Mibllcher «f. 271 halbl, «^> t». Vi,< del ^«fi ,an»j, ft. lli, fall'«. ^ / ^<». Eamstag, 25, November. 187«. Amtlicher Mil. 3e. k. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 13. November d. I. aller. Mdigst z„ gestalten geruht, daß der l. und l. außer-ordentliche Gesandte und bevollmächtigte Minister Karl meiherr v. ssr ancken stein in Dresden das Groß. '"uz des lön. sächsischen Albrecht'Ordens annehmen und l ragen darf. Se. l. und t. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 19. November d. I. dem Oberstlieutenant in Marine Lolalanstellung Joseph Skerl "dlen v. Schn, iedtheim in Anerkennung seiner fünst ^jährigen, stets ersprießlichen Dienstleistung das Militär, "erdiensltreuz allergnüdigst zu verleihen geruht. Nichtaintlicher Mil. Eine negative FiiedellSblirstschaft. Die Nachricht van der bedingungslosen Annahme blr Eonferenzoorschläge jeilens der Pforte hat b« Hoffnungen auf Erhaltung des frieden« ^war selbst lltrstündlich verstärkt, aber tcincewegs noch allc Zwe'fcl '"betresf eines durchgre,fenden Erfolge« der Eonsercnz. ^rhandlungen ausgeschlossen. Im allgemcmcn wlrd <„ ^r eulopäijchen Presse ziemlich einmulhlg der von den „Times" aufgeslrlltc Satz variiert. daß ein Scheitern ^r Eonferenz wahrscheinlich gleichbedeutend sein wü,de ^t dem «usb-uchc des Krieges, daß daher alle Be. Bungen bll Regierunge,,, der Voller und namentlich "uch der Presse darauf gerichtet sein müssen, dieser Eoen. ^alitkl entgegenzuarbeiten Das „Journal de« Debate" Zeichnet !n einem >chr inslrucliven, aber die russijchen ^crhüilnisse doch vielleicht etwas pessimistisch schildernden «lrlilel die Finanzlage Rußlands ^ahr und ohne heftige Oeldlrifen eine starlc Erichüticrung "tragen kann? Auf den ersten Blick erscheinen Rußlands ^"»Verhältnisse recht erfreulich; seit zehn Jahren habe» ^ die Einnahmen des Slaaies um 50 Perzenl vcr. Utt. seil fünf Jahren hallen fie den Ausgaben das Gleichgewicht. Aber was beweisen diese Hahlenangabcn? '"r. daß Rußland in tiefem Frieden auskommt ; doch 'Uch bei Nusbruch eines Kriege«?" Die ..Döbals" suchen nachzuweisen, daß ein Land, '" welchem die Production noch wenig Schlvunglrafl ha«, ein Budget, das zu drei Bierteln aus indireclen Steuern zehtt und das zu einem Drittel von einer ein zigen Verzehrungssteuer, der Branntweinsteuer, lebt, einem Kriege nicht Stand zu halten «rmag. Die rusfi. schen Budgets sind in üriedcuezeiten beruhigend, doch ein Krieg macht sie auffallend unsicher. Die grüßte Ge. fahr droht bei Auobrnch cincS Kiilgc« den russischen Finanzen in ihrem Papiergelde. Im ..Jahrbuche dcr russischen Finanzen" von Weseloo»ki wird der Betrag der Eredilscheinc, die von 1«bO bi« Ende 1872 in Um. lauf gefetzt wurden, aufgefünrl: am 3l. Dezember I8ii0 hatte Rußland nur 30i.d?8,(XX) Rubel (l Milliarde 2()4 Millionen France); im Scmcslrr vom Seplember 1872 l,i« Februar 187li war der durchsch^ltilichc Umlauf drr Ercditjcheine 776 Mill. Rubel, eine ^age, die selbst millen im Frieden beunruhigend ist, und nun erst bei einem Kriege! In Frankreich war man im Iahle I87Z in Sorge, als die Emillierungen der Bank von Frankreich nahe an drei Milliarden gingen, und doch war dies weniger, ale Rußland Ereditscheme hat; Franl> rerde>,. Und so große Vortheile will ma» aufgeben, blos um der Psorle Reformen aufzuzwingen, die möglicherweise aua, auf diplomatischem Wege durch Einvernehmen de^ Mächte zu erlangen waren?" Deutjchland und die pariser Welt-Ausstellung. Eine officielle Ablehnung der Betheiligung Deutschland« an der pariser Weltausstellung des Jahres 1K7N ist zwar dem Vernehmen nach zur Slunde noch nicht crjolgl. doch licß der deuyche Reichslanzlcr in Paris provisorisch erklären, daß er die Betheiligung Deutschlands für eine Ausstellung im Jahre 187^ nicht in Nusfichl stellen ktmne. Gleichzeitig nab el oe« herzog D6:azes zu verstehen, er möge in eine V«rschi«bu»9 dieser pariser Ausstellung willigen, dann werbe ftch eher darüber sprechen lassen. Der deutsche Relch«l»nzler flch«, wie man dem „N. Wr. TM." in einer Korrespondenz aus Berlin versichert, in den Instructions«, welche »ach Pari« an Fürst Hohcnlohe abgingen, u. a. aus. ba^a» Vorabend eines großen Krieges, der ganz unnbeisehbare Dimensionen unnehmen lbnne, er ftch nicht bewogen fil,t>,, vor das Parlament mit einer bcdeulenden Eled4lfol ,, rung für ein Unternehmen hinzu!reten, welches, yelinbe gesagt, für da« Jahr 1878 problematisch erscheine. Komme e« zum Kriege zwischen Rußland und dn Pforte, so werde dieser Krieg ein setzr langwierig« sein. da bisher lewer der von Rußland gefühlte» Qrienu Kriege weniger als drei Jahre gedauert habe. Man müsse sich daher darauf gesaßt machen, die Jahre 1877, l878 und 1879 durch kriegerische Ereignisse geslörl zu sehen, von denen man heute noch nicht wisse, ov nicht England und selbst Oesterreich im Verlaufe der ZeK sich zur Theilnahme veranlaßt fühlen lbnnlen. In bic,em Falle würde auch bei den in den Krieg verwickelten Saaten sehr wenig Neigung vo»Handen jlin, ftch mit Enthusiasmus in die Nrbeil und in die Kosten ei«« solchen Unternehmens zu stürzen. Mit ,inem Worte, die pariser Ausstellung erscheine für das Jahr 1878 durch, au« unzeitgemäß, und für diese Ausstellung tonne o»« deutsche Reich eine officielle Betheiligung nicht in Au«, fichl stellen. Wichrend eine Instruction diese« Inhall« nach Pari« abging, war dcr Präsident des Reich« Kanzler, amlcs noch immer der Anficht, Deutichland fti sur die Beschickung, und er erfuhr erst viel später, welcher Um-jchl^g stattgefunden, und daß neben den Oesahren der äußern Lage und neben de? Erlenntni« oen der Unzulänglichkeit dn Zeit, um der deutschen Industrie eine machtvolle Gestaltung zu ermbgllcher., vor allen Dinge» auch die Erwägung maßgebend gewesen war, baß bie cllüsser Industriellen nichl in Pari« al« Deuljch« »»«-stellen woUlen, und daß es daher besser sei, ber Well das Schauspiel diese« Glrile« der «en ^ ^ ^m Guten, das sie stiftete. Dauer und d,«,"^Unfreundlichen Stifter ein bleibende« An- '"tn sichme. ^ ."m wenigsten vergessen die Menschen Wohlthaten. „ " lhr Seelenleben eingreifen, den süßesten