Nr. l 8. Dienstag, 23. Jänner 1900. Jahrgang 119. Mtlllcher Zeitung. AilnnnltlatlonSpleiS: Mit Popliersfubu»«: „lliizjähr!« 3o li, halbjährig 15 ll. Im Comptoir: ganz I»yll» ^zz x, liall'jährin. li li, Wr die Zus»cll»»n inö haus nanzjüyrin 2 K, — Insettionögebür: ssür llein Inscra!l> bis zu 4 Zsilcn 50 k, «rößerc pcr Zeile '^ l>; boi öft^rcn Wlcbrcholungm per Zelle U d. Die 'üaibacher Zeitung» erscheint täglich, mit Uusnahme der Sonn> und Feiertage, Dl, Vldmlnlstrallon befind« sich l Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder in Gnaden enthebe, spreche Ich Ihnen für die Mir neuer- dmgs mit treubewährter patriotischer Hingebung ge- »' leisteten ausgezeichneten Dienste Meine vollste An- > erkennung und Meinen wärmsten Dank aus. . . Weiters gewähre ich Meinem Minister Dr. Kasimir » mitter von Chtydowski in Gnaden, unter > taxfreier Verleihung der Würde eines Geheimen Rathes > und Vorbehalt seiner Wiederverwendung im Staats« / N '^ "^ erbetene Enthebung vom Amte und finde! 3"ch bestimmt, den Geheimen Rath und Sectionschef Vr. Ferdmand Freiherrn von Blumfcld, den Geheimen Rath und Sectionschef Iofef Stummer, /den Geheimen Rath und Seclionschef Adolf Frei' /Zerrn von Iorkasch-Koch, den Sectionschef II ^'?"nz Stibral, den Sectionschef Dr. Ferdinand f" Mitter von Schrott und den Sectionschef Ritter "^".'t'ernd über ihr Anfuchen von der Leitung des ^i ^"dllumlnlsteriums, beziehungsweise des Ministeriums lf des Innern, des Finanz-, deS Handels-, des Justiz., -llwwle des Ministeriums für Cultus und Unterricht Gunter Anerkennung der geleisteten Dienste m Gnaden .zu entheben. ^/ , Zugleich verständige Ich Sie, oafs Ich den Geheimen Rath Dr. Ernst von Koerber zu Meinem «, Ministerpräsidenten für die im Reichsrathe vertretenen /A Königreiche und Länder ernannt habe. .j Wien am 18. Jänner 1900. . H Franz Joseph m. p. ^> Wittek m.p. gS? Lieber Dr. Ritter von ChI ^/ "nllfm Handslsnlinistcr, den Rath des Verwal- mgsgerichtshofes Karl Freiherrn von Giovanelli, a Meinem Ackerbauininister und den ordentlichen jrofessor an der Universität in Lemberg, Hofrath )r. Leonard Pintak, zu meinem Minister. Wien am 19. Jänner 1900. Franz Joseph m. p. Koerber m. p. Lieber Feldzeugmeister Graf Welfersheimb! ;ch bestätige Sie in dem Amte Meines Ministers für iandesvertheidigung. Wien am 19. Jänner 1900. Franz Joseph m. p. Koerber m. p. Lieber Dr. Ritter von Wittek! Ich bestätige Sie in dem Amte Meines Eisenbahnministers. Wien am 19. Jänner 1900. Franz Joseph m. p. Koerber m. p. Lieber Dr. Ritter von Bö hm! Ich ernenne Sie zu Meinem Finanzminister. Wien am 19. Jänner 1900. Franz Joseph m. p. Koerber m. p. Lieber Freiherr von Svens! Ich ernenne Sie zu Meinem Iustizminister. Wien am 19. Jänner 1900. ! Franz Joseph m. p. Koerber m. p. Lieber Dr. Ritter von Hartell Ich ernenne Sie zu Meinem Minister für Cultus und Unterricht. Wien am 19. Jänner 1900. Franz Joseph m. p. K o e r b e r in. p. Lieber Dr. Rezcl! Ich ernenne Sie zu Meinem Minister. Wien am 19. Jänner 1900. Franz Joseph m. p. , Koerber m.p. Lieber Freiherr von Call! Ich ernenne Sie zn Meinem Handelsminister. Wien am 19. Jänner 1900. > l Franz Joseph m. p. Koerber m.p. Lieber Freiherr von Giovanelli! Ich ernenne 3ie zu Meinen» Ackerbaummister. Wien am 19. Jänner 1900. Franz Joseph m. p. Koerber m. p. Lieber Dr. Piotak! Ich ernenne Sie zu Meinem Minister. Wie» am 19. Jänner 1900. Franz Joseph m. zi. Koerber ,u. p. Ser polnischen Ausgabe des ReichsglsetMatteS vom Iahrr iUlW owie das I. Stück der polnischen Ausgabe des Vieichsgeseh-'lattes vom Jahre 1900 ausgegeben und versende!. Nach dem Vmtsblatte zur «Wiener Ieitung» vom 20. und ZI. Jänner 1900 (Nr. 15 und 1«) wurde die welterverbreitung svlgender Presserzeugnisse verboten: Nr. 15 «Ostdeutsche Rundschau» vom 16. Jänner 1900 (Abendausgabe). Postkarte mit dem Text «Gruß vom Kriegsschauplätze», darunter ein caritiertes Bild drr Königin von England mit den Worten: «1'kee ^»«wu» <^ue««» auf dem Kriegspfade, Nr. 14 «Arbeiter.Zeitling» vom 111. Jänner 1900. Vier Postkarten mit obscönen Darstellungen. «Das goldene Buch der Ehe. Da« Geschlechtsleben des Menschen. Gründliche und vollständige Brlehrung über Wissens» werteste Verrichtungen und Uoigimge des Körpers, Fortpflan» zung, Beschaffenheit, Natur und ttranlheiten der Geschlechts» organe, sowie über dic sittliche Bedeutung und Wichtigkeit des Geschlechtslebens. Von T>r. C, Retau. Verlag der Fürstenwalder Buchhandlung von L. Waloau in Fürstenwalde a. d. Gftree». Nr. 2 «1^.» r«n»c-e 8I»ve» vom 13. Jänner 1900. Nr. 10 «Tiroler Tagolatt» vom 14. Jänner 1900. Nr. 2 «Obran» xvmöäölcä» vom 9. Jänner 1900. «Nov» poclökr«l6»kil e»l> lc^tocliviluil liiktorie pl^s-Nroxnü rvbelii v l^oäöbracleeti I. I'. 1899 »sp»«ll ^cldn N»upt> rolisl^nt», gedruckt von I. Stol^ in Prag, Selbstverlag. Nr. 394 .^L»llü 2^m>. vom 10. Jänner 1900. Nr. 3 «3an,0!it»lno8t» vom 10. Jänner 1900. Nr. 7 «öl»tico l-»na liclu» vom 13. Jänner 1900. Nr. b «?l2es,zll? Olnor» vom II. Jänner 1900. Nr. 4 «Der Freigeist» vom 13. Jänner 1900. Nr. 2 «Die Deutsche Warte» vom 13. Jänner 1900. Nr. 12 «II l>iuli orient«!», vom 14. Jänner 1900. Nr. 3 «3trii» vom 12. Jänner 1900. Nr. 11 «Ulo8 N»roäu. vom 15, Jänner 1900. Nr. 2 «Urv»t»k» Xruu». vom 13. Jänner 1900. <«^ ^" l. l. Ministerium des Innern hat unterm 1«. Jänner 1900, g. 132/M. I., der in Newyorl erscheinenden Zeitschrist ««ov/ 5lvot» auf Grund des g 2« des PresKgeseheS den Post. belnt für die im Meichsrathe vertretenen Königreiche und vänder entzogen. Nichtamtlicher Theil. Das Programm des neuen Cabinettes. Die «Wiener Abendpost, schreibt: Die durch das Vertrauen Seiner Majestät bo rufene neue Regierung erblickt ihre wichtigste politische Ausgabe m der einverständlichen Beilegung de« nationalen Streites, ihre culturelle und wirtschaftliche Mission m der Zusammenfassung aller Kräfte zum Gedeihen des Staates. Die nationalen Kämpfe, fchon an sich, besonders aber durch ihre lange Dauer so beklagenswert, haben die Geister zu einseitiger politischer Leidenschaftlichkeit gedrangt, die Energie des Volles, die auf zahlreichen Gebieten positive, segensreiche Arbeit hätte verrichten sollen, unterbunden, den socialen Verkehr geschädigt und selbst Interessen in den Hintergrund gedrängt, die allen Volksstämmen gemeinsam sind. Die Erkenntnis dieser schweren Schäden hat in allen ernsten Kreisen der Ueberzeugung Bahn gebrochen, dass es unerlässlich ist, den nationalen Kampf zu beendigen oder doch wesentlich zu mildern und unsrrc öffentlichen Einrichtungen vor weiteren Erschütterungen zu bewahren. