Ar. 101. Sonntag, den 17. December 1882. VII. Jahrgang. llillier Zeitung. Sritbeint jeden Donnerstag nnd Sonntag Morgen«-. — Prauumcrilioisdedliigungrll': .vür ttiUi sammt Zustellung in« Hau» ganzjährig ti. 6.—, halbjährig ft. .1.— vierteljährig st. 1.50, monatlich 55 kr. Mit Posiversendung ganjjähria st. 0.4«, halbjährig fi. tt.20, vierteljährig fl. !.? Schulen erhalten und daß zur Erlangung einer öffentlichen Stellung die Zurücklegung aller Studien in deutschen Schulen und die Ablegung der erforderlichen Prüfungen in deut-scher Sprache erforderlich sei, so hätten wir heute nicht nöthig, uns an allen Ecke» und Enden gegen die Uebergriffe des Slavismns zu wehren und unsere ganze Kraft im harten Ringen um die Rechte und um die Stellung unseres deutschen Volksthumes zu erschöpfen. Der Vorwurf, den wir damit gegen die damalige verfassungstreue Regierung und Volks-Vertretung richten, ist ein schiverer, aber nur zu sehr begründeter und er kann nicht nnansge-sprochen bleiben, weil es gilt, zu zeigen, wohin Verschwommenheit der Ideen, Unklarheit über die Ziele und Halbheit in den Entschlüssen sühren, weil es gilt, zu warnen vor dem na-tionalen Kastratenthum, das sich leider auch heute in unseren Reiben breit macht. Wenn es überhaupt gestattet ist, Lehren aus geschichtlichen Ereignissen zu ziehen, — und das ist gewiß der Fall, wo die Verhält-nisse analoge sind, — so kann über die Hal» tung, welche wir Deutsche in Oesterreich unter den obwaltenden Verhältniffen einzunehmen haben, nicht der geringste Zweifel bestehen, denn die erfolgreiche nationale Politik der Magyaren, Polen und Czechen gibt uns den richten Finger-zeig, auf welche Weise man bei nns noch etwas erreichen kann. Es ist bei einem Theile der ich werde kommen, versetzen Sie mich auf Mo-mente in einen Zustand traumlosen Nirwana's, wo ich mit dem Dichter sagen kann: „Nicht war meine Seele bei mir" und ich werde genau beobachten, wie es ist. wenn wir so auf Wiedererwachen — sterben! Verfassungspartei Gepflogenheit geworden, bei jeder Gelegenheit mit Loyalitätsvcrsicheruugen zu demonstriren. weil man glaubt, sich auf diese Weise in hohen Kreisen beliebt zu machen, allein letztere Annahme ist grundfalsch und hat nur zur Folge, d?ß man in den betreffenden Kreisen der deutsch - nationalen Bewegung die innere Kraft abspricht nnd über dieselbe lächelt, statt sie zu respectiren. Soll das Deutschthum in Oesterreich siegreich aus der gegenwärtigen Krise hervorgehen, so ist ein ganz anderes Auf-treten nothwendig als das bisherige, so ist es nothwendig, daß wir, statt uns auf die braven, iolgsamen Kinder hinauszuspielen, uns als selbstbewußte kräftige Männer zeigen, daß wir unser Recht verlangen, statt um eine Gunst zu betteln, daß wir die Bedingungen dicriren, unter welchen wir noch bereit sind, mitzuthun, daß mir ganz offen sagen: Unsere Nationalität steht uns höher als der Staatsgedanke und das Maß unserer Loyalität hängt von dem Maße der Berücksichtigung ab, welche man unseren nationalen Forderungen «»gedeihen läßt. So und nicht anders müssen wir handeln, nachdem die Erfahrung gelehrt, daß die Op-portunitätsmeierei und das ewige Zurückschrecken vor einem entscheidenden Schritt zu keinem Ziele führt, vielmehr, wie die Errichtung einer czechischen Schule in der Reichshauptstadt zeigt, nur zur Folg« hat. daß uns die Czechen immer mehr an den Leib rücken. Der Erfolg einer entschlossenen und rücksichtslosen Politik wird gewiß nicht ausbleiben,- denn darüber ist sich denn doch auch die Regierung des Grafen Taaffe klar, daß es ohne die Deutschen nicht geht in Oesterreich und daß man über dieselben durchaus nicht zu? Tagesordnung übergehen kann, wenn sie entschlossen sind, ihre nationalen Interessen mit dem gehörigen Nachdruck zu vertreten. Ich bin zu klar und zu skeptisch. Madame Pack hat an mir all ihre Künste vergebens auf-geboten. Ich habe das Bewußtem nicht verloren und gleichwohl war mir einen Moment zu Muth, als gähne ein ungeheures, dunkles Nichts meine Seele an — es war ein schaurigsüßer Moment, rine wonnige Empfindung des Sich-Verlierens, Sich'Auflösens — indeß es ging sofort vorüber, wie ich versnchte, dessen bewußt zu bleiben, was mit mir geschah. Die Magnetifeurin sagte, ich müsse bei dieser seelischen Energie tresslich im Stande sein, andere zu hypnotisiren. Ich machte an einem ihrer willfährigen Subjecte nach ihrer Vorschrift einen Versuch und es gelang. Frank Anstie, Deine apatische Seele war Dir immer ein Studium, welch merkwürdige Kräfte entdeckst Du jetzt an ihr! Anstie im Grunde sehnst Du Dich heraus aus Deiner Trauniexistenz, mein Junge, wir wollen etwas unternehmen. Da ist ani schwarzen Brett eine Stelle angeschlagen in Nord-Wales. Mr. Evan« auf Haus Newydd, nahe bei Lanrwst, sucht einen jungen Clergyman, welcher die Gemeinde im Worte Gottes und seinen Sohn Meredith in den classischen Spra-chen unterweise — schreiben wir an Mr. Evans auf Haus Newydd bei Lanrwst. Mr. Evans ist ein milder, alter Mann, ein pensionirter Clergyman. der den ganzen Tag in seinem Studierkerker sitzt, und mit einem Auge in seinen Kirchenvätern und Bekenntniß-schriften auf dem Tische. ,mit dem anderen im weiten Buche der GotteSuatur draußen ließt. Meredith ist ein lustiger Bursch von siebzehn Jahren. Wir laufen den ganzen Morgen mit-einander herum. Die Natur ist hier entzückend. Ich möchte sie dem Berner Oberlande verglei-chen, durch welches ich im vorvergangenen Sommer schweifte. Dabei sind die Menschen einfältig und zutraulich, wie in der Urzeit, und eine frische, starke Luft weht von den Bergen nnd von der See, daß eS eine Lust ist, darin zu athmen. „ES ist GotteS lebengebender Hauch, den wir trinken," sagte der gute Evans, als ich nach unserem ersten Ausfluge sein Land und seine Luft lobte, „da drunten in den Städten ist die Lust voller Menschenodem!" O wie weit liegt diese dunkle Episode des HypuotisirenS Z>ie Apologie der Hfstciöfen. Als in der letzten Sitzung des Budget-Ausschusses die Post „Dispositionsfonds- zur Berathung kam, bemerkt« der Abgeordnete Dr. Ruß, daß es selbstverständlich sei. daß die für diese Post eingestellte