Hl'. O<5. Dinstag den 30. Mai W48. Armtliche Verlautbarungen. ! 3. 8^2, (?) Nr. 1554. Edict. Von dein Veziiksae'.ichte Krainburg wild hie-mit belv.nnt gcnlachi, daii nun» dem Andreas ^a-Plotnig von Ruppa, wegen erhobener übler Vermiß gensg ^a>ung die freie Veiwaltu.ig seines Vcrniögcns abzunelunen, denselben als Verschwender unter (^ura-lel zu le^en, u»d ^u seinen, Kurator de:, Aler Eirz von ?)ilippa zu beü<.llen besnnden habe. K K. Bezilksgericht Krainburg an, 14. April .846.____________'___________________________ Z. 89!). (2, Nr. 1826 Edict. Alle jene, welche all! den Verlaß des, am 25. April l. 'v. velsto>be^,en R alitätcilbcsil^ls und Weiß-galbelS Anton M.'lly, von Nadmannsdorl Haus-i>ir. 3(1, einen Auspruch zu stellen vermeincll, haben sol--chen bei der hluuit aus den 8, Juli d. F. angcord-nelen Tagsal^lll^ so gewiß anzumelden, als sic sonst die Folgen des §. 8! 4 b. G. Ä- zu gewärtigen haben. K. K. Bezirksgericht Radmannsdorf am 22. Mai 1848. Z. 8sio. (2) Nr. ,579. Edict. lllle Jene, welche aus den Verlaß des am »8. April I. I. im Dorfe Reihje «»!, Hs. Nr. 47 v s«m Gerichte a»gto6 Juni d. I., Vormittag 9 Uhr hier-amcs festgesetzten Tagsatzung, bei Vermeidung der im §.8»4 b. G. ^. enihaliellcu Folgcn, anzumelden. K. K. Bezirksgericht Klüindurg am 4. April .643 Z. 89,. ^2) Nr. 2820, Edict. Aon dem Bezirksgerich!e Wippach wttd hicmit öffentlich kund gemachi: Es sey über Ansuchen des Stephan Iull^n von Wippach, im eigenen Namen > und als sessional der Maria Furl^n, in dic Iielici^ t.uion der, v0lii Iacol) Iesch an» »5. Mälz ,85/ liln ^>^<) st. erstai.dencn, dem Joseph Furlan gehörig geivesenell, der Her^schasl Wipp.lch i>ul^ Uld. ^oli^ >5<>, ^iccl. Z. i3 zinsbaren '^ Hude «n ^radiiche. wegen nicht zugehaltener ^ieitatl>.'Nsl'cdina.nisse, an! ^eiahr uuo Kosten des säumigen Erstehers grwilli-gei, und yiczu die nnzige Tagsatzung aus den l^, Juli l. I, Vormlltags 10 Uhr i>, loco Giadischc mit dem Anhange bcstimml, daß diese Huoenrcaliiai dei dieser T^gsal^ung um jcdr» llndot gegen gleich oarc Bezahlung l)ii,tai>gegeden werden wiid. Das Schal'llligsprolocoll und der ^nlndouchs-ertract können taglich hieraims eliigcsel)en weioen. Wezirtsgerichi Wippach aiu »u. Ma, lll'i8. Z. U8?. (2) Nr. 36.'. Edict. Von dem Bezilksgelichle der k. k. Slaalsherr.-schaft iiack wird dct'amll geniacht: Eo l)..be über Anlangen der Eheleuic Lucag und Ulsula König von ^tanduor, in die Execulion wider Valemin Tau zdcr voll Zauchen, wegen aus dem Urtheile l1. ,5-September »846, Z. ^9». (2) Nr. 1353 Edict. Von dem k. k. Bezirks - Commissariate Okerlaibach werden nachstehende militälpftichtige Individuen, als: ^^^^ _________ _______________ .......... , '" ...... '« ......'......^ ^ ,>O ^^ Name Geburtsort iZ^ Pfarre ^ ^ Anmerkung. 