Schwär-ll,i,i«i ^ Herzen« huldigen und durch solche, in die sich "en Schmale der Betheiliaten innig verwoben, ^lttl, <« ^" Erinnerung bis z»l,n Oreisenalter er. "- -'lur in der Jugend sind so lebendige Eindrucke möglich, nur aus ihr kann die Rückermnerung so be glückender Ereignisse mit aller Wärnu bewahrt wrrden. Nach dieser Betrachtung erwählte der Graf die Iu< gend drS Rittergutes zum Gegenstände seiner beab-sichtigten Wohlthat. Er wies einen Theil der Einkünfte von Erlwiese zur jährlichen Aussteuer zweier Dorfmädchcn an. deren Lebenswandel, nach dem Urtheile aller Insassen, tadellos zu nennen war. Am Kirchtage jedes IahreS sollte der Oulsoerwalter sechs von der Gemeinde vorgeschlagene Mädchen dem jeweiligen Gutsherrn feierlich vorstellen, auS welchen dann zwei durch das Vos grwayll, mit der .'lussteuer zugleich den Geliebten zum Ehemann erhalten sollten. Ob km alten Obersten bei seinem Plane nicht das Noslnseft zu Scilentt) vorschwebte, welches manche, auch dramatische Anwendung fand, und ob dir Eigcnlyumlich« leit diese« Planes nicht auch, wie alles in der Welt. seine Schatlenscitc hat, nach dem Grundsätze: „Wut,« m^aülo » 80U rever»", lassen, wir dahingestellt. Un> geachtet des fra^oj'schl" ^os»n,nüochensesles und des eben citierten französisch"' Sprichwortes ist unsere Er zählung rein deutschen Ursprungs. Der erste Kirchtag, seit Gras Ncrlhcn im Besitze des Rittergutes war. erschien in voller Glorie. An ihm sollte das Fest der Ausstatlung zweier tadelloser Dorf. Mädchen zum erstenmale gcsclerl werden. Der gute. der liebe neue Gutsherr! so dachten die Dirnen und Bursche, welche in den Jahren waren, wo sich im Blu<> regt. das jvlch arme Menschenkinder ahnen .. könne doch noch etwas glbcn, wobei man sich behaglicher und seliger fühle, als bei den Fleischtöpfen und bei den vollen Schüsseln mit KlVßen. Diesen jungen, hoffnungsvollen beulen war der allmächtige Nerv, die Panacie für alle gewöhnlichen Uebel und Mängel des Erben-lebens, Geld! — Geld! - Geld!!! weit weniger «her-ftüssig zugemessen, »ls sie es wünschen und br««chen konnten. Der gute, liebe neue Gutsherr! ertvnte e< wieder. Noch niemand kannte ihn persönlich, niemand hatte die Züge des menschenfreundlichen Grafen gesehen; bnrch seine Wohlthaten wollte er fich vorerst srinen Unter, thanen bekannt machen. Ein allgemeiner Jubel n»r im Dorse. Mancher ehrliche Vauer dachte mit Bezug aus seine mannbare Tochter dies und jenes. Jede Mutter, die reife Küchlein aus dem Brode und un schieden werden, ob man am llbrnde °!- '"........ Bräutigam die <5na>m im H'nnm! ffna-n b0?,n. l,c,.l mit HÜ„, jprechent» ^ ,......... dergleichen", sich ärgerlich ^ ,^"' ten 'Uch nicht nhneTlj'm.en, l»n;ut,ri.'^ ^ " "'"<""'!' lich nicht jedermanns tzach, '"" '^ - Schon in l urallen Büchern aller Sprach^ wem. ncht,g. ^chon selt Övdü, Naso, w. "an di, Worte- ,Sühe MNch unh 3172 gen, deren Nutzen für sie in feinem rechten VerhLllniffe zu den aufzuwendenden Geldmitteln stehe. Sie hätten nicht gewag', allein die Initiative zu ergreifen und die französische Einladung abzulehnen, aber wenn sie sicher seien, im Gefolgt Deutschlands ihre Nichtbetheiligung zu erklären, würden sie nicht länger damit zögern. Zur russischen Kriegsbereitschaft. »us Berlin vom 20. d. M. erhält die „Magdeburger Zeitung", deren gute Beziehungen zu den wohl' unterrichteten militärischen und auch politischen Kreisen der deutschen Hauptstadt bekannt sind, mit Ve?''q auf die russische Kriegsbereitschaft die nachfolgen, den, in verschiedenen Richtungen sehr interessante Mit» theilungen: „Die kriegerischen Rüstungen, die in R u ß > land seit geraumer Zeit mit solchem Eifer betrieben werden, haben bisher noch zu leinen Resultaten geführt, welche die Behauptung rechtfertigen würden, die Türlei werde, wenn die europäischen Mächte sie im Stich ließen, durch die militärische Uebermacht der Russen rasch über. wältigt und erdrückt werden. Aus berliner Kreisen, welche mit der emsigsten Sorgfalt die militärische Ent« Wicklung de« großen Nachbarreiches seit Jahren studiert haben, seit der bedrohlichen politischen Situation an der unteren Donau aber die ersten Vorbereitungen Rußlands zur Formierung und Aufstellung außergewöhnlicher Trup p.nmassen mit scharfen und geübtem Auge überwachen, also von compctenlester Seile her, kann ich Ihnen die Mittheilung machen, daß Rußland, über dessen augenblickliche Truppen'Eoncenlralionen hart an der rumänischen Grenze man hie und da in den Zeitungen schon so kolossale Zahlen gelesen hat, augenblicklich trotz allcr An strengung nicht mehr als 240,000 Mann auf den Beinen hat, die zu einem Feldzugc tüchtig und ausgerüstet si.id, und daß der dritte Theil dieser Truppenanzahl zum Train lc. gehört, also auS Nichtcombattanten besteht. Die Russen stecken noch mitten in einer Neuorganisation ihres gesammten Heerwesens, und in dieser Beziehung muß der Zeitpunkt zum Beginn eines sehr ernstlichen Krieges — denn unter den oben erwähnten Umstänoen muh schon ein Krieg Rußlands gegen die Türkei allein für ein sehr ernstes Unternehmen gelten — augenblicklich als schlecht gewählt erscheinen. Die Weitläufigkeit des grohen Reiches, das noch lange nicht genügend ausgeführte Elseubahnnttz, die noch nicht nach modernem System einheitlich durchgeführte Bewaffmmg — alles das macht sich bei der begonnenen Mobilisierung in weit höherem Grade fühlbar, als man vielfach ailgenommen hatte. Die Türkei dagegen Hai den Vorsprung fast eines vollen IahreS, während dessen sie sich für einen größern Krieg rüsten konnte, voraus; ihre Truppen stehen nnter dem Eindrucke eines nach vielen Anstrengungen und tapferen Kämpfen nicht blos gegen die Serben, sondern zum Theile gegen die Russen selbst erfochtenen entscheidenden Sieges, Die türtische Armce ist mit guten Waffen versehen, die Zähigkeit und Enthaltsamkeit der türkischen Soldaten bekannt, ihr Muth durch den Fanalismus gehoben, welcher um so intensiver entflammen wird, wenn der Krieg gegen den Erzfeind ihres Reiches und ihres Glaubens offen beginnt; die Ossiziere der türkischen Armee haben Ge» legenheit gehabt, sich in der