________Freitag, 29. October 1897._______________IahiMg 116. Almcher M Ieituna. ^Mlti!,'.' MbMri^!^?^°5!tnbunll: ganzjährig fi. t«, balbjilbrig fl. 750. Im «lomptoli: ^ Me «Laib. gelt.» erscheint tügllch, m!t »ulnahme der 3»nn. und Feiertage. Die «bwinlstratt«, befindet stch b!« zu ^ ?> V, ° ",. Mr die Zustellung in« Ha»« g«luthe Aewg vo« 2b. October d. I. dem ktM P U? Mmisterium für Cultus und ^' 3?" H"s H«inefetter aus Anlas« Ahi?l und Cb'Ä '" den bleibenden Ruhestand i« verleb» "".""" Sectionschefs aller- tz^ "'Wgeruht^^ Gautsch m.p. ^"'En^.^p^^^ Majestät haben mit ^^^V^n? vom 25. October d. I. ^>si^i^Prchssor des Kirchenrechtes an '^'"le n ^''" Dr. M°i Ritte"Hussarek ^I^ und Un^" k'"'°"srathe im Ministerium »lben «U "'cht allergnädigst zu ernennen "l°thes k'!/en Titel und Charakter eines lulvvollst zu verleihen geruht. ^ Z>er y >^_^^ Gautsch M.P. ^^?/^^ die Bergbau-Eleven ^'O^H^« ' ' H°'- und GW».,- b°i 3" die NieU"^'"''"^ vom 7. October 1897, ^Vriin? ^"«'NdevoZ^l' gerichtlicher ZustellungSstücke ^^^°z. T °s ^ w den Städten Wien, Prag, '"»>„, ' ""b ^cnlberg; Nr. 246 die ConcessionSurlunde vom 16. October 1697 für die Localbahn Tirschni^WildsteiN'Tchdnbach; Nr. 247 die Kundmachung des Finanzministeriums vom 1?ten October 1897, betreffend die Errichtung eines Steuer» und gerichtlichen Depositenamtcs in Seletyn in der Vulowina; Nr. 246 die Verordnung der Ministerien des Innern, des Handels und des Ackerbaues vom 20. October !897, womit die 88 12, 23, 33 und 43 der mit der Mini» fterial-Verordnung vom 3. September 1683 (R. G. Vl. Nr. 145) erlassenen Marktordnung flir den Wiener Centralviehmarlt in St. Marx abgeändert werden. Das Xcvil. Stück enthält unter Nr. 249 die Verordnung der Minister der Justiz und der Finanzen vom 24. October 1897 über die Executions-Führung auf öffentliche, auf bestimmte Namen lautende oder durch Vinculierung für einen bestimmten Zweck gewidmete Obligationen; Nr. 250 die Verordnung sämmtlicher l. l. Ministerien vom 24. October 1897 über die Executions'Führung auf Forderungen an das Aerar oder einen unter üssent-licher Verwaltung stehenden Fonds; Nr. 251 die Verordnung der Minister der Justiz und der Finanzen vom 24. October 1897 über die Vehandlung von freiwilligen Psandbestellungen oder Cessionen hin» sichtlich der gegen den Staatsjchah zustehenden, bei staatlichen Easscn zahlbaren Forderungen. Die Erklärung des ungarischen Minister-Präsideuten. Vudapest, 27. October. Unter dem Titel: «Die Frage ist aufgeworfen» schreibt «Nemzet»: «Sowohl die Wiener wie die Budapester Blätter interpretieren die vorgestrige wich. tige Erklärung des Ministerpräsidenten Freiherrn von Vanffy dahin, dass sie ihr die Deutung geben, ,sie sei zum guten Theile an Oesterreich adressiert.' Die Er. llärung war zwar in erster Linie bestimmt, der un-garischen öffentlichen Meinung gegenüber der üsterrei» chischen Krise Beruhigung und Bürgschaft inbetreff der Wahrung des ungarischen Staatsrechtee zu geben; eS ist aber i« ihr auch ein Avis und eine Mahnung an Oesterreich gerichtet, an die 1867er Grundlagen nicht zu rühren, ja sogar hinsichtlich der Erfüllung der Erfordernisse dieser Grundlagen nicht säumig zu verfahren; denn daraus kann sich wahrlich leine österreichische Partei eine Angriffs« oder Vertheidigung«. Waffe schmieden, wenn sie Ungarn in Verwirrung bringt in der Erwartung, dass Ungarn aus Furcht hievor mit einseitiger Einmischung sich beeilen werde, einer oder der anderen österreichischen Partei direct oder indirect zu Hilfe zu kommen. Einerseits ist die ungarische Politik hiezu nicht berechtigt, anderseits ist sie nicht darauf angewiesen, denn sie kann sowohl ihre constitutionellen Rechte als die großen Interessen der Monarchie, so weit es sie angeht und es ihr möglich ist, im Einvernehmen mit ihrem Könige auch selbft-ständig wahren und sichern. Hierin liegt die große Bedeutung der Erklärung Vanffys. Hiemit ergieng ein Avis, respective eine Mahnung an die Adresse der österreichischen Parteien solcher Art, dass c« beinahe unmöglich ist, sie nicht zu verstehen oder zurückzuweisen. Damit erscheint der österreichischen Regierung in den strengsten Grenzen der Lompetenz, und dies nur in moralischem Sinne, eine ernste Unterstützung geboten zur Einschränkung, eventuell Niederbeugung der Obstruction.» Das Blatt sagt zum Schlüsse, die ungarische Regierung habe zur Entwirrung der Lage einen großen Schritt gemacht. «Zu constatieren, inwieweit dies da« Eablnet Badeni oder die eine oder andere Partei des österreichischen Parlamentes ausnützen kann, ist nicht unsere Sache. Dass aber die Möglichkeit hirzu durch die Erklärung Banffys und in dem Verhalten Un« garnS in reichem Maße gegeben ist, unteiliegt keinem Zweifel. Es ist Sache der Oesterreicher, wie sie einander zur Vernunft bringen, was für Lompromisse sie schließen und wie sie die Lage entwirren. So viel ist sicher, dass ihnen lundgethan wurde: ,Durch euch, mit euch, wenn es möglich ist; ohne euch. ja gegen euch, wenn es sein mussl' Die Frage ist bestimmt und deutlich aufgestellt. Der Herrscher und Ungarn warten nunmehr ruhig auf die Antwort, nicht von den öfter« reichijchen Parteien, sondern von den österreichischen Patrioten.» Politische Uebersicht. Laib ach, 28. October. Der Rücktritt des Präsidenten des Ab-geordnetenhauses Dr. Kathrein kam gänzlich überraschend. Als Ursache seines Entschlusses wird die Erkenntnis angenommen, dass er den Stürmen der Obstruction nicht länger gewachsen war. Es wirb be« stritten, dass es irgendwelche Differenzen zwischen Dr. Kathrein und der Regierung oder den Parteien der Rechten gegeben habe. Feuilleton. " Vagabund. 5. """' Drei Zigeuner sah ich einst il 5 «!l, ^ . wegen an einer Weide. «U^zNlls^ ^ Lenau. > """reich^ "l°nd liegt hinter mir und vorne H°z i^ da winkt mein Ziel, das ^^will? welche Wünsche l!<^'t i^" dieses ""rum verschwende ich meine V »n°t? 6ch 3te^l' warum lässt der müde <^°°" l°Hb n/^ "er ständigen Land- !.Mn °ufwirU °lnd' den grauen Staub in V^«^ Seele mit jedem M ?;"' neuen W?' ">le bei anderen glück« ^ l^l W"h und neue Hoffnungen? ^"3 .!