1 Koschier Matthäus Wutainowa 26 St, Iobst 1828 unbekannt wo abw. 2 Kauzhizh Michael Hölzeneqg 5, Obnlaidach ,, dto. 3 Slanounik Johann Smolnik 2 Billichgratz l^^7 dto. 4 Mejak U.ban Billichgrah ««» dto. ,. dto. 5 35crl)»uz Jacob Duor 13 dto. I^ii dto. ti Stanouuie Joseph Smolnik 8 dto. 162l dto. 7 Lcben Paul Podreber 3 dto. „ dto. tt SchlUderschitsch Mart. Oderlaibach l5)7 Oberlaibach 1823 dtt'. U Schusterschilsch Jacob dto. l«!j dto. „ dto. Itt Vidmar Georg Praprotsche 1l dto. 1822 dto. 11 Draschler Joseph Oberdresowitz 7 Prasser „ dto. 12 Dollenz Lucas Saplana 27 Saplana > „ dto. 13 Petkouscheg Franz Oberlaibach 12l> Oberlaibach > .' dto. 14 Gchusterschl'tsch Andr. Oberdresowitz 12 Presser 182« dto, 15 Sersche Matthäus Oberlaibach tts Oberlaibach ! .. dto. IU Zanker Matthäus Smerezhje !8 St Iobst 18,i> dto. ^^ Petrouzyizh Georg Schönbrun 8 Horjul 181^ dto. 18 Wodnik Johann Pristava 19 Billichqratz ! „ dto. 1U Brenze Michael Gorizhiza li Presser ! ,. dto. ! ! aufgefordert, sich binnen sechs Wochen um so gewisser uur diesem Bezirks-Comnlisscmate eiu-susinden, oder ihre Abwesenheit sonst zu rechtfertigen, als sie widri^cns nach den bestehenden ^rkrutirungsvorschriften als Rekrutlrungsftüchtlinqe behandelt weiden würden. K. K. Bezilks..'llaldach am lU Mai l8i^. 3. 673. (2) Nr. l0lil). Edict. Vom Bezirksgerichte Scknecberq wi'd hiermit bekannt gemacht: Es sey über Ansuchen des He>rn hranz Petsche von Altenmarkt, geqen Andreas ^cnta '<'on Salleis, in die execuiwe Feilbieinilg der, dem ^el.uern gehörigen, der löblichen Herrschaft Nadlifchcg 5>,k U.b. ^ir. 2""/,.^, Rect. Nr. 4i2 dienstbaren, gerichilich auf 820 >I, geschälten Realitäten, wegen schuldigen >,» si. 4 kr, gcwilliget, uno ,;u deren Vornahme drei ttellblrtungsiagsahungcn, auf den 2«. ),uni, 2». 5uli und 2l. August l«48, jedesmal früh 9 Uhr in Loco Salleib mit dem angeordnet, daß diese Realität nur bei der dritten Feilbiciungstag-sa!M,g auck unter dem ^lhätzungswerthe hiniangcge-ben weiden wü>dc. Das Schäyungsprotocoll, der Grundbuchsex^ tract und die Üicitalionsbedmqnisse können hieramis zu den gewöhnlichen Aml5!N!»den ^inqesr^cn we,den. ^e,ilksgericht Schncederc, am ,3. Apnl Iö48. Z. 87». (2) Nr. 2888. Edict- Von dem Vezirksgcrichic Wippach wird hicmit bekannt gemacht: Es habe Herr Simon Stelle von Wippach, l^cssionär der Anna Potlay von Tricst, um Einberufung u»,d sohin:ge Todeserklärung des Durch mehr als 30 Jahre unbekannt wo abwesclldcn MarcnS Polla» von Wipp>,cb gebeten. Da min nun hie!über dc» Joseph KodeUa von Wippach zum ^u> caior desselben ansgestrllt hat, so wird ilnn di^ies nliitels gegenwärtigen i^dicses bekannt gemacht, und er oder seine Erbrn, oder Cessionäre dergestalt einbe-rnfen, daß sie binnen einem ^ah>e so glwiß vor die-jc,n Geiickte erscheinen und sich legilimiren sollen, .Us im Widrigen gedachter Mareus Policy für todt eiklärt und sein liieioitiges ^ermögeil seinen bekann-ten und sich leqinmirenden Elbcn cingeaniwortec wer< den wlnde. Bezirksgericht Wippach am ,3. Mai »848. Z. 86«. (2) Nr. 78,- Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Aucrspcrq wird permit bekannt gemacht: Es habe Mathias Gr.bcnz von Höflern, durch seinen Gcwaltträger Anton Nleg-ler, bei diesem Oeiickle cine ^l,'ge p<.