Summe nicht den kleinsten Theil der Kosten der officiösen Presse ausmache. Sonst hab« er bei deni Etat des Justizministe-riums auf die ungleiche Behandlung der officiö-sen und oppositionellen Journale durch den Staatsanwalt hingewiesen, aber der Preßproceß, welchen die Silesia jüngst geführt hat, »net« ihm Anlaß, heute schon das Thema der officiösen Presse zu berühren. Bei diesem Processe wurde eine Blüthenlese aus officiösen Blättern im Ge-richtssaale verlesen, welche den Beweis lieferte, daß es wesentlich dem Preßbureau zuzuschreiben sei, daß in einem Theile der österreichischen Journalistik eine Verwilderung des Tones ein-gerissen sei, die jeden Mann vou Bildung gera-dezu abschrecken müsse. Die oppositionelle Press« sehe sich manchmal pezwungen, zu gleichen Was-fen zu greifen, und eS sei sehr zu bedauern, daß die dem ofsicicllen Preßbnreau unterstehenden Organe einen so brutalen, rohen und gemeinen Ton cultivircn. R«dn«r verliest jene Blüthen-lese aus officiösen Blättern, die im Process« der „Silesia" vorgebracht wurden, in welcher von den Mitgliedern des Deutschen Schulvereins Sefagt wird, sie seien ärger als verurtheilte Ver-recher. und von den Mitgliedern der Verfassungspartei, daß sie politischen Diebstahl treiben. Vielleicht werde man erwidern, nicht alle diese Blätter seien osficiös. Dem müsse er entgegen-hallen. daß der Vertheidiger im Processe der „Silesia" hiefür einige Redacteure solcher Blät-ter und den Preßleiter Hofrath Freiberg als Zeugen darüber führen wollt«, daß die von ihm citirten Blätter officiöS seien; der Vertheidiger habe seinen Antrag erst dann fallen gelassen, als der StaatSanwalt ausdrücklich zugegeben hatte, daß die „Presse", die „Tribüne" und andere ähnliche Journal« officiös seien. Er knüpfte an diese Auseinandersetzung keine» Wunsch, keine Bitte, aber er möchte es doch der Regie-rung nahelegen, daß eS dringend geboten sei, daß von den osficiösen Journalen «in anständi-gerer Ton im publicistischen Kampfe augeschla- teil werde: die Regierung sei ini Besitz der stacht, und an ihr sei es, in dieser Richtung einschränkend zu wirken. Run sah sich Ministerpräsident Graf T a a f f e veranlaßt für seine Officiösen eir« Lanze einzulegen. Graf Taaffe constatirt« in der That eine Verwilderung der Presse, allein er bemerkte, daß er nicht untersuchen wolle, wer eigentlich daran die Schuld trage. Die Regie-rungspresse gehe dcffensiv vor, und wenn die oppositionellen Blätter mit Petroleum hantiren, kann man sich nicht verwundern, wenn von hinter mir, wie athnie ich auf hier und trinke neues Leben. Ich hatte eS übrigens fo weit gebracht in der Kunst zu hypnonsiren, wie meine Nun ist aber noch wer im Hause. Das ist Violet, Mr. .EvanS achtzehnjährig Töchterlein, ein hübsches, scheues Mädchen, welche nach Tisch mit Meredith und mir Croquet spielt und sonst ziemlich unsichtbar ist. Meredith's LieblingSsport ist das Angeln. Er hat auch die richtige alt-, englische Angelnatur; so munter er sonst ist, kein Wort läßt sich ihm avpressen, sobald er seine Schnur ins Wasser getaucht hat; er ist dann so stumnl wie seine Fische selber. Und so sitzt er zu meiner Verzweiflung halbe Tage lang. Ich habe ein Bedürfniß, anzuregen und angeregt zu werden, meine verschlossene Seele bedarf dessen — diese Anglstunden sind eine Hölle für mich, und ich habe ihm berits angekündigt, daß ich sie nicht mehr mit mit theilen würde. Er ist's zufrieden, nur verlangt er eine Gegen-gefälligkeit. Er liebt das Croquet nicht und wünscht seinerseits davo dispensirt zu sein. Ich werde ulso mit Violet allein spielen. Nun. es ist eingetroffen, das banale Fak-ium, was allezeit geschehen wird, wenn man ein junges Paar in einer solchen idyllischen Ein- Seite der officiösen Journale nicht mit Limonade, sondern mit stärkeren Flüssigkeiten geantwortet wird. Viele Blätter wtrd«n als officiös bezeich-net, die es nicht sind. Hier gielt der Spruch: „Wie man in den Wald hineinruf», so halt eS zurück", wobei ich nicht in Abrede stellen will, daß auch in osficiösen Blätte,n oft nicht zu Billigendes gesagt wird. Die Regierung kann dabei kein« Censur üben. Journalist«» sind eben auch Menschen, und so wie Leute im Zorn schreien, so schreibe» sich Journalist«,? im Zorn hinein. Für unanständige Artikel in der „Wie-»er Abenpoft" müßte die Regierung die Verant-wortung übernehmen, für Artikel in andere» Journalen ist sie nicht verantwortlich, und wenn Abg. Dr. Ruß sagt, dir Regierung habe die Macht, daher sei es ihre Pflicht, auf den Ton der Journale zu wirken, so überlasse er «s der Beurtheiluug jedes Unbefangenen, wo die größere flacht ist, ob bei der Regierung oder bei oppositionellen Presse. Dr. Ruß erklärte jedoch alle Ausführn,-gen aufrecht zu erhalten. Er machte die Regie-rung darauf aufmerkfam. daß er im Pl«nun, des Hauses diesen Gegenstand zur Sprache bringen werde. Dr. P l e n e r wunderte sich dagegen, daß man diesen Gegenstand überhaupt in Discussion ziehe. Er für seinen Theil wünsche gar nicht, daß der Ton der offiziösen Presse ein anderer wäre. Der Ton der officiösen Presse hänge mit deu» herrschende» System zusammen, und alle Gebildete in Oesterreich, die wissen, was sie von diesem zu hallen haben, wissen auch, daß sich dieses von dem Tone in den officiösen Blättern gar nicht trennen lasse. Die Art und Weise, wie die Opposition bekänipft wird, kenn-zeichnet den Charakter der Regierung. Di« Thatsache, daß das Preßbureau wirklich in unerhörtester Weise wirtschaftet, zeigt das Amts-blatt in Laibach, in welchem Tag für Tag in den impertinentesten Ausdrücken gegen di« ehren-haftesten Patrioten der Stadt losgezogen wird. Ebenso das notorisch aus dem Preßbureau sub-ventionirte Triester Tagblatt nnd das Reichen-berger Tagblatt, welche vo» jedem anständigen Menschen mit Mißachtung beiseite gelegt werden. So sehr eS zu bedauern ist, daß der Ton, wie ihn solche Blätter anschlagen, möglich ist; vom Standpunkte der Opposition kann man «s be-greifen, daß ein solcher Ton jetzt in der officiö-sen Presse herrscht. Ab. Neuwirth führte aus, daß gerade vo» der officiösen Press« an, meisten zur Verhetzung