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass sich in nationalen Fragen nur das zu behaupten vermag, was aus dem übereinstimmenden Willen der Betheiligten hervorgeht. Allseitige Mäßigung und eine durch die Elistenzbedingungen des Staates gebotene Opfcrwilligleit können einen redlichen Vergleich über die nationalen Streitpunkte ermöglichen. Die Regierung ist der Ansicht, es werde zur Aufhellung und Ent-wirrung der Verhältnisse viel beitragen, wenn die strittigen Fragen sofort auf das Gebiet prallischer Vor-schlüge geleitet werden. Die Regierung wird daher schon m den nächsten Tagen die betheiligten Parteien ' emladen. Vertrauensmänner zu einer Konferenz nach Wlen zu entsenden, denen sie unter eigener actwer Thelwlchms an w Vnachung rim Rnhe von comreien Laibacher Zeitung Nr. 18. 142 23. Jänner iM Vorschlägen zur Beilegung der bestehenden Gegensähe unterbreiten wird. Eine der ersten Aufgaben des dann einzuberufenden Rrichsrathes wird es sein, innerhalb seines Wirkungskreises auf Grund des Ergebnisses dieser Verhandlungen über die hier in Betracht kommenden Fragen Beschluss zu fassen. Mit der politischen Action des Ministeriums soll eine rege Initiative alls allen anderen Gebieten Hand in Hand gehen. Der nachdrücklichsten Fürsorge be« dürfen besonders die wirtschaftlichen Verhältnisse. Trotz aller in so reichem Maße gegebenen Voraussetzungen ist die Entwickelung unserer productive!, Thätigkeit arg gehemmt und leidet schwer unter den Folgen des nationalen Zwistes. In einem Augenblicke, wo die industrielle Weltconjunctur zu gesteigerter Arbeit und zur Vereinigung aller Kräfte drängt, sind diese bei uns gelähmt und gebunden durch den nationalen Kampf. Sie freizumachen und in den Dienst drr Wohlfahrt und des socialen Fortschrittes der Gesammtheit zu stellen, ist ein Gedanke, der das Herz jedes Vaterlandsfreundes erwärmen muss. Es gilt für unseren Staat einen Zeitraum der Erholung zu schaffen, der, von den Parteien mit kluger Mäßigung ausgenützt, den Uebergang zu besseren Tagen vorbereiten kann. Eine aufrichtige und ehrliche Politik der Verständigung, eine feste, unparteiische, vom rascheren Pulse der Zeit belebte Verwaltung und die Förderung aller auf die Hebung und Erweiterung der Production gerichteten Bestrebungen — das sind die Zielpunkte der neuen Regierung, und hiefür erhofft sie vertrauensvoll die Unterstützung aller Classen der Bevölkerung. Politische Ueberficht. Laibach, 22. Jänner. Das Executivcomite' des Clubs der deutsch -böhmischen Landtagsabgeordneten tritt am 25. d. M. nachmittags in Prag zu einer Berathung über die Frage der Beschickung der Ausgleichsconferenz zusammen. Die «Agence Ronmaine» meldet aus Bukarest: Da der Ministerpräsident und Minister des Innern Cantacuzene den Wunsch kundgab, vom Ministerium des Innern enthoben zu werden und nur das Präsidium ohne besonderes Portefeuille beizubehalten, hat der König am 21. d. M. einen Act unterzeichnet, durch welchen folgende Veränderungen im Ministerium vollzogen werden: Cantacuzene wird vom Ministerium des Innern enthoben und bleibt Ministerpräsident ohne Portefeuille; der bisherige Finanzminister General Mauo wird zum Minister des Innern, der bisherige Cultusminister Ioncscu zum Finanzminister, der bis< herige Minister für öffentliche Arbeiten, Istrati, zum Cultusminister und der Deputierte Johann Graditteanu zum Minister der öffentlichen Arbeiten ernannt. Die übrigen Minister behalten ihre Portefeuilles bei. In den leitenden italienischen Kreisen wird es unangenehm empfunden, dass ein Theil der Presfe auf den Plan der Entsendung italienisch erTruppen nach Egypten trotz der scharfen Dementis, die den betreffenden Nachrichten entgegengesetzt wurden, noch immer zurückkommt und zum Theile die Variante daran knüpft, dass England Italien für eine gemeinsame Action gegenüber einem etwaigen Feldzuge Me-neliks zu gewinnen suche. Das Beharren italienischer Blätter bei solchen Erörterungen könnte die Vermuthung hervorrufen, dass es sich vielleicht um Versuche zur Sondierung der öffentlichen Meinung über Projecte handle, die an maßgebender Stelle in Erwägung gezogen werden. Dies sei aber schlechterdings nicht der Fall. Weder vom römischen, noch vom Londoner Cabinet sei irgendeine Andeutuug solcher Art ausgegangen, und es sei zu bedauern, dass von Organen der italienischen Presse den Engländern wiederholt eine Hilfeleistung angeboten wird, um die sie sich nicht im entferntesten beworben haben. Tagesneuigleiten. — (Eine Partie Piquet als amerikanisches Duell.) Wie das «Slowo Polslie» aus Prze-mysl berichtet, fand dort zwischen den Akademikern K. und R., welche beide um ein Mädchen warben, ein amerikanisches Duell statt. Die Entscheidung wurde mittelst einer Partie Piquet herbeigeführt. Der verlierende Akademiker R. schoss sich eine Revolverlugel durch die Lunge. Sein Zustand ist hoffnungslos. — (Der Fischzug für den Zaren.) Einem alten russischen Herkommen gemäß wurde dem Kaiser von Russland vor wenigen Tagen die Ausbeute des ersten Iischzuges, den die Ural-Kosaken in diesem Winter unternommen haben, feierlichst dargebracht. Dieser erste Störfang im Jahre ist geradezu ein Fest, an dem die Veteranen der Gegend theilnehmen, die für ihre Tapferkeit auf dem Schlachtfelde mit dem Georgs-Kreuze ausgezeichnet worden find. Aus beträchtlicher Entfernung kommen sie in ihren von übermüthigen Pferden gezogenen kleinen Schlitten zum Stelldichein. Sobald der Hetman erschienen ist, erdröhnt ein Kanonenschuss, das Signal zum Beginne. Alles gruppiert sich um große, in das Eis gehauene Lücher, bis zu denen der Stör, dessen Aufenthaltsort man vorher bereits ausgekundschaftet hat, mit langen Stangen getrieben wird. Kaun» zeigt sich ein Fisch im Umkreise des Loches, dann werden Harpunen nach ihm geworfen, und nur selten verfehlt der Kosak sein Ziel. Der ganze dem Zaren gespendete Ertrag des ersten Fanges wird sofort von einer Abordnung nach seinem Bestimmungsorte befördert. Die diesjährige Abordnung setzte sich aus dem Anführer eines Kosaken-Detachements, dem «äo^on» Sokolow, und neun Officieren zusammen. Das dem Kaiser dargebrachte Angebinde bestand diesmal in 109 