-l.u. schuldiger 50 fl^ angebracht, wolübcr die Tags^ung auf den 20. Juli d. I., siüd unl 9 Uhr, angeordnet worden ist. Da der Aufcnlhall des Ocklagien ulibekannt, und er Ulclleicht aus den k. k. Oiblandcn abwesend seyn töniuc, so wurde Nir denselben auf seine ^cfabr und Kosten He»r Joseph D>axler voi» (^soßlaschilsch als Kurator und VerticNr autgestcUt, n,^ welchen» dlcse ,k'echldsache ausgeführt und ciltschiedc,, werden wild. Oeiselbe wird hiermit zu dem (5^ eiinnert, daß er allenfalls zur rechter Zeit selbst zu erscheinen, oder oem bestellten Vercrcler seine Rechtsbehelse einzusen» ocn, oder cinen andern ^achwalier zu bestellen, und oiesem Gtlichle namhaft zu machlli, und überhaupt 0le oldnungsmäßigen Wege eii^ulciien wissen inöge, lvidligens er sonst die aus seiner Saumseligkeit entstehen-ocn folgen sich selbst dcizumessen haben wird. Gloßlaschiisch am »2. April IK48. F. 878. (2) Nr. 1042. Edict. Vom Bezirksgerichte des Hcrzogihums Gollschec wi>d hieinil allgemein bekannt gemacht: (5s sen über 'lnsuchen des Herrn Mathias lloger von ^eifüiz, Giratar dcs Joseph Siegel, in die exccniioe Flildie< ung der, dem Georg Nik gehörigen, in Hohenegg ,-mI) Consc. Nr. '24 und Rcct. Nr. 379 liegenden, dem Herzogibume ft'ottschee dienstbare!-, auf ^70 si. ge schitzien "/g Urb. Hnbe, dann der dem (^sper Nik gr!)0^i.ien, in H.'i)enegg »ul, <5^isc. Nr. iI und Rcct. Nr. 369 liegenden, dem Herzoglhumc Gott. schec dienstbaren, au! "100 si. geschälten '^ Ürb. Hübe, Ulld der dein Kasper Nik gehörigen, aus l2!1 st. 44 tr. geschätzlen Fahiniffc, wegen schuldiger l«63 ft. l7 'kr. W, W. g^wllllgt, u.,d styen zu deren Vornahme die TagsalMigen auf den 6. Juni, 8. Juli und 7. August .8^8, jedesmal um 9 Uhr Vornut-tags iil loco Hohenegg mit dem ^eisal'e angeordnet worden, dasi die Nealilälcn und die Fährnisse erst bei der dlillct, Tagsal^unq, dic Zah^.issc aber l:ur gegen gleich bare ^Bezahlung hintangcaeben werden. Grundbuaiscrlracl, Schätzl!ü^'.'pro!0>oIl und Feilbietungsbetmgnisse können hieigevichls «'i>!gcscl>en werden. ^ BezilkZgcrichi Gollschce anl ,6. April l8>>8. 2ls0 Das hohe k. k. illynschc Gubermum hat der Gemeinde Sodcrschitz im Bezirke Reifniz die Bewilligung zur Abhaltung eines Wochenmarktes ertheilt. Dieser Wochenmarkt wird jeden Donnerstag, und falls ein Feiertag auf den Donnerstag fiele, den Tag vorher abgehalten werden. Indem man dieß zur öffentlichen Kenntnis; bringt, wird auch nachstehende Marktordnung veröffentlicht : 1) Auf den Markt können alle Getreidegattungen, Sämereien, Holz-, Krämer- und Eisenwaren, Leinwand, Flachs, Hutmacherarbei-tcn, Töpferwaren, alle Gattungen Victualien, Obst, Speck, Schmalz, Fett und dergleichen, so wie auch Klein- und Borstenvieh gebracht werden. 2) In der Mitte der Ortschaft ist der Vcrkaufs-platz für alle Verkäufer angewiesen, mit Ausnahme der Töpfer, welche bei dem Hause Nr. 4, und derjenigen, welche ihre Waren in Körben feilbieten, die beim Hause Nr. 53 ihren Standort haben. 3) Jeder Markthändler muß mit zimenttrtem Maß und Gewicht versehen seyn, bei Strafe von einem bis vier Gulden. 4) Zur Controlle besteht in der Ortschaft eine öffentliche Marktwagc. Unrichtigkeiten im Mäste und Gewichte werden mit einer Strafe von 1 — 3 fl. bestraft. 5) Die cinsiiestenden Strafgelder kommen in die Armencasse der Ortschaft. il) Die Standgelder werden längstens bis lil Uhr Bormittags abgeklaubt. Soderschitz am 21. März 1848. Z. 8!