der Parteien beigetragen wird. Mau bedenke ader, welche Mittel der Regierung zur Förderung ihrer Preßzwecke zur Verfügung stehen, und wie gering dagegen die Mittel der Opposition sind. UebrigenS giebt es gerade in dieser Beziehung Dinge, die sehr delicat behan-delt werden müssen und vou deueu man in samkeit ungebunden mit einander verkehren läßt. Violet und ich haaen uns liebgewonnen uud und wir sind miteinandfr verlobt. Mr. EvanS dann irgendwo in der Nähe eine Pfarre über-nehmen. Es ist ein ganz banales Faktum, recht wie in jed'M lovv tale. aber ich glaube in der That, ich bin glückselig bis in jede Fiber hinein. DaS Leben g?ht mir noch leichter und woniger ein, seitdem es zwischen uns klar ist und vor allem, es macht mich glücklich, zu fühlen, welche Kraft von mir geht, welche Fluth von Liebe und Güte von mir ausg«strömt und ihre Seele wie eine Atmosphäre umhüllt. O wie herrlich das ist, einem lieben, schöne» und unschuldigen Menschegkinde die einsam« Seele so ini Ver-tränen und Liebe weit öfinen zu dürfen. — Es war aber so gekommen. Violet's Vater bat »«ich, sein Töchterlein im Italienischen zu unterrichten. So stellte sich allmälig eine gewisse Vertraulichkeit zwischen, dem scheuen Mädchen und mir her. Wir saßen des Nachmittags in? der Gartenlaube unter ihres Vaters Erkerfenster und ltudirten. So las ich ihr denn auch eines Tages in dieser Gartenlaube eine italienische Mnfter-Uebersetzling von einigen Gedichten des William Morris vor. welche ich angefertigt hatte. Da hieß es : offener Sitzung nicht sprechen könne. Dies be-treffe insbesondere die Provenienz der Mittel der Regierung für Preßzwtcke. Daß diese nicht gerade aus dem Preßfonds fließen, ist selbst-verständlich, und darüber sei kein Wort zu ver-lieren. Redner verweist auf die gleichlautenden Schmähariikel. di« oft gleichzeitig in sämnltlichen officiösen Blättern auftauchen, in Blätern, über deren Lebensfristung die merkwürdigsten Gerüchte cursiren. Auch er verwahrt sich dagen, an seine Ausführungen einen Wunsch zu tuüpfen. glaubt aber, jeder Mann von Bildung müsse zustimme», daß es hoch an der Zeit sei. daß die osficiösen Blätter einen ander» Ton anschlage». Graf Taaffe erklärte, er müsse sich dagegen verwahren, als ob die Ansichten deS Staats-anwaltes im Processe der „Silcsia" über officiös« Blätter maßgebend sein könnten. Auch Staats-anivälte könnten irren. Nach einigen Eontroversen, bei denen auch die Abg. Zeithammer und Meznik ihre Weis-heit leuchten ließen, wurden bei der Abstimmung der Titel „Dispositionsfonds" angenommen. Die Linke stimmte dagegen. Eorresponden;en. Saldeuhofeit, 14. Dezember. (Orig.-Eorr.) [9t 0 h e sffi u t h j Man muß gestehen, die Zu-stände in der Diöcese Laoant werden immer unleidlicher. Wir sagen nicht ohne Absicht Tiö-cese, weil leider zugestanden werden muß. daß gerade einzelne Vertreter der Kirche, ihren Be-ruf ganz vergessend, Deutschenhetze betreiben, und dies in einer Weise, die den Stgnd gerade-zu zu entehren droht. Dr. Lavoslao Gregorec jener Lehrer am Priesterseminare in Marburg, den ein unglückliches Geschick eine» offenbar für seinen Character ganz unpassende» Stand zu wählen veranlaßte, darf wohl als Haupt-schürer gegen die deutschen Katholiken gelten. Als Gregorec die Cillier Decanatseonserenz zu einem offenbaren Diöcesanskaudale machte, von den, ganz llntersteier wußte, als er in seiner Starrköpfigkeit dem Abte von Cilli den Handschuh hinwarf, und eine bifsig« Bemerkung nach der andern im ^Gospodar* erscheinen ließ. — als dann Gregorec endlich die Stelle eines „verantwortlichen" Redacteurs vor den Äugen der Welt eines Falles wegen niederlegen mußte, der ihn um verschiedenes hätte bringen können. — als die mit seltsamem Raffinement be-triebene Verhetzung gegen einzelne Katholiken so-wohl, als auch gegen sämmtliche Deutsch« im Unterlande auf einnial hingewiesen wurde, als man von der Jugend dieses seltsamen Priester-erziehens verschiedenes erfuhr, da dachte man hier und wohl auch in hundert anderen Orten des Lavanter BiSthumS, Gregorec werde den Wanderftub zur Hand nehmen, und den Schau-platz seines Treibens einem andere» Priester überlassen utüßeu. einem Priester, dem mit Ich weiß «in verschlossen Gärtchen. Mit Rosen und Lilien dicht besetzt. Da möcht' ich wandeln im Dämmerschein ITmS Ijrt«rniy mit ihiw Ich las diese Vers«, welch« ich in leiden-schaftsloser Arbeit am Abend zuvor übersetzt — und mit einem Male merkte ich, daß meine Seele erwacht war, daß ich sie las wie ein Liebender und Violet dab«i anschaute wie ein Liebender. Da ließ ich das Blatt auf den Tisch sinken und sah Violet lange an. Sie saß und hatte deu Kopf gesenkt und ihre Blicke ruhten im Sande der Laube. Mit einem Male fiel mir ein. wie unschicklich ich mich benahm und ich griff hastig nach meinem Blatt. Da sah ich plötzlich, wie Violtt «rröth«t« bis über ihre weiße Stirn, bis in die Spitzen ihres lichtblonden Haares. Ich weiß nicht wie, plötzlich hatte ich die Hand ausgestreckt und sagte: „Violet, dies ist das verschlossene Gärtchen — willst Tu sein, wer mit mir wandle?" Sie stand auf und sagte: „Ich meine, ich sollte hineingehen, eS ist kühl" — dann legte sie ihre Hand in die meine und setzte hinzu: Ja, Frank, ich will!" Mit einem Male brach sie in Thränen aus. Sie ist eine sehr, sehr sensitiv« und zart« Natur. Ist es nicht ein Wunder, daß meine Empsin- — 3 — Ruhe die Erziehung unserer Seelsorger anver-traut werden könne. Doch es kam anders! Gregorec wurde Schristfürer des slovemschen Vereines, dessen Johannes er war, als er an die Bauen, schrieb: Ihr sollt nicht mehr die geknechtete Unterlage für die Tritte der fremden Ferse sein! Dieser Mann dem man sicher nicht mit Unrecht die Leitung des „Gospodar" auch heute noch nachsagt, dieser Mann, der sich bei der elenden Verleumdungsgeschichte. welche die „Südsteirische Post" halte, selbst als Mitarbeiter bei dieser bezeichnete, — dieser Mann wurde noch heute nicht seines Amtes entkleidet. Er mag «ine schätzenSwerthe Kraft für die Ratio-ualen sein, — Priestertugenden treten bei ihm keine zu Tage. Wir sagten. Dr. Gregorec gelte allenthalben auch heute noch als Redacteur des .G<4j><}dar", dieses Blattes, welches der katholische (!) Verein. — soll wohl heißen Verein zur Verfechtung slavisch-nationaler Hirtigespinnste — herausgiebt. Und waS für ein Blatt ist das! !