ansehnlichen Stören und 24 Eentnern frischen Caviars. — (WippcheninLadysmith.) Dem bekannten Kriegsberichterstatter Julius Stettenheim-Wippchen ist es nach vielen Fährlichteiten gelungen, in die belagerte Festungsstadt Laoysmith einzudringen. In dem ersten Kriegsbrief erzählt Wippchen: Ich suchte zuerst einen Gasthof auf und gerieth sofort in die furchtbare Misere der Belagerung. «Bitte um die Speisekarte,» sagte ich zum Wirte. Er verstand mich nicht, denn er hatte, wie sich später herausstellte, solche Vitte seit Monaten nicht vernommen. — «Was ist also fertig?» frag« ich ungeduldig. — «England,» fagte er niedergeschlagen, als sei er selber England. — Nach einigem ärgerlichen Hin und Her ruft Wippchen sehr erzürnt: «Ich habe Hunger; wissen Sie, was Hunger ist?» — «O,» rief er aus, «wie sollte ich das nicht wissen! Hunger ist der beste Koch.» — «Schön,» fuhr ich fort, «ich habe also Hunger, und den möchte ich stillen, wie eine Mutter ihren Säugling. Deshalb frage ich Sie: Was können Sie mir empfehlen?» — Der Wirt dachte wieder nach, dann unterbrach er fein Nachdenken mit den Worten: «Ich empfehle Ihnen vor allen Dingen Ruhe und Geduld und dann eine ordentliche Malhzeit.» — «So,» meinte ich ruhig und geduldig, l ^ leid,» warf ich Hüstich ein, «aber das wollte »^ wissen. Ich möchte etwas essen und bitte Sie, mir ^ vorzuschlagen.» — «Nun, das ist leicht geschehen,'.^ er da, indem er mit großen Schritten durch das M gieng. «Eine kräftige Bouillon, zwei Dutzend Ä">, Erbsen mit Sauerkohl, Wildschweinslopf. ein WI? oder ein Wiener Schnitzel, Karpfen in Porter u"° und etwas Käse.» Mir lief ein Springbrunnen Munde zusammen, so dass ich ihn kaum zu bi>» vermochte. «Herrlich!» jauchzte ich, «und was <"" dazu trinken?» — Er nahm die Weinkarte M ^, und antwortete: «Einen Schoppen Bordeaul, ^ Schoppen Liebfrauenmilch und ein Gläschen 2M Kurfürsten.. — «Abgemacht!» rief ich aus, iiM, ein Alp vom Herzen siel. «Das will ich haben! M lange kann es dauern? — «Höchstens acht Tage dem Ende der Belagerung,» berechnete er. Local- und Promuzial-Nachrichtell Handels- und Gewerbekammer für Kl«"' (Fortsetzung.) Am 20. October wurde über allies Exportmethoden, verglichen mit den europäisch^, die Fortschritte in der Papierindustrie gespl^ Mr. Eliot, Präsident der Harvard-University einen Vortrag über den Zweck commissiom'^ ziehungsinstitute und stellte die Behauptung all^ die Realgymnasien Deutschlands dem Ideal Handelsschule am nächsten kommen. Endlich,. von mehreren Rednern die Einführung eines nationalen Paletpostdienstes befürwortet , Am 21. October wurden etwa 200 ^ vom Präsidenten Mac Kinley im Weihen E Washington empfangen und jeder einzeln licgl>^ Am 23. October befasste man sich mit ott^ statistit. sprach über die Errichtung eines mW«'", Bureaus für landwirtschaftliche Interessen, ^, Einführung des metrischen Systems, über A nationales Eentralbureau der HandelslammernH dessen Hauptzweck es sein müsste, die vecj^ Kammern in nähere Verbindung miteinander H gen. Diese Zentralstelle müsste alle coinS industriellen und statistischen Informationen I und sie den einzelnen Organisationen zuloin^ Weiters wurde über die Entwickelung ^ Export der amerikanischen Fahrrad-Industrie, A Wollgeschäft der Welt und über den Handel" afrila verhandelt. ^ Der 24. October war der CanalfrageA Man sprach über das Problem eines intel^I Canals, über neue Handelsstraßen, die trH Bahn, die neuen Buhnen in Indien, die «^ und die transjaharische Bahn. ,,^j< Am 25. October wurde hauptsächlich ü"H pansiou und Handelsentwickelung Amerikas ^ und eine Resolution eingebracht, dass na), weitausladendem Echinus (Igel de polsterähnliche Wulst) und Abacus (viereckige Platte), sind auK je einem Stücke gearbeitet. Ueber sämmtlichen Säulen liegt der arg mitgenommene Archi-trav. Nach deu Proportionen zMchen Säuwchühc und dem unteren Durchmesser zu schließen, dürfte das Tempel im Ochsten vorchristlichen Jahrhundert erbaut worden sein. Zwischen den einzelnen Säulen fehlen große Stücke des Stulovates, d. h. des Fußbodens, zu dem man auf mehreren Stufen gelangt und auf welchem die dorischen Säulen unmittelbar ausruhen. Da jedoch große Zwischenstücke fehlen, so scheinen die Säulen auf Plinthen, d. h. viereckigen Unterlagen zu ruhen, was natürlich nicht der Fall ist Ueorigens ist dcr ganze Stylobat so dicht verwachsen, dass man von ihm nur weniges wahrnimmt. Ebensowenig kann ich angeben, wie viele Säulen der Tempel überhaupt gezählt haben mag. Poch dürfte das Verhältnis der Breite und Länge tt: 13 Säulen gewefen sein. Im Munde des Volles heißen dic Tä'ulcn ^avnln ä Zuerst sprach Richard Knoller, Delegierter des dit t. k. österreichischen Handelsministeriums, dankte dem na Handelsmuseum und der Stadt Philadelphia für die de« Einladung und den Empfang beim Congresse und co besprach in übersichtlicher Weise den Handel und die po Productionsverhältnisse der österreichisch, ungarischen R Monarchie. ar Dr. Alexander v. Dorn, Delegierter des österr.» H ungarischen Erportvereines in Wien und mehrerer österreichischer Handels- und Gewerbekammern, sprach H über die gegenseitige Förderung des Handels zwischen H Europa und Amerika. Er legte dar, dass der prohi- dl bitive Zollschutz und die Ausschließung fremdländischer ke Concurreuz für die Vereinigten Staaten auch große C Nachtheile im Gefolge haben müsse und dass das Wert- a, zollsystem nothwendigerweise von den Vereinigten Staaten H werde fallen gelassen werden müssen, da es unmöglich E ist, für die Feststellung der Warenwerte genaue Nor- ü wen zu geben. Redner fprach den Wunsch aus, dass L die Vereinigten Staaten möglichst bald das schädliche ü System der Wertzölle verlassen, statt desselben specifische H Zölle einführen und das System der Handelsverträge ! ,°" Argentinien und Venezuela besprochen, dann >! ^^ "" die Reihe Vorträge über die Handels- oducte von Brasilien mit specieller Berücksichtigung« n Santo Paulo, dem größten Kaffee-Exporthafen r Welt. Ulysses D. Eddy aus Newyork sprach über ? Vortheile der Trusts speciell im Exportgeschäfte ich Südamerika und behauptete, dass der Aufschwung s amerikanischen Exporthandels gröhtentheils auf den ncentrierten Actrieb der Production und des Transites zurückzuführen sei. Zum Schlüsse wurden eden gehalten über die Handelsverhällnisse von Süd-uerika, Paraguay, Panama, über die Reciprocität