^"en" ES^bstabend hüllt die Erde in '<> en^beld3"!^"ur hie und da blitzt Dml buch' Schein eines Lichtes ^ ^ n^"". öde ü^ l°"tt ist es öde und 5 ^lrei>'nilchenK.^"l°m, wie mein He,z 2 ^ bein' ^lltt durch die ^'anz ^ Kampf zwischen ^ ""e Vogelsang, ohne Vonnen« glänz und Blumenduft vor sich gegangen, die Nacht hat mit erdrückender, bleierner Schwere die kalten, dunklen Fittiche über die Erde gebreitet, nur hie und da fährt ein haftiger Windstoß, eisig und schneidend durch mein wirres Haar, durch die kahlen Bäume und über die entblösste Erde hin. Mich friert und hungert, seit 24 Stunden habe ich nichts gegessen und der zerfetzte Mantel, den ich weit rückwärts gestern auf einem Düngerhaufen fand, bietet nur wenig Schuh gegen den erbarmungslosen, kalten Wind. Vtein Vettelsack ist ganz leer, nur elmge Brot-krummen fühlt meine taftende Hand zwischen den Falten des dünnen Tuches, diese streue ich aus für meine Ge< nossen, die Vögel der Landstraße, die mich mit ihrem frischen, jubelnden Gesänge so oft beglückt auf meinen einsamen Wanderungen. Doch nein, so ganz allein bin ich nicht, hinter mir trottet mit eingezogenem Schweif und hängenden Ohren mein einziger und treuester Freund, mein alter, zottiger Gefährte auf all meinen Wegen, das Ideal aller Hundetugenden und Fehler, mein ebenfalls hungriger «Talisman». Unsere Bekanntschaft und Freundschaft hat eine ganz eigene Geschichte. Vor Jahren, als mein Fuß den ersten ziellosen Vagabundenschritt in die Welt that, hungerte mich wie heute, vielleicht noch mehr, denn ich hatte noch nicht aelernt zu hungern; da, eines Abends, sah ich meinen ssreund im Straßengraben damit beschäftigt, eine schöne gebratene Gans zu verzehren. Ich habe ihn niemals gefragt, woher er diesei Meisterstück kulinarischer Fer« ligkeit empfangen, aus schonender Rücksicht für sein Gewissen, doch sein Abendbrot hat er, der Vagabund, mit mir, dem Vagabunden, damals brüderlich getheilt und seit diesem Augenblicke, da ich erkannt, das« Freundschaft und Nächstenliebe noch nicht ganz aus-gestorben, ist er mein Fieund, mein Talisman ge. worden; Talisman darum, weil seine feine Nase und die Schnelligkeit seiner zottigen Pfoten mir oft ein Abendmahl bereiteten und als Entgelt nahm ich schonende Rücksicht auf sein Gewissen. Es ist ganz Nacht; unheimlich klagend zieht ein leises Flüstern, wie wenn aller Schmerz, alle» Weh des entschlafenen Tages in geheimnisvollen Dis« Harmonien einen geisterhaften Reigen im Nebel Über den Gräbern aller zerstörten Hoffnungen führte, durch Bäume und Gräser und als Begleitung fallen vom dunklen Himmel nasse, lalle Tropfen, die Thränen de» entschlafenen Tages. Der müde, wunde Fuß führt mich unaufhaltsam dein Meere entgegen, dem M^ere, das in seiner Un-enblichleit, in seiner erhabenen Größe mir die Allmacht meines Schöpfers vor die müde, verzagende Seele führen wird, dem Meere entgegen, das in seiner stolzen Jungfräulichkeit den Menschen keine Stätte nüchterner, kleinlicher Spiele ist, dem Meere entgegen, in dessen tosendem Rauschen und Donneru ich den großartigen, überirdischen Accord unbezähmbarer ruheloser Kraft, frei von armseligem, erbärmlichem Menschengewimmer, hören werde. Dort an deiner mächtigen Brust ruhend will ich lauschen und horchen, will mir in deinem Tosen er« zählen lasjen kraftstrotzende Heldenjagen, voll Treu? und Laibacher Zeitung Nr. 248 2222 29^^^ Die Blätter besprechen den Rücktritt des Präsidenten Dr. Kalhrein an leitender Stelle und erblicken in dem Entschlüsse des Präsidenten übereinstimmend ein Symptom für die zerfahrenen Zustände im Abgeordneten» hause. Je nach ihrem Parteistandpunlte benutzen die Blätter die Resignation Dr. Kathreins zu Angriffen auf die Obftructionsparteien oder die Regierung. Das «Fremdenblatt» findet den Entschluss des Präsidenten angesichts der Vorgänge im Nbgeorbnetenhause erklärlich und sagt, Dr. Kathrein war ein sympathischer und der Hochachtung aller Parteien würdiger Präsident für jeden Vertretungskörper, der glattes Fahrwasser zeigt. Unser Reichsrath jedoch gleiche derzeit dem Meere zur Zeit eines Orkans, der die Wogen gegen Himmel peitscht. In solcher Zeit als Capitän auf der Eommandobrücke zu stehen und den Curs zu halten, sei eine gar schwere Aufgabe. Wer sich ihre Bewältigung nicht zutraut, thue wohl am besten das» jenige, wozu sich Dr. Kathrein gewiss auch nicht ohne inneren Kampf entschlossen hat. Ihm selbst gereiche dieser Entschluss jedenfalls mehr zur Ehre, als unserem Parlamentarismus, der ihn gezeitigt hat. Im Legitimations-Ausschusse wurde gestern bei Vertheilung der Referate das Princip be-folgt, das Referat über angefochtene Wahlen nicht politischen Gegnern der betreffenden Abgeordneten zu« zuweisen. Nur das Referat über die Wahl des Abgeordneten Barwli wurde dem Abgeordneten Dr. Ferjaniic und jenes über die Wahl des Abgeordneten Mauroner dem Abgeordneten Laginja zugewiesen. Abgeordneter Campi protestierte gegen diesen Vorgang, die Majorität entschied aber für die Zu« Weisung der Referate an die Slovenen. Die Minorität würde in diesem Falle gebildet von den Deutsch» fortschrittlichen, Ehristlichsocialen und den Mitgliedern der katholischen Vollspartei. Im übrigen wurden folgende Referenten bestellt: Für die Wahl des Abg. Barwinöli der Abg. Merunowicz, für die Wahl des Abg. R. v. Bogdanowicz der Abg. Dr. Duleba, für die Wahl des Abg. R. v. Czarlowsli der Abg. Oizowski. für die Wahl des Abg. Fischer Abg. Dr. R. v. Gorski, für die Wahl des Abg. Dr. Grobelsli Abg. Merunowicz. für die Wahl des Abg. Graf Hompesch Abg. Wachnianyn, für die Wahl des Abg. Dr. Hortis Abg. Dr. Schucker, für die Wahl d?S Abg. Dr. Laginja Abg. Dr. Slama, für die Wahl des Abg. Dr. R. v. Lewicki Abg. Dr. Dyk, für die Wahl des Abg. Mandyczewsli Abg. Merunowicz. Per Aus» schuss beschloss, einem Antrage des Abg. Dr. R. von Wiedersperg entsprechend, dass