> fiTjiiileuie. ..Du muftl einmal «inen Versuch mit mir anstellen." Ich war sebr erschrocken. Zugleich aber regte in mir der unheimliche Dämon, welcher mich auch ehedem besessen und den ich längst vertrieben glaubte, seine dunklen Schwingen — es befiel mich ein wunderliches Verlangen, meine mystische Kraft an Violet zu erproben, ich meinte es müßte reizend sein, zu versuchen, wie weit meine Herrschaft über ihre Seele ginge. Ich weigerte mich. Sie bat und schließlich versprach ich eS in der vagen Hoffnung, daß sie, zn Hause angelangt, nicht mehr daran denken würde. Am nächsten Tage indeß, wie wir in unserer Laube faßen, wiederholte sie ihre Bitte und ich — vom Dämon besessen — gab nach. Sie war in der That eine sensitive Statur — nach wenigen Secunden lag sie in magnetischem Schlummer. Sie war entzückend, wie sie so schlief, ein verzaubertes Schneewittchen — plötzlich indeß erwachte in mir der fürchterliche Ge-danke: „Wenn Du nun nicht mehr im Stande wärest, sie zu erwecken?" Ich wendete mein flissene Statthalter sind ihnen eben lieber als ei» Minister, der sich die Executive nicht — noch nicht — anS der Hand nehmen lassen wif. Den gezwungenen Officiösen ist eine Parole für ihr Verhalten in der Angelegenheit der Secession der gewählten Landesschulrathsmitglieder noch nicht ausgegeben worden. Um so beachtenS-werther ist die Ansicht, welcher heute das in Wirklichkeit freiwilligofsiciöfe „Fremden-Blatt" über die Affaire Ausdruck giebt, indem es seinen derselben gewidmeten Artikel mit folgenden Worten schließt: „So lange innerhalb der Gren-zen des Reiches der nationale Krieg fortdauert, die national: Eifersucht herrscht uud dem deut» s ch e n Stamm« die ihm zukommende gei-stige Hegemonie streitig gemacht wird, so lange namentlich der lächerliche Haß gegen das Deutschthum schon ein politisches Glaubenspro-gramm ist. können wir nicht zum ruhigen Ge-nnße der liberalen Gesetzgebung gelangen und wird auch kein Bruchtheil derselben mit Con-sequenz durchgeführt werden können, ohne heißen Widerspruch zu erwecken. Würde es ein Spra-chengesetz geben, welch's die deutsche Sprache zur Staatssprache erhebt, welches deutsche Krön-länder und Städte gegen die Gefahren sicher-stellt einstens i tit Verordnungswege a l s gemischt - sprachige Bezirke erklärt zu werden, dann würde sicher-lich Niemand gegen di«> Eröffnung tschechischer Sprachanstalten im Weichbilde der Residenz Einsprache erheben. So lange dieser Schutz der deutschen Sprache nicht verbürgt ist, wird das nationale Bewußtsein in allen deutschen Kronländern mit aller Entschiedenheit wider Alles reagiren, wovon es ein« Gefährdung vor-sehen kann. Das Volksschulgesetz ist in einen schweren Kampf mit dem Volksdewußtiein ge-rathen. Was das erstere billigt, lehnt das zweite ab und der Widerstand deS Volksgefühles wird jedenfalls zur Folge haben, daß die von den Anregern der tschechischen Schule möglicher-weise verfolgten Zwecke erkannt sind, und die Reichshauptstadt zur ihrer Abwehr bereit und gerüstet ist."______I Kleine Khronik. [Das deutsch-österreichische B ü n d n i ß.j Die „Cölnische Zeitung" bringt vetreffs des deutsch - österreichischen Bündnisses verbürgte Mittheilungen, wonach dasselbe auf eine bestimmte Frist von fünf Jahren abge-schlössen ist, also bis 15. October 1884 dauert. Das Büudniß habe sich bisher so bewährt nnd verspreche künftig eine so feste Friedensbürgschaft der beiden Reiche, daß ans eine Verlängerung zu rechnen ist. s Weih nachtsgab en für den deutschen Schulverein. J Die Vertretungen nachstehender Städte haben dem deutschen Schulvereine in Anerkennung seiner gewöhnliches Mittel an — sie erwachte sofort und ich athmete erleichtert auf. „O, wie wundersüß das war, Frank," sagte sie, „mir war. als verließt mich meine Tcclc - unter laute« Won»-schc»u«rn und ginge ganz IN die neme aus, uno icy weist jetzt, welche magische Gewalt Du über mich hast und wie ich ganz Dein bin! Der Dämon f;at uns beide betrogen — oh. ans welch' fürchterlicher Nacht wache ich jetzt wieder znm Bewußtsein auf. welch' fürchter-liches, qualvolles Leben liegt vor mir! Doch ich will meine Erlebnisse der Reihe nach niederschreiben. Ich kann es nicht — nun wohl, so stehe es hier mit dürren Worten. Violet, mein Liebstes habe ich getödtet. Es war nach einem langen Spaziergang«, der über ihre Kräfte gewesen sein mochte. Sie war sehr ermüdet und bat mich: Sie wolle ruhen, ich möchte sie schlafen lassen. Ich hypnotisirte sie. Sie ist nicht wieder erwacht. Die magnetische Kraft hat sie getödtet. Der Arzt sagt, e? sei ein Gefäß gesprungen. Ich beichtete ihm AlleS, er sprach mich frei. — Ich bin Violet'S Mörder. Viele Wachen — ich weiß nicht, wie lange — lag ich in Gehirn-fiebern. Ihr Körper ist längst gebettet auf dem nichtigen Aufgaben Weihnachtsgabcn gewidmet: Reichenberg fl. 100, Friedland fl. 5V, Graz fl. 50, Liehen fl. 15. Mögen sich diesem erfreu-lichen Beginne eine lange Reihe deutscher Ge-meinden anschließen — denn reiche Mittel sind erforderlich um den Kampf um unsere Schul« erfolgreich zu führen. sS t r e j { ch o fs t y,| der sattsam bekannt«. Herausgeber der .Tribüne", sehnt sich, wie der „Montags-Revue" aus Wien geschrieben wird, nach Prag zurück. Zwischen ihn« und den alttschechisch?n Abgeordneten sind gegenwärtig Verhandlungen im Zuge, um den Mann mit der eisernen Stirne wieder an Prag zu fesseln. Den Alttschechen wird nämlich das terroristische Treiben der jungtschechischen „Rar. Listy" doch zn bunt, und sie wollen ihm ein Gegengewicht — in Skrejschofsky geben. Es sind nämlich die „Politik" und der „Prokok" erheblich zürückge-gangen und die „Nar. Listy" werden fast aus-schließlich gelesen; dem soll die „bewährte" Kraft Skrejschowsky's abhelfen. Haben doch die „Rar. Lifty" nur die Methode Skrejschowsky's accep-tirt. Und nun soll Skrejschowsky dagegen arbeiten! [E i n liebenswürdiger F i 3 c u £.] Der,n Italien