im andel über Chilisalpeter. Am 28. October wurde gesprochen: über den »andel der Vereinigten Staaten mit Mexiko, den »andel und die Industrie Mexikos, die Reichthümer es Staates Tamanlipas, über den Handel, die Bevöl-^rung und die Investionen für industrielle Zwecke in -osta-Rica, über den Handel in Chile, über Eentral-merika, über die natürlichen Reichthümer und den )andel von Honduras, über die Revolutionen in Spanisch-Amenta und den Handel mit Kriegsmunition, ber die natürlichen Reichthümer Brasiliens, seinen rxport uud Import aus den Vereinigten Staaten, lber den Handel von Peru und Bolivia, über die Handelsmarine der Vereinigten Staaten und über den ötand der Civilisation in Amerika. (Fortsetzung folgt.) Adjustierung der Feuerwehr- und Militär-Veteranen-Vereine. Da es häufig vorkommt, dass insbesondere Nilitär-Veteranen- und Feuerwehrvereine um die behördliche Genehmigung für Vereinslleidungen ansuchen, welche wegen ihrer Aehnlichleit mit inländischen, be> ziehungsweise fremdländischen Uniformen nicht zugelassen werden können, hat das l. l. Ministerium des Innerr mit dem l. u. k. Reichs - Kriegsministerium und dem l. l Ministerium für Landesvertheidigung Anhaltspunlte fü, Vereinskleidungen der gedachten Art vereinbart, um den betreffenden Vereinen bei der Auswahl der Vereins» lleidung an die Hand zu gehen und gleichzeitig den com petenten Behörden eine Erleichterung für die Beurtheilun, der Zuläfsigkeit angezeigter Vereinskleidungen namentliä vom militärischen Standpunkte zu bieten. Allgemeiner Grundsatz ist, dass jede zu Verwechslungen führende Aehnlichkeit mit den für die bewaffnete Mach der Monarchie eingeführten, beziehungsweise mit fremd ländischen Uniformierungssorten lc. absolut ausgeschlosse bleiben muss. Den» Einschreiten um die Bewilligung zu Führung von Vereiusuniformen ist eine colorierte, mit de l gleichzeitig zu überreichenden Beschreibung volllomme übereinstimmende Abbildung anzuschließen, welche al Einzelheiten, Distinctions u. dgl. darstellen muss. Um d Bewilligung zum Gebrauche von Hornsignalen haben d Feuerwehrvereine und die Militär-Veteranenvereine unt< Darstellung ber in Aussicht genommenen Signale in Noter schrift anzusuchen. Im besonderen wird für die Feuerwehr Vereine hervorgehoben: 1.) Der Helm kann im a! gemeinen dem Dragonerhelm ähnlich, darf aber nicht ni dem Reichsadler geziert sein; der Kamm desselben mu niedriger als der sür Dragoner vorgeschriebene sei 2.) Kappe. Von der Officierslappe darf nur die For und Beriemung beibehalten werden. Das Tuch muss v irgendeiner hellen Farbe, z. B. «lichtbraun>, «lichtblau «lichtgrün» oder «hechtgrün» sein. Statt der «Rosett muss das «Feuerwehrabzeichen» («Helm mit gekreuzten Hacken») gewählt werden. Wird die Kappe mit einer Schnur verziert, so darf sie nicht einfarbig, golden, silbern oder gelb sein; wird schwarz-gelb, schwarz-gold oder schwarz-silber gewählt, so muss in den einzelnen Feldern das Schwarz mindestens ein Drittel der anderen Farbe betragen (z. V. 1 min «schwarz», 2 mm «gold» oder «silbern»). Das «Schwarz» in der Schnur durch andere Farben zu ersehen, ist unstatthaft. 3.) Rock (Bloufe) tann von beliebiger Farbe und mit einer oder zwei Knopfreihen, dann mit Pafsepoils versehen sein. Ein voller, andersfarbiger Kragen wird nicht gestattet. Die Parolis dürfen nur einen abgerundeten Schnitt haben. Auf den Parolis muss das Feuerwehrabzeichen angebracht sein. Die Aermel dürfen keine andersfarbigen Aufschläge erhalten; sie können jedoch 10 bis 12 om vom Aermelrande mit einem Passepoile versehen sein. Als Diftinctionszeichen dürfen weder Sterne noch Rosetten gewählt werben. 4.) Pantalons lönnen von beliebiger Farbe sein, dürfen aber nur mit Passepoils oder schmalen (nicht über 2 bis 3 oiu breiten) einfachen Lampafsen versehen werden. Doppelte Lampasse sind unter allen Umständen verboten, b.) Der Mantel darf leine durchgehende Passepoilierung, keine Parolis, endlich keine Sammtlragen erhalten. Nur der Kragenrand, dann der Nand der Aermel - Umschläge kann passepoiliert werden. 6.) Vorten, Schnüre lc. Gelbe, beziehungslveise goldene, oder weiße, beziehungsweise silberne Borten (Vürtchen) werden nur für die Chargen (Würdenträger) und nur 5 dann gestattet, wenn beiderseits des NandeS eine gerade, dann in der Mitte eine Zickzack-Linie schwarz eingewebt , ist; das Substituieren des «Schwarz» durch eine andere ' Farbe ist nicht gestattet. Bezüglich der Schnüre gilt das l bei den Kappenschnüren Erwähnte. 7.) Vereinsabzeiche» l dürfen den Decorationen, respective Medaillen, in leiner . Weise ähnlich sein. tt.) Hornsignale dürfen den sür das c l. und l. Heer vorgeschriebenen weder gleich noch ähnlich l sein. Für die Veteranen gelten nachstehende besondere - Bestimmungen: 1.) Der Hut kann in der Form dem g Gendarmerie- oder Iägerhute gleichen. Die Hutschnur h darf jedoch nicht einfarbig grün, golden, silbern oder gelb sein. Wird «schwarz-gold» oder «schwarz-silbern» gewählt, n so muss in den einzelnen Feldern das «Schwarz» »t mindestens ein Drittel der anderen Farbe betragen (zum - Beispiel 1 rum «schwarz», 2 mm «gold» oder «silbern»), n Das «Schwarz» in der Hutschnur durch andere, be-ir sonders aber «lichte» Farben zu ersetzen, ist unstatthaft. !r Als Hutembleme dürfen nur Granaten (gelb oder weih) n dienen. 2.) Kappe. Von der Officierslappe darf nur le die Form, dann die Veriemung beibehalten werben; das ie Tuch mufs von irgendeiner hellen Farbe sein. Statt ie der «Rosette» muss eine «Granate» gewählt werden. :r Schnur wie beim Hut. 3.) Rock (Blouse). Der Rock l- (die Blouse ober der sogenannte Älousenrock^ lann von beliebiger Farbe und mit einer oder zwei Knopfreihen, - dann mit Passepoils verfehen sein. Ein voller anders-I- farbiger Kragen wird nicht gestattet. Die Parolis dürfen lit nur einen abgerundeten Schnitt haben. Die Nermel ss dürfen leine andersfarbigen Auffchläge erhalten, sie können n. jedoch 10 bis 12 «m vom Aermelrande mit einem m Passepoil versehen sein. Als Distinctions - Zeichen sind on keinesfalls Sterne oder Rofetten zu wählen; als solche l», werden nur «Granaten», «Anker», «gekreuzte Geschütz-e» röhre», «gekreuzte Schwerter» u. bergl. zugestanden. 