Referate über protestierte Wahlen im Ausschüsse erst dann zur Verhandlung zu kommen haben, wenn die Wahlacten nach der vom Obmanne gemeldeten Ausarbeitung des Referates durch acht Tage in der Kanzlei zur Einsicht aufgelegen haben. Die parlamentarische Commission der Rechten ist gestern vormittags um 10 Uhr zur Berathung der parlamentarischen Lage und der Präsidentenwahl zusammengetreten. In der Sitzung, welche mittags noch andauerte, ist auch Ministerpräsident Graf Vadeni erschienen. Nach dem im Abgeordnetenhause vorgelegten Gesetze»twurfe der Regierung, betreffend die Fructificierung der Barschaften der civilgerichtlichenDepositenmassen gehen sämmtliche derartige Barschaften, mit Ausnahme der- jenigen, welche infolge besonderer Anordnung des zu« tändigen Gerichtes für einzelne Depositenmassen ge-sondert zu verwahren sind, in das Eigenthum des Staates über, wogegen dieser die Verpflichtung übernimmt, einen gleichen Geldbetrag dem zum Empfang des Deposites Berechtigten zu erfolgen. Diese Barschaften werden vom Staate beim Postsparcassenamte im Anweisungsverkehre fruchtbringend angelegt, und zwar für jedes Gericht cumulativ. Die Einlagszinsen der gerichtlichen Eonten bilden eine neue Staats« einnähme und wird dieser Betrag alljährlich in das Budget für Rechnung der allgemeinen Cassenverwaltung eingestellt. — Der gleichfalls im Abgeordnetenhause eingebrachte Gesehentwurf der Regierung über die Mündel- und Eurrandengelder seht den Höchstbetrag derselben bei den österreichischen Spar-cassen und bei dem Postsparcassenamte mit 1000 st. fest. Gegenüber dem gegenwärtig geltenden Gesetze vom Jahre 1854 bietet das neue Gesetz insoferne eine Verbesserung, als die bisher geltende Maximalgrenze der Pupillareinlagen bei Sparcassen von 525 fl. auf 1000 fl. erhöht und gleichzeitig die noch unentschiedene Frage, ob die Anlage von Pupillargeldern auch bei der Postsparcasse zulässig sei, in bejahendem Sinne entschieden wurde. Der «Kölnischen Zeitung» wird die Meldung, dass die Vereitelung des Besuches des Großherzogs von Baden bei dem Zar auf eine Verstimmung des hessischen Hofes gegen den badischen zurückzuführen sei, durch folgende aus zuverlässiger Quelle kommende Mittheilung bestätigt: Am Sonntag war auf Befehl des Zars der russische Hofzug in Darmstadt zu einer Fahrt bereitgestellt sowie die Locomotive mehrere Stunden unter Dampf gehalten worden, aber fchließlich unterblieb die Benützung des Zuges. Es fcheinen seitens des Darmstädter Hofes thatsächliche Einflüsse sich geltend gemacht zu haben, welche die bedauerliche Kränkung des badischen Hofes hervorriefen. Das bulgarischeSobranje wurde mit einer Thronrede des Fürsten Ferdinand eröffnet. Derselbe verweist zunächst auf die im Laufe des Jahres stattgehabte Feier der zehnjährigen Regierung des Fürsten und konstatiert die Einmüthigleit, mit welcher das bulgarische Volk dieses geschichtliche Ereignis gefeiert hat. Diese Einmüthigleit lege Zeugnis von der Festigkeit der Bande, welche Dynastie und das Voll miteinander verbinden, ab. Der Fürst hebt die Fort» schritte des Landes während dieser zehn Jahre auf dem Gebiete des öffentlichen Lebens, der Civilisation und des Handels hervor und erwähnt die Besuche an den befreundeten Höfen, die er im Laufe des Jahres machte und die ihm die Ueberzeugung verschafften, dass Bulgarien vermöge seiner loyalen und weisen Politik die Achtung und Sympathien des Auslandes erweitert habe. Der herzliche Empfang, welchen der Fürst beim König Carol von Rumänien gefunden, war eine neue Bestätigung der traditionellen Freundschaft, welche die beiden Nachbarnationen vereint. Eine weitere Bestätigung der guten und freundschaftlichen Beziehungen mit den ausländischen Regierungen sind die im Verlaufe des Jahres abgeschlossenen Handelsverträge. Die Errichtung bulgarischer Handelsagenturen auf dem Gebiete des türkischen Reiches und die begonnenen Negociationen mit der hohen Pforte zum Abschlüsse eines Handelsoer» träges geben der festen Hoffnung Raum, dafs die ______________________-------------------. undent Bande der Freundschaft, welche «H^ MlM °«< des Suzeräns knüpfen, eine wohl ^ d>e Beschlagnahme von Gewehren auf ^O^ Pforte die Ueberzeugung aus, ^e bedeMn <,M^ sendungen können nur °°" .^"Kstellung" "7 und ersucht die Mächte, energische A ^M« Athen zu richten. - Vei ^ ^Handlungen ist die Schw'erlgle " " n,ch Art III wegen Entschädigung der Pr H güM unbehoben, doch hofft man, be» den "", " ^geü Dispositionen die Beendigung oer ^sithren^ vielleicht noch im Laufe dieser Wocye^^.--- Tagesneuigleiten. ^ -(«usVrül.) Politik, und der «N°robnl LiftY- "" "" ^ si«b " Strike an der Vrux schichte der Asr.lalr.ege sehr be,chla«^ ^ ^z^ die Vesehung eines Vischofepoft" V"° gt st lr°st seine« guten G'dächtn.ss's s"'". ^, " ^, sehungsbefehle ertheilen kann. «« M^.; selbst ^ geht gebeugt, ober -r bedarf ein" ^ z,.rM ' „el,. wenn er nach dem Diner <«!"" ^ ^., ?«' ^h «arten «acht, nim«t « nie den A"«^ ^«' ! eine« «nmorioro »oßrow P"^P" der P^' z^ bann nur «lt groß m VedauelN, o"z'^ gz^x ^, diesen Vp-zlergana, und nur wenn ^, n°H ^ groß. Killte e« absolut gebieten. »"" S UA' W" sich Leo XIII. morgen« um S oder ^ ^ ^ dem er die Nacht verbracht hat. ^ „ z^ ,,, hat, liest er die M ss'. nimmt t>°«" , ,„ geA^-und arbeitet bi« 2 Uhr, "" " '"" ^""^ Hoheit, dort in deinen starken Armen will ich vergessen alles Leid und Weh, alle Demüthigungen, Miss-Handlungen, die ich empfangen von meinen herzlosen Mitmenschen. Doch, was ist's, hier ist die Straße zu Ende, vor mir erhebt sich finster und schweigend eine hohe, schwarze Säule; links, hinter einer kleinen Mauer, sehe ich tief unten herauf durch Nebel und Dunst zahllose Lichter glänzen; das ist wohl die Stadt, hart am Meere, das Ziel meiner Wanderung, und wirklich hört auch mein gespanntes Ohr von Ferne den tiefen, mächtigen Bass der donnernden Brandung. Ich kann nicht vorwärts, hier diese Säule ist der Grenzstein meiner Hoffnungen, der dunkle eherne Zeiger