>7. (2) A u z ei ft e. Beim Gefertigten sind auf Bestellungen Schlepp-Sabel, das Stück zu 9fi., Korb-Säbel das Stück zu 12 si., von bester Qualität, ln moqllchst kurzer Frist zu haben. Sficolaus .Hoffmann, chll'M'q. Ilii'li'lllNl'iM'uiuacl)!,'!', Mcffcr- und Waft'l'iischlnidilieistl'l'. Wohltt am Schulplahe Nr. 295 iu Laibach. Z. 85ll. (3) In dem Hause Nr. 211, in der Henngasse, ist von Michaeli »848 an, eine Wohnung im 2. Stock vorwärts, aus 7 Zimmern, 1 Küche mit Sparherd nebst Speis, dann einem mit Glasthüren geschlossenen Gang, sammt Keller, Holzgewölbe und Dachboden zu vermiethen; auch kann ein Stall auf 2 Pferde nebst Wagenschuppe beigegcben werden. Beim Hausmeister zu erfragen. Z. 870. (3) Wohnung zu vermiethen Im V irand 'scheu alten Hause, Nr I3U, ist von Michaeli 18^8 angcfangen eine Wohnung, bestehend aus 7 Zimmern, Küche, Speisekammer, Keller und Holzleae, zu vermicchen. - Sich anzufragen bei der Hauseigenthüm^in, I, Stock, links. Bei HiNAZ ALOIS Bl, V. KLfilXMAYR in Laibach ist zu haben: Schocppl, ,D, Alltvtt, Plan zur Ablösung deö Ieyentcö und der Urbari allasten. Laidach 1848. 2l> kr Mittermayr, L. I., Die Mündlichkeit, das Anklageprincip . die Oeffentlichkeit und das Ge-schworncngcricht. Stuttgart <'!. Tübingen 1845. 3 si, Marbach, F. A., Deutschland's Niedergeburt. Was thut uns Noth, damit wir ein Volk werden. Leipzig l^U 1 st. 12 kr. Z. 774. (7) A ll^z c l si c. Dritte VerlosiM des fürstlich WmdischgrähVchrn Anlehens von zwei Millionen Gulden in Conv. Münze. Diese dritte Verlosung erfolgt M Miltü Im«l!Z d. I. Das fürstlich Wind i schqrä tz'sche Anlchcn wird durch folgende Prämien-Gewi n n e in Convcn tions - Münze zurückgezahlt. 2 Prämien i, fl. 25,,ttl»tt si. 5,!»,0W 55 „ „ 2N, ,. 5.WU 3 „ „ 3,, ,. !>7,M><> tt7 „ ., 5,W „ 5>8,5,<»«> 53, ,. „ 1M> ., 53, NW ll«7 n „ 5tt ., 34.35N «88 ., ., 45 „ 3«,!Nll> !>77lc. Joh. Ev. Wutscher. Im Hause Nr. 13ö, St. Peters-Vorstadt, silld 2 Wagen: ein viersitzigcr, gut erhaltener Klllschwagen und eine Damenwurst ;u verkaufen, und können daselbst angesehen werden. Bei Fj/O«e»6 A?M^W «i. M^sMMHiw^F' in Laibach ist zu. haben: Die errungene Freiheit Deutschlands fordert die Freiheit des Wauernjilmdes, sie fordert dic Ablösung als Robot, Zchcnt, Schüttungm, Berg- und Klcinrcchte, Laudcmicn c»!c-., und die Aufhebung der Patrimonia l - G erichtsba rk cit. . Wie diese Fcsseln des Landbaues ablöst werden sollen, ist die Aufgabe der vorliegenden Sch"! - Von «5«'. F. 3^. Hlubek. Gvatz l848. Bci Danlian und Sorge. 2l) kr. an Meine Völker. — ,^»>«»------ ^?le Vorgänge in Wien am 15. Mai drängen Mir die traurige Ueberzeugung auf, daß eine anarchische FacNon, sich stützend auf die nmst durch Fremde irre geführte akide-Nnsche Legion und einzelne Abtheilungen von der gewohnten Treue gewichenen Burger und Nationalgardcn, Mich der Freiheit zu handeln berauben wollte, um so die über jene vereinzelte Anmassungen gewiß allgemein empörten Provinzen und die gut gesinnten Ve, Wohner Meiner Residenz zu knechten. Es blieb nur die Wahl, mit der getreuen Garnison nöthigenfalls mit Gewalt den Ausweg zu erzwingen oder für den Augenblick in der Stille in irgend eine der Gottlob insgesammt Mir treu gebliebenen