3>as Mene Geksl ösv Ilrau Zusefelöt. Roma» von vrmanos «andor. (16. Fortsetzung.) ^ .Von einem Geheimfache des Tisches hatte Elma ms,etzt nichts gewusst- sie beschloss aber, die ihr so Mmg geworden Lüsuug des Geheimschlosses — der Wissenschaft halber - zu verwerten. Sie lieh das Notizbüchlein in ihre Tasche gleiten uno schloss das Bureau wieder ab. Dann schrieb sie ein paar Briefe: Eine Ordre an oen Londoner Schneider zur Lieferung einiger Trauer-"eioer, eine Bestellung an die Pariser Modistin und "tie gleiche an ewe Wiener Blousenjpeciaiistm. .^, WähMlö sie die letzte Adresse schrieb, hob sie UMch laichend den Kops. Ihr seines Ohr unter-Wed deutlich M'l streitende Stimmen im Vestibül, von der die eine dem Portier angerMe; aber auch die / "ndere jchitt, .ihr nicht fremd. . Hastig stieß sie den Sessel zurück; die drei Brich ) l" der Hand, verlieh sie den Salon und öffnete die 1 von, Corridor in das Vestibül führende Wohnungs- ^ Mr. ^ .. In dem hellen Mittagssonnenlicht, das durch ,i "e offene Vorthür hereinstrümte, stand Siegfried Holt. i yausen. ^« Blass und verstört, sichtlich aufs äußerste erregt . Mach er auf den Portier ein. ' «Geht nicht, vikimont — es geht nicht!» sagt, "sl' gewissenhafte Thürhüter. -Die Damen empfange, "l"NMd. Ich lM Austrag, niemand einzulassen. Di ! Damen sind maiaäo vor lanter Schreck. Sie müssen dies begreifen, monnisur!» Der junge Mann gab eine heftige Erwiderung. In demselben Augenblicke sah er Elma von Scheitele. Sein Gesicht hellte sich auf. «Ach, gnädiges Fräulein, da sind Sie selber!» sagte er erleichtert. «Soeben höre ich von dem entsetzlichen Ereignisse dieser Nacht, nnd natürlich ist mein erster Impuls, zu Ihnen zu eilen und Ihnen meinen Beistand anzubieten. Bitte, verfügen Sie ganz über mich! Ohne Zweifel gibt es eine Menge Dinge zu erledige», mit denen Sie fich selber nicht befassen können und für deren Besorgung Sie einer Vertraueusperson bedürfen. Sie wissen, wie ergeben ich Ihnen und Ihrer Schwester bin. Ich — ich bin gelbst noch ganz consterniert von drr jchauel'liche/l Nachricht/. «Sie sind sehr freundlich. Herr Holthau^en,. erwiderte Elma mit merklicher Ne/ewe. -Ich nehme Ihren guten Wlllen sür die That und danke Ihnen herzvch^ Mem es ist vereits alles geordnet. Ei» älterer Herr, der hier im Hause wohnt, war so gütig, mir die OdwgenrMen, welche der plötzliche Todesfall erfordert, abzunehmen und alles zu arrangieren.» Ihre Worte waren eine Abweisung in aller Form. Aber er blieb dennoch. «Könnte ich vielleicht Fräulein Henriette sprechen?» > sagte er. «Bedanre!» versetzte Elma kühl. «Meine Schwester , ist krank vor Aufregung und nicht imstande, ihr Zimmer zu verlassen. Ich werde ihr sagen, da^s Sie e so freundlich waren, uns Ihren Beistand in diesen , dunklen Stunden anzubieten.» e! «PisUeicht,, begann cr von neuem, »gestalte, Sie, dass lch mich im Laufe des Tages noch einmal nach Fräulein Henriettes Befinden erkundige?» c>, 'Aufrichtig gesagt, wäre es mir lieber, wenn Sie Aren Besuch um einige Tage verschieben würden. Wlr stnd so fafsungslos in unserm Schmerz und in unserer tiefen Trauer über den unter so schrecklichen Umstanden erfolgten Tod unserer Tante, das« wir — wenigstens in den nächsten vierundzwanzig Stunden — am liebsten allein bleiben und jeden Contact mit der Außenwelt vermeiden möchten.» Siegfried Holthausen verbeugte sich. «Ihr Wunsch ist mir in diesem Falle selbst, verständlich Befehl, gnädiges Fräulein!» sagte er. «Wollen Sie Ihrer Schwester meine Grüße über« Mitteln und sich gütigst «leinel elvn/leln, wm/l doch noch der Fall eintritt, dass Ihnen die Hilft eines ^ibftwstn Freundes nützen könnte —» «Gewiss, Herr Holthaustn!» schnitt Elma ihm das Wort ad. «In dich'w FaNe Men Sic nnK der Hächfte fez,,, a,l den w/l uns wellden würden. Den Oruh richte ich aus. Bis später!» Sie machte eine verabschiedend? Kopfbewcgung und übergab dem Portier ihre Briefe zur Besorgung. Siegfried Holthanfen verstand den Wink und zog sich sofort zurück. «Ich hätte nicht geglaubt, dass sie sich so verstellen und so lügen könnte,» dachte er im Hinausgehen. «Schmerz — Trauer! Wem will sie das weis-machen? Uebrigens machte sie auch M leimn ^chr fassungslosen m,d niedergeschmetterten Eindruck! Wahr-schrmllch bewährt die Hoffnung auj die HrvMV M wem M ein mildlindmlder Balsam für den erste« , Schleck und dic ertte Neltürtuna,. ,^'«.....^ <„.' Laibacher Zeitung Nr. 18. 144 23. Jänner IM - 4.) Bezüglich der Pantalons, der Mäntel, der Borten und Schnüre, dann der Vereinsabzeichen gilt das bei den Feuerwehr-Vereinen Gesagte. Am Mantel lönnen auch Borten und auf dem Kragen und den Aermeln Bürtchen in beliebiger Weise angebracht werden. Rothe oder grüne Schützenschnüre dürfen nicht getragen werden; für gelbe (goldene) oder weiße (silberne) derlei Schnüre wie auch für Achselspangen gilt das bei der Hut« (Kappen-) Schnur Erwähnte. 5.) Feldbinde (Schärpe). Sorten, welche den im t. u, t. Heere vorgeschriebenen Feldbinde» u. dgl. ähnlich sind, können unter keiner Be« dingung geduldet werden. Schwarzgelbe Bandschärpen sind zulässig, wenn sie breite schwarze und gelbe Längen» streifen, jedoch leine Feldbindenquasten aufweisen. 6.) Cra -vatten, Handschuhe lönnen den für das l. u. k. Heer vorgeschriebenen gleich sein. 7.) Waffen und Porteepees dürfen nicht getragen werden. 8.) Fahnen sollen sich von jenen des l. u. k. Heeres thunlichst unterscheiden. — Auf einer Seite des Fahnenblattes müssen Namen und Sitz des Vereines groß und deutlich eingewebt, beziehungsweise mit waschechter Farbe eingeschrieben sein. Zur Führung des Reichsadlers auf einer Seite der Fahne oder in der Fahnenstangenspitze, ferner des Allerhöchsten Namenszuges im Fahnenblatte oder in der Stangenspitze (in dieser ohne die Kaiserkrone) ist die Allerhöchste Bewilligung erforderlich. 