü Pr.iqer Eisen,Inb,'G«Gtü