Provinzen sich zurück zu ziehen. Dle Wahl konnte nicht zweifelhaft seyn, Ich entschied Mich für die friedliche unblutige Alternative, und wandte Mich in das zu jeder Zeit gleich bewährt gefundene Ge-birgsland, wo Ich Mich auch zugleich den Nachrichten von der Armee näherte, welche so tapfer für das Vaterland ficht. Mlr ist der Gedanke fern, die Gcschen-kr, welche Ich Meinem Volke in den Märztagen gemacht habe, und deren natürliche Folgerungen zurücknehmen oder schmälern zu wolien; Ich werde im Gegentheile fortan gcucigt seyn, den billigen Wünschen Meiner Völker im gesetzlichen Wege Gehör zu geben und den nationellen und provinziellen Interessen Rechnung zu tragen, nur müssen solche sich als wirklich allgemein bewähren, in legaler Weise vorgetragen, durch den Reichstag berathen und Mir zur Sanction unterlegt werden; nicht aber mtt bewaffneter Hand von Einzelnen ohne Mandat erstürmt werden wolien. Dieß wollte ich Meinen durch Meine Abreise von Wien in ängstliche Spannung versetzten Völkern zu ihrer allseitigen Beruhigung sagen und sie zugleich erinnern, Wie Ich in väterlicher Liebe immer bereit > ^ar, unter Meinen Söhnen auch die verlo-^" geglaubte,, zurückgekehrten wieder aufzunehmen. Innsbruck am 2l). Mai 1648. Ferdinand. Oglas Mojim ljudstvam. . — ^i» — -* rigodbe na Dunaji 15. dan veliciga travna so me zalosino preprièale, de neka po-slavam protivna derlial — zanasaje se na veèi-del od ptujcuv zapeljano akademijsko kardelo in na posamezne lnuožice mestnjanov in iiä-rodne straze, ki so pozabile svojo navadno zvesfobo — mi je s silo holla proslovoljno rav-naiije vzeti, de bi tako zatirala Moje zoper tako samolaslno prederznosl golovo nejevoljne dežele in pa tudi dobromisleèe prebivavce Mojiga stolniga Duuajskiga mesta. V lacih okuljšinah Mi je dvoje volili ostalo: ali, ee bi polreba bilo, s pomoejo svojih zvestih vo-jakov Svojo voljo s silo doguali, ali pa za nekej casa natihama se v eno ali drugo Svo-jili dežeU podali, ktere so, hvala Bogü! vse mi zveste ostale. ^ Nic se nisi in premišljeval. Izvolil Sim miriio in pa nekrivavo pot iz le zadrege, — in podal Sim se v vselej zvesto Tirolsko deželo zato, kjer Sim se ob enim tudi Svoji arniadi priblizal, ktera ,se na Laškim takö junasko za domovino bojuje. Nikdar ne mislim darov, ktere Sim S»vo-jim ljudstvam mesca Sušca podelil, in pa iz njih izvirajoèih pravièuih nasledb nazaj vzeti ali jihkej okrajsati — tega nikdar ne; mar-veè bom vselej pripravljen, pravicne vosila Svojih Ijudstev po postavni poti vslišati in za prid vsih narodov in dezelä skerbeü; tode take vosila se morajo skazati, de so zares obdnske, in morajo po postavni poti oznaujeue, v derzavnim zboru posvetovane in Meni za poterjenje predpuložene biti; ne pa de bi jih posamezui Ijudje brez uarociU in z orožjein v roki s silo doseci hotli. To Sim nainenil, Svojim ljudstvam v to-lažbo povedati, ki so se silno prestrasile, ko so zvedile, de Sim Duuaj zapuslil, — opom-iiiii pa tudi hocem, de Sim z ocetovsko Iju-bezmijo veduo pripravljen bil, Svoje sinove, kteie Sim Le pogubljene mislil, zopet sprejeti, ako .so se k Meni nazaj vernili. V lnspruku 30. dan veliciga travna 1848. Ferdinand.