9.) Die Hornoder Trommelsignale dürfen den für das t. u. l. Heer vorgeschriebenen weder gleich noch ähnlich sein. o. — (Stempelgebür für Recurse im Executionsverfahren.) Das l. k. Finanzministerium hat über eine einschlägige Frage eröffnet, dass die Recurse der Verpflichteten im Verfahren bei der Execution auf das bewegliche Vermögen ohne Rücksicht auf den Wert des in Frage kommenden Gegenstandes gemäß tz 12, Z. 6, der kaiserlichen Verordnung vom 26. December 1897, R. G. Bl. Nr. 305, beziehungsweise nach § 19, lit. l>, des Gesetzes vom 29. Februar 1864, R. O. Vl. Nr. 20, dem Stempel von einer Krone vom ersten Bogen und nach H 21 desselben Gesetzes dem Stempel von 24 Hellern von jedem weiteren Bogen unterliegen. —o. — (Offertverhandlung.) Das l. l. Handelsministerium theilt der hiesigen Handels- und Gewerbe-tammer mit, dass die serbische Schiffahrtsgesellschaft eine Offertverhandlung wegen Lieferung von Cisenwaren, Blechen, Nägeln, Schrauben, Holzwaren, Eolonialwaren, Leinwand, Seilen, Bürsten, Leinenhanf, Holzschaufeln und Besen ausgeschrieben hat. Offerten sind bis zum 1. Februar d. I. einzureichen. Ein Vadium wird nicht gefordert. Nähere Auskünfte ertheilt die Handels- und Gewerbekam mer. — (Licitations - Verhandlung.) Das t. k. Handelsministerium berichtete der hiesigen Handels- und Gewerbekammer, dass die Militär-Monturverwaltung in Velgrao am 1. Februar eine mündliche Licitations-verhandlung wegen Lieferung von 11.000 kß Brandsohlen abhalten wird. Das Vadium beträgt 15 Procent des Licitationspreises. — (Casino-Verein.) Die beiden bisher abgehaltenen Faschingsunterhaltungen, ein Gesellschastsabend und ein Kränzchen, verliefen überaus animiert, so dass man anzunehmen berechtigt ist, es werden die weiteren, noch auf dem Programme des diesjährigen Fafchings stehenden Unterhaltungen nicht minder gelungen ausfallen. Für das am 26. d. M. stattfindende zweite Kränzchen, das bekanntlich als Sportlränzchen angekündet war, macht sich ein reges Interesse bemerkbar. Wir werden von der Direction ersucht, mitzutheilen, dass keinerlei Eostüm-zwang besteht, sondern dass es vielmehr jedermann freisteht, auch in gewöhnlicher Kränzchen-Toilette zu erscheinen. — (Friedho'fe-Ordnung. Wie die gepflogenen Erhebungen ergaben, herrschen auf zahlreichen hierländifchen Friedhöfen mancherlei sanitäre Uebelstände, welche sicherlich nicht in letzter Linie auf den Mangel von Nestimmungen, die das Beerdigungswesen nach einheitlichen Gesichtspunkten regeln würden, zurückzuführen sind. Angesichts dieser Uebelstände hat sich die l. l. Landesregierung bestimmt gefunden, an die unterstehenden Be-zirksbehürden ein die Einführung von Friedhofsordnungen betreffendes Normale zu erlassen, welches eine Reihe von Directiven zu entsprechender Regelung des Friedhofwesens enthält. Diesen Directiven hat auch der l. k. Landes-sanitütsrath vollinhaltlich beigestimmt. Unter anderem wird für die Folge vom Amtsarzte auch ein Friedhof-cataster anzulegen und ordnungsmäßig zu führen fein. -o. — (Vortragsabend.) Der Krainische Lehrer-verein veranstaltet morgen um 8 Uhr abends in der Castno-Gastwirtschaft, Zimmer der «Grünen Insel» einen Vortragsabend, an welchem Herr Dr. Julius von Koblitz über Mnemotechnik (Gedächtnislunst) sprechen wird. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Gäste sind freundlichst willkommen. — (Der slovenische Iuristenverein «Pravnil.) hält morgen um 8 Uhr abends im «Narodni Dom» seine ordentliche Generalversammlung ab. — (Iahresviehmarlt.) Aus den gestrigen Iahresviehmarll wurden ,2üu Stück Pferde und Ochsen, 263 Kühe und 50 Kälber, zusammen 1572 Stück aufgetrieben. Der Handel in Ochsen war sehr rege, da Käufer aus Mähren, Baiern und der Schweiz erschienen waren und gegen gute Preise eine große Anzahl derselben erstanden. Auch der Handel in Kühen war belebt, jener in Pferden erschien hingegen mittelmäßig. — (Aus dem Vereinsleben.) In Zirlnitz ist die Gründung eines Vereines «^kmliuraako äl-ugtvo ^truna/ v Oorknioi», der die Pflege und Förderung der südslavischen Musik bezweckt, im Zuge. Das betreffende Comiti hat die Statuten des neu zu gründenden Vereines zur behördlichen Genehmigung bereits überreicht. —o. — (Brandlegung.) Am 13. d. M. abends brach in der Harfe des Besitzers Lorenz Rudjgi in Peknik, Gemeinde Podgoric, ein Feuer aus, welchos das mit Stroh gedeckte Dach derselben vollkommen und die übrige Harfe theilweise einäscherte. Der Schaden beläuft sich auf 400 k. — Ein gewisser Johann Gostiniar ist verdächtig, den Brand gelegt zu haben. Cr wurde daher verhaftet und dem l. l. Landesgericht in Laibach eingeliefert. —l. — (Beilegung des Strikes in Sagor und Trifail.) Aus Littai wird uns unterm 22. d. M. berichtet: Am gestrigen Sonntage fand vor dem l. l. Revierbergamte in Cilli angesichts des drohenden Arbeiterausstandes in den Kohlenrevieren der Trifailer Kohlen-gewerlschaft die Verhandlung, betreffend die Forderungen der Bergarbeiter von Sagor und Trifail. statt. Die Verhandlung, welche um 9 Uhr vormittags im Gebäude des l. l. Kreisgerichtes Cilli begann und erst um halb 1 Uhr nachmittags ihr Ende fand, leitete der k. t. Landes-gerichtsrath Kacianöic, und es wohnten derselben außer den Delegierten der I. und II. Gruppe über specielles Verlangen der Arbeiterschaft auch die Herren Bezirkshaufttleute aus Littai und Cilli bei. Das Ergebnis der Verhandlung war folgendes: 1.) Den Untertagsarbeitern ist sofort eine achtstündige und 2.) den Uebertagsarbeitern eine zehnstündige tägliche Arbeitszeit zu gewähren. 3.) Für die Arbeiterschaft sind Gedingbücher einzuführen. 4) Während einer Geoingsperiooe darf an einem und demselben Arbeitsorte das Gedinge zu Ungnnsten der Arbeiter nie gebrochen werden; 5.) Den entfernt wohnenden Bergarbeitern muss das Heizmaterial für 14 Tage im voraus beigestellt werden. 6.) Verheirateten Bergarbeitern, welche lein Werkquartier besitzen, sind 3 X und jenen, welche drei Kinder unter 14 Jahren zu erhalten haben, 4 X per Monat zum Quartiergelde beizusteuern. 7.) Das Leuchtül muss den Arbeitern von der Gewerkschaft zum Selbstkostenpreise geliefert werden. 8.) Verheirateten Bergarbeitern muss auf den bereits stehenden Lohn ein entsprechender Vorschuss im Baren gewährt werden. 9.) Wegen Theilnahme an 'der Lohnbewegung darf lein Arbeiterdelegierter entlassen oder gemahregelt werden. 