meines Könnens, er zeigt auf Mitternacht, auf die Mitternacht der Erkenntnis, dass ich, der Vagabund, auch nur Mensch bin, ein armer, schwacher Mensch, dessen elender Körper dem Fluge der Seele niemals folgen kann. Schluchzend wirft sich der Vagabund an die harte, nasse Brust der Erde, hüllt das thränenbenehte Antlitz in die Fallen des alten Bettelsackes und presst den knorrigen Vettelstock an die Brust. Aber er ist nicht allein; sein treuer Hund schleicht sachte näher, legt leise winselnd den zottigen Kopf auf den Nettelsack neben da« Antlitz seines Herrn und deckt mit seinem schwachen, zitternden Körper die Löcher und M^e des alten, fadenscheinigen Mantel«. Der Mond, ^","5'^""2^°" Vagahundensreund. bricht milde Brust des schlafenden Meeres, einer der Myriaden Fäden findet am Fuße der Säule, dort oben in den Felsen den Vagabunden schluchzend liegen und bleibt auf seinem Haupte als weiße, mild schimmernde Aureole. Ich habe mich erhoben, ein neuer Tag bricht an. Steigt da nicht soeben hinter den Bergen ein blutrother, feuriger Ball, die Sonne, hervor und drückt den jungfräulich erröthenden Vergeshäuptern den ersten glühenden Morgenluss auf die reine, schneeige Stirne? Dort rechts hinab führt die Straße in breiten, grauen Serpentinen zum Meere. Der W'g ist frei; vor der siegreichen Morgenjonne fliehen meine düstern, «ächtlichen Phantasien und jauchzend strecke ich der Sonne die Arme entgegm, jubelnd presst sich aus meiner tiefalhmenden Brust ein Gebet: Ach, bescheine mir, du göttliches Gestirn, erhaben und hehr den alten, wunderbaren Pfad der hohen Vagabundenfreiheit, dringe hinein mit deinen glühendsten Strahlen in das alte, thörichte Vagabundenherz, das vermeinte, den Weg verfehlt zu haben und darob brechen wollte; das Glück liegt überall, im sanften Spiele des Windhauches, der. durch die Gräser streifend, mir geheimnisvolle Märchen erzählt, im Weben und Knospen des Waldes, wo zwischen grauen Stämmen reizende Elfen mir winken, im jubelnden Gesänge der Lerche, die gegen den Himmel fliegend den Allmächtigen lobt und preist, und in meinem Herzen liegt das Hlück, in meinem Heizen, weil ich von den Menschen nichts begehre, nichts, als mich meinen Vagabunden« °»eg g«hen zu lassen, blohfühig und hungrig. 3" O^5^«'"^ Erzählung aus den Tiroler Vergen (4,F°rts«»"Ng.) .^si^t. selbigen nachdem der Äartl von '^, .^" TMch" ^le " schrecklich zumulhe gewesen st"- ^ I" „^ Abscheu gegen den Burschen waren ^^. h die Stelle der früheren Liebe g'"^ ^!^c dann wieder denken musst,, oa,»^,'.^ ihrem geliebten Antonio de« Tod g« ^ A be .sie Zeit ihr Mann werden sollte ^ ^ HA l^ Gedanken, als dränge ,hr em ^"^ssttl, ^caU sann hin'und her, wie werden könnte. Unter M/M ^ hls H M" gieng ihr die Nacht schl°^s ' 7 ' die U"^ß erste Frühroth durch die Dachlul " ^ ^ d t Da plötzlich kam's ihr vor «ls sich - h. ^ Schritte hören. Schnell «eidete ' ^M ^ vo? die Thür hinaus. E« "" "" n "'« A< trotz der frühen ist '' Alm heraufgetlommen war. .7.?^. '^ vellHes der Liesl schien ihm sofort aufzuf^ Dd " ^ Schah?' fragte er betroffen. ^' „üMß F'^j, gab sie kleinlaut in die Hütte zu treten .D" A h,he", ^ Hit ),' muss uns gestern he'ml'ch b^ ^,1 ll>' ^ ,, du fort warft, ist er H""H dir h""'^^ zur Red' gestellt, was lch "" " ^ es S^ „l ihm seinen Ärgwohn ausreden, °" ' ell"" ^ ein Unglück passiert, wenn vu ', ________________________________2223 __________ 29, Ocio^r 1897. !'? bkMen w t?°7l. '«"st er nicht nach de« Essen. ^" 'hlch, L?i. c"^" lecture au«. I« übrigen ist »"<" «enlller ^"^"°blg. dos« »ane« begreift, Men Kin«! vl,7 ""Nen au«gesetzt ist. die andere !l^„ '"«««Alter« ft oft in ihrer Gesundheit ge. ^^°«l°?^'°^ Vle «eilenden, welche die ? " Wi'detlakV» ^ längerer «Wesenheit in diese« " ^!«tüte w/,^ ^" °^ ihr Erstaune« au« über !°"^«n Llilk. ° ?°" ll""a«bt worden find. Die °« ^°n»l« fln."^^"^« der hügeligen H.uplc '" "orlreff/"''hl "berall für Wagen und Fuß. "Mo ^'"'^ elngtlichtet. Der öde Marllplah ?«lt. ly^^ "ly in ^ ^^^^ Pa,lanlage ver- ^"""sll b7>tt^" b« Woche die franzvfische ' ^°l«Nll°/^^ Dl« Stroh« von Tananarivo ü ^' N^n,. ' °"l "ne lurze Strecke vollends »°bcr ft " '^" «.öffnet worden. Auch di, ?^«.«H ^°"e v°nT°«°tave hat bedeutende V ^"te N^^llagcr und in Nndovoranlo Ü ' ""lt. »^ "^höje. Dem Gouverneur General kl. ll°nzilNlH°"^«k. das« er alle« Mllgllche thut. ' "b^sch^ entgegenzukommen, und L> ^?'^^ 'n Ver, in.) Von den Straßenlaternen in l>°??° ift «in« ^ühl.cht ""''hen. Se.t dessen b°,» ^il««te »')'""" «rsparnle von vier Mil-'G» '" h°t bes^, « "^'" worden. Der Magistrat H?' N"«H'7"'/le ««..Deputation zu be. >''<>,. '"r alle Laternen «ll Gasglühlicht zu ^^"ln'l. ?." °"l der Lick-Sternwarte n,n ^V.''" «le b"/^ '" wl"' ln Straßburg. ^l.>N unb ,°^7 '""ß'' "ne N5belhülle von !« »^ h°lb«n »" ^"'" "er«. Sein Schwell ist <">cV " v'°b lang. Der Komet nähert fich ^kl.'°uf °cht «r«^ '?"" "^' be« Nordpol. ^!«»^Tllbi>n " ° nahekommt; danach glht er ^derE^.v^n Die ««'.fernung be« K°-'" ^' b°5 fted ""' "leber ln der Zunahme ^^^""e. ^,.^ ""« letzt noch beträchtlich näher i°" 3" '""n«r «^ «"^"t er fich noch bis zu« '^1 ?^°m"^l?" "l'b dah^r sein Glanz noch ">!e>^ ^lrilchtllck ^l l "" °"ck, in seiner Tonnen-^ "< "(y ^iter al« die Erbe von der Sonne ^'l°,. "Nft^/kphon und die Nat ten.) Seit "" Äsungen ln dem "b°l2 ^>« Vll!w . "°^^""e in be« Poftgebäude «3"° °ber K^. b« «bonnen.cn mihrten sich. ^ ^"dl'ch l«.«^ ?^""a "" ^"l« wurde i«mer !^^ure!ß>n K^ "°" ^' "e L lephon-^ H^^e l '^ "" "le H°hllchlen. in welchen ""lch «in Schrcck'n! >? über^Ucn sprang hrrau« unb verbreitete ?!>. »l "llblich.« m" ^ureau. wodurch insbesondere ./^«^rühl ' b°lf da« ganze Gullapercha. ^d^"' »^ i?^.""' '""°" war. so das« ^<^'nd!a r..< ^'""- D'e Apparate waren ^> EchWner^ ssubft wohl^ ich fürcht' 3^. ,Du k/n«s. l"6te der Fmanzer mit t ll. ^ ,N nn'« l'l^ zu allem ähig in seiner 3<^ Earl ,"r .^ "/^' l°»te d?r Welsch, ^> li.?" Wert l^."c^^ '"'ld's "ohl darauf >ih'^ er' Ä^ ch'eßt. er oder ichl< Bei diestn 7.