Kriegführung praktisch zu bewähren, und an englischen Nathgcbcrn für die Zweige der Ingenieur» und artilleristischen Technik, in denen die Türken vielleicht etwas hinter den abendländischen Na« tionen zurückgeblieben sind, wird er ihnen auf keinen Fall mangeln. An einen leichten Siegeszug der Russen über die Donau und durch Bulgarien ist also absulut nicht zu denken. Die 240,000 Mann odcr richtiger die UiO.000 Combanttaten, welche man bis jetzt auf den Beinen hat/ würden in den türlischerseits unter den Waffen befindlichen Truppen vollkommen ihren Partner finden, und von einer Cernierung der starten türkischen Donaufestungen, deren treffliche Vertheidigung vom Jahre 1853 her bekannt ist (Silistria, Wlddin :c.), wie von einem erfolgreichen Angriff der türkischen Feldmacht zu gleicher Zeit kann mit der oben angegebenen Heeresstärkc der Russen kaum die Rede sein. Unter diesen Umständen erscheint ein weiteres Hinausschieben der Eröffnung der Feindseligkeiten, um die Rüstungen vervollständigen zu können, sehr denkbar, obwol hier wieder die finanzielle Seite der Frage mitspricht. Auch ist es nicht völlig unwahrscheinlich, daß die Türken, wenn die Eonferenz ein rasches und entschiedenes Fiasco macht, ihrerseits die Nothwendigkeit des kriegerischen Zusammenstoßes erkennend, den Beginn der Feindseligkeiten nicht mehr auf die lange Bank schieben. Zur Beurtheilung der deutschen Politik aber hinsichtlich der Orient-Frage mag vielleicht die Kenntnis der mili< tärischen Fähigkeit Rußlands ein Moment bilden, welches man nicht zu übersehen hat." Die ruffische Vollsanleihe. Das „Journal de St. PelerSvourg" veröffentlicht die telegraphisch avisnne kaiserliche Verordnung, mit welcher die Subscription auf eine Anleihe von 100 Millionen Rubeln angeordnet wird. Diese Ver-ordnung lautet, wie folgt: „UlaS Sr. Majestät des Kaiser« an den Finanz, minister: „Um die dem Staatsschätze infolge der politischen Ereignisse erwachsenden außerordentlichen Ausgaben zu decke.,, weisen Wir Sie, entsprechend Ihrem vom Spe» cialcomil« gutgeheißenen Berichte, hicmil an, ;u liner neuen Auegabe fünfp-rzenliger BailbillctS mittelst üffcnt< licher Subscription für ein Nominal»Kapi!al von 100 Millionen auf folgendem Grundlagen zu schreiten: „1. Die Subscription aus obcn erwähnte Banlbil^ lets wird bei der Staatsbank und bei einigen Filialen und EomploirS nach Ihrer Wahl und auf der von Ihnen zuvor genehmigten Grundlage eröffnet. „2. Diese Billets werden die den fünfperzenligen Bantblllets der ersten Emission in Gemäßhcit des mit der a. h. Sanction vom 1. September Ittü'.) versehenen Reglemenl« anhaftenden Rechte und Privilegien genießei,; die Nmorlisierung wird im ^aufc von ^7 Iahr-n mittelst jährlicher Ziehungen für bestimmte Summn, stattfinden, ohne daß die V sitz^r berechtigt wären, durch Erllärun gen zu verlangen, dah ihre Billet« in eine frühere oder spätere Ziehung einbezogen werden. „3. Die emittierten Billets werden in das große Buch der öffentlichen Schuld eingettagen, u„d die Am r< lisalions Commission wird der Staatsbank bis zur ganz lichen Tilgung des Nominal Kapitale lier oben erwähnten Bille'S, nemlich hundcrl Millionen Rubei, jährliche Zatz luogeii von fünf Perzent Interessen und einem Perzent für Ainorlisation von dem Nommal Kapital leislni. Ezarslo je< Sel o , wiese verflossen waren, das Rittergut als unumschränkter Maiidarm, zwar für Rechnung der abwesenden Erben verwalten sollte, es aber eigentlich — wie die einfälti« gen Bauern meinten, — für den eigenen Säckel ver» wüstete, und dieser Säckel dürfte sich seiner Weile nach mit dem Gewissen des Herrn, dem vtide angehörten, messen. Unter den Mädchen des Dorfes, welche durch die Gunst des Grafen heute beglückt zu werden Ansprüche hatten, waren Lieschen und Marie d« schönsten, sittsamsten »nd arbeitsamsten. Die erste, schlank gewachst n wle dic jungen Tan-nen die den Eingang vor ihres Vaters Hütte schirm» ten. blitzte mit dem schwarzen Aua/npaar unter dem reichen Schmucke von rabenschwarzen Haarlocken hervor, welche frei um Stirne, Wange und Hals flatterten, worauf Sonne, Luft und Gesundheit ein frisches Siegel gedrückt hatten. Ihre muthwilligc Laune, durch welche sie dic Gespielinnen zu necken und zu unterhallen wußte, entsprach ganz dem lebhaften Aeußern, das sich in Miene, Gang und Bewegung aussprach. Sanfter war Marie, welche durch d«S hochblonde gescheitelte Haar, da« enganliegend von einem blauen Bande auf der blendend weißen Stirne gehalten wurde, durch daS Vergißmeinnichtblau ihrer Augen und da« Earmoisinrolh ihrer Wangen, daS sich dem milchweißen Nacken mittheilte, und durch üppige Körperfülle dem Bilde eine Grazi-. k la Ruben« nicht unähnlich war. Brav und unverdorben an Körper und G:müth erschienen beide; in Herzensangelegenheiten waren fit jedoch nicht müßig gewesen. Welches Mädchen, ltt Jahre alt, und wäre es der Tugend Protctyp, empfindet nicht der Liebe Fühlen? neigt nicht dem süßen Schäferjpille zu? — Jede hatte ihren Anbeter. Paul und Jakob, kräftige, rüstige, ehrliche Bursche; gehorsame Söhne, verläßliche, flinke Arbeiter waren ihre Freier, Beide Paare kannten ihren eigenen Werth hinlänglich und waren dafür all» seitS genügend anerkannt, um die Berechtigung zu füh« len, die vom Gutsherrn zugedachte Auszeichnung an, sprechen zu dürfen. Auch war hierüber in der Gemeinde selbst so ziemlich nur eine Stimme, und „VoltSstimm« »st Gott«« G'imme!" (Fortsehnn, folgt) Me. 144 an der Zahl, beziehen sich gvößtentheils ans die Neutralität Rumäniens, auf die Neutralisicrung der Donau und ans die Bestrebungen Rumäniens, mit der Pforte einen bessern mn<1u8 vivonäi herzustellen. Letzteres ist leider — wie bekannt -^ nicht gelungen. Ueber den Inhalt des „Grünbuches" sowie den Eindruck, den die in demselben veröffentlichten Documentc in Rumänien hervorgebracht, schreibt man der „Pol. Eorr." aus Bukarest: „Man muß wivllich staul-.en, mit welcher Leichtfertigkeit man sich in Kon« stantinopel dem aufrichtigen Entgegenkommen und den berechtigten Wünschen Rumäniens gegenüber benommen hat. Anderseits muß wieder bei objectiver Beurtheilung