10.) Sämmtlichen Arbeitern wird eine fünfprocentige Lohnerhöhung für Gedinge und Arbeitslohn zugestanden. Diesen Antrag, welcher vom Herrn Bezirkshauptmann in Littai gestellt wurde, weil sonst die Arbeiterdelegierten auf leinen Fall zu einem Ausgleiche zu bewegen gewefen wären, lehnten die beiden an der Verhandlung theilnehmenden Werlsdirectoren, fowohl der von Sagor als auch der von Trifail, ent-fchieden ab; da aber damit die Ergebnislosigkeit des Einigungsamtes und der sichere Ausbruch des Strikes am heutigen Tage in sämmtlichen Revieren der Kohlen-gewerlschaft, u. z. in Sagor, Trifail, Hrastnig und Ojstro unvermeidlich fchien, mufsten die beiden anwesenden Bezirlshauptleute ihren ganzen Einfluss zur Geltung bringen. Es gelang ihnen auch durch ihr tactvolles Vorgehen die beiden Werksdirectoren zum Versprechen zu bewegen, gedachten Antrag Höherenorts wärmstens zu befürworten. Die anwesenden Arbeiterdelegierten erklärten sich demnach zufriedengestellt, und die Beilegung des Strikes erschien hiedurch gesichert. Die Ergebnisse des Einigungsamtes wurden hierauf von den Arbeiterdelegierten in den sehr start besuchten Versammlungen zu Lole und Sagor den Arbeitern vorgehalten. Letztere nahmen den Bericht beifällig entgegen und beschlossen, auf die für heute geplante Arbeitseinstellung zu verzichten. — Beide Versammlungen waren in voller Ruhe und Ordnung verlaufen. —jk. — (Hur Eisenbahn-Katastrophe in Kals dor f.) Von der l. l. Post- und Telegraphen-Direction in Trieft erhalten wir folgende Mittheilung: Die Erhebungen hinsichtlich der Postsendungen, welche der Cisenbahn-Katastrophe in Kalsdorf am 24. v. M. früh zum Opfer gefallen sind, erfordern sowohl wegen der Menge des Materiales und der darauf bezüglichen Neclamationen, als auch weil mit den den Abgabe-postämtern vorgesetzten Post- und Telegraphen-Directionen das Einvernehmen gepflogen werden muss, sehr viel Zeit und Arbeit. Außerdem muss noch in jedem einzelnen Falle die l. l. Post- und Telegraphen-Direction in Wien, welcher die mit der Eisenbahnlinie Triest-Wien verkehrenden Vahnposten unterstehen, angegangen werden, da die bezüglichen Vergütungen und Ersähe auf Rechnung eben dieser Behörde zur Auszahlung gelangen werden. Das Publicum, welches der Erledigung der bezüglichen Reclamation«,, mit begreiflicher Ungeduld entgeßensitht, wolle die Versicherung entgegennehmen, dass alle ill' stehenden Ersatzverhandlnngen von hier aus mit ^ gefällig, das Orchester hielt sich bis auf einige i<^ kende Einsähe brav und auch der Chor erfüllte Kräften entsprechend seine Schuldigkeit, nur wird el ^ tüchtige Sopranistinnen ergänzt werden müssen. M stellung fand zum Vortheile des Eharalterlomite^ Regisseurs Herrn Hans Swoboda statt, desse^ dienstliches Wirten das zahlreich erschienene AU durch lebhaften Beifall und Widmung einer KraB^ würdigte. Her Swoboda gestaltete den lustigen V^ coda mit großer Beweglichkeit sowie wirksamer lkon^ hatte an Fräulein Rangl (Ciboletta) eine frisches nerin. Herr Zähler sang und spielte den CaranM ansprechend mit gutem Erfolge, Fräulein Hesse s':, Annina hübsch und gewinnend, Herr Director Die!« stellte gesanglich als Herzog wie immer seinen ^Ä war jedoch besonders Prosa unsicher. Fräulein Pell'^ erweckte durch den trefflich pointierten Vortragt, Couplets als Anführerin der Senatorenfrauen s sierend, dass in Oesterreich keme Verfassung^ herrsche. Die Entscheidung der Krone sei 8^1" U wesen. ^icdt^ Ministerpräsident v. Szell weist "l^u» Vorwurf zurück, dass man in Oesterreich/"^«., tagung des Reichsrathes die Verhandlung»"^ vorläge absichtlich unmöglich gemacht habe, "^F^ schließlich, dass, je mehr die abnormen Ve^gl^ Oesterreich, welche hoffentlich nicht "chl ^l dauern werden, geeignet seien, den AnM M<^» trelnen hier wie dort gegen del, Ausgleich ^?',^ gestalten, er umso unentwegter in der ^.. zM" der Ausglcichsbasis verharren werde, (slje" F,- Der Veschwssantrag Polonyis "'^H verworfen und die ministerielle Zuschrift M Quote mit allen gegen die Stimmen der,^V>'^ teitspartei zur Kenntnis genommen.-^"" Freitag. LaibacherHitung'Nr. 18. 14b 33. Jänner 1900. zl»er z»neg ln »UVafrika. L ondon, 22. Jänner. Dem Reuterschen Bureau d aus Spearmanslager vom 21. d. M. abends eldet: Die Generale Clery und Hardt rückten gestern i eineni anhaltenden Gefechte tausend Jards vor bezogen ein Bivouac. Während der Nacht unter« ten die Buren ein unregelmäßiges Gewehrfeuer. militärischen Vorposten erwiederten das Feuer >t. Bei Tagesanbruch eröffnete der Feind ein heftiges ler. Die englischen Geschütze erwiderten es, ) der Kampf war alsbald wieder in vollem Gange. : britische Feldartillerie warf massenhaft Shrapnels die feindlichen Verschanzungen. Die Engländer Mn drei Positionen des Feindes. London, 22. Jänner. Die «Times» melden in er zweiten Ausgabe aus Spearmanscamp vom trigen: Die Laufgräben wurden von den Buren >wmt und bei Tagesanbruch von den Engländern ht. Der Feind nimmt nunmehr eine andere halb-sfölmige Stellung an dem hinter dem ersten Berg-ten gelegenen Hauptbergrücken ein. Zweck des lischen Hauptangriffes ist, die feindlichen Truppen ch den Vormarsch des rechten Flügels des Generals dyard in zwei Hälften zu theilen. Die Engländer men eine gedeckte Stellung in einer Entfernung von :r halben Meile vom Feinde ei», iondon, 22. Jänner. Der Correspondent der mes. meldet seinem Blatte vom 20. d. M., er habe » bestunterrichteter Seite erfahren, dass die Buren-Ppen wegen des vollständigen Misslingens der An» Ise auf Ladyjmith und der Unfähigkeit, anderwärts "lchMte zu machen, völlig entmulhigt seien. Wajhington, 21. Jänner. In einer gestern :nos m, Opernhause zu dem Zwecke einer Kund-"ng für die Buren abgehaltenen Versammlung cylenm mehrere Persönlichkeiten, darunter einige ngreMlttglleoer. Es wurden Reden gehalten und lomtlonen bejchlossen, in welchen erklärt wurde, die '«Manischen Republiken müssten frei und unabhängig l- D»e Versammlung drückte den Buren ihre llnpachien aus. Weiters wurde in einer gefassten solution gegen die Verschiffung von Kriegsmunilion l den Velemigteu Staaten zu Gunsten Englands ^testiert. Berlin, 22. Jänner. Dem Wolfs'jchen Bureau 'd aus Durban gemeldet, dass das deutsche Segel-ff «Maria» von den britischen Behörden bediugungs-i freigegeben worden sei. i Wien, 22. Jänner. Der Uckerbauminister beauf-,gte die Bergbehörden, in deren Bezirken Kohlen-Mterstnkes drohen oder bereits ausgebrochen sind, chorüctlichst darauf hinzuwitlen, dass sowohl die rgba«Unternehmer als auch die Bergarbeiter dem i!am!nentritte des Einigungsamtes keinerlei Hindernisse «den Weg legen. Jenen Parteien, welche von vorn» ,eiu sich weigern, in Verhandlungen vor dem Einigungs-^te überhaupt einzutreten, ist nachdrücklichst die große! Verantwortlichkeit vorzuhalten, welcher sie sich angesichts der gengenwärtig sehr ernsten Sachlage aussehen. Das Ackerbauministerium verfügte die Entsendung höherer Nergbeamten in die Strikereviere behufs genauer Informierung über die Sachlage. Paris, 21. Jänner. Die «Ugence Havas» meldet: Der Process gegen die zwölf Ussumptionisten-Patres hat heute vor dem Zuchtpolizei-Gerichtshofe begonnen. In ihrem Verhöre behaupteten die Angeklagten, dass sie sich nicht mit politischen, sondern mit religiösen Fragen beschäftigen. Der Vertheidiger beantragte die Vertagung der Verhandlung. Staatsanwalt Bulot erklärt, dass die Assump-tionisten verfolgt werden, weil sie sich gegen die Ge» setze vergangen haben, und betont, dass sie seit fünfzig Jahren ohne Genehmigung der Regierung und des päpstlichen Stuhles bestehen. Nach der Rede des Staats-anwaltes wies der Gerichtshof den Antrag auf Vertagung zuriick, worauf die Sitzung geschlossen wurde. Nächste Sitzung morgen. Verstorbene. Im Siechenhause. Am 21. Jänner. Josef Lomsel, ikaischler, 30 I., l'ractur«, verlbdrali». - Margaret« Tavtar, Magd, 58 I., Lungenödem. Im Civilspitale. Nm 18. Jänner. Anton Megujar, Nefitzerssohn, 23 I., Typhus. Nm 18. Jänner. Martin Korotaönil. 