<° skin?N ^ ^'1 b'rbbanl nieder. Liesl V" "'rluhr d^ an^^'^" °" und schwieg. ^!> du ?bft am l, ?"dere mit eisiger Ruhe fort. h>' ^«ber Wi < "'" "issen. welchen von un« 3>l^s'e? 'ch Mit d?' ^ ich alles darum geben >! ^>'6s hg" ^7" "'' "ne Liebschaft an-'" >tK »v'llst< ^ ". ""^ "on dir ab. ob du H>i" 3i 3.^" St mn, '^^ berOberaufseher darauf ^V lvied?",' '"er Vartl ist ohne Zweifel '^^wann u?^^^"" ausgegangen. ^>h' z putzte übe! "° " zurückkommen wird?' " >^ls°nich7^ dH und schwieg. - ^ teÄ n Blick a „/"Me l"'el weiter, indem er «°< .^ Wei'^ '"^« lüß. 'N.n. so ist V^t^Ve j^""s lo ,st. wie sonst immer<. '" °"! ^berz V Ä^"nd zur Autwort ,heut' in l" du>: ein^ un.^""" stumm in der Hütte ^ ° /ugen "^l'ches F,uer leuchtete au« » '<'^' und sch,^'c"""n erschral. als sie ^, l d'e ^"Nlnel w? c^"" Gedanken zu er- ^"l Hnb« auf "7^ T°n^. sagte sie und hob ^ "Mch H 'lad' keinen Mord auf dein -...<— Mmme« dich um Ratten fast ganz zerfressen. Die Thiere hatten die Post förmlich ln Velagerungszuftand verseht und jetzt wetben große Reparaturen nothwendig sein. Man hat die Absicht, vo« Ministerium «inen Specialcrebil sür den Anlauf von — Katzen und Rattengift zu verlangen. — (Untergang eine« Daxpfer«.) Der Danlpser «Caspar» ist bei Point Arena ln Kalllornlln aus einen Felsen gefahren und gtsunlen. Von der Ve-satzung find 13 Vtann ertrunken; nur zwei tonnten ge> rettet werden. Local- und Provinzial-Nachrichten. November-Avancement. Se. Majestät der Kaiser geruhte allergnädigst zu ernennen zu» Oberst den Oberstlieutenant Hugo v. Leeb des JR. 47. Se. Majestät der llaiser hat ferner ernannt l« Gereiche de« dritten Nr«eecorp»: zu Oberstlieutenants die Majore: ln der Infanterie u. s. w.: Emil Ritter v. Wagner be« 27. JR. brim 70. JR.; in der Cavallerie: Adolf Ozerny be« b. Dragoner« Regiments; zu Majoren die Hauptleute erster Classe: Im Veneralftabscorp»: Claudius Ezibulla, zugetheilt de« 3. Corp», und Josef Grafen Stürglh. zugetheilt de« Mililärbeoollmächtlglen bei der Votschaft in Verlin. bei gleichzeitiger Ernennung zu» glügelabjutanten dks Kaiser» und zu« Millärattacht bei der genannten Volschast. In der Infanterie u. s. w.: Ludwig Hippfich be« JR. 17 beim JR. 79 und Iofef von Caesar de» FIV. 2b bei« JR. 7. In der Insanterle u. f. w. zu Hauplleuten erster Classe die Hauptleute zweiter Classe: Alexander Cozafura des JR. 47 und Otto Freiherr« v. Iorbl« des JR. 2?; zu Hauptleuten zweiter Classe die Oberlleulenants: Üablslaus R. v. Wolaxsli des JR. 1? beim JR. 41, Fcledrich Veschorner des JR. 47. ssoloman Hvlvath de Szt. Peter des 2. bo«n..herceg. JR.. Karl S!eders»it des JR. 3b bei« JR. 7, Hllnrich R'lter von Nadherny de« FIV. ?, Karl Häuser be« JR. 2? bei« JR. 76, Ifibor Hloiovtt be« JR. 1? bet» JR. 16. Karl Darnhoscr des FIG. ? (zugetheilt be« Generalftab) beim FIil. 4 und Vollmar »rasen Spaur be« JR. 7 bei« JR. 4; gu Oberlieutenant« die Lieutenant«: Is«it Dtinii de« JR. 47, Rudolf Freiherr von Komer« de« JR. 87. «duald Dev be« JR. 17 bei« JR. bb. Raimund von Kaan be« JR. 27. Victor Lacl»er de« JR. 4? bel« JR. 96. Karl Holschewer de« JR. 47 beim JR. 70. Paul Wagner be« JR. 17. Paul Wllfan de« I«. 17. Simon Aichwalder de« JR. 7 beim JR. bb unb N»lon Malina be« JR. 47. gu Lieutenants die Cabet.Officiersftellvertreter Albert «allent de« JR. 27. Eugen Ma ^ des JR. 27. Franz Kooatevii des JR. 27, Hugo Huslig de» 2. bosn.-herceg. JR., Karl Liebenwein de» JR. 67. Franz Koppel de» JR. 97, Johann Morarlu de« JR. 7, Josef Kappal de« JR. 47, Julius Gesendorfer de« JR. 97 bel« JR. 24, Milan Prlbicevlt de« JR. 7, Eugen Wüftefelb be« ?. FIV., Heinrich Meder de« JR. 87. Andrea« v. Vocz be« JR. ?, Iaroilao Smotinsly be« JR. 87. Mar.i«ilian «cham des JR. 27, Karl Dolllner dt» JR. 97, Eugen v. Rehn de« JR. 47, «rlhl,r Rltter von Vartel« de« JR. 7, Theobor Edlen von Pohanla Mts', ^ntttbrach^er^ Oberaufseher fie fast finster. .Ich weih, was ich zu thun habe und gehorche nur meiner Pflicht, die ich längst schon hätte erfüllen ollen!' Mit diesen Worten warf er das Gewehr über die Schulter, um weiter zu wandern. Liesl wollte ihn zurückhalten, er aber reichte ihr schweigend die Hand zum Abschied und gieng welter.. »Mehr als drei Tage waren vorüber», erzählte die Wirtin weiter, «für die Liesl eine lange, bange tteit del.O!firier'Stellvertreter Karl Freiherr« V. Helloors be« b. DR. In ber Felbartlllerle zu H,uptleuten erster Classe die hauptleute zweiter Classe Franz Ruckgaber de«9.DAR., Robert Hauser be« 3. TAR.; zu Oderlieulenant« die Lieutenant« Nudols Edlen v. Noeth de« 3. CAR. Paul Hkyrovlly de« 7. DAR.. Karl v. Nowotny de« 3 EAR., Ollar Edlen v. Kunert des 7. D«R., Clemens Doser be« 3. CAR. und Karl v. Velil des 8. PUR.; zum 7. CAR. zu Lieutenant« die Tadel. Oficiers» Stellvertreter Rudolf Iirlu be» 7. DAR.. Vruno Schmidt de« 3. CAR. und Friedlich Vuzxann de» 6. DAR. In der Traintruppe zu Obellieulennnl« die Lieutenant«: Heinrich Schiele. Ferdinand Fuchs, Heinrich Milbner und Maximilian Hilbebrand, säm«lliche dl« 1. Irain.Reg.; g« Lieutenant« die Cadet - Offlcler« - Stellvertreter: Inllu« Veeger. V ctor o. Cslz«azi», Leopold Klimel und Richard Grafen O.fich, sämmtliche be« 1. Train-Regiment«. Im See.Offlcier«.Erzt zweiter Classi ben Oberarzt Dr. Richard Gantner be« JR. ?. Im Truppen'Rechnung«führer-Off!cler«corp« zu Hauptmann'Rechnung«führern 1. Classe die Haupl«ann-R?chnuna«führer 2. Classe Franz Mayr be« Garnison«» spital« Nc. 9 ln Trieft unb Stefan Ferlan be« JR. 7 ; zu« Hl»up>«ann'Rechnung»führer 2. Classe den Ober« lieulenant.Rechnung«führer Heinrich Rennerl be« Vtontur» depot« Nr. 3 in Graz; zu Oberlieutenant. Rechnung«, führern dle Lieutenant-R'chnung«führer Ludwig Przebal be« Monlutdkpot« Nr. 3 ln Vraz unb »uguft »obie,zycll be« JR. 8? ; zu« Lieulenant'Rechnungsführer b?n Feldwebel Johann Vociclo dt« JR. 87 beim JR. b2. Iu MilKäruntetintendanten: ben Haupt»ann zweiter Classe Ewald Reich be« IR 87. zugethettt dem 3. Corp«, und den Oberlieulenant August Rehatschel de« I«. 