dieser Correspondenzcn anerkannt werden, daß die hiesiae Regierung in gemäßigter, aber sehr fester Sprache allen Insinuationen entgegengetreten ist, die in Konstantinipel beliebt wurden. Der Eindruck, welchen der InHall de« .Grün-bucht«" hier allgemein hervorgerufen hat, war ein sehr widriger. Die Rumänen fragen sich mit Entrüstung, ob die hochfahrende Sprache der Pforte eine verdiente >el. Auch selbst der hochofficiüse „Romüiml" erllärt heute, er müsse offen gestehen, daß die Lecture des ..GrünbuchcS" einen schmerzlichen Eindruck auf ihn gemacht habe. Es könne leinen Rumänen geben, der sich nicht indigniert fühlen müsse über die Art und Weise, in welcher die Türkei die politische Stellung Rumäniens belrachle. Nicht nur die nationale Würde, sondern auch selbst da« ein» sächsle BilligleitSgtfühl müsse wider die Auslegung silli sträuben, die die Pforte auch selbst dem pariser Traclale zu geben beliebt hat. Diese leoninischc Haltung müsse jeden Rumänen umsomehr empören, als man an die Bortheile denkt, die Rumänien durch seine bilherige Haltung der Türlei gewährt hat, weshalb denn auch d»< Benehmen der Pfone nicht nur ungerechl, sondern auch geradezu undankbar sei. Zu bemerken ist übrigen«, daß in den, .Münbuche" nur solche Eorrespondenzen enthalten sind, die da« hiesige auswärtige Amt mit seinen Agenten im Auslande bezüglich der Neutralität Rumäniens und der Neutralisw rung der Donau und mit den Ministern der Pforte gt' wechselt hat, von den mit andere:'. Staaten gepflogenen Eorrespondenzen aber gar nichts enthält. politische Ucl'crsicltt Laibach, 24. November. Se. Majestät der Kaiser hat dcr erkrankten Fürstin von Montenegro zum Behufe der Ueberfahlt „ach Bari einen Regierungsdampfer zur Verfügung ge stellt, wofür Fürst Nikola in der wärmsten und herzlichsten Weise seinen Dank an die Stufen dc« Throns gelangen ließ. Gestern fand in Wien ein Ministe rath unter dem Borsitze dcS Kaisers statt. Bezüglich der gestern vormittag« stattgefunde««'' Eonserenz der Obmänner oer drei oerfassungstreucn El"" wurde beschlossm, die Debatte streng glheim zu hallt" Wie veilaulel, dürfte der Handelsminisler lil d" hc^ligen Sitzu.'g des Abgeordnetenhaus«« !^" Eisenbahn.Programm entwickeln. — Der Elllb der ^"' a hüngigen wird sich »n den nächsten Tagen constilllieltN' B,eher gehören demselben 45, Milgli:oer de« Fortschritts' club, 14 Mitglieder de« Elub« ter linken u»d vicr o«"" Ecmrum, ncmlich Giaf DubSly. Graf Wallis, sale" Slrbenöly und bedingungsweise Graf ^audon an. >'" dcr nächsten Sitzung des Club« der Linken werden Sle"' und Genossen ihren NuStrilt anmelden. . Für den dalmatinischen Landtag wurden den Städten und Handelskammern sicbcn Autonome"" vicr Nationale uno seitens dcr Handelskammer n>ul der nationale Eandioat löingria gewählt, Gegcncandl'' war der Handflölammerprüsident Scrragli. ,^ Mit der imposanten Mehrheit vo» Il>7 S^w hat der deutsche Reichstag beschlossen, die Avur" lung von Preßoergehen den Schwurgerichten zu " wei,en. hl In der französischen Deplilierlelllarnlnel" , e« w.'gen ocr militärische!' Eyren bci E'vilvlarao" >^ zn heftigen Scenen zu kommen, da die Fraction" ^ Tinten, die von den Ettlürungei, de« Klic^""" nicht zufriedengestellt sind, jeü « Eomp omih ablcd" '^. Der I,st,zministcr Dufaure hzt im Zena!« e>" ^hi sctzentwurf eingebracht, welcher darauf abzielt,^ ^gb' d-r Gerichtshöfe erster Instanz „ach Tt,u"li'^' ^^ zusetze». Anstelle der wegen der Gcri,i,M's , ^^ Geschäfte entbehrlichen Gcrlchle follen je aus ^" " „"d ernannte Delegationen, bestehend au« einem "'^ einem Staalsanwultsgehilfcn, lrelen. ^ die Ueber da« Schicksal der Eonfcrcnz w "^ ,.N. fr. Pr." nachstchendls zu melden: Ist ">^ ^ ^. ferenz selbst noch nicht aufgegeben, so soll dlcs ^,^ht züglich der Vorconferenz brreils der Fall sc"'- ^ ^el' war bekanntlich in Aussicht genommen, um ^,.< tretcrn der Mächte die Möglichkeit zu b""", ' ^sN ziehung der Psorte über oaö Profan'", d verzögert worden wäre. qms 0. Salisbury, dcr wahrsch'ml,ch ° ^^ ^ '.^^ Konstanlinuptl anch eme Znsan„nc,'lu" l mil ^, ms,w,> Minier de« Aeußern, Herrn Mrlega", "' " 3l73 H"" wird - ist die Vorconferenz zum Theile uoerslüsstg gewurden. da es Marquis Salisbury über-nommen, jc„c Programnl.Feststellung. welche den Ne> ratyungsgegenstllnd der Vorconfercnz hätte bilden sollen, lm persönlichen Verkehre mil dei, leilrndcn Staats Männern der verschiedene!, Cabimtle zu besprechen. Unter Mchtn Verhältnissen dürfte die vielbesprochene Vor. ""ferenz unterbleiben. Dle mobilisierten sechs russischen Armeecorps werden pünktlich bl« zum 10. Dezember am Prutl, auf. sestellt sein. — Nach Vankiere.Dtpeschen aus Peters, bürg hat die Sub,criplion auf die 100 Millionen Rubel «anlblllels am 21. d. bei der Staatsbank begonnen, «doch hi«h^ geringen Ürfolg gehabt. Dieselbe wird svltgesetzl. Die spanische Kammer nahm nach einer Rede des Ministerpräsidenten lianova« del Castillo mit 171 gegen 31 Stimmen das Gesetz an, wonach die Oürgcr-lnelster der großen Provinzialstadte vom König ernannt Werden sollen. Der türkische Votschafler Edhem Pascha in «erlin ist zum zweiten Vevollmachliglen der Pforte bei der Lonfcrenz ernannt. — Die ..Kölnische Zeitung" Meldet ausKonftantinopel: Der ausgearbeitete Ber. safsungsentwurf enthüll in 27 Artikeln Vestimmungen über die Ministeroerantwortlichleit, die Befugnisse des ^ationalrathes, die Gleichberechiigung der Nalionalitit. Die Gesetzgebung für die Bilajels wird auf Grundlage d« Decentralisalion abgeändert. Wie von verläßlicher Seite verlautet, ist der Erfolg «s Republikaner« Hayes bei der Präsidentenwahl in den Vereinigten Staaten nunmehr eine zweifel-l°se Thatsache. Wenn der Congreß zusammentritt, werden mele Mitglieder »mendements zur Verfassung einbringen, welch« Aenderungen i« dem System der Präsidentenwahl vorschlagen. Inzwischen verstärkt die Negierm,, die Gar-"'son von Washington. Kageslieuigkeiteil. ^ (Der lladruber kaiserliche Rennfiall) ^ solcher wirb, wie der „Pefti Naplo" mitlheili. ,»f«lge einer ^"höchsten Vi„schl,ehung aufge!