durch seinen Kunstsinn sehr be-kannte Fürst Filangeri hat unlängst der Stadt Neapel sein prächtiges Museum zum Geschenk gemacht. Vor kurzem erhielt mm der Fürst von dem Steueramte eine Zuschrift. in der ihm angedeutet wurde, er habe als Schein kungstaxe die Summe von 30.000 Frcs. zu entrichten. sD a S E n d e eines G y m n a s i u m 3.] Seit dem Jahre 1620 bestand in Hamburg ein akadeniisches Gymnasium. eine Vorbereitung?» anstalt für die Universität. In den letzteren Jahren fanden sich jedoch so wenige Jünglinge in der großen Handelsstadt, welche die Huma-niora zu pflegen Lust hatten, daß die Bürgerschaft Hamburgs beschloß, das genannte akadc-mische Gymnasium eingehen zu lassen. sVom Vater beraubts Am 18. v. M. Abends wurde der I I jährige A. Brabec in Leitmeritz von seiner Mutter mit einer Fünf-Gulden-Note zum Fleischselcher gesendet, um für einige Kreuzer Schweinefett zu kaufen. Auf dem Rückwege wurde der Junge von einem Manne überfallen, zu Boden geworfen und seines Gel-des, sowie deS gekauften Fette« beraubt. Der Knabe erkannte in dem Thäter sofort seinen Vater Johann Babec. Derselbe, 49 Jahre alt, von Profession Tischler, hat sich vor mehreren Jahren von seiner Familie entfernt, sich um die-selbe yar nicht gekümmert und sich einem aus-schweifenden Lebenswandel ergeben. Das Kreis-gericht in Leitmeritz hat gegen Wenzel Brabec wegen Verbrechens des Raubes einen Steckbrief erlassen. kleinen Friedhofe zu Lanrwst — das ist unser „verschlossen Gärtchen!" Ihre Seele — nnn, ihre Seele habe ich in langem Kusse, den ich der Schlummernden nahm — in mich gesogen. Sie ist nicht gestorben, sie schläft; sie wird nie wieder erwachen — denn ihre Seele ist in mir! .The darnsel is nod dead, but sleepeth*, steht auf ihrem Grabe mit den Worten des Evangeliums — „das Mädchen ist nicht todt, sondern schläft!" O Gott, ich bin Violet'S Mörder. Die Zeit hat ihre Wirkung gethan, ich bin ruhiger geworden. Es ist ein merkwürdiger Zustand, in dem ich wandle. Ich fühle ganz deutlich, wie sie in mir lebt. Ich gehe herum und eS zieht mich magisch zu ihren Lieblings-Plätzen — sie will sie wiedersehen, durch meine Augen. Ich liebe ihre Bücher und lese nur in ihnen, das ist ihre Seele, welche in mir lebt und ihre gewohnte Geistesnahrung nicht ent-behren will. Ich kann nicht mehr weinen über ihren Tod ; wenn ich traure, so sagt in mir eine sanfte Stimme: „Frank, ich bin ja völlig mit Dir vereint — so völlig, wie nie eine irdische Ehe uns hätte in einander schmelzen können. Ich wohne in einem Körper mit Dir und Alles was wir denken, empfinden und thun, thun wir Locates und Lrovinciates. C'lll, 16. December. [J o b e i f o l IJ Heute früh ver chied hier die Freiin Louis? de Traux de Wardin, Schwester des hier domicilirenden Generalmajors August Freiherr de Traux, im 05. Lebensjahre. Die Leiche wird am 17. d. am städtischen Fried-Hofe beigesetzt werden. sCillier Gemeinderat h.s Unter den in der gestrigen Gemeinderathssitzung durch den Bürgermeister Dr. Neckermann mitgetheilten Einlaufen befanden sich: Ein Schreiben des Statthalters in Steiermark, worin der Stadt Eilli für die so ergiebige Förderung der zu Gunsten dnrch das Hochwasser geschädigten Be-wohner Tirols eingeleiteten Hilfsaction im Namen der Bedrängten ganz besonders der wärmste Dank ausgesprochen wird. Der Vor-sitzende hebt hiebei ganz besonders die Mild-thätigkeit der Stadtbewohner hervor, welche für die Ueberschwemmten bisher über 700 fl. spen-deten. Eine weitere Zuschrift der Statthalterei gibt bekannt, daß das Generalcommando mit-getheilt habe, das Reichskriegsministerium könne bei den dermalen bestehenden Dislocations-Ver-hältnissen und der durch die Oeconomie gebo-tenen Nothwendigkeit die bestehenden Casernen auszunützen, sowie 'Reubauten auf ein Minimum zu beschränken, das Offert der Stadtgemeinde Eilli um Zuweisung einer stabilen Garnison, nicht acceptiren. — Dem Ansuchen des Stadtverschönerungsoereines, gleichwie im Vor-jähre behufs Erhaltung der Pflanzen in einem Warmhause ein Holzdeputat zu bewilligen, wird sofort Folge gegeben. — Der Museal-Verein stellt an den Gemeinderath das Ansuchen, ihm, sobald seine Satzungen genehmigt sind, das Local-Museum der Stadt Eilli für die Dauer seiues Bestandes zur freien, unbeschränkten Ver-waltung zu übergeben, daß der Verein seine satzungsmäßigen Verpflichtungen zum Gedeihen des Local-Muskums vollständig erfülle, wogegen der Gemeinderath sich verpflichten wolle, die Bestrebungen dieses Vereines thatkräftigst zu unterstützen und zu fördern. Ueber Autrag des GR. Joses R a k u s ch wird das Ansuchen mit Dank und Anerkennung der für die Stadtge-meinde so ersprießlichen Tendenzen einhellig ge-nehmigt. Ein Amtsoortrag des städtischen Wald-auffichts-Comites wird dahin erledigt, daß ein provisorischer Uferschutz unter dem Grenadier-wirth-Stege hergestellt, die Weißföbren am Jo-sesiberge gefällt und in den dortigen Waldan-lagen Wasser-Abzugsgraben errichtet werden. Den ersten Gegenstand der Tagesordnung bildet die Verleihung des Stadttheaters. Ueber Antrag der II. Section (Referent Professor Marek) wird deS Theater dem derzeit in Pettau be-sindlichen Dircctor Georg Zanetti, nachdem dessen Gesellschaft den eingeholten Erkundigungen zu gemeinsam. Ist dies nicht daS Idol einer Ehe?" Mr. Ewans ist sehr gütig und mild zu mir gewesen. Er glaubte dem Doctor, daß die Anstrengung deS Marsches bei Violet einen Herzschlag herbeigeführt habe und hielt mich nicht für schuldig an ihrem Tode. Ich theilte ihm unser Geheimniß mit. allein der Arzt, welcher zugegen war, meint, daß der magnetische Schlaf in durchaus keinem Zusammenhange mit dem eingetretenen Herzschlage stände — ich könne mich völlig beruhigen, ich trüge keine Schuld au ihrem Tode. Ich lebe nun wieder in der alten Einsam-keit zu Cambridge, ich höre keine Vorlesungen, ich treibe nichts, sondern sitze still und lausche auf die seelischen Einflüsse in meinem Innern; und die stumme Wechselwirkung unserer Seelen füllt mich mit einem so unirdischen Glück, daß ich mir keine größere Glückseligkeit denken kann, als diejenige, in welcher ich thatenlos dem