27. zugetheilt dem 1. Corps. Ss. Maj'flät der^ Kalser hat de« Obersten ^lelan Freiherrn v. Nillel, Co»«andanten de« JR. 17, den Oben ber Eisernen Krone dritter Classe verliehen. Verlieh, n wurde da« Militär - Verblenftlrenz be« Hllupt«ann Hugo geblsch be» JR. 27. Der »usdrull der laiserlichen Z^sriebenheit wurde bekanntgegeben den Hauptleuten Frdinanb Matasovtt de» 2. bosn.'herc. JR.. Febor Va«ber, de« 7. FIV. August Maliegla d«« JR. 97 und dem «ltt«elfttr Friedrich Manger be« 8. Hus.-Reg. — (Ernennungen.) Da« Verordnungsblatt meldet, dass S'. Majestät der Kaiser den Ca»man. bunten ds» I. Corp« und co»«»ndler,noen General in Krakau FMU. Freiherrn Eugen o. Ulbori zu« Feld-z^ugmelftsr elnannt hat. Se. Vlccllinz Varon Albori. der a« 27. d. M. in Trieft »m engsten Familienkreise seine Vejölderung feierte, hat somit die HSchfte Stufe in der «illläcisch n Hierarchie erreicht und kann mit besonderer V:fli,di«ung auf seine glänzende Lousbahn zurückblicken. — Mtt groh« Feube »Utbe auch dle Ernennung dl« Hrrn Divlftonzcommandanten FML. v. Hüch»«a»n von alkn «reis« de« P«Mch»ft «>e«r Stadt bekohl. Laibacher Zeitung Nr. 248. 2224_____________________________ — (Die Negelung der Vezüge der Otaat » die ner.) Die Regierung hat, »ie bereit« gemeldet, einen Vesetzentvurf über die Regelung der Vezüge der in die Kategorie der Dienerschaft gehörigen Ttaatsdiener fertiggestellt, welch« die Gehalte derselben nach vier «lassen »it 700 fl, 600 st.. 500 fl. und 400 fl. festsetzt. Die Nctioltätl-Iulage wird in diesen vier Classen «il 50. 30, 2b und 20 Procent vo« Gehalte t>e«essen. Ferner werden die Dlenftalterszulagen «it 50 fl. sür zehn Dienstjahre seftgeseht; die Zulagen find in die Pension einrechenbar, fie lönnen jedoch die Su»«e von 100 fl. nicht überschreiten. Vei Mförderung in eine höhere Vehaltsclasse bleibt die bereit« erworbene Dienstalter«zulage aufrecht. Was die Regelung der Vezüge der Sicherheitswache, der Eivilpolizeiwache und der Polizei Agenten betrifft, weiden lünstlg zwei Classen von Inspecloren »lt 700 fl. und 600 fl. Gebür bestehen und zwei Classen von Wachleuten und Polizei-Agenten »it 500 fl. und 400 fl. Die Dienftalter«zulagen steigen von drei Dienstjahren bis zu 25 Dienstjahren in einer Ecala von 30 fl. bi« 250 fl. Vel den Post« und Telegraphendienern Verben drei Vehallsclassen «it je drei Abstufungen festgesetzt. Die letzteren steigen u« je 50 fl.. so daf« die erste Classe in den drei Abstufungen von 600 fl. bi» 700 fl., die zweite Classe von 500 fl. bi« 600 st. und dle dritte Classe von 400 fl. bi« 500 fl. fich erhöht. Innerhalb derselben Eehaltsclassi erfolgt dle Norruckung in die hshere Gehaltsstufe l» Wege gradueller Norrückung. Die Dienstallerszulagen »erden mit 50 st. für je fünf in der «llMsftufe von 700 fl. vollstreckte Pienftjahre festgesetzt und in die Pension eingerechnet, sie dürfen aber 100 fi. nicht übersteigen. Der Gefa»«t-aufwand, den das Gefetz hervorrufen wirb, beträgt 3 5 Millionen Gulden, welche die Regierung gleichfalls aus der Iuckerverschleiß« und der Iransportfteuer decken will. * (Deutfche Vühne.) Die Pstegeftütte der Kunst hat gestern eine würdige Aufgabe in würdiger Weise gelöst, denn die Wiedergabe, die der herrlichen Ochöpsung Orillparzer« «Sappho» ward, entsprach allen Erwartungen, die Kenner und Schätzer der Dichtung, die jedem fchönheitsburftigen Ge«üthe reiche Olquickung spendet, hegen durften. 30 Jahre find verflossen, seitdem da« Meisterwell unsere« größten vatetlindlschen Dichtn« da« Licht der Welt erblickt, »it dem er für alle gelten den Vewel« erbracht, daf« durch die bloße Macht der Poesie die grüßten Willungen hervorgebracht werben lönnen. In einer Abhandlung über «die bramatifche Tradition io Oesterreich»fagt Sittinger über da» dramatische Schassen Grill« parzer« treffend: «Riemal« verliert er da« feine Gefühl für die Natürlichkeit der Scene, er lässt seine Personen stet« gegen« stündlich sprechen; sie sagen immer nur das, was die jeweilige Lage erfordert. Aber Grillparzer geht weiter, er verwendet da« Wort geradeweg« al« ein Mittel der Charakteristik und in feinen reiferen Werken führt jede der Personen ihre eigene Sprache.» — Ueber die Dichtung — die ja längst Gemeingut jede« Gebildeten geworden — ist da« Urtheil längst abgeschlossen; «an wandelt i« I«uber» banne der hehren Sprache auf lichten Höhen und für den Kunstverständigen, der seine Dichter i» Herzen trägt, bedeutet jede Vorstellung einer folchen Schöpfung «inen Festtag, sin Festtag war's auch für die Jugend, die in hellen Scharen angerückt la», Vegeifterung i« Herzen und in den Händen, und «an durfte seine helle Freude an dieser Vegeifterungsfähigleit habe», die der vortrefflichen Darftellungslunft der Gchaufpleler in vollem Maße entgegenkam. Nlr haben anläßlich der Aufführung der «versunkenen Glocke» bemerkt, das« die Mehrzahl der Schau« fpleler, insbesondere der jüngere Nachwuchs, leicht in der klaren, nüchternen Luft de« modernen Realism««, der fte zur Sprechwelse der Alltäglichkeit zwingt, den Ton sür dle g/oßen Leidenschaften, die in den classischen Dramen glühen, verlieren. Mit Genugthuung nahmen wir jedoch gestern wahr, das« der jüngeren Generation der vo« Eidenftaube befreite Idealismus deutscher Schausplellunft noch nicht verloren gegangen ist. Die echte Vegabung der jugendlichen Darfteller klärte sich im Feuer einer schönen, glotzen Aufgabe. Fräulein Kittel bringt 'ür die Hoheit«, volle, ideale Dichterin Sappho eine schöne Vtftalt, ein ausdruckivollt» Vificht, eine volltönende Altstimme, die freilich hie und da allzusehr in« Dunkel hinabsinkt, mit. Die R.lfe zur vollen künstlerischen Darstellung dieser be« deulsamen Gestalt fehlt natürlich der jugendlichen Künstlerin, sie wird fich jedoch zweifello« in nicht allzu« ferner gelt voll in folche Rollen hineinwachfen, unter, stützt von ihrer glotzen Vegabung, von ihre» Streben, d»e auch gestern in helle« Lichte erschienen. Das ver-standnisinnige Eindringen in die Tiefen der Dichtung, die richtige Betonung und die warme Empfindung bei den hinreißenden Worten der Schilderung veredelnder Liebe, die Sprache edler Getragenheit, die freilich nicht immer von Pathos frei war, vereinte fich zu einer har» monischen Gesammlleiftung oon gtoß.r Wirkung. Die zatt« Kindlichkeit und Lieblichkeit der «süß n. lieben, un« besangt««!» Melitta» brachte Fräulein Reinhardt in Utd«n«wüldig«r. unschuldvoll.madchenhllfler Alt herz» d« ^ ^."'"""