ö«t. Die citierte Meldung sügl ^' doh indessen dlr la'serliche Sl°ll. desscu siegreiche Falben "un»chr vom Turf verschwiuoen sollen, tin gute« Undenlen ^"lllnssl. Se. MazestHt der Kaiser habe nemlich au»schllehlich ^^ Hicocrung helliüscher Zucht !ffc>u" genannt, lom sonnlag geaen M>tl„nach« ein italienischer sisexbahnliibeiler und vellangie mil Uogeftüm, man WÜg« »hui lilljcheolcl'. Nl« n,a« ihm bedeute«,, e» lünn, nicht« Athr verabreicht werden, da die Sperrstunde bereits geschlagen ^Abe, begab sich der Arbeiter in die Küche u»d verlangte v°n der ^«lbft mit ihre» Kindern verweilenden Wirthin ein Vla« Kaffee. ^«Viuhin ertlärle. leinen Kaff« zu haben, sie st, jedoch bereit. *"»n der »rbeiter ihr d,e Vohuen bringe, den Kaffee zu lochen. ^"n halte die Mithin diese Worlc gestochen. °!« der Nlbeiler !^ Toichmefser zog und der Wirthin »asch nacheinander füus '^ in den Unterleib vechtzte. Nur der dichlcn Wintcilleidung ^ t>em raschen gurllclweichen war e« zu danlen, daß die Stiche ^ aus s,„tn. der eine Verletzung zurückließ, ziemlich wirlung«. °l blitbln. Da die Kinder sich um die gesähidele Mutler drängten !^ diese ,m Z»uückwe,chen zusammenstülzte. ftand der Mdrder, " ber Meinung, sein Opfer gelloffen zu haben, von der Wirthin ^° und gin^ j„ ^, Glimmer zurück. Der daselbst anwesende /"tth, durch den ^2lm erschreckt, wollt« sich eben in die Küche ^ben und lras mit dem Arbiter an der Thüre zusammen. The /^ ein Woit zwischen beiden gewechsel! worden war, versetzte ^l der «lideiter einen jurchlbaren Glich in den Unterlelb, de> "d d^g^^ ^^ ^„d d,« Wirlhe« zur Folge hatte Zwei ber an» «senden V^lfit sprangen °ul. um dem Wirth belzuflehen, der lder drang »us sie ein un» versetzte auch ihnen «vdlliche Sticht. ^! sich bann auf den seinem Vater beispimstenden bohn und ^ »«ch diessn zusammen, worauf er den Dolch wegwarf »nd < emige Minillen nach der ^Uchl t>e« Vi»ld„, ,,n ; den zwei O«f!en halte der »rbeXer den °Uch ,o sUrchleillch a>l!gesch!>l),, dah d>, Gedürme heraiislralsli. " Tob dieser beiden Opfer ,st ftundllch ,u erworlen. F«r den °^N de« W,lthe«, obwol auch dieser sehr schwer oetletz! n, ihn am i'eben zu erhallen. Die arme "Hlll ^^^ ^^^ ^^ ^2 unmündigen Klnder» alleln da, u»d ^ Jammer deiselben zu beschreiben ,ft fast unmöglich. Der >^ l°ll. „„ ^nger Vulsche von 20-li3 Hahien. .ft ,i>, geborn« lschlily,^ u„z> ^nb al« Steinbiecher bei einem Cisenbahnbau» "^"ll>mel in «rbeit. Er halle «och d,e beispiellose «eckhlit. aw iu ^ ^°^ '" lt'lit Wohnung zu lomwen, um seine Efscclen >»>le». H)j, Vewohiier vo» Mimdach, welche non der llnwess,,: Mlz ,^' ^"brecher« Kennlxi« erhielten, benxchüelen sich mil allen ^ ^'chm Waffen und belagerten da» Haus, der Italiener aber «hnl^ ^"^ "" "'<^l bewacht,« Fenfier nnd erglift die Flncht, w,s "°" ^"""" n ^siilblen jeder Polizeisectiori beruhen, schlagen di, Zahl der llmgelommenen in dem Diftricle von Vackergunje, i>ioa' lbl'Ny und Khillagong »uf nicht weniger als 215.009 »n »nd sl!ge,l bri, daß dieser Anschlag wadlscleinlilb ,io hat 240.000 Einwohner. Hattiah und Sundeep zusammen l00.000. l Wer von diesen entlam. halte sich aus Väume l,der Floße gerettet. Einige wiliden auch von der Flutwelle fortgetragen und ans Land geworfen, »lleS Vieh ist zugrunde gegangen, alle «oute sind fort. geschwemmt. Von allen Angestellten auf drr Injel Dalhin f»m ein einziger davon. Du6 Unglück brach in der Nacht vom Mien bis ,um :^I. Oltober plötzlich über die Inseln herein; noch um II Uhr nachts zeigte sich leine Gefahr und um Milternachl war dir Katastrophe schon erfolgt, «us ähnliche Weise lamen in denselben Districten im Jahre 1864: 50.000 Menschen durch eine Sturmflut um, fokales. — (Ernennung.) ssrllulein Vcrlha heinricher, Unlerlehrerin an der städtische« Bollsschule am Vraben in b. Da« Hlogiamm deisslb,,, bilden: ^. In» »rre AlisiüSangtlearührlte», l<, Vls! Dr. ßux: chirurgische Miltheilnügen; ^. stadtphysilcr Dr. K o ») a l s ch : Über die Diphlhelills-Epidemic de« I. 1«75». («rainischer »ttlig,o„sfo nd) Die Einnahmen des Neligwngsondes für«ia,n pro l«77 betragen 74,62^ ft i ,ene der übrigrl, llronlünder Oesterreichs belaufen sick: in Vlledeiösteiieich auf 6s,5,«!»« ft , Obelbsterieich !7l,l,53 ft, Salzburg U2«4 ft., Tirol I02M! fl., Vorarlbesg hi«anstlllten" über Antrag be» Referenten, «bg. Dr. Herbst, fllr die Kronprinz Rudols. bahn der «etrog v°n 5.l 00,000 fl. in S i l b er al» ?»°l. lichc Gubveulio» für da« Jahr 1V77 in« Budget eingestellt. <5« ,st die« der h » ch st e Vettug. den der Staat als Subvention sur, ,iN7 einzelne Vahn zu tlül,ch!en h°>. und zeugt, wie außerordentlich trifte tie Rentad»!ililt«vellMmssi dieser lungen Vahn sind. deren Erhaltung für de>, Staat alljährlich mit so bedeutenden Opfttn ve:bn!,den ,fl, Leid.r ist auch leine «u»stcht vorhanden. t.oß sich di, ahrige Fiau mil Zwillinaen me^er, welche mit einander derart verwachsen waren, bah au» drr rechten Vrufissile de« einen Kind,« sich Numps, «rm: und Kopf de» zweiten Kinde« entwickelten. Da« Veschüpf halte also einen dop» pellen i'e,b. zwe, Kvpfe. aber nur zwei Fuhe. H„ch Vurde an eiliem ^'eibe eme ilußere, etwa ,eh» Eentimeler lange Forlsehung der Sleißwirbel l'emerl'. Diese Vonsiiosilät wurde dem palhc» logischen Museum zur «lufbewahrung llbelgeben. -^lFlir !lo«pf<«beo<>rf vollt»»»m auOreichenden jliriftlschen iliathgebei ri ^ verutssichtignnß der uenel! Sleuervorschrislen und ^ 'llen, Inlerffsen- Verechnuug»tabellen, metrische Maß» uno u«lnnde», die neuesten Pc>ftvc»rschriflen, be.i Poftpllrto» »nd Telegraphen» Tebührentarls sowie da« fllr den Veschäf««m»nn Vissen«wtllhsftt au? dem Velri^bsieglemcnl der senouhnen. liebst dem Kalen-darium reiht sich sodann noch eine zroße Unzahl weißer VXtt« — fur jeden Tag des Jahre« speciell datiert - zu Vormerkung» und »ufschieibliügeu aller Url an. Der Prei« diese« fUr 7,«»on»ch« ziemlich gut besucht. Da« Programm wurtze »«»schließlich von den geuonnlen c>lei Damen b-sorgl; da nun die Damen »m allgememen »l« oldl,ung?l!ebei!0 belai'nt find. ha< e« uli« gewunder», daß die in dem Programme angegebine Ordnung so vielfach grfibrt wurde. Voielst wurde un« eme Sonate von Rubinstein versprochen (im Programm