Ende entgegenharre. Der Arzt schilt mich und meint, ich würde mich noch tödten mit dem, was er ein dumpfes Hinbrüten nennt. Man beobachtet mich seit einiger Zeit — ich glaube man hat Lust, mich in ein Irrenhaus einzuschließen. Ich glaube, wenn man das thäte, so würde ich in der That wahnsinnig werden, was ich jetzt nicht bin. Folge sich sehr gut bewähre. — unter den üblichen Bedingungen vertragsmäßig überlassen. Nach dem Berichte der v. Section (Referent Gustav Schmidl) wird die EinHebung der Boden-zinse sowie des Gemeindezuschlages auf ringe-führte» Bier und gebrannte Flüssigkeiten dem bisherigen Pächter 'Jakob Gntschek um den offerirten Jahrespacht von 1135 fl. übertragen. Ueber eine etwas unklare Anfrage des Lazaristen-Convente« beantragt die RechtSsection (Referent Dr. Sajovitz) den P. P. Convenl zu eröffnen, daß sich die Herren Patres jeder Ausübung von Besitzrechten auf der der Stadtgemeinde gehörigen Josesiberg-Realität zu enthalten haben, nachdem ihnen laut des in ihren Händen befindlichen Stistsbriefes nur das Weiderecht auf der vor der Kirche befindlichen Parzelle zustehe. SMließ-lich werden über Antrag der Section diverse Baurecurse erlediget. Der öffentlichen Sitzung folgt eine vertrauliche Besprechung. sGemeindewahl in Marburgs Wie der III. Wahlkörper, so wählte auch der II. mit großer Majorität am 13. d. nur Candida-ten der deutschfortschrittlichen Partei. Bon 222 Wahlberechtigten erschienen 181, welche folgende Herren wählten: Alexander Nagy, David Hartmann, Ludwig Ritter v. Bitterl, Josef Stark. Anton Tombasko, Dr. Ferdinand Duchatsch, Dr. Raimund Grögl, Direktor Johann Gutscher. Jakob Peternel und Franz Holzer. Auf Herrn Michael Marco waren gleichfalls 89 Stimmen gefallen und mußte somit das Loos entscheiden. — Die gestern stattgefundene Wahl des I. Wahlkörpers endete unter zahlreicher Betheiligung gleichfalls mit einem Siegt der deutsch-liberalen Partei. sB a u des P o st g e b ä u d e s.) Ein schon lange gehegter Wunsch unseres Publicums, nämlich dieVergrößerung der hiesigen Postlocalitä-ten, wird im kommenden Frühjahre realisirt werde». Den diesbezüglichen Bau, in dem auch das Telegraphen - Amt untergebracht werden wird, wird die k. k. pr. Südbahn - Gesellschaft durchführen und zwar an dem Flügel des Bahn-hofgebäudeS, wo sich gegenwärtig das Postamt befindet. Der Neubau wird die dreifache Große des derzeitigen Pavillons besitzen. Die hiesige Sparcasse hat als Eigenthümerin der Gasanstalt bereits die Herstellung der diesbezüglichen Gas-leitung unter den gleichen Modalitäten, wie sie gelegentlich mit der Südbahn-Gesellschaft verein-bart wurden, zngestanden. s Deu »scher Schulverein.s In St. Lorenzen a. d. K. B. fand am 14. d. die Conftituirung der Ortsgruppe des deutschen SchulvereineS: „St. Lorenzen und Umgebung" statt. Dieselbe zählt gegenwärtig ein gründendes Mitglied (Marktgemeinde St. Lorenzen) und 35 unterstützende Mitglieder. lFranz Jo^'efs-Bad Tüffer.s Wie wir erfahren, beabsichtigt der Eigenthümer des Würde es nicht eine Sünde gegen „sie" sein, wenn ich meine, unsere Seelen für irr-sinnig hielte? Nein, ich bin ganz klar und feelisch ruhiger und gesunder, als^ich je war. Merkwürdig ist, daß meine Stimme sich mit der Zeit alterirt. Ich höre immer mehr die zarten, süßen Vibrationen ihres Organs sich in meiner Stimme ausdrücken. Ihre Seele will reden — glückselig, wenn wir erst Wechselreden mit einander führen werden ! Welches auch niein Geschick sein mag — es wird ein seeliges Ge-schick sein, denn unsere Seelen haben einander so durchdrungen, daß sie nicht mehr von ein-ander lassen können. So sollen auch einst unsere Leiber auf dem kleinen Friedhof zu Llanrwst in einem Grabe mit einander ruhen und darauf soll stehen: Sie sind nicht gestorben, sondern sie schlafen!" Hiermit endet das Tagebuch. Wenige Tage, nachdem der arme Frank Anstie das letzte Blatt beschrieben, starb er. Man hatte ihn für einen unschädlichen Narren gehalten und nicht eingesperrt. Er starb an einem Herzschlage, sein Brüten und Stillleben hatte ihn getödtet. Air. Ewans ließ ihn neben seiner Tochter beisetzen. A. Andrea. genannten BadeS im nächsten Frühjahre einen Znbau herzustellen und die electrische Beleuchtung einzuführen. >E i n neues Witzblatt.] Mit dem kommenden Jahre wird die Fülle des Witzes, welchen die Pervaken Krains besitzen, in einem neugegründeten Witzblatte zuui besten gegeben werden. „Slovcnski Narod" begrüßt dasselbe, welches einem lange gefühlten Bedürfnisse ab-helfen soll, mit großer Freude. Der Redacteur der „Schmeißfliege" dagegen, der wackere Herr Alesovc, welcher bisher das Monopol auf ge-druckten slooenischen Witz besaß, dürfte nun enttäuscht ausrufen: Undank ist der Welt Lohn! Er mag sich mit dem Tichterworte trösten: „Auch Patroclus ist gestorben und war mehr als Tu!" [Die beste Antwort.] Vor einigen Tagen denuncirte der Moniteur ver Slovenen mehrere Bürger Stein's wegen Abonnements auf den „Kroetski prfjatel". Vierundzwanzig Stunden nach der Denunciation war die Zahl der Abon-nenten deS „Krnetski prijatel" in Stein verdoppelt. sXaturam erpellas kurca etc.] Ueber dem Haupte des erst kürzlich begnadigten Redacteurs der „Südsteirischen Post" ballen sich neuerdings Gewitterwolken. Wie wir erfahren, beabsichtigen die hiesigen liberalen Speceristen, denen in der letzten Nummer vorgeworfen wurde, daß sie das Petroleum mit Wasser mengen, daß sie sich also einer.'betrügerischen Handlung schuldig machen. — gegen Herrn I. Leon gerichtlich vorzugehen. Leider wird auch diesmal der Urheber der Verleumdung straflos bleiben. sS ch a d « n s e u er.] Am 13. d. wurde das Wirchschafts-Gedäude des Josef Schlosser in Goliverh ein Raub der flammen. Mehrer« Stück Hornvieh gingen dabei zu Grunde. Der Schaden ist sehr bedeutend. Der Besitzer war nicht assecurirt. s E r d r ü ck t. ] Die ledige Dienstmagd Josesa Wergles aus Panetsche hat vor einigen Tagen ihr sechs Wochen alte» Kind während des Schlafens erdrückt. sDi«bstah 1.) Am letzten Jahrmarkt« in Sachsenfeld wurden mehrere bedeutende Dieb-stähle verübt. Der Gendarmerie gelang es den Thäter in der Person des KenschlersohneS Jo-hann Cerei zu erniren und dem hiesigen Unter-suchungSgerichte einzuliefern. Hingesendet.