« ^" "" Nw» zu charal.eriftl««. lichlelt, zeigte Herr Muralori ebenfalls feine verheißende Vegabung. Er sprach mit edlem Schwünge und der Auffassung eine« gebildeten Schauspieler«, der weih, wa« er zu verkörpern hat. Durchaus künstlerisch, mlt edler Vortragsweise spielte Fräulein Luy die Eucharis. Wie bereit« eingangs erwähnt, fand die Darstellung begeisterte Aufnahme und die Hauptdarsteller wurden durch ungezählte Hervorrufe ausgezeichnet. ^. — (Leben»retlung«-Taglia.) Die l. l. Landesregierung hat dem Johann Cernlc aus Krafinc für die von ih« am 9. Juli 1897 mit eigener Lebens« gefahr bewirkte Rettung de« Knaben Peter Pezbirc von dem Tode de« Ertrinkens die gefetzliche Lebens» rettungstaglla von 26 fl. 25 kr. zuerkannt. — («u« Idrla) geht un« die Mittheilung zu, das« wegen der dort herrschenden Typhusepidemie auch die l. l. Fachschule für spihenllöppelei, welche in letzterer Ieit schwach besucht wurde, zur Verhütung der Krankheit«« ausbreitung geschlossen würd", dies auch aus dem Grunde, weil sich in einem Hause, in welchem eine Spihenllüppelei» lehrerin wohnt, auch ein Typhusfall ereignete. —o. — (Fremdenverkehr.) Im Laufe der heurigen Frühjahrs- und So««er«zeit find in der Stadt Kralnburg 409 fremde Parteien (490 männliche, 138 weibliche, zusammen 623 Personen) angekommen. Von denselben waren 326 au« Kcaln, 24? au« anderen cisleithanlschen Ländern, 23 au« den Ländern der ungarischen Kcone, 3 au« Vo«nien und der Hercegovina, 13 au« dem deutschen Reiche. 2 au« Frankreich, 6 au« Italien, 3 au« England und 1 au« Russland. Die «eisten dieser Fcemden weilten in Krainburg nur bl« zu 3 Tagen, 26 7, 6 14 Tage, 7 4 Wochen. —o. *(PlöhllcherTode«fall.)Au« Radmann«, dotf wird uns mitgetheilt, das« am 25. d. M. um 6 Uhl vormittag« der in der Vrettersüa.« des Anton Globolschnigg al« Sägea/Hilfe beschäftigt gewefene Josef Grilc in seiner Kammer in Würzen todt aufgefunden wurb?. Wie die Erhebungen ergaben, hatte ein Herzschlag de« ÜcblN de« Genannten ein Ende bereitet. —r. Zur Abwehr Ez gehört zu den Tcadilionen de« «Slovensli Naroo», fich in Angriffen gegen unser Vlalt zu ergeh n und scheint es, da fich diese Angriffe ln letzter g?it be-sonder« oft wiederholen, förmlich zum System geworbcn zu fein, den inhaltslosen Spalten diese« Vlalte« durch dergleichen Ausfälle j^ne pilante Würze zu geben, die gfw»ssen Üesellieisen besonders behagt. Wir haben es bisher verschmäht, auf alle diese Sticheleien zu antworten, well wir leinen Veruf fühlen, un« ln eine Polemil mit einem Vlalle einzulassen, dem gerade ein solcher Federkrieg Lebensbedürfnis ist, wie die« ja die täglich fich wiederholenden kleinen Scharmützel bewllsen. die ober und unter dem Strich, unter den Corresponbenzen sowie unter den Tagesnachrichten zwischen diesem Nlatte und anderen in Laibach erscheinenden Tagesblättern über Dinge aus-gesochten werben, die oft über das unmittelbare per» sönliche Inlerlsse des Redacteur« lau» hinausrelchen. In der Donner«tag«Nu«mer des «Blovensli Narod» wlrden uns aber Dinge oorglworfen, ober, richtiger gesagt, Absichten unterschoben, die wir nicht unhespiochen lassen lönnen. Es wird dort behauptet, dass wir ln überaus lebhafter Weise für da« Vcündungsfeft be« lralnisch« lüftenländischen Sängerbundes Propaganda ge«acht hallen, und das« dadurch die slovenische V.völlerung Laibachs zu P««onftratlon«n aufgereizt werbe, durch welche die slovenische Sache nichts gewinnen wülbe, die aber vielleicht «anche» willkommen wären, und zwar deshalb willkommen wären, damit dann Laibach noch »ehr bedrückt »erben könnte, als dle» schon j'tzt der Fall ist. Wer die Notizen verfolgte, die wir über das deutsche Sängerfeft brachten, wird auf den ersten Vlick «kennen, daf« wir nur einfache Thatsachen, wie den Ta« des Feste«, da« Festprogramm und dergleichen mittheilten; von einer Propaganda jedoch, zu der wir uns durchaus nicht berufen fühlten, kann da leine Rede seln. Wäre es unsere Abficht gewesen, Reclame zu machen, so müsste wohl jeder zugeben, das« wir unsere Sich« sehr schlecht verstanden haben, und zwar umso schlechter, al« wir gerade in de« un« bekämpfenden Vlatte den besten Lchr-«eifter dasür vor un« haben, wie «an e« anstellen «uss, u« sür gewisse Zwecke die Läl»lrom«el zu schlagen. Geradezu unerhö.t aber ist die Unterstellung, das» e« in unserer Abficht g legen sei, Demonstrationen zu provocieren; wir «üsslen diese Unterstellung al« perfid bezeichnen, wenn fie nicht g,r so lächetlich wäre, denn unsere Aufgabt ist e«, zu vernnlteln und die Gegensätze auszugleichen, und gerade hierauf zielten zwei Notizen unsere« Vlalte« ab, welche darthun sollten, das« jemm Feste, das fich ja ganz intern abspielen soll, jeder provo-calorische Charakter fehlt. Und wem soll d?nn ein? Dimonftratlon erwünscht sein, da«it Laibach noch «ehr bedrückt werbe als es jcht schon der Fall ist, und wodurch wird unsere Stadt denn jalm.) ^ AMtA Die Sitzung beginnt um 12 "yl ^Mb<^ Viceprasident Dr. Kramae wldniet dem ^ ^ ^ ^ Abgeordneten Grafen Ferdinand v". ? warmen Nachruf. a^en bea"'".. Es wird hierauf eine von der "« ,^ B namentliche Abstimmung über eme ^ Sitzung um 2 Uhr 35 nachmlttaas u « ^ zw Fottjehung find/abend« um ? "^ V^F mit der Tagesordnung: Erste Lejung Provisoriums. 7 n^ 10 ^'" 5 Die Abendsthung begann um ?^ ^^ abends. Das Haus war swr/e H^ WM" Hofmann.Welleichof namens der °"''^^che" s° und Abgeordneter Funle namens 0" ^ h,^ schriltspartei protestieren lelerl.ch H ^F< Abendsihung unddie diesbezüglichen V chM^ ^ tät der gestrigen Sitzung, ^lche ''e O^ ordnungswidrig' verfassnngw'wg «nd ^.