irrlhümlich mit ä-,l,c,j! und l,-^ bezeichnet), tl»lt dessen wurde uu» nur e i »> Satz der K-öue-Sonate geboten, ßräulem O r g e n > sang eine Nrie au» ^Semirami»" »nst,t< der llNgelUndigle,, au« „Traviata"; Früule» Haft schob zwischen die Arie von Hoch und die Taranlclle von Vieuslemp» eine Varcarole vuii Spllhr; Fräulein Timanofs oeilehrle die Ordnnng ihrer drei Llavielstuckc «olal. begann mit der Pastorale von Vcarl»»« nnd schloß mil Schubert« Oretchen; die Vermale von Vraz« war al« von Frl Orgeni vorgetrogen annonliert, wührenbbe» bclhciligten sich alle btei Damen an diefer Programmnummer In der That e«n mellwllrbig,« Pro^rammetlihalten! flendert die« alle« auch mchl« »m Werthe de« Vebotenen, so macht e« »och Programme illusorisch and verräth sehr lvnllß Nückfichl für bii« Pnblllum; die drei Concertantinnen werde» dllh.r sehr wohl daran thun, bei chren weiteren Knnftrelsen dies«« W>»l zu behfsjillen, Wa» da» Loücerl selbst anbelangt, so leruten wir in Hlän-lein Hast eine Violinspielerin von mufilalischem Talent,, »ml überraschend volleudelei Tech«,!, mil t»«em Worte „ne Knxftlenn von Bedeutung lennen. Da» noch sehr lunge Fräulein hl« einen schlliien, seslelivollen Ion. llzr Passagespiel in re,» ulii au»gthl,chen, die Doppelgriffe von selleuer Vollendung und Remhett. und »»< wir am liebsten lobend heivorhebeli, Uder ihr ganze» Gp»el ist eine wohllhutübc Ruhe au»^ebre!lel. Hat sie in die Voch'sche Nrie den Zauber seelenoollen Vejailge« man 0 sf. ebenfalls eine junge Künstleri«. spielt, l»«e Pafioialt von Scarlatli und ben nach mehrmalig«« Hervorrufen srenvillig zugegebenen k-,nl)!!-Wa!zer von lhopm lM< lorrecl« b»rr non g/wünscht, Im g^. '"f !geschn!te Planistiil. dei sehr «chlen, ,u<- üsöoaerin Krl. Or gen» sang ein? Nr»? »»» -?s>!,,.°»,.^ >,l>! Rossini (ilallfnisch), die 5l«chl,ft " ches ^l'lsslie», deutlch/, dünn ^ibipll!» ,,^!»>»> »x»"-^l> i,n» zNsisch). »lid im Verein, mil i>e>, beloen «l,,t>er,ii „ ^^llnünnen ,.!, 5?s ü,»,,^ ,,,^ »om P». blitum gebUhiend nach ,eo,m ^lede stllrii ft, vsl. lüg» über eine !,es°l>del» n, tx-r Miürlla., , schdne, js^och wenig umsangie,che. l» ten höhere,, !or, limgende Klimme, eü. Umstand, der fich ^ei Pianl». <°vo e'Sl,llen noch bemeillicher muchle. Vi^lleichl war uuch e,ne ftimmliche 'il'» >m Spiele, doch lonnle t>,e« den srsolg ihe,« lllnft» lerischi-li. Mit reiche»,, oN zu reichen und uichl stet» euichfichtigen Finrlllirsii coi^^schmnckte» Vesange« nur wenig beeinträchtign«. Zum Schluss, vielmals aerusen, gab si, da« Nnbinftein lche „Velb roll! mir ,u Füßen" zu. I,l»,r der Programmnummern folgte Vei!>ill und mehrmaliger Hervorruf. Theater. < l/.) Die abwtcheluiigeielche Thealerwoche brachte un» vor« gesterii Frl Tiuger vom Kallioealer in Wien »I» Ollst. «Hi, siöfjliele i!ren »ur slll zwei «b^nde berechneten VaflspiflcyNn« al»> ^U l> d r e 0" >n Saldo»'» gleichiiumi^er Komödie und errang m>< dleler Rnlii' emen ehienvolle» Elf^lu "l !,',ch svnn,n wir nicht behaupten, daß Frl. K i » g e l d!e t, welche flir fi, darin lug, duß du» laibachcr P»>bl>? '.nlilch lüiift» lei'sche l!e,flung der Frau Mattis»'R0ckel «i» ..Hnvie," vom Heu-ria/n Fillbjubr^ her noch in soschem Nndenlen zu haben scheint, siec,l'ich l ' 'i, L« ltlßl sich auch „ich, veileiine,!, daß in dn Rülll >,slgleiten üegeli, wilchl sich von d,r be» lüfsclidln ^aiiieuslii! iilü schwer üdstwinbe»! lassen. Denn nach dci D>chlUi,iz lünnle e, lricht ben Anschein haben, daß „H»l>le»" m vc>Uer V?rlei,»iUlig jede» Wcib!>chle!l»g'iühle« uut, >n Ueber-schr,!tuüg der weiteste,! socialen Gchranlen den Kampf um nnd gege» «hie» !,eull,js„ Vemal deyinnt und durchführt. Diese W«. mente mllssei, ,n d,r Darstellung, wie wir sie un» d,nlen, zu» großen Theile glückt,eten. D«e von chrem Vutlen aus» tiesfte geliliiMe „«üdrea" wii» buich d^n p!oh!,ch,n Miß. den d,r ,-r-htl!ign>»volle Schmuck ,n ihrem lHem,Nh»ltbfn l,e,oolrnst. von „»em lo 8ie»,.,!l°seu Schmer,, l»e!°llsn. dof, d" s!e,s. Ueber» legung uuodleidl unl> an ,hre Sl'll , l,n,»l,i< tritt. Dies, nber muh mchr ,u dem ,' » ,,, t" ü, s,n,l lüdiend,« de« ,>s,i„sl,,,,^ sinn u„„^,, t,,,llangesstz»en V,'be« psychologische V ft„hs„. Diejs Ü!,' ......„ ,ch»-,n! --' - - ?--^',u theilen, und sie wirb hie^u eb> ^ '^ uossre Anlchaiiimk >i,,! ^>>. '"^ Immerhin ist ? ^' buchte «i»d ei»t. , ___^ ^ ihiel »„ss'ssuni, d,l «^ymem,^ ? Mit'ernnch!" „„' ss,s!.„ »,., . ^. . M',. d°l< d,r ^""' d°» OsjUt,, r,'> ^ /^b',en Tlnjoil^luügeli. welche n> ^', NnNlilrlich smch ll,f t'» > — Dn !>>- ''° ^'""llb" „^ .,„, '" 2l?4 thetthaste VllhtieNerschelnung ist und un« wünsch?n lllßt. daß dem i für gestern angelllndigten letzten Vaftspiele noch wettere folgen «ögen; insbesondere wlluschen wlr e«, daß e« unserer Direction gelingen miige, Fräulein Ginger zur Uebernahme der Rolle der „Mesfalina" in Nilbrand« hier noch neuem SensationMcke: ,Nrria und Messalina" zu gewinnen. Die sonstige Darstellung der „Nndrea" ließ wol einige« zu wünschen übrig. Herr Director Fritz sche lonnle al« „Graf d'Ormeuil" nicht recht durchdringen, weil ihm diese« Fach zu abseits liegt und weil er auch zu wemg Herr seiner Rolle war. wa« wir übrigen« mit Rücksicht auf den Umstand, daß da« Stück wahrscheinlich Knall und F^ll studiert werden mußte, bei unserm Mit administrativen Geschäften ohnehin überhäuften Director b-areifiich findtn. - Der Polijeipriifct war in den Hänsen Herrn Riegel« schlecht «ufgehoben, und wir hätten gewünscht, an dessen Stelle Herrn Strähl zu sehen, «uch hätte Herr Va«ta in der Rolle de« „Valthasar" mehr Elücl gehabt al« Hr. keulh ° ld. ( « nmerlung. In der in unserem gestrigen Vlatle er-schienenen Recension soll e« in der zweiten Zeile vom Anfang statt „gestrigen" — .vorgestrigen Freischützaufführung" hnßen. und der in der linlen Spalte, zweiten Zeile von unten beginnende Satz hat zu lauten: «Diese erwie« sich ,m letzten »cteal« nich» gerechtfertigt" n. s w.) — (Verichtigung.) Mit Vezng ouf eine in unserem Vlatte vom 22. » M. enthaltene Notiz lomml un« von authen« tischer Veite au« Wien die Nachricht zu, daß weder Herr Martin Hotschewar noch sonst einer der verfassungstreuen