*) M „Sie". Warum nicht lieber schweigen. Wenn „Lr" Dich silhouettirt? Mit Fingern auf Dich zeigen Würd' man nicht uugenirt. — „Ihn" wollt' Dein Pinsel treffen? Das Bild fiel herrlich auS! Wen willst Du Sphinx noch öffnen, De» Maler kennt man draus! Laß ab vom Reimeschmieden, Vom Räntespinnen laß! Vergeltung giebt» hienieden. Und Haß erzeuget Haß! Nicht von „Ihm". Die „Cillier Zeitung" v. 7. d.M., Nr. 99 veröffentlicht auf der Seite 2 mit Ueberschrift: „Zu denGemeindewahlen i nPe11ßtt" einen Tendenzartikel mit den theils entstellten und theils unwahren PasinS: „Daß die Bezirks - Vetretung heute schon slovenisirt dasteht. — daß die Vertreter der Ltadt immer so knapp vor jeder Sitzung von dieser verständigt werden, damit ihr Erscheinen möglichst erschwert unter Umständen auch unmöglich gemacht wird, — daß bei der Versamm-lnng die Vorträge vorwiegend in slovenischer Sprache gehalten werden, während man der deutschen Minorität, wohl nur noch auS Schamgefühl, den VerhandlungSgegenftand, so neben-bei, in möglichster Kürze bekannt giebt." Hierüber muß erwidert werden: Die Amtssprache der Bezirks - Vertretung Pettau ist sowohl für die CorreSpondenz als Rechnungslegung die Deutsche, wobei nur ämt- — 5 — licher Kundmachungen und Vorladungen in soferne sie auch für die Landbevölkerung bestimmt sind, eine slovenische Uebersetzung beigefügt wird. Die Auschußsitzungen werden ausschließend' in deutscher Sprache gehalten und bei den Ple-narsitzungen erfolgen sämmtliche Verhandlungen sowohl in deutscher als slovenischer Sprache und zwar — auf Grundlage der von der Bezirks-' Vertretung selbst unterm 29. Februar 1871 be-schlossenen und seither stets gehandhabtenGeschästs-Ordnung, die auf die SitzungS-ProtokollS-Füh-rung in beiden Landessprachen verschreibt, wor-auf die slovenische Majorität auf Grund des § 19 deS StaatSgrundgeseS umsomchr Anspruch hat, als ihre Vollmachtgeber SL Theile — und jene der deutschen Minoriät */« Theil der Bezirks-Steuer! asten tragen. • Für die Eiladungen zn den Plenarsitzungen ist gesetzlich ein Termin nicht fixirt und es muß diese sonach de.» Ermessen deS Obmannes überlassen bleiben, der bisher noch jedesmal Zeit und Umstände berücksichtigt', waS sowohl die Statthalterei- als auch die Ministerial-Entschei-dung über die dießbezüglichen Recnrse anlaßlich der Bezirköschnlrath-Wahlen constatirt. Das Unterliegen bei den Bezirksschulraths-Wahlen selbst mag wohl dem Umstand beizn-messen sein, daß die unterlegene Fraction der Bezirks-Vertretungs-Mitglieder bei zwei Plenar-sitzungen durch Verlassen des Sitzungssaales die Versammlung beschlußunfähig zu machen ver-suchte , wogegen bei der zweiten Sitzung der § 71 Absatz 2 deS Gesetzes o. 14. Juni 1865 -chutz gewährte. Schließlich wird noch bemerkt, daß — wenn von politischen Leidenschaften abge-sehen wird — gegen die dermaligc Wirksamkeit der Bezirks-Vertretung Pettau überhaupt und des Bezirks Ausschuffes insbesondere irgend ein Tadel kaum gerechtfertiget sein dürste. Pettau, am 19. December 1382. Der BezirkS'Obmann _ RaiSp. Bescheidene Anfrage. Rann, de» 15. Oktober. Wenn Jemand eine Verleumdung begeht und dieselbe vor Gericht beeidet, zwei Zeugen aber unter ihrem Eide beweisen, daß die An-gaben falsch waren, hat so ein Mann nicht einen Meineid geschworen ? Kann so ein Muni, selbst wenn er k. k. Beamter ist, noch serner einen Vertrauensposten bekleiden - U. A. w. g. B u n t e s. sK o st e n d e S F r i e d e n 3.) Die „Ri-vista Scientifica Svizzera" vcröffentlcht eine sebr interessante statistische Arbeit, worin nachgewiesen ist, daß in Friedenszeiten auf der ganzen Erde 9 Millionen Mann unter den Waffen stehen. Dieses permanente Heer kostet jährlich die Summe von 37 Milliarden Francs, was ein Kapital von 732 Milld.Ft. voraussetzt. Für den Fall eines Weltkrieges stehen 43 Millionen Soldaten in Bereitschaft. sVater, Sohn und drei Töchter an e i n e m Tage v e r h ei r a t h e t.] Das klingt zwar curioö. ist aber eine Thatsache. Im Dorfe Dora bei Deliatin in Ostgalizien heira-theien nämlich kürzlich an einem und demselben Tage ein dortiger verwitweter Bauer, sein 24jähriger Sohn und seine drei Töchter aus Sparsamkeitsrücksichten, oder, wie sich der ältere Bräutigam ausdrückte, „um weniger Gebühre», für Schnaps und Musikanten auszugeben." Die Trauung vollzog an den fünf Brautpaaren der Doraer Pfarrer Titns Blonskij. sD i e „Göttliche" — und ihr Appe-t i t.] Der Theaterdirektor Mr. Mappleson hat be» kanntlich die Verpflichtung übernommen, Mm. Patti und Herr Nieolini außer dem stipulirten Honorar auch noch standesgemäß zu verpflegen. Die „American-World" bringt nun in ihrer letzten Nnmmer den Speiszettel des Künstlerpaares von einem der letzen Tage. Halb neun Uhr früh: Eaffee ü la creme, Chocolade, frische Eier, Back« werk, Honig und Butter. Zwölf Uhr, l'unch: Roastbeef, Wild, Pasteten, Hummern. Malaga-Trauben. Bordeaux und Thee. Fünf Uhr, Diner: Bouillon, Seefische, kalte und warme Braten, kalte und warme Mehlspeisen, Gefrorenes; zu Beginn der Mahlzeit Bordeaux und Porterbier, zum Schluße Champagner und Liqueur. Zehn Uhr Abends: Thee, kalte Speisen, Sulzen, alle Arten Backwerk, Burgunder und Rheinwein. Bei Herrn Nieolini muß noch als Exta-Liserung eine beliebige Quantität seiner Havannacigarren und und Eigaretten genannt werden. Im Vergleiche zu den SpeiSliixuS find die Wohnungsansprüche sehr bescheiden. Mme. Patti begnügt sich mii Appartements für sich und Nieolini. ^Französische Galanterie.] Via-ria Theresia fragte einen französischen Officier, der sich am Wiener Hose vorstellte: Sie haben ja wohl gestern die Prinzessin von X. gesehen? Ich kenne sie noch nicht, doch ist mir gesag worden, sie sei die schönste Frau aus Erden. Ist sie Ihnen auch so erschienen?" Mit ehrer bietiger Verneigung erwiderte der gewandt« Weltmann: „Gestern hielt ich sie noch dafür Madame!" sF o r m a l i t ä t e«.] Nachdem der Polen tönig SobieSky am 12. September 1083 dii Türken genöthigt hatte, die Belagerung Wiem aufzugeben, ließ der Kaiser ihm sagen, es ver lange ihn sehnlichst, den Helden zu umarmen Den Hofleuten indeß verursachte die Etikett« großes Bedenken; denn SobieSky war nicht ge borener Monarch, sondern nur Wahlkönig, unt wie der Kaiser einen solchen zu empfangen habe darüber zerbrachen sich die Schranzen die Köpf, und stritten her und hin, bis t er Herzog vo; Lothringen dazwischenfuhr, dessen große Zeet alle kleinen und elenden Formalitäten verachtete und daS entscheidende Wort sprach: „Mit off« nen Armen zu empfangen, wer das Reich ge rettet hat!" Uud so geschah's. 5 Volkswirtschaftliches. [P e t x o l e u m>] Das Petroleum hat i> Folge Entdeckung einer neuen Quelle in Amerik. welche täglich 599 Barrels liefert, einen Preis rückgang erfahren. [©ine wichtige metallurgisch Erfindung.] Aus London schreibt man : Ein wichtige Erfindung, von der nian glaubt, da sie bedeutende Veränderungen im Mettallhand« hervorbringen wird, ist soeben gemacht worden Dieselbe besteht in einer neuen Methode de Aluminium Erzeugung, bei welcher die Erzeu gungSkosten auf den zehnten Theil der bisherige! reducirt werden, und daS Metall, zu deffen Het stellung bisher neun Monate erforderlich waren im Laufe von wenigen Tagen in ungeheuen Quantitäen hergestellt werden kann. Der Erfinde ist ei» Herr Webster aus Wolliwood in der Näh von Birmingham. Bei di'l gewöhnlichen Method der Aluminium-Bereitung betrugen die Koste 1999 L. Sterl. per Tonne, während sie sich b« dein Verfahren Webster's auf 199 L. Sterl. pe Tonne stellen sollen. In seinen verschiedene Formen kann das Allumininm zu allen Zwecke i benützt werden, für die jetzt daS theure Plati verwendet wird; ebenso zur Federn- und Nage Fabrikation, wie beim Glockenguß und sogar z Juwelenarbeiten. Ringe aus Aluminiumbronz« m Edelsteinen besetzt, werden bereits stark in de Vereinigten Staaten verlangt und Löffel. Messe « und Gabel, Tischdecken, Eisenbahnthürkliiike nnd andere ans diesem Metalle gefertigte Artik« erfreuen sich einer starke» Nachfrage in EnglanI Kourse der Wiener Flörse vom 16. Deeember 1882. Goldrente...........94.65 Einheitliche Staatsschuld in Noten 75.85 „ „in Silber . 76.55 186i>cr Märzrente 5°/0 .....99.20 Bankactien .......... 824.— Creditaetien...............279.50 London ...........119.30 Napoleond'or.......... 9.49 k. k. Müuzducaten........ 5.67 190 Reichsmark.........58.00 Eiiikchrgastlians sehr frequentcr Posten, in Cilli, i«t bis 1. Ji nnar k. J., unter günstigen Bedingungen v verpachten. — 6 — Schnelle und sicher« Hilfe für Magenleiden und ihre Folgen. MH* Krha$tu»»g »ler OtnutttlArir beruht einiig nnd allein in der Erkaltung und Beförderung einer guten Verdauung, denn diese ist die Grundbedingung der Getundheil und den körperlichen und geistigen Wohlbefinden!. Da* bett-Itetcührte IlautmiUel, die Verdauung tu regeln, eine richtige Blutmitchung xu enielen, die verdorbenen and fehlerhaften Beetandtheile de* Blute» ?u entfernen, ist der seit Jahren schon allgemein bekannte nnd beliebte Dr. Hohm'n 1»M>iis-BnlM»ut. Derselbe, aas den betten, heilkräftigsten Arxnei-kräutern stor«sil 1 tigwt bereitet, bewährt sich g.inx zuverliUslich bei allen Verdaxmngtbetchwerde", namentlich l>ei Appetitlosigkeit, taurem Ausrotten, Blähungen, Erbrechen, Leib- und Magentehmenen, Magenkramp/, üeberladung de» Mageta mit Speiten, VertchUimung, Blutandrang, Hämorrhoiden, Frauenleiden, Darmkrankheiten, Hypochondrie und Melancholie (in Folge von Verdauungsstörungen), derselbe belebt die getammte Thätigkeit der Verdauung, erzengt ein gerundet nnd reinet Blut und dem kranken Körper wird sein« frühere Kraß und Qenmdheit wiedergegeben. In Folge dieser seiner ausgezeichnete« Wirksamkeit ist derselbe nun ein sicheren und bewährte« Volkt-IIautmittel geworden und hat sich eine allgemeine Verbreitung verschafft. 1 Klasse 50 kr., l>oppe Masche 1 fl. Tausende von Anerkennungsschreiben liegen tur Ansicht bereit. Derselbe wird auf frankirte Zuschriften gegen Xachnahme des Betrages nach allen Richtungen verschickt. Herrn Apotheker B. Fragner in Prag. Seit 2 Monaten bin ich von einem Magen-leiden gefüllt, und trotidem ich verschiedene Mittel angewendet habe, war es mir nicht möglich, mich zu heilen, aber kaum nachdem ich 6 Flaschen Dr. Kosa's Leben>balsam genommen habe, bin ich gänzlich hergestellt, weshalb ich es als meine Pflicht betrat hte. diesen Balsam jeder Person, die da.« Unglück hat, magenleidend zu sein, warm zu empfehlen. Mit besonderer Achtung Luigi Pippau, Kaulmann in Triest \U arnnnnf un liebeamen Miss verständ-WdUIUliy. njs-t'D vorzubeugen, ersuche die P. T. Herren Abnehmer überall awtdrCc.läich : Dr Rasa* Lebenahnlaam aus B. Fragner't Apotheke in Prag tu verlangen, denn ich habe die Wahrnehmung gemacht, das« Abnehmern an manchen Orten, wenn selbe einfach Lebensbulxam und nicht ausdrücklich Dr. Rota't lyebentbaltam verlangen, eine beliebige nichts wirkende Mischung verabreicht wurde. Echt ist Dr. Rosa's Lebensbalsam ZU beziehen nur im Haupt-Depot den Erzeugen II F11 A im TS H II. 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Gleichzeitig; theile ich Ihnen mit, <1 as* ich seit 5 Jahren ia Folge eines Lungenkatnrrhs uml späteren beinahe ein Jahr andauernden Blutbre-ehens immer an Heiserkeit uml Kitzel in der Luftröhre gelitten hahe; seit Gebrauch des Malzextructbierea fühle ich eine bedeutende Besserung nnd hoffe bei weiterem Gehrauche ganz gesund zu werden, übrigen«, wenn mein Weanndheitszuatand nur so bleibt, wie er gegenwärtig ist. bin ich schon mit der Heilwirkung Ihres Johann HofTschcn Halz-extraetbieres vollkommen zufrieden. Mit ausgezeichneter Hochachtung Ihr stets ergebener Eduard Kollmann, Vermeaaangs-Inspector. Marburg, ilen 27. November IH82. Di« Hoff"tehe Mak-Chocolatle entspricht einem langgefählten Bedürfnisse aU und Heilmittel bei Blutarmuth (GhLowe) Nähr- und Heilmittel bei Mutarmuth (Chlomte) und fehlerhaften Blutmitchungcn, toteie dem r. med. nnd phiL Felix Paul Ritterfeld, pr. Arzt in Frankfurt a. M. llaupldepota t Cilli: J. K upferschinidt, Apoth., „Zur Mariahilf*; Bnumbach's Erben. 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