^ ^ bezeichnen. Sie erklären den Kampf M ^ ^ „M Verordnungen mit allen Kräften or',', (Lebhafter Beifall und HändellaMN.) PloM „ Abg. Daszynetl Link.,, an. (Be'fall links.) der Linken Anfragen an das P"st^ tragt Abg. Dr. Groß a-f Hs die Verlängerung des Zuckeisteuerg ev ' hie M^t< ordnung zu setz?n. Mg "r w ^ ,„d <, des wesentlichsten Inhaltes der PHdent ist- - ^< liche Abstimmung herüber. Vlcepr^ es ^ hamowicz erllätt, er et M^" s'^hin i« , de" sidenten bewusst, die erste Pft'chH°oie M'^ dass das Haus seine Aufgabe "M^ ,^chafst^hz, Veschlüsseu der Majorität Geltung "^ oes Viceprasident kann daher weder ^ Groß noch den Antrag des «^" ' ^fall ^ ^ mung brwgen. Diese Erklärung, welcy ^,M " wird durch Widerspruch und Uacm ^ lB" ^ brochen. Es entfesselte sich "" g"p"ha N'o<> Vicepräsioe'.'t Abg. st- "-^b^^chipl ''Oll klärt, zur Tagesordnung zum ^ys h. über ugehen und ertheilt dem ». ^. Ml,' „ (Großer anhaltender Lärm /ml , ^^fhör ^ g. stimmen lassen!) Äbg. Wolf. "'! ^ 0^" > den Präsidenten und wird "'«"7 ^ B ^ rufen. Abg. Lecher beginnt d.e R^.^^^e ^ Lärm kaum vernehmbar lst. ^" g °.l bricht um V Uhr 15 Minuten d.e ^- ^l Minuten. ^ „usfnet der "?>ll^ Nach einer Viertelstunde Mn „n ^ R. v. Abrahamowicz wieder dtt "^^„ ^g a" Abg. Lecher hat das Wort OMen/""' links. Abg. Wolf ruft: Me Ub" "^n..) ^. M Schluss der Sitzung abzustlmmen^ ^,,d M ^ Abg. Lecher spricht "<"", "ay ^ch tt ^ mit dem Deckel auf dem Pult e.ne" ^ ^ Durch mehr als eine h°l^ f"^b un ^hr Scene: Abg. Lecher lp"^ H^ während Abg. Wolf den 7«^ apostrophiert und lchließl'« K '^^ e^^" Vorsitzende da« Wort u'cht.e"^"' heN- ^ H das Wort nehmen und beg'nnt zU ^ D° ,ch , zwei Redner glei^t'S, "r ^ e.^ zH Schließlich beginnt «bg- W^ ^ Mt ^g ^ über den Vollstag m Egec ^„de, d^H'l"^ Die Scene erreicht dam.t ' ' f "eol^' ? ft immer fort. Um diese Z"t^ Lärmscenen, indem d,e S°c"o, ^t ^^"^ denten die Sihungs.Unterbrech"'g ^lche / < ^ die Kammerstenograp^n «erlH^ teit fast umfüllen. D'eses «jen ^ht ^ Linken stürmisch unterstutzt. A stB°' ^ Tumult links, welcher ewe Y« r^i!i!!!ii|i24a____________________ 2217 __________ 29.Ccio:«rI897. ^"en/w ^ «n"""wcht die Sitzung auf zehn !?"ettt Lrck„ ?^"""s"°We derselben seht Nh. "l °^aue?"^" wde fo.t, während der Lärm !>"lenla>wem N^° ^'lhers wird fortwährend ^' U" b 7 "' "^ c""b Händeklatschen unter. lch!fort. ^ ^ Uhr früh spricht Abgemdneter Vermählung. ^ ,M del mit M«, Wien, 88. October. ? ^leuchteten ft^ I"" "nd Lorbeer geschmückten fest. AU" h° Kirche z« den neun Ehören der heil. s°^NeiC^.tt^e vormittags um 11 Uhr die »kn des^^se W^nda N ° deni. Tochter Ihrer ^i«ift^ H'"" M>nist.rftr«si.e«ten und Liters ^^t Gm^,. I"""n Grafen Kasimir Vaden, ^ c " Herrn a?'? ^? Frau Gräfin Marie Badeni. " Ü3^°len?dam Krasineli. Sohn des l^Men .. "« «raslnsli. einem Nachkommen des 5< Ä^" Dichters Grasen Adam Krasinsli, b?^NH krK,r^ waren erschienen: Der s!Ü Zutsch w^l'ani. die M.nifter Dr. Frei-^ ' ^kiipa^'7'"" von Vili^sli, Graf Ledebur, 3^N^ von G.ttenberg. «°«li/ dtt N "^ ^beimer Rath R.tter 2^lttbon Nt>^"p'^dent des Abgeordneten. Kneten. "^°hamowicz mit vielen Reichsrath«. ^V^"de «ach h^ ^^ ^ «""" des c."" ^"" trafen Krasinili fand im t«I!??"Paar ..^"5"" Döjeuner statt, an welchem tzi?'' die G^d" Familie desselben, Nuntius < ^luchoV".. ^s Ministers des Aeuhern b, >V?«,'> ^'N'fter Baron G^utsch, ^ V^"i W r !?Ä ^edebur, Graf Gleispach, ^>! lll ^hlinn n ^' ^u'tenberg. Pr. Ritlner mit "«°blin. Sta<^ !?"^"" ^°f Kielsmansegg ^?^f Bad ni ^. 6l°l Sanguszlo, Land« ^'Iz ^'. z hlr?.^. «n"" 3°milie, hohe Militärs z<7"^7" Kronprinzessin.Witwe ?°ti.^rzhe ^ ' Erzherzog Ludwig Victor, 'm?n^^^'«'^l.) Der Thron. ,?° ?^28 O«H "b/nds nachKoburg abgereist. ^ T' und d" ^"^!g'Tel.) Ihre Majestäten ^^"^wiltaas n ^ ^" begeben sich Samstag nacy W,en. Verstorbene. «m 2 7. D c t o 6 e r. gerbinanb ftojof, ftleijc^aufr, 88 3-, «ßetfräftra&c 83, Haematemesis. «m 28. October. Sajpar «djtföin, $au*befifrer, 82 3-, Seutföt (Basse 7, «lter«j*n>ä#e. ^os&5tDiitf(§affsicftc6. flalliadj, 27. October, «us bem tjeutiflrn «Rarste finb "• febirnen: 5 Sage« mit (Betreibe, 7 SBagrn mit §eu unb Strol), unb 16 SBagen unb 2 (Skiffe mit &olj. 3)urd)jd)iiitt5.^reilt. um., vim P»t.» m^ fl tr. n."' tr P fr. fl f- Sakijetipr.fceitoHt. 116012— »utter *>r. ftHIo . . —82 -; ftorn » 8 50 8— Si« *>r. Stii(t . . ¦ j 3-1- QJerfte » 6 30 6 60 Wild) pr. utter . . 10—1- §afcr » 6;40 6 60 ftinbfleifö pr. »Ho - 84 - - ipalbfruc^t » —,-------j— ftalbflcif* » --60- -- Reiben » 9— 9— Scfcretineflrifc^ » 56------- L>irfe » 750 7 — Sttityfcnfleijdj » 36------ ftiifuru/i > 6 20 6— feä^nbes \>v. Stücf —BO ------ grbäpfet » 2 60------- Tauben » '16------ Uinfcn » I2i ------ f>eu px. 3«.'tttr. . 1 96------ (èrbjcn » 12----------- Strp^ » . . 1 70------ ftifolrn » 10— ----- J^olj, ^arte8 pt. Winb8f(&mafa ftilo —94 |- Klafter 7|---------- Sc^n)finefd)MiQlj » — 70 — - — toeiQtl, » 4 80 — Sped, frifd^ » —60 - - «beinfrot^. pr.^ftt. -—24- — qeraudjert » — 68 — - -- rociferr. • — 30 . sJ}ictcorologi(d)c iöcoba^tungen in Üaibadj. >$ee\)bip 306-2 m. I J* g *______j _ * oa'rjTS:C" 746 4 10-4 ^SDTlnH^ ixW'"^™^ aH- 9 » Wb. 747 0 3-7 9Ž. jdjtoadj___ Jeitn_________ 29.1 7 U. SUifl. | 747 6 I—1 • 4| SRD. ~f (tyva^ | 5icW | 00 Da8 toge«mtttel ber gestrigen Temperatur 66 •, um r6° unter bem formale. «erantmortlidyer Webocteur: 3uüu» O^m^onu^omoft «ttter »on «Jifitftrob. 2 HaUohi Tg] n Jetzt haben wir uns erst überzeugt, wo H M richtig die allergrößte Auswahl zu billigsten ^ 2 Preisen sowie die geschmackvollste Ausfüh- A Pj rung von Grabkränzen und auch anderen L M neuesten Artikeln für Gräber und Gruft- m 2 schmuck zu haben sind, in frischer sowie Ä N auch Trockenware entschieden bei W J Alois Korsika jjj y Kunst- und Handelsgärtner ^ y Schellenburggasse Nr. 5 Lj y (4231) Flllal-Oeaohäft. 52—9 b 5 Ebenso wird das geehrte P. T. 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