lrainischen Reich»rath«abgeordnettn da« Programm der neugcbildeten Fraction der sogenannten ,Independenten" unterfertigt hat. Aus dem Verichtssaale. UudolfSwerth. Am 16. November d. I. wurde bei dem ikei«gei,chle in Rudolsswerth unter dem Vorsitze de« Lande«, aerichlsralhe« Dr. Vidlh die Hauplverhandlung gegen Georg Sesina und füns Genossen wegen Verbrechen« be« Vetru > ge« und der Verleumdung vorgenommen. — Dieselbe bot in vieler Hinsicht sehr interessante Momente und zeigt, mit welch' »assmierter Vosheil das Randvoll m Hrain oft zu Weile gehl und du Herichte mit falschen Angaben behelliget, um sich unrecht. Wiltztgerweisc Vortheile zu verschaffen oder anderen Schaden zu» zufügen. Da« Opser. welche« sich die Nngellagten ausersehen hatten, ist ein unbescholtener Vlirger von Landftraß, Nam»ns Ja« hann llnntarit. Dieser erschien am 13. Mai 1U75 mit dem Waldhüter und noch anderen Männern m dem landstraßerWald. »nlheile in Kratovo, um da« dalin weidende Vieh dcr Insassen von Klein-Malcnze zu pfänden oder zu verjagen. Johann «un. tarii war mit einem Doppelgewehre bewaffnet und fchoß einen laus in die Luft ab, weil e« hieß. daß da« Vieh nach einem Schusse selbst au« dem Walde hinausläuft. Veim Abfeuern be« Schusse« standen die Hirten von llleln.Malenze, Georg Seim», fünfzehn Jahre alt. Josef Z.,btar, dreizehn Jahre, und Johann Krijman, zehn Jahre all, m der Nähe de» Kuntarii, entfernten sich aber dann von ihm und waren über tausend Bchritte weit weg, al« Kuntaiii noch einen zweil:n Schuß in die Luft ab« jtUtltl. Einig« Tag» daraus wurden die Pfecoe b s Johann Zai-lar von Klein»Malenze in den landstroher W^ldantheilen ge-pfllntet und e« muhte jener für die unbefugte Weide«Uu«ubung eine Strafe von sechs Gulden zahlen. Dieser Umstand dürste den Nnlatz zur uachherigen falschen Anzeige gegeben haben. Denn am 9. Inni 1875 lamen Johann Zablar und dessen Mutter Mana Zablar mll den beiden Hirten Josef Zablar und Georg S^ina zum Bezirlswundarzte Sever nach Landstraß und verlangten ein ärztliche» FcugniS. behauptend, daß Johann Kuntarii die genann« ten Hirten beim obigen Anlasse — also vor 27 Tagen — an» geschossen und verletzt habe. Georg Sesinez w»e« thatsächlich am linlen Arme eine gelratzle Stelle, Josef Hablar aber am rechten Unterschenkel eine lleine Wunde vor, und zeigte auch ein Schiott» loln dem Nrzte mit dem Vorgeben, baß er dasselbe aus der Schußwunde herau^getlatzl habe. Der vezitlswundarzt Sever stellte nun über die augeblichen Verletzungen ärztliche Zeugnisse au«, nnd e« verfugten sich die ob« genannten Personen nnt denselben zum l. l, itreisg^richte Rndolf«. werth, bei welchem Georg Sesina und Josef Ha hl ar gegen Johann llnntarii die Sirafanj'ige erstatteten, baß dieser aus sie geschossen und den Zablar am Fuße getroffen hab,, während Seslna durch den Schuß angeblich am Nrm gestreift wurde. Dieser verhängnisvolle Schuß soll nach ,hrer Angabe der zweite ge« westn sein, den Kuntarii abfeuerte. Die vorgeschützten Verletzungen wurde« auch beim Gericht«» hose von zwel Sachverständigen untersucht und al« leichte Körper-beschädigung/n erklärt, weshalb die Anzeige über Antrag der l. l. Staatsanwaltschaft dem l. l. V^jirlsgerichte Landfiraß zur Amt«» Handlung wegen Ueberlretung gegen die lürperliche Sicherheit nnd de« lüafjfnpatenle« abgetreten wurde. Vei der diesfälligen, beim l. l. Veziilsgerichte Landfiraß am 20. August 1875 vorgenommenen Hauptoerhandlung ver» dlieben die Anzeiger bei ihren Aussagen und anch der zehnjährige Hirte Johann Kr iz m a n bestätigte, daß ^untarii wirlllch aul ihn und die beiden Anzeiger geschossen habe — dagenen stellte der Thatzeugt Johann Zlanii >n Uebereinstimmung mtt der Ver» »ntworlung de« Angel»ag?en die Unwahrheit der Angaden der drei Hirten bar, indem er mit voller Bestimmtheit behauptete, daß ltunlarii den zweiten Schuß nicht gegen die Hirten, sonder,! ,ln die ?ust abgefeuert habe. infolge dessen noch di« Matter von den Uäumen herunterfielen. Der oie Pechandlung leitende l. l. «ve» zirlsrichter P ° dboj erkannte auf Freisprechung des Anqellagteu ; allein dabei sollt« e« nicht bleiben. Durch angebliche Machina-tionen soll der staatsamlliche Functional, welcher selbst von der Anllage zurücktrat, zur Anmeldung der Vcrufung gegen da« frei» sprechende Urlheil wegen vorliegender Nichligleitsgründe veranlaßt worden sein, und wurde die Verbaudluug von der Berus«behilrde aufgehoben uud deren Wiederholnug in erster Instanz angeordnet. Infolge dessen wurde beim l. l, »ezulsgelichte Landstraß am 27. November 1«75> die neuerliche Hauptverhandlung gegen Johann Kuntarii durchgeführt, diesesmal i^och vom l. t. Vezirl«. gerichtsadjuncten Tertnil, welcher aus Grund de« obenan» geführten Veweismaterial« die Ueberzeugung von der Schuld de« Nngellagien gewonnen, und diesen wegen Uebeilreluna. gegen die lürperliche Sicherheit nach ß 43l St. G. und de« Waffeupalente« zu einer Geldstrafe von 50 st. und zur <2ntschät»gu»g«!tiftung an die beiden Veschädigten mit je 12 ft. verurtheilt?. Da« Schicksal a'nei wollte e«, daß die Wahrheit schließlich dennoch an« Tageslicht lam, und jene P,,sanen selbst der Ve-rechtigleit überliefert wurden, welche gegen lluntarii bei Gericht falfch ausgesagt, und rucksichtlich zur falschen g'richtlichen N»ze»ge gerathen und solche vorsätzlich veranlaßt hatten. (Schluß folgt.) tlenckc M (Original-Telegramm' der,.?aib. Zeitung.") Wien, 24. November. Das Abgeordnetenhaus, die Gerathung über die Reform der politischen Verwaltung fortsetzend, lehnte alle im Verlaufe der Debatte geslell-ten Anträge und ebenso den diesbezüglichen Ausschuß« antrag ab; setzte die neue Eiecutionsoldnung von der Tagesordnung, dieselbe dcm lHioilprozeh Ausschüsse zu« weisend, und beschloß, die Petitionen wegen unregel» mätziger Wahlvorgänge in Dalmatien der Regierung zur Erwägung einer Untersuchung abzutreten. Im Verlaufe der Discussion versprach der Minister deS Innern, daß, wenn illegale Borgänge vorgekommen seien, dieselben geahndet werden »ürden; nöthigenfalls werde eine Untersuchung durch eine Ministerialcommission ein» geleitet werocn. — Die