6b I., Nacht-Wächter, KvLtiti», kvelonepkritiz. AleleorowglM VeooaHlnngen in Laibach. Terhöhe 306-2 n». Mittl. Luftdruck 736 0 mm. «2 U U.st. 737-9 1 3 ViW. schwach fast heiter----------- 22 8. Ub. 7371 .0 4> S. schwach bewölkt 23 I . U. Mg. > 737 1, -0 9, SW. schwach , bewöllt ,00 Das Tagesmitlel der gestrigen Temperatur -0-3'. Nor« male: ^22'. «elantwortllch« «edactn«: «nton Funtel. Nioht nur bei uns wird das Franz Josef-Bitterwasser weitaus am meisten gebrauoht, sondern auoh im Welthandel nimmt es einen hervorragenden Platz ein. Man verlange ausdrüoklioh Franz Josef-Bitterwasser, da minderwertige Wasser mit täusohend ähnliohen Etiketten zum Verkaufe gelangen. (4308 e) 2—1 Hanöestheater in AaibaH. 67. Vorstellung. Ungerade. Mittwoch, den »4. Jänner GensationS'3tovität! zum erstenmale: Seirslllions'Novitlt! Als ich wiederkam. Lustspiel in drei Uufzügen von Ostar Wumenthal und Gustav Kadelburg. Anfang halb 8 Uhr. «nde gegen 1l) Uhr. Schnltafellack! uon plu«. ullr», für Schultafrln, worauf man wie aufZSchieffr schreibt. Erhältlich bei Vrüder «berl, «aibach. Kran» eiscanergasse. Nach auswärts mit Nachnahme. (8stt) 11—10 Magen-Onctar <* X^ Piocoli tn Laibacb js^mMp % Boniifefiptw y^^^^mr ! , ^LKtS&fl^Sr ^ Aerzten | \. >Ž5v^ (P^&BKp erprobt, wird »ie von ; ^ ^ ^@g§äs«j&^ denselben als ma^engtAr- : . ^ "i^ "\>, ^fSSSr kendes,£0slaRterre^f!iiides, ' ^ <5f \s^. Verd*ttangund Lelbesöftinng (JjjjJQk % ^* s f5Hcrude« Mittel empfohlen. ^ /«U«/tl II'. Verloren Aohatbroobe mit Aufschrift «Genevei von geringem Werte, aber theures Andenkei Abzugeben gegen entsprechende Belohnung Bosen^&ste 41, I. St reohti. (289) Verheirateter ßärtner 34 Jahre alt, iuoht Stelle adm Oärtnei and Haatmeliter. (293) 2—1 Näheres beim Gärtner Alola Korsika, Ml^Febmar-Termln^ist eine schöne, billige Wohnung bestehend aus drei Zimmern und Zugehör, su vermieten. Anzufragen in der Administration dieser Zeitung. (291) 3—1 ^.„..,.,. Course an der Wiener Börse vom 22. Jänner 1900.' «»«>.».»««.„«.«««.., " ^ «lusnahmc der pvr Ttüct notleilen „Diuerlen Uoie" und der Gcnussscheine. versteht sich ,ür je ino Kronen ^ «>««.! .... ""'"U> Cour« >„,« drm ii, ttloüs» auKaedracktm Nomwalbetragt der Titles zu multlpücieren, das «esultat durch jou zu biblbi««. 33.! ^"' " «m den Wert eine« «tffecte« per Stück .u „-«.<.. , .« ^ --------------------------------- Werte der nicht eingezahlte Vetra« in Nbzu« zu brsnaen ""' " ^" ^" "^' "°Nge^hlten «etien ift v°n bim »ul bl,^, «.7«. './?.?" ««"l'ne ^aat,slhulh »»"d > wnrc »till Rente l l.o N3 b0 ,>^ ......l0U «0 101 ^0 Gelb Ware Vom Ttaatt zur Zahlung übernommene Prlor.» Obligationen. Vlisal>etl)bahi! 600 u. 3000 M. 4»/<> ab i0"/<,...... y!^— —.— «tlilabcthbah!,, 40U u. 2U00 M. 4"/°......... KW'lO lft0 70 Franz Iojes-V., Bahn, (biv, L>.) Iilb. 4"/, . . . 9» 70 93 »0 «orarlbelgcr Äah», E»>. 1S84, (div, Sl,) 2ilb,, 4"/„ . . . 9? A, g« «i Staatsschuld der Känder der ungarischen Krone. 4"/„ »ng. Äuldrcnte per «lalle . W vu W'Ub dlu. dtu. pcr Ultimu .... 9« »U »» l>!» 4"/„ blo. Rente in lkro«euwahr., ftencrfrei, per «lassa , . . 951« 95-30 4"/u bto, dto. btu, per Ultimu , 95 10 95 30 U»g. St,'Eis.-A»I. Gold IM! l>, 100 50 101'— dto. bto. Silber 100 fl, . . . »9 70 100-40 dtu. Ltaals-Oblig. (Una. Oslb.) v, I. 1U7U....... »9 40,00 — bto, ^chantregal-Alilus.-Oblig, . »970 inU-M) blu.Vrüm..Ä,K100ru»dcntl.Obl!a. »»-90 94-70 4"/„ troal, und llnvo», detio 9450 95-50 Andere üffenll. Anlehen. 5",« Donau-sien. Anleihü 187» . ic,?.^ ^^,z^, Anlehcn der Stadt ürz . . _.^ _._ Anlehcn d. Stadt Wien . . . 104-40 105-__ dto, dto, (Silber ob. Gold) 103-75 — — dt». dto. (1»94) .... 9z.„ ^..^. dto. dto, (1«98) .... 97-60 9„,^ Mrltbau'AnIehen, uerlosb. b"/» ioo-2b I0iü5 4"/, ltrainer Landes Anlehen . —-^ , 9^.^^ Geld W«« Pfandbriefe etc. Äodcr, llNa.üft.in50I.bcrl.4<'/, SN10 97-10 N, «sleri.Lai!d!-«H!,p,'Anst.4«/« 9«'»0 99^ Oest.'ung. «anl 40>/»jHhr. veil. 4°/„......... 99 —lnl>_ dto. dto, «Mr. verl. 4°/« , 99 — 100 — Vpaicasse,1.öst,.U0I,,vrr!,4°/„ 99 15 100 ,5 GisenbllhN'Pliorität»» Gbliyattonen. FerdinandsNorbbahn Em. «»»« V9-4N »00 — llesterr. Äiordwrstbah» , . . '"?'»0 10? »0 Vtaatsbahn....... »U'ü« 89 — Sübbah» il!i«/„verz. Jan»..Juli ?«— 70-80 bto. k 5"/«...... 10030101 — U»a,'gallz, «ahn..... 10« — 10a 80 4"/„ Unterlrainer Äahnen , . 99 ön 100-— Diverse Lose (prr Stuck). Verzinsliche Uole. »"/» Vobencredit.Loje -l»»9 234 —z^-ü« 4«/„Dona,i°Damftfsch, ux)fl, »50-— ««n — 5"/„ D°nau'Negul,^osc . . . 25,8 — 26, Z 14,-zm <^«, "l°Yb. Oest,, Tr!est/5^fl.CM' !« - "-- ÄdV«.?''^' '^'^ EüdnorbbVerb.V.liWsl.lM' 94 »5 95«! Tramwllt>.Vei.,NeueWr.,Pri°^ u""t«.ÄcN'Westb,(«alll!.«r°z)20<>fl.T. '»» — <»» 50 «Ilener Uacalbl>hne»««lct, Gef. — — — — Danken. AngloOest. Nanl »00 fl. . . ,24 ,0 IL<-0- - IM-Ü0 Ländtibanl. 0el>. 200 l! <<» . " oesterr.unzar. U»„,""H ,! !^" Z" °? Unlonbanl 2NU fl :?2 - ,32 70 ««lehr«b°..l. M«..,«,,».''. ;?^!zf^ Industrie^nter« nehmungen. Eghdier " U! W»eu ,00 fl u? ^. u» Momnu-GejeUich,. Oest, «lpine ^2ü »7! ?^ P.°«er ^lryrrrm ". Papiers, >,, «,-«. ,7« 40 ,?, «, tri ailei Uohlenu», ^e>, 7»' »I, «9» - ««-75 Wa,fn>!, «,.0sst.!l,Mr!,.l0l>fl, ,«9- . T«j, Waggon.Lei!)anst,,«lla,.!nP,s«, Wr. «an°e!eil,ch»!. n«i ,l. ,' ' ^'^ ^ " Wl,nerb!>l«sr ^i,ael«ll2« ^ Devisen. »urze sichte». De"'V°P.ä^, , '' ^ N«^0?1^«5 K°«f°"........ 24», 5 24» 40 I°Pe.er«bura , ! . ^ ' °«.^ ^ «ü Valuten. Ducaten ... .. ^ DHche «eiäManlnotc,/ ' ' . Z' " '«" Il°l!e„i>chs «antnolen ^ »3^^°^' Äudrl-Nole!! - - »l» 65 «9»5 ******** *»«»*a