Matter melden, eine Coufcrenz der verfassungstreuen Abgeordneten werde Montag stattfinden ; die Minister wurden zu derselben eingeladen und haben ihr Erscheinen zugesagt. Wien, 24. November. In diplomatischen Preisen wird die Situation — einer Mittheilung des ,.N. Wr. Tgbl." zufolge — folgendermaßen charakterisiert: Krieg oder Friede hangen an d.r stragc, ob Rußland von der Forderung, daß die slavischen Provinzen der Turlei von russischen Truppen bel^fs Garantierung der Nefor. men besetzt werden sollen, durch die Conferenz noch abzu bringen sei, oder ob es anderseits möglich sei, die Pforte zu bewegen, sich die Occupation gefallen zu lassen. )n dem einen wie dem andern Falle ist wenigstens die Hinausschiebung der Kriegsaefahr möglich. Mau hält aber oen ersteren Fall für ebenso unwahrscheinlich wie den letzleren, das Beharren Rußlands auf 5cr erwähn ten Art von Garantie für cbenso unumstößlich, wie da« GeHarren der Pforte auf ihren Bouveränetälsrechten, und darum den Krieg für unvermeidlich. Man glaubt in den diplomatischen Kreisen, daß noch vor der Eröffnung der Konferenz sowol russische als lurlische Kundgeblmacn erfolgen dürften, welche leinen Zweifel über die erwähn ten Standpunkte, welche beide Gegner einnehmen, meh, zulassen werden. Pest, 23. November. (N. Wr. TM.) In einer wiener Eorrespondenz de« ..P. ^loyd" heißt es: „Hier erllärt man die Veröffentlichung oer Depesche des ^ord ^oftus folgendermaßen: Ter Ezar gab Loflus sein Ehrenwort, daß er nicht nach Konstantlnoftel strebe. Die Königin Victoria danlte telegraphisch, aber nichl«deslo« weniger erfolgte die belanne Reoe Disraeli's. Der Lzar war darüber lebhaft verstimmt und verlangte, da« briti. sche Eabinet möge die frühere, ihm geworden: Zusage des Czaren publicieren. Daß die« jetzt geschah, wird als Irieden«symptom angesehen." Nagusa. 23. November. (N. Wr. Tgbl.) Nach 48stündigem Zaudern ist infolge einer energischen Auf. orderung des hiesigen Militärkommandos die türkische (loroette ..Muzzafer" aus dem Hafen CSrovasa ausgelauftN, den CurS nach südwärts gerichtet. Telegraphischer Vechselcours vom 24. November Papier-Rinte «l45. — Silber-Rente 67—. - 1860« Staal«-«lnlehen 109 —. — Vanl-«clien K37 -. Credit-Netien l4l'20 — London 126 —. — Silber I I2 40. ^ 5. l. Milnz-Du« lateu 5 95 Nllpoleonsd'or 10- »7 — NX, Reichsmark «1 90. Handel und Getreide. Die Preise haben sich in der abgelaufenen Wlche durchgängig höher gestellt, die Eigner sind ,urUckhaltcnd gewesen uud haben namhaft hiihere Forderungen gestellt, denen ssegenllbtl der tnnsum sich auf die Deckung dc« nothwendigsten Bedalfc« beschrtlnlte. Im Speculation»- und 2u«lalid«veltehle war jedcch infolge der «almahaussc wieder viel regerer Verlehr bei fehr animierter S'immung, Austekommene Hremde. Nm 24. November, hstel 3i«»t wle». «achrach, Vielitz. — Gchwaizer. he«» und Pfteiderer. Kstte.. Wien. — Mosch«. Ksm.. u. D'trich, hdlsm,, Wippach. «vve, «fm.. »raz — Dolenz. Ks«>. ikrainburq, - Vaghi. Trieft, b0", nm 19' unter b,m Nor-mule. «erariiwirtlich-r N,dl,^„„s > Qllnmnr Voml-erll > 1^ ! > Danksagung. > >« Anläßlich der i'elchenbefiut'iing nm 1«, b, M. M ^ de» verewigten Herrn W > Andttos Dregal, > >« gewesenen l. l. PoftmeiNer». H<,»d,l«. W ^> in Neireldurg, W ^ fiüden wir un? verpflichtet. > !!l,t»me und Vezeiiqlnig der letzte,, Ehlt. sowie autl, W »M !> »>d Theresia Vrrnllr. «^lliw neru Iofef hribar, > >M s„e!sol,„. — «lsisia Narlln «b hribar, St„l' W l^ tochter Iosefa hribar ge''. Koschal. Schwiessfr' M M lochter. Nnss^nl^i'ickt !lVle«. 23. November. (I Uhr.) Der geschäftlich« Verkehr war laum gtüßer °I« sonst, bot aber die Erscheinung eine« erorbilanlen Manael«'an Vare Seir mäßige ^" <^>V^I^»z»/vz i^l. ,„ Sta09_ « /°^ G«nft«l) .... 114 ,U Ilb - » «^"" ' «......18^ - I3ij 50 Ung. PramieN'Bnl......<;», . ßy ^y tred't'L........ . ,59^ ,h<) — «udolfs'r. - - - - . I3i»0 1U7b Prämieuanltheu der Stadt M«u h» ^ 94 _ V^uau-«tgulierun8««L«se . . ,Y4 5« l(>h -DowLnen Pfandbriefe .... ll,l,?k. ,402b c>efierie,chischt Schahscheme . 9? 40 ^7 KV Una. e,!elld°t)n-»nl. - - - 96— »7.^ Ung. Schatzbon« vom I. 1«74 93— v4__ «nlehen d. Eladtgememde W'tn u» V. V.........^ "" ^" ^ «n,»X»ll«ftung»-cblig«ti«»eu. ««^erreich '. '. '. '. ' ' ' i^'sb 101 «k> Siebenbürgen.......72 2°> 73- Tenieser Vanat.......78— 74 ~ Ungarn..........7tt?b 74 2f» Aetie» »«» V«»te». »eld »«« «nglo.vfterr. Vanl..... 70 75 71 «reditanyalt........ 14070 I4< 9 «reditanftall. nng»r..... 10« - 1<» — 660 A«lloual«,alll....... H3» — H40 — Oefterr. Vanl,es?llsch«ft . . . —-— - - Unionbaul ........ 49 — 49 b'» «e^tbr^anl ....... 77— 7s<- Wiener V^nlverein . . . bb - 56 — Rctie« »«» Tr«»»V««e». »7 - ^, . ^n . . . 176^ -!770.' O»l,zische »arl-Lnt,»,a..Vahn . 2»0 — 2Ns! 25 Kaschau-Oderberger Buhn . . «45/' 8f>> i'tmbeia-Ciernowihe? Vahu . 1,s'b0 111 - Lloyd-Glsellsch. .... 29' - l» »0> - Oenerr. Nordweftbahn .... 1165 , 116 75 Rudolf««Vahn .... 1l>I — 102 — Saatsbahn........8«! tV) 262 SNdbahn.........79^ 7««.ho lhe,ß-Vabn........,hz. l<;6 . U,!gar.,gllliz. Verbindungsbahn «0- l^-iV) Unyarijche Hordoftbahn ... 8»<5^ 8« 7b Nu^ansche Oftbahn.....z,»riefe. «llg. list. Vodencrcdilanft. (i.Gold) !')6- 106 50 » . ^ (i.V.'V.) 89 75 90— National!-!»«!......969' 97 — Uug. Vodtnciedil,Infiilnt(V,.V ) 85 bl) H6 — Prt»rlt«te« «lisabtlh-V. I. «m. ... 90-7.'. l»1 Ferd-Nordb in Silber . . 1<6?0 !0ß?^> Franl.Ioseph-Vahn . . . 9V »«>>'' Gal. »orl.kndwiq-V.. 1. «m. 9i> . ^ fi«' Oesterr «<,rdm,«Vahu ««il' ^h!» SiebenbUrger Vahn . . l^,. ,»i?2' Staatebahn 1. Vm. . . '-^ ,«?b SNdbahn k 8'/....... N«»l, >^.,h " ^'» - Stidbahn. von« . 5ßb) Uug. Oflsai»«, .... tevlie«. ^ »uf deutsche Pliltz,..... ^'»" ^ London, lurze Sicht..... "71 ,zß40 London, lange Sich« . - » '^ t»('I<> Pari«.......... ^" ^ Ge,»,.Ne». Dutaten .... 6fi 0, tt. «/ ^ N»p°l.°n«d'°s . . "' „ 07 - 1" . "' /' Deutsche «»'««' « ,<> - banlnoten «« ^ ^ ' ,?, ,0 . Sitbergulden 112 ,90 N» - " «rainische «rundwll«finn»«-0blia«ti°«^ Privatnotierung: G,,b9--. Ware ' ««,.,«°. MNi. ^ SUderr.n.e 6690 b.« 67 10. «r.bi. 140 80 